IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 5.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
Eisbären Berlin (DEL)
Zypern ab sofort Tourismus-Partner der Eisbären Berlin
Das Reiseland Zypern ist ab sofort Tourismus-Partner der Eisbären Berlin. Bereits seit dem
ersten Spieltag wirbt der DEL-Rekordmeister mit dem Logo von Zypern auf dem Trikot für
eine Urlaubsreise auf die Mittelmeerinsel. Die Partnerschaft ist zunächst auf ein Jahr
angelegt.
„Nach einer anstrengenden, langen Eishockeysaison ist ein Urlaub auf Zypern genau das
Richtige, um wieder aufzutanken“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Ich bin
ein absoluter Fan der Inseln im Mittelmeer, war aber noch nie auf Zypern. Das wird sich jetzt
ändern.“
Zypern wirbt nicht nur auf den Schultern des Eisbären-Trikots der Saison 2017/18, sondern
auch auf einer Bande im TV-Bereich, per Spot auf dem Videowürfel, in verschiedenen
Druckerzeugnissen der Eisbären sowie als Spieltagspresenter. Zudem erwarb das Reiseland
auch das Premium-Partner-Paket mit weiterer Präsenz.
Das erste Eisbären-Heimspiel präsentiert vom Reiseland Zypern findet am kommenden
Sonntag in der Mercedes-Benz Arena Berlin statt. Dann gibt es als Höhepunkt eine
einwöchige Reise für zwei Personen auf die Mittelmeerinsel inkl. Flug und Hotel zu
gewinnen. Diese Verlosung findet insgesamt vier Mal statt.
Düsseldorfer EG (DEL)
Vorschlag zur Umbenennung: Wird Platz hinter ISS DOME zum „DEG-Platz“?
Möglicherweise gibt es im Umfeld der Düsseldorfer EG eine erfreuliche Neuerung: Oberbürgermeister Thomas Geisel schlägt der Bezirksvertretung 6 der Landeshauptstadt Düsseldorf eine Umbenennung des hinteren Vorplatzes des ISS DOME in „DEG-Platz“ vor. Damit kann der ISS DOME selbst die neue Adresse „DEG-Platz 1" erhalten. Dies kündigte Oberbürgermeister Thomas Geisel gestern (3. Oktober) in der 1. Drittelpause des Spiels der Düsseldorfer EG gegen die Eisbären Berlin an.
Oberbürgermeister Thomas Geisel: „Die Düsseldorfer EG gehört seit 1935 zu unserer Stadt. Deswegen finde ich es angemessen, dass sich der Name auch im Straßenbild wiederfindet. Der ‚DEG-Platz‘ wäre nicht nur eine Würdigung des achtmaligen Deutschen Eishockey-Meisters, sondern auch seiner großartigen Fans." Stefan Adam, Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH: „Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzung durch die Institutionen der Stadt Düsseldorf. Dass in Zukunft Besucher des ISS DOME die Adresse ‚DEG-Platz 1‘ in ihre Navigationsgeräte eingeben könnten, wäre für die DEG ein schöner Effekt.“
Über den weiteren zeitlichen Ablauf wird die Stadt Düsseldorf zu gegebener Zeit informieren.
Bayreuth Tigers (DEL2)
„Noch Unzufriedene“ sind die nächsten Kontrahenten der Tigers - Erst kommt ein Mitfavorit und dann geht’s zum Aufsteiger
Am Freitag um 20 Uhr kommen die Ravensburg Towerstars in den Tigerkäfig. Die von vielen hoch eingeschätzten Oberschwaben ereilte schon früh wieder ein herbes Verletzungspech, so dass man immer wieder auf wichtige Akteure verzichten musste. Mit acht Punkten - einen mehr als die Tigers - aber auch zwei mehr gespielten Partien - liegt man nach den zuletzt vier Zählern aus dem Doppelvergleich mit Freiburg knapp vor den Oberfranken in der Tabelle. Das ist aber noch nicht der Anspruch des namhaft runderneuerten Teams aus der Stadt der zwei Türme. Nach dem enttäuschenden Vorjahr gab es in fast allen Bereichen größere Änderungen. Neutrainer Jiri Ehrenberger baut im Tor zwar weiter auf das relativ junge Duo Langmann und Hertel, doch schon in der Abwehr wurde mit Thomas Supis (aus Krefeld) und Ondrej Pozivil (Kaufbeuren) zu den schon bewährten Sören Sturm und Slavetinsky deutlich nachgelegt. Noch mehr und spektakulärer umgebaut wurde im Sturm. Mit David Zucker (Bremerhaven), Arturs Kruminsch (Dresden), Jakub Svoboda (Weißwasser) und Robin Just (Bietigheim) angelte man sich gleich mehrere Hochkaräter der Liga. Behalten hat man dazu noch die Kontingentstürmer Roloff und Lapsansky und diese Mischung sah durchaus erfolgsversprechend aus, um die Abgänge nicht nur ersetzten zu können, sondern klar zu verbessern. Die dauerhaften Verletzungsprobleme machten dem bisher noch einen Strich durch die Rechnung. Auch wenn einige Akteure inzwischen wieder dabei sind, dürften diese vermutlich noch nicht wieder bei 100% sein. Dazu fehlen mit Zucker und dem Kanadier Pompej noch immer zwei wichtige Spieler, die vor allem für die spielerische Linie verantwortlich zeichnen sollen. Richtig gut klappen dagegen schon die „specialteams“ mit gutem Powerplay und dem bisher besten Penaltykilling der Liga.
Sonntag geht es dann zum Aufsteiger nach Bad Tölz, wo erst um 19 Uhr Anfangsbully ist. Der Traditionsclub aus dem Isarwinkel kehrte im Sommer zurück in die zweite Liga, wo man sich bisher aber mit null Punkten und dem letzten Tabellenplatz noch sehr schwer tut. Neutrainer Rick Böhm (ehemaliger Spieler beim SVB) ist es noch nicht gelungen aus den vielen Eigengewächsen und einigen durchaus erfahrenen Neuzugängen, die allesamt als echte Leistungsträger eingeplant waren, die richtige Mischung zu formen. Besonders in der Defensive oder auf der Torwartposition, wo der Ex-Bietigheimer Andreas Mechel als Nr. 1 vorgesehen war, hakt es noch deutlich. 32 Gegentore in sechs Partien sind ein deutliches Indiz dafür und schlichtweg zuviel, denn die bisher 17 erzielten eigenen Treffer sind gar nicht so schlecht. Die geplanten Abwehrstützen Andre Lakos und Andi Schwarz zeigen durchaus Offensivpotenzial, doch in ihrer „Kernkompetenz“,für defensive Stabilität zu sorgen, passt es noch nicht. Im Angriff ruht die Last hauptsächlich auf dem Finnen Joonas Vihko zusammen mit dem Slowenen Marcel Rodman und Philip Schlager oder dem routinierten Ex-Nationalspieler Klaus Kathan. Weitere Baustellen sind noch die „specialteams“. Powerplay mit nur knapp 13 % Erfolgsquote ist genauso verbesserungswürdig wie die nicht einmal 70% im Penaltykilling. Die Akklimatisierung an die neue Liga läuft also noch, was allerdings auch schon einen ziemlich heftigen Zuschauerrückgang auf zuletzt nur noch ca. 1300 Besuchern zur Folge hatte.
Tigercoach Waßmiller warnt aber davor diese beiden Gegner zu unterschätzen. „Ravensburg ist ganz sicher ein Topteam der Liga und auch Tölz ist deutlich stärker als die aktuelle Bilanz vermuten lassen könnte“, stuft er die beiden Clubs nicht nach ihren Punkten oder Tabellenplätzen ein. „Besonders im Heimspiel, aber auch bei den Löwen wollen wir natürlich punkten, was sicher möglich ist, wenn wir eine ähnliche Leistung bringen wie gegen Frankfurt“, schätzt er sein Team ein, ergänzt aber auch „wir wissen aber auch, dass es sicher keine Selbstläufer werden“. Martin Heider trainiert zwar wieder, ob es aber fürs Wochenende schon zur Spielfähigkeit reicht entscheidet sich genauso kurzfristig wie ein Einsatz von Eugen Alanov, der zuletzt häufig bei seinem Stammverein Nürnberg gebraucht wurde. Die U20-Nationalspieler V.Busch und L.Gläser werden Donnerstag von ihrem internationalen Einsatz in Salzburg zurückerwartet und so hofft man insgesamt auf einen möglichst breiten Kader. Bei einigen anderen angeschlagenen Spielern sollte bis zum Freitag wieder alles ok sein und besonders in den Heimspielen wussten die Oberfranken bisher auch voll zu überzeugen. 6 Punkte aus 3 Spielen gegen Teams des oberen Tabellendrittels sind aller Ehren wert und zeigen deutlich, dass auch in dieser Spielzeit wieder Spitzeneishockey im Tigerkäfig geboten wird.
Dresdner Eislöwen (DEL2)
Pneuhage-Gameday gegen Bad Nauheim / Gewinnspiel & Aktionen
Seit Saisonbeginn agiert Pneuhage als Premium-Partner der Dresdner Eislöwen. Das markante Firmenlogo ziert neben einer Reihe weiterer Präsenzleistungen den Mittelbully der Dresdner Eisfläche. Im Rahmen des Pneuhage-Gameday am Freitag, 6. Oktober zum Spiel gegen den EC Bad Nauheim präsentiert sich das Karlsruher Unternehmen den Dresdner Fans. Die Besucher dürfen sich neben einem Pneuhage-Informationsstand auf verschiedene Aktionen freuen. So präsentiert Pneuhage einen Porsche im Arena-Umlauf und bringt in Zusammenarbeit mit Michelin eine Carrerabahn und einen Fahrsimulator in die EnergieVerbund Arena. Die Kleinsten finden beim Kinderschminken ihren Anlaufpunkt.
Beim großen Gameday-Gewinnspiel können sich die Teilnehmer über jede Menge hochwertige Preise freuen: Zur Teilnahme muss dabei nur die entsprechende Gewinnspielkarte ausgefüllt und am Pneuhage-Informationsstand abgegeben werden. Dabei besteht auch die Möglichkeit, sich für das Bobby-Car-Rennen zu melden. Insgesamt acht Teilnehmer treten dabei gegeneinander an. Die vier besten Akteure treffen im Finale aufeinander. Als Hauptpreise winken ein Satz Michelin-PKW-Reifen, Tickets für ein ADAC-Fahrsicherheitstraining und ein Warm-Up-Trikot mit allen Unterschriften. Unter allen Teilnehmern werden zusätzlich Pneuhage-Gutscheinpakete, Trikots und verschiedene Michelin-Taschen verlost.
Im Rahmen des Pneuhage-Gameday ist auch der Ex-Münchener Freiheit-Sänger Stefan Zauner mit seiner Partnerin Petra Manuela und dem aktuellen Album „So weit, so gut“ in der EnergieVerbund Arena zu erleben.
Pneuhage zählt zu den leistungsstärksten Anbietern von Reifen für alle Fahrzeugarten – sowohl für gewerbliche Kunden als auch Privatverbraucher. Das seit 1953 von der Inhaberfamilie geführte Unternehmen ist rund um Dresden mit elf von insgesamt 92 Reifenservicestationen in Deutschland präsent. Partnernetzwerke sorgen für überregionale Flächendeckung, große Zentrallager für breite Auswahl.
Wölfe Freiburg (DEL2)
Autogrammstunde beim Freburger "Megasamstag"
Am Samstag veranstaltet unser neuer Sponsor The Heritage eine Autogrammstunde mit sechs Spielern des EHC Freiburg und Trainer Leos Sulak.
Die Autogrammstunde dauert von 14 bis 15 Uhr und findet in den Räumlichkeiten des Freiburger Trendfashion-Hauses Kaiser S1 in der Schusterstraße 1 statt. Der Barbershop The Heritage selbst ist in der Fischerau 20 in der Freiburger Altstadt zu finden – EHC-Cracks wie Kapitän Philip Rießle sind dort Stammkunden.
Deshalb lässt es sich unser Kapitän natürlich nicht nehmen, am Samstag bei der Autogrammstunde mit von der Partie zu sein. Begleitet wird er von Keeper Miroslav Hanuljak, Marc Wittfoth, Jannik Woidtke, Julian Airich und Jannik Herm. Auch Cheftrainer Leos Sulak steht für Autogrammwünsche und Smalltalk zur Verfügung.
So entspannt und ungezwungen die EHC-Autogrammstunden auch sein mögen – am Samstag ist durchaus mit einem gewissen Ansturm zu rechnen. Der EHC Freiburg freut sich sehr darüber, sich durch die neue Partnerschaft mit The Heritage im Herzen der Stadt präsentieren zu dürfen – und das auch noch an einem ganz besonderen Tag. Am 7. Oktober ist "Megasamstag" in der Freiburger Innenstadt: Shoppen bis in die Nachtstunden, garniert mit viel Show und Unterhaltung.
Top-Sport und erstklassige Unterhaltung werden bestimmt auch tags zuvor in der Franz-Siegel-Halle geboten: Am Freitag, 6. Oktober, empfängt der EHC Freiburg auf eigenem Eis den Traditionsverein SC Riessersee. Los geht’s um 19.30 Uhr, Karten gibt es auf https://tickets.ehcf.de/ sowie am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr in der Geschäftsstelle.
Deggendorfer SC (OLS)
Deggendorfer SC vor hohen Prüfsteinen
Der Deggendorfer SC muss sich an diesem Wochenende mit den zwei
südlichst gelegenen Teams der Oberliga Süd messen. Zunächst sind am
Freitag die Lindau Islanders in Deggendorf zu Gast, ehe das Team von
Trainer John Sicinski am Sonntag nach Sonthofen reist und dort auf die
heimischen Bulls trifft.
Der Freitagsgegner Lindau wird von einem prominenten und altbekannten
Gesicht trainiert. Dustin Whitecotton steht seit vergangener Saison
hinter der Bande des Teams vom Bodensee und konnte sich durch seine
Fachkompetenz für eine Vertragsverlängerung empfehlen. Das Vertrauen
der Verantwortlichen will Whitecotton natürlich belohnen und in dieser
Saison in der Tabelle den achten Tabellenplatz und die damit
verbundene Playoffqualifikation in Angriff nehmen. Um dieses Ziel zu
erreichen, haben die Islanders einige Veränderungen an ihrem Team
vorgenommen. Getauscht wurden dabei unter anderem die
Kontingentspieler. Mit Jeff Smith und Lubos Sekula verließen im Sommer
je ein Stürmer und ein Verteidiger die Lindauer. Diese Kombination
behält man in dieser Saison bei und holte mit Charlie Adams einen
Stürmer von den Wedemark Scorpions und mit Dylan Quaile einen
offensivstarken Abwehrmann von den Harzer Falken. Speziell der
US-Amerikaner Adams soll der Offensive der Islanders einen Schub
geben. Mit 75 Scorerpunkten in 45 Spielen gehörte er zu einen der
Topscorer der Oberliga Nord. Außerdem hat Whitecotton den erfahrenen
Offensivmann Miroslav Jenka aus Schönheide nach Lindau gelockt, der
die letzten Jahre in Schönheide tätig war und zuletzt 26 Punkte in 31
Spielen für sich verbuchte. Im Tor holte man sich mit Henning Schroth
einen 25-jährigen Keeper aus Crimmitschau gesichert, der bereits
einige Erfahrung in der DEL II sammelte.
Zusammen mit diesen Verstärkungen wollen die Islanders dem DSC richtig
einheizen. Ob dies gelingt, wird sich am Freitag um 20 Uhr im der
Eishalle an der Trat zeigen. Nach zwei Siegen zum Saisonstart wollen
die Deggendorfer ihre weiße Weste behalten und die nächsten Punkte
einfahren.
Ein harter Brocken wartet dann auch gleich am Sonntag auf den DSC,
denn dann reisen die DSC-Cracks zu den Bulls aus Sonthofen, die den
Playoff-Erfolg der Vorsaison mit in die neue Saison nehmen wollen. Um
dies zu bewerkstelligen, konnten die Allgäuer fast den kompletten
Kader des Vorjahres verlängern. Namen wie Patrick Glatzel, Chris
Stanley und Fabio Carciola sollen auch in dieser Saison den Erfolg
nach Sonthofen bringen. Verstärkungen wie Neuzugang Matthias Forster
(knapp 600 Spiele in Deutschlands zweithöchster Liga) und
Förderlizenzspieler und Talent Marco Sternheimer sollen ebenfalls
ihren Anteil dazu beitragen. Die Bulls sind zudem extrem heimstark.
Alles in allem wird Sonthofen eine harte Nuss für den Deggendorfer SC
werden, doch die DSC-Cracks werden alles daran setzen, auch in dieser
Partie Punkte mit nach Hause zu nehmen. Spielbeginn in Sonthofen ist
um 18 Uhr.
Memmingen Indians (OLS)
Derby-Fieber am Hühnerberg: Indians empfangen Sonthofen
Nach dem Auftaktwochenende in der Oberliga-Süd geht es für die GEFRO-Indians nun weiter, und zwar wie: Am Freitag gastiert ab 20 Uhr der ERC Sonthofen in Memmingen. Das Allgäu-Derby elektrisiert die Eishockeyfans in der Region. Der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren, auch an der Abendkasse werden ausreichend Tickets verfügbar sein.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Derbyrivalen in einem Pflichtspiel ereignete sich in der Finalserie im März 2014, als die "Bulls" siegreich waren und so den Aufstieg in die Oberliga schafften. Beim Blick auf das sportliche ist die Favoritenrolle eigentlich schnell vergeben. Die Gäste aus dem Oberallgäu haben sich nach drei Jahren in der Oberliga gut etabliert. Im letzten Jahr gelang nach katastrophalem Saisonstart sogar erstmalig der Einzug ins Halbfinale. Die Erfolgsmannschaft um Trainer Heiko Vogler konnte fast komplett gehalten werden und man musste nur punktuelle Ergänzungen vollziehen. Großer Rückhalt des ERC ist Torhüter Patrick Glatzel, der während der letzten Saison aus Schönheide kam und sofort voll einschlug. Die Back-up Position bekleidet die deutsche Nationaltorhüterin Jennifer Harß. Die Abwehr wird von den beiden Routiniers Daniel Rau und Vladimir Kames angeführt. Der Tscheche Kames besetzt eine der beiden Kontingentstellen. Die zweite ist ebenfalls an einen tschechischen Abwehrspieler vergeben. Lukas Hruzik hat sich während der Vorbereitung in einem Try-Out empfohlen und ist seither im Kader, zuletzt verteidigte er für den Bayernligisten ESV Buchloe.
Breit aufgestellt ist man im Angriff: Absoluter Teamleader ist aber sicherlich der 38-jährige Deutsch-Kanadier Christopher Stanley. Der Center spielt seit vielen Jahren in Deutschland und wusste überall zu überzeugen. Ein weiterer großer Name ist Fabio Carciola, der während der letzten Spielzeit, dank guter Kontakte von Trainer Vogler, aus Ravensburg ins Oberallgäu kam. Zusammen mit Neuzugang Matthias Forster (Heilbronn) sollen sie die jüngeren Spieler führen und eine weitere erfolgreiche Saison ermöglichen. Am Auftaktwochenende konnte man einen Heimsieg im Derby gegen Lindau feiern, während man in Selb eine Niederlage hinnehmen musste.
Die Indians haben ihrerseits das Auftaktwochenende während der Woche aufgearbeitet und gehen voll motiviert in die kommenden Aufgaben. Trainer Waldemar Dietrich wird seinen Schützlingen nochmal nahe gelegt haben die Strafbank zu meiden und einige Unkonzentriertheiten abzustellen. Hoffnung und Selbstvertrauen gibt sicherlich die gute Leistung vom Auswärtsspiel in Deggendorf, als man sich leider nicht mit Punkten für einen couragierten Auftritt belohnen konnte. Personell deutet sich die Rückkehr von Neuzugang Patrik Beck an, der zuletzt krankheitsbedingt den Saisonauftakt verpasst hatte. Auch bei Jan Benda sieht es ganz gut aus mit einem Einsatz, er hatte ebenfalls in Deggendorf gefehlt. Ob die drei jungen Förderlizenzspieler vom Kooperationspartner Kaufbeuren zum Einsatz kommen entscheidet sich kurzfristig, alle drei haben bisher gute Leistungen abgerufen. Das Ziel für das Wochenende ist aber klar: die ersten Punkte sollen her, am besten natürlich schon am Freitagabend in Form eines Derbysieges.
Beide Fanlager brennen bereits auf dieses Wiedersehen und werden ihre Teams dementsprechend zahlreich und lautstark unterstützen. Die Memminger Verantwortlichen vermelden bereits einen großen Ansturm beim Kartenvorverkauf und so ist man optimistisch die Grenze von 2000 Fans überspringen zu können. Wer es nicht schafft, sich an den zahlreichen Vorverkaufsstellen mit Eintrittskarten einzudecken, muss keine Sorgen haben: An der Abendkasse werden noch Karten in allen Kategorien zu erwerben sein.
Nächste Auswärtshürde: Indians reisen nach Weiden
Am Sonntag treten die Memminger in der Oberpfalz an und gastieren beim EV Weiden. Die Hausherren kamen bislang auch nur schwer in der neuen Spielzeit zurecht und wollen gegen die Indians den ersten Heimsieg feiern.
Es wird eine weite Auswärtsfahrt für die Maustädter, wenn sie bis in die Oberpfalz nach Weiden reisen müssen. Die Gastgeber haben sich in der Sommerpause vor allem in der Defensive namhaft verstärkt und gelten als sicherer Play-Off-Kandidat. Der Saisonstart gelang aber nicht optimal, einer deutlichen Heimniederlage gegen Deggendorf folgte ein Last-Minute-Sieg in Lindau im Penaltyschießen. Trotzdem sind die Gastgeber der klare Favorit in dieser Begegnung, zahlreiche oberligaerfahrenen Akteure befinden sich im Kader des EVW. Hervorzuheben ist der ehemalige tschechische Nationalspieler Josef Straka, den die Oberpfälzer vor der Saison verpflichten konnten.
Auch im stimmungsvollen und gut besuchten Weidener Eisstadion werden die Indians wieder von ihren Anhängern unterstützt.
Für Fans die ihr Team begleiten wollen, besteht die Möglichkeit sich noch für den geplanten Fanbus anzumelden, möglich ist dies unter Tel.Nr. 0160 785 62 69. Die Abfahrt wird am Sonntag um 13.30 Uhr am BBZ-Parkplatz in Memmingen sein.
Eisbären Regensburg (OLS)
Die Hans Stockerl Immobilien GmbH wird exklusiver Immobilien-Partner der Eisbären
Die Eisbären Regensburg können die Hans Stockerl Immobilien GmbH auch in dieser Spielzeit als starken Partner an ihrer Seite begrüßen. In der kommenden Spielzeit baut der hoch angesehene Betrieb sein Engagement, unter anderem mit der Werbung auf der Bande sowie der Berufsbekleidung der Kufencracks, in der Domstadt aus.
Seit der abgelaufenen Saison gehört die Hans Stockerl Immobilien GmbH zu den Unterstützern des Eishockeysports in der Domstadt. Hans Stockerl kann auf 32 Jahre Erfahrung im Immobiliengeschäft sowie auf seine bis heute andauernde Tätigkeit als Bauträger zurückblicken. Spezialisiert hat sich die Firma Stockerl auf die Sanierung von Altbauten und Baudenkmälern sowie die Errichtung von Neubauten, mit dem Ziel, den historischen Charme der Gebäude mit dem zeitgenössischen Anspruch von Lebensqualität in Einklang zu bringen. Zudem bietet das Unternehmen auch andere Dienstleistungen wie den Verkauf von Gebrauchtimmobilien, Vermietungsservice sowie einen Hausverwaltungs- und Hausmeisterservice an. Auch die Eisbären Regensburg profitieren unter der Kooperation, denn einige Akteure der Domstädter wohnen bereits in Objekten, welche die Hans Stockerl Immobilien GmbH vermittelt hat.
"Wir sind froh, solch einen starken und hochklassigen Partner an unserer Seite zu wissen. Mit der Hans Stockerl Immobilien GmbH ist effektives und zielgerichtetes Arbeiten eine Selbstverständlichkeit. Bisher konnten beide Seiten sehr von der Kooperation profitieren, denn zwischen uns hat sich eine enorme Synergie gebildet, die uns nur stärker macht. Ich freue mich, auch in der kommenden Spielzeit diesen #bärenstarken Partner an unserer Seite zu wissen", so Eisbären-Geschäftsführer Stefan Liebergesell.
Selber Wölfe (OLS)
It´s Derbytime!
Viel besser kann ein Auftaktwochenende nicht laufen. Gegen Memmingen und Sonthofen haben unsere Wölfe die Maximalausbeute geholt! An Spieltag Drei soll der erste Derbysieg der Saison her. Die Voraussetzungen könnten jedoch günstiger sein. In der WölfeVorschau mit unserem Coach, Henry Thom, blicken wir auf den Kracher gegen Weiden und unser Gastspiel in Lindau voraus.
Es war bei weitem so einfach, wie es nach dem Wochenende aus den Statistiken gelesen werden kann. Nach den beiden Siegen in Memmingen und gegen Sonthofen war unser Coach daher sehr zufrieden.
„Es gibt immer Dinge, die man besser machen kann. Aber in Memmingen wussten wir nicht so wirklich, was auf uns zukommt. Und Sonthofen war in der vergangenen Saison im Halbfinale und konnten ihre starke Truppe größtenteils halten. Von daher bin ich sehr zufrieden. Das heißt aber nicht, dass es jetzt von alleine laufen wird.“
Denn der Auftakt in die neue Oberligasaison hat seine Spuren hinterlassen. Mit Lanny Gare und Lukas Pozivil werden zwei wichtige Stützen des Teams definitiv fehlen.
„Lanny ist aus familiären Gründen in Kanada. So ist es und wir haben dafür absolutes Verständnis. Lukas Pozivil hat sich am Dienstag im Training verletzt. Hier müssen wir die Untersuchungen abwarten. Am Wochenende wird es aber definitiv nichts.“
Zudem stehen hinter Dominik Kolb und Kyle Piwowarczyk ebenfalls Fragezeichen.
„Dominik musste am Sonntag schon während des Spiels lange Zeit behandelt und genäht werden. Wir sind mit dem Heilungsverlauf aber sehr zufrieden und hoffen, dass er zum Derby wieder fit ist. Eine letzte Untersuchung steht auch bei Kyle Piwowarczyk noch aus. Er hat einen Schlag auf den Arm bekommen und auch hier müssen wir abwarten.“
Somit könnten am Wochenende vier wichtige Spieler gegen Weiden und Lindau fehlen.
Die Vorfreude auf das erste Derby der Saison ist aber ungebrochen. Denn natürlich erinnern wir uns vor allem gerne an die erste PlayOff-Runde der vergangenen Saison zurück.
„Aber genau da liegt natürlich auch eine Extraportion Motivation für Weiden. Ist doch klar. Zumal man nicht ganz so wie erwartet in die neue Serie gestartet ist. Ich bin etwas überrascht, dass sie gegen Deggendorf und in Lindau so viele Gegentore bekommen haben. Sie haben sich eigentlich gerade in der Defensive und im Tor gut verstärkt. Aber wir sollten uns nicht täuschen lassen. Wenn wir auf uns schauen, sind wir schwer zu schlagen. Auch mit ein paar verletzungsbedingten Ausfällen.“
Umso wichtiger wird da natürlich die Unterstützung der Fans sein.
„Das war schon am Sonntag wieder erstklassig, wie uns unsere Fans gepusht haben. Im ersten Derby wird das natürlich umso wichtiger. Erst Recht, wenn wir so ersatzgeschwächt in die Partie müssen.“
Am Sonntag erwarten uns dann die Islanders in Lindau. Wieder eine weite Fahrt, wieder kein einfaches Pflaster.
„In Lindau ist es vor allem um diese Jahreszeit alles andere als einfach. Die Halle steht direkt am Bodensee, sie ist an den Seiten offen und es kann durchaus sehr warm sein. Dazu kommt die lange Busfahrt. Da ist Konzentration und Disziplin sehr wichtig. Die Islanders haben sich clever verstärkt, sie spielen zuhause und wollen zeigen, dass sie in der Oberliga angekommen sind.“
Das Lazarett unserer Wölfe hat sich übers Wochenende leider gut gefüllt. Lanny Gare und Lukas Pozivil fallen definitiv aus, hinter Kyle Piwowarczyk und Dominik Kolb steht ein dickes Fragezeichen. Unser Kooperationspartner Lausitzer Füchse kommt uns daher zu Hilfe. Wen Weißwasser im Rahmen der Förderlizenzregelung als Unterstützung schicken wird, entscheidet sich bis Donnerstagabend.
Das erste Derby Saison kann also steigen. Wie gewohnt wird die NETZSCH-Arena ihre Tore daher schon 1,5 Stunden vor dem ersten Bully, um 18:30 Uhr, öffnen. Außerdem freuen wir uns, dass wir die Schneebar hinter der Arena dank unserer Partner Kulmbacher Brauerei und Fleischwaren Munzert auch zum Derbyheimspiel wieder anbieten können.
Sonthofen Bulls (OLS)
ERC Sonthofen reist mit breiter Brust zum Allgäu-Derby - Bulls wollen Auswärtspartie bei Memminger Indians gewinnen
Der ERC Sonthofen will am Freitagabend (20 Uhr) in Memmingen zeigen, wer die Allgäuer Nr.1 in
Sachen Oberliga-Eishockey ist. Im großen Allgäu-Derby werden in der Memminger Eishalle am
Hühnerberg deutlich über 2.000 Zuschauer erwartet. Während Sonthofen einen guten Start in die
neue Saison erwischte, kam der ECDC zu Beginn etwas unter die Räder.
Genau das macht das Spiel am dritten Spieltag gleich doppelt spannend. Im Derby herrschen immer
andere Gesetze und so rechnen die Bulls mit einem Aufbäumen der Memminger, die sich vor der
großen Kulisse sicher keine Blöße geben möchten. Gegen Mitfavorit Selb zu verlieren ist nicht weiter
tragisch, den Indians dürfte dagegen vor allem die Niederlage gegen Deggendorf wehgetan haben.
Für Sonthofen sah es dagegen sehr gut aus: Ein 5:1-Sieg gegen Lindau und eine knappe Niederlage,
mit am Ende sogar einer Siegchance, auswärts beim starken Gegner in Selb sind als äußerst positiver
Saisonstart zu sehen. Mit einem Derbysieg in Memmingen könnte die Mannschaft von Heiko Vogler
noch einen draufsetzen.
Das regionale Aufeinandertreffen ist dabei für beide Mannschaften etwas ganz Besonderes. Doch vor
allem der Sonthofer Torhüter Patrick - Die Krake - Glatzel freut sich auf das Derby: „Ich habe noch nie
bei einem solchen Spiel zwischen Sonthofen und Memmingen auf dem Eis gestanden, mir wurde viel
aus dem Umfeld erzählt und dann auch noch die zu erwartende große Kulisse. Das wird der absolute
Wahnsinn, ich freue mich tierisch!“
Taktisch sind die Reihen vollkommen eingespielt, auch die Förderlizenzspieler auf ERC-Seite haben
sich bestens eingefügt. Dass nicht nur ein oder zwei Spieler bei den Bulls die Tore machen stört
Chefcoach Heiko Vogler nicht weiter. „Das macht den ERC nur noch unberechenbarer“, meint er. Die
Fans sehen Fabio Carciola als perfekten Kapitän an und auch innerhalb der Mannschaft ist er bestens
akzeptiert. Er bereitet gute Möglichkeiten vor und ist sich auch selbst für eine Vielzahl an
Torabschlüssen nicht zu schade. Wieder zurück im Kader ist Maximilian Hadraschek, der beim
Heimauftakt gegen Lindau eine Spieldauerstrafe kassiert hatte.
Die Zuschauer brauchen zudem keine Angst vor einem Ausverkauf beim Derby haben. Auf
Memminger Seite wird mit über 2.000 Zuschauern gerechnet. Insgesamt fasst die Arena am
Hühnerberg in Memmingen etwa 3.200 Zuschauer. Es ist also noch genügend Platz und es soll auch
noch ausreichend Karten an der Abendkasse geben.
Rostock Piranhas (OLN)
Piranhas gegen Crocodiles und Moskitos
Zum Auftakt des zweiten Ligaspielwochenendes reisen die Piranhas erneut in das Eisland Farmsen. Aus den beiden Begegnungen in der Testspielphase gingen die Hamburg Crocodiles erfolgreich hervor. Die Hamburger erkämpften am vergangenen Wochenende drei Punkte. Ihr erstes Heimspiel bestritten sie gegen die Harzer Falken und das Ergebnis von 6:0 war recht deutlich. In ihrem ersten Auswärtsspiel unterlagen sie den Füchsen Duisburg 2:5. Anbully ist am Freitag, den 6. Oktober um 20.00 Uhr.
Der Gegner des nächsten Heimspiels sind die Wohnbau Moskitos Essen. Diese starteten ebenfalls sehr ambitioniert in die aktuelle Saison. Allerdings stand der Ligastart unter keinem guten Stern oder besser gesagt, versank im Nebel. Das Derby in Herne musste bereits nach acht Minuten abgebrochen werden. Das Wiederholungsspiel gewannen die Herner am 3. Oktober 6:5 in der Overtime. Die zweite Begegnung des Wochenendes gegen die Füchse Duisburg endete für die Essener 1:3. Entsprechend groß wird die Anstrengung der Gäste sein, einen maximalen Punktgewinn am kommenden Wochenende einzubringen. Anbully ist wie gewohnt um 19.00 Uhr in der Rostocker Eishalle.
Die Piranhas müssen am Freitag auf den Einsatz von Kevin Piehler verzichten, welcher auf Grund einer Matchstrafe gesperrt ist. Wieder auflaufen hingegen wird Andrej Teljukin.
Haßfurt Hawks (BLL)
Erneutes Derby zum Saisonauftakt
1:1, 2:2, 2:1. Diese Drittelergebnisse sahen die Zuschauer vor exakt einem Jahr, als die Haßfurter „Hawks“ nach einem packenden Derby-Kampf die „Wölfe“ des EC Bad Kissingen mit 5:4 in die Knie gezwungen haben. Zum Auftakt der neuen Landesligasaison könnte es am Sonntagabend nun eine Wiederholung geben, denn erneut sind die Kurstädter zu Gast im Stadion Am großen Anger. Auch ESC-Trainer Martin Reichert freut sich auf das Wiedersehen.
Dabei hätte es dieses Unterfranken-Duell eigentlich gar nicht gegeben, schließlich ist die Mannschaft um EC-Spielertrainer Mikhail Nemirowsky nach zwei Entscheidungssiegen gegen die „Wanderers“ aus Germering sportlich eigentlich in die Bayernliga aufgestiegen. Doch nach langer Ungewissheit über die Zukunft der maroden städtischen Eishalle mit einem möglichen Verkauf sollte das Risiko nicht eingegangen werden. Mittlerweile scheint dahingehend wieder Ruhe einkehrt zu sein. Nachdem der 42-jährige Nemirowsky weiterhin das Zepter im „Wolfsbau“ schwingt, haben sich unter anderem auch Viktor Ledin, Roman Niktin, der Finne Nico Samuel Grönstrand oder die Ex-Haßfurter Eugen Nold und Lukas Zänglein weiter an den Verein gebunden. Auch der letztjährige Schlussmann Donatas Zukovas, ehemaliger U18- und U20-Nationtorwart Litauens, ist nach Bad Kissingen zurückgekehrt. Neu sind etwa der junge Russe Anton Seewald, der oberligaerfahrene Nikolai Varianov, Marc Zajic, Richard Adam (beide ERV Schweinfurt), der Ex-Haßfurter Adrian Persch oder der Deutsch-Ukrainer Georgy Buga. Doch auch namhafte Spieler haben Bad Kissingen verlassen, darunter Marc Hemmerich.
Bislang bestritten die Kurstädter keinerlei Testspiele, sondern haben sich ausschließlich mit Trainingseinheiten, unter anderem im Haßfurt, auf die Saison vorbereitet. Für Martin Reichert spielt das jedoch keine große Rolle. Er erinnert an das Vorjahr mit ähnlichen Voraussetzungen. „Bad Kissingen hat wieder einen sehr guten Kader mit richtig guten Eishockeyspielern. Ich bin sicher, dass sie uns wieder alles abverlangen werden“, richtet sich der 52-Jährige auf eine „ganze enge Kiste“ ein.
Mit den Testspielen in den letzten Wochen zeigte er sich trotz des mageren Abschlusses gegen Bayreuth 1b indes einverstanden. „Die Vorbereitung war dieses Jahr mit schwereren Gegnern sehr anspruchsvoll. Dass wir des Öfteren nicht komplett antreten können war auch klar.“ Es habe sich „gezeigt, dass die Mannschaft sich davon nicht irritieren lässt und meist eine gute Leistung gezeigt hat.“ Einige Jugendspieler hätten sich zudem „sehr gut präsentiert. Man ist geneigt sie einigen älteren Spielern vorzuziehen.“ Allerdings wolle man sie „unter allen Umständen“ in ihrer Mannschaft belassen und „nicht frühzeitig verheizen.“
Nachdem Christian Dietrich aufgrund einer Spieldauerdisziplinarstrafe im letzten ESC-Auswärtsspiel der Saison 2016/2017 in Vilshofen noch gesperrt ist, steht auch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Ilja Kinereisch (Zerrung) und Georg Lang. Der 27-jährige Angreifer, dessen zweite Leidenschaft neben Eishockey der Motorsport ist, verletzte sich am vergangenen Wochenende bei einem Lauf der „Berg-Meisterschaft“ im bayerischen Mickhausen leicht.
Kempten Sharks (BLL)
Sharks mit letzten Tests am Wochenende
Nachdem die Spieler des ESC eine kurze Zwangspause einlegen mussten, da
die Eismaschine im Kemptener Eisstadion ausgefallen ist, bestreiten die
Sharks am kommenden Wochenende Ihre beiden letzten Vorbereitungsspiele.
Am Freitag empfängt die Mannschaft von Trainer Andi Becherer die SG
Lindenberg/Lindau. Diese spielten eine starke Bezirksliga-Saison und
qualifizierten sich für den Aufstieg in die Landesliga. Letztlich
verzichtete man aber auf den Aufstieg und möchte nun mit einem
weitestgehend unveränderten Kader an die Erfolge der letzten Saison
anknüpfen.
Das zweite Testspiel am Wochenende bestreitet der ESC am Sonntag beim
ambitionierten Landesligisten in Ulm. Die Donau Devils werden diese
Saison in der Gruppe 1 starten, was vor dieser Spielzeit für reichlich
Unruhe bei den Verantwortlichen sorgte.
Dennoch haben sich die Ulmer im Sommer ordentlich verstärkt und scheinen
gut gerüstet für die bevorstehenden Aufgaben.
"Gegen beide Gegner müssen wir von der ersten Sekunde weg bereit sein.
Es sind gute Tests für uns und wir wollen am Wochenende nochmal das eine
oder andere ausprobieren." so der Coach der Sharks. Dieser lobt auch den
Zusammenhalt in der Mannschaft "Was die Vorbereitung bis jetzt gezeigt
hat ist, dass wir eine intakte Mannschaft haben! Jeder zeigt vollen
Einsatz und spielt mit viel Herz. Spielerisch haben wir noch Luft nach
oben, aber der Charakter stimmt und das ist sehr sehr wertvoll."
Pinguine Königsbrunn (BLL)
Zum Start gleich ein großer Prüfstein
Mit der Auswärtspartie gegen die „Mighty Dogs“ des ERV Schweinfurt hat der EHC Königsbrunn am Sonntag ab 18 Uhr gleich einen schweren Brocken vor sich. Denn auch die Gastgeber wollen in dieser Saison den Aufstieg in die Bayernliga schaffen, ein Sieg im ersten Spiel wäre da natürlich eine klare Ansage.
Das letzte Mal standen sich beide Teams im Viertelfinale um die Landesligameisterschaft 2016/2017 gegenüber, damals hatte Königsbrunn überraschend schon nach zwei Siegen das bessere Ende für sich. Schweinfurt schied aus und musste den Traum vom Aufstieg begraben. Die Mighty Dogs hatten damals allerdings auch Pech, denn ihr Kontingentspieler Dion Campbell musste nach dem ersten Spiel gegen den EHC wegen einer Blinddarmentzündung direkt unters Messer und wurde im Rückspiel schmerzlich vermisst. Doch am Sonntag ist der 30-jährige Top-Stürmer wieder mit von der Partie und wird die Königsbrunner Defensive ins Schwitzen bringen. Neben dem brandgefährlichen Dion Campbell stehen noch weitere sehr gefährliche Spieler im Angriff der Mighty Dogs. So holten die Verantwortlichen mit dem 37-jährigen Stephan Trolda einen sehr erfahrenen Angreifer vom Oberligisten EHV Schönheide, dieser wusste schon in der Vorbereitung zu überzeugen. Weiter im Kader ist wieder Fritz Geuder, während der letzten Saison machte der 29-jährige Center in gerade mal 22 Spielen 40 Scorerpunkte. In der Defensive agiert ein weiterer torgefährlicher Mann, mit seinen 36 Lenzen bringt Andreas Kleider jede Menge Erfahrung mit und hat als Verteidiger stolze 26 Scorerpunkte in 22 Pflichtspielen erzielt. Während der Vorbereitung hatten die Mighty Dogs allerdings immer wieder Probleme mit der Größe ihres Kaders. Gegen den EC Lauterbach aus der Regionalliga West war Schweinfurt zuhause mit 6:5 siegreich, verlor aber das Rückspiel auswärts mit 4:6. Im Aufeinandertreffen mit dem ligenhöheren EV Pegnitz unterlagen die Mighty Dogs nur knapp mit 3:4. Dafür gewann der ERV dann in heimischer Arena gegen die Schwenningen Fire Wings aus der Regionalliga Süd-West mit 4:2. Zuletzt folgten dann zwei Partien gegen den für diese Saison sehr stark eingeschätzten Bayernligisten Höchstadt. Mit gerade mal zwei Reihen setzte es aber zwei Niederlagen, nach einem 4:7 und 1:5 beendete Schweinfurt seine Vorbereitung. Auch wenn der Kader der Mighty Dogs sehr klein sein sollte, so steckt doch jede Menge Erfahrung in den Schweinfurter Reihen. Auch in der neuen Spielzeit wollen die Unterfranken wieder ein gewichtiges Wort um den Aufstieg mitreden.
Der EHC hat zwischenzeitlich mit zwei Ausfällen zu kämpfen, neben Hans-Jörg Traxinger wird wohl auch Top-Scorer Henning Schütz ausfallen, beide werden auf unbestimmte Zeit fehlen. Auch wenn die letzte Partie gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm klar verloren wurde wollen die Brunnenstädter auswärts unbedingt siegen. Doch die Zeiten sind vorbei, als Königsbrunn noch unterschätzt wurde. In dieser Spielzeit zählt der EHC zu den Favoriten und ist auf die wichtigen Punkte angewiesen.
EHC-Vorstand Tim Bertele ist trotz dieser Aussichten guter Dinge: „Für mich ist Schweinfurt zwar Favorit, allerdings waren Sie das letztes Jahr in den Play-Offs auch schon. Die Mannschaft hat gut trainiert, weshalb ich guter Hoffnung bin, Schweinfurt erneut schlagen zu können.“
EHC Bayreuth 1b (BBZL)
Die Bezirksliga-Mannschaft bei den Hassfurt Hawks
Das erste Testspiel der neuen Bezirksligamannschaft des EHC fand am Sonntag in Hassfurt statt.
Aufgrund eines Spiels der U19 und einigen krankheitsbedingten Ausfällen reiste man mit zwei Reihen an. Die Hawks, mit drei Reihen gut besetzt, hatten zwar viele Chancen, aber bis zum zweiten Drittel gelang ihnen nur ein Treffer.
Im Mitteldrittel gelang es den Hassfurtern trotz einer Spitzenleistung unseres Goalies Nicolas Sievers, zwei weitere Tore einzunetzen. Man musste auf Thomys verzichten, dem eine Kufe gebrochen war. Er konnte im dritten Drittel wieder ins Geschehen eingreifen.
Die Mannschaft des EHC fand zunehmend zueinander und nach dem 4:0 im dritten Drittel schafften es die Tigers noch auf ein 4:2 heran zu kommen. Auch ein Handgemenge gab es, welches bis auf eine Strafe glücklicherweise ohne Folgen blieb.
Die 70 mitgereisten Fans feierten die Jungs durch alle drei Drittel. Am Ende verliert man zwar das Spiel, aber die Vorfreude auf die nun bald beginnende Saison steigt aufgrund der gestrigen Leistung noch mehr!
- cc -
Eisbären Oberstdorf (BBZL)
Eisbären mit zwei Heimspielen am Wochenende
Am kommenden Freitag treten die Eisbären um 20:00 Uhr gegen die EA Schongau 1b und am Sonntag um 18:00 Uhr gegen den EV Königsbrunn an.
In den ersten beiden Freundschaftsspielen führten die Oberstdorfer Spieler bis zum letzten Drittel mit einem guten Torverhältnis. Durch Anschlusstreffer der beiden Gegner wurde ihnen aber ihre Souveränität genommen und die Eisbären konnten nur durch Kampf und Glück ihren Sieg halten. Wir sind gespannt, wie die junge Mannschaft dieses Problem löst, damit weiteren Siegen am Wochenende nichts im Wege steht.
Die Eisbären können sich am Freitag gegen einen zwar unbekannten, aber ebenbürtigen Gegner aus der Gruppe 3 messen. Die Bezirksliga im Eishockey wird in Bayern in vier gleichwertige Gruppen eingeteilt. Die 1B der Schongau Mammuts spielt in der Gruppe 3 und die Eisbären in der Gruppe 4. Die Jungs aus Schongau erreichten in der abgelaufenen Saison 2016/2017 in ihrer Gruppe den 6. Tabellenplatz mit 25 Punkten und 17:77 Toren.
Der Gegner am Sonntagabend dagegen ist kein Unbekannter. Der EV Königsbrunn ist ein direkter Gruppenkonkurrent der Eisbären. In der letzten Saison belegte Königsbrunn mit 31 Punkten den 5. Tabellenplatz und sie waren somit Punktgleich mit den Eisbären. Nur das Torverhältnis entschied über den Tabellenplatz zugunsten der Eisbären. Mit einem 6:0 Heimsieg und einen 2:4 Auswärtssieg in Königsbrunn konnten die Eisbären beide Spiele in der letzten Saison für sich entscheiden.
Es sind zwei spannende Spiele zu erwarten. Daher seid wieder dabei, wenn es heißt:
“HEY, WIR WOLLN DIE EISBÄREN SEHN!“
Eisbären Eppelheim (RLSW)
Bietigheim zu Gast im Icehouse
Mit den Bietigheim Steelers empfangen die Eisbären am Sonntag, den 8.
Oktober einen der Topfavoriten der Liga. Seit einigen Jahren gehört der SC
zum Favoritenkreis um die Meisterschaft, zeigt dabei jedoch eine deutlich
absteigende Tendenz. Nach dem zweifachen Finaleinzug 2014 und 2015, war im
Folgejahr bereits im Halbfinale Schluss, jeweils gegen den späteren
Meister aus Heilbronn. In der letzten Saison erreichte die Talfahrt mit
Platz 5 in der Hauptrunde den vorläufigen Peak, so dass man erstmals die
Play-Offs verpasste.
Für die aktuelle Spielzeit hat der SC reagiert und im Team einige
Veränderungen vorgenommen. Die etatmäßige Nummer 1 im Tor ist zu den Baden
Rhinos gewechselt und wurde durch Dominik Guris ersetzt. Der bisherige
Stamm-Goalie aus Stuttgart folgte seinem Coach Philipp Hodul, der nun das
Team aus dem Ellental betreut.
In der Vorbereitung zeigte sich das Team bereits in Frühform. 4 von 5
Spielen konnte man für sich entscheiden, nur im Duell gegen den EV
Ravensburg musste man sich mit einer Penalty-Niederlage anfreunden. Der
Saisonauftakt war für die jungen Steelers erfolgreich. Nach dem furiosen
9:2-Erfolg über Meister Zweibrücken folgte jedoch eine deutliche
4:9-Niederlage gegen den Vize-Meister aus Heilbronn. Bevor es für den SCBB
zu den Eisbären geht, stand samstags noch das Duell gegen den Aufsteiger
EKU Mannheim an.
Die Bilanz des ECE gegen die jungen Steelers ist trübe, von 13 Duellen
gingen nur 4 an den ECE, der dabei jedoch die beiden letzten Spiele für
sich entscheiden konnte und im Trend somit durchaus zuversichtlich auf das
Spiel blicken kann. Insbesondere im heimischen Icehouse konnten die
Eisbären im Schnitt der letzten 6 Duelle 5 Tore pro Spiel erzielen,
kassierte jedoch auch ebenso viele Gegentore.
Schwenninger Fire Wings (RLSW)
Schwenninger Fire Wings erwarten Hügelsheim zum ersten Heimspiel
Nach dem Null-Punkte Wochenende zum Saisonstart stehen die Schwenninger Fire Wings bereits etwas unter Druck und müssen in ihrem ersten Heimspiel der noch jungen Saison gegen die Hügelsheim Rhinos antreten.
Das hatte man sich im Lager der Schwenninger sicherlich anders vorgestellt, stattdessen ziert man nach den ersten beiden Spielen, der noch jungen Saison, das Tabellenende. Das die beiden Spiele in Heilbronn und Eppelheim kein Selbstläufer werden wird, war den Fire Wings bekannt, dennoch hatte man sich etwas zählbares erhofft. So heißt es nun Mund abwischen und den Blick nach vorne richten, denn am kommenden Sonntag steht das erste Heimspiel auf dem Plan. Zu Gast in der Helios Arena sind dann die Rhinos aus Hügelsheim, die einzige Mannschaft der Liga, welche noch keine Partie absolviert hat und erst am kommenden Freitag in Ravensburg das erste Mal ins Spielgeschehen eingreift. Für die Fire Wings geht es darum, die beiden Auftaktpartien aus den Köpfen zu streichen und sich am Sonntag von einer anderen Seite zu präsentieren. War man in Heilbronn zum größten Teil chancenlos, ließ man in Eppelheim die nötige Cleverness vor dem gegnerischen Tor vermissen.
Die Neckarstädter werden daher alles daran setzen gegen Hügelsheim einen Sieg einzufahren. Die Mannschaft vom Baden-Airpark geht mit einem nahezu unveränderten Team in die neue Saison. Lediglich auf der Trainerposition wird ab sofort Terry Trenholm das Sagen haben. Kurz vor Saisonstart konnten die Nashörner mit Max Häberle einen erfahrenen Goalie für sich gewinnen, der die letzten Jahre beim Ligakonkurrenten Bietigheim zwischen den Pfosten stand. Als weiterer Neuzugang wurde mit Andreas Druzhinin ein junger Verteidiger verpflichtet, der zuletzt für Schwenningen in der DNL auflief und nun in Hügelsheim Regionalligaluft schnuppern soll.
„Wir haben in den Spielen in Heilbronn und Eppelheim nicht unser volles Potential ausgeschöpft, außerdem haben wir zu viele Strafzeiten genommen, was in dieser Liga über kurz oder lang tötlich ist. Auch die Chancenverwertung muss definitiv besser werden, um in dieser starken Liga zu bestehen.“, findet Trainer Matthias Kloiber deutliche Worte an seine Mannschaft. „Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir uns am Sonntag von einer anderen Seite zeigen werden als in den ersten beiden Partien. Die Jungs sind bereit die ersten Zähler der Saison einzufahren, dafür haben sie in dieser Woche hart trainiert.“
Spielbeginn am kommenden Sonntag, den 08.10.2017, ist um 17:00 Uhr in der Schwenninger Helios Arena.
Diez-Limburg Rockets (RLW)
Rockets drehen spektakuläres Pokalderby
Dieses Derby hatte alles, was ein packendes sportliches Duell braucht: Packende Zweikämpfe, viele Chancen und Tore auf beiden Seiten, dazu zwei lautstarke Fangruppen, einen dramatischen Spielverlauf und ein nicht mehr zu erwartendes Happy End für die Gastgeber. Die EG Diez-Limburg hat das Halbfinal-Hinspiel im Rheinland-Pfalz-Pokal mit 6:5 (1:2, 0:1, 5:2) gewonnen, was beiden Teams noch alle Chancen offen lässt für das Rückspiel am 31. Oktober in Neuwied.
Als die Rockets zum ersten Drittel das Eis betraten, wurde er noch in der Kabine behandelt: Joey Davies. Der Kanadier hatte sich beim Spiel in Neuwied leicht verletzt, sein Einsatz im Pokalspiel kurzfristig gecancelt. Man wollte kein Risiko eingehen mit Blick auf die nächsten Ligaspiele unter anderem am Freitag in Diez gegen Lauterbach. Neben Davies fehlten mit Florian Flemming, Dominik Hülskopf und Roman Löwing drei weitere Stammkräfte der Rockets. Stark: Bad Nauheim entsandte mit Janik Langer und Michael Martaller zwei Förderlizenzspieler, die sich nahtlos ins Team einfügten. Bei den Gästen fehlte verletzungsbedingt der letztjährige EGDL-Kapitän Marco Herbel.
Die Gäste aus Neuwied gingen schnell mit 2:0 in Führung, auch, weil die Bären nach dem 1:0 durch Dominik Kley (5.) eine doppelte Überzahlsituation durch Deion Müller zu nutzen wussten (7.). In einem ausgeglichenen ersten Drittel gelang Matt Fischer der Anschlusstreffer (13.), zu weiteren Treffern sollte es zunächst nicht reichen. Größtes Manko: das Powerplay. Selbst in doppelter Überzahl wollte zunächst nichts gelingen. Zudem kassierte man auch in diesem Spiel noch zu viele eigene Strafzeiten.
Ein Bild, dass sich auch im zweiten Drittel nahtlos fortsetzte. Die sich bietenden Chancen blieben ungenutzt, auf der Gegenseite traf Sven Schlicht in Überzahl kurz vor dem zweiten Pausentee zum 3:1. Die Partie schien entschieden, irgendwie drohte das Spiel an den Rockets vorbeizulaufen.
Doch die Mannschaft zeigte Charakter und eine starke Energieleistung im letzten Abschnitt. Plötzlich klappte es auch mit dem Toreschießen: Dustin Bauscher (49.) und Matt Fischer (52.) glichen zum 3:3 aus. Doch gefährliche Bären setzten mit ihrem starken US-Boy den nächsten Akzent: Michael Jamieson eilte in Unterzahl den Raketen davon, die ihn nur noch mit einem Foul stoppen konnte. Den fälligen Penalty verwandelte der Stürmer zur erneuten Führung (52.).
Doch die EGDL glaubte weiter, angefeuert von der lautstarken Kulisse, an die Wende im Spiel. Und die sollte tatsächlich gelingen: Marc Hemmerich (53.), Pierre Wex (56.) und Julian Grund (58.) schossen eine 6:4-Führung heraus. Die Gastgeber hatten sich regelrecht in einen kleinen Rausch gespielt. Den Sieg ließen sich die Rockets auch nach dem 5:6-Anschlusstreffer der Bären durch Andreas Wichterich (60.) nicht mehr nehmen.
„Ich denke, wir haben ein ganz gutes Eishockeyspiel gesehen“, sagte Neuwieds Trainer Jens Hergt. „Wir haben das Spiel im großen und ganzen im Griff gehabt, hatten im letzten Drittel die Chance auf das 4:1. Steve Themm macht da eine riesen Parade und ich denke, das hat noch einmal einen Ruck für Diez-Limburg gegeben. Wir haben das Spiel dann in Unterzahl hergeschenkt, weil der eine oder andere meinte seine Privatfehde austragen zu müssen oder weil er meinte, er müsste was besonderes machen. Aber letztendlich haben wir eine gute Ausgangslage für das Rückspiel.“
„Mit den ersten 25 Minuten war ich nicht wirklich einverstanden“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Da haben wir nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen haben und haben auch zu viele Strafen kassiert. Genau in unserer Drangphase macht Neuwied dann das 3:1 und viele dachten, dass das Spiel schon gelaufen sei. Aber im letzten Drittel haben wir dann eine ganz andere Diezer Mannschaft gesehen“, umschreibt der EGDL-Trainer das 5:2 im letzten Abschnitt. „Wir haben gesehen, dass Vieles möglich ist. Großes Lob an die Mannschaft und an die beiden Förderlizenzspieler aus Bad Nauheim, die super gespielt haben. Wir haben wieder einen kleinen Schritt gemacht. Der Sieg ist ein toller moralischer Erfolg für unsere Mannschaft.“
Bei aller Faszination auf dem Eis und auf den Rängen gab es Vorfälle, die rund um das Derby geschehen sind und die nur im gemeinsamen Dialog gelöst werden können. Beide Vereine werden sich hierzu unter der Leitung eines Verbandsvertreters als Mediator noch vor dem nächsten Derby an einen Tisch setzen und die Geschehnisse gemeinsam aufarbeiten.
Für die EGDL geht es weiter Schlag auf Schlag
Drei Spiele in fünf Tagen - das war der spektakuläre Saisonstart für die EG Diez-Limburg mit einem Sieg gegen Neuss und einer Niederlage in Neuwied sowie einem packenden Sieg im Rheinland-Pfalz-Pokal gegen Neuwied. Doch nur drei Tage nach dem Pokalkracher in Diez geht es in der Liga schon wieder weiter für die Rockets. Am Freitagabend gastieren die Luchse aus Lauterbach in Diez (20.30 Uhr). Zwei Tage später geht es für das Team von Trainer Arno Lörsch dann zu den starken Ice Aliens nach Ratingen (Sonntag, 18 Uhr).
Ein Saisonstart mit Höhen und Tiefen, mit Ecken und Kanten, mit guten und schlechten Ansätzen, aber vor allem auch mit einer Entwicklung, die die Mannschaft durchgemacht hat. Das 5:2 im letzten Drittel des Pokalfights gegen Neuwied war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, lobte Lörsch am Dienstagabend. Und das, obwohl gleich vier Akteure fehlten. Drei von Ihnen werden - Stand heute - am Freitag wieder mit dabei sein: Joey Davies, Florian Flemming und Dominik Hülskopf sind wieder an Bord, weiterhin verletzt fehlen wird Roman Löwing. Der aus Kassel stammende Verteidiger hatte sich am letzten Vorbereitungswochenende verletzt, war dennoch bisher bei jedem Heimspiel der EGDL und gesellte sich am Dienstagabend zu den Rockets Supportern auf die Tribüne. Von dort gab es für den „Besuch“ des Verteidigers viel Lob. Und auch viele Zuschauer, die seit langer Zeit mal wieder in der Eishalle waren oder die zum ersten Mal da waren, gingen begeistert nach Hause und versprachen: „Wir kommen wieder!“
Sportlich wartet mit dem Heimspiel gegen Lauterbach die nächste knifflige Aufgabe für die neuformierte Rockets-Mannschaft. „Ein unangenehm zu spielender Gegner, der sich komplett neu aufgestellt hat und zu dem es intern viele alte Verbindungen gibt“, sagt Lörsch. „Wir wollen den Schwung aus den Heimsiegen gegen Neuss und Neuwied mitnehmen in dieses Spiel und die nächsten drei Punkte nachlegen. Am Sonntag geht es dann für uns zum Favoriten nach Ratingen. Da erwartet uns eine schwere, aber auch keine unlösbare Aufgabe. Wir gehen optimistisch in das Wochenende, wenn sich auch die personelle Situation so wie derzeit zu erwarten entspannt.“
Freitagsgegner Lauterbach ist mit zwei Niederlagen in Herford (2:5) und gegen Hamm (2:6) in die Saison gestartet, hatte es dabei aber auch gleich mit zwei sportlichen Schwergewichten der Liga zu tun. Ratingen ließ dem 4:2-Auftaktsieg in Dinslaken einen 2:1-Erfolg nach Verlängerung in heimischer Halle gegen Herford folgen.
Luchse Lauterbach (RLW)
Luchse empfangen letztjährigen Viertelfinalgegner Neuss
Am kommenden Sonntag, den 08.10.2017 um 18:00 Uhr, empfangen die Lauterbacher Luchse mit dem Neusser EV, ihren letztjährigen Play Off Viertelfinalgegner, zum zweiten Heimspiel der laufenden Regionalliga West Saison.
Ihr Auftaktspiel der neuen Saison, verloren die Neusser am vergangenen Freitag gegen die Rockets aus Limburg am Ende zwar mit 3:5, boten dem Titelanwärter von der Lahn aber bis kurz vor Schluss Paroli.
Wie auch in den Jahren zuvor, kann der Neusser Trainer Andrej Fuchs, auf ein sehr eingespieltes Team bauen, angeführt von Ken Passmann im Tor und Routinier Holger Schrills, werden die Neusser auch in diesem Jahr eine tolle Mannschaft ins Rennen schicken.
„ Wir wollen unseren Fans gegen den Neusser EV ein gutes, schnelles Spiel bieten. Entsprechend engagiert und motiviert werden in die Partie gehen. Hilfreich ist dabei natürlich auch eine lautstarke Unterstützung der Lauterbacher Fans“, so Trainer Thomas von Euw zur bevorstehenden Partie.
Zwei Tage zuvor, sind die Luchse zum ehemaligen treffen nach Limburg eingeladen. In den Reihen der Limburg Rockets, trifft man neben Trainer Arno Lörsch, auf zahlreiche weitere Spieler des letztjährigen Luchsekaders. Eine Tatsache, die den einen oder anderen Spieler der Luchse hoffentlich zusätzlich motivieren wird, die Punkte in den Vogelsberg zu holen.
Das diese Aufgabe sicherlich nicht ganz leicht werden dürfte, ist beim Blick auf den Kader der Rockets kein Geheimnis. Schließlich zählen die Limburger zu einem der Top Aspiranten auf die vorderen Plätze. Alles andere wäre eine Überraschung.
Spielbeginn in Limburg ist um 20.30Uhr
Bären Neuwied (RLW)
Den perfekten Start in Neuss fortführen
Natürlich hätten die Neuwieder Bären ihr Halbfinalhinspiel im Rheinland-Pfalz-Pokal am Dienstagabend bei der EG Diez-Limburg gerne für sich entschieden. Als Beinbruch werten Mannschaft, Trainer und Management die 5:6-Niederlage am Heckenweg jedoch nicht. Ein Grund Trübsal zu blasen, bestand schon gar nicht. „Wir haben eine gute Ausgangslage für das Rückspiel“, nahm Trainer Jens Hergt mit. „Wir liegen nach drei von sechs Dritteln mit einem Tor hinten“, ergänzte Manager Carsten Billigmann, dass ihm noch lange nicht bange ist, in der Addition der beiden Partien den Rockets zu unterliegen.
Weil dieser Pokalwettbewerb, an dem neben dem EHC und der EGDL noch der EV Bitburg sowie der EHC Zweibrücken teilnehmen, nicht an den Stellenwert der Regionalliga West heranreicht, nutzte der Neuwieder Coach das zweite Derby innerhalb von drei Tagen auch zum Ausprobieren. Lange Zeit ließ er alle vier Reihen durchrotieren, die angestammten und schon so prächtig harmonierenden Reihen stellte er um.
Am Freitag wird Hergt mit Sicherheit wieder zu den bewährten Reihen zurückkehren. Dann ist das Ausprobieren vorbei, wenn die Neuwieder ab 20 Uhr ihr drittes Punktspiel der Saison beim Neusser EV bestreiten. „Wir sind gut drauf“, lässt sich der Chef auf der Bären-Bank vom Dienstagspiel nicht im Geringsten den tollen Rundeneinstand mit sechs Punkten aus zwei Partien madig machen. Gegen Titelverteidiger Hamm und Mitfavorit Diez-Limburg klar gewonnen zu haben, spricht für die sehr anständige Frühform der Deichstädter. Die müssen sie auch nun in Neuss aufs Eis bringen. „Das ist ein weiterer unangenehmer Gegner“, weiß Hergt, der nach dem Derby von seinem EGDL-Trainerkollegen Arno Lörsch noch eine kurze Charakterisierung der Nordrhein-Westfalen mit auf den Weg bekam. Die Rockets standen Neuss nämlich vor einer Woche gegenüber und mussten fleißig kämpfen, um einen 1:3-Rückstand in einen 5:3-Sieg zu drehen. Der EHC hat in der Vorsaison ebenfalls zu spüren bekommen, dass die Mannschaft des Trainerduos Andrej Fuchs/Daniel Benske ein hartnäckiger Kontrahent ist. Sportlich endete der direkte Vergleich mit 2:2 Siegen, wobei der EHC eine Begegnung für sich gewertet bekam, weil Neuss einen Spieler einsetzte, der nicht auf dem Spielberichtsbogen vermerkt war. Im Sommer hat das Team unter anderem seinen ungarischen Topscorer Balazs Szablocs Peter verloren, auch Kapitän Holger Schrills steht verletzungsbedingt längere Zeit nicht zur Verfügung. Dafür engagierte man einige Talente aus der DNL, die viel Energie ins Spiel einbringen, sowie mit Matthew Schwehr nach einiger Zeit auch wieder einmal einen nordamerikanischen Import. „Wenn wir so spielen wie in Hamm und daheim gegen Diez, können wir auch in Neuss bestehen“, ist sich Jens Hergt sicher.
ESC Berlin (RLO)
Nächster Gegner: Chemnitz
Nein, es ist kein Fehler, eine Woche nach dem ersten Aufeinandertreffen beider Teams trifft der ESC 07 Berlin erneut auf die Chemnitz Crashers, diesmal allerdings in Berlin.
Das 2. Heimspiel der Saison soll besser gestaltet werden als der Heimauftakt, was nicht einfach werden dürfte. Allerdings sollte das Team durch den Überraschungserfolg vom letzten Wochenende genug Selbstvertrauen haben, um auch diesmal erfolgreich zu sein. Gewann man doch Dank einer starken Leistung in Chemnitz mit 5:2. Und die Crashers stehen nach zwei Niederlagen aus drei Spielen schon ein wenig unter Druck. Denn der 4. Platz ist das Saisonziel und da dürfen nicht zu viele Punkte abgegeben werden. Zumindest nicht gegen Teams, die nicht unbedingt zu den Play Off-Kandidaten zählen. Zu diesen gehört der Club, der aber bewiesen hat, dass man sie nicht unterschätzen sollte. Denn mit einer Leistung wie am letzten Wochenende kann das Team jedem Gegner das Leben schwer machen. Die Personallage bleibt allerdings angespannt. Sechs Spieler sind momentan verletzt oder fehlen aus privaten Gründen. Eventuell gibt es zum Wochenende aber ein wenig Entspannung. Das Team hat Unterstützung verdient, also kommt am Samstag um 19:30 Uhr ins PO 9 und feuert das Team an.
(Norbert Stramm)
Chemnitz Crashers (RLO)
Kein Start nach Plan
Nach einem missglückten Saisonstart im Küchwald treten die Crashers kommenden Samstag gleich zum Rückspiel gegen den ESC 2007 Berlin an. Das Team um das Trainergespann Rentzsch/Stiegler ist auf Wiedergutmachung aus. Im vergangenen ersten Heimspiel tat sich die Mannschaft schwer mit dem Toreschießen. Trotz vieler sehr guter Chancen ging das Spiel vor 704 Zuschauern im Wohnzimmer der Crashers mit 2:5 an die Gäste aus der Hauptstadt. Vor allem in eigener Überzahl verpassten es die Crashers immer wieder, klare Chancen in Tore umzumünzen.
Buschmann: „Wir lassen uns jetzt nicht verrückt machen. Wir kennen die Probleme und versuchen, diese nach und nach abzustellen. Personell haben wir mit dem 20-jährigen Stürmer Charly Rudolph schon nachgebessert. In den kommenden Tagen und Wochen kommen vor allem die eigenen Leistungsträger, wie Michael Stiegler, Sven Rutsatz und Daniel Weber zurück ins Team. Damit einhergehend verbessern sich auch Konzentration, hohe Intensität im Spiel und Selbstbewusstsein unserer Spieler. Wir schauen nach vorn. Uns selbst zu bemitleiden hilft keinem.“
Nach drei Spielen haben die Crashers erst drei von neun möglichen Punkten. Mit dem klar definierten Ziel Play-Offs müssen die Crashers in den kommenden Partien zwingend Punkten.
Das nächste Heimspiel der Crashers in der Regionalliga Ost ist am Samstag, 14.10.2017. Dann ist Derby-Time im Küchwald. Ab 17:00 Uhr geht es gegen den Absteiger aus der Oberliga Süd – die Wölfe aus Schönheide.
Tornado Niesky (RLO)
Tornados starten in die neue Saison - Hartes Doppelwochenende
Am Sonntag, den 08.10.2017 startet für die Tornados die Saison in der Regionalliga Ost.
Dann treffen sie um 18:00 Uhr (Achtung geänderte Anfangszeit!) im Eisstadion Weißwasser auf die Cracks von Rot-Weiß Bad Muskau. Sicher eine spannende Begegnung für die Fans, denn die Gastgeber haben sich für diese Saison prominente Verstärkung geholt.
Für die Nieskyer dürfte diese Partie allerdings anstrengend sein. Denn die Cracks werden erst in den frühen Morgenstunden aus Salzgitter heimkehren. Am Sonnabend, den 07.10.2017 spielen die Tornados um 20:30 Uhr gegen die Salzgitter IceFighters. Dies ist das 1.Spiel in der Norddeutschen Pokalrunde, an der die Nieskyer teilnehmen.
Hinweis:
Ab sofort sind Anmeldungen für die ersten Fanbusse zu den Auswärtsspielen nach Weißwasser (Bad Muskau) am 08.10., Jonsdorf am 14.10.17 und Dresden am 21.10.2017 möglich.
Weiter Infos finden Sie unter: http://www.tornado-niesky.de/2017-2018/fanbus
Schönheider Wölfe (RLO)
Schönheider Wölfe mit Kantersieg in Mitterteich
Die Schönheider Wölfe haben am Tag der Deutschen Einheit beim EHC Mitterteich eine einseitige Partie gegen die Stiftland Dragons klar und deutlich mit 16:0 (4:0, 9:0, 3:0) gewonnen.
Nach der deftigen Heimniederlage am Sonntag gegen Höchstadt war das Team von Sven Schröder in Mitterteich auf Wiedergutmachung aus. Schon im ersten Drittel waren die Wölfe läuferisch wie auch spielerisch sofort tonangebend und erspielten sich zahlreiche Torchancen. Im zweiten Drittel der gleiche Spielverlauf. Durch zahlreiche Überzahlsituationen erhöhten die Wölfe hier schon auf 13:0 und konnten das Ergebnis auch im letzten Drittel weiter nach oben schrauben. Die Schönheider Torschützen beim ungefährdeten 16:0-Erfolg waren Petr Kukla (4), Jannik-Noah Grätke (3), Lukas Novacek (3), Björn Schenkel (2), Danny Reimann, Michael Galvez, Kilian Glück und Vincent Wolf.
Fazit… Wie am Sonntag gegen Höchstadt, war auch die Partie gegen Mitterteich ein Vorbereitungsspiel, welches nicht überbewertet werden sollte. Bis zum Meisterschaftsstart heißt es für die Wölfe, in den normalen Trainingsrhythmus zu kommen und im abschließenden Testspiel am Samstag, dem 07.10.17, um 17:00 Uhr gegen den EHC Mitterteich weiter an den aufgezeigten Schwächen zu arbeiten.
| www.icehockeypage.de | www.eishockey.news | Informationen zum Thema | ||
|
- Kaderlisten - Ergebnisse und Tabellen - IHP facebook |






