IHP NachrichtenDienstag 15.Oktober 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Nachmittags und heutigen Tages mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.
| Deutsche Eishockey Liga 2 |
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| EHC Lausitzer Füchse TICKETVERKAUF FÜR DIE WEITEREN SPIELE - VORVERKAUF BEGINNT AM 22.10.2019 (DEL2) Die Lausitzer Füchse starten am 22.10.2019 um 10.00 Uhr mit dem Ticketverkauf der weiteren Heimspiele. Bisher konnten nur die Tickets bis zur Länderspielpause gekauft werden. Ab Dienstag, den 22.10.2019 werden nun die Eintrittskarten bis einschließlich 19.01.2020 angeboten. Highlight dürfte einmal mehr das Derby gegen die Eislöwen in der weeEisArena am 29.11.2019 sein, bevor die beiden Kontrahenten dann zum großen Showdown am 04.01.2020 im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion beim Wintergame erneut aufeinander treffen. Leider sieht es der Spielplan in diesem Jahr so vor, dass unsere Füchse zur Weihnachtszeit reisen müssen. Es gibt nur zwei Spiele in dieser Zeit in der heimischen weeEisArena. Zum einen treffen die Füchse am 20.12.2019 um 19.30 Uhr auf die Kassel Huskies und zum anderen am 28.12.2019 um 19.30 Uhr auf die Bietigheim Steelers. Tickets für diese Spiele sollte man sich also rechtzeitig sichern, da diese Spiele erfahrungsgemäß sehr gefragt sind. Eintrittskarten gibt es im Fanshop „Hockeyfuchs Lausitz“ an der weeEisArena, in allen bekannten Vorverkaufsstellen und online über www.eventimsports.de. |
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| Oberliga Süd / Oberliga Nord |
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| EV Füssen Füssen ärgert beim Punktgewinn in Garmisch den nächsten Favoriten (OLS) Der EVF konnte beim Auswärtsspiel in Garmisch auch den zweiten Favoriten am Wochenende ins Penaltyschießen zwingen. Hier unterlag man am Ende zwar ebenfalls mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:0, 0:1), zeigte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung jedoch eine starke Partie und verdiente sich den Punkt redlich. Insgesamt gab es im Duell der Altmeister nicht viele Torchancen, beide Teams waren auf defensive Absicherung bedacht. Garmisch hatte zwar deutlich mehr Schüsse zu verzeichnen, diese waren aber oft nicht zwingend und ungenau. Der EVF hatte zunächst seine besten Chancen bei einem Konter, wo Klein im letzten Moment blockiert wurde, sowie bei einem verdeckten Dropmann-Schuss, der nur knapp über den Kasten des ehemaligen EVF-Torhüters Daniel Fießinger ging. In Überzahl machten die Werdenfelser dann erstmals richtig Druck, Füssen überstand diese brenzlige Situation aber mit etwas Glück und eine Minute später schloss Samuel Payeur einen Angriff über Quirin Stocker und Florian Simon sogar mit der EVF-Führung ab. Danach hatten Marius Keller und Marc Besl zwei große Möglichkeiten umgehend zu erhöhen, Fießinger blieb aber diesmal Sieger. Kurz vor Drittelende fischte Andi Jorde im Füssener Kasten zunächst einen Schlagschuss mit der Fanghand weg, nach dem anschließenden Bully sorgte der nächste Versuch von der blauen Linie aber doch noch für das 1:1 durch Wachter. Im zweiten Drittel erhielt Füssen sehr schnell eine weitere Strafe, Radu und Quaas hatten im Powerplay gute Möglichkeiten zur Führung. Die Ostallgäuer sahen sich auch nach der Unterzahl nun vermehrt in der Defensive, und schoss der SCR zunächst noch zweimal knapp vorbei, so nutzte er einen der wenigen Abwehrfehler des EVF durch Routinier Uli Maurer zum 2:1. Doch die Schwarz-Gelben schlugen nur eine gute Minute später zurück. Payeur legte zurück auf Dropmann, und der nutzte den Verkehr vor dem Garmischer Tor mit einem platzierten Schuss zum 2:2. Danach war der EVF am Drücker und hatte bei der einzigen Überzahlsituation im gesamten Spiel durch Tobi Meier die große Chance zur Führung. Auf der anderen Seite ging ein abgefälschter Schuss nur ganz knapp am Pfosten vorbei. Im letzten Abschnitt durfte der SCR noch zweimal in Überzahl ran, der EVF hielt aber trotz guter Chancen der Garmischer das Unentschieden. In der 50. Minute scheiterte Payeur zweimal ganz knapp, in der 58. Minute wurde ein Konter von Meier im letzten Moment gestoppt. Das war es mit den offensiven Szenen, so dass es in die Verlängerung ging. Hier hatte zunächst SCR-Verteidiger Heiß die Riesenchance zum Siegtreffer, brachte aber frei vor dem Tor die Scheibe nicht am starken Jorde vorbei. Auf der anderen Seite hätte ebenfalls ein Verteidiger zum Helden werden können. Schön frei gespielt setzte Jalen Schulz die Scheibe nach zwei Minuten denkbar knapp über das Kreuzeck, beim letzten Angriff Sekunden vor dem Ende wurde er erneut bestens bedient, scheiterte diesmal aber am Außenpfosten. Im Penaltyschießen zeigten die Garmischer dann ihre individuelle Klasse und trafen durch Emil Quaas und Uli Maurer, während Martin Guth an Fießinger und Tobias Meier am Pfosten scheiterten. Der Zusatzpunkt ging somit an den SC Riessersee, Aufsteiger Füssen konnte aber erneut überzeugen und war über weite Strecken des Altmeisterduells absolut gleichwertig. Weiter geht es für den EVF am Freitag in Peiting, ehe es am Sonntag zum Duell mit dem ECDC Memmingen am Kobelhang kommt. (MiL) |
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| ECDC Memmingen Fulminanter Schlussabschnitt: Indians besiegen Selb (OLS) Der ECDC Memmingen hat den ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Gegen die Selber Wölfe holten sich die Indianer einen verdienten 5:4-Erfolg vor heimischer Kulisse. Bitter für die Indians war aber die Verletzung des nächsten Leistungsträgers, Kontingentspieler Kharboutli fällt mehrere Monate aus. Einen munteren Beginn bekamen die rund 1150 Zuschauer am Memminger Hühnerberg zu sehen. Die Indians spielten munter los, kassierten aber bereits in der zweiten Minute das erste Gegentor. Chancen im Minutentakt folgten, die Rot-Weißen bekamen den Puck nicht an Gäste-Torhüter Deske vorbei. Erst kurz vor der Pause lohnten sich die Mühen der Indianer, Fabian Voit war im Powerplay erfolgreich. Im zweiten Drittel dann erneut der frühe Schock für die Indians. Nur 40 Sekunden benötigten die Gäste dieses Mal, um zur erneuten Führung zu treffen. Die Hausherren investierten wieder unheimlich viel, um sich gefährliche Chancen zu kreieren, schafften mit viel Mühe aber das 2:2 erneut durch Fabian Voit, der den Traumpass von Brad Snetsinger verwerten konnte. Doch leider aus Memminger Sicht schlugen die Wölfe in der 39. Minute noch einmal zurück, Charley Graaskamp brachte sein Team zum dritten mal in Front. Die Indians, die nun auch auf den verletzten Kharboutli verzichten mussten, kamen aus der Kabine wie die Feuerwehr. Nur 13 Sekunden, dann zappelte der Puck im Selber Gehäuse. Milan Pfalzer erzielte den Ausgleich und startete eine wahre Schlussoffensive. Die Indians ließen den Gästen nun keine Zeit zum Erholen, Angriff um Angriff wurde auf das Tor von Niklas Deske gefahren. In der 45. Minute krönte Brad Snetsinger sein starkes Spiel (4 Punkte) mit der 4:3 Führung, ehe die Rot-Weißen sogar noch nachlegten. Niklas Länger besorgte per Schlagschuss das 5:3, welches letztendlich zum Sieg reichen sollte, auch wenn die Franken fünf Minuten vor Schluss noch einmal verkürzten. Doch die Indians ließen nichts mehr anbrennen und sicherten sich den ersten Heimsieg der Saison, welcher sie auf Rang 4 der Tabelle führt. Am Freitag kommt mit dem Höchstadter EC der nächste fränkische Vertreter an den Hühnerberg. Gegen das Schlusslicht der Oberliga-Süd sollen drei Punkte her, um den starken Tabellenplatz zu sichern. Tickets sind bereits verfügbar. Kharboutli fällt mehrere Monate aus Wie die Indians am Montag-Mittag erfahren haben, wird Angreifer Samir Kharboutli mit einer schweren Verletzung mehrere Monate ausfallen. Der 20 Jahre alte Tscheche absolviert bei den Memmingern seine erste Senioren-Saison und war bislang eine der größten Entdeckungen der Spielzeit. Kharboutli kam in 7 Partien auf 11 Punkte (4 Tore, 7 Assists). Ob die Kontingentstelle des ECDC anderweitig besetzt wird, werden die Verantwortlichen in aller Ruhe entscheiden. Maßgeblich dafür ist der jeweilige Heilungsverlauf der anderen verletzten Akteure im Kader. |
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| Hannover Scorpions Scorpions weiterhin ungeschlagen - Freitag 18. Oktober 20 Uhr Spitzenspiel gegen Tilburg (OLN) Auch in der sechsten Begegnung der noch jungen Eishockeysaison bleibt das Team der Hannover Scorpions weiterhin ungeschlagen. Mit 5:3 (1:0/3:2/1:1) Toren besiegten die Scorpions die Crocodiles Hamburg. Es war ein äußerst kampfbetontes Spiel, in dem die Scorpions insgesamt über weite Strecken das dominierende Team waren. Ohne die, insbesondere im ersten Drittel, starke Torwartleistung des Hamburger Torhüters, wäre die Überlegenheit auch noch deutlicher ausgefallen. Am Freitag den 18. Oktober um 20 Uhr findet dann das Topspiel des Spieltages statt. Die Scorpions empfangen in der hus de groot EISARENA um 20 Uhr den Erzrivalen aus den Niederlanden, die Tilburg Trappers. Die Tilburger nehmen aktuell in der Tabelle Platz 3 ein und liegen damit nur einen Platz hinter den Hannover Scorpions. Weil ein neues Hallendach montiert wurde, hatten die Scorpions in diesem Jahr eine verkürzte Vorbereitungszeit auf diese Saison. „Jetzt“, so Coach Dieter Reiss, „hat die Mannschaft den Trainingsrückstand aufgeholt und wir sind für die Trappers bereit.“ Aller Voraussicht nach wird Sachar Blank, der nach 2 schweren Checks bei den Indians- und bei dem Essenspiel eine leichte Gehirnerschütterung hatte, am Dienstag wieder ins Training einsteigen und am Freitag gegen Tilburg auflaufen. Nico Schnell, der sich in Rostock eine Spieldauer-Disziplinarstrafe eingeholt hatte, wird ebenfalls wieder dabei sein. Nur Dennis Arnold wird seine Sperre aus den Crocodiles-Spiel absitzen müssen. „Wir hoffen sehr, dass sich die positive Zuschauerentwicklung der letzten Spiele fortsetzt und die hus de groot EISARENA am Freitag wie „ein Mann“ hinter unserem Team steht“, so Sportchef Eric Haselbacher, der an viele dramatische Spiele der vergangenen Jahre gegen Tilburg erinnert. |
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| Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern |
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| ESC River Rats Geretsried Katerstimmung nach vierter Niederlage in Folge (BYL) Nach dem Klassiker zum "Heimspielauftakt" gegen Miesbach, folgte mit Peissenberg eine Woche später gleich der nächste Brocken. Die Eishackler sind gut in die neue Saison gestartet und haben nach drei Spieltagen sechs Punkte auf dem Konto. Der ESC hingegen hat sich für seine beherzten Auftritte noch nicht belohnt und liegt momentan auf dem vorletzten Platz, das sollte nach diesem Spiel natürlich anders aussehen. Die Eishackler fanden deutlich besser in die Partie und setzten den ESC mit bissigem Forechecking sofort unter Druck. Die Rats wirkten ungewohnt nervös und brachten in den ersten Minuten fast keinen Pass zum Mitspieler. Mit der Zeit fing sich das Team von Sebastian Wanner etwas und auf einen Schlag hatte Daniel Merl mit einem Penalty die große Möglichkeit zur Führung auf dem Schläger. TSV-Keeper Sertl entschärfte jedoch hervorragend mit der Fanghand und auf der Gegenseite rettete der Pfosten beim Versuch von Hörndl für die Rats. Wieder dauerte es nur wenige Momente bis zur nächsten Großchance, aber Sertl war gegen Martin Köhler erneut auf dem Posten und klärte gegen der heraneilenden Außenstürmer mit dem Schoner. Das zweite Drittel begann mit einem Penalty, allerdings machte es Morley für Peissenberg besser und verwandelte mit einem platzierten Handgelenkschuss auf die Stockhandseite zum 0:1 (22.). Rats-Kapitän Martin Köhler hatte die perfekte Antwort und traf mit einem schönen Schuss in das lange Eck umgehend zum Ausgleich (23.). Die Eishackler legten in Unterzahl wieder nach, Morley nutzte seinen Speed und vollstreckte am Ende zum 1:2 (30.). In dieser Situation haben die Rats viel zu naiv verteidigt, mit einem Mann mehr darf man sich nicht so auskontern lassen. Im nächsten Powerplay wäre das gleiche beinahe nochmal passiert, Peissenberg verfehlte frei vor Albanese jedoch das Tor. Knappe 3 1/2 Minuten vor der zweiten Pause ging es vorzeitig in die Kabine, eine Scheibe an der Bande musste repariert werden. Zu Beginn des letzten Drittels war es ausschließlich David Albanese zu verdanken, dass die Rats nicht das dritte Tor kassierten. Erst parierte er einen Direktschuss stark und direkt danach blieb der Schlussmann sogar gegen zwei Eishackler Sieger. Den Wachmacher haben seine Vorderleute anscheinend gebraucht, denn auf einmal setzte man die Gäste vorne unter Druck und erspielte sich wieder mehr Möglichkeiten. Sertl ließ aber nichts anbrennen, selbst in doppelter Überzahl war der Peissenberger Schlussmann nicht zu überwinden. Zu allem Überfluss musste Ondrej Stava nach einem Check gegen sein Knie vorzeitig mit großen Schmerzen das Spiel beenden. Andrä bekam folgerichtig 5 + Spieldauer aufgebrummt, doch auch mit dieser Überzahl wusste der ESC einmal mehr nichts anzufangen. Die Eishackler verpassten bei einem weiteren Konter die vermeintliche Vorentscheidung, schaukelten ihren knappen Vorsprung aber letztlich doch recht unaufgeregt über die Zeit. Fazit: Die Rats zeigen sich im Vergleich zum Freitag um eine Klasse schlechter und können das Ruder noch nicht herumreißen. Hoffentlich hat sich Ondrej Stava nicht schlimmer verletzt, denn dieser Ausfall würde die ganze Situation nicht einfacher machen. |
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| EHF Passau Black Hawks Sechs Punkte Wochenende für die Black Hawks - Siege gegen Pfaffenhofen und Schweinfurt (BYL) Die Passau Black Hawks haben am Wochenende das erste sechs Punktewochenende der Saison perfekt gemacht. Nach dem Auswärtssieg am Freitag beim EC Pfaffenhofen, schlugen die Black Hawks am Sonntag vor 743 Zuschauern die Mighty Dogs aus Schweinfurt mit 6:3. In beiden Spielen durften sich die Zuschauer über knappe und eng geführte Eishockeyspiele freuen. „Alle Eishockeyfans sind am Wochenende wirklich voll auf ihre Kosten gekommen.“ freut sich Vorstand Christian Eder. Bereits am Freitag konnten die Passau Black Hawks den Eishockey Krimi beim EC Pfaffenhofen mit 3:1 für sich entscheiden. In dem hart umkämpften Bayernligaspiel holten die Habichte die ersten Auswärtspunkte der Saison. Gerade im ersten Drittel hatten die Passau Black Hawks noch Schwierigkeiten zu ihrem Spiel zu finden. Pfaffenhofen hingegen scheiterte immer wieder am hervorragend haltenden Clemens Ritschel. Im zweiten Abschnitt kamen die Passau Black Hawks besser ins Spiel und konnten durch zwei Powerplaytore durch Petr Sulcik und Wayne Grapentine in Führung gehen. Zwei Sekunden vor Ende des zweiten Drittels nutzen die IceHogs einen dicken Patzer in der Passauer Verteidigung zum Anschlusstreffer. Im Schlussdrittel machte die Heimmannschaft kräftig Druck und drängte auf den Ausgleich. Mit viel Einsatz und Hexer Clemens Ritschel verhinderten die Black Hawks den Ausgleich. Den Schlusspunkt setzte Jan Sybek mit seinem Treffer ins leere Pfaffenhofener Tor. In der Passauer EisArena bekamen die 743 Zuschauer ein richtig attraktives und spannendes Eishockeyspiel geboten. Bis zur 50. Minute erlebten die Zuschauer furiose Black Hawks und immer wieder zurückschlagende Mighty Dogs. Den Führungstreffer durch Ales Kreuzer glich Jonas Manger noch im ersten Drittel aus. Zuvor hatte allerdings der Hauptschiedsrichter die Passau Black Hawks mit einem für Eishockey untypischen Handzeichen dermaßen verwirrt, dass Clemens Ritschel dachte, es wäre eine Strafzeit gegen Schweinfurt angezeigt. Ritschel der sein Tor darauf hin verlassen hatte, musste tatenlos zusehen wie Schweinfurt den Puck im verwaisten Passauer Tor unterbringen konnte. „Der Hauptschiedsrichter hatte beide Hände gehoben und wollte nur anzeigen, dass in einem Zweikampf die Scheibe gespielt wurde. Ähnlich wie beim Fussball wenn der Schiedsrichter anzeigt, dass der Ball gespielt wurde. Im Eishockey ist das absolut untypisch und wird normal nicht angezeigt. Unsere Mannschaft dachte, es sei eine Strafzeit angezeigt als der Arm des Schiedsrichter nach oben ging.“ so Pressesprecher Oliver Czapko. Am Ende half auch alles reklamieren nicht mehr – der Treffer wurde anerkannt. Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Passau machte das Spiel und drängte auf den Führungstreffer. Kevin Kessler im Schweinfurter Tor und die übersichtliche Chancenverwertung verhinderten eine frühe Führung im zweiten Drittel. Erst gegen Mitte des Drittels konnte Tobias Feilmeier zur 2:1 Führung einnetzen. Den erneuten Schweinfurter Ausgleich erzielte wieder Jonas Manger mit einem verdeckten Schuss. Die Entscheidung musste also im letzten Drittel fallen. Dort konnten die Black Hawks durch Florian Fischer erneut in Führung gehen. Die Freude über die Führung währte allerdings nicht allzu lange. Bereits 43 Sekunden später erzielte Schweinfurt den Treffer zum 3:3 Ausgleich. Die Black Hawks waren danach keineswegs geschockt, sondern verfolgten weiter ihren Matchplan. Petr Sulcik, der später zum myMüsli „Man of the Match“ ausgezeichnet wurde, stellte mit seinem Doppelpack in der 50. und 54. Spielminute die Weichen auf Sieg. Den Schlusspunkt setzte Jan Sybek mit seinem Tor zum 6:3 Endstand. „Das war heute das beste Spiel meiner Mannschaft in dieser Saison. 50:19 war am Ende das Torschussverhältnis. Gerade im ersten Drittel haben wir richtig Druck gemacht. Der Schweinfurter Torhüter hat heute überragend gehalten. Dazu haben wir uns beim Torabschluss das Leben oft selbst schwer gemacht. Wir müssen da teilweise einfachere Sachen vor dem Tor machen. Unsere Mannschaft hat heute aber einen guten Job gemacht. Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel und sehen uns keinesfalls als großen Favoriten. In dieser Liga gibt es sehr viele gute Mannschaften.“ so das Fazit von Trainer Heinz Feilmeier nach dem Spiel. Genau zwei dieser großen Mannschaften warten am kommenden Wochenende auf die Passau Black Hawks. Am Freitag kommt es um 20 Uhr in der Passauer EisArena zum Duell mit den Erding Gladiators. Am Sonntag sind die Habichte zu Gast beim HC Landsberg. Zwei Spiele gegen absolute Top-Mannschaften stehen für die Feilmeier-Truppe somit auf dem Plan. -czo |
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| TSV Peißenberg Eishackler machen 6 Punkte am Wochenende Perfekt (BYL) Es war ein Spiel, das man in der nächsten Woche vermutlich wieder vergessen hat. Die Top-Highlights blieben aus und spektakuläre Dinge geschahen auch nicht. Allerdings war es ein Spiel, das man erst einmal gewinnen muss. Diese Aufgabe meisterte der TSV Peißenberg mit Bravour. Außer den 10,00 € für den Stehplatz wird den Zuschauern aus diesem Spiel nichts hängen bleiben und so schwach wie die Sicht durch die stark verschmutzten Plexiglas-Scheiben war, fällt auch der Spielbericht aus. Die „Riverrats“ bewiesen sich wie gewohnt als schwer zu bespielender Gegner, da musst du 60 Minuten hellwach sein, denn mit ihren Aktionen zum Tor blieb Geretsried immer gefährlich. Auf Peißenberger Seite gibt es zwei Spieler, die besonders hervorzuheben sind. Mit Korbinian Sertl und Brandon Morley waren es die beiden Akteure auf dem Eis die Spielentscheidend waren, dies sollte aber keine Schmälerung der Leistung von allen anderen „Eishacklern“ sein, aber der eine hielt eben was auf das Tor kam und der andere machte mit seinen beiden Treffern (einmal Penalty und einmal in Unterzahl) den zwischenzeitlichen 1:0 Rückstand wieder wett. Die restliche Spielzeit verteidigten die „Eishackler“ ihre 2:1 Führung, sogar eine Fünf Minütige Unterzahl überstand man schadlos. Martin Andrä wurde mit einer 5+ Spieldauerstrafe vom Eis gestellt, da er seinen Gegenspieler mit einem Check gegen das Knie aus dem Spiel nahm. Die Situation entstand direkt an der Bande, Absicht war auch nicht zu erkennen. Aber der Körperkontakt war eben am Bein. Der Geretsrieder konnte zum Glück Entwarnung geben was eine Verletzung angeht. Auf diesem Weg trotzdem noch einmal Gute Besserung. Die Peißenberger verpassten es aber auch das nötige dritte Tor zu machen, dann hätte man vermutlich etwas Sorgenfreier agieren können. Mehrere Zwei auf Eins Situationen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Am Ende blieb dennoch ein 2:1 Erfolg, weil man sich aufgrund der starken Defensivleistung die Drei Punkte hart verdient hat. Nach dem Derbysieg am vergangenen Freitag blieb man also nicht nur die Nummer Eins im Landkreis, sondern konnte auch das Wochenende mit maximaler Punkteausbeute klarmachen. Wichtige Punkte gerade mit der Vorschau auf das kommende Wochenende, dort geht es am Freitag zum Oberligaabsteiger EHC Waldkraiburg die erst am Sonntag zum ersten Mal Punkte auf der Strecke liegen ließen und am Sonntag empfangen die „Eishackler“ den TEV Miesbach in der Eissporthalle Peißenberg. Das waren in der Vergangenheit schon immer intensive und harte Duelle. Die „Eishackler“ werden unter der Woche wieder ordentlich trainieren um ihre beste Leistung am Wochenende auf das Eis zu bringen. |
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| EC Pfaffenhofen Zweiter Sieg im zweiten Auswärtsspiel - IceHogs nach 4:2 in Schongau auf Platz 3 (BYL) Nach der etwas unglücklichen Heimniederlage vom Freitag gegen Passau hat der EC Pfaffenhofen am Sonntag die richtige Reaktion gezeigt. Bei der EA Schongau siegten die Pfaffenhofener mit 4:2 (3:2; 0:0; 1:0) und feierten damit im zweiten Auswärtsspiel bereits den zweiten Erfolg. Dies ist umso bemerkenswerter, da ECP-Coach Chris Heid nur 13 Feldspieler zur Verfügung standen, nachdem gegenüber der Freitagspartie auch noch Andi Pielmeier erkrankt passen musste. Und von den verbliebenen Akteuren ging eine ganze Reihe stark angeschlagen in die Begegnung, so dass zu befürchten war, dass am Ende die Kraft nicht reichen würde gegen die mit vollem Kader angetretenen Gastgeber. Zunächst war davon aber nichts zu bemerken, denn die IceHogs legten gleich mächtig los und setzten die Hausherren unter Druck. Schon nach drei Spielminuten wurden die Bemühungen belohnt. Auf Zuspiel von Jake Fardoe und John Lawrence besorgte Nick Endreß die Führung. Auch danach blieben die Gäste am Drücker und mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten erhöhten Simon Hintermeier (11..) und Nico Kroschinski (12.) auf 3:0. Angesichts der klaren Führung schlichen sich aber nun doch einige Unkonzentriertheiten ins Spiel der Pfaffenhofener ein und diese nutzten Jakub Muzik (13.) und Milan Kopecky (20.) um bis zur ersten Pause den Anschluss wieder herzustellen. Schongau war wieder dran und hatte jetzt auch mehr vom Spiel, zumal sich die IceHogs mehrere Strafen leisteten. Doch in Unterzahl stand das Team von Chris Heid dieses Mal sehr sicher und konnte sich zudem auf einen enorm starken Philipp Hähl im Kasten verlassen. Für etwas Beruhigung hätte Nick Endreß in der 29. Minute sorgen können, scheiterte aber mit einem Penalty an Schongaus Schlussmann Daniel Blankenburg. So hatte die knappe Führung der IceHogs auch zu Beginn des Schlussabschnitts noch Bestand. Allerdings nur 21 Sekunden lang. Dann stand John Lawrence goldrichtig und bugsierte die Scheibe nach einem Zuspiel von Marko Babic zum 4:2 über die Linie. Danach verwalteten die IceHogs ihren Vorsprung sehr diszipliniert und letztendlich souverän bis zum Schluss, auch weil ein Aufbäumen der Hausherren nicht wirklich spürbar war und sich so bei den dezimierten Gästen auch der Kräfteverschleiß kaum bemerkbar machte. Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel hat der Aufsteiger trotz der Ausfälle einen überzeugenden Saisonstart hingelegt, liegt derzeit auf dem 3. Tabellenplatz und hat bewiesen, dass er in der Bayernliga mithalten kann. |
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| EA Schongau Der 2 : 5 Derbyniederlage in Peißenberg folgte ein 2 : 4 gegen Pfaffenhofen auf eigenem Eis (BYL) 4 Tore erzielt – 9 kassiert , das ist einfach zu wenig im Abschluß, das der EAS derzeit gelingt. Zumindest wenn man auf der anderen Seite zu „billige“ Gegentore zulässt. War man schon am Freitag beim Derby zu wenig präsent, setzte sich das ganze am Sonntag nahtlos im Spiel gegen den EC Pfaffenhofen fort. Drei schwerwiegende Fehler ermöglichten den Gästen bis zur 12. Minute eine komfortable 0 : 3 Führung, ehe die EA Schongau im Spiel angekommen war. Danach brannte die EAS zwar ein Feuerwerk auf das Gästetor ab, es war aber eindeutig zu wenig Zählbares, das dabei aus dem Chancenübergewicht herauskam. Gab das 1 : 3 in der 13. Minute durch den durchgebrochenen Jakub Muzik und der 2 : 3 Anschluß durch Milan Kopecky kurz vor der ersten Pause noch Hoffnung, so blieb der Mittelabschnitt torlos. Leider – oder zum Glück, denn auf Schongauer Seite blieb Goalie Daniel Blankenburg in der 28. Minute bei einem gegen die EAS verhängten Penalty cool gegen Pfaffenhofens Topscorer Nick Endreß . Der endgültige Knackpunkt war wohl die ersten Sekunden im Schlussabschnitt, als man John Lawrence völlig frei vor dem Schongauer Tor stehen ließ, der dann die Scheibe nach dem gewonnenen Face-off über die Linie drücken durfte – 2 : 4. Zwar berannte die EAS vehement das Tor der Gäste, doch deren Torhüter Philipp Hähl blieb einfach unüberwindbar – selbst als die EAS in den letzten 92 Sekunden es mit 6 Feldspielern versuchte, konnte die Lücke nicht gefunden werden. |
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| ERV Schweinfurt Titelfavorit dominiert (BYL) „Ich habe vor dem Spiel schon gesagt, Passau ist für mich Titelaspirant Nummer 1. Davon weiche ich nicht ab. Auch wenn wir die Punkte hier nicht holen, viel andere holen sie auch nicht.“, stellte Trainer Michael Dippold erneut in der Pressekonferenz nach der 6:3-Niederlage in Passau, dass ihm von Anfang an klar war, dass gegen den EHF die Trauben hoch hängen. In der gesamten Auswärtspartie gab es ein klares Chancenplus für die Black Hawks. Die Mighty Dogs legten den Fokus auf eine gute Verteidigung und konnten sich auf ihren hervorragend aufgelegten Schlussmann Kevin Kessler verlassen. „Passau hat losgelegt wie die Feuerwehr. Unsere Taktik war, ein bisschen Glück haben und einen guten Torwart und uns aufs Kontern verlagern, weil wir kräftemäßig wussten, dass wir spielerisch vielleicht nicht ganz mithalten konnten. Wir haben im Moment leider drei Verletzte, wir haben am Freitag schon mit vier Verteidigern gespielt. Gegen Kissingen mussten wir natürlich über unsere Grenzen hinausgehen. Das war so ein bisschen die Marschrute, hinten dicht stehen und nach vorne schauen ob irgendwas geht.“, erklärte Michael Dippold den Spielplan. Und Stürmer Jonas Manger nutzte seine – wenn auch etwas kuriose – Chance zum 1:1 Ausgleich. Denn 40 Sekunden vor der Drittelpause war Clemens Ritschel im Passauer Tor der Meinung, dass die Mighty Dogs, die bereits in Unterzahl waren, eine weitere Strafe kassierten und der Passauer Torwart machte sich auf den Weg zur Spielerbank. Indessen versenkte Jonas Manger die Scheibe zum Ausgleich im leeren Tor. Im zweiten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild. Passau setzte Schweinfurt erneut unter Druck, scheiterte aber bis auf das 2:1 durch Tobias Feilmeier (27.) stets an Kevin Kessler. Doch erneut Jonas Manger stellte in der 34. Minute wieder das Unentschieden her, als er einfach abzog und der Puck in den Maschen zappelte. Im Schlussdrittel machte Passau dann alles klar. Allerdings konnte Marcel Grüner mit einem Schuss ins lange Eck zuerst noch den Führungstreffer der Black Hawks wieder ausgleichen (47.). „Wir wussten von Anfang an, dass das kein leichtes Spiel ist, aber wir haben uns durch unseren Kampfeswillen seht gut präsentiert und sehr gut dagegengehalten. Natürlich was Kessi eine richtige Stütze für uns. Durch ein paar Unachtsamkeiten kamen wir im letzten Drittel wieder in Rückstand.“, so der Torschütze zum 3:3. Beim 4:3 Führungstreffer spielten dann Torschütze Petr Sulcik und Dominik Schindelbeck den Schweinfurter Schlussmann mit einem Doppelpass ungehindert aus (50.). Danach besiegelten zwei fatale Fehler an der gegnerischen blauen Linie (54./SH1; 55.) die Niederlage der Mighty Dogs. Denn auch als Kevin Kessler, der ein Wahnsinnsspiel abgeliefert und an die 50 Schüsse von Passau abgewehrt hatte, für einen weiteren Feldspieler in eigener Überzahl das Tor verlies, konnten die Schweinfurter nicht noch einmal verkürzen, so dass es bei der 6:3 Niederlage gegen den EHF Passau blieb. Trotz der Niederlage war Trainer Michael Dippold mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Fakt ist, wir waren dran, wir haben wieder nie aufgegeben, wir haben nicht lockergelassen und gebissen. Das ist das, was wir zeigen müssen und nur über diesen Kampf geht’s. Die spielerischen Elemente müssen wir gegen andere Gegner in die Waagschale werfen.“ Für die Mighty Dogs steht nun ein Doppelheimspielwochenende an. Los geht es am Freitag, den 18.10.2019, um 20 Uhr gegen den ESC Geretsried. Am Sonntag, den 20.10.2019, ist dann um 18 Uhr der EA Schongau zu Gast im Icedome. „Das Auftaktprogramm war wirklich schwierig. Diese vier Mannschaften die ersten vier Spiele. Da ist mir, als der Spielplan herausgekommen ist, schon ein bisschen schlecht geworden. Gern hätten wir sechs oder neun Punkte gehabt, aber es hätten auch null sein können. Jetzt müssen wir schauen, dass wir wie ein Eichhörnchen unsere Punkte sammeln. Wir machen einfach weiter.“, lautet die Devise des Schweinfurter Chefcoaches. |
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| EV Dingolfing 6 Punkte Wochenende für die Isar Rats - EVD gewinnt am ersten Liga-Wochenende gegen Freising und Bayreuth (BLL) Überglücklich über den gelungen Liga-Start vermeldete Chefcoach Billy Trew nach dem Wochenende: „die Mannschaft hat enormen Kampfgeist und in beiden Spielen unser System umgesetzt. Für uns ein perfekter Start und eine klare Ansage an die Gegner!“ Das Spiel am vergangenen Freitag in Freising wurde von mehr Fans aus Dingolfing besucht als von heimischen. Entsprechend überlegen zeigten sich die Isar Rats auch auf dem Eis. Schon in der ersten Minute gelang Daniel Schickaneder nach seiner Verletzungspause auf Zuspiel von David Bilek sein erster Treffer und eröffnete so den Torreigen. Daniel Schander legte in der 14. Minute auf Zuspiel von Schickaneder nach, der wie entfesselt wirkte und den Fans glauben ließ, er wolle die verletzungsbedingt verpassten Vorbereitungsspiele nachholen. In der 19. stand‘s dann schon 0:3 für die Gäste aus Dingolfing durch eine Kombination von Bilek und Florian Meichel. Im zweiten und dritten Drittel ging’s unaufhaltsam weiter. Zwei Tore durch David Michel, eins jeweils von Olli Ferstl und Helmut Kößl. Alle vier Tore wurden von Waldemar Detterer vorbereitet. Erst am Ende des Spiels, in der 55. Minute, gelang den verstört wirkenden Freisingern ihr Ehrentor durch Manuel Kühnl. Das fatale an diesem Spiel waren aber die Fouls. Mit 13 Strafzeiten und zwei Spieldauer-Strafen, unter anderen für einen brutalen Schlag mit dem Schläger auf den Kopf von David Michel, haben sich die Freisinger keinen Gefallen getan und zurecht mit 1:7 verloren. „Dieses Spiel zieht nochmals 200 Zuschauer mehr in die Eishalle! An Dramaturgie und Kampfgeist nicht zu überbieten, ich bin völlig geflasht!“ – sprühte geradezu einer der Zuschauer, der nach dem ersten Liga-Heimspiel am Sonntag gegen den EHC Bayreuth den Heimweg antrat. Trotz sommerlichen Temperaturen zog es über 500 Zuschauer in die Marco-Sturm-Eishalle. Das Spiel war den EVD Legenden gewidmet und eine davon wurde in der Drittelpause ganz besonders geehrt. Der 1. Vorstand Jürgen Ohr holte sich den Trainer aufs Eis, der den Verein über mehrere Jahrzehnte als Headcoach geführt hat. Josef Menauer wurde angemessen zu seinem 70. Geburtstag gratuliert und neben einem Jubiläumstrikot gab es noch VIP-Dauerkarten, die sonst nur Sponsoren zugestanden werden. Menauer, der sich das Erste Drittel angesehen hat, meinte mit fachkundiger Miene: „Im Vergleich zur letzten Saison sind die Isar Rats dieses Jahr deutlich kompakter aufgestellt. Diese Mannschaft hat sehr gute Chancen in die Aufstiegsrunde zu kommen!“ Aber leicht fiel es den Ratten diesmal nicht. Die Bayreuther sind die sogenannte 1b Mannschaft neben dem Hauptteam, das in der zweiten Liga spielt. Vielleicht auch weil die Oberfranken ihre ersten beiden Spiele gegen Hassfurth und Amberg verloren hatten, sind die Isar Rats nicht mit ganzem Einsatz gestartet. Das wurde sofort abgestraft. Zwar schafften die Dingolfinger schon in der vierten Minute wiedermal ein schnelles Tor durch Schander auf Zuspiel von Michel, doch danach rumpelte es fünf Strafzeiten und parallel drei Gegentore der Bayreuther. Spielstand zum ersten Pausentee, der keinem der Ratten schmeckte war 1:3. Die Schiedsrichter, wiedermal übersensibel, zerpfiffen das Spiel völlig. Jede kleinste Berührung wurde gepfiffen, sodass sich die Teams nie im Normalbetrieb messen konnten. Zum Teil saßen mehr Spieler auf der Straf- als auf der Wechselbank. Die Dingolfinger kämpften wacker gegen die ständige Überzahl der Bayreuther und überstanden so das erste Drittel. Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt und die Heimmannschaft kassierte sieben und die Gäste dafür zehn Strafzeiten. Auch da war kein normaler Spielbetrieb möglich. In diesem Chaos schafften es die Dingolfinger wenigstes einen kleinen Schritt aufzurücken. In der 22. Minute gelang Daniel Schander, der am Spieltag Geburtstag hatte, auf Zuspiel von David Michel und David Bilek das ersehnte zweite Tor zum 2:3. Im dritten Drittel ging der Kampf gegen den Schiedsrichter und dessen völlig übermotivierte Bestrafungsfreude weiter. Fünf Strafzeiten auf der Gäste- und sieben auf der Heim Seite. Dabei wurden drei Disziplinarstrafen verhängt, weil sich die Spieler die Entscheidungen langsam gar nicht mehr erklären konnten und nachfragten. Sogar der Kapitän der Isar Rats ging wegen Reklamierens frühzeitig zum Duschen. Sowas hat man noch nicht gesehen. Trotzdem und vielleicht gerade deshalb entwickelte das Team unter Billy Trew enormen Kampfgeist. In der 56. Minute schaffte Olli Ferstl auf Zuspiel von Florian Meichel und Helmut Kößl den Ausgleich. Einige der Fans erwarteten schon die Verlängerung, aber die hatten die Dingolfinger nicht auf dem Plan. In der 59. sorgten wieder Olli Ferstl mit seinem zweiten Treffer und in der 60. Minute David Michel für klare Verhältnisse und schickten die Bayreuther mit ihrem bitteren dritten Misserfolg und einem Spielstand von 5:3 auf die lange Heimreise. Am kommenden Kirtawochenende steht nur ein Spiel auf dem Plan der Isar Rats. Am Kirtafreitag trifft man auswärts auf den EV Moosburg, Spielbeginn um 19:30 Uhr in der Sparkassen Arena. |
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| ESC Kempten Gelungene Heimpremiere der Sharks gegen Reichersbeuern - 9:3 Sieg beschert dem ESC Kempten 6 Punkte Wochenende zum Saisonauftakt (BLL) Nach dem schweren Start am Freitag in Pfronten hieß es für die Kemptener auch daheim vor eigenem Publikum gut in die Vorrunde zu starten. Und nach ein bis zwei nervösen Minuten zu Spielbeginn gelang dies auch sehr ansehnlich. Fabian Magg war es schließlich der seine Farben in der sechsten Minute in Front brachte, er verwertete ein Zuspiel von Markus Vaitl. Sehenswert der zweite Treffer der Sharks fünf Minuten später. Patrick Weigant spielte die Scheibe über die Bande zurück an die blaue Linie, von dort startete Nikolas Oppenberger zu einem seiner Sololäufe durch die ganze Abwehr, den er eiskalt mit dem 2:0 abschloss. Adrian Kastel-Dahl in der 15.Minute und erneut Fabian Magg eine Minute vor der Pause sorgten für die beruhigende 4:0 Pausenführung nach einem schnellen Drittel mit tollen Spielzügen. Im zweiten Drittel plötzlich ein völlig anderes Bild, die Hausherren nahmen ihre Aufgabe nicht mehr so ernst. Markus Vaitl konnte zwar gleich in der 21. Minute noch das 5:0 erzielen doch dachte sich das Team wohl nun endgültig, jetzt wird es ein Selbstläufer. Trainer Carsten Gosdeck in der anschließenden Pressekonferenz:“ Ich habe meine Mannschaft in der Pause gewarnt, ich war lange genug Profi um diese Situation zu kennen. Man führt 4:0 nach einem Drittel und plötzlich meint jeder er sei Wayne Gretzky und alles geht von alleine.“ Die Quittung bekam Kempten auch prompt, zwei individuelle Fehler brachten den Gästen zwei Kontermöglichkeiten und schon stand es nur noch 5:2. Das 6:2 durch Michel Maaßen in der 32. Min konterten die Gäste erneut durch das 6:3 fünf Minuten später. Mit diesem Spielstand ging es auch ins letzte Drittel. Gosdeck hatte in der Kabine wohl die richtigen Worte gefunden denn nun ging es nur noch in eine Richtung, auf das Tor der Oberbayern. Dem 7:3 durch Markus Vaitl der zurecht auch zum Spieler des Abends gewählt wurde ließen erneut Kastel-Dahl sowie der Verteidiger Alexander Henkel noch weitere Treffer zum 9:3 Endstand folgen. Dieser hätte durchaus höher ausfallen können aber das ein oder andere Mal spielte Kempten zu verschnörkelt und zu schön statt mehr den direkten Zug zum Tor zu suchen. Aber angesichts des klaren Sieges und Ergebnis ist das nur ein minimaler Punkt an dem der Coach mit seinen Jungs noch arbeiten wird. 6 Punkte und die Tabellenführung nach dem ersten Wochenende sind ein schöner Einstand, nun gilt es in den folgenden Spielen nachzulegen. |
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| SG Bad Bayersoien/Peiting Bayersoien überzeugt im letzten Test (BBZL) „Es kann losgehen!“ Das dachte sich wohl ESV Coach Hans Schmaußer als er sah, was seine Truppe da auf Eis zauberte. Oberstdorf trudelte etwas spät in Peiting ein. Der Wochenendverkehr war einfach zu heftig, deswegen ging es gleich nach dem Warmmachen, ohne Eisbereitung, los. Mit Vollgas ging es ins erste Drittel. Die Gäste waren geistig noch gar nicht richtig da, da gab es schon den ersten Penalty. Anton Saal wurde in der dritten Spielminute von hinten gelegt, war dann aber beim Strafstoß etwas zu locker. In der gleichen Minute brachte Thomas Maier die Hausherren, in Überzahl, in Führung. Mario Kögler, der diesmal als Stürmer agierte, erhöhte wenig später auf 2:0. Es lief bei den Soiern, von Oberstdorf kam zu wenig Gegenwehr und so hatte man Platz. Das zeigte auch das wunderschön herausgespielte Tor von Anton Saal. Wie aus dem Lehrbuch. Allerdings kamen die „Eisbären“ auch zu ihren Chancen. Gerade wenn die Soier Defensive, im Offensivdrang, zu weit aufrückte. So auch in der 11. Spielminute als ein ESV Verteidiger allein gegen 3 Oberstdorfer stand. Kevin Adebahr nutzte die Gunst der Stunde und erzielte den ersten Treffer für die Gäste. Ins Gewicht fiel dieser allerdings nicht, denn wenig später erhöhte Mario Kögler in Unterzahl. Klever verzögerte er bis ECO’s Schlussmann am Boden wär und netzte zum 4:1 ein. Im zweiten Dritte nahm man schon etwas Fuß vom Gas. Die Angriffe auf das Tor von Dominik Bauer waren nicht mehr so heftig. Auch weil jetzt Oberstdorf hinten etwas besser stand. In der 34. und 37. Spielminute erhöhte Timmo Weindl auf 6:1. Kurz vor Drittelende macht Thomas Maier noch das 7:1. Im letzten Spielabschnitt war der ESV zu verspielt, man kreiste im gegnerischen Drittel und war etwas torfaul. Grund hierfür war aber auch der starke Oberstdorfer Goalie, der schlimmeres verhinderte. In Unterzahl erhöhte Florian Barth auf aber dann auf 8:1. Er profitierte von einem Fehler im Powerplay der „Eisbären“, war auf und davon und hatte nur noch Dominik Bauer vor sich, den er gekonnt überwand. Keine zwei Minuten später bediente Timmo Weindl hinter dem Tor, Dominik Erhardt, der die Scheibe zum 9:1 über die Linie drückte. Oberstdorf kam durch Leichtsinnigkeit noch zum zweiten Treffer. Alles in allem ein sehr guter Auftritt der kleinen Schmaußer Truppe. Die Erkältungswelle legte doch so einiges lahm. So waren es gerade mal 12 Feldspieler die man aufbot. Die Gäste kamen aber auch mit der gleichen Mannschaftsstärke. Leider zog man etwas zu viele Strafzeiten. Zehnmal saß ein Soier in der Kühlbox. Bei den Gästen nur 3. Das ist eindeutig zu viel. Gerade bei engen Spielen muss Bayersoien disziplinierter sein. Am Freitag trifft man dann in Oberstdorf auf die „Eisbären“ Da wird es wohl nicht so leicht werden. Auch geht’s ja dann um den Einzug in die nächste Runde vom BEV-Pokal. |
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| Wanderers Germering Wanderers starten die Mission Aufstieg (BBZL) Einen überzeugenden Auftritt zeigte das Team von Wanderers-Coach Petr Vorisek beim Bayernkrug-Auftakt am vergangenen Freitag m gen die SG Lindenberg / Lindau 1b. Mit einem nie gefährdeten 12:3 Sieg vor heimischem Publikum geht es für Germering mit Schallgeschwindigkeit in die zweite Runde. Kaum zu glauben, dass es der EVG bis zur 0:1 Gästeführung schwer hatte, überhaupt ins Spiel zu finden, Doch spätestens nach dem Doppelschlag zur 2:1 Führung gelang fast alles. Sehenswert herausgespielte Tore, mutige und erfolgreiche Spielkombinationen bekamen die rund 200 Zuschauer im Polariom zu sehen. Erfolgreichste Goalgetter an diesem Abend waren Marcus Mooseder und Manuel Winkler, mit je drei Treffern. Man kann gestärkt auf die Auslosung für die 2. Pokalrunde blicken. Am kommenden Freitag beginnt für die Wanderers der Kampf um den angestrebten Aufstieg in die Landesliga. Erstmals mit dabei ist dann auch der schwarz-gelbe Publikumsliebling J.C. Cangelosi, der am vergangenen Wochenende in Deutschland gelandet ist und sich unter der Woche mit der Mannschaft auf die anstehenden Aufgaben vorbereitet hat. Er feiert bereits sein zweites Comeback im Germeringer Dress. Die neue Saison eröffnet das Vorisek-Team mit einem Derby gegen die zweite Garde des EV Fürstenfeldbruck im heimischen Polariom. Nachdem am gleichen Tag die erste Mannschaft der Crusaders spielfrei ist, geht man davon aus, dass der ein oder andere Spieler runterspielen wird. Das Team von Gästetrainer Charly Schönberger hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Jahr besser abzuschneiden als im Vorjahr, wo man mit lediglich drei Zählern in 16 Ligaspielen abgeschlagen den letzten Tabellenplatz landete. Dabei mithelfen sollen u.a. Sebastian Ehemann und Kento Kato, die viel Erfahrung aus der Landesliga mitbringen und gerade der Defensive mehr Stabilität geben sollen. Zu den Führungsspielern gelten zudem Benjamin Dawid und der 39-jährige Pole Szymon Ciotkowski. Darüber hinaus hat man sich in Adrian Kant, Martin Imhof, Markus Figl und Maximilian Weinert mit vier vielversprechenden jungen Spielern verstärkt, die im Lokalderby natürlich genauso motiviert sein werden wie der Rest der Brucker Mannschaft. Zwei Tage später ist das Team um Wanderers-Kapitän Quirin Reichel zu Gast bei der zweiten Mannschaft der EA Schongau. Die Mammuts spielten eine souveräne letzte Bezirksliga-Saison. Das sehr ausgeglichene Torverhältnis von 73:67 Toren zeigt, dass eine bessere Platzierung eher an der Durchschlagskraft in der Offensive als an einer schlechten Defensivleistung scheiterte. Auch in den beiden Aufeinandertreffen mit den Münchner Vorstädtern machte man eine gute Figur, so verlor man beim 4:5 und 2:5 jeweils eher knapp als völlig chancenlos. In der kommenden Spielzeit möchte man das Thema Wechselspieler zwischen Bayern- und Bezirksligateam intensivieren, um die zweite Garde im Ligaspielbetrieb und im Pokal zu verstärken. Neuer Trainer an der Bande der EA ist der Schongauer Helmut Maucher, der bereits im Nachwuchs der Schongauer gearbeitet hat. Zu den Topscorern der Lechstädter zählen Julia Kropp, Philpp Kettemer, Markus Güßbacher und Tobias Findl. Aber abgesehen von den vier Akteuren haben die Schongauer einige abgezockte und erfahrene Spieler in ihren Reihen. Die Wanderers Germering gehen mit großen Ambitionen in ihre zweite Bezirksliga-Saison nach der eingeleiteten Neuaufstellung und Neuausrichtung des Vereins im vorletzten Jahr. Durch die Neuzugänge und Rückkehrer ist der qualitativ breiter aufgestellt als im Vorjahr. In der Vorbereitung stimmten nicht nur die spielerischen Leistungen, auch die Ergebnisse stimmten Trainer und Fans positiv für das angestrebte Ziel Landesliga. Aber der Aufstieg ist ein langer, manchmal auch steiniger Weg. Man muss von Spiel zu Spiel denken und jede Partie so ernst nehmen, als wäre es die letzte und alles Entscheidende. Die Münchner Vorstädter wollen nach jedem Spiel vom Eis gehen und sagen, dass man mit der eigenen Leistung zufrieden ist. Aber wenn man gut spielt, dann kommen die Ergebnisse von ganz alleine. |
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| ESC Kempten 1b Der erste Sieg - ESC Kempten 1b schlägt den ERSC Ottobrunn und zieht in die zweite Pokalrunde ein (BBZL) Am vergangenen Freitag musste die 1B des ESC Kempten im ersten Pflichtspiel der Saison im Bayernkrug genannten Pokalwettbewerb antreten. Das Los bescherte den Allgäuern den ERSC Ottobrunn welcher in der Gruppe 3 der Bezirksliga spielt.Von Beginn an entwickelte sich ein rasantes Spiel, wobei sich Kempten rasch die besseren Chancen erspielte. In der zweiten Spielminute bereits gingen die Hausherren auch verdient in Führung, durch einen satten Schuss von Luca Göcke. Ottobrunn kam nun besser ins Spiel und erarbeitete sich immer wieder gute Einschussmöglichkeiten die jedoch vom stark haltenden Torhüter der Kemptener Florin Baumberger zunichte gemacht wurden. In der dreizehnten Minute bescherte ein schneller Konter, welchen Routinier Tobias Pichler sicher abschloss den verdienten zweiten Treffer. Eine sehenswerte Kombination kurz vor Drittelende gab erneut Anlass zum Jubel. Tobias Epp bediente mustergültig den freistehenden Manuel Endras welcher eiskalt zum 3:0 vollendete. Im zweiten Abschnitt flachte das Spiel der Allgäuer dann etwas ab. Wohl des Sieges in Gedanken schon sicher ließen sie den Gästen immer mehr Raum und die nahmen dankbar an. Auch stieg jetzt die Anzahl der Strafen auf beiden Seiten deutlich an, denn die Unparteiischen begannen nun rigoros die in dieser Saison wieder verschärfte Regelauslegung zu pfeifen. Die Illerstädter konnten sich in dieser Phase wiederum bei ihrem gut haltenden Goalie bedanken der seine Farben im Spiel hielt. Kurz vor Drittelende konnte sich Stürmer Ervin Masek von seinem Gegenspieler lösen und sich nach schönem Zuspiel von Manuel Endras in die Torschützenliste eintragen. Der letzte Spielabschnitt stand ebenfalls im Zeichen kleinlicher Regelauslegung wobei es hier mehr die Gäste traf. Kempten konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen, und musste im Gegenteil bei fünf gegen drei numerischer Überzahl sogar den einzigen Ottobrunner Treffer hinnehmen. Bereits vier Minuten vor Spielende nahm der Gästecoach seinen gut haltenden Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Aber diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg denn die Kemptener verteidigten mit Mann und Maus ihr eigenes Gehäuse. Erwähnenswert und sportlich sehr fair ist die Tatsache das eine bereits ausgesprochene Strafe gegen die Gäste zurückgenommen wurde nachdem Stürmer Christian Engler die Unparteiischen darüber aufklärte dass es sich lediglich um einen ganz normalen Check handelte. Kemptens Coach Helmut Wahl zeigte sich einerseits zufrieden mit dem Ergebnis, andererseits monierte er die vielen Strafen und zu wenig Schüsse auf des Gegners Tor. Auch die Defensivarbeit zeigt Ausbaupotential sowie das Überzahlspiel. Daran wird in Zukunft weiter akribisch gearbeitet. |
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| HC Maustadt HCM zieht in nächste Pokalrunde ein / 7:6 in Schongau – Ligaauftakt am Samstag in Kempten (BBZL) Mit 7:6 (3:0/3:4/1:2) bei der EA Schongau 1b hat der HC Maustadt das erste Pflichtspiel der Saison gewonnen. Damit zieht der HCM in die nächste Pokalrunde ein und hat gleichzeitig den ersten Härtetest für die am kommenden Wochenende beginnende Bezirksliga-Runde bestanden. Zum Punktspielauftakt geht es am kommenden Samstag (18 Uhr) zum Liga-Neuling ESC Kempten 1b. Im Pokalspiel in Schongau haben die Maustädter einen fulminanten Start hingelegt. Nach Treffern von Dennis Schirrmacher, Philipp Hacker und Kevin Aschenbrenner lagen sie schon nach 17 Minuten mit 3:0 vorn, das Weiterkommen schien zu diesem Zeitpunkt nur noch eine Formsache zu sein. Aber die junge Schongauer Truppe rappelte sich auf und glich innerhalb kürzester Zeit die Partie aus. Die Grün-Gelben waren kurzzeitig sichtlich geschockt, schüttelten sich dann ihrerseits und hielten dagegen. Mit einem 6:4-Vorsprung – die HCM-Treffer in Durchgang zwei erzielten Sascha Schuhmann, erneut Philipp Hacker und Paul Höckberg – gings in die zweite Pause. Den letzten und entscheidenden Treffer für den HCM markierte Torjäger Jimmy Nagle. Mit viel Einsatz und Engagement brachte das Team den knappen Vorsprung in dem ab dem zweiten Durchgang spannenden Pokalspiel über die Zeit und zieht damit in die nächste Runde ein. Nächste Woche steht nun der Punktspielstart beim ESC Kempten 1b an. Um 18 Uhr beginnt die Partie bei der „Zweiten“ des Landesligisten ESC Kempten. Auch wenn die Oberallgäuer neu in der Liga sind, ein Selbstläufer wird’s nicht werden. Die Kemptner „1b“ ist eine Mischung aus ehemaligen Aktiven der ersten Mannschaft und aus Spielern der letztjährigen U20 des ESC. |
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| Regionalliga Südwest |
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| Stuttgarter EC Derbysieg in Bietigheim (RLSW) In einem spannenden Match entführten die Stuttgart Rebels am gestrigen Sonntag die drei Punkte beim Lokalrivalen und Meister der vergangenen beiden Spielzeiten SC Bietigheim-Bissingen. Dreifacher Torschütze beim 5:3 (4:1; 0:1; 1:1)-Erfolg war dabei Rebels-Neuzugang Nick Govig. Zum Unternehmen Auswärtssieg waren die Mannen um Coach Heiko Vogler mit voller Kapelle angereist, auf dem Spielberichtsbogen waren mit 20 Feldspielern und 2 Torhütern alle Zeilen gefüllt. Da auch die Gastgeber mehr als drei Reihen aufbieten konnten, war also alles angerichtet, um den 102 Zuschauern ein spannendes Spiel zu bieten. Schwungvoll kamen die Gastgeber aus der Kabine, bereits der erste Rebels-Angriff sollte jedoch durch Nick Govig von Erfolg gekrönt werden. Davon angestachelt machten die Steelers-Amateure weiter Druck auf das von Jannis Ersel vorzüglich gehütete Rebelsgehäuse. Doch auch der zweite Angriff der Rebellen saß. Kapitän Tim Becker verwertete ein Zuspiel von Silas Abert. Dieser ließ sich in der sechsten Spielminute nicht lumpen und vollendete selbst zum 3:0. Zwar hatte Bietigheim weiterhin mehr Spielanteile, die Tore erzielten indes die Stuttgart Rebels. In der 15. Spielminute rieben sich die etwa 20 Rebels-Supporter vor Verwunderung die Augen. Mit einem Shorthander erhöhte Govig zum 0:4 und manifestierte dadurch die lange nicht gekannte effektive Offensivausbeute der Stuttgarter Kufencracks. Damit war der Arbeitstag des Bietigheimer Goalies beendet, Trainer Jakob Vostarek beorderte seinen Back-Up aufs Eis. Nur kurz darauf konnte Timo Heintz in Überzahl zum 1:4-Zwischenstand zur ersten Pause verkürzen. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Gastgeber zunächst mehr vom Spiel und wiederum Heintz konnte in doppelter Überzahl in der 25. Minute das 2:4 erzielen. Anders als in vergangenen Jahren ließ man sich auf Seiten der Rebels jedoch nicht verunsichern und konnte den Rest dieses Durchgangs weitgehend ausgeglichen gestalten, sodass hier keine weiteren Treffer mehr fielen. Auch im letzten Spielabschnitt schafften es die Rebels weiterhin die Räume im eigenen Drittel eng zu machen. Sie verteidigten den Vorsprung geschickt, ohne ihrerseits nicht auch weiterhin den eigenen Torerfolg zu suchen. Der Druck der Gastgeber nahm zum Spielende hin wieder zu, Trainer Jakob Vostarek nahm in eigener Überzahl bereits vier Minuten vor dem Spielende seinen Torhüter vom Eis. Gerade als die Rebellen wieder vollzählig waren, wurde das Risiko der Gastgeber belohnt. Lukas Traub ließ die Hoffnung im Bietigheimer Lager wieder aufkeimen (59.). Die Rebels ließen in der Folge jedoch keine weiteren Torchancen des Gegners mehr zu und Nick Govig beseitigte 5 Sekunden vor der Schlusssirene die letzten Zweifel mit seinem dritten Treffer an diesem Abend. Dieser Erfolg beim favorisierten Lokalrivalen sollte der Mannschaft die Gewissheit geben, dass man in dieser heuer offensichtlich sehr ausgeglichenen Liga zumindest einen Schritt näher an die in den Vorjahren leitungsmäßig enteilten Gegner herangerückt ist. Die nächste Möglichkeit dies zu zeigen gibt es am kommenden Freitag, wenn die Rebels die Baden Rhinos aus Hügelsheim in der Eiswelt empfangen. |
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| Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen |
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| Dinslakener EC Kobras Unglückliche Niederlage beim Spitzenreiter (RLW) Es fällt niemandem leicht, über dieses Spiel zu berichten, wenn man einerseits zur Kobra – Familie gehört, andererseits sich selbst unbedingte Neutralität auferlegt hat. Dies ist ein Versuch, genau dieses einzuhalten. Es ist aber durchaus verständlich, wenn man diverse Dinge auf des Gegners Seite anders wahrgenommen hat. Beim gestrigen Auswärtsspiel lieferten die Kobras ersatzgeschwächt die mit Abstand beste Saisonleistung ab und standen am Ende bei der 5:6 – Niederlage beim Spitzenreiter EG Diez – Limburg doch mit leeren Händen da. Rund zwei Stunden früher als beim Spiel in Neuwied machte sich der Mannschaftsbus auf den Weg, obwohl das erste Bully eine halbe Stunde später als bei den Bären sein sollte. Dementsprechend früh war man beim Gegner angekommen und hatte ausreichend Zeit, sich zu akklimatisieren und Beine und den Kopf wieder frei zu bekommen. Und dies sollte sich im Verlaufe des Spieles auch auszahlen. Milan Vanek musste erneut seine Reihen umstellen, denn neben den Langzeitverletzten Kristof Kelsch und Pascal Behlau fehlten gestern Abend auch noch Benni Hüsken, Marvin Linse, Tim Cornelißen und Tommy Kuntu-Blankson krankheitsbedingt. Doch was der Rest der Mannschaft aufs Eis brachte, hatte in dieser Saison noch keiner gesehen. Nicht nur kämpferisch stark, sondern auch mit sehr guten spielerischen Elementen ausgestattet schaffte man es beinahe, den hochdotierten Tabellenführer in die Knie zu zwingen. Lediglich die Tatsache, dass der Unparteiische den gesamten Spielraum der Regelauslegung nutzte, wurde den Kobras zum Verhängnis. Mal hielt er sich ganz eng ans Regelwerk, mal ließ er strafwürdige Situationen großzügig laufen; damit hatten die Giftschlangen deutlich mehr Mühe als das Team von Frank Petrozza. Dementsprechend groß war die Enttäuschung auf der Heimfahrt; allerdings nur bei der Mannschaft. Die mitgereisten Fans hatten jedenfalls ein furioses Spiel ihres Teams gesehen, auch wenn ihnen an diesem Abend ein verdienter Punktgewinn nicht vergönnt war. Die Partie hatte noch gar nicht richtig angefangen, als sich Petr Macaj nach einem vermeintlichen Bandencheck in der Kühlbox wiederfand. Die clever spielenden Rockets nutzen die erste Überzahlsituation und gingen mit 1:0 in Führung. Doch die Kobras blieben davon unbeeindruckt und fanden im weiteren Verlauf des Drittels immer besser in die Partie. Von der Mitte des ersten Spielabschnitts bis zum Ende der Begegnung standen sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber. Dabei hatten die Hausherren die etwas bessere Spielanlage, die Gäste machten dies durch aufopferungsvollen Kampf und einem Marvin Frenzel in Gala-Form wieder wett. Aber auch im Spiel nach vorne zeigten sich die Dinslakener deutlich verbessert gegenüber den vorangegangenen Begegnungen. Und so war es auch nicht verwunderlich, als sich in der 10. Spielminute Jesse Parker den Puck in der neutralen Zone schnappte und nach seinem Alleingang die schwarze Hartgummischeibe an Jan Guryca vorbei ins Netz zum leistungsgerechten Spielstand von 1:1 schob. Eine weitere Überzahlsituation bescherte den Hausherren allerdings die erneute Führung. Erneut hieß der Torschütze Tobias Schwab. Als dann James Hill 45 Sekunden vor Drittelende nach schön herausgespielter Kombination den 3:1 – Zwischenstand herstellte, glaubten viele, dass sich der Favorit nun endgültig durchsetzen würde. Doch die Giftschlangen waren nicht rund 200 km gefahren, um so leicht die Flinte ins Korn zu werfen. Eine Überzahlsituation brachte sie auch ergebnistechnisch wieder in die Spur zurück. Philipp Heffler hatte den Puck im gegnerischen Drittel schon fast verloren und setzte nach dessen Rückeroberung einen strammen Schuss Richtung Guryca ab. Dieser konnte den Puck nur zu seiner rechten Seite abwehren. Aber dort stand Dinslakens Torjäger Martin Beneš, der dies in Abstaubermanier in der 23. Spielminute für sich und sein Team nutzte. Ähnlich auch der Ausgleichstreffer für die Gäste knapp drei Minuten später, allerdings bei voller numerischer Spielstärke beider Teams. Nach einem Schuss von Jesse Parker musste sich Guryca liegend strecken und der Puck prallte wieder nach vorn. Philipp Heffler stand goldrichtig und konnte die Scheibe über Guryca zum 3:3 – Ausgleich einschlenzen. Im Schlussabschnitt waren beide Mannschaften ebenbürtig, sodass erneut die Überzahlsituationen den Ausschlag gaben. Es begann mit einem Schlagschuss von der blauen Linie von Kevin Lavallee in der 27. Minute bei einfacher Überzahl. Doch die Gäste waren nun mittendrin in der Partie und wollten sich keineswegs geschlagen geben. Und sie kamen zurück, als Martin Beneš in seiner unnachahmlichen Art auf das gegnerische Gehäuse zulief und einen satten Schuss in den linken oberen Winkel absetzte. Neuer Spielstand: 4:4. Im Anschluss bot sich mehrfach für die Dinslakener die Gelegenheit in Führung zu gehen, doch gute Defensivarbeit der Gastgeber und etwas fehlendes Scheibenglück bei den Gästen verhinderte dies. Und eine alte Weisheit besagt sinngemäß: Wer vorne das Tor nicht macht, wird im Anschluss bestraft. So geschehen in Person von Tobias Schwab, der in der 38. Spielminute seinen dritten Treffer an diesem Abend zur erneuten Führung erzielte. Doch noch waren die Gäste nicht geschlagen. Denn knapp 3 Minuten vor dem Ende nutzten sie eine Powerplaysituation, um den Spielstand erneut zu egalisieren. Philipp Heffler hatte erneut ins Schwarze getroffen. Jetzt bangten die Kobra-Fans auf der Tribüne mit ihrem Team, ein im Vorfeld der Partie nicht für möglich gehaltenen Punkt mit nach Dinslaken nehmen zu können. Doch nur knapp 2 Minuten vor Spielende hielt sich der Unparteiische mal wieder eng ans Regelwerk und schickte wie zu Beginn Unglücksrabe Petr Macaj auf die Strafbank. Die Hausherren nutzten die numerische Überzahl erneut und James Hill erzielte 69 Sekunden vor der Schlusssirene den 6:5 – Endstand. Zwar versuchte Coach Vanek noch einmal, durch Einsatz eines sechsten Feldspielers den Ausgleich zu erzielen, doch die Rockets brachten diese schwierige Situation routiniert über die Zeit. Auch wenn die Trauer über die Niederlage überwog, die Kobras konnten durchaus erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen. Sie hatten über die gesamte Spielzeit eine bravouröse Leistung abgeliefert und sollten diese als Basis für die nächsten Begegnungen verwenden. Dann werden sie noch einige Gegner überraschen. Die nächsten Gelegenheiten dazu haben die Dinslakener am kommenden Freitag, wenn sie bei den Ratinger Ice Aliens zu Gast sind und am Sonntag, wenn sich die Hammer Eisbären erstmalig in dieser Spielzeit in der Schlangengrube vorstellen. |
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| EHC Troisdorf 6 Punkte Wochenende für die Alphas (LLW) An diesem Wochenende hatten unsere Alphas gleich zwei Spiele in der Landesliga zu absolvieren. So trat man am Freitag mit einer Rumpftruppe von nur 13 Feldspieler und zwei Torhüter gegen die 1B-Vertretung des Neusser EV an. Von Anfang an explodierten die Dynamites wie man sie kennt. Bereits nach 35 Sekunden zappelte der Puck im Netz vom Neusser Goalie. Justyn Tursas (12) erzielte nach einem Pass von Patrick Stellmaszyk (7) den Treffer zum 0:1. Danach plätscherte das Spiel nur so vor sich hin, aber die Heimmannschaft erspielte sich Chance um Chance. In der dritten Minute des zweiten Drittels, fiel dann völlig überraschend, das 0:2 durch Kevin Stöhr (89). Keine drei Minuten später, ist dann auch der Knoten für die Jungs vom Niederrhein geplatzt und so musste Dominik Liesenfeld (1) den Puck aus dem eigenen Netz fischen. Eine Powerplaysituation nutzte allerdings Justyn Tursas (12) den alten 2 Tore Vorsprung wiederherzustellen. In der letzten Minute dieses Drittels folgte das, was sich keiner wünscht. Mit einem Doppelschlag in nur 38 Sekunden glich der NEV aus und man ging mit einem glücklichen 3:3, aus Sicht der Gäste, in die Kabine. Wir konnten bis dahin mit der Leistung unserer Jungs echt nicht zufrieden sein, das wusste auch unser Coach Daniel Walther. Mit einer enormen Leistungssteigerung im letzten Abschnitt, kamen nun die Troisdorfer aus der Kabine. In der 48. Minute, nach einem Beinstellen, musste Stellmaszyk auf die Strafbank. Mario Wonde (29) machte sich nach dem Bullygewinn auf den Weg ins gegnerische Drittel und netzte zur abermaligen Führung in Unterzahl ein. Allerdings fiel keine Minute später postwendend der Ausgleich. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die Dynamites dieses Spiel für sich entscheiden, denn bis dahin waren die Gastgeber ganz klar tonangebend! Das wusste auch die Reihe um Patrick Stellmaszyk (7), Lucas Hubert (20) und Justyn Tursas (12). Und genau Letzterer schoss die Jungs von der Sieg in der 51 Minute wiederrum in Führung. Nun wollte man die Führung nicht mehr hergeben, nein man baute sie sogar noch aus. Dominik Klein (10) erzielte das 4:6. Durch das Powerplaytor von Lucas Hubert (20) besiegelte er den Endstand von 4:7. Ein Sieg der vielleicht eins, zwei Tore zu hoch ausfiel. Keine 48 Stunden später gingen die Dynamites im heimischen Icedome auf Punktejagd. Auch dieses Mal kam der Gegner vom Niederrhein. Gegen die Black Tigers aus Moers konnte Daniel Walther, wieder aus dem Vollen schöpfen und bot vier komplette Reihen auf. Eine von Anfang an konzentrierte Mannschaftdarbietung wurde nur durch den gutaufgelegten Tigergoalie Philipp Nikolic zunichtegemacht. Dieser parierte glänzend die Schüsse unserer Sturmreihen. So dauerte es elf Minuten bis Constantin Nocker (24) das Torfastival für die Dynamites eröffnete. Auf wunderschönen Zuspiel von Mario Wonde (29) und Kevin Stöhr (89) schloss Nocker den Angriff ab und netzte unhaltbar zum 1:0 in den Winkel ein. Sieben Minuten später, war es unser U20-Spieler Niklas Grivalet (27), der eine Überzahl ausnutze. Nach dem Viktor Zimmermann (25) auf die Strafbank musste, haben wir erneut unter Beweis gestellt, dass wir auch Unterzahl gut spielen können. Durch einen Shorthander von Constantin Nocker (24) gingen wir mit einem respektablen Vorsprung von 3:0 in die Drittelpause. Das zweite Drittel begann so, wie das erste endete: die Dynamite-Offensive überlief das ein oder andere Mal die Verteidigung der Black Tigers, scheitere aber immer am gut parierenden Goalie. Dabei muss man einfach mal erwähnen, dass die Verteidiger aus Moers gegen die Sturmreihe um Constantin Nocker, Kevin Stöhr und Mario Wonde heute kein Mittel fanden. So kam es, dass Mario Wonde (29) zum 4:0, nach gespielten 28 Minuten, in Überzahl traf. Umso erstaunlicher war es, als Dominik Liesenfeld (1), sich den ersten Gegentreffer des heutigen Abends einfing, hatte unser Schlussmann doch bis dahin so gut wie nichts zu tun gehabt. Keine 90 Sekunden nachdem das 4:1 fiel, war es abermals Nocker (24), der den alten vier Tore Vorsprung, zum 5:1 mit einem wunderschönen Solo wiederherstellte. Den Schlusspunkt im mittleren Abschnitt machte aber Moers. Levin Markus überwand unseren Goalie und netzte zum 5:2 ein. Sieben Minuten nach Wiederanpfiff musste Liesenfeld zum dritten Male hinter sich greifen, dass 5:3 durch den Moerser Tom Goldmann war gefallen. In der 51. Minute erzielte, mit seinem vierten Treffer des heutigen Tages, Constantin Nocker (24) das 6:3. Kurz darauf, auf einem wunderschönen Zuspiel von Tim Key (14), schloss Lucas Hubert (20) einen Troisdorfer Angriff ab und erzielte das 7:3. Es waren noch 57 Sekunden auf der Uhr, da fiel das 7:4. Den letzten Treffer des Tages erzielte, zehn Sekunden vor Schluss, Tim Key (14) zum verdienten 8:4 Erfolg gegen Moers. Das nächste Spiel findet am Freitag, dem 18.10. um 20:00 Uhr Auswärts in Dortmund statt. Die Eisadler hatten an diesem Wochenende den letztjährigen Meister aus Wiehl zu Gast und haben diesen eindrucksvoll mit 5:3 geschlagen. Man kann sich auf ein spannendes Spiel zweier spitzen Mannschaften freuen. |
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| Regionalliga Nord |
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| Salzgitter Icefighters Start nach Maß! Icefighters bezwingen Weserstars (RLN) Mit einem Sieg gegen die Weserstars Bremen gingen die TAG Salzgitter Icefighters am ersten Spieltag der Regionalliga Nord erfolgreich vom Eis. Vor rund 350 Zuschauern lautete der Endstand am Sonntagabend 5:3 (2:1, 2:2, 1:0). Dabei erwischten die Hausherren einen guten Start. Während einer frühen Überzahl klingelte es bereits nach fünf Minuten erstmals im Kasten von Weserstars-Goalie Maksim Jar, doch die Schiedsrichter sahen ein Schlittschuh-Tor und gaben es somit nicht. Icefighters-Coach Radek Vit haderte mit der Entscheidung: "Das war mit dem Schlittschuh gestoppt und dann hat Ron Friedrich das mit dem Schläger geschossen." Dennoch ließen sich die Stahlstädter von dieser Entscheidung nicht entmutigen und hielten den Angriffsdruck aufrecht. So dauerte es keine zwei Minuten bis die Scheibe erneut im Bremer Netz einschlug. Neuzugang Lucas Engel sorgte mit seinem 1:0 (7.) für den ersten Treffer der neuen Saison. Trotzdem die Hanseaten offensiv relativ wenig zu bieten hatten, kam die Antwort nur kurz darauf (8.). Mit dem Ausgleich kam Bremen etwas besser ins Spiel, doch es waren die Grün-Schwarzen die sich durch Martin Záhora, ebenfalls neu im Team, darüber freuen konnten, mit einer 2:1-Führung (20.) in die erste Pause gehen zu können. Der zweite Abschnitt ähnelte dem ersten. Salzgitter kam druckvoll aus der Kabine und ein gut aufgelegter Záhora legte nur eine gute Minute nach Wiederanpfiff zum 3:1 (21.) nach. Die Icefighters feuerten aus allen Rohren. Dem Spielverlauf nach hätte auf der Anzeigetafel längst ein höherer Zwischenstand stehen müssen. Der änderte sich, als Lukas Pfaffinger zur Spielmitte zum 4:1 (31.) einnetzte. Sah es nun nach einem sicheren Sieg aus, belehrten die Gäste eines besseren. Zwar sprach das Chancenverhältnis weiterhin für die Gastgeber, doch die Mannschaft von Teamleiter Andreas Niwiera zeigte sich effektiv und sorgte kurz danach für den 4:2-Anschluss (32.). In der Folge flachte die Partie etwas ab. "Nach dem 4:1 haben wir wieder zu kompliziert gespielt. Wir haben nicht mehr einfaches Eishockey gespielt, sodass wir beispielsweise die Scheiben nicht aus dem eigenen Drittel heraus bekommen haben. Auch die Situation mit Thomas – das hätte er einfacher spielen können. Wir hätten vieles einfacher machen können und haben den Gegner so wieder ins Spiel gebracht. Da waren wir nicht konzentriert genug, um unsere Arbeit einfach weiter zu erledigen. Stattdessen haben wir den Fokus darauf gelegt, vorne noch ein oder zwei Mal nachzulegen." Thomas Herklotz hatte Pech und wurde von Konstantin Ljuboratets per Kniecheck gestoppt (38.). Es folgte eine Auseinandersetzung mit Lukas Vit – der Schiedsrichter schickte den Trainersohn für übertriebene Härte duschen, für Ljuboratets war das Spiel augrund des Fouls ebenfalls beendet. Auch Thomas Herklotz musste zunächst in die Kabine, um behandelt zu werden, stand zu Beginn des Schlussabschnitts jedoch wieder auf dem Eis. Zu allem Unglück sorgte Mirco Ratajczak kurz vor der zweiten Pause für das 4:3 (40.) im Alleingang. Die Partie drohte zu kippen, dennoch hielten die Icefighters stand und verteidigten verbissen die knappe Führung. Für die Erlösung sorgte Justin Spenke, der das Netz in der 52. Minute zum 5:3 zappeln lies – Bremen konnte seine wenige Chancen nicht mehr nutzen. Thomas Herklotz wurde für sein extrem starkes Spiel nicht belohnt und musste während des Schlusssdrittels das Eis aufgrund seines angeschlagenen Knies verlassen. Mit seinen zwei Toren und zwei Assists teilt sich Martin Záhora gemeinsam mit Richard Zerbst und Artjom Kostyrev von den Harzer Falken, die Spitze der Scorerliste. "Die Chancenverwertung war nicht so gut. Wir haben zwar fünf Tore geschossen, aber viele Möglichkeiten, selbst auf das leere Tor, ausgelassen. Da hätten wir noch gieriger und konzentrierter in den Abschlüssen sein müssen. Trotzdem war es für das erste Spiel eine ordentliche Leistung und mit einem Sieg zu starten ist immer wichtig", so Vit nach dem Spiel, der sich insgesamt zufrieden zeigte, jedoch auch in der Verteidigung und im Powerplay noch Verbesserungsbedarf sieht: "Wir haben zum Großteil gut verteidigt, aber natürlich müssen wir das noch besser machen. Bei der Zuordnung im Mitteldrittel haben wir hier und da noch Defizite, zum Beispiel dass wir die Außenstürmer zu sehr hinter uns reinlaufen lassen, da wurde nicht gut gedeckt – und nach einem Scheibvenverlust muss die Rückwärtsbewegung noch besser und intensiver sein. Im Powerplay haben wir das nicht verkehrt gemacht, bei doppelter Überzahl waren wir nicht konzentriert genug vor dem Tor, aber wir haben viele gute Möglichkeiten herausgespielt. Hier und da fehlte der letzte Biss. Am Ende haben wir das Spiel aber verdient gewonnen." "Man hat gesehn, dass beide Mannschaften gerade erst frisch aus der Saisonvorbereitung gekommen sind. So war es kein wirklicher Eishockey-Hochgenuss. Wir sind im ersten Drittel eigentlich gar nichts ins Spiel gekommen. Nach dem 4:1 für Salzgitter, nach dem Timeout, waren wir da und sind bis auf 4:3 ran und hatten da eigentlich gute Karten. Nach den Spieldauerstrafen wurde das Spiel etwas auf den Kopf gestellt. Wir haben die Reihen umgestellt, aber das hat nicht ganz so gut funktioniert. Salzgitter hat letztendlich verdient gewonnen", lautete Niwieras Fazit. Die Icefighters stehen damit hinter den Harzer Falken auf Platz zwei in der Tabelle. Der Oberliga-Absteiger bezwang am Samstag die Zweitvertretung der Crocodiles Hamburg mit 7:0 und sind am kommenden Sonntag (18.00) in der Stahlstadt zu Gast. Ebenfalls erfolgreich war die von der Salzgitteraner Fanszene "Steel City Power" veranstaltete Spendenaktion. Dabei wurde ein signiertes Icefighters-Trikot zugunsten des Adendorfer EC, der sich aktuell in einer finanziellen Schieflage befindet, versteigert. Des weiteren gingen die Fans mit einer Spendendose herum. Das Trikot ging für 70 Euro über den Tisch, in der Dose befanden sich am Ende 310 Euro! |
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