IHP NachrichtenFreitag 13.Oktober 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spieltags-Vorberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 11 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Hessenliga.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| DEL2-Büro erhält personelle Unterstützung - Lukas Haack wird Assistent der Geschäftsführung (DEL2) Verstärkung für das Liga-Büro: Seit dem 1. Oktober 2023 hat das DEL2-Büro personelle Verstärkung erhalten. Im Rahmen seines Masterstudiums im Sportmanagement an der IST in Düsseldorf wurde Lukas Haack als trialer Student in Zusammenarbeit mit KIM SportsManagement bei der DEL2 angestellt. Haack wird den DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch in seiner Rolle als Assistent der Geschäftsführung bei den täglichen Aufgaben unterstützen. Gleichzeitig kann der 26-jährige Eishockey-Torhüter seine Leidenschaft für den Eishockeysport mit seinem Beruf verbinden und er erhält während seines Studiums einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Themen der Ligaarbeit. Bereits im September dieses Jahres hat Haack sein duales Studium an der iba in Nürnberg erfolgreich mit dem Bachelor of Arts in Sportmanagement abgeschlossen. Nun strebt er an, seine Kenntnisse im Bereich Sportbusiness Management im Rahmen seines trialen Masterstudiums zu vertiefen. Die Unterstützung erstreckt sich nicht nur auf die DEL2 selbst, sondern wird auch durch KIM SportsManagement ermöglicht. Neben seinem Studium und seinen Aufgaben bei der DEL2 wird er von KIM SportsManagement zusätzliche Lern- und Weiterbildungsmodule erhalten sowie von einem begleitenden Mentoring profitieren. Manuel Madunic, Geschäftsführer KIM SportsManagement: „Ich bin davon überzeugt, dass die Studierenden durch die Unterstützung und Weiterbildung von KIM sich besser entwickeln als andere. Sie lernen, gleich zu Beginn alles zu geben und sich für die Zukunft im Sportbusiness aufzustellen." Die DEL2 freut sich über die zusätzliche personelle Unterstützung und heißt Lukas Haack herzlich willkommen und viel Erfolg bei seinen anstehenden Tätigkeiten.
Eispiraten CrimmitschauEispiraten treffen auf Weißwasser und Kassel - Westsachsen wollen nach kleiner Durststrecke wieder durchstarten (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau wollen nach ihrer kleinen Durststrecke in der DEL2 wieder voll durchstarten und an diesem Wochenende fleißig punkten. Dabei haben die Westsachsen zwei schwere Aufgaben vor der Brust. Am Freitagabend geht es für die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores zu den Lausitzer Füchsen (13.10.2023 – 19.30 Uhr). Am Sonntag kommt mit den Kassel Huskies dann der Hauptrundenmeister des Vorjahres und der aktuelle Tabellenführer in den Sahnpark (15.10.2023 – 17.00 Uhr). „Es ist das erste Tief in dieser Saison. Darauf müssen wir reagieren und weiter dranbleiben, denn wir haben eigentlich ein gutes System“, erklärt Mannschaftskapitän Mario Scalzo. Der 38-jährige Routinier bleibt also gelassen. Ebenso wie die anderen Jungs in der Kabine, in der weiter eine gute Atmosphäre herrscht. Ein wichtiger Faktor, um an diesem Wochenende wieder voll anzugreifen. Immerhin warten auf die Eispiraten zwei schwere und prestigeträchtige Spiele gegen Weißwasser und Kassel. Beim Blick auf das Personal wollte Jussi Tuores indes nicht zu viel verraten. Sicher ist, dass mit Scott Feser und Oleg Shilin zwei Leistungsträger auch weiterhin fehlen werden. Christian Schneider, der in den letzten Tagen ebenfalls etwas kürzertreten musste, wird somit wohl wieder zwischen den Pfosten stehen. Mit dabei ist ebenso Gregory Kreutzer, der noch heute aus Bremerhaven nach Crimmitschau reist und die Defensive der Eispiraten weiter unterstützt. So langsam fängt es ein bisschen an zu kribbeln – das erste Sachsenderby der Saison 2023/24 steht an! Dabei reisen die Eispiraten am morgigen Freitagabend zu den Lausitzer Füchsen. Die Mannschaft von Petteri Väkiparta rangiert aktuell auf dem siebten Tabellenplatz in der DEL2 und konnte in den ersten neun Spielen 15 Punkte, also einen Zähler mehr als die Eispiraten, einfahren. Die Ostsachsen, die mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet sind, haben mittlerweile richtig gut in die Saison gefunden und bestechen durch eine starke Form. Nach drei Siegen in Serie gegen Rosenheim (5:2), Bad Nauheim (4:0) und Krefeld (1:0) setzte es am vergangenen Sonntag dann aber eine knappe 1:2-Niederlage gegen den ESV Kaufbeuren. Zu den Topspielern gehörten zuletzt vor allem die Importspieler. Die beiden Kanadier Lane Scheidl und Jake Coughler sowie die beiden Finnen Roope Mäkitalo und Ville Järveläinen kommen gemeinsam auf immerhin 28 Scorerpunkte. Im Tor wusste zuletzt vor allem Jonas Stettmer zu überzeugen. In sieben Partien hielt der Föli aus Berlin ganze fünf Siege fest und blieb dabei zwei Mal ohne Gegentor. Für die Mannschaft von Jussi Tuores gilt es am morgigen Abend nicht nur um wichtige Punkte, sondern auch darum, die Derbybilanz wieder etwas aufzupolieren. So mussten die Crimmitschauer in der vergangenen Saison drei Niederlagen in vier Partien gegen Weißwasser hinnehmen. Das erste Aufeinandertreffen im Fuchsbau entschieden die Westsachsen in der Vorsaison aber für sich. Yannick Hänggi erzielte damals den entscheidenden Overtime-Treffer zum 3:2. Ein weiteres schweres Spiel erwartet die Eispiraten dann am Sonntag im heimischen Sahnpark. Mit den Kassel Huskies gibt sich der Hauptrundenmeister des Vorjahres sowie der aktuell Erstplatzierte der DEL2 die Ehre. In neun Partien konnten die Schützlinge von Headcoach Bo Subr bereits 18 Zähler einfahren und grüßen somit von ganz oben. Die Schlittenhunde bekräftigen damit schon zeitig, dass am Ende dieser Spielzeit endlich der Aufstieg in die Penny DEL gelingen soll. Sechs Siege stehen für die Hessen aktuell zu Buche. Dabei fertigten die Huskies nicht nur die Bietigheim Steelers mit 8:3 ab, sondern stoppten ebenfalls den langanhaltenden Positivtrend der Dresdner Eislöwen (4:1) und besiegten den amtierenden Meister mit Ravensburg mit 1:0. Zuletzt setzte es allerdings eine herbe 1:2-Heimniederlage im Derby gegen den EC Bad Nauheim. Die beiden punktbesten Spieler der Schlittenhunde sind aktuell Yannik Valenti (7 Tore, 1 Vorlage) und Joel Lowry (1 Tor, 7 Vorlagen), die jeweils acht Scorerpunkte erzielen konnten. Mit zwei Toren und fünf Vorlagen unterstreicht aber auch Maximilian Faber einmal mehr, dass er als Verteidiger viel Offensivdrang mitbringt. Mit Brandon Maxwell gelang den Verantwortlichen der Hessen zudem ein Top-Transfer im Tor. Der ehemalige DEL-Goalie konnte bereits vier Siege für die Kasseler festhalten. Die Bilanz spricht vor dem kommenden Duell nicht unbedingt für die Crimmitschauer. In der Vorsaison konnten die Hessen alle vier Aufeinandertreffen für sich entscheiden. Mario Scalzo, Kapitän der Eispiraten, trug selbst schon das Trikot des aktuellen Tabellenführers und weiß, worauf es am Sonntag sicher auch ankommt – nämlich auf den Support der Fans: „Es ist toll dieses Jahr. Wir haben so viele Fans im Stadion, die eine gute Stimmung machen. Das gibt uns einen riesigen Push. Das ist natürlich wichtig für uns Spieler und macht es allen Gegnern unheimlich schwer“. Tickets für das Heimspiel gegen die Kassel Huskies sind weiterhin online unter www.etix.com sowie am Spieltag direkt an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel gegen die Hessen wird selbstverständlich live im kostenpflichtigen Stream auf SpradeTV übertragen. Zudem wird es einen Liveticker auf der Fanseite etconline.de geben.
Gastspiel beim Meister und Sachsenderby am Sonntag (DEL2) Die Dresdner Eislöwen wollen nach zuletzt drei Niederlagen in Folge in der DEL2 zurück in die Erfolgsspur, stehen aber vor einem schweren Wochenende. Freitagabend ist das Team von Coach Corey Neilson zunächst beim amtierenden DEL2-Meister in Ravensburg gefordert. Spielbeginn ist 20:00 Uhr. Am Sonntag wartet das erste Sachsenderby der Saison in einer vollen JOYNEXT Arena ab 17:00 Uhr gegen die Lausitzer Füchse. Vor allem mit dem Toreschießen hatten die Eislöwen in den vergangenen Partien ihre Probleme. Chancen waren da, nur wurden sie zu wenig genutzt. Daran wurde im Training gearbeitet, denn gerade in Ravensburg taten sich die Dresdner zuletzt immer schwer. In der vergangenen Saison allein setzte es eine 1:9 und eine 1:4-Pleite bei den Towerstars. Gut, dass mit Vincent Hessler ein Ravensburg-Insider nun das Eislöwen-Trikot trägt. Der Allrounder ist im Sommer von den Towerstars nach Dresden gewechselt. Vincent Hessler, Verteidiger Dresdner Eislöwen: „Ravensburg wird trotz neuem Trainer ähnlich spielen, wie die letzten Jahre auch. Das bedeutet schnelles Umschaltspiel und der Versuch die neutrale Zone schnell zu Überbrücken. Sie sind gerade in der Verteidigung sehr physisch, darauf müssen wir uns einstellen. Dazu ist es wieder eine lange Busfahrt, von daher wird auch wichtig sein, wie wir ins Spiel kommen. Wir wollen aber unsere Stärken einbringen, also unsere Schnelligkeit nutzen und den Forecheck. Dann müssen wir aber unsere Chancen aber eben auch nutzen.“ Am Sonntag geht es für die Eislöwen mit dem ersten Sachsenderby dieser Saison weiter. Die Lausitzer Füchse werden zu Gast sein. Sowohl Hessler als auch Eislöwen-Coach Corey Neilson waren in der Vergangenheit für den Konkurrenten aus Weißwasser tätig und wissen daher, welche Bedeutung die Sachsenderby haben. Corey Neilson, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Die Derbys machen extrem viel Spaß, egal ob zu Hause oder auswärts. Daran kann ich mich noch gut erinnern, als ich Trainer in Weißwasser war. Es wird eine großartige Atmosphäre herrschen und wir wissen, dass es in diesen Spielen auch emotionaler sein wird. Auf den Rängen und auf dem Eis. Wir müssen mit Herz spielen, aber auch einen kühlen Kopf bewahren. Ansonsten geht es wie in allen Spielen darum, dass wir unser Spiel durchbringen und unsere Chancen nutzen.“ „Für mich sind es natürlich zwei besondere Spiele am Wochenende, wobei ich mich noch mehr auf Sonntag freue. Diese Derbys sind einfach ganz besondere Spiele. Da geht es noch mehr um Wille und Herz und dann auch noch vor vollem Haus. Darauf muss man sich einfach freuen“, ergänzt Vincent Hessler. Die Kasse und Arenatüren werden am Sonntag bereits 15:30 Uhr öffnen. An der Abendkasse wird es nur noch Resttickets für das Sachsenderby geben. Spielbeginn ist 17:00 Uhr.
Eisbären RegensburgAM FREITAG BEI DEN KREFELD PINGUINEN, AM SONNTAG KOMMT DER ESV KAUFBEUREN - EISBÄREN REGENSBURG AM WOCHENENDE DOPPELT GEFORDERT (DEL2) Der straffe DEL-2-Spielplan hält für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg direkt die nächsten schweren Aufgaben bereit: Nach sieben Spielen in nur 15 Tagen stehen am Wochenende die nächsten beiden Begegnungen auf dem Programm. Am morgigen Freitag, 13. Oktober, geht es für die Domstädter auf die weite Auswärtsfahrt zu den Krefeld Pinguinen. Spielbeginn beim holprig gestarteten Vorjahres-Halbfinalisten und Ex-DEL-Klub ist um 19:30 Uhr. Der Klub aus Nordrhein-Westfahlen steht mit elf Punkten aus neun Spielen bislang auf dem 13. und vorletzten Tabellenplatz und hat vier seiner jüngsten fünf Partien verloren. Am Sonntag gastiert dann der ESV Kaufbeuren, eines der aktuell formstärksten Teams der Liga, ab 17 Uhr in der heimischen Donau-Arena. Die Allgäuer liegen direkt vor den Donau-Städtern auf Rang drei und haben, wie auch die Oberpfälzer, bislang 16 Punkte auf dem Konto – allerdings haben die Joker erst neun Spiele (und damit eine Partie weniger als die Eisbären) absolviert. Es sind die Begegnungen Nummer acht und neun binnen nur 20 Tagen für die EBR, die aus den ersten sieben Partien dieses regelrechten Marathons starke vier Siege einfuhren und gar fünf Mal punkteten. Mit dem Duell bei den Pinguinen haben die Regensburger nun das nächste Schwergewicht vor der Brust. Der Klub, der in der Vorsaison nach zuvor 28 Jahren in der DEL (Gründungsmitglied des deutschen Oberhauses) und 31 Jahren als Erstligist erstmals wieder zweitklassig antreten musste, zog direkt ins Play-off-Halbfinale ein und scheiterte dort erst nach fünf spannenden und engen Partien am späteren Meister Ravensburg Towerstars. Im Sommer stand allerdings ein großer Umbruch an: Es verließen nicht nur knapp 20 Akteure den Klub (darunter vier deutsche Ex-Nationalspieler), die alles in allem auf die Erfahrung von fast 2600 DEL-Spielen kommen – insgesamt umfasst der Kader auch 17 teils spektakuläre Neuzugänge. Zu diesen zählt mit Felix Bick, der als einer der besten Goalies der Liga von Vorsaisons-Finalist Bad Nauheim kam, auch der neue Stammtorhüter. Bislang stand der 30-jährige in acht der neun KEV-Spiele zwischen den Pfosten, hielt dabei gut 90 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten und gewann vier Mal. Sein Backup Matthias Bittner, der dem Klub die Treue hielt, kommt auf einen Einsatz (gut 89 Prozent Fangquote). Runderneuert zeigt sich die Verteidigung: Insgesamt sieben Akteure, die in der abgelaufenen Spielzeit noch für die Pinguine aufliefen, stehen heuer nicht mehr im Aufgebot. Sie werden durch sechs neue Gesichter ersetzt – darunter auch ein äußerst prominentes. Fünf Jahre nach seinem eigentlichen Karriereende kehrte Ex-NHL-, DEL- und Nationalspieler Christian Erhoff, der aus dem Krefelder Nachwuchs stammt, zu seinem Heimatklub aufs Eis zurück. Der inzwischen 41-Jährige bringt die Erfahrung von unter anderem 862 NHL-, 314 DEL- und über 200 A-Länderspielen mit. Mit der Rückholaktion des Routiniers, der mitunter bei den Olympischen Wintersielen 2018 in Pyeongchang mit Deutschland die Silbermedaille gewann, erwies sich aber nicht nur als großer Marketingcoup: Mit einem Tor und drei Vorlagen für vier Scorerpunkte ist Ehrhoff bisher der offensivstärkste Defender im Team aus NRW. Vielversprechend waren auch die ersten Auftritte von US-Kontingentverteidiger Eric Gotz (ein Tor, zwei Assists – drei Zähler). Doch der 25-jährige Defensivspezialist, den die Pinguine direkt aus der höchsten US-College-Liga verpflichtet hatten, zog sich in seinem fünften Einsatz einen Kieferbruch zu und droht lange auszufallen. Ein weiterer ehemaliger Nationalspieler stieß mit Erik Buschmann (zuvor Iserlohn/DEL) zur Mannschaft, der 25-jährige stammt ebenfalls aus der Krefelder Talentschmiede. Mit dem jungen Maximilian Leitner (zuvor Heilbronn) und dem Erstliga-erfahrenen Maximilian Adam (zuvor Weißwasser/beide DEL 2) holte der Klub auch zwei gestandene Verteidiger von (bisherigen) Liga-Konkurrenten. Neu ist mit Carl Konze auch ein Talent aus dem eigenen DNL-Team. Mit Ex-Nationalspieler Philip Riefers (über 650 DEL-Spiele), David Trinkberger und dem 21-jährigen Maximilian Söll, die als einzige aus dem Kader des Vorjahres verblieben, ist die Defensive stark besetzt. Dennoch musste das Team von Coach Boris Blank bislang die viertmeisten Gegentore der Liga schlucken (29). Gleichzeitig stellt Krefeld aber auch die fünftbeste Offensive. Das liegt vor allem an DEL-Neuzugang Jon Matsumoto (490 Mal DEL mit 365 Punkten für Schwenningen, Augsburg, München, Iserlohn und zuletzt Köln). Der 36-jähirge Deutsch-Kanadier mit NHL-Erfahrung kommt in acht Einsätzen auf neun Torbeteiligungen, traf dreimal selbst und legte sechs weitere Male auf. Aber auch die beiden neuen Kontingentspieler im Sturm überzeugen. Finne Alexander Ruutu (zuvor erste finnische Liga) kommt auf zwei Treffer und sechs Vorlagen (acht Zähler), Kanadier Josh MacDonald, der von DEL-2-Konkurrent Ravensburg losgeeist wurde, liegt mit drei Toren und vier Vorlagen (sieben Punkte) in der internen Scorerwertung auf Rang drei. Auch Philipp Kunekath (zuvor Dresden/schon sieben Punkte), Christian Kretschmann (über 330 DEL-Spiele/zuvor Bayreuth/fünf), David Cerny (vier), Kevin Niedenz (beide zuvor Bad Nauheim/ein Punkt) und Ex-Eisbär Lukas Wagner (eine Vorlage) spielten bereits in der Vorsaison in der DEL 2. Cerny fiel zuletzt allerdings verletzt aus. Geblieben sind mit den beiden weiteren ehemaligen DEL- und deutschen Nationalspielern Leon Niederberger (bisher fünf Zähler) und Alexander Weiß (sieben) weitere Hochkaräter. Auch Mike Fischer (sechs) und Dennis Miller (ein Tor) bringen Erstliga-Erfahrung mit und waren in der zurückliegenden Spielzeit bereits Leistungsträger. Der junge Edmund Junemann hat bisher auf den U-21-Positionen die Nase gegenüber den Talenten Niclas Focks und Nikita Krymskiy vorn, die beide noch nicht zum Einsatz kamen. Trotz reichlich Qualität ist bei den Nordrhein-Westfahlen bisher aber noch Sand im Getriebe: Vier Siege bei fünf Niederlagen lesen sich zwar grundsätzlich nicht zu schlecht, doch in der engen DEL-2-Tabelle reicht das momentan nur zum vorletzten Platz. Zudem gewann Krefeld zwar drei der ersten vier Partien, in den fünf folgenden Begegnungen gab es dann aber zunächst vier Pleiten in Serie, ehe jüngst ein knapper 4:3-Sieg in Crimmitschau gelang. Damit stoppte das ehemalige Team des neuen Eisbären Verteidigers Sandro Mayr seine Negativserie und will nun den Blick in der Tabelle wieder nach oben richten. Besonders gut gelingt dem KEV das Unterzahlspiel: Mit erst zwei Gegentreffern liegt die Penaltykill-Quote bei sagenhaften knapp 95 Prozent. Dafür hapert es im Powerplay – mit nur 11,5 Prozent Erfolgsquote stellt Krefeld bislang das schlechteste Überzahlspiel der Liga, dürfte aber auch am seltensten in numerischer Überlegenheit agieren. Am Sonntag, wenn die Starkstrom-Gerätebau GmbH (SGB) „Sponsor of the Day“ sein wird, treffen die Eisbären dann auf ein Team, dessen Saisonstart gänzlich anders verlief. Der ESV Kaufbeuren um Coach Marko Raita, in der Vorsaison immerhin Trainer des Jahres in der DEL 2, punktete bislang in sechs der neun Spiele, gewann fünf davon. Damit kommen die Allgäuer auf 16 Punkte – genau wie die EBR, die indes aber eine Partie mehr absolviert haben. Die größte Fluktuation im Kader der Joker gab es auf der Torhüter-Position. Beide Backups verließen den Klub und wurden durch die jungen Rihards Babulis (zuvor Bad Nauheim) und Keanu Šalmík (zuvor unter anderem Freiburg) ersetzt, die sich beide schon in der DEL 2 bewiesen haben. Unangefochtene Nummer eins zwischen den Pfosten bleibt aber Ex-Regensburger Daniel Fießinger. Der 26-jährige gebürtige Allgäuer wurde im Vorjahr als bester Keeper der Liga ausgezeichnet und lief in acht der neun Kaufbeurer Spiele auf. In der Verteidigung verließen neben Ex-Eisbär Tomáš Schmidt auch die beiden starken Eigengewächse Tobias Echtler (jetzt Landshut/DEL 2) und Leon Van der Linde (jetzt Augsburg/DEL) den Klub. Die Joker setzen aber weiterhin auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs: Zwar kam mit Jamal Watson ein offensivstarker Import-Abwehrspieler aus der ICEHL, der internationalen höchsten Spielklasse Österreichs. Doch mit Fabian Koziol, Philipp Bidoul, Fabian Nifosi und dem ehemaligen Stürmer und DEL-Crack Alexander Thiel stehen dennoch vier Akteure aus der ESVK-Jugend in der Defensive, die sich (trotz teils noch jungem Alter) in der Liga bereits etabliert haben. Jakob Weber, Namensvetter des EBR-Verteidigers, stammt auch aus der ESVK-Talentschmiede und durfte in der laufenden Saison auch schon sieben Mal im Oberhaus für DEL-Partner EHC München ran. Mit Jakob Peukert (Jahrgang 2005) steht zudem ein weiteres vielversprechendes Talent aus dem eigenen Hause für erste Einsätze bereit. Leistungsträger sind Dieter Orendorz (434 DEL-Spiele) und Simon Schütz (aus dem EVR-Nachwuchs, ebenfalls über 100 DEL-Einsätze), Bruder von Eisbär Korbinian. Ergänzt wird die Defensive durch München-Leihgabe Sten Fischer. Im Sturm gelang den Schwaben im Sommer ein Coup: Mit dem Finnen Sami Blomqvist holte der Klub seinen Dauer-Top-Scorer der zurückliegenden Spielzeiten nach einem einjährigen Intermezzo in Bayreuth zurück an die Wertach – dieses Mal jedoch mit deutschem Pass im Gepäck. Er ist tatsächlich der einzige wirkliche Neuzugang in der Offensive. Mit dem Tschechen Sebastian Gorčík (fünf) erhielt aber ein Kontingentspieler des letzten Jahres ebenfalls die deutsche Staatsbürgerschaft. Hinzu kommen mit den Zwillingen Nikolaus und Thomas Heigl zwei Förderlizenzspieler aus München. Die vier teils schmerzhaften Abgänge sollen ansonsten durch Spieler aus dem bisherigen Kader sowie Nachwuchstalente aufgefangen werden. Die drei Kanadier Jacob Lagacé (bisher elf Punkte), John Lammers (neun) und Tyler Spurgeon (vier) strahlen weiterhin viel Gefahr aus. Lagacé ist hinter den beiden Eisbären Andrew Yogan und Abbott Girduckis (jeweils zwölf Punkte) damit gar drittbester Scorer der ganzen Liga – gleichauf mit EBR-Crack Corey Trivino. Einen tollen Saisonstart erwischte auch das starke Eigengewächs Talent Yannik Burghart, das krankheits- und verletzungsbedingt fast die komplette Vorsaison verpasste, nun aber mit zwei Toren und vier Vorlagen für sechs Punkte hinter Lagacé, Lammers und Watson bislang bester Scorer des ESVK ist. Mit dem Deutsch-Waliser und ehemaligen britischen Nationalspieler Joey Lewis (siebte Saison für den Klub) sowie dem Deutsch-Finnen Jere Laaksonen (insgesamt sechste Saison für den Klub) stehen zwei offensiv wie defensiv starke Führungsspieler im Kader. Darüber hinaus setzt Raita auf Max Oswald, Johannes Krauß, Maximilian Hops (alle vier Punkte) und Leon Sivic (eine Vorlage) – allesamt große Talente aus der Region. Ergänzt wird das breite Aufgebot durch vier Angreifer aus dem Jahrgang 2005, die aus der eigenen Jugend kommen: Jonas Mommensohn, Jonas Fischer, Georg Thal und Luca Kinzel kamen bislang zwar noch nicht zu DEL-2-Einsätzen, sind aber bei der Liga lizenziert und könnten im Laufe der Saison ihre Chancen bekommen. Zu einem Bruderduell zwischen Korbinian und Simon Schütz wird es indes am Sonntag nicht kommen – der Eisbären-Verteidiger fällt weiter verletzt aus. Ebenso fehlen werden in der Abwehr André Bühler sowie im Sturm Kevin Slezak. Bei letzterem gibt es indes leichte Entwarnung: Gebrochen oder gerissen ist nichts. Dennoch fällt der Neuzugang nach einem harten Zusammenprall im Spiel gegen Rosenheim vorerst weiter aus, bis er wieder schmerzfrei ist. Tickets für das Heimspiel gibt es unter www.ebr.live Informationen zu den Spieltagen: Beim Heimspiel am Sonntag gegen Kaufbeuren ist die Starkstrom-Gerätebau GmbH (SGB) „Sponsor oft he Day“. Von beiden Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv). Aus Krefeld sendet zudem das kostenlose Eisradio live (www.eisradio.de). Beim Heimspiel gibt es im Fanshop unter Block B9 erneut die zahlreichen neuen Fanartikel zu kaufen (auch online unter www.eisbaeren-regensburg.shop erhältlich). Auch die neue Fanzone vor der Donau-Arena wird am Sonntag ab 15 Uhr ihre Tore für die zahlreichen Besucher öffnen. Aufgrund der zuletzt aufgekommenen Nebel-Problematik weisen die Eisbären Regensburg in eigener Sache auf Änderungen hin: Da die Außentemperaturen noch länger etwas wärmer sein könnten, darf in den Pausen künftig nur noch auf den Rampen geraucht werden – nicht mehr auf den Balkonen. Die direkten Türen nach außen haben keinen Windfang, der die warme und feuchte Luft aus der Arena hält, werden sie geöffnet, entsteht in der Halle Nebel. Bei derartigen Bedingungen droht ein Spielabbruch, der wohl eine Wertung zuungunsten der Eisbären zur Folge hätte. Einlass in die Arena beim Spiel gegen Kaufbeuren ist 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (15:30 Uhr), der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (15:15 Uhr).
Selber WölfeBauen die Wölfe ihre Siegesserie weiter aus? EC Bad Nauheim und EHC Freiburg lauten die Gegner am Wochenende (DEL2) Vier Siege in Folge konnten die Selber Wölfe zuletzt in der DEL2 verbuchen, drei davon auswärts. Auch beim EC Bad Nauheim am Freitag und am Sonntag um 18:30 Uhr zuhause gegen den EHC Freiburg wollen die Porzellanstädter weiter eifrig punkten. Die Liga ist enger beieinander als je zuvor und selbst die gegnerischen Trainer als auch DEL2-Chef René Rudorisch schwärmen von der Atmosphäre in der NETZSCH-Arena. Formkurve: Die Selber Wölfe sorgten an den letzten Spieltagen für Aufsehen in der Liga, konnte man doch die letzten vier Partien gegen durchaus namhafte Gegner für sich entscheiden. Beim „Roadtrip“ mit drei Auswärtspartien in Folge blieben die Porzellanstädter ungeschlagen und holten in Landshut, Ravensburg sowie Bietigheim acht von neun möglichen Punkten. Letzten Sonntag legte das Wolfsrudel in der heimischen NETZSCH-Arena gegen die Dresdner Eislöwen in einer begeisternden Partie nach. Doch nicht nur die Akteure auf dem Eis zeigen aktuell mitreisenden Sport, auch die Zuschauer auf den Rängen sorgen für eine herausragende Atmosphäre n der NETZSCH-Arena, was zuletzt mehrmals von gegnerischen Trainern als auch von DEL2-Chef René Rudorisch hervorgehoben wurde. Die Gegner: Einen ausführlichen Gegnercheck finden Sie ab sofort in der aktuellen Folge des offiziellen Selber Wölfe DEL2 Podcast SELBstVERliebt … und Ente (https://open.spotify.com/show/4z3bcZDOC3ibBNAWmrgRBO). Am Freitagabend gastieren die Selber Wölfe beim letztjährigen Playoff-Finalisten, dem EC Bad Nauheim. Die Kurstädter, die in dieser noch jungen Saison erst einen Sieg nach 60 Minuten einfahren konnten (Selb mit 4 Siegen nach regulärer Spielzeit), rangieren aktuell 4 Punkte hinter den Selber Wölfen auf Tabellenplatz 11. Bester Nauheimer Scorer ist der Kanadier Taylor Vause mit 6 Toren und 4 Vorlagen. Am Sonntag geben dann um 18:30 Uhr die Freiburger Wölfe ihre Visitenkarte in der Selber NETZSCH-Arena ab. Die Breisgauer haben schon eine Partie mehr absolviert als die Selber Wölfe, liegen jedoch auch 4 Punkte hinter Selb in der Tabelle. Ein besonderes Augenmerk sollte die Defensive der Porzellanstädter auf den Kanadier Parker Bowles haben. Der aktuelle Freiburger Topscorer hat bereits 9 Tore erzielt und 2 Torvorlagen beigesteuert. Lineup: Wölfe-Headcoach Sergej Waßmiller kann weiter auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Ausfälle gibt es nach dem Abschlusstraining am Donnerstag keine zu verzeichnen. Konstantin Melnikow blickt voraus: Die Gründe für die zurückliegenden Erfolge hat Wölfe-Stürmer Konstantin Melnikow schnell ausgemacht: „Die zurückliegende Siegesserie verdanken wir unserer harten und disziplinierten Arbeit im Training. Wir haben stark gespielt und die Anweisungen vom Trainer befolgt.“ Viel Änderungsbedarf hinsichtlich der Marschrichtung sieht der 20-Jährige deshalb auch nicht für die kommenden beiden Herausforderungen: „Genauso aggressiv werden wir am Wochenende vorangehen. Bad Nauheim und Freiburg sind zwei starke Teams, aber wenn wir genauso arbeiten wie in den letzten vier Spielen, bin ich mir sicher, dass wir sechs Punkte rausholen können.“ Tickets/Liveübertragung: Für das Heimspiel gegen den EHC Freiburg am Sonntag (Spielbeginn um 18:30 Uhr) gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk, bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost sowie an der Abendkasse. Einlass in die NETZSCH-Arena ist ab 17:30 Uhr. Zudem werden alle Partien live auf Sprade TV und das Auswärtsspiel in Bad Nauheim (Freitag, 19:30 Uhr) in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen. Zu den nächsten beiden Heimspielen werden jeweils in den Drittelpausen Stehplatzkarten für Erwachsene für die Auswärtspartie bei den Eispiraten Crimmitschau (Freitag, 27.10.2023 um 20:00 Uhr) zum Preis von 17,50 EUR pro Stück verkauft. Die Verkaufsstelle befindet sich im Gastro-Turm zwischen den Blöcken C und D außen. Andere Ticketkategorien sind online im Ticketshop der Eispiraten erhältlich.
Deggendorfer SCDer Deggendorfer SC empfängt den Altmeister: Am Sonntag kommt der EV Füssen (OLS) Am Sonntag, 15.10.2023 steht für den Deggendorfer SC das nächste Heimspiel in der Eishockey Oberliga Süd auf dem Plan. Dabei empfängt der DSC ab 18:45 Uhr den EV Füssen in der Festung an der Trat. Im Sommer war es lange unsicher, ob die Allgäuer in dieser Saison überhaupt in der Oberliga an den Start gehen können. Zunächst war dem Altmeister die Lizenz verweigert worden. Erst nach intensiven Bemühungen und Nachbesserungen gab der DEB grünes Licht für die 5. Oberligasaison nach dem Wiederaufstieg. Entsprechend spät konnten die Kaderplanungen abgeschlossen werden. Neu besetzt wurden dabei die beiden Kontingentstellen neben Bauer Neudecker, der bereits in der vergangenen Saison ins Allgäu gekommen war und mit 69 Scorerpunkten (37 Tore, 32 Vorlagen) in 53 Pflichtspielen zu überzeugen wusste. Neu sind jetzt der finnische Angreifer Eetu-Ville Arkiomaa, der von den Höchstadt Alligators gekommen ist und seit einigen Jahren für verschiedene Vereine in der Oberliga am Puck war. Für den kanadischen Defensivmann Philippe Bureau-Blais ist es dagegen seine erste Station in Deutschland. Europaerfahrung hat der 28-Jährige bereits in Frankreich gesammelt. Dort war er von 2017 bis 2021 für Cergy-Pontoise tätig. Besonders auffällig ist der sehr junge Kader des EV Füssen. Nur knapp etwas über 21 Jahre sind die Spieler im Schnitt. Zum Vergleich: Die Mannschaft des DSC ist im Schnitt ganze 5 Jahre älter. Entsprechend musste die Mannschaft von Trainer Juhani Matikainen zum Start der Saison Lehrgeld bezahlen. Nach einer deftigen 0:12-Auftaktniederlage gegen DEL2-Absteiger Heilbronn konnte man die Leistungen stabilisieren. Im Prestigeduell der Altmeister gegen den SC Riessersee konnte man auch bereits den 1. Saisonsieg einfahren. Nach dem schweren Auswärtsspiel am Freitag in Heilbronn will der Deggendorfer SC das vermeintliche Kellerkind nicht unterschätzen. Auf welchen Kader Jiri Ehrenberger dabei zurückgreifen kann und ob zuletzt ausgefallene Spieler in den Kader zurückkehren können, entscheidet sich erst kurzfristig. Sicher ausfallen werden Alex Grossrubatscher und Ondrej Pozivil, die noch länger für ihre Genesung benötigen. Die Begegnung startet am 15.10.2023 um 18:45 Uhr in der Deggendorfer Festung an der Trat. Für alle Fans, die an diesem Abend nicht live dabei sein können, wird das Spiel wie immer auf SpradeTV übertragen.
SC RiesserseeSCR trifft am Freitag auf die Alligators - Sonntag um 18 Uhr Heimspiel gegen Weiden (OLS) Nach vier absolvierten Spielen haben die Werdenfelser eine gemischte Ausbeute von zwei Siegen und auch zwei Niederlagen. Die Siege wurden allesamt in der Fremde eingefahren und daher gehen die Weiß-Blauen auch die nächste Aufgabe in der Ferne optimistisch an. Spielbeginn ist in Höchstadt am Freitag um 20 Uhr und das Spiel wird auch auf Sprade-TV live übertragen. Pat Cortina ist die Serie auch nicht entgangen, „unsere aktuelle Serie ist nicht so wichtig, wir haben am letzten Sonntag sehr gut gespielt, aber leider verloren. Wichtig ist, dass unsere Leistungskurve von Beginn der Saison sich gesteigert hat und wir uns im Team weiterentwickeln konnten.“ Der Fokus des Cheftrainers ist bereits auf Freitag und der weiten Auswärtsfahrt nach Höchstadt gerichtet: „Höchstadt ist für uns immer schwierig zu bespielen, sie sind in der Offensive sehr gut besetzt und das wird eine interessante Aufgabe für uns.“ Am Sonntag ist dann das absolute Spitzenteam der Oberliga Süd in Garmisch-Partenkirchen zu Gast. Die Blue Devils Weiden, haben nicht nur ein neues Konterfei ihres Teufels entworfen, sondern auch mächtig an der Kaderzusammenstellung gebastelt. Der Prominenteste Neuzugang ist mit Sicherheit David Elsner, der direkt aus der DEL von Lions Frankfurt in die Oberpfalz wechselte. „Weiden ist eines der Topteams, wenn nicht sogar das absolute Topteam der Liga. Wir wollen an das Spiel gegen Deggendorf anknüpfen und wir wollen zwei gute Spiele machen. Ich möchte in den zwei kommenden Spielen wieder eine Weiterentwicklung unserer Mannschaft sehen und wir step by step besser werden, das ist unser Ziel.“ Tickets für das Heimspiel am Sonntag gegen Deggendorf gibt es in unserem Onlineshop: https://bit.ly/3Aeclb4 oder zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle vor Ort am Stadion. Auch die Abendkasse wird ab 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet sein. Die Begegnungen werden auch live auf Sprade-TV übertragen.
Ice Dragons zum Pferdeturm und gegen Miners - Herford mit Duellen in Hannover und gegen Herne (OLN) Der Herforder Eishockey Verein blickt auf das nächste Wochenende in der Oberliga Nord Hauptrunde. In der Freitagsbegegnung geht es für die Ice Dragons zum legendären Pferdeturm nach Hannover, wenn man ab 20.00 Uhr auf die Indians trifft. Am Sonntag folgt ab 18.30 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ die Heimpartie gegen den Herner EV Miners. Bei den Hannover Indians begibt sich das Team um Kapitän Jonas Gerstung auf ungewohntes Terrain. Zwar hat man schon oft Spiele bei den Hannover Indians bestritten, jedoch hat es im Sommer einen großen Umbau im Eisstadion am Pferdeturm gegeben und die Eisfläche wurde auf die kleineren nordamerikanischen Maße umgestaltet. Mit 9 Punkten haben die Niedersachsen einen Zähler mehr als Herford und stehen aktuell auf Platz 6 der Tabelle. Während die Indians versuchen, sich in die oberen Regionen der Oberliga abzusetzen, geht es für Herford darum, weiterhin jeden möglichen Zähler zu sammeln. In der Sonntagsbegegnung wartet das erste HEV-Duell der Saison. Ab 18.30 Uhr gibt der Herner EV Miners seine Visitenkarte in Herford ab. Der Westkontrahent ist nicht optimal in die Saison gestartet. Zwar gab es im Auftaktspiel gegen Hamm einen Sieg nach Verlängerung, jedoch stehen inzwischen auch vier Niederlagen zu Buche. Ein Ausrufezeichen setzte Herne jedoch im letzten Heimspiel, als man die Saale Bulls Halle mit 4:1 besiegte. So werden zwischen dem Tabellenachten Herford und dem Tabellenzehnten Herne sehr wertvolle Punkte vergeben und man darf sich auf eine kampfbetonte Partie vorbereiten. Tickets für das Sonntagsspiel gibt es online bis zwei Stunden vor Spielbeginn unter www.scantickets.de sowie im Fachmarkt des Marktkaufs Herford (Deichkamp). Zudem öffnet mit Einlassbeginn um 17.30 Uhr auch eine Abendkasse. Die beliebten Familientickets zum Preis von 30,- € gibt es auf www.scantickets.de sowie an der Abendkasse. Beide Begegnungen werden außerdem live auf www.sprade.tv übertragen.
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Kempten SharksLasset die Spiele beginnen - ESC Kempten startet mit einem Abgang in die Bayernligasaison (BYL) Gefühlt eine Ewigkeit hat die Saisonvorbereitung des ESC gedauert. Neun Vorbereitungsspiele, so viele gab es noch nie in einer Saison. Geschuldet war das aber auch dem nach hinten geschobenen Saisonstart. Doch nun ist alles Makulatur wie man so schön sagt, was in der Vorbereitung passierte zählt nicht mehr, es geht endlich um Punkte. 5 Siege konnten die Sharks bei den Testspielen einfahren, vor allem gewann man die drei letzten Begegnungen, dies gibt ein gutes Gefühl für den Saisonstart. 8 Tore im letzten Spiel gegen Pfronten zeigen dass die Abteilung Offensive bereit ist. Mit Max Miller kam vom neuen Kooperationspartner EV Lindau noch ein very Last Minute Transfer per Förderlizenz dazu, der junge Kemptener soll wenn möglich bereits am Sonntag um 17.30 im Kader stehen wenn es endlich Ernst wird. Fehlen beim Auftakt wird dagegen Nikolas Oppenberger, der nach der Spieldauerstrafe aus dem Test gegen Pfronten gesperrt ist. Der Gegner zum Auftakt: die EA Schongau, ein alter Weggefährte der letzten Jahre, und immer ein echter Prüfstein für die Sharks. Gegen die unbequemen Mammuts tat man sich oft schwer. Doch nach dem großen Umbruch im Kader und mit einem neuen Trainer hinter der Bande hat das keine große Bedeutung mehr. Jeder Verein hat versucht sich zu verstärken um eine gute Bayernligasaison zu spielen. Wem das am besten gelang werden die kommenden Wochen zeigen. Das Team der Sharks ist auf jeden Fall heiß darauf endlich loszulegen und zu zeigen was in ihm steckt. Spielbeginn in der ABW Arena ist am Sonntag um 17.30. Ob Miller am Sonntag bereits eingesetzt werden darf, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Definitiv nicht mehr dabei sein wird Edgar Simon, der Neuzugang trat mit der Bitte um Vertragsauflösung an die Verantwortlichen heran, da sein Heimatverein EV Füssen ihn unbedingt haben möchte. Man hatte zwar durchaus Hoffnung in den jungen Spieler gesetzt, möchte ihm aber natürlich keine Steine in den Weg legen.
Nur ein Spiel am Wochenende: Löwen beenden Vorbereitung gegen Fürstenfeldbruck (BLL) So langsam wird es ernst in und um die Raiffeisen-Arena in Waldkraiburg. Nur noch ein Spiel hat Trainer Jürgen Lederer Zeit seine Mannschaft auf die kommende schwere Landesliga-Saison einzustellen. Am 20. Oktober dann, geht es für Spieler und Fans des EHC Waldkraiburg mit dem Bus in Bayerns hohen Norden zum EHC Bayreuth. Die gute Nachricht für den Verein: Auch nach dem bitteren Abstieg brechen die Löwen-Fans nicht mit ihrem Ruf, auch weite Fahrten in des Gegners Halle in Kauf zu nehmen, um ihre Löwen bestmöglich nach vorne zu peitschen. Darum hat das „Fanprojekt Waldkraiburg e.V.“ auch für dieses Spiel einen Bus organisiert, welcher die Anhängerschaft sicher und günstig zum ersten Punktspiel dieser Saison chauffiert. Einschreibungen sind laut eines Sprechers der Waldkraiburger Fanvereinigung noch möglich, sollten jedoch bald geschehen, da man, je nach Teilnehmerzahl, Busse entsprechend anfordern müsste. Bevor es jedoch zu den Tigers nach Oberfranken geht, steht in der Vorbereitung noch ein Heimspiel für die Löwen an. Gegen Fürstenfeldbruck kann Trainer Jürgen Lederer und seine Mannschaft noch einmal an letzten Stellschrauben drehen. Die bisherige Leistung in der Vorbereitung war, auch gegen scheinbar übermächtige Gegner wie Klostersee, Miesbach und Erding, allesamt im engeren Favoritenkreis für die Bayernliga, erfrischend gut. Doch ein Trainer sieht ein Spiel und eine Mannschaft mit anderen Augen und weiß, in welchen Bereichen die Mannschaft noch Bedarf hat sich ausgiebiger zu testen. So könnte er beispielsweise mit der Chancenauswertung hadern, welche das Spiel gegen Kundl eindrucksvoll aufzeigte. Sicher, die Crocodiles hatten einen überragenden Torhüter zwischen den Pfosten stehen, dennoch besteht die Möglichkeit, dass dieser Punkt auf der To-Do-Liste des Trainers steht. Auch das Überzahlspiel und der sichere Aufbau desselben ist ein Punkt, der auf dieser Liste stehen könnte. Andererseits stehen diese Sachen wohl auf jeder Liste, der meisten Trainer. Einen großen grünen Haken jedoch kann der Trainer hinter den Mannschaftsgeist machen. Hier ist in jeder Phase des Spiels, ob Führung oder Rückstand, zu spüren, dass diese Mannschaft, von Trainer, über Mannschaftsführer und Betreuer bis hin zu Spielern auch ein Team ist, ein Gefühl, welches sich in der vergangenen Saison leider phasenweise nicht so recht einstellen mochte. Der EV Fürstenfeldbruck blieb über die Sommerpause sehr konstant. Zwar musste man den Abgang des bisherigen Trainers Roman Mucha kompensieren, hat hier jedoch gut gearbeitet und den 27-jährigen Maximilian Helling verpflichtet. Aus Erding holten die Fürstenfeldbrucker Marius von Friderici, der in Landsberg bereits zwei Jahre Oberligaluft schnuppern durfte. Ansonsten blieb der Kader des Eislaufvereins größtenteils unverändert, ein Umstand, der hilft, da sich die Spieler kennen und es auf diese Weise schwerer wird für die Löwen, die sich nach wie vor in einer Findungsphase befinden. In der bisherigen Vorbereitung sah es für Fürstenfeldbruck ebenfalls nicht schlecht aus. Zwar musste man eine 10:0-Klatsche gegen den ESV Burgau hinnehmen, doch konnte man sich gegen Pfronten, Forst und Türkheim jeweils als Sieger durchsetzen. Letzteres Spiel sogar nach einem 4:1- und 5:2-Rückstand. Die Löwen dürften also ebenso gewarnt sein vor einem solchen Gegner aber auch heiß darauf, den Punktspielen wieder einen Schritt näher zu kommen. Spielbeginn am kommenden Freitag in Waldkraiburg ist wie gehabt um 20:00 Uhr.
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| Auftakt für die Eifel-Mosel Bären im act.Vertise RLP-Pokal; Am Sonntag heißt es Bären (Neuwied) gegen Bären (Bitburg) (HL) Am kommenden Sonntag 15.10.23 geht es für die Eifel-Mosel Bären zum EHC (Bären) Neuwied. Ab 19:00 Uhr starten Sie in den act.Vertise RLP-Pokal. Vor Saisonbeginn wurde dieser Wettbewerb ins Leben gerufen und soll unter anderem das Eishockey in Rheinland-Pfalz wieder salonfähiger machen. In den letzten Jahren gab es das Duell Neuwied gegen Bitburg in dieser Form nie. Wenn sich die Wege doch mal kreuzten, ging es für die Eifel-Mosel Bären hauptsächlich gegen die Zweitvertretung (1b) aus Neuwied. Bis auf den tierischen Namen und die lange Eishockeytradition haben beide Vereine eher wenige Gemeinsamkeiten. Neuwied agierte in den vergangenen Jahren immer in der Regionalliga NRW (4. Liga) und konnte diese in der letzten Saison mit dem Gewinn der Meisterschaft erfolgreich beenden. Trotz dem damit verbundenen Aufstiegsrecht wurde der Schritt in Richtung Oberliga (3. Liga) nicht gegangen und man wollte auch weiterhin in der Regionalliga NRW spielen. Kurz vor Saisonbeginn ereilte Neuwied jedoch eine Hiobsbotschaft, da der NRW Verband die Saison nur mit Teams aus Nordrhein-Westfalen spielen möchte und somit alle Gästemannschaften aus der Liga verbannt hat. (Aus der Ferne betrachtet darf sich jeder seine eigene Meinung hierzu bilden) Neben Neuwied traf diese Entscheidung Diez-Limburg und auch Lauterbach. Somit stand Neuwied kurz vor Saisonbeginn ohne sportliche Heimat da. Aus der Not eine Tugend gemacht, startet Neuwied nun in der BeNe-League. Diese ist die höchste Eishockeyliga der Länder Belgien und Niederlande. Mit Andreas Lupzig steht ein ehemaliger deutscher Meister und Nationalspieler an der Trainer-Bande. Zudem verfügt Neuwied über eine erfahrene und ausgeglichene Mannschaft. Für die Eifel-Mosel Bären bietet sich am Sonntag eine Abwechslung zur Hessenliga und zugleich eine neue Herausforderung. Auch wenn die Städte Neuwied und Bitburg knapp 140 km trennt, hat dieses Spiel für die Eifel-Mosel Bären einen Hauch von Derby-Charakter. Da die Bären sportlich in den letzten Jahren ausschließlich in Hessen unterwegs waren, freut man sich auf die Spiele im act.Vertise RLP-Pokal und die Gegner aus dem heimischen RLP Verband. Die Favoritenrolle ist klar auf Seiten von Neuwied und die Eifel-Mosel Bären gehen in dieses Spiel als Außenseiter. Jedoch dürfen sich die Bären auf eine stimmungsvolle Kulisse freuen. Neuwied ist bekannt für seine vielen Zuschauer und eine gute Atmosphäre. Eine interessante Konstellation bietet das Duell kommenden Sonntag vor allem für die 3 Nachwuchsspieler aus Neuwied, welche ja ab sofort auch für Bitburg spielberechtigt sind. Somit spielen Sie am Sonntag für Bitburg und nicht für Ihren Heimatverein, was so sicherlich nicht oft vorkommt. Vielleicht finden ja auch einige Fans und Zuschauer aus Bitburg den Weg nach Neuwied, um die Mannschaft vor Ort zu unterstützen. Wer weiß, vielleicht kann der kleine David dem großen Goliath ja ein Bein stellen. Erstes Bully im Icehouse Neuwied (Andernacher Str. 111) ist um 19:00 Uhr.
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