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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 14.Oktober 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 29 Beiträgen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nordrhein-Westfalen, aus Rheinland-Pfalz, aus der Regionalliga Ost, sowie aus dem Nachwuchs-Eishockey und Frauen-Eishockey.
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

nationalmannschaftNationalmannschaft
Nationalmannschaft gewinnt Publikumspreis „Goldene Henne“

(DEB)  Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den begehrten Publikumspreis „Goldene Henne“ in der Kategorie Sport gewonnen. Am gestrigen Freitagabend fand die feierliche Verleihung im Rahmen einer Gala in Leipzig statt, die live im MDR übertragen wurde. Als Vertreter der Nationalmannschaft nahm Bundestrainer Harold Kreis die Auszeichnung auf der Bühne entgehen, während sich die meisten Nationalspieler im Liga-Einsatz im In- und Ausland befanden. Die Laudatio hielt die Fernsehmoderatorin und ehemalige Zweierbob-Olympiasiegerin Mariama Jamanka. 
DEB-Präsident Peter Merten: „Das DEB-Präsidium gratuliert der ganzen Mannschaft rund um Bundestrainer Harold Kreis zu dieser Auszeichnung. Unsere Freude über den Preis ist sehr groß, denn das Team hat sich die Goldene Henne mit ihren authentischen Auftritten verdient. Die Auszeichnung mit diesem Publikumspreis zeigt, wie viele Menschen wir in den Wochen von Tampere mit unserer geschlossenen, leidenschaftlichen Mannschaftsleistung begeistert haben.“ 
DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Herzlichen Glückwunsch an die Nationalmannschaft. Mit der Goldenen Henne ausgezeichnet zu werden, ist eine ganz besondere Ehre. Gerade weil es in der Kategorie Sport so viele starke Nominierte gab, die herausragende Leistungen gezeigt haben. Die Auszeichnung zeigt einmal mehr, dass wir nicht nur Eishockeyfans, sondern Sportbegeisterte in ganz Deutschland mit unserer Leistung bei der WM bewegt haben. Vielen Dank an das Team, vielen Dank an alle, die für uns abgestimmt haben.“ 
Bundestrainer Harold Kreis: „Man hat uns vorher nicht allzu viel verraten, daher war ich schon etwas überrascht, als auf einmal unser Name genannt wurde und ich auf die Bühne gebeten wurde. Es ist eine große Ehre, den Preis entgegennehmen zu dürfen, während die meisten unserer Jungs im Einsatz waren. Ein großer Dank geht an alle Fans, die während der Weltmeisterschaft mit genauso großer Leidenschaft und Herzblut dabei waren, wie wir es waren. Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung.“ 
Die „Goldene Henne“ ist Deutschlands größter Publikumspreis. Die Auszeichnung wird seit 1995 in verschiedenen Kategorien - unter anderen auch Sport – jährlich vergeben. Die Eishockey-Nationalmannschaft hat die Auszeichnung zum ersten Mal gewonnen.
 www.icehockeypage.de    Samstag 14.Oktober 2023  09:26 Uhr
Bericht:     DEB
Autor:     ms


eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären unterliegen Straubing im Topspiel

(DEL)  Die Siegesserie der Eisbären Berlin ist gerissen, die Berliner haben jedoch auch im fünften Spiel in Folge gepunktet. Die Eisbären unterlagen den Straubing Tigers am Freitagabend im Spitzenspiel des zehnten Spieltags mit 3:4 nach Penaltyschießen. Stürmer Marcel Noebels bestritt seine 500. DEL-Partie. Die Berliner spielten wieder in pinken Sondertrikots, um mehr Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs zu erzeugen.
Freddy Tiffels (9./PP1) sorgte in Überzahl für den ersten Treffer der Partie. Nachdem Straubings Philip Samuelsson (11.) zum Ausgleich der Gäste traf, erzielte Ty Ronning (14.) die erneute Berliner Führung. Kurz nach Beginn des Mitteldrittels drehten die Straubinger durch Matt Bradley (21.) und Tim Brunnhuber (23.) die Partie. Als Serge Aubin in den Schlussminuten den sechsten Feldspieler brachte, erzielte Jubilar Marcel Noebels (60./6-5) zehn Sekunden vor Spielende den Ausgleich. Da die Verlängerung torlos blieb, fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Im Shootout erzielte Tim Brunnhuber (65.) das entscheidende Tor für die Straubing Tigers.
Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 15. Oktober ihr nächstes Heimspiel. Dann gastiert der EHC Red Bull München in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 15:15 Uhr.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Straubing hat eine gute Partie abgeliefert. Der erste Teil unseres Spiels hat mir nicht gefallen. Gefühlt waren wir überhaupt nicht anwesend. Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren. Trotz der Führung hatten wir das Momentum nicht auf unserer Seite. Zum Ende hin sind wir dann aufgewacht. Es war jedoch zu spät. Wir haben dann noch einen Weg gefunden, zu punkten. Wir haben die Gegentore heute hergeschenkt. In der Overtime hatten wir einige gute Abschlussmöglichkeiten, aber Hunter Miska hat stark gehalten.“  
Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): „Es sind zwei guten Mannschaften aufeinandergetroffen. Wir konnten einen frühen Treffer erzielen, haben aber trotzdem zu viele Fehler in der eigenen Zone gemacht. Wir haben heute gefühlt so viele Torchancen zugelassen, wie in allen Spielen zuvor zusammen. Das darf uns nicht passieren. Straubing hat dann mit der Führung im Rücken sehr gut und kompakt verteidigt. Es hat viel Kraft gekostet. Es ist eine schöne Geschichte, dass ich in meinem 500. DEL-Spiel getroffen habe. Am Sonntag wartet mit München ein starker Gegner auf uns.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  23:34 Uhr
Bericht:     EHCB
Autor:     meb


duesseldorferegDüsseldorfer EG
DEG verliert in Schwenningen; 2:5 bei den Wild Wings

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat in Schwenningen verloren. Bei den Wild Wings unterlagen die Rot-Gelben mit 2:5 (1:2, 0:0, 1:3).  Es war kein gutes, aber umkämpftes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten und zwei überragenden Torhütern. Am Ende entschieden (auch) die Special Teams.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  22:20 Uhr
Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


mannheimeradlerAdler Mannheim
Lange Pause für Ryan MacInnis

(DEL)  Nach dem Ausfall von Matthias Plachta müssen die Adler Mannheim nun auch auf Ryan MacInnis verzichten. Im letzten Heimspiel der CHL-Vorrunde gegen die Rouen Dragons zog sich der 27-jährige US-Amerikaner mit deutschem Pass eine schwere Handverletzung zu. Ob sich MacInnis in den kommenden Tagen einer Operation unterziehen muss, ist derzeit noch unklar. Fest steht aber, dass die Ausfalldauer bei optimalem Heilungsverlauf rund vier Monate beträgt.
„Es ist extrem bitter und tut mir sehr leid für Ryan“, sagt Sportmanager Jan-Axel Alavaara. „Dass er ein wichtiger Bestandteil unserer Offensive ist, ist unbestritten. Ryan ist ein Kämpfer, der sich nicht unterkriegen lässt und gestärkt zurückkommen wird. Dabei werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, um ihn in dieser langen und sicherlich nicht einfachen Zeit bestmöglich zu unterstützen.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  11:51 Uhr
Bericht:     AM
Autor:     ap


ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls gehen gegen Wolfsburg leer aus

(DEL)   Red Bull München musste sich am 10. Spieltag der PENNY DEL den Grizzlys Wolfsburg mit 0:1 (0:0|0:1|0:0) geschlagen geben. 4.718 Zuschauer verfolgten das intensive Duell im Olympia-Eisstadion.
Harte Zweikämpfe und kompromisslose Defensivformationen prägten das Spielgeschehen im ersten Drittel. So blieben die Torschüsse der Grizzlys im ersten Powerplay für lange Zeit die besten Chancen (3.). Im Anschluss hatten die Red Bulls deutlich mehr vom Spiel und setzten die Gäste lange unter Druck. Doch zu selten kamen sie so frei zum Abschluss wie Filip Varejcka in der 16. Minute. Auf der anderen Seite verhinderte Daniel Allavena gegen Andy Miele (20.) einen Münchner Rückstand zur ersten Pause.
Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Nolan Zajac das 0:1 für Wolfsburg (22.). Die Red Bulls erholten sich allerdings schnell vom Rückstand und übernahmen wieder die Kontrolle, während die Gäste auf Nadelstiche lauerten. Topchancen auf beiden Seiten waren die Folge – darunter Pfostentreffer der Münchner Markus Eisenschmid (31.) und Jonathon Blum (36.) sowie von Grizzlys-Stürmer Chris Wilkie (35.). Ein weiteres Tor sollte im Mittelabschnitt aber nicht fallen.
Aggressiv und mit hohem Tempo spielten die Red Bulls im letzten Drittel nach vorne. Gleich in der ersten Minute hatten die Münchner eine Dreifachchance, weitere Hochkaräter folgten – doch spätestens bei Strahlmeier war Endstation. Auch als Trainer Söderholm in den Schlussminuten den sechsten Feldspieler brachte, war am Keeper der Gäste kein Vorbeikommen. So blieb es beim 0:1 und der ersten Heimniederlage der Münchner nach zuvor drei Siegen im eigenen Stadion.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  22:00 Uhr
Bericht:     EHCM
Autor:     irbm


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
5:6! Eispiraten unterliegen Weißwasser bei Torfestival - Westsachsen können erneut keine Zähler einfahren

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau sind am heutigen Freitag erneut punktlos geblieben. Im ersten Sachsenderby der Saison 2023/24 mussten sich die Westsachsen den Lausitzer Füchsen in der Eisarena Weißwasser mit 5:6 geschlagen geben. Am Sonntag steht für die Crimmitschauer dann das nächste Heimspiel gegen die Kassel Huskies an (15.10.2023 – 17.00 Uhr).
Cheftrainer Jussi Tuores musste auch im ersten Sachsenderby der Saison auf seinen etatmäßigen Stammgoalie Oleg Shilin sowie auf Scott Feser verzichten. Wieder mit im Aufgebot war dafür Gregory Kreutzer, der gerade im ersten Drittel eine wichtige Rolle einnehmen sollte. Die 2.847 Zuschauer sahen zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel, in welchem sowohl die West- als auch die Ostsachsen immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen kamen. Mit Verlauf der Zeit wurden die Eispiraten aber besser und übernahmen zunehmend Kontrolle über die Partie. Zunächst scheiterte Vinny Saponari frei vor Nikita Quapp, auch Lindberg blieb gegen den Berliner Förderlizenzgoalie folglich nur der zweite Sieger. Schließlich brach die 18. Minute an: Gregory Kreutzer, der als Unterstützung aus Bremerhaven kurzfristig anreiste, schloss von der blauen Linie energisch ab – sein Schuss wurde von einem Lausitzer Verteidiger unhaltbar in den Winkel zum 1:0 abgefälscht!
Ein weiterer Abwehrmann sollte im zweiten Durchgang schließlich für Aufmerksamkeit sorgen. Der routinierter Mannschaftskapitän Mario Scalzo war es nämlich, der nach 27 Minuten schön freigespielt wurde, nach innen zog und Nikita Quapp mit seinem Schuss ins Kreuzeck keine Abwehrchance ließ – 2:0! Die Füchse kamen dann aber zurück ins Spiel. In numerischer Überzahl dauerte es so nur 19 Sekunden, ehe Roope Mäkitalo auf der rechten Halbposition zum Hammer ansetzte. Sören Sturm fälschte den Schlagschuss des Finnen schließlich unhaltbar ab – 1:2 (31.)
Die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores schüttelte diesen Gegentreffer aber recht schnell ab und drückte sofort wieder auf das Tor der Gastgeber. Und wieder war es Mario Scalzo, dieses Mal bedient von Hayden Verbeek, der, fast identisch zum zwischenzeitlichen 2:0, auch zum 3:1 einschießen konnte. Erneut landete die Hartgummischeibe nach einem Handgelenkschuss des Abwehrmannes im Winkel (34.). Der erneute Zwei-Tore-Vorsprung der Westsachsen hielt aber erneut nur kurz. Wiederum vier Minuten später traf Sebastian Zauner zum 2:3-Anschluss. Christian Schneider, vor welchem viel Betrieb herrschte, blieb die Sicht dabei vollkommen verdeckt.
Die Eispiraten blieben dennoch weiter spielbestimmend, schafften es aber nicht, ihre Führung weiter auszubauen. Auf der Gegenseite folgte ein sehenswerter Treffer von Dominik Bohac zum 3:3-Ausgleich. Sein Tor in die kurze Ecke brachte die Ostsachsen zurück und ließ die Partie
komplett kippen. Fortan zeigten sich die Füchse nämlich eiskalt. Roope Mäkitalo stellte in eigener Unterzahl nach 51 Minuten auf 3:4, wiederum nur zwei Minuten später zeigte sich Michael Bartuli mit einem trockenen Schuss unter die Querlatte für das 3:5 verantwortlich (53.). Clarke Breitkreuz sorgte mit seinem Schuss in den verwaisten Eispiraten-Kasten schließlich für die Vorentscheidung (59.).
Die folgende Aufholjagd der Westsachsen kam zu spät. So konnte Lucas Böttcher nach genau 59 Minuten zum 4:6 einschießen, der Anschlusstreffer von Colin Smith zum 5:6 fiel dann eine Sekunde vor dem Ende der regulären Spielzeit (60.). Die Crimmitschauer mussten somit eine Niederlage im ersten Sachsenderby der Saison hinnehmen – eine unfassbar bittere, da das Team von Jussi Tuores über zwei Drittel spielbestimmend war und erneut eine Zwei-Tore-Führung nicht nutzen konnte, um zu punkten.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  22:28 Uhr
Bericht:     EC
Autor:     af


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Keine Punkte beim Meister

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen sind am Freitagabend zum vierten Mal in Folge in der DEL2 leer ausgegangen. Beim amtierenden Meister, den Ravensburg Towerstars unterlagen die Blau-Weißen mit 1:3. Am Sonntag um 17:00 Uhr geht es in der heimischen JOYNEXT Arena mit dem Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse weiter.
Es war ein verhaltener Start in die Partie in Ravensburg. Viel spielte sich zwischen den Toren ab, ohne dass sich zunächst ein Team Vorteile erspielen konnte. Die erste Chance hatten die Eislöwen, als David Rundqvist vor Ilya Sharipov auftauchte, den Puck aber nicht richtig traf. Besser machte es Lukas Koziol in der 8. Minute. Er wurde ebenfalls zentral freigespielt und überwand Sharipov zur Dresdner Führung. Die Freude darüber hielt aber nur kurz. Zwei Minuten später konnten die Gastgeber ausgleichen. Bei einem Konter legte Fabian Dietz quer für den mitgelaufenen Robbie Czarnik, der zum 1:1 einnetzte. Bruno Riedl konnte den Ravensburger nicht mehr entscheidend stören und stürzte zu allem Überfluss noch über Janick Schwendener. Für den Keeper war der Abend dadurch früh vorzeitig beendet. Pascal Seidel rückte zwischen die Pfosten und durfte direkt beim ersten Abschluss hinter sich greifen. Pawel Dronia spielte die Scheibe geschickt in Richtung Tor, wo Lukas Mühlbauer unbedrängt den Schläger reinhielt und so unhaltbar für Seidel abfälschte (11.). Die Eislöwen hatten mehr vom Spiel im ersten Abschnitt, taten sich im Abschluss aber wieder zu schwer.
Im zweiten Drittel taten sich die Eislöwen weiter schwer zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Stattdessen gelang es Ravensburg immer wieder in kurzen Phasen Druck aufzubauen. Die Defensive um einen guten Seidel stand wieder gut, aber es gab kaum offensive Entlastung. Das Forechecking kam nicht zum Tragen, weil der Puck zu einfach hergegeben wurde.
Im Schlussabschnitt drehte sich das Bild nicht. Ravensburg konnte die Partie kontrollieren. Die Eislöwen kamen zu Torabschlüssen, die Sharipov aber vor keine größeren Probleme stellten. Stattdessen schlugen die Towerstars noch einmal zu. Bei einem Konter wurde Nick Latta im Highslot freigespielt und ließ mit seinem platzierten Schuss Seidel keine Chance.
Corey Neilson, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt. Wir sind gut aus der eigenen Zone gekommen und haben uns Chancen erspielt, aber wieder zu wenig genutzt. Ravensburg ist ein gutes Team und bestraft knallhart zwei individuelle Fehler. Im zweiten und dritten Drittel gewinnen wir zu wenige Anspiele und rennen damit wieder hinterher. Dazu konnten wir uns nicht richtig aus der eigenen Zone befreien. Unser Forecheck kommt nicht zur Geltung, weil wir nur noch „Dump and Change“ spielen. Wir müssen die Scheibe aber hinter die Abwehr spielen und dann im Forecheck nachsetzen. Das machen wir aber nicht, verlieren zu viele Pucks an der gegnerischen blauen Linie und dann verbringst du gefühlt ein Dreiviertel des Spiels in der eigenen Zone.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  22:46 Uhr
Bericht:     ESCD
Autor:     ka


kasselhuskiesKassel Huskies
Huskies holen drei Punkte gegen Landshut

(DEL2)  Am 10. Spieltag feierten die Kassel Huskies vor heimischer Kulisse ein 6:4 (2:3, 2:1, 2:0) Erfolg gegen den EV Landshut.
Das Spiel war gerade drei Minuten alt und die Huskies lagen bereits 0:1 zurück. In Unterzahl kassierten die Nordhessen einen Gegentreffer von Landshuts Verteidiger Bergman. Sein Schuss ging an die Latte und landete von dort hinter der Torlinie. Doch die Huskies schlugen eiskalt zurück. Ebenfalls ihr erstes Powerplay nutzten sie wiederum zum Ausgleich. Faber schoss von der blauen Linie, Valenti war Abnehmer und verwandelte zum 1:1 (5.). Und die Nordhessen legten nur wenige Sekunden später noch eins drauf. Doch die Gäste reagierten hingegen wieder eiskalt - nutzten ein weiteres Powerplay zum Ausgleich (9.) und gingen zwei Minuten später gar in Führung. Preto hatte vier Minuten vor der Pause nach einem Zwei-Auf-Eins-Solo noch den Ausgleich auf dem Schläger, kam aber nicht an Langmann im Landshuter Kasten vorbei.
Nach der Pause waren die Huskies sichtbar am Drücker. Ahlroth traf in der 24. Minute zum 3:3 Ausgleich. Die Gäste suchten nach der passenden Antwort und beide Mannschaften erarbeiteten sich gute Torchancen. Es dauerte jedoch bis zu 36. Minute, bis die Zuschauer einen weiteren Treffer bejubeln konnten. Zum vierten Mal innerhalb der beiden ersten Drittel fiel ein Treffer in Überzahl. Weidner war dieses Mal für die Huskies nach einem Schuss Max Fabers entscheidend an der Scheibe und somit erfolgreich. Die Führung währte, passend zum Spiel, nicht lange. Die Antwort der Gäste kam fast postwendend. Ex–Husky Cameron erzielte das 4:4 (38.).
Der letzte Spielabschnitt verlief dann nicht mehr so torreich wie die ersten beiden. Zehn Minuten vor Ende der Partie hielten die Huskies nach einer Strafzeit gegen Ahlroth
dank eines starken Penaltykillings ihren Kasten sauber und es blieb beim 4:4 (51.). Der vorentscheidende Treffer fiel dann auf der anderen Seite. Toptorschütze Valenti traf zum 5:4 und brachte die Huskies wieder in Front (56.). Eine Minute vor Ende der Partie nahm Landshuts Trainer Vogler seinen Goalie Langmann vom Eis. Doch der Treffer fiel auf Seiten der Huskies. Preto traf ins verwaiste Gehäuse der Gäste und stellte den 6:4 Endstand zugunsten der Huskies her.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  22:52 Uhr
Bericht:     ECK
Autor:     mk


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker gewinnen Derby gegen die Starbulls mit 4:1

(DEL2)  Es stand der 10. DEL-2 Spieltag in der energie schwaben arena an. Der ESV Kaufbeuren empfing als Tabellendritter den Aufsteiger und punktgleichen Tabellenfünften, die Starbulls Rosenheim. Im Kader von Trainer Marko Raita fehlten Rihards Babulis, Leon Sivic und Fabian Nifosi, welche alle per Förderlizenz für den EV Füssen in der Oberliga Süd aufliefen. Dafür spielte Keanu Salmik als Backup im Tor, sowie Jakob Weber vom EHC Red Bull München. Der ESVK gewann ein spannendes Derby vor 2.962 Zuschauern mit 4:1.
Das erste Drittel startete ausgeglichen, beide Mannschaften kamen gut in die Partie. Gleich in der ersten Minute schoss Thomas Heigl auf das Tor der Starbulls. Sein Versuch in die Mitte konnte ohne Probleme von Tomas Pöpperle pariert werden. Jere Laaksonen schlug die Scheibe wenig später knapp über das Lattenkreuz. Auf Seiten der Rosenheimer kam Reid Duke zum Abschluss, Daniel Fießinger parierte. In der sechsten Minute beförderte Simon Schütz seinen Gegenspieler mit einem Check in die Bande und kassierte dafür eine kleine Strafe. Die Starbulls kamen im Powerplay zu einigen Abschlüssen, der Torerfolg blieb jedoch aus. In Minute neun brachte dann C.J. Stretch seine Bullen durch eine Behinderung an Joey Lewis in Unterzahl. Kaufbeuren kam, wie die Rosenheimer zuvor zu einigen Abschlüssen, Tomas Pöpperle musste aber nicht hinter sich greifen. Im Anschluss ging es munter weiter hin und her. Lukas Laub durfte sich frei vor Daniel Fießinger zum Schuss bereit machen, traf aber den Puck nicht. In der 16. Spielminute hatte dann Jere Laaksonen noch eine gute Chance, die der Rosenheimer Goalie mit der Schulter abwehrte. In der Schlussminute des ersten Spielabschnittes erhielt Sebastian Gorcik noch eine Strafzeit wegen Stockschlags. Die Joker ließen aber keinen Schuss mehr zu, somit ging es mit einem Spielstand von 0:0 in die Pause.
Das zweite Drittel startete mit einer Strafzeit für C.J. Stretch, der wegen Beinstellen seine Farben in der 26. Minute in Unterzahl brachte. Das anschließende Powerplay der Joker war geprägt von vielen Fehler im Spielaufbau, sodass sie erst kurz vor dem Ablaufen der Strafzeit vor das gegnerische Tor kamen. John Lammers spielte von der linken Seite einen langen Pass zu Joey Lewis auf der rechten Seite. Der nahm Maß und setzte den Puck an den Querbalken. Im weiteren Verlauf gelang es dem ESVK nicht seine Fehler in den Griff zu bekommen. So musste dann in der 32. Spielminute Thomas Heigl wegen eines Beinstellens auf die Strafbank. Das anschließende Penalty Kill verlief dann aber fast perfekt für die Joker, da Tyler Spurgeon freigespielt wurde und alleine vor Tomas Pöpperle auftauchte. Er versuchte den Schuss links über den Schoner, Pöpperle reagierte aber gut mit der Stockhand, somit kein Torerfolg für den Kapitän der Joker. In der 34. Spielminute pfiffen die Schiedsrichter erneut ein Beinstellen. Dieses Mal traf es Hagen Kaisler, der eine kleine Strafzeit erhielt. Das Powerplay der Joker war nun solider als zuvor. Sowohl Tyler Spurgeon, als auch Max Oswald hatten gute Chancen die Scheibe aus dem Slot im Tor unterzubringen, ließen diese aber beide liegen. Dieses Mal waren es die Starbulls, welche ihre Unterzahl fast mit einem Tor beenden konnten. Reid Duke überlief den Kaufbeurer Verteidiger, schoss dann aber seinem Gegenüber halbhoch in die Fanghand. In der 39. Spielminute gab es dann den von den Jokerfans herbeigesehnten Moment. Simon Schütz schoss von der blauen Linie auf Tomas Pöpperle, welcher die Scheibe abprallen ließ und weit aus seinem Tor herauskam. Sebastian Gorcik war Nutznießer dieser Situation und schob das Spielgerät zum 1:0 über die Linie. Das Zuspiel zu Simon Schütz kam von Jakob Weber, der damit seinen ersten Pflichtspielpunkt für den ESVK erzielte. Eine Minute vor Schluss fuhr Jacob Lagacé um das Rosenheimer Tor und brachte den Puck in den Slot. Johannes Krauß versuchte sein Glück, scheiterte aber am Goalie der Bullen. Die Mannschaften verabschiedeten sich somit mit einem 1:0 für den ESVK in die Kabine.
Zu Anfang des letzten Spielabschnitt gab es eine kurze Schrecksekunde für den ESVK als Fabian Koziol erst am Boden lag und anschließend in die Kabine fuhr. Er konnte dann aber weiter spielen. Nach 47 gespielten Minuten nutzen die Starbulls Rosenheim eine kurze Überzahl, durch angezeigte Strafe für den ESVK. Reid Duke legte für Sebastian Streu auf, welcher sofort den Abschluss suchte. Daniel Fießinger konnte den Schuss nur prallen lassen woraufhin Marius Möchel den Nachschuss zum 1:1 versenkte. Die Joker spielten im Anschluss aggressiver und setzten sich in der 49 Minute vor dem Tor der Starbulls fest. Die kleine Druckphase wurde von einem Schuss von Max Hops in die Fanghand des Rosenheimer Goalies kurzzeitig pausiert. Nach dem anschließenden Bully nahm Max Hops seinem Gegenspieler geschickt die Scheibe hinter dem Tor der Rosenheimer ab, passte zu Max Oswald in den Slot und dieser brachte den Puck links im Tor zum 2:1 unter. In Minute 50 musste dann Norman Hauner für zwei Minuten wegen unkorrekten Körperangriffes auf die Strafbank. Ein solides Unterzahlspiel der Starbulls verhinderte aber einen rot-gelben Torerfolg. In der 55 Spielminute folgte dann der Moment auf den viele Jokerfans sich seit Anfang der Saison freuten. Sami Blomqvist fuhr in das Angriffsdrittel, spielte die Scheibe zu Joey Lewis in den Slot, dieser umkurvte Tomas Pöpperle im Tor, spielte selbst zurück in den Slot wo erneut Sami Blomqvist wartete und im Fallen seinen ersten Saisontreffer seit seiner Rückkehr zum ESVK erzielen konnte. Der Spielstand somit 3:1. Zwei Minuten vor Ende der Partie versuchte Rosenheim nochmal alles, indem sie den Torwart für einen sechsten Feldspieler auswechselten. 30 Sekunden vor Schluss nahmen die Bullen dann noch eine Auszeit. Knapp 15 Sekunden vor Schluss erschienen dann drei Kaufbeurer vor dem leeren gegnerischen Tor. Joey Lewis legte quer zu Sami Blomqvist. Dieser nahm direkt vor dem Tor aber nicht den Schuss, sondern passte ebenfalls quer zu Jacob Lagacé der dann den Empty-Net-Treffer zum 4:1 Endstand für sich verbuchen konnte. Erwähnenswert ist noch, dass der „Neu-Allgäuer“ Sami Blomqvist nach Schlusspfiff seinen ersten Saisontreffer ausgelassen in einer bebenden energie schwaben arena feiern konnte. Der ESVK verabschiedete somit die Starbulls Rosenheim mit einem Endstand von 4:1 aus dem Stadion.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  23:30 Uhr
Bericht:     ESVK
Autor:     nl


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - Eisbären Regensburg 4-1

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine konnten ihr Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg mit 4:1 (3:1, 0:0, 1:0) gewinnen. In einem streckenweise zerfahrenen Spiel sorgten drei unbeantwortete Tore der Pinguine nach einem frühen Rückstand für den positiven Spielverlauf. KEV81-Eigengewächs Niclas Focks durfte sich über sein DEL2-Debüt freuen.
Den besseren Start vor knapp 4000 Zuschauern erwischten die Gäste. Nikola Gajovsky brachte die Eisbären in der vierten Minute in Führung. Ex-Pinguin Sandro Mayr und Richard Divis sammelten die Scorerpunkte für die Vorlagen ein. Der KEV reagierte gelassen und meldete sich mit einem Doppelschlag zurück. Josh MacDonald in Überzahl in der 10. Minute und Christian Ehrhoff 27 Sekunden später drehten die Partie und brachten die Pinguine auf die Gewinnerstraße.
Mit dem 3:1 in der 16. Minute bauten die Hausherren ihre Führung sogar noch weiter aus. Kapitän Alexander Weiß dessen Reihe ein auffälliges Spiel machte, durfte sich über seinen dritten Saisontreffer freuen.
Obwohl im zweiten Drittel keine Tore fielen, verflachte das Spiel keineswegs. Beide Teams zeigten offensive Bemühungen, tendierten jedoch auch zu einer wilden und teils überhasteten Spielweise, die für den neutralen Zuschauer interessant, aber für die beiden Trainer eher bedenklich war.
Die Eisbären ließen auch im Schlussdrittel nicht locker und waren dem Anschlusstreffer näher als die Pinguine der Entscheidung. Ein starker Felix Bick im KEV-Tor und seine Vorderleute verhinderten jedoch, dass das Spiel nochmal eng wurde. Christian Kretschmann sorgte mit einem Empty-Net-Treffer in der 58. Minute für den Schlusspunkt und sicherte die drei Punkte für den KEV.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  23:01 Uhr
Bericht:     KEV
Autor:     mt


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
COURAGIERTER AUFTRITT BEIM FAVORITEN: EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN 1:4 BEI DEN KREFELD PINGUINEN

(DEL2)  Keine Punkte nach einer starken Leistung beim Favoriten: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Auswärtsspiel beim langjährigen Erstligisten Krefeld Pinguine nach einem couragierten Auftritt mit 1:4 (1:3/0:0/0:1) verloren. Kapitän Nikola Gajovský hatte die Domstädter in einer dominanten Anfangsphase nach vier Minuten dabei sogar noch verdient in Führung gebracht – Sturmpartner Richard Diviš sammelte bei dem Treffer mit einem Assist seinen 350. Scorerpunkt im Regensburger Trikot. Doch die Nordrhein-Westfahlen drehten die Partie binnen nur 27 Sekunden durch Josh MacDonald in Überzahl (10. Minute) und Routinier Christian Ehrhoff (11.). Nach dem Krefelder 3:1 durch Alexander Weiß noch vor der ersten Pause (16.) schien den Gästen das Glück endgültig abhandengekommen zu sein – trotz großem Kampf und teils besten Chancen gelang den Oberpfälzern kein Treffer mehr. Stattdessen legte Christian Kretschmann vor knapp 4000 Zuschauern in der Krefelder Yayla-Arena noch das 4:1 ins leere EBR-Tor nach (58.). Regensburg ist nun Tabellensechster (16 Punkte), Krefeld liegt mit 14 Zählern auf Rang zehn. Am Sonntag, 15. Oktober, folgt nun das schwere Heimspiel gegen den zweitplatzierten ESV Kaufbeuren. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 17 Uhr (zum Vorbericht).
Nachbericht:
Verletzungsbedingt fehlten den Eisbären Regensburg im Auswärtsspiel bei den Krefeld Pinguinen weiterhin die beiden Verteidiger André Bühler und Korbinian Schütz sowie Stürmer Kevin Slezak. Außerdem fiel kurzfristig der kränkelnde Angreifer Petr Pohl aus. Nicht im Kader standen darüber hinaus Defensivmann Xaver Tippmann und Offensivtalent Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga). Tom McCollum startete im Tor, Jonas Neffin war sein Backup.
Die EBR starteten vor fast 4000 Fans in der Krefelder Yayla-Arena furios und dominierten die Anfangsphase klar. Nach nur vier Minuten schlugen die Oberpfälzer dann auch Kapital daraus: Nikola Gajovský wurde rechts vor dem von Heim-Keeper Felix Bick gehüteten Tor stark von Richard Diviš freigespielt und verwandelte per Direktschuss zur frühen 1:0-Führung für die Regensburger. Diviš‘ Assist war zugleich der 350. Scorperpunkt des Tschechen in nur 246 Spielen für die Domstädter (140 Treffer und 210 Vorlagen). Doch die Seidenstädter brauchten wenige Zeigerumdrehungen später nur exakt 27 Sekunden, um den bisherigen Spielverlauf komplett auf den Kopf zu stellen: Erst versenkte Josh MacDonald den Puck nach einer schönen Powerplay-Kombination des KEV zum Krefelder 1:1-Ausgleich im Gehäuse von Eisbären-Torhüter Tom McCollum (10. Minute), dann fand ein abgefälschter Schuss von Ex-Nationalspieler Christian Ehrhoff den Puck glücklich ins Netz. Plötzlich lagen die Hausherren mit 2:1 vorn. Die Gäste arbeiteten weiter hart und kamen auch nach wie vor zu guten Möglichkeiten, doch die Pinguine bestachen mit brutaler Effizienz. Nach 16 Minuten landete ein eigentlich geblockter Schuss genau auf dem Schlägerblatt des KEV-Kapitäns Alexander Weiß, der schnell reagierte und McCollum per Bauerntrick zum 3:1 überwand. Der dritte Treffer zeigte sichtlich Wirkung bei den Donau-Städtern. Sie leisteten sich in der Folge zwei Strafen, überstanden die Unterzahlsituationen ohne weiteren Schaden.
Nach dem ersten Seitenwechsel übernahm Krefeld das Zepter. Der KEV gab nun deutlich den Ton an, scheiterte aber wiederholt am nun stark aufspielenden McCollum. Da auch die Regensburger Angriffsbemühungen unter anderem ein Powerplay, erfolglos blieben, ging es mit 3:1 ins Schlussdrittel.
In diesem bäumten sich die EBR noch einmal mächtig auf und drückten der Partie wieder ihren Stempel auf. Krefeld verlegte sich größtenteils aufs Verteidigen und versuchte, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Dabei konnten sich die Pinguine auf ihren Goalie Bick verlassen, der ein ums andere Mal Endstation der Regensburger Offensivaktionen war und den Anschlusstreffer diverse Male mit starken Paraden verhinderte. Auch mehrere Großchancen in Überzahl hatten kein Tor zur Folge. Als den Domstädtern zunehmend die Zeit davonlief, verließ McCollum sein Gehäuse für einen sechsten Feldspieler – doch auch in der folgenden Druckphase fiel der Puck nicht in den Krefelder Kasten. Im Gegenteil: Mit einem simplen Befreiungsschlag, der genau neben den Pfosten ins verwaiste EBR-Tor trudelte, sorgte der Pinguine-Stürmer Christian Kretschmann für das 4:1 und damit auch für die Entscheidung.
Die Eisbären büßten in der DEL-2-Tabelle durch die Niederlage zwei Plätze ein und sind nun Sechster (16 Punkte). Krefeld hingegen kletterte drei Ränge nach oben und ist nun Zehnter (14). Schon am Sonntag, 15. Oktober, sind die EBR erneut gefordert: Dann gastiert ab 17 Uhr der formstarke ESV Kaufbeuren in der heimischen Donau-Arena (zum Vorbericht). Für die Domstädter ist es die neunte Begegnung in nur 20 Tagen...
 www.icehockeypage.de    Samstag 14.Oktober 2023  01:07 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe bezwingen auch den Vizemeister - EC Bad Nauheim vs. Selber Wölfe 2:5 (0:1; 2:1; 0:3)

(DEL2)  Die Wölfe gewinnen auch im fünften Spiel in Folge! Nach starkem Beginn gingen die Wölfe zunächst mit zwei Toren durch Kolupaylo in Führung, ehe Bad Nauheim im zweiten Drittel ausgleichen konnte. Am Ende behielten die Selber jedoch die Oberhand und entschieden die Partie mit drei Treffern im letzten Drittel für sich.
Die vier Siege in Folge merkte man den Wölfen von Beginn an sofort an. Mit breiter Brust agierten diese beim letztjährigen Vizemeister. Lunemann im Tor der Hessen, von Anfang an im Mittelpunkt, musste gleich mehrfach brenzlige Situationen entschärfen. Die Hausherren taten sich indes schwer ins Spiel zu kommen. Und so kam es wie es kommen musste: Die Roten Teufel verloren im Angriffsdrittel die Scheibe, Kolupaylo gewann das Laufduell gegen Schmidt und ließ am Ende auch Lunemann keine Abwehrchance. Auch in Folge waren die Selber deutlich stärker, machten aber zu wenig aus den vielen guten Möglichkeiten. Die Pausenführung war jedoch mehr als verdient.
Die Kabinenansprache der Hausherren schien zunächst zu wirken. Bad Nauheim war im zweiten Drittel deutlich wacher als zu Beginn der Partie. Glück für Selb, dass auch Trska hellwach aus der Kabine kam und die Scheibe nach eineinhalb Minuten noch gerade so von der Linie kratzen konnte. Die Roten Teufel waren im Vergleich zum ersten Abschnitt nun deutlich verbessert. Dennoch waren es die Wölfe, die, erneut durch eine schöne Einzelaktion durch Kolupaylo, die Führung zunächst ausbauen konnten. Aber die Wetterauer ließen
sich nicht hängen. Nur zwei Minuten nach dem Selber Treffer konnte Bitzer die Scheibe nur abprallen lassen, Körner behielt die Übersicht und El-Sayed ließ sich nicht zweimal bitten. Und es kam noch dicker für die Wölfe. Die Hausherren weiter mit viel Rückenwind, Bitzer wurde die Sicht verdeckt und Schmidt zog einfach einmal ab. Ausgleich! Ein weiteres Tor wollte nicht mehr fallen und mit dem Stande von 2:2 ging es ins letzte Drittel.
Auch im Schlussabschnitt blieb die Partie hart umkämpft. In der 46. Minute hielt Plauschin einfach einmal drauf, Peter fälschte ab und die Wölfe gingen erneut in Führung. Bad Nauheim antwortete mit wütenden Angriffen. Mehrmals musste Bitzer seine Klasse unter Beweis stellen. Treffen sollten aber nur noch die Wölfe. Über McNeill und Hördler kam die Scheibe zu Gelke, der vier Minuten vor Schluss zum vierten Treffer und somit der Vorentscheidung traf. Am Ende sorgte McNeill, erneut per Empty-Net-Treffer, für den Endstand von 2:5.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  22:47 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     dh


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Starke Starbulls-Leistung aber keine Punkte in Kaufbeuren 

(DEL2)  Über 300 mitgereiste Rosenheimer Fans unterstützen die Starbulls am Freitagabend in der mit 2.962 Zuschauern nicht ganz ausverkauften „energie schwaben arena“ in Kaufbeuren. Sie sahen ein temporeiches Eishockey-Spiel auf hohem DEL2-Niveau – und über weite Strecken eine kämpferisch und spielerisch stark auftretende Rosenheimer Mannschaft. Die Starbulls ließen aber viele Torchancen ungenutzt und brachten sich im letzten Spielabschnitt mit dummen individuellen Fehlern in der Defensive selbst um den möglichen Punktgewinn. Am Ende fiel der Heimsieg für den gastgebenden ESV mit 4:1 sogar noch deutlich aus. 
Mitte Anbruch der 47. Spielminute war Kaufbeurens stark spielender Torwart Daniel Fießinger zum ersten Mal geschlagen. Die Starbulls Rosenheim feierten den verdienten Ausgleichstreffer zum 1:1. Bei angezeigter Strafe gegen Kaufbeuren wurde Sebastian Streu von Reid Duke eingesetzt, den abprallenden Puck versenkte der von hinten kommende Verteidiger Marius Möchel zu seinem ersten Saisontor aus kurzer Distanz im linken oberen Eck. Es war allerdings das einzige Mal, dass Mannschaft und Fans aus Rosenheim an diesem 10. Spieltag in der DEL 2 jubeln durften.  
Die Hausherren zeigten auf den Gegentreffer sofort Reaktion und machten Druck. Den erneuten Führungstreffer bekamen sie aber von den Starbulls geschenkt. Hagen Kaisler ließ sich den Puck hinter dem eigenen Tor abluchsen, Maximilian Hops legte zurück und Max Oswald schob zum 2:1 ein – Torwart Tomas Pöpperle hatte keine Abwehrchance (49.). Danach waren die Starbulls wieder gut im Spiel, suchten weitere Torchancen, fanden sie aber kaum noch. Bezeichnend waren zwei eigentlich sehr vielversprechend aussehende Vorstöße von Tyler McNeely, bei denen aber jeweils nur ungefährliche Mittelwege zwischen dem eigenem Abschluss und dem Pass auf einen gut postierten Mitspieler herauskamen (52.).  
Die gastgebenden „Buron Joker“ mussten dagegen nur auf weitere Rosenheimer Defensiv-Fehler – die es im ersten und zweiten Drittel so gut wie gar nicht gab – warten, um die Führung nach oben zu schrauben. Nach einer erneut hinter der Grundlinie verlorenen, allerdings auch etwas fies springenden Scheibe, legte Joseph Lewis am Torraum ab auf Sami Blomqvist, der keine Mühe mehr hatte, Pöpperle zum 3:1 zu überwinden (54.). Auch das finale Empty-Net-Goal zum 4:1 durch Jacob Lagacé entsprang einem unnötigen Rosenheimer Puckverlust in der eigenen Zone (60.). 
„Dummheiten haben uns das Spiel gekostet. So darf man Scheiben hinter dem eigenen Tor nicht verlieren“, sprach Jari Pasanen nach dem Spiel Klartext. Der Starbulls-Cheftrainer kritisierte außerdem dumme Strafzeiten seiner Mannschaft: „Im zweiten Drittel haben wir damit das auf unserer Seite liegende Momentum abgegeben“. Allerdings zeigten sich die Starbulls auch im Unterzahlspiel stark und hielten sich in allen vier Situationen schadlos. Bei einem Schuss von Lewis musste allerdings die Latte retten (27.). Bis kurz vor Ende des zweiten Drittels konnte der Ruhe und Sicherheit ausstrahlende Tomas Pöpperle seinen Kasten sauber halten. Als er aber einen Schrägschuss von Simon Schütz abprallen lassen musste, staubte Sebastian Gorcik zum Kaufbeurer 1:0 ab – fast hätte Denis Shevyrin die Scheibe mit dem Schlittschuh noch von der Torlinie gekratzt (39.). In den wenigen verbleibenden Momenten bis zur zweiten Pause hätten die „Joker“ fast nachgelegt, Pöpperle musste gegen Lagacé, Blomqvist und Philipp Bidoul retten. 
Vor dem Gegentor machten die Starbulls fast 40 Minuten lang gegen ebenfalls stark auftretende Kaufbeurer den etwas bissigeren und giftigeren Eindruck und verzeichneten sogar leichte spielerische Vorteile. Vor allem Reid Duke fiel mit Spielwitz, Übersicht und technisch feinen Aktionen auf, leitete gute Abschlussmöglichkeiten ein oder hatte sie selbst. Sogar in Unterzahl hätten die Starbulls im zweiten Spielanschnitt durch Duke und Lukas Laub selbst in Führung gehen können, während Pöpperle mit starken Paraden gegen Yannik Burghart und Tyler Spurgeon zur Stelle war. Im ersten Drittel waren es zunächst Kevin Handschuh, C.J. Stretch, Dominik Daxlberger und Duke, die am ESVK-Torwart scheiterten. Die größten Torchancen hatten aber Laub, der frei vor dem Tor die Scheibe nicht richtig traf (15.) und Manuel Strodel, dessen Drehschuss knapp am rechten Winkel vorbeizischte (17.). 
Am Sonntag wollen die Starbulls im heimischen ROFA-Stadion gegen den EC Bad Nauheim unbedingt wieder Punkte einfahren. Spielbeginn gegen den Vizemeister der Vorsaison ist um 17 Uhr (Liveübertragung: www.sprade.tv). Eintrittskarten sind auf www.starbulls.de/tickets und am Spieltag ab 15 Uhr an der Stadionkasse erhältlich.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  23:52 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


bayreuthtigersBayreuth Tigers
Nur ein Spiel am Wochenende…

(OLS)  Mit einem spielfreien Freitag steht für die Bayreuth Tigers nach dem intensiven Auftaktprogramm eine erste kleine Pause auf dem Plan. Mit den Heilbronner Falken gastiert am Sonntag um 18 Uhr allerdings dann ein Team in Bayreuth, dem in den bisherigen fünf Spielen starke vier Siege gelangen. Das Heimspiel wird präsentiert von „OK Bowling“ am Bindlacher Berg.
Stand man sich rund um Ostern noch in den Playdowns der DEL2 gegenüber, trifft man nun also in neuem Umfeld aufeinander. Ähnlich wie bei den Tigers - wenn auch nicht ganz so umfangreich - wurde auch bei den Falken der Kader kräftig umgebaut. Dabei ähnelt die Struktur jener der Tiger durchaus: Neben einem Kern von wenigen erfahrenen Routiniers finden sich zahlreiche junge Spieler im Kader von Trainer Martin Jiranek.
Bei der Besetzung der drei wichtigen Kontingentstellen wählte man dabei einen ganz besonderen Weg: Vom Oberliga-Nord Konkurrenten aus Duisburg verpflichtet man ein skandinavisches Trio, welches nach starken Werten in der Vorsaison nun in Heilbronn für Begeisterung sorgen soll. Die schwedischen Zwillingsbrüder Linus (5 Tore + 8 Vorlagen) und Pontus Wernerson Libäck (4 + 5) sowie der Finne Oula Uski (3 + 9) haben in Sachen Scoring schon deutliche Spuren hinterlassen. Angeführt - wenn auch punktgleich - wird die interne Wertung allerdings von einem Routinier: Robin Just, zuletzt - nach zuvor 14 Jahren in Deutschlands zweithöchster Spielklasse - bei den Hannover Scorpions unter Vertrag, steht bei ebenfalls 13 Scorerpunkten (6 + 7). Gleich hinter dem Führungsquartett liegt mit Freddy Cabana ein Ex-Tigers, einen weiteren findet man in Jan Pavlu, der im Sommer zu den Falken gewechselt ist. Im Tor setzt man mit Patrick Berger auf einen jungen Neuzugang, der allerdings in der Spielzeit 21/22 ein ganz wichtiger Faktor für den Aufstieg der Eisbären Regensburg in die DEL2 war.
Die Tigers wollen ihre Serie von zuletzt drei Siegen weiter ausbauen und sich weiter in der neuen Liga etablieren.
„Heilbronn kann man, neben Weiden, als eines der stärksten Teams einschätzen in der Oberliga. Sie haben viel Erfahrung im Kader. Ihr Überzahlspiel ist sehenswert im Augenblick, sodass es extrem wichtig ist von der Strafbank wegzubleiben. Wir müssen aufpassen, dass wir die Stretch-Guys nicht alleine lassen, defensiv gut stehen und das Spiel der Heilbronner möglichst schon im Aufbau unterbinden“, sieht Assistent-Coach Marc Vorderbrüggen dem Sonntagsspiel entgegen.
Zur Personalsituation im Lager der Tigers äußert sich Vorderbrüggen wir folgt: „Neben Knaub und Tiffels werden wir voraussichtlich auch auf Tom Schwarz, der sich mit einer Oberkörperverletzung herumschlägt, verzichten müssen. Ob es bei Andreè Hult am Sonntag für einen Einsatz reicht, können wir nur kurzfristig entscheiden. Aus Ingolstadt werden, so der Stand im Augenblick, mindesten zwei Jungs nach Bayreuth kommen.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  11:54 Uhr
Bericht:     BT
Autor:     kno


deggendorferscDeggendorfer SC
Deggendorfer SC unterliegt in torreichem Spitzenspiel nur knapp

(OLS)  Ein wahres Torfestival lieferten sich die Heilbronner Falken und der Deggendorfer SC am Freitagabend. Am Ende unterlag die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger vor 1731 Zuschauern im Heilbronner Eisstadion mit 7:5.
Im Duell mit dem DEL2-Absteiger musste der Deggendorfer Headcoach einmal mehr mit einer personell geschwächten Defensive antreten. Neben den bekannten Ausfällen von Alex Grossrubatscher und Ondrej Pozivil musste auch Benedikt Schopper sein Comeback vorerst noch verschieben. Für ihn rutschte einmal mehr Stürmer Thomas Pielmeier in die Abwehrreihen.
Die Falken starteten mit viel Druck in die Partie und ließen den Deggendorfern zunächst wenig Raum zur Entfaltung. In der 13. Minute belohnten sich die Hausherren für ihren Aufwand und kamen durch Tim Detig zur Führung. In weiteren Drittelverlauf kam der DSC zwar besser in die Partie, die ganz großen Möglichkeiten auf den Ausgleich blieben jedoch aus.
Das zweite Drittel begannen die Deggendorfer mit einem Powerplay und dieses wurde prompt genutzt: René Röthke fälschte einen Pass von Lukas Miculka in der 21. Minute unhaltbar zum 1:1 ab. Es entwickelte sich eine rasante Partie, in der beide Teams ihre Gelegenheiten hatten. Der nächste Treffer gelang den Falken, als Robin Just in der 28. Minute eine Passstafette zum 2:1 abschloss. Als knapp vier Minuten später Linus Wernerson Libäck einen Konter zum 3:1 verwertete, schienen die Felle für den DSC davonzuschwimmen. Doch die Ehrenberger-Truppe bewies Moral und kam durch einen Doppelschlag durch Popoff (33.) und Dusek (34.) postwendend in die Partie zurück. Doch auch die Falken bewiesen Nehmerqualitäten und gingen in der 37. Minute durch Cabana erneut in Führung. Dies stellte gleichermaßen den Spielstand nach 40 gespielten Minuten dar.
Im Schlussdrittel erspielte sich der DSC ein optisches Übergewicht und glich in der 47. Minute aus. Petr Stloukal nutzte einen Lapsus der Heilbronner Hintermannschaft und schob ein zum 4:4. Die Deggendorfer waren nun am Drücker, doch mitten in der Drangphase folgte die kalte Dusche: Oula Uski fälschte in der 52. Minute einen Schuss von Krenzlin unhaltbar zum 5:4 ab. Als Cabana in der 57. Minute auf 6:4 stellte, schien die Partie entschieden. Doch der DSC kam in der 58. Minute durch einen Treffer von Thomas Pielmeier auf 6:5 heran. Die Deggendorfer versuchten alles, um die Overtime zu erzwingen, jedoch gelang kein weiterer Treffer mehr. Auf der Gegenseite machte Tim Detig in den Schlusssekunden den Deckel auf die Partie, als er ins mittlerweile verwaiste DSC-Tor zum 7:5 Endstand traf.
Am Sonntag kommt es für den Deggendorfer SC zum nächsten Heimspiel. Zu Gast in der Festung an der Trat ist am Sonntag um 18:45 Uhr der EV Füssen.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  21:55 Uhr
Bericht:     DSC
Autor:     mh

  
lindau islandersLindau Islanders
Die Alligators aus Höchstadt zu Gast am Bodensee - Harter Fight mit langjährigem Rivalen erwartet

(OLS)  Am Sonntag (15. Oktober / 18 Uhr) erwarten die EV Lindau Islanders mit den Höchstadt Alligators einen langjährigen Rivalen in der BPM ARENA im Eichwald. Spiele zwischen den beiden Teams waren in den letzten Jahren stets geprägt von harten Fights und engen Spielen. Ein solches kann auch für den Sonntag erwartet werden. Das Spiel kann wie immer auch im kostenpflichten Livestream via SpradeTV (www.sprade.tv) verfolgt werden.
Die engen Duelle und harten Fights zwischen den Islanders und den Höchstadt Alligators haben ihren Ursprung 2015, als sich die Islanders in Spiel 5 einer engen Serie mit einem 4:3 im Aischgrund den Bayernliga-Meistertitel sicherten. Bis auf ein Jahr Unterbrechung, als die Alligators in der Bayernliga spielten, duellieren sich die beiden Team meist auf Augenhöhe, auch wenn die Entwicklung der Gäste in den letzten Jahren häufig in den Top-6 der Oberliga Süd endete und man so regelmäßig den direkten Sprung in die Playoff schaffte. Die harten Fights zwischen den Islanders und den Mittelfranken aber blieben trotz unterschiedlicher Tabellensituationen immer eng und oft waren hier die Islanders am Ende sogar das glücklichere Team.
Das Team der Gäste aus dem Aischgrund blieb im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert und wurde noch gezielt verstärkt. Von den Eisbären Regensburg (DEL2) konnte man für die Verteidigung Lars Schiller verpflichten und diese um die drei Erfahrenen Jake Fardoe, Martin Kokes und Martin Vojcak noch weiter aufwerten. Auch in der Offensive hat man ordentlich Erfahrung ins Team geholt. Von den Indians aus Memmingen kam Sergei Topol und von den Blue Devils Weiden Martin Heinisch. Das klare Ziel der Verantwortlichen um Alligators Headcoach Mikhail Nemirovsky ist die erneute direkte Qualifikation für die Playoffs.
Die Mannschaft um Headcoach John Sicinski, weis also ganz genau was da für ein harter Brocken auf sie zukommt, dennoch will man die drei Punkte am Bodensee behalten und auch entsprechend so agieren. Die Zuschauer und Fans in der BPM ARENA können sich auf jeden Fall auf eine spannende, harte und enge Auseinandersetzung freuen, denn wo Islanders gegen Alligators draufsteht ist meist für sportliche Unterhaltung gesorgt. Zudem wird Neuzugang Christian Obu am Sonntag sein Heimdebüt für die Inselstädter.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  10:20 Uhr
Bericht:     EVL
Autor:     cs


ehf-passauPassau Black Hawks
Black Hawks nahe am Punktgewinn gegen Memmingen –
Sonntag zu Gast in Stuttgart

(OLS)  Am Freitagabend mussten sich die Passau Black Hawks den ECDC Memmingen
Indians vor 827 Zuschauern mit 2:3 geschlagen geben. Ins Team der Black
Hawks kehrten vor der Partie die erkrankten und verletzten Spieler in den
Kader zurück. Freilich sind die Rückkehrer nach der Zwangspause noch nicht bei
100% Leistungsvermögen. „Memmingen gehört für mich ganz klar zu den Top 5
Teams der Liga“. so die Einschätzung von Trainer Thomas Vogl vor dem Spiel.
Und in der Tat präsentierte sich die erfahrene Memminger Mannschaft
spielfreudig und druckvoll. Robert Peleikis brauchte die Gäste im ersten Drittel
mit 0:1 in Führung. Im zweiten Abschnitt gelang den Habichten durch Maxi
Otte der Ausgleichstreffer zum 1:1. Die Freude währte allerdings nicht lange.
Nur zehn Sekunden nach dem Black Hawks Tor gelang den Indians die erneute
Führung durch Valentin Busch. Ein individueller Fehler sorgte im Schlussdrittel
für den dritten Memminger Treffer. Die Habichte warfen noch mal alles nach
vorne und konnten zwanzig Sekunden vor Ende der Partie durch Santeri Ovaska
auf 2:3 verkürzen. Dies war auch gleichzeitig der Endstand eines spannenden
Eishockey Abends. „Ich bin heute mit der Leistung der Mannschaft zufrieden.
Wir haben gesehen das wir nahe dran sind an diesen Top Mannschaften. Klar
sind solche Mannschaften spielbestimmend. Wenn wir die Fehler minimieren
sind in diesen Spielen auch Punkte möglich. Wir müssen das heute positiv
sehen, heute gibt es nicht viel zu bemängeln bis auf den Stellungsfehler im
letzten Drittel. Das war ein guter Schritt nach vorne und so kann es
weitergehen“.
Am Sonntag reisen die Habichte dann zum Aufsteiger Stuttgart. Bis dato
konnten die Rebels noch keinen Punkt in der Oberliga Süd holen. Trotzdem
präsentierte sich der Aufsteiger in den bisherigen Partien konkurrenzfähig und
stets gefährlich. Die Habichte sind gewarnt und müssen am Sonntag ihre beste
Leistung abrufen. „Das wird kein Selbstläufer, sondern ein ganz schweres
Spiel“. weiß Trainer Thomas Vogl.
 www.icehockeypage.de    Samstag 14.Oktober 2023  10:39 Uhr
Bericht:     EHFP
Autor:     czo


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons finden zu spät ins Spiel - Herford verliert bei den Hannover Indians

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein hat das Auswärtsspiel der Oberliga Nord bei den Hannover Indians mit 3:6 (0:3/1:1/2:2) verloren. Vor über 3000 Zuschauern fanden die Ice Dragons erst nach einem 0:4-Rückstand zu Beginn des zweiten Drittels besser in das Spiel – zu spät um der Begegnung noch eine Wendung zu geben.
Bereits in der 4. Spielminute eröffnete Tobias Möller den Torreigen für die Gastgeber. Zwar bemühten sich die Ostwestfalen um den Ausgleich, jedoch sorgte ein Doppelschlag der Indians für klare Verhältnisse bis zum ersten Seitenwechsel. Zunächst traf Dante Salituro in der 12. Minute und nur rund 40 Sekunden später erhöhte Sebastian Christmann auf 3:0.
Auch im zweiten Drittel bestimmten die Niedersachsen zunächst das Spielgeschehen und kamen durch Sebastian Christmanns Treffer in der 23. Minute zum 4:0. Erst jetzt fand Herford besser ins Spiel und arbeitete sich in die Begegnung hinein. In der letzten Minute des zweiten Spielabschnitts verkürzte André Gerartz zum 1:4, womit es ein letztes Mal in die Kabinen ging.
Im Schlussdrittel legte Hannover dann einen Blitzstart hin und Dante Salituro netzte nach nur 16 Sekunden zum vorentscheidenden 5:1 ein. Herford zeigte jedoch noch einmal Moral, verkürzte in der 44. Minute durch André Gerartz´ zweiten Treffer zunächst auf 2:5 und kam 7 Minuten vor dem Ende noch einmal auf 3:5 durch einen Überzahltreffer von Gleb Berezovskij heran. Mehrere Strafen in der Schlussphase sorgten jedoch auf Herforder Seite dafür, dass man nicht mehr für eine Ergebnisverbesserung in Frage kam. So setzte Matias Varttinen in der 60. Minute in Überzahl den Schlusspunkt zum 6:3-Endstand für die Gastgeber.
„Es ist ein verdienter Sieg der Indians, weil wir das erste Drittel verschlafen haben. Im zweiten und dritten Durchgang bewegen wir uns auf Augenhöhe, nachdem wir einige Dinge geändert haben. Wir müssen 60 Minuten oder länger nach Plan arbeiten, nur wenn wir das umsetzen und Herz und Leidenschaft reinbringen, dann gehen wir mit dem besseren Ergebnis raus. Heute sind wir mit dem 3:6 fast noch gut bedient “, so Chefcoach Milan Vanek im Anschluss an die Begegnung.
Mit der Niederlage in Hannover rutscht Herford auf Platz 9 der Tabelle ab und muss nun gegen den Tabellenelften Herner EV Miners in der Sonntagsbegegnung punkten, will man sich weiterhin im Mittelfeld der Liga halten. Die Begegnung beginnt in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ um 18.30 Uhr.
 www.icehockeypage.de    Samstag 14.Oktober 2023  11:06 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     som

     
     
    

NEWS Landesverbände

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
 
erscambergAmberg Wild Lions
Wild Lions wollen Punkte bei den Piraten holen - ERSC Amberg zum Saisonauftakt in Buchloe gefordert

(BYL) Für den ERSC Amberg und fünfzehn weitere Teams der Eishockey-Bayernliga beginnt mit dem Saisonstart an diesem Wochenende wieder der Ernst des Lebens. Die Wild Lions müssen dazu am Sonntag bei den Pirates des ESV Buchloe antreten. Spielbeginn in der Sparkassenarena ist um 17 Uhr und einen Favoriten kann man im Vorfeld eher nicht ausmachen, zumal die Begegnungen der beiden Kontrahenten schon in den vergangenen Jahren meist hart umkämpft waren.
In der Vorsaison konnten sich jeweils die Gastgeber in ihren Heimspielen behaupten, Amberg mit 5:3 und Buchloe mit 3:1. Beide Mannschaften absolvierten in der Vorbereitungsphase jeweils sechs Testspiele, doch die Resultate allein können nicht viel Aufschluss über die momentane Form zum Auftakt geben. Der ERSC verbuchte zwar vier Erfolge, hatte aber sicherlich das einfachere Programm als die Piraten. Die gewannen zwar lediglich die Partie gegen Kempten, zeigten aber auch bei den Vergleichen mit Landsberg (zweimal), Burgau, Ulm und Memmingen weitgehend gleichwertige Leistungen. Dabei glänzten im Team von Coach Christopher Lerchner schon die üblichen Verdächtigen wie dem Sturm-Duo Michal Petrak und Alexander Krafczyk, die in der letzten Spielzeit zusammen auf 120 Scorerpunkte kamen. Auch Demeed Podrezov hatte zum Saisonausklang mit 33 Punkten in 18 Partien eine Hausnummer gesetzt und zeigte sich in der Vorbereitung treffsicher.
Der ERSC überzeugte bei seinen Testspielen mit mannschaftlicher Geschlossenheit, viel Laufbereitschaft und hohem Tempo über die gesamte Spielzeit. Das Team präsentiert sich sehr ausgeglichen besetzt und mit einer gesunden Mischung aus Routiniers und jungen Spielern. In der vergangenen Woche wurde nochmals an der Feinabstimmung gearbeitet und man tritt selbstbewusst die Reise nach Buchloe an: „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und die Jungs freuen sich, dass es endlich um Punkte geht“, erklärt der sportliche Leiter Chris Spanger. Begleitet werden die Wild Lions auch von einem Fanbus, was zudem von der Tribüne aus für entsprechenden Rückhalt sorgen dürfte.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  11:43 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js


buchloheBuchloe Pirates
Zum Auftakt kommen die Löwen / Der ESV Buchloe startet am Sonntag in die neue Bayernligasaison –zum Punktspielauftakt kommt dabei gleich ein Schwergewicht der Liga

(BYL)  Die Zeit des Testens ist vorbei! Jetzt wird es für die Buchloer Piraten erst: Nach insgesamt sechs Vorbereitungsspielen in den zurückliegenden Wochen wartet auf die Gennachstädter am Wochenende nun der Auftakt in die neu Bayernligaspielzeit. Nachdem am Samstag bereits der amtierende Meister Königsbrunn in Ulm das offizielle Eröffnungsspiel bestreitet, greifen auch die Buchloer am Sonntag erstmalig ins Geschehen ein. Zum ersten Punktspiel empfangen die Rot-Weißen dort ab 17 Uhr vor heimischer Kulisse mit dem ERSC Amberg zum Start gleich eine der Top-Mannschaften der Liga.
Die Generalprobe für den Ligaauftakt ist am vergangenen Wochenende für die Freibeuter nicht ganz geglückt. 3:4 unterlag man hier dem HC Landsberg und auch sonst fiel die Vorbereitungsphase – zumindest ergebnistechnisch gesehen – ebenfalls eher durchwachsen aus. Fünf der sechs Testspiele haben die Mannen von ESV-Trainer Christopher Lerchner schließlich verloren, da man zu oft wechselnde Leistungen zeigte. Dies sieht auch der Buchloer Coach so: „Wir hatten immer wieder mit krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen gehabt, weshalb wir mehrfach zu Umstellungen bei der Reihenzusammenstellung gezwungen waren. Dementsprechend haben wir in der Vorbereitung sicherlich Licht und Schatten erlebt. Es war trotz der Niederlagen nicht alles schlecht, aber natürlich muss da in den Punktspielen nun auch nochmals mehr kommen.“
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Konstanz im Spiel über komplette 60 Minuten noch nicht vorhanden ist. Hinten schenkte man die Gegentore stellenweise viel zu leicht her und vorne muss die eigene Chancenverwertung ebenfalls noch effektiver werden. Das Spiel gegen Landsberg war hier ein ganz gutes Beispiel. Denn dort haben die Buchloer sicherlich gute Ansätze gezeigt, als man beispielsweise im letzten Drittel nach einem klaren Rückstand nochmals Moral bewies und sich bis auf ein Tor herangekämpfte. Doch zuvor hatte man im Mitteldrittel aber auch im Abwehrverhalten wieder zu viele Lücken offenbart. Diese darf man sich am Sonntag gegen den Amberg definitiv nicht leisten, denn die Löwen gehören sicherlich zu einem der Mitfavoriten auf die vordersten Plätze.
So hat der Halbfinalist der letzten Spielzeit seinen Kader im Sommer nochmals gezielt verstärkt. Bekannte Leistungsträger wie Felix Köbele, Marco Pronath, Kevin Schmitt oder auch Torhüter Timon Bätge wurden gehalten und mit einigen namhaften Neuzugängen kann man die Wildlions getost zu einem der Meisterschaftsanwärter in dieser Spielzeit zählen. Mit Stürmer Lukas Klughardt und den Verteidigern Mauritz Silbermann und Kevin Lavallee wurden gleich drei Spieler vom Zweitligisten Selber Wölfe nach Amberg gelotst. Vor allem letztgenannter Lavallee – ehemaliger Nationalspieler und DEL-Profi – könnte mit seiner Erfahrung Gold wert sein für den ERSC. Und mit dem langjährigen Oberligastürmer Philipp Siller (vom Oberliga-Vizemeister Weiden) und den beiden neuen US-Kontingentspieler Brendan Walkom und Ryan Boucher ist auch die Offensive nochmals torgefährlicher geworden. Dementsprechend groß ist der Respekt vor den Ambergern, wenngleich die Buchloer sich nicht verstecken wollen: „Natürlich ist Amberg ein echter Brocken, aber wenn wir 60 Minuten konzentriert unsere Leistung aufs Eis bringen, dann bin ich zuversichtlich, dass wir etwas Zählbares mitnehmen können“, meint Lerchner.
Auf dem Papier dürften die Oberpfälzer aber vermutlich der Favorit sein, aber wenn man in der wieder einmal extrem stark besetzten Bayernliga bestehen will, müssen die Buchloer von Anfang an da sein um ihre Punkte holen – vor allem zu Hause. Und hier bauen die Verantwortlichen natürlich auch auf die Unterstützung der eigenen Fans: „Die brauchen wir und die Jungs in jedem Fall, wenn wir erfolgreich starten wollen“, so die einhellige Meinung aus dem Piraten-Lager.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  20:31 Uhr
Bericht:     ESVB
Autor:     chs
 

tev-miesbachTEV Miesbach
TEV startet gegen Pfaffenhofen in die neue Saison

(BYL)  Nach knapp zwei Monaten Vorbereitungszeit startet morgen endlich die neue Bayernligasaison und der TEV empfängt um 18 Uhr den EC Pfaffenhofen im Miesbacher Eisstadion. Einen genauen Blick auf den ECP hat Jürgen Bretschneider geworfen.
Gegnercheck von Jürgen Bretschneider:
Nach der Vorrunde 2022/23 belegten die Eishogs mit 7 Punkten und einem Torverhältnis von 63:201, abgeschlagen den 15. Tabellenplatz. In der Abstiegsrunde sicherte sich der ECP mit 19 Punkten und einem Torverhältnis von 51:52 den 4. Platz und hatte mit dem Abstiegskampf nichts zu tun. 
Die Eishogs präsentierten 6 Neuzugänge. Keeper Lukas Usselmann (Crocodiles Hamburg), Alexander Eckl (2 Jahre inaktiv), Leon Koppitz (ERSC Amberg), Mario Strobel (EV Moosburg), Vitus Gleixner (EHC Klostersee) und Ondrej Vaculik (CE Timmendorfer Strand), der neben Jan Tlacil die zweite Kontigentstelle besetzt. Seine Karriere beendet Eigengewächs Christian Birk und Lukas Heß schloss sich dem HC Landesberg an. Neben den Hätinen-Brüdern, Liam und Kareem, Wassilij Guft-Sokolov, sowie Jacub und David Felsoci hat Headcoach Stefan Teufel erfahrene Spieler im Kader.
Zur Vorbereitung nahmen die Eishogs beim FEISTL-CUP in Dingolfing teil. Gegen den ESC Dorfen behielt der ECP mit 7:9 die Oberhand. Mit 10:5 mussten sich die Eishogs den Gladiators vom TSV Erding, sowie den IsarRats vom EV Dingolfing mit 4:2, geschlagen geben.
Einen Kantersieg feierte der EC Pfaffenhofen im Testspiel beim EV Moosburg. 0:10 (0:3; 0.5 0:2) hieß es am Ende für den Bayernligisten. Die Eishogs erwischten einen Sahnetag und spielten zwei Drittel lang absolut fehlerfrei.
Nach vier Testspielen auf fremdem Eis besiegten die Pfaffenhofener beim ersten Auftritt in der heimischen Stadtwerke-Arena den EV Dingolfing mit 7:3 und revanchierten sich damit für die Niederlage beim Turnier in Dingolfing.
Auch der zweite Vergleich mit dem EV Moosburg wurde eine klare Angelegenheit für den EC Pfaffenhofen. Die Eishogs siegten auch auf eigenem Eis deutlich mit 9:1.
Einen herben Dämpfer musste der EC Pfaffenhofen in seinem Testspiel beim ESC Dorfen hinnehmen. Gegen den Ligakonkurrenten mussten sich die Eishogs mit 7:2 geschlagen geben. Dieses Mal war die Partie für das Team von Trainer Stefan Teufel schon nach dem ersten Drittel gelaufen. Mit 0:6 lagen die Eishogs zur ersten Pause zurück und waren dabei vor allem zwischen der 12. Und 20. Minute völlig von der Rolle.
Im vorletzten Testspiel bei den Wanderers in Germering verloren die Eishogs mit 6:2.  Der Landesligist aus Germering übernahm mit dem Eröffnungsbully das Kommando und kam am Ende zum verdienten Erfolg.
Zur Generalprobe empfingen die Eishogs am Freitag, 13.10.2023 den ESC Vilshofen.
Die Ergebnisse der Testspiele sind aber auch schon wieder Geschichte, ab heute beginnt der Kampf um die wichtigen Punkte.
Kaderupdate:
Zdenek Travnicek kann fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. Einzig Johannes Bacher fehlt weiterhin verletzungsbedingt. Zudem ist Michael Grabmaier nach der Spieldauer-Disziplinarstrafe aus dem Vorbereitungsspiel gegen den EHC Klostersee am Sonntag gesperrt.
Dauerkarten:
Bestellte Dauerkarten können am Sonntag ab 17 Uhr an der Abendkasse abgeholt werden.
Pressekonferenz:
Ab dem ersten Pflichtspiel werden die Pressekonferenzen auf SpradeTV übertragen. Dazu wird die PK im Nostalgie Stüberl aufgenommen und per Livestream auf dem Fernseher in der Gaststätte übertragen.
Gemeinsam für Anian:
Vor rund neun Monaten erlitt Anian Geratsdorfer einen Herzinfarkt und Herzstillstand. Was lange auf Wunsch der Familie unter Verschluss blieb, wurde nun veröffentlicht. Um die anfallenden Kosten zu decken und stemmen zu können, wurde von Seiten der Familie Geratsdorfer ein Spendenkonto eingerichtet.
Der TEV unterstützt die Aktion kommunikativ und bittet um Spenden, um die Familie Geratsdorfer und unseren Goalie zu unterstützen:
Spendenkonto Anian Geratsdorfer
DE20 7115 2570 0012 5332 87
Kreissparkasse Miesbach Tegernsee
T-Shirtaktion für Anian:
Bei unserem ersten Heimspiel am Sonntag werden wir spezielle T-Shirts zugunsten der von Familie Geratsdorfer einberufenen Aktion Gemeinsam für Anian verkaufen. Ein großer Dank geht hierbei an die Stick Arena, die BrummiFit GmbH, die Schreinerei Birmoser und Boizbloz, die uns die Shirts kostenlos zur Verfügung stellen. Damit geht der komplette Verkaufspreis von 15€ (pro Stück) zugunsten von Anian.
Die Shirts sind auf 130 Stück limitiert und werden ab Sonntag am Fanshop verkauft.
 www.icehockeypage.de    Samstag 14.Oktober 2023  10:08 Uhr
Bericht:     TEVM
Autor:     sh

  
       
    

NEWS Landesverbände

Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen  /  Rheinland-Pfalz
   
   

ratingenRatinger Ice Aliens
Keine Chance für die Penguins

(RLW)  Mit einem überzeugenden 8:0-Erfolg vor 366 Zuschauern gegen die Wiehl Penguins bleiben die Ratinger Ice Aliens in der Regionalliga NRW weiter ungeschlagen. Christoph Oster hütete gestern Abend das Tor der Hausherren und diese gaben von Beginn der Partie an den Takt vor. Wiehl beschränkte sich zunächst auf die Defensive, was anfangs auch funktionierte. Nach zwei Strafen gegen die Gäste nutzte Tobias Brazda die Überzahl zum 1:0 in der 15. Minute. Sein Bruder Tim legte in der 17. Minute das 2:0 nach. Schreckmoment kurz vor Ende des Drittels, als Max Bleyer nach einem Zusammenstoß keine Luft mehr bekam. Nach Behandlung und Untersuchung durch den Arzt konnte er aber im zweiten Drittel wieder mitwirken.
In diesem zweiten Abschnitt agierte Wiehl offensiver und hatte auch einige Möglichkeiten, doch die Tore erzielten die Ice Aliens. Benjamin Hanke (27.), Toni Lamers (32.) und Max Bleyer (37.) schossen einen 5:0- Vorsprung zur zweiten Drittelpause heraus.
Der letzte Durchgang gestaltete sich ähnlich. Wiehl war bemüht, einen Treffer zu erzielen, die Ice Aliens zeigten jedoch eine starke Partie und gaben sich keine Blöße. Toni Lamers (44.), Tim Brazda (54.) und erneut Toni Lamers mit seinem dritten Treffer an diesem Abend (57.) schraubten das Endergebnis auf 8:0.
Cheftrainer Frank Gentges zeigte sich nach dem Spiel sehr erfreut:
"Wir haben gegen einen guten Gegner ein starkes Spiel gezeigt. Ich war mit allem sehr zufrieden."
Sonntag ist spielfrei für die Ice Aliens, das nächste Spiel steht am Sonntag, den 22.10.2023 um 18:00 Uhr gegen den Neusser EV auf dem Plan.
 www.icehockeypage.de    Samstag 14.Oktober 2023  11:36 Uhr
Bericht:     RIA
Autor:     us

 
dinslakenerkobrasDinslakener Kobras
Kobras empfangen die Rheine Ice Cats

(LLW)  Bei ihrem zweiten Heimspiel in der Landesliga NRW bekommen es die Dinslakener Giftschlangen mit einem arrivierten Team der Landesliga, den Rheine Ice Cats zu tun. Dabei erinnert der Name ein wenig an kuschelige Mietzekatzen, doch alle seien gewarnt: Es handelt sich um ein starkes Landesliga – Team. Die Ice Cats sind osteuropäisch geprägt und verfügen über 3 Importspieler, von denen natürlich im Spiel nur zwei eingesetzt werden dürfen.
Die beiden Topscorer sind allerdings deutsche Akteure: Der 30 – jährige Alexander Zimbelmann sowie der 25 – jährige Maximilian Pietschmann. Der Name Kevin Schophuis dürfte einigen Dinslakener Fans ebenfalls ein Begriff sein, war der 29 – jährige Verteidiger schon häufiger Gegner des Dinslakener Regionalliga – Teams.
Bemerkenswert, dass die Gäste kaum Veränderungen im Mannschaftsgefüge gegenüber der letzten Saison haben. Bis auf zwei Abgänge ist das Team 2023 / 2024 dasselbe wie das Team 2022 / 2023. Als Aufsteiger aus der Bezirksliga schaffte man es in der letzten Spielzeit auf Anhieb in der Hauptrunde der Landesliga auf Platz 2 und unterlag in den Playoffs erst im Finale den Troisdorf Dynamite.
Unsere Gäste kommen also mit besten Referenzen in die Schlangengrube.
Dieser starke Gegner kommt für Jörg Böhme und seine Jungs zu einem denkbar unglücklichen Zeitpunkt, denn das Verletzungspech hat sich in der Dinslakener Kabine breit gemacht. Und die meisten Akteure mit einer Verletzung fallen mindestens ein paar Wochen aus.
So hat die körperliche Partie gegen Neuss 1b ihre deutlichen Spuren hinterlassen: Schon während der Begegnung musste Dennis Kuik mit Rippenprellung passen, nachträglich stellten sich Verletzungen bei Kevin Wabinski und Marius Bedei heraus. Auch auf sie muss Coach Böhme wohl ein paar Wochen verzichten. Davis Gorski hat sich ebenfalls verletzt, allerdings nicht beim Eishockey. Dennoch wird er in den nächsten Wochen wohl keine Schlittschuhe schnüren können. Und über die Verletzung von Daniel Pleger ist hinlänglich berichtet worden.
„Natürlich gehen wir nicht aufs Eis um die Punkte herzuschenken, aber ich muss zugeben, dass die Voraussetzungen für einen Sieg schonmal besser waren“, nimmt Dinslakens Übungsleiter die Situation rund um das Lazarett mit einem Augenzwinkern. „Trübsal blasen nützt ja nichts, wir werden uns so teuer wie möglich verkaufen und es den Gegnern so lange wie möglich schwer machen.
Im besten Fall bis zur Schlusssirene und da ist es egal, wie der Gegner heißt“ gibt sich der Verantwortliche hinter der Dinslakener Bande kämpferisch.
Ob es die Kobras schaffen, den favorisierten Gästen Paroli zu bieten, kann man am Sonntag, den 15.10.202, ab 19:00 Uhr live in der Schlangengrube verfolgen.
 www.icehockeypage.de   Donnerstag 12 .Oktober 2023  20:23 Uhr
Bericht:     ERVD
Autor:     oh


grefrathphoenixGrefrath Phoenix
Neuzugang zum Saisonstart - GEG erwartet Herne zum ersten Heimspiel

(LLW)  Am Samstagabend, 14.10. startet die GEG mit einem Heimspiel gegen Liga-Neuling Herner EV 1b in die Landesliga-Saison 2023/24. Erstes Bully im Grefrather EisSport & EventPark ist um 19:30 Uhr. Kurz vor Saisonbeginn gibt es noch einmal Veränderung im Kader der Blau-Gelben. Stürmer Bennet Schroll verlässt das Team. Mit Tim Schröder wechselt nochmal ein Oberliga-erfahrener Verteidiger vom EV Duisburg an die Niers.
Alles ist angerichtet beim Grefrath Phoenix. Nach einer intensiven Saisonvorbereitung mit vier Testspiel-Begegnungen beginnt am Samstagabend endlich auch wieder der sportliche Wettkampf um Tore, Punkte und Siege. Gemeinsam mit den Teams aus Rheine, Moers, Dinslaken, Bergkamen, sowie den 1b-Vertretungen aus Hamm, Neuss und Herne gilt es in einer Einfachrunde jeweils mit Hin- und Rückspiel eine möglichst gute Ausgangsposition für die im Februar beginnenden Play-Offs zu erreichen.
Die GEG hat über die Sommermonate intensiv an den Grundlagen für die Saison gearbeitet und zudem mit zahlreichen Neuzugängen ihren Kader sowohl in Breite als auch in der Tiefe verstärkt. GEG-Trainer Joschua Schmitz sieht seine Jungs gut aufgestellt für die Runde in der er neben seinen Grefrath Phoenix vor allem die Black Tigers Moers, die Teams aus Hamm und Bergkamen, sowie den Vorjahres-Finalisten Rheine Ice Cats zum Favoritenkreis rechnet.
Eher schwierig einzuschätzen ist hingegen Grefraths Gegner am Samstagabend. Der Herner EV 1b geht als Aufsteiger aus der Bezirksliga mit einem jungen und hungrigen Team in die Saison, welches sicherlich für die eine oder andere Überraschung gut sein wird. Joschua Schmitz erwartet zum Saisonauftakt eine intensive Begegnung, möchte mit seinen Grefrather Jungs vor heimischem Publikum jedoch unbedingt die Oberhand behalten und mit einem Sieg erfolgreich in die Spielzeit starten. „Wir sind gut vorbereitet, müssen gegen Herne aber von Anfang an konzentriert unseren Match-Plan einhalten. In der Vorbereitung haben wir schon vieles richtig gemacht. Daran gilt es anzuknöpfen. Jedoch sind Meisterschaftsspiele eine ganz andere Angelegenheit. In der Liga erwarte ich ein enges Rennen um die vorderen Plätze. Bei insgesamt 14 Vorrundenspielen dürfen wir uns daher nicht all zu viele Fehler leisten und müssen Spiel für Spiel versuchen unsere Punkte einzusammeln“, so Schmitz.
Keine Frage - Die ersten drei Zähler sollen bereits am Samstagabend aufs Grefrather Punktekonto wandern. Für den Saisonauftakt gegen die Ruhrstädter hofft das Team dabei erneut auf die Unterstützung der Zuschauer und Fans, welche in der Vorsaison und auch beim zurückliegenden Heim-Test gegen Troisdorf wieder verstärkt den Weg in die schmucke Grefrather Eissporthalle gefunden hatten. Es hat sich offenbar rumgesprochen, dass an der Niers wieder attraktiver Eishockeysport geboten wird. Auch in diesem Jahr dürfen die Besucherinnen und Besucher wieder selbst über die Höhe ihres Eintrittsgeldes bestimmen. Weiterhin gilt bei allen Heimspielen des Grefrath Phoenix „Pay what you want!“ bei freier Sitzplatzwahl.
Zum Liga-Start nicht mehr dabei sein wird Stürmer Bennet Schroll. Der 22-jährige Stürmer war in der kompletten Vorbereitung nicht zum Einsatz gekommen und verlässt die GEG nun endgültig mit unbekanntem Ziel. „Ich halte sehr viel von Bennet’s spielerischen Fähigkeiten“, so Joschua Schmitz, der als Coach und sportlicher Leiter beim Phoenix sowohl für das Training als auch die Mannschaftszusammenstellung verantwortlich ist. Schmitz weiter: „Leider hat mich Bennet im Sommer und auch zuletzt in der Zeit der Saisonvorbereitung nicht davon überzeugen können, dass er den Kaderplatz unbedingt haben möchte. Im Moment passt es einfach nicht, so dass ich mich entschieden habe, dass es eine Veränderung geben soll. Ich danke Bennet für seinen bisherigen Einsatz für den Grefrath Phoenix und wünsche ihm alles erdenklich Gute für seine weitere sportliche Zukunft“.
Nicht als Ersatz für den offensiven Bennet Schroll, jedoch als Verstärkung für die Defensive stößt mit Verteidiger Tim Schröder ein achter Neuzugang zum Kader. Der 21-Jährige begann mit dem Eishockey sogar bei der Grefrather EG, wechselte dann mit 14 Jahren jedoch zum EV Duisburg und durchlief dort sämtliche Altersspielklassen bis hin zur 1. Mannschaft der Füchse, für die er auf 28 Oberliga-Einsätze kam. Auch für dieses Jahr war Schröder fest für den Duisburger Oberliga-Kader eingeplant. Um sich mehr auf die Berufsausbildung konzentrieren zu können, hat sich der gebürtige Viersener jedoch gegen die äußerst zeitintensive dritthöchste Spielklasse entschieden und erst kürzlich bei den Füchsen um Freigabe gebeten. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Füchse und Geschäftsführer Tom Södler, welche äußerst fair einen schnellen und unkomplizierten Wechsel ermöglicht haben.
Joschua Schmitz sieht in dem neuen Defensivspezialisten eine enorme Verstärkung für sein Team: „Tim ist ein brutal schneller und sehr athletischer Verteidiger mit gutem Auge und guter Spielidee. Mit ihm gewinnen wir nochmal sehr viel Qualität und damit zusätzliche Optionen für unser Defensivspiel hinzu“. Schröder wird künftig mit der Rückennummer 93 auflaufen und gegen Herne seinen Einstand im Phoenix-Trikot geben.
Damit steht Schmitz für den Saisonauftakt am Samstagabend ein breiter Kader zur Verfügung. Fehlen werden jedoch die Verteidiger Benedikt Pricken und Julius Krölls. Beide konnten in der vergangenen Woche berufsbedingt nicht trainieren. Für Yorck Löwenstein käme ein Einsatz nach einer leichten Oberkörperverletzung noch zu früh, wird aber voraussichtlich in der kommenden Woche wieder zur Verfügung stehen.
Es kann also endlich losgehen. Es ist ‚Eiszeit‘ an der Grefrather Stadionstraße.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  08:10 Uhr
Bericht:     GEG
Autor:     dr


baerenneuwiedBären Neuwied
Special Teams machen den Unterschied - Neuwied kassiert gegen Heerenveen zwei von vier Gegentoren in Unterzahl

(RLP)  Der Wille war dem EHC Neuwied am Freitagabend im BeNe League Cup-Heimspiel gegen die Unis Flyers Heerenveen nicht abzusprechen, zum Sieg hat es trotzdem nicht gereicht. Gegen den BeNe League-Finalisten der Saison 2022/23 verloren die Bären mit 1:4 (0:0; 1:3; 0:1).
Trainer Andreas Lupzig setzte mit veränderten Zusammenstellungen ein erstes Zeichen und hoffte auf Besserung. Gegenüber dem Heimspiel gegen die Leuven Chiefs rückte Tobias Etzel an die Seite von Kevin Lavallee und Jeff Smith in die erste Reihe. In der zweiten Formation stürmten Maximilian Wasser und Jack DeBoer neben Thorben Beeg, während dort Janeck Sperling aufgrund einer studienbedingten Pflichtveranstaltung fehlte. Tom Chetik, Björn Asbach sowie Joshua Stephens bildeten die dritte Linie, während das Duo Xaver Hochstraßer und Kirill Litvinov keine Eiszeit erhielt.
Da beide Mannschaften nicht unbedingt vielversprechend in die Saison gestartet waren, überraschte es wenig, dass sie zunächst darauf bedacht waren, Fehler zu vermeiden. Die verhaltene Anfangsphase mit reichlich Einsatz, aber gebremsten Schaum in der Offensive beendete Maximilian Rieger mit einem Open-Ice-Hit in der neutralen Zone. Danach stiegen die Intensität und die Anzahl der Spannungsmomente. Kevin Lavallee besaß die erste nennenswerte Chance im ersten Abschnitt, als er nach einem Solo an Martijn Oosterwijk scheiterte (12.).  Nur eine Minute später verhinderte Tjaard Jansen im Neuwieder Tor gegen Henri Ruotsalainen den Rückstand. Am torlosen Remis zur ersten Pause hatten beide Seiten nichts auszusetzen.
Dieses Ergebnis hielten die Bären im Mitteldrittel nur 69 Sekunden. Verteidiger Lowie Vreys traf zum 0:1. Der Rückstand verunsichert den EHC in den Minuten danach. Die Bären mussten sich schütteln und in Unterzahl den zweiten Gegentreffer schlucken. Heerenveens Kapitän Jasper Nordemann erhöhte (28.). Gegen Mitte der Spielzeit kamen die Gastgeber besser in die Begegnung. Die Reihe mit Beeg, Wasser und DeBoer sorgte mit einem starken Wechsel für eine EHC-Druckphase, dann scheiterte Lavallee aus naher Distanz an Osterwijk und Thorben Beeg besorgte den Anschluss. An der eigenen blauen Linie eroberte der Neuwieder Angreifer mit der Rückennummer 19 die Scheibe, setzte sich mit einem entschlossenen Solo durch und vollstreckte kaltschnäuzig (38.). „Wir haben sehr viel investiert, Belohnung dafür gab es null", sagte Bären-Trainer Andreas Lupzig zum zweiten Drittel. Besonders bitter und schmerzvoll für die Gastgeber: Während sie auf den Ausgleich hofften, trafen die Flyers zu einem Zeitpunkt, der die Deichstädter wie ein Tiefschlag traf. 3,3 Sekunden standen im zweiten Drittel noch auf der Hallenuhr, als Jesse Barwell jubelte. „Ein billiges Tor", ärgerte sich Lupzig später.
Gästetrainer Michael Nason brachte in seiner Analyse den entscheidenden Unterschied auf den Punkt: „In einem engen Spiel haben die Über- und Unterzahlformationen den Ausschlag gegeben." Und zwar für seine Mannschaft. Die Niederländer verwerteten zwei von drei Powerplays. Heerenveens viertes und letztes Tor des Abends vor 649 Zuschauern fiel erneut in Überzahl. Barwell traf zum zweiten Mal und setzte den EHC endgültig schachmatt (53.). Trainer Lupzig sah trotzdem einen Grundstein gelegt: „Wir haben mit Leidenschaft und Bereitschaft gespielt, und wenn wir so arbeiten, kommen wir da raus. Das ist keine Floskel, sondern davon bin ich überzeugt."
 www.icehockeypage.de    Samstag 14.Oktober 2023  09:48 Uhr
Bericht:     EHCN
Autor:     rw

  
        
    

NEWS Landesverbände

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
fassberlinFASS Berlin
Gipfeltreffen in der Eissporthalle Charlottenburg

(RLO)  Morgen (Samstag, 14.10.23, 19:30 Uhr) feiert FASS Berlin Heimpremiere – wenn auch in der Eissporthalle Charlottenburg. Zu Gast ist der amtierende Meister Chemnitz Crashers. Beide Teams stehen punktgleich und verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Die Abendkasse öffnet um 18:30 Uhr. Natürlich können dort auch Saisontickets erworben werden.
Die Crashers haben einen größeren personellen Umbruch vollzogen. Insbesondere haben in der Verteidigung Tobias Rentzsch und Michael Stiegler, die über viele Jahre das Chemnitzer Eishockey geprägt hatten, ihre Karrieren beendet. Allerdings haben in den ersten drei Saisonspielen besonders die Neuzugänge Deinats, Neudecker, Weißgerber, Berlin und Friedrich sportlich aufhorchen lassen. Damit bleiben die Westsachsen ein heißer Titelkandidat.
Auch der Fanartikel-Verkauf geht morgen in der Eissporthalle Charlottenburg los. Neu sind die signierten PlayerCards unserer Spieler, welche für 1 Euro erworben werden können. Einen neuen Fanschal wird es auch geben, wenn auch erst in einigen Wochen.
Headcoach Christopher Scholz ist an diesem Wochenende in der komfortablen Situation, auf seinen kompletten Kader zurückgreifen zu können. Die zuletzt erkrankten und angeschlagenen Spieler waren im Abschlusstraining ausnahmslos dabei. Im Tor dürfte Patrick Hoffmann stehen, der sich in Lauterbach erneut in Galaform gezeigt hat. Im Angriff bietet FASS mit Daniel Volynec, Tom Fiedler und Gregor Kubail die aktuell drei besten Scorer der Regionalliga Ost auf.
G | Hoffmann, Thiem, Kaaden
D | Haase, Miethke, Preiß, Levin, Wild, Babinsky, Pilz, Licitis, Altmann
F | Kubail, Butasch, Fiedler, Renz, Noack, Volynec, Weihrauch, Merk, Braun, Jentzsch, Freunschlag
Treffen könnt Ihr das Team übrigens schon am Mittag in einigen Filialen von Getränke Hoffmann.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  14:28 Uhr
Bericht:     FASSB
Autor:     ah

  
     
    

NEWS Nachwuchs-Eishockey

Nationalmannschaften  /  Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände
  
     
 
troisdorfdynamiteEHC Troisdorf
Auszeichnung für die beste Nachwuchsarbeit - Erich-Kühnhackl-Stiftung überreicht den goldenen Puck für die beste Nachwuchsarbeit an den EHC Troisdorf

Im Rahmen der 32. „Eishockey-Classics“ – einem Golfturnier der Erich-Kühnhackl-Stiftung ging der „Goldene Puck“ an den EHC Troisdorf für herausragende Nachwuchsarbeit. Der Preis wird mit 5.000 € für den Nachwuchs honoriert.
Das ist eine große Anerkennung der jahrelang erfolgreichen Nachwuchsarbeit in Troisdorf. Hier trainieren etwa 240 Kinder und Jugendliche den schnellsten Sport der Welt. „Eine unfassbare Zahl an Trainern und Betreuern“ kümmert sich um den Eishockeynachwuchs, so Ben Zamek, Stiftungs-Vorstand in seiner Laudatio.
Im Weiteren zitiert er den Bundestrainer Robert Schöffler: „Es spielen so viele Kinder im Verein, dass sie gar nicht alle auf das Eis gebracht werden können und man dringend normalerweise eine 2. Eisfläche bräuchte.“
Die sei durchaus in der Planung, berichtete Vereins-Vize Oliver Ames. Und dann erzählte er, dass der EHC die Eishalle mittlerweile ganzjährig betreibe, „und dank Fotovoltaik auf dem Dach rentiert sich das“. Denn die Halle sei „jeden Tag von früh um 6 bis abends um 11 ausgebucht“, betonte er. „Bei uns trainieren und spielen allein 20 Hobbyteams.“ Oliver Ames war gemeinsam mit Jugendobmann Gordon Lang und Headcoach der U7 und U9 Britta Schwethelm nach Speyer zur Preisverleihung angereist.
„Die Freude über diese Anerkennung unserer Arbeit ist riesig. Wir sehen diese Auszeichnung als Belohnung für unsere jahrelange Investition in die Nachwuchsarbeit und als Ansporn weiterzumachen,“ so Torsten Pfalz – Präsident des EHC Troisdorf e.V.
Die 11 Mannschaften sind bereits in die Saison 2023/24 gestartet und somit wird der Icedome in den nächsten Monaten zum Austragungsort für viele spannende Partien. Alle Spiele des Nachwuchs von U7 bis U20 können kostenfrei besucht und die Heimspiele ab der Altersklasse U13 durch unser neues Kamerasysystem im Livestream verfolgt werden. Die Termine und Links zu den Spielen sind auf der Internetseite www.ehc-troisdorf.de wie auch in den sozialen Medien zu finden.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  10:02 Uhr
Bericht:     EHCT
Autor:     cd


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
BEV-U13 Stützpunktturnier - Der Bayrische Eissportverband führt im Rahmen des Förderkonzepts der U13 ein überregionales Stützpunktturnier durch

Der Bayrische Eissportverband (BEV) führt am kommenden Samstag, den 14.10.2023, im Leistungszentrum in Füssen ein überregionales Stützpunktturnier durch. Hierzu wurden Spieler des Jahrgangs 2011 aus ganz Bayern eingeladen. Zusätzlich zum Spielbetrieb hält der Mentaltrainer Marcus Kerti einen Vortrag, für die Eltern, welche Rolle der Kopf im Leistungssport spielt. Robert Schöpfer, der Landestrainer, nominiert insgesamt neun Spieler der Starbulls Rosenheim für diese Maßnahme. Dazu zählen Eichinger Michael, Gebert Jonas, Herrmann Tom, Kink Paul, Klarl Leon, Kummer Daniel, Morawe Pascal, Neumann Linus und Stockenreiter Sebastian.
Hintergrund dieses Turniers ist eine Kadersichtung des Verbandes. Anfang November wird ebenfalls ein Stützpunktturnier für die U13 des BEVs stattfinden. Diese zwei Turniere sind entscheidend, welche Spieler ins folgende Camp eingeladen werden.
Das Stützpunktturnier ist in sechs Mannschaften, inklusive einer Mädchen Mannschaft, von circa 20 Spielern, aufgeteilt und in die Mannschaften rot, weiß, blau, schwarz, gelb und grün.
Die Starbulls werden in Team schwarz spielen. Ein Spiel dauert jeweils 27 Minuten und es wird jeweils gegen alle Mannschaften gespielt.
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  13:54 Uhr
Bericht:    SBR 
Autor:     lk

    
       
    

NEWS Frauen-Eishockey

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
  
     
 
deutschereishockeypokalDeutscher Eishockey Bund
DEB-Pokal der Frauen startet in eine neue Runde

(DEB)  Am Samstagabend beginnt für die Frauenteams des deutschen Eishockeys das Turnier um den DEB-Pokal. Wie bereits in der vorherigen Saison nehmen neben den Mannschaften der Deutschen Frauen Eishockey-Liga (DFEL) auch ausgewählte Vereine aus den Landes- und Eishockeyverbänden (LEV & EHV) teil. In der diesjährigen Ausgabe des Pokals gibt es im Vergleich zum Vorjahr eine kleine Veränderung in der Zusammenstellung der jeweiligen Turnierrunden. Die LEV/EHV-Vereine spielen innerhalb von drei Runden unter sich die jeweils zwei besten Mannschaften aus, die anschließend im Viertelfinale auf die DFEL-Vereine, mit Beteiligung des amtierenden Titelträgers ERC Ingolstadt, treffen werden.
So setzen sich für die erste Runde des DEB-Pokals folgende Spielpaarungen zusammen:
14.10.2023 18:00 Uhr EJ Kassel IceCats – SG ETC Crimmitschau /ESV Halle
15.10.2023 19:00 Uhr Eisadler Dortmund – Kölner EC “Die Haie“
21.10.2023 18:00 Uhr ESC River Rats Geretsried – EHC Ulm / Neu-Ulm
21.10.2023 19:00 Uhr EC Hannover Indians – ASV Penguins Hamburg
28.10.2023 13:00 Uhr Schwenninger ERC 04 – EKU Mannheim 1b
Das Viertelfinale mit Beteiligung der DFEL-Teams findet am zweiten Dezemberwochenende vom 09. bis 10.12.2023 statt. Die Pokalsiegerinnen werden anschließend im Rahmen des Final-Four-Turniers Anfang Februar 2024 in Füssen ermittelt. Hierfür wurden folgende Termine festgelegt:
03.02.2024 15:30 Uhr erstes Halbfinalspiel
03.02.2024 19:00 Uhr zweites Halbfinalspiel
04.02.2024 11:00 Uhr Spiel um Platz 3
04.02.2024 14:30 Uhr Finale
Alle Spielpaarungen, die Turnierübersicht sowie Livestreams zu den einzelnen Partien gibt es unter: https://deb-online.live/liga/damen/deb-pokal-frauen/
Leiter DEB-Spielbetrieb Markus Schubert: „Die Zusammenarbeit zwischen der DFEL mit den LEV und EHV ist sehr wichtig und vor allem für die Weiterentwicklung im Fraueneishockey von elementarer Bedeutung. Umso mehr freut es uns, dass sich für dieses Pokalturnier die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr enorm gesteigert hat. Wir können gespannt sein, welche zwei Teams sich schlussendlich für das Viertelfinale mit DFEL-Beteiligung qualifizieren werden und ob sogar die ein oder andere Überraschung mit dabei ist.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 13.Oktober 2023  12:01 Uhr
Bericht:     DEB
Autor:     ma

   
  Samstag 14.Oktober 2023
13:45 Uhr
Informationen:
Ergebnisse:  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
Bericht:
Autor:
IHP  
sc  
  www.icehockeypage.de
  
  

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