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Deutscher Eishockey Bund |
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Deutscher Eishockey Bund U20 WM-Vorbereitung: DEB-Auswahl mit zweitem Sieg gegen die Schweiz (DEB) Zweiter Sieg in der WM-Vorbereitung für die U20-Nationalmannschaft. In der Leinzerheide gewann die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter gegen den Gastgeber aus der Schweiz mit 3:2 (0:0, 2:0, 0:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen. Die deutsche Mannschaft startete engagiert in die Partie – auf beiden Seiten waren jedoch zu Beginn des Spiels keine zwingende Torchancen zu vermerken. In der 11. Minute suchte Nino Kinder nach einem Gegenangriff den freistehenden Tim Fleischer, der jedoch die Scheibe verpasste. Fleischer war es auch, der in der 17. Minute den Puck durch einen Schuss gefährlich in Richtung Tor brachte, doch John-Jason Peterka fälschte den Schuss knapp am Tor vorbei ab. Nino Kinder scheiterte kurze Zeit später mit einem Bauerntrick-Versuch am Schweizer Goalie Stéphane Charlin, sodass es torlos in die Kabinen ging. Im zweiten Drittel erwischte die DEB-Auswahl - wie bereits am Vortag - einen Blitzstart. Tim Fleischer besorgte nach 71 Sekunden die Führung. Dann setzte die deutsche Mannschaft die Eidgenossen immer wieder unter Druck und hatte nach einem Querpass von Taro Jentzsch auf John-Jason Peterka direkt im Anschluss die Chance auf 2:0 erhöhen. Auf der anderen Seite hatten die Schweizer in der 26. Minute ihre bis dahin beste Möglichkeit, als Fabian Berri den Pfosten traf. Yannick Valenti machte es auf deutscher Seite besser – er war in der gleichen Minute plötzlich auf und davon und vollendete mit dem Breakaway-Treffer zur 2:0-Führung. Die Eidgenossen nutzten in Person von Mathieu Vouillamoz einen Puckverlust der deutschen Mannschaft hinter dem eigenen Tor zum Anschlusstreffer. Maximilian Glötzl und Tim Fleischer hatten zu Beginn des Schlussabschnitts deutsche Torchancen, konnten die Scheibe jedoch nicht im Tor unterbringen. In der 51. Minute stand dann Tobias Ancicka im Mittelpunkt, der nach einem Schuss von Joel Salzgeber zur Stelle war. Beim nächsten Schweizer Angriff war der 18-Jährige jedoch machtlos – Keijo Weibel platzierte den Puck im rechten Winkel und sorgte für den Ausgleich. In der regulären Spielzeit und auch in der Verlängerung fielen keine Treffer, sodass das Penaltyschießen die Entscheidung brachte. Auf Schweizer Seite trafen Julian Mettler und Simon Knak. Louis Brune, John-Jason Peterka und Tim Fleischer sorgten jedoch für die deutsche Mannschaft für den zweiten Sieg binnen zwei Tagen in der Schweiz. Der vorläufige WM-Kader und das weitere Programm der WM-Vorbereitung der U20-Nationalmannschaft werden am morgigen Sonntag bekanntgegeben. Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Wir haben heute eine stabilere Mannschaftsleistung gezeigt, als noch beim gestrigen Spiel. Vor allem unsere Defensive hat wenig zugelassen. Es war uns bewusst, dass der Gegner heute kompakter stehen wird, jedoch hätten wir uns insbesondere im zweiten Drittel einen höheren Vorsprung herausspielen können. Letztlich gehen beide Siege in Ordnung – darauf können wir bei der weiteren WM-Vorbereitung aufbauen.“ |
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Oberliga Süd / Oberliga Nord |
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EV Lindau Islanders Weihnachtsspiele werfen ihre Schatten voraus - Viele Specials und volle Eissportarena erwartet (OLS) Für die EV Lindau Islanders geht es ab dem Heimspiel vom 26.12. in die heiße Phase der Saison. Nicht weniger als 6 Spiele in 13 Tagen stehen für die Islanders an und so eng wie sich die Liga momentan präsentiert, wird es wahrscheinlich bis zum letzten Hauptrundenspiel in Memmingen nicht entschieden sein, wer in die Meisterrunde einzieht und wer sich in der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga wieder findet. Drei Heimspiele in der Lindauer Eissportarena gibt es in dieser heißen Phase. Gestartet wird am so zuschauerstarken Donnerstag, den 26.12. um 18:30 Uhr im Weihnachtsderby gegen Indians vom ECDC Memmingen. Der nächste Gegner im heimischen Eichwald ist dann am Montag, den 30.12. um 19:30 Uhr der EV Füssen, die Überraschungsmannschaft der Oberliga Süd. An diesem Montag wird auch die allseits beliebte Tombola der EV Lindau Islanders stattfinden, die immer viel Zuschauer ins Eichwald lockt. Last but not least empfangen die Islanders zum letzten Hauptrundenheimspiel am Sonntag, den 05.01.20 um 18:00 Uhr den SC Riessersee. Da am darauffolgenden Montag ein Feiertag ist, laden die EV Lindau Islanders hier im Anschluss des Spiels zur Happy New Party mit Livemusik im Eisstüble ein. Auftreten wird wie schon bei der Saisoneröffnungsfeier Billy Äggler und die Gäste mit seinen Acoustic Songs begeistern. Bei all den Heimspielen wird aufgrund der namhaften Gegner und Specials rund um die Spiele eine volle Eissportarena erwartet. Die EV Lindau Islanders möchten ihren Zuschauer deshalb nochmals darauf hinweisen, dass Eintrittskarten zu den Spielen schon vorab bei Reservix gekauft werden können. Um lange Wartezeiten an der Abendkasse zu vermeiden, gibt es bei unserem Partner Reservix die Möglichkeit ein Ticket via Print-@-Home zu kaufen. Der Link hierfür lautet: https://ev-lindau-islanders.reservix.de/events. Hier können sich die Fans bequem von zu Hause aus ein Ticket bestellen und dies ausdrucken, sodass der Einlass an der Eissportarena dann zügiger von statten geht. Wer die Karten nicht zu Hause ausdrucken kann oder möchte, kann diese auch vorab an den bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen erwerben. |
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ERC Sonthofen Spielbericht Hauptrunde: 23. Spieltag EV Lindau Islanders gegen ERC Sonthofen (OLS) Nach drei Siegen in Folge verlieren die Bulls im Derby bei den EV Lindau Islanders mit 3:5. Für die Bulls begann das Spiel nach Maß. Gerade 21 Sekunden waren gespielt, da war es Edgars Homjakovs, der die mitgereisten Fans des ERC Sonthofen jubeln ließ. Auf Vorarbeit von Filip Stopinski und Robert Hechtl traf er zum 1:0 aus Sicht des ERC. Im Anschluss blieb Sonthofen weiter dran, verpasste es aber den Vorsprung weiter auszubauen. So war es Nirschl, der Lindau in der 10. Minute zurück ins Spiel brachte und zum 1:1-Ausgleich einschoss. Der ERC jedoch mit der prompten Antwort: Nur 25 Sekunden später die erneute Führung. Jayden Schubert bezwang Lucas di Berado im Tor der Lindauer zur 2:1-Führung. Doch auch Lindau steckte nicht auf und konnte durch Bräuner nur eine Minute später zum 2:2 wieder ausgleichen. Sonthofen blieb im ersten Drittel weiterhin das bessere Team und konnte in der 16. Minute zum dritten Mal an diesem Abend in Führung gehen. Erneut war es Jayden Schubert, der das 3:2 aus Sicht der Bulls markierte. Im zweiten Drittel übernahmen die Lindauer zunehmend das Spielgeschehen. Die Bulls fanden sich die meiste Zeit im eigenen Drittel wieder und so kam, was kommen musste: Hammerbauer glich in der 33. Minute für seine Farben verdientermaßen aus. Zu diesem Zeitpunkt verpassten es die Lindauer, ihre Überlegenheit weiter in Tore umzumünzen und so ging es mit 3:3 ins letzte Drittel. Auch im dritten Drittel blieb der EVL das tonangebende Team. Die Bulls schwächten sich zudem durch unnötige Strafzeiten selbst. So auch in der 50. Spielminute. Tim May musste auf die Strafbank und diesmal nutzten die Lindauer auch ihre zahlenmäßige Überlegenheit: Fuchs brachte Lindau erstmals an diesem Abend in Führung. Zum Ende des Spiels versuchten die Bulls nochmals alles und brachten für Konstantin Kessler einen weiteren Feldspieler aufs Eis. Doch diesmal sollte das Glück nicht auf Seiten der Bulls sein. Nirschl markierte 16 Sekunden vor Ende, mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend, den 3:5-Endstand aus Sicht der Bulls. Weiter geht es für die Bulls heute Abend zum nächsten Derby gegen den EV Füssen daheim um 18:00 Uhr. |
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MEC Saale Bulls Halle START DER RÜCKRUNDE SOLL 3 PUNKTE BRINGEN! 23. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. Rostock Piranhas (OLN) Wie zu Saisonbeginn starten wir in die Rückrunde zu Hause wieder gegen die Rostock Piranhas. Doch eines ist klar: morgen wollen wir als Sieger vom Eis gehen. Noch einmal möchte man sich den Raubfischen von der Ostsee vor heimischem Publikum nicht geschlagen geben. Die Saisonbilanz zwischen beiden Mannschaften ist ausgeglichen: besagter Heimniederlage folgte Anfang Dezember ein Auswärtssieg. Und wie die Saale Bulls erkämpften sich auch die Piranhas am vergangenen Wochenende sechs volle Punkte und natürlich wollten auch sie an diese Leistung anknüpfen. Doch ein erneutes 6-Punkte-Wochenende kann für keinen der Kontrahenten mehr herausspringen: Beide Teams haben ein hartes Freitagsspiel in den Knochen, wo es den Piranhas gelang, gegen die Hannover Indians in der Overtime den begehrten Zusatzpunkt zu erspielen. Anders lief es leider bei den Saale Bulls, denn ihr vermeintlicher Siegtreffer gegen den Herner EV – ebenfalls in der Verlängerung – wurde nachträglich aberkannt und so musste man sich wohl oder übel letztlich mit nur einem Punkt im Gepäck zufriedengeben. Zu allem Pech kommt nun auch noch eine weitere Verletzung hinzu, denn nach jetzigem Erkenntnisstand wird Michal Schön am morgigen Sonntag aufgrund einer Muskelzerrung nicht auflaufen können. Erfreulicherweise hat die medizinische Abteilung jedoch grünes Licht für den Einsatz von Eric Wunderlich gegeben, seine Verletzung im Spiel gegen Herne war zum Glück weniger schlimm als gedacht. Unterdessen haben unsere Gäste vor dem Punktspiel-Wochenende noch einmal Verstärkung verpflichtet: der 40jährige Christopher Stanley soll auf und neben dem Eis vor allem den jungen Spielern eine wichtige Stütze sein und dem Spiel der Piranhas mehr Stabilität bringen. Erneut ist davon auszugehen, dass wir sechzig spannende Minuten erleben dürfen. Gute Unterhaltung! |
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Herner EV Der Herner EV beweist gegen Halle eine gute Moral! (OLN) Der Herner EV hat das Heimspiel gegen die Saale Bulls aus Halle mit 5:4 (2:0/1:2/1:2) nach Verlängerung für sich entschieden. 984 Zuschauer verfolgten die Partie in der Hannibal-Arena. „Es war ein richtig gutes Eishockeyspiel zweier sehr starker Mannschaften“, sagte HEV-Coach Danny Albrecht nach dem Spiel. Vor allem im ersten Drittel beherrschte seine Mannschaft die Gäste aus Sachsen-Anhalt und hätte nach 20 Minuten deutlich höher führen können als „nur“ mit 2:0. Marcus Marsall brachte den HEV im Powerplay in Führung, wenige Sekunden später erhöhte Dennis Palka auf 2:0. In der Folge verpassten es die Herner jedoch nachzulegen. „Im ersten Drittel war Herne klar besser. Da waren wir überhaupt nicht im Spiel“, bilanzierte Halle-Coach Ryan Forster. Dies sollte sich in den restlichen 40 Minuten ändern. Eric Wunderlich, der im letzten Drittel verletzt ausscheiden musste, konnte ausgleichen, doch Denis Fominych brachte den HEV nach einer guten Passstafette in Überzahl erneut in Führung. „In den zweiten 20 Minuten war die Partie dann total offen. Beide Teams haben mit offenem Visier gespielt“, so Danny Albrecht. Im letzten Drittel drehten die Gäste die Partie dann sogar. Doch der HEV gab nicht auf. „Die Mannschaft hat Moral gezeigt und ist im Stil einer Spitzenmannschaft zurückgekommen“, lobte der HEV-Coach die Moral seines Teams. Nils Liesegang, der im Anschluss als Spieler des Spiels auf Herner Seite ausgezeichnet wurde, legte Patrick Asselin den Ausgleich wunderbar auf und bereitete auch das Siegtor von Michel Ackers in der Overtime mustergültig vor. In der Zusatzzeit hatte der HEV jedoch Glück, dass der nicht immer sichere Schiedsrichter Dennis Kiefer ein bereits gegebenes Tor der Gäste zurücknahm. Der Puck war wohl nicht komplett über der Torlinie. Am Sonntag ist der HEV zu Gast bei den TecArt Black Dragons in Erfurt. Bully ist dann bereits um 16 Uhr. |
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Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern |
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TEV Miesbach TEV Miesbach baut Tabellenführung aus (BYL) Am gestrigen Freitag kam es zum Bayernliga Spitzenspiel zwischen dem EHC Waldkraiburg (2.) und unserem TEV Miesbach (1.), welches der TEV mit 2:4 (1:1/1:2/0:1) für sich entschied. Die 670 Zuschauer, inklusive den über 50 mitgereisten TEV Fans, wurde ein temporeiches Eishockeyspiel geboten. Somit bleibt der TEV Tabellenführer in der Bayernliga und hat 3 Punkte Vorsprung auf die Löwen. Headcoach Peter Kathan musste neben den langzeitverletzen Stephan Stiebinger und Thomas Amann auf die Scorer Filip Kokoska und Max Hüsken verzichten. Hüsken wird voraussichtlich länger fehlen, was sich nach den abschließenden Untersuchungen herausstellte. Bereits im 1. Drittel zeigte sich unsere Mannschaft stark verbessert zum Spiel in Pfaffenhofen und zeigten eine hohe Laufbereitschaft. So waren keine 2 Minuten gespielt als der Puck bereits das erste mal im Netz zappelte. Andi Nowak zog von der blauen Linie ab und setzte den Handgelenksschuss ins obere rechte Ecke. (Zuspiel: Mangold F., Mechel S.) In den ersten 10 Minuten machte unsere Mannschaft weiter Druck und spielte sich Chancen heraus. In einer ansonsten fair geführten Partie, kam unsere Mannschaft durch zwei Strafzeiten ein wenig aus dem Rythmus und die Löwen wurden stärker. Als nach einem Zuspiel der alleinstehende Wagner vor dem Tor zu Boden ging, signalisierte der Schiedsrichter Penalty. Diesen verwandelte Josef Straka zum 1:1. Mit diesem Spielstand ging es erstmals in die Kabinen. Im 2. Drittel erwischte wiederum der TEV den besseren Start. Nach Scheibengewinn an der eigenen blauen Linie durch Bobby Slavicek , legte dieser mustergültig auf Dusan Frosch auf, der denn Alleingang zur 1:2 Führung verwerten konnte. Keine 30 Sekunden später nutze Thomas Schenkel nach einem Abspielfehler mit einem Flachschuss die Möglichkeit und stellte auf 1:3. Nach diesem Doppelschlag des TEV, war es eine Partie auf Augenhöhe, bei dem der TEV mit viel Einsatz einige Schüsse wegblockte. Und sonst war ein überragender Timon Ewert zur Stelle. In der 28. Spielminute jedoch kamen die Hausherren nochmal, durch ein Rousek-Tor auf 2:3 heran. Mit diesem Spielstand ging es ein letztes Mal in die Kabinen. Im letzten Spielabschnitt kam es zum erwartenden offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten und dem besseren Ende für den TEV Miesbach. In der 53. Spielminute konnte Bobby Slavicek auf Zuspiel von Johannes Bacher das 2:4 erzielen. Im weiteren Spielverlauf lies der TEV nichts mehr zu. Somit gewinnt unsere Mannschaft nicht unverdient mit 2:4 in Waldkraiburg und grüßt weiter von der Tabellenspitze. „ Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir verdient die 3 Punkte mitgenommen. Jeder einzelne hat heute hart gearbeitet und mit Leidenschaft gespielt, was uns zuletzt etwas gefehlt hat,“ freute sich Kathan über den Auswärtscoup. Weiter gehts am Sonntag mit dem KSK- Familientag gegen den Tabellen 3. aus Passau.An der Aufstellung gibt es keinen Grund etwas zu verändern. Bully ist um 17:00 Uhr in der Miesbacher Eissporthalle. |
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ERV Schweinfurt Inside MD #005 – „Spieler des Monats November“ – Jan Kouba (BYL) Die Nummer 93 der Mighty Dogs wurde zum „Spieler des Monats November“ von den Fans gewählt. Hinter Jan Kouba liegt ein äußerst erfolgreicher Monat, in dem er für den ERV 17 Scorerpunkte in neun Spielen erzielte. Der 26-Jährige setzte sich beim Fan-Voting gegen den Vormonatssieger Lucas Kleider und Torwart Philipp Schnierstein durch. Wir haben uns, für euch, den aktuellen Topscorer der Mighty Dogs für ein Interview geschnappt. InsideMD: Hallo Jan, vielen Dank, dass du dir Zeit für uns nimmst. Du wurdest von den Fans zum „Spieler des Monats November“ gewählt. Wie fühlt sich das an? Jan Kouba: „Es fühlt sich auf jeden Fall sehr gut an. Wir spielen ja hauptsächlich für die Fans und es ist immer ein gutes Gefühl, wenn jemand mit meiner Leistung zufrieden ist.“ InsideMD: Du konntest dich im Vergleich zum Vormonat deutlich steigern und hast im November 17 Scorerpunkte erzielt. Wie erklärst du dir die Steigerung? Jan Kouba: „Am Anfang der Saison habe ich meine Ausbildung angefangen und es war eine große Umstellung für mich das Ganze mit Eishockey zu verbinden. Mittlerweile hat sich aber alles gut eingespielt.“ InsideMD: Mit 28 Punkten in 19 Spielen bist du aktuell der Topscorer beim ERV. Verfolgt ihr im Team solche Statistiken? Jan Kouba: „Im Team verfolgen wir eher die Plus-Minus Statistiken. Ich denke aber, dass jeder Spieler seine eigene Statistik verfolgt. Die Punkte sagen natürlich nicht alles über einen Spieler aus, das vergessen immer ganz viele.“ InsideMD: Da wir Statistiken lieben haben wir noch mehr davon. Du bist aktuell nicht zu bremsen und warst die letzten 13 Spiele in Folge an einem Tor der Mighty Dogs beteiligt. Hattest du jemals einen „Pointstreak“ von 13 Spielen? Jan Kouba: „Um ganz ehrlich zu sein, habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht. Ich denke aber, dass es mir noch nie gelungen ist, 13 Spiele in Folge zu punkten.“ InsideMD: Du spielst jetzt deine zweite Saison in Schweinfurt und auch nächstes Jahr können wir dich im Icedome spielen sehen. Wie sehen deine Karrierepläne aus? Jan Kouba: „Erstmal muss ich die Ausbildung erfolgreich abschließen und dann will ich mit Schweinfurt in die Oberliga!“ (schmunzelt) InsideMD: Ihr bestreitet in der Regel zwei Spiele pro Woche. Wie bereitest du dich persönlich auf die Heim- und Auswärtsspiele vor? Jan Kouba: „Ich versuche am Tag vor dem Spiel immer gut zu schlafen, gesund zu Essen und mittags immer kurz auf dem Fahrrad anzuschwitzen. Ich habe auch vor dem Spiel einige Routinen. Bei den Auswärtsspielen versuche ich im Bus zu entspannen.“ InsideMD: Zu den Auswärtsspielen seid ihr oft lange unterwegs. Gibt es denn die berühmten Busbeine? Jan Kouba: „Natürlich ist es nicht einfach nach 4-5 Stunden im Bus gleich bei 100 Prozent zu sein. Es ist aber meiner Meinung nach eine Einstellungssache. Wenn man sich gut vorbereitet, fühlt man sich auch auswärts gut.“ InsideMD: Nimm uns doch kurz mit in die Kabine. Wer sind deine Sitznachbarn und wer ist eigentlich für die Kabinenmusik zuständig? Jan Kouba: „Meine Nachbaren sind der Dom Cypas und Maxi Rabs. Die Musik macht meistens Maurice Köder.“ InsideMD: Lass uns noch zum privaten Bereich kommen: Wie sieht deine Freizeitgestaltung neben dem Eishockey aus? Jan Kouba: „Also seitdem ich die Ausbildung angefangen habe, gibt es eigentlich nichts anderes für mich als Schule, Icedome und Mannschaftsbus.“ InsideMD: Wo und wie verbringst du deinen Urlaub im Sommer? Jan Kouba: „Ich wollte aber schon immer nach Mexiko fliegen, hoffentlich klappt es einmal.“ InsideMD: Vielen Dank das ehrliche und freundliche Interview. |
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EHC Waldkraiburg Löwen EHC Waldkraiburg kann Gipfeltreffen mit Miesbach nicht für sich entscheiden (BYL) Es versprach ein heißes Spiel zu werden, an diesem Freitag den 13., zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem TEV Miesbach. Eine gute Nachricht gab es vorweg, über die Woche musste man als Fan noch rätseln, am Abend dann jedoch die Gewissheit: Der Kapitän Michael Trox betrat nach fast 7-wöchiger Abwesenheit wieder das Eis mit seinem Team. Auch Daniel Schmidt, der nun einige Partien pausieren musste war wieder mit dabei. Ganz von Ausfällen waren die Löwen jedoch noch nicht befreit, so fehlten weiterhin Thomas Rott und Tim Ludwig verletzungsbedingt und auch Leon Judt stand für dieses Spiel kurzfristig nicht zur Verfügung. Das erste Drittel begann, wie ein erstes Drittel für die Löwen oftmals beginnt, mit einem Tor der Gegnermannschaft. Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da überwand Miesbachs Andreas Nowaka Kevin Yeingst mit einem Schuss aus der Ferne. Auch im weiteren Verlauf blieb der TEV vorerst spielbestimmend. Einige hochkarätige Möglichkeiten taten sich, oftmals auch unter freundlicher Mithilfe der Abwehr des EHC auf. Etwa neun Minuten sollte dieser Zustand anhalten. Mit der ersten Strafe im Spiel für den TEV Miesbach, besserte sich auch das Spiel der Waldkraiburger Mannschaft. Man wurde selbstsicherer mit dem Spielgerät und drückte nun auch mehr in Richtung des Tores von Timon Ewert. Auch hier wurden die Chancen durch Rousek, Straka und Wagner klarer aber eben noch nicht klar genug, um das Spiel auszugleichen. In der 17. Minute, Waldkraiburg spielt gerade seine zweite Überzahl, wird Nico Vogl bei einer Fahrt aufs Tor gestoppt und folgerichtig entscheidet der Schiedsrichter auf Penalty. Dieser wird, fast wie gewohnt, eiskalt von Josef Straka zum Pausenstand von 1:1 verwandelt. Im zweiten Durchgang hatte der EHC Waldkraiburg deutlich mehr Spielanteile und Miesbach kam seltener als noch in Drittel Nummer eins vor das Tor von Kevin Yeingst. Dennoch konnte der TEV das Drittel sowie das Spiel hier für sich entscheiden. Das erste Tor fiel durch einen schnellen Konter, der mit Miesbachs Dusan Frosch allein vor Kevin Yeingst endete. Dieser bringt die Scheibe, mit der Routine aus mehr als 700 DEL- und DEL2-Spielen, im Tor von Yeingst unter. Selbe Minute, Stadionsprecher Thomas Föckersberger war noch nicht mit der Durchsage des eben gefallenen Tores durch, da liegt die Scheibe bereits das nächste Mal hinter der Torlinie der Löwen. Thomas Schenkel war der Glückspilz, der nach Verlust des Pucks auf Seiten der Löwen, einfach mal draufhält. Yeingst im Tor der Löwen ist hierbei kein Vorwurf zu machen. Auch wenn der Schuss aus der Ferne kam, konnte er diesen durch geschicktes Stellungsspiel des TEV und einem späten Hüpfer des sichtverdeckenden Spielers, erst sehr spät sehen und hatte kaum Zeit zu reagieren. Man könnte meinen, dass ein solcher Doppelschlag in eigenem Haus die Löwen aus der Bahn wirft, dem war jedoch nicht so. Mit einer gewissen „Jetzt-erstrecht-Mentalität“ stürmte der EHC Waldkraiburg weiter auf das Tor der Miesbacher zu. In der 28. Minute war es dann Tomas Rousek, der den Anhang auf Pass von Straka wieder hoffen ließ. Aber obwohl es weiter, teilweise sehr hochkarätige, Möglichkeiten der Löwen gab, wollte der erhoffte Ausgleich nicht fallen. Zu Beginn des dritten Drittels, kam die Mannschaft der Miesbacher etwas besser aus der Kabine. Das Spiel verlagerte sich wieder mehr in den Spielabschnitt des EHC Waldkraiburg und dieser musste sich die kommenden Minuten zuerst einmal aufs Verteidigen konzentrieren. Die anfängliche Druckphase konnte der TEV Miesbach jedoch nicht auf Dauer aufrechterhalten, weshalb sich im weiteren Verlauf wieder eine ausgeglichene und unterhaltsame Partie entspann. An den Chancen hat es nicht gemangelt, dass das Spiel ausging wie es ausging. Diese waren vorhanden und hätten konsequenter vom EHC genutzt werden müssen. Stattdessen war es abermals der TEV Miesbach, der an diesem Abend jubeln durfte. Johannes Bacher bringt die Scheibe von der blauen Linie auf das Tor von Kevin Yeingst. Slavicek, der da ebenfalls steht, hält seinen Schläger in den Schuss und fälscht unhaltbar für den Löwen-Schlussmann ab. So endet dieses Gipfeltreffen, das alles in Allem auf Augenhöhe ausgetragen wurde, mit einem 2:4 und einem letztlich verdienten Sieg des TEV Miesbach. In der Tabelle könnte das für die Löwen nach diesem Wochenende, wovon der Sonntag für den EHC spielfrei ist, einen nach wie vor stabilen und respektablen dritten Platz bedeuten, mit der Verzahnungsrunde in greifbarer Nähe. aah |
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SC Forst Nature Boyz ohne Gegenwehr - SC Reichersbeuern entführt verdient 3 Punkte (BLL) Was die anwesenden Zuschauer am Freitag Abend im Peißenberger Eisstadion zu sehen bekamen, ließ sie doch erstaunen. Die Nature Boyz boten eine schwache Vorstellung und unterlagen den Gästen vom SC Reichersbeuern verdient mit 1:9 (0:1, 1:4, 0:4). Die Gäste aus Reichersbeuern stehen aktuell punktgleich mit Bad Aibling auf Tabellenplatz 4 bzw. 5. Platz 4 würde die Verzahnungsrunde mit der anderen Gruppe 1 bedeuten. Dass sie diese Chance wahren wollten, konnte jeder im Stadion sehen, denn von Beginn an waren die Gäste spielbestimmend. Die Hausherren waren zwar bemüht, doch erfolgreiche Angriffsmöglichkeiten konnten fast nicht verzeichnet werden. Immer wieder liefen sich die Forster Stürmer in der Abwehr der Gäste fest. Die Reichersbeurer benötigten jedoch eine Forster Strafzeit, um in Überzahl in der 10. Spielminute mit 0:1 in Führung zu gehen. Mit diesem Stand wurden die Seiten gewechselt. Das Mitteldrittel begann verheißungsvoll, denn Forst übernahm die Initiative und wurde dafür auch belohnt, denn Daniel Stöberl verwandelte in Unterzahl in der 24. Spielminute auf Zuspiel von Bastian Grundner zum 1:1-Ausgleich. Der Jubel war noch nicht verhallt, da trafen die Gäste innerhalb von 5 Minuten 4 mal ins Schwarze und führten nach 30 Minuten bereits mit 1:5. Die Hausherren waren nicht in der Lage, den Sturmlauf zu unterbinden und selbst für Chancen zu sorgen. Auch im letzten Spielabschnitt war keine Besserung des Spieles auf Seiten der Gastgeber erkennbar, vielmehr trafen die Gäste nach Belieben. Zwischen der 46. und 55. Spielminute waren sie nochmals viermal erfolgreich, so stand zum Schluß eine 1:9-Niederlage auf der Anzeigentafel. Spannung kam nur kurz vor Schluß auf, als zwei Forster Spieler mit zwei Gästespielern "Zärtlichkeiten" austauschten. |
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ESC Kempten Derbysieger ESC Kempten - Sharks lassen beim 7:2 gegen den EV Pfronten nichts anbrennen (BLL) Endlich wieder volle Kapelle im Sturm, so die Worte von Sharks Trainer Carsten Gosdeck vor dem Spiel gegen den EV Pfronten. Nikolas Oppenberger konnte nach langer Verletzung endlich wieder spielen. Und das er seine Verletzung gut überstanden hat bewies er eindrucksvoll. Mit vollem Einsatz und Tempo ging er in die Partie. Und so war er es dann auch, der seine Farben kurz vor dem Ende eines eher zähen ersten Drittels in Front brachte. Kempten brauchte lange um ins Spiel zu finden und agierte noch nicht souverän. Nach der Pause die Sharks dann deutlich offensiver, auch bedingt durch einige Strafen gegen die Gäste. Ein Doppelschlag durch Michel Maaßen innerhalb von 39 Sekunden brachte bereits die Vorentscheidung. Dazwischen leider eine unschöne Aktion durch ein überhartes Foul der Gäste. Den Titel „Pechvogel des Jahres“ hat wohl jetzt schon Fabian Magg sicher. Nach einem verspäteten Check des Pfrontener Ladislav Hruska musste er mit Verdacht auf Gehirnerschütterung und eine Schulterverletzung ins Krankenhaus und fällt somit wahrscheinlich erneut für eine Weile aus. Der Pfrontener Verteidiger musste daraufhin mit einer 5 Minuten Strafe plus Spieldauer vorzeitig zum Duschen in die Kabine. Auch der Schwede Adrian Kaste-Dahl reihte sich nun in die Liste der Torschützen ein, noch in der gleichen Überzahlsituation erzielte er das 4:0. An diesem Abend bereits der dritte Powerplaytreffer der Sharks, dies ist eine absolute Stärke. Und auch der junge Benni Dick durfte sich noch in diesem Drittel in die Torschützenliste eintragen so dass es mit einem souveränen 5.0 in die zweite Pause ging. Im letzten Drittel nahmen sich die Hausherren wieder ein wenig zurück, schließlich steht am Sonntag das schwere Auswärtsspiel in Burgau auf dem Plan. Pfronten gelang mit zwei Treffern durch Joel Titsch und Johannes Albl noch etwas Ergebniskorrektur währen der stark aufspielende Kastel-Dahl noch zwei weitere Treffer nachlegte, darunter ein sehenswertes Solo von der Mittellinie das er eiskalt abschloss. So stehen am Ende des Abends ein durchaus verdientes 7:2 auf der Anzeigetafel und drei wichtige Punkte auf der Habenseite der Sharks, die weiterhin auf Platz drei der Tabelle stehen. |
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EV Pfronten Falcons müssen sich den Sharks erneut geschlagen geben (BLL) Auch beim Rückspiel in Kempten, mussten sich die Falcons dem Favoriten geschlagen geben, am Ende stand es 7:2 (1:0/4:0/2:2) für die Gastgeber. Die Pfrontener, die u.a. auf ihre Leistungsträger, Matthias Ziegler und Thomas Böck verzichten mussten, konnten das 1. Drittel noch relativ offen gestalten. Die Sharks hingegen konnten rechtzeitig zum Derby wieder auf Nikolas Oppenberger und Patrick Weigant zurückgreifen und Erstgenannter nutzte auch die erste Überzahlsituation kurz vor der Pause zur Führung der Illerstädter. Im Mitteldrittel gelang es Michael Maaßen in der 25. Minute auf 2:0 zu erhöhen, ehe kurz darauf Pfrontens Verteidiger Lukas Hruska nach einem Foulspiel an Fabian Magg, mit einer Spieldauerstrafe belegt, frühzeitig vom Eis geschickt wurde. Leider war nach dieser Situation das Spiel auch für Kemptens Stürmer Magg vorbei, der verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen konnte. Die anschließende Überzahlsituation nutzten die Hausherren dann zu zwei weiteren Treffern durch Michael Maaßen und Adrian Kastel-Dahl zum zwischenzeitlichen 4:0. Als auch noch Benjamin Dick vor der Pause auf 5:0 erhöhte, war die Vorentscheidung bereits gefallen. Im Abschlussdrittel gelangen beiden Mannschaften noch je zwei Treffer zum Endstand von 7:2, für die Falcons trafen Joel Titsch (Tröber) und Johannes Albl (Stammler/Weixler), für Kempten war Adrian Kastel-Dahl noch zwei weitere Mal erfolgreich. Am Ende setzten sich die Sharks erneut durch, die ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und insbesondere in den Überzahlsituation ihre Klasse unter Beweis stellen konnten. Ähnlich sah es auch Pfrontens Trainer Gebhardt Dominic, der anmerkte, dass die Strafzeiten seiner Mannschaft gegen einen starken Gegner nicht gerade hilfreich waren und der Sieg der Kemptener somit in Ordnung ginge. Erfreut zeigte er sich, dass seine Mannschaft das Abschlussdrittel mit 2:2 noch ausgeglichen gestalten konnte. Für die zuletzt in Kritik geratenen Sharks dürfte der Derbysieg wichtig gewesen sein, um die Verfolger und Mitkonkurrenten auf Abstand halten zu können. |
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ERC Lechbruck ERC Lechbruck verspielt 4:1-Führung und verliert nach Penaltyschießen (BBZL) Das Spitzenspiel der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4, zwischen dem ERC Lechbruck und dem Tabellenführer ESV Türkheim, war vor rund 180 Zuschauern ein Wechselbad der Gefühle und am Ende nehmen die Gäste zwei Punkte aus dem Lechpark mit. Dem ERC bleibt anstatt der erhofften drei Punkte nur einer übrig. Erstmals nach langer Verletzungspause war Torhüter Lukas Bauer als Backup für Patrick Dietl wieder im Aufgebot. Florian Graml schnürte doch noch einmal vor seiner anstehenden OP die Schlittschuhe und stellte sich zur Verfügung. Die Flößer starteten furios ins Spiel und nahmen sofort das Heft in die Hand. Bereits nach zwei Spielminuten jubelten die ERC-Fans erstmals, als Jonas Seitz ein Zuspiel von Fabian Bacz zum 1:0 nutzte. Lechbruck, über das gesamte erste Drittel drückend überlegen, lief einen Angriff nach dem anderen auf das von Kevin Geiger gehütete Gästetor. In der siebten Minute dann ein Powerplay des ERC: Ruhig und überlegt lassen die Lecher die Scheibe und den Gegner laufen, bis Matthias Erhard die Lücke sieht, Jonas Seitz anspielt und dieser nur noch ins leere Tore zum 2:0 einschieben muss. Zu Beginn des zweiten Drittels schien es wie gehabt weiterzugehen: Zwei Minuten waren gespielt da klingelte es erneut im Tor des ESV Türkheim. Jonas Seitz bediente Florian Graml und der schießt humorlos zum 3:0 ein. Nun folgte ein Sturmlauf der Lecher, zahlreiche hochkarätige Torchancen setzten die Gäste aus dem Unterallgäu gewaltig unter Druck. Es war der mangelhaften Chancenverwertung des ERC geschuldet, dass die Blau-Weißen zu diesem Zeitpunkt nicht schon weitaus höher führten. Im Gegensatz dazu konnte Türkheim mit einem Konter zum 3:1 verkürzen (30.), wobei diesem Treffer ein nicht geahndetes Foul an Marek Hatas vorausging. Dieser antwortete dann auf seine Art: Der ERC wieder in seiner „Paradedisziplin Powerplay“ mit einem Mann mehr auf dem Eis, spielte erneut gekonnt über Matthias Köpf und Fabian Bacz den freistehenden Marek Hatas an, der ESV-Goalie Geiger mit einem ansatzlosen Schuss ins rechte obere Kreuzeck keine Chance ließ. 4:1 für den ERC Lechbruck nach 35 Spielminuten und kaum Anzeichen, dass Türkheim hier nochmal gefährlich werden würde. War dieser Gedanke auch in den Köpfen der Flößer? Denn plötzlich schalteten die Hausherren einen Gang zurück und ließen die Türkheimer in der 37. Minute auf 4:2 herankommen. Im letzten Abschnitt kamen die Gäste entschlossener aus der Kabine und konnten nach 53 Sekunden zum 4:3 verkürzen. Man spürte nun deutlich, dass Türkheim hier nochmal alles versuchen will und die Flößer mental irgendwo zwischen „Schockstarre und Ruhe bewahren“ lagen. Die Lecher kämpften gegen das Aufkommen des ESV an erneut sorgte der an diesem Abend glänzend aufgelegte Jonas Seitz in der 44. Minute für das 5:3 und damit für ein vermeintlich beruhigendes Zwei-Tore-Polster. Nun kam aber der ausschlaggebende Knackpunkt des Spiels: Lechbruck zog reihenweise Strafzeiten und machte sich somit selbst das Leben schwer. Von der 46. bis zur 55. Minute spielte der ERC meist in Unterzahl. Das kostete den Hausherren Kraft und spielte jetzt natürlich dem ESV Türkheim in die Karten. So nutzten die Unterallgäuer ein Überzahlspiel in der 52. Minute zum 5:4 und gerade als die letzte Strafzeit des ERC abgelaufen war konnte Türkheim tatsächlich zum 5:5 ausgleichen (56.). Ohne Not hat man hier die Gäste wieder ins Spiel gebracht. Das Momentum lag jetzt sogar eher bei Türkheim. Bis zum Ende war es nun ein offener Schlagabtausch, doch es blieb beim 5:5 nach 60 Minuten. Das Penaltyschießen mußte über Sieg und Niederlage entscheiden. Und da waren die Gäste die glücklicheren Sieger und holten sich den Zusatzpunkt. Vorsitzender Manfred Sitter: „Ich muss unserem Team für das erste Drittel und die ersten Minuten im zweiten Drittel ein Kompliment aussprechen. Das war eine deutliche Überlegenheit gegen den aktuellen Tabellenführer und spielerisch wohl die beste Leistung in der bisherigen Saison. Dann aber ab der Hälfte des Spiels unser zweites Gesicht: Überheblichkeit. Dieses Spiel dürfen wir im Leben nicht verlieren, aber dazu muss man aber 60 Minuten durchziehen und darf nicht den Gegner unnötig stark machen. Wollen wir uns in dieser engen Spitzengruppe durchsetzen, dann müssen wir uns jetzt anschnallen und unser Potenzial regelmäßig sechzig Minuten aufs Eis bringen.“ |
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Regionalliga Südwest |
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EHC Zweibrücken Hornets Hornets empfangen das Tabellenschlusslicht aus Mannheim - Spendenaktion für den schwer verunglückten Spieler Maximilian Lenuweit vom EV Ravensburg (RLSW) Heute um 19.00 Uhr spielt der EHC Zweibrücken gegen die Mad Dogs Mannheim. Auf dem Papier sieht es nach einer leichteren Aufgabe aus. Der heutige Gegner liegt mit 4 Punkten, abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz der Regionalliga Südwest. Doch der Schein trügt. Das mussten auch die Teams aus Hügelsheim und Heilbronn einsehen. In den beiden Heimspielen konnten die Mannheimer die ersten Punkte einfahren. Gegen Hügelsheim gewann das Team von Sascha Trivunov mit 6:4, gegen Heilbronn setzte es erst im Penaltyschiessen eine 4:5 Niederlage. Topscorer der Mad Dogs ist der Kanadier Patrick Martens. Er schoss die Baden Rhinos, mit vier Treffern, fast im Alleingang ab und führt die Scorerliste 17 Punkten aus neun Spielen an. Die Hornets sind also gewarnt. Die Mad Dogs haben zu Beginn der Wechselfrist den Kader um 4 weitere Spieler verstärkt. Die Brüder Tobias und Fabian Späth werden den Angriff verstärken und wechselten, aus der DNL U20 des Mannheimer ERC, zu den Mad Dogs. Mit Dominik Zbaranski (Jungadler Mannheim U20) konnte ein weiterer Stürmer unter Vertrag genommen werden. Die Defensive wurde mit Nick Körner (Eisbären Heilbronn) verstärkt. Dadurch ist das Team deutlich breiter aufgestellt. Das Hinspiel im Oktober, konnten die Hornets mit 8:3 in Mannheim gewinnen. Doch die Partie war deutlich ausgeglichener, als es das Ergebnis vermuten lässt. Erst ein fulminantes Schlussdrittel, mit drei Hornets Treffern in wenigen Minuten, brachte den Sieg. Heute will die Mannschaft von Terry Trenholm die nächsten Punkte vor heimischem Publikum einfahren. Bis auf Felix Stokowski (Urlaub) wird der komplette Kader einsatzbereit sein. Bis zum Spiel gegen den EV Ravensburg am 26.01.2020 werden die Hornets für den seit August im Wachkoma liegenden Spieler Maximilian Lenuweit Spenden sammeln, um diese beim Heimspiel im Januar 2020 zu übergeben. Unter dem „Motto im Herzen vereint“ wollen die Hornets einen Beitrag zum Schicksal der Familie Lenuweit leisten. Mehr Informationen im Zeitungsbericht der hier als Foto beigefügt ist. Am Freitag gewannen die Eisbären Heilbronn bei den Stuttgart Rebels mit 4:0. Abgerundet wird der 12. Spieltag der Regionalliga Südwest mit den Partien, EV Ravensburg – ESC Hügelsheim, EC Eppelheim – SC Bietigheim-Bissingen. Die Hornets freuen sich auf zahlreiche Unterstützung und wünschen allen Zuschauern eine spannende Partie in der Peter Cunningham Memorial Arena. |
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Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen |
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Dinslakener EC Kobras Der Meister war zu stark (RLW) Dass ein Sieg der Kobras in der Partie bei den Herforder Dragons eine Mammut – Aufgabe darstellen würde, war bereits im Vorfeld klar. Und deshalb benötigte der kleine Kader der Niederrheiner viel Glück, einen nachlässigen Gegner oder ein kleines Wunder, aber all dies ist gestern Abend nicht geschehen. Die Giftschlangen kämpften wie immer aufopferungsvoll, was auch von beiden Trainern in der anschließenden Pressekonferenz bestätigt wurde, aber gegen ein in ihren Reihen ausgeglichenes Team aus Herford, bei der jede Reihe läuferisch und spielerisch ihrer gegenüber überlegen war, war einfach nicht mehr drin. Somit geht das 5:2 für die Westfalen völlig in Ordnung. Für die Gäste nahm das Unheil seinen Lauf, als die Dinslakener in der 10. Spielminute während einer Überzahlsituation von cleveren Dragons ausgekontert wurden. Herfords Kapitän Nils Bohle hielt von halblinks einfach mal drauf, Marvin Frenzels Fanghand griff ins Leere und der Puck zappelte im Netz. Zwei Spielminuten später schnappt sich Kevin Rempel auf der rechten Seite in der neutralen Zone den Puck, überlief die Dinslakener Verteidigung und ließ auch Marvin Frenzel beim 2:0 keine Chance. Eine Sekunde vor Drittelende hätte es auch 3:0 stehen können, aber Marvin Frenzel blieb im Penalty – Duell gegen Gilliaume Naud der Sieger. Dieses 3:0 ereignete sich dafür in der 28. Spielminute im Mittelabschnitt. Und diesmal war ein wenig Pech dabei. Ein Schuss vor die Torwart – Maske von Frenzel irritierte den Dinslakener Schnapper, der wohl auch einen Pfiff des Unparteiischen erwartet hatte. Doch dieser ließ das Spiel laufen und der unmittelbare Nachschuss von Nils Bohle traf dann ins Schwarze. Bei Dragons – Treffer Nummer 4 fühlte sich keiner der Dinslakener Akteure für Leon Nasebandt zuständig, der fast von der Bande aus den Puck einen halben Meter parallel zur Torlinie führte, ohne dass sich ein Dinslakener Akteur seiner annahm. So nutzte er dann auch noch diesen Freiraum um Marvin Frenzel zu überwinden und stellte damit bei 35:15 die Anzeige auf 4:0. 93 Sekunden später dann das erste Lebenszeichen der Dinslakener. Analog zu dem Treffer von Kevin Rempel zog nun ach Jesse Parker, von der neutralen Zone aus startend, durch zwei Herforder Verteidiger hindurch und machte Kieren Vogel im direkten Duell zum zweiten Sieger. Doch nur weitere 2 Minuten später waren die Hoffnungen des mitgereisten Dinslakener Anhangs zerstört, die auf eine jetzt beginnende Aufholjagd gehofft hatten. Zu stark präsentierte sich der Meister. Diesmal in Person von Tim Schürstedt, der einen 2 auf 1 – Konter der Hausherren souverän abschließen konnte. Ein schön vorgetragenes Überzahlspiel im Schlussdrittel bescherte den Gästen in der 56. Spielminute den zweiten Treffer. Durch geduldiges Aufbauspiel hatten sie sich die vier Dragons „zurechtgelegt“ und als sich dann die Lücke für Martin Beneš kurz hinter der blauen Linie auftat, ließ sich der Tscheche nicht zweimal bitten und hämmerte das Spielgerät in den rechten oberen Winkel. Milan Vanek nahm schon dreieinhalb Minuten vor Ende der Partie seinen Schlussmann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch keines der beiden Teams konnte bis zum Schlusspfiff daraus zählbares Kapital schlagen. In der anschließenden Pressekonferenz gab Kobra – Coach Vanek folgendes zu Protokoll: „Glückwunsch an Jeff Job und nach Herford für diesen Sieg. Wie immer haben wir aufopferungsvoll gekämpft´, doch Herford war heute in allen Belangen besser. Damit meine ich vor allem die Bereiche Torschussqualität, Kombinationssicherheit und läuferische Qualität. Ich denke, wir hätten noch 60 Minuten dranhängen können, es wäre trotzdem nichts für uns dabei herausgekommen. Und in Anbetracht der Tatsache, dass dich von meiner Kaderliste für den heutigen Abend 10 Spieler streichen musste, wir nur mit zwei nominellen Verteidigern angereist sind und ich dafür zwei Stürmer nach hinten beordern musste, ist eine 2:5 – Niederlage gegen einen starken zweimaligen Meister gar nicht so schlecht. Ich hoffe, dass jetzt bald die kranken und verletzten Spieler wieder in den Kader zurückkehren, damit wir auch unter der Woche mal wieder vernünftig trainieren können. Aber mit dem, was wir heute zur Verfügung hatten, war einfach nicht mehr drin. Dennoch hat man gesehen, dass wir bis zum Schluss gekämpft haben, denn Kobras geben niemals auf“. Morgen geht es für die Giftschlangen nach Ratingen, wo es um die Verteidigung des fünften Tabellenplatzes geht. Dort wird es zwischen den Pfosten eine Veränderung geben. Denn nachdem Dennis Kohl sein Karriereende eingeläutet hat und sich Marvin Frenzel am Sonntagabend mit seinem Skaterhockey – Team der Essener Rockets im Finale um die Deutsche Meisterschaft befindet, rückt Torhüterin Frederike Trosdorff nach, die mit einer Förderlizenz der U20 der Duisburger Füchse ausgestattet ist. Sie wird morgen gemeinsam mit Lucas Eckardt das Goalie – Duo der Giftschlangen bilden. Hier ein kurzer Reminder für diejenigen, die sich nicht mehr an Frederike erinnern. Sie war die Torfrau der Duisburger Füchse beim Vorbereitungsspiel in der Schlangengrube gegen unsere Kobras (Endstand 1:4) und lieferte an diesem Abend eine beeindruckende Leistung ab. Die Kobras wünschen der 20-jährigen nicht ganz uneigennützig einen guten Einstand in der Schlangenhaut. |
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Herforder EV HEV-Sieg beim Teddy Bear Toss - Herford gewinnt in Neuss (RLW) Drei weitere Punkte mit Anlaufschwierigkeiten – mit einem 5:3 (1:2/2:0/2:1)-Erfolg beim Tabellenletzten Neuss eroberte der Herforder EV in der Regionalliga West den 2. Tabellenplatz und gewann somit sein siebtes Spiel in Folge. Allerdings war es ein mühevoller Weg beim NEV, den der HEV zu bestreiten hatte. Das Spiel beim Schlusslicht stand ganz im Zeichen des Teddy Bear Toss 2019, der zu Gunsten der „Aktion Lichtblicke“ der NRW Lokalradios veranstaltet wurde. Auch die beiden Bürgermeister Reiner Breuer (Neuss) und Tim Kähler (Herford) wohnten der Veranstaltung bei und mischten sich in den entsprechenden Trikots ihrer Teams unter die bunte Eishockeyfangemeinschaft, die gespannt auf das erste Tor der Gastgeber wartete, um in diesem Moment zahlreiche Kuscheltiere für den wohltätigen Zweck auf die Eisfläche zu werfen. Es dauerte nur drei Minuten, bis der Teddy Bear Toss begann, denn David Bineschpayouh eröffnete den Torreigen mit dem ersten Treffer des Abends für den NEV. Nachdem das Eis nach einigen Minuten wieder spielbereit war, setzte das Tabellenschlusslicht nach und Marc Sprengnöder überwindete HEV-Torhüter Jendrik Allendorf ein zweites Mal an diesem Abend (7.). Erst jetzt wachten die Ice Dragons auf und fanden besser in das Spiel. Damian Martin gelang in der 9. Spielminute der Anschlusstreffer zum 1:2, mit dem es letztlich auch in die erste Pause ging. Im zweiten Drittel war der HEV auf einen schnellen Ausgleich aus, doch es dauerte zunächst noch ein wenig, bis dieser schließlich Guillaume Naud in der 28. Minute gelang. Als sich die Zuschauer bereits auf ein Unentschieden zur letzten Drittelpause einstellten, nutzte Gleb Berezovskij eine der wenigen Überzahlsituationen und erzielte unmittelbar vor dem Ertönen der Sirene den Führungstreffer für die Herforder. Auch der Schlussabschnitt blieb spannend. Zwar erhöhte Damian Martin mit seinem zweiten Treffer auf 4:2 (47.), doch Leon Offer verkürzte noch einmal rund fünf Minuten vor dem Ende. Erst Justin Ungers Tor zum 5:3 brachte in der 58. Minute die Entscheidung und den Sieg der Herforder. In der Tabelle überholte der HEV mit dem Erfolg die Hammer Eisbären und ist nun ärgster Verfolger der Diez-Limburg Rockets, die mit einigem Vorsprung die Tabellenführung der Regionalliga West innehaben. Am kommenden Freitag trifft der Herforder EV im Christmas Game in einem Heimspiel um 20.30 Uhr auf den EHC Neuwied. |
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Ratinger Ice Aliens Der erste Schritt ist gemacht, Ice Aliens gewinnen in Neuss mit 3:6 (RLW) Nach vielen Gesprächen mit Vorstand und Trainer haben die Ice Aliens am Freitagabend gezeigt, dass sie verstanden haben. Das Auftreten war kein Vergleich zum Spiel vor Wochenfrist, als die Zuschauer den Eindruck haben konnten, die Mannschaften hätten einen Nichtangriffspakt vereinbart. Neuss kam aggressiv aber fair etwas besser in die Partie. Die Ratinger Mannschaft musste sich in den ersten fünf Minuten in dieses Spiel einfinden, um aus einer sortierten Abwehr in der Offensive gefährlich zu werden. In der Folge zeigte sich die Partie ausgeglichen mit Pfostenschüssen auf beiden Seiten, aber mit dem Tor für die Gäste. Dennis Fischbuch netzte in der 11.Minute nach Vorlage von Ted Zeitler ein. Das Mitteldrittel war wieder einmal der Schwachpunkt der Ice Aliens. Obwohl die Mannschaft in der 28.Minute durch Felix Kessinger auf 0:2 erhöhte, war die vorher gezeigt Sicherheit und Aggressivität nicht mehr in der Form vorhanden. So witterten die Gastgeber ihre Chance und glichen durch Tanke in der 36.Minute und Gebel in der 38.Minute aus. Der letzte Spielabschnitt gehörte wieder den Ice Aliens. Trainer Andrej Fuchs hatte noch einmal die richtigen Worte gefunden, denn nun waren die Ice Aliens wieder engagierter und konzentrierter bei der Sache. So dauerte es auch nicht lange, bis Ratingen erneut in Führung ging. Nachdem Alexander Brinkmann (44.) und Lorenzo Maas (47.) auf 2:4 erhöht hatten, kehrte noch mehr Sicherheit in die Mannschaft ein. Die ersatzgeschwächten Neusser fanden keine Mittel gegen Ratingen, zwei weitere Treffer durch Ted Zeitler (49.) und Pascal Rüwald (57.) entschieden die Partie frühzeitig. Der Anschlusstreffer für den Neusser EV durch Tanke in der letzten Minute war nur noch Ergebniskosmetik. Mit diesem Sieg sind die Ice Aliens auf einen Punkt an die Dinslakener Kobras aufgerückt und haben am Sonntag die Möglichkeit, den Fünften Tabellenplatz zurück zu erobern. |
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Grefrather EG GEG unterliegt Eisadlern erst in den Schlussminuten (LLW) Bereits im Vorfeld der Begegnung zwischen dem Grefrath Phoenix und den Eisadlern Dortmund waren die Rollen der Teams klar vergeben. Gegen den noch ungeschlagenen Titelaspiranten aus dem Ruhrgebiet ging die GEG, zumal ersatzgeschwächt, am Freitagabend als klarer Außenseiter an den Start. Grefrath nahm die Rolle gut an und zeigte sich von Beginn an entschlossen, den favorisierten Gästen die Punkte keinesfalls kampflos zu überlassen. Das mutige Spiel der Blau-Gelben wurde bereits in der dritten Spielminute belohnt. Gleich die erste Überzahlsituation nutze Roby Haazen per Rückhandschuss in den Winkel zur frühen 1:0-Führung. Gerrit Ackers und Stefan Bronischewski hatten die Vorarbeit geleistet. Dortmunds Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Ebenfalls recht offensiv eingestellt nutze Gäste-Verteidiger Til Schäfer eine Unachtsamkeit und überwand Justin Kleckers im Grefrather Tor zum 1:1 (6.). Die Zuschauer im Grefrather EisSport & EventPark sahen in der Folgezeit ein schnelles und lebhaftes Landesliga-Spiel mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten. Eine dieser Möglichkeiten nutze erneut Til Schäfer in der 15. Minute zur 1:2-Pausenführung für die Gäste. Auch im zweiten Spielabschnitt ging es munter weiter. Grefrath drängte auf den Ausgleich, bekam stattdessen in der 27. Minute mit dem 1:3 erneut einen Dämpfer durch die wenig dominierenden, jedoch stets brandgefährlichen Eisadler. Die Dortmunder Freude über den Treffer währte ganze 16 Sekunden, ehe Matthias Holzki nach Zuspiel von Max Parschill und Junioren-Neuzugang Christopher Pelk zur Stelle war und zum 2:3-Anschlusstreffer einnetzen konnte. Jetzt begann eine starke und druckvolle Phase der Blau-Gelben, auch weil die Gäste sich mit der einen oder anderen kleinen Bankstrafe immer wieder selbst dezimierten. Bis zur zweiten Pausensirene sollte der inzwischen hochverdiente Ausgleich jedoch nicht mehr fallen. Das tat er dann aber kurz nach Beginn des Schlussabschnitts, nachdem erneut ein Eisadler auf der Strafbank Platz genommen hatte. Matthias Holzki hatte in der 42. Minute erneut in Überzahl getroffen. Wieder waren es Max Parschill und der quirlige Christopher Pelk, die sich den Assistpunkt gutschreiben lassen durften. Offensiv und dynamisch ging es weiter, so dass sich sowohl GEG-Keeper Justin Kleckers als auch Sven Rotheuler im Tor der Dortmunder ein ums andere Mal für ihre Farben auszeichnen konnten. Grefrath überstand eine doppelte Unterzahlsituation und durfte sich bis in die Schlussminuten berechtigte Hoffnungen auf eine faustdicke Überraschung machen. Es kam jedoch anders: Dem glücklichen 3:4 in der 56. Minute ließen die Gäste gegen den jetzt volles Risiko gehenden Phoenix trocken und konsequent noch zwei weitere Treffer folgen (57. und 59.Minute). Am Ende fiel die 3:6-Heimniederlage gegen die Eisadler den einen oder anderen Treffer zu hoch aus. Damit hatte nicht unbedingt das bessere, jedoch eindeutig konsequentere Team das Spiel für sich entschieden. Angesichts der starken Leistung gegen den Meisterschaftsfavoriten, konnte die GEG das Eis erhobenen Hauptes verlassen und bekam in Form von Applaus die entsprechende Anerkennung des Publikums. Bereits am Sonntag, 15.12. geht es um 20.00 Uhr für das Team von der Niers mit einem Auswärtsspiel beim Neusser Ev 1b weiter. Gegen den direkten Tabellennachbarn sollen im Niederrhein-Derby unbedingt drei Punkte her. |
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Regionalliga Nord |
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Salzgitter Icefighters Icefighters reisen zu den Crocodiles – "Es zählen nur drei Punkte!" (RLN) Am Sonntag um 16 Uhr treten die TAG Salzgitter Icefighters bei den Crocodiles Hamburg 1b an. Nach der deutlichen Niederlage in Sande am vergangenen Wochenende, steht das Team von Cheftrainer Radek Vit beim Aufsteiger unter Zugzwang. Kapitän Justin Spenke weiß, dass unbedingt ein Sieg her muss. Ebenso wie die Harsefeld Tigers steht auch die Zweitvertretung des Oberligisten aus Hamburg bislang noch ohne Punkte da. Der Gewinner der Verbandsliga Nord der letzten Spielzeit rangiert momentan auf dem vorletzten Platz der Tabelle und tut sich genauso wie das Tabellenschlusslicht noch etwas schwer in der Regionalliga Nord. Einer deutlichen 0:7-Auftakt-Niederlage beim Oberliga-Absteiger Harzer Falken folgte ein 2:5 gegen den dreifachen Meister Weserstars Bremen. Im Derby gegen den HSV reichte es fast für eine Überraschung, die Partie ging mit einem knappen 2:3 am Ende allerdings doch verloren. In den beiden folgenden Spielen hagelte es mit einem 0:10 gegen Titelverteidiger Sande und einem deftigen 2:14 bei der Neuauflage des Derbys zwei herbe Niederlagen. Trotz der deutlichen Ergebnisse geht das Vit-Team mit dem gehörigen Respekt in das Spiel, denn auch gegen den vermeintlich leichteren Gegner aus Harsefeld, taten sich die Puckjäger vom Salzgittersee schwer. "Die Crocodiles sind sehr schwer einzuschätzen, auch höhere Niederlagen spiegeln nicht immer den Spielverlauf wider. Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen und müssen unseren Plan für das Spiel über 60 Minuten konsequent umsetzten. Wir wollen auf keinen Fall das erste Team sein das Punkte bei den Crocodiles lässt. Für uns zählen nur die 3 Punkte!", betont Icefighters-Kapitän Justin Spenke im Vorfeld der Partie. Eine leichte Aufgabe wird es nicht, da die Stahlstädter aufgrund von Verletzungen und Krankheit eine eher durchwachsene Trainingswoche hinter sich habe, berichtet Spenke weiter. Dennoch lässt sich das Team vom Salzgittersee nicht beirren und geht trotz der jüngsten Niederlage motiviert in das Duell mit den Hanseaten. "Die Stimmung direkt nach dem Spiel war schlecht. Wir wurden von Sande auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt! Diese Niederlage hat uns aber motiviert an unseren Fehlern zu arbeiten und gegen die Crocodiles wollen wir eine deutliche Steigerung zeigen!" |
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Regionalliga Ost |
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FASS Berlin Sieg in den Schlussminuten hergegeben (RLO) FASS Berlin unterliegt bei den Chemnitz Crashers mit 4:2 (1:0, 0:0, 3:2) und rutscht durch die dritte Niederlage in den letzten vier Spielen auf den dritten Tabellenplatz ab. Nach “Verlustpunkten” liegt auch Schönheide besser als die Weddinger, die jetzt um die Play-off-Teilnahme bangen müssen. Headcoach Oliver Miethke musste auf mehrere verletzte, erkrankte oder gesperrte Stammkräfte verzichten. In der Defensive gaben Neuzugang Daniel Kruggel und Max Böwe ihr Saisondebüt für FASS. Danny Bohn hütete den Kasten. Im ersten Drittel tasteten sich die Kontrahenten ab, Torchancen waren Mangelware. Der Führungstreffer durch Speck (19.) fiel etwas überraschend nach einem eigentlich gewonnenen Face-off. FASS verstärkte im zweiten Drittel den Druck und hatte – auch begünstigt durch einige Power-Play-Situationen – mehrere Chancen zum Ausgleich, die der gute Kopp im Chemnitzer Tor vereitelte. So nahmen die Crashers die knappe Führung mit in den Schlussabschnitt. Die Intensität nahm nun von Minute zu Minute zu, beide Goalies waren gut beschäftigt. Die sechste Überzahlsituation nutzen die Berliner endlich zum 1:1 (46.), als nach einem Schuss von Patrick Czajka Tom Fiedler den Rebound aufnahm und die Scheibe einschob. In den Folgeminuten setzte FASS nach und wurde durch den Führungstreffer durch Czajkabelohnt (52.), der einen Konter über Kim Krüger erfolgreich abschloss. Doch konnte man den Vorsprung nicht über die Zeit bringen. Gut drei Minuten vor Schluss wehrte Bohn drei Schüsse der Gastgeber ab, doch der vierte Versuch durch Braun fand den Weg in die Maschen. Jetzt wollte sich Chemnitz nicht mit dem Unentschieden zufrieden geben. 70 Sekunden vor dem Ende setzte sich Charousek durch und hob die Scheibe mit der Rückhand vorbei an Bohn zum 3:2. FASS versuchte noch einmal alles, doch 20 Sekunden vor dem Ende lief Fritz mit der Scheibe auf das verlassene Berliner Tor und besiegelte den Sieg seiner Farben. Eine bittere Niederlage für das Weddinger Team, das nun unbedingt einen Sieg im letzten Spiel vor Weihnachten benötigt. Am kommenden Samstag (21.12.19) geht es zum ESC Dresden. |
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Schönheider Wölfe Wölfe machen Dutzend gegen Halle voll (RLO) Die Schönheider Wölfe wurden am Samstagabend vor knapp 450 Zuschauern im heimischen Wolfsbau ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten die Saale Bulls Halle 1b deutlich mit 12:0 (5:0, 2:0, 5:0). In einer einseitigen Partie trugen sich Florian Heinz (2), Florian Richter, Robert Horst (2), Vincent Wolf (2), Martin Trapl (2), Lukas Lenk, Michael Galvez und Petr Kukla in die Torschützenliste ein und machten so das Dutzend gegen die Saalestädter voll. Obendrein durfte sich Wölfe-Goalie Niko Stark über seinen ersten Shutout in dieser Saison freuen. Fotos: M. Gläß/Schönheider Wölfe Die Gäste aus Halle waren mit nur 12 Feldspielern und zwei Torhütern ins Erzgebirge angereist, während Wölfe-Coach Sven Schröder inklusive zweier Goalies immerhin einen 16-Mann-Kader aufbieten konnte, da die zuletzt erkrankten und verletzten Petr Kukla und Lukas Lenk wieder ins Team rückten. Die Wölfe übernahmen auch sofort die Spielkontrolle, jedoch fehlte in den ersten Minuten noch die Durchschlagskraft, wodurch die Saale Bulls das Geschehen zumindest ergebnistechnisch noch relativ ausgeglichen gestalten konnten. Doch schon ab der Mitte des ersten Drittels änderte sich dies, als Florian Heinz den Torreigen mit dem 1:0 (9.) eröffnete. Danach waren die Gastgeber einfach spielfreudiger und schneller auf den Beinen, was dazu führte, dass die Wölfe durch Florian Richter (11.), Robert Horst (14.), Vincent Wolf (19.) und erneut Florian Heinz (19.) vier weitere Tore folgen ließen und so schon zur ersten Pause deutlich mit 5:0 führten. Im Mittelabschnitt nahmen die Wölfe den Fuß dann etwas vom Gas, wodurch nun auch Halle etwas besser in die Partie fand. Dennoch blieben die Hausherren spielbestimmend und erhöhten bis zur zweiten Pause und durch Treffer von Vincent Wolf (28.) und Martin Trapl (31.) den Spielstand auf 7:0. Zum Leidwesen der Hallenser hatten die Wölfe aber auch im Schlussdrittel ihre Spielfreude nicht verloren und mit zunehmend schwindenden Kräften mussten sich die Saale Bulls der Übermacht der Erzgebirger ergeben, als Lukas Lenk (41.), Robert Horst (43.), Michael Galvez (47.), Martin Trapl (51.) und Petr Kukla (55.) fünf weitere Tore nachlegten und somit das Dutzend vollmachten und den 12:0-Endstand herstellten. Nach der Partie äußerten sich natürlich auch die Trainer beider Mannschaften. Die Pressekonferenz ist mit freundlicher Unterstützung von Bretlmedia unter nachfolgendem Link zu sehen. https://www.youtube.com/watch?v=Bwr15zgfNtw&feature=youtu.be Bei nun einem beziehungsweise zwei Spielen und Punkten Rückstand auf die Playoff-Mitkonkurrenten Chemnitz und FASS Berlin liegt das Team von Trainer Sven Schröder sehr gut im Rennen um die ersten vier Plätze und hat am kommenden Wochenende die große Chance, mit zwei weiteren Siegen gegen die Berlin Blues und Eisbären Juniors Berlin auf den zweiten Tabellenplatz zu klettern. Erfurt erweist sich nach wie vor als harte Nuss für unsere U11-Wölfe. Die Thüringer bleiben auch beim samstägigen Heimturnier das einzige Team gegen das unsere Jungen Wölfe noch nicht das richtige Mittel gefunden haben. Ein wenig unglücklich recht schnell in Rückstand geraten, kämpfen sie sich im zweiten Durchgang der je 2 x 16 Minuten Spielzeit ein wenig heran, müssen sich aber letztlich mit einer 2:4-Niederlage begnügen. Den beiden anderen Gästeteams, die Spielgemeinschaften aus Leipzig/Chemnitz (10:3) sowie Jonsdorf/Niesky (10:2) wurde indes recht unmissverständlich klar gemacht, dass hier Wölfe-Revier ist. Damit untermauern unsere U11er erneut, dass es sich bei den tollen Leistungen der letzten Wochen keineswegs um Eintagsfliegen handelte. Optisch waren die Jungen Wölfe in ihren neuen Trikots ohnehin DER Hingucker, denn seit Samstag laufen die Nachwuchscracks im gleichen Design wie ihre Idole aus der ersten Mannschaft auf. Und somit blicken wir heute nicht nur sportlich gesehen auf ein rundum gelungenes Heimturnier zurück - auch neben dem Eis lief dank allen fleißigen Helfern alles super! Vielen Dank für eure Unterstützung, liebe Eltern, Großeltern, Trainer, Mannschaftsleiter, stille Helferlein! |