IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 4.Oktober 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
Deutscher Eishockey Bund (DEB)
U20 Future Challenge: U20 gewinnt gegen Salzburg Juniors - Jahnke mit zwei Punkten / Starker Schlussabschnitt bringt deutscher U20 den Sieg
Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die U20-Nationalmannschaft gewinnt auch das zweite Spiel der U20 Future Challenge in der Eisarena Salzburg gegen die Juniors des EC Red Bull Salzburg mit 3:1 (0:1; 1:0; 2:0).
U20-Bundestrainer Christian Künast: „Das Spiel war über zwei Drittel hinweg ausgeglichen und eng, durch einen besseren Schlussabschnitt haben wir letztlich verdient gewonnen.“
Das dritte und letzte Spiel der U20 Future Challenge findet am 21.11.2017 (18.30 Uhr) in der weeArena in Bad Tölz statt. Die U20 trifft dort auf die Tölzer Löwen.
Düsseldorfer EG (DEL)
Keine Punkte am Dienstag - 2:4 gegen die Eisbären
Nach zwei sehr schönen Siegen am Wochenende sollte heute gleich der dritte Streich folgen. Gegen immer gefährliche und gute Berliner leider eine schwere und heute nicht gelöste Aufgabe. Trotz einer ansprechenden Leistung unterlag die Düsseldorfer EG den Eisbären vor 7.386 Zuschauern mit 2:4 (1:1; 0:2; 1:1).
Red Bull München (DEL)
CHL: Entscheidung über Gruppensieg vertagt
Der EHC Red Bull München hat am 5. Spieltag der Champions League gegen den schwedischen Vizemeister Brynäs IF mit 2:3 (0:1|2:2|0:0) verloren. Vor 2.160 Zuschauern im Olympia-Eisstadion gaben Tobias Eder, Pascal Grosse und Nicolas Strodel ihr Profidebüt. Strodel traf gleich in seinem ersten Spiel. Den zweiten Treffer für die Red Bulls erzielte Frank Mauer. Die Entscheidung über den Gruppensieg wurde durch die Niederlage vertagt. Für Platz eins braucht die Mannschaft von Trainer Don Jackson am kommenden Dienstag im abschließenden Spiel in Gävle einen Dreier.
Die Gäste begannen stark. In der sechsten Minute schoss Kevin Clark den schwedischen Vizemeister im Powerplay in Führung. München stellte sich Mitte des ersten Drittels besser auf das schnelle Spiel der Gäste ein. Frank Mauer in Überzahl (11.) und Ryan Button mit einem freien Schuss (18.) hatten gute Möglichkeiten auf den Ausgleich.
Der Mittelabschnitt wurde torreicher. Zu Beginn scheiterte Frank Mauer mit einem Alleingang in Unterzahl, im Gegenzug erzielte Juuso Ikonen den zweiten Treffer für Brynäs (22.). Zwei Minuten später fälschte Nicolas Strodel bei seinem Profidebüt zum 1:2 ab. Kurz nachdem Emil Quaas für seinen Torhüter Danny aus den Birken stark rettete, schoss Frank Mauer auf der Gegenseite den Ausgleich (31.). Die Gäste zeigten sich aber eiskalt und gingen in der 33. Minute durch Jacob Blomqvist erneut in Führung.
Im Schlussdrittel wurden die Red Bulls offensiver. Brynäs konterte gefährlich. Treffer fielen trotz Chancen auf beiden Seiten bis in die Schlussphase aber nicht. Fünf Minuten vor dem Ende riskierten die Münchner mehr. Das Resultat: Drei Topchancen von Ryan Button (56.) und Jerome Flaake (56. und 58.), die Brynäs-Torhüter David Rautio vereitelte.
Kassel Huskies (DEL2)
Huskies kassieren Klatsche gegen den SC Riessersee
Am gestrigen Tag der Deutschen Einheit empfingen die Kassel Huskies im Nachholspiel vom
vergangenen Freitag die Mannschaft des SC Riessersee. Im Duell mit den Garmischern musste
Kassels Cheftrainer Rico Rossi auf die in Mannheim weilende Förderlizenz-Riege Maginot und Phil
Hungerecker sowie den an die Hannover Indians verliehenen Mark Ledlin verzichten. Auch Mirko
Pantkowski war nicht mit von der Partie, dafür meldete sich Toni Ritter zu seinem ersten Spiel
nach überstandener Verletzungspause zurück im Kader der Nordhessen.
Die 3.140 Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle sahen von Beginn an ein spannendes erstes
Drittel, in dem es sowohl vor SCR-Torsteher Kevin Reich, als auch vor dessen Kasseler Pendant
Markus Keller lichterloh brannte. Das Toreschießen eröffnete dann ausgerechnet der frisch
wiedergenesene Toni Ritter, der nach rund drei Minuten von Abstimmungsschwierigkeiten in der
SCR-Defensive profitierte. Und kaum zwei Minuten später durften die Fans der Huskies sogar ein
zweites Mal jubeln. Jens Meilleur war über den rechten Flügel davon gezogen und verwertete
seinen eigenen Rebound zum 2:0 (6.). Und der SC Riessersee? Der zeigte sich unbeeindruckt und
holte seinerseits zum Doppelschlag aus. Erst nagelte Stephan Wilhelm einen satten Schlagschuss
an Markus Keller vorbei in die Maschen (9.), ehe Louke Oakley bei angezeigter Strafe Felix
Thomas Schlenzer von der blauen Linie ins Kasseler Tor bugsierte (10.). Doch auch die Huskies
zeigten sich nicht um eine Antwort verlegen. Marco Müllers Schuss ins Blaue landete – von
Braden Pimm abgefälscht – im SCR-Kasten. Doch wieder erholten sich die Garmischer Schnell
vom Schrecken des Gegentors und konterten eiskalt, so dass Lubor Dibelka bei einer scharfen
Hereingabe von Richie Mueller im Slot stehend nur noch die Kelle zum 3:3 hinhalten musste (14.).
Die Unterbrechung der Drittelpause tat dem Schwung in der Partie kein Abbruch. Auch ins
Mitteldrittel starteten die Nordhessen zunächst überlegen. Wie schon zu Beginn der Partie
schlugen die Hausherren im Doppelpack zu. Zunächst sorgte Neuzugang Evan McGrath mit
seinem ersten Saisontreffer für Jubel in der Eishalle (23.), ehe keine 60 Sekunden später auch
Alex Heinrich sein erstes Tor der neuen Saison beisteuerte (24.). Doch auch der zwei Tore-
Vorsprung sorgte für keinerlei Beruhigung im Spiel – die Chancen häuften sich hüben wie drüben.
Valentin Gschmeißner verpasste ebenso knapp (25.) wie Husky Thomas Merl auf der Gegenseite (26.) und SCR-Goldhelm Richie Mueller im Alleingang (26.). Doch spätestens als SCR-Importspieler Louke Oakley im Powerplay den 5:4-Anschlusstreffer markierte (28.) waren die Werdenfelser wieder gut im Rennen um den heutigen Sieg.
Wie gut sie im Rennen waren, zeigten die Garmischer zu Beginn des Schlussdrittels. Diesmal waren es nämlich die Oberbayern, die loslegten wie die Feuerwehr. Zunächst sorgte Verteidiger Stephan Wilhelm mit einem Sonntagsschuss vom rechten Flügel für den 5:5-Ausgleich (42.), ehe der omnipräsente Lubor Dibelka Markus Keller kurzerhand austanzte und den SCR zum ersten Mal an diesem Abend in Führung brachte. Doch erst als Andreas Driendl in der 48. Minute gar auf 5:7 stellte, war die Vorentscheidung zu Gunsten des SCR gefallen. Die Garmischer erhöhten bis zum Spielende durch Tore von Johansson und Mayenschein sogar auf 5:9 und fügten den Huskies damit nicht nur eine empfindliche Heimniederlage, sondern auch den ersten punktfreien Spieltag der laufenden Saison zu.
Kaufbeuren Buron Joker (DEL2)
ESVK unterliegt beim Vizemeister knapp - Verschlafener Spielbeginn führt Joker bei 3:2 Auswärtsniederlage in Bietigheim auf die Verliererstraße
Den Start in das Spiel beim aktuellen Vizemeister der DEL 2 verschlief die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann komplett. Nach einem guten Wechsel der ersten Reihe und einem gefährlichen Schuss von Sami Blomqvist reihten sich viele Fehler in das Spiel der Joker ein. Diese sollten schlussendlich auch zu einem schnellen 2:0 Rückstand führen. In der zweiten Spielminute verlor die Kaufbeurer Verteidigung Steelers Stürmer Shawn Weller im Slot völlig aus den Augen und dieser konnte mutterseelen allein vor Stefan Vajs zum 1:0 einnetzen. Keine Minute später, war erneut Shawn Weller erfolgreich. In Überzahl agierend wurde er mustergültig frei gespielt und hatte erneut aus dem Slot heraus keine Mühe, Stefan Vajs zum zweiten Mal an diesem Abend zu überwinden. Der ESVK hatte dann in eigener Überzahl die Chance auf den Anschlusstreffer und nutzte diese auch. Joey Lewis verwertete einen Abpraller nach einem Schuss von Sami Blomqvist zum 2:1. Danach mussten die Allgäuer eine fünf gegen drei Unterzahl überstehen. Was mit vereinten Kräften und etwas Glück auch gelang. Mit längerer Spieldauer hatten die Kaufbeurer dann auch mehr Spielanteile und durch Philipp de Paly eine große Chance auf den Ausgleichstreffer. Welchen aber Ilya Sharipov mit einer tollen Parade verhindern konnte.
Im zweiten Drittel neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend und es gab dabei kaum nennenswerte Torabschlüsse. Beide Teams konnten auch je einmal in Powerplay agieren, ohne dass dabei aber die Torhüter Ilya Sharipov und Stefan Vajs entscheidend eingreifen musste. Die beste Chance auf Seiten der Steelers vergab der ehemalige Joker Rob Brown, der mit einem Schuss aus dem Slot heraus aber an ESVK Schlussmann Stefan Vajs scheiterte. Einen gefährlichen Konter der Wertachstädter konnte auf der Gegenseite dann Steelers Torhüter Ilya Sharipov mit einer schönen Fanghandparade entschärfen.
Das letzte Drittel begann für die Joker fast schon wie das erste. Der zweite Wechsel wurde komplett verpennt und Stefan Vajs musste alles riskieren um das dritte Steelers Tor zu verhindern. Was ihm zu erst in einer tollen Aktion gelang, als er aus seinem Tor eilte und gegen Benjamin Zientek in letzter Sekunde rettete. Seine Vorderleute verpassten es dann aber die Scheibe zu klären und wiederum kam Benjamin Zientek an die Scheibe und hatte dann keine Mühe diese ins leere ESVK Gehäuse zum 3:1 einzuschießen. Die Rotgelben brauchten dann eine Zeit lang um wieder in die Partie zu finden. Ein weiterer Treffer sollte dem ESVK in der 50. Spielminuten gelingen. Jere Laaksonen konnte den Puck nach einem Schuss von Steven Billich, den Ilya Sharipov nur prallen lassen konnte, im Fallen über die Torlinie bugsieren. Die Mannschaft von Andreas Brockmann startete dann noch eine starke Schlussoffensive, verpasste es aber trotz guter Torchancen, unter anderem von Sami Blomqvist und Jere Laaksonen, noch den durchaus verdienten Ausgleichstreffer zu markieren. Damit endete die Partie beim Vizemeister und letztjährigen Halbfinalgegner mit 3:2 für die Hausherren.
SC Riessersee (DEL2)
Torfestival in Kassel - SCR gewinnt sensationell mit 9:5 bei den Huskies
Mit gerade einmal 15 Feldspielern konnten die Weiß-Blauen die weite Fahrt nach Kassel antreten. Jared Gomes, Michael Rimbeck, Andi Eder und der schon länger verletzte Kapitän Florian Vollmer fehlten im Aufgebot des SC Riessersee. Das hinderte aber die Weiß-Blauen nicht daran drei Punkte aus dem Kassler "Zwinger" zu entführen. Mit Kampfgeist und großem Siegeswillen kam das Team um Ersatzkapitän Stephan Wilhelm zum ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison. Dreimal holten die Werdenfelser einen Rückstand gegen die Gastgeber auf und drehten im Schlussabschnitt sensationell das Spiel.
"Super Moral. Heute hatten wir nur einen Minikader zur Verfügung, also denkbar schlechte Voraussetzungen, aber unser Team hat immer an den Sieg geglaubt, auch trotz mehrmaligen Rückstands, haben sich unsere Jungs nicht aufgegeben. Wir hatten heute super Kombinationen und eine hohe Laufbereitschaft, es hat einfach alles gepasst. Und wenn du 9 Tore Auswärts schießt, das ist schon ein Statement! Großes Lob an die Jungs, sie haben alles umgesetzt was der Trainer vorgegeben hat." so der sportliche Leiter Tim Regan.
Bereits am kommenden Freitag steht für die Garmisch-Partenkirchner das nächste Auswärtsspiel auf dem Plan. Der SCR ist bei den Freiburger Wölfen um 19:30h zu Gast.
Lausitzer Füchse Weißwasser (DEL2)
Entwarnung bei Steven Bär - Füchse-Verteidiger zieht sich eine Hand-Prellung zu
Füchse-Verteidiger Steven Bär wird seiner Mannschaft am kommenden Wochenende wieder zur Verfügung stehen. Der 24-Jährige hatte am vergangenen Freitag, beim Auswärtsspiel in Frankfurt, einen Schuss auf die Hand bekommen. Daraufhin musste er in ein Krankenhaus. Inzwischen gab es in Weißwasser weitergehende Untersuchungen. Dabei wurde keine schwerwiegende Verletzung festgestellt. Bär hat sich zwar eine schmerzhafte Prellung zugezogen. Er wird aber am Freitag im Heimspiel gegen Heilbronn mit hoher Wahrscheinlichkeit spielen können.
EC Peiting (OLS)
Kracher gegen den EV Landshut
Am Freitag könnte sich ein echtes Schlagerspiel ergeben: 19.30 Uhr in der Peitinger Eishalle.
Unsere Erste ist gut in die neue Saison gestartet: 2 Spiele, 2 Siege, 12:3 Tore – und: im Moment Platz 1. Den hat es lange nicht mehr gegeben, auch wenn er nur eine Momentaufnahme ist. „Das wird uns als Team weiter zusammenschweißen!“, sagte Coach Buchwieser jüngst auf der Post – Game – PK. Überhaupt ist der Glaube an die eigene Stärke momentan ein großes Pfand: das Team erlaubte sich keine Stolperer, Milan Kostourek und Toni Saal liegen in den Scorertabellen weit vorne. Alle Anderen erledigen ihre Aufgaben konzentriert.
Nach zuletzt nur 525 Zuschauern gegen Waldkraiburg erwarten wir am Freitag eine größere Kulisse, denn mit dem EV Landshut kommt ein großer Name, ein Team, das von der ersten Liga bis zur Pleite alle Höhen und Tiefen mitgemacht hat. Zudem strömten die Fans zahlreich zu den Spielen des EVL: zuhause und in Rosenheim meldeten die Stadionkassen „Ausverkauft!“. Der EVL hat zuletzt trotz arger Finanznöte (Weihnachten 2016 stand alles auf der Kippe) kräftig investiert, Spieler wie Nikolaus Meier, Devon Krogh, Christopher Schadewaldt oder David Wrigley geholt. Zudem wurde Axel Kammerer vom Aufsteiger Tölz losgeeist. Dennoch steht der EV Landshut nach dem Auftakt – Wochenende ohne Punkte da (maß sich aber auch mit Favoriten wie Regensburg oder Rosenheim).
Es steht also ein spannendes Spiel zu erwarten! Freitag, 19:30 Uhr EC Peiting gegen EV Landshut.
Löwen Waldkraiburg (OLS)
EHC brennt auf die ersten Punkte
Nach dem schwachen Saisonauftakt am vergangenen Wochenende, mit dem 0:6 gegen Rosenheim und dem 1:6 beim EC Peiting, wollen die Löwen es am Freitag in Miesbach (Beginn: 20:00 Uhr) und am Sonntag im Heimspiel gegen Regensburg in der Raiffeisen Arena besser machen.
Mit Freitagsgegner Miesbach duellierte man sich in der Vorbereitung bereits einmal und dabei ging das Team von Trainer Markus Wieland mit 3:2 als Sieger vom Eis. Der Playoff-Halbfinalist der Vorsaison, der etwas überraschend den Höchstadter EC zurück in die Bayernliga schickte, ist in der aktuellen Spielzeit aber wie der EHC Waldkraiburg noch ohne Sieg. Zum Saisonauftakt hatte man gegen den EC Peiting zuhause ebenso wenig zu melden wie die Löwen am letzten Sonntag und unterlag mit 2:6, am zweiten Spieltag ging auch die Partie in Regensburg mit 4:7 verloren. Allerdings trat Miesbach beide Male durchaus forsch auf, hielt die Spiele offen und verschaffte sich bei gegnerischen Fans und Spielern mehr als nur Respekt. Außerdem traf man wenigstens schon sechs Mal das Tor- da kann sich der EHC Waldkraiburg auch noch eine Scheibe abschneiden. Apropos Scheibe abschneiden: Die beiden US-Amerikaner der Miesbacher, James Hall und Christopher Stemke, die im Sommer im Doppelpack angeboten worden waren und dann auch gemeinsam von den Stony Brook Seawolves aus der amerikanischen College-Liga im Bundesstaat New York eingeflogen wurden, haben beide auch schon einen Treffer erzielt. Die weiteren Torschützen bisher waren Stefan Rizzo, Athanasios Fissekis, Tom-Patric Kimmel und Felix Feuerreiter. Auf dem Papier sind die Miesbacher dem EHC also schon mindestens einen Schritt voraus, aber muss fairerweise auch gesagt werden, dass den Löwen mit Rosenheim und Peiting bisher keine Oberliga-Laufkundschaft gegenüberstand. Dennoch würde eine klare Niederlage gegen Miesbach den EHC-Haussegen schon etwas in Schieflage bringen, sahen den TEV der Großteil aller „Experten“ vor der Saison doch klar als abgeschlagenen Letzten.
Der letzte Gegner der Miesbacher hieß Regensburg und am Sonntag werden die Eisbären aus der Oberpfalz ihre sportliche Visitenkarte in der Industriestadt abgeben. Der Tabellenfünfte, der seit Sommer vom ehemaligen Nationaltorhüter Joseph Peppi Heiß trainiert wird, konnte an den ersten beiden Spieltagen gleich ein 6-Punkte-Wochenende feiern. Zum Saisonauftakt gewann man beim aktuell noch punktlosen EV Landshut mit 3:1, zwei Tage später folgte der oben erwähnte Sieg zuhause gegen Miesbach. In der Vorbereitung hatten die Löwen die Eisbären in Regensburg am Rande einer Niederlage und gaben das Spiel erst spät mit 3:4 verloren, das letzte Testspiel konnte dagegen in der Raiffeisen Arena mit 3:0 erfolgreich bestritten werden. Allerdings sollte dem Team des EHC Waldkraiburg klar sein, dass Regensburg unter Wettkampfbedingungen schon eine ganz andere Hausnummer sein wird und der mit Top-Spielern gespickte Kader am Sonntag ab 17:15 Uhr komplett anders auftreten wird.
Karten im Vorverkauf für das Spiel am Sonntag gegen Regensburg gibt es am Donnerstag, den 5.10.2017, von 18:00 – 20:00 Uhr in der Geschäftsstelle des EHC in der Raiffeisen Arena, außerdem werden am Spieltag selbst auch die Abendkassen wieder ab 15:45 Uhr geöffnet sein.
TecArt Black Dragons Erfurt (OLN)
Falken und Indianer
Ein mehr als unterschiedliches Programm hält das kommende Wochenende für die TecArt Black Dragons in der Oberliga/Nord bereit. Zunächst empfangen die TecArt Black Dragons das aktuelle Tabellenschlusslicht der Oberliga/Nord im Eissportzentrum in Erfurt, die Harzer Falken aus Braunlage.
Die Falken hatten sich den Saisonstart, trotz schwerer Gegner, sicherlich anders vorgestellt. So musste das Team um Trainer Norbert Pascha gegen die beiden Ligaschwergewichte (Hannover Scorpions und Hamburg Crocodiles) zwei deutliche Schlappen einstecken. Es setzte im Heimspiel gegen die Scorpions eine herbe 1:8-Niederlage, nur unwesentlich besser lief es in Hamburg, hier musste man sich am Ende mit 0:6 geschlagen geben. Dass es für die Falken eine sehr schwere Saison werden wird, deutete sich bereits im Sommer an. Die Abgänge einiger Leistungsträger aus dem letztjährigen Team wiegen schwer. So mussten Semen Hildebrandt, Roy Hähnlein, die Wittmann-Brüder und vor allem die beiden Kontingentspieler Dylan Quaile und Ryan McGrath ersetzt werden. Gleich 4 Spieler (Jörn Weikamp, Thomas Herklotz, Maximilian Bauer und Goalie Dennis Korf) aus dem alten Kader der Wedemark Scorpions lotste die sportliche Führung in den Harz. Die Kontingentstellen besetzten Nick Pitsikoulis und Sammy Banga, wobei letzterer die Falken bereits wieder verlassen hat. Dazu kommen gleich 6 Spieler aus dem Kader der Juniorenmannschaft der Kassel Huskies, die mit einer Förderlizenz für die Falken ausgestattet wurden. Vor allem die Abschlussschwäche muss Trainer Norbert Pascha in den Griff bekommen. Auch wenn es gegen zwei der Mitfavoriten der Liga ging, ist ein erzielter Treffer in 2 Spielen doch arg wenig.
Unter vollkommen anderen Vorzeichen steht die sonntägliche Partie für die TecArt Black Dragons. Dann geht es nach Hannover an den Pferdeturm. Die dort beheimateten Indianer waren in den letzten Jahren alles andere als ein „Lieblingsgegner“ der Männer um Trainer Thomas Belitz. So musste man sich in der abgelaufenen Saison in 3 Spielen den Indianern geschlagen geben, während man nur eine Partie für sich entscheiden konnte. Nach der etwas enttäuschenden Vorrunde in der abgelaufenen Saison welche Schlussendlich in den Pre Play Offs endete, wurde das Team quasi runderneuert. Zunächst verpflichtete man als Coach Lenny Soccio vom ECC Preussen. Dieser kennt nicht nur den Verein und das Umfeld bestens, war er doch jahrelang als Coach beim Lokalrivalen Scorpions an der Bande. Gleich 12 Spieler verließen in der Sommerpause dann auch das Team vom Pferdeturm. Diese 12 Spieler werden durch 10 Neuzugänge ersetzt. Mit Sebastian Albrecht konnte man den besten Goalie der letzten beiden Jahre an den Pferdeturm locken. Igor Bacek, an den die TecArt Black Dragons alles andere als eine gute Erinnerung haben, folgte Albrecht aus Halle nach Hannover. Mit Jan Tramm (Crimmitschau), Andreas Morczinietz (Wedemark), Stefan Goller (Scorpions) konnte die sportliche Führung einige Qualität verpflichten. Zielsetzung dürfte in Hannover eine frühzeitige Qualifikation für die Play Offs sein, zudem möchte man wieder den Nummer 1-Status in Hannover übernehmen. Einfach wird letzteres sicher nicht, hat man doch beim Nachbarn in Wedemark ordentlich aufgerüstet.
Spielbeginn am Freitag ist wie gewohnt um 20:00 Uhr. Die Partie am Sonntag in Hannover beginnt um 19:00 Uhr.
Wohnbau Moskitos Essen (OLN)
Moskitos unterliegen in Herne in der Overtime
Das am 29.09. durch Nebel abgebrochene Spiel zwischen Herne und den Moskitos, wurde am Tag der deutschen Einheit nachgeholt und nachdem beide Teams mit Niederlagen starteten (Herne in Leipzig mit 1:8 und Essen gegen Duisburg mit 1:3), sollte bei beiden Teams Wiedergutmachung an erster Stelle gestanden haben.
Auf dem offiziellen Spielbericht standen 18 Herner Spieler, einer mehr als am 29.09. - der Kooperationspartner Krefeld „lieferte“ 3 Förderlizenzspieler an den Gysenberg - und 4 mehr als bei dem Debakel in Leipzig. Essen mit voller Kapelle (außer Julian Lautenschlager), 21 Cracks in Weiss-Grün-Violett.
Verhaltener Beginn mit einem großartigen Alleingang durch Dominik Lascheit zum 1:0 für Essen, auf der Uhr keine 5 Minuten gespielt und direkt danach zwei Essener (Schmidt und Hildebrand) auf der Strafbank, das Spiel lief heiß. Staudt und seine Vorderleute ließen nichts zu. Im Gegenteil, Tom Fiedler netzte überlegt nach knapp 8 Minuten zum 2:0 ein.
Nach 10 Minuten setzte sich Julien Pelletier in die Kühlbox und Essen wurde bestraft mit dem Anschlusstreffer der Herner durch Kreuzmann.
Noch über 8 Minuten zu spielen. Ein Überzahlspiel 30 Sekunden später, konnten die Moskitos nicht nutzen und Lucas Topfstedt ging stattdessen auf die Strafbank, die Moskitos wurden erneut kalt erwischt. 5 Minuten vor Ende 2:2 durch McLeod. Die Gentges Truppe im ersten Drittel immer wieder fahrig, somit konnte Herne zweimal ausgleichen.
Ein ähnliches Bild, wie in Durchgang Eins anfangs des 2. Drittels, ein zähes Anrennen, ohne zwingende Chancen. Minute sieben des Mitteldrittels Überzahl der Moskitos und knochentrocken Bires mit dem 3:2 für Essen und die nächste Überzahl folgte umgehend. Mehrere Großchancen, jedoch ohne Abschluss. Herne glich in Unterzahl sogar aus, so dass es nach 32 Spielminuten 3:3 stand, Albrecht war verantwortlich.
Kurz darauf Essen kurzzeitig mit zwei Mann mehr auf dem Eis, wieder sprang nichts Zählbares heraus. Die „Krönung“ dann noch, das 4:3 für Herne, nach schönem Solo durch Nieberle. Fünf Minuten vor Drittelende.
Auffällig besonders in dem Drittel, dass die Pässe nicht präzise genug ankamen, somit keine Zeit für den überlegten Torschuss blieb. 1.50 Minuten vor der Drittelsirene, nochmal Überzahl für Essen und wieder kein Erfolg. Es blieb beim 4:3 für Herne.
Gleich zu Beginn des Schlussdrittels wütende Essener Angriffe aufs Herner Tor, aber auch eine Überzahl gegen den HEV brachte nicht den Ausgleich. Goalie Staudt übrigens erneut in überragender Form. Julien Pelletier 15 Minuten vor Spielende mit einer Energieleistung zum verdienten 4:4.
Als die nächste Strafe gegen Herne anstand, war es Tom Fiedler, mit seinem Doppelpack, der richtig stand und das 5. Tor klarmachte. Beste Stimmung unter den Mücken Fans.
Pelletiers Strafe - aus meinem Blickwinkel eher unglücklich wegen hohen Stocks - genau 12 Minuten vor Ende und wieder folgte die Strafe umgehend, 5:5 durch Albrecht. Die letzten Minuten wurden dann zum Geduldsspiel. Es blieb beim 5:5 nach regulärer Spielzeit, somit für beide Teams wenigstens der erste Punkt in der neuen Saison.
Verlängerung und da die ersten Chancen auf Essener Seite, das Tor fiel aber nach genau 2 Minuten für Herne. Der Zusatzpunkt blieb zuhause, Snetsinger war der Torschütze.
Dieses Spiel sahen über 3600 Zuschauer und geschätzt rund 400 Moskitofans, fanden den Weg nach Herne.
Herner EV (OLN)
Herner EV – ESC Wohnbau Moskitos Essen 6 : 5 (2:2,2:1,1:2;1:0) Overtime
Als Bradley Snetsinger nach gut zwei gespielten Minuten in der Overtime den Schläger in einen Pass von Aaron McLeod hielt und damit den Siegtreffer für den Herner EV gegen die Essener Moskitos erzielte, da kannte der Jubel vor knapp 3700 Zuschauern am Gysenberg keine Grenzen. Die Rekordkulisse hatte ein begeisterndes Ruhrpott-Derby gesehen mit allen Zutaten, die der Eishockeyfreund sehen will. Spannender Spielverlauf mit wechselnden Führungen, sowohl spielerische als auch kämpferische Elemente nonstop und passend zu solch einem Duell fiel dann die Entscheidung erst in der Extra-Spielzeit. Dementsprechend waren sich beide Trainer nach Spielende einig in ihrer Einschätzung, dass beide Teams eine Top-Leistung und ein tolles Oberligaspiel gezeigt hatten.
Dabei verlief der Start zumindest für den HEV alles andere als optimal, denn nach acht Minuten lagen die Gäste vom Essener Westbahnhof bereits mit zwei Toren vorne. Zwar hatten die Gysenberger in der von Beginn an sehr intensiv geführten Partie sofort ihre Chancen durch Aaron McLeod und Danny Albrecht, aber die Moskitos erwiesen sich effektiver in der Chancenverwertung und waren durch Dominik Lascheit (5. Minute) und Tom Fiedler (8.) erfolgreich. Moskito Torhüter Sebastian Staudt konnte dagegen seinen Kasten mit guten Aktionen sauber halten, allerdings nur bis zur 12. Minute. Dann war es HEV Kapitän Stephan Kreuzmann, der in Überzahl den Anschlusstreffer markierte und zur Aufholjagd blies. So dauerte es auch nur gut drei Minuten bis Aaron McLeod für den Ausgleich sorgen konnte.
Im zweiten Abschnitt waren es erneut die Moskitos, die in der 29. Minute in Überzahl durch Andrej Bires in Führung gingen. Eine weitere Strafzeit brachte kurz darauf den HEV erneut in Unterzahl, aber Danny Albrecht sorgte mit einem tollen Alleingang in der 32. Minute für den Ausgleich. Mit einer Energieleistung schaffte Christian Nieberle in der 35. Minute mit dem 4:3 die erste Führung der Herner an diesem Abend. Mit der konnten die Grün-Weiß-Roten auch in die zweite Pause gehen, aber alle waren sich einig dass noch mindestens zwanzig weitere spannende und umkämpfte Minuten bevorstanden.
Die kamen dann auch und innerhalb von 100 Sekunden drehten die Moskitos den Spielstand wieder um. Julien Pelletier nutzte eine unübersichtliche Situation in der 44. Minute zum 4:4 und dann war es erneut Tom Fiedler, der im Nachschuss das 4:5 markierte. Weiter ging es in der 49. Minute mit Danny Albrecht der ebenfalls mit seinem zweiten Treffer für den 5:5-Ausgleich sorgte. Die Spannung nahm immer weiter zu. Christian Wendler im HEV-Gehäuse hatte nun einige Male Schwerstarbeit zu leisten. Die Gysenberger kamen zwar zu durchaus gefährlichen Entlastungsangriffen, mussten sich aber auch immer wieder in Essener Schüsse werden. Ein Big Save von Christian Wendler in der 57. Minute rettete den Gleichstand, zum Schluss hatten aber auch Lois Spitzner und Aaron McLeod noch gute Möglichkeiten. Es blieb beim 5:5-Gleichstand nach Ende der regulären Spielzeit und beide Teams hatten sich damit zumindest einen Punkt redlich verdient.
So begann dann die fünfminütige Overtime mit dem Spiel drei gegen drei. In der 62. Minute konnte Michel Ackers mit einer beherzten Rettungstat den Gleichstand retten und dann wurde Brad Snetsinger zum gefeierten Matchwinner!
Am kommenden Wochenende muss der Herner EV zuerst am Freitag in die Wedemark reisen und dort um 20 Uhr bei den Hannover Scorpions antreten. Am Sonntag gastieren dann die Hamburg Crocodiles ab 18:30 Uhr am Herner Gysenberg.
Erding Gladiators (BYL)
Gladiators verbesser und zielstrebiger
Mit einem Erfolgserlebnis haben die Erding Gladiators die Testspielphase beendet. Am Sonntagabend bezwang die Truppe von Trainer Thomas Vogl in heimischer Eishalle den Bayernliga Konkurrenten Passau Black Hawks mit 5:2 Toren (2:1, 1:0, 2:1).
Im Gegensatz zur enttäuschenden Freitagspartie gegen den EV Moosburg, die 1:4 verloren wurde, zeigten sich die Gladiators diesmal wieder verbessert und vor allem zielstrebiger. Im Erdinger Tor stand Andreas Gerlspeck, im Passau Kasten Neuzugang Andreas Resch.
Bereits in der 3. Minute brachte Florian Zimmermann (Ass. Krzizok, Spindler) die Gladiators 1:0 in Front. Das 1:1 von Anton Pertl (15.) beantwortete Philipp Spindler (Krzizok, Zimmermann) nur eine Minute später mit dem 2:1. Daniel Krzizok (Spindler) legte Mitte des zweiten Drittels für die überlegenen Erdinger das 3:1 nach.
In der letzten Viertelstunde wurde dann die Partie deutlich härter. Hatten die Erdinger bis dahin nur sechs und die Black Hawks acht Strafminuten kassiert, kamen bei Erding zwölf und bei Passau 45 Minuten dazu. Nur drei Minuten, nachdem Niklas Mayrhauser in Überzahl mit einem unhaltbaren Gewaltschuss das 2:3 erzielt hatte (53.), musste er mit einer Spieldauerstrafe vom Eis. Er hatte Krzizok mit einem üblen Check gegen den Kopf niedergestreckt, der Gladiators-Stürmer wurde benommen in die Kabine geführt. Die letzten Minuten wurden dann noch sehr verbissen geführt, mit Strafen auf beiden Seiten. Lars Bernhardt erhöhte in der 58. Minute auf 4:2, und den Schlusspunkt zum 5:2 setzte Spindler (Zimmermann) in Überzahl 34 Sekunden vor Schluss.
Passau Black Hawks (BYL)
Black Hawks gewinnen Platzer&Wimmer Cup - Enge Spiele, Spannung und viele Emotionen
Die Passau Black Hawks konnten die erste Auflage des Platzer & Wimmer Cup am Tag der deutschen Einheit knapp für sich entscheiden. Zweiter wurden die Vilshofener Wölfe vor dem ESV Waldkirchen. Insgesamt verfolgten über 500 Zuschauer die drei Spiele in der Passau EisArena. Die drei Fangruppen aus Waldkirchen, Passau und Vilshofen unterstützen ihre Teams lautstark und verwandelten die Passauer EisArena in einen Hexenkessel.
In der ersten Partie des Tages besiegte Landesligist Vilshofen den Bezirksligisten auf Waldkirchen mit 5:3. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Wölfe aus Vilshofen mehr und mehr das Kommando und führten nach 20 Minuten mit 3:1. Am Ende setzte sich doch die Routine der Vilshofener Wölfe durch. Waldkirchen konnte seinerseits mit einem guten Überzahlspiel überzeugen und erzielte zwei seiner drei Treffer im Powerplay.
Das zweite Spiel wurde von den Zuschauern bereits sehnsüchtig erwartet. Der alte Rivale aus Vilshofen gegen den Bayernligisten aus Passau. Es war eine enge und hart umkämpfte Partie. Die Wölfe machten die Black Hawks das Leben schwer und kämpften verbissen um jede Scheibe. Zwei mal konnten die Passau Black Hawks in Führung gehen – zwei mal fiel postwendend der Ausgleichstreffer. Am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden. Die Habichte versäumten es ihre Chancen zu nutzen und spielten zu selten ihre Schnelligkeit aus.
Im Spiel gegen den ESV Waldkirchen ging es für die Horak Truppe nun um den Turniersieg. Bei einer Tordifferenz von plus drei in diesem Spiel, würde man den Platzer & Wimmer Cup gewinnen. Am Ende konnten die Passau Black Hawks einen 4:0 Sieg feiern. Die Waldkirchner um Spielertrainer Thomas Kremhelmer kämpften aufopferungsvoll und machten den Passauer Spielern das Leben schwer. Ein Passauer Sieg ohne zu glänzen.
„Wir sind erst seit zwei Wochen auf dem Eis, somit war ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir wollen gutes Eishockey spielen und diese Saison so weit wie möglich kommen.“ resümierte der Wölfe Trainer Petr Straka. Ebenso war man im Lager des ESV Waldkirchen zufrieden. „Das war heute eine richtig gute Leistung. Wir haben uns gut verstärkt und unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg in die Landesliga!“ so Trainer Thomas Kremhelmer. Der sportliche Leiter und Co-Trainer der Passau Black Hawks war mit der Leistung seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden. „Erst mal herzlichen Dank an das Autohaus Platzer & Wimmer für die tolle Unterstützung bei diesem Cup. Wir freuen uns das der Pokal in Passau bleibt. Die heutige Leistung der Mannschaft zeigt nicht das wahre Potential. Das war zu wenig. Die Vorbereitung war insgesamt durchwachsen. Wichtig ist eine gute Leistung und drei Punkte am Freitag gegen Moosburg. Ich bin überzeugt wir holen den Sieg. Wir haben einen guten Charakter in der Mannschaft.“ so Zessack.
Am Freitag wird es dann richtig Ernst für die Passau Black Hawks. Das erste Bayernliga Spiel in der Passauer EisArena steht auf dem Programm. Um 20 Uhr wird sich die EisArena dann wieder in einen Hexenkessel verwandeln. Angetrieben von den lautstarken Passauer Fans sollen die Punkte in Passau bleiben. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr – Tickets sind in allen Kategorien erhältlich. -czo
Amberg Wild Lions (BLL)
ERSC-Löwen gut vorbereitet
Auch im letzten Testspiel zeigte sich der ERSC Amberg bereit für die am kommenden Wochenende beginnende Eishockey-Saison. Die starke Leistung gegen den EV Pegnitz und das Resultat waren nach einem Verletzungsausfall aber nur zweitrangig.
Schon im 1.Drittel erlebten die knapp 500 Zuschauer einen offenen Schlagabtausch mit viel Tempo und Spielfreude. Dass es trotzdem torlos in die erste Pause ging, war nicht zuletzt ein Verdienst von ERSC-Goali Oli Engmann und dessen Gegenüber, Julian Bädermann.
Der Mittelabschnitt verlief wesentlich körperbetonter, vor allem von Seiten des Bayernligisten. Ein harter Check beendete das Spiel für Ambergs Allrounder Andreas Hampl – zwar regelkonform ausgeführt aber in der Intensität für ein Testspiel völlig überzogen. Hampl wurde minutenlang am Eis behandelt und landete vorerst stationär in der Klinik. Der Verdacht auf eine Wirbelverletzung bestätigte sich glücklicherweise aber nicht. Die Löwen zeigten sich von der Gangart beeindruckt, was Pegnitz im Verlauf zu einem 3:0-Vorsprung ausnutzte. Zumindest zwei Treffer davon waren aus Amberger Sicht äußerst unglücklich und auch unnötig.
Wie schon zuletzt gegen Höchstadt kam der ERSC im Schlussdrittel aber mit Macht wieder zurück. Die Löwen bäumten sich auf, bewiesen eine intakte mentale und physische Stärke und brachten Pegnitz mehr und mehr in Bedrängnis. Nach einem Doppelpack durch Kirill Groz und Dominik Schopper zum 2:3 sah sich Gästecoach Stan Mikulenka zu einer Auszeit für seine Mannschaft gezwungen. Dies zeigte offenbar die gewünschte Wirkung, denn die Ice Dogs brachten ihren knappen Vorsprung bis zum Ende über die Zeit.
HC Maustadt (BBZL)
Zum Testpielauftakt eine knappe Niederlage - 3:5 bei Lindenberg/Lindau
Für den Bezirksligisten HC Maustadt/ECDC 1b hat die Saison mit dem ersten Testspiel bei der SG Lindenberg/Lindau 1b begonnen. Dabei setzte es beim letztjährigen Vizemeister der Bezirksliga, Gruppe 4, eine knappe und unnötige 3:5-Niederlage.
Die äußeren Umstände im Lindauer Eisstadion waren aufgrund Nebel und weichem Eis – für beide Seiten – schwierig. Dennoch entwickelte sich ein schnelles und kampfbetontes Spiel, in dem der HCM auf acht Stammkräfte verzichten musste. Dafür gaben Torhüter Florian Edelmann sowie Moritz Böck, Kevin Tögel und Kevin Aschenbrenner ihr Debüt im gelb-grünen Trikot. Damit wurde der Kader weiter verjüngt.
Die Maustädter waren recht ordentlich im Spiel und hatten auch die Mehrzahl an Chancen. Lindenberg hielt mit Routine und Cleverness dagegen, an der sich der HCM letztendlich auch die „Zähne ausgebissen“ hat. Bis Mitte der Partie führte der HCM mit 2:1 (Torschützen Hellmann und John), dann aber drehten die Gastgeber zwischen der 34. und 37. Minute die Partie und gingen mit einem 4:2-Vorsprung in die letzte Pause.
Kevin Aschenbrenner machte mit seinem Anschlusstreffer gleich zu Beginn des Schlussabschnittes die Partie zwar nochmals spannend, aber spätestens mit dem 5:3 der Westallgäuer in Überzahl war die Angelegenheit an diesem Abend erledigt, obwohl noch einige Chancen vorhanden waren, wie durch einen fulminanten Pfostenschuss von Paul Höckberg, das Ergebnis zu korrigieren!
Das nächste Vorbereitungsspiel bestreitet der HCM am 7. Oktober bei Woodstock Augsburg, ehe am 13. Oktober der letzte Test bei der SG Oberstdorf/Sonthofen ansteht.
Eisbären Heilbronn (RLSW)
Starkes zweites Drittel sorgt für den Derbysieg
Mit einem deutlichen 9:4 (2:2, 5:2, 2:0) im Lokalderby gegen die Bietigheim Steelers Amateure sind die Eisbären Heilbronn an die Tabellenspitze der Regionalliga Südwest gestürmt.
Dabei hatte die Begegnung für die Eisbären alles andere als ideal begonnen. Als Geburtstagskind Moritz Muth in der 8. Minute als erster Spieler die Strafbank aufsuchen musste, schlugen die Gäste in Person von Ex-Eisbär Haiko Hirsch zu und gingen mit 1:0 in Führung. Doch der Rückstand der Gastgeber sollte nur rund fünf Minuten anhalten, denn Leo Kreps (15.) und Daniel Steinke (17. - Foto: Thomas Kircher) drehten den Spieß um: 2:1. In der 20. Minute schlug dann jedoch erneut Haiko Hirsch zu, so dass die Teams mit einem 2:2 Unentschieden in die Kabine gingen.
Als nach etwas mehr als einer Minute im zweiten Drittel Mike Weigandt das 2:3 erzielte, ahnte noch niemand, dass dies das Drittel der Eisbären werden würde. Patrick Luschenz (25.), Claudio Schreyer (27.) und Daniel Steinke (30.) machten aus dem 2:3 ein 5:3. Als Marco Windisch in der 31. Minute das 5:4 erzielte, wechselte Trainer Sascha Bernhardt Torhüter Markus Nachtmann aus und brachte für ihn Patrick Seeger. "Das Spiel hätte zu diesem Zeitpunkt nochmal kippen können und ich wollte das Team wachrütteln. Deshalb habe ich den Wechsel vorgenommen. Der Wechsel sollte keineswegs ausdrücken, dass ich mit Nachti unzufrieden war, ich war mir aber sicher, dass die Mannschaft einen neuen Impuls gebraucht hat."
Dass der Wechsel genau das Richtige war, sahen die knapp 600 Zuschauer im Anschluss. Leo Kreps (34.) und Igor Filobok (36.) schossen die Eisbären bis zur zweiten Pause mit 7:4 in Führung. Diese konnten Patrick Luschenz (47.) und Stefano Rupp (48.) im Schlussdrittel zum Endstand von 9:4 ausbauen.
"Wir hatten heute eine gute Chancenverwertung, das hat den Unterschied gemacht", sagte Sascha Bernhardt nach dem Spiel. "Der Sieg ist sicherlich um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber darüber will ich mich natürlich nicht beschweren. Insgesamt war es ein toller Derbysieg."
Am Samstag müssen die Eisbären nun um 20 Uhr bei den Stuttgart Rebels antreten.
Pforzheim Bisons (LLBW)
Bisons testen gegen Darmstadt
Am Montag betraten die Bisons zum ersten Mal die Eisfläche der heimischen St.-Maur-Halle, um die Saison 2017/18 erfolgreich in Angriff zu nehmen.
Bevor die Saison mit dem ersten Punktspiel am Sonntag, 22.10.2017 gegen den EC Eisbären Balingen startet, werden die Bisons noch zwei Testspiele gegen die Darmstadt Dukes absolvieren. Der letztjährige Tabellenvierte der Hessenliga konnte bereits drei Testspiele absolvieren. So mussten sie sich bereits Anfang September der EG Diez-Limburg (Regionalliga West) mit 2:15 geschlagen geben. Gegen den EKU Käfertal gelangen zwei Siege, zunächst konnten die Dukes in Mannheim mit 6:5 gewinnen ehe sie am vergangenen Sonntag in der heimischen Eishalle die Cracks aus der Quadratestadt mit 2:1 besiegen konnten. Die Hessen sind somit bereits gut eingespielt, während die Bisons sich zunächst erst finden müssen. Dennoch hofft Coach Ken Filbey auf einen erfolgreichen Heimauftakt. Das Heimspiel der Bisons steigt bereits am kommenden Freitag, 06.10.2017 um 20:00 Uhr ehe die Bisons am Sonntag, 15.10.2017 um 18:45 Uhr in der Eishalle Darmstadt zum Rückspiel antreten werden.
Im Vergleich zum Vorjahr, als die Bisons die Saison hinter dem Meister und Regionalligaaufsteiger Mad Dogs Mannheim mit dem zweiten Platz abschlossen, bleibt der Kader nahezu unverändert. Mit Angreifer Falk Dornbach wechselt ein erfolgreiches Eigengewächs der Bisons zur ESG Esslingen. Ebenso verlassen hat die Bisons Achim Reiser, da er beruflich wieder in Bayern weilt. Dagegen wird Brar Momme Rickmers nach einem Jahr wieder zu den Bisons zurückkehren. Auch Kai Uselmann, der seine Jugend zum Teil beim Vorgänger der Bisons, den Blue Gold Stars, verbracht hat, kehrt nun von den U18-Junioren des Heilbronner EC in die Goldstadt zurück. Justin Zilla, ehemaliger DEL2-Profi des SC Riessersee, der in der vergangenen Saison kürzer treten musste, steht den Bison wieder in einigen Spielen zur Verfügung.
Ice Dragons Herford (RLW)
Ice Dragons treffen auf Soest und Dinslaken
Auch am kommenden Wochenende haben die Ice Dragons ein Heim- und ein Auswärtsspiel: Am Freitagabend kommen die Boerdeindianer zu Besuch in die Eishalle „Im kleinen Felde“, am Sonntag reisen die Ice Dragons dann nach Dinslaken, um sich mit den dort heimischen Kobras zu messen.
Die Gäste am Freitag, die Boerdeindianer der Soester EG, sind mit einem Kantersieg in die Regionalliga-Saison gestartet. 8:1 hieß es am Ende gegen die Dinslakener Kobras und das, obwohl den Boerdeindianern nur ein sehr kleiner Kader zur Verfügung stand. Der Lohn des Ergebnisses ist derzeit der 4. Platz in der Tabelle.
Das Team von Coach Dieter Brüggemann ist im Sommer komplett geblieben, einzig der kanadische Stürmer Adam Klein verließ die Mannschaft. Die guten Kontakte des Coaches nach Iserlohn brachten zusätzlich einige DNL Spieler nach Soest, auch kann man ab und an auf die Hilfe von Förderlizenzspielern der Roosters zurückgreifen. Da der Stamm der Mannschaft nun schon seit einigen Jahren zusammenspielt, ist zu erwarten, dass die Boerdeindianer eine eingespielte Mannschaft aufs Eis bringen werden, der klare Sieg im ersten Saisonspiel wird dem Team noch einmal einen zusätzlichen Motivationsschub geben. Dazu wird in Soest derzeit fieberhaft daran gearbeitet, weitere Verstärkungen für das kommende Wochenende spielberechtigt zu bekommen.
Für die Ice Dragons, die am Freitagabend das letzte Heimspiel für 2 Wochen bestreiten, wird es sicherlich eine sehr schwere Aufgabe werden, bei der sie auf die Unterstützung von den Rängen hoffen. Sicher wieder mit im Kader ist am Freitagabend auch RJ Reed, der seine Sperre verbüßt hat.
Angepfiffen wird die Partie am Freitagabend um 20:30 Uhr, der Einlass beginnt wie gewohnt um 19:45 Uhr, die Leitung werden die Unparteiischen Ramona Weiß, Dennis Buchwitz und Nils Sondermann übernehmen.
Am Sonntag geht es dann zum derzeitigen Tabellenschlusslicht aus Dinslaken. Die Vorbereitung der Kobras als holprig zu beschreiben, wäre stark untertrieben. Auf Grund eines Gutachtens musste die Kühlanlage in der Eishalle erst repariert werden, so dass die Kobras kein einziges Vorbereitungsspiel bestreiten konnten, auch ihre Trainingseinheiten waren mit weiten Fahrtwegen verbunden. Die Kobras hatten also einen „Kaltstart“ in die Saison, konnten sich im heimischen Stadion mit einer 2:4 Niederlage gegen die Ratinger Ice Aliens dennoch achtbar aus der Affäre ziehen. Am Sonntag gab es dann die oben erwähnte, deutliche Niederlage in Soest, bei der sich das Team von Krystian Sikorski vor allem durch Strafzeiten selbst das Leben schwer machte. Auf die leichte Schulter nehmen sollten die Ice Dragons das Team auf keinen Fall, sind die doch im Vergleich zur letzten Saison kaum veränderten Kobras noch einmal stärker einzuschätzen, da ein paar Leistungsträger nach Auszeit wieder zurück im Kader sind. Und auch wenn den Kobras die Vorbereitungszeit fehlt, gerade in eigener Halle ist das Team äußerst kampfstark, die Mannschaft um Kapitän Fabian Staudt kann sich also drauf gefasst machen, um jeden Zentimeter Eis kämpfen zu müssen.
Neusser EV (RLW)
Meisterschaftsbeginn im Südpark
Mit einwöchiger Verspätung kommt die neue Regionalliga-Saison auch im Neusser
Südpark an. Nachdem die NEV-Cracks am vergangenen Sonntag spielfrei waren,
gastiert am Freitag direkt einer der Favoriten in der Quirinusstadt. Tatsächlich
konnten die Neuwieder Bären die ihnen zugetraute Rolle bereits am ersten
Wochenende eindrucksvoll bestätigen und grüßen derzeit von der Tabellenspitze.
Dass man ausgerechnet gegen den Meister aus Hamm (5:2) und den weiteren
Mitfavoriten aus Diez-Limburg (6:3) die volle Punkteausbeute einfahren konnte,
sorgte bei Trainer Jens Hergt logischerweise für große Zufriedenheit, wohlwissend,
dass dies nur eine Momentaufnahme ist. Bereits in der Vorsaison konnte die mit
zahlreichen überdurchschnittlichen Spielern besetzte Mannschaft immer wieder
nachweisen, welches Potenzial in ihr steckt, unter anderem durch den zweiten
Tabellenplatz nach der Meisterrunde. Das anschließende Ausscheiden im
Viertelfinale der Play-offs gegen den Herforder EV zeigte jedoch auch Baustellen auf,
die in der Sommerpause konsequent abgearbeitet wurden. So wurde die zu sehr auf
ihre Top-Reihe angewiesene Mannschaft deutlich verstärkt, insbesondere mit sechs
Leistungsträgern vom Lokalrivalen Diez-Limburg, von denen Topscorer Martin
Brabec der namhafteste ist. Neben dem Slowaken besetzt der US-Amerikaner
Michael Jamieson die zweite Kontingentstelle, auch auf diesen Positionen dürfte man
sich erheblich verbessert haben. Mit Frederic Hellmann (Zweibrücken) verpflichteten
die Bären darüber hinaus einen Verteidiger, der in der Saison 2009/2010 für den
NEV aktiv war. Die Rheinland-Pfälzer sind somit deutlich ausgeglichener besetzt als
im Vorjahr und profitieren neben ihrem zahlreichen und lautstarken Anhang davon,
dass man fast alle Leistungsträger halten konnte. Für das Duell mit dem aktuellen
Spitzenreiter hofft man auf Neusser Seite noch auf den Einsatz von Matthew
Schwehr, dessen Spielberechtigung vom kanadischen Verband bisher noch nicht
eingegangen ist. Darüber hinaus wurde die Mannschaft von einer Grippewelle
erwischt, so dass noch nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, wer von den
angeschlagenen Spielern bis Freitag wieder fit ist.
Für das erste Meisterschafts-Heimspiel hat sich der NEV etwas Besonderes für die
Zuschauer einfallen lassen: Die Dauerkarteninhaber und die Käufer der ersten 150
Eintrittskarten erhalten zusätzlich einen Einkaufsgutschein des Möbelhauses Höffner
über 10 Euro, der am Tag nach dem Spiel (7.10.) dort eingelöst werden kann.
Am Sonntag geht es dann wieder auf eine weite Reise, der Kontrahent wird dann ein
aus anderem Grund ganz spezieller sein. Die Lauterbacher Luchse waren zwei Jahre
lang inoffizieller Angstgegner des NEV, der sich im März jedoch in einer kurzen, aber
dennoch denkwürdigen Viertelfinal-Play-off-Serie durchsetzen konnte. Zwar hat sich
das Gesicht der Mannschaft inzwischen stark verändert, dennoch ist davon
auszugehen, dass die Gastgeber heiß auf eine Revanche sein werden. Nachdem
Trainer Arno Lörsch und gleich acht Spieler den Verein in Richtung Diez-Limburg
verließen, setzen die Osthessen nun verstärkt auf die Jugend und so wurden die
entstandenen Lücken im Kader überwiegend mit Talenten aus der Region besetzt.
Der neue Übungsleiter Thomas von Euw setzt zudem in der Offensive auf den
kroatischen Nationalspieler Marko Šakić, während der Tscheche Michal Žižka in der
Verteidigung die Fäden ziehen soll. Beide Kontingentspieler dürften aufgrund ihrer
Vita die ihnen zugedachten Rollen als Leistungsträger und Führungsspieler erfüllen
können. Dass das neu zusammengestellte Team freilich noch etwas Zeit braucht,
zeigte sich am Auftaktwochenende, an dem die Luchse bei den Duellen in Herford
(2:5) und gegen Hamm (2:6) noch ohne Punkte blieben. Am kommenden Sonntag
(18:00) treffen nun die beiden jüngsten Teams der Liga aufeinander, und nach den
letzten Erfahrungen hofft das Trainergespann Fuchs/Benske erneut darauf, dass
man die Rückreise nicht mit leeren Händen antreten muss.
Bären Neuwied (RLW)
Bären geben Führung aus der Hand
Es war ein verlorenes Halbfinal-Hinspiel im Rheinland-Pfalz-Pokal – nicht mehr und nicht weniger. Ein Ein-Tor-Rückstand nach drei von sechs Dritteln auf dem Weg ins Endspiel. Natürlich hätte die Ausgangslage für das entscheidende zweite Aufeinandertreffen Ende Oktober im Icehouse besser sein können, das Finale hat Jens Hergt jedoch noch lange nicht abgeschrieben. „Wir haben trotz der Niederlage eine gute Ausgangslage für das Rückspiel“, ordnete der Trainer des EHC „Die Bären“ 2016 die 5:6-Niederlage gegen die EG Diez-Limburg ein.
Den höchsten Stellenwert besitzt der Rheinland-Pfalz-Pokal im Verlauf einer Saison nicht, da waren sich beide Trainer einig: Hergt und EGDL-Coach Arno Lörsch sprachen von einer „Trainingseinheit unter Spielbedingungen“. Diese nutzte Hergt auch, um etwas auszuprobieren, spielte 50 Minuten lang mit vier Reihen durch, variierte seine eingespielte Formationen und gab Akteuren, die weniger Eiszeit sehen, reichlich Spielpraxis. So absolvierte Lukas Schaffrath sein erstes Pflichtspiel für die Bären zwischen den Pfosten, Nachwuchsmann Philipp Dieser verteidigte im ersten Abwehrpärchen, Dominik Kley und Sven Asbach griffen in den beiden Reihen an, die für die Torproduktion zuständig sind. Kley eröffnete auf prompt den Torreigen. In der fünften Minute überwand er EGDL-Schlussmann Steve Themm aus spitzem Winkel. Die Bären blieben am Drücker und legten in einer 5:3-Überzahlsituation durch Deion Müller nach (7.). „Wir waren am Anfang übermotiviert und haben zu viele Strafen kassiert“, monierte Lörsch. Derer vier waren es alleine in den ersten fünf Minuten. Danach sahen die Zuschauer zwar immer noch eine ordentliche Partie, die aber nicht die Rasanz und Intensität der Ligavergleiche erreichte. Dafür blieb sie offen zwischen zwei Teams auf Augenhöhe. Matt Fischer verkürzte auf 1:2 (13.). Ein Zwischenstand, an dem sich lange Zeit nichts änderte – bis zur 39. Minute. Dann bekamen die Bären ihr nächstes Powerplay, und Sven Schlicht stellte den alten Abstand wieder her. „Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff“, schilderte Jens Hergt seinen Eindruck. Das Wort „eigentlich“ lässt bereits erahnen, dass sich das Bild ändern sollte.
Privatfehden gewannen Überhand, Schiedsrichter Jan Breckenfelder sprach nach der Pause fünf Hinausstellungen gegen die Gäste aus, sodass die Rockets viel Powerplay spielen durften. „Wir haben den Sieg in Unterzahl hergeschenkt“, haderte Hergt. Dustin Bauscher (49.) und Matt Fischer (52.) egalisierten zum 3:3. Fischers Ausgleich eröffnete 80 muntere Sekunden mit zwei weiteren Treffern. Michael Jamiesons eiskalt verwandelter Penalty bedeutete das 3:4, Marc Hemmerichs Überzahltor das erneute Remis. Die Rockets, bei denen der kanadische Neuzugang Joey Davies fehlte, bekamen nun richtig Rückenwind und steuerten durch Pierre Wex (56.) sowie Julian Grund (58.) auf den Sieg zu. „Im dritten Drittel haben wir eine andere Diezer Mannschaft gesehen“, freute sich Lörsch über die Steigerung seines Teams gegenüber der ersten halben Stunde. Andreas Wichterich, nach Dominik Kley zweiter EHC-Torschütze des Abends gegen seinen letztjährigen Verein, verkürzte 27 Sekunden vor der Schlusssirene zum 5:6. Ein Tor, das in der Summe aus Hin- und Rückspiel noch wichtig werden könnte. Die Abrechnung erfolgt im Pokal schließlich erst nach 120 und nicht 60 Minuten.
EHC Netphen (LLW)
EHC Netphen startet in die Saison
Die neue Saison beginnt. Trotz der Widrigkeiten um die Netphener Eishalle startet der EHC Netphen am kommenden Wochenende in die neue Spielzeit. Nach dem Aufstieg in die Landesliga wartet am Freitag um 20:00 Uhr direkt ein dicker Brocken auf die Siegerländer. Die Netphener treffen in der Solinger Eishalle auf den letzten Landesliga-Meister, die „Bergisch Raptors“. Die Solinger konnten im Sommer ihre Leistungsträger halten und gehen daher wieder als Favorit in die kommende Saison. Wie für den EHC ist dies auch für die „Raptors“ das erste Saisonspiel.
Der EHC Netphen hat sich unbeeindruckt der Nachrichten um die Netphener Eishalle wie gewohnt auf die Saison vorbereitet. Nach einem Sommertraining, in dem an den Grundlagen für die Saison gelegt wurden, wurden in den letzten Wochen Eiszeiten in der Limburger Eishalle gemietet. Dort konnte an den Feinheiten gearbeitet werden und die beiden Neuzugänge Dominik Svehla und Jakub Zdenek integriert werden. Der 22jährige Torhüter Dominik Svehla hat in den vergangenen drei Jahren eine Eishockey-Pause eingelegt. Davor spielte er für den HC Most in der zweithöchsten tschechischen Liga. Jakub Zdenek ist Stürmer und ebenfalls 22 Jahre alt. Er spielte in der Saison 2016/2017 für den Zweitligisten HC Klasterec. Zdenek lernte die Grundlagen im Nachwuchs des Erstligisten HC Litvinov.
Tornado Niesky (RLO)
Informationen zur Stadioneröffnung
Am 27.10.2017 wird das Nieskyer Eisstadion nach Sanierung und Überdachung nun endlich offiziell vom Ministerpräsidenten des Landes Sachsen eröffnet. Dies findet im Rahmen einer Veranstaltung der Stadtverwaltung Niesky für Baufirmen und Verantwortliche statt.
Einen Tag, am 28.10.2017, später wird dann das Eisstadion offiziell der Bevölkerung übergeben. Der Sonnabend beginnt mit einem Tag der offenen Tür von 10:00Uhr bis 14:00Uhr. Um 18:00 Uhr gibt es dann das Eröffnungsspiel.
Für dieses Eröffnungsspiel der Tornados gegen die Lausitzer Füchse im neuen Eisstadion Niesky gelten folgende Preise:
Erwachsene 18,00 EURO
ab 17 Jahre
Kinder von 6 bis einschl.16 Jahre 14,00 EURO (ermäßigt)
Vereinsmitglieder
Schwerbeschädigte
Der Vorverkauf beginnt ab sofort in der Modeboutique Ramona Jandik auf der Görlitzer Straße und bei ETN auf der Rothenburger Straße in Niesky sowie in „DER TANKESTELLE“ auf der Berliner Straße in Weißwasser.
Eintrittspreise bei den Heimspielen der Tornados
Für die Heimspiele der Tornados in Niesky gelten in der Saison 2017/2018 folgende Eintrittspreise:
Erwachsene 7,00 EURO
ab 17 Jahre
Kinder von 6 bis einschl.16 Jahre 4,00 EURO (ermäßigt)
Vereinsmitglieder
Schwerbeschädigte
Kinder bis 16 Jahren, Vereinsmitglieder und Personen mit einem Schwerbeschädigtenausweis
haben beim Erwerb der Eintrittskarten und beim Eintritt ins Eisstadion den entsprechenden
Ausweis vorzuzeigen.
Der Kartenvorverkauf erfolgt wie gehabt in der Modeboutique Ramona Jandik auf der Görlitzer Straße und bei ETN auf der Rothenburger Straße in Niesky. In Weißwasser können Karten in „DER TANKESTELLE“ auf der Berliner Straße erworben werden.
Die neue Saisondauerkarte des ELV Niesky gilt für alle 15 Heimspiele der Tornados in der Hauptrunde und Pokalvorrunde. Der Kartenpreis für einen Erwachsenen ist 85,00 EUR statt normal bei Einzelkauf 105,00 EUR und für eine ermäßigte Saisonkarte 50,00 EUR statt 60,00 EUR. Diese Karten gibt es vom 16.10.2017 bis zum 04.11.2017 nur in der Modeboutique Ramona Jandik in Niesky auf der Görlitzer Straße.
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