IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 28.Dezember 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.
Düsseldorfer EG (DEL)
Auswärts zum Jahres-Endspurt
Nach dem emotionsgeladenen 3:2-Erfolg über die Iserlohn Roosters, geht es für die Düsseldorfer EG zum Jahresausklang auf Reisen. Vier Auswärts-Partien stehen nun auf dem Programm, zwei davon noch 2017. Bereits morgen treten die Rot-Gelben beim ERC Ingolstadt an (19.30 Uhr). Von dort geht es für das Team direkt nach Berlin, wo am Samstag das letzte Duell des Jahres bei den Eisbären ansteht (16.30 Uhr).
Tölzer Löwen (DEL2)
Andreas Mechel für ein Spiel gesperrt
Nach seiner Matchstrafe vom Spiel gegen den EC Bad Nauheim am Dienstag
wurde Löwen-Torhüter Andreas Mechel für ein Meisterschaftsspiel
gesperrt. Das teilt TEG-Geschäftsführer Christian Donbeck mit. Demnach
muss Mechel im Spiel beim EHC Freiburg am Donnerstag pausieren.
Theoretisch könnte er am Samstag gegen Dresden (Spielbeginn: 19.30 Uhr)
wieder für die Löwen auflaufen. „Das ist aber noch ungewiss“, sagt
Donbeck. Denn vor dem Gegentor zum 2:3 im Spiel gegen Bad Nauheim
erhielt Mechel einen Stockschlag durch James Livingston, der Nauheimer
Stürmer wurde dafür auch mit einer Zwei-Minuten-Strafe bedacht. „Mechel
hat sich bei der Aktion am Daumen verletzt und wird derzeit in München
in der Klinik von Dr. Philipp Minzlaff behandelt“, sagt Donbeck.
Bayreuth Tigers (DEL2)
Unterschiedliche Voraussetzungen gegen zwei Teams aus Hessen
Am morgigen Donnerstag reisen die Tigers zu den Roten Teufeln nach Bad Nauheim. Zum dritten Mal in der laufenden Saison steht man sich gegenüber. Bei den vorangegangen Partien setzte sich das jeweilige Heimteam knapp durch. 2:1 für Nauheim hieß es im September in der Wetterau und 3:2 für die Tigers im November im heimischen Tigerkäfig. Seit Wochen bewegt sich das Team von Chef-Coach Petri Kujala um den 9. Platz der Tabelle – knapp „unter dem Strich“, der den direkten Einzug in die Playoffs markiert. Mit 81 geschossenen Toren hat man neben den Tigers und den Füchsen aus der Lausitz den Sturm mit den größten Ladehemmungen der Liga. Beim Überzahlspiel belegen die Hessen den vorletzten Platz des Rankings. Beim Penalty-Killing steht man analog zum Tabellenplatz auf dem 9. Platz. Die meiste Gefahr für das Tor des Gegners geht von Cody Sylvester aus, der aktuell mit 33 Punkten den Goldhelm trägt – allerdings in der Plus/Minus-Statistik mit -13 auch einen hinteren Platz im teaminternen Ranking aufweist. Trotz bereits zweier Shutouts rangiert Stamm-Goalie Bick mit einer Fangquote von knapp über 90% auf den hinteren Rängen der Liga-Torsteher. Die Chancen, in der Wetterau etwas mitzunehmen, sind also durchaus realistisch.
Ungewöhnlich der Wochentag - am Samstag, ebenso wie die Uhrzeit um 16.00 Uhr, gibt der amtierende DEL2-Champion und aktuelle Tabellenzweite seine Visitenkarte im Bayreuther Tigerkäfig ab. Auch hier liegen bereits zwei gespielte Partien hinter den Mannschaften. Anfang Oktober holten sich die Frankfurter, nach Penalty-Schießen, zwei Punkte aus Bayreuth, wobei die Hessen ihr dominantes Überzahlspiel demonstrierten und ihre Treffer jeweils bei nummerischer Überlegenheit erzielten. Das Duell in Frankfurt im November ging klar mit 6:2 an die Gastgeber.
Die „Torfabrik“ (121 geschossene Tore bisher) der Liga liegt am Main. Nicht weniger als sieben Akteure sind zweistellig unterwegs, was die Torausbeute angeht. Das Überzahlspiel ist das Beste der Liga. Bei beinahe jeder dritten Situation schlägt es im Tor des Gegners sein. Dagegen rangiert man beim Unterzahlspiel nur auf Platz Sieben. Vielleicht die Chance für die Tigers, gegen den Favoriten etwas Zählbares zu holen, nehmen die Frankfurter mit 19,21 Minuten pro Partie die meisten Strafen der gesamten Liga.
Die Tigers gehen voraussichtlich mit dem gleichen Kader wie zuletzt gegen Kassel an den Start. Wie immer hängt der Einsatz der Förderlizenz-Akteure natürlich letztlich davon ab, ob diese bei ihrem Stammverein benötigt werden. Für Neher und Heider, sowie natürlich für Vosvrda kommen Einsätze in den nächsten beiden Partien noch zu früh. Ebenso fehlen die Langzeit-Verletzten Voronov und Drews. Ob Martins Raitums, der einen ordentlichen Einstand am Dienstag gefeiert hat als „Starter“ in die Spiele gehen wird, lässt Sergej Waßmiller offen. „Er wird wir alle anderen trainieren und danach werde ich entscheiden“, lässt sich der Chefcoach hier noch nicht in die Karten schauen.
Dresdner Eislöwen (DEL2)
Eislöwen empfangen Heilbronn / DJ-Duo „Stereoact“ zu Gast
Fortsetzung des Weihnachtsmarathons: Die Dresdner Eislöwen empfangen am Donnerstag, 28. Dezember um 19.30 Uhr die Heilbronner Falken zum DEL2-Punktspiel in der EnergieVerbund Arena. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss weiterhin auf die Langzeitverletzten Petr Macholda, Harrison Reed und Goalie Sebastian Stefaniszin verzichten.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben ein hartes Training und eine intensive, deutliche Analyse hinter uns. Vor heimischer Kulisse müssen wir einfach mehr Engagement und Konzentration zeigen, da gibt es keine Entschuldigung. Zudem müssen wir unsere Effizienz verbessern. Wenn es nicht klare Verbesserungen gibt, wird der eine oder andere künftig nicht mehr spielen – egal, wie er heißt. Zum Gegner am Donnerstag: Heilbronn ist sicherlich keine angenehme Mannschaft, hat mit dem neuen Torhüter von sechs Spielen vier gewonnen. Bisher haben wir gegen das Team zwei Mal klar verloren. Wir müssen so oder so härter arbeiten als der Gegner. Das allein ist der entscheidende Punkt.“
Das Spiel gegen die Heilbronner Falken beginnt um 19.30 Uhr und wird geleitet von den HSR Patrick Gogulla und Mischa Apel. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. SpradeTV überträgt die Partie live.
Einen Tag vor der offiziellen Veröffentlichung des neuen Albums „Lockermachen, Durchfedern“ gastiert am Donnerstag das DJ-Duo „Stereoact“, bekannt durch den mehr als 1 Million Mal verkauften Hit „Die immer lacht“, in der EnergieVerbund Arena. Die Sachsen wurden dreifach für den „Echo 2017“ nominiert; der Video-Clip „Die immer lacht“ ist mit 121 Millionen Aufrufen das erfolgreichste Musikvideo aller Zeiten. „Stereoact“ sind im Rahmen der Einlaufshow und bei einer Autogrammstunde im Umlauf zu erleben. Das neue Album ist zum Sonderpreis inklusive einer limitierten Box ebenfalls in der Arena erhältlich.
Kassel Huskies (DEL2)
Weihnachtstrikots ab sofort ersteigerbar – Wisniewski-Dresses gibt’s im Dreierpack
Die Trikotversteigerungen der Kassel Huskies gehen ab sofort in die dritte Runde. Nachdem die Playoff-Trikots der vergangenen Spielzeit und die WINGAS-Cup-Jerseys aus der Vorbereitung versteigert wurden, finden nun auch die original getragenen Weihnachtstrikots aus dieser Saison neue Besitzer. Das Besondere: Alle Fans von James Wisniewski bekommen gleich drei Chancen, ein Gameworn-Jersey von ihrem Lieblingsspieler zu ersteigern. Der Ex-NHL-Crack trug in den vergangenen beiden Begegnungen unterschiedliche Trikots und wird auch im morgigen Heimspiel gegen den SC Riessersee mit einem dritten, separaten Jersey ausgestattet.
Eine neue Option für alle Käufer der Gameworner: Das ersteigerte Trikot kann den Fans, die eine Selbstabholung auswählen, auch persönlich von dem entsprechenden Spieler überreicht werden. Hierfür wurde eigens ein kurzer Zeitraum nach dem Training am 6. Januar 2018 eingerichtet. Treffpunkt ist für alle Interessierten 12:45 Uhr am Spielereingang der Eissporthalle Kassel. Hier findet sich zugleich auch Zeit für ein Foto oder Autogramm.
Auf der Auktionsplattform Ebay können Gebote bis zum 1. Januar 2018 abgegeben werden (bitte beachten Sie hierbei die unterschiedlichen Auktionsschlusszeiten). Neben den Gameworn-Trikots werden auch die ungetragenen Authentic-Trikots (beispielsweise von Kapitän Manuel Klinge) und Ersatztrikots des Mannschaftssatzes versteigert.
Deggendorfer SC (OLS)
DSC mit Punktgewinn in Selb
Im ersten von zwei Vergleichen binnen drei Tagen mit den Selber Wölfen kassierte der Deggendorfer SC zwar eine 2:1 Niederlage nach Verlängerung, kann aber dennoch den Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausbauen, da sowohl der EV Landshut, als auch die Starbulls Rosenheim ihre Partien nach regulärer Spielzeit verloren.
Das erste Drittel war von Strafzeiten geprägt. Beide Teams kassierten mehrere Bankstrafen, sodass zunächst wenig Spielfluss entstand. Trotz zahlreicher Einschussmöglichkeiten fiel im ersten Abschnitt kein Treffer. Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Beide Torhüter präsentierten sich in Topform und es wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Das erste Tor fiel dann in der 27. Spielminute. Aus einem Deggendorfer Scheibenverlust im Angriffsdrittel wurde ein Konter der Hausherren, den Jared Mudryk eiskalt zur Führung abschloss. Im Anschluss konnte sich der DSC dann einige Chancen zum Ausgleich erspielen, doch noch war Niklas Deske im Tor der Wölfe nicht zu überwinden. Doch zu Beginn des Schlussdrittels sollte sich dies ändern. Milos Vavrusa krönte eine tolle Einzelleistung mit dem Treffer zum 1:1, den die mitgereisten Fans frenetisch bejubelten. In der Folgezeit gab es für beide Seiten weitere Gelegenheiten, doch beide Torhüter entwickelten sich immer weiter zum Fels in der Brandung, sodass die Stadionuhr nach 60 gespielten Minuten immer noch ein Unentschieden anzeigte. Die Entscheidung sollte also in der Verlängerung fallen und dort waren es die Selber, die das glücklichere Händchen für sich hatten. Erneut war es Mudryk, der ins DSC-Tor traf und den Wölfen damit den Zusatzpunkt sicherte. DSC-Coach John Sicinski zeigte sich nach der Partie zufrieden mit dem Punktgewinn. Einziger Wehrmutstropfen war die Verletzung von Kapitän Andreas Gawlik, der im ersten Drittel ausschied. Ihn ersetzte Youngster Mathias Sagerer, der eine solide Partie ablieferte. Nun geht es am morgigen Donnerstag weiter mit dem Rückspiel in Deggendorf. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Memmingen Indians (OLS)
In der Verlängerung: Erstes Duell mit Weiden geht an die Indians
Mit 4:3 nach Verlängerung haben die Memminger Indians den EV Weiden bezwungen. Zeit sich auf diesem Erfolg auszuruhen bleibt den Memmingern aber nicht, bereits am Donnerstag folgt das nächste Spiel gegen die Oberpfälzer, dieses Mal aber am heimischen Hühnerberg.
Es war eine der weitesten Fahrten, welche die Maustädter am zweiten Weihnachtsfeiertag auf sich nehmen mussten. Der Gegner aus Weiden hatte zuletzt einige Rückschläge im Kampf um die Playoffs hinnehmen müssen und war bis auf Platz 9 gerutscht. Für die Indians galt somit „Verlieren verboten“, wollen sie noch einmal in Geschehen eingreifen.
Das erste Tor der Partie gelang aber den Hausherren. Waldowsky traf in der elften Minute für den EVW und brachte seine Farben in Führung. Bereits in der 14. Minute aber der Ausgleich durch den Memminger Kapitän Huhn, der aber postwendend von den Hausherren wieder gekontert wurde. So ging es mit dem knappen Spielstand von 2:1 für Weiden in die erste Pause.
Kaum wieder zurück auf dem Eis schlugen die Indians zu, Antti Miettinen erzielte den erneuten Ausgleich und läutete ein starkes Mitteldrittel der Memminger ein. Erneut der flinke Topscorer war es dann, der nach 33 Minuten die erstmalige Memminger Führung erzielte, die aber alsbald in Gefahr geraten sollte, denn bereits eine knappe Minute später wurde Marc Stotz vom Schiedsrichter zum Duschen geschickt und die Indians hatten eine fünfminütige Unterzahl zu überstehen. Als dann auch noch Dominik Piskor auf die Strafbank musste, gab es ganze zwei Minuten eine doppelte Überlegenheit der Weidener abzuwehren, was dem ECDC aber gelang. Mit tollem Kampf, Einsatz und starken Paraden von Joey Vollmer retteten die Maustädter die Führung ins letzte Drittel.
Dort mussten die Rot-Weißen dann doch noch den Ausgleich durch Matt Abercrombie hinnehmen, sie schafften es aber den Punkt zu sichern und die Overtime über den Gewinner entscheiden zu lassen. In der Verlängerung folgten dann zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, Alleingänge, Pfostenschüsse und tolle Paraden gab es für die Zuschauer zu bestaunen, ehe Dominik Piskor mit dem Gamewinner in der 64. Minute alles klarmachte und den Indians den verdienten Zusatzpunkt bescherte.
Der Abstand auf Rang 8 ist somit geschrumpft, durch einen Sieg am Donnerstag im Heimspiel könnten die Indians wieder in Reichweite der Playoffs gelangen. Los geht die Partie um 20 Uhr, Tickets sind an allen VVK-Stellen sowie der Abendkasse ausreichen verfügbar.
Löwen Waldkraiburg (OLS)
NACH ROSENHEIM IST VOR DEN STARBULLS
Der Marathon zum Saison-Endspurt geht für den EHC Waldkraiburg gnadenlos weiter. Am zweiten Weihnachtsfeiertag noch die großen Starbulls sensationell in der Raiffeisen Arena mit 4:2 bezwungen, reisen die Löwen ihrerseits am Donnerstag, den 28.12.2017, nach Rosenheim (Beginn: 19:30 Uhr). Am Samstag kommt dann bereits der EV Landshut zur Partie um 19:45 Uhr nach Waldkraiburg, ehe es im neuen Jahr am 2.Januar 2018 um 19:30 Uhr am Bodensee in Lindau zur Sache geht.
Ausgelassene Stimmung herrschte am Dienstag noch in der Raiffeisen Arena der Waldkraiburger Löwen. In einem grandiosen Spiel entzauberten die Industriestädter blasse Starbulls aus Rosenheim, Stürmer Brent Norris wurde mit seinen beiden Toren in der 58. und 60. Minute zum Matchwinner. EHC-Coach Tomas Martinec spielte aber den Party-Crasher, verkündete auf der Pressekonferenz nach dem Spiel für die Fans überraschend seinen Abschied nicht einmal drei Wochen nach Amtsantritt. Doch das Angebot aus dem nahen Ausland war zu verlockend für den 41-Jährigen und so muss Rainer Zerwesz wieder ran und die Kohlen aus dem Feuer holen.
Die Rosenheimer werden im Heimspiel am Donnerstag gegen die Löwen sicherlich auf Wiedergutmachung aus sein und auch Starbulls Coach Manuel Kofler versprach am Dienstag in Waldkraiburg bereits, dass man im Emilo-Stadion ganz anders auftreten werde. Dies kann man beim EHC durchaus als Drohung auffassen, denn auf dem Papier ist der Tabellenzweite auch im vierten und letzten Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit der klare Favorit. Allein vom Kader her sind die Bullen ein anderes Kaliber als der EHC, nach wie vor sind sie die beste Mannschaft der Liga in Unterzahl. Und wenn sie ihre Pferde- oder besser Bullenstärken wieder aufs Eis bringen, dürfte es für jedes Team schwer werden.
Extrem schwer hat es aktuell auch jedes Team der Liga gegen den EV Landshut. Der Tabellendritte aus Niederbayern kassierte zwar am zweiten Weihnachtsfeiertag eine 1:2-Niederlage in Peiting, Nach acht Siegen in Folge aber zu verschmerzen für die Mannschaft von Axel Kammerer, die in dieser Spielzeit wieder den hohen Ansprüchen gerecht wird. Mit Viktor Lennartsson hat Landshut nach wie vor einen brandgefährlichen Angreifer in seinen Reihen, der mit zehn Toren und drei Assists in sechs Spielen seine Klasse bisher eindrucksvoll unter Beweis stellt und in Niederbayern würde man sich gewiss freuen, das Leihgeschäft über den Schweden mit den Lausitzer Füchsen noch so lange wie möglich auszuweiten. Aber auch der Rest des EVL präsentiert sich in Playoff-Form: Max Forster mit 33 Scorerpunkten (17 Tore) in 24 Spielen ist Top-Scorer, gefolgt von Peter Abstreiter (31 Punkte, 22 Spiele) und Bill Trew (28 Punkte in 17 Spielen). Der 18-jährige Alexander Ehl überzeugt in seinem ersten Oberliga-Jahr bereits auf ganzer Linie- 23 Spiele, 12 Tore und 15 Assists sind herausragende Werte- und auch der Top-Torjäger Stefan Reiter kommt nach langer Verletzungspause wieder in Tritt. Im Rahmen des Spiels gegen den EV Landshut werden auch die gesammelten Spenden für den Verein Sterntaler überreicht. Der gemeinnützige e.V. unterstützt bedürftige Familien mit Kindern in Waldkraiburg und Umgebung finanziell und nachdem die Mannschaft und die Verantwortlichen der Löwen bereits gesammelt haben, konnten beim Spiel gegen Rosenheim auch die Fans ihren Beitrag leisten.
An Silvester und Neujahr dürfen die Löwen dann etwas Durchschnaufen, ehe es am 2.Januar 2018 an den Bodensee zum Duell mit dem EV Lindau geht. Die Islanders spielen nach wie vor eine bemerkenswerte, zweite Oberliga-Saison und sind mittendrin im Kampf um die Playoff-Plätze. Aktuell liegt das Team von Trainer Dustin Whitecotton auf Rang 9, hat aber nur einen Punkt Rückstand auf den Achten aus Weiden. Zuletzt setzte es drei Niederlagen in Folge: 0:4 in Weiden, 3:4 in Deggendorf und ein 1:3 gegen Sonthofen im Heimspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag. Ehe es gegen die Löwen aus Waldkraiburg geht, gegen die der EV Lindau Mitte November mit 5:3 gewinnen konnte, müssen die Islanders noch in Sonthofen und zuhause gegen Deggendorf antreten. Andreas Farny mit 28 und Florian Lüsch mit 27 Punkten führen die interne Scorer-Liste an und der Wechsel von Charlie Adams zu Jeff Smith auf der zweiten Kontingentstelle hat sich bislang auch voll ausgezahlt: In 20 Spielen steuerte der US-Amerikaner bisher 12 Tore und 14 Vorlagen bei und liegt damit in der internen Wertung bereits auf Platz 3.
Saale Bulls Halle (OLN)
Ab 19.00 Uhr fallen die letzten Entscheidungen - 26. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. ESC Wohnbau Moskitos Essen
Tilburg oder Timmendorf, Essen oder Erfurt, Hannover oder Hamburg, Meister- oder Qualifikationsrunde – wohin geht die Reise im neuen Jahr für die Saale Bulls?
Durch die denkbar knappe Niederlage im strafenreichen Derby in Leipzig am Dienstag und dem zeitgleichen Kantersieg des Herner EV gegen die Preussen vom ECC Berlin liegen unsere Jungs nun zwei Zähler hinter dem HEV auf dem 8. Tabellenrang und haben somit immer noch die Chance – ein Sieg gegen Essen bei einer gleichzeitigen Niederlage Hernes in Tilburg vorausgesetzt – sich den begehrten 7. Platz zurückzuerobern.
Zur Erinnerung: Die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 7 sind direkt für die Meisterrunde und die darauffolgenden Playoffs mit den Vereinen aus der Oberliga Süd qualifiziert, die Teams auf den Rängen 8 bis 14 spielen unter Mitnahme der Punkte aus der Hauptrunde den letzten freien Platz für das Playoff-Achtelfinale aus.
Doch egal wo wir am Ende des heutigen Spieltages stehen, die Playoffs bleiben für die Saale Bulls weiter in greifbarer Nähe, denn dank eines komfortablen Punktepolsters vor dem derzeit Neunten (Hamburg mit 28 Punkten), ist das Halten des achten Platzes in der Qualirunde ein durchaus realistisches Szenario.
Die Vorzeichen für das entscheidende Spiel heute lassen uns jedoch alles andere als optimistisch in die Partie gehen. Mit Nathan Robinson, Eric Wunderlich und Alexander Zille stehen drei Leistungsträger nicht zur Verfügung, hinter dem Einsatz von Maximillian Spöttel und Johannes Ehemann steht ein großes Fragezeichen. Erschwerend kommt hinzu, dass mit den Moskitos aus Essen das aktuelle „Team der Stunde“ zu Gast im Sparkassen-Eisdom sein wird. Sie konnten 13 der letzten 14 Spiele für sich entscheiden, zuletzt fügten sie dem amtierenden Meister aus Tilburg zwei Niederlagen am Stück zu.
Aber Bange machen gilt nicht. Vielmehr muss das Team noch enger zusammenrücken und sich als verschworene Einheit den „Stechmücken“ gegenüber stellen. Um die eigenen Chancen auf Platz 7 zu wahren, müssen also die letzten Kraftreserven mobilisiert werden und man muss auf einen Ausrutscher des Herner EV in Tilburg hoffen.
Crocodiles Hamburg (OLN)
Crocodiles starten mit zwei Heimspielen in das neue Jahr
Der DEB hat kurz vor dem Ende der Vorrunde die ersten vier von insgesamt 18 Spieltagen der Meister- und Qualifikationsrunde terminiert. Für die Crocodiles geht es am 30. Dezember um 20 Uhr bei den Rostock Piranhas los. Die Rostocker stehen mit 25 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Im neuen Jahr folgt das erste von drei Spielen gegen Herne oder Halle. Die beiden Mannschaften kämpfen am letzten Spieltag der Vorrunde noch um den siebten Platz und damit die direkte Playoff-Qualifikation. Der Herner EV hat zurzeit einen Vorsprung von einem Punkten auf die Saale Bulls. Rechnerisch könnten auch die Hannover Indians noch auf den achten Platz abrutschen, der Vorsprung beträgt allerdings drei Punkte bei einer besseren Tordifferenz. Das Spiel am Dienstag, den 2. Januar, beginnt um 19.30 Uhr. Nur der Erstplatzierte der Qualifikationsrunde schafft es noch in die Playoffs und die Punkte aus der Vorrunde werden mitgenommen. Der Rückstand der Crocodiles beträgt aktuell 15 Punkte auf Halle und 16 Punkte auf Herne.
Am Freitag, den 5. Januar, steht das nächste Derby an. Um 20 Uhr geht es für die Crocodiles Hamburg gegen den EHC Timmendorfer Strand 06 um wichtige Punkte. Am folgenden Sonntag haben die Hamburger spielfrei.
Die Qualifikationsrunde wird in einer Anderthalbfachrunde ausgespielt. Gegen jede Mannschaft haben die Crocodiles ein Heim- und ein Auswärtsspiel. Anschließend folgen gegen drei Mannschaften noch Heimspiele, gegen die anderen Mannschaften noch jeweils ein Auswärtsspiel. Insgesamt bestreiten die Crocodiles in der Qualifikationsrunde also neun Heim- und neun Auswärtsspiele. Sobald die Platzierungen nach der Vorrunde endgültig feststehen, werden die restlichen Spiele terminiert. Die Begegnungen werden abhängig vom Tabellenplatz der Vorrunde festgelegt. Neben den Crocodiles (28 Punkte) gehen die TecArt BlackDragons Erfurt (27 Punkte), die Rostock Piranhas (25 Punkte), der ECC Preussen Berlin (23 Punkte), der EHC Timmendorfer Strand 06 (12 Punkte) und die Harzer Falken (8 Punkte) in der Qualifikationsrunde auf Punktejagd für den begehrten achten Tabellenplatz.
Tickets für die bis dato terminierten Spiele gibt es ab sofort unter https://www.eventimsports.de/ols/crocodiles/ und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Samstag, 30.12.2017, 20.00 Uhr: Rostock Piranhas – Crocodiles Hamburg
Dienstag, 02.01.2018, 19.30 Uhr: Crocodiles Hamburg – Halle/Herne/Hannover
Freitag, 05.01.2018, 20.00 Uhr: Crocodiles Hamburg – EHC Timmendorfer Strand 06
Sonntag, 07.01.2018: Spielfrei
Hannover Scorpions (OLN)
Samstag 30.12. Scorpions vs. Tilburg 20:00 Uhr - Scorpions erreichen vor 3300 Fans Meisterrunde
Das war ein Eishockeykrimi vom allerfeinsten. Am zweiten Weihnachtsfeiertag schlugen die Hannover Scorpions bei Megastimmung in der hus de groot EISARENA im Lokalderby die Hannover Indians mit 5:3 (1:2 / 2:1 / 2:0). Spannung pur bis zur letzten Minute ein äußerst kämpferisches aber dennoch sportlich faires Spiel, das die Scorpions nach einem 1:2 Rückstand nach dem ersten Drittel noch drehten und schließlich als verdienter Sieger vom Eis gingen.
Mit diesem Sieg haben die Scorpions die Meisterrunde erreicht und sind bereits jetzt für die Playoffs gegen die Oberliga Süd qualifiziert.
Bereits am Samstag, den 30. Dezember um 20:00 Uhr empfangen die Scorpions in der hus de groot EISARENA den amtierenden Meister die Tilburg Trappers aus den Niederlanden, die die aktuellen Tabellenführer der Eishockey Oberliga Nord nach Abschluss der Vorrunde sind.
Herner EV (OLN)
Showdown in der Hauptrunde der Oberliga Nord!
Der letzte Spieltag der Hauptrunde in der Oberliga Nord am Donnerstag, dem 28. Dezember 2017 verspricht sehr viel Spannung. Denn in der oberen Hälfte der Tabelle ist noch die entscheidende Frage offen, welche Vereine neben den Tilburg Trappers, den Icefighters Leipzig, den Füchsen Duisburg, den Moskitos Essen und den Hannover Scorpions noch unter die besten Sieben kommen, die bereits zwei Tage später (Samstag 30. Dezember 2017) in die Meisterrunde starten und damit die Qualifikation für die im März 2018 beginnenden Playoffs sicher haben. Den Hannover Indians fehlen noch zwei Punkte aus ihrem letzten Spiel zuhause gegen die Hamburg Crocodiles um sich Platz sechs zu sichern. Gegen das zweitschlechteste Team der zweiten Hälfte der Hauptrunde sollte das gelingen.
Wesentlich spannender dürfte also die Frage sein, wer am Donnerstagabend spätestens um 23 Uhr endgültig auf Platz sieben und damit in der oberen Hälfte steht. Nach den beiden klaren Siegen gegen Preussen Berlin zum Einstand von Uli Egen als Trainer belegt der Herner EV vor dem letzten Spieltag diesen begehrten Rang sieben mit einem Punkt Vorsprung und dem wesentlich besseren Torverhältnis auf die Saale Bulls Halle. Die Gysenberger benötigen also noch zwei Punkte aus dem letzten Spiel um die Position zu behaupten ohne auf die anderen Ergebnisse blicken zu müssen. Allerdings ist die Aufgabe auswärts in Tilburg bei einem der Top-Favoriten sicherlich alles andere als einfach. Hinzu kommt, dass die Trappers nicht gerade zu den Lieblingsgegnern des HEV zählen, denn von den bisherigen neun Aufeinandertreffen in dieser Oberliga Nord konnten die Niederländer sechs für sich entscheiden. Aber dies ist nur Statistik. Am Donnerstag zählen Disziplin, Konzentration und unbedingter Wille die Meisterrunde aus eigener Kraft zu schaffen. Uli Egen kann mittlerweile fast auf den kompletten Kader zurückgreifen, lediglich die beiden Förderlizenzspieler Tom Schmitz und Darren Mieszkowski werden verletzungsbedingt weiterhin fehlen. Verteidiger Maik Klingsporn ist dagegen zuversichtlich in diesem Jahr noch wieder das Spieltrikot anziehen zu können.
Sollte der Herner EV den Platz unter den besten sieben Teams halten können, dann würden die Gysenberger wohl zwei Tage später mit einem Auswärtsspiel in die Meisterrunde starten. Allerdings hat der DEB den vorläufigen Plan der ersten vier Spieltage noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben. Sollte der HEV allerdings in die Quali-Runde abrutschen, dann wäre er wohl am 30. Dezember 2017 spielfrei. So heißt es noch bis zum späten Donnerstagabend abwarten und alle Daumen gedrückt halten!
Rostock Piranhas (OLN)
Berliner und Hamburger zum Jahresende
Die meisten Norddeutschen denken beim Stichwort Berliner zum Jahresende an ihre Bestellung beim Bäcker – nicht so der Eishockeyfan, der denkt sofort an den ECC PREUSSEN Berlin, denn dieser ist der Gegner des letzten Hauptrundenspiels für die Piranhas am Donnerstag. Die Hauptstädter mussten in den letzten beiden Spielen zwei herbe Niederlagen gegen den Herner EV hinnehmen und werden mit dem Anspruch in das Spiel gehen, das letzte Spiel der Runde siegreich zu beenden. In der Tabelle rangieren die Gastgeber mit zwei Punkten Abstand hinter den Piranhas. Diese könnten sie mit einem Sieg noch überholen, was wohl für eine zusätzliche Motivation sorgen könnte. Die Piranhas ihrerseits könnten ihre Tabellenposition noch verbessern, denn die zehntplatzierten Black Dragons aus Erfurt trennen ebenfalls zwei Punkte von den Rostockern. Jeder Punktgewinn schafft eine bessere Ausgangsposition für die am Sonnabend startende Qualifikationsrunde. Anbully in Berlin ist im Stadion in der Glockenturmstraße um 19.30 Uhr. Unterstützt wird die Mannschaft von zahlreichen Rostocker Fans, sogar ein Fanbus macht sich auf den Weg.
Am Sonnabend startet dann die Qualifikationsrunde. Sicher in dieser Gruppe sind der EC Harzer Falken, der EHC Timmendorfer Strand, der ECC PREUSSEN Berlin, die TecArt Black Dragons, die Crocodiles Hamburg und die Rostock Piranhas. Der siebte Teilnehmer wird erst morgen feststehen. Mögliche Kandidaten sind der Herner EV, die Halle Saale Bulls und rein rechnerisch möglich ( von der Spielansetzung aber eher unwahrscheinlich ) die Hannover Indians. Da die Gruppenzusammensetzung noch nicht endgültig feststeht, hat der DEB auch erst vier Spieltage fest terminiert. Die Rostock Piranhas beginnen am Sonnabend die Runde mit einem Heimspiel gegen die Crocodiles Hamburg. Anbully ist um 19.00 Uhr. Am 2. Januar haben sie spielfrei und am 5. Januar geht es gleich wieder in den Harz zu den Falken. Am Sonntag, den 7. Januar dann wie gewohnt ein Heimspiel gegen den ECC PREUSSEN Berlin.
Landsberg Riverkings (BYL)
Riverkings behalten im Derby gegen Buchloe die Oberhand
Am zweiten Weihnachtsfeiertag feierten die Riverkings einen 3:9 Auswärtssieg in Buchloe und sicherten sich damit weitere drei wichtige Punkte. So deutlich sich das Ergebnis anhört war es über weite Strecken des Spiels jedoch nicht.
Das erste Drittel verlief immer nach dem gleichen Muster. Landsberg ging zunächst durch Treffer von Markus Kerber (11.) und Marcel Juhasz (15.) in Führung und Buchloe glich jeweils wieder aus (14. & 17.). Mit seinem zweiten Treffer (19.) zeigte Markus Kerber einmal mehr, dass er auch in eigener Unterzahl Torgefahr für den Gegner ausstrahlt. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Riverkings durch Treffer von Andreas Schmelcher (24.) und Thomas Fischer (33.) auf 2:5. Im letzten Drittel sorgte der Anschlusstreffer zum 3:5 (46.) für Hoffnung bei den Piraten, doch noch Punkte im Kampf um Platz acht einzufahren. Diese zerstörte Daniel Menge mit seinem Überzahltreffer (55.) zum 3:6. Keine Minute später sorgte Dennis Sturm, ebenfalls in Überzahl, mit dem 3:7 für die endgültige Entscheidung. In der gleichen Spielminute erhöhte Tobias Wedl sogar auf 3:8, ehe Bobby Slavicek (58.) den Schlusspunkt zum 3:9 setzte.
Passau Black Hawks (BYL)
3:2 Sieg – Black Hawks stürzen Tabellenführer Dorfen / 1.244 Zuschauer sehen fantastische Eishockeypartie in der EisArena
Am zweiten Weihnachtsfeiertag verfolgten 1.244 Zuschauer die Partie zwischen den Passau Black Hawks und Tabellenführer ESC Dorfen in der Passauer EisArena. Die Passau Black Hawks triumphierten am Ende hoch verdient mit 3:2 und machten einen großen Schritt in Richtung Bayernliga Zwischenrunde. Es war ein rundum gelungener Eishockey Abend mit einem würdigen Rahmenprogramm zum 20ig jährigen Vereinsjubiläum. Bereits vor der Partie wurde Vorstand Christian Eder für seinen unermüdlichen Einsatz im Verein geehrt. Eder ist seit 20 Jahren ohne Unterbrechung als Vorstand für die Passau Black Hawks tätig und ist Gesicht und Seele des Vereins. Roman Pulec, langjähriger Weggefährte und Oberbürgermeister Jürgen Dupper nahmen die Ehrung vor und dankten Christian Eder für seinen Einsatz. „Es ist in der heutigen Zeit nicht mehr normal sich dermaßen für einen Verein zu engagieren. Daher möchten wir im Namen der ganzen Passau Black Hawks Familie danke an dich sagen Christian.“ so die Worte von Pulec. Oberbürgermeister Jürgen Dupper überreichte dem Verein außerdem noch ein großzügiges Geburtstagsgeschenk in Höhe von 2.000,- €. Die Passau Black Hawks bedanken sich für das großzügige Geburtstagsgeschenk bei Oberbürgermeister Dupper und der Stadt Passau.
Das Spiel wurde durch das obligatorische Eröffnungsbully von Oberbürgermeister Jürgen Dupper eröffnet. Die Zuschauer wurden nicht enttäuscht und beide Mannschaften verzichteten auf ein langes abtasten. Es gab bereits früh in der Partie Chancen auf beiden Seiten. Den ersten Stich konnten die Passau Black Hawks setzen. In der fünften Spielminute netzte Dominik Schindlbeck zur 1:0 Führung für die Hausherren ein. Was nun folgte war dem Spitzenspiel nicht würdig. Das Schiedsrichtergespann erwischte einen rabenschwarzen Tag und konnte das Spitzenniveau der beiden Mannschaften nicht halten. So folgten Strafzeiten über Strafzeiten – in den meisten Fällen und auf beiden Seiten nicht nachvollziehbar. Die Zuschauer in der Passauer EisArena quittierten die Entscheidungen mit wütenden Protesten und einem gellenden Pfeifkonzert. Dorfen behielt in dieser Phase die Nerven und konnten noch im ersten Drittel durch Florian Brenninger zum 1:1 ausgleichen. Den besseren Start ins zweite Drittel erwischten wiederrum die Passau Black Hawks. Petr Sulcik kam gerade von der Strafbank, lief auf das Tor der Eispiraten zu, legte einmal quer und Svatopluk Merka vollendete zur 2:1 Führung. Die Freude über die Führung währte allerdings nicht lange. Nur drei Minuten später folgte der Ausgleich des Tabellenführers. Ein Schlagschuss von der blauen Linie fand seinen Weg ins Passauer Tor. Im Schlussdrittel versuchten beide Mannschaften weiter ihr Spiel aufzuziehen, immer mit einem Auge auf den Schiedsrichter schauend ob die Aktionen nicht doch wieder bestraft würden. Es dauerte bis zu sechzigsten Spielminute, ehe die Zuschauer in der Passauer EisArena das nächste mal jubeln durften. Ein Jubel der die EisArena zum beben brachte - Gänsehautstimmung. Petr Sulcik vollendete ein Zuspiel von Roman Nemecek und schob den Puck durch die Beine von ESC Keeper Yeingst zum 3:2 Siegtreffer für die Passau Black Hawks.
Die Mannschaft der Passau Black Hawks wurde nach Spielende noch Minutenlang von den Zuschauern in der EisArena gefeiert. Durch den Sieg gegen Tabellenführer Dorfen beträgt der Vorsprung auf einen nicht Zwischenrundenplatz mittlerweile 9 Punkte. Trainer Ivan Horak, warnte aber auf der Pressekonferenz bei noch vier Spielen das schon abzuhaken. „Die drei Punkte waren unglaublich wichtig. Es war ein tolles Spiel für die Zuschauer, die bekamen so ziemlich alles zu sehen, was Eishockey bieten kann. Für uns Trainer was das heute nicht schön. Es ist schwierig zu verstehen was die Schiedsrichter heute gepfiffen haben. Jetzt bereiten wir uns auf das Spiel in Landsberg vor. Wir brauchen noch drei Punkte. Rechnerisch haben wir noch nichts erreicht. Volle Konzentration ist auch in den kommenden Spiel der Schlüssel zum Erfolg.“ Gäste Trainer John Samanski gratulierte den Habichten auf der Pressekonferenz zum Sieg. „Gratulation an Passau. Am Ende glücklich aber verdient gewonnen. Wir sind aktuell wieder auf Platz zwei und unheimlich glücklich zu den besten drei Team der Liga zu gehören. Es wäre schön wenn sich die unparteiischen diesen Niveau angleichen würden.“
Neben dem spannenden Eishockeyspiel gab es für die Fans in der Passauer EisArena noch ein tolles Rahmenprogramm. Es konnten weiterhin Lose zum 20. Geburtstag der Passau Black Hawks erworben werden. Die Preise konnten nach dem Spiel bereits abholt werden. In der ersten Drittelpause wurden zudem die Gründungsmitglieder des Vereins durch Walter Koller vom BLSV geehrt. Romantisch wurde es in der zweiten Drittelpause: Ein langjähriger Fan der Passau Black Hawks macht seiner Freundin auf der Eisfläche einen Heiratsantrag. Neben Freudentränen folgte dann auch das von den Fans erwartete „Ja“.
Das nächste Heimspiel steht für die Passau Black Hawks erst am 05. Januar 2018 auf dem Programm. Um 20 Uhr treffen die Black Hawks auf das nächste Spitzenteam. Die Eishackler Peissenberg werden dann versuchen ihren vierten Tabellenplatz in der EisArena zu verteidigen. Der Rückstand der Passau Black Hawks auf Platz 4 beträgt aktuell nur fünf Punkte. Somit ist nach vorne, als auch nach hinten, für die Passau Black Hawks noch alles möglich. Mit einer Leistung wie gegen Dorfen, dürfen die Fans aber bereits von der Zwischenrunde träumen. -czo
Pfaffenhofen Ice Hogs (BYL)
Nichts zu holen in Erding - Ersatzgeschwächte IceHogs unterliegen mit 2:7
Kein nachträgliches Weihnachtsgeschenk in Form von Auswärtspunkten gab es für den EC Pfaffenhofen am zweiten Feiertag. Die stark ersatzgeschwächten IceHogs unterlagen beim TSV Erding mit 2:7 (1:2; 1:3; 0:2) und gingen nach drei Siegen in Folge erstmals wieder leer aus.
Die Hoffnungen auf eine weitere Überraschung auf fremdem Eis erhielten bereits vor der Abfahrt nach Erding einen herben Dämpfer. Die am Freitag im Heimspiel gegen Pegnitz verletzten Matthias Hofbauer , Patrick Landstorfer und Luis Seibert wurden nicht rechtzeitig fit und standen ebenso nicht zur Verfügung wie Dominik Thebing (private Gründe). So musste der zuletzt vier Wochen fehlende Michael Welter praktisch ohne vorheriges Training mit ran, um mit ihm und Jugendspieler Nick Csirmaz wenigstens 13 Feldspieler aufbieten zu können. Die wurden, wie zuletzt in Höchstadt, gleich kalt erwischt, denn noch keine ganze Minute war absolviert, als Erdings Torjäger Philipp Michl zum 1:0 traf. Die IceHogs hatten jedoch wenig später die passende Antwort parat. Bei doppelter Überzahl – zwei Erdinger wanderten kurz nacheinander auf die Strafbank – besorgte Michael Pfab den Ausgleich (5.) Dass es auch die Gastgeber verstanden, ihre Überzahlmöglichkeiten zu nutzen, bewiesen Sebastian Schwarz in der 11. Minute mit dem 2:1 und gleich nach dem ersten Wechsel Timo Bormann mit dem 3:1 (22.). Den IceHogs konnte man zwar über die gesamte Spieldauer den Willen nicht absprechen, eine echte Chance hatten sie an diesem Abend jedoch nicht. War bei einem Zwei-Tore-Rückstand immerhin noch eine vage Hoffnung vorhanden, vielleicht doch noch die Wende zu schaffen, wurde diese spätestens mit dem Erdinger Doppelschlag in der 33. Minute durch Daniel Krzizok und Philipp Michl endgültig zunichte gemacht. Noch vor der zweiten Pause schaffte Michael Chemello den Anschluss zum 5:2 und auch im Schlussabschnitt waren die nie aufsteckenden Gäste um eine weitere Resultatsverbesserung bemüht. Die Hausherren hatten die Partie jedoch jederzeit im Griff, verwalteten ihren Vorsprung souverän und kamen in der Schlussphase noch zu zwei weiteren Torerfolgen abermals durch Daniel Krzizok (56.) und Philipp Michl (60.), die allerdings nur noch statistischen Wert besaßen. Durch die Niederlage dürfte der Zug in Richtung Zwischenrunde für die IceHogs endgültig abgefahren sein, auch wenn noch eine theoretische Chance besteht. Da jedoch die vor dem Spieltag auf Platz acht liegenden Passauer ihre Partie gewonnen haben, hätte selbst ein Pfaffenhofener Erfolg in Erding die Situation nur unwesentlich verbessert.
Pinguine Königsbrunn (BLL)
Zwei Derbyknaller auf eigenem Eis
Am Freitag, den 28.Dezember sind ab 20 Uhr die "Eisbären" des ESV Burgau zu Gast beim EHC Königsbrunn. Danach folgt am 3. Januar ebenfalls ab 20 Uhr das Duell gegen die "Donau Devils des VfE Ulm/Neu-Ulm. Die beiden Hinspiele konnte der EHC für sich entscheiden, doch bei beiden Gegnern gab es zwischenzeitlich Veränderungen.
Anfang November kam es zum ersten Aufeinandertreffen mit Burgau, Königsbrunn konnte die Auswärtspartie damals sehr deutlich mit 8:2 für sich entscheiden. Auch ohne die Verstärkungen vom Dezember war der EHC das klar bessere Team und überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Nur einen Tag später kassierten die Eisbären die nächste 8:2 Pleite in Dingolfing. Die Verantwortlichen in Burgau zogen danach die Notbremse und entließen Trainer Thore Knopf. Neuer Mann an der Bande ist seitdem Stano Hlozek, der in vergangenen Jahren schon Trainer der Eisbären war und die Mannschaft noch gut kennt. Mit neuem Coach setzte es zuerst zwar weitere Niederlagen, doch vor allem das nur knapp verlorene Spiel gegen Tabellenführer Schweinfurt gab dem Team neues Selbstvertrauen. Danach folgten mit dem 11:0 und 15:1 gegen Straubing zwei sehr deutliche Siege. Auch gegen Vilshofen konnten zwei weitere Erfolge eingefahren werden. Zuletzt unterlagen die Eisbären mit 7:8 nur sehr knapp dem Tabellenzweiten Bad Kissingen, der EHC sollte also gewarnt sein. Nicht mit an Bord ist der aktuelle 39-jährige slowakische Neuzugang der Burgauer, Defensivspezialist Michal Rohacik. Dieser kassierte gegen Straubing eine Sperre von fünf Spielen und muss damit gegen Königsbrunn aussetzen. Für den EHC sind die Eisbären eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe im Kampf um den Platz in der Aufstiegsrunde.
Auch die Donau Devils standen Anfang November auf dem Programm des EHC. Königsbrunn gewann auswärts mit 4:2, nur kurz darauf verlor Ulm auch das nächste Heimspiel gegen Dingolfing mit 4:6. Nach diesen beiden Partien trennte sich der Verein von Trainer Martin Valenti und präsentierte als Nachfolger den 33-jährigen Robert Linke. Auch im Kader tat sich einiges, denn mit dem Trainer verließen einige Spieler das Team. Danach bekam der Verein auch noch zwei Spiele mit 5:0 gegen sich gewertet und befindet sich aktuell auf dem vorletzten Tabellenrang. Doch nun ist wieder Bewegung im Kader der Devils. Mit Jonathan Jenne kehrt ein alter Bekannter und Allrounder in das Team zurück. Und am zweiten Weihnachtsfeiertag gab der Verein die Verpflichtung von Dominik Synek bekannt, der 22-jährige tschechische Stürmer war zuvor in den USA aktiv und wechselt ab sofort nach Ulm. Trotzdem bleibt Königsbrunn in dieser Begegnung Favorit und muss unbedingt gewinnen.
Zwei wichtige und machbare Prüfsteine für Königsbrunn. Denn der EHC hat in den letzten beiden Spielen überzeugen können, die 20 geschossenen Tore bei nur drei Gegentreffern sprechen eine deutliche Sprache. Allerdings konnte die Mannschaft nicht immer glänzen und hatte Probleme mit der Chancenverwertung. Genau an diesem Punkt will Trainer Fabio Carciola im Training feilen, noch spielt die Mannschaft nicht wie aus einem Guss. Für die beiden Derbys kann er aber wieder auf Matthias Forster zurückgreifen, der gegen Selb noch geschont wurde. Zwei Siege sind das Ziel, der EHC steht momentan nur auf dem sechsten Rang.
Zwei Siege sind für Vorstand Tim Bertle eine Frage der Ehre: „Beim Derby gegen Burgau geht es für die Mannschaft nicht nur um drei Punkte, sondern auch ums Prestige. Den vier EU-Importen wollen wir die Grenzen aufzeigen. Für das Spiel gegen Ulm hoffe ich erneut auf eine hohe Zuschauerzahl, auch wenn der Spielbeginn mit 20 Uhr nicht optimal ist.“
ESV Bad Bayersoien (BBZL)
Bayersoien unterliegt gegen starke Mittenwalder
Irgendwann reißt jede Serie. Beim ESV Bad Bayersoien rissen am 2. Weihnachtsfeiertag gleich zwei. Zum einen verlor man in Mittenwald und zum anderen war es die erste Saisonniederlage der Schmaußer Buam. Obwohl das Spiel eigentlich verheißungsvoll begann. In der 3. Spielminute kombinierte der 1. Sturm wie aus dem Lehrbuch und schon stand es 0:1. Kurzer Schockmoment bei den Mittenwaldern. Der ESV hätte weiter Druck ausüben müssen aber eine Strafzeit gegen Mario Kögler brachte die Soier wieder auf den Boden der Tatsachen. Korbinian Gallenberger sorgte für den Ausgleich. Bei dieser ersten Unterzahl sah man schon was heut das Problem sein würde. Der ESV war einfach immer einen Schritt zu langsam. Brachte die Scheibe nicht aus dem Slot und war auch sonst etwas kraftloser unterwegs. Mittenwald, durch den frühen Ausgleich jetzt natürlich mit Oberwasser. Günter Berleung nutze die Soier Orientierungslosigkeit zum Führungstreffer und Niko Tolle erhöhte wenig später auf 3:1. Betretene Gesichter in der Kabine. Jeder wusste was Sache war, der Wille war da, jetzt musste nur noch das Fleisch. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis schaffte Tobi Maier im zweiten Drittel den Anschluss. Mittenwald ackerte und bei den Soiern lief nicht viel zusammen. Das sonst so sichere Powerplay fand nicht statt. Pässe kamen nicht an, es war einfach verkorkst und so verwunderte es fast nicht, dass Niko Tolle kurz vor dem Ende des Drittels wieder traf. Das war natürlich bitter. Im letzten Drittel wollte man alles geben, vielleicht das Penaltyschießen erzwingen. In der 53. Spielminute ließ Thomas Maier den ESV wieder jubeln. 4:3! Nur noch eins. Das Spiel machte aber eher der EV Mittenwald und so traf Tolle zum dritten Mal. Hans Schmaußer nahm zwar noch Andreas Mayr aus dem Tor und man erspielte sich noch einige Chance aber der Sieg ging verdienterweise an den EV Mittenwald. Sie waren am Dienstag dem ESV physisch wie psychisch überlegen. Jetzt heißt es noch vorne schauen. Schon am Freitag den 29.12.2017 um 19:30 Uhr sind die Wanderes aus Germering zu Gast in Peiting. Die wollen natürlich Revanche für die Niederlage im Hinspiel. Dort gewann der ESV nach Penaltyschießen, bekam aber dann noch alle drei Punkte zugesprochen da die Germeringer einen nicht spielberechtigten Spieler einsetzten. Dieser Fauxpas wird ihnen nicht nochmal passieren. Die Soier wissen was Sie erwartet. Es war nicht leicht, überhaupt zwei Punkte aus Germering zu entführen. Die eine Niederlage gegen Mittenwald kann man verschmerzen, eine zweite ist eigentlich nicht drin. Deswegen kann man jetzt kurz die Wunden lecken und am Freitag mit Vollgas zurückkommen. Von Anfang an hellwach sein und sich auf einfaches, kämpferisches Eishockey konzentrieren. Dann kann man auch die Germeringer knacken.
Eisbären Oberstdorf (BBZL)
Heimserie Resit
Seit dem Start der Vorbereitung ende September sind die Eisbären auf eigenem Eis ungeschlagen gewesen. Am Freitagabend mussten sich die Truppe von Coach Erik Fabian mit 2:4 gegen die SG Senden/Burgau/Ulm geschlagen geben.
So übten die Gäste gleich eine Menge Druck auf die Eisbären aus und drängten auf die Führung. In der 3. Spielminute gingen die Gäste mit 0:1 in Führung. Mehrere Großchancen der Oberstdorfer blieben ungenutzt und so ging es mit 0:1 in die Pause.
Die Eisbären drängten im zweiten drittel auf den frühen Ausgleich und so war es der Neuzugang Denis Adebahr auf Zuspiel von Kevin Adebahr und Fabian Sing der in der 25. Spielminute den verdienten Ausgleich erzielte. Immer wieder musste auch Dominik Bauer im Tor der Eisbären sein können unter beweis stellen und die Eisbären mit klasse Paraden im Spiel halten.
Das letzte drittel musste die Entscheidung Treffen wer die Punkte bekommt. Die SG Senden erwischte hier eindeutig den besseren Start und konnte durch Tore in der 41. Und 44. Minute mit 1:3 in Führung gehen. Die Eisbären kämpften und bissen die Zähne zusammen. So war es abermals Denis Adebahr auf Zuspiel von Fabian Sing in der 47. Spielminute der den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielte. Die Eisbären erspielten sich in den letzten 10 Spielminuten immer mehr Spielanteil und setzten die Gäste unter Druck doch wollte die Scheibe einfach nicht ins Netz. In der letzten Minute setzten die Eisbären alles auf eine Karte und brachten einen weiteren Stürmer zu Gunsten des Goalies, diesmal ging es leider nicht auf und die “Crocodils“ konnten mit dem Empty-Net-Goal den 2:4 Schlusspunkt setzen.
Fazit, die Eisbären zeigten in diesem Spiel nicht den Biss wie zuletzt, viele Torchancen wurden aber nicht Konsequent genug genutzt und teils lies man sich das Spiel der Gäste richtig aufdrücken. Durch die erste Heimniederlage rutschen die Eisbären auf den 5. Tabellenplatz ab und sind Punktgleich mit dem ERC Lechbruck.
Duell um Platz vier
Am kommenden Freitag kommt es um 20 Uhr zum direkten Duell um Platz vier der Bezirksliga Gruppe vier. Das Team um Coach Erik Fabian ist am 33. Spieltag in Türkheim zu Gast.
Die Eisbären wollen nach der unerwarteten 2:4 Niederlage gegen die SG Burgau/Senden/Ulm wieder punkten und den vierten Tabellenplatz zurück erobern. Auch die Gastgeber des ESV Türkheim drängen in der Tabelle nach oben und sind heiß auf das Rückspiel gegen die Eisbären aus Oberstdorf. Beim letzten Aufeinandertreffen hatten am Ende die Eisbären mit 5:4 nach Penaltyschießen die Nase vorne.
Die Unterallgäuer konnten in den letzten drei Spielen neun Punkte verbuchen. Zuerst schlugen sie den EV Königsbrunn mit 2:6 und bei den beiden Spielen gegen den EV Bad Wörishofen konnten sie zu Hause mit 8:5 und auswärts mit 1:9 gewinnen. Türkheim scheint ein starker, aber machbarer Gegner zu sein.
Die Eisbären nutzen die Tage nach Weihnachten für weitere Trainingseinheiten, um das letzte Spiel zu analysieren, dort anzusetzen, wo es zu Letzt haperte und diese Risiken in neue Chancen umzuwandeln. Außerdem sollten sie am Freitag aus den Vollen schöpfen können: auch der zuletzt gesperrte Florian Stöckl kehrt wieder zurück zum Team. Mit Zusammenhalt, Teamgeist und Biss müssen die Eisbären wieder zurück zu ihrer alten Form finden und die wichtigen Punkte mit ins Oberallgäu bringen.
Dazu drücken wir alle fest die Daumen!
Dinslaken Kobras (RLW)
Kobras reisen mit Rückenwind nach Herford
Am Freitag, den 29.12., geht es für die Kobras noch einmal auf fremden Eis um Meisterschaftspunkte. Dann geht die Reise zu den Dragons des Herforder EV, die derzeit den zweiten Tabellenplatz inne haben. Die Herforder zählen zu den Spitzenteams der Liga und sind auch zurecht ganz oben zu finden. Lange Zeit waren die Drachen sogar an der Tabellenspitze zu finden, wurden aber nach einer kleinen Durststrecke von den Rockets der EG Diez-Limburg überholt. Auch das letzte Spiel des HEV ging gegen eben jene Raketen 5:8 verloren. Allerdings plagen die Dragons derzeit personelle Probleme, denn einige wichtige Spieler, unter anderem Torhüter Kieren Vogel, sind verletzungsbedingt und teilweise längerfristig ausgefallen. Dennoch wird die Kobras ein heißer Tanz beim Zweitplatzieren erwarten, den die Männer um Kapitän Sven Linda in der derzeitigen Form gerne mittanzen werden. Zwar gingen die beiden bisherigen Vergleiche an Herford, doch die Kobras reisen nach fünf Siegen in Folge mit breiter Brust ins Westfalenland und werden alles geben, um ihre Siegesserie weiter auszubauen. Zuzutrauen wäre ihnen das in der derzeitigen Verfassung. Und ein paar Punkte mehr auf dem Konto bringen die Kobras wieder ein Stück näher in Richtung Playoffs. Ob es ihnen gelingen wird, weiß man nach dem Spiel, dessen Beginn um 20.30 Uhr ist und unter der Leitung des Schiedsrichtergespanns .
Ice Dragons Herford (RLW)
Ice Dragons empfangen Dinslaken zum Jahresabschluss!
Während sich viele Menschen mit Blei gießen auf den Jahreswechsel einstimmen, haben die Ice Dragons nun schon zum zweiten mal hintereinander die Chance, eine neue Tradition zu etablieren: Wie schon im letzten Jahr steht auch dieses Jahr „Schlangen beschwören“ auf dem Plan für das „Vor-Sylvester-Spiel“. Denn die Kobras aus Dinslaken geben erneut zum Jahreswechsel ihre Visitenkarte in der Eishalle „Im kleinen Felde“ ab.
Der aktuelle Tabellensechste vom Niederrhein hat nach misslungenem Start in die Saison zu seiner Form gefunden und zuletzt 5 Siege in Folge einfahren können, darunter ein Auswärtssieg in Hamm und ein Heimsieg gegen Ratingen. Allein diese Ergebnisse verdeutlichen, wie groß der Potential der von Chrystian Sikorsky trainierten Mannschaft ist. Doch auch ohne diese Ergebnisse, müssen sich die Ice Dragons nur an das letzte Aufeinandertreffen zurück erinnern, um zu wissen, wie stark Dinslaken ist. Denn am 10.11. lieferten sie den Ice Dragons ein extrem enges Spiel, mussten sich nur knapp mit 4:2 geschlagen geben. Seitdem sind die Kobras noch einmal verstärkt worden, mit dem Kanadier James Essery wurde Top-Torjäger Michal Plichta ein Partner zur Seite gestellt, der sofort einige Duftmarken setzten konnte. Mehr als 2 Punkte pro Spiel hat der Kanadier seitdem gesammelt, ein Beweis dafür, dass die Kobras ein glückliches Händchen bei der Verpflichtung hatten.
Für beide Teams geht es in diesem Spiel um eine Menge. Während die Kobras die theoretische Chance auf Platz 4 oder 5 noch nicht aus den Augen verloren haben und sich gleichzeitig der knapp hinter ihnen platzierten Boerdeindianer erwehren müssen, wollen die Spieler um Kapitän Fabian Staudt den Abstand zur Tabellenspitze auf einen Punkt reduzieren, denn das Team möchte sich so lange wie möglich das Heimrecht in den Playoffs sichern! Apropos Playoffs: Mit einem Sieg zum Jahresabschluss wären die Playoffs auch rechnerisch endgültig gesichert und das erste Saisonziel vorzeitig erreicht! Wenn also Hauptschiedsrichterin Ramona Weiss mit ihren Assistentinnen Julia Tschirner und Svenja Strohmenger am Freitagabend um 20:30 Uhr das Spiel eröffnet, können sich die Fans beider Lager auf ein spannendes und hochklassiges Eishockeyspiel zweier hochmotivierter Teams freuen!
WICHTIG:
Auch zu diesem Spiel empfehlen die Ice Dragons allen Fans, sich Ihre Karten vorab an den bekannten Vorverkaufsstellen zu sichern, um die Wartezeiten beim Einlass zu verkürzen!
Neusser EV (RLW)
Nach Teddy-Bear-Toss 2017 spendet NEV 2.319,75 € an Aktion Lichtblicke
Am Freitag, den 8. Dezember veranstaltete der Neusser Eishockey Verein seinen 4. Teddy-Bear-Toss.
Anlässlich des Spiels in der Regionalliga West zwischen dem Neusser Eishockey Verein e.V. und dem EHC „Die Bären 2016“ e.V aus Neuwied wurde diese Benefizveranstaltung zugunsten der Aktion Lichtblicke der NRW-Lokalradios durchgeführt.
Bei diesem aus dem nordamerikanischen Eishockey stammenden Brauch konnten die Zuschauer vor dem Spiel Teddybären erwerben, die dann beim ersten Tor des Spiels auf die Eisfläche geworfen wurden.
Die Veranstaltung für den guten Zweck stand unter der Schirmherrschaft des Neusser Bürgermeisters Reiner Breuer und dem Vorstandsvorsitzenden des Neusser Bauvereins, Frank Lubig. Auch der Neusser Sänger MaximNoise stellte sich für den guten Zweck im Südpark zur Verfügung und begeisterte mit seinem Lied „Immer wieder Neuss“ die Zuschauer vor dem Spiel. Die anschließende Lasershow sorgte für einen stimmungsvollen Auftakt des Events.
Im Anschluss übernahmen die Spieler beider Teams das Kommando auf dem Eis und der NEV erwischte einen Blitzstart. Nach nur 1 Minute 52 Sekunden sorgte Sven Schiefner für das 1:0 für den NEV und die Zuschauer konnten ihre Teddys für den guten Zweck auf die Eisfläche werfen.
Dies war auch das Signal für die knapp 25 jüngsten Eishockeyspieler des NEV, die 6 bis10 jährigen U8/Bambini, die Eisfläche zu stürmen und das einsammeln der Teddys zu übernehmen.
Nach dem guten Start konnte der NEV das Spiel im ersten Drittel noch ausgeglichen gestalten. Im weiteren Spielverlauf erwiesen sich an diesem Abend die Gäste aus Neuwied jedoch als der erwartet starke Gegner und drehten das Spiel. Am Ende verlor der NEV das Spiel mit 2:6.
Wichtiger als das Spielergebnis war aber das Ergebnis für den guten Zweck. Der Verkauf der Teddys und Eintrittskarten sowie die Spenden der Sponsoren des Abends, der Fa. Pierburg, der Neusser Bauverein AG und von Herrn Schlüper brachten einen Erlös von 2.319,75 €, für die Aktion Lichtblicke.
Der Neusser EV bedankt sich herzlich bei allen Zuschauern, Fans und Sponsoren für dieses tolle Ergebnis und ganz besonders auch bei den vielen ehrenamtlichen Helfern aus dem Verein, ohne die dieser Abend nicht möglich gewesen wäre.
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