ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Freitag 6.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.


Deutsche Eishockey Liga  (DEL)
Anti-Manipulation: DEL kooperiert mit SportsLawyer und Sportradar
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) kooperiert im Rahmen der Umsetzung ihrer Anti-Manipulations-Ordnung (AMO) ab dieser Saison mit der renommierten Münchner Anwaltskanzlei SportsLawyer sowie der Schweizer Sportradar AG, dem führenden Unternehmen im Bereich der Wettüberwachung.
„Wir übergeben sowohl den Prozess der Überwachung als auch die rechtliche Verfolgung dieser Delikte an unabhängige Institutionen. Die Kooperation mit SportsLawyer und Sportradar ist damit zugleich ein Pilotprojekt im deutschen Profisport“, erklärte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.
Sportradar wird dabei alle DEL-Spiele mit seinem Fraud Detection System, das u.a. auch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), dem Internationalen Eishockey-Verband IIHF und der nordamerikanischen NHL zum Einsatz kommt, in Bezug auf sportwettbezogene Manipulationen überwachen. Sollte es zu Verdachtsfällen kommen, übernimmt SportsLawyer die Bewertung sowie eine eventuelle sportrechtliche Weiterverfolgung.
Ziel der Anti-Manipulations-Ordnung ist der Schutz der Integrität des sportlichen Wettbewerbs. Betroffen davon sind alle Personen und Funktionsträger, die in irgendeiner Weise in den DEL-Spielbetrieb involviert sind. 


Eisbären Berlin  (DEL)
Einsatz von Rankel und Hördler in Iserlohn fraglich
Der Einsatz von Kapitän André Rankel und Nationalverteidiger Frank Hördler im morgigen
Auswärtsspiel bei den Iserlohn Roosters (19:30 Uhr, Eissporthalle Iserlohn) ist fraglich.
Während Hördler heute schon wieder auf dem Eis mit dem Team trainierte, war Rankel nur
im Kraftraum und auf dem Fahrrad im Einsatz.
„In Iserlohn ist es immer hart zu spielen, egal wie die Tabellensituation ist“, sagte Eisbären-
Chefcoach Uwe Krupp am Donnerstag. „Wir wollen auch gegen die Roosters konstant,
kontrolliert und diszipliniert auftreten.“
In der vergangenen Saison gewannen beide Teams jeweils ihre Heimspiele. Drei Punkte gab’s
zuletzt für die Eisbären im Sauerland am 21.09.2014. Vor über drei Jahren gewannen die
Hauptstädter 5:2. Die Gesamtbilanz spricht allerdings mit 43 Siegen in 68 Spielen deutlich
für die Berliner.
Am kommenden Sonntag dann steht schon das nächste Heimspiel gegen die Augsburger
Panther auf dem Programm (14:00 Uhr, Mercedes-Benz Arena Berlin). Tickets für den
Spieltag im Zeichen der Eisbären Juniors gibt es sowohl über die Eisbären-Tickethotline (030)
97 18 40 40 als auch online unter www.eisbaeren.de/ticketshop!


Düsseldorfer EG  (DEL)
Tim Conboy fällt längerfristig aus und auch Niederberger verletzt
Schlechte Nachrichten aus dem Lazarett: Verteidiger Tim Conboy wird der Düsseldorfer EG bis auf weiteres fehlen. Der 35-Jährige fällt aufgrund von Folgeerscheinungen nach seinen Knieverletzungen in den vergangenen Jahren aus. Weitere Untersuchungen folgen noch. Am kommenden Wochenende in Schwenningen und gegen Bremerhaven wird außerdem Torhüter Mathias Niederberger nicht auflaufen können.


Krefeld Pinguine  (DEL)
Der Siebte Mann - Spieltag ganz im Zeichen der Faninitiative
Die Krefeld Pinguine freuen sich am kommenden Sonntag auf einen ganz besonderen Spieltag: Die Partie gegen die Iserlohn Roosters (19 Uhr) steht ganz im Zeichen der Faninitiative „Der Siebte Mann“, die mit diesem Highlight ihren krönenden Abschluss findet. Die Mannschaft der Krefeld Pinguine wird am Sonntag in Sondertrikots ganz im Design der Faninitiative spielen. Möglich gemacht wird diese Aktion durch den Pinguine-Hauptsponsor SWK, der an diesem Spieltag zu Gunsten der Faninitiative auf seine Logopräsenz auf den Jerseys verzichtet. Die Game-Worn-Trikots können nach dem Spiel ersteigert werden. Weitere Informationen zur Abwicklung folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
Auch in den Drittelpausen wird „Der Siebte Mann“ präsent sein: Neben einem Interview mit den Verantwortlichen im FanTV ist auch ein Pausenspiel geplant. Hauptpreis hier wird eines der Sondertrikots sein. Die Teilnehmer werden am Spieltag selbst durch Maskottchen KEVin ausgewählt.
Robin Kohl, Leiter Events und Organisation: „ “Der Siebte Mann“ war eine tolle Initiative von Krefelder Eishockeyfans, die gezeigt hat, dass auch viele kleine Aktionen etwas großes bewegen können. Ein großer Dank geht auch an die SWK, die das Sondertrikot mit dem Verzicht ihrer Logopräsenz erst möglich gemacht hat.“


Thomas Sabo Ice Tigers  (DEL)
Patrick Köppchen fehlt bis zur Novemberpause
Die THOMAS SABO Ice Tigers müssen bis zur Deutschland-Cup-Pause im November auf Patrick Köppchen verzichten. Der 37-jährige Verteidiger hat sich beim Auswärtsspiel in Ingolstadt am vergangenen Sonntag eine Knieverletzung zugezogen. Die Verletzung wird konservativ behandelt, eine Operation ist daher nicht notwendig.
Die THOMAS SABO Ice Tigers wünschen Patrick Köppchen eine schnelle Genesung!


Grizzlys Wolfsburg  (DEL)
Grizzlys tragen WOLDO ATHLETIC / Hamburger Fashion-Unternehmen neuer Partner der Grizzlys - Mitgründer ist der ehemalige Grizzlys-Profi Martin Walter
Wolfsburg, 05. Oktober 2017. Die Grizzlys Wolfsburg können in Sachen Team-Kleidung mit WOLDO ATHLETIC einen weiteren starken Partner an ihrer Seite begrüßen. Das Hamburger Unternehmen steht für hochwertige Fashion mit individuellem Design. Mitgründer und Inhaber von WOLDO ATHLETIC ist der ehemalige Grizzlys-Profi Martin Walter.
WOLDO ATHLETIC – gegründet im Jahr 2015 – verbindet Sport mit Freizeit und bietet Fashion mit der optimalen Mischung aus Alltags- und Sporttauglichkeit. In der umfangreichen Kollektion ist für jeden Anlass etwas vorhanden – vom lässigen T-Shirt bis zum eleganten Polo für offizielle Termine. WOLDO ATHLETIC besticht durch hochwertige Qualität gepaart mit fairen Preisen und bietet vom Tanktop bis zur Regenjacke Artikel für jede Jahreszeit. Die Mode-Kollektion ist nur online über das Internet und die Verkaufsplattform Amazon erhältlich.
Gegründet wurde das Fashion-Unternehmen von Marcel Herzbach und Martin Walter. Letzterer war in den Spielzeiten 2010-2011 und 2012-2013 für die Grizzlys Wolfsburg in der Deutschen Eishockey Liga als Profi aktiv und ist daher ein in der Organisation des Vizemeisters gutbekanntes Gesicht.
 „Martin hat sich mit WOLDO ATHLETIC gerade im Online-Bereich einen Namen gemacht und ist mit Herz und Seele dabei. Die Qualität der Produkte ist herausragend und bietet unseren Spielern höchsten Komfort und gleichzeitig viel sportliche Eleganz. Wir sind daher sehr froh, dass Martin uns mit seinen Produkten ausstattet“, so Grizzlys-Sportdirektor Karl-Heinz Fliegauf.
„Wir freuen uns sehr, mit den Grizzlys einen starken Partner an unserer Seite gefunden zu haben. Der Kontakt nach Wolfsburg ist auch nach meiner Karriere stetig da gewesen, so dass sich jetzt - vier Jahre später - eine neue Kooperation neben dem Eis ergeben hat“, betont Martin Walter, Geschäftsführer bei WOLDO ATHLETICS.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen treffen auf Bad Nauheim & Crimmitschau / Pneuhage-Gameday
Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden DEL2-Punktspielwochenende auf den EC Bad Nauheim und die Eispiraten Crimmitschau. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss weiterhin auf den verletzten Goalie Sebastian Stefaniszin verzichten, der allerdings kurz vor einer Rückkehr ins Mannschaftstraining steht. Auch Verteidiger Petr Macholda fällt aus.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Natürlich sind wir nicht begeistert, wie wir bisher die Punkte gemacht haben. Wichtig ist aber, dass wir sie gemacht haben, denn Eishockey ist am Ende des Tages ein Ergebnissport. Fakt ist, dass wir noch Luft nach oben haben. Wir agieren insgesamt noch mehr verkrampft und zu statisch. Daran arbeiten wir täglich. Allerdings müssen wir auch Geduld haben und verstehen, dass es ein Entwicklungsprozess ist.“
Timo Walther: „Die Spiele mit der U20, die ich in den letzten Tagen absolviert habe, sind auf der einen Seite eine zusätzliche Belastung, auf der anderen Seite aber auch eine riesen Chance. Alle Einsätze machen mich besser. In Dresden habe ich mich super eingelebt, bin sehr zufrieden. Ich bin gespannt auf das erste Spiel in Crimmitschau. Ich habe schon viel von den Derbys gehört, weiß, dass es viel körperlicher zur Sache geht.“
Die Dresdner Eislöwen empfangen am Freitag, 6. Oktober um 19.30 Uhr den EC Bad Nauheim in der EnergieVerbund Arena. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. Das Spiel wird geleitet von den HSR Martin Holzer und Stefan Vogl. Im Rahmen des Pneuhage-Gameday dürfen sich die Besucher auf zahlreiche Mitmach-Aktionen in der EnergieVerbund Arena freuen. Am Sonntag, 8. Oktober um 17 Uhr sind die Dresdner Eislöwen zum Derby bei den Eispiraten Crimmitschau gefragt. Das Spiel wird geleitet von HSR Alexander Singer und Jens Steinecke. SpradeTV zeigt beide Partien live.  


Wölfe Freiburg  (DEL2)
Heimspiel am Freitag gegen Top-Team SC Riessersee
für den Eishockey-Zweitligisten EHC Freiburg steht das dritte Heimspiel innerhalb einer Woche auf dem Programm: Am Freitag um 19.30 Uhr gastiert der SC Riessersee in der Franz-Siegel-Halle. In die Partie gegen den starken Gast aus Bayern wollen die  Blau-Weiß-Roten den Schwung der zurückliegenden Heimspiele mitnehmen.
Vier Partien auf eigenem Eis hat der EHC Freiburg in der Saison 2017/18 bestritten – und in allen gepunktet: Einer Niederlage nach Verlängerung (1 Zähler) stehen zwei Siege nach Overtime respektive Penaltyschießen (jeweils 2) und der glatte "Dreier" gegen Bad Tölz gegenüber. Damit holten die Wölfe alle ihrer 8 Saisonpunkte im eigenen Stadion. In der Tabelle rangieren die Freiburger auf Platz 8, vier Punkte hinter dem Dritten SC Riessersee und vier Punkte vor dem Vorletzten, den Heilbronner Falken. Das zeigt: Fast alle Mannschaften liegen eng beieinander. Nur die beiden Top-Teams Frankfurt und Bietigheim scheinen zu enteilen (17 und 15 Zähler), Aufsteiger Bad Tölz wartet als Schlusslicht noch auf den ersten Punktgewinn.
Für viele Beobachter ist der SC Riessersee jenes Team der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga DEL2, das sich im Sommer am besten verstärkt hat. Als Königstransfers gelten die Verpflichtungen von Richie Müller (Frankfurt), der auch mit 35 Jahren noch einer der schnellsten Spieler der DEL2 ist, und Lubor Dibelka von den Grizzlys Wolfsburg. Aktuell hat der Traditionsverein  mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen; der Leistung tut dies aber keinen Abbruch. Am vergangenen Wochenende gewannen die Garmischer mit 5:1 gegen Crimmitschau und mit 9:5 (!) bei Mitfavorit Kassel Huskies.
Der Freiburger Stürmer Ben Walker ist nach seiner Verletzung im Heimspiel gegen Bad Tölz immer noch außer Gefecht und muss am Wochenende weiter pausieren. Marc Wittfoth hat m Spiel gegen Ravensburg am Dienstag ebenfalls eine Blessur davongetragen; sein Einsatz ist unwahrscheinlich.
Unter einem ganz besonderen Stern steht das Auswärtsmatch am Sonntag: Dem EHC Freiburg wird die Ehre zuteil, das Eröffnungsspiel in der neu erbauten Eissporthalle in Kaufbeuren zu bestreiten. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.
Der Ticketverkauf für das Freiburger Heimspiel am Freitag um 19.30 Uhr läuft online auf tickets.ehcf.de. Zudem hat die Geschäftsstelle am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr geöffnet.


Kassel Huskies  (DEL2)
Huskies wollen gegen Kaufbeuren und Bad Nauheim Trotzreaktion zeigen
Nach der herben 5:9-Pleite gegen den SC Riessersee blicken die Kassel
Huskies voraus auf das anstehende Spieltagswochenende. Zunächst gastiert am Freitag, dem
06.10.2017 um 19:30 Uhr der ESV Kaufbeuren in der Kasseler Eissporthalle, zwei Tage später führt
die Reise in die Wetterau, dort werden die Schlittenhunde ab 18:30 Uhr vom EC Bad Nauheim
empfangen. Das Ziel für dieses Wochenende ist klar, im Vergleich zum Auftritt am Tag der
Deutschen Einheit ist eine erhebliche Steigerung notwendig.
An der Personalsituation ändert sich (zumindest am Freitag) für Trainer Rico Rossi wenig: Phil
Hungerecker und Kevin Maginot werden erneut für die Adler Mannheim zum Einsatz kommen, Mark
Ledlin spielt für die Hannover Indians. Allerdings kehrt Mirko Pantkowski von der U20-
Nationalmannschaft in den Huskies-Kader zurück. Ob die Förderlizenzspieler am Sonntag
eingesetzt werden können, ließ Rico Rossi noch offen.
Nach vielen Jahren mit fast durchgehender Abstiegsangst leitete der ESV Kaufbeuren in der
vergangenen Saison die Trendwende ein. Nach einer überraschend starken Spielzeit und dem
Einzug ins Playoff-Viertelfinale gelang es den Verantwortlichen um Geschäftsführer Michael Kreitl
und Cheftrainer Andreas Brockmann, einen Großteil der Leistungsträger zu halten. Dies gilt
insbesondere für das finnische Sturmtrio Karevaara, Blomqvist und Laaksonen. Dazu wurde die
Mannschaft gezielt qualitativ verstärkt. Im Angriff gesellten sich beispielsweise der ehemalige Bad
Nauheimer Nr.1-Center Charlie Sarrault und Steven Billich hinzu, der aus Freiburg ins Allgäu
wechselte. Korsettstangen wie Torhüter Stefan Vajs, Routinier Sebastian Osterloh und
Publikumsliebling Daniel Oppolzer sind ohnehin nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken.
Auch außerhalb der Mannschaftskabine ist die Weiterentwicklung des Eishockeystandorts greifbar.
Über 1.000 Dauerkarten wurden im Vorfeld dieser Spielzeit abgesetzt, an diesem Sonntag wird
außerdem mit der Erdgas Schwaben Arena die neue Heimstätte des ESV Kaufbeuren eingeweiht.
Aus diesem Grund betätigten sich die Allgäuer zum Saisonstart sozusagen als DEL2-Vagabunden
und trugen ihre bisherigen vier Spiele nur auswärts aus. Die Auftritte in Heilbronn und Crimmitschau wurden siegreich gestaltet, in Dresden und Bietigheim gab es knappe Niederlagen.
Am kommenden Sonntag steht für die Huskies das erste Hessenderby der laufenden Spielzeit auf dem Programm. Experten taten sich schwer, vor Saisonstart die Stärke der Roten Teufel Bad Nauheim zu beurteilen, die Palette an Prognosen reichte von einem Platz unter den ersten 6 bis zum Abstiegskampf. Hinter den vier neuen Kontingentspielern, die naturgemäß Leistungsträger-Rollen einnehmen sollen, standen die größten Fragezeichen. Denn kaum jemand kann und konnte sicher voraussagen, wie gut Cody Sylvester, Mike McNamee, James Livingston und Eric Meland einschlagen. Tragischerweise gab es die Antwort bezüglich Letztgenanntem relativ schnell, denn Meland verletzte sich Anfang September und steht den Wetterauern zunächst nicht zu Verfügung. Ersetzt wurde er durch einen in Kassel bekannten Namen, der Finne Esa Lehikoinen wurde mit einem Tryout-Vertrag ausgestattet, um die entstandene Lücke im Abwehrbereich zu schließen.
Im bisherigen Saisonverlauf rückten aber auch deutsche Akteure positiv in den Fokus. Verteidiger Alex Trivellato sorgte bereits für Offensivakzente, die interne Scorerwertung führen derweil Andreas Pauli und Routinier Radek Krestan an. Der Saisonstart kann mit drei Siegen aus fünf Spielen als absolut gelungen bezeichnet werden. Lediglich gegen die Bietigheim Steelers und die Ravensburg Towerstars ging man knapp als Verlierer vom Eis.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Endlich: Erstes Heimspiel in der erdgas schwaben arena steht an / Freitagabend in Kassel - Samstag Umzug - Sonntag erstes Heimspiel gegen den EHC Freiburg
Kein Wochenende wie jedes andere steht für den ESV Kaufbeuren auf dem Programm. Während der Spielplan der DEL 2 die Buron Joker am Freitagabend zum fünften Auswärtsspiel in Folge nach Kassel führt, steht am Samstag für die Mannschaft um Kapitän Sebastian Osterloh nach einem letzten Training in der Sparkassen Arena der Umzug in die erdgas schwaben arena auf dem Plan. Am Sonntag um 18:30 Uhr steigt dann das langersehnte Eröffnungsspiel vor ausverkauften Haus gegen den EHC Freiburg. 
Das Auswärtsspiel in Kassel wird wie gewohnt im Livestream von Sprade.TV zu sehen sein. Ob das Heimspiel der Joker gegen den EHC Freiburg ebenfalls übertragen wird, kann erst nach einem finalen Testlauf am Sonntagvormittag entschieden werden. 
Sportlich kann ESVK Trainer Andreas Brockmann am Wochenende wohl wieder aus dem Vollen schöpfen und freut sich dabei schon auf die Spiele am Wochenende, besonders aber natürlich auf den ersten Heimauftritt seiner Mannschaft in der erdgas schwaben arena am Sonntag: "Am Freitag in Kassel wartet eine sehr schwere Aufgabe auf uns. Kassel zählt mich Sicherheit zu den Meisterschaftsfavoriten in der DEL 2. Durch die Heimniederlage am Dienstagabend gegen den SC Riessersee werden die Huskies auf jeden Fall extrem motoviert sein. Wir werden aber wie gewohnt unser Spiel spielen und dann sehen, was dabei herauskommt. Am Sonntag werden wir mit sehr viel Euphorie in das erste Heimspiel der Saison in der neuen Arena gehen. Wir müssen aber auch aufpassen und uns etwas zügeln. Wir müssen clever spielen und unseren Plan umsetzen, aber klar, wir freuen uns schon sehr darauf endlich wieder vor unseren fantastischen Fans spielen zu können."


Lausitzer Füchse Weißwasser  (DEL2)
Füchse zur Autogrammstunde bei Hoffmann-Möbel - Spieler sind am Samstag in Cottbus und Hoyerswerda zu Gast
Spieler der Lausitzer Füchse schauen am Samstag an zwei Standorten von Hoffmann- Möbel vorbei und schreiben Autogramme. Jeweils ab elf Uhr sind Chris Owens und Niklas Zoschke in Cottbus (Lausitz-Park Madlower Chaussee) und Marius Stöber und Christian Neuert in Hoyerswerda (in der Nähe zum Lausitz-Center- Dr.-Wilhelm-Külz-Straße).
Das älteste und zugleich größte ostdeutsche Unternehmen aus dem Möbelhandel ist seit 2016 Partner der Lausitzer Füchse.
Hoffmann-Möbel hat seine Wurzeln in Guben. Dort wurde 1898 das „Kaufhaus für Möbel“ eröffnet. Inzwischen betreibt Hoffmann-Möbel fünf große Häuser in den Städten Guben, Cottbus, Elsterwerda, Frankfurt (Oder) und Hoyerswerda.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders beim Tabellendritten
Das zweite Wochenende in der Oberliga Süd dürfte ein schweres für die EV Lindau Islanders werden, treten sie doch am Freitag (20 Uhr) beim Tabellendritten Deggendorfer SC an, ehe am Sonntag (18 Uhr) der VER Selb an den Bodensee kommt.
Nicht nur in Expertenkreisen wird der Deggendorfer SC in dieser Saison hoch gehandelt. Die Niederbayern sind vor allem deshalb mehr als ein Geheimtipp, da es ihnen nicht nur gelang ihr überragendes Importspieler- Duo Kyle Gibbons und Curtis Leinweber zu halten, sie haben ihren eingespielten Kader auch auf wenigen Positionen noch verstärken können. So hat man mit Benedikt Böhm (Regensburg) und Ales Jirik (Weiden) spielstarke Stürmer von anderen Oberligisten loseisen können, dazu mit Milos Vavrusa einen Verteidiger vom DEL2- Klub Freiburg holen können. Auch im Tor geht man neue Wege, nach vielen Jahren ersetzte U20 Nationaltorhüter Cody Brenner nun Sandro Agricola.
Diese punktuelle Verstärken eines qualitativ hochwertigen und erfahrenen Kaders hat sich am ersten Wochenende schon gezeigt. Deggendorf startete furios mit einem 7:2 Auswärtssieg in Weiden, hatte dann allerdings gegen den starken Aufsteiger Memmingen etwas mehr Mühe als erwartet und gewann nach zweimaligem Rückstand noch mit 6:4. Volle Punktausbeute also für den DSC, der nur Peiting und Rosenheim aufgrund der besseren Tordifferenz in der Tabelle den Vortritt lassen musste. Mit jeweils fünf Scorerpunkten haben Gibbons und Leinweber dann auch gleich ihre Klasse aufblitzen lassen.
Defensivarbeit wird für die Islanders an diesem Wochenende gegen die Spitzenteams ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg sein. Es bleibt zu hoffen, dass Torhüter Henning Schroth, der in der Vorbereitung angeschlagen war, bald seinen Rhythmus findet und der Abwehr mehr Sicherheit verleiht. Denn im eigenen Drittel hatten die Islanders speziell am Sonntag gegen Weiden doch ihre Probleme. Mit der Gegentorzahl aus den ersten beiden Spielen wird es schwer, Spiele in dieser Liga zu gewinnen. Auf der anderen Seite hat das Beispiel Memmingen gezeigt, dass man auch in Deggendorf zu Toren kommen kann, wenn man die vorhandenen Lücken nach vorne nutzt. 


Eisbären Regensburg  (OLS)
Eisbären erwarten Ligafavoriten Starbulls Rosenheim
Topspiel in der Donau Arena. Die heimischen Eisbären erwarten heute Abend den Topfavoriten und DEL2-Absteiger Starbulls Rosenheim zum Kräftevergleich. 
Beide Teams sind hervorragend aus den Startblöcken gekommen und mit jeweils sechs Punkten an der Tabellenspitze zu finden. Dabei kassierten die Starbulls erst ein Gegentor in zwei Spielen und zeigen wie schwer es sein wird, die Defensive des Sportbunds zu knacken. 
Rosenheim, welches vergangene Saison sportlich aus der DEL2 abgestiegen ist und zum sofortigen Wiederaufstieg bläst, hat etwa die Hälfte des Vorjahreskaders behalten können und mit einem finnischen Kontigentspieler-Duo aufgewertet. Mit Lukas Steinhauer im Tor verfügen die Oberbayern über einen sicheren Rückhalt. Im Sturm tummeln sich Spieler wie Daniel Bucheli, Michael Fröhlich oder auch ein Michael Baindl, bei denen es schwierig sein wird, sie über die gesamte Spielzeit von 60 Minuten komplett auszuschalten. Zudem steht mit dem 18-jährigen Thomas Reichel ein starkes Talent bereit, welches bereits vergangenes Wochenende fünf Mal scoren konnte. Die Defensive als Prunkstück der Starbulls ist derzeit aufgrund der Ausfälle von Michael Rohner und Peter Lindlbauer etwas geschwächt. Trotzdem hielten die Mannen von Trainer Manuel Kofler, wie oben bereits beschrieben, bis auf einmal ihren Kasten sauber. 
Für die Eisbären wird es wichtig sein, ähnlich wie im ersten Saisonauftritt in Landshut, den Matchplan über 60 Minuten durchzuziehen und sich keine Konzentrationsschwächen, wie vor allem aus dem Schlussdrittel gegen Miesbach, zu erlauben. Das hat auch diese Woche über Trainer Peppi Heiß nochmals angesprochen. Nur mit 60 Minuten Kampf und Laufbereitschaft können die Eisbären heute den Gegner in die Knie zwingen. Außerdem sollte der Gang auf die Strafbank tunlichst vermieden werden, denn mit knapp 40 Prozent Erfolgsquote zeigt sich hier der heutige Gegner bisher eiskalt und effektiv. 
Coach Peppi Heiß kann ansonsten aus dem Vollen schöpfen. Wer am heutigen Abend im Tor der Eisbären steht, wird sich noch kurzfristig entscheiden. 
Aufgrund des erwarteten hohen Zuschaueraufkommens, bitten die Verantwortlichen, dass sich alle Fans ihre Tickets bereits im Vorverkauf unter www.reservix.de sichern, um lange Schlangen an der Abendkasse zu vermeiden. Die Donau Arena öffnet um 18.30 Uhr, die Abendkassen heute bereits um 18.00 Uhr. Alle Fans werden gebeten, frühzeitig zu erscheinen, um auch die Lage beim Einlass zu entspannen. 


Starbulls Rosenheim  (OLS)
In Regensburg und gegen Peiting: Spitzenspiele für die Starbulls
Gleich zu Saisonbeginn jagt bei den Starbulls Rosenheim ein Eishockey-Highlight das nächste. Nach dem Auftaktwochenende mit den beiden erfolgreich gestalteten Derbyaufgaben in Waldkraiburg und gegen Landshut warten auf die Grün-Weißen am 3. und 4. Spieltag der Oberliga Süd nun zwei echte Spitzenspiele. Am Freitag in Regensburg (Spielbeginn 20 Uhr) und am Sonntag im heimischen emilo-Stadion gegen Peiting (Spielbeginn 17 Uhr) treffen die Starbulls auf starke Konkurrenten, die ihre Favoritenrolle in den ersten beiden Spielen eindrucksvoll bestätigten und ebenfalls das Punktemaximum einfuhren.
Die Eisbären Regensburg haben ihrem 3:1-Auswärtssieg in Landshut einen 7:4-Heimerfolg gegen Aufsteiger TEV Miesbach folgen lassen, der noch deutlich höher hätte ausfallen können. Miesbach lag bereits nach der Hälfte der Spielzeit mit 0:5 im Hintertreffen und nutzte schließlich noch die Schlussphase zur Ergebniskosmetik. Unter anderem mit Peter Flache (Mannheim, Augsburg, Straubing), Jason Pinizzotto (Crimmitschau, Bietigheim) und Torwart Peter Holmgren (Hannover, Crimmitschau, Dresden, Heilbronn) – alle drei besitzen einen deutschen Pass – verfügt der Eisbären-Kader über reichlich Erfahrung aus DEL und DEL 2. Dazu kommen die Importspieler NikolaGajovský (Tschechien) und Arnoldas Bosas (Litauen). Letzterer drehte die Auftaktpartie in Landshut mit zwei Treffern vom 0:1-Rückstand zur 2:1-Führung. Mit Stürmer Leopold Tausch steht im Eisbären-Team, das von Torwart-Legende „Peppi“ Heiß trainiert wird, auch ein Spieler des letztjährigen Rosenheimer DEL-2-Kaders. Und Verteidiger Sebastian Alt (zuletzt DEL 2 in Bietigheim, davor Kassel) spielte zwischen 2006 und 2012 in den Rosenheimer Nachwuchsteams.
„Regensburg hat für Oberliga-Verhältnisse einen absoluten Top-Kader und kann drei ausgeglichene Reihen aufbieten, die jeweils individuelle Stärken haben“, weiß Starbulls-Trainer Manuel Kofler, der sich aber selbstbewusst gibt: „Wir wissen was auf uns zu kommt. Und wir fahren dort hin, um zu gewinnen!“ Spielbeginn in der 4.491 Zuschauer fassenden Donau-Arena ist um 20 Uhr.
Zwei Tage später steht die nächste große Herausforderung für die Grün-Weißen auf dem Spielplan. Zu Gast im emilo-Stadion am Sonntagnachmittag (Spielbeginn 17 Uhr) ist der EC Peiting. Der „Oberliga-Dino“ und „PlayOff-Abonnent“ löste seine beiden Pflichtaufgaben zum Auftakt souverän, gewann in Miesbach 6:2 und gegen Waldkraiburg 6:1. Herausragender Akteur dabei war der Tscheche Milan Kostourek, der insgesamt dreimal traf und vier weitere Tore auflegte. In der vergangenen Saison verbuchte Kostourek in 48 Oberligaspielen satte 65 Scorerpunkte. Auch der auf dem Eis immer polarisierende Ex-Landshuter Ty Morris, der für Kaufbeuren in der DEL 2 aktiv gewesene Dominic Krabbat, der Ex-Riesserseer Philipp Wachter und der 2008/09 auch für die Starbulls spielende Anton Saal sorgen für enorme Qualität in der Peitinger Offensive. Der US-Amerikaner Brad Miller, der vor vier Jahren die Roten Teufel Bad Nauheim mit dem entscheidenden Playoff-Treffer gegen Kassel in die DEL 2 schoss, sorgt für Stabilität in der Defensive.
Dass sich die Starbulls mit dem EC Peiting erst vor drei Wochen zweimal auf dem Eis gemessen haben (4:1-Sieg im Heimspiel, 2:3-Niederlage in Peiting) ist für Manuel Kofler im Hinblick auf das Sonntagsspiel übrigens bedeutungslos: „Wir werden komplett anders auftreten, als in diesen Vorbereitungsspielen. Wir schauen immer nach vorne, die Mannschaft ist auf die kommenden Aufgaben fokussiert. Auch vom letzten Wochenende redet keiner mehr.“ Die Stimmung im Team ist angesichts der starken Auftritte bisher freilich gut. Zudem kann der Rosenheimer Coach auf den kompletten Kader der Auftaktpartien zurückgreifen und muss „nur“ auf die Langzeit-Verletzten Michael Rohner, Valentin Hein und Peter Lindlbauer verzichten. Damit sind die Vorzeichen positiv, dass auch das zweite Oberliga-Heimspiel der Starbulls ein Eishockeyfest vor toller Kulisse sein wird. Werbung in eigener Sache hat die Mannschaft von Manuel Kofler dafür im ausverkauften emilo-Stadion gegen Landshut am vergangenen Sonntag bereits eindrucksvoll gemacht.
Beide Spitzenspiele der Starbulls Rosenheim am Freitag in Regensburg und am Sonntag im emilo-Stadion gegen Peiting werden auch live und kommentiert im Internet übertragen. Die Liveübertragungen sind zum Preis von je 5 Euro über die Internetadresse www.sprade.tv buch- und abrufbar.
Karten für das Starbulls-Heimspiel am Sonntag sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder aber in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr. Die Tageskasse am Spieltag öffnet um 15 Uhr.


Saale Bulls Halle  (OLN)
Bulls empfangen Meisterschaftsfavoriten Nummer eins! 3. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. Tilburg Trappers
Mit sechs Zählern aus zwei Partien sind die Bulls tadellos in die neue Spielzeit gestartet und somit eines von drei Teams mit maximaler Punktausbeute nach dem Auftaktwochenende. Doch bei allem nötigen Respekt – es waren „nur“ Rostock und Timmendorf, die man zu schlagen hatte.
Ein weitaus anderes Kaliber erwartet unsere Jungs dagegen am heutigen Freitag, wenn mit den Tilburg Trappers die seit zwei Jahren beste Mannschaft beider Oberligen im Sparkassen-Eisdom zu Gast sein wird. Die Niederländer sind auch in dieser Spielzeit wieder ein, wenn nicht sogar DER Topfavorit auf den erneuten Gewinn der Drittliga-Meisterschaft. Das Team aus den Niederlanden konnte sich in den letzten beiden Spielzeiten mit zunehmender Dauer immer mehr steigern und waren zu den Playoffs in nahezu perfekter Verfassung, so dass man sich zweimal – dem „Aufstiegs-Verbot“ zum Trotz – im Finale durchsetzen konnte.
Die Mannschaft von Bo Subr wurde im Sommer (wie schon zuvor) nur marginal verändert, so dass unsere Jungs auf eine eingespielte und homogene Truppe treffen werden, gegen die man von Anfang an hochkonzentriert zu Werke gehen und körperlich dagegen halten muss. Das dies der Mannschaft von Dave Rich gelingen kann, zeigt ein Blick auf die Statistiken: Denn diese ist völlig ausgeglichen, drei Niederlagen stehen ebenso viele Erfolge gegenüber – das Ganze bei einer Torbilanz von plus minus Null (19:19). Welche Bedeutung bei den Duellen beider Teams die Unterstützung von den Rängen zukommt, zeigt ein Blick auf die Heimbilanzen. Denn bislang ging immer der gastgebende Verein am Ende auch als Sieger vom Glitzerparkett.
Somit ist die Marschrichtung für heute klar: Mit den eigenen Fans und deren Support im Rücken werden die Bulls ab 20 Uhr im Sparkassen-Eisdom alles daran setzen, dass sowohl die erfolgreiche Heimserie gegen Tilburg als auch die bislang verlustpunktfreie Oberliga-Saison ihre Fortsetzung findet.


Herner EV  (OLN)
Das HEV-Wochenende: Scorpions auswärts und Crocodiles zuhause!
Nach dem begeisternden Derbysieg am Dienstag gegen die Essener Moskitos geht es am Wochenende für den Herner EV weiter in der Oberliga Nord, zuerst mit dem Auswärtsspiel am Freitagabend (20 Uhr) in der Wedemark bei den Hannover Scorpions und dann am Sonntag (18:30 Uhr) am heimischen Gysenberg gegen die Hamburg Crocodiles. Keine leichten Aufgaben, aber die gibt es in der Liga ohnehin nicht mehr. Bekanntlich fusionierten im Sommer die beiden Scorpions Vereine aus Hannover und Wedemark, nun treten sie als Hannover Scorpions mit der Spielstätte in Wedemark an. So konnte Trainer Dieter Reiß aus den beiden Teams mit dem Scorpion Logo auf dem Trikot ein neues Team formen und mit ausgewählten Zugängen wie z.B. Torhüter Björn Linda noch verstärken. Das erste Wochenende in der neuen Saison zeigte bereits, dass die neuen Scorpions ihre Stachel gefährlich einsetzen können. Zuerst gab es im Braunlager Wurmbergstadion bei den Harzer Falken einen klaren 8:1-Auswärtssieg, dann konnte man sich zwei Tage später zuhause nach zweimaligem Rückstand gegen die Tilburg Trappers mit 3:2 durchsetzen. Auffallendste Spieler waren dabei Patrick Schmid (Neuzugang aus Weiden) sowie Björn Bombis, Chad Niddery und Michael Budd. Die Crocodiles aus der Hansestadt Hamburg setzten in dieser Saison ihre vor einem Jahr begonnene Entwicklung im sportlichen und vor allem strukturellen Bereich fort. Dabei ist den Verantwortlichen Nachhaltigkeit wichtiger als sportliche Schnellschüsse. So wurde die Mannschaft auch nur punktuell verstärkt, z.B. durch Norman Martens von den Duisburger Füchsen. Die vielleicht wichtigste Änderung wurde auf der Trainerposition vorgenommen. Der Österreicher Herbert Hohenberger, als Spieler in Deutschland bei den Kölner Haien und den Augsburger Panthern aktiv, steht nun bei den Crocodiles hinter der Bande. Dabei kann er auch weiterhin auf das Torjäger-Duo Brad McGowan und Josh Mitchell sowie auf Kapitän Christoph Schubert, den Motor der Entwicklung bei den Scorpions, bauen. Damit zählen die Crocodiles auch in dieser Spielzeit zum Favoritenkreis. Beim Auswärtsspiel am Freitag in der Wedemark wird Guido Drongowski zum dritten und letzten Mal bei den Gysenbergern hinter der Bande stehen und den gesperrten Frank Petrozza vertreten. Schon jetzt möchte sich der HEV beim Herner Ur-Gestein für seinen Einsatz sehr herzlich bedanken. Personell werden er und auch Frank Petrozza am Sonntag erneut nicht aus dem Vollen schöpfen können. Domink Luft wird noch eine Weile ausfallen, auch Marcus Marsall wird am Wochenende nicht auflaufen können. Die Genesung von Tom Schmitz macht zwar gute Fortschritte, aber vor November ist mit seinem Einsatz nicht zu rechnen. DNL-Förderlizenzspieler Darren Mieskowzki, der gegen Essen einen tollen Einstand feierte, ist für den Freitagabend vorgesehen. Wo Philipp Kuhnekath am Wochenende spielen wird entscheidet sich erst beim Abschlusstraining der Krefelder Pinguine.


Buchloe Pirates  (BYL)
Piraten starten mit Heimspiel in die Punkterunde / ESV Buchloe empfängt zum Bayernligaauftakt Wanderers Germering – am Sonntag Gastspiel in Schongau
Jetzt wird es ernst! Für die Buchloer Piraten beginnt an diesem Wochenende die neue Bayernliga-Spielzeit. Den Auftakt bestreiten die Gennachstädter am Freitag dabei vor heimischer Kulisse ab 20 Uhr gegen die Wanderers Germering. Am Sonntag geht es dann zum ersten Auswärtsspiel nach Schongau (17 Uhr).
Nach sechs Vorbereitungsspielen geht es also nun um die ersten heißbegehrten Punkte. Doch wo genau die Buchloer vor dem Heimauftakt gegen Germering stehen lässt sich gar nicht so leicht beantworten. Denn die Vorbereitung des ESV – mit drei Siegen und drei Niederlagen - glich stellenweise gewissermaßen einer Wundertüte. „Die ganze Vorbereitung war ein bisschen ein auf und ab, was einerseits daran lag, dass die Gegner vom Niveau an den drei Wochenenden relativ unterschiedlich waren und andererseits hatten wir auch immer wieder einige Ausfälle zu verkraften“ sagt ESV-Coach Topias Dollhofer. So plagten den Buchloer Trainer gerade in der Abwehr zuletzt arge Personalsorgen. Gegen die Landesligisten Bad Wörishofen (7:2 und 6:3) und Klostersee (5:3) konnte man dies noch ganz gut kompensieren und drei Erfolge feiern. Doch gegen den hochgehandelten Ligakonkurrenten Landsberg (2:6 und 0:3) sowie den Oberligisten Sonthofen (0:3) setzte es drei Niederlagen. Wie gut die Freibeuter nun für den Ligastart gerüstet sind wird sich spätestens am Freitag zeigen.
Dann sind nämlich die Wanderers Germering in der Sparkassenarena zu Gast. Bei den Münchner Vorstädtern hat sich im abgelaufenen Sommer einiges getan. Nachdem man im letzten Jahr noch eine der Enttäuschungen der Liga war, hat man das Team zuletzt ziemlich umgekrempelt. Die vergangene Spielzeit war für die Wanderers aber auch ein einziger Alptraum. Schließlich musste man bis zum 23. Spieltag warten, bis man als abgeschlagenes Schlusslicht den ersten Saisonsieg überhaupt feiern konnte. Auch in der Abstiegsrunde lief es dann nur bedingt besser, sodass man als Vorletzter in die Relegation musste, die man dann zu allem Überfluss ebenfalls gegen den EC Bad Kissingen verlor. Doch da die Unterfranken nicht in die Bayernliga aufstiegen, hielt man dennoch die Klasse.
In diesem Jahr soll bei den Germeringern nun alles anders laufen und dafür hat man gleich elf Neuzugänge verpflichtet. Der neue Trainer Heinz Feilmeier kann dabei unter anderem auf Ex-DEL Spieler Rainer Suchan bauen. Ebenso folgten Feilmeier von seinem vorherigen Verein Dorfen Florian Fischer, Daniel Kreß und nicht zuletzt sein Sohn Tobias Feilmeier. Neu ist auch der tschechische Torhüter Martin Hauser und sein Landsmann Jaroslav Sarsok, der im Sturm für Furore sorgen soll. Die Vorbereitung verlief für die Wanderers aber durchwachsen. Während man gegen die Landesligisten Klostersee (3:6) und Burgau (2:4) zweimal verlor, besiegte man aber die Ligakonkurrenten Schongau (2:1) und Geretsried (7:2). Und am letzten Sonntag sammelte man nochmals kräftig Selbstvertrauen, indem man sich beim glatten 9:0 Sieg über Freising für den Ligastart bereits warmschoss. Die Buchloer sollten also gewarnt sein.
Volle Konzentration erfordert dann mit Sicherheit auch das Sonntagsspiel in Schongau. Für die Schongauer verlief die letzte Hauptrunde als Aufsteiger eigentlich ganz ordentlich. Passable 29 Punkte holte man, was jedoch fünf zu wenig waren, als das man an der Zwischenrunde hätte teilnehmen können. In der anschließenden Abstiegsrunde war dann aber irgendwie der Wurm drin, sodass man diese als Letzter beendete und somit eigentlich als Absteiger feststand. Da aus der Oberliga aber lediglich Höchstadt abstieg (Schönheide stieg in die Regionalliga Ost ab) und mit Memmingen und Miesbach zwei Teams hochgingen, dürfen die Schongauer auch heuer wieder in der Bayernliga ran. Im Kader des neuen Trainer-Duos Tim Lippert und Roman Mucha hat sich derweil so viel gar nicht getan. Die bekanntesten Neuzugänge sind wohl Routinier Martin Schweiger (Landsberg), Mike Sabautzki (Lindau) und der lettische Stürmer Vitalijs Hvorostinins, der beim letztjährigen Oberligisten Schönheide in 15 Spielen satte 23 Punkte (10 Tore und 13 Vorlagen) erzielte. Verlassen hat die Mammuts dagegen unter anderem der Buchloer Neuzugang Maximilian Raß, der damit gleich am 2. Spieltag auf seine alten Kollegen trifft.


EV Füssen  (BYL)
Startschuss für den EV Füssen in der Bayernliga
Der Startschuss für den EV Füssen in der Bayernliga steht kurz bevor. Am morgigen Freitag geht es um 19.30 Uhr auf heimischem Eis gegen die EA Schongau, ehe am Sonntag dann das erste Auswärtsspiel beim Höchstädter EC ansteht. Diese beiden Gegner könnten unterschiedlicher nicht sein, war Schongau doch im Vorjahr Letzter der Liga, während Höchstadt als Oberligaabsteiger nun wieder in der höchsten BEV-Spielklasse teilnimmt.
Eigentlich sind die Pfaffenwinkler aus der Bayernliga abgestiegen, konnten aber in dieser verbleiben, da Landesliga-Vize Bad Kissingen nicht zugelassen wurde. Im Vorjahr waren sie ebenso wie der EVF aufgestiegen, stürzten nach starkem Beginn dann aber immer mehr ab und belegten schlussendlich in der Abstiegsrunde den letzten Rang.
Für diese Spielzeit hat man sich nun deutlich mehr vorgenommen, und möchte dem erneuten Abstiegskampf entgehen. Helfen sollen dabei ein neuer Trainer sowie einige personelle Wechsel. An der Bande steht jetzt der bis zuletzt für Königsbrunn aktive Roman Mucha (51). Getrennt hat man sich vom langjährigen tschechischen Kontingentstürmer Milan Kopecky, er wurde durch den auch schon für seine Nationalmannschaft aktiven Letten Vitalijs Hvorostinins (25) ersetzt. Zuletzt war dieser für den Oberligisten Schönheide aktiv, wo ihm in 15 Spielen 23 Scorerpunkte gelungen waren. Ebenfalls für Offensivpower soll Routinier Martin Schweiger (39) sorgen. Er kehrte nach zwölf Profistationen in seine Heimatstadt zurück. Mit Markus Waldvogel (32) aus Freising, der seine Gefährlichkeit schon in den letzten beiden Jahren gegen den EVF zeigte, und dem jungen DNL-Stürmer Willy Knebel (19) aus dem Dresdner Nachwuchs hat die EA weitere Akteure für die Offensive unter Vertrag genommen, die zusammen mit dem verbliebenen besten deutschen Scorer Marius Klein (24) viel Potential versprechen.
In der Abwehr sind die Mammuts dagegen nahezu unverändert, mit Daniel Holzmann (22) und Friedrich Weinfurtner (28) haben sie hier Spieler, die auch nach vorne Akzente setzen können. Im Tor baut man hauptsächlich wieder auf den bewährten Niklas Marschall (28), der schon in der Oberliga für Peiting aktiv war.
Insgesamt ist Schongau in der Spitze sehr gut besetzt, und man darf gespannt sein, wie sich der Eissportverein Füssen in seinem ersten Bayernligaspiel gegen die sicherlich hochmotivierten Gäste schlagen wird.
Am Sonntag geht es dann zum großen Favoriten der Liga, den Höchstadt Alligators. Wer seinen namhaften Kader mit Stars wie dem Ex-Peitinger Ales Kreuzer, Tomas Urban, Michal Petrak, Martin Vojcak oder Spielertrainer Daniel Jun auch noch mit Jiri Mikesz und dem ehemaligen Nationalstürmer Vitalij Aab verstärken kann, nimmt natürlich diese Rolle ein, und das Ziel ist mit dem sofortigen Wiederaufstieg auch klar definiert. Allein siebzehn Spieler waren letzte Saison noch höherklassig aktiv, neun haben osteuropäische Wurzeln, was eine hohe Spielkultur erwarten lässt. In dieser Begegnung ist der EV Füssen klarer Außenseiter, wird mit seinen vielen jungen Spielern aber so oder so wichtige Erfahrungen sammeln können. (MiL)


River Rats Geretsried  (BYL)
Startschuss in Landsberg - schwerer Auftaktgegner in der neuen Bayernligasaison
Hartes Sommertraining, sechs Vorbereitungsspiele und ein Trainingslager liegen hinter der neuformierten Truppe um das Trainergespann Ludwig Andrä und seinen neuen Co-Trainer Andreas Dornbach. Ja richtig gelesen, der letztjährige Rats-Kapitän bleibt der Mannschaft in einer etwas anderen Funktion erhalten! Wir freuen uns sehr darüber, dass Andreas sein Engagement bei den Rats weiterführt und zusammen mit Ludwig Andrä wird er die Mannschaft sicherlich zu Topleistungen treiben.
Am morgigen Freitag ist es dann endlich soweit, die neue Bayernligasaison 17/18 beginnt! Die Rats müssen gleich zu Beginn nach Landsberg, dort wartet mit den Riverkings einer der diesjährigen Favoriten auf den Meistertitel. Letztes Jahr setzte es in Landsberg eine ordentliche Packung, mit 7:0 mussten die Rats die Heimreise antreten. Chaotisch gestaltete sich zudem noch das Rückspiel im Heinz-Schneider Eisstadion. Nach Spielabbruch, Wiederholungsspiel und erneutem Spielabbruch wurde das Match letztlich am grünen Tisch für den ESC gewertet. Alles Schnee von gestern, denn beide Mannschaften starten wie alle anderen Teams wieder bei Null. Wirft man einen Blick auf den Kader der Riverkings, findet man einige interessante Namen. Noch aus TuS-Zeiten bekannt dürfte den Geretsrieder Anhängern Daniel Menge sein. Der neue Trainer Randy Neal brachte aus Peissenberg gleich seinen Sohn Dennis mit, außerdem kann der HC mit Thomas Zeck einen weiteren sehr starken Neuzugang aufweisen. Gespannt darf man sein, wie Slavicek Bohumil einschlägt. Er wurde für den ursprünglich eingeplanten Tyler Wiseman verpflichtet. Ansonsten ist der ohnehin schon starke Kader zum Großteil zusammengeblieben, Landsberg muss man in der diesjährigen Saison auf jeden Fall auf dem Zettel haben.
Nach der traditionell durchwachsenen Vorbereitung gilt es für die Rats, sich schnell in die neue Spielzeit reinzubeißen. Erst nächste Woche kann man, so der Wettergott will, auf eigenem Eis trainieren und den Trainingsrückstand aufholen. Spielbeginn im Hungerbachdome ist um 20 Uhr, wie immer würden wir uns über zahlreiche Unterstützung der Rats-Fans freuen!


EV Moosburg  (BYL)
Das Warten hat ein Ende: EVM startet in neue Saison
Startschuss für die Bayernliga-Saison 2017/18: Bevor der EV Moosburg am Sonntag um 17.15 Uhr mit dem HC Landsberg gleich einen Mitfavoriten in der Sparkassen-Arena begrüßt, gastiert die Startschew-Truppe am Freitag um 20 Uhr bei den Passau Black Hawks (Busabfahrt 16 Uhr).
Diese Vorbereitungsphase verlief fast schon zu glatt. Fünf Spiele, keine Niederlage, darunter zwei Siege (7:6 n.P. und 4:1) gegen den favorisierten Nachbarn Erding Gladiators. Doch wenige Tage vor dem Saisonstart kam der vielleicht gar nicht so unwillkommene Dämpfer: Gegen den Landesligisten TSV Trostberg setzte es auf heimischem Eis eine verdiente 3:7-Pleite. „Wir sind wieder geerdet“, kommentierte Kapitän Mathias Jeske die verpatzte Generalprobe.
Der EVM geht also auf dem Boden der Tatsachen in das erste Punktspielwochenende – das es durchaus in sich hat. „Ich hoffe einfach, dass wir zum Auftakt gleich was mitnehmen können“, sagt Vorstandsmitglied Ludwig Kieninger. „Gegen Mitfavorit Landsberg sind wir sicher nur Außenseiter. Deshalb wäre es gut, nicht mit leeren Händen aus Passau heimzukommen.“ Zumal die Black Hawks, die in der Vorsaison erst in letzter Sekunde den Klassenerhalt schafften, ihren Kader qualitativ verstärkt haben (u. a. mit Moosburgs Stürmer Dominik Schindlbeck) und als einer der Hauptkonkurrenten der Moosburger im Kampf um die Playoff-Plätze gelten.
Womit wir beim Thema „Saisonziel“ wären. Und da holt Kieninger etwas aus: „Diese Liga ist heuer schwer einzuordnen. Die meisten Mannschaften haben sich auf jeden Fall eher verstärkt. Deshalb erwartet ich einen harten Kampf um Platz acht – mit einigen Konkurrenten.“ Wie hoch er die Chancen des EVM einschätzt? „Wir werden schon an unser Limit gehen müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Aber ich traue es der Mannschaft zu.“
Diese wurde heuer rundum erneuert: Acht Zugängen stehen sechs Abgänge gegenüber. Das Motto „Frischer Wind“ hat in der Kaderplanung eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Blickt man auf den einen oder anderen neuen Namen im Kader, so wird auch die Handschrift von Trainer Dimitri Startschew, der das Team während der vergangenen Spielzeit übernommen hat, erkennbar.
So sind nicht nur die beiden U23-Spieler Andrej Bartz und Hermann Azimov, die wie Startschew aus Dingolfing stammen, erklärte Wunschspieler gewesen, auch für die Offensiv-Verpflichtung von Jan Hermann (EHC Straubing 1b) oder Oliver Wawrotzki (Passau Black Hawks) machte sich der Trainer stark. Sie haben das Eishockeyspielen ebenfalls in der BMW-Stadt gelernt. Auf der Ausländerposition ist dem EVM mit dem Tschechen David Michel ein echter Coup gelungen. Der 22-Jährige Angreifer stand in der Vorsaison in Erding unter Vertrag und kam dort in 35 Spielen auf 56 Punkte. In der Vorbereitung hat er seine Treffsicherheit ebenfalls schon unter Beweis gestellt. Die neu eingeführte zweite Ausländerposition besetzt weiterhin Josef Kankovsky (TCH).
Was die Abwehr betrifft, halten sich die Neuerungen in Grenzen: Eigengewächs Julian Fink kehrte von seinem einjährigen Kanada-Gastspiel zurück, während Routinier Marc Lenczyk (ESC Dorfen) den Platz von Rudi Lorenz (zurück nach Erding) einnimmt. „Fakt ist, dass die gesamte Mannschaft heuer defensiv anders agieren muss“, weiß Kieningers Vorstandskollege Bernhard Loidl. Kein Wunder: Kein Bayernligist kassierte in der abgelaufenen Spielzeit so viele Tore wie die Grün-Gelben. Damit sich daran etwas ändert, haben die Moosburger auch auf der Position des letzten Mannes reagiert – und holten Thomas Hingel aus der Oberliga (Waldkraiburg) zurück. Seine Backups sind Johannes Probst (U23 EV Aich) und Adrian Kant (U23 EVM). Und für den Fall der Fälle steht Oldie Bernhard Eggerdinger-Hölzl bereit.
Loidl blickt optimistisch auf die bevorstehende Saison: „Ich denke, dass uns dieser Umbruch ganz gut tut.“ Auch wenn sich weiterhin Urgesteine wie Patrice Dlugos (38) und Tobias Hanöffner (34) im Kader tummeln, wurde der Altersdurchschnitt auf 24,3 Jahre gesenkt. 


Passau Black Hawks  (BYL)
Black Hawks starten heute in die Bayernliga - Moosburg heute ab 20 Uhr zu Gast in der EisArena
Die Passau Black Hawks starten heute um 20 Uhr gegen den EV Moosburg in der heimischen EisArena in die Bayernliga Saison 2017/18. „Das Ziel zur neuen Saison sind ganz klar die Playoffs“, so der sportliche Leiter Christian Zessack im Interview am vergangenen Dienstag. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen wurde der Kader gehörig aufgerüstet. Im Angriff wurde mit Petr Suclik, Svatopluk Merka, Dominik Schindlbeck, Philipp Müller und Stefan Groß nicht nur quantitativ nachgelegt, sondern auch Spieler mit hoher Qualität verpflichtet. In der Verteidigung sollte Niklas Mayrhauser aus der österreichischen EBEL der Königstransfer sein. Kurz vor Start in die heute beginnende Bayernliga Saison haben sich beide Seiten einvernehmlich auf einen Auflösungsvertrag geeinigt. Den Platz von Mayrhauser nimmt Roman Nemecek ein, der die Passau Black Hawks schon im Platzer&Wimmer Cup, sowie im Auswärtsspiel bei den Erding Gladiators verstärkt hat. Der 37jährige Verteidiger stand bei mehreren Bayernligavereinen auf dem Wunschzettel. Christian Zessack freut sich somit schnell gleichwertigen Ersatz für Niklas Mayrhauser gefunden zu haben. „Roman ist ein Top Verteidiger. Schnell und mit viel Übersicht. Dazu mit einem hervorragenden Schuss ausgestattet. Wir freuen uns das Roman sich für Passau entschieden hat. Niklas danken wir für seinen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste.“ Ebenfalls neu im Kader ist Verteidiger Arthur Platonow, der ebenso wie Torhüter Andreas Resch vom Nachbarn aus Deggendorf in Dreiflüsse Stadt gewechselt ist. Insgesamt hat man die Passauer Mannschaft stark verjüngt und setzt auf mehr Spieler aus der Region.
Der heutige Gegner Moosburg hat im Gegensatz zu den Passau Black Hawks eine überragende Saisonvorbereitung gespielt. Einen großen Beitrag leistete Oliver Wawrotzki, der letztes Jahr noch das Trikot der Black Hawks trug. Dazu kommen weitere Top Spieler wie Philip Michl und Daniel Schander im Angriff sowie Kevin Steiger und Mathias Jeske in der Verteidigung. Torhüter Thomas Hingel ist an einem guten Tag ein wichtiger Rückhalt. Insgesamt ist die Mannschaft des EV Moosburg in allen Mannschafteilen sehr ausgeglichen besetzt und besitzt über die nötige Erfahrung um am Ende um die Playoffs mitspielen zu können. Umso wichtiger ist es für die Passau Black Hawks dass Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoffs zu bezwingen.
Verzichten muss das Trainergespann Horak/ Zessack auf die Langzeitverletzten Lukas Daschinger und Stefan Friedl. Simon Schießl fällt mit einer Oberkörperverletzung ebenfalls noch auf unbestimmte Zeit aus. Zurückkehren in den Kader wird dagegen Verteidiger Dominik Persch. Es ist also angerichtet für eine spannende Bayernliga Saison bei den Passau Black Hawks. Die Vorzeichen machen Freude auf eine Saison mit spannenden Spielen und vielen Emotionen. Dabei zählen die Passau Black Hawks wieder auf den so wichtigen Rückhalt in der Passauer EisArena. „Gerade die ersten Spiele sind unglaublich wichtig für die Mannschaft, ein guter Start kann ein Zünder für eine gute Saison sein. Das Team hofft dabei natürlich auf eine lautstarke Unterstützung von den Rängen.“ so Vorstand Christian Eder vor dem heutigen Spiel gegen den EV Moosburg. Doch darüber braucht man sich in der Regel in der EisArena sowieso keine Sorgen machen. Südkurvenstimmung garantiert!
Das Spiel gegen Moosburg beginnt um 20 Uhr. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr. Es sind noch Tickets in allen Kategorien erhältlich. -czo


Peißenberg Eishackler  (BYL)
Am Freitag wird es Ernst – Die Zeit der Tests ist vorbei
Ab Freitag um 19.30 Uhr müssen die Peißenberger Eishackler richtig Gas geben. Das erste Punktspiel gegen den EC Pfaffenhofen in der Bayernliga Saison 2017/18 steht an. Letzte Saison konnten die Eishackler eine positive Bilanz gegen die Pfaffenhofer ziehen. Zwei Siege in der Vorrunde standen zu Buche doch im Team der beiden Coaches Dmitri Kurnosow und Gregor Tomasik drehte sich das Personalkarussell ganz schön. Das ist also eine ganz andere Mannschaft in dieser Saison.
Ganze 5 Spieler, darunter Stefan Trolda (nach Schweinfurt) und David Felsoci (nach Regensburg) verließen den Kader. Dafür kamen auch aber auch wieder adäquate neue Spieler. Vom EV Regensburg kam der Oberliga erfahrene Stefan Huber. Aus der amerikanischen ACHA II kam der Stürmer Mike Chemello nach Pfaffenhofen. Der zweite Kontingentspieler ist ebenfalls ein Kanadier doch der hat bereits Deutschlanderfahrung. Mit Jake Fardoe, der die letzten 3 Spielzeiten beim EC Lauterbach in der Regionalliga West stürmte wurde der zweite Kontingentspieler verpflichtet. Beide Ausländer im Team von Pfaffenhofen wissen vorsichtig ausgedrückt, durchaus wo das Tor beim Eishockey steht, was man ihren Vitas bei Eliteprospect entnehmen kann.
Aber auch ein erfahrener Bayernliga-Spieler wurde engagiert.  Christian Birk kam vom EV Moosburg nach Pfaffenhofen und der erst 20-jährige Christian Semmler aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt bringt frisches Blut in den Kader. Alles in allem sind die Icehogs aufgrund der Zu- und Abgänge schwer einzuschätzen doch das sollte der Staltmayr-Truppe egal sein. Coach Sepp Staltmayr meinte beim Training unter der Woche das absolut kein Team in dieser Liga unterschätzt werden darf. "Alle Spiele werden schwere Spiele in dieser Saison." meinte Staltmayr nach dem Training am Mittwoch.
Die Eishackler werden ohne die verletzten Tobias Estermaier und Fritz Stögbauer antreten. "Valli" Hörndl ist aber wieder dabei. Was sie auf jeden Fall brauchen, ist die lautstarke Unterstützung des Publikums und des Fanclubs. Also kommen sie alle zum ersten Punktspiel der Eishackler am Freitag Abend um 19.30 Uhr.


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
Hohe Hürden für die IceHogs zum Auftakt der Bayernliga - Peißenberg und Dorfen zählen zum erweiterten Favoritenkreis
Nach einer mehrwöchigen Vorbereitungsphase beginnt für die 14 Teams der Eishockey-Bayernliga nun wieder der Kampf um die Punkte. Der EC Pfaffenhofen als einer der Dinos der höchsten Spielklasse des Bayerischen Eissport-Verbandes bekommt es dabei gleich am ersten Wochenende mit zwei harten Brocken zu tun. Zum Auftakt am heutigen Freitag (19.30 Uhr) müssen die Pfaffenhofener beim TSV Peißenberg antreten und empfangen dann am Sonntag (17.30 Uhr) den ESC Dorfen zum ewig jungen Duell im heimischen Stadion. Mit den letztjährigen Vorrundenfünften und –vierten trifft der ECP auf  zwei Teams, die auch heuer wieder zum erweiterten Favoritenkreis zählen und als sichere Zwischenrundenkandidaten gelten. In Peißenberg konnte man die Mannschaft des Vorjahres weitgehend zusammenhalten. Lediglich drei Abgänge stehen neben Trainer Randy Neal, den es zum Ligakonkurrenten Landsberg zog, zu Buche, die allerdings schwer wiegen. Mit Trainersohn Dennis Neal, der seinem Vater folgte und Ex-Profi Sepp Staltmayr, der seine aktive Karriere beendet und die Nachfolge von Randy Neal als Trainer angetreten hat, stehen zwei Stützen der Abwehr nicht mehr zur Verfügung. Zudem verließ mit Tyler Wiseman der Topskorer den Verein. Doch während für ihn mit dem Kanadier Brandon Morley von der University of Alaska bereits ein Nachfolger bereit steht, sollen die Verluste in der Abwehr mit dem vorhandenen Personal kompensiert werden. Mit Spielern wie Daniel Lenz, Tobias Maier oder Max Barth ist dort auch so noch genug Erfahrung vorhanden, genauso wie im Angriff mit Kapitän Florian Barth oder Torjäger Manfred Eichberger. Dass mit den Eishacklern auch diese Saison wieder zu rechnen ist, haben die Vorbereitungsspiele gezeigt, als man u.a. Oberligist Waldkraiburg schlagen konnte  Etliche Abgänge musste heuer auch der ESC Dorfen verkraften. Trainer Heinz Feilmeier zog es nach Germering und mit ihm schlossen sich auch sein Sohn Tobias, Florian Fischer und Daniel Kreß den Wanderers an. Weitere Abgänge waren Torhüter Andreas Tanzer (Karriereende), Alexander Rauscher (Erding), Marc Lenczyk (Moosburg) und Patrick Beham (Gebensbach). Für Heinz Feilmeier steht jetzt John Samansk (zuvor SE Freising) als verantwortlicher Mann an der Bande. Er brachte aus Freising mit Jonas Huber, Stefan Hummel und Dominic Schnirch drei junge Spieler mit nach Dorfen. Gestandene Bayernligaspieler sind dagegen Tobias Fengler (Erding) und Christian Seidlmayer,(Moosburg) als weitere Neuzugänge. Große Hoffnungen setzt man auch in Trevor Hills aus der Collegeliga NCAA, der die zweite Ausländerposition neben Topskorer Lukas Miculka einnimmt. Die beiden sollen zusammen mit den etablierten Kräften wie Andreas Attenberger oder den Berenninger-Brüdern dafür sorgen, dass der ESC eine ähnlich gute Rolle spielt wie die letzten Jahre. Besser abschneiden als zuletzt wollen dagegen die IceHogs, für die beide Partien deshalb gleich zu einem wichtigen Gradmesser werden dürften, auch wenn sie nur als Außenseiter gelten. Vor allem in Peißenberg muss das Trainerduo Tomasik/Kurnosow mit Michael Welter (Sperre), Luis Seibert, Christian Semmler und Michael Pfab (beruflich bzw. privat verhindert) auf eine ganze Anzahl von Stammspielern verzichten. Am Sonntag stehen aber bis auf Michael Pfab alle wieder zur Verfügung. Man darf also gespannt sein, wie sich die Mannschaft um Kapitän Stefan Huber schlagen wird. Die bisher in der Vorbereitung gezeigten Leistungen geben jedenfalls zu vorsichtigem Optimismus Anlass, dass es heuer besser laufen könnte als im Vorjahr.


Schweinfurt Mighty Dogs  (BLL)
Niederlage gegen ambitionierten Bayernligisten
Im nebeligen Höchstadter Stadion beendeten die Mighty Dogs die Vorbereitung mit einer 5:1 Niederlage.
Zu Beginn des Spieles befanden sich die Mighty Dogs hauptsächlich in der Defensive und kamen kaum aus ihrem Drittel heraus. Nachdem die Verteidigung lange Zeit gut stand, gingen die Hausherren in der 7. Minute durch Michal Petrak mit 1:0 in Führung. In der 17. Spielminute hatten die Gäste dann nach einem Pass von Mathias Kohl vors Tor auf Stephan Trolda eine ihrer wenigen Torchancen des ersten Drittels, die allerdings von Carsten Metz im Höchstadter Tor verhindert wurde. Stattdessen erhöhten die Alligators in der 18. Minute noch in Überzahl auf 2:0 durch Tomas Urban, der von der Schweinfurter Verteidigung vor dem Tor allein gelassen wurde.
Zurück auf dem Eis starteten die Mighty Dogs mit einem Powerplay ins zweite Drittel, das Andreas Kleider mit einem Schuss von der blauen Linie zu 2:1 Anschlusstreffer in der 21. Minute nutzen konnte. Keine zwei Minuten später wurde es nach einem Bully eng vor dem Schweinfurter Tor und Ales Kreuzer stocherte den Puck zum 3:1 in den Kasten. Die Hälfte der Partie war dann auch schon gespielt und Benjamin Dirksen verließ für Kevin Kessler das Tor. Doch der Torwartwechsel kam zu einem unglücklichen Zeitpunkt, denn es gab gerade ein Bully im Schweinfurter Drittel, das die Höchstadter nutzten um ihre Führung auf 4:1 auszubauen. Bevor es in die Pause ging, waren die Mighty Dogs erneut in Überzahl, jedoch konnte Carsten Metz den Schlagschuss von Andreas Kleider abwehren.
Im letzten Drittel ging nicht mehr viel auf beiden Seiten. Einzig die Alligators trafen in der 53. Minute noch einmal durch Jiri Mikesz zum 5:1 Endstand.
Somit ist die Vorbereitung nun abgeschlossen und am Sonntag, den 08.10.2017, starten die Mighty Dogs um 18 Uhr mit einem Heimspiel gegen den letztjährigen Halbfinalisten EHC Königsbrunn in die Landesligasaison.


Lechbruck Flößer  (BBZL)
Am Sonntag in Bad Wörishofen
Nach dem viertägigen Trainingslager in Götzens (Österreich) zum Monatswechsel, steht nun das
nächste Vorbereitungsspiel der Flößer auf dem Programm: Am Sonntag um 17:00 Uhr gastiert der
ERC Lechbruck in Bad Wörishofen und spielt gegen die 1b der Wölfe.
Nachdem sich im ersten Testspiel gegen Schongau Lukas Bauer mit einer guten Leistung empfehlen
konnte, wird am Sonntag Routinier Markus Echtler im Tor des ERC stehen.
Sicher ausfallen wird Marius Neu (verletzt) und der ein oder andere Fußballer, ansonsten dürften
dem Trainerduo Michael Köpf & Sebastian Ego weitgehend alle Spieler zur Verfügung stehen.


Dinslaken Kobras  (RLW)
Kobras empfangen westfälische Drachen
Am 3. Spieltag in der Eishockey – Regionalliga West empfangen die Dinslakener Kobras mit den Dragons aus Herford nach den Ratinger Ice Aliens bereits den zweiten Titelaspiranten in der noch jungen Saison.
Die Mannschaft von Trainer Jeff Job ist ausgezeichnet verstärkt worden und katapultiert sich damit selbst in den Kreis der Top-Favoriten. Denn bis auf Lars Morawitz sind nicht nur alle Leistungsträger geblieben, man hat sich auch auf diversen Positionen deutlich verstärken können.
Beispiele gefällig ?
Zwischen den Pfosten steht ab dieser Saison ein knapp 1.90 großer Goalie namens Kieren Vogel. Dieser kommt von der DNL-Mannschaft der DEG und hinterließ in den Testspielen jeweils einen ausgezeichneten Eindruck. Weiterhin konnte man zwei gestandene Oberligaspieler ins Stadion „Im kleinen Felde“ lotsen. Zum einen den 28- jährigen Verteidiger Aaron Reckers, der 46 Einsätze in Liga 2, 357 in der Oberliga und 104 in der Regionalliga als Erfahrungsschatz aus Herne mit nach Herford gebracht hat, zum anderen Stürmer Ulib-Gleb Beresovskij, der zuvor für Halle und Rostock in der Oberliga die Schlittschuhe schnürte. Vom Regionalligameister Hamm kehrt Verteidiger Kai Domula zu den Dragons zurück, aus Neuwied der Deutsch-Kanadier Morgan Reiner, doch die wohl wichtigste Verpflichtung hat man auf der 2. Kontingentstelle getätigt. Denn mit dem Kanadier R.J. Reed hat man sich einen absoluten Goalgetter geangelt, der neben seinem Sturmpartner Killian Hutt mit Sicherheit am Saisonende in der Scorerwertung der Liga ganz weit oben platziert sein wird.
Und die Kobras ?
In Dinslaken versucht man, sich nun in kleinen Schritten in die Saison hineinzuarbeiten. Wie Coach Sikorski bereits feststellte, mangelt es der Truppe aufgrund der Startschwierigkeiten keinesfalls an Einsatz und Willen, doch das spielerische Element kommt noch deutlich zu kurz und muss jetzt von Woche zu Woche im Training in kleinen Schritten verbessert werden. Obwohl die gezeigte Leistung im ersten Spiel gegen Ratingen schon sehr angenehm überraschte, gab es beim 2:8 in Soest einen herben Dämpfer. Somit ist es fraglich, ob das Gesamtpaket schon dazu ausreicht, dem hohen Favoriten ein Bein zu stellen. Doch eins ist sicher: Wollen die Westfalen die drei Punkte aus der Schlangengrube mitnehmen, müssen sie schon bis an ihre Leistungsgrenze gehen. Denn Geschenke werden in Dinslaken nur beim Teddy-Toss verteilt.
Verzichten müssen die Kobras allerdings auf Verteidiger Thomas Bläsche. Der 45-jährige hat sich entschieden, seine Routine der 1b zur Verfügung zu stellen, ist aber bereit, bei Bedarf auch bei der 1. Mannschaft auszuhelfen.
Dafür haben sich die Kobras noch einmal auf einer zentralen Position kurzfristig verstärkt, denn Marvin Haedelt kommt. Marvin ist ein Torhüter und den Kobra-Fans aus den Spielen gegen Grefrath noch in bester Erinnerung. Damals zeichnete er sich maßgeblich für den Höhenflug der Phönix verantwortlich. Sein damaliger Trainer, selbst Torhüter – Legende, begründete die Leistungssteigerung seiner Mannschaft bei einer Pressekonferenz in Dinslaken wie folgt: Wir haben jetzt einen starken Torhüter im Kasten. Dies erlaubt uns, viel variabler zu spielen als zuvor. Karel Lang meinte damit seine Nummer 1 zwischen den Pfosten, Marvin Haedelt.
Marvin wurde 1995 in Oberhausen geboren, ist 1,83m groß bei 96kg. Der Linksfänger spielt nicht nur Eishockey, sondern auch Skaterhockey und dies sogar ziemlich erfolgreich in der Bundesliga bei den Miners aus Oberhausen. Dies tut er übrigens zusammen mit einem Teil seiner neuen Mannschaft, denn auch Joey Menzel, Kevin Wilson und Benni Hüsken tragen neben dem Kobra- auch das Miners – Trikot.
Mit ihm, Felix Zerbe und Justin Kleckers sind die Kobras nun bestens für den Rest der Saison zwischen den Pfosten gerüstet. Marvin wird bei den Giftschlangen die Nummer 95 erhalten. Die Formalitäten wurden in Windeseile über die Bühne gebracht, so dass Marvin bereits gegen Herford seinem neuen Team zur Verfügung steht.
Das Aufeinandertreffen Dinslakener Kobras gegen den Herforder EV startet am Sonntag, 8.10.2017 um 19:00 Uhr. Die Partie wird geleitet von den Unparteiischen Müller, – Rieneck und Siebel.


Ratinger Ice Aliens  (RLW)
Heimspiel gegen die EG Diez-Limburg
Die Aliens Fans werden sich noch an den Auftakt der letzten Saison erinnern. Da entführte die EG Diez-Limburg mit ihrem schnellen und gradlinigen Spiel zum Auftakt der Saison als Aufsteiger in die Regionalliga West einen Punkt beim amtierenden Meister Ratingen. Und das nicht etwa mit einer Defensiv-Taktik, sondern mit frechem Spiel nach vorne, das Spiel endete nach der regulären Spielzeit 7:7 mit einem anschließenden Ratinger Sieg im Penalty-Schießen.
Diese erfrischende Spielweise konnten die „Rockets“ leider nicht die ganze Saison durchspielen und wurden von den Aliens in zwei engen Partien aus dem Play-Off Viertelfinale geworfen. Seitdem hat sich bei der EG Diez-Limburg, die in gleich zwei Bundesländern beheimatet ist (Diez in Rheinland Pfalz und Limburg in Hessen) und die in Steffen Krüger einen Vorsitzenden mit Ratinger Wurzeln hat, einiges verändert. Trainer ist nun der ehemalige Neuwieder und Lauterbacher Arno Loersch, der mit seiner Erfahrung eine starke Mannschaft (mit vielen seiner ehemaligen Spieler) zusammengestellt hat. Das mussten am letzten Dienstag auch die RL Mannschaft der „Bären“ aus Neuwied erkennen, die im Halbfinal-Hinspiel des Rheinland-Pfalz Pokals lange in der Diezer Halle führte und am Ende doch mit 5:6 unterlag (es gibt aber noch ein Rückspiel).
Die Truppe von Coach Alex Jacobs erwartet also eine Gäste-Mannschaft, die sicherlich keinen „Betriebsausflug“ nach Ratingen machen und die Punkte kampflos abliefern wird. Zudem hat die EGDL einen großen Kader, den sie mit etlichen Förder-Lizenzspielern aus der DNL2 Mannschaft der RT Bad Nauheim erweitert hat. Da weiß man also erst kurz vor dem Anpfiff, wen Trainer Arno Loersch aufbieten kann. Das Ergebnis aus dem Eröffnungsspiel der Vorsaison sollte für die Jungs um Kapitän Fischbuch Warnung genug sein. Nach dem aufregenden Spiel der Aliens gegen Herford am letzten Sonntag (2:1 n:V.) können sich die Ratinger Zuschauer auf das nächste sicherlich spannende Heimspiel freuen. Und die lautstarke Unterstützung der Fans können die Aliens sicher auch in diesem Spiel brauchen.  


Grefrath Phoenix  (LLW)
GEG trifft auf “Unbekannte Größe”
Nachdem die Grefrather EG bereits am vergangenen Freitag mit einem Auswärtssieg gegen Troisdorf erfolgreich in die neue Saison gestartet ist, müssen die Grefrath Phoenix am kommenden Samstag, 07. Oktober erneut in fremder Halle antreten. Gastgeber sind um 20.00 Uhr die Realstars des ESV Bergisch Gladbach.
Während das Team von Phoenix-Trainer Karel Lang inklusive dem Test gegen die Ratinger 1b-Vertretung bereits zwei Begegnungen erfolgreich bestritten hat, ist das Aufeinandertreffen für die Bergischen nach einer kurzen Saisonvorbereitung das erste Spiel der Saison. Entsprechend schwer fällt dem Grefrather Trainer die Einschätzung des Gegners: “Die Realstars sind für uns noch eine unbekannte Größe. Wir werden daher zunächst versuchen, das Spiel zu kontrollieren und sehen, was geht.”
Trotz aller Vorsicht hofft man bei den Blau-Gelben natürlich, möglichst alle drei Punkte aus der seit kurzem vereinseigenen Bensberger Halle an die Niers entführen zu können. “Wir wollen nicht den Fehler machen und den Gegner unterschätzen, sondern unsere Qualitäten konsequent ausspielen!” so die Trainervorgabe vor dem Spiel. Dabei wird die GEG am Samstagabend berufsbedingt erneut auf Stürmer Sascha Schmetz und Verteidiger Christian Robens verzichten müssen, dafür jedoch dem einen oder anderen Nachwuchsspieler eine zusätzliche Chance auf Eiszeit bieten können.
Während man sich bei der Grefrather EG für die noch junge Spielzeit gut aufgestellt sieht, sorgt die Liga-Konkurrenz doch noch für die eine oder andere kleine Sorgenfalte auf den Gesichtern der GEG-Vereinsführung. Nachdem die Hammer Eisbären kurz vor Saisonbeginn ihr 1b-Team vom Landesliga-Spielbetrieb zurück gezogen haben, hat sich kürzlich mit dem EHC Netphen 08 ein weiterer “Wackelkandidat” dazu gesellt. “Die Termine gegen Hamm werden ersatzlos gestrichen” so der 2. GEG-Vorsitzende Björn Breuer, der unterdessen hofft, dass die Siegerländer vom EHC 08 doch noch die TÜV-Zertifizierung für ihre Eishalle bekommen und rechtzeitig aufeisen können.


Weserstars Bremen  (RLN)
Es ist so weit, die Weserstars starten in die Saison 2017/2018
Regionalliga Nord, Norddeutscher Eishockey Pokal, es wartet ein durchaus schweres Programm auf die
Mannschaft von Spielertrainer Igor Schön.
Um gut gerüstet zu sein, absolvierten die Weserstars vier Testspiele. Das Doppelpack gegen den Herforder EV aus der Regionalliga West, konnte ausgeglichen gestaltet werden. Ein Sieg und eine Niederlage stehen hier zu Buche. Zwei erfolgreich gestaltete Freundschaftsspiele gegen den ECW Sande (Verbandsliga Nord) und dem Hamburger SV, bildeten den Abschluss der Saisonvorbereitung.
Es wird, wie schon erwähnt, eine schwere Saison. In der Regionalliga Nord gilt das Hauptaugenmerk, dem Erreichen der Playoffs. Im neugeschaffenen „Norddeutschen Eishockey Pokal“ wollen die Weserstars zumindest die Hauptrunde gegen die Mitkonkurrenten aus Nordhorn und Diez-Limburg siegreich gestalten. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für das Halbfinale.
Andreas Niewiera (sportl. Leiter): „Ein enger Terminkalender kündigt es bereits an. Kaum Verschnaufpausen warten auf die Mannschaft. Die Liga ist wieder ein Stück zusammengerückt. Einen wirklichen Favoriten kann man derzeit kaum ausmachen. Leider wird der SC Langenhagen nicht an der Runde teilnehmen. Wir bedauern das zutiefst.“
Gibt es einen diesjährigen Favoriten auf den Titel? Es ist wirklich schwer zu sagen, doch wie auch in den vergangenen Jahren, gehören die Icefighters aus Salzgitter zum Kreise derjenigen, die ein Wörtchen mitreden wollen. Zahlreiche Spielerwechsel, fast schon ein „Karussell“, folgten nach dem letztjährigem Aus im Halbfinale.
Die Bilanz der Weserstars aus den letzten vier Duellen, liest sich äußerst positiv. Drei Siege und eine Niederlage nach Verlängerung stehen hier zu Buche.
Der Start in die Spielzeit 2017/2018, erfolgt am Sonntag in der Eissporthalle Paradice.
Spielbeginn ist um 19:00 Uhr Tickets gibt es an der Abendkasse - Dauerkarten können ebenfalls noch direkt vor dem Spiel erworben werden.


TAG Salzgitter Icefighters  (RLN)
Erstes Pflichtspiel der Saison – Kanadier erfüllt nicht die Erwartungen
Die neue Saison steht unmittelbar bevor. Jedoch wartet das kommende Wochenende eine ganze Menge Arbeit auf die TAG Salzgitter Icefighters.
Bevor am Sonntagabend das erste Spiel der Regionalliga Nord bei den Weserstars Bremen stattfindet, müssen die Mannen von Trainer Radek Vit die Pflichtspielserie im Pokal am ungewohnten Samstagabend eröffnen. Der Gegner ist auch gleich kein echtes Leichtgewicht, handelt es sich hier um den Meister der Regionalliga Ost der letzten beiden Jahre, den ELV Tornado Niesky.
In Niesky hat Eishockey eine langjährige Tradition. Bereits kurz nach Kriegsende wurde dort der erste Verein gegründet, der von zwischenzeitlichen Namenswechseln und einer siebenjährigen Auszeit nach der Wende geprägt war. Als man den Spielbetrieb dort wieder aufnahm etablierte man sich schnell in den oberen Ligen, dies gipfelte in den Jahren von 2010 bis 2015 in der Teilnahme der Oberliga Ost, welche sie erst vor drei Jahren freiwillig verließen.
So spielt im Tor der Sachsen Frauen-Nationaltorhüterin Yvonne Schröder und auch sonst bietet der Kader mächtig viel Erfahrung auf. Verteidiger Jörg Pohling hat in seiner Karriere einige DEL Spiele bestritten und lief ebenso wie Robert Bratlick, Chris Neumann, Stephan Kuhle und Marcel Leyva beim Zweitligist aus Weißwasser den Lausitzer Füchse auf. 
Ein Aufeinandertreffen beider Vereine gab es bisher nicht zu verzeichnen, aber als Meister der Regionalliga Ost in der auch Vereine wie FASS Berlin und Berlin Blues, gegen die erst letzte Woche das Freundschaftsspiel nach Penaltyschiessen verloren ging, mitmischen ist es bemerkenswert den Titel zu holen und sogar zu verteidigen.
Nachdem der slowakische Testpieler, David Rusin nicht überzeugen konnte und die Erwartungen in den 35-Jährige Stürmer Chad Evans ebenso nicht erfüllt wurden, bleibt die zweite Kontingentstelle weiter unbesetzt. „Chad ist menschlich ein super Typ, aber leider erfüllt er im sportlichen Sinn nicht das, was wir von einem Kontingentspieler erwarten„, bedauert Trainer Radek Vit die Entscheidung.
Im Kader wird es vermutlich keine Ausfälle geben, so kann der neuformierte Kader am Samstag, den 07.10.2017 um 20 Uhr in der Eissporthalle am Salzgittersee zu bestaunen sein.
Die Hiobsbotschaft aus Langenhagen hat sich bestätigt.
Der SC Langenhagen (Hannover Scorpions 1b) wird nicht am Spielbetrieb der Regionalliga Nord teilnehmen und zieht seine Mannschaft zurück. Alle Terminierten Spiele sind damit hinfällig und entfallen.


Schönheider Wölfe  (RLO)
SECOSERV sorgt für Sicherheit im Wolfsbau
SECOSERV, der zuverlässige, kompetente und innovative Ansprechpartner für Schutz und Sicherheit, bleibt in der Saison 2017/2018 weiter Partner der Schönheider Wölfe und sichert den Veranstaltungsschutz unsere Heimspiele im Wolfsbau ab.
Das Unternehmen setzt auf die drei Grundsätze Vertrauen, Zuverlässigkeit und Flexibilität. Dabei stehen die Erwartungen und Anforderungen der Kunden im Vordergrund, an die es sich anzupassen gilt. Die Interessen der Auftragsgeber werden selbstverständlich mit Diskretion, Seriosität und Fach-kompetenz wahrgenommen und zur Zufriedenheit der Kunden realisiert. Neben dem Veranstaltungsschutz deckt SECOSERV auch viele andere Bereiche, wie Geld- und Wertdienstleistungen, Objektschutz und –sicherung, Detektei und Sicherheitstechnik sowie Schule und Seminar ab. Des Weiteren unterstützt das Security-unternehmen neben den Schönheider Wölfen auch andere regionale Vereine, wie den FC Erzgebirge Aue, den EHV Aue uvm. Die Schönheider Wölfe bedanken sich herzlich bei SECOSERV für die Unterstützung, das Vertrauen und den immer reibungslosen Ablauf unserer Heimspiele.
ACHTUNG +++ Spielabsage
Mitterteich sagt das für diesen Samstag, 07.10.17 geplante Spiel in Schönheide ab.
Der EHC Mitterteich hat die Schönheider Wölfe heute gegen 17:00 Uhr per Email informiert, dass die Stiftland Dragons für Samstag keine spielfähige Mannschaft zusammenbekommen. Aus Schönheider Sicht eine Absage mit fadem Beigeschmack, da Spieler des EHC Mitterteich schon am Dienstag nach der 0:16-Niederlage gegen die Wölfe ein solch mögliches Szenario geäußert haben. Nun bleiben die Wölfe gänzlich auf ihren Kosten für das dienstägige Auswärtsspiel in Mitterteich sitzen, da die erhofften Einnahmen aus dem geplanten Rückspiel ausbleiben werden.
Trotz Bemühungen ist es den Wölfen in der Kürze der Zeit auch nicht gelungen, einen Ersatzgegner zu finden, da fast alle sportlich interessanten Mannschaften bereits im Spielbetrieb stehen oder diesen am kommenden Wochenende aufnehmen.
Somit bestreiten die Schönheider Wölfe ihr nächstes Spiel erst am Samstag, dem 14.10.17, um 17:00 Uhr, wenn das mit Spannung erwartete Derby und gleichzeitig der Auftakt in die Meisterschaftssaison in der Regionalliga Ost bei den Chemnitz Crashers ansteht.


 www.icehockeypage.de | www.eishockey.news  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Freitag 6.Oktober 2017
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook