Newsticker

    
September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  

   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 16.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 30 Beiträgen von den Nationalmannschaften, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Hessenliga, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Thüringen.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Nationalmannschaft
Euro Hockey Challenge: Nationalmannschaft in Dresden und Crimmitschau gegen Weißrussland
(DEB)  Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bestreitet im Rahmen der Euro Hockey Challenge 2020 jeweils ein Länderspiel in Dresden und Crimmitschau gegen Weißrussland. Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm ist am 23. April 2020 ab 19.30 Uhr zu Gast in der EnergieVerbund Arena in Dresden. Zwei Tage später, am 25. April 2020, trifft die DEB-Auswahl ab 17.15 Uhr im Crimmitschauer Sahnpark zum zweiten Mal auf die weißrussische Mannschaft.
In Dresden ist die deutsche Nationalmannschaft zum fünften Mal zu Gast. Zuletzt bestritt die DEB-Auswahl im April 2018 ein Länderspiel in der sächsischen Landeshauptstadt gegen die Slowakei.
Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: „Wir freuen uns sehr auf das für uns wichtige Länderspiel in Dresden. Der Eishockeysport in Dresden und Sachsen insgesamt, ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Eishockeys und deshalb sind wir mit der Nationalmannschaft sehr gerne hier.“
Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: "In der Vergangenheit haben wir als Standort bereits mehrfach Erfahrung in der Umsetzung von Länderspielen gesammelt. Es ist für jeden DEL2-Standort eine tolle Sache, die deutsche Nationalmannschaft in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft zu Gast zu haben. Es freut uns deshalb besonders, dass wir erneut die Möglichkeit erhalten, nach der ausverkauften Partie gegen die Slowakei im letzten Jahr das DEB-Team erneut in der EnergieVerbund Arena zu begrüßen. Wir freuen uns auf einen interessanten April, denn natürlich hoffen wir darauf, dass sich unsere Eislöwen in der DEL2 noch im Rennen befinden."
Der zweite Länderspiel-Standort feiert ein Jubiläum: 100 Jahre besteht die Eishockeytradition in Crimmitschau. Dies feiern die Sachsen im Rahmen mehrer Projekte in der aktuellen Saison. Auch die deutsche Nationalmannschaft wird Teil des Jubiläums und hat gute Erinnerungen an den Standort: In vier Spielen feierte die DEB-Auswahl in Crimmitschau drei Siege und musste sich nur ein Mal geschlagen geben.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „100 Jahre Eishockeytradition in Crimmitschau zeugen von großer Verwurtzelung unseres Sports! Länderspiele in Crimmitschau waren immer ein besonderes Highlight. Die Stadt, die Region, die Fans und der Verein haben dieses Jubiläumsspiel verdient. Ich freue mich riesig darauf“
Matthias Gerth, 1. Vorsitzender ETC Crimmitschau e.V.: „Wir freuen uns sehr aus Anlass 100 Jahre Eissport in Crimmitschau nach 2014 erneut ein Länderspiel in Crimmitschau durchführen zu können. Gleichzeitig sind wir stolz darauf das der DEB dem ETC Crimmitschau e.V., als Ausrichter des Events, der Eispiraten Crimmitschau GmbH, der Stadt Crimmitschau  sowie dem gesamten Standort wieder das Vertrauen schenkt einen solchen sportlichen Höhepunkt zu stemmen. Wir sind uns sicher das dieses Spiel Deutschland gegen Weißrussland ein echter Höhepunkt im Jubiläumsjahr wird und hoffen das zahlreiche Fans aus der Umgebung, aber auch ganz Eishockeydeutschland, an diesem Tag ein großes Eishockeyfest mit uns feiern werden. Lasst uns gemeinsam denn Sahnpark rocken und bereitet dem Team Germany eine super Atmosphäre auf dem Weg zur Eishockey WM 2020“
Tickets für alle Preiskategorien sind ab Montag, dem 16. Dezember 2019, ab 9.00 Uhr exklusiv auf www.deb-online.de/tickets oder telefonisch unter 01806 – 99 22 01 erhältlich. (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) Der reguläre Vorverkauf in den jeweiligen Ticketshops in Dresden und Crimmitschau startet am 23. Dezember 2019.

U20-Nationalmannschaft: Vorläufiger WM-Kader von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter benannt
U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter hat den vorläufigen WM-Kader der deutschen U20-Nationalmannschaft für die bevorstehende 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft (26. Dezember 2019 bis 5. Januar 2020 in Ostrava/Trinec) bekanntgegeben. Drei Torhüter, acht Verteidiger und 13 Stürmer treten am Mittwoch, den 18. Dezember 2019, die Reise nach Tschechien an. Zusätzlich wird Moritz Seider die Mannschaft im Laufe der WM-Vorbereitung verstärken.
„Wir konnten die beiden Spiele gegen die Schweiz nutzen, um viele Erkenntnisse für unseren weiteren Verlauf der WM-Vorbereitung zu sammeln. Durch die guten Leistungen unserer Spieler war es sehr schwer, die Entscheidung für den vorläufigen WM-Kader zu treffen“, sagte U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter nach der Kaderbekanntgabe. „Tobias Möller, Filip Varejcka und Tim Lutz stehen weiter auf Abruf bereit. Wir möchten uns bei den drei Spielern für ihre Leistungen und ihren Einsatz bei der bisherigen WM-Vorbereitung bedanken.“
In Tschechien absolviert die deutsche U20-Nationalmannschaft zwei weitere Vorbereitungsspiele: Am 21. Dezember trifft die DEB-Auswahl in Brünn auf Finnland und am 23. Dezember in Havirov auf den späteren WM-Vorrundengegner aus den USA. Beide Begegngungen finden um 17.00 Uhr statt. Nach den letzten beiden Vorbereitungsspielen wird U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter das finale WM-Aufgebot, das laut Regularien aus drei Torhütern und 20 Feldspielern bestehen darf, bekanntgeben.
Der vorläufige WM-Kader:
Pos

Name

Vorname

Verein

GK

Ancicka

Tobias

Lukko Rauma

GK

Hane

Hendrik

Düsseldorfer EG

GK

Maurer

Philipp

EV Landshut

D

Seider

Moritz

Detroit Red Wings

D

Dersch

Alexander

Düsseldorfer EG

D

Heinzinger

Niklas

Tölzer Löwen

D

Hüttl

Leon

Löwen Frankfurt

D

Wirt

Daniel

Löwen Frankfurt

D

Mass

Philip

Red Bull Hockey Juniors

D

Mik

Eric

Eisbären Berlin/ Lausitzer Füchse

D

Gnyp

Simon

Kölner Haie

D

Glötzl

Maximilian

Kölner Haie

F

Schütz

Justin

EHC Red Bull München

F

Stützle

Tim

Adler Mannheim

F

Peterka

John-Jason

EHC Red Bull München

F

Bokk

Dominik

Rögle BK

F

Lobach

Dennis

EHC Red Bull München

F

Schinko

Luis

Löwen Frankfurt

F

Brune

Louis

Adler Mannheim/Heilbronner Falken

F

Kinder

Nino

Winnipeg Ice

F

Valenti

Yannik

Adler Mannheim/Heilbronner Falken

F

Jentzsch

Taro

Sherbrooke Phoenix

F

Reichel

Lukas

Eisbären Berlin

F

Nijenhuis

Jan

Grizzlys Wolfsburg

F

Fleischer

Tim

Iserlohn Roosters/Bietigheim Steelers

  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
   
EHC Red Bull München
Red Bulls unterliegen Mannheim
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Duell der dezimierten Top-Teams gegen Mannheim mit 2:4 (1:1|1:3|0:0) verloren. Vor 5.890 Zuschauern im Olympia-Eisstadion gingen die Münchner durch Christopher Bourque und Bobby Sanguinetti zwar zwei Mal in Führung, am Ende setzte sich jedoch der Meister gegen den Vizemeister durch. Damit blieben die Red Bulls in dieser DEL-Saison zum ersten Mal daheim punktlos.
Der Tabellenführer aus München und die auf Rang drei platzierten Mannheimer lieferten sich ein Duell auf hohem Niveau. Nachdem die Red Bulls die erste gute Phase der Adler unbeschadet überstanden hatten, drückte Bourque den Puck nach einer Energieleistung von Trevor Parkes zum 1:0 über die Linie (10. Minute). In der 16. Minute glichen die Gäste in Überzahl durch einen Abstauber von Nicolas Krämmer aus. In der Folge waren die Red Bulls dem Führungstor näher: Bastian Eckl hatte nach einem Pass Sanguinettis das leere Tor vor sich, schoss den Puck aber wenige Zentimeter am langen Eck vorbei (19.). 
In der 22. Minute sorgte Sanguinetti für einen perfekten Münchner Start in den Mittelabschnitt: Der Verteidiger lief alleine auf Gustafssons Tor zu und stellte mit einem Schuss ins rechte Eck auf 2:1. Am Spielablauf änderte die Führung der Red Bulls nichts: Beide Teams spielten weiterhin aggressiv und mit hoher Intensität. Phil Hungerecker hatte eine Großchance auf den Ausgleich, Fießinger reagierte aber glänzend mit der Fanghand (29.). Die Schlussphase des zweiten Drittels gehörte den Adlern: Björn Krupp von der blauen Linie (34.), Matthias Plachta per Alleingang (36.) und David Wolf mit einem Schuss aus dem Handgelenk 16 Sekunden vor der Pause drehten die Partie zugunsten der Gäste.
Die Adler starteten mit Rückenwind in das Schlussdrittel und hatten durch Borna Rendulic (43.) und einen Pfostenschuss von Tommi Huhtala (46.) gute Chancen auf ihren fünften Treffer. Da die Gäste in der neutralen Zone gut verteidigten, hatten die Red Bulls Probleme, Druck aufzubauen und sich in Abschlusspositionen zu bringen. In der 58. Minute nahm Trainer Don Jackson seinen Torhüter Fießinger vom Eis, doch auch mit sechs Feldspielern fiel der Anschlusstreffer nicht, so dass das Spitzenspiel mit einer 2:4-Niederlage aus Sicht der Münchner endete.
  
    
Bayreuth Tigers
Freiburg dreht das „Erfolgs-Erlebnis“ und behält die Punkte im Breisgau
(DEL2)  Dass die Freiburger das Freitagsspiel vergessen machen wollten, in welchem sie ohne Punkte die Heimreise aus Bayreuth antreten mussten, merkte man von Beginn des Spieles sofort an. Mit Wucht und eine auf die andere folgende Angriffswelle belagerten die Gastgeber sofort die gefährliche Zone und das Tor der Tigers. Beleg hierfür war das auffällige Schussverhältnis, welches mit 23:4 nach 20 gespielten Minuten klar auf Seiten der Gastgeber aufschlug. Belohnt wurden die Wölfe mit einem ersten Treffer durch Kunz, der nach mehreren Versuchen die Scheibe im Slot aufnahm und mit der Rückhand um Herden rumlaufen konnte und mit dem Abschluss die Führung erzielte. Den zwischenzeitlichen Ausgleich, den Melanson, nach schönem Zuspiel bei einem Konter in Unterzahl, von Rajala aufnahm konterte der EHC Freiburg keine halbe Minute später mit der erneuten Führung. Noch in der laufenden Überzahl nahm sich Pageau ein Herz und versenkte die Scheibe aus zentraler Position. Und auch der nächste Treffer der Breisgauer ergab sich bei nummerischer Überlegenheit, welche die Tigers insgesamt zu oft den Gastgebern erlaubte. Billich war hier der Nutznießer.
In einem überschaubaren nächsten Abschnitt beider Teams konnten die Tigers zwar die in den ersten 20 Minuten gezeigte Überlegenheit der Gastgeber minimieren, selbst aber zu keinem Erfolg mehr kommen. Zu weit weg vom Gegner und mit wenig Esprit wurden nur wenige Gelegenheiten kreiert, die das Ziel meist verfehlten oder Beute des Freiburger Torstehers wurden.
Und auch im Schlussabschnitt war ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage nur marginal zu spüren, auch wenn das Schussverhältnis erstmals für die Bayreuther sprach. Zu wenig für die an diesem Abend effektiv agierenden Freiburger, die noch einen weiteren Treffer durch Linsenmaier nach 52 gespielten Minuten nachlegen konnten.
Auch das Fehlen des Antreibers aus der Defensive, Simon Karlsson, der erkrankt passen musste und dem nimmermüden kämpfenden Bartosch, der angeschlagen nicht einsatzfähig war, fehlte am Ende dem Bayreuther Spiel, welche die Punkte gerechterweise in Freiburg lassen mussten.
„Es war so etwas wie das Gegenbild vom Freitag, wo wir wesentlich bissiger waren. Da haben wir einfacher gespielt und hatten mehr Mut und Mumm. Im ersten Drittel haben wir beinahe alle Zweikämpfe verloren und zu viele Strafminuten kassiert, zudem dem Gegner zu leichte Tore ermöglicht. Im zweiten Drittel war ich zufrieden aber es war schwer gegen die sehr disziplinierten Freiburger. Wenn wir am Ende unsere einzige Überzahl nutzen hätten könne, wäre das Spiel vielleicht noch etwas offener gewesen“, so Petri Kujala kurz nach der Partie.
Info: Kevin Kunz, der in der 21. Spielminute den Schläger von Linsenmaier ins Gesicht bekam – ohne Folge, was eine Strafe betrifft - und die Partie beenden musste, geht es soweit gut. Er hat den Teil eines Schneidezahns verloren aber kann mit dem Team die Heimreise antreten.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Eishockeyländerspiel Deutschland gg. Weißrussland am 25. April 2020 im Sahnpark
(DEL2)  Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bestreitet im Rahmen der Euro Hockey Challenge 2020 jeweils ein Länderspiel in Dresden und Crimmitschau gegen Weißrussland. Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm ist am 23. April 2020 ab 19.30 Uhr zu Gast in der EnergieVerbund Arena in Dresden. Zwei Tage später, am 25. April 2020, trifft die DEB-Auswahl ab 17.15 Uhr im Crimmitschauer Sahnpark zum zweiten Mal auf die weißrussische Mannschaft.
Im Jahr 2020 steht für den Eishockeystandort ein besonderes Jubiläum an, vor genau 100 Jahren im Jahr 1920 begann die Eishockeytradition in Crimmitschau. Auch die deutsche Nationalmannschaft wird Teil des Jubiläums und hat gute Erinnerungen an den Standort: In vier Spielen feierte die DEB-Auswahl in Crimmitschau drei Siege und musste sich nur einmal geschlagen geben.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „100 Jahre Eishockeytradition in Crimmitschau zeugen von großer Verwurtzelung unseres Sports! Länderspiele in Crimmitschau waren immer ein besonderes Highlight. Die Stadt, die Region, die Fans und der Verein haben dieses Jubiläumsspiel verdient. Ich freue mich riesig darauf“ Matthias Gerth, 1. Vorsitzender ETC Crimmitschau e.V.: „Wir freuen uns sehr aus Anlass 100 Jahre Eissport in Crimmitschau nach 2014 erneut ein Länderspiel in Crimmitschau durchführen zu können. Gleichzeitig sind wir stolz darauf das der DEB dem ETC Crimmitschau e.V., als Ausrichter des Events, der Eispiraten Crimmitschau GmbH und der Stadt Crimmitschau wieder das Vertrauen schenkt einen solchen sportlichen Höhepunkt zu stemmen. Wir sind uns sicher das dieses Spiel Deutschland gegen Weißrussland ein echter Höhepunkt im Jubiläumsjahr wird und hoffen das zahlreiche Fans aus der Umgebung, aber auch ganz Eishockeydeutschland, an diesem Tag ein großes Eishockeyfest mit uns feiern werden. Lasst uns gemeinsam denn Sahnpark rocken und bereitet dem Team Germany eine super Atmosphäre auf dem Weg zur Eishockey WM 2020“
Tickets für alle Preiskategorien sind ab Montag, dem 16. Dezember 2019, ab 9.00 Uhr exklusiv auf www.debonline.de/tickets oder telefonisch unter 01806 – 99 22 01 erhältlich. (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) Der reguläre Vorverkauf in den jeweiligen Ticketshops in Dresden und Crimmitschau startet am 23. Dezember 2019.
  
1:4! Eispiraten verlieren gegen Kassel - Hessen entscheiden Rückspiel für sich
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr „Rückspiel“ gegen die Kassel Huskies verloren. Nachdem die Westsachsen am Freitag mit dem 6:2-Sieg noch die Oberhand behielten, setzte es gegen die Hessen heute eine 1:4-Niederlage. Einziger Eispiraten-Torschütze am heutigen Abend war Adrian Grygiel, der zum zwischenzeitlichen 1:1 traf.
Personal: Nach dem Hinspiel am Freitag plagten sich die Eispiraten mit Personalsorgen herum. So mussten Ole Olleff (Oberkörperverletzung) und Austin Fyten (Unterkörperverletzung) ebenso wie der Langzeitverletzte Alex Wideman (Mittelhandbruch) zuschauen. Im Tor startete erneut Michael Bitzer.
Wie schon am Freitag bekamen die Zuschauer im Sahnpark ein giftiges Spiel zwischen den Eispiraten und den Huskies zu sehen. Die Gäste aus Kassel konnten das Spiel dann mit dem 0:1 eröffnen. Im Powerplay kam Richard Mueller frei zum Schuss und überwand Michael Bitzer mit seinem Beinschuss zur frühen Führung seines Teams (6.). In der Folge konnten sich beide Teams gute Möglichkeiten erarbeiten. Michael Bitzer parierte mit Fang-, Stockhand und Maske mehrmals stark – Schietzolds Hammer parierte Hungerecker, welcher heute anstatt Jerry Kuhn zum Einsatz kam, sicher.
Die Eispiraten starteten dann richtig gut ins zweite Drittel. Vantuchs Pass verwertete Adrian Grygiel eiskalt und stellte auf 1:1 (22.). In der Folge hatten die Eispiraten etwas mehr vom Spiel und gute Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. Pohl, Vantuch, Wahl und Wishart hatten allesamt aber kein Schussglück. Auf der Gegenseite wurde dann Michael Bitzer immer wieder in Szene gesetzt. Der Deutsch-Amerikaner hielt erneut stark und ging ohne weiteren Gegentreffer in die zweite Drittelpause. Für Vincent Schlenker ging die Partie verletzungsbedingt jedoch nicht weiter. Für den Offensivmann rückte André Schietzold in den Angriff.
Der Schlussabschnitt startete dann denkbar schlecht für die Eispiraten. Nach gerade einmal 57 Sekunden ließ Ex-Eispirat Alexander Karachun Michael Bitzer aus Nahdistanz keine Chance zur Abwehr – 1:2 (41.). Die Eispiraten gaben sich aber nicht auf und warfen bis zum Ende alles nach vorn, um den Ausgleichstreffer zu erzielen, doch der Puck wollte nicht ins Tor. Danny Naud zog zwei Minuten vor dem Ende dann seinen Goalie Bitzer. Jedoch konnten nur die Huskies daraus Kapital schlagen. Erst traf Spitzner zum 1:3, dann Nathan Burns zum 1:4 (beide 59.) und besiegelten somit auch die ärgerliche Niederlage.
  
    
Dresdner Eislöwen
Euro Hockey Challenge: Nationalmannschaft in Dresden und Crimmitschau gegen Weißrussland
(DEL2)  Folgende Ergänzung zur offiziellen Pressemitteilung des DEB: Alle Inhaber einer Dauerkarte der Saison 2019/20 für die Dresdner Eislöwen erhalten für das Länderspiel in Dresden am Donnerstag, 23. April ein Tagesticket in der Kategorie Stehplatz kostenfrei – solange der Vorrat reicht. Die Einlösung kann ab dem neuen Jahr (08. Januar) ausschließlich in der Eislöwen-Geschäftsstelle erfolgen. Öffnungszeiten: mittwochs von 9-18 Uhr.
  
Bittere 1:6-Niederlage beim ESV Kaufbeuren
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim ESV Kaufbeuren mit 1:6 (0:2; 0:2; 1:2) verloren. Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf den Einsatz von Stürmer Elvijs Biezais (Oberkörperverletzung) verzichten. Auch Verteidiger Arne Uplegger (Unterkörperverletzung) stand nicht zur Verfügung. Dafür rückte Tim Heyter in den Kader.
Vor 2390 Zuschauern fanden die Dresdner Eislöwen nicht wirklich ins Spiel und nahmen bereits im ersten Drittel zu viele Strafen. Max Lukes (9.) nutzte eine Powerplaysituation und brachte den Gastgeber in Führung. Branden Gracel (16.) erzielte seinen Treffer für Kaufbeuren ebenfalls im Powerplay.
Auch im zweiten Spielabschnitt riskierten die Eislöwen trotz Rückstand unnötige Strafen. Jere Laaksonen (30.) und Max Lukes (32./PP) bauten die Führung für den ESV Kaufbeuren weiter aus.
Nachdem Max Lukes (41.) zum 5:0 aus Sicht von Kaufbeuren traf und damit seinen Hattrick komplett machte, nahm Rico Rossi Torhüter Marco Eisenhut vom Eis. Für ihn stand Florian Proske zwischen den Pfosten. Dale Mitchell (50.) konnte mit seinem Treffer nur noch Ergebniskosmetik betreiben, denn Antti Kerälä (59.) nutzte vier Minuten vor Spielende eine Powerplaysituation und markierte damit den Endstand.
Schreckminuten im letzten Drittel: Tom Knobloch blieb nach einem Check zunächst reglos auf dem Eis liegen und musste kurz darauf verletzt vom Eis getragen werden. Er wurde noch während der Partie mit Verdacht auf Gehirnerschütterung zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.  Die Dresdner Eislöwen wünschen Tom Knobloch gute Besserung!
Andreas Brockmann, Cheftrainer ESV Kaufbeuren: „Wir sind sehr schwungvoll und mit viel Druck in das Spiel gestartet. Auch bei 5 gegen 5 haben wir uns viele Chancen erspielt. Die Mannschaft spielte sehr diszipliniert und hat hinten wenig zugelassen. Wir sind sehr froh, dass wir heute 6:1 gewonnen haben, denn in der Tabelle geht es auch ein bisschen um das Torverhältnis.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Glückwunsch an Andreas und seine Mannschaft. Es war ein verdienter Sieg. Man findet keinen Spielrhythmus, wenn man nur auf der Strafbank sitzt. Wir haben heute vier Unterzahltore kassiert. Es ist nicht die Schuld der Schiedsrichter, sondern die der Spieler, dass wir dumme Strafzeiten genommen haben. Ohne Disziplin gewinnst du kein Spiel!“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Dienstag, 17. Dezember. Um 19.30 Uhr empfangen Rico Rossi und sein Team die Bietigheim Steelers in der EnergieVerbund Arena.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker gewinnen gegen die Dresdner Eislöwen mit mit 6:1 - Hattrick von Max Lukes vor 2.390 Fans in der erdgas schwaben arena
(DEL2)  Zum zweiten Mal innerhalb eines Wochenendes traf der ESV Kaufbeuren auf die Eislöwen aus Dresden. Das erste Duell konnten die Dresdener klar für sich entscheiden, darum galt es für die Joker sich zu revanchieren und vor 2390 Zuschauern in der erdgas schwaben arena, wichtige Punkte gegen den direkten Tabellen-Konkurrenten zu sammeln.
Wieder einmal musste Andreas Brockmann bei der Mannschaftsaufstellung kreativ werden und auf die Verletzungen von Joey Lewis, Daniel Oppolzer, Ossi Saarinen und Philipp de Paly reagieren. Wie schon am Freitag waren also Neuzugang Calvin Pokorny und Nachwuchstalent Max Oswald von Beginn an im Sturm zu finden. Florin Ketterer konnte zum Glück wieder in der Verteidigung auflaufen und Jan Dalgic wurde als Start-Keeper eingesetzt.
Von Beginn an zeigen sich die Joker aggressiv und gefährlich und kommen durch Tobi Wörle direkt zu einer ersten guten Möglichkeit, aber der Abschluss ist in diesem Fall noch zu harmlos. Thomas Pielmeier im Gegenzug mit der ersten Chance für die Eislöwen, aber Jan Dalgic ist auf dem Posten. Die Joker machen Druck und kombinieren sich immer wieder schön vor den Dresdner Kasten. Max Lukes scheitert an Marco Eisenhut, nachdem er von Antti Kerälä und Sami Blomqvist perfekt bedient wird. Die Dresdener haben dann in der fünften Minute eine Großchance durch Steven Rupprich, aber die Scheibe rutscht Zentimeter am Tor vorbei. Denis Pfaffengut und Branden Gracel scheitern im Anschluss am Eislöwen Schlussmann und als dieser dann doch geschlagen ist, trifft Max Schmidle im Fallen das leere Tor nicht. Es macht sich schon leichte Verzweiflung unter den Joker Fans breit, da klingelt es endlich im Dresdener Tor. Wie so oft in dieser Saison ist es die Überzahlformation die zuschlägt. Den Schuss von Calvin Pokorny kann Eisenhut noch abwehren, Antti Kerälä bring den Puck aber erneut vor das Tor, wo er von Max Lukes zur 1:0 Führung verarbeitet wird. Die Rotgelben auch nach dem Tor mit einem klaren Chancenplus, aber auch Jan Dalgic ist immer wieder gefordert und muss gegen Jordan Knackstedt sein ganzes Können unter Beweis stellen. Zum zweiten Mal heißt es in der 14. Minute dann Powerplay Kaufbeuren und zum zweiten Mal schlägt es ein. Der ESV setzt sich erst lange im gegnerischen Drittel fest und nach einigen guten Einschussmöglichkeiten, nagelt Branden Gracel das Spielgerät dann humorlos zur 2:0 Führung ins Tor. Nach diesem Treffer wird es ruppig auf dem Eis. Nach etlichen harten Checks werden teils schwer nachvollziehbare Strafen verhängt. Die Eislöwen kommen dann noch einmal in Person von Jordan Knackstedt brandgefährlich und völlig frei vor Jan Dalgic, aber bei ihm ist erneut Endstation. Ein sehr unterhaltsames Drittel geht mit der zwei Tore Führung in die erste Pause.
In den ersten zehn Minuten des zweiten Spieldrittels sind fast ausschließlich die Specialteams beider Mannschaft auf dem Eis. Fast im Zweiminutentakt wechseln sich die Eislöwen und die Joker mit ihren Strafzeiten ab. Gerade als dann doch einmal beide Teams vollständig spielen, verliert Dresdens Topscorer Mario Lamoureux im Spielaufbau die Scheibe und leitet somit einen Kaufbeurer Konter ein. Jere Laaksonen tankt sich bis vor das Tor und steckt Marco Eisenhut den Puck durch die Hosenträger. In Zeitlupe rutscht die Scheibe danach Richtung Torlinie, bevor sie Jere Laaksonen dann endgültig zum 3:0 in das Tor befördert. Zwei Minuten später schon wieder Überzahl ESVK und schon wieder wird gejubelt. Antti Kerälä spielt hinter dem Tor stehend schön auf Max Lukes im Slot und der macht mit der Rückhand seinen zweiten Treffer an diesem Abend. Die Joker sind jetzt die klar spielbestimmende Mannschaft und müssten eigentlich Ihre Führung weiter ausbauen, doch Marco Eisenhut hält trotz der Gegentore wirklich stark. Branden Gracel bleibt ein weiterer Treffer verwehrt, weil der Hauptschiedsrichter das Spiel vorschnell abpfeift, obwohl die Scheibe noch spielbar vor dem Dresdener Tor liegt. Auch Jan Dalgic muss noch mal ran und zeigt gegen den anstürmenden Dale Mitchell einen Big Save. Lukes, Blomqvist, Wörle und Kittel scheitern dann zwar allesamt vor Drittelende noch am Eislöwen Keeper, können aber mit einer hochverdienten Führung in die Katakomben gehen.
Unverändert startet das letzte Drittel. Die Joker mit viel Dampf und Marco Eisenhut hat alle Hände voll zu tun, um seine Mannschaft noch irgendwie im Spiel zu halten. Einmal mehr treibt dann Sami Blomqvist die Scheibe mit viel Speed in die Angriffszone, legt ab zu Kapitän Julian Eichinger der die Eislöwen Abwehr aussteigen lässt, weiter geht es zu Max Lukes und der erhöht mit seinem Hattrick zum 5:0 für die Hausherren. Der bis dato beste Dresdener, Marco Eisenhut, verlässt im Anschluss seinen Kasten und wird durch Florian Proske ersetzt. Schrecksekunde dann in der 43. Minute. Eislöwe Tom Knobloch bleibt nach einem Check völlig benommen auf dem Eis liegen und muss von den Sanitätern aus dem Stadion gebracht werden. Wir wünschen ihm an dieser Stelle eine gute und schnelle Genesung. Jordan Knackstedt und Max Oswald erhalten nach dieser Szene jeweils eine 2+2+10 Strafe. In der Folge wird Florian Proske erstmals ernsthaft geprüft und bleibt knapp Sieger bei einem Alleingang von Jonas Wolter. Mario Lamoureux hat auf der anderen Seite dann Jan Dalgic eigentlich schon verladen, trifft aber das Tor nicht. Auch Nick Huard verfehlt den Anschlusstreffer nur knapp, bis er dann bei Überzahl Dresden doch noch fällt, als Dale Mitchell einen Nachschuss zum 5:1 verwerten kann. Es bleibt ein Spiel mit vielen Strafen und so ist es kein Wunder, dass auch der Schlusspunkt bei Powerplay Kaufbeuren fällt. Ein Konter bei eigener Überzahl wird von Neuzugang Calvin Pokorny eingeleitet und über Sami Blomqvist von Antti Kerälä in Minute 56 vollendet. Der ESVK spielt das 6:1 souverän zu Ende und gibt damit die perfekte Antwort auf die Niederlage von Freitag.
  
   
Tölzer Löwen
Löwen retten einen Punkt
(DEL2)  Lange liefen die Löwen Rückständen hinterher. Das letzte Tor im Penaltyschießen war dann nicht mehr zu egalisieren. Dank eines starken Schlussspurts sichern sich die Buam zumindest noch einen Punkt. Am Ende gewinnen die Lausitzer Füchse mit 3:2. Im Auftaktdrittel verteidigten die Gäste clever, blockten so den spürbaren Tatendrang der angeschlagenen Löwen immer wieder ab. Zudem stand mit Mac Carruth ein hervorragender Rückhalt im Füchse-Tor, der nach dem Spiel von beiden Trainern herausgehoben wurde. Der Schlussmann parierte 41 von 43 Schüssen. Es sind aktuell Kleinigkeiten, falsche Entscheidungen in den falschen Momenten, die die Löwen am Gewinnen hindern. So beispielsweise in den letzten vier Minuten des ersten Drittels: Die Löwen in Überzahl am Drücker, mit zwei, drei hochkarätigen Chancen. Statt dem Tor gibt es eine Strafe gegen Shawn Weller. Im anschließenden Füchse-Powerplay verteidigen die Buam lange gut, dann trifft Joel Keussen mit dem perfekten Schuss ins Kreuzeck zur Gäste-Führung. Kevin Gaudet fasst diese Umstände wie folgt zusammen: "Wir finden Wege zu verlieren". Passend. Ab diesem Zeitpunkt war es ein Hinterherrennen aus Löwensicht. Das Mitteldrittel war recht zerfahren, beide Teams meist defensiv sicher. Einzig Shawn Weller traf freistehend im Slot zum 1:1-Ausgleich. Allgemein war der US-Boy dauernder Brandherd vor dem Füchse-Tor. Auch das 2:2 ging dank einem satten und unhaltbaren Schuss auf das Konto des bärtigen Stürmers. Es war der erneute Ausgleich, nachdem Tomas Andres die Füchse zu Beginn des Schlussdrittels in Führung brachte. Ab Wellers zweiten Treffer brannten die Löwen ein offensives Feuerwerk ab und stellten unter Beweis, dass vermeintlich fehlende körperliche Frische keine Ausrede für die aktuelle Situation ist. Auch ohne Max French, der knapp fünf Minuten vor Ende einen Schuss unfreiwillig blockte und mit einem Pferdekuss für den Rest der Partie ausfiel, setzen die Löwen die Füchse enorm unter Druck. Doch auch dank zweier Lattentreffer blieb es nach 65 Minuten beim 2:2. "Im Moment ist es schwer für uns. Während unserer Siegesserie hatten wir Glück, nun ist es Pech", so Gaudet. "Als Trainer möchte man "Pech" nicht als Ausrede nennen, aber genau das war es heute". Der Löwencoach nennte Begriffe wie "Frust" und "fehlendes Selbstvertrauen" als ausschlaggebend. Letzteres war den Löwen besonders im Penaltyschießen anzumerken. Weller, Pfleger und Dibelka vergaben allesamt. Auf der Gegenseite traf zumindest Mike Hammond abgezockt durch Silo Martinovics Beine. Damit endete auch die sechste Partie in Serie sieglos.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Pflichtaufgabe erfüllt – DSC holt drei Punkte gegen Höchstadt
(OLS)  Nach dem Auswärtserfolg über die Blue Devils Weiden am vergangenen  
Freitag konnte der Deggendorfer SC am Sonntagabend gegen die Höchstadt  
Alligators nachlegen. Vor 1606 Zuschauern bezwang das Team von Trainer  
Dave Allison das aktuelle Schlusslicht der Oberliga Süd mit 3:0.
Kurz vor der Partie musste Coach Allison jedoch noch kurz zwei  
Änderungen am Kader vornehmen. Verteidiger Thomas Schmid musste vor  
der Partie krankehitsbedingt kurzfristig passen, für ihn kehrte der am  
Freitag noch krankgemeldete René Röthke zurück ins Team. Die  
Hausherren starteten auch gleich fulminant in die Partie. Keine drei  
Minuten waren gespielt, da brachte Topscorer Kyle Osterberg den DSC in  
Führung. Die Deggendorfer hielten daraufhin den Druck hoch und konnten  
in der zehnten Spielminute nachlegen. Dieses Mal war es Andrew  
Schembri, der nach tollem Zuspiel von Filip Reisnecker Gästekeeper  
Dirksen stehen ließ und zum 2:0 einschob. Trotz weiterer  
Einschussmöglichkeiten blieb es beim 2:0 nach 20 gespielten Minuten.
Im zweiten Abschnitt war es dann erneut Andrew Schembri, der in der  
27. Minute die heimischen Fans zum Jubeln brachte. Der  
Publikumsliebling vollendete einen schnell vorgetragenen Konter über  
Marcel Pfänder und Filip Reisnecker zum 3:0. Nach diesem Treffer fiel  
die Partie dann etwas ab. Der DSC nahm den ein oder anderen Gang raus  
und auch das Höchstadter Angriffsspiel war an diesem Abend nicht  
zwingend genug, um die Deggendorfer Defensive vor ernstere Probleme zu  
stellen.
Im Schlussdrittel zeigte sich dann lange Zeit ein ähnliches Bild. Die  
Partie plätscherte vor sich hin, ohne das noch Nennenswertes passiert  
wäre. Am Ende stand ein nie gefährderter 3:0 Pflichtsieg auf der  
Anzeigentafel, der noch von der deutlichen Torschussstatistik von  
52:18 unterstrichen wurde.
Am kommenden Wochenende kommt es dann zum Doppelvergleich mit den  
Eisbären Regensburg. Zunächst treffen die Deggendorfer am Freitag in  
Regensburg auf die Eisbären, ehe am Sonntagabend die Oberpfälzer zum  
„Spiel der Herzen“ nach Deggendorf kommen.
  
    
EV Füssen
Sehenswertes Derby geht mit 7:5 an Memmingen
(OLS)  Ein ereignisreiches Spiel lieferten sich der EV Füssen und der Tabellenführer aus Memmingen am nicht ganz ausverkauften Kobelhang. Beide Mannschaften hatten defensiv nicht ihren besten Tag erwischt, beim Heimteam kam zudem auch noch jede Menge Scheibenpech dazu. Schlussendlich setzten sich die favorisierten Gäste verdient mit 7:5 (2:0, 3:2, 2:3) durch und konnten mit ihrem achten Sieg in Folge die Spitzenposition festigen. Füssen fiel dagegen in der Tabelle auf den fünften Rang zurück.
Da mit Dropmann, Simon, Klein und Wiedemann einige Spieler verletzt fehlten, kamen mit Nikita Naumann und Tobias Baader zwei junge Spieler aus dem DNL-Team zum Einsatz. Die erste Chance hatten die stark beginnenden Füssener bereits nach 40 Sekunden, die Scheibe rutschte nach einem Schuss aber knapp am Pfosten vorbei. Es sollte nicht das einzige Mal an diesem Abend sein. Mit der ersten Möglichkeit ging Memmingen nach dreieinhalb Minuten gleich in Führung, bei einem Konter traf Neuzugang Tim Richter etwas glücklich. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei welchem Füssen in Überzahl mehrmals die Chance zum Ausgleich hatte. Als Memmingen für eine Minute zu einem ersten Powerplay kam, folgte sofort das 0:2. Nicht zwingend rutschte die eigentlich schon gesichert scheinende Scheibe durch.
Das gleiche passierte zu Beginn des zweiten Abschnitts, diesmal aber mit dem Nutznießer Füssen. Martin Guth verkürzte auf 1:2. Danach hatten Besl und Payeur sehr gute Ausgleichschancen, das Tor machte zur Spielhälfte aber ausgerechnet der Füssener Julian Straub per Bauerntrick auf der Gegenseite. Danach waren die Schwarz-Gelben defensiv überhaupt nicht auf der Höhe. Einen Wechselfehler nutzte Brad Snetsinger nur eine Minute später mit einem schönen Schuss in den Winkel zum 1:4, wieder nur eine Zeigerumdrehung später überwand Philipp Keil Füssens Goalie Maximilian Meier sogar zum 1:5. „Fliegenfänger“ skandierten die Memminger Anhänger, die sich vor dem Spiel bei einer Ehrung für verdiente Altmeister des EVF eine verbale Entgleisung leisteten, doch sie verstummten schnell, nachdem der 20-Jährige im Anschluss die vielen Chancen der Indians vereitelte. In dieser Phase war fast schon ein Klassenunterschied fest zu stellen. Doch Füssen fing sich wieder, hatte in Überzahl eine große Chance durch Payeur, ehe kurz vor der Pausensirene Kapitän Eric Nadeau einen Konter zum 2:5 verwandelte. Trotzdem ging der Abschnitt klar an Memmingen.
Das letzte Drittel sah dann einen Sturmlauf der Füssener. Es ist aber bezeichnend, dass der ECDC mit nur drei Torschüssen in diesem Abschnitt zwei Treffer machen konnte. Beide erzielte Stürmerstar Snetsinger. Er erzielte zunächst in Überzahl das glückliche 2:6 aus spitzem Winkel, bei dem die Scheibe wieder durchrutschte, richtig gekonnt war dagegen sein Empty Net Goal zum 4:7 knapp drei Minuten vor Spielende, als er fast über die gesamte Eisfläche traf. Ansonsten spielte nur die Heimmannschaft, die kurz nach dem Gegentreffer und ebenfalls unter gütiger Mithilfe der Gästeabwehr durch Tobias Meier das 3:6 erzielen konnte. Es gab nun viele Zweikämpfe im Memminger Drittel, leider häuften sich auch die unsauberen Aktionen, der Schiedsrichter beließ es aber bei einer großzügigen Regelauslegung. In der 53. Minute kam es zu einem Meinungsaustausch zwischen den Verteidigern Quirin Stocker und Nikolaus Meier, das Ergebnis war das frühzeitige Spielende für beide. Über den Gesprächsinhalt ist derweil nichts bekannt. Nach dieser Spielunterbrechung zog Füssens Trainer bereits seinen Torhüter und brachte einen zusätzlichen Feldspieler. Das machte sich durch das 4:6 von Christian Krötz gut fünf Minuten vor Ende bezahlt. Auch nach dem Empty Net Goal von Snetsinger drückte Füssen weiter und hatte viele Chancen, die Scheibe wollte aber einfach nicht ins Tor. Marco Deubler traf noch den Pfosten, Dejan Vogl schließlich drei Sekunden vor dem Ende zum 5:7.
Trainer Sergej Waßmiller (Memmingen): „Es war ein unterhaltsamer Abend, die Fans haben zwölf Tore gesehen. Es war ein typisches Derby mit vielen Emotionen und Härte. In den ersten beiden Dritteln ist Füssen jeweils gut gestartet, wir haben aber die Tore gemacht. Wir sind dann davon gezogen, Füssen hat aber nie aufgegeben. Im letzten Drittel gab es sehr viele Schüsse auf unser Tor, es ist selten für uns, dass wir keine Kontrolle haben. Ich muss sagen, dass es sehr schwer ist, hier in Füssen zu gewinnen, darum bin ich stolz auf meine Jungs. Wir haben aber wieder zwei Verletzte zu beklagen.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen, wir haben heute sehr gutes Eishockey gezeigt. Leider ist der Puck aber immer für den Gegner gelaufen, ich habe selten so viel Scheibenpech gesehen. Klar hat das Memmingen clever gespielt und es war auch kein unverdienter Sieg, aber der Hockeygott war heute nicht auf unserer Seite.“ (MiL)
  
    
Starbulls Rosenheim
Starbulls schlagen Weiden und klettern auf Rang drei!
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben am Sonntagabend vor 1.787 im ROFA-Stadion einen deutlichen 6:0-Heimsieg gegen die Blue Devils Weiden gefeiert. Damit machte die Mannschaft von Trainer John Sicinski nach dem 6:4-Auswärtserfolg am Freitag in Selb das zweite „Sechs-Punkte-Wochenende“ der laufenden Spielzeit in der Eishockey- Oberliga Süd perfekt. Dank der Maximalausbeute am 23. und 24. Spieltag schoben sich die Rosenheimer auf den dritten Tabellenplatz vor!
Den Gästen aus der Oberpfalz standen beim Auftritt im Rosenheimer ROFA-Stadion nur drei Sturmreihen und insgesamt 15 Feldspieler zur Verfügung, die aber am Freitag eine beachtliche Leistung boten und sich gegen Liga-Topfavorit Deggendorf erst in der Verlängerung geschlagen geben mussten. Weil Weidens Cheftrainer Ken Latta mit dem Ende dieser Partie noch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe erhalten hatte, stand bei den Blue Devils Co-Trainer Florian Zellner als Verantwortlicher hinter der Bande. 
Die Starbulls mussten lediglich auf Stürmer Kevin Slezak verzichten, der seine Handverletzung noch nicht völlig auskuriert hat, so dass Coach Sicinski vier Sturmreihen aufbieten konnte. Darunter war auch Josh Mitchell, der nach seinem Trainingszusammenbruch vor knapp zwei Wochen ein beeindruckendes Comeback-Wochenende feierte. Am Freitag in Selb trug er sich bereits viermal in die Scorer-Liste ein (einmal Torschütze, dreimal Vorbereiter), gegen Weiden am Sonntag bereitete er dann drei der sechs Starbulls-Treffer vor.
Den Rosenheimer Torreigen am späten Sonntagnachmittag eröffnete Starbulls-Topscorer Alexander Höller. Nach Vorlage von Michael Baindl fuhr er von der Seite in den Slot, scheiterte im ersten Versuch noch an Torwart Daniel Filimonov, drückte die Scheibe im zweiten Versuch dann aber ins Netz (12.). Nach einer sehenswerten Kombination über Mitchell und Tadas Kumeliauskas erhöhte Michael Fröhlich aus kurzer Distanz auf 2:0 (16.). Im zweiten Abschnitt waren ganze 20 Sekunden gespielt, als Fabian Zick sich hinter dem Weidener Tor die Scheibe holte und zurück auf Höller legte. Dessen unmittelbar folgenden Querpass verwandelte Michael Baindl mühelos zum 3:0 (21.). Und der Rosenheimer Kapitän durfte im zweiten Drittel noch ein weiteres Mal jubeln. In Überzahl, dabei eine Minute lang sogar mit zwei Spielern mehr auf dem Eis, spielten die Hausherren den Gegner so lange auseinander, bis Mitchell den perfekten Pass spielte und Baindl aus halbrechter Position per Flachschuss zum 4:0 erfolgreich war (33.).
Erst jetzt kamen auch die Oberpfälzer zu ihrer ersten klaren Torchance, doch Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer glänzte mit zwei tollen Paraden gegen Paul Wolf und Marco Pronath (39.). Zuvor war aber Gästekeeper Filimonov oftmals gefordert, um weitere Rosenheimer Treffer zu verhindern, die Höller, Kumeliauskas und Zick auf dem Schläger hatten. Und als Filimonov einen Schuss von Tobias Draxinger durchrutschen ließ, schlug Verteidiger Adam Poldruhak die Scheibe noch von der Torlinie. 
Glück hatte der Gästekeeper auch im letzten Drittel, als Maximilian Vollmayer freistehend knapp am Kreuzeck vorbei zielte (43.) und beim Versuch seines „Bauerntricks“ die Scheibe am Pfosten hängenblieb (46.). Doch Vollmayer wollte unbedingt einen Treffer – und bekam ihn: Nach einem Sololauf hinter dem Tor herum wurde ihm der Weg in den Slot gut freigeblockt und der Abschluss ins rechte obere Eck saß – 5:0 (53.). In der Schlussphase boten sich den Gästen in Überzahl bei einem Schlagschuss von Barry Noe (57.) und wenig später durch Martin Heinisch noch zwei sehr gute Chancen zum Ehrentreffer, doch Steinhauer ließ sich nicht überwinden. Mit Anbruch der letzten Spielminute machten die Hausherren schließlich zum zweiten Mal am Wochenende das halbe Dutzend voll: Einen Gegenstoß über Enrico Henriquez-Morales und Daniel Bucheli schloss Dominik Daxlberger zum 6:0 ab.
Für Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer war es bereits das vierte Heimspiel, in dem er kein Gegentor hinnehmen musste – und das zweite gegen die Blue Devils Weiden. Im ersten Spiel der laufenden Saison siegte er mit den Starbulls gegen den gleichen Gegner mit 5:0.
Am kommenden Wochenende treffen die Starbulls Rosenheim sowohl auf eigenem Eis (Freitag, 19:30 Uhr), als auch auswärts (Sonntag, 18 Uhr) auf Tabellenschlusslicht Höchstadter EC. Dann soll das nächste „Sechs-Punkte-Wochenende“ folgen.
  
    
VER Selb
Peinliche Vorstellung in der Donauarena
(OLS)  Das siebte Spiel in Folge verloren, die Selber Wölfe stecken mitten in der Krise. Da gibt es nichts schön zu reden. Man kann in Regensburg verlieren, aber nicht so. Eine 7:0 Niederlage sagt da alles aus. In der Donau-Arena ging es bereits ab dem zweiten Drittel nur noch um Schadensbegrenzung. „Wenn man nach 15 Minuten noch nicht einen Check gefahren hat, gewinnt man in Regensburg kein Spiel“, fasst Coach Henry Thom in der anschließenden Pressekonferenz zusammen. Leid, so Thom weiter, tat ihm sein junger Torwart, Timon Bätge. Dieser wurde von der Mannschaft tatsächlich nahezu alleine gelassen und konnte gegen stark aufspielende Regensburger alleine eben auch nichts retten. Schiedsrichter der Partie war heute der Ex-Selber Christopher Schadewaldt, der eine ordentliche Leistung ablegte. Der ehemalige Wölfe-Kapitän ließ auf beiden Seiten sehr viel durchgehen, was dem Spielfluss sicher nicht schadete.
Was für ein ernüchterndes erstes Drittel. Nur 26 Sekunden dauerte es, bis die Fans der Eisbären in der Donau-Arena ein erstes Mal jubeln durften. Gajovsky umkurvte völlig frei das Tor von Bätge, der für den noch kranken Niklas Deske den Kasten der Wölfe hütete. Gajovsky legte ab auf Heider und der mit dem Blick für den gut platzierten Heger – 1:0 für die Eisbären. Chancen für die Mannen um Henry Thom waren absolute Mangelware, Kabitzky und Gelke erspielten sich die einzigen nennenswerten Möglichkeiten. Gajovsky, völlig frei, schlägt gnadenlos zu und erhöht nach nur 4 Minuten und 23 Sekunden auf 2:0. Nun fehlte bei den Wölfen jede Zuordnung, sie fanden nicht ins Spiel, wirkten absolut ratlos. Der Drang zum Tor fehlte gänzlich, Regensburg tat nur das Nötigste. Und das sollte reichen, um in der 8. Minute in Person von Flache noch auf 3:0 zu erhöhen. Die Abwehrleistung katastrophal, hier wurde kein Eishockey mehr gespielt. Die logische Konsequenz aus Fehlpässen, Scheibenverluste und fehlendem Kampfgeist war das vierte Tor für die Eisbären. Die gut 150 mitgereisten Fans der Selber Wölfe verabschiedeten die Mannschaft kopfschüttelnd mit einem 4:0 Rückstand in die erste Drittelpause. Angesichts der Spielanteile ging dieses Ergebnis für Regensburg mehr als in Ordnung.
Wenn man dachte, durch die Mannschaft hätte jetzt ein Ruck gehen müssen, hat man sich getäuscht. Das Rudel wirkte nach wie vor ideenlos, hatte den Eisbären nichts entgegen zu setzen. Es wirkte, als wäre man immer einen Schritt langsamer. Bezeichnend für dieses bislang schlechte Spiel aus Selber Sicht: Schiri Schadewaldt, der bislang eine gute Schiedsrichterleitung zeigte, schickte Regensburgs Keresztury für zwei Minuten zum Abkühlen. Statt das Powerplay zu nutzen, ließ man sich von der vierten Reihe der Gastgeber bei eigener nummerischer Überlegenheit auskontern und kassierte den fünften Gegentreffer des Abends durch einen feinen Abschluss von Mühlbauer. Mit zunehmender Spielzeit avancierte sich Bätge zum besten Selber Spieler. Er hatte einige gute Szenen, in denen er völlig alleine gelassen wurde, in höchster Not aber noch retten konnte. Doch in der 32. Minute ist auch er machtlos, als starke Regensburger Eisbären, die mittlerweile nach Lust und Laune kombinierten und völlig frei zum Zuge kamen, ungestört von der Wölfe-Defensive im Powerplay auf den Pausenstand von 6:0 einnetzen konnten. Torschütze zu diesem durchaus sehenswerten Treffer war Weber.
Zu Beginn des dritten Drittels durfte man kurze Zeit auf Schadensbegrenzung hoffen. Die Wölfe doch tatsächlich mit etwas mehr Spielanteilen, aber nur, weil Regensburg den Spielbetrieb auf das Minimum reduzierte und nur noch das nötigste unternahm. Wirklich gefährliche Torchancen resultierten daraus aber nicht. Es klappte einfach nichts. Weiterhin dominierten unnötige Scheibenverluste und mangelnde Lust das Geschehen am Eis. Mitte des letzten Drittels übernahm Regensburg wieder sehr deutlich das Ruder. Absolut bezeichnend für diese eigentlich schon peinliche Vorstellung war der Alleingang von McDonald, der völlig frei vor Peter Holmgren zum Schuss kam, den Schuss aber direkt auf den Torhüter der Eisbären abgab. Holmgren, der in dieser Partie wirklich keine nennenswerten Taten vollbringen musste, fischte den Puck ohne größere Probleme aus der Luft. Und die Donaustädter bestraften diese schlechte und kampflose Leistung mit dem siebten Treffer des Abends durch Sauer in der 54. Minute. Beschweren dürfen sich die Jungs aus dem Wolfsbau nicht, Bätge sei Dank fiel das Ergebnis nicht noch höher aus. Der junge Selber Schlussmann verhinderte auch im letzten Abschnitt einige vielversprechende Chancen der Gastgeber. Und so verlor man vor 1809 Zuschauern in der Donau-Arena nicht unverdient mit 7:0 und muss sich nun ernsthaft Gedanken um den Tabellenplatz machen.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles erkämpfen zwei Punkte in Duisburg
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel gegen die Füchse Duisburg am Sonntagabend mit 4:3 (0:2/1:0/2:1/1:0) nach Overtime gewonnen.
Trainer Jacek Plachta musste durch die kurzfristigen Ausfälle von Thomas Zuravlev (verletzt) und Dennis Reimer (krank) improvisieren und Verteidiger Raik Rennert in die Offensive stellen. Das Fehlen der beiden Stürmer machte sich auf dem Eis durch Probleme in der Abstimmung bemerkbar, die Duisburg nutzte und das Spielgeschehen bestimmte. Während die Crocodiles nach vorne wenig Gefahr aufbauten, profitierten die Hausherren immer wieder von Fehlpässen im Spielaufbau der Crocodiles. Folgerichtig holten sich die Gastgeber durch Arthur Lemmer die Führung (8.), die wenig später von Duisburgs Rückkehrer Markus Schmidt auf 0:2 erhöht wurde (13.).
Im zweiten Spielabschnitt lief es besser für die Crocodiles. Durch aggressives Forechecking wurden vermehrt Chancen kreiert und nach rund fünf Minuten auch das erste Tor erzielt. André Gerartz versenkte einen Nachschuss zum Anschluss (26.). Dann verletzte sich allerdings Daniel Lupzig und Jacek Plachta musste erneut umbauen. Fabian Calovi sprang für Lupzig im Sturm ein.
Im letzten Drittel drückten die Crocodiles auf den Ausgleich, den nächsten Torerfolg konnten aber die Füchse verbuchen. Alexander Eckl erhöhte in der 53. Minute auf 1:3 und schien damit, angesichts des schmalen Crocodiles-Kaders, die Vorentscheidung herbeigeführt zu haben. Doch die Hanseaten gaben sich nicht geschlagen und warfen in den letzten Minuten nochmal alles rein. Die Duisburger ließen sich unter Druck zu Strafen hinreißen und kassierten in doppelter Unterzahl das vermeintliche 2:3 – doch da das Gehäuse Sekundenbruchteile vorher verschoben wurde, gab Schiedsrichter Eugen Schmidt das Tor nicht. Eine Minute später klappte es dann aber doch noch: Fabian Calovi bediente Leon Fern, der zum 2:3 traf (58.). Trainer Jacek Plachta schickte in den letzten Minuten einen sechsten Spieler anstelle von Torwart Kai Kristian auf das Eis. Diese Überzahl nutzte Dominik Lascheit und zwang die Füchse mit seinem Treffer zum 3:3 in die Overtime (59.). Vor 711 Zuschauern sicherte Jordan Draper den Hamburgern in der Verlängerung schließlich den Zusatzpunkt (63.).
„Wir haben eine starke Teamleistung gezeigt. Obwohl wir heute nur einen kleinen Kader hatten, haben wir nie nachgelassen. Auch mit dem Rückstand haben wir bis zur letzten Minute alles gegeben und das hier noch verdient gewonnen“, so Jordan Draper. 
  
    
Herner EV
2:3 Niederlage bei den TecArt Black Dragons - Keine Herner Punkte in Erfurt
(OLN)  Es hätte mit einem Sieg in Erfurt zur zwischenzeitliche Tabellenführung gereicht, denn Spitzenreiter Tilburg hatte aufgrund des Olympiaqualifikationsturnieres in Barcelona spielfrei, aber nach der 2:3 Niederlage blieb man vor dem nächsten Spieltag genau einen Punkt hinter den Niederländern.
Es war ein gebrauchter Abend für das Herner Team. Schon im ersten Drittel wollte das Spiel der Herner nicht recht in Fahrt kommen. Man blieb ohne eigenen Treffer, während Erfurt durch Milan Kostourek in der 16.Minute mit 1:0 in Führung gehen konnte.
Der Ausgleich durch Artjom Alexandrov in der 35.Minute ließ Hoffnung aufkommen, das Spiel nun besser gestalten zu können, doch erneut Milan Kostourek und kurz danach Maurice Keil mit einem Doppelschlag, sorgten für einen 1:3 Zwischenstand aus Sicht des HEV. Torwart Björn Linda hielt, was ging und eröffnete seinem Team so die Chance, zurück in das Spiel zu kommen. Es sprang allerdings nur noch der Anschlusstreffer durch Michél Ackers in der 49.Minute heraus und Herne musste ohne Punkte die Reise zurück an den Gysenberg antreten.
  
    
Rostocker EC
Piranhas verpassen Überraschung - Die Rostocker verspielen eine 3:2-Führung und verlieren knapp mit 3:4 bei den favorisierten Halle Saale Bulls
(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs haben am Sonntagabend in Halle die Überraschung verpasst. Trotz einer zwischenzeitlichen 3:2-Führung verloren die Hansestädter bei den Saale Bulls mit 3:4 (3:2, 0:0, 0:2).
Die Gastgeber legten einen Blitzstart hin – 2:0 (4.). Doch Roman Tomanek und Viktor Beck (jeweils mit ihrem zehnten Saisontor) sowie Premieren-Torschütze Kevin Richter drehten das Spiel zugunsten des REC. „Wir haben es etwas schläfrig begonnen, sind dann aber immer besser geworden. Es freut mich sehr für Kevin Richter, dass er sein erstes Tor machen konnte, auch wenn etwas Glück dabei war“, sagte REC-Geschäftsstellenleiter Dirk Weiemann.
Im Mitteldurchgang machte Halle eine Menge Druck in Überzahl, traf jedoch nicht. „Es war sehr wichtig, die Unterzahlsituationen zu überstehen. Die Mannschaft hat sich dagegengestemmt und gefightet. Es war ein ausgeglichenes Drittel“, so Weiemann weiter.
Im dritten Durchgang nutzte Halle aber eine Überzahl zum Ausgleich und schaffte fünf Minuten vor dem Ende doch noch das 4:3. „Sehr schade für die Jungs. Wir haben zum Schluss auch noch mal den Keeper rausgenommen und alles versucht. Leider hat es nicht mehr gereicht“, so Weiemann. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
EHC Klostersee
EC Pfaffenhofen Eishogs – EHC Klostersee 3:5 (1:1, 1:2, 1:2)
(BYL)  Der EHC Klostersee bleibt auch nach der Spielpause in der Erfolgsspur. Neun Tage nach dem letzten Pflichtspieleinsatz gewannen die Grafinger am Sonntagabend das Gastspiel bei den heimstarken Pfaffenhofen Eishogs mit 5:3. Mit diesem fünften Drei-Punkte-Sieg nacheinander kletterten die Rot-Weißen in der Reihung auf den vierten Platz nach oben. Ein Dreier, der nach dem Ausfall von Nicolai Quinlan (Fieber, Gliederschmerzen) - womit neben Bernd Rische und Florian Engel der dritte spiel- und aufbaustarke Verteidiger ausfiel, was auch auf das Powerplay und Penaltykilling Auswirkungen hatte - vorrangig über den kämpferischen Einsatz und "Eishockey-Arbeit" eingefahren werden konnte. Ein halbes Dutzend aus der Mannschaft von Dominik Quinlan stand dazu nach gerade überstandener Krankheit auf dem Eis; noch im Abschlusstraining waren die Reihen beim EHC sehr ausgedünnt, Co-Trainer Helmut Gleixner (auch der Headcoach lag ein paar Tage flach) hatte für seine Moderation nur knapp die Hälfte des Teams zur Verfügung.
Bis weit ins zweite Spieldrittel hinein verlief die Partie eigentlich exakt wie das Hinspiel. Die Gastgeber waren wieder bestens eingestellt, standen in der Defensive dicht gestaffelt und erlaubten sich keinen gravierenden Fehler. Dazu waren die Eishogs im Angriff wieder sehr effektiv. Zwei Mal gerieten die EHCler ins Hintertreffen, in beiden Fällen musste für den Ausgleich auf dem Eis hart gearbeitet werden. Die erstmalige Führung gelang mit 3:2 zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt vier Sekunden vor Ende des zweiten Durchgangs. Allerdings war dieser Vorteil nur 23 Sekunden nach Wiederbeginn erneut dahin. Den nächsten Vorsprung nach diesem Gleichstand ließen sich die Klosterseer nicht mehr abjagen. Vom 4:3 aus der 46. Minute zehrte man bis in die Schlussphase, da landete der Puck 54 Sekunden vor der Sirene im bereits verlassenen ECP-Kasten. 
  
    
EHC Königsbrunn
Vor 1003 Zuschauer Derbysieger gegen Landsberg
(BYL)  Mit 5:4 gewinnt der EHC Königsbrunn gegen die „River Kings“ des HC Landsberg. In der meist auf Augenhöhe geführten Partie waren die Brunnenstädter am Ende disziplinierter und effektiver als die Gäste.
Bis auf die Dauerverletzten und den letzte Woche erkrankten Alexander Elias Maier konnte EHC-Coach Waldemar Dietrich heute mit kompletten Kader antreten. Im Tor stand dieses Mal Nico Hetzel, Jennifer Harß war als Backup mit auf der Bank. Erst gestern wurde sie für ihr insgesamt 200. Spiel für die deutsche Frauennationalmannschaft geehrt. Vor der prächtigen Kulisse von 1003 Zuschauern starteten beide Teams in das Derby.
Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften einen Fight auf Augenhöhe. In der flott geführten Partie dauerte erst einige Minuten, bis die Zuschauer auch gute Chancen zu sehen bekamen. Die Kontrahenten neutralisierten sich zunächst. In der zehnten Spielminute hatte der EHC dann die Chance, in doppelter Überzahl in Führung zu gehen, verpasste es aber zu treffen. Fünf Minuten später machte es Königsbrunn aber besser und setzte sich zunächst im gegnerischen Drittel fest, Max Arnawa konnte dann einen Abpraller verwerten und netzte zur 1:0 Führung für Königsbrunn ein. Landberg versuchte noch, bis zur Pause auszugleichen. Die knappe Führung hielt aber bis Drittelende.
Im mittleren Spielabschnitt waren die Gäste sofort präsent und dominierten zunächst die Partie. In der 22. Spielminute rettete noch der Pfosten vor dem Ausgleich, doch nur eine Minute später trafen die River Kings dann in Überzahl zum verdienten 1:1. In der 29. Spielminute erzielte Anton Zimmer zwar in Überzahl die erneute Führung für Königsbrunn. Zwei Minuten später hatte Landsberg jedoch ebenfalls Überzahl und glich zum 2:2 aus. Nur eine Minute später legten die River Kings dann zum 2:3 nach, der EHC hatte es zuvor verpasst den Puck aus dem eigenen Drittel zu spielen. Aber Königsbrunn fing sich wieder und erzielte kurz vor der letzten Pause zwei weitere Treffer, mit der 4:3 Führung für die Brunnenstädter ging es nun ein letztes Mal in die Kabinen. 
Auch im letzten Drittel war die Partie eine enge Kiste, den nächsten Treffer erzielte aber Königsbrunn. In der 49. Spielminute erzielte Anton Zimmer in Überzahl seinen zweiten Treffer und erhöhte auf 5:3 für den EHC. Die Zeit spielte nun für die Brunnenstädter, zudem kassierte Landsberg noch zwei Strafzeiten. Zwei Minuten vor Spielende setzte Landbergs Trainer Fabio Carciola alles auf eine Karte und nahm seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Sein Mut wurde belohnt, denn eine Minute vor Abpfiff trafen die River Kings und verkürzten den Abstand auf einen Treffer. Acht Sekunden vor Spielende zappelte der Tor dann im Landsberger Tor, dieses wurde aber nicht gegeben. Doch die Partie war trotzdem gelaufen, am Ende gewinnt Königsbrunn verdient mit 5:4 gegen die River Kings.
Am Ende waren es wohl die disziplinierter Spielweise mit weniger Strafen und größere Effizienz, die den Unterschied ausmachten. Der EHC verbessert sich dank der drei Punkte auf den achten Platz und holt sich den dritten Sieg in Folge. Landsberg bleibt weiterhin auf dem sechsten Tabellenrang und hat durch die Niederlage nur noch zwei Punkte Puffer auf den TSV Erding.
Königsbrunns Coach Waldemar Dietrich freut sich über den Sieg: „Im ersten Drittel war es eine Begegnung auf Augenhöhe. Landberg hatte dann im zweiten Drittel zunächst mehr vom Spiel, wir haben dann später wieder in die Partie zurückgefunden und wichtige zwei Tore gemacht. Das letzte Drittel war dann wieder ausgeglichen, kurz vor Schluss wurde es nochmal spannend. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen.“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks gehen beim Tabellenführer baden - Wiedergutmachung am Freitag gefordert
(BYL)  Den Passau Black Hawks ist der spielfreie Freitag wohl nicht bekommen. Am Sonntag setzte es für die Dreiflüsse Städter eine deutliche 8:1 Niederlage beim Tabellenführer TEV Miesbach. Ohne Zweifel kann man beim Tabellenführer verlieren – die Habichte lieferten allerdings nur eine mangelhafte Leistung und Einstellung ab. „Es ist die erste Niederlage dieser Art in der Saison. Trotzdem hat die Einstellung beim heutigen Spiel nicht gepasst. Am Freitag im Heimspiel gegen Klostersee erwarte ich Wiedergutmachung.“ so Vorstand Christian Eder direkt nach der Auswärtspartie. Das Spiel war für die Passau Black Hawks im Prinzip schon nach neun Minuten gelaufen. Da führten die Gastgeber nämlich bereits mit 4:1. Clemens Ritschel – mehrfach alleine gelassen - verließ völlig entnervt das Tor. Andreas Resch übernahm nun und stemmte sich gegen die anlaufenden Miesbacher. Doch brachte auch der Torhüterwechsel keinen frischen Wind ins Black Hawks Spiel. Nach vorne zu selten gefährlich und hinten extrem anfällig präsentieren sich die Habichte im auch im weiteren Spielverlauf. Die Niederlage gegen den Tabellenführer werden Trainer und Mannschaft in der nächsten Woche aufarbeiten, um beim Heimspiel am Freitag gegen den EHC Klostersee wieder ein anderes Gesicht zu zeigen. Um die Partie am Freitag gegen Klostersee für sich zu entscheiden, ist eine deutliche Leistungsexplosion notwendig. Vor allem da der EHC Klostersee noch Punkte im Kampf um die obere Verzahnungsrunde holen muss. Die Zuschauer dürfen sich auf eine spannende und heiß umkämpfte Partie freuen. Es wird bereits jetzt empfohlen Tickets für das Heimspiel am Freitag um 20 Uhr im Vorverkauf zu erwerben. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Heimniederlage gegen den ESC Dorfen im Penaltyschießen
(BYL)  Eine alte Trainerweisheit besagt, so wie man trainiert so spielt man. Wie auch Trainer Rainer Höfler so eine leise Vorahnung hatte, wurde es am Sonntagabend wieder mit einer etwas schwächeren Leistung bestätigt. Die „Eishackler“ bringen ihr können gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller einfach nicht auf das Eis, wobei man aber eigentlich die nötigen lehren aus den beiden Spielen gegen Geretsried und Schongau gezogen hatte und prompt mit einem grandiosen Wochenende die Reaktion zeigte, die sich jeder wünschte.
Gegen die „Eispiraten“ war es da aber wieder eine „larifari“-Vorstellung der TSV-Akteure.
Gleich zu Beginn nach gespielten 45 Sekunden gingen die Gäste mit 1:0 in Führung. Torschütze war Florian Mayer der in der 17. Minute aufgrund eines Stockschlags, vorzeitig zum Duschen musste. In der 8. Minute das erste Lebenszeichen der „Eishackler“ vor dem Gästegehäuse und nach wildem Gestochere, konnte Lukas Novacek die Scheibe im Tor unterbringen. Der weitere Spielverlauf verbesserte sich aber auch nicht wirklich, es war eine, für die Zuschauer, sehr Kräfteraubende Bayernliga-Veranstaltung. Der TSV kommt mit seiner Favoriten-Rolle nicht zurecht und „Dorfen war bedacht darauf das Spiel sehr langsam zu gestalten“, wie Gästetrainer Randy Neal auf der anschließenden Pressekonferenz verlauten ließ. Dies gelang den Dorfnern ziemlich gut über das gesamte Spiel. „Die einzigen zwei Minuten, die bei uns heute gut waren, waren die zwei Minuten, die wir in einer zwei Mann Unterzahl hatten.“, stellte Höfler bedauernd fest. „Dort haben wir richtig gut gearbeitet und gekämpft“. In der 13. Minute ging dann auch der ESC wieder verdient in Führung. Torschütze war der wiedergenesene Lukas Miculka.
Im zweiten Drittel wollten keine Tore fallen. Es blieb beim 2:1 aus Sicht der „Eispiraten“.
Es ging also in das letzte Drittel. Dort keimte noch einmal Hoffnungsschimmer auf. Der TSV konnte zunächst mit einer schönen Einzelleistung von Florian Höfler den Ausgleich erzielen, dort lief die 45. Minute. Nur Vier Minuten später, sogar die Führung für die „Eishackler“, Valentin Hörndl versenkte unter Protest der „Eispiraten“, die Scheibe im Netz. Als Zuschauer kam noch einmal Euphorie auf und man dachte das Eis ist gebrochen und es wird zwar kein schöner aber wenigstens ein Sieg, der mit viel Kampfgeist erzwungen wurde, aber dem weit gefehlt. In der 52. Minute konnte Christoph Lönnig zum 3:3 Ausgleich treffen, weil die Hintermannschaft der „Eishackler“, ordentlich geschlafen hatte.
Es ging also in die Verlängerung. Beide Mannschaften hatten auch hier gute Möglichkeiten, um die Entscheidung herbei zu führen, aber weder Peißenberg noch Dorfen wollte aus ihren Chancen ein Tor machen.
Im Penaltyschießen fiel die Entscheidung dann zu Gunsten der Dorfner. Martin Andrä begann und konnte treffen. Lukas Miculka glich im Anschluss wieder aus. Lukas Novacek traf leider nur den Pfosten, sodass Tomas Vrba seine „Eispiraten“ in Führung bringen konnte.
Kurz darauf vergab der dritte Schütze der Peißenberger, Valentin Hörndl seinen Penalty und konnte die 3:4 Heimniederlage, somit nicht mehr verhindern.
Einen kleinen Lichtblick gibt es aber, Leo Zink, erhofft sich Trainer Höfler, dass dieser am nächsten Wochenende wieder mitwirken kann. Bei Brandon Morley und Tobias Estermaier wird es aber weiterhin noch ein paar Wochen dauern.
  
    
ESC Kempten
Sharks beißen die Eisbären - ESC Kempten gewinnt beim ESV Burgau mit 5:9 und macht das 6 Punkte Wochenende komplett
(BLL)  Nach dem Sieg am Freitag im Derby gingen die Sharks in das Spiel gegen den vermeintlich schweren Gegner aus Burgau. Nach seiner Verletzung aus dem Derby fehlte Fabian Magg in der Aufstellung der Allgäuer, ebenso musste Alessandro Feldmeier immer noch pausieren.
Für Burgau ging es schon fast um alles, bei einer weiteren Niederlage wäre der Zug Richtung Aufstiegsrunde schon so gut wie abgefahren. Und so begannen die Schwaben auch, mit viel Tempo und Druck starteten sie in die Begegnung. Bereits nach gut drei Minuten zappelte der Puck dann auch schon im Kemptener Netz nach einem abgefälschten Schlagschuss. Direkt danach die große Chance zum Ausgleich doch die Scheibe wollte nicht ins Tor. Und kurz darauf verhinderte die Latte wieder eine große Ausgleichschance. Direkt in die Angriffsbemühungen der Sharks fiel dann durch einen Konter das 2:0 durch Nicolas Becker. Kempten zeigte sich unbeeindruckt und als gleich 2 Burgauer auf der Strafbank saßen hämmerte Roni Rukajärvi die Scheibe von der blauen Linie in den linken Winkel. Und nur wenige Sekunden darauf der nächste Treffer durch Nikolas Oppenberger. Doch der wurde durch die Schiedsrichter zurückgenommen. Zuerst als Tor gegeben wurde es nach Intervention durch die Linienrichter in eine 2 Minuten Strafe gegen die Sharks umgewandelt.  Das hinderte Oppenberger aber nicht daran den Ausgleich nun bei 4 gegen 4 zu erzielen. Danach gab es noch einige Nicklichkeiten und Strafen, aber keine weiteren Treffer.
Im zweiten Drittel dann Kempten die spielbestimmende Mannschaft. Nach nur 31 Sekunden die erstmalige Führung der Sharks durch Nikolas Oppenberger in Unterzahl. Und in der 28 Minute baute Eugen Scheffer diese auf 2:4 aus. Doch Burgau steckte nie auf und kam immer wieder zurück und gefährlich vor das Tor von Danny Schubert. In der 31. Minute dann der 3:4 Anschluss durch den starke David Zachar. Doch weiter ging es für die Sharks in Richtung Eisbären Tor. Markus Vaitl, Adrian Kastel-Dahl und Andreas Ziegler schon wieder mit den Lattentreffern Nr. 2, 3 & 4  in diesem Match. Doch in der 39 Minute machte es Vaitl besser, zog von der blauen Linie in Unterzahl alleine davon und verwandelte zum 3:5. Doch auch dies war noch nicht der Pausenstand. Erneut kam Burgau zurück mit dem 4:5 in Überzahl in der letzten Spielminute dieses Abschnitts. Und der Dritte begann gleich mit einem Paukenschlag, Burgaus David Tomecko hatte sich nicht im Griff und musste nach einem Stockstich gegen Nikolas Oppenberger vorzeitig zum Duschen, 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe lautete das richtige Urteil der Unparteiischen. Die große Chance für die Allgäuer nun die Vorentscheidung zu schaffen. Aber weit gefehlt, nach einem Puckverlust konnte sich Patrick Weigant nur noch mit einer Notbremse helfen und Dennis Tausend verwandelte den fälligen Penalty zum 5:5. Nun aber brannten die Sharks ein wahres Offensivfeuerwerk ab und in der verbleibenden Strafzeit trafen sie gleich dreimal. Die Special Teams funktionieren zur Zeit überragend, neben vier Überzahltreffern gelangen auch zwei Tore in Unterzahl. Zweimal Ron Newhook und Michel Maaßen stellten auf 5:8 und sorgten somit für die vorzeitige Entscheidung. Den Schlusspunkt auf ein spannendes Topspiel dass den Zuschauern wirklich alles bot setzte Routinier Alexander von Sigriz in der 56. Minute. Kempten fährt somit sechs verdiente Punkte am Wochenende ein und macht einen großen Schritt Richtung Aufstiegsrunde. Einen Eklat gab es dann noch bei der anschließenden Pressekonferenz. Nach Hlozek raus Rufen der Burgauer Zuschauer verließ der Trainer der Eisbären wortlos den Raum und sein Co Trainer musste Rede und Antwort stehen.
Carsten Gosdeck, Coach der Allgäuer war nach dem Spiel sichtlich zufrieden: “Da wir durch die sechs Punkte einen wichtigen Schritt zur Zwischenrunde gemacht haben und die Mannschaft die Vorgaben zum großen Teil sehr gut umgesetzt hat können wir auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Natürlich müssen wir noch an unserer Chancenverwertung und an am Defensivverhalten noch weiter arbeiten.“ 
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären schlagen den Meister
(RLSW)  Mit einem überzeugenden 5:2-Erfolg haben die Eisbären den amtierenden Meister besiegt und den fünften Tabellenplatz übernommen. Ein Dreierpack von Roman Gottschalk sowie der Doppelpack von Rausch besiegelten den ersten Heimsieg über Bietigheim seit über 2 Jahren.
Die Eisbären gingen zielstrebig und diszipliniert in das Duell gegen den Tabellennachbarn und erarbeiteten sich bereits zu Beginn ein Chancenplus. Es dauerte jedoch bis zur 14. Minute, ehe Gottschalk per Doppelschlag die längst überfällige Eisbären-Führung erzielte. Einen Aussetzer in der Defensive leistete man sich jedoch kurz darauf bei eigener Überzahl, die den Anschlusstreffer der Steelers einleitete.
Die Gäste kamen offensiv geprägt aus der Pause und machten den Eisbären zu Beginn ziemlich Druck, der mit dem Ausgleichstreffer (25.) belohnt wurde. Doch die Eisbären zeigten sich unbeeindruckt und legten durch Gottschalk (27.) und Rausch (29.) postwendend nach. In der Folge ergaben sich auf beiden Seiten gute Chancen, da die Gäste ihr Heil in der Offensive suchten, und dadurch Defensive Lücken für die Eisbären schufen, die jedoch nicht genutzt werden konnten.
Das letzte Drittel glich dem zweiten Spielabschnitt. Offensiv agierende Bietigheimer, gut konternde Eisbären, jedoch hielten beide Goalies ihre Tore zunächst sauber. Die Vorentscheidung war erneut Rausch vorbehalten (48.) der nach einer schönen Kombination am schnellsten schaltete und den zunächst abgewehrten Puck des Gästegoalies zum fünften Eisbären-Treffer einschob.
Durch den Sieg gegen den Tabellennachbar konnten sich die Eisbären nun auf den fünften Rang zurückkämpfen und haben am kommenden Wochenende die Chance, bei den kriselnden Baden Rhinos den Rückstand auf die Play-Off-Plätze auf einen Punkt zu reduzieren.
  
    
1.CfR Pforzheim
Den Bisons fehlen 54 Sekunden zum Sieg
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons mussten am Samstagabend eine unglückliche 6:7 (1:1/5:4/0:2)-Niederlage bei der ESG Esslingen hinnehmen.
Das Spiel begann zwischen den beiden Topteams der Landesliga Baden-Württemberg sehr ausgeglichen. Nach zwei Minuten wurde der Druck der Bisons bedingt durch ein Powerplay größer, die Führung sollte jedoch nicht fallen. Besser machten es die Esslinger, die ihr erstes Überzahl durch Lars Schmohl zur 1:0-Führung nutzen konnten (11.). Nur 31 Sekunden später stand Martin Juricek goldrichtig und markierte den Ausgleich für die Bisons. Die späteren Strafzeiten auf beiden Seiten brachten zunächst keine Veränderung auf der Anzeigetafel. Im Mittelabschnitt ging es Schlag auf Schlag. Nur 18 Sekunden nach Wiederbeginn netzte Sidney Körper in doppelter Überzahl zur 2:1-Führung für die Gäste aus der Goldstadt ein. Sergej Wittmann erhöhte knapp drei Minuten später auf 3:1. Die Gastgeber ließen allerdings nicht locker, so dass sich Tobia Nuffer im Kasten der Bisons auszeichnen konnte. Nach 25 Minuten war erneut Lars Schmohl im Powerplay erfolgreich und traf zum 2:3-Anschluss. Nun drängte Esslingen auf den Ausgleich, knapp drei Minuten später war erneut Lars Schmohl zur Stelle und traf zum 3:3-Ausgleich (28.). Das anschließende Unterzahlspiel überstanden die Bisons schadlos. Als die beiden Unparteiischen erneut einen Esslinger Eishockeycrack auf die Strafbank schickten, zogen die Bisons ein gutes Powerplay auf und gingen durch Patrik Vogl mit 4:3 in Führung (33.). Nur 77 Sekunden später konnte auch die ESG Esslingen ein Überzahlspiel erfolgreich gestalten und Steffen Fink bejubelte das 4:4. Der offene Schlagabtausch im zweiten Drittel setzte sich fort, denn Bisons-Topscorer Martin Juricek brachte seine Farben mit 5:4 in Führung (37.). Als zwei Minuten vor der Drittelpause Patrik Vogl in Überzahl das 6:4 für die Bisons erzielen konnte, wähnten sich die Bisons schon mit dieser zwei-Tore-Führung in der Pause, doch nur 30 Sekunden später konnten die Schwaben von der Neckarinsel den Anschluss zum 5:6 erzielen. Im Schlussabschnitt drängten die Esslingen auf den Ausgleich, Tobias Nuffer stand allerdings sicher und verhinderte einen weiteren Torerfolg der Gastgeber. Auch die Bisons blieben gefährlich, doch Alexander Kurka im Gehäuse der ESG Esslingen hielt seinen Kasten ebenfalls sauber. Als knapp drei Minuten vor dem Ende Maurice Pietzka in der Kühlbox platznehmen musste, bekam Esslingen eine große Chance zum Ausgleich. So nutzte 54 Sekunden vor der Sirene Lars Schmohl dieses Powerplay mit seinem vierten Treffer an diesem Abend zum 6:6-Ausgleich. Als bereits die Zuschauer mit einem Penaltyschießen rechneten, nutzte sieben Sekunden vor dem Ende Michael Fink ein Zuspiel von Steffen Fink zum 7:6-Endstand. So mussten die Bisons nach zehn Siegen in Serie ihre erste Saisonniederlage hinnehmen.
Am kommenden Samstag, 21.12.2019 um 19:45 Uhr steht für die Bisons das letzte Spiel des Jahres auf dem Programm. Dann sind sie bei den Eisbären Balingen zu Gast. Das erste Spiel des neuen Jahres findet am Sonntag, 12.01.2020 um 19:00 Uhr im heimischen Eissportzentrum statt. Die Bisons empfangen dann die Eisbären Eppelheim 1b.
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings mit Kantersieg gegen Stuttgart
(LLBW)  Mit einem 25:3 (4:2; 12:0; 9:1) Kantersieg gegen Stuttgart behalten die Schwenninger Fire Wings nach wie vor Tabellenplatz zwei der Landesliga Baden-Württemberg und untermauern nach wie vor ihre Meisterschaftsambitionen.
Dabei war es der Gast aus Stuttgart, welcher bereits in der ersten Spielminute mit 0:1 in Führung gehen konnte. Doch die Schwenninger ließen sich dadurch nicht beirren und spielten ab diesem Moment ihre Partie kommentarlos herunter. Stefan Schäfer, Marcel Thome, Mike Soccio und noch einmal Thome stellten die Anzeigetafel nach dem ersten Drittel auf 4:2.
Die zweiten zwanzig Minuten absolvierten die Schwenninger dann anstandslos im Stuttgarter Drittel. Tore am Fließband hieß es dann nur noch und so mussten einem die Rebels nach einem 16:2 zur zweiten Drittelpause schon fast Leid
Auch im letzten Drittel war der Sturmlauf der Neckarstädter nicht gebrochen Trotz einem weiteren Gegentor schraubten die Schwenninger das Ergebnis auf 25:3, was gleichbedeutend mit dem Endstand war.
„Das Spiel war sehr einseitig und das Ergebnis am Ende auch recht deutlich. Mit Esslingen erwartet uns kommenden Samstag ein anders Kaliber. Wir haben uns in den ersten 10 Minuten schwer getan und uns einige individuelle Fehler geleistet, welche Stuttgart ausnutzen konnte, 
„In den ersten Spielminuten haben schwer getan haben aber dann in unser Spiel gefunden und in meinen Augen am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen.“, analysierte Co-Trainer Johannes Stöhr diese Partie.
  
    
Regionalliga West / Hessenliga
    
EHC Neuwied Bären
Inter-Regio-Cup: EHC setzt seinen Siegeszug fort
(RLW)  Vierter Einsatz im Inter-Regio-Cup für den EHC „Die Bären" 2016, vierter Sieg: Durch einen überzeugenden 8:4-Erfolg beim HYC Herentals behaupteten die Neuwieder Eishockeyspieler am Sonntagabend ihre Spitzenposition, sodass sich im Kampf um den Titel in der Runde mit belgischen, niederländischen und Regionalliga-Teams ein „Endspiel" zwischen dem EHC und den ebenfalls noch verlustpunktfreien Microz Eaters Limburg-Geleen am 10. Januar im Icehouse andeutet.
Herentals war im ersten Abschnitt gerade dabei, etwas die Oberhand zu gewinnen, da dämpfte Stephan Fröhlich die Hoffnungen der Belgier. Nach Vorlage von Maximilian Wasser erzielte er das 1:0 (15.). Anders als zuletzt, ging Neuwied diesmal bei weitem nicht so großzügig mit seinen Möglichkeiten um, und auch das Powerplay stach endlich wieder. Seit sieben Regionalliga-Partien ist den Bären kein Erfolg in Überzahl gelungen, diesmal verließen die ersten beiden „HYC-Sünder" vorzeitig die Strafbank. Maximilian Wasser (17.) und Jeff Smith (18.) erhöhten mit zwei Powerplaytoren vor der ersten Pause auf 3:0.
Der Spitzenreiter der belgischen Liga kam zum zweiten Drittel mit seinem Ersatztorhüter aufs Eis zurück. Kevin van Looveren nahm die Position von Arne Waumans ein, aber auch dem „Back up" erging es zunächst nicht besser. Jeff Smith schaffte mit seinen Treffern Nummer zwei und drei (24., 27.) einen komfortablen 5:0-Vorsprung. Davon blieb nach 40 Minuten plötzlich nicht mehr viel übrig. Mitch Morgan (35., 40.) und Ben Vercammen (40.) brachten den Gastgeber heran. Sie profitierten auch von einem Problem an Felix Köllejans Ausrüstung. Vor dem 2:5 hatte der EHC-Schlussmann die Kufe von seinem linken Schlittschuh verloren, die auf der Bank wieder befestigt werden musste. So kam Nick Grams zu seinen ersten Einsatzsekunden und musste ebenso unvorbereitet wie kalt den ersten Schuss direkt passieren lassen.
Die Mannschaft von Leos Sulak hakte diesen Durchhänger in der Pause ab und schärfte wieder die Sinne. Ein Rückhandschuss von Maximilian Herz (43.) sowie jeweils aus dem Handgelenk Christian Neumann (52.) und Kevin Wilson (55.), der die Powerplay-Quote des EHC an diesem Abend weiter in die Höhe schraubte - am Ende stand sie bei fantastischen 75 Prozent -, beseitigten alle Zweifel. Acht Tore durch sechs unterschiedliche Spieler, das spricht für die starke Mannschaftsleistung der Bären. Ben Vercammen erzielte drei Sekunden vor der Schlusssirene Herentals Tor zum 4:8-Endstand.
  
    
Eifel-Mosel Bären
Bären verlieren erstmals in dieser Saison;  7:2 (3:1,2:1,2:0) am Ende für die Löwen Frankfurt !!!
(HL)  Jede Serie endet irgendwann. Dies haben die Eifel-Mosel Bären am Sonntagabend in Frankfurt feststellen müssen. Im Spitzenspiel der Hessenliga Süd waren die Löwen Frankfurt der erwartet schwere Gegner und die Bären mussten sich am Ende verdient mit 7:2 geschlagen geben.
Das Spiel startete für die Bären direkt mit einem Nackenschlag. Was den Bären vor einer Woche an selber Spielstätte gelang, kam nun wie ein Boomerang zurück. Nach 90 Sekunden traf Daniel Hasenkampf für die Hausherren zum 1:0. Doch damit nicht genug. Bereits in der 5. Spielminute erhöhte Collin Schäfer auf 2:0. Somit liefen die Bären nach einem holprigen Start einem 2:0 Rückstand hinterher. Die Bären steckten jedoch nicht auf und verkürzten auf 2:1 durch Lukas Golumbeck (15. Minute). Das Zuspiel zum Anschlusstreffer kam von Marco Hillgärtner. Leider gab es 2 Minuten vor Drittelende die nächste kalte Dusche. Jeffrey Fearing  traf zum verdienten 3:1. Im Mitteldrittel brauchten die Löwen gerade einmal 2 Minuten um ein 5:1 auf die Anzeigentafel zu bringen. Erneut Fearing (28. Minute) und Nicholas Gagne (29.Minute) sorgten für die Vorentscheidung an diesem Abend. Vereinzelt schafften es die Bären Druck auszuüben. Dies wurde mit einem weiteren Treffer durch Lukas Golumbeck in der 31. Minute belohnt.  Mit 5:2 ging es ins letzte Spieldrittel an diesem Abend. Auch hier setzten die Löwen immer wieder ihre Stärken gekonnt in Szene. Nach dem 6:2 durch Max Frank (52. Minute),  setzte Davide Carbone den Schlusspunkt an diesem Abend. In Überzahl traf er zum 7:2 Endstand.
Letztendlich kann man von einem verdienten Sieg der Löwen aus Frankfurt sprechen. Die Bären kamen nur schwer ins Spiel und hatten somit von Beginn an eine schwere Hürde vor sich. Leider schaffte es die Mannschaft  um Trainer Michal Janega nicht, ihr eigenes Spiel auf Eis zu bringen. Frankfurt jedoch spielte mit Tempo und Dynamik und ersticke immer wieder die aufkommende Hoffnung der Bären. Beide Teams stehen jetzt punktgleich an der Tabellenspitze und entscheiden wohl im Rückspiel wer am Ende der Vorrunde die Nase vorne hat. An dieser Stelle wünschen wir Bastian Arend noch gute Besserung. Er musste im ersten Drittel verletzt vom Eis und konnte in der Folgezeit auch nicht mehr weiterspielen. Wir hoffen ihn schnell wieder auf dem Eis zu sehen.  Für die Bären geht es in diesem Jahr noch einmal aufs Eis. Am kommenden Sonntag 22.12.2019 geht es zu Hause gegen Limburg/Diez 1b weiter. Hier zählen die Bären wieder auf die zahlreichen Fans und Unterstützer.
  
    
Regionalliga Nord
    
Salzgitter Icefighters
7:1 – Icefighters fegen Crocodiles vom Eis
(RLN)  Mit einem souveränen 7:1 (1:0, 1:0, 5:1) sammelten die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntag bei den Crocodiles Hamburg 1b die volle Punktzahl ein und stellen damit wieder den Anschluss zu den vorderen Teams her.
Dabei dauerte es eine Weile bis die Icefighters ihr gesamtes Können präsentierten. Zwar sprach das Chancenverhältnis über die gesamte Partie hinweg für die Stahlstädter, doch die Crocodiles konnten im ersten Drittel noch gut dagegen halten und wieder einmal ließen die Icefighters zahlreiche Möglichkeiten liegen. "In den ersten beiden Dritteln lief es nicht so gut. Wir waren nicht hungig genug, haben unser Passspiel nicht kosequent durchgezogen und die Abschlüsse waren zu unplatziert", bemängelte Coach Radek Vit. Immerhin einmal schlug die Scheibe durch Martin Záhora im Netz der Gastgeber ein, sodass die Salzgitteraner mit einer knappen Führung in die erste Drittelpause gehen konnte. Auch im Mittelabschnitt war seitens der Hanseaten etwas zu sehen, doch das Team vom Salzgittersee fand immer besser in das Spiel und belohnte sich per Doppelpack von Thomas Herklotz (36., 45.) und konnte so mit einem komfortablen Vorsprung dem Schlussabschnitt entgegenblicken – auch wenn der Spielstand bereits hätte höher ausfallen können.
Dort war dann der Knoten endgültig geplatzt. Lucas Engel setzte in der 46. Minute das nächste Ausrufezeichen, bevor Jannis Bahr (50.), Martin Záhora (50.) und Kapitän Justin Spenke (52.), es innerhalb von 116 Sekunden gleich dreimal krachen ließen. Das Spiel gegen nun chancenlose Crocodiles war längst gelaufen, den Hausherren gelang 45 Sekunden vor Schluss nur noch der Ehrentreffer. "Das Gegentor war absolut ärgerlich! Das hätte nicht passieren dürfen, da hätte die Mannschaft unserem Goalie besser den Rücken freihalten müssen, damit er zu seinem Shutout kommt", ärgerte sich der Ex-Profi, der ansonsten mit dem letzten Drittel aber sehr zufrieden war: "Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft, es waren aber viele Kleinigkeiten wodurch wir erst so spät die Tore erzielt haben. Im letzten Drittel lief es dann sehr gut. Wir müssen weiterhin dringend an der Chancenverwertung arbeiten – und auch drauf hoffen, dass die vielen kranken Spieler wieder zurückkehren". Die Icefighters waren mit nur elf Spielern angereist.
  
    
Regionalliga Ost / Landesliga Thüringen
    
ELV Niesky
Verdienter Sieg gegen Chemnitz
(RLO)  Am Sonntag, den 15.12.2019 waren die Chemnitz Crashers zu Gast bei den Tornados in Niesky. Ca. 450 Zuschauer fanden am 3.Advent den Weg ins heimische Eisstadion am Waldbad und haben dies sicher nicht bereut. Schließlich gewannen die Tornados am Ende verdient 5:2 (2:0; 1:2; 2:0).
Von Anfang an dominierten die Gastgeber das Spiel. Bereits in der 7. Minute gingen sie durch einen Treffer von David Frömer nach Vorlage von Andreas Brill und Marco Noack in Führung und gaben diese auch nicht mehr aus der Hand. In der 9.Minute erhöhte Daniel Wimmer nach Zuspiel von David Frömter und Andreas Brill auf 2:0. Im Mitteldrittel ließen die Tornados den Crashers allerdings zu viele Freiräume, die diese auch konsequent nutzten. Die Gäste überwanden in der 23. und 36. Minute die Nieskyer Abwehr und Goalie Robert Handrick.
Doch Philip Riedel sorgte in der 33.Minute nach Vorarbeit von Sven Becher und Andreas Brill für die uneingeschränkte Führung der Tornados.
Im letzten Drittel bestimmten die Gastgeber wieder klar die Partie. In der 49.Minute versenkte David Frömter nach Vorlage von Sebastian Greulich und Marco Noack den Puck nochmal im gegnerischen Kasten. Doch die Chemnitzer versuchten am Schluss alles und nahmen in den letzten zwei Minuten sogar ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Philip Riedel nutzte -anderthalb Minuten vor dem Abpfiff- diese Chance und schoss den Puck nach Zuspiel von Jörg Pohling in den leeren Kasten. So endete das Spiel mit einem verdienten Sieg und 3 Tabellenpunkten für die Tornados.
  
    
EHV Waltershausen
EHV Ice Rebells Waltershausen - MEC Halle 04 1c 10:4 (4:1;3:0;3:3)
(LLT)  Endlich der langersehnte Sieg! Am vergangenen Samstagabend empfingen die Waltershäuser Rebellen ihre Gäste aus Halle. Motiviert und euphorisch ging die Mannschaft in das Spiel und nutzte in der fünften Minuten direkt ihre Chance zum frühen 1:0. Kurz darauf direkt der Ausgleichstreffer der Hallenser. Die Männer um Kapitän Philipp Lindner ließen dennoch nicht die Köpfe hängen und erkämpften sich immer wieder den Puckbesitz, mit Erfolg. Die angereisten 121 Fans sahen ein torreiches aber dennoch spielerisch aufregendes Match. Spielertrainer Christoph Hill nahm für den Abend einige kleine personelle Veränderungen vor, sodass Stürmer Patrick Schön wieder in den Kader rückte & gleich mit einem Tor überzeugte. Bereits nach Ende des ersten Drittels führten die Rebellen mit 4:1 und setzten im Anschlussdrittel weitere 3 Tore an die Führung. Im Schlussdrittel wurde es dann noch einmal interessant. Die Gäste suchten mit 3 Treffern den Anschluss, jedoch vergebens. Das Schiedsrichterteam mit DEL-Schiedsrichter Jens Steinecke und Nils Latka rundeten mit ihrer souveränen und überzeugenden Spielleitung diesen gelungen Abend ab. Diese Leistung der gesamten Mannschaft sollte der Maßstab für die weitere Saison sein.
  


 Montag 16.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Diverse Pressemitteilungen
IHP/pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
     

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!