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September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 29.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 15 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM: 4:3-Erfolg gegen den Gastgeber!
(DEB)  Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat ihre zweite Begegnung bei der 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Tschechien gewonnen. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter gewann gegen den Gastgeber aus Tschechien mit 4:3 (2:1, 1:0, 1:2).
Die deutsche U20-Nationalmannschaft startete – wie bereits in der Auftaktpartie gegen die USA – gut in die Partie und durfte erneut früh jubeln. Lukas Reichel brachte die Scheibe im Tor unter (2. Minute), nachdem die Tschechen bereits nach neun Sekunden ihre erste Strafzeit hinnehmen mussten. John-Jason Peterka erhöhte in der achten Minute nach Assists von Tim Stützle und Moritz Seider zur Zwei-Tore-Führung. Nachdem der Torschütze jedoch eine 2+10 Minuten-Strafe für einen Check von hinten bekam, brachte Martin Has den Gastgeber auf 2:1 heran. Im Mittelabschnitt erhöhte Dominik Bokk in der 34. Minute in Überzahl auf 3:1. Gleicher Spieler traf in der 48. Minute und besorgte somit sogar eine 4:1-Führung für die DEB-Auswahl. Es war der dritte Überzahltreffer der deutschen Mannschaft im Spiel und der fünfte Überzahltreffer im Turnier. Anschließend wurde es allerdings noch einmal spannend: Jan Jenik traf in der 50. Minute zum 2:4, Libor Zabransky brachte den Gastgeber in der 53. Minute sogar auf 3:4 heran. Die tschechischen Zuschauer verwandelten die Ostravar Arena in der Folge in einen Hexenkessel, in dem die deutsche U20-Nationalmannschaft allerdings ihre Führung bis zum Ende verteidigte und somit den ersten Sieg bei der 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft sowie den ersten WM-Erfolg als Trainer für U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter feierte.
Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat am morgigen Tag spielfrei. In der Ostravar Arena trifft die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter im nächsten Spiel am Montag, den 30. Dezember 2019, ab 15.00 Uhr auf Kanada. Alle WM-Spiele der deutschen Mannschaft und das Finale werden live und exklusiv auf MagentaSport übertragen.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: “Der heutige Sieg tut unglaublich gut. Das Ergebnis ist sehr wichtig für unsere Mannschaft. Die Jungs haben sich den Erfolg mit ihrer großen Leidenschaft und ihrem großen Kämpferherz verdient. Nun gilt es trotz der Freude über den Sieg jedoch fokussiert und ruhig an die kommenden Herausforderungen heranzugehen.”
Franz Reindl, DEB-Präsident: “Es war ein großer Sieg unserer U20-Nationalmannschaft – hart erkämpft, aber auch spielerisch und taktisch überzeugend. Gratulation an Tobias Abstreiter und an das gesamte Team!”
  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Dezimierte DEG erkämpft sich einen Punkt - 2:3 n.V. gegen Schwenningen!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG unterliegt den Schwenninger Wild Wings mit 2:3 n.V. (0:1; 1:1; 1:0; 0:1). In dieser Saison scheint es ein neues, ungeschriebenes Eishockey-Gesetz zu geben: Spiele zwischen der Düsseldorfer EG und den Schwenninger Wild Wings sind nicht nach 60 Minuten vorbei und gehen 3:2 aus. So war es auch im dritten Aufeinandertreffen. Nach einem 0:2-Rückstand der Rot-Gelben ging es in die Verlängerung, wo sich dieses Mal die Wild Wings den Zusatzpunkt sicherten.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls siegen im Jubiläumsspiel
(DEL)   Erfolgreiches Jubiläum für den EHC Red Bull München. Im 500. Hauptrundenspiel seit dem Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) im Jahr 2010 behielt der Spitzenreiter bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 5:1 (1:0|1:0|3:1) die Oberhand. Bobby Sanguinetti, Trevor Parkes (2), Yasin Ehliz sowie Patrick Hager bescherten den Münchnern mit ihren Toren vor 7.672 Zuschauern den Derbysieg und in der Tabelle einen Elf-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Straubing. 
Zur Freude der zahlreich ins Frankenland mitgereisten Münchner Fans knüpfte ihr Team im ersten Drittel an die starke Leistung aus dem Derby gegen Ingolstadt (5:4 n.V.) an. Vor allem die Angriffsreihe mit Philip Gogulla, Hager und Ehliz riss mit ihrem Tempo immer wieder Lücken auf. Eine schöne Kombination über Kapitän Hager, der für Gogulla zurücklegte und an Sanguinetti weiterleitete, vollendete der Verteidiger zum frühen 1:0 (4.). Um die Führung zu halten, war anschließend eine Parade von Goalie Daniel Fießinger gegen Eugen Alanov sowie eine konzentrierte Leistung der Special Teams bei zwei Nürnberger Powerplays nötig. Zum zweiten Treffer fehlten München in der 13. Minute nur wenige Zentimeter, als Blake Parlett den Puck an den Pfosten setzte. 
Nach der ersten Pause kamen die Ice Tigers druckvoll aus der Kabine. Eine Strafzeit gegen die Gastgeber beendete jedoch die Drangphase. Mit einem Powerplay-Treffer im fünften aufeinanderfolgenden Spiel stellte der Spitzenreiter auf 2:0. Mark Voakes passte direkt vor das Nürnberger Tor, wo Niklas Treutle nicht verhindern konnte, dass mehrere Spieler die Scheibe über die Linie stocherten (24.). Parkes stand nach Videobeweis der Schiedsrichter als Torschütze fest. Das zweite Tor gab den Red Bulls noch mehr Sicherheit. Weil Fießinger nicht aus der Ruhe zu bringen war und seine Vorderleute einige Schüsse blockten, ging es mit 2:0 in die zweite Pause. 
Der Schlussabschnitt begann ähnlich wie das erste Drittel. Wieder nutzte der Spitzenreiter eine der ersten Chancen zum 3:0. Parkes schnürte aus kurzer Distanz seinen Doppelpack (44.), während Ehliz nach einem Konter alleine auf Treutle zufahren konnte und mit einem platzierten Schuss auf das lange Eck (49.) die Vorentscheidung herbeiführte. Zwar wurde Fießinger direkt nach dem Mittelbully von Chad Bassen erstmals bezwungen (50.). Doch auch in doppelter Unterzahl geriet der fünfte Münchner Sieg in Serie nicht mehr in Gefahr. Hager setzte den Schlusspunkt, als er Parletts Schlagschuss zum 5:1 ins Tor lenkte (59.).
  
    
Bayreuth Tigers
Der Sonderzug-Mythos lebt
(DEL2)  Bei allen Spielen seit Neugründung 2006 mit Sonderzug, egal ob Heim- oder Auswärtsspiel bleiben die Tigers erfolgreich.
Der ziemlich radikal umformierte, amtierende Meister mit großer Fanunterstützung durch den Sonderzug angereist, versuchte gleich die Initiative zu ergreifen. Den ersten Treffer markierten aber die Hausherren durch einen schönen und gelungenen „Bauerntrick“ des vorne mit aufgerückten Verteidiger Martens. Der Ausgleich der Gäste ließ aber nicht lange auf sich warten, als Mayer den zweiten Nachschuss gegen die zu zaghafte Bayreuther Defensive und den chancenlosen Jaeger verwandelte. In der Folgezeit hatte kein Team klare Vorteile aber die Towerstars hatte noch eine starke Kombination im Köcher. Mayer und Just spielten den aufgerückten Verteidiger Haaranen frei und dieser traf mit der Rückhand zur Führung.
Trotz 90 Sekunden doppelter Überzahl für Ravensburg startete das zweite Drittel relativ uninspiriert. Wenig Action von beiden Seiten prägten die ersten Minuten, man neutralisierte sich. Das hinderte die Gastgeber aber nicht den Ausgleich zu erzielen. Bartosch und Bernhardt spielten sich durch und Kunz nutzte in diesem Moment den Abstauber.
Mit dem Schlussdrittel verwandelte sich die Lethargie aber teilweise in Spektakel, denn die Partie wurde nun intensiver und offener geführt. Erst traf Lillich im Powerplay aus dem Slot, nach starkem Rückpass von Melanson und Mayer glich für die Gäste ebenfalls bei 5 gegen 4 aus. Dazwischen lag auch noch ein Metallkracher von Driendl, sowie eine Spieldauerstrafe gegen den Bayreuther Martens. Da sich aber auch Ravensburg nun einige Strafen von den häufig ziemlich unglücklich agierenden Schiedsrichtern einfingen, kamen die Tigers aber selbst wieder in Überzahl, was Melanson mit einem sauberen Direktschuss zum 4-3 nutzte. Die Towerstars versuchten sich zwar nochmal ins Spiel zu kämpfen, bei dem auch zwischenzeitlich der Bayreuther Verteidiger Karlsson verletzt ausgeschieden war. Mit vereinten Kräften und einem sehr ruhig und sicher agierenden Brett Jaeger im Tor der Oberfranken hielt man den Angriffswellen stand und wenige Sekunden vor Ende traf Torjäger Gron mit einem Schuss aus dem eigenen Drittel ins für einen sechsten Feldspieler verwaiste Gehäuse zum Endstand.
Wichtiger Sieg für die Gelb-Schwarzen, die damit den oben beschriebenen Mythos weitere Nahrung gaben und sich nun etwas gestärkt auf die nächsten Aufgaben konzentrieren können.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Sonntag, dem 5.Januar statt. Spielbeginn ist dann gegen Frankfurt erneut bereits um 16 Uhr.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
0:5! Eispiraten erneut sieglos - Westsachsen können Niederlagenserie nicht stoppen
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr fünftes Spiel in Serie verloren. Bei den Freiburger Wölfen gab es eine herbe 0:5-Niederlage. Dabei sorgten die Special Teams bereits im zweiten Drittel für eine Vorentscheidung der Partie.
Personal: Die Eispiraten mussten weiterhin auf die Langzeitverletzten Alex Wideman (Mittelhandbruch) und Carl Hudson (Fußbruch) verzichten. Mit dabei war dafür aber Vincent Schlenker, der seine Oberkörperverletzung auskurierte. Im Tor startete dieses Mal Mark Arnsperger.
Die Zuschauer in der ausverkauften Echte Helden Arena sahen zu Beginn ein Spiel mit wenigen Torchancen. Beide Teams spielten zurückhaltend und abwartend. Schließlich waren es die Gastgeber, die ihre erste Großchance nutzen konnten. Vorausgegangen war ein Foul von Schietzold an Linsemaier – Den folgenden Powerplaytreffer erzielte Luke Pither in der elften Minute – 0:1. Die Eispiraten schienen wütend und drängten fortan auf den schnellen Ausgleich. Jedoch konnten sowohl Dominic Walsh als auch Ty Wishart und Vincent Schlenker ihre Möglichkeiten nicht nutzen.
Auch im zweiten Abschnitt begegneten sich zumeist zwei Teams auf Augenhöhe. Einmal mehr waren es die Special Teams, welche das Spiel binnen weniger Minuten schon vorentscheiden sollten. Sowohl Linsenmaier (26.) als auch Spiro (30.) und Pageau (39.) konnten allesamt die Undiszipliniertheiten der Eispiraten ausnutzen und schraubten das Ergebnis noch vor der zweiten Drittelpause auf 0:4 in die Höhe.
Das Schlussdrittel blieb dann lange ereignisarm. Die Freiburger ließen die Eispiraten anlaufen, fanden jedoch immer wieder Mittel gegen die Eispiraten-Offensive. Zu allem Überfluss musste Mark Arnsperger gut 15 Minuten vor dem Ende sein drittes Saisonspiel vorzeitig beenden. Aufgrund einer gebrochenen Kufe spielte Michael Bitzer für den 20-Jährigen weiter – und musste auch noch einmal hinter sich greifen. Scott Allen, ein ehemaliger Eispirat, machte nach 51 Minuten den Deckel drauf – 0:5.
  
    
Dresdner Eislöwen
4:1-Sieg vor ausverkauftem Haus
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den EC Bad Nauheim mit 4:1 (0:1; 3:0; 1:0) gewonnen. Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf Stürmer Elvijs Biezais (Oberkörperverletzung) verzichten.
Vor ausverkauftem Haus starteten beide Teams schwungvoll ins Spiel. Die Dresdner Eislöwen riskierten erneut unnötige Strafen und schenkten Bad Nauheim folglich drei Powerplays. Die Gäste nutzten eine Powerplaysituation und gingen nach einem Treffer von Mike Card (11.) in Führung.  
Innerhalb von 14 Sekunden drehten Sebastian Zauner und Petr Pohl mit einem Doppelschlag das Spiel und brachten die Eislöwen in der 30. Spielminute in Front. Erneut war es Petr Pohl (35.), der den Puck im Powerplay für Dresden ein zweites Mal an diesem Abend im Tor unterbringen konnte.
Im letzten Drittel setzte Petr Pohl (58.) mit seinem Empty-Net-Goal den Schlusspunkt und machte damit seinen Hattrick komplett.
Christof Kreutzer, Cheftrainer EC Bad Nauheim: „Ich denke wir haben sehr gut begonnen und ein gutes erstes Drittel gespielt. Am Ende des Tages waren wir etwas zu harmlos, um hier zu gewinnen. Viele Leute sagen immer, dass wir bei unserem Powerplay noch Luft nach oben haben. Heute konnten wir im Powerplay treffen, aber mir ist es lieber, wenn wir die Powerplaysituationen nicht nutzen und die Spiele gewinnen. Offensiv haben wir viele Chancen liegen gelassen, weshalb es schwierig war das Spiel nochmal zu drehen. Wir hätten heute mehr erreichen können.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Es war ein sehr wichtiger und verdienter Sieg für uns. Wir haben gutes Forechecking gespielt und waren hinten stabil. Mit dem Doppelschlag im zweiten Drittel hatten wir das Momentum auf unserer Seite und haben anschließend das Spiel auch in die richtige Richtung gelenkt. Wichtig ist, dass wir jetzt zwei Spiele mit jeweils nur einem Gegentor absolviert haben. Ich hoffe, dass die Jungs daran glauben, dass man offensiv erfolgreich sein kann und defensiv dennoch eine gute Leistung zeigt. Die Torhüterleistung auf beiden Seiten war heute sehr stark.“
Das nächste DEL2-Punktspiel vor dem großen HOCKEY OPEN AIR 2020 im Rudolf-Harbig-Stadion bestreiten die Dresdner Eislöwen am Montag, 30. Dezember um 18.30 Uhr bei den Tölzer Löwen.
  
    
EC Kassel Huskies
Huskies unterliegen im Spitzenspiel Heilbronn mit 2:5
(DEL2)  Die Kassel Huskies haben das DEL2-Spitzenspiel verloren: Am Samstagnachmittag, anlässlich des Familientages, gab es eine 2:5-Niederlage gegen die Heilbronner Falken. Vor der Rekordkulisse von 6100 Zuschauern – ausverkauft – konnten die Huskies nicht an das überragende 7:1 aus dem Hinspiel anknüpfen. Es war ein weiteres Spiel in der wohl stressigsten Zeit des Jahres mit sechs Spielen zwischen dem 22. Dezember und dem 5. Januar. Für Kassel trafen Denis Shevyrin und Richie Mueller.
In der Anfangsphase waren es die Gäste, die mächtig Dampf machten und sich für ihr Engagement auch zeitig belohnten. Denis Shevyrin war gerade zum abkühlen auf die Strafbank geschickt worden, da erzielte Heilbronns Dylan Wruck die 1:0-Führung (7.). Die Vorlage hatte mit Derek Damon ausgerechnet ein Ex-Husky gegeben. Und die Gäste blieben wacher. Sie erwischten Leon Hungerecker im Huskies-Tor nur zwei Minuten später erneut eiskalt. Eine schöne Kombination über Damon und Ian Brady vollendete erneut Wruck zum frühen 2:0 aus Sicht der Gäste (9.). Der klassische Fehlstart in die Partie war perfekt. Die Gäste blieben bissig, störten früh und griffen beherzt an – die Huskies hielten dagegen, belohnten sich aber nicht im ersten Durchgang, obwohl sie abermals mehr Schüsse für sich verbuchen konnten, als der Gegner.
Und auch im Mittelabschnitt gelang es nicht, den Puck an Matthias Nemec im Falken-Tor vorbei zu bringen. Beste Chance hatte Alexander Karachun in der 23. Minute, als er aussichtsreich vor dem Tor über den Puck säbelte. Selbst eine 20-sekündige 5:3-Überzahl in der 31. Minute konnten die Blau-Weißen nicht nutzen – es war wie verhext. Die Falken störten früh und gut die Kasseler Offensiv-Bemühungen, doch wenn ein Puck auf das Tor von Nemec kam, parierte dieser souverän. Karachun, Ben Duffy, Shevyrin – sie alle scheiterten. Also blieb es beim 0:2-Rückstand. Die Hoffnung blieb, im drittel Durchgang endlich das befreiende Tor zu erzielen und zur Aufholjagd zu blasen.
Doch von wegen. Statt eines Tores, das die Befreiung an diesem Nachmittag hätte bringen sollen, erwischten die Falken die Schlittenhunde nach der Pause eiskalt. Erneut war es das Duo Damon-Wruck, das die Gäste jubeln ließ. Denis Shevyrin saß gerade auf der Strafbank, da nutzten die Falken den freien Raum und Wruck traf zum dritten Mal an diesem Tag (41.). Immerhin: Nachdem Shevyrin von der Strafbank zurückgekehrt war knallte er von der Blauen Linie einfach mal drauf und der Puck sauste zum 1:3 in die Maschen (44.). Hoffnung? Ja, aber nur kurz. Denn keine Minute später stellten die Gäste den alten Abstand wieder her. Diesmal fungierte Wruck als Vorbereiter, über Damon kam der Puck zu Tim Miller – 1:4, 45. Minute. Stephan Tramm saß zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank. Und es sollte noch schlimmer kommen für Kassel: Nur drei Minuten später konnten die Huskies einen Konter noch toll verteidigen, leisteten sich aber in der Vorwärtsbewegung einen fatalen Fehlpass und Wruck nutzte die unerwartete Chance zu seinem vierten Treffer (48.). Damit war die Messe gelesen. Richi Muellers 2:5 – ein feiner Schlagschuss vom linken Bullykreis – hatte nur noch kosmetischen Wert, auch wenn Kassel weiterhin mit aller Kraft gegen die Niederlage kämpfte.
„Natürlich bin ich enttäuscht, wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt – Heilbronn schon“, bilanzierte Tim Kehler nach dem Spiel. „Damon und Wruck konnten wir heute nicht stoppen“. Und er zeigte sich beeindruckt von der Kulisse an diesem Tag: „Das war großartig, wirklich außergewöhnlich und eine tolle Show.“
Vor dem Spiel hatte es eine Premiere gegeben: Die neun Jahre alte Lily Seifert traute sich vor der mächtigen Kulisse des ausverkauften Hauses im Wechsel mit Hallensprecher Sven Breiter die Mannschaft via Mikrophon aufs Eis zu holen, die durch das Spalier der Nachwuchstalente der EJK auf die Eisfläche kam. Während der Partie wurden Lose mit attraktiven Preisen zu Gunsten der EJK verkauft, in der ersten Drittelpause spielte die U7 der Kasseler Jugend vor und in der zweiten Pause gab es ein lustiges Bobbycar-Spiel für Familien. Ein rundum gelungener Familientag also.
Zeit, die Füße hoch zulegen bleibt nicht: Noch vor Silvester steht das Auswärtsspiel in Bietigheim an. Am kommenden Montag, 30. Dezember, ist erstes Bully um 20 Uhr bei den Steelers. Ab 3. Januar folgt dann der Doppelspieltag der Huskies gegen die Ravensburg Towerstars: Erst in Ravensburg (3. Januar, 20 Uhr), dann in der Eissporthalle (Sonntag, 5. Januar, 18.30 Uhr).
Tickets für die Heimspiele gibt es an der Abendkasse und im Fanshop, online und im VVK.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker verlieren beim EVL mit 2:1 - Über 700 ESVK Fans begleiteten ihre Mannschaft nach Niederbayern 
​(DEL2)  Zum heutigen Auswärtsspiel beim EV Landshut konnte ESVK Trainer Andreas Brockmann wieder auf Calvin Pokorny zurück greifen. Der Stürmer rückte nach seiner Sperre[nbsp] wieder an die Seite von Max Schmidle und Jere Laaksonen. Youngster Max Oswald behielt dagegen dank guter Leitungen den Platz in der vierten Sturmformation. Dafür musste Louis Latta heute pausieren. Im Tor gab Stefan Vajs sein Comeback 
Das Spiel nahm dann vor 4.139 Zuschauern, darunter mindestens 700 Fans aus dem Allgäu, gleich richtig Fahrt auf. Beide Teams spielten schnelles und geradliniges Eishockey und es kam auch sofort zu ersten Torabschlüssen. Welche aber beide Torhüter nicht vor wirkliche Probleme stellten. Die Hausherren hatten dabei zu Beginn etwas mehr vom Spiel, was sich aber nach wenigen Minuten zu einem ausgeglichenen Spiel entwickelte, bei dem derbytypisch um jeden Zentimeter Eis gekämpft wurde. Die Kaufbeurer gingen dann in Minute 13 mit 0:1 in Führung. Jaroslav Hübl im Kasten der Niederbayern konnte einen Schuss von Julian Eichinger nicht festhalten und Max Schmidle stand vor dem Tor goldrichtig und verwertete den Abpraller gekonnt. Auf der Gegenseite musste Stefan Vajs gegen Alexander Ehl und Robbie Czarnik sein ganzes Können aufzeigen, um einen Treffer des EVL zu verhindern. Sein Gegenüber parierte wenig später ebenfalls stark. Calvin Pokorny hatte nach einem gewonnen Bully von Jere Laaksonen direkt abgezogen. So ging es mit einem Spielstand von 0:1 in die erste Pause.
Das zweite Drittel war die schon das erste weiter hart umkämpft. Die Joker hatten dabei wohl etwas mehr Zeit in der Offensive verbracht wie der EVL. Richtig gute Torchancen waren aber eher Mangelware, da beide Mannschaften gut verteidigten. Ein dicker Fehler in der ESVK Abwehr ermöglichte den Hausherren dann fast wie aus dem Nichts den Ausgleich. Marco Baßler tauchte nach einen Scheibengewinn alleine vor Stefan Vajs auf und ließ dem Joker Torhüter mit einem trockenen Schuss keine Abwehrmöglichkeit. Gespielt waren da 26 Minuten. Die Joker hatten in einem ersten Powerplay nach 28 Minuten zwei gefährliche Schüsse zu verzeichnen. Viel mehr aber ließen die Landshuter nicht zu. Ein erstes Powerplay für den EVL wurde dann fast zum Boomerang für den EVL. Branden Gracel und Tobi Wörle liefen einen zwei auf eins Konter und letzter konnte nur noch unfair am Torerfolg gehindert werden, so dass auch die Niederbayern eine Strafe aufgebrummt bekamen. Kurz vor der zweiten Pause hatte erneut Tobi Wörle die dicke Chance auf einen zweiten Treffer für die Allgäuer. Jaroslav Hübl aber hielt klasse. Somit ging es mit einen 1:1 Unentschieden in die zweite Drittelpause.
Wie in den ersten beiden Dritteln sollte auch im letzten Abschnitt wiederum nur ein Treffer fallen. Aus Sicht der Kaufbeurer aber auf der falschen Seite. Wie man auch an der Schussstatistik zum Spiel erahnen kann – diese lautet am Schluss 17 zu 22 aus Sicht des Heimteam - waren Großchancen weiterhin kaum vorhanden. Auch in zwei Überzahlspielen hatten die Allgäuer keine wirklich großen Möglichkeiten. Der entscheidende Treffer fiel dann in der 51. Spielminute. Ein Fehlpass von Antti Kerälä leitete den Angriff der Hausherren ein, Mathieu Pompei spielte einen genauen Pass auf Max Brandl und dieser setzte die Scheibe zum 2:1 genau unter die Latte. Doppelt bitter für den ESVK. Kurz zuvor hatte sich Florian Thomas bei einem Schussblock wohl schwerer am Knie verletzt und somit mussten die Joker fortan auf einen wichtigen Spieler verzichten.Die Joker investierten dann wiederum mehr die Offensive, ohne aber zu richtig guten Gelegenheiten zu kommen. Da half auch ein weiteres Powerplay gut sechs Minuten vor dem Ende nicht. Trainer Andreas Brockmann setzte mit der Herausnahme von Torhüter Stefan Vajs noch einmal alles, aber auch bei sechs gegen fünf Feldspielern gelang dem ESVK kein Treffer mehr.
  
    
Oberliga Süd
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC mit Arbeitssieg gegen die Selber Wölfe
(OLS)  Es war ein hartes Stück Arbeit am heutigen Samstagabend, doch der  
Deggendorfer SC bezwang am Ende vor 2290 Zuschauern die Selber Wölfe  
mit 5:4. Zwar konnte Trainer Dave Allison vor der Partie wieder auf  
die Rückkehrer Thomas Greilinger, David Seidl, als auch auf Andreas  
und Christoph Gawlik setzen, jedoch fehlte Verteidiger Marcel Pfänder  
kurzfristig krankheitsbedingt.
Die zahlreich gekommenen Zuschauer sahen im ersten Drittel keine  
hochklassige Partie, die zunächst von vielen Fehlpässen und  
Zweikämpfen auf beiden Seiten geprägt war. Große Tormöglichkeiten  
blieben zunächst aus, doch in der 19. Minute fasste sich René Röthke  
ein Herz und erzielte nach einem energischen Lauf das 1:0 für die  
Hausherren.
Der zweite Spielabschnitt begann dann mit einem Paukenschlag aus  
Deggendorfer Sicht. Erneut war es René Röthke der in der 22. Minute  
nach toller Vorarbeit von Filip Reisnecker auf 2:0 stellte. Doch die  
Gäste steckten nicht auf und kamen in der 25. Minute durch einen  
schnell vorgetragenen Konter durch Pavel Pisarek auf 2:1 heran. Es  
entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch, bei dem in der 33.  
Minute schließlich erneut die Hausherren jubeln durften. Neuzugang  
Alex Großrubatscher traf nach tollem Pass von Andrew Schembri zum 3:1.  
Für Großrubatscher war es der erste Treffer im ersten Heimspiel für  
seinen neuen Club. Doch die Wölfe antworteten postwendend. Richard  
Gelke erzielte in der 34. Minute mit einem platzierten Schuss ins  
lange Eck das 3:2. Mit diesem Spielstand ging es auch in die zweite  
Drittelpause.
Im Schlussabschnitt legten die Deggendorfer dann einen Blitzstart hin  
und erhöhten das Ergebnis binnen der ersten sechs Minuten auf 5:2.  
Zunächst traf Andrew Schembri nach Querpass von René Röthke, ehe  
Rückkehrer Christoph Gawlik in der 46. Minute nach Vorarbeit von  
Curtis Leinweber auf 5:2 stellte. Im weiteren Drittelverlauf kamen die  
Gäste durch Gare (54.) und Schmidt (59.) noch einmal auf 5:4 heran,  
doch der DSC ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und  
brachte das Ergebnis über die Zeit.
Bereits in zwei Tagen treffen sich beide Teams erneut, dann reisen die  
Deggendorfer Kufencracks nach Selb, wo sie auf die heimischen Wölfe  
treffen.
  
    
ECDC Memmingen
Endlich geknackt: Indians besiegen Riessersee vor großer Kulisse
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat das Heimspiel gegen den SC Riessersee mit 5:4 nach Penaltyschießen gewonnen. Gegen die Gäste von der Zugspitze bekamen knapp 3000 Zuschauer am Hühnerberg das volle Programm geboten, ehe die Indians den Sieg bejubeln konnten.
Proppevoll war der Memminger Hühnerberg am Samstag Nachmittag zur etwas ungewohnten Zeit von 16: 30 Uhr. Knapp 3000 Zuschauer waren am Familientag ins Stadion gekommen und sahen noch vor Beginn eine grandiose Choreographie der Memminger Fankurve. Auch das Spiel auf dem Eis wusste zu Beginn gleich zu gefallen. Nach nur vier Minuten brachte Marvin Schmid die Hausherren durch einen satten Schlagschuss in Führung. Wenig später legte Tim Richter nach, als er den herauseilenden Torhüter umkurvte und zum 2:0 einschob. Leider, aus Memminger Sicht, hielt der Vorsprung nicht bis zur Drittelpause. Mit einem Doppelschlag stellten die Gäste noch vor der ersten Sirene das Spiel etwas auf den Kopf. Zwei Chancen durch Östling und Mayr reichten, um den Ausgleich herzustellen.
Erneut ging es also mit einem Unentschieden in die nächsten 20 Minuten. Die Gäste von der Zugspitze waren nun etwas überlegen, die Treffer machten aber die Memminger. Brad Snetsinger traf zunächst in Überzahl (31.), ehe Patrik Beck gut drei Minuten später erhöhte und erneut für eine Zwei-Tore-Führung sorgte mit der es in die zweite Pause ging.
Doch, wie bereits im Anfangsdrittel, kam der SCR wieder zurück. Erneut mussten die Memminger zusehen, wie die Gäste aus wenigen Möglichkeiten Kapital schlugen und das Ergebnis auf 4:4 stellten. Zunächst traf erneut der Schwede Victor Östling, ehe Moritz Miguez rund zehn Minuten vor dem Ende sein Team endgültig zurück ins Spiel brachte. Mit dem Unentschieden ging es dann auch in die Verlängerung.
In der Overtime schaffte es kein Team einen Treffer zu erzielen, auch wenn die Indians eine Überzahlsituation zugesprochen bekamen. Die Fans am Hühnerberg bekamen nun also das ganze Programm zu sehen und durften sich über ein Penaltyschießen freuen. Zunächst lief Linus Svedlund für die Indians an, er verwandelte sicher. Doch auch der Garmischer Schütze konnte Joey Vollmer verladen und sorgte für weitere Spannung. Brad Snetsinger, im zweiten Memminger Versuch, blieb eiskalt und knallte den Puck in den Winkel und da Joey Vollmer im Anschluss beide Schüsse parieren konnte, gingen die Rot-Weißen mit dem wichtigen Zusatzpunkt aus der Partie und bleiben weiter ungeschlagen vor eigener Kulisse.
Das Programm der Indians ist auch in den kommenden Tagen sehr straff. Am Montag gastieren die Maustädter in Garmisch zum direkten Rückspiel, in der nächsten Woche folgen außerdem das Heimspiel gegen Füssen (Freitag) sowie die Partie in Peiting.
  
    
VER Selb
Großer und nimmermüder Kampf wird nicht belohnt
(OLS)  Unsere Wölfe boten am 28. Spieltag dem Tabellenzweiten Deggendorfer SC einen großen Kampf, mussten sich jedoch in einer temporeichen und packenden Oberligapartie unglücklich mit 5:4 geschlagen geben. Über zwei Drittel waren unsere Wölfe mit dem DEL-2 Absteiger absolut auf Augenhöhe und kämpften sich selbst nach einem vermeintlich uneinholbaren 2:5 Rückstand zurück in die Partie, ohne sich dafür zu belohnen. Mit Moral, Einsatz und Kampfeswillen überzeugte unser völlig intakt wirkendes Wolfsrudel, für das bei effektiveren Chancenverwertung und Überzahlausbeute durchaus mehr drin gewesen wäre. Eine Partie, die Mut macht für die kommenden Aufgaben und die Revanche am kommenden Montag in Selb – „weiter mit Henry Thom an der Bande der Wölfe“ so VER-Vize Thomas Manzei bei Radio Euroherz nach dieser nervenaufreibenden Partie.
Mit zwei Siegen in Folge und neuem Selbstvertrauen reisten unsere Cracks nach Deggendorf. Die Niederbayern nicht ganz frei von Personalsorgen, mussten sie u.a. auf Stammgoalie Zabolotny und Topscorer Osterberg verzichten. Dafür waren nach längerer Verletzungspause Ex-DEL-Crack Greilinger und die beiden Gawlik-Brüder wieder mit dabei. Wölfe-Coach Thom vertraute seinem siegreichen Team gegen Weiden und Höchstadt, musste jedoch noch im ersten Drittel Umstellungen vornehmen, da Müller verletzungsbedingt ausschied (und leider von keinem im Stadion anwesenden Arzt genäht werden konnte). Im Tor erhielt abermals Mechel den Vorzug vor Deske. Mechel hatte, wie auch sein Gegenüber, im ersten Abschnitt wenig zu tun. In der flotten und überaus fairen Begegnung geizten beide Teams über weite Strecken mit nennenswert herausgearbeiteten Torchancen. Grund dafür: Beide Mannschaften störten frühzeitig im Spielaufbau und erzwangen somit den Gegner zu Fehlern. Die knappe 1:0-Führung nach 20 Minuten für die Gastgeber mehr als glücklich in einem von den Spielanteilen ausgeglichenem Drittel. 62 Sekunden vor der Pausensirene gelang Röthke, der nicht entschieden gestört wurde, glücklich (er traf die Scheibe nicht richtig) die Führung. Bis dahin ließen unsere Wölfe nicht viel zu, standen defensiv gut und machten es den DEL-2-Absteiger sehr schwer. Die beste Wölfe-Chance bis dato in der 6. Minute, als die Niederbayern unsortiert wirkten, aber Gelke und Kabitzky einen 2/1 Konter nicht erfolgreich abschlossen. Auch bei einem zugesprochenen Überzahlspiel der DSC in Not, aber es fehlte der erfolgreiche Abschluss. Gute Schlussphase mit einigen nennenswerten Offensivszenen – mit einem gravierenden Unterschied. Während unseren Wölfen einfach das Quäntchen Glück im Abschluss fehlte – McDonald, Gare oder auch Pisarik mit abgefälschten Schuss – hatte der DSC das besagte Scheibenglück – 62 Sekunden vor der ersten Pause zum 1:0.
Mit viel Wut im Bauch und voller Tatendrang wollten unsere Jungs den Ausgleich. McDonald auf Pisarik, aber der Neuzugang scheiterte, ebenfalls wenig später Kabitzky. Wir machten vieles richtig, einziges Manko die Chancenverwertung. Effektiver und kaltschnäuziger hier die Hausherren. Röthke von Schembri mustergültig bedient, besorgte mit einem trockenen Schuss das 2:0 für seine Farben. Degendorf nun alles im Griff habend?
Nein, keineswegs, auch wenn Seidl wenig später gut postiert die Chance zum 3:0 vergab. Es waren unsere Wölfe, die nun mächtig aufdrehten und zur Aufholjagd bliesen. Als Pisarik mit einer klasse Einzelleistung – sein trockener Handgelenkschuss schlug oben im rechten Eck ein – auf 2:1 verkürzte, waren wir nun endgültig wieder im Spiel. Deggendorf stark beeindruckt, hatte Glück, dass Kabitzky und Ondruschka, wie auch später bei einem Konter Kolb nur knapp verfehlten. Das gefährlichere und aktivere Team waren unsere Wölfe, die Führung der Hausherren wankte. Mitten in die Wölfe-Überlegenheit dann urplötzlich das 3:1 – Mechel ohne Abwehrchance. Die Freude bei den Niederbayern war nur von kurzer Dauer. 48 Sekunden später unsere Jungs mit der passenden Antwort – Gelke zirkelte den Puck an Schroth zum 3:2 Anschluss vorbei. Pisarik wenig später vergab freistehend den möglichen Ausgleich, der förmlich in der Luft lag, aber nicht fiel, Deggendorf rettete sich mit Glück und Geschick in die zweite Pause.
Mit einem starken Überzahlspiel heizten unsere Mannen den Hausherren gleich richtig ein, aber Deggendorf überstand diese brenzlige Situation schadlos. Unsere Wölfe obenauf, aber die Hausherren eiskalt, stellten den Spielverlauf förmlich auf den Kopf. Ein Doppelschlag – 5:2 für Deggendorf – die vorzeitige Entscheidung? Mit Nichten. Getreu dem Motto „Wölfe geben niemals auf“ setzten wir nochmals alle vorhandenen Kräfte frei und als Gare zum wichtigen 5:3 Anschluss traf, wurde eine hochdramatische Schlussphase eingeläutet. Als Röthke für ein Vergehen gegen Kolb mit Verletzungsfolge – mit etwas Verspätung rückwirkend noch 2+2 Strafminuten erhielt, die Chance für unsere Farben, den vierten Treffer nachzulegen. Dieser fiel auch – Wölfe- Coach Thom setzte alles auf eine Karte, zog Mechel für einen weiteren Feldspieler und wurde belohnt. Schmidt aus dem Gewähl zum 5:4, 115 Sekunden vor Ende. Drohte die Partie nun zugunsten für Selb zu kippen? Nach Auszeiten beider Teams lief uns leider die Zeit davon, Deggendorf brachte den knappen Erfolg über die Zeit, unsere Mannen wurden für ihren nimmermüden Einsatz ohne jeglichen Punkt belohnt.
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls verlieren mit 2:5 gegen den Favoriten aus Peiting
(OLS)  Nach gutem und temporeichem Start verliert der ERC Sonthofen nach dem 1:2 in Unterzahl den Faden. Der Rückstand aus dem ersten Drittel war anschließend leider nicht mehr aufzuholen.
Die Gastgeber begannen hoch motiviert und nach der Rückkehr von Marc Sill und Adam Skala konnte nach Langem mal wieder mit drei kompletten  Blöcken angetreten werden. Die Bulls erarbeiteten sich Chance um Chance, konnten jedoch leider keine zum Torerfolg nutzen. Als in der zehnten Spielminute Ondrej Havlicek auf die Strafbank musste, machten es ihnen die Gäste vor. Lukas Gohlke passte auf Daniel Reichert und dieser erzielte das 1:0 für Peiting in Überzahl. Die Sonthofer schienen genau aufgepasst zu haben, denn es dauerte lediglich 14 Sekunden bis Filip Stopinski auf sehenswerten Pass von Ondrej Havlicek den Ausgleich erzielen konnte. In der 17. Spielminute nutzte Thomas Heger erneut eine Überzahl Situation zum Torerfolg für die Gäste. Anschließend verloren die Bulls etwas den Faden und die Pfaffenwinkler nutzten dies eiskalt aus. Mit Toren in der 18. Und 19. Minute schraubten sie die Führung noch vor der Pause auf 1:4 in die Höhe. Die Torschützen waren dabei Florian Stauder und Dominic Krabbat.
Im zweiten Drittel kamen die Bulls mit viel Druck aus der Kabine, doch trotz dieser Überlegenheit konnte die Ekrt Truppe selbst zwei Überzahlsituationen nicht zu Torerfolgen nutzen. Unter Anderem scheiterte Edgars Homjakovs mit einem Solo am bestens aufgelegten Andreas Magg. So dauerte es bis zur 39. Spielminute bis der Puck im Netz zappelte. Wieder war es Filip Stopinski, der nach einem Schuss von Vladimir Kames in Überzahl zum Ausgleich abstaubte. Mit dem nun etwas verkürzten zwei Tore Vorsprung für Peiting ging es auch in die zweite Drittelpause.
Auch im letzten Abschnitt blieb das Bild unverändert. Der ERC Sonthofen mühte sich redlich, doch am starken Andreas Maag kamen sie nicht vorbei. Der einzige Treffer sollte in diesem Drittel dem EC Peiting in Person von Florian Stauder gelingen. Nach abgesessener Strafe von Lukas Gohlke eroberten die Oberbayern im eigenen Drittel die Scheibe und spielten diese zügig ins Angriffsdrittel. Dort schloss Stauder dann aus der Distanz ab und der Puck schlug zum 2:5 Endstand im Netz ein. Das Fazit des Spiel ist: wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt und hinten die Tore zu leicht hergibt, verliert man trotz Überlegenheit. Die Möglichkeit zur Revanche ergibt sich bereits am Montag, wenn die Bulls zum Rückspiel in Peiting zu Gast sind.
  
    
Bezirksliga Bayern
    
ERC Lechbruck
Flößer siegen beim amtierenden Meister
(BBZL)  Der ERC Lechbruck bleibt in der Erfolgsspur: Mit einem 4:2-Auswärtserfolg beim Titelkandidaten SG Lindenberg/Lindau, untermauern die Lecher ihre eigenen Spitzenplatzambitionen und klettern auf den zweiten Tabellenplatz der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4. Drei Punkte trennen den ERC nun von Tabellenführer ESV Türkheim, der allerdings zwei Spiele mehr absolviert hat.
Mit über 200 Zuschauern war der passende Rahmen für das Spitzenspiel der beiden Dauerrivalen im eiskalten Lindenberger Eisstadion gegeben. Und der ERC Lechbruck zeigte von Beginn an, dass die Reise an den Bodensee keine Kaffeefahrt sein sollte. Von der ersten Sekunde an nahmen die Lecher das Heft in die Hand und drängten auf das Tor der Hausherren. In der 4. Spielminute vollendete ERC-Kapitän Matthias Erhard eine schön herausgespielte Kombination über Patrick Völk und Marcus Köpf zum 1:0 für die Blau-Weißen. Aus einer stabilen Defensive heraus konnten immer wieder gefährliche Angriffe gefahren werden, doch der gute Torhüter der SGLL, Dominik Hattler, konnte eine höhere Gästeführung verhindern.
Im zweiten Drittel machten die Flößer da weiter, wo sie aufgehört hatten. Lindenberg/Lindau hatte durchaus seine Spielanteile, doch die Lecher verstanden es hervorragend, die gefährlichen Torjäger der Heimmannschaft in Schach zu halten, den Rest erledigte Lukas Bauer im Tor des ERC Lechbruck. In der 26. Minute spielte Matthias Erhard seinen Sturmpartner Marcus Köpf an, dieser legt auf den immer besser in Fahrt kommenden Patrick Völk auf, damit dieser trocken die 2:0-Führung erzielt. Zwei starke Mannschaften liefern sich nun einen Schlagabtausch, bei dem die Flößer diesmal auch der mentale Sieger waren. Denn in der entscheidenden Phase leistete sich die SG Lindenberg/Lindau einige Strafzeiten, die der ERC gnadenlos ausnutzte: Jeweils im Powerplay sorgten Dominik Kösl (34., Assists: Lukas Zugmaier, Marek Hatas) und Marcus Köpf (37., Assists: Dominik Kösl, Patrick Völk) für die 4:0-Führung und damit die Vorentscheidung.
Im letzten Abschnitt mobilisierten die Hausherren noch einmal alles und versuchten den Anschluss herzustellen. In der 48. Spielminute gelang dann Michael Wellenberger der erste Treffer für die SGLL. Diese bäumte sich nun noch einmal auf, doch der ERC war meist Herr der Lage und konnte seinerseits weitere hochkarätige Chancen herausspielen. Bei besserer Chancenverwertung hätten hier weiter 2-3 Treffer für die Lecher fallen können, doch Dominik Hattler hielt seine Farben im Spiel. In den letzten beiden Minuten nahm Lindenberg/Lindau Hattler zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und tatsächlich konnte Manuel Merk zwanzig Sekunden vor Spielende den zweiten Treffer für die Westallgäuer erzielen. Allerdings war dies nur noch Ergebniskosmetik und der ERC Lechbruck nahm erstmals seit vier Jahren alle Punkte aus Lindenberg mit nach Hause.
ERC-Trainer Jörg Peters: „Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat heute sechzig Minuten das umgesetzt, was wir im Training besprochen hatten. Es war eine souveräne Leistung gegen ein heimstarkes Topteam der Bezirksliga, das heute in Bestbesetzung gegen uns angetreten ist.“
Weiter geht es für die Flößer am 3. Januar um 19:30 Uhr gegen die 1b des ESC Kempten. Das erste Heimspiel des neuen Jahres soll natürlich gewonnen werden, um den Angriff auf die Tabellenführung fortzusetzen.
  
    
Regionalliga West
   
Dinslakener EC Kobras
Kobras unterliegen dem Neusser EV
(RLW)  Wenn bei den Kobras in dieser Saison eines konstant ist, dann sind es starke Leistungsschwankungen. Gab es gegen Ratingen zuletzt 4 sehr starke Drittel der Giftschlangen zu bejubeln, trauerten einige der ca. 40 mitgereisten Dinslakener Fans gestern bei der 5:6 – Niederlage in Overtime dem Spritgeld nach, das sie für die Fahrt nach Neuss ausgegeben hatte.
Trotz 18 Feldspieler plus 2 Torhüter war man gestern nicht in der Lage, das Spiel der Gastgeber zu unterbinden und sein eigenes Spiel aufzuziehen. Paradox auch, dass sich die zwischenzeitliche 2:0 – Führung der Giftschlangen nach gut 5 Spielminuten eher kontraproduktiv auf den restlichen Spielverlauf für die Dinslakener auswirkte. Ohne den verdienten Sieg der Neusser schmälern zu wollen, eine engagierte Gegenwehr seitens der Kobras sieht für gewöhnlich anders aus. Ganz anders.
Und dann passierte das, was dem Spiel die entscheidende Wende gab: das Anschlusstor in der 9. Spielminute. Fortan hörten die Gastgeber damit auf, wie das Kaninchen vor der Schlange zu zittern und legten mal locker eine Schippe drauf. Ein Sachverhalt, der den Kobras bis zum Spielende nicht gelingen wollte. Die Mannschaft von Trainer Daniel Benske, bislang im gesamten Saisonverlauf sieglos, witterte nun ihre Chance und zeigte sich einsatzfreudig, passsicher, konterstark und effektiv im Abschluss, während einige Leistungsträger der Dinslakener gestern Abend Vieles schuldig blieben. Ein gut aufgelegter Ken Passmann im Neusser Kasten erledigte den Rest.
Nachdem die Niederrheiner eine 4-minütige Überzahl ungenutzt ließen, wurden sie dann in der 18. Spielminute prompt bestraft. Nikolai Varianov besorgte für seine Farben den 2:2 – Ausgleich. Ein Treffer, bei dem auch Lucas Eckardt keine glückliche Figur machte. Spätestens jetzt hatten die Hausherren Blut geleckt und machten es den Dinslakenern durch schnelles Passspiel immer schwerer. Eine Folge davon war das 3:2 für den NEV. Thorben Beeg war 19 Sekunden vor Drittelende unbedrängt ca. 5m vor dem Gehäuse von Lucas Eckardt zum Schuss gekommen. Bei dem Hammer in den linken Winkel war der Goalie diesmal ohne Abwehrmöglichkeit.
Für den Rest der Spielzeit könnte man grob den Verlauf wie folgt beschreiben: Die Kobras bemühten sich vergeblich um Spielkontrolle, die sich ihnen bietenden Möglichkeiten wurden häufig von Ken Passmann zunichte gemacht oder wurden schlichtweg vergeben, während die Neusser durch einfache, schnelle Kombinationen die Dinslakener Defensive vor immer neue Herausforderungen stellte. Zwar schaffte Stefan Dreyer kurz nach der ersten Drittelpause den 3:3 – Ausgleich, aber dann verpufften die Dinslakener Bemühungen im weiteren Verlauf. Dafür zeigten sich nun die Hausherren sehr um einen Sieg bemüht, schafften sie es doch, sich durch Felix Wolter (31.) und Leon Offer einen 2-Tore-Vorsprung herauszuspielen.
Nach letzterem Treffer waren nur noch 15 Minuten zu spielen. Milan Vanek stellte später auf 2 Reihen um, was die Kobras wieder in die Partie brachte. Dennis Appelhans in der 52. Und Philipp Heffler in Überzahl in der 60. Spielminute besorgten den 5:5 – Ausgleich nach regulärer Spielzeit.
Aber auch die Verlängerung war sinnbildlich für das Spiel der Kobras am gestrigen Abend. Mit einer Überzahlsituation in die Overtime gegangen, vermochten es die Gäste nicht, den Puck an Passmann vorbei zu bringen. Eine am gegnerischen Tor getätigte Regelwidrigkeit eines Kobra – Spielers hob dann die Überzahlsituation auf. Als die Gastgeber später wieder vollzählig und somit in eigener Überzahl waren, führte Maximilian Bleyer die schwarze Hartgummischeibe im Verteidigungsdrittel der Kobras unbedrängt Richtung Tor von Lucas Eckardt. Die drei auf dem Eis befindlichen Dinslakener deckten nun die drei Neusser Spieler, die Bleyer hätte anspielen können, vergaßen aber, rechtzeitig den Puck - führenden Bleyer zu attackieren, der dann wenig Mühe hatte, mit einem Kracher in den linken oberen Winkel den Zusatzpunkt für die Neusser zu sichern.
„Das war eines der schlechtesten Spiele, was wir diese Saison abgeliefert haben. Selbst der eine Punkt, den wir erhalten haben, war aus meiner Sicht glücklich. Ich hoffe, dass diese Niederlage zum richtigen Zeitpunkt kam und meiner Mannschaft eine Lehre ist. Man kann in dieser Liga gegen kein anderes Team mit nur 80% Leistung antreten, auch wenn man mit 18 Feldspielern und 2 Torhütern aufläuft. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen“ lautete das knappe Statement von Milan Vanek im Anschluss an die Begegnung.
Gleich haben die Giftschlangen durch abliefern einer besseren Leistung im Interregio – Cup in Lüttich die Möglichkeit, verlorengegangenes Selbstvertrauen zurück zu gewinnen. Das Eröffnungsbully gibt’s um 18:45 Uhr.
  
    
EHC Neuwied Bären
1301 Zuschauer sehen Diezer Derbysieg
(RLW)  Das war pure Werbung für den Eishockeysport in der Region! Vor der Rekordkulisse von 1301 Zuschauern schlagen die Rockets der EG Diez-Limburg nach 0:2-Rückstand im Derby die Bären aus Neuwied mit 4:2 (0:1, 1:1, 3:0). Kein Spiel in der Regionalliga West hat in der laufenden Saison mehr Zuschauer angelockt. Beide Fanlager sorgten für eine tolle und friedliche Atmosphäre am Diezer Heckenweg. Dass sich die Gastgeber am Ende knapp durchsetzen konnten war verdient, wurde aber zu einer echten Geduldsprobe.
„Wir müssen die 100-prozentigen Chancen verhindern, denn die wird Neuwied nutzen“, hatte EGDL-Trainer Frank Petrozza vor dem Spiel gesagt und damit genau vor solchen Szenen gewarnt wie in der 15. Spielminute: US-Stürmer Jeff Smith stand nach einem Querpass alleine vor dem Rockets-Kasten und musste die Scheibe nur noch zur Neuwieder Führung einschießen. „Wir waren in den ersten zehn Minuten nicht präsent genug und immer einen Schritt zu spät“, analysierte Petrozza nach der Partie. Die Führung für die Bären nach dem ersten Drittel war daher nicht unverdient.
Zwar erspielten sich auch die Rockets Torchancen, die Gastgeber brachten jedoch zu wenige Scheiben gefährlich auf das Bärentor. Dort stand in dieser Saison erstmals Lukas Schaffrath zwischen den Pfosten vom Oberligisten Herner EV. Schaffrath, ehemaliger EHC-Keeper, ist mit einer Förderlizenz für die Deichstädter ausgestattet. Auf der Gegenseite hielt aber einmal mehr auch Jan Guryca seine Mannschaft mit starken Safes im Spiel. Zwar konnte er in Unterzahl das 2:0 der Neuwieder durch Kevin Wilson nicht verhindern (27.), wenig später aber entschärfte er einen Alleingang und verhinderte damit ein möglicherweise vorentscheidendes 0:3.
„Nach dem schwachen Start habe ich bis zur 27. Minute ein ausgeglichenes Spiel gesehen. Und trotzdem lagen wir mit 0:2 zurück“, sagte Petrozza, der seinem Team jedoch einen „großen Kampf“ bescheinigte. Und nicht nur das: Mit zunehmender Spieldauer wurde die EGDL, die auf Kapitän Kevin Lavallee, Fabian Mörschler und Pablo Gimenez verzichten musste, auch immer dominanter. Was blieb war die Tatsache, dass zu wenige Schüsse auf den Kasten gingen oder von Schaffrath pariert wurden. Einzig Pierre Wex machte bei seinem Schuss in der 31. Minute alles richtig und verkürzte für die Rockets auf 1:2. So ging es in die zweite Pause.  
Im letzten Drittel setzte sich dann jedoch die hohe Qualität im EGDL-Kader durch. Die Mannen von der Lahn dominierten nun das Spielgeschehen, ließen nur noch wenige Chancen der Gastgeber zu. Der Ausglich von Alexander Seifert in der 47. Minute war die logische Konsequenz der Überlegenheit. Und als man zum ersten und einzigen Mal in Überzahl agieren durfte - Neuwied hatte hierzu gleich fünf Mal die Gelegenheit - brachte Kyle Piwowarczyk seine Mannschaft erstmals in Führung (58.). Als die Bären wenig später den Keeper für einen weiteren Feldspieler vom Eis holten, traf Pierre Wex sehenswert aus dem eigenen Drittel zum 4:2-Endstand (60.). Am Ende hatten die Rockets lediglich 2:36 der 60 Spielminuten in Führung gelegen, es waren jedoch die entscheidenden am Ende. 
„Die Fans haben ein spannendes Spiel gesehen“, sagte Bärentrainer Leos Sulak. „Die spielerische und optische Überlegenheit der Diezer war da. Aber wir haben defensiv sehr gut gestanden. Schade, dass die Jungs dafür zum Schluss nicht belohnt wurden. Das späte 2:3 tut weh. Aber wir haben dennoch ein sehr gutes Spiel abgeliefert.“ Sein Gegenüber Frank Petrozza lobte seine Mannschaft und die Kulisse: „Erstmal ein großes Dankeschön an die Zuschauer für diese super Stimmung. Das hat heute richtig Spaß gemacht. Wir haben einen großen Kampf geliefert. Kompliment an meine Mannschaft. Jeder einzelne Spieler hat heute alles gegeben. Ich bin stolz auf die Jungs.“ 
  


 Sonntag 29.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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