IHP NachrichtenMontag 14.Oktober 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 25 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
| Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2 |
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| Düsseldorfer EG DEG schlägt Schwenningen! 3:2 n.P bei den Wild Wings (DEL) Die Düsseldorfer EG schlägt die Schwenninger Wild Wings mit 3:2 (1:1;1:0;0:1;0:0;1:0) nach Penaltyschiessen. Mann des Abends war Goalie Hendrik Hane, der einen glänzenden Abend erwischte und die Schwenninger zum Verzweifeln brachte. Im Penaltyschiessen machte Victor Svensson den entscheidenden Treffer. |
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| Bayreuth Tigers Overtime bleibt Bayreuths Paradedisziplin (DEL2) Ähnlich wie im Vorjahr, als das Team mit Overtime-Monster tituliert wurden, gelang den Tigers auch in dieser Spielzeit bereits der zweite Sieg in der Verlängerung, aber bis dahin war es über lange Strecken ein enges Spiel. Dieses nächste Schlüsselspiel gingen die Tigers, bis auf Heider, in Bestbesetzung an, während bei den Gästen der Lette Biezais fehlte. Sonst hatte Coach Rossi sein komplettes Aufgebot am Start. Nach einem gleichverteilten Start mit leichten Vorteilen für die Sachsen gingen die Eislöwen mit der ersten klaren Torchance in Führung. Der im Zentrum völlig allein gelassene Mitchell ließ dabei, dem diesmal das Tor der Hausherren hütenden, Herden keine Chance. Kurz darauf traf Hanusch noch den Pfosten doch Bayreuth zeigt sich davon wenig beeindruckt. Mit dem Ausgleich durch den Fernschuss von Martens gelang es sogar weitgehend die Initiative im Spiel zu übernehmen. Auffällig war dabei, dass man in den Punkten Dynamik und Selbstvertrauen deutliche Verbesserungen zu den Vorwochen in dieser Phase feststellen konnte. Mehrere Chancen und teilweise turbulente Szenen vor Eisenhut blieben aber torlos und so ging man mit diesem Remis in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt ließ die Action im Spiel allerdings wieder nach und Dresden bekam langsam mehr Kontrolle. Lohn dafür war die Führung durch einen Weitschusstreffer von Kramer im Powerplay und das 1-3 durch den über Aussen durchgebrochenen Verteidiger Hanusch, der Herden am kurzen Eck überwinden konnte. Dieser Zwischenstand bestärkte etwas die Lethargie bei den Oberfranken, welche die Gäste nutzten, indem sie ohne großen Aufwand die Spielkontrolle behielten. Die Dynamik des ersten Abschnitts hatte nun etwas Pause gemacht. Mit Änderungen in den Formationen und einer gepfefferten Pausenansprache des Trainers – Davidek wieder zu Kolozvary und Bartosch, oder dem Wechsel in den Verteidiger-Pärchen - versuchte Kujala dann zum Schlussdrittel neue Impulse zu setzen und das gelang ihm auch, denn die Gastgeber übernahmen nun wieder mehr das Zepter. Ein erstes „Hallo Wach“ war der Faustkampf zwischen Martens und Knackstedt, der noch ohne Sieger blieb, aber durchaus ein Signal der Hausherren – kampflos ergeben wir uns nicht – sendete. Einen schönen Spielzug verwandelte Kolozvary mit einem gut platzierten Abschluss zum Anschlusstreffer aus nicht mal optimaler Position (49.) und zog damit das Momentum wieder mehr auf die Heimseite, die nun immer mehr das Heft des Handels in die Hand nahmen, während Dresden weiter versuchte den Vorsprung zu verwalten. Eine erfolgreich abgeschlossene Einzelaktion von Rajala brachte schließlich den Ausgleich und die Verlängerung. Hier ging es im Modus 3 gegen 3 hin und her und als Bartosch einen Gegenzug über Mitchell unterbinden wollte, entschieden die sonst eher großzügig leitenden Referees auf Penalty (63.). Diesen konnte Mitchell am stark reagierenden Herden nicht einschießen und so blieb es weiter beim Remis - bis Rajala nochmal zu einem Solo ansetzte und zum Siegtreffer einnetzte (65.). Der Aufwärtstrend der Tigers wurde auf jeden Fall fortgesetzt, wenn auch noch nicht alles richtig gut läuft. Man stemmte sich erfolgreich gegen eine drohende Niederlage und fand mit mehr Dynamik und Selbstvertrauen einen Weg zu zumindest zu zwei Punkten. Darauf lässt sich aufbauen und man muss diesen Weg nun fortsetzen, um wieder in die Spur dieser starken Liga zu finden. Das nächste Heimspiel der Tigers ist am Sonntag 20. Oktober um 17 Uhr. Zu Gast ist dann der diesjährige Aufsteiger aus Landshut. |
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| Eispiraten Crimmitschau 2:1! Schietzold entscheidet sein Jubiläum selbst - Jubilar trifft zum Gamewinner beim 2:1-Sieg über Bietigheim (DEL2) Besser hätte man diese Geschichte nicht schreiben können! André Schietzold hat am heutigen Sonntagabend den Siegtreffer gegen die Bietigheim Steelers erzielt. Der Jubilar, welcher heute sein 500. Pflichtspiel im Eispiraten-Dress absolvierte, traf in der Overtime zum 2:1-Endstand und sicherte seinem Team somit zwei wichtige Zähler. Personal: Bei den Eispiraten mussten weiterhin David Kuchejda (Reha nach Rückenverletzung), Ben Kosianski (Reha nach Schulter-OP) und Julian Talbot (Handverletzung) passen. Ebenfalls nicht mit an Bord war der erkrankte Nachwuchsmann Viktor Braun. Wieder mit dabei war dafür Alex Wideman, welcher am Freitag aufgrund eines grippalen Infekts nicht mit nach Kaufbeuren fuhr. Die vierte Importstelle besetzte heute erneut Lukáš Vantuch. Im Tor begann Michael Bitzer. In einem äußerst ausgeglichenem ersten Drittel konnten die Gäste aus Bietigheim-Bissingen zunächst den besseren Start verbuchen. Die Eispiraten, die anfangs auf eine kompakte Defensivarbeit aus waren, verteidigten aber gut, störten früh und konnten sich immer wieder auf Michel Bitzer verlassen, der stark parierte und teils tückische Schüsse vereiteln konnte. Die Westsachsen kamen aber immer besser in die Partie und tauchten nun auch immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auf. Zunächst verpasste es Patrick Pohl einen Querpass über die Torlinie zu drücken, danach scheiterten Wideman und Hudson mit ihren aussichtsreichen Möglichkeiten an Cody Brenner und den Beinen der Steelers-Verteidiger. Der drittplatzierte Bietigheim kam dann aber besser aus der Kabine und stellte die Westsachsen sofort wieder vor Problemen. Zunächst konnten sich die Eispiraten gegen die Angriffe der Baden-Württemberger noch stemmen, nach 29 Minuten besorgte Benjamin Zientek nach einem Dauerfeuer der Steelers das 0:1. Die Eispiraten gaben sich aber nicht auf, kamen fortan auch zu Chancen, gingen aber erneut ohne eigenes Tor in die Drittelpause. Zunächst scheiterte Patrick Klöpper nach seinem Alleingang an Brenner – Fyten und Schietzold blieben ebenso erfolglos. Dennoch blieben die Eispiraten am Drücker. Zwar hatten die Schützlinge von Danny Naud lange mit dem Defensivverbund der Steelers zu kämpfen, doch Alex Wideman besorgte nach 53 Minuten schlussendlich den verdienten Ausgleichstreffer. Nach starker Vorarbeit von Vincent Schlenker beförderte der US-Amerikaner den Puck in den Winkel – 1:1! Beide Teams hatten in der Folge zwar noch die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden, doch es ging in die Overtime. Und diese Overtime wird man am Eishockeystandort Crimmitschau wohl nie vergessen. In der 62. Minute stibitzte Lukáš Vantuch den Puck und schickte André Schietzold auf die Reise. Der 32 32-Jährige behielt im eins-gegen-eins mit Cody Brenner die Nerven und erzielte in seinem 500. Eispiraten-Pflichtspiel den immens wichtigen Siegtreffer zum 2:1. Der Jubilar wurde anschließend gehörig von den Fans im Sahnpark gefeiert. Eines ist sicher: Der Verteidiger wird sicherlich noch eine Weile grinsen und diesen besonderen Tag niemals vergessen! |
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| Dresdner Eislöwen Bittere Niederlage nach Verlängerung (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Bayreuth Tigers nach Verlängerung mit 3:4 (1:1; 2:0; 0:2; 0:1) verloren. Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi musste auf den Einsatz von Elvijs Biezais verzichten (Oberkörperverletzung). Nach sechs Spielminuten gingen die Dresdner Eislöwen durch einen Treffer von Dale Mitchell in Führung, doch Henry Martens (8.) traf zum Ausgleich für die Bayreuth Tigers. Im zweiten Drittel brachte René Kramer die Eislöwen wieder in Führung (25./PP). Auch Steve Hanusch (37.) war für Dresden erfolgreich. Im Schlussdrittel markierte Ivan Kolozvary (49.) den Anschlusstreffer für die Tigers und Juuso Rajala (56.) zum 3:3-Spielstand - Verlängerung. In der 65. Spielminute war es erneut Juuso Rajala, der den Siegtreffer für die Bayreuth Tigers erzielte. Petri Kujala, Cheftrainer Bayreuth Tigers: „In der zweiten Hälfte des ersten Drittels haben wir uns sehr viele Chancen erarbeitet. Im zweiten Drittel waren wir gefühlt nicht auf dem Eis, aber im letzten Drittel haben wir die Chancen genutzt. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben, aber es hätten gern mehr Punkte an diesem Wochenende sein können.“ Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Wir haben die ersten 10 Minuten gut gespielt, dann aber nach dem 1:1 viele Schwierigkeiten gehabt. Im zweiten Drittel haben wir das Spiel ein bisschen mehr kontrolliert. Wir haben ein sehr gutes, routiniertes Drittel gespielt und verdient 3:1 geführt. Auch im Schlussdrittel haben wir gut angefangen und wenig zugelassen. Der Zusammenbruch kam dann mit den Strafen. In der Verlängerung gewinnt derjenige, der die Chancen nutzt und das haben wir nicht. Letztendlich haben wir die Punkte unnötig hier verloren. “ Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 18. Oktoberum 20.00 Uhr bei den Heilbronner Falken. |
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| EC Kassel Huskies Huskies bleiben Zuhause ungeschlagen - 7:3-Sieg gegen Kaufbeuren (DEL2) Gegen den Angstgegner aus der vergangenen Saison, den ESV Kaufbeuren, erkämpften sich die Kassel Huskies am heutigen Sonntagabend den sechsten Sieg im sechsten Heimspiel. Die vom Verletzungspech geplagten Mannen des ESVK boten den Nordhessen allerdings vor allem im ersten Drittel einen tollen Kampf. Am Ende stand jedoch ein souveräner 7:3 (2:2/3:0/2:1)-Sieg für die Huskies. Nach der Nied erlage am vergangenen Freitag, starteten die Huskies vor 3.657 Zuschauern konzentriert. Gleich zu Beginn prüften Richie Mueller und Ryon Moser Stefan Vajs im Tor der Kaufbeurer, doch der zweifache Torhüter des Jahres der DEL2 zeigte sich mal wie der als Meister seines Fachs ( Auch Huskies Zerberus Jerry Kuhn durfte gegen die Kaufbeurer Lukes ( und Mieszkowski ( sein Können zeigen. Doch wie häufiger zuletzt, gerieten die Hausherren auch am heutigen Abend in Rückstand. Schwede Sami Blomqvist ha tte im Powerplay der Allgäuer am schnellsten geschaltet und Kuhn mit einem gezielten Schuss vom rechten Bullypunkt zur Gäste Führung überwunden ( Die Nordhessen antworteten jedoch prompt. Nach Puck und Zweikampfgewinn von Moser gelangte die Scheibe zu Duffy, der aus fünf Metern den Puck in den Knick jagte ( 1:1. Und die Schlittenhunde kombinierten weiter. In der 13. Minute war es erneut Moser, der mit seiner Vorarbeit glänzte, die Scheibe zu Shevyrin brachte und dieser auf 2:1 stellte. Doch auch d ie Schwaben zeigten Nehmerqualitäten: Neuzugang Max Lukes zockte sich kurz vor der ersten Drittelpause durchs Kasseler Verteidigungsdrittel und vollendete seinen Rückhandversuch zum 2:2. Der zweite Abschnitt gehörte dann einzig und allein den Huskies. Kar achun erarbeitete sich in Überzahl einen verloren geglaubten Puck und brachte die Huskies blitzschnell wieder in Führung ( Und Karachun blieb hungrig. In der 30. Minute zog Spitzner über den rechten Flügel auf und davon, legte quer zu Karachun, der di e Huskies mühelos auf 4:2 in Front brachte. Und damit nicht genug Nach einem Fehler der Kaufbeurer Hintermannschaft eilte Ben Duffy auf und davon, ließ Vajs mit einer Körpertäuschung aussteigen und stellte auf 5:2. Die besten Chancen auf Seiten der Kaufbe urer hatten Kittel ( und Schmidle ( B eide scheiterten jedoch am souveränen Kuhn. Die Hoffnungen eines Kaufbeurer Comebacks machte Ben Duffy im dritten Drittel jäh zunichte. Einen Schuss von der blauen Linie hatte Vajs nur zur Seite abwehre n können, wo Duffy bereits lauerte und seinen Hattrick mit dem Treffer zum 6:2 perfekt machte ( Apropos Hattrick: Mit einem Sonntagsschuss aus spitzem Winkel erzielte auch Alex Karachun kurz vor Schluss noch seinen dritten Treffer des Tages Das Tor z um 7:2 hatte jedoch für den Ausgang der Partie ebenso nur noch statistischen Wert wie der 7:3 Schlusspunkt von ESVK Youngster Markus Schweiger. |
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| ESV Kaufbeuren ESVK UNTERLIEGT BEIM TABELLENFÜHRER MIT 7:3 (DEL2) Am heutigen elften Spieltag musste der ESV Kaufbeuren beim aktuellen DEL 2 Spitzenreiter Kassel Huskies antreten. ESVK Trainer Andreas Brockmann konnte dabei auf den gleichen Kader, wie schon am Freitagabend beim Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau, zurückgreifen. Es entwickelte sich eine schnelle Partie zwischen den beiden Teams und der ESVK konnte ein erstes Powerplay nach sieben Minuten dann auch gleich zum ersten Torferfolg nutzen. Sami Blomqvist staubte nach einem Schuss von Mike Mieszkowski gekonnt ab. Der Spitzenreiter antwortete mit wütenden Angriffen und ein Fehler in der Kaufbeurer Defensive brachte den Hausherren nur eine Minuten später den Ausgleich. Torschütze war dabei Ben Duffy. Kurze Zeit später dann die kalte Dusche für die Joker. Die Huskies legten schnell nach und Denis Shevyrin markierte aus dem Slot heraus das 2:1. Stefan Vajs war wie schon beim ersten Treffer völlig machtlos. Die Hessen drückten auch in der Folge weiter auf die Tube und Stefan Vajs hatte viel Arbeit, wobei auch die Allgäuer immer wieder gute Nadelstiche setzten. Einen dieser Angriffe nutzte Max Lukes mit einem gekonnten Drehschuss zum 2:2 Ausgleich. Die Joker hatten dann noch ein drittes Powerplay zum Ende des 1. Drittel, welches aber durch die Pausensirene erstmal unterbrochen wurde. Die Kaufbeurer schwächten sich dann in ihrer eigenen Überzahl selbst und so kamen die Huskies ihrerseits zu ihrem ersten Powerplay. Dies nutzte der Spitzenreiter prompt zur erneuten Führung. Alexander Karachun hatte aus kurzer Entfernung am langen Pfosten keine Mühe die Scheibe im Tor unterzubringen. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 23 Minuten. Die Wertachstädter spielten zwar weiter gut mit und hatten selbst auch einige richtig gute Torchancen, verpassten es aber mehrfach diese auch zu nutzen. Die Hessen zeigten sich im Gegenteil zu den Joker sehr stark im Torabschluss und nutzten die Fehler der Kaufbeurer eiskalt zu zwei weiteren Treffern aus. Zu erst verwandelte erneut Alexander Karachun einen zwei auf eins Konter und Austin Caroll nutzte einen Alleingang gekonnt zum 5:2. Gut in das Bild passte dabei, dass die Joker zuvor gute Chancen auf den Anschlusstreffer liegen ließen. In einem weiteren Powerplay zeigten die Hausherren dann nochmal ihre Klasse. Wobei Stefan Vajs mit mehreren starken Paraden etwas gegen einen weiteren Gegentreffer hatte. Im Schlussabschnitt wurde das Ergebnis dann leider noch Höher. Stefan Vajs wurde wie so oft an diesem Abend erneut von seinen Vorderleute im Stich gelassen. Nach einem Schuss von der blauen Linie konnte Kassels Ben Duffy zum 6:2 einschieben. Darauf hin wechselte ESVK Trainer Andreas Brockmann Jan Dalgic für Stefan Vajs ein. Somit kam der junge Torhüter zu seinem ersten knapp zehn Minuten Einsatzzeit in der DEL 2. Dabei machte er einen guten Job. Auch wenn er nach Alexander Karachun seinem dritten Treffer am heutigen Abend auch einmal hinter sich greifen musste. Das schönste aus Kaufbeurer Sicht an diesem Abend war dann noch der erste DEL2 Treffer für den 17-Jahre alten Nachwuchsstürmer Markus Schweiger. Dieser fälschte in der Schlussminuten einen Schuss von Garret Pruden unhaltbar zum 7:3 Endstand ab. |
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| Oberliga Süd / Oberliga Nord |
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| Starbulls Rosenheim Rosenheimer Heimniederlage gegen abgezockten EC Peiting (OLS) Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel am 7. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd gegen den EC Peiting 1:5 verloren. Die Mannschaft von Trainer John Sicinski konnte ihre deutliche Überlegenheit im ersten Spielabschnitt nur in einen einzigen Torerfolg ummünzen und präsentierte sich im weiteren Verlauf gegen besser in Spiel kommende Gäste zu ausrechenbar. Effektivität im Über- und Unterzahlspiel und die bessere Chancenauswertung gaben schließlich den Ausschlag zur Ergebniswende zu Gunsten der Pfaffenwinkler, die in den Schlussminuten ihre Führung noch in die Höhe schraubten. 24 Mal nahmen die Hausherren im ersten Drittel das Tor der Gäste ins Visier, ganze vier Mal schoss indes ein Peitinger auf das Rosenheimer Gehäuse. Allerdings konnten die Starbulls-Fans trotz klarer Grün-Weißer Dominanz nur ein einziges Mal jubeln: In der 13. Spielminute zog Maximilian Vollmayer aus der Halbdistanz ungehindert ab, Gästetorwart Florian Hechenrieder konnte die Scheibe nicht sichern und Alexander Höller staubte zur 1:0-Führung ab. „Wir sind hinten phasenweise richtig geschwommen und müssen uns bei unserem Torwart bedanken, dass wir nach 20 Minuten nicht deutlich höher zurücklagen. Wir haben uns ein bisschen so präsentiert wie das Kaninchen vor der Schlange“, gestand auch Gästetrainer Sebastian Buchwieser in seiner Analyse des ersten Spielabschnitts ein. Nach der ersten Pause agierten die Gäste in der Defensive kompakter, im Forechecking konsequenter, im Spiel nach vorne zielstrebiger und abschlussfreudiger. Zwar waren die Starbulls nach wie vor optisch überlegen, doch Peiting erzwang als abgezockte und effektivere Mannschaft die Wende. „In Über- und in Unterzahl war Peiting heute besser als wir“, gab Rosenheims Trainer John Sicinski zu, der allerdings mit der Strafzeitenverteilung im zweiten und dritten Spielabschnitt nicht einverstanden war. So blieb ein Bandencheck des Peitingers Martin Mazanec nach 28 Minuten an Kevin Slezak – für Rosenheims so gefährlichen Jungstürmer war das zweite Drittel damit beendet – vom Unparteiischen-Trio unerkannt und deshalb ungeahndet. Und ausgerechnet Mazanec war es, der wenig Spielphasen später bei Peitinger Überzahl mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie den 1:1-Ausgleich erzielte (31.). Den zweiten Gegentreffer legten die Starbulls dann aber selbst vor: Verteidiger Felix Linden verlor binnen Sekunden gleich zweimal die Scheibe und eröffnete so die Chance für Peitings Nardo Nagtzaam. Der niederländische Stürmer – neben ECP-Torwart Hechenrieder bester Akteur auf der Eisfläche – setzte sich sehenswert durch und krönte sein kurzes Solo mit einem abgezockten Abschluss, bei dem er lange wartete, die Reaktion von Torwart Luca Endres erzwang und dann aus spitzem Winkel vollstreckte – 1:2 (37.). Die Gästeführung entsprach zwar nicht den Spielanteilen und erst Recht nicht dem Chancenverhältnis, beeindruckte die Starbulls aber spürbar. So sahen die 1.787 Zuschauer im letzten Drittel ein nahezu ausgeglichenes Spiel. Die größte Chance zum Ausgleichstreffer vergab Alexander Höller, als er nach einem Rückpass von Michael Baindl aus Nahdistanz am hervorragend reagierenden Keeper Hechenrieder scheiterte (49.). Nicht nur die Chancenverwertung war ein großes Rosenheimer Manko an diesem Sonntagabend. Auch das Powerplay klappte nicht so gut, wie in den ersten Saisonspielen. Das lag freilich auch an der im Verlauf der Partie immer besser werdenden Peitinger Defensiveinstellung. „Wir haben leidenschaftlich gekämpft und immer wieder erfolgreich Schüsse geblockt“, zeigte sich Gästetrainer Buchwieser mit dem Auftritt seiner Mannschaft im letzten Spielabschnitt dann noch hochzufrieden. Und eine Chance, in der Schlussphase fast zwei Minuten lang mit zwei Spielern mehr agieren zu können, ließ sich sein Team nicht nehmen. Martin Mazanec fand die Lücke und markierte per Handgelenkschuss via Innenpfosten seinen zweiten Überzahltreffer – 3:1 (57.). Wenige Momente zuvor lag Mazanec nach einem Zusammenprall mit Henry Wellhausen noch regungslos auf dem Eis – und Hauptschiedsrichter Cori Müns, der die Situation nicht sah, hatte Wellhausen nach Rücksprache mit einem Linienrichter mit zwei plus zehn Strafminuten vorzeitig zum Duschen geschickt. Die letzte Rosenheimer Option, den Rückstand ohne Torhüter aber mit einem zusätzlichen Feldspielers aufzuholen, verpuffte umgehend. Zwar fand die Scheibe nicht physisch den Weg zum 1:4 ins Rosenheimer Gehäuse, doch eine „Notbremse“ von Vollmayer zog den Entscheid eines „technischen Tores“ nach sich, das Gästekapitän Simon Maier zugesprochen wurde (59.). Mit Anbruch der Schlussminute ließen sich die Gastgeber dann nach durch Florian Stauder nach einem Doppelpass mit Lukas Gohlke sogar noch das 1:5 einschenken. „Unsere Chancenauswertung war schlecht. Wir sind für den Gegner momentan aber auch zu berechenbar wer bei uns Tore schießen kann. Jeder Spieler muss nach diesem Spiel auch einmal in den Spiegel schauen und sich selbst fragen, ob die Leistung stimmt“, sprach John Sicinski nach der zweiten Rosenheimer Heimniederlag in Folge Klartext. Die nächste Chance, es vor eigenem Publikum besser zu machen, haben die Starbulls am kommenden Freitag. Zu Gast im ROFA-Stadion – Spielbeginn 19:30 Uhr – ist dann der EV Lindau. |
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| VER Selb Dreimalige Führung reicht nicht für Punkte (OLS) Es war durchaus mehr drin, aber nach 4 Siegen in Folge setzte es für unsere Wölfe bei den Memminger Indians eine knappe 4:5 Niederlage. Am Ende vermeidbar. Zwei gute Wölfe-Drittel reichten nicht aus, dreimal lagen unsere Mannen in Front, dreimal glich der Gegner aus. Spielentscheidend der Schlussabschnitt, als die Hausherren Unkonzentriertheiten und Schwächephasen unserer Wölfe gnadenlos ausnutzten und mit drei Treffern die Partie drehten. Wölfe-Coach Thom musste noch etwas umstellen. Gare fehlte krankheitsbedingt, Schiener rückte in die Formation mit McDonald und Schmidt. Die Anfangsphase gehörte den Hausherren, die loslegten wie die Feuerwehr. Zum Glück nur ein kurzes Strohfeuer, denn die Wölfe antworteten prompt und eiskalt. 104 Sekunden waren gespielt, als Graaskamp zu einem starken Sololauf startete, alles stehen ließ und auch Goalie Vollmer auf der Linie austanzte – 1:0 für die Wölfe. Memmingen antwortete mit wütenden Angriffen und erhöhte die Schlagzahl. Angriff auf Angriff rollte auf unsere Defensive, die gut und sicher stand, Deske rettete einige Male souverän gegen u.a. Straub und Snetsinger. Die knappe Wölfe-Führung geriet danach stark in Gefahr. Zwei Strafzeiten von Müller hintereinander bedeuteten 4 Minuten höchster Dauerbelagerungszustand im Wölfe-Drittel. Die Gastgeber, das drittbeste Powerplay der Liga, ließen Scheibe und Gegner laufen, aber mit Mann und Maus wurde sich gegen den möglichen Ausgleich gestemmt. Bis 25 Sekunden vor Ende klappte dies auch, ehe Voit mit einem abgefälschten Schuss in Überzahl – Torschütze Graaskamp zog eine unnötige Strafe im gegnerischen Drittel – zum verdienten 1:1 traf. Auftakt nach Maß für unsere Jungs – nur 38 Sekunden waren von der Uhr. Kabitzky machte es Graaskamp nach und sein sehenswerter Sololauf brachte die erneute Führung. Der Startschuss für einen temporeichen Schlagabtausch. Unsere Wölfe bei 5/5 kamen immer besser ins Spiel. In einer Partie, die geprägt von viel Kampf in den Ecken war, beide Teams suchten hin und wieder die spielerische Linie. Aber es war das Wolfsrudel, welches die Chance zum 3:1 hatte. In dreifacher Hinsicht. Zuerst vergab Graaskamp, danach McDonald per Doppelchance. Die Hausherren passiver als in Abschnitt eins, unsere Wölfe standen clever und gut positioniert. In dieser Phase fiel dann überraschend und aus dem Nichts der Ausgleich für die Indians. Snetsinger legte mustergültig auf Voit und dieser mit seinem zweiten Treffer zum 2:2. Aber noch vor dem zweiten Pausentee holten sich die Thom-Schützlinge die Führung wieder zurück. Das 3:2 durch Graaskamp, wie aus dem Eishockeylehrbuch. Der US-Boy nahm eine perfekte Vorlage von Kabitzky auf und markierte 89 Sekunde vor der Sirene das 3:2. „So lang wie möglich die Führung halten, im Idealfall ausbauen“ – diese Marschroute musste bereits nach 13 Sekunden über den Haufen geworfen werden – Memmingen glich auf 3:3 aus. Und es kam noch schlimmer. Verteidiger Sänger nahm von der blauen Linie Maß und sein abgefälschter Schuss an Freund und Feind vorbei…und auch an Deske zur erstmaligen Führung. Die Partie kippte, Memmingen obenauf und unsere Wölfe konnten sich dem immer stärker werden Druck nur mit Entlastungsangriffen erwehren. Es roch mehr nach dem fünften Treffer der Hausherren als dem vierten Wölfe-Treffer. Erneut Sänger, gleiches Strickmuster wie beim vorherigen Treffer und es stand 5:3. Die Vorentscheidung? Nein, unsere Jungs gaben sich noch nicht auf, warfen nochmals alles nach vorne. Als Schmidt in Überzahl auf 4:5 verkürzte, war endgültige die heiße Endphase, die vorher aufgrund der Memminger Dominanz keiner mehr erwartet hätte, eingeläutet. Memmingen zeigte sich beeindruckt vom vierten Wölfe-Treffer, unsere Cracks schnupperten nochmals Morgenluft, aber der Ausgleich sollte leider nicht mehr fallen. |
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| ERC Sonthofen Der ERC Sonthofen machte am Sonntag im stimmungsvollen Heimspiel gegen den EV Regensburg das 6 Punkte Wochenende perfekt (OLS) Nach verschlafenen ersten 15 Minuten kamen die Bulls zum Ende des ersten Drittels besser ins Spiel. Die Partie war bis zum Ende sehr ausgeglichen, doch am Ende setzte sich Sonthofen mit viel Herz und Einsatz gegen die Eisbären aus Regensburg durch. Zu Beginn der Partie wirkten die Bulls noch etwas müde und waren in den Zweikämpfen meist einen Schritt zu spät. Auch Regensburg fand nicht in ein sicheres Kombinationsspiel und so ergaben sich auf beiden Seiten Torgelegenheiten, welche die Gäste jedoch besser zu nutzen wussten. In der zweiten Minute musste Dominik Patocka wegen Stockschlags auf die Strafbank und die Eisbären ließen sich nicht lange bitten. Jakob Weber schoss aus der Distanz und Xaver Tippmann fälschte vor dem Tor gekonnt durch die Schoner von Konstantin Kessler zum 0:1 ab. Nach weiteren zwei Minuten verloren die Bulls im Angriffsdrittel die Scheibe und Regensburg fuhr in Person von Jakob Weber einen Konter, welchen er fast ungestört zum 0:2 abschließen konnte. Der ERC wirkte nun verunsichert und überließ das Spiel fast vollständig den Gästen, die jedoch nur wenig Gefährliches aufs Tor der Bulls brachten. In der 17. Spielminute schickte Tim Marek Filip Stopinski in ein Break, welches er im Nachschuss zum 1:2 veredelte. Die Bulls nun hellwach, drückten die Eisbären in deren Hälfte zurück und erarbeiteten sich mehrere gute Tormöglichkeiten, welche jedoch leider ungenutzt blieben. Somit ging es mit 1:2 in die Pause. Das zweite Drittel begann wesentlich ansehnlicher als das Erste, denn beide Teams schienen sich etwas vorgenommen zu haben. Waren zu Beginn die Gäste noch etwas stärker, übernahmen jedoch recht schnell die Bulls das Zepter. Das Ekrt Team setzte sich in der 24. Minute im gegnerischen Drittel fest und nach einer abgewehrten Torchance kam die zweite Welle. Jayden Schubert spielte auf Robert Hechtl, der nach kurzem Antritt überlegt auf Tim Marek ablegte, so dass dieser per Direktschuss den Ausgleich erzielen konnte. Sonthofen blieb am Drücker und zwang Regensburg zu einem Foul. Kessler verließ fix das Eis und die Bulls stürmten mit sechs Mann. Nachdem Peter Holmgren die Scheibe festhalten konnte, gab es nach kurzer Rangelei vor dem Kasten noch eine weitere Strafe gegen die Eisbären. Im anschließenden doppelten Überzahlspiel dauerte es nicht lang bis Ondrej Havlicek auf Vorlage von Vladimir Kames zur Führung einschoss. Die Bulls blieben weiter am Drücker, aber ein weiteres Tor sollte in diesem Drittel nicht gelingen. Eine kalte Dusche gab es dann zehn Sekunden vor Ende des Abschnitts, als Nikola Gajovsky bei angezeigter Strafe zum Ausgleich traf. Das letzte Drittel begann wie das Zweite geendet hatte, mit viel Tempo und guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Regensburg schien nun jedoch etwas passsicherer und so erspielten sie sich gute Möglichkeiten, wovon Nikola Gajovsky eine zur Führung nutzte. Martin Ekrt reagierte sofort und nahm bereits in der 44. Spielminute eine Auszeit. Er muss fast magische Worte gefunden haben, denn die Bulls waren vom Bully weg „on fire“. Tim May erkämpfte im eigenen Drittel die Scheibe und schickte Robert Hechtl in ein Break. Dieser spielte kurz vor dem Tor quer und der mitgelaufene Jayden Schubert verwandelte kraftvoll zum 4:4. Danach dauerte es nur 25 Sekunden bis Edgars Homjakovs auf Zuspiel von Marc Sill die 5:4 Führung erzielte. Der schnelle Doppelschlag brachte den ERC zwar zurück ins Spiel, doch auch Regensburg wurde nochmal wachgerüttelt. Die Eisbären waren nach dem Tor das druckvollere Team und als Edgars Homjakovs wegen eines umstrittenen Stockschlags auf die Strafbank musste, machte sich das bezahlt. Nur vier Sekunden Überzahlspiel benötigte Regensburg für den 5:5 Ausgleich in Minute 49 durch Tomas Gulda. Nun schienen die Donaustädter nicht mehr gewillt die Bulls in gefährliche Situationen kommen zu lassen, bis sie in Minute 57 in Unterzahl gerieten. Vladimir Kames legte an der blauen Linie auf Marc Sill quer, der mit einem kraftvollen Schuss in den Winkel die 650 Zuschauer in Ekstase versetzte. Die Eisbären gaben sich jedoch nicht geschlagen und die verbleibenden knapp drei Minuten wurden für die Gastgeber zur Abwehrschlacht. Regensburg wechselte Peter Holmgren sehr früh gegen einen sechsten Feldspieler und belagerte das Tor von Konstantin Kessler. Die Bulls legten jedoch alle noch verbliebenen Körner in die Waagschale und so machten sie das Sechspunktewochenende unter tosendem Applaus perfekt. Ein sehenswertes wie stimmungsvolles Spiel fand mit 6:5 somit den verdienten Sieger. |
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| Crocodiles Hamburg Crocodiles kassieren knappe Niederlage bei den Scorpions (OLN) Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagabend bei den Hannover Scorpions mit 5:3 (1:0/3:2/1:1) verloren. Die ohnehin schon von Verletzungspech geplagten Hamburger mussten nach dem Sieg am Freitag gegen die Icefighters Leipzig zusätzlich auf André Gerartz und Dominic Steck verzichten. Dennoch hielten die Gäste gut dagegen und ließen gegen die bislang ungeschlagenen Scorpions wenige klare Chancen zu. In Unterzahl ging die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta dann aber doch in Rückstand. Christoph Koziols Passversuch landete an einer Hamburger Kufe und sprang von dort ins Tor (13.). Im zweiten Spielabschnitt glichen die Crocodiles in Überzahl durch eine schöne Direktabnahme von Dominik Lascheit früh wieder aus (22.). Als sich Rico Rossi auf die Strafbank verabschiedete, holten sich die Gastgeber die Führung durch Patrick Schmid allerdings wieder (28.). Eine knappe Minute später wurde der ohnehin schon schmale Kader der Crocodiles durch einen brutalen und viel zu späten Check von Hannovers Dennis Arnold weiter geschwächt. Daniel Lupzig musste nach dem Foul ins Krankenhaus, Schiedsrichter Michael Fendt schickte Arnold folgerichtig in die Kabine. Als sich Marius Nägele ebenfalls in die Kühlbox verabschieden musste, glichen die Crocodiles in doppelter Überzahl durch Norman Martens wieder aus (31.). Das 2:2 hatte allerdings nur kurz Bestand: Julien Pelletier nutze einen Konter in Unterzahl und stellte auf 3:2 (32.). Wenige Sekunden vor Drittelende erhöhte Björn Bombis auf 4:2 (40.). Im letzten Spielabschnitt kratzten die Gäste an ihren Kraftreserven und kamen noch einmal ran. Erneut war es eine Powerplay-Situation, die Dominik Lascheit zu seinem zweiten Treffer nutzte (56.). Als Jacek Plachta Niklas Zoschke aus dem Tor nahm, traf Patrick Schmid allerdings ins leere Tor und sicherte den Gastgebern den sechsten Sieg im sechsten Spiel (58.). „Wir haben wieder eine gute Teamleistung gezeigt. Über eine starke Defensive sind wir immer wieder zu Kontern gekommen. Am Ende waren wir nochmal nah am Ausgleich dran. Wir haben uns teuer verkauft und unsere Leistungssteigerung von Freitag bestätigt“, so Doppeltorschütze Lascheit. |
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| Herner EV Herne gewinnt in Leipzig mit 7:3 - Erneutes Sechs-Punkte-Wochenende nach Siegen über Tilburg und Leipzig (OLN) Das Herner Team blieb in beiden Spitzenspielen vom Wochenende ungeschlagen. Nach dem Heimsieg über Tilburg am Freitag, folgte am Sonntag ein 7:3 bei den Exa Icefighters Leipzig. Dabei war das Spiel weitaus enger, als es letztlich das Endergebnis aussagt. Es war viel drin im Spitzenspiel der Oberliga-Nord, denn beide Teams schenkten sich wenig. In das Spiel fand das Herner Team zunächst sehr ordentlich und erspielte sich gute erste Chancen. In Überzahl versenkte dann Dennis Thielsch in der 15.Minute zum 1:0 für das Team vom Gysenberg. So ging es in die erste Pause. Den Ausgleich musste man in Unterzahl durch Virch in der 27.Minute hinnehmen. Man war trotzdem gut im Spiel und machte weiter Druck. Mit Erfolg. Max Pietschmann traf, erneut in Überzahl, zum Herner 2:1. Es folgten jeweils abwechselnde Treffer von Leipzigs Damian Schneider und Hernes Dennis Palka zum zwischenzeitlichen 4:3 nach 46 Minuten. „Nachdem wir im ersten Drittel gut in das Spiel gefunden hatten, hatten wir im zweiten Drittel bessere Aktionen gehabt. In der Defensive waren wir aber auch einige Male leichtsinnig“, so Hernes Trainer Danny Albrecht. Die anschließende hitzige Schlussphase des Spiels analysierte der Herner Coach wie folgt: „Im letzten Drittel hat der Schiedsrichter etwas den Spielverlauf entschieden. Am Anfang kamen kaum Pfiffe, am Ende hat er dann fast alles gegen Leipzig gepfiffen.“ Das Herner Team brachte mit einem starken Überzahlspiel den Sieg endgültig unter Dach und Fach. Kasten, Marsall und Pietschmann trafen zum 7:3 Endstand. „Es ist gar nicht so einfach, das Spiel im Gesamten zu analysieren. Wir haben unsere Überzahl heute wirklich sehr gut gespielt und am Ende sind wir mit dem Ergebnis natürlich zufrieden.“ Herne bleibt damit weiter ohne Punktverlust und geht als Tabellenführer der Oberliga-Nord in den nächsten Spieltag. |
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| Bayernliga / Landesliga Bayern |
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| TSV Erding Das abgezocktere Team gewinnt das Derby (BYL) Es war alles geboten in diesem Landkreisderby: eine tolle Kulisse und packende Zweikämpfe, gewürzt mit einigen Emotionen. 4:2 (1:0, 2:0, 1:2) gewannen die Erding Gladiators – auch weil die Eispiraten anfangs verschwenderisch mit ihren Torchancen umgingen. Dorfen – Tomas Vrba und Johannes Kroner verlangten Erdings Schlussmann Christoph Schedlbauer gleich alles ab. Bis Mitte des ersten Spielabschnitts ging es fast nur in eine Richtung, und die Eispiraten brannten ein Offensiv-Feuerwerk ab. Mit der ersten Strafzeit gegen Dorfens Timo Borrmann waren die Gladiators im Spiel, aber mehr als einen gefährlichen Schuss von Verteidiger Mark Waldhausen hatte Tomas Hingel im ESC-Tor nicht zu entschärfen. Wieder komplett, musste er bei drei Nachschussversuchen von Christian Pötzel und einem verdeckten Spindler-Schuss alles aufbieten. Die nächste ESC-Strafzeit gegen Youngster Chris Lönnig (Puck über die Bande) veredelte Oliver Wawrotzki nach starkem Powerplay zum 1:0 für die Gladiators. Wäre nicht nötig gewesen, wenn Schiri Vorgeitz vorher bei zwei nicht astreinen Erdinger Aktionen nicht beide Augen zugedrückt hätte. Mit hochkarätigen Möglichkeiten auf ESC-Seite durch Vrba und für Erding durch Michl, die beide Male die Torhüter entschärften, ging es in die Pause. Stellte das Zwischenresultat aus ESC-Sicht den Spielverlauf noch auf den Kopf, drehten die Gladiators nach Wiederbeginn richtig auf. Sie zwangen die ESC-Defensive mit ihren jungen Burschen immer wieder zu Abspielfehlern. Daniel Krzizok sorgte für dicke Luft vor Hingel, Spindler war der nächste, Bernhard packte einen Hammer aus, und als Dürr den Eispiraten den Puck geklaut hatte, stand Pötzel goldrichtig zum 2:0. ESC-Kapitän Attenberger blieb angeknockt liegen und ging später in die Kabine. Vrba zielte nach tollem Konter vorbei, und in Unterzahl fand Michl in Hingel seinen Meister. Wie es geht, demonstrierte Florian Zimmermann in Überzahl mit seinem Schlenzer ins Kreuzeck zum 3:0. War’s das? Noch lange nicht, denn aus der erneuten Pause kamen die Eispiraten wie verwandelt. Saluga verzweifelte am starken Schedlbauer, und der aus Erding zurückgekehrte Christoph Obermaier fand allein anstürmend auch im TSV-Goalie seinen Meister. Aus dem folgenden Bully heraus fälschte Vrba einen Kroner-Schuss zum erlösenden ersten Treffer ab. In Überzahl versenkte Johannes Kroner einen Blueliner zum Anschlusstreffer. Die „Mutter aller Torchancen“ versiebte Bastian Rosenkranz in bester Position vor Schedlbauer. Mit einem sechsten Feldspieler für Hingel versuchte der ESC alles. Krzizok profitierte von einem Dorfener Puckverlust zum 4:2. |
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| EHC Klostersee EHC Klostersee – EHC Königsbrunn Pinguine 4:3 (0:2, 1:0, 2:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen (BYL) Der EHC Klostersee machte es auch im zweiten Heimspiel spannend. Wie schon in der Woche davor gegen die Landsberg Riverkings reichten auch gegen die Königsbrunn Pinguine 60 reguläre Spielminuten plus die fünfminütige Verlängerung nicht für die Entscheidung aus. Diesmal hatten die Grafinger im Penaltyschießen mit dem 4:3-Endscore den besseren Ausgang allerdings auf ihrer Seite. Wie schon zwei Tage davor beim Derby in Erding mussten die Rot-Weißen bis ins letzte Drittel hinein einem Rückstand hinterherhetzen. Optisch sah es für das Team um Kapitän Bernd Rische im Startabschnitt gar nicht mal so schlecht aus, doch fehlte insgesamt das Tempo und der entscheidende Zug zum Gästetor. Zumeist kam der letzte Pass nicht an oder wurde zu schlampig gespielt. Dazu fanden drei sogenannte hundertprozentige Chancen nicht dem Weg in die Maschen. Defensiv gut gestaffelt waren die Gäste auch bei ihren wenigen Vorstößen immer gefährlich und dazu variabel in Überzahl. Zwei Mal musste Torhüter Dominik Gräubig bei seiner Premiere im EHC-Kasten in dieser Bayernliga-Saison hinter sich greifen. Das schnelle Anschlusstor im Mittelabschnitt gab der Mannschaft von Dominik Quinlan mächtig Auftrieb, aber weitere erfolgreiche Einschüsse waren bis zum nächsten Pausentee Fehlanzeige. Viel zu umständlich und ohne die notwendige Bewegung verpuffte auch ein fünfminütiges Powerplay. In den letzten 20 Spielminuten klappte es besser. Nach dem erneut kurz nach Drittelbeginn erzwungenen 2:3 und folgendem Ausgleich steckten die EHCler auch einen weiteren Rückschlag weg und kamen fast postwendend zum erneuten Gleichstand. Beiderseits gute Einschussmöglichkeiten verhinderten die beiden Torhüter in der Overtime. Im Penaltyschießen hielt Gräubig zwei Königsbrunner Versuche, für die Klosterseer trafen Raphael Kaefer und Bob Wren. Zusatzpunkt eingefahren. |
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| EHC Königsbrunn Hochspannung bis zum Penaltyschießen (BYL) Mit 3:4 verliert der EHC Königsbrunn auswärts auch sein zweites Wochenendspiel beim EHC Klostersee. Dabei fiel die Entscheidung erst im Penaltyschießen. Im Gegensatz zum Freitag konnte Königsbrunns Coach Peter Schedlbaur wieder auf Dominic Auger zurückgreifen. Damit hatte er zumindest drei komplette Reihen zur Verfügung. Der auf unbestimmte Zeit erkrankte Matthias Forster war als Beobachter mit auf der Bank und unterstützte den Coach. Dabei starteten die Grafinger stark und mit viel Zug zum Tor in die Partie. Klostersee war von der ersten Sekunde an präsent, doch die Königsbrunner Defensive hielt dicht. In der sechsten Spielminute gingen dafür die Brunnenstädter in Führung, die eine der wenigen Möglichkeiten zum 1:0 nutzten. Auch danach hatten die Gastgeber ein Chancenübergewicht, doch Königsbrunn verteidigte geschickt und stellte die Räume gut zu. Die Schüsse, die das Tor der Brunnenstädter erreichten, wurden vom heute herausragenden Keeper Nico „Hexer“ Hetzel entschärft. In Überzahl konnte Jakub Šrámek in der 15. Spielminute sogar auf 2:0 für Königsbrunn erhöhen, zuvor wurde er von Marc Streicher in Szene gesetzt. Klostersee antwortete mit wütenden Angriffen, doch spätestens bei Keeper Hetzel war Schluss. Mit der Führung ging es dann in die erste Pause. Im mittleren Spielabschnitt machten die Grafinger mächtig Druck. Bei einer angezeigten Strafe für Königsbrunn netzte der 45-jährige Ex-Panther Bob Wren zum Anschlusstreffer für Klostersee ein. Die Gastgeber hielten wieder den Druck hoch, Königsbrunn hatte kaum Chancen und musste sich auf die Defensive konzentrieren. In der 30. Spielminute leistete sich dann Königsbrunns Moritz Lieb ein dummes Foul und kassierte dafür eine Spieldauerstrafe, die Brunnenstädter mussten nun fünf Minuten mit einem Mann weniger spielen. Doch Klostersee verpasste es, weitere Treffer nachzulegen und rannte vergeblich bis zum Drittelende an. Auch im letzten Drittel hielt Klostersee den Druck aufrecht, kurz nach Wiederanpfiff landete dann ein Abpraller im Königsbrunner Tor zum 2:2 Ausgleich. Doch die Brunnenstädter erarbeiteten sich nun auch wieder einige gute Chancen, in Überzahl schoss dann Alexander Strehler zur erneuten 3:2 Führung ein. Nur eine Minute trafen dann aber auch die Grafinger, ebenfalls in Überzahl, zum 3:3 Ausgleich. Bis zum Ablauf der regulären Strafzeit konnte jedoch keine der beiden Mannschaft nachlegen, es ging nun in die fünfminütige Verlängerung. Beide Teams traten nun mit jeweils drei Feldspielern gegeneinander an, doch auch in den Overtime wollte keine Entscheidung fallen. Nun musste das Penaltyschießen entscheiden. Dieses Mal hatte Klostersee das bessere Ende für sich, denn Bob Wren konnte den letzten Penalty für die Grafinger einnetzen. Dabei hatte Königsbrunns Keeper Hetzel zwar richtig reagiert und der Puck traf zunächst den Schoner, rutschte dann aber doch noch unglücklich zum entscheidenden Tor durch. Die Brunnenstädter kassieren somit die zweite Niederlage, nehmen aber verdient einen Punkt aus Grafing mit. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem glänzend aufgelegten Keeper Hetzel kann Königsbrunn auch den zweiten Favoriten lange Zeit ärgern. Klostersee siegt am Ende mit 4:3 und holt sich den vierten Tabellenrang vor Miesbach. Den Brunnenstädtern bleibt nur der elfte Rang und müssen nun am nächsten Wochenende das Punktekonto aufbessern. Königsbrunns Trainer Peter Schedlbauer war nach der Niederlage frustriert, was aber nicht an seiner Mannschaft lag: „Schon wieder waren wir gut im Spiel, und es ist für uns nicht schlecht gelaufen. Zum Schluss sind uns dann mal wieder die Körner ausgegangen, Penaltyschießen scheint momentan auch nicht unsere Stärke zu sein. Ansonsten war es ein gutes Spiel von uns, Klostersee ist natürlich eine Bombenmannschaft. So wie Miesbach ist auch unser heutiger Gegner ganz klar ein Favorit auf die ersten vier Plätze. Nach zwei so schweren Spielen kann man natürlich mit den Ergebnis leben, leider fehlen uns trotzdem die Punkte. Es wird Zeit, dass wie wieder einmal als Sieger vom Eis gehen.“ |
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| HC Landsberg Riverkings 6:4 Sieg gegen Dorfen – leidenschaftlicher Auftritt wird belohnt (BYL) Am vergangenen Wochenende stand für die Riverkings lediglich ein Spiel auf dem Plan. Das für Sonntag terminierte Auswärtsspiel gegen die Wölfe aus Bad Kissingen wurde wegen der nach wie vor fehlenden Halle in Bad Kissingen auf 03.01.20 verschoben. Am Freitag Abend gastierten also beim einzigen Spiel des Wochenendes die Eispiraten aus Dorfen im heimischen Eisstadion. Die 810 Zuschauer dürften dabei ihr Kommen nicht bereut haben. Ihnen wurde ein wahres Spektakel geboten. Der HCL fanden zunächst etwas zögerlich in die Partie und so konnte sich in der 4. Minute Dorfens Kontingentspieler Tomas Vrba auf der rechten Seite durchsetzen und zur 0:1 Führung für die Gäste einnetzen. Zwar erarbeitete sich der HCL in der Folge die eine oder andere Chance, den nächsten Treffer sollte allerdings wiederrum der ESC Dorfen erzielen – Florian Mayer traf in der 14. Minute in Überzahl zum 0:2. Eine Minute später nutze Maxi Raß eine Kontermöglichkeit während einer Wechselphase zum 1:2 Anschlusstreffer. Er wurde dabei vom an diesem Tag stark aufspielenden Marek Charvat mustergültig bedient. In der Folge fanden die Riverkings besser ins Spiel und zwangen die Gäste zu einer Strafe. In der folgenden Überzahlsituation nutzen die Gäste allerdings eine Kontermöglichkeit zur 1:3 Führung. Attenbergers Schuss wurde dabei unglücklich vom eigenen Mitspieler unhaltbar für David Blaschta abgefälscht. Anders als in der vergangenen Saison ab und an der Fall, fielen die Mannen von Coach Fabio Carciola in diesem Spiel nicht konzeptionell auseinander, sondern erarbeiteten sich weiterhin Chance um Chance und so konnte Thomas Fischer acht Sekunden vor dem Drittelende aus schier unmöglichem Winkel das Tor zum 2:3 erzielen. Im zweiten Drittel kamen die Riverkings hochmotiviert aus der Kabine und starten furios in den zweiten Abschnitt. Mit höherem Tempo, mehr Körperspiel und viel Leidenschaft schnürten sie Dorfen minutenlang in deren Drittel ein und zwangen sie immer wieder zu Strafen. Einzig ein Tor wollte zunächst nicht fallen. Der an diesem Tag überragende Dorfener Torwart Simon Freiherr von und zu Frauenberg entschärfte Chance um Chance und so gelang zwar Dennis Sturm in einer 5 gegen 3 Überzahlsituation in der 24. Minute aus einem Meter Entfernung zunächst kein Tor – Dorfens Goalie reagierte hier mit einer schier unglaublichen Parade – eine Minute später war es dann aber soweit. Abermals Sturm traf in einfacher Überzahl zum 3:3 Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt hatte Dorfen dem Landsberger Druck nur noch wenig entgegen zu setzen und so boten sich der stark aufspielenden jungen Truppe um Kapitän Tobias Wedl zahlreiche schön herausgespielte Chancen. Einzige der Überragende Torwart und etwas Glück rettete Dorfen vor weiteren Gegentoren. In der 25. Minute stellte Dorfen den Spielverlauf auf den Kopf. In Landsberger Überzahl trafen sie mit ihrem zweiten Unterzahl zum 3:4. Torschütze war Martin Saluga. Trotz weiterer Chancen konnte Landsberg bis zur Drittelpause nicht zum Ausgleich einnetzen. Vom frenetischen Publikum angefeuert, zeigten die Riverkings auch im letzten Drittel eine überzeugende Leistung. Dorfen hatte jetzt dem Landsberger Druck nichts mehr entgegenzusetzen. Die Folge waren drei weitere Tore für den HCL und einige kleinere Raufereien zwischen einzelnen Spielern. Bereits 40 Sekunden nach Wiederanpfiff traf Marek Charvat zuzm 4:4 Ausgleich. Nach einem Konter reagierte er am schnellsten und drückte den Puck über die Torlinie. Danach dauerte es allerdings bis zur 55. Minute bis Markus Kerber in Überzahl zur 5:4 Führung einnetzte. Jetzt stand die Halle Kopf. Kurz vor Schluss traf Dennis Sturm nach einem feinen Solo zum 6:4 Endstand. Nach dem Spiel äußerte sich Trainer Fabio Carciola stolz über seine Mannschaft: „Ich hatte heute phasenweise Gänsehaut. Die Einstellung der Jungs ist überragend. Wir haben nie aufgegeben und super gekämpft. Wie sich zum Beispiel Marc Krammer in doppelter Unterzahl kurz vor Schlss in die Schüsse geworfen hat, ist wirklich aller Ehren wert. Wir haben heute verdient gewonnen!“ Am nächsten Wochenende werden die Riverkings am Freitag zunächst in Schongau antreten, bevor am Sonntag um 18:30 die Passau Black Hawks im heimischen Eisstadion gastieren. Verzichten müssen sie dabei auf Verteidiger Robin Maag. Er fällt verletzungsbedingt für 2 bis 3 Wochen aus. |
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| EC Pfaffenhofen Knappe Niederlage gegen den Favoriten - IceHogs halten Partie gegen Passau bis zum Schluss offen (BYL) Der EC Pfaffenhofen hat eine Überraschung nur knapp verpasst. Gegen die als Favoriten angereisten EHF Passau mussten sich die Pfaffenhofener nach zähem Kampf erst wenige Sekunden vor Schluss durch einen Treffer ins leere Tor zum 1:3 (0:0, 1:2; 0:1) endgültig geschlagen geben. Auch wenn die Niederlage aus Sicht der Gastgeber etwas unglücklich zustande und man letztendlich mit leeren Händen dastand, blieb doch eine positive Erkenntnis. „Wir haben heute gesehen, dass wir auch mit den Toppteams mithalten können,“ stellte ECP-Coach Chris Heid fest. Und sein Passauer Kollege Heinz Feilmeier, früher selbst in Pfaffenhofen tätig, pflichtete ihm bei. „Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat heute zum ersten Mal auch kämpferisch überzeugt,“ sagte er. Was auch nötig war, denn die junge ECP-Truppe mit nur 14 Feldspielern und etlichen wegen Erkältungen angeschlagenen Spielern angetreten, verlangte den Gästen alles ab. Den Unterschied machten am Ende die Special Teams aus. Denn während bei zahlenmäßigem Gleichstand auf dem Eis die IceHogs über weite Strecken der Partie sogar die aktivere und bisweilen auch bessere Mannschaft waren, nutzten die erfahrenen Black Hawks die wenigen Überzahlmöglichkeiten in der sehr fair geführten Partie eiskalt aus. Im Gegensatz zu den Hausherren, die keines ihrer drei Powerplays nutzen konnten, machten die Niederbayern aus ihren drei Möglichkeiten zwei Treffer. Nach einem dem Spielverlauf bis dahin gerechtem torlosem ersten Drittel, in dem beide Abwehrreihen das Geschehen weitgehend kontrollierten und kaum Torchancen zuließen, gingen die Black Hawks innerhalb von nur zwei Minuten, mit 2:0 ich Führung. .Erst konnte die ECP-Abwehr in Unterzahl einen Querpass durch die Box nicht verhindern und der am langen Pfosten lauernde Petr Sulcik traf zun 0:1 (26.), dann wurde ein Pass von Wayne Grapentine durch einen IceHogs-Verteidiger unglücklich ins eigene Tor abgelenkt (28.) Bei beiden Treffern war der ansonsten sehr stark haltende Philipp Hähl ohne jede Abwehrchance. Danach legten die IceHogs noch einen Gang zu und setzten sich zeitweise minutenlang in der Passauer Verteidigungszone fest. Selbst die dritte Angriffsreihe mit dem etatmäßigen Verteidiger Quirin Oexler als Verlegenheitsstürmer fiel immer wieder durch gelungene Offensivaktionen auf und erhielt dafür vom Trainer ein Sonderlob. Doch der Lohn für die Bemühungen blieb lange aus. Erst zwei Sekunden vor der Pausensirene war Nick Endreß nach einem starken Zuspiel von Marko Babic auf und davon, behielt die Nerven und markierte den Anschlusstreffer. Einen offenen Schlagabtausch bekamen die gut 250 Zuschauer im Schlussabschnitt zu sehen, in dem beide Teams weiter sehr diszipliniert zu Werke gingen und auch zu Chancen kamen, die aber allesamt von beiden Torleuten entschärft wurden. Als Chris Heid dann alles auf eine Karte setzte und Philipp Hähl vom Eis nahm, sorgte Jan Sybek mit seinem Schuss ins verwaiste Gehäuse wenige Sekunden vor Schluss für die endgültige Entscheidung zugunsten der an diesem Abend clevereren Mannschaft. |
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| ERV Schweinfurt Derbysieger Mighty Dogs! (BYL) „Für die Zuschauer war es natürlich gigantisch, es ging hin und her. Mir – und wahrscheinlich auch der Mannschaft – ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass es endlich mal geklappt hat. Schlecht gespielt haben wir bis auf das Spiel gegen Klostersee eigentlich gar nicht. Das ist ein bisschen überbewertet worden. Jetzt haben wir gezeigt, dass wir es besser können und das mit dem Tore schießen klappt auch besser, die neuen Reihen haben sich gefunden.“, war Trainer Michael Dippold froh, dass sich seine Mannschaft für den Kampf mit dem 6:5 Sieg belohnt haben. Die Mighty Dogs waren von der ersten Minute hellwach und legten einen Blitzstart hin. Nach 54 Sekunden ließ Benjamin Dirksen einen Schuss von Marcel Gründer prallen und Jonas Manger verwandelte zum 1:0. „Wenn man nicht nah genug an den Gegenspielern dran steht und vorn Tor letztendlich die Stürmer nicht wegräumt und die die Abstauber da vorne rein machen. Dann passiert genau sowas.“, war der Kissinger Trainer Michael Rosin war mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. Dagegen war der Chefcoach der Mighty Dogs erleichtert, dass die Arbeit der vergangenen Wochen nun Früchte trug: „Im ersten Drittel haben wir endlich aufs Eis gebracht, was wir die ganze Zeit wollten. Wir haben schon öfters schnell nach vorne umgeschaltet, aber die Tore sind halt nicht gefallen. Heute haben wir das Glück gehabt, dass wir die ersten neun Minuten gleich dreimal getroffen haben und endlich auch mal selbst in Führung gegangen sind. Das hat es uns natürlich heute etwas leichter gemacht.“ Auch wenn Anton Seewald in der sechsten Minute vorerst zum 1:1 ausglich, ließen die Mighty Dogs nicht nach und machten weiterhin Druck auf das Tor der Wölfe. Keine anderthalb Minuten nach dem Ausgleich netzte Daniel Tratz einen Abpraller zur 2:1 Führung für die Mighty Dogs ein. Und Jonas Manger fälschte in der neunten Spielminute einen Schuss von Lukas Kleider in die Maschen ab. Nach der Drittelpause fanden die Kissinger Wölfe besser ins Spiel und erzielten im Powerplay das 3:2 durch Christian Masel (27.). Doch ebenfalls in Überzahl stellten die Mighty Dogs den Abstand wieder durch ein weiteres Tor von Jonas Manger wieder her. Im letzten Drittel wurde es dann noch einmal richtig spannend. „Leider haben wir es uns kurzzeitig selber schwer gemacht, aber wir haben den Willen und den Ehrgeiz gehabt das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen.“, so Jonas Manger, der am Ende mit seinen drei Toren einen erheblichen Anteil am Schweinfurter Derbysieg hatte. Doch bis es soweit war, war der Weg schwer. Denn nach 43 Sekunden erzielte Mikhail Nemirovsky aus dem Gewühl vor dem Schweinfurt Tor heraus das 4:3. Nachdem die Mighty Dogs ihre eigenen Powerplays nicht nutzen konnten, kassierten sie dann in Unterzahl den Ausgleichstreffer durch Anton Seewald (48.). Viel mehr Spannung und Nervenkitzel konnten sich die 1004 Zuschauer auf den Rängen nicht wünschen. Nach einen Monstersave von Kevin Kessler konnten die Mighty Dogs in der 51. Minute durch Jonas Manger wieder in Führung gehen. Aber keine zwei Minuten später stand es durch einen Treffer von Jona Schneider wieder Unentschieden. Pünktlich zu Beginn der letzten beiden Spielminuten fiel dann erneut der Führungstreffer der Mighty Dogs durch Jeff Murray. Das 6:5 konnten die Schweinfurter dann nach zwei Strafzeiten gegen die Kissinger Wölfe geduldig runterspielen und den Sieg im Derby verdient einfahren. Positiv hervorheben musste Michael Dippold in der Pressekonferenz die Leistung der Youngsters im Team. „Wir haben insgesamt fünf U18 Spieler dabei und wenn ich seh, was der Lucas Kleider heute abgeliefert hat, dann muss ich meinen Hut ziehen. Ich möchte meinen Weg da weitergehen, die kriegen von mir ihre Chancen.“ Daher wurde Lukas Kleider nach dem Spiel auf Schweinfurter Seite auch zum Man oft he Match gewählt: „Das ist ein schönes Gefühl, aber viel wichtiger ist, dass WIR als Mannschaft ein gutes Spiel gemacht haben. Es war eine geile Stimmung auf den Rängen.“ |
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| EHC Waldkraiburg EHC holt Punkt in Miesbach (BYL) Ein wahrlich spannendes Eishockeyspiel ging am Sonntagabend in Miesbach zu Ende. Dieses Spiel hatte wirklich alles was eine Partie dieser Sportart ausmacht: Drei torreiche Spielabschnitte, einen Faustkampf auf dem Eis, eine spannende Verlängerung und leider das schlechtere Ende für Waldkraiburg im anschließenden Penaltyschießen. Dennoch, mit einer vier-Punkte-Ausbeute aus diesem Wochenende kann man nicht nur zufrieden sein, sondern auch weiterhin den ersten Platz in der Eishockey Bayernliga behaupten. Das torreiche erste Drittel begann, ganz gegen den Trend der letzten Spiele, mit einem Tor für Waldkraiburg. Nachdem Miesbachs Topscorer Bohumil Slavicek in der siebten Minute wegen Beinstellens eine Strafe absitzen musste, durfte er nur 24 Sekunden später wieder am Spielgeschehen teilnehmen. Der Löwe Tomas Rousek konnte, auf Zuspiel von Thomas Rott und Mathias Jeske, das Spielgerät im Kasten von Anian Geratsdorfer unterbringen. Die Freude darüber währte nur rund drei Minuten. Saß er eben noch auf der Strafbank, so zeigte Slavicek nun was er eigentlich in Miesbach macht und gleicht, auf Pass des neuesten Miesbachers Dusan Frosch zum 1:1 aus. Nur zwei Minuten später war es erneut Slavicek, der den Löwen nun einen Rückstand bescherte, nun stand es 2:1 und man rannte erneut einem Rückstand hinterher. Dann kam die 16. Spielminute. Zuerst ist es Josef Straka, der nach Zuspiel von Rousek und Wagner die Scheibe zum 2:2 einschiebt, nur 38 Sekunden später ist es Miesbachs Grabmaier, der zum 3:2 Pausenstand erhöht. Der zweite Durchgang ist dann weniger von Toren, allerdings mehr von Strafen geprägt, diese vor allem auf der Seite der Löwen. So eröffnet Kevin Schneider das heitere Strafbanksitzen in der 25. Spielminute. Eben diese Überzahl nutzt der TEV in Form von Maximilian Hüsken und erhöht den Spielstand auf 4:2. Die Löwen hingegen verlieren nicht den Kopf, wenn sie in Rückstand geraten, im Gegenteil, fast kann man das Gefühl haben, dass sie diese Rückstände erst richtig anspornen und sie noch einmal das Letzte aus sich herauskitzeln können. In der 32. Spielminute ist es dann Thomas Rott, der auf Zuspiel von Jeske und Straka den Stand auf 4:3 verkürzt. In der Folge sollten noch viele Strafzeiten gegeben werden, zweimal waren die Löwen dabei sogar mit einer 5-gegen-3-Unterzahl konfrontiert, aber auch hier zeigt sich der Wille zum Kampf, man riskiert hier sogar seine körperliche Unversehrtheit indem man sich in Schüsse wirft, die eigentlich nicht dafür gemacht sind um auf menschliche Körper zu treffen. Das Resultat hieraus: Es bleibt bis zum Ende des Drittels beim 4:3 für den TEV. Fast 14 Minuten müssen die Zuschauer im dritten Spielabschnitt warten bis sie einen weiteren Treffer zu sehen bekommen und das obwohl es Chancen auf beiden Seiten gab. Erneut war es der starke Slavicek, der auf Zuspiel von Feuerreiter auf 5:3 erhöhen konnte. Möglicherweise wähnte man sich auf Seiten der Miesbacher schon ein bisschen zu sehr als Sieger. In diese Phase stieß der EHC gekonnt hinein und schaltete noch einmal einen Gang nach oben. Zuerst war es Dennis Ladigan, der in der 56. Minute, auf Pass von Nico Vogl und Christof Hradek, nicht nur das 5:4, sondern auch seinen ersten Saisontreffer markieren konnte. Dann war es die Nummer 88 Nico Vogl selbst, der dem TEV drei Minuten vor Ende noch das 5:5 und somit die Overtime bescherte. In besagter Nachspielzeit passierte tormäßig nicht viel. Erneut konnte sich Waldkraiburg gegen eine Unterzahlsituation behaupten, nachdem Mathias Jeske wegen Beinstellens vom Felde verwiesen wurde. Es musste also das Penaltyschießen entscheiden. Lange Rede, kurzer Sinn, Waldkraiburgs Schützen hatten hierbei kein Glück, Miesbachs Maximilian Hüsken schon und somit trennten sich beide Teams mit einem 6:5 n.P. Das nächste Heimpiel der Löwen findet am kommenden Freitag, 18.10.2019 um 20:00 Uhr in der Raiffeisen-Arena, gegen den Tabellensechsten TSV Peißenberg statt, bevor es am Sonntag darauf zum EHC Königsbrunn geht. |
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| ESV Buchloe Mühevolle aber erfolgreiche Premiere - ESV Buchloe besiegt Fürstenfeldbruck zum Punktspielstart (BLL) Mit einem Heimsieg sind die Buchloer Piraten am frühen Sonntagabend in die neue Landesliga-Spielzeit gestartet. Der hart erarbeitete 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) Erfolg gegen den EV Fürstenfeldbruck war dabei aber vermutlich mühsamer, als es den Gennachstädtern wohl lieb gewesen wäre. Denn während die Gäste in der Vorbereitung vor wenigen Wochen noch klar mit 9:2 den Kürzeren zogen, war das Match dieses Mal deutlich umkämpfter und somit enger. Dennoch waren sich beide Trainer nach der Schlusssirene einig, dass der Auftaktsieg des ESV am Ende dennoch hochverdient war. Von Beginn entwickelte sich ein eher zäher Kampf beider Teams, der sich die kompletten 60 Minuten fortsetzen sollte. Zwar war ESV-Trainer Christopher Lerchner mit dem Startdrittel seiner Mannen noch zufrieden, doch schon hier zeigte sich, dass die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte. Und dieses Manko sollten die Freibeuter auch im Laufe der Partie – trotz zahlreicher Torgelegenheiten – nicht abstellen können. Ein Grund dafür war sicherlich auch der bärenstark aufgelegte Gäste-Tormann Valentin Mohr, der einen absoluten Sahnetag erwischt hatte. Andererseits ließen die Hausherren aber auch die letzte Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor vermissen, weswegen trotz optischer Überlegenheit nach 20 Minuten nur eine 1:0 Führung auf der Anzeigentafel zu Buche stand. Diese hatte Maximilian Schorer nach 14 Minuten erzielt, als die Fürstenfeldbrucker nach einer Unterzahl gerade wieder komplett waren. Zuvor hatten Marc Barchmann mit einem Pfostenschuss noch die gefährlichste und zwingendste Aktion (5.) gehabt. Nachdem die Buchloer gegen Drittelende noch eine gut einminütige doppelte Unterzahl unbeschadet überstanden hatten, kam man im Mittelabschnitt nochmals mit etwas mehr Dampf aus der Kabine. Der Lohn war der schnelle zweite Treffer, der bei angezeigter Strafzeit gegen die Gäste fiel. David Vycichlo hatte im Nachsetzten nach beharrlicher Vorarbeit von Alexander Krafczyk zum 2:0 getroffen (24.) und somit für etwas mehr Ruhe gesorgt. Ganz wollte der Knoten in der Offensive dadurch aber auch in der Folge nicht platzen. So vergab Marco Göttle gleich zweifach in aussichtsreicher Position (29.) und Benedikt Bauer fand im weiterhin wachsamen Mohr seinen Meister (37.). Während es offensiv also weiter eher zäh lief, konnten die Piraten zumindest Hinten den Laden weiter diszipliniert dichthalten. „Hier sind wir defensiv weiter gut gestanden, sodass wir aus dem Spiel heraus bis auf die Unterzahlspiele sehr wenig zugelassen haben“, bescheinigte Lerchner seinen Schützlingen im Abwehrverbund ein gutes Fazit. Auch im letzten Durchgang änderte sich nicht all zu viel. Fürstenfeldbruck riskierte zwar nun offensiv ein klein wenig mehr, doch die Hintermannschaft um den stets sicher wirkenden ESV-Schlussmann Johannes Wiedemann sollte auch hier nicht zu überwinden sein. Dennoch sei es weiterhin knapp und eng gewesen, auch weil die Gäste weiter gut standen und den Buchloern vor dem Tor immer noch das Leben schwer machten – so das Resümee der beiden Trainer. Und wer weiß was passiert wäre, wenn den Fürstenfeldbruckern doch noch der Anschluss geglückt wäre. Soweit kam es allerdings nicht, auch weil die Buchloer immer bemüht blieben und nach gut 56 Minuten endgültig den Deckel drauf machten. Nachdem Simon Beslic Augenblicke zuvor noch am Außenpfosten gescheitert war, erzielte der Verteidiger mit einer Bogenlampe das 3:0, bei der der Puck über den machtlosen EVF-Keeper ins Tor trudelte. Am Ende konnten sich die Piraten somit über einen zwar mühsamen, aber dennoch souveränen und verdienten Auftaktsieg und Shutout freuen, der die ersten drei Punkte auf das Punktekonto bringt. |
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| Landesliga Baden-Württemberg |
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| 1.CfR Pforzheim Bisons besiegen die Mad Dogs deutlich (LLBW) Die Pforzheim Bisons besiegen zum Heimauftakt gegen die Mad Dogs Mannheim 1b klar mit 6:0 (2:0/1:0/3:0). Das erste Bully war Frank Fillbrunn vorbehalten. Der für den Sport zuständige Bürgermeister machte seine Sache bei seinem ersten Stadionbesuch des Eishockeys gut, denn er gleitete sicher auf dem Glitzerparkett zum Bullypunkt. Die Gäste aus der Kurpfalz hatten keinen guten Start, denn bereits nach einer Minute schickten die beiden Unparteiischen einen Mannheimer in die Kühlbox. Die Bisons machten auch viel Druck, doch der Puck wollte zunächst nicht über die Linie. Im zweiten Powerplay nutzten die Bisons den Platz und netzten durch Martin Juricek zur verdienten Führung ein (6.). Die Bisons machten weiterhin viel Druck, so dass Juricek nur drei Minuten später das 2:0 erzielen konnte. Die Mad Dogs konnten sich bei ihrem Goalie, Philipp Jandura, bedanken, dass sie nicht mehr Tore schlucken mussten. Die erste nennenswerte Chance der Gäste konnte Tobias Nuffer im Kasten der Bisons sicher mit dem Schoner abwehren. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Mannheimer durch ein Powerplay besser ins Spiel, doch die besten Einschussmöglichkeiten konnte Nuffer vereiteln. Bei einem satten Schuss aus dem Hintergrund wollten die Gäste schon jubeln, die Scheibe wollte allerdings nicht über die Linie, so dass es zunächst bei der 2:0-Führung für die Bisons blieb. Auch in Unterzahl blieben die Bisons gefährlicher, Martin Juricek hatte die größte Möglichkeit bei einem Konter das dritte Tor zu erzielen. Im Powerplay war es dann soweit, nach einem guten Zuspiel von Sidney Körper zog der ehemalige DEL-Profi Patrik Vogl von der blauen Linie ab und traf zum 3:0 (32.). Kurz vor der zweiten Pause waren es Juricek und Körper, die in Unterzahl das nächste Tor verpassten. Im Schlussabschnitt wurde die Partie etwas zerfahren, denn trotz der sicheren Führung mussten die Bisons häufig auf der Strafbank platznehmen. Allerdings kamen die Mannheimer selbst bei doppelter Überzahl nicht an Tobias Nuffer vorbei. Knapp fünf Minuten vor dem Ende konnte auch Steffen Bischoff treffen uns erhöhte auf 4:0. 70 Sekunden vor Schluss zauberten die Bisons auf dem eigenen Eis, denn einen tollen Spielzug von Juricek und Bischoff veredelte Nico Nellissen zum 5:0. Selbst damit gaben sich die Bisons nicht zufrieden und so traf drei Sekunden vor der Schlusssirene Vladimir Viller zum 6:0-Endstand. Bürgermeister Frank Fillbrunn meinte nach dem Spiel: „Es war ein tolles und schnelles Spiel, vor allem im ersten Drittel. Mir hat es viel Spaß gemacht und ich kann nur jedem empfehlen, sich ein Spiel der Bisons live anzuschauen. Die Stimmung war toll, ich werde auf jeden Fall wiederkommen.“ Bei den Heimspielen der Bisons wird durch eine Tombola die Jugend unterstützt. Die Firma Delker Optik verlost so bei jedem Heimspiel ein Gutschein im Wert von 100,00 Euro. Dazu werden auch Dauerkarten für die Bisons verlost. Die ersten Gewinner wurden durch Bürgermeister Frank Fillbrunn gezogen: Nikita Ivanchikov (Gutschein + 2 Dauerkarten), Jörg Maschek (2 Dauerkarten) und Johannes Baehr (1 Dauerkarte) Am kommenden Sonntag, 20.10.2019 geht’s für die Bisons auswärts weiter, dann treten sie bei der TSG Reutlingen an. Das nächste Heimspiel steht am Sonntag, 27.10.2019 um 19:00 Uhr gegen die ESG Esslingen an. |
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| Regionalliga West |
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| EG Diez-Limburg Rockets bauen Siegesserie aus (RLW) Dinge, die man einfach nicht gerne tut: Zum Zahnarzt gehen, Apfelkuchen ohne Schlagsahne essen, Eishockey spielen müssen gegen die Dinslaken Kobras. Es war das erwartet schwere Spiel für die EG Diez-Limburg in der Regionalliga West. Die Rockets sind seit dem ersten Spieltag die Gejagten in dieser Liga. Und wenn die Kobras eines können, dann ist es genau das: den Gegner jagen und die vermeintlich Großen ärgern. Dass die Rockets unter dem Strich einen hart umkämpften 6:5 (3:1, 2:3, 1:1)-Sieg einfahren konnten, war der hohen Qualität im EGDL-Kader geschuldet - und einem überragenden Tobias Schwab im Sturm. „An solchen Abenden lernst du mehr, als wenn du dein Spiel mit 9:1 gewinnst“, fasste Rockets-Trainer Frank Petrozza den packenden Eishockeyabend kurz und bündig zusammen. Natürlich sind Kantersiege auch was Feines, aber ein solches Spiel - von der ersten bis zur letzten Sekunde umkämpft - macht dann doch eine ganze Ecke mehr Spaß. Zum ersten Mal in der laufenden Saison musste sich die EGDL bei einem Eishockeyspiel so richtig strecken, durfte sich am Ende zudem über das bessere Ende freuen. Und auch der Start war nicht schlecht: Als Tobias Schwab seine Mannschaft im ersten Powerplay in Führung schoss (3.), schien alles seinen erhofften und von manchen auch erwarteten Verlauf zu nehmen. Das Kontertor von Jesse Parker (10.) nach Diezer Scheibenverlust an der gegnerischen blauen Linie hatte zu dem Zeitpunkt maximal den Wert eines Ausrutschers. Zumal die Rockets nachlegten: Tobias Schwab (17.) und Jamie Hill (20.) erhöhten bis zur ersten Pausensirene auf 3:1. Dinslaken schien einfach nur ein weiterer Gegner zu sein auf dem Weg, die eigene Statistik auf fünf Saisonsiege auszubauen. Doch die Kobras setzen sich für eine solche Statistenrolle in der Regel nicht in den Mannschaftsbus. Und auch am Sonntagabend war die Messe noch lange nicht gelesen. Dinslaken ist in der Lage im Spiel eine feine Mischung zu finden aus giftigem Zweikampfverhalten, speziell vor dem eigenen Tor, aber auch technisch ansehnlichem Offensivspiel. Wenn zudem Keeper Marvin Frenzel einen überragenden Abend erwischt, dann kann das schon mal in einem richtig tollen Eishockeyabend enden. Frenzel, im Skaterhockey-Leben Keeper bei den von Petrozza trainierten Rockets in Essen, hatte sich für das Duell mit „seinem“ Coach einen Sahnetag freigehalten. Petrozza: „Wir hatten 10 bis 12 hochkarätige Chancen, aber Marvin hat einfach alle gehalten.“ Beide Trainer lobten nach der Partie aber nicht nur Frenzel, sondern auch Rockets-Keeper Jan Guryca. „Ohne diese beiden Keeper endet das Spiel wahrscheinlich 11:10“, flachste Dinslakens Trainer Milan Vanek. Dessen Mannschaft schaffte im zweiten Drittel gleich mehrfach den Ausgleich: Martin Benes in Überzahl (23.) und Philipp Heffler (27.) glichen zum 3:3 aus. Nachdem Kevin Lavallee (33.) im Powerplay die EGDL wieder in Führung brachte, antworteten die Kobras mit dem 4:4 von Benes (35.). Gut nur, dass Tobias Schwab in stoischer Ruhe dem Spiel seinen Stempel aufdrückte und noch vor der zweiten Pause auf 5:4 erhöhte (38.). Doch ein Spiel gegen Dinslaken geht am Ende nicht einfach so gut aus, ein bisschen Drama gehört schon auch noch dazu: Im Powerplay glichen die Kobras spät zum 5:5 aus (58., Philipp Heffler), ehe sie kurz vor Schluss in Unterzahl das entscheidende 5:6 kassierten durch Jamie Hill (59.). Schön, dass es genau solche hart umkämpften Partien gibt in der Regionalliga. Und auch wenn die Kobras keine Punkte mit nach Hause nahmen, Lob gab es reichlich - von allen Seiten. „Respekt für diese Leistung an Milan und seine Mannschaft“, sagte Frank Petrozza. „Wir wussten, dass sie niemals aufgeben würden. Kompliment an die Kobras, die uns alles abverlangt haben. Für unsere Mannschaft war das ein weiterer wichtiger großer Test, bevor am nächsten Freitag der Meister aus Herford nach Diez kommt.“ Milan Vanek verteilte Glückwünsche an die EGDL und Coach Petrozza: „Wir wollen die Großen ein bisschen ärgern, mit Ergebnissen wie heute Abend sind wir davon nicht weit entfernt. Mit ein bisschen Glück hätten wir auch in Führung gehen können. Aber es war ein tolles Spiel, was wollen die Zuschauer mehr?“ Für die Rockets war es der fünfte Sieg im fünften Saisonspiel. Fehlt noch eine Mannschaft, gegen die man bisher noch nicht gespielt hat: Herford. Die Ice Dragons haben das Wochenende mit Siegen gegen Hamm und in Neuwied ebenfalls mit maximaler Punktausbeute beendet - da wartet ein echter Kracher auf den Heckenweg (Freitag, 18. Oktober, 20.30 Uhr, Eissporthalle Diez). |
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| EHC Neuwied Bären Der EHC holt gegen Herford nur den Fair-Play-Preis (RLW) Da fuhr Killian Hutt der Schock in die Glieder, als er in der Gästekabine des Neuwieder Icehouses seine Tasche öffnete, die Schlittschuhe rausholen wollte und die für einen Eishockeyspieler unverzichtbaren Utensilien vergeblich suchte. Der Torjäger des Herforder EV hatte seine Kufen daheim stehen lassen. Die Rettung kam aus der Kabine gegenüber. Die Neuwieder halfen dem HEV-Angreifer mit dem Ersatzschuhwerk von Patrick Morys in Größe 6,5 aus. Und genau mit diesen unter den Sohlen erzielte der Kanadier zwei Tore, bereitete zwei weitere vor und war damit an allen Treffern der Gäste beteiligt. Der Fair-Play-Preis dieser Begegnung in der Regionalliga-West ging an Neuwied, die drei Punkte sicherten sich die Ice Dragons durch einen verdienten 4:1-Sieg. So nahm Trainer Carsten Billigmann bei der Pressekonferenz „ziemlich angefressen“ Platz und musste konstatieren: „Wir zeigten kein Körperspiel, hatten Passprobleme im Spielaufbau und entwickelten zu wenig Zug in Richtung des gegnerischen Tores. Heute riefen wir nicht das ab, was wir eigentlich können. Es stand eine andere Mannschaft auf dem Eis.“ Die geriet schon in der zweiten Minute in Rückstand, als Hutt zum ersten Mal Morys‘ Schuhe auf Geschwindigkeit brachte, zwischen den EHC-Verteidigern hindurch entwischte und mit einem Flachschuss zum 0:1 traf. Neuwied kam partout nicht ins Spiel. Wegen eigener Unzulänglichkeiten, aber auch wegen einer guten Raumaufteilung des Meisters. „Wir standen in der Abwehr sehr gut, haben nicht viel zugelassen und unser Torhüter erwischte einen starken Tag“, freute sich Trainer Jeff Job. Der 0:1-Zwischenstand war nach 20 Minuten genauso leistungsgerecht wie das 1:3 nach 40. Durch Stephan Fröhlich (22.) und Kevin Wilson (23.) kamen die Gastgeber kurz nach der ersten Pause zwar endlich zu ihren ersten guten Möglichkeiten, die aber verpufften. Herford blieb überlegen und erhöhte durch einen Schlagschuss von Guillaume Naud in doppelter Überzahl auf 0:2 (28.). Mehr oder weniger aus dem Nichts fiel dann doch der Anschluss. Dem HEV unterlief hinter dem eigenen Tor einer von wenigen Fehlern, und Jeff Smith verwertete die Vorarbeit von Maximilian Wasser (39.). Genauso überraschend wie das Tor fiel, so kurz bestand auch nur die Hoffnung, jetzt vielleicht den Weg in die Partie gefunden zu haben. 74 Sekunden nach Smiths Jubel legte Damian Martin im Powerplay nach (40.). Das letzte Drittel war insgesamt noch das beste des EHC, aber aus allen Bemühungen sprang nichts heraus. Vereinzelte Chancen ja, viel häufiger waren die Offensivbemühungen aber zu kompliziert, die Schüsse wurden geblockt oder verfehlten das Ziel. Dass Hutt in der 60 Minute noch ins leere Tor traf, war nur noch für die Statistik interessant und machte die besondere Geschichte mit den Schlittschuhen aus der Kabine gegenüber rund. |
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| Ratinger Ice Aliens „Letztes Aufgebot“ dreht das Spiel gegen Neuss (RLW) Die Vorzeichen waren am Sonntag nicht gut, neben einigen Grippekranken und sich im Vaterschaftsurlaub befindlichen Spielern, musste Trainer Andre Fuchs noch auf Thomas Dreischer und Tim Brazda verzichten, die am Freitag in Hamm eine Spieldauerstrafe kassierten. Dennoch legten die Ice Aliens wie die Feuerwehr los und nutzen in der 3.Spielminute das erste Überzahl zur 1:0 Führung durch Ben Busch. Noch im ersten Drittel verspielten die Ratinger jedoch die Führung und Neuss lag mit 1:2 in Führung. Groß war der Jubel auf den Rängen, als Christoph Köster auf Zuspiel von Tobias Brazda in Unterzahl zu beginn des 2.Drittels zum 2:2 ausgleichen konnte. Leider hatte diese Führung nicht einmal eine Minute Bestand und weitere 42 Sekunden später lagen die Gäste sogar mit 2:4 in Führung. Alex Brinkmann verkürzte dann auf 3:4 und Bineschpayouh nutzte kurz vor Drittelende eine Unaufmerksamkeit der Aliens und brachte die Gäste erneut mit zwei Toren in Führung. Im letzten Drittel kämpfte sich die Ratinger Rumpftruppe zurück ins Spiel und spätestens nach der Matchstrafe gegen den Neusser Busse, dem ein Foul gegen Dennis Fischbuch voran ging, war der Glaube an die Chance an diesem Abend zurück. Die Aliens glichen durch zwei Powerplay Tore aus, Torschützen waren Scharfenort und Metelkov. Trotz hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten fiel in der regulären Spielzeit aber kein weiteres Tor mehr. Die nun folgende Verlängerung war nach den neuen Regularien mit 3-3 Spielern zu spielen und dauert maximal 10 Minuten. Durch die Strafzeit gegen Lorenzo Maas begann die Verlängerung jedoch mit 3-4 Spielern. Nachdem einige brenzlige Situationen überstanden waren, schnürten die Aliens die Gäste meist in deren Drittel ein, vergaben aber viele gute Chancen. Im Gegenzug konnte Neuss immer mal wieder gefährliche Konter setzen, aber Felix Zerbe im Ratinger Gehäuse lieferte erneut eine großartige Leistung ab und verhinderte einen Treffer. Riesig war der Jubel in der Eishalle, als Dominik Scharfenort 28 Sekunden vor Ende der Verlängerung der erlösende Siegtreffer gelang. Die Leistung der Ice Aliens ist umso höher zu bewerten, wenn man bedenkt, dass fünf der sechs Stürmer aus den beiden ersten Reihen nicht aufliefen oder im Spiel ausfielen. Nächster Gegner sind am kommenden Freitag um 20:00 am Ratinger Sandbach die Dinslakener Kobras |
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| Regionalliga Ost |
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| ELV Niesky Herbe Niederlage in Berlin (RLO) Ihr zweites Saisonspiel bestritten die Tornados am Sonnabend, den 12.10.2019 bei FASS Berlin. Allerdings fehlten im Kader der Nieskyer Daniel Wimmer, Sven Becher, Jörg Pohling, Lukas Wehlam, Eric Girbig sowie Markus Fabian und Lars Morawitz. Das blieb nicht ohne Folgen. Leider endete die Partie mit einer klaren Niederlage von 5:1 (2:1; 2:0; 1:0) für die Tornados. Das erste Drittel war relativ ausgeglichen. Nach dem ersten Gegentor konnte Philip Riedel in der 15. Minute noch ausgleichen. Doch danach kam der Einbruch. Im eigenen Drittel ging gar nichts mehr. Kein gutes Zusammenspiel nach vorne und die nur wenigen Torchancen blieben ungenutzt. |
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| Schönheider Wölfe Wölfe mit klarem Sieg gegen Berlin Blues (RLO) Nach der knappen 3:5-Niederlage am Samstag gegen den ECC Preussen Berlin stand am Sonntag das zweite Spiel des Hauptstadt-Wochenendes gegen die Berlin Blues für die Schönheider Wölfe an. Da beide Mannschaften ihre Spiele am Vortag verloren hatten, war die Frage, welches Team die Niederlage besser weggesteckt hatte. Es war das Team von Coach Sven Schröder, welches die Partie am Ende klar und deutlich mit 11:3 (4:1, 3:2, 4:0) für sich entscheiden konnte. Schon in den Anfangsminuten war das schwere Spiel gegen die Preussen bei den Wölfen aus den Beinen, denn es waren gerade 184 Sekunden gespielt, da führten die Gäste durch Tore von Martin Trapl und Florian Heinz bereits mit 2:0. In der 11. Minute war es erneut Florian Heinz, welcher in Überzahl zunächst auf 3:0 und keine zwei Minuten später Robert Horst auf 4:0 erhöhte. Der Gegentreffer zum 4:1 durch Blues-Stürmer Gino Kinder war schon zu diesem Zeitpunkt nur Ergebniskosmetik. Zwar kamen die Blues im Mittelabschnitt etwas besser in die Partie, doch insgesamt ließen die Wölfe auch da nicht viel anbrennen und untermauerten ihre klare Führung nur 15 Sekunden nach Wiederbeginn mit dem 5:1 durch Florian Heinz. Als Berlin durch Marcel Hermle auf 5:2 (25.) verkürzte, war es nur vier Minuten später Lukas Lenk, welcher mit dem 6:2 (30.) den alten Abstand wieder herstellte. Auch das 6:3 (39.) von Berlins Rick Giermann wurde sofort mit dem 7:3 (40.) durch Petr Kukla beantwortet. Für die tapfer kämpfenden Blues war dann im Schlussdrittel gar nichts mehr zu holen. Durch vier weitere Tore von Florian Heinz (40.), Petr Kukla (46./48.) und Martin Trapl (56.) gewinnen die Wölfe bei den Berlin Blues am Ende klar und deutlich mit 11:3 (4:1, 3:2, 4:0) und traten die Heimreise ins Erzgebirge mit drei wichtigen Punkten im Gepäck an. Als besonders treffsicher erwies sich am Berlin-Wochenende Florian Heinz, welchem in den beiden Spielen gegen die Preussen und Blues insgesamt sechs Treffer und drei Vorlagen gelangen. Das nächste Meisterschaftsspiel steht für die Wölfe am kommenden Sonntag, dem 20.10.19, um 17:00 Uhr an. Zu Gast im Wolfsbau ist dann der ESC Dresden. |
| Montag 14.Oktober 2019 | www.icehockeypage.de | ||
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