IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Freitag 29.Dezember 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.
Deutscher Eishockey Bund
U18-Nationalmannschaft gewinnt auch Spiel zwei
(DEB) Die U18-Nationalmannschaft gewinnt auch das zweite Spiel des 5-Nationen-Turniers in Zuchwil (Schweiz) mit 4:3 (1:1; 3:1; 0:1) gegen die Tschechische Republik. Die dritte Partie findet heute um 15.00 Uhr gegen die Slowakei statt.
Frank Fischöder: „Wir haben heute eine kämpferisch sehr starke Leistung mit Einsatz und Herz gezeigt, speziell in den vielen Unterzahlsituationen. Auch im Fünf gegen Fünd waren wir die bessere Mannschaft.“
U16-Nationalmannschaft muss sich Finnland geschlagen geben
Die U16-Nationalmannschaft muss sich Finnland im ersten Spiel des 4-Nationen-Turniers in Wetzikon (Schweiz) mit 0:4 (0:1; 0:2; 0:1) geschlagen geben. In der zweiten Partie trifft die DEB-Auswahl um Trainer Stefan Mayer heute um 14.00 Uhr auf die Slowakei.
Düsseldorfer EG
0:4! Glatte und verdiente Niederlage in Ingolstadt
(DEL) Erneut hat die Düsseldorfer EG eine gute Leistung im Spiel danach nicht bestätigen können. Nach dem Heimerfolg gegen Iserlohn am Dienstag verliert sie in der vorletzten Begegnung des Jahres beim ERC Ingolstadt mit 0:4 (0:1, 0:1, 0:2) und zeigte dabei kein gutes Spiel.
Krefeld Pinguine
Sport1 benennt Free-TV-Fahrplan bis zu den Playoffs
(DEL) Der Free-TV-Fahrplan von SPORT1 bis zu den DEL-Playoffs 2017/18 steht: Der Medienpartner der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat alle Sendetermine bis zum Ende der aktuellen Hauptrunde bekannt gegeben. Demnach wird Deutschlands führende 360°-Sportplattform ab Mitte Januar insgesamt weitere sieben DEL-Begegnungen live übertragen. Den Anfang macht am Sonntag, 21. Januar, das Bayern-Derby zwischen den Straubing Tigers und Meister EHC Red Bull München (17.00 Uhr). Auch die Krefeld Pinguine sind mit einer Partie Anfang Februar vertreten.
Die SPORT1-Sendetermine bis zum Ende der Hauptrunde im Überblick:
Sonntag, 21. Januar (17:00 Uhr): Straubing Tigers – EHC Red Bull München
Dienstag, 23. Januar (19:30): Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg
Sonntag, 28. Januar (17:00): THOMAS SABO Ice Tigers – Eisbären Berlin
Dienstag, 30. Januar (19:30): Adler Mannheim – EHC Red Bull München
Freitag, 2. Februar (19:30): Krefeld Pinguine – THOMAS SABO Ice Tigers
Mittwoch, 28. Februar (19:30): Augsburger Panther – Fischtown Pinguins
Sonntag, 4. März (14:00): wird noch bekannt gegeben
Bayreuth Tigers
Späte Gegentore besiegeln die bittere Niederlage für die Tigers
(DEL2) Wie bereits gegen Kassel konnte Sergej Waßmiller auf vier Angriffsreihen zurückgreifen, die nur an einer Stelle verändert wurden: Luca Gläser rutschte zu Eric Chouinard und Anthony Luciani, Valentin Busch im Gegenzug zu seinem Bruder Sebastian und Andreas Geigenmüller.
Beiden Teams war die Bedeutung des Spiels von Beginn an anzumerken, wobei die Gastgeber den deutlich besseren Start erwischten und die Tigers unter Druck setzten. Bereits in der 4. Spielminute hatten die Teufel die große Führungschance, doch McNamees Schuss landete an der Querlatte. Erst nach gut 10 Minuten konnten sich die Tigers aus der Umklammerung befreien und ebenfalls zu Chancen kommen. Timo Gams (18.) besorgte dann mit seinem ersten Treffer für Bayreuth die etwas glückliche Pausenführung, nachdem Mathias Müller zunächst nur den Pfosten getroffen hatte. Sekunden vor der Pause hatten die Gastgeber noch die große Ausgleichschance, konnten diese aber nicht nutzen.
Im zweiten Abschnitt waren die Tigers besser im Spiel kamen durch S. Busch, Chouinard und Gams zu einigen Torchancen. Im ersten Powerplay für Bayreuth musste man bei einem Break der Gastgeber zunächst zittern, auf der anderen Seite bugsierte aber Valentin Busch einen misslungenen Chouinard-Schuss über die Linie (31.). Sergej Stas nach einem Abspielfehler (37.) und Luciani bei einem 2 auf 1-Konter (38.) hätten sogar noch erhöhen können. Defensiv standen die Tigers gut, Martins Raitums war ein starker Rückhalt und entschärfte einige Chancen der Gastgeber, die immer wieder gefährlich vor seinem Tor auftauchten.
Ein Pfostentreffer von Chouinard (41.) und eine Chance von V. Busch (46.) ließen weiter auf den so wichtigen Auswärtssieg hoffen. In Minute 47 war es dann aber doch passiert: Zunächst konnten die Tigers mit vereinten Kräften den Gegentreffer verhindern, doch in der Folge wurde Nauheims Livingston vor dem Tor bedient und musste nur noch einschieben. Diesen Wirkungstreffer musste man auf Bayreuther Seite erstmal verdauen und just, als man sich nach einigen Minuten etwas befreien konnte, schlugen die Gastgeber erneut zu: Radek Krestan bediente von hinter dem Tor erneut Livingston, der eiskalt verwandelte. Raitums war bei beiden Treffern ohne Chance. Nur gut 40 Sekunden später klaute Leon Niederberger Felix Linden die Scheibe und zog vors Tor, wo er den Puck durch die Beine von Raitums einschieben konnte. Zwar bäumten sich die Tigers noch einmal auf, bekamen auch noch eine Powerplay-Chance, doch auch mit sechs Feldspielern wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen.
Teammanager Dietmar Habnitt zum Spiel: „Wir haben zwei Drittel ein gutes Auswärtsspiel gemacht und die Führung erarbeitet. Wir hatten auch die Chancen, noch höher zu führen. Durch die Gegentore haben wir uns dann um den Lohn gebracht, aber man kann den Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben gekämpft und alles reingeworfen. Vielleicht ist es dann auch irgendwo eine Kopfsache.“
Bereits am Samstag geht es für die Bayreuth Tigers weiter: Um 16 Uhr (!) empfängt man im Tigerkäfig die Löwen Frankfurt zum letzten Spiel des Jahres.
Eispiraten Crimmitschau
3:2! Eispiraten besiegen Kaufbeuren in der Verlängerung - Westsachsen holen zwei Punkte im letzten Heimspiel 2017
(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau konnten sich am 29. Spieltag in der DEL2 gegen den ESV Kaufbeuren mit 3:2 nach Verlängerung durchsetzen. Somit konnte die Mannschaft von Cheftrainer Kim Collins im letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2017 einen Sieg einfahren und bleibt vorerst auf dem sechsten Tabellenplatz. Nach einem Blitzstart mit zwei schnellen Toren von Ossi Saarinen und Robbie Czarnik kämpften sich die Kaufbeurer zurück. Doch in der Overtime schlug erneut Czarnik zu und sicherte den Westsachsen zwei Zähler. Bereits am Samstag geht es mit dem Auswärtsspiel beim SC Riessersee weiter.
Die Eispiraten, welche im Kunsteisstadion vor mehr als 3.300 frenetischen Fans aufliefen, saugten die einzigartige Stimmung sofort auf und erwischten einen Blitzstart. Lediglich 29 Sekunden waren gespielt, da vollendete Ossi Saarinen einen wunderschön herausgespielten Angriff zum 1:0 für die Hausherren. Und auch in Folge blieben die Westsachsen am Drücker und ließen den Gästen aus dem Allgäu kaum Luft zum Atmen. So konnte Robbie Czarnik in der vierten Spielminute mit seinem Treffer zum 2:0 gleich nachlegen, als er das tat, was er am besten kann. ESVK-Goalie Stefan Vajs konnte bei dem Handgelenkschuss des US-Boys nur hinterher schauen. Kaufbeuren kam auch danach kaum zum Zug, immer wieder erspielten sich die Crimmitschauer gute Möglichkeiten. Doch sowohl Scott Allen als auch Jordan Knackstedt verpassten es, die Führung weiter auszubauen.
Ein anderes Bild bot sich den Zuschauern im Sahnpark dann im zweiten Durchgang. Die Westsachsen bewegten sich zwar weiterhin sehr agil, doch der ESV Kaufbeuren erzielte zwei Minuten nach Wiederbeginn das Anschlusstor zum 2:1 (22.). Sami Blomqvist traf im Powerplay für die Buron Joker. Während die Crimmitschauer weiterhin zu guten Möglichkeiten kamen, drückten aber auch die Schützlinge von Andreas Brockmann auf einen zweiten Treffer. Dass es nicht meinem Gleichstand in die Pause ging, lag dann an Brett Kilar. Der deutsch-amerikanische Goalie rette mehrfach stark.
Auch im dritten Drittel agierten beide Teams zunehmend auf Augenhöhe. Die Eispiraten arbeiteten hart in Richtung des Kaufbeurer Kastens, doch scheiterten immer wieder an dem starken Stefan Vajs. Auf der Gegenseite parierte Brett Kilar weiterhin stark, musste sich nach 50 Minuten aber doch noch einmal geschlagen geben. Maximilian Schäffler wurde sträflich allein gelassen und nutzte dies mit dem Ausgleichstor zum 2:2.
Eine Entscheidung musste somit, wie schon bei den Lausitzer Füchsen am zweiten Weihnachtsfeiertag, erneut in der Overtime her. Und die erste Chance der Westsachsen saß! Nach Zuspiel von Jordan Knackstedt bugsierte erneut Robbie Czarnik den Puck in das ESVK-Tor, welches Schlussmann Stefan Vajs einmal mehr verschob. So gaben die Unparteiischen den Treffer zunächst nicht. Doch der folgende Videobeweis ergab: Reguläres Tor der Eispiraten!
Dresdner Eislöwen
Niederlage gegen Heilbronn
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Heilbronner Falken mit 2:3 (1:0; 0:2; 1:1) verloren. Vor 3899 Zuschauern brachte Thomas Pielmeier die Gastgeber in der elften Spielminute in Führung. Im zweiten Drittel drehten Justin Kirsch (29.) und Mark Heatley in Überzahl (39.) die Partie aus Sicht der Heilbronner. Im Schlussdrittel gelang Nick Huard im Powerplay der Ausgleich (42.), doch Jordan Heywood (58.) markierte den Siegtreffer.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Die Mannschaft hat Willen gezeigt, im ersten Drittel gute Chancen erarbeitet, aber daraus zunächst leider nur ein Tor geschossen. Die Überzahl war zu statisch. Ab dem zweiten Drittel haben wir zu hektisch agiert, keiner wollte Verantwortung übernehmen. Individuelle Fehler haben zu den Gegentoren geführt, wir waren zu verkrampft. Wir stecken in einer Phase, wo es nicht läuft, dürfen jetzt aber niemanden verdammen. Die Jungs wissen, um was es geht. Wir müssen einen Weg finden, aus dieser Situation rauszukommen – und das geht nur über Selbstvertrauen, das gewinnt man durch Siege und über Arbeit. “
Falken-Coach Gerhard Unterluggauer: „Dresden ist sehr gut ins Spiel gekommen. Wir haben zunächst viele Scheiben verloren. Ab dem zweiten Drittel lief es besser. Insgesamt ist es für uns ein wichtiger Auswärtssieg.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Samstag, 30. Dezember um 19.30 Uhr bei den Tölzer Löwen.
Wölfe Freiburg
Scheckübergabe: Benefizspiel bringt 7176 Euro für krebskranke Kinder ein
(DEL2) mehr als 7000 Euro für krebskranke Kinder sind beim Benefizspiel im Freiburger Eisstadion am 17. Dezember zusammengekommen. Nun wurden die Spenden der Eishockey-Anhänger in feierlichem Rahmen überreicht.
Es war ein dreifaches Eishockeyfest, dass am Donnerstagabend in der Freiburger Franz-Siegel-Halle über die eisige Bühne ging: Da besiegten die Freiburger Wölfe im DEL2-Spiel vor rund 3000 Zuschauern die Tölzer Löwen mit 6:4, verteilten im Anschluss mit Weihnachtsmützen anstelle der üblichen Helme Geschenke an die Fans – und standen vor dem Eröffnungsbully Spalier für eine Schecküberrgabe mit Polizeibeteiligung.
Am 17. Dezember hatten die "Old Boys" des EHC Freiburg und das Polizeiteam der Freiburg Rockets zu einem Benefizspiel eingeladen. Bei dem Match zwischen den Old Boys und der deutschen Polizei-Nationalmannschaft wurden 7176 Euro an Spendengeldern eingesammelt, die gemäß dem Wunsch des zuvor an einer schweren Krankheit verstorbenen Freiburger Kriminalkommissars und Hobby-Eishockeyspielers Rolf Geillinger dem "Förderverein für krebskranke Kinder e.V. in Freiburg" zu Gute kommen sollten. Nun war es soweit: Geschäftsführer Claus Geppert und der ehemalige Ringerweiltmeister Adolf Seger als namhafter Unterstützer des Vereins nahmen aus den Händen David Batholomäs von den EHC-Old-Boys den Scheck aus Spenden und Erlösen entgegen.
"Ich kann nur den Hut ziehen vor dem, was hier auf die Beine, beziehungsweise auf die Kufen gestellt wurde", schmunzelte Adolf Seger, nachdem er die mit Straßenschuhen arg rutschige Eishockeyspielfläche erleichtert wieder verlassen hatte. "Beim Eishockey geht es zwar mit harten Bandagen so richtig ans Eingemachte, aber die Beteiligten haben einen großes Herz gezeigt und alle Register gezogen. Das war aller Ehren wert - im Namen der allerschwächsten Kinder kann ich da nur 'Danke' sagen!"
Und Polizeipräsident Bernhard Rotzinger erklärte: "Die rund 1000 Zuschauer beim Benefizspiel sind aus der warmen Höhle ins kalte Eisstadion gekommen, um Engagement zu zeigen, das hatte wirklich Klasse." Und noch etwas anderes hat es Rotzinger angetan: "Eishockey ist mit seiner Schnelligkeit und Athletik wirklich eine Super-Sportart, die auch gut zur Polizei passt, weil es da ein hohes Maß an körperlicher Fitness braucht und trotz aller Härte sehr fair zugeht." Ganz Polizeipräsident, hatte Rotzinger natürlich auch das Umfeld im Blick: "Die Zuschauer sind trotz großer Emotionen und Leidenschaft überhaupt kein Sicherheitsproblem, das ist wirklich gut."
Kassel Huskies
Huskies missglückt die Revanche gegen den SC Riessersee
(DEL2) Zum letzten Heimspiel des Jahres empfingen die Huskies den SC Riessersee in der Kasseler
Eissporthalle. Die Gäste aus Garmisch-Partenkirchen hatten sich über die letzten Jahre zum
Angstgegner der Nordhessen gemausert, so dass die Huskies vor Beginn der heutigen Partie seit
sechs Spielen auf einen Sieg gegen die Werdenfelser warteten. Insbesondere das letzte Gastspiel
der Garmischer in der Eissporthalle Anfang Oktober war den Nordhessen noch in bester
Erinnerung, als die Schlittenhunde eine schmerzliche 5:9-Niederlage hatten hinnehmen müssen.
Diesmal kamen die Kasseler jedoch gut in die Partie. Bereits nach drei Minuten kreisten die Schals
der 4.871 Zuschauer das erste Mal, als Jens Meilleur eine scharfe Hereingabe von Goldhelm
Braden Pimm unhaltbar für Kevin Reich abgefälscht hatte. Doch der Führungstreffer tat in der
Folge primär den Gästen gut. Auf Richie Muellers Versuch über den linken Flügel hatte
Pantkowski noch die passende Antwort parat, gegen Andi Eders Schuss ins rechte Kreuzeck war
dann aber auch der Kasseler Zerberus machtlos (11.). Und es kam noch schlimmer für die
Huskies. Keine zwei Minuten später erhöhte der Kanadier Louke Oakley nach einem dicken
Abwehrschnitzer der Nordhessen gar auf 1:2 und stellte die Partie auf den Kopf.
Auch im Mitteldrittel hielten die bayrischen Gäste das Heft des Handelns zunächst weiter in ihren
Händen. Immer wieder tauchten die Werdenfelser gefährlich vor dem Gehäuse der Huskies auf.
Folgerichtig erhöhten die Gäste in Person von Valentin Gschmeißner kurz nach Wiederbeginn auf
1:3. Doch auch die Huskies hatten immer wieder gute Gelegenheiten auf Treffer, Adriano Carciola
(26.) und Evan McGrath fanden ihren Meister im SCR-Torsteher Reich. Erst als sich Marco Müller
von der blauen Linie ein Herz fasste und flach zum 2:3 traf, war auch Reich machtlos (32.). Gegen
Heinrich und Pimm (beide 37.) war der Goalie jedoch wieder zur Stelle und hielt den Vorsprung
seiner Mannen fest. Und als sich alle Zuschauer gedanklich bereits in der Drittelpause befanden,
schlugen die Gäste nochmal zu. Lubor Dibelka war der Nutznießer einer Ungenauigkeit im
Kasseler Aufbauspiel und ließ Pantkowski 50 Sekunden vor Drittelende zum 2:4 keine Chance.
Mit der anspruchsvollen Aufgabe zwei Tore aufzuholen, starteten die Nordhessen in die letzten 20
Minuten. Gleich zu Beginn des Abschnitts hatte Andy Reiß den Anschluss auf der Kelle, doch
wieder war Zerberus Reich zur stelle (42.). Auch gegen Evan McGraths Schuss aus der Drehung
hatte der gebürtige Iserlohner ein Rezept. Und als Reich in der 51. Minute bei Wisniewskis
Schlagschuss endlich geschlagen war, half ihm das Gestänge seines Gehäuses. So tickte die
Stadionuhr immer weiter gen null, bis Richie Mueller wenige Sekunden vor Schluss in das
verwaiste Kasseler Tor zum entscheidenden 2:5 traf.
Mit dieser Niederlage verabschiedeten die Huskies nicht nur das Jahr 2017, sondern auch die seit
Anfang Oktober andauernde Serie an Heimsiegen. Im neuen Jahr haben die Schlittenhunde dann
die Möglichkeit, gegen den ESV Kaufbeuren (05.01.2018, 19:30 Uhr) von vorne zu beginnen.
Kaufbeuren Buron Joker
Joker erkämpfen sich einen Punkt in Crimmitschau - ESVK holt frühen 2:0 Rückstand auf und muss sich in der Verlängerung mit 3:2 geschlagen geben
(DEL2) Am Donnerstagabend sah der Spielplan der DEL2 das zweite Auswärtsspiel binnen 48 Stunden für den ESV Kaufbeuren in der Weihnachtszeit vor. Dabei musste Trainer Andreas Brockmann neben Sebastian Osterloh und den langzeitverletzten Simon Schütz und Alexander Thiel auch kurzfristig auf Tim Wohlgemuth (Oberkörperverletzung) verzichten.
Der ESVK startete vor 3341 Zuschauern, darunter gut und gerne über 100 Rotgelbe Schlachtenbummler, eigentlich gut in das Spiel. Durch einen Schuss von Denis Pfaffengut hatten die Joker auch die erste gute Offensivaktion. Die Eispiraten nutzen dann aber ihrerseits ihre erste Torchance nach 29 Sekunden zum 1:0 Führungstreffer. Einen schnellen und clever gespielten drei auf zwei Konter schloss Ossi Saarinen mit einen Direktschuss in den Winkel ab. Die Wertachstädter taten sich dann sehr schwer in das Spiel zu finden und hatten große Mühe in der eigenen Zone. Die Hausherren waren meist einen Schritt schneller und ließen die Scheibe dabei schnell laufen. Es dauerte dann auch nur weitere drei Minuten bis Stefan Vajs erneut hinter sich greifen musste. Robbie Czarnik schloss eine zwei auf eins Situation mit einem scharfen Schuss in das kurze Eck zum 2:0 für die Westsachen ab. Die Joker versuchten sich weiter in das Spiel zu kämpfen, taten sich aber gegen agile Eispiraten weiter schwer und Stefan Vajs musste seine Mannschaft das ein oder andere Mal in höchster Not vor einem weiteren Gegentor bewahren. Die beste Chance auf den ersten Kaufbeurer Treffer vergab dann kurz vor der Pause Charlie Sarault bei einem Konterangriff in Unterzahl als er frei vor Brett Kilar scheiterte.
Im Mitteldrittel kamen die Rotgelben besser in das Spiel. Eine vier gegen drei Überzahl nutze Sami Blomqvist nach einem schönen Pass von Joey Lewis mit einen satten Schlagschuss zum 2:1 Anschlusstreffer. Eispiraten Torhüter Brett Kilar. Die Partie wog nun hin und her. Beide Mannschaften spielten mit offenen Visier und hätten dabei durchaus weitere Treffer erzielen können. Beide Torhüter aber ließen sich trotz bester Einschussmöglichkeiten nicht überwinden. Nach dem die Fans der Hausherren mit einigen Entscheidungen der beiden Hauptschiedsrichter nicht einverstanden waren wurde nicht nur die Eisfläche mit diversen Gegenständen beworfen sondern auch die Kaufbeurer Spielerbank, die vor allem die eine oder andere Bierdusche über sich ergehen lassen musste. Die Joker kamen nun besser in das Spiel und erarbeiteten sich immer wieder gute Torabschlüsse. Sekunden vor der Pausensirene musste dann ESVK Torhüter Stefan Vajs noch einmal in höchster Not gegen einen freien Eispiraten Stürmer retten. Schon kurz zuvor zeigte der Kaufbeurer Torhüter bei einem Konter gegen Ivan Ciernik seine Klasse.
Im dritten Drittel waren die Allgäuer dann die bessere Mannschaft und hatten mehrfach den Ausgleich auf dem Schläger. In der 50. Spielminute sorgte Max Schäffler dann mit einem platzierten Rückhandschuss frei im Slot zum mehr als verdienten 2:2. Das Spiel wog nun wieder hin und her wobei deutlich zu erkennen war, dass der ESVK nun die spritzigere Mannschaft war. Die Wertachstädter mussten dann noch zwei Unterzahlsituationen überstehen bevor es nach 60 Minuten in die Verlängerung ging.
Diese dauerte nur 18 Sekunden. Nach einem gewonnen Bandenzweikampf konnte Jordan Knackstedt einen Pass durch den Torraum auf Robbie Czarnik spielen und dieser brachte die Scheibe mit ein wenig Glück aus kurzer Distanz direkt im Gehäuse der Joker zum 3:2 unter.
Starbulls Rosenheim
Waldkraiburg-Revanche geglückt – jetzt Auswärts-Doppelpack
(OLS) Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg am 26. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd 4:1 gewonnen. Damit nahmen die Grün-Weißen erfolgreich Revanche für die 2:4-Auswärtsniederlage zwei Tage zuvor gegen den gleichen Gegner. 2.687 Zuschauer sahen am Donnerstagabend im Rosenheimer emilo-Stadion aber zunächst die Gäste aus der Industriestadt in Führung gehen, ehe die Rosenheimer das Spiel noch vor der ersten Pause drehen konnten und danach keine Zweifel mehr am Heimsieg aufkommen ließen. Bereits am Samstag treten die Starbulls Rosenheim zum Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg an, ehe am kommenden Dienstag die Auswärtsfahrt nach Memmingen auf dem Programm steht.
Bei den Starbulls fehlten neben dem längerfristig verletzten Andreas Nowak die Stürmer Michael Fröhlich, Petri Lammassaari und Jussi Nättinen krankheitsbedingt. Waldkraiburg musste neben den bereits im Spiel am Dienstag fehlenden Max Kaltenhauser und Nico Vogl auf drei weitere Spieler verzichten. Daniel Hämmerle und Denis Ladigan mussten passen, Ludwig Synowiec stand nach einer von ihm gewünschten Vertragsauflösung nicht mehr zur Verfügung.
Die Starbulls gerieten gegen den Tabellenvorletzten früh in Rückstand, da die Gäste ihre erste und einzige Torchance im ersten Spielabschnitt nutzen konnten. In Überzahl schlenzte Lukas Wagner zentral vor das Rosenheimer Tor, wo Michael Trox im Sichtfeld von Torwart Lukas Steinhauer noch leicht abfälschte, so dass die Scheibe im linken unteren Eck einschlug (4.). Die klar spielbestimmenden Gastgeber ließen sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und schlugen nach einem gefährlichen, aber noch erfolglosen Überzahlspiel schließlich in der 8. Spielminute zurück. Simon Heidenreich und Youngster Enrico Henriquez spielten einen Gegenstoß wunderschön aus und Heidenreich traf frei vor Gästekeeper Korbinian Sertl eiskalt ins rechte obere Eck zum 1:1. Es folgten Rosenheimer Torchancen im Minutentakt. Die besten hatten Maximilian Vollmayer, der die Scheibe nicht über die Beinschiene des schon liegenden Gästetorwarts brachte, und Michael Baindl, der per Rückhand knapp vorbei zielte, nachdem Sertl bereits ins Leere reagiert hatte.
Als die Scheibe frei im Waldkraiburger Torraum lag und unmittelbar bevor sie Daniel Bucheli ins Netz bugsierte pfiff Hauptschiedsrichter Florian Zehetleitner aus Oberstdorf unnachvollziehbar früh ab (17.). Eine gute Minute später gelang dann aber Dominik Daxlberger endlich der verdiente Führungstreffer. Die Starbulls agierten mit zwei Feldspielern mehr auf dem Eis und schnürten die Gäste nach allen Regeln der Kunst ein. Und nachdem Sertl binnen weniger Sekunden gegen Tobias Draxinger, Baindl und Bucheli noch bravourös retten konnte, war er schließlich machtlos. Fast hätte Thomas Reichel nach einem unwiderstehlichem Solo per „Bauerntrick“ sogar noch vor der ersten Pause auf 3:1 erhöht.
Im zweiten Spielabschnitt setzte sich die Feldüberlegenheit der Starbulls fort, auf die erste klare Torchance mussten die Zuschauer aber bis zur 30. Minute warten. Baindl scheiterte nach Zusammenspiel mit Christoph Gottwald mit einem raffiniert verzögerten Handgelenkschuss am gut reagierenden Torwart. Bitter aus Rosenheimer Sicht war die Spieldauerdisziplinarstrafe für Tobias Draxinger, die sich der nur Sekunden zuvor von der Strafbank kommende Starbulls-Kapitän wegen eines unnötigen Checks gegen den Kopf von Christof Hradek einfing (35.). Die folgende fünfminütige Unterzahlphase überstanden die Grün-Weißen aber schadlos, Yannick Wenzel, Baindl und Bucheli hatten sogar gute Chancen auf einen Unterzahltreffer.
Im letzten Drittel erhöhten die Hausherren den Druck noch einmal – und weil bei den Gästen die Kräfte merklich schwanden, stieg auch die Zahl der gefährlichen Abschlüsse. Einen solchen von Baindl entschärfte der starke Gästekeeper Sertl in der 48. Minute mit einer tollen Parade, Baindl selbst schappte sich aber den Abpraller und sorgte per „Bauerntrick“ für das 3:1 (48.). Thomas Rott und Brent Norris hatten noch Chancen zum Anschlusstreffer, Fabian Zick, Maximilian Vollmayer, Thomas Reichel und Bucheli gute Möglichkeiten zu weiteren Rosenheimer Toren. In der Schlussminute sorgte Michael Baindl per Empty-Net-Goal schließlich für den 4:1-Endstand.
Die Trainerstimmen:
Rainer Zerwesz (Waldkraiburg): „Wir wollten gut in der Defensive stehen und das Spiel lange Zeit offen halten und das ist uns gut gelungen. Schade, dass wir die fünfminütige Überzahl Ende des zweiten Drittels nicht nutzen konnten, das hätte uns vielleicht noch einmal einen Schub gegeben. Mit dem 3:1 war das Spiel gelaufen, uns hat dann einfach die Kraft gefehlt und wir konnten keinen Zweikampf mehr gewinnen. Am Ende ist der Rosenheimer Sieg natürlich verdient.“
Manuel Kofler (Rosenheim): „Ich bin froh über die drei Punkte. Auch wenn es keine überzeugende Leistung war, ist der Sieg verdient. Wir haben heute zu viel spekuliert, unsere Stürmer haben die Verteidiger nicht gut genug unterstützt. Und wir tun uns momentan viel zu schwer, Tore zu schießen. Gegen vermeintliche Underdogs müssen wir noch viel einfacher spielen, die Scheiben schnörkellos auf das Tor bringen und da hingehen, wo es weh tut.“
Bereits am Samstag treten die Starbulls Rosenheim auswärts gegen die Eisbären Regensburg an. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 18 Uhr. Zahlreiche Fans, die meisten von Ihnen reisen in einem Sonderzug an, werden die Starbulls begleiten und im Stadion unterstützen. Ob einer oder mehrere der am Donnerstag fehlenden Stürmer dann wieder mit im Team sind, konnte Manuel Kofler nach dem Spiel gegen Waldkraiburg noch nicht prognostizieren. Auf alle Fälle wird Tobias Draxinger fehlen, da seine Strafe eine automatische Sperre nach sich zieht. Das Spiel der Starbulls in Regensburg wird auch live und kommentiert im Internet übertragen. Der Internetstream ist zum Preis von 5 Euro über das Portal sprade.tv buch- und abrufbar.
Auch das erste Spiel im Jahr 2018 bestreiten die Starbulls auswärts. Am 2. Januar führt die Reise nach Memmingen. Spielbeginn im Eisstadion am Hühnerberg ist um 19 Uhr!
Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen besiegt Lindau 4:1 - Drei Punkte nach starker Leistung im Derby
(OLS) Der ERC Sonthofen hat das Allgäu-Bodensee-Derby in der Eishockey-Oberliga Süd mit 4:1 (2:0; 1:1; 1:0) gewonnen. Die Bulls ließen von Anfang an erkennen, dass sie das Spiel um wichtige Punkte im Kampf um eine Playoff-Platzierung unbedingt gewinnen wollen. Mit der am Donnerstagabend abgerufenen, tollen Leistung war der Sieg zu keiner Zeit gefährdet. Sonthofen bleibt weiter punktgleich mit dem Tabellensechsten aus Regensburg. Nach dem Auswärtsspiel in Weiden am Samstag kommt es wohl am Dienstag um 20 Uhr in Sonthofen zum Showdown um den sechsten Platz. Dann ist der EV Regensburg zu Gast in der Eissporthalle.
Im ersten Spieldrittel glänzten die Bulls mit Dominanz. Folgerichtig ging der ERC in der 14. Minute durch Kapitän Vladimir Kames mit 1:0 in Führung. Robert Wittmann hatte ihm den Puck perfekt vorgelegt. In der 18. Spielminute konnten die Gastgeber auf 2:0 durch Kyle Just erhöhen. Der Kontingentspieler hatte eine Vorlage von Daniel Rau und Chris Stanley verwandelt.
Im Mitteldrittel Sonthofen mit einer Verschnaufpause. Die Bulls schalteten einen Gang zurück. Nach einer Strafzeit, sollte sich dies noch schmerzlich bemerkbar machen, denn Lindau kam in der 30. Minute durch Tim Brunnhuber zum 2:1-Anschlusstreffer. ERC-Trainer Heiko Vogler nutzte den Freudentaumel der Mannschaft vom Bodensee zu einem ernsthaften Gespräch mit seinen Spielern. Anschließend stand der ERC wieder voll konzentriert auf dem Eis und ließ nun nichts mehr anbrennen. Nur eine Minute später, die Bulls in der Vorwärtsbewegung. Marco Sternheimer spielt quer zum dort frei vor dem Lindauer Tor lauernden Maximilian Hadraschek – Das wohlverdiente 3:1 für die Oberallgäuer.
Im letzten Spielabschnitt ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften, den kurz vor Schluss der ERC Sonthofen für sich nutzen konnte. Chris Stanley hieß der Torschütze zum 4:1 in der 55. Minute. Just, der vorgelegt hatte, hatte kurz zuvor selbst noch eine riesen Chance vergeben. Wenige Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene hatte Martin Guth noch das 5:1 auf dem Schläger, doch er verpasste knapp.
Zum Auswärtsspiel am Samstagabend um 20 Uhr in Weiden, gibt es noch freie Plätze im Fanbus. Kontakt über Mick Beck, Telefon-Nr. 0151-19385499.
Oberliga-Nord
Teilnehmer für die Meisterschafts- und Qualifikationsrunde stehen fest
(OLN) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) veröffentlicht die Ansetzung der ersten vier Spieltage der bereits am 30.12.2017 beginnenden Meisterschafts- und Qualifikationsrunde der Oberliga Nord 2017/18. Der komplette Spielplan folgt in Kürze auf www.deb-online.de .
In der Meisterschaftsrunde treffen die ersten sieben Mannschaften der Abschlusstabelle der Hauptrunde aufeinander. Dafür konnten sich neben Tabellenführer Tilburg Trappers sowie den zweitplatzierten EXA Icefighters Leipzig und den drittplatzierten Füchsen aus Duisburg außerdem noch die Hannover Scorpions, die ESC Wohnbau Moskitos Essen, die Hannover Indians und die Saale Bulls Halle qualifizieren.
Die Platzierten acht bis 14 spielen in der Qualifikationsrunde gegeneinander. Neben dem Herner EV treten hier noch die Crocodiles Hamburg, die TecArt BlackDragons aus Erfurt, der ECC Preussen Berlin, die Rostock Piranhas, der EHC Timmendorfer Strand 06 und der EC Harzer Falken an.
Wohnbau Moskitos Essen
Knappe Niederlage an der Saale
(OLN) Ungeachtet des erhaltenen Urteils aus dem ersten Meisterschaftsspiel am Herner Gysenberg musste das Team von Frank Gentges zum Abschluss der Hauptrunde noch einmal an die Saale reisen. Da Halle noch berechtigte Ambitionen auf den direkte Play-Off Platz hegte, war ein spannendes Spiel zu erwarten. Doch den Ton gaben zunächst die Moskitos an, denn Dominik Lascheit machte in der der dritten Spielminute ein schönes Tor, Dani Bindels und Christoph Ziolkowski waren die Assistenten. Und im ersten Drittel spielten die Essener das auch gut, machten hinten gut dicht und setzten nach vorne immer wieder gute Stiche, jedoch ohne weiteren Erfolg.
Im 2. Drittel kamen die Saale Bulls dann besser ins Spiel, und innerhalb von gut einer Minute wechselte die Führung plötzlich. Erst war Nathan Burns im Powerplay dran, dann Tim Dreschmann in der 24. Minute. Das Spiel war in der Folge recht offen, beide Teams hatten ihre Chancen, beide Defensiven hielten dem Stand. Es war nicht mehr lange bis zur zweiten Pause, da konnte Maximilian Spoettel auf 3:1 erhoehen und er sollte damit den Sieg für sein Team unter Dach und Fach gebracht haben.
Auch im letzten Drittel stand Moskitos Keeper Basti Staudt oefters als ihm Lieb war unter Beschuss. Beide Teams suchten den Erfolg, auch die Moskitos ergaben sich nun keineswegs. Tore blieben aber Mangelware, bis 10 Sekunden vor dem Ende, als Christoph Ziolkowski den zweiten Essener Treffer erzielte. Für Punkte reichte das nicht mehr, doch alles gegeben! Damit darf das Tema von Frank Gentges mit einer guten Serie und stolzer Brust in die Meisterrunde, die am Samstag am Essener Westbahnhof beginnt, starten.
Frank Gentges Statement nach und zum Spiel: "Das Spiel haben wir im zweiten Drittel verloren. Da waren einige Spieler überspielt und nicht 100% im Thema. Wenn man die Erfolge der letzten Zeit nicht richtig einordnen und verarbeiten kann, dann passieren solche Dinge. Die Schiedsrichter Leistung tat da ihr übriges, sie war genau so wie wir sie erwartet haben und sie hat das Spiel deutlich beeinflusst. Jeder muss begreifen, dass wir uns Tag für Tag alles hart erarbeiten müssen. Wir haben keine Mannschaft deren Talent ausreicht um da zu stehen wo wir jetzt stehen und wie ich schon mehrfach gesagt habe, wir brauchen zwei Imports die produzieren."
Am heutigen Tage gab es das Urteil zum Spiel vom 29.09. beim Herner EV, welches nach einigen merkwürdigen Vorkommnissen von Seiten der Gastgeber, abgebrochen worden war. Leider hat der DEB nicht für die Moskitos entschieden, damit bleibt es bei der aktuellen Punkteverteilung und der Einspruch der Moskitos ist abgelehnt. Die Moskitos werden dieses Urteil, auch wenn es einige Fragen aufwirft, so akzeptieren und auf einen Einspruch und den damit verbundenen Gang vor das Spielgericht verzichten.
Klar ist seit ein paar Tagen, die Wohnbau Moskitos werden am kommenden Samstag um 20 Uhr (Eishalle Essen-West) in die Meisterrunde starten. Gegner werden die Saale Bulls aus Halle, also der heutige Gegner sein. Organisatorisch wird es ein paar Dinge zu beachten geben. Aufgrund des Silvesterverkaufs an der Eishalle, muss die Einlaßorganisation etwas geändert werden.
Der Haupteingang, inkl. der Innenkassen und der Geschäftsstelle fallen an diesem Tag weg. Dafür wird zusätzlich eine Aussenkasse im Fanbus vor der Halle eingerichtet. Zudem werden beide Seiteneingänge geöffnet sein. Ehrenkarten, sowie Tages VIP und hinterlegte Karten erhalten sie am VIP-Eingang. Die Dauerkarten behalten auch in der Meisterrunde ihre Gültigkeit. Die Spiele werden automatisch auf der Dauerkarte aktiviert.
Crocodiles Hamburg
Verletzungspech der Crocodiles hält an
(OLN) Die Crocodiles Hamburg müssen für etwa 12 Wochen auf die Dienste von Daniel Hollmann verzichten. Der Verteidiger hat sich im Spiel gegen den EHC Timmendorfer Strand 06 den rechten Daumen gebrochen und muss operiert werden.
„Daniel hat in dieser Saison seine beste Spielzeit für die Crocodiles hingelegt und gerade als Verteidiger einen großen Sprung gemacht. Er hat in der Defensive für Ruhe gesorgt. Deswegen ist sein Ausfall umso schwerwiegender für uns. Es tut mir auch für ihn sehr leid“, sagt Sven Gösch, sportlicher Leiter der Crocodiles.
Nun stand Trainer Herbert Hohenberger mit Tim Marek nur noch ein gelernter Verteidiger für das Spiel gegen die Hannover Indians zur Verfügung. Zuletzt ist der Kanadier Josh Mitchell in der Defensive eingesprungen. „Ich bin froh, dass ich Fabian Calovi und Marvin Walz zu Verteidigern umgepolt habe. Im Moment ist Josh Mitchell eine große Hilfe in der Verteidigung. Ich hoffe, dass Norman Martens bald wieder in das Training einsteigen kann.“
Von den Sponsoren Systemboden Nord, parkcon, Sport & SPA Bramfeld und ixxcon gab es für Herbert Hohenberger am Dienstag ein Geschenk: Für den Stürmer Leo Prüßner wurde die Zahlung für den Nachwuchsfonds gezahlt. Für Nachwuchsspieler, die in den vorangegangenen drei Jahren in einem anderen Verein gespielt haben, wird beim fünften Einsatz in der Oberliga eine Gebühr von 1.500 Euro fällig.
Crocodiles unterliegen in Hannover
Die Crocodiles Hamburg haben am Donnerstagabend das Auswärtsspiel bei den Hannover Indians mit 5:2 verloren (1:1/2:1/2:0). Vor 4085 Zuschauern gingen die Gäste durch Tobias Bruns in Führung (6.), kassierten allerdings in der 7. Spielminute durch Branislav Pohanka den Ausgleich. Im zweiten Drittel drehte Igor Bacek das Spiel zu Gunsten der Gastgeber (28.). Angefeuert von den zahlreich mitgereisten Fans bäumten sich die Crocodiles noch einmal auf und trafen durch Anton Zimmer zum 2:2 (33.), doch am Ende reichten die Kräfte des mit lediglich zwölf Feldspielern dünn besetzten Kaders nicht aus. Tobias Schwab (39.), Robby Hein (52.) und Mark Ledlin (53.) sorgten für den Endstand von 5:2.
„Zum Schluss ist den Jungs die Luft ausgegangen, kein Wunder bei diesem kleinen Kader. Wir haben uns hier super verkauft. Zum Ende hin haben sich durch die Kraftlosigkeit Fehler eingeschlichen. Aber ich bin stolz auf die Mannschaft, wie sie hier mitgespielt haben. Da Richard Henze vor dem Spiel kurzfristig ausgefallen ist, konnte ich nur noch mit zwei Mittelstürmern spielen“, sagte Trainer Herbert Hohenberger nach der Partie.
Richard Henze wurde zur Sicherheit geschont, da der rechte Fuß des Stürmers kurz vor Spielbeginn ohne ersichtlichen Grund stark angeschwollen ist.
Die Hannoveraner haben mit dem Sieg ihre Teilnahme an der Meisterschaftsrunde gesichert, während es für die Crocodiles am Samstag in der Qualifikationsrunde weitergeht. Durch den Sieg der Saale Bulls Halle in Essen und der Niederlage der Herner in Tilburg steht mit dem Herner EV der siebte Teilnehmer der Qualifikationsrunde statt. Die Mannschaft wird im neuen Jahr der erste Gegner der Crocodiles Hamburg im Eisland Farmsen sein.
Herner EV
Tilburg Trappers - Herner EV 7 : 4 (1:1,2:1,4:2)
(OLN) Bis zum Ende gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Der Herner EV unterliegt am Donnerstagabend bei den Tilburg Trappers im letzten Spiel der Hauptrunde mit 4:7 und muss damit den 7. Tabellenplatz wieder an die Saale Bulls aus Halle abgeben. Das Team von Uli Egen geht nun als Tabellenachter in die Qualifikationsrunde. Die beginnt schon in zwei Tagen am Samstag, dem 30. Dezember 2017. Dann ist der HEV aber nach dem vorläufigen Terminplan spielfrei. Für die Grün-Weiß-Roten beginnt die Runde am Dienstag, dem 2. Januar 2018 mit der Auswärtspartie bei den Crocodiles Hamburg. Das erste Heimspiel findet dann am Freitag, dem 5. Januar 2018 um 20 Uhr gegen die TecArt BlackDragons aus Erfurt statt. Zwei Tage später geht es zum Timmendorfer Strand.
Die Partie in Tilburg begann gut aus Sicht des HEV. Die Gastgeber begannen zwar druckvoll und hatten auch früh eine Überzahlsituation, aber den ersten Treffer erzielte Aaron McLeod in der 8. Minute zum 0:1, als er sich auf der rechten Seite durchsetzte und den Puck versenkte. Die Führung hatte aber nur zwei Minuten Bestand, dann konnte Kevin Bruijsten ausgleichen. Die Gysenberger hatten vor allem in Überzahl noch weitere gute Möglichkeiten, aber Brad Snetsinger und Lois Spitzner konnten sie nicht nutzen.
Auch in den zweiten Abschnitt startete der HEV mit einer Chance, aber in der 23. Minute gingen stattdessen die Trappers mit 2:1 in Führung und konnten die sieben Minuten später sogar mit dem 3:1 weiter ausbauen. Als Stephan Kreuzmann in der 33. Minute in Überzahl auf 3:2 verkürzen konnte, da keimte wieder Hoffnung auf unter den zahlreich mitgereisten Herner Fans. Der HEV machte nun viel Druck, erspielte sich sogar ein Übergewicht, aber sowohl Philipp Kuhnekath als auch Lois Spitzner hatten kein Schussglück.
Der Schlussabschnitt begann aus Herner Sicht alles andere als optimal, denn die Trappers konnten in der 45. Minute mit ihrem vierten Treffer die Führung ausbauen. Das 5:2 der Gastgeber in der 50. Minute beantwortete Aaron McLeod nur eine knappe Minute später mit dem 5:3 und sein dritter Treffer an diesem Abend fünf Minuten später zum 5:4 brachte erneut Hoffnung, bis dann nur eine weitere Minute später die Trappers wieder auf 6:4 erhöhen konnten. HEV-Coach Uli Egen nahm früh eine Auszeit, ersetzte zum Schluss auch Christian Wendler durch einen sechsten Feldspieler, aber es sollte halt nicht sein. Am Ende konnten die Trappers mit einem Schuss ins leere Herner Tor das Ergebnis auf 7:4 erhöhen.
„Natürlich haben wir alle auf das Erreichen des 7. Platzes gehofft. Das ist uns nun nicht gelungen. Am Spiel in Tilburg hat es sicherlich nicht gelegen. Die Mannschaft hat gut gekämpft, ist im letzten Drittel noch einmal herangekommen und hat alles gegeben. Wir müssen nun die Situation so annehmen wie sie ist und auf das neue Jahr blicken“ meinte Jürgen Schubert, Geschäftsführer der Gysenberghallen GmbH nach der Partie in Tilburg abschließend.
Buchloe Pirates
Das letzte Fünkchen Hoffnung - ESV Buchloe reist zum letzten Spiel des Jahres nach Peißenberg
(BYL) Für die Buchloer Piraten steht am kommenden Freitag das letzte Spiel im Jahr 2017 an, zum Glück möchte vielleicht so mancher sagen. Schließlich war der Dezember für die Freibeuter wahrlich kein glücklicher und erfolgreicher Monat gewesen. Keinen einzigen Sieg konnte man feiern und so war die bittere 3:9 Heimniederlage im Weihnachts-Derby am vergangenen Dienstag gegen Landsberg die mittlerweile siebte in Folge. Im Rennen um die ersten acht Plätze, die die Qualifikation für die Zwischenrunde bedeuten, ist man somit inzwischen fast aussichtslos ins Hintertreffen geraten. Rein rechnerisch ist der achte Rang, auf dem der ESC Geretsried gerade steht zwar immer noch möglich, doch vor der letzten Partie des Jahres ab 19.30 Uhr beim Tabellenvierten in Peißenberg sind die Chancen auf das Wunder wohl wirklich eher nur noch theoretischer Natur.
Nichts desto trotz wird man im Piraten-Lager alles versuchen, um das unmöglich vielleicht doch noch möglich zu machen. Immerhin braucht man nach den vielen negativen Ergebnissen in den vergangenen Wochen auch endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis. Das sieht auch ESV-Coach Topias Dollhofer so: „Wir müssen schauen, dass wir wieder die Kurve bekommen, um auch dem mentalen Tief zu entkommen.“ Dass man das aber nur selbst schaffen kann, fügte der Buchloer Trainer auch hinterher. Beim Blick auf die Tabelle bleibt Dollhofer realistisch: „Man wird sich wohl damit anfreunden müssen, dass die untere Runde wahrscheinlicher ist.“ Dass man die letzten vier Spiele aber trotzdem keinesfalls abschenken wird, stellt Dollhofer aber auch klar. Denn einerseits brauchen die Freibeuter dringend wieder das nötige Selbstvertrauen und andererseits ist bei derzeit sieben Punkten Rückstand auf den Achten Geretsried bei noch zwölf zu vergebenden Zählern zumindest rechnerisch noch ein kleiner Funke Hoffnung möglich. Zumal die Buchloer am vorletzten Spieltag auch noch in Geretsried gastieren.
Zuvor muss man zum Jahresendspurt aber erst einmal zum Tabellenvierten nach Peißenberg. Die Eishackler sind mit 38 Punkten bereits sicher in der Zwischenrunde dabei und können somit befreit aufspielen. Der bekannt heimstarke TSV spielt dabei auch heuer wieder eine mehr als solide Vorrunde und das obwohl man im Sommer nach dem Abgang von Trainer Randy Neal nach Landsberg doch einen kleinen Umbruch vollziehen musste. Der neue Mann an der Bande, der ehemalige Spieler Josef Staltmayr, hat dies aber gut hinbekommen. Und so stellten die Oberbayern nicht nur die zweitbeste Defensive, sondern sind auch eines von vier Teams, dass mit 110 Treffern schon mehr als 100 Tore erzielt hat. Schließlich haben die Eishackler gleich mehrere brandgefährliche Spieler in den eigenen Reihen. Allen voran die im Sommer neu gekommenen Brandon Morley und Florian Höfler haben schon richtig gut gescort. Kanadier Morley ist mit 39 Zählern teamintern bester Punktesammler, gefolgt von Routinier Manfred Eichberger, der mit 20 Toren und 18 Vorlagen der erfolgreichste Torjäger ist. Auf Platz drei folgt dann der im Sommer aus Schongau gewechselte Höfler, der beim knappen 6:5 Hinspielsieg des ESV Anfang November gleich doppelt getroffen hatte.
EV Moosburg
EVM empfängt Pegnitz zum Kellerduell
(BYL) Mit einem Heimspiel gegen die Pegnitzer Ice-Dogs (19.30 Uhr) schließt der EVM am Freitag das Jahr 2017 ab. Platz acht ist kein Thema mehr, sehr wohl aber die Platzierung für die Mitte Januar startende Verzahnungsrunde mit den Top-Teams aus der Landesliga.
Es geht eng zu im Keller der BEL: Nach der wenig überraschenden Niederlage bei Tabellenführer Höchstadt sind die Moosburger wieder auf den letzten Platz gerutscht. Doch an den verbleibenden vier Spieltagen der Vorrunde ist noch einiges möglich, fehlen den Startschew-Schützlingen als 14. doch gerade mal vier Punkte auf den Neuntplatzierten ESV Buchloe.
Fraglich ist allerdings, ob die sechs Bayernligisten, die im neuen Jahr um den Klassenerhalt kämpfen müssen, an den kommenden Wochenenden tatsächlich immer auf Sieg spielen werden. So sinnvoll die Verzahnung mit der Landesliga prinzipiell ist, darf die vom BEV vorgenommene Einteilung der Gruppen doch durchaus hinterfragt werden: Denn während die BEL-Teams bunt gemischt auf die beiden Relegationsgruppen verteilt werden, bleiben die jeweiligen Top Fünf der zwei Landesligen zusammen. Was bedeutet: Die Bayernligisten auf den Rängen 9, 12 und 14 treffen auf die Teams aus der Landesliga-Gruppe 1 (Nord-Ost), der 10., 11. und 13. auf die Vertreter der Gruppe 2 (Süd-West).
Da die Nord-Ost-Gruppe mit hochkarätig besetzten Teams wie Schweinfurt, Bad Kissingen oder Königsbrunn deutlich stärker eingeschätzt wird als die Gruppe 2, wo Spitzenreiter Klostersee 15 Punkte Vorsprung hat, werden die meisten BEL-Kellerkinder alles daran setzten, 10., 11. oder 13. zu werden. Einzige Ausnahme dürfte aufgrund der Derbys gegen die fränkischen Nachbarn Pegnitz sein.
Der EVP hat erst am vergangenen Spieltag die rote Laterne an Moosburg weitergegeben und sich mit vier Zählern aus den beiden Weihnachts-Partien auf Platz 13 verbessert. Auch wenn einige Leistungsträger die Pegnitzer verlassen haben, läuft es unter dem neuen Coach Josef Hefner inzwischen ganz gut. Das Hinspiel gewann der EVM mit 5:2.
Übrigens: Zwischen dem ersten und zweiten Drittel wird sich am Freitag die U 8 des EV Moosburg mit einem „Pausengame“ bei den Zuschauern vorstellen.
Peißenberg Eishackler
Auf geht’s Eishackler – Weihnachten ist vorbei!
(BYL) Die Weihnachtsgans ist verdaut, alle Geschenke sind verstaut und alle Partys, Weihnachtsmärkte usw. sind vorüber. Jetzt fängt das Eishockey für die Eishackler wieder an. Nachdem bis auf Peißenberg und Füssen alle Bayernligavereine am 26.12. gespielt haben geht’s am Freitag den 26.12. ab 19.30 im Heimspiel gegen Buchloe, für die Eishackler wieder um Punkte. Aktuell nach 22 Spieltagen stehen die Eishackler weiterhin am hervorragenden vierten Platz in der Tabelle und das soll laut Coach Sepp Staltmayr auch so bleiben.
Damit das jedoch so bleibt müssen die Eishackler am Freitag gegen Buchloe auf jeden Fall punkten. Doch dies wird nicht leicht werden zumal die Gäste höchstwahrscheinlich mit Power daherkommen werden weil sie jeden Punkt brauchen um noch unter die ersten Acht zu kommen. Die Pirates haben die Eishackler im Hinspiel in Buchloe mit 6:5 besiegt obwohl die Eishackler bereits in Führung waren. Es gilt also wieder mal folgendes. Die Jungs von den Trainern Staltmayr und Mooslechner müssen 60 Minuten lang Vollgas geben. Die Voraussetzungen sind derweil gut. Sepp Staltmayr kann aus dem Vollen schöpfen. Alle kranken oder angeschlagenen Spieler waren bei ersten Training nach Weihnachten wieder an Bord und freuen sich auf das letzte Eishockeyspiel in Peißenberg im Jahr 2017 und es wäre schön wenn sich die Peißenberger Fans nach dem Spiel auch über einen Heimsieg freuen könnten. Das Spiel am Freitag beginnt um 19.30 Uhr.
Pfaffenhofen Ice Hogs
Ein großer Name zum letzten Heimspiel des Jahres - EV Füssen zu Gast beim ECP
(BYL) Im letzten Heimspiel des Jahres bekommt es der EC Pfaffenhofen mit einem großen Namen des deutschen Eishockeys zu tun. Am heutigen Freitag (20 Uhr) ist der 16malige Deutsche Meister EV Füssen zu Gast in Pfaffenhofen. Allerdings liegen die Erfolge der Füssener schon einige Zeit zurück. Der letzte deutsche Meistertitel konnte 1973 gefeiert werden, übrigens der letzte Titel, der ohne ausländische Spieler errungen wurde. Danach ging es allerdings stetig bergab und der Verein spielte meist zweit- oder drittklassig. Nach einer Insolvenz 2015 musste man gar in der Bezirksliga einen Neuanfang starten und nach zwei Aufstiegen in Folge ist man nun wieder in Bayernliga angekommen. Dies nicht zuletzt auch aufgrund der nach wie vor hervorragenden Nachwuchsarbeit, die natürlich auch dadurch begünstigt wird, dass in Füssen das Bundesleistungszentrum für Eishockey beheimatet ist. So besteht die aktuelle Mannschaft aus vielen jungen Eigengewächsen, die von einigen Routiniers mit jeder Menge höherklassigen Erfahrung wie die Deutsch-Kanadier Ron Newhook und Eric Nadeau, der Deutsch-Tscheche Lubos Velebny Christian Krötz oder der Amerikaner Sean Kavanagh geführt werden. Nicht von ungefähr führt mit dem erst 18jährigen Marvin Schmid ein Youngster die teaminterne Skorerliste an. Mit seinen 13 Toren und 12 Assists liegt er ligaweit jedoch nur auf Platz 31, dafür haben bereits 12 Füssener 10 oder mehr Punkte auf dem Konto. Ein Beleg dafür, wie ausgeglichen die Mannschaft besetzt ist, in der jede Reihe eine Partie entscheiden kann. Oft mit vier Blöcken agierend, ist Füssen in der Lage, ein enorm hohes Tempo anzuschlagen. Im Hinspiel, das 2:5 verloren ging, wurden die IceHogs im ersten Drittel überrannt, konnten dann aber die Begegnung relativ offen gestalten. Der EVF liegt derzeit mit 34 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz und hat die Zwischenrunde praktisch schon erreicht, während sich die IceHogs nach der Niederlage in Erding wohl keine Hoffnungen mehr machen können. Vielmehr geht es in den verbleibenden vier Hauptrundenspielen darum, Selbstvertrauen für die Relegationsrunde zu tanken. Ein guter Auftritt gegen die favorisierten Gäste wäre da natürlich hilfreich. Die Frage wird jedoch sein, wie die IceHogs mit ihrem dezimierten Kader dagegenhalten können. So hofft man im ECP-Lager, dass zumindest der eine oder andere zuletzt in Erding fehlende Spieler wieder eingesetzt werden kann, um wenigstens drei komplette Blöcke aufbieten zu können.
Amberg Wild Lions
Am Freitag geht es für die Amberger Löwen zu Tabellenführer Schweinfurt – begleitet auch von zwei Fanbussen
(BLL) Der ERSC gerät in der Eishockey-Landesliga von einem Topspiel ins nächste. Am Freitag, 30. Dezember, geht die Reise der Löwen zum aktuellen Tabellenführer nach Schweinfurt – und begleitet werden sie dabei unter anderem von zwei Fanbussen.
Um 20.00 Uhr treffen die Gäste aus Amberg im „Ice Dome“ dann auf die Mighty Dogs, die kürzlich vor allem durch den spektakulären 5:1-Auswärtssieg in Königsbrunn für Aufsehen sorgten. Insgesamt haben die Schweinfurter die letzten sieben Spiele in Serie gewonnen – vor eigenem Publikum bislang sogar alle, zuletzt am 2. Weihnachtsfeiertag mit 5:0 gegen Ulm.
Aber auch die Wild Lions kommen nicht unvorbereitet nach Unterfranken. Immerhin stehen für den ERSC sechs Siege in Folge zu Buche – eine der Serien wird auf jeden Fall enden. Dabei scheint der große Druck für beide heraus zu sein. Schweinfurt ist bereits für die Verzahnungsrunde qualifiziert, den Löwen fehlen im Höchstfalle noch zwei Punkte, aber die könnte man notfalls schon im nächsten Heimspiel gegen Schlusslicht Straubing einsacken. Doch die Partien zwischen Schweinfurt und dem ERSC gehören bereits seit den 80er-Jahren zu den Klassikern und damit steckt auch schon einiges an Prestige mit drin – leichtfertig die Punkte hergeben möchte da keiner.
Der Lauf der Mighty Dogs lässt sich auch personaltechnisch erklären. Mit der Rückkehr der beiden Leistungsträger Simon Knaupp (Höchstadt) und Michelle Amrhein (inaktiv) konnte Trainer Zdenek Vanc sein Team ebenso verstärken wie mit den beiden Tschechen Richard Adam und Marc Zajic (beide kamen aus Bad Kissingen). Der wiedergenesene Kapitän Dion Campbell erhöht das Ausländerkontingent der Dogs auf dann drei Spieler. Dazu befindet sich Torhüter Benni Dirksen derzeit auch in Topverfassung.
Beim ERSC hatte Dirk Salinger bislang nur bedingt Gelegenheit, den Spielern seine Vorstellungen detailliert zu vermitteln – auch wenn der neue Löwen-Coach einen Großteil des Kaders schon länger persönlich kennt.
Gegen Haßfurt wird Salinger nicht entgangen sein, dass trotz des vorhandenen großen Potenzials im Angriff die Trefferausbeute nicht entsprechend war. Da könnten die Löwenstürmer in Schweinfurt ja fast etwas mehr Raum bekommen, denn die Mighty Dogs werden keinesfalls mit Mann und Maus in der eigenen Verteidigungszone agieren. Nach dem letzten Stand der Dinge können die Amberger mit drei Blöcken die Auswärtsreise antreten, wobei allerdings David Rybka und Markus Hausner fehlen.
Schweinfurt Mighty Dogs
Mighty Dogs erreichen die Verzahnungsrunde
(BLL) In den letzten Minuten des zweiten Spielabschnitts entscheiden die Mighty Dogs durch drei Tore das Spiel und gewinnen die Partie gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm mit 5:0.
Weihnahten – das Fest der Liebe – im Sinne der Nächstenliebe hatte der ERV Schweinfurt beschlossen, dass der Erlös aus der Spendensammlung des Nachwuchses vor dem Weihnachtsspiel als auch vom Becherwurf nach dem Spiel an den Nachbarverein ESV Würzburg gehen wird. Verzögerungen in der Eisbahnrenovierung hatten Mitte Dezember schließlich dazu geführt, dass das „Eisbärengehege“ in dieser Saison gar nicht mehr geöffnet wird. Daher musste der ESV Würzburg mehrere Mannschaften vom Spielbetrieb abmelden. Bevor die U8 Nachwuchsmannschaften des ESV Würzburg und des ERV Schweinfurts eine Spieleinlage in der ersten Drittelpause gaben, liefen sie vor dem Spiel mit den Mighty Dogs ein. Im ersten Spielabschnitt war auf beiden Seiten nicht viel los, wobei die Schweinfurter die etwas bessere Mannschaft waren. In der zweiten Spielminute passte Mathias Kohl zu Marc Zajic, dessen Schuss über das Tor abgefälscht wurde. Doch in der 9. Minute spielten Dion Campbell und Stephan Trolda den Ulmer Goalie Konstantin Bertet aus und erzielten den Führungstreffer für die Mighty Dogs. Die Gäste lauerten hingegen auf Kontermöglichkeiten, welche die Hausherren kaum zuließen, so dass es bei einem 1:0 Spielstand in die Kabine ging.
Im zweiten Drittel verstärkten die Mighty Dogs den Druck. Simon Knaup legte in der 24. Minute ab auf Maurice Köder, dessen Abschluss Konstantin Bertet im Nachfassen hielt. In der 27. Minute blockte der Ulmer Schlussmann einen Schlagschuss von Kevin Marquardt und Maurice Köders schoss den Abpraller knapp am Tor vorbei. Die Gäste versuchten setzten erneut auf Konter, doch Benjamin Dirksen klärte in der 29. Minute den Torschuss von Joschua Eckmann. Innerhalb von 2 Minuten entschieden die Hausherren dann aber zum Drittelende hin die Partie und erlösten ihre mitfiebernden Fans. Auf Zuspiel von Andreas Kleider und Marcel Grüner traf Dion Campbell zum 2:0. Eine Minute später spielte die dritte Reihe die Ulmer Abwehr aus und Jens Freund erhöhte auf 3:0. Aber das war noch nicht alles, denn kurz darauf legte Jonas Manger zurück auf Marc Zajic, der präzise ins Lattenkreuz traf und dir Führung zur Drittelpause auf 4:0 erhöhte.
Nach einer Kür des Geburtstagskindes Sabrina Sorger, starteten die Mighty Dogs mit ihrer ersten Unterzahl in den letzten Spielabschnitt. Doch anstelle den Ulmern die Gelegenheit zu geben ihr Überzahlspiel aufzuziehen, konterte Marc Zajic in der 43. Minute und Mathias Kohl staubte den Abpraller zum 5:0 ab. Danach kontrollierten die Hausherren weiterhin das Spiel und ließen kaum Tormöglichkeiten der Gäste zu, konnten aber selbst die eigenen Chancenauch nicht verwerten. 20 Sekunden vor Drittelende hielt Benjamin Dirksen noch einen Penalty von Joschua Eckmann und sicherte sich somit seinen hochverdienten Shutout.
Mit dem Sieg gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm ziehen die Mighty Dogs sicher in die Verzahnungsrunde ein. Am Freitag, den 29.12.2017, treffen die Mighty Dogs um 20 Uhr im Icedome auf den ERSC Amberg, der derzeit den vierten Platz in der Landesligagruppe 1 belegt.
Saisonaus steht im Raum
Zu unseren Langzeitverletzten Maximilian Rabs, Stephen Heckenberger und Jan Slivka gesellt sich leider nun auch noch Fritz Geuder.
Unsere Nummer 19 hat sich im gestrigen Training verletzt und muss operiert werden, was wahrscheinlich das Saisonaus für ihn bedeutet. Jan Slivka wird diese Saison sicher nicht mehr auflaufen, da sich eine alte Verletzung verschlimmert hat und er nun auch operiert werden muss. Bei Maximilian Rabs und Stephen Heckenberger steht noch nicht fest, ob ihr Genesungsprozess einen Einsatz in dieser Spielzeit noch zulässt. Sobald dies feststeht, werden wir euch darüber informieren. Dahingegen werden Richard Adam und Maurice Köder, sowie die erkrankten Spieler voraussichtlich zum Weihnachtsspiel gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm wieder zum Team zurückkehren.
Dominik Bokk auf Heimaturlaub
Nach seinem Einsatz bei der U20 WM in Frankreich legte der gebürtige Schweinfurter einen Stopp in seiner Heimatstadt ein, bevor es wieder für ihm nach Schweden zurückgeht.
Als Dominik mit 5 Jahren zum ersten Mal auf dem Eis stand, war Jurj Peregudov bei dessen ersten Schritten sofort klar, dass aus dem Jungen mal was werden könnte. Mit 14 Jahren wechselte er dann zum Nachwuchs der Kölner Haie. Dort wurde er in der letzten Spielzeit zum „Stürmer des Jahres“ der DNL geehrt. Obwohl ihm ein ähnliches Eishockeytalent wie Leon Dreiseitl zugesprochen wird, bestand für Dominik in dieser Saison allerdings nicht die Chance im DEL Team der Kölner Haie zu spielen. Daher entschied er sich für einen Wechsel nach Schweden zu den Växjö Lakers, bei denen er sich noch einmal rasant weiterentwickelte und nach kurzer Zeit in deren Profiteam in der 1. Schwedischen Liga auflief. Nun bestritt er mit der deutschen Nationalmannschaft die U20 WM in Frankreich, bei der er in 5 Spielen 5 Punkte (1 Tor; 4 Vorlagen) erzielte. Trotzdem war er enttäuscht darüber, dass die deutsche Mannschaft knapp an ihrem Ziel gescheitert war in die U20 Top Devision aufzusteigen. Anstatt direkt nach Schweden zurückzukehren, hat er die Gelegenheit genutzt, Weihnachten bei seiner Familie zu verbringen. Am letzten Freitag war er im Icedome zu Gast und verfolgte das Jugendspiel seiner ehemaligen Mannschaftskameraden, das die Spielgemeinschaft Schweinfurt/Höchstadt mit 5:2 gegen den ESC Haßfurt gewann.
Der ERV Schweinfurt wünscht Dominik Bokk eine verletzungsfreie Karriere und würde sich freuen sein Ausnahmetalent zum Ausklang seiner Karriere wieder im Icedome begrüßen zu können!
Grefrath Phoenix
GEG beendet Jahr mit Spitzenspiel in Troisdorf
(LLW) Die Weihnachtszeit mit Festtagsschmaus und Besinnlichkeit ist vorüber. Bevor nun für die Grefrather EG mit bislang 15 Siegen und 8 Niederlagen auch das saisonübergreifend durchaus erfolgreiche Jahr 2017 zu Ende geht, gilt es für die Blau-Gelben, sich am kommenden Freitag, 29.12. der letzten Herausforderung vor dem Jahreswechsel zu stellen. Um 20.00 Uhr empfängt mit dem EHC Troisdorf “Dynamite” der derzeitige Drittplatzierte der NRW-Landesliga den aktuellen Tabellenführer von der Niers zum Spitzenspiel.
Phoenix-Trainer Karel Lang hat seinem Team am Mittwochabend beim Abschlusstraining noch einmal tüchtig auf den Zahn gefühlt. Schließlich erwartet man mit den heimstarken Dynamites einen ‘explosiven’ Gegner. Zwar behielt die GEG in beiden bisherigen Aufeinandertreffen dieser Spielzeit am Ende jeweils mit 4:2 und 4:1 die Oberhand, hatte dafür aber ebenso jeweils eine Top-Leistung abrufen müssen um erfolgreich zu sein und die zwischenzeitlichen Rückstände aufholen zu können.
Dass es bislang zweimal gegen die Rheinländer mit einem Sieg geklappt hat, ist für Karel Lang keineswegs ein beruhigendes Vorzeichen im Hinblick auf die bevorstehende Begegnung: “Die Dynamites werden auf Revanche aus sein und versuchen, uns ihr Spiel aufzuzwingen”, erwartet der Grefrather Chefcoach eine erneut knifflige Aufgabe. Tatsächlich könnten die Troisdorfer Gastgeber mit einem Sieg auf den zweiten Tabellenplatz klettern und so bis auf drei Punkte an die GEG heranrücken, was dem “Gipfeltreffen” gewiss noch einmal zusätzlichen Reiz verleihen dürfte.
Leider werden neben dem verletzten Dennis Holstein mit dem erkrankten Dennis Lüdke, sowie berufsbedingt Sascha Schmetz und Stefan Bronischewski drei weitere Stammkräfte in Troisdorf nicht zur Verfügung stehen können.
“Jeder meiner Jungs kennt seine Aufgabe. Auch mit kleinem Kader wollen wir unsere Chancen suchen und nutzen” bleibt der Grefrather Trainer dennoch zuversichtlich für die letzte Partie des Jahres.
EC Nordhorn
Spitzenspiel beim EC Nordhorn - Diez-Limburg kommt zum Pokalspiel
(RLN) Das Jahr ist beinah um, doch für die Eishockeyspieler des Eishockey Club Nordhorn e.V. wird es zum Abschluss noch einmal ernst: Die Rockets der EG Diez-Limburg sind zu Gast zum Pokalspiel – eine harte Nuss, bisher haben die Rockets alle Spiele der Pokalrunde gewonnen und liefern eine mehr als überzeugende Saison ab. Los geht es am Freitag, dem 29. Dezember um 20 Uhr.
Die Rockets kommen hochmotiviert in den Norden, dazu kommt ein großes und dickes Polster – die ersten beiden Spiele der Pokalrunde haben sie gegen die Weserstars aus Bremen klar für sich entscheiden können. Trainer Arno Lörsch kann sich auf seine starke Mannschaft verlassen, allen voran die beiden Topscorer Joey Davies (15 Tore / 24 Vorlagen) und Matt Fischer (23 Tore / 15 Vorlagen), die in jeweils zwölf Partien für ordentlich Bewegung vor dem gegnerischen Tor gesorgt haben. Bestens bekannt in Nordhorn ist Verteidiger Kevin Schophuis, der seine gesamte Eishockeyausbildung beim EC Nordhorn und den jeweiligen Vorgängervereinen absolviert hat. Irgendwie ist diese Begegnung also auch für ihn ein Heimspiel.
Zum Ende des Jahres will der ECN es noch einmal krachen lassen. Zuletzt musste Trainer Heiko Niere kurz vor Weihnachten mit einem schmalen Kader nach Bremen reisen, konnte dort jedoch eine überaus starke Partie abliefern – bevor die Gastgeber im Schlussdrittel die Runde abschlossen.
Für das Pokalspiel gegen die Rockets wollen Niere und sein Team nun zeigen, dass auch der starke Regionalligist aus dem Westen schlagbar ist – oder zumindest auch einstecken kann. Die Partie beginnt am Freitag, dem 29. Dezember um 20 Uhr in der Eissporthalle von Nordhorn.
Sande Jadehaie
ECW Sande empfängt EHC Blues Berlin
(VLN) Der ECW Sande trifft am Samstag (19.30 Uhr / Eishalle Sande) im Pokalwettbewerb auf den EHC Blues Berlin, der in dieser Saison in der Regionalliga Ost auf Punktejagd geht.
„Berlin ist ein harter Brocken, denn die Jungs sind noch stärker als der HSV“, blickt Verteidiger Dominik Bartlog auf die Partie und spricht damit den 6:5-Auswärtserfolg der Hauptstädter beim Hamburger SV an.
Dann fügt er hinzu: „Im Pokal gibt es für uns nichts zu holen, aber wir können aus solchen Spielen nur lernen, wie man in Harsefeld ganz gut sehen konnte. Die Niederlage gegen den HSV hatte uns gepusht und uns somit auf das wichtige Spiel heiß gemacht, weil wir einiges besser machen wollten.“
Den Pokalwettbewerb vor der Brust, den Ligaspielbetrieb im Hinterkopf. So lässt sich die Lage bei den Jadehaien im Augenblick zusammenfassen.
Bartlog weiter: „Die Ligaspiele sind wichtiger für uns. Und als nächstes steht schließlich Bremerhaven auf dem Zettel. In der Tabelle wollen wir weiter nach oben klettern – und sollte es mit den Playoffs klappen, wäre das natürlich sehr cool!“
Die Voraussetzungen dafür könnten jedenfalls kaum besser sein. „Die Stimmung ist so gut wie noch nie. Alle verstehen sich prächtig. Die neuen Spieler sind gut aufgenommen worden und bringen wieder frischen Wind in die Kabine.“
Neuigkeiten aus der Verbandsliga Nord:
Das Spiel gegen FASS Berlin 1b wird mit 3 Punkten und 5:0 Toren für den ECW Sande gewertet. Der Grund: Beide Mannschaften haben sich nicht auf einen neuen Spieltermin einigen können. Zuvor hatten die Berliner die Partie krankheitsbedingt absagen müssen.
Tornado Niesky
Zum Jahresende noch ein Doppelwochenende für die Tornados - Wölfe aus Schönheide wollen Revanche
(RLO) Das letzte Heimspiel der Tornados in diesem Jahr findet am Freitag, den 29.12.2017 statt. Dann begrüßen die Nieskyer um 20:00 Uhr die Cracks von FASS Berlin zu einem Pokalspiel. Dies ist noch mal ein Highlight zum Jahreswechsel! Die FÄSSer sind in der Regionalliga derzeit Tabellenzweiter und gehören somit zum Favoritenkreis. Außerdem ist es auch das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison. Die Zuschauer dürfen sich garantiert auf ein spannendes Spiel im Eisstadion Niesky freuen.
Wichtiger Hinweis:
Der Kartenvorverkauf erfolgt wie gehabt in der Modeboutique Ramona Jandik auf der Görlitzer Straße und bei ETN auf der Rothenburger Straße in Niesky. In Weißwasser können Karten in „DER TANKESTELLE“ auf der Berliner Straße erworben werden. Das heißt, kein langes Warten an der Kasse vor dem Stadion!
Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass alle im Vorverkauf erworbenen Karten grundsätzlich für alle Heimspiele der Tornados gelten.
Gleich einen Tag später am Sonnabend, den 30.12.2017 fahren die Tornados dann nach Schönheide. Die Partie gegen die Wölfe beginnt um 17:00 Uhr in Schönheide. Die erste Begegnung der beiden Mannschaften in dieser Saison fand am 23.12.2017, also vor einer Woche in Niesky statt. Da gewannen die Nieskyer in einem spannenden, aber fairen Spiel klar mit 4:0 (1:0; 3:0; 0:0). Die Torschützen an diesem Abend warenPhilipp Rädecker (13.Minute), Sebastian Greulich (28.Minute), Richard Rentsch (35.Minute) und Christian Röser (40.Minute). Natürlich wollen die Wölfe aus dem Erzgebirge an diesem Wochenende eine Revanche vor heimischem Publikum.
Allerdings steht Tornado-Trainer Jens Schwabe an diesem Wochenende nur ein begrenzter Kader zur Verfügung. Es fehlen verletzungsbedingt unverändert Marcel Leyva und Tom Domula, am Freitag arbeitsbedingt Daniel Wimmer und am Sonnabend Stephan Kuhlee und Robert Bartlick. Außerdem sind derzeit Eric Girbig, Richard Rentsch und Markus Fabian im Urlaub.
Schönheider Wölfe
Samstag Heimspiel gegen den Spitzenreiter - Wölfe müssen Spielerabgang vermelden
(RLO) Einen Tag vor Silvester, am kommenden Samstag, dem 30.12.17, um 17:00 Uhr kommt es im Schönheider Wolfsbau zum direkten Rückspiel gegen den Spitzenreiter Tornado Niesky. Nach der 0:4-Niederlage am Vorweihnachtsabend in der Lausitz wollen die Wölfe um Coach Sven Schröder den Spieß dieses Mal gerne umdrehen und einen erfolgreichen Jahresabschluss hinlegen. Dass das kein einfaches Unterfangen wird, zeigte bereits das Spiel in der vergangenen Woche. Niesky war einfach aufgrund ihrer physischen Spielanlage besser und mit nur zehn Spielern war an diesem Tag nichts holen. Die Erholungsphasen, welche die Wölfe brauchen um ihr Spiel durchziehen, fehlten einfach. Spieler wie Petr Kukla, Björn Schenkel, Jannik-Noah Grätke, Christian Freitag und Christian Laszig waren in der Summe nicht zu ersetzen.
Zum Heimspiel am Samstag kehren zumindest Petr Kukla und Christian Laszig wieder zurück ins Team. Währenddessen fehlen Christian Freitag, nach Matchstrafe aus dem Derby immer noch gesperrt, und Jannik-Noah Grätke, welcher weiterhin krankgeschrieben ist. Fraglich ist zudem, ob Danny Reimann wieder spielen kann, nachdem seine “alte“ Schulterverletzung beim Spiel in Niesky wieder aufgebrochen ist.
Ganz verzichten müssen die Wölfe in Zukunft gar auf ihre Nummer #4 - Björn Schenkel. Wölfe-Coach Sven Schröder über die Gründe: „Björn hat sich vor dem Chemnitz-Spiel bei mir gemeldet und um Vertragsauflösung gebeten. Gesundheitliche und private Gründe würden ihn zu dieser Entscheidung zwingen. Nach einem Gespräch in dieser Woche sind wir schweren Herzens, auch aufgrund der aktuellen Personalsituation, seiner Bitte nachgekommen. Wir wünschen Björn privat, beruflich und gesundheitlich alles Gute für die Zukunft und bedanken uns bei ihm für all seine Jahre im Wölfetrikot, welches er mit Herz und Leidenschaft trug.“
„Ob und wie wir auf diesen kurzfristigen und herben Verlust unseres Assistentkapitäns reagieren können, steht aktuell in Frage. Der Spielermarkt ist sehr dünn in dieser Zeit und auch der finanzielle Aspekt spielt hier natürlich eine große Rolle. Die Möglichkeiten, adäquaten Ersatz zu finden, sind sehr gering. Umso beeindruckender war es für mich, wie das Team am Freitag zum Derby auf diese Schocknachricht zuvor reagiert und auch beim Spiel in Niesky bis zum Umfallen gekämpft hat.“, beschreibt der Wölfe-Trainer die aktuelle Situation.
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