Newsticker

    
September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 28.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 24 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM: Moritz Seider übernimmt Kapitänsrolle
(DEB)  Im Vorfeld der Auftaktpartie der deutschen Mannschaft bei der 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Ostrava und Trinec (Tschechien) hat U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter die Kapitäne der DEB-Auswahl bekanntgegeben. Demnach wird der 18-jährige Moritz Seider die deutsche Mannschaft anführen. Leon Hüttl und Justin Schütz sind die Assistenzkapitäne.
  
U20-WM: Auftaktniederlage gegen die USA
Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat ihre Auftaktpartie bei der 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Tschechien verloren. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter unterlag der USA mit 3:6 (1:2, 2:2, 0:2).
Guter Start für die U20-Nationalmannschaft in die 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft! John-Jason Peterka sorgte in Überzahl nach einem Querpass von Tim Stützle vor dem Tor für den deutschen Premieretreffer bei der WM. Die US-Amerikaner schlugen jedoch in der achten Minute zurück, als Jordan Harris die Partie ausglich. Jacob Pivonka hatte in der 14. Minute die Möglichkeit freistehend den Spielstand umzudrehen, verzog jedoch. Im direkten Gegenzug war es Tim Stützle, der nach Vorarbeit von John-Jason Peterka am amerikanischen Goalie scheiterte. In der Folge hatte die DEB-Auswahl bei erneutem Powerplay durch Jannik Valenti und Dennis Lobach gute Einschussmöglichkeiten. Jedoch war es der Gegner, der in der 19. Minute durch einen platzierten Schuss von Zac Jones die 2:1-Führung feierte.
Doch im Mittelabschnitt kam die deutsche Mannschaft in Überzahl zurück: John-Jason Peterka drückte den zurückspringenden Puck nach einem Schuss von Moritz Seider über die Linie (23. Minute). Sechs Minuten später schickte Lukas Reichel seinen Mitspieler Justin Schütz auf die Reise, der verzögerte kurz und bediente Dominik Bokk, der zur 3:2-Führung traf. Erneut Peterka hatte kurz darauf sogar die Möglichkeit die Führung auf zwei Tore auszubauen. Doch die USA sollte im Mittelabschnitt zurückkommen: Shane Pinto (35.) und Curtis Hall (39.) stellten die Führung des Gegners wieder her. Im Schlussabschnitt machte die USA ihren ersten Turniersieg perfekt. Bobby Brink in Überzahl und Oliver Wahlstrom schossen den Gegner zum 6:3-Erfolg.
Die deutsche U20-Nationalmannschaft bestreitet bereits am morgigen Samstag ab 15.00 Uhr ihre zweite Partie der 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft. In der Ostravar Arena trifft die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter auf den Gastgeber aus Tschechien. Alle WM-Spiele der deutschen Mannschaft und das Finale werden live und exklusiv auf MagentaSport übertragen.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: “Wir haben über weite Strecken gut gespielt und sind auch nach dem Rückstand gut zurückgekommen. Jedoch müssen wir auf dem Level die vollen 60 Minuten gut spielen. Zukünftig müssen wir die Kleinigkeiten besser machen – dazu haben wir bereits morgen die Gelegenheit.”
  
    
Deutsche Eishockey Liga 2
    
Eispiraten Crimmitschau
Unangenehme Situation annehmen - Eispiraten treffen auf Freiburg und Bayreuth
(DEL2)  Die letzten Spiele waren sprichwörtlich zum Vergessen. Aus den vergangenen drei Partien konnten die Eispiraten keinen einzigen Punkt holen. Die Ausgangssituation für die Westsachsen hat sich deutlich verschlechtert. Nun gilt es für das Team von Danny Naud in den Partien gegen Freiburg und Bayreuth die unangenehme Situation anzunehmen und den Bock wieder umzustoßen.
3:5, 1:4, 3:5 – So lauteten die letzten Ergebnisse der Eispiraten. Für die Zuschauer gab es zumeist nur magere Kost. Kurz vor dem Jahreswechsel wollen die Westsachsen nun Wiedergutmachung und in den letzten beiden Spielen des Jahres wichtige Zähler einfahren. Wichtig wird dabei sein, wieder als Einheit auf dem Eis aufzutreten und die vielen individuellen Fehler, welche zuletzt oftmals für unnötige Gegentore gesorgt haben, zu vermeiden. Beginnen wollen die Westsachsen damit morgen Abend im Breisgau. Ab 19:30 Uhr gastieren die Mannen von Cheftrainer Danny Naud bei den Wölfen Freiburg, welche sich überraschend weit oben in der DEL2-Tabelle festsetzen konnten. Mit bereits 50 Zählern rangieren die Wölfe auf dem fünften Platz und steuern auf die direkte Playoff-Teilnahme zu. Indikatoren für die Erfolgswelle kann man leicht ausmachen. Seit der Übernahme von Coach Peter Russel sind die Freiburger eine echte Heimmacht. 34 Zähler konnten die Breisgauer bereits vor heimischen Publikum einfahren, so viele wie die Eispiraten insgesamt aktuell auf ihrem Konto haben. Neben Identifikationsfigur Nikolas Linsenmaier zerren vor allem die Nordamerikaner Cam Spiro, Luke Pither Nick Pageau und Ex-Eispirat Scott Allen an den Ketten und reißen ihre Mitspieler förmlich mit. Den starken Rückhalt markiert ein weiterer ehemaliger Crimmitschauer: Goalie Ben Meisner. Dennoch soll die längste Busreise der Eispiraten erfolgreich werden. Mit alten, bewährten Tugenden wollen die Crimmitschauer wieder punkten und den Höhenflug der Wölfe zumindest unterbrechen.
Am Montagabend kommt es dann zum Aufeinandertreffen der Eispiraten und den Bayreuth Tigers. Die beiden „Kellerkinder“ duellieren sich zum letzten Spiel vor dem Jahreswechsel im Kunsteisstadion Crimmitschau und wollen nach einer bislang durchwachsenen Saison einen versöhnlichen Jahresabschluss erzielen. Mit lediglich 29 Punkten stehen die Franken nach 31 Partien auf dem letzten Platz, konnten gerade auswärts bislang nur sieben Punkte holen. Eine Chance, welche die Eispiraten am Schopf packen müssen, ohne den Gegner zu unterschätzen. Die Mannschaft von Petri Kujala erwies sich schon immer als kampfstarkes und unangenehm bespielbares Team. Mit Juuso Rajala, Tyler Gron oder Ville Järveläinen haben die Tiger unter anderem auch drei gefährliche „Knipser“ in ihren Reihen, welche die Hintermannschaft mit einer konsequenten Defensivarbeit in Zaum halten muss. Werfen die Eispiraten alles in die Waagschale und bringen ihr großes Potenzial endlich wieder auf das Eis, sollte es nach vier Heimniederlagen in Folge endlich wieder mit einem Sieg vor heimischen Publikum klappen.
Vincent Schlenker, der zuletzt noch wegen einer Oberkörperverletzung ausfiel, soll gegen die Wölfe Freiburg am Samstagabend sein Comeback geben. Der 27-Jährige konnte heute schon wieder mit dem Team trainieren und meldete sich für das Spiel im Breisgau fit. Weiterhin müssen die Eispiraten die Ausfälle der beiden Langzeitverletzten Alex Wideman und Carl Hudson kompensieren.
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen-Duell zwischen den Jahren
(DEL2)  Nächster Halt des Spiele-Marathons: Am Samstag, den 28. Dezember machen sich die Löwen Frankfurt auf den Weg zu den Tölzer Löwen. Das ungewöhnliche Samstagspiel ist bereits die vierte von sieben Partien innerhalb von 17 Tagen. Das Duell zwischen den beiden Löwen-Mannschaften beginnt um 18:30 Uhr in der weeArena.
Das Duell Duell gegen Bad Tölz ist bereits das dritte Spiel gegen eine bayrische Mannschaft in Folge für die Löwen. Die Spiele gegen Kaufbeuren und Landshut wurden jeweils mit 5:2 gewonnen.
Topscorer der Löwen ist weiterhin Roope Ranta mit 33 Punkten. Im Spiel gegen Landshut gab er seine Vorlagen 14 und 15. Zu seinen 15 Assists schoss der Finne auch noch 18 Tore. Ihm dicht auf den Fersen sind Max Faber (30 Punkte), Eddie Lewandowski (29) und Stephen MacAulay (28).
Gegen Landshut feierte Alex Roach nach über acht Wochen Verletzungspause sein Comeback. Damit fehlen den Löwen „nur noch“ sieben Akteure. Christian Kretschmann, Mike Fischer, Thomas Gauch und Lukas Koziol sind verletzt. Leon Hüttl, Luis Schinko und Daniel Wirt spielen bei der U20-Weltmeisterschaft.
Die Tölzer Löwen stehen zur Zeit mit 50 Punkten auf dem 6. Tabellenplatz und haben einen Punkt mehr als die Frankfurter. Die Bayern konnten eine Schwächephase von sieben sieglosen Spielen zuletzt mit zwei Erfolgen in Folge beenden. Sie besiegten rund um Weihnachten Heilbronn und Crimmitschau.
Topscorer der Bad Tölzer ist der Ex-Löwe Marco Pfleger. Er sammelte bisher 47 Punkte und ist damit sogar der zweitbeste Scorer der Liga. Insgesamt sind sogar drei Tölzer Spieler in den Top-Ten der Liga-Scorerwertung.
Die Frankfurter haben aus den bisherigen zehn Begegnungen in der DEL2 sieben Siege feiern können. Erst in der letzten Saison schafften es die Bayern, die Artgenossen aus der Mainmetropole zu bezwingen. In der ersten gemeinsamen DEL2-Saison gewannen die Hessen alle vier Duelle. Das erste Duell in dieser Saison gewannen die Frankfurter auswärts mit 5:2, das zweite Duell ging mit 3:2 n.V. an die Tölzer.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: weeArena, Am Sportpark 2, 83646 Bad Tölz.
Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden.
  
    
Heilbronner Falken
Eero Savilahti erhält Try-Out Vertrag
(DEL2)  Die Heilbronner Falken haben auf die angespannte Personalsituation reagiert und den finnischen Stürmer Eero Savilahti mit einem vierwöchigen Try-Out Vertrag ausgestattet. Der 27jährige Stürmer wird bei den Falken mit der Trikotnummer 62 auflaufen und bereits am morgigen Samstag, beim Auswärtsspiel in Kassel, spielberechtigt sein.
Für Savilahti ist der Wechsel zu den Heilbronner Falken die erste Station außerhalb seiner Heimat Finnland. Hier durchlief der 186 cm große Stürmer die Nachwuchsmannschaften in Ilves und feierte 2013/2014 sein Profidebüt in der Liiga (1.Liga in Finnland). Dort absolvierte er in den zurückliegenden Jahren insgesamt 229 Partien und erzielte hierbei 74 Scorerpunkte (30 Tore/44 Vorlagen). In der aktuellen Saison 19/20 war er in der zweiten finnischen Liga (Mestis) für Kiekko-Vantaa und Kovee aktiv.
Alexander Mellitzer, Head Coach Heilbronner Falken: „Wir haben am Montag Kontakt mit Eero aufgenommen und er war sofort bereit nach Heilbronn zu kommen. Er ist ein sehr geradliniger Spieler, der den Körperkontakt nicht scheut und zusammen mit unserem Kapitän Derek Damon in einer Reihe eingesetzt werden soll. Ilkka Pakarinen kennt Eero bereits aus dessen Jugend, weshalb wir ein sehr verlässliche Beurteilung seiner Fähigkeiten bekommen haben.“
Atilla Eren, Geschäftsführer Heilbronner Falken: „Mit der Verpflichtung von Eero Savilahti wollten wir nicht nur unseren Kader weiter verstärken, sondern auch ein Zeichen an die Mannschaft setzen, die wir in der momentanen Situation unterstützen möchten.“
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC will mit Greilinger und Gawliks gegen Selb zurück in  
die Erfolgsspur
(OLS)  Nach den Niederlagen gegen die Starbulls Rosenheim und den Eisbären  
Regensburg will der Deggendorfer SC am morgigen Samstag wieder zurück  
in die Erfolgsspur. Auf heimischem Eis trifft das Team von Trainer  
Dave Allison dann auf die Selber Wölfe.
Die Wölfe hatten zuletzt keine einfachen Wochen hinter sich. Insgesamt  
acht Niederlagen in Folge mussten die Oberfranken seit Ende November  
einstecken, sodass sich die Verantwortlichen der Selber gezwungen  
sahen, Cheftrainer Henry Thom öffentlich anzuzählen. Zusätzlich  
verpflichteten die Wölfe vor kurzem mit Andreas Mechel einen weiteren  
Torhüter und mit Pavel Pisarik einen weiteren Kontingentspieler. Diese  
Maßnahmen schienen auch zu fruchten, denn mit Siegen über die  
Höchstadt Alligators und den Blue Devils Weiden konnten die Selber in  
den letzten beiden Partien wieder sechs Punkte einfahren.
Zweimal trafen beide Mannschaften in der bisherigen Spielzeit  
aufeinander. Gleich zu Saisonbeginn gewann der DSC auswärts bei den  
Wölfen mit 5:1. Anfang November revanchierten sich die Selber mit  
einem 3:4 Overtime-Erfolg. Nachdem der DSC zuletzt mit argen  
Personalsorgen zu kämpfen hatte, können die Deggendorfer  
Verantwortlichen pünktlich zum Heimspiel gegen Selb etwas aufatmen.  
Insgesamt vier Spieler kehren wieder in den Kader zurück. David Seidl,  
Thomas Greilinger, sowie Christoph und Andreas Gawlik werden am  
morgigen Samstag DSC-Coach Dave Allison wieder zur Verfügung stehen.  
Der Deggendorfer SC bedankt sich recht herzlich bei der medizinischen  
Abteilung, die in den letzten Wochen tolle Arbeit geleistet hat. Alle  
drei Langzeitverletzten haben am heutigen Freitag die Belastungstests  
überstanden und sind wieder einsatzbereit. Weiterhin fehlen wird der  
gesperrte Kyle Osterberg, aber auch Torhüter David Zabolotny, der sich  
beim Auswärtsspiel in Rosenheim verletzte.
Spielbeginn in der Festung an der Trat ist um 18:30 Uhr.
  
    
Starbulls Rosenheim
Spannender Doppelvergleich mit bockstarken Regensburgern
(OLS)  Ein Eishockey-Spitzenspiel jagt in der Eishockey-Oberliga Süd für die Starbulls Rosenheim zum Jahresende das nächste. Nach dem spektakulären 8:4-Heimsieg am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen den Tabellenzweiten Deggendorfer SC bekommen es die Grün-Weißen nun gleich zweimal mit den Eisbären Regensburg zu tun. Am Samstag gastieren die Rosenheimer Eishockeyspieler um 18 Uhr in Regensburg, am Vorsilvester-Montag steht dann um 19:30 Uhr das unmittelbare Rückspiel im Rosenheimer ROFA-Stadion auf dem Programm. Gegner Regensburg ist als erfolgreichstes Ligateam der vergangenen Wochen auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt und hat nur noch vier Punkte Rückstand auf die auf Tabellenplatz drei rangierenden Starbulls.
Die beiden bisherigen Saisonvergleiche gegen Regensburg entschieden die Starbulls für sich. In der „das Stadtwerk.Donau-Arena“ gewannen die Grün-Weißen Anfang Oktober mit 3:2. Im Heimspiel am 22. November folgte ein klarer 7:3-Erfolg. Einen Tag zuvor hatten die Eisbären ihren Trainer Igor Pavlov beurlaubt und den gebürtigen Wasserburger Max Kaltenhauser zum – noch interimsmäßigen – Nachfolger ernannt. Und das Team stand auf dem vorletzten Tabellenrang. Nach der Pleite in Rosenheim haben die Eisbären aus zehn Spielen 28 der maximal 30 möglichen Punkte geholt und im Schnitt 5,4 Tore pro Partie erzielt – ein sensationeller Zwischenspurt, der die Verantwortlichen veranlasste, Kaltenhauser offiziell zum neuen Cheftrainer zu ernennen. Mit zwei Erfolgen in den letzten beiden Spielen des Jahres könnten die bockstarken Eisbären nun im Klassement sogar die Starbulls überholen. Die haben ihrerseits den Abstand auf den Tabellenzweiten Deggendorf auf einen einzigen Punkt verkürzt und in den letzten fünf Spielen keinen einzigen Zähler abgegeben. Die Zuschauer dürfen sich am Samstag ab 18 Uhr auf Regensburger und am Montag ab 19:30 auf Rosenheimer Eis also auf zwei packende Eishockeyspiele freuen! Pikanterie am Rande: Kaltenhauser war bis Ende vorletzter Saison als Coach im Starbulls-Nachwuchs tätig.
Beide Trainer müssen wohl auf einige wichtige Akteure verzichten. Die Eisbären Regensburg haben aber beim jüngsten Sieg am zweiten Weihnachtsfeiertag (6:3 in Weiden) eindrucksvoll aufgezeigt, dass sie inzwischen auch prominente Ausfälle locker kompensieren können. Einerseits durch mannschaftliche Geschlossenheit, anderseits indem bislang blass agierende Akteure plötzlich in die Presche springen. So gelang dem Ex-Rosenheimer Leopold Tausch in Weiden, wo im Regensburger Team unter anderem Top-Verteidiger Petr Heider und Torjäger Nikola Gajovsky ausfielen, endlich sein erster Saisontreffer. Unter der Verantwortung von Kaltenhauser als Trainer werden die Eisbären ihrer schon vor Saisonbeginn angehefteten Favoritenrolle nun jedenfalls vollauf gerecht. 
Für die Starbulls, bei denen weiterhin die Stürmer Kevin Slezak und Dominik Daxlberger und am Samstag zusätzlich Dimitri Litesov (gesperrt nach Spieldauer-Disziplinarstrafe) ausfallen stellt sich der Doppelvergleich mit Regensburg zum Jahresabschluss also als eine gewaltige Herausforderung dar, bei der Trainer Sicinski aber unbedingt mehr Punkte mitnehmen will, als der Gegner: „Das wird richtig interessant hat mit dem Hin- und Rückspiel in direkter Folge schon ein bisschen Playoff-Charakter. Regensburg ist aktuell die heißeste Mannschaft der Liga. Wir aber haben sie schon zweimal geschlagen. Einen Durchhänger wie im Spiel gegen Deggendorf, als der Gegner von 4:1 auf 4:1 herankam, dürfen wir uns aber nicht leisten, wenn wir gegen Regensburg punkten wollen“. Doch trotz des erwähnten Durchhängers: Werbung für den Vorsilvester-Spitzenvergleich gegen die Eisbären Regensburg haben die Starbulls im Spiel gegen Deggendorf vor über 4.000 Zuschauern in großartiger Manier betrieben. Im. letzten Heimspiel des Jahres will das Team unbedingt den starken Auftritt vom zweiten Weihnachtsfeiertag bestätigen und erneut eine große Zuschauerkulisse begeistern.
Karten für das Starbulls-Heimspiel am Montag um 19:30 Uhr gegen Regensburg sind rund um die Uhr zum Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop (www.starbulls.de)buchbar. In der Starbulls-Geschäftsstelle am ROFA-Stadion sind Karten am Montagvormittag zwischen 9 und 12 Uhr erhältlich. Die Abendkasse öffnet dann zwei Stunden vor Spielbeginn um 17:30 Uhr. Beide Vergleiche zwischen den Eisbären und den Starbulls – am Samstag in Regensburg, am Montag in Rosenheim – werden auch live und kommentiert im Internet (www.sprade.tv) übertragen. Die Gebühr beträgt 5,50 Euro je Spiel.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos unterliegen mit 4:7 bei den Tilburg Trappers
(OLN)  Vor 2305 Besuchern in Tilburg verloren die Moskitos ihr Spiel am 2.Weihnachtstag mit 4:7. Nach knapp zehn Minuten führte Tilburg bereits mit 3:0 und der Arbeitstag von Kevin Beech, der den Vorzug vor Leon Frensel erhalten hatte, war beendet.
Frensel nun im Tor und Kraus noch im ersten Drittel mit dem 3:1 (16.). Im zweiten Abschnitt sorgten wiederum Kraus (22.) und Saccomani (24.) für den Ausgleich und die Moskitos waren wieder im Spiel. Auch die erneute Führung in Überzahl für Tilburg zum 4:3 durch Kevin Brujsten (32.) nach einem Fehler von Frensel konnte Zajic mit einem sehenswerten Tor nur elf Sekunden später wieder zum 4:4 ausgleichen.
Doch noch im zweiten Drittel (33.) wurde Hofland in der Vorwärtsbewegung im eigenen Drittel vor dem Tor fast komplett alleine gelassen. Willaschek kam zu spät und es stand 5:4 für Tilburg.
Im letzten Abschnitt hoffte man auf die Chance auf den Ausgleich, doch nur drei Torschüsse in 20 Minuten sind zu wenig für eine reelle Möglichkeit. Tilburg drückte nun auf die Entscheidung, doch erst zwei Minuten und 48 Sekunden vor dem Ende gelang diese durch de Bonth mit dem 6:4.
Das 7:4 durch Bastings in der letzten Minute der letzte Treffer eines Spiels, welches die Essener lange offen halten konnten, letztlich aber verdient dem Tabellenzweiten aus Holland unterlagen.
Zum Jahresabschluss treten die Moskitos am Montagabend (20 Uhr) bei den Hannover Scorpions an.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
ONDERZUG ZUM LETZTEN HEIMSPIEL 2019! 27. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. Herner EV
(OLN)  Das letzte Spiel im heimischen Sparkassen-Eisdom im Jahr 2019 steht unter einem besonderen Motto: unsere Gäste aus Herne reisen mit einem Sonderzug an, mit an Bord wird neben den Fans auch die Mannschaft des HEV sein. Herne belegt aktuell Tabellenplatz eins: Grund genug also, in Partystimmung nach Halle anzureisen.
Gegen den HEV haben die Bulls allerdings auch noch eine Rechnung offen, wurde ihnen doch vor zwei Wochen im letzten Aufeinandertreffen in Herne ein Tor und damit der Sieg in der Overtime aberkannt. „Dieses Tor wollen wir uns zurückholen“ – so der einhellige Wunsch im Team. Doch dass dies aufgrund der anhaltend angespannten Personalsituation* nicht einfach wird, ist jedem klar.
STIMMUNG & SPANNUNG GARANTIERT!
  
    
Herner EV
‚Pilgerfahrt‘ nach Halle – Indians am Pferdeturm!
(OLN)  Weihnachtspause gibt es woanders – Weihnachtszeit ist Eishockeyzeit und die verlief bisher für den Herner EV mehr als erfolgreich. Vor dem Fest der 4:1-Auswärtssieg in Leipzig und dann der sehr klare 7:2-Heimerfolg gegen Tilburg, am 2. Feiertag das umkämpfte 4:3 in der Hannibal-Arena gegen die Füchse aus Duisburg – nur das grün-weiß-rote Team vom Gysenberg konnte in diesem Zeitraum in der Oberliga Nord das Maximum von 9 Punkten verbuchen. Und weiter geht es im 2-Tage-Rhythmus. Am Samstagmorgen macht sich um kurz vor 10 Uhr der komplette HEV-Tross mit dem Sonderzug gemeinsam auf den Weg nach Sachsen-Anhalt zu den Saale Bulls aus Halle. Trainer, Mannschaft, Betreuer- und Physiostab sowie über 400 Fans ‚pilgern‘ dann gemeinsam zum Auswärtsspiel im Sparkassen-Eisdom. Das Spiel beginnt dort um 19 Uhr. Der Jahresabschluss 2019 findet dann am Montag, dem 30. Dezember 2019 in der Herner Hannibal-Arena statt. Ab 20 Uhr gastieren die Hannover Indians am Gysenberg.
Zur Situation beim HEV: Die personelle Lage hat sich für HEV-Trainer Danny Albrecht nicht verändert. Bis auf Thomas Ziolkowski kann er auf den kompletten Kader zurückgreifen. Der verletzte Verteidiger muss sich nach wie vor in Geduld üben, hofft aber darauf im neuen Jahr wieder aufs Eis gehen zu können. „Diese Wartezeit ist weitaus nervenaufreibender als selbst zu spielen. Man fiebert mit, kann aber nur untätig hinter der Bande stehen“ meinte er am 2. Weihnachtstag, als er die letzten Sekunden des Spiels gegen die Füchse aus Duisburg an der Bande hinter dem Tor von Björn Linda herunterzählte.
Die Gegner: Die beiden bisherigen Aufeinandertreffen des Herner EV mit den Saale Bulls Halle endeten in dieser Saison knapp. Während die Gysenberger in Halle einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Auswärtssieg umdrehen konnten, lief es vor gut zwei Wochen in der Hannibal-Arena eher andersherum. Der HEV führte schnell 2:0, dieses Mal konnten die Saale Bulls den Rückstand aufholen und nach 47 Minuten sogar mit 4:3 in Führung gehen. Patrick Asselin schaffte in der 59. Minute den Ausgleich und Kapitän Michel Ackers Treffer in der Overtime brachte den Zusatzpunkt. Man darf gespannt sein, wie am Samstag der dritte Vergleich ausgeht. Der HEV baut natürlich auf die Unterstützung der Herner ‚Pilger‘ nach Sachsen-Anhalt.
Auch im Heimspiel am kommenden Montag ist die Unterstützung der Herner gefragt um den Jahresabschluss am Gysenberg erfolgreich zu gestalten. Das erste Heimspiel Anfang Oktober diesen Jahres gegen die Hannover Indians endete mit einem klaren 6:0-Erfolg für die Grün-Weiß-Roten, so leicht wird es dieses Mal aber sicherlich nicht werden. Am Pferdeturm gab es einen Monat später eine 4:5-Niederlage in der Overtime und die Indians konnten immerhin sieben Punkte aus den letzten drei Begegnungen holen. Auch hier ist also viel Spannung angesagt.
Weiterer Ausblick: Im neuen Jahr geht es dann für den HEV wieder im normalen Freitag-Sonntag-Rhythmus weiter und zwar am Freitag, dem 3. Januar 2020 ab 20 Uhr zuhause in der Hannibal-Arena gegen den Krefelder EV 81 und am Sonntag, dem 5. Januar 2020 ab 16 Uhr bei den Crocodiles Hamburg.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Glorreiche Gladiators
(BYL)  Die Erding Gladiators haben 5:2 (3:1, 0:1, 2:0) gegen den EC 
Pfaffenhofen gewonnen und damit die Chance auf Platz sechs gewahrt. 
Allerdings fiel ein dicker Wermutstropfen in den Freudenbecher.
Den Erding Gladiators genügte vor knapp 900 Zuschauern eine starke 
Anfangs- und Endphase zum Erfolg gegen überraschend starke Eishogs aus 
Pfaffenhofen.
Erding ging durch Tore von Daniel Krzizok (7., 14.) und Alex Gantschnig 
(8.) 3:0 in Führung, doch Pfaffenhofen kam mit zwei Überzahltreffern von 
John Lawrence (17.) und Andreas Pielmeier (33.) auf 2:3 heran. Im 
Schlussdrittel erlöste Philipp Michl die wackelnden Erdinger mit einem 
verwandelten Penalty zum 4:2 (51.), ehe Krzizok mit seinem dritten 
Treffer (53.) den Sack zu machte. Überschattet wurde der Sieg allerdings 
von der schweren Schulterverletzung von Kapitän Sebastian Schwarz, für 
den die Saison beendet sein dürfte.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – TSV Peißenberg Eishackler 5:2 (1:2, 2:0, 2:0)
(BYL)  Geschafft! Mit dem 5:2-Heimerfolg über die Peißenberg Eishackler am drittletzten Spieltag der Bayernliga-Hauptrunde ist dem EHC Klostersee die Teilnahme an der oberen Zwischenrunde nicht mehr zu nehmen. Die Grafinger steckten auch diesmal den Ausfall einiger Stammkräfte weg und gegen einen kampfstarken und sehr körperbetont agierenden Gegner auch einen 1:2-Rückstand nach dem ersten Drittel. Der dem Gast freilich schmeichelte, hatten doch die Rot-Weißen schon in den ersten paar Minuten vier, fünf Hochkaräter "versemmelt". Visier besser einstellen und druckvoll weiterspielen war somit die Devise für den zweiten Abschnitt, in dem es über zehn Minuten dauerte bis die Angriffswelle endlich den gewünschten Erfolg brachte. Die Eishackler pressten früh und liefen die Passwege immer wieder zu, doch als ein langes Zuspiel ankam, zappelte der Puck kurz später in den Maschen. Ein weiteres probates Mittel gegen die stark und dicht verteidigenden Peißenberger waren Direktabnahmen - zu sehen beim 3:2-Treffer zur erstmaligen Führung der Truppe von Dominik Quinlan. Im Schlussdrittel fielen die weiteren zwei Klosterseer Tore zwangsläufig, hatten doch die Gäste dem Offensivdruck immer weniger entgegenzusetzen.
  
    
TEV Miesbach
TEV trifft vor Jahreswechsel auf den TSV Erding
(BYL)  Diesen Sonntag (29.12) empfängt der TEV Miesbach die Gladiotars aus Erding zum letzten Heimspiel der Bayernliga Vorrunde. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Wegen des Rückzugs aus der Bayernliga des EC Bad Kissingen ist unsere Mannschaft diesen Freitag spielfrei. Bereits nach Heiligabend bereitete sich unsere Mannschaft auf die Partie vor und stand in dieser Woche, bereits bei 3 Trainingseinheiten am Eis. Der TEV Miesbach rangiert weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz mit 5 Punkten Vorsprung auf Passau, respektive Waldkraiburg, diesen wird die Mannschaft von Headcoach Kathan auch bis Sonntag behalten. Der TEV Miesbach muss auch gegen Erding auf einige Stammkräfte verzichten, so hat es neben den langzeit Verletzten Stephan Stiebinger, Thomas Amann, Mäx Hüsken und Filip Kokoska, auch Felix Feuerreiter erwischt, der an einer Grippe laboriert. Des Weiteren rückt auch dieses Wochenende Torfrau Adelsberger in den Kader, da Anian Geratsdorfer noch ausfällt. 
Der TSV Erding ist derzeit mit einer Tordifferenz von +17 und 32 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz zu finden. Für die Gladiators ist somit in den letzten 3 Spieltagen der Vorrunde, noch alles drin, um in die Top 6 Mannschaften der Liga zu kommen. Derzeit beträgt der Rückstand auf Platz 6, nur zwei Punkte auf den HC Landsberg.Für die Gladiators war das letzte Wochenende  wechselhaft, zwar konnte man einen 7:3 Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten ESC Geretsried einfahren, jedoch verlor man gegen die Schongau Mammuts mit 3:1. Besonders gefährlich ist der TSV im Powerplay. Mit 31 Powerplaytoren und einer Powerplay Percentage von 28,97, stellen die Erdinger das beste Powerplay der Liga. Besonders gefährlich dabei sind die Erdinger Scorer: Krizok Daniel (22 T / 11 A), Michl Philipp (13 T / 19 A) und Zimmermann Florian ( 11 T / 18 A). Das Hinspiel in Erding konnte unsere Mannschaft mit 0:4 gewinnen. Dies war auch zugleich der Startschuss, einer Siegesserie von 8 Spielen und der Grundstein einer starken Vorrunde der Mannschaft von Headcoach Kathan. 
Somit ist alles für ein spannendes Eishockeyspiel im Miesbacher Eisstadion angerichtet. Die Gladiotars wollen unbedingt unter die Top 6 kommen und der TEV Miesbach will die Tabellenführung weiter verteidigen. Unsere Mannschaft wird vor heimischen Publikum im letzten Vorrunden Heimspiel nochmal alles daran setzten dieses Ziel zu erreichen. „ Die Vorbereitung auf die Zwischenrunde hat bereits begonnen und mit den beiden starken Gegnern bei den noch verbleibenden zwei Spielen gibt es schon einen Vorgeschmack was uns erwartet. Schade ist dass wir immer wieder umstellen müssen, da eine Reihe von Spielern ausfallen. Wir möchten auf jeden Fall das Jahr mit einem Heimsieg abschließen und den ersten Tabellenplatz behaupten,“ berichtet Trainer Kathan. Das letzte Spiel der Vorrunde findet am 5.1 auswärts gegen den EHC Klostersee statt, bevor es für unsere Mannschaft in die Verzahnungsrunde geht. Spielbeginn in Grafing ist um 18:00 Uhr.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Torfabrik der Liga wieder erfolgreich - Heimsieg im letzten Spiel des Jahres gegen Geretsried
(BYL)  Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2019 konnten die Passau Black Hawks ihre Serie in der Passauer EisArena weiter ausbauen. Vor 931 Zuschauern gewannen die Dreiflüsse Städter gegen den ESC Geretsried mit 5:3. Die Zuschauer bekamen außerdem ein tolles Rahmenprogramm in der Passauer EisArena geboten. Der Nachwuchs der Black Hawks absolvierte in der ersten Drittelpause die Prüfung für das Urmel Abzeichen - ein Sportleistungsabzeichen des „Deutschen Eishockey Bund“. In der zweiten Drittelpause verabschiedeten die Passau Black Hawks Urgestein Josef Grillhösl. Grillhösl war in der Zeitnahme ein Mann der ersten Stunde und saß bereits zur Arena Eröffnung 2003 direkt an der Eisfläche. Der Organisator und Leiter der Zeitnahme geht nach all den Jahren nun in den verdienten Eishockey Ruhestand. Vorstand Christian Eder verabschiedete Josef Grillhösl: „Wir können unseren Dank gar nicht in Worte fassen, soviel hast du die ganzen Jahre für unseren Verein getan. Du bist ein echtes Vorbild für das Ehrenamt. Wir wünschen deiner Nachfolgerin Andrea Rabini ein glückliches Händchen, denn die Fußstapfen sind definitiv sehr große die du hinterlässt.“ neben einem Geschenkkorb und weiteren Gutscheinen wurde Josef Grillhösl die erste Dauerkarte auf Lebenszeit von den Passau Black Hawks anerkannt.
Eishockey wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag aber auch noch gespielt. Die Passau Black Hawks lagen im ersten Abschnitt mit 2:0 in Führung. Ales Kreuzer und Petr Sulcik trafen zur Passauer Führung. Ein dritter Treffer wurde nicht anerkannt – dem Schiedsrichtergespann war wohl die Sicht verdeckt. Generell lieferten die Passau Black Hawks im ersten Drittel eine sehr gute Leistung ab und hätten deutlich höher führen können. Kurz nach Wiederanpfiff konnten die Gäste auf 2:1 verkürzen. Nicht mal 36 Sekunden nach dem Geretsrieder Treffer durften die Passau Black Hawks Fans wieder jubeln. Jan Sybek netzte zur 3:1 Führung ein. Doch Geretsried zeigte sich hartnäckig und konnte erneut verkürzen. Die Black Hawks stemmten sich gegen die nun anlaufenden Geretsrieder und konnten durch Jan Sybek wieder mit zwei Toren in Führung gehen – 4:2. In Überzahl gelang den Gästen dann doch noch der Treffer zum 4:3 Pausenstand. Das letzte Drittel bot viele Chancen auf beiden Seiten. Ein Treffer sollte aber nur noch den Passau Black Hawks gelingen. Benedikt Böhm tanzte durch die Geretsrieder Reihen und versenkte die Scheibe im Alleingang im Gästetor. Die Passau Black Hawks haben nun erst mal bis zum 05. Januar 2020 spielfrei. „Die Jungs haben jetzt erst mal ein paar Tage frei. Es gilt jetzt zu regenerieren. Das gilt sowohl für Körper und Geist. Zuletzt hat man schon gesehen, dass nicht jeder Spieler zu 100% da war. Dann starten wir mit der Vorbereitung auf das letzte Vorrundenspiel gegen Königsbrunn. Da wollen wir wieder drei Punkte holen.“ so Coach Heinz Feilmeier.
Für die Passau Black Hawks geht’s dann nach dem Spiel in Königsbrunn in der oberen Verzahnungsrunde weiter. Der Spielplan wird in der zweiten Januar Woche veröffentlicht. -czo
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – TSV Peißenberg
(BYL)  Spieltag Nr. 25 – letztes Spiel des Jahres 2019. Die Eishackler verloren ebenso wie die Mighty Dogs beide Partien am vergangenen Wochenende und sind jetzt seit drei Pflichtspielen ohne Sieg. Spielbeginn gegen den Tabellenfünften aus Oberbayern ist am Sonntag, den 29.12.2019, bereits um 17:30 Uhr. Aus dem Hinspiel hat man einiges gut zu machen, hier verloren die Mighty Dogs zu Hause alle drei Drittel mit 1:2 und somit das Spiel mit 3:6. Verletzungsbedingt muss Kapitän Andreas Kleider an diesem Wochenende aussetzen. Dank der Behandlung durch Dr. med. Michael Völk vom Ärzteteam um Dr. med. Matthias Blanke vom Leopoldina Krankenhaus wird er aber pünktlich zur Abstiegsrunde wieder mit dabei sein.
Spieler im Fokus:
Lukas Novacek – TSV Topscorer:
Vor seinem Wechsel zum TSV Peißenberg stand der 26-jährige Tscheche Lukas Novacek für die Schönheider Wölfe und Lippe-Hockey-Hamm in der Regionalliga auf dem Eis. In den vergangenen beiden Jahren bestritt der 1,95 Meter große und fast 100 Kilo schwere Angreifer insgesamt 55 Partien. Dabei erzielte er stolze 81 Tore und 102 Vorlagen. Im letzten Spiel der Eishackler gegen den EHC Königsbrunn erzielte der Kontingentspieler vier Treffer und zwei Vorlagen.
Morley Brandon – 139 Spiele in der NCAA:
Der 25-jährige Kanadier kehrte nach nur einer Spielzeit in der Oberliga-Nord an die Ammer zurück. In der Saison 2017/18 spielte Morley erstmals für den TSV und erzielte in 26 Spielen 19 Tore und 25 Vorlagen. Brandon Morley spielte vor seinem Wechsel nach Deutschland zuletzt als linker Außenstürmer und Kapitän für die University of Alaska-Fairbanks in der höchsten amerikanischen Universitätsliga NCAA. Der Angreifer absolvierte in der NCAA 139 Spiele und erzielte 38 Scorerpunkte. In der Saison 2015/16 wurde er in das All-Academic Team der NCAA gewählt.
Stimmen zum Spiel:
Verteidiger Tilman Pfister: „Es wird nicht einfach, aber es ist wieder Zeit auswärts Punkte zu holen. Wenn wir uns an die Vorgaben des Trainers halten, ist es möglich drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wir wollen zum Jahresabschluss unseren Fans unbedingt noch ein Geschenk machen und zudem erfolgreich ins neue Jahr starten“.
Trainer Zdenek Vanc: „Am Wochenende erwarten uns keine einfachen Partien, beide Mannschaften kämpfen um die Playoffs. Ich habe nun das erste Mal mit den Jungs trainiert, den Fokus lag vor allem auf der Defensivarbeit. “
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg besiegt den ESC Dorfen im Nachbarschaftsderby
(BYL)  Es liegt immer eine besondere Stimmung in der Luft, wenn der EHC Waldkraiburg auf den ESC Dorfen trifft, auch an diesem Abend sollte das nicht anders sein. Der für die Gästefans reservierte Bereich in der Dorfener Eishalle war bis zum Zerbersten gefüllt, fast könnte man schon von einem Heimvorteil auf Waldkraiburger Seite sprechen. Die Mannschaft auf dem Eis dankte es den angereisten Fans mit einer starken Vorstellung und einem 2:7 Sieg.
Das Spiel begann mit einer vorsichtigen Phase des Abtastens von beiden Mannschaften. Diese Ruhe wurde jedoch nach zweieinhalb gespielten Minuten beendet als der Löwe Leon Decker frei zum Schuss das rechte obere Eck des Dorfener Kastens anvisierte, aber in der Fanghand von Andreas Tanzer landete. In der Folge wurde die Partie rasanter und auch die Eispiraten aus Dorfen kamen zu ihren Möglichkeiten. Florian Mayer beispielsweise ließ, in der 4. Minute des Spiels, einen Hammer von der blauen Linie, den der erneut von Beginn an spielende Christoph Lode sicher unter sich begräbt. In der 5. Spielminute darf der Löwen-Anhang dann zum ersten Mal an diesem Abend jubeln. Patrick Zimmermann ist es, der sich als erster Torschütze des Abends eintragen darf, Passgeber zum 0:1 waren die beiden Leon, Decker und Judt. Beide Seiten kamen im weiteren Verlauf noch zu ihren Möglichkeiten. Auf der Seite der Löwen waren es Hradek, Judt, Trox oder auch Wagner, die an einem bis dorthin starken Andreas Tanzer scheiterten. Auf Dorfener Seite sind es Attenberger oder auch Vrba die in Christoph Lode ihren Meister finden. So geht es mit einem knappen 0:1 in die Kabine zur ersten Pause.
Die logische Konsequenz aus einer starken Dorfener Anfangsphase im zweiten Drittel, in der Lukas Miculka bereits nach 30 Sekunden aussichtsreich vor dem Löwen-Tor auftaucht und nach etwas mehr als einer Minute den Pfosten trifft, ist der Ausgleich. Diesen besorgt ebenfalls Lukas Miculka nach 3 Minuten und 15 Sekunden im zweiten Spielabschnitt. Die Löwen entlasten sich in dieser Phase zwar immer wieder auch mit Angriffen auf das Tor der Eispiraten, klare und zwingende Möglichkeiten gibt es hierbei jedoch nur eine von Patrick Zimmermann, der auf Zuspiel von Leon Decker frei vor dem Tor steht und in Tanzer seinen Meister findet. Nach etwa sechs Minuten Spielzeit in diesem Abschnitt sind es dann die Löwen, die das Heft des Handelns wieder in die Hand nehmen. Doch Möglichkeiten durch Straka, Rousek, Wagner oder auch Hradek landen allesamt nicht im Tornetz der Eispiraten. Dies erledigt in der 32. Spielminute Leon Judt, der mit Patrick Zimmermann den einzigen Verteidiger Dorfens in dieser Situation aussteigen lässt und sein erstes Saisontor für den EHC Waldkraiburg erzielen kann. Nur etwa drei Minuten später, Waldkraiburg befindet sich in Überzahl, da kann Christof Hradek für eine Erhöhung des Abstands sorgen. Nach einer sauber gespielten Überzahl schließt dieser auf Pass von Decker und Rousek ab und vollendet zum 1:3, das auch gleichzeitig den zweiten Pausenstand markiert.
Im dritten Durchgang zeigt sich dann klar, dass der Dorfener Kader an diesem Tag verletzungsbedingt zahlenmäßig schwächer besetzt ist als der der Löwen. Hin und wieder kommt es zwar zu Schusschancen wie durch den ewig präsenten Miculka oder aber auch Jonas Huber, dies ist jedoch ein seltener Anblick und nicht die Regel in diesem Durchgang. Die Löwen sind spielbestimmend und wollen sich die Butter auch nicht mehr vom Brot nehmen lassen in diesem Spiel. Diesen Willen verkörpert in diesem Abschnitt vor allem Lukas Wagner, der bereits in der zweiten Minute des Abschnitts das vierte Löwen-Tor für diesen Abend erzielt. Auf Pass von Seifert und Fabian Kanzelsberger, marschiert er leichtfüßig durch die Abwehrreihe der Eispiraten und schiebt zum 1:4 ein. Die Löwen bleiben am Drücker und auch der Derby-Held der ersten Begegnung der Saison mit dem ESC Dorfen, Nico Vogl oder der Kapitän selbst, Michael Trox, vergeben Möglichkeiten vor dem Tor von Andreas Tanzer. 46:14 zeigt die Uhr, da ist es Tomas Rousek, der nach einem sehenswerten Angriff, zusammen mit Straka und Hradek, das fünfte Tor des Abends markiert. Von den Eispiraten aus dem Nachbarkreis kommt in dieser Situation, bis auf einige Schüsse von der blauen Linie, die allerdings keine große Bedrohung für Christoph Lode darstellen. Dies ändert sich in der 54. Minute als Dorfen in Überzahl spielt. Nachdem auch die im Eishockey übliche Überzahlformation nicht so richtig klappen möchte, fasst sich Miculka ein Herz und zieht von der blauen Linie in Richtung Tor ab. Der Puck landet passgenau zwischen Christoph Lode und dem aus seiner Sicht linken Torpfosten zum 2:5. Dieses Tor konnte jedoch nicht über den auf der Anzeigetafel ersichtlichen Effekt hinauswirken. Weder hatte es den Anschein, dass der ESC neuen Mut fasst, noch dass die Löwen aus Waldkraiburg verunsichert wären. Dies zeigte Christof Hradek mit seinem zweiten und der Löwen sechsten Tor, dass er auf Vorlage von Daniel Schmidt und Tomas Rousek erzielte. Den Schlusspunkt in dieser kurzweiligen Partie durfte dann Lukas Wagner setzen. Nach Vorarbeit von Michael Trox und Philipp Seifert der, wie die gesamte junge Löwen-Abwehr, erneut einen sehr guten Job machte, erzielte er das 2:7 und versetzte den Gästeblock in Ekstase.
Das nächste Heimspiel für den EHC Waldkraiburg findet am Sonntag, der 29.12.2019 statt, dort wird um 17:15 Uhr in der Raiffeisen-Arena gegen die River Kings aus Landsberg angepfiffen. Im Anschluss an dieses Spiel findet in der Stadiongaststätte die Versteigerung der Weihnachtstrikots der Löwen statt.
  
    
ESV Buchloe
John Boger sichert Buchloer Penaltysieg gegen Reichersbeuern / ESV Buchloe tut sich im letzten Auswärtsspiel des Jahres lange schwer – siegt dann aber doch
(BLL)  Mit dem zweiten Penaltysieg in Folge kehrte der ESV Buchloe am Freitagabend vom letzten Auswärtsspiel des Jahres in die Gennachstadt zurück. In der Bad Tölzer Arena gewannen die Piraten gegen den SC Reichersbeuern mit 2:1 (0:1, 1:0, 0:0) im Shootout. Matchwinner für die Freibeuter war an diesem Abend John Boger, der nicht nur in der regulären Spielzeit den einzigen ESV-Treffer erzielte, sondern auch als alleiniger Akteur seinen Penalty verwandelte und somit den Zweipunktsieg der Rot-Weißen sicherte.
Schon vor dem Spiel war klar: Für beide ging es im Grunde um nicht mehr wirklich etwas. Buchloe hat die Aufstiegsrundenteilnahme ja bekanntermaßen seit dem letzten Wochenende sicher und die Hausherren konnten diese durch den Bad Aiblinger 3:1 Sieg in Fürstenfeldbruck am 2. Weihnachtsfeiertag nicht mehr erreichen. Und so war fast schon zu befürchten, dass sich eine eher zähe Partie entwickeln würde, was dann auch letztlich so eintraf.
Bereits das Auftaktdrittel war geprägt von vielen Ungenauigkeiten und Einzelaktionen, sodass kein rechter Spielfluss aufkommen wollte. Die Gastgeber machten mit aggressivem Verteidigungsspiel den Piraten das Leben schwer und die wenigen Abschlüsse – wie ein Versuch von Alexander Krafczyk (3.) oder ein Unterzahlkonter von John Boger (6.) – fanden nicht den Weg ins Ziel. Stattdessen kam es doppelt bitter für den ESV. Denn nach knapp elfeinhalb Minuten glückte dem SCR die Führung, als Lukas Harrer eine scharfe Hereingabe unhaltbar für ESV-Schlussmann Johannes Wiedemann zum 0:1 ins Tor abfälschte. Deutlich schmerzhafter als der Rückstand war allerdings das verletzungsbedingte Ausscheiden von Michal Telesz wenige Augenblicke zuvor. Er bekam bei einem Zweikampf offenbar einen Stock in den Unterleib ab und wurde anschließend vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Später konnte Telesz aber zumindest wieder mit seiner Mannschaft heimreisen. Nach dem doppelten Schock kamen die Buchloer auch danach gegen eng am Mann stehende Reichersbeurer nicht so recht in Tritt. Die beste Ausgleichschance hatte noch Simon Beslic, der energisch zum Tor ziehend aber nur das Lattenkreuz anvisierte (14.).
Das sollte sich dann im Mitteldrittel schnell ändern: Ausgerechnet als die Buchloer mit einem Akteur weniger auf dem Eis auskommen mussten, schnappte sich John Boger den Puck und sprintete in unnachahmlicher Manier allen davon. Abschließend ließ er auch dem Reichersbeurer Tormann Michael Iszovics keine Chance, womit die Piraten per Shorthander zum 1:1 ausgleichen konnten. Aber auch danach kehrte keine Ruhe ein und es blieb auf beiden Seiten doch recht zerfahren. Während die Gastgeber durch Robert Schatton (26.) und Paul Stauffert (35.) noch die besten Gelegenheiten zur neuerlichen Führung hatten, vergaben die Buchloer durch David Vycichlo eine riesige Chance zur eigenen Führung. Bei einem schnellen Gegenstoß scheiterte Vycichlo nach maßgenauer Vorarbeit von Marc Barchmann per Direktabnahme am Schoner von Iszovics (28.).
Folglich ging es mit dem Remis auch in den Schlussdurchgang, in dem die Buchloer weiterhin nicht zu der Leistung fanden, die sie diese Saison schon ausgezeichnet hatte. Allerdings überstand man mit aufopferungsvollem Kampf ab der 45 Minute auch eine minutenlange zum Teil auch doppelte Unterzahl, als die Schiedsrichter binnen weniger Sekunden gleich mehrfach nur ESV-Spieler auf die Strafbank schickten. Letztlich blieb es nach 60 Minuten somit auch beim verdienten 1:1, auch wenn beide Kontrahenten noch die Möglichkeit zum vorzeigten Siegtreffer hatten.
So mussten die Freibeuter zum dritten Mal in Folge in die Verlängerung, die aber auch wie im Hinspiel gegen den SCR keinen Sieger hervorbrachte. Demnach musste also auch im Rückspiel das Penaltyschießen über Sieger und Verlierer entscheiden und hier hatten erneut die Pirates das bessere Ende: Denn als einziger Schütze war nur John Boger erfolgreich, der somit zum Mann des Abends für den ESV avancierte. 
  
    
ESC Kempten
Aufstiegsrunde für die Sharks komplett - ESC Kempten kennt nach dem 7:1 Sieg gegen dezimierte Bad Aiblinger nun alle Gegner in der Aufstiegsrunde
(BLL)  Die größte Überraschung nach dem Freitagabend ist mit Sicherheit das Abschneiden des ESV Burgau. Vor der Saison aufgrund des starken Kaders mit vielen Kontingentspielern als einer der Top Favoriten gehandelt, haben die Schwaben nach der 5:2 Niederlage in Ulm nun keine Chance mehr auf einen Platz unter den ersten Vieren und müssen gegen den Abstieg aus der Landesliga spielen. Lachender Nutznießer sind die Aibdogs, die nun den vierten Platz sicher haben. Und dies trotz der Niederlage in Kempten. Die Gäste standen vor einer denkbar schweren Aufgabe, zum einen hatten sie bereits am Abend zuvor ein Spiel in Fürstenfeldbruck, zum zweiten standen den Aibdogs lediglich 12 Feldspieler zur Verfügung. Trotzdem hielten die Oberbayern das Spiel lange offen und kämpften wacker. Die Allgäuer wiederum spielten, sicher auch im Ausblick auf das schwere Spiel gegen Ulm am Sonntag, eher verhalten. Trotzdem gab es sehr viele Chancen auf Kemptener Seite, allerdings wurden diese wieder einmal teilweise fahrlässig vergeben. Lediglich Nikolas Oppenberger sorgte in der 16. Minute für die Führung der Hausherren. Auch im zweiten Drittel das gleiche Bild, überlegene Sharks aber an der Chancenverwertung haperte es. Trotzdem bauten Patrick Weigant und erneut Oppenberger die Führung auf 3:0 aus. Dem 4:0 durch Kastel-Dahl ließen die Gäste im letzten Drittel ihren einzigen Treffer folgen, der in Überzahl fiel. In den letzten Spielminuten zollte Bad Aibling dann dem kleinen Kader Tribut, zusätzlich schwächte man sich noch durch einige Strafen. Roni Rukajärvi sowie Andreeas Ziegler und Michel Maaßen erzielten in den letzten 3 Minute so noch drei weitere Treffer zum letztendlich klaren und verdienten 7:1 Endstand.
Neben Ulm/Neu-Ulm, Buchloe und Bad Aibling aus der eigenen Gruppe stehen nun auch die Gegner aus der Landesliga Gruppe 1 fest, die Allgäuer bekommen es dort mit Hassfurt, Amberg, Moosburg und Dingolfing zu tun. Allesamt attraktive, aber auch schwere Gegner in der am 10. Januar beginnenden Aufstiegsrunde.
  
    
Regionalliga West
    
Herforder EV
Heimniederlage für Ice Dragons - Herford unterliegt Limburg-Geelen mit 6:7
(RLW)  Tag der offenen Tür beim HEV – gleich 13 Tore bekamen die rund 680 Eishockeyfans im Inter Regio-Cup-Duell zwischen dem Herforder EV und den Microz Eaters Limburg-Geelen zu sehen. Doch was für die Zuschauer ein Spektakel war, erfreute die beiden Chefcoaches überhaupt nicht. „Wir müssen anders Eishockey spielen und stabil in der Abwehr stehen, wenn wir in den nächsten Spielen der Regionalliga bestehen wollen“, äußerte sich Herfords Trainer Jeff Job im Anschluss an die Partie. Auch sein Gegenüber Andy Tenbult sprach von einem Glücksspiel mit dem besseren Ende für sein Team, zeigte sich jedoch zufriedener, zumal Limburg-Geelen mit dem Sieg in Herford weiterhin im Titelrennen um den Inter Regio-Cup bleibt.
Bereits in der Anfangsphase ging es Hin und Her und die niederländischen Gäste eröffneten in der 3. Minute durch Yoren De Smet den Torreigen. Killian Hutt egalisierte den Vorsprung in der 6. Minute nach perfekter Vorarbeit von Florian Böhm, der mit einem Pass die gesamte gegnerische Abwehr überspielte. Doch nur 45 Sekunden später traf Tom Marx zur erneuten Führung für die Eaters, nachdem die Zuordnung in der Herforder Hintermannschaft nicht stimmte. Erneut markierte Killian Hutt nur kurz darauf den Ausgleichstreffer mit seinem zweiten Tor (9.). Nur kurz schnauften beide Teams durch, bevor das muntere Toreschießen weiterging. Guillaume Naud erzielte in der 12. Minute mit einem unhaltbaren Schuss in die rechte Torecke die erste Führung der Herforder, was die Gäste aus Limburg-Geelen dazu veranlasste, Torwart Sander Kosters gegen Rowan Delil zu tauschen. Der Herforder Jubel war noch nicht ganz abgeklungen, als Nick Verschuren für die Niederländer zum 3:3-Ausgleich traf. Als Killian Hutt mit seinem dritten Treffer die erneute HEV-Führung zum 4:3 erzielte (15.), sah alles nach einem knappen Vorsprung in der ersten Pause für die Ice Dragons aus, doch Kieren Vogel im Tor der Ostwestfalen musste kurz vor Ende des ersten Drittels nochmals hinter sich greifen, als Marek Malinsky das Ergebnis auf 4:4 stellte.
Im zweiten Spielabschnitt agierten beide Teams konzentrierter in der Abwehr und so dauerte es bis zur 30. Minute, als Jörn Weikamp ein Überzahlspiel des HEV nutzte und den 5:4-Führungstreffer erzielte. Doch ab sofort sollte es wieder Schlag auf Schlag gehen. Mordy Munichman netzte in der 33. Minute zum 5:5 ein und nur drei Minuten später traf Akim Ramoul zum 6:5 für die Gäste, die Gleb Berezovskij eine Minute vor Ende des zweiten Drittels in Überzahl nochmals ausglich.
In Durchgang drei hatten sich die Abwehrreihen endgültig auf den Gegner eingestellt und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Torchancen auf beiden Seiten. Als Marco Postma in der 47. Minute das 7:6 für die Microz Eaters markierte, blieb noch genug Zeit für den HEV für den Ausgleich. Immer wieder erspielten sich die Dragons gute Torgelegenheiten, spielten jedoch oftmals einen Pass zu viel oder scheiterten an der Limburger Abwehr, die sich nun in alle Schüsse der Herforder hineinwarfen. Genau eine solche Situation ließ die Stimmung im Eisstadion „Im Kleinen Felde“ kurz erstummen, da Gästespieler Yan Turcotte aus kurzer Entfernung einen Schlagschuss ins Gesicht bekam und eine schwere Lippen- und Kieferverletzung davontrug, die noch am späten Freitagabend operiert werden musste. Nach diesem Schockmoment warf Herford noch einmal alles nach vorne, verlor letztlich jedoch etwas unglücklich mit 6:7. Während Limburg-Geelen mit dem Sieg weiterhin im Titelrennen bleibt, wird sich der HEV endgültig auf die Regionalliga und die anstehenden PrePlayOffs konzentrieren, die Ende Januar bereits unmittelbar nach Beendigung der Vorrunde anstehen.
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären verlieren in der Endphase
(RLW)  21 Punkte Unterschied in der Tabelle hin, 21 Punkte Unterschied in der Tabelle her: Der EHC „Die Bären“ 2016 hat wie schon im Heimderby gegen die EG Diez-Limburg auch am Freitagabend am Diezer Heckenweg vor offiziell 1301 Zuschauern bewiesen, dass er dem bislang dominierenden Team der Eishockey-Regionalliga West gefährlich werden kann. Punkte gab es für die Neuwieder an der Lahn zwar nicht, auszusetzen hatte Trainer Leos Sulak nach einer guten, spannenden Begegnung jedoch nur wenig. „Meine Mannschaft hat sich ein Kompliment für eine sehr gute Leistung verdient. Schade, dass wir nicht belohnt wurden. Das Gegentor zum 2:3 kurz vor dem Ende tat weh.“ EGDL-Coach Frank Petrozza sah es genauso: „Es war ein großer Kampf bis zum Ende. Jeder Spieler hat alles gegeben. Mein Team hat nicht aufgegeben – Kompliment dafür.“ Am Ende gewann der Tabellenführer mit 4:2, weil Pierre Wex mit einem Empty-Net-Goal traf, als Lukas Schaffrath bereits das Eis verlassen hatte. Keine Frage: Ein insgesamt verdientes Ergebnis, gelang es doch den Gastgebern ab der 30. Minute die Schlagzahl zu erhöhen, hier zeigten sie, welche Qualität in ihrem Kader steckt. 
Torwart Schaffrath, der von Trainer Sulak den Vorzug gegenüber Felix Köllejan erhielt und seine Aufstellung mit starken Paraden absolut rechtfertigte, geriet bei seinem Saisondebüt im Laufe des Abends immer mehr unter Beschuss. „Wir wussten, dass wir hinten eine gute Leistung abrufen müssen, um eine Chance zu haben, und das ist uns gelungen“, sagte Sulak. Der EHC kam besser aus der Kabine, hielt den besten Angriff der Liga in Schach. Komplett ausschalten kann man ihn kaum. Nach dem zumindest defensiv wohl stärksten Neuwieder Drittel in dieser Saison führten die Bären durch Jeff Smiths Direktschuss mit 1:0 (15.). Petrozza: „Wir waren am Anfang nicht richtig da, Neuwied hingegen immer einen Tick schneller.“ Klare Chancen für Diez-Limburg? Bis auf André Bruchs Alleingang Fehlanzeige.
Als Kevin Wilson in Überzahl ebenfalls per Direktabnahme auf 2:0 für die Sulak-Truppe erhöhte (27.), mussten sich die Rockets schütteln. Taten sie, und sie reagierten. Trainer Petrozza wirkte angespannt, trieb sein Team immer wieder an, und das erhöhte die Schlagzahl. Pierre Wex‘ Anschlusstreffer passte ins Bild (31.), wenngleich die ganz großen Gelegenheiten Mangelware blieben. „Diez war uns spielerisch natürlich überlegen“, sagte Sulak. Neuwied kam vorne nur noch wenig zur Geltung, hatte zudem in Überzahl große Probleme in die Aufstellung zu kommen und war nicht kaltschnäuzig genug. Die beste Möglichkeit ging aufs Konto von Maximilian Herz, der mit einem Alleingang an Jan Guryca scheiterte. Keine Frage: Ohne die beiden starken Schlussmänner wäre hüben wie drüben das eine oder andere Tor mehr gefallen. Den Ausgleich in Minute 47 durch Alexander Seifert konnte aber auch Schaffrath nicht verhindern. Der Verteidiger mischte die Karten neu, die Asse hatten danach die Raketen auf der Hand. Kyle Piwowarczyk mag bis dahin nicht sonderlich in Erscheinung getreten sein, aber ein Mann, der dreimal die Auszeichnung des besten Oberliga-Spielers erhielt, sticht dann eben trotzdem gerne einmal, wenn es gilt. Frederic Hellmanns Strafzeit war gerade auf null gesprungen, als der Kanadier halb im Fallen die Scheibe ins Netz beförderte (58.). Das war zu viel für Neuwied, und Wex‘ Befreiungsschlag aus der Rundung hinter dem eigenen Tor, der zum Torschuss mutierte, stellte das Endergebnis her. Es war verdient, aber weit entfernt ist Neuwied von der EGDL nicht.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Wieder in die Spur gefunden und die Eisbären mit 4:3 geschlagen
(RLW)  Trotz der Niederlagenserie der Ice Aliens kamen über 400 Zuschauer zum Weihnachtsspiel gegen die Hammer Eisbären und sie wurden nicht enttäuscht. Das Ratinger Team zeigte sich motiviert, bereit zu kämpfen und dem Gegner den Schneid abzukaufen. Das gelang sehr gut, denn die Gäste kamen nicht richtig in Schwung. Die Ice Aliens zeigten gute Defensivarbeit und nutzten jede Chance zum Angriff. Lange Zeit blieben die Angriffsbemühungen erfolglos, doch in der 18. Spielminute nutzte Tobias Brazda eine Unachtsamkeit der Eisbären. In Unterzahl fuhr er den perfekten Konter und versenkte den Puck im Kasten von Sebastian May. Dieser Führungstreffer schob die schon gute Stimmung auf den Rängen weiter an.
Das oftmals verwunschene zweite Drittel, auch das „Seuchendrittel“ der Ice Aliens genannt, entpuppte sich zum Grundstein für den Sieg. Bereits in der 23.Minute stand Noah Kalinowski völlig frei vor dem Gehäuse der Hammer und verwandelte. Seine Freude und Erleichterung konnten die Zuschauer verfolgen. Von nun an zeigte die Schiedsrichterin, Frau Haack, eine oftmals sehr exklusive Sicht auf das Geschehen auf dem Eis. Sechs Strafzeiten gegen die Ice Aliens bei einer Strafzeit gegen die Eisbären in diesem Spielabschnitt forderte den Gastgebern viel Energie ab. Doch die belohnten sich in der 27.Minute mit dem zweiten Unterzahltor durch Thomas Dreischer. Dem permanenten Druck des Unterzahlspiels mussten die Ice Aliens dann auch Tribut zollen. Orendorz in der 29.Minute und Reckers in der 39.Minute mit einem Überzahltor verwandelten die Anschlusstreffer. Das letzte Drittel hatte gerade begonnen, da nutzten die Gäste eine weitere Überzahl und stellten den Ausgleich durch Orendorz her. Das Spiel war nun wieder offen, doch die Ratinger Mannschaft zeigte das, was sie in den letzten Begegnungen hatte vermissen lassen. Jeder kämpfte für jeden, Löcher in der Defensive wurden durch einen Mitspieler gestopft und vorne wurde endlich wieder aus allen Lagen geschossen. In der 49.Minute waren es die Brazda Brüder, die den Endstand herstellten. Tim hatte auf Tobias aufgelegt, und der ließ sich nicht lange bitten. Den hauchdünnen Vorsprung brachte das Team von Trainer Andrej Fuchs über die Zeit und feierte nach dem Schlusspfiff mit den Fans. Allen war anzumerken, dass die Erleichterung sehr groß war. Auch Andrej Fuchs, der in der vergangenen Woche kaum ansprechbar war, zeigte sich gelöst. Nicht zufrieden war Ralf Hoja, der Trainer der Eisbären. Er avisierte eine Ansprache an sein Team vor dem nächsten Spiel am Sonntag.
Die Ice Aliens wünsche allen Fans und Freunden der Ice Aliens einen guten Rutsch ins Jahr 2020 und freuen sich auf eine Wiedersehen Am Sandbach.
  
    
Regionalliga Nord
    
Salzgitter Icefighters
Derby 2.0 – Icefighters treten in Braunlage an
(RLN)  Am Sonntag um 18 Uhr kommt es zur Neuauflage des Südost-Niedersachen-Derbys zwischen den TAG Salzgitter Icefighters und den EC Harzer Falken. Im Hinspiel am Salzgittersee unterlagen die Gastgeber knapp mit 1:3. Den Stahlstädtern steht eine schwere Aufgabe bevor, das Team vom Wurmberg rangiert ohne Niederlage an der Tabellenspitze und hat sich auch nochmal verstärkt.
Der Absteiger aus der Oberliga Nord, der von Saisonbeginn an kaum Zweifel hat aufkommen lassen, zu den Top-Teams zu gehören, geht auch in diese Partie als Favorit. Trotzdem die ersten fünf Mannschaften in der Tabelle noch immer eng beeinander liegen, hat die Mannschaft von Trainer Jan Bönning auch in knappen Partien bisher immer den längeren Atem gezeigt und erst kürzlich mit einem Hammer-Transfer für Aufsehen gesorgt. Mit Nathan Robinson kam ein Spieler ins Team, der neben drei DEL-Titeln auch schon einige Partien in der NHL absolvieren durfte. "Braunlage hat einen sehr tiefen Kader mit einem Großteil an Ex-Oberliga-Spielern. Die sind sowohl offensiv als auch defensiv stark, keine Frage. Wir werden vorne gut stehen müssen und die vermutlich wenigen Chancen nutzen. Hinten gilt es, wenig zuzulassen", so Icefighters-Trainer Radek Vit.
Die Aufgabe ist schwer, die Salzgitteraner nehmen diesmal nur eine Außenseiterrolle ein. Während das Hinspiel nur knapp verloren ging, stehen die Vorzeichen am Sonntag völlig anders. Die Mannschaft vom Salzgittersee hat derzeit erhebliche Probleme. "Wir haben viele Probleme durch viele Verletzungsausfälle und fehlende Trainingszeiten. Momentan ist alles mehr oder weniger improvisiert", betont Vit. In der Eishalle am Salzgittersee steht momentan alles still. Zu Beginn der Woche fiel die Eismaschine und demnach aus das Training aus. Immerhin eine Trainingszeit können die Stahlstädter am morgigen Samstag in Braunlage absolvieren, wobei diversen Spielern eine Teilnahme aus beruflichen Gründen nicht möglich ist. "Das wird ein ganz anderes Spiel. Wir sind nicht zwangsläufig auf eine Überraschung erpicht, das wäre unter diesen Umständen auch vermessen! Dennoch schreibe ich uns nicht ab. Wir wollen versuchen das Beste herauszuholen und eine gute Leistung zu zeigen", so der Ex-Profi. "Es läuft gerade wirklich nicht optimal, aber ich sagte es schon, wir versuchen jetzt den Dezember hinter uns zu bringen und im Januar wieder richtig durchzustarten", blickt der Coach gewohnt optimistisch in die Zukunft.
  
    
Regionalliga Ost
   
ELV Niesky
Toller Erfolg bei der Trikotversteigerung
(RLO)  Direkt nach dem Spiel und dem Erfolg der Tornados gab es am 26.12.2019 – wie angekündigt – auf dem Eis die Versteigerung der Jubiläumstrikots. Diese wurden anlässlich des 25-jährigen Vereinsjubiläums des ELV Niesky e.V. nur für dieses Spiel am 2. Weihnachtsfeiertag hergestellt. Als Vorlage diente übrigens das allererste Trikot der 1.Männermannschaft des ELV Niesky, mit dem sie in den Spielbetrieb vor mehr als 20 Jahren startete. Nach dem einmaligen Gebrauch beim Spiel gegen den ECC Preussen Berlin war der Andrang auf die Jubiläumstrikots unerwartet groß. Die Fans waren mehr als großzügig und voll motiviert. Insgesamt fanden 19 Trikots an diesem Abend einen neuen Besitzer. Mit dem Erlös von mehr als 2.300,00 EUR waren die Verantwortlichen des ELV Niesky e.V. sehr zufrieden. Dieses Geld kommt der Nachwuchsarbeit des Vereins zugute.
  
Sieg gegen den Tabellenersten
Am 2. Weihnachtsfeiertag waren mehr als 800 Zuschauer ins Nieskyer Eisstadion gekommen, um die Tornados bei ihrem Topspiel gegen den Tabellenersten, den ECC Preussen Berlin zu unterstützen.
Der Weg hat sich gelohnt. Sie sahen nicht nur eine spannende Partie, sondern konnten am Ende auch einen verdienten Sieg ihres Teams feiern. Die Tornados machten sich mit einem Endstand von 4:2 (1:1; 1:1; 2:0) und 3 Tabellenpunkten selbst das schönste Weihnachtsgeschenk!
Die ersten beiden Drittel waren recht ausgeglichen. Beide Teams schenkten sich nichts! Bereits in der 2. Minute gingen die Berliner in Führung. Doch nur 2 Minuten später glich Philip Riedel nach Vorlage von Marius Stöber und Tom Domula aus. Das Gleiche noch mal in der 29. Minute (ECC Preussen) und in der 33. Minute – Tor durch Andreas Brill nach Vorlage von Robert Bartlick.
Im entscheidenden letzten Drittel wurde der Kampf härter und Strafen blieben nicht aus. Erst in der 54. Minute überwand Marius Stöber nach Zuspiel von Tom Doumla und Philip Riedel den Berliner Goalie Morten Braun.
Die Preussen versuchten noch mal alles für den Ausgleich, nahmen zwei Minuten vor Spielende eine Auszeit und dann den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch die Tornados kämpften wie die Löwen und verteidigten ihren Kasten wie schon lange nicht mehr. 47 Sekunden vor dem Abpfiff vollendete Marco Noack den Erfolg der Nieskyer mit einen Treffer ins leere Tor nach Vorlage von Marius Stöber und Sebastian Greulich. Der Sieg war perfekt und das Stadion tobte. Schöner konnte das diesjährige Weihnachtsfest für Aktive und Fans nicht enden.
Tornado-Trainer Jens Schwabe sagte nach dem Spiel: „Das war eine Klasseleistung meines Teams. Wir haben von Anfang an dem Gegner wenig Raum gelassen. Goalie Robert Handrick war unser sicherer Rückhalt. Besonders erwähnen möchte ich diesmal Sven Becher, der bis zum Umfallen gekämpft hat und leider mit einer Verletzung aus dem Spiel musste. Insgesamt einfach ein verdienter Sieg!“
Übrigens war dies das 100.Spiel von Richard Rentsch bei den Tornados. Seit Saison 2013/2014 ist er Stürmer in Niesky, schoss bisher 15 Tore und hatte bisher nur 28 Strafminuten.
  


 Samstag 28.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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