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September 26
                         
Herbstanfang
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 30.Dezember 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Bezirksliga Bayern.


Deutscher Eishockey Bund
U18-Nationalmannschaft gewinnt auch drittes Turnierspiel
(DEB)  Die U18-Nationalmannschaft kann auch im dritten Spiel des 5-Nationen-Turniers in Zuchwil (Schweiz) punkten. Die DEB-Auswahl um Trainer Frank Fischöder kann sich mit 5:4 (1:0; 1:1; 2:3; 1:0) nach Verlängerung gegen die Slowakei behaupten. Im letzten Turnierspiel treffen die Deutschen morgen um 11.00 Uhr auf Finnland.
Frank Fischöder: „Es war heute ein verdienter Sieg in einem abwechslungsreichen Spiel, bei dem alles geboten war. Die Mannschaft ist toll mit zwei Toren bei Sechs gegen Vier Situationen zurückgekommen, war in der Verlängerung die aktivere Mannschaft und hat sich den Sieg so verdient. Jetzt freuen wir uns auf das Endspiel gegen Finnland.“
U16-Nationalmannschaft: Keine Punkte gegen Slowakei 
Die U16-Nationalmannschaft verliert auch das zweite Spiel des 4-Nationen-Turniers in Wetzikon (Schweiz). Die DEB-Auswahl unterliegt der Slowakei mit 4:8 (1:3; 0:4; 3.1). Im letzten Turnierspiel trifft das Team um Stefan Mayer und Norbert Weber morgen um 13.30 Uhr auf die Schweiz.
Stefan Mayer: „Wir haben uns heute vorgenommen, den Schwung aus dem letzten Drittel  gegen die Finnen von Anfang an mit in die Partie zu nehmen. Die Jungs haben sich dann aber durch zwei kuriose Gegentore gleich zu Beginn des Spieles  total aus dem Konzept bringen lassen. Erst im letzten Drittel haben wir wieder  so gespielt wie wir es uns vorgenommen hatten.“
Frauen-Nationalmannschaft: Nations-Cup in Füssen
Alle Jahre wieder: Vom 03.-06.01.2018 findet im Bundesleistungszentrum in Füssen der Nations-Cup statt. In dem mittlerweile schon traditionsträchtigen 6-Nationen-Turnier trifft Deutschland in der Gruppe A auf Schweden und die Schweiz, in der Gruppe B messen sich Kanada, Russland und Finnland miteinander.
Während sich die anderen fünf Nationen auf die Olympischen Spiele 2018 in PyeongChang (Südkorea) vorbereiten und einspielen hat Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker die  Möglichkeit junge Spielerinnen in einem hochkarätig besetzten Turnier Spielpraxis sammeln zu lassen. Insgesamt stehen 26 Spielerinnen im Kader, darunter fünf Torhüterinnen, neun Verteidigerinnen und zwölf Stürmerinnen.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Seit Mitte Dezember waren sowohl die U16, die A-Nationalmannschaft als auch die U15 im internationalen Spielbetrieb aktiv. Die U18 befindet sich in der direkten Vorbereitung für die anstehende A-Weltmeisterschaft in Dmitrov, Russland. In allen Altersbereichen spiegelt sich die kontinuierliche Arbeit im deutschen Eishockey wider. Hier sind vor allem die Vereine zu nennen, welche die Spielerinnen für die Länderspiele fördern und entsprechend ausbilden, denn Ziel ist es, die A-Nationalmannschaft nachhaltig zu stärken. Für das Turnier in Füssen werden wir als Mannschaft versuchen die gezeigten Leistungen vom Turnier im Dezember in Rauma, Finnland zu konservieren. Nach wie vor gilt es sowohl erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen, als auch die maximale Entwicklung der Mannschaft im Hinblick auf die A-Weltmeisterschaft 2019 zu erreichen.“


Krefeld Pinguine
After-Game-Party gegen Iserlohn: Trikotversteigerung und Autogramme der Spieler im Umlauf
(DEL)  Nach dem Spiel gegen die Iserlohn Roosters am morgigen Samstag, 30.12. um 19 Uhr veranstalten die Krefeld Pinguine mit dem Fanprojekt eine After Game Party im Umlauf des KönigPALAST. Auch die Mannschaft der Pinguine wird sich unter das feiernde Volk mischen und die letzten Autogramme des Jahres 2017 schreiben. Außerdem kommen die ersten Trikots des 7.-Mann-Satzes zur Versteigerung. Die Höchstbietenden bekommen die Jerseys noch während der Veranstaltung vom jeweiligen Spieler überreicht. Die restlichen Exemplare werden im neuen Jahr über das Online-Auktionshaus ebay versteigert. Die Party startet direkt mit dem morgigen Schlusspfiff im Umlauf.


Red Bull München
Hockey HALLEluja: Spiele gegen Nürnberg und Berlin ausverkauft
(DEL)  Zwei der drei Hockey HALLEluja-Spiele des Deutschen Meisters EHC Red Bull München in der 10.000 Zuschauer fassenden Münchner Olympiahalle sind bereits vor dem ersten Bully ausverkauft. Die Red Bulls ziehen zum Jahreswechsel vom Olympia-Eisstadion in die benachbarte Olympiahalle um, dieses Jahr erstmals sogar für drei Partien. Für die beiden Heimspiele gegen den aktuellen Tabellenführer Thomas Sabo Ice Tigers am 30. Dezember (17.00 Uhr, Sport1 live) und den DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin am 5. Januar (19.30 Uhr) gibt es keine Tickets mehr. Restkarten sind nur noch für die Begegnung gegen den siebenfachen Deutschen Meister Adler Mannheim am 2. Januar (19.30 Uhr) erhältlich.
„Dort zu spielen macht einfach Spaß“, sagt Münchens Patrick Hager, der im vergangenen Jahr mit Köln noch als Gegner in der Olympiahalle auf dem Eis stand und ein Tor zum 2:1-Erfolg seines damaligen Klubs beisteuerte. „Damals habe ich noch mit meinem Ex-Klub gewonnen. Ich bin also bislang ungeschlagen beim Hockey HALLEluja. Das würde ich gerne so fortsetzen.“


Tölzer Löwen  
"Wir finden Wege Spiele zu verlieren"
(DEL2)  wer als Erster sechs Tore schießt gewinnt. Das ist keine Aussage von
einem örtlichen Kinder-Freizeitspiel, sondern das Motto in den
bisherigen Duellen zwischen dem EHC Freiburg und den Tölzer Löwen. In
allen drei Duellen ging der Sieger mit einem halben Dutzend an Toren vom
Eis. Immer war es die Heimmannschaft. Dieses Regel führte sich auch am
Donnerstagabend fort: Die Löwen verloren mit 4:6 (1:3, 1:0, 2:3) im
Breisgau.
Einige Sekunden vergingen, bis Löwencoach Rick Boehm bei der
Pressekonferenz zum Fazit ansetzte. In der Tat war es schwierig nach der
Partie Worte zu finden, die das von Fehlern behaftete Spiel beschreiben.
"Ich denke nicht, dass die Mannschaft heute gewonnen hat, die unbedingt
besser gespielt hat. Sondern die Mannschaft, die weniger Fehler gemacht
hat", kam nach einiger Überlegung aus Boehms Mund - ein treffendes
Resümee. Die beiden größten Mankos, die sich bei seinem Team durch das
Spiel zogen waren defensive Stellungsfehler und leicht zu verhindernde
Strafzeiten. Exemplarisch dafür waren gleich drei Strafen wegen zu
vieler Feldspieler. "Die Jungs wollen alle so viel, dass sie in diesen
Augenblicken einfach den Fokus, die Konzentration verlieren.
Unerklärlich", suchte Boehm nach Lösungen. Gleich im ersten Überzahl der
Partie trafen die Gastgeber in Person von Mark Mancari zum 1:0 - ein
verdeckter Schlagschuss. Als Nikolas Linsenmaier wenig später die
Führung verdoppelte wurde das zu bohrende Brett noch etwas dicker.
Allgemein fielen bei Freiburg drei Spieler besonders auf. Mancari, der
im Powerplay immer wieder klug verteilte. Dazu Linsenmaier und Billich,
die der Löwendefensive teilweise Knoten in die Beine spielten. Letzterer
war es auch, der das dritte Freiburger Tor erzielte. Zuvor hatte Joonas
Vihko für die Tölzer getroffen, die mit einem 1:3-Rückstand in die erste
Pause gingen.
In der Folge fingen sich die Löwen - gerade in der Defensivarbeit wurde
konsequenter gearbeitet. So verlief das Mitteldrittel lange nahezu
ereignislos. Erst als Hannes Sedlmayr sich mit purem Willen den Puck
klaute und unter die Latte hämmerte hatte ein Teil der 2925 Zuschauer
wieder etwas zum jubeln. Die pure Freude der Auswärtsfans dann in der
42.Spielminute, als erneut Sedlmayr eine gute Kombination über St.
Jacques und Kathan zum Ausgleich abschloss - direkt vor dem mitgereisten
Zuschauern. Das Momentum schien auf Löwenseite zu sein. Zumindest 42
Sekunden lang. Dann die Geschichte des Spiels: Die Buam standen mit
sechs Feldspielern auf dem Eis und ermöglichten Freiburg das nächste
Powerplaytor . Wieder war es Billich, der abschloss. "Die Moral der
Mannschaft ist völlig intakt, aber die unnötigen Strafzeiten auf dem Eis
haben uns Kraft gekostet", so Rick Boehm. Nach dem 5:3 - Julian Airich
durfte einmal quer und unbedrängt übers Spielfeld laufen - war das Spiel
eigentlich gelaufen. Trotzdem kämpften sich die Löwen nochmal heran:
Julian Kornelli lenkte einen Schuss von André Lakos ins Tor. Bad Tölz
gab nochmal alles, doch spätestens als der Linienrichter das Spiel wegen
zu vieler Feldspieler abpfiff stand der Freiburger Sieg fest. Es
war eine Fehlentscheidung, denn die Löwen hatten ihren Torhüter durch
einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt. Auch wenn es in der Situation
keine Strafe gegen die Buam gab, stoppte es dennoch einen Angriff. Es
war nicht die entscheidende Situation des Spiels, dennoch ein
Spiegelbild für die Partie. Bittere Ironie, hatten die Löwen zuvor doch
schon dreimal wegen zu vieler Feldspieler in Unterzahl rangemusst. Das
Empty-Net-Goal von Jakub Babka stellte das 6:4-Endergebnis her.
"Wie erwartet ein sehr schweres Spiel. Wir wissen, dass die Tölzer
läuferisch, körperlich stark sind. Dass sie sich schon in der zweiten
Liga eingelebt haben. Die Ergebnisse sprechen für sie und das haben sie
heute auch gezeigt. Sie haben sehr gut gespielt", resümierte Wölfe-Coach
Leos Sulak. Das passendsten Schlusswort gelang erneut Rick Boehm: "Wir
finden Wege Spiele zu verlieren". Ob die Tölzer Löwen beim nächsten
Spiel die richtige Abzweigung finden, gibt's am Samstag ab 19.30 Uhr in
der weeArena zu sehen. Zu Gast sind die Dresdner Eislöwen, die mit einem
Sonderzug voller Fans anreisen.


Dresdner Eislöwen
Eislöwen in Bad Tölz gefragt / Sonderzug rollt mit über 430 Teilnehmern
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen sind am Samstag, 30. Dezember um 19.30 Uhr bei den Tölzer Löwen gefragt. Die Blau-Weißen werden in Bayern von mehr als 500 Fans unterstützt. Allein 430 reisen mit dem Sonderzug an, der um 9.13 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof startet. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss in Bad Tölz auf den Einsatz der Langzeitverletzten Harrison Reed, Petr Macholda und Sebastian Stefaniszin verzichten. Die letzteren beiden  Spieler treten die Reise gemeinsam mit den Fans im Sonderzug an. Auf der Rückfahrt stoßen weitere Spieler dazu.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Ich feiere meine Sonderzug-Premiere, habe so eine Geschichte noch nie erlebt. Natürlich freuen wir uns sehr über die Unterstützung. Es wird so oder so ein heißer Tanz. Bad Tölz ist eine Mannschaft, die gerade zu Hause aggressiv sowie läuferisch stark agiert und schwer zu bespielen ist.“
Steve Hanusch: „Bad Tölz steht zwar auf dem letzten Tabellenplatz, aber das hat bei uns in der Liga gar nichts zu sagen. Wir stecken gerade in einer schweren Phase, müssen am Samstag unbedingt drei Punkte holen. Alles andere zählt nicht. Wir müssen als Mannschaft zusammenstehen, dürfen die Köpfe  nicht hängen lassen. Es liegen gerade 31 Spiele hinter uns, die Saison ist also noch lang. Einen Sonderzug habe im letzten Jahr mit Kassel erlebt. Es ist eine coole Sache und motiviert zusätzlich, wenn man von so vielen Fans beim Auswärtsspiel begleitet wird. “
Das DEL2-Punktspiel bei den Tölzer Löwen beginnt am Samstag, 30. Dezember um 19.30 Uhr und steht unter der Leitung der HSR Marcus Brill und Sascha Westrich. 


Lausitzer Füchse Weißwasser
Füchse laden Besucherinnen auf ein Glas Sekt ein - Ladies-Day am kommenden Mittwoch gegen Bad Nauheim
(DEL2)  Am kommenden Mittwoch (3. Januar) ist Ladies-Day im Fuchsbau. Alle weiblichen Eishockey-Fans die ab 19.30 Uhr zum Heimspiel gegen Bad Nauheim vorbei schauen, erwartet eine kleine Überraschung. Sie erhalten am Eingang ein Glas Sekt.
Tickets für das erste Spiel im neuen Jahr sind an allen Vorverkaufsstellen und im Füchse-Fanshop erhältlich. Aktuell sind auch noch einige Sitzplätze verfügbar. Sie kosten ab 17 Euro.


Deggendorfer SC
DSC unterliegt im Topspiel und reist nach Lindau
(OLS)  In einer engen Partie zog der Deggendorfer SC am Donnerstagabend gegen die Selber Wölfe den Kürzeren. Vor knapp 2000 Zuschauern im heimischen Rund unterlag das Team von Trainer John Sicinski den Franken mit 2:4.
Von Beginn an zeigte sich, dass es ähnlich wie am Dienstag, eine laufintensive Partie mit vielen Zweikämpfen werden würde. Beide Teams konnten sich zu Beginn gute Chancen erspielen, doch bei den Torhütern war zunächst Endstation. Dies sollte sich in der 18. Spielminute ändern. Ausgerechnet in eigener Überzahl kassierte der DSC den ersten Treffer. Lukas Pozivil traf nach einem Konter für die Gäste. Doch noch im selben Powerplay hatten die Deggendorfer die Antwort parat. Ales Jirik bediente mustergültig Andreas Gawlik, der per Direktschuss für den postwendenden Ausgleich sorgte. Im zweiten Abschnitt waren es dann wieder die Gäste, die in Führung gingen. Achim Moosberger fälschte in der 31. Minute einen Schuss von Dominik Müller unhaltbar für Cody Brenner ab. Als dann kanpp fünf Zeigerumdrehungen später Ian McDonald zum 1:3 traf, war dies keineswegs der K.O. für den DSC, denn nur 15 Sekunden später nach der erstmaligen Zwei-Tore-Führung der Gäste schlugen die Deggendorfer postwendend zurück. Robin Deuschl behauptete neben dem Gästetor geschickt den Puck, bediente Santeri Ovaska, der Niklas Deske im Wölfe-Tor keine Chance ließ und zum 2:3 einschob. Nun versuchten die Deggendorfer im Schlussabschnitt noch einmal alles, um zum Ausgleich zu kommen, jedoch ließ die Selber Abwehr mitsamt einem herausragenden Niklas Deske keinen weiteren Treffer mehr zu. Kurz vor Ende der Partie setzten die Hausherren noch einmal alles auf eine Karte und nahmen Brenner zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Aber auch diese Maßnahme blieb erfolglos. Selbs McDonald traf kurz vor Schluss noch ins verwaiste Deggendorfer Tor und setzte den Schlussstrich unter diese hart umkämpfte Partie.
Nach dieser Niederlage im Spitzenspiel reist die Sicinski-Truppe gleich am Samstag weiter nach Lindau, wo sie auf die heimischen Islanders treffen. Das Team von Bodensee, das vom Ex-Deggendorfer Dustin Whitecotton trainiert wird, hat in dieser Spielzeit schon mehrfach bewiesen, dass sie dem DSC das Leben schwer machen können. Beim ersten Gastspiel der Deggendorfer unterlag man den Islanders mit 2:5 und auch beim Spiel der Lindauer in Deggendorf am vergangenen Freitag machten sie es dem DSC nicht einfach. Mit 0:3 lagen die Gäste bereits in Front, ehe die Deggendorfer die Partie noch zu einem 4:3 Sieg drehten. Der DSC darf sich also auf eine schwierige Partie gefasst machen. Dabei fehlen wir neben Benedikt Böhm wohl auch weiterhin Kyle Gibbons, dessen Einsatz noch ungewiss ist. Spielbeginn in Lindau ist um 18 Uhr.


Lindau Islanders
EV Lindau Islanders am Familientag gegen den Tabellenführer
(OLS)  Eishockey am Samstag – ein ungewohnter Termin, den die EV Lindau Islanders nutzen, um Lindauer Familien einzuladen. Die können sich das Spiel gegen Tabellenführer Deggendorf um 18 Uhr zum Paketpreis von 15 Euro (Zwei Erwachsene und zwei Kinder) ansehen.
Um möglichst vielen Lindauer Familien den Besuch des Oberliga Top- Spiels zu ermöglichen, haben die Islanders das Spiel extra auf den frühen Abend vorverlegt. „Wir haben ein Top- Team zu Gast, das man sich nicht entgehen lassen sollte“, sagt der zweite Vorsitzende des EVL, Michael Messmer.
Dazu kommt, dass die Islanders nach den letzten Auftritten bei ihren Fans einiges gut zu machen haben. Zwei verlorene Derbys gegen die Bulls aus Sonthofen haben nicht nur auf die Stimmung gedrückt, sie haben auch die Chancen der Lindauer auf die Meisterrunde deutlich reduziert. „In vier von sechs Dritteln waren wir absolut chancenlos gegen Sonthofen. Wir waren läuferisch unterlegen, haben im eigenen Drittel teilweise nicht nur ungeordnet verteidigt und uns katastrophale Fehler erlaubt, wir haben auch noch körperlos gespielt. Das ist in einem Derby unverzeihlich“, sagte Islanders Präsident Marc Hindelang, der „nicht enttäuscht, sondern entsetzt“ darüber ist, wie die Mannschaft ihre gute Ausgangsposition auf Platz Acht verspielte. Gegen die Tabellennachbarn Sonthofen und Weiden haben die Lindauer in acht Spielen sechs Punkte geholt, sieben Mal verloren. Aus drei Punkten Vorsprung auf Weiden wurden nun vier Zähler Rückstand. Weiden und Sonthofen spielen heute direkt gegeneinander. Sonthofen ist nach dem 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)- Sieg über die Islanders vom Donnerstag die Play-Off Teilnahme ohnehin nicht mehr zu nehmen.
Nicht nur, dass die Lindauer nun auf Schützenhilfe angewiesen sind. Sie stehen selbst vor einer schweren Aufgabe, denn Deggendorf hat als Tabellenführer Rosenheim und Landshut im Nacken und steht nach der Heimniederlage gegen Selb vom Freitag (2:4) unter Druck. Zu allem Überfluss hat sich Jeff Smith am Oberkörper verletzt und fiel nicht nur in Sonthofen aus, sondern wird auch gegen Deggendorf nicht mit von der Partie sein können. Die Ausfalldauer ist ebenso ungewiss, wie die von Zdenek Cech, mit dessen Rückkehr die Islanders in dieser Saison gar nicht mehr rechnen.
„Normalerweise rücken Mannschaften mit solchen Problemen enger zusammen und nichts anderes ist jetzt angesagt. Nach zwei Dritteln aufwachen, wenn die Spiele fast verloren sind, reicht nicht aus“, sagt Hindelang, der Verbesserungspotenzial in allen Bereichen sieht. In Überzahl haben die Islanders im Dezember ein mickriges Powerplay- Tor erzielt, dafür in Unterzahl die zweitschlechteste Bilanz der Liga nach Schlusslicht Miesbach. „Es wird Zeit, dass einige Leute Verantwortung übernehmen und wieder dahingehen, wo es weh tut. Jeder Torwart freut sich, gegen uns zu spielen, weil ihm keiner unserer Stürmer zu nahe kommt und die Sicht nimmt. Auf der anderen Seite ist es sehr einfach, gegen uns Tore zu erzielen. Das war vor ein paar Wochen noch anders.“ Natürlich seien Zwischentiefs in einer Saison normal. Nun gelte es aber den freien Fall zu vermeiden.
Vor diesem Hintergrund darf man Punkte gegen den Tabellenführer natürlich nicht erwarten. Es geht nun darum, die Leistung zu stabilisieren und den Fans Leistungsbereitschaft und absoluten Willen zu zeigen. Immerhin haben die Islanders in den drei Vergleichen mit dem DSC bisher immer gut ausgesehen, das erste Spiel im Eichwald sogar überraschend gewonnen. Gerade die Spiele gegen Deggendorf haben gezeigt, wozu die Lindauer fähig sind, wenn sie am Limit spielen. Das gilt es nun wieder zu erreichen. 


Memmingen Indians
Niederlage im letzten Spiel des Kalenderjahres: ECDC verliert gegen Weiden
(OLS)  Nach dem Auswärtserfolg in Weiden wollte der ECDC nun daheim nachlegen, um weiter die Chance für den Playoff-Einzug zu wahren. Das letzte Heimspiel dieses überaus erfolgreichen Jahres 2017 sollte mit einem Heimsieg gekrönt werden.  Diesem Vorhaben machte der EV Weiden einen Strich durch die Rechnung. Die „Blue Devils“ entführten drei wichtige Punkte am Hühnerberg, da die Indians an diesem Abend keine Mittel fanden, um dem direkten Konkurrenten gefährlich werden zu können.
Exakt 1654 Zuschauer sahen ein Spiel, das der EV Weiden über weite Strecken dominierte. Schon in den Anfangsminuten konnten sich die Gäste einige hochkarätige Chancen herausspielen, die Joey Vollmer aber glänzend parierte. Bei den Rot-Weißen fehlten an diesem Abend zu Beginn, bedingt durch die zahlreichen Ausfälle in der Defensive, u.a. Jan Benda, Marc Stotz und Sven Schirrmacher,und das harte Programm rund um Weihnachten, die Spritzigkeit und der Zug zum Tor. Gegen Ende des ersten Drittels wurden die Memminger dann aber besser und konnten Weiden nun öfters ins eigene Drittel drängen. In der 16.Minute hatte Kirils Galoha die Führung auf dem Schläger, die Chance blieb aber ungenutzt. Somit ging es torlos in die erste Pause des Abends.
Im zweiten Drittel erwischte es die Indians dann kalt. Kurz nach Wiederbeginn erzielte Weidens Heinisch per Abfälscher das 0:1 für die Gäste. Die Antwort der Hausherren folgte nur eine Minute später:  Dominik Piskor und sein Schlagschuss von der rechten Seite besorgte den Ausgleich und ließ den Hühnerberg erstmals jubeln. Dieser kurze Moment des Aufwinds hielt jedoch nicht lange. Weiden wurde wieder zunehmend besser und drückte nun auf den Führungstreffer. Binnen zwei Minuten schoss zunächst Tom Pauker die „Blue Devils“ wieder in Führung, ehe Hendrikson von der blauen Linie das Ergebnis auf 1:3 erhöhte. Die GEFRO-Indians bäumten sich erst gegen Ende des Drittels wieder auf. In Überzahl gelang  Martin Jainz noch der Anschlusstreffer vor der Pausensirene, was ein spannendes letztes Drittel versprechen sollte.
Doch Weiden setzte alles daran nichts mehr anbrennen zu lassen und spielte nun routiniert und clever, so dass die Indianer keinen Stich mehr setzen konnten. In der 45.Minute traf Martin Heinisch zum 2:4 für die Gäste, vier Minuten später setzte Matt Abercrombie noch einen drauf und sorgte mit seinem 2:5 für die endgültige Entscheidung.
Ein zerfahrenes Spiel und ein Abend, an dem kaum etwas gelingen wollte, beschert den Indians eine wahnsinnig schwere Ausgangslage im Kampf um die Plätze. Dennoch richtet sich der Blick auf die nächsten Partien, denn schon am Samstag reist der ECDC zum Auswärtsspiel nach Selb, während das nächste Heimspiel erst im neuen Jahr stattfindet. Am kommenden Dienstag um 19:00 gastiert mit den Starbulls Rosenheim dann der Altmeister am Memminger Hühnerberg. 
Schweres Spiel zum Jahresausklang: ECDC auf langer Reise nach Selb
Zum letzten Spiel im Kalenderjahr 2017 müssen die Indians bei den Selber Wölfen in Oberfranken antreten. Die Memminger wollen auch dort nach Möglichkeit punkten, um weiter Platz 8 anvisieren zu können. Am 02.01. (19 Uhr) empfangen die Maustädter dann die Starbulls Rosenheim am heimischen Hühnerberg.
Neben der langen Anfahrt wartet auf die Memminger auch ein echtes Liga-Schwergewicht als Gegner. Die heimischen "Wölfe" zählen seit vielen Jahren zu den Top-Teams der Liga und verfügen über eine eingespielte und routinierte Mannschaft. Im bisherigen Saisonverlauf gab es diese Partie bereits dreimal, wobei alle Vergleiche an die Wölfe gingen. Mut machen werden den Indians aber die beiden letzten Auftritte, als man sich jeweils nur hauchdünn geschlagen geben musste. So auch erst vor wenigen Tagen, als man kurz vor Heiligabend nach gutem Spiel mit 3:4 unterlag. Beim letzten Vergleich in der Hauptrunde sollen nun mit dem nötigen Glück die ersten Punkte ergattert werden, auch wenn man als klarer Außenseiter und erneut nicht in Bestbesetzung antreten wird. Für die nötige Unterstützung wollen auch die Fans sorgen, so kann man sich unter Tel.Nr. 0160 785 62 69 noch für den Fanbus anmelden. Die Abfahrt erfolgt am Samstag um 14.15 Uhr am BBZ in Memmingen.
Weiter geht es im neuen Jahr dann gleich mit einem Highlight für alle Eishockeyfans in der Region, wenn der ehemalige Deutsche Meister, die Starbulls Rosenheim (02.01.18) am Hühnerberg gastieren. Dieses Spiel wird bereits um 19 Uhr beginnen, Tickets können an allen VVK-Stellen sowie der Abendkasse erworben werden.


Löwen Waldkraiburg
ROSENHEIM SCHLÄGT ZURÜCK
(OLS)  Den Starbulls Rosenheim ist die angekündigte Wiedergutmachung gegen die Löwen aus Waldkraiburg gelungen. Zwei Tage nach dem Sensationssieg des EHC auf eigenem Eis gewann Rosenheim am Donnerstagabend im Emilo-Stadion verdient mit 4:1 gegen die Industriestädter, denen schon wieder ein Akteur abhanden gekommen ist.
So wie der Schnee zum Winter und Rainer Zerwesz in dieser Spielzeit gerne auch mal häufiger hinter die Bande des EHC Waldkraiburg gehört, so gehören aktuell Personalmeldungen zu den Spielberichten der Löwen. Nachdem zuletzt Trainer Tomas Martinec die Industriestädter überraschend Richtung Kitzbühel verließ, hatte Verteidiger Ludwig Synowiec am Donnerstag vor dem Rosenheim-Spiel einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet. Der 26-Jährige, der erst im Sommer aus Weiden zum EHC gekommen war und in 20 Spielen 8 Scorerpunkte verbuchte, hat an der Perle an der Alster einen neuen Klub gefunden und wechselt mit sofortiger Wirkung- beim EHC ist man bereits auf der Suche nach Ersatz.
Synowiec fehlte Rainer Zerwesz somit genauso wie die erkrankten Max Kaltenhauser und Nico Vogl, der frisch verletzte Daniel Hämmerle und der Langzeitpatient Christian Ettwein. Zugegeben, Rosenheim hatte auch Verletzte und Erkrankte zu beklagen, doch der immer noch prächtig bestückte Kader hatte etwas wiedergutzumachen vor knapp 2700 Zuschauern und Starbulls-Coach Manuel Kofler hatte nach der für den Favoriten überraschenden Niederlage in der Industriestadt versprochen, eine Reaktion zu zeigen. Den ersten Treffer des Spiels verbuchten jedoch erneut die Waldkraiburger: Michael Trox fälschte in Überzahl einen Schuss von Lukas Wagner unhaltbar ab und Lukas Steinhauer war geschlagen (03:10). Die beste Unterzahl-Mannschaft der Liga kassierte damit einen Treffer durch die schlechteste Überzahl-Mannschaft- auch so etwas soll’s geben. Nach einem ersten überstandenen Rosenheimer Powerplay, bei dem Korbinan Sertl im EHC-Tor auf Betriebstemperatur gebracht wurde, klingelte es in der achten Minute aber dennoch zum verdienten Ausgleich. Simon Heidenreich netzte nach sehenswertem Doppelpass ein (07:14). In der Folge gaben nur noch die Starbulls den Takt an und Korbinan Sertl durfte sich gleich mehrfach auszeichnen. Doch weder Michael Baindl noch Matthias Bergmann konnten den Goalie der Löwen überwinden.
In doppelter Überzahl schlugen die Hausherren aber doch noch vor der ersten Pause zu und Dominik Daxlberger durfte sich feiern lassen, nachdem er einen Pass von Baindl, der den Rebound eines Bucheli-Schusses bekam, erhalten hatte und einschob (17:45).
Auch im zweiten Drittel gab Rosenheim den Ton an, allerdings waren die Starbulls gegen gut verteidigende Löwen zu schwach im Abschluss. Die kamen ihrerseits immer wieder ins gegnerische Drittel, aber bei Steinhauer war spätestens Endstation. Tobias Draxinger wurde in der 35. Minute dann nach einem überflüssigen und bösen Foul an Christof Hradek vorzeitig zum Duschen geschickt, die fünfminütige Überzahl konnten die Löwen aber nicht nutzen- auch wenn sich Brent Norris extrem Mühe gab. „Schade, das hätte uns vielleicht nochmal einen Schub geben können“ erklärte Rainer Zerwesz nach der Partie zurecht.
So aber gingen den wenigen verbliebenen Löwen im Schlussdrittel langsam aber sicher die Körner aus und Michael Baindl konnte in der 48. Minute zunächst auf 3:1 erhöhen (47:14), ehe er 27 Sekunden vor dem Ende mit einem Empty-Net-Goal den Sack zu machte.


Herner EV
Der Herner EV startet in der Qualifikationsrunde der Oberliga Nord!
Mit dem 26. Spieltag ging am gestrigen Donnerstagabend die Hauptrunde in der Oberliga Nord zu Ende. Der achte Platz für den Herner EV in der Endtabelle ist natürlich nicht das, was Fans und Verantwortliche am Gysenberg erwartet bzw. gehofft hatten. Jürgen Schubert, Geschäftsführer der Gysenberghallen GmbH nimmt dazu Stellung: „Keine Frage, wir sind mit dem bisher in der Saison Erreichten nicht zufrieden. Die Mannschaft war zwar nach den Wirrungen um den Trainerwechsel wieder auf einem guten Weg, aber am Ende fehlten dann doch zwei Punkte auf den siebten Tabellenplatz. Das müssen wir sportlich so akzeptieren. Natürlich kann man hinterher immer sagen, dass in bestimmten Spielen Punkte liegen gelassen wurden, aber letztlich ausschlaggebend ist die Gesamtsumme der Punkte und die reichte halt nicht. Sicherlich wurden bei der Saisonplanung Fehler gemacht, die im Nachhinein nicht mehr so ohne Weiteres zu korrigieren waren. In der momentanen Situation müssen wir alles das aber nun hinter uns lassen. Wir wollen und werden die nun beginnende Qualifikationsrunde mit vollem Elan annehmen. Denn das Ziel, Anfang März 2018 in die Playoffs zu gehen, besteht natürlich weiterhin. Dabei ist es selbstverständlich, dass wir uns nicht auf unserem Punktevorsprung ausruhen wollen. Da wird es kein Nachlassen geben. Im Gegenteil, die Hannover Indians haben es ja in der letzten Saison gezeigt, wie man sich auch in der unteren Runde bestens auf die Playoffs vorbereiten kann. Diese „Jetzt-erst-recht-Motivation“ wollen wir nutzen. Dabei ist es natürlich auch wichtig, dass unsere Fans das ebenfalls so sehen. Wir brauchen weiterhin ihre Unterstützung, deshalb sollten wir gemeinsam in die Quali-Runde gehen mit dem Motto: „ Jetzt erst recht!“
Trainer und Mannschaft sehen das genauso. HEV Kapitän Stephan Kreuzmann hatte schon nach dem Spiel in Tilburg das so gesagt: „Die Jungs sind nun ganz besonders heiß auf die Qualifikationsrunde und werden gerade jetzt mit Vollgas an die weiteren Aufgaben gehen. Auch HEV Coach nimmt die neue Runde mit voller Konzentration und Motivation an. „Das Ziel bleibt ja das gleiche, wir wollen in die Playoffs einziehen und gegen den Süden spielen. Dort sind momentan fünf Mannschaften dicht beieinander, so dass der Unterschied, ob wir als Achter oder besser platziert antreten, gar nicht so groß. Bis dahin werden wir uns so gut es geht weiter entwickeln.“
Als Nachtrag muss abschließend noch auf eine Entscheidung des DEB Spielgerichtes eingegangen werden, die am gestrigen Donnerstagmittag in München erfolgte. Dort wurde der Antrag der Moskitos Essen gegen die Neuansetzung der am 29. September diesen Jahres abgebrochenen Begegnung zwischen dem Herner EV und den Moskitos Essen erwartungsgemäß abgewiesen. Der Herner EV hatte sich bisher zu dieser Angelegenheit bewusst öffentlich nicht geäußert und hätte dies auch weiterhin nicht getan, wenn nicht der Trainer der Moskitos Essen am 23.12.2017 im Rahmen einer offiziellen Pressemitteilung des Vereins den Vorgang publik gemacht hätte. Dies hatte zu Verwirrungen und Verunsicherungen auch bei den Anhängern des Herner EV geführt, so dass nun doch eine Klärung für notwendig erachtet wird.
Die Moskitos Essen hatten damals direkt nach dem Spielabbruch wegen des dichten Nebels einem Wiederholungsspiel zugestimmt, dann aber Mitte Oktober doch einen Antrag auf Nachprüfung der Rechtsmäßigkeit der Neuansetzung gestellt. Da die Moskitos Essen aber den obligatorischen Kostenvorschuss nicht fristgerecht geleistet hatten, konnte die Angelegenheit gar nicht verhandelt werden. Allerdings gab das Spielgericht schon damals den Hinweis auf die geringen Chancen eines solchen Verfahrens. Am 11.12.2017 stellten die Moskitos Essen dennoch einen erneuten Antrag und mussten nun einen deutlich höheren Prozesskostenvorschuss leisten. Mit der gestrigen Entscheidung des DEB Spielgerichts bleibt es nun folgerichtig bei der Wertung des Wiederholungsspiels. Auf ein weiteres Eingehen auf die im Rahmen der Antragsstellung erfolgten Unterstellungen der Essener Moskitos, der Herner EV hätte den Spielabbruch bewusst provoziert, kann verzichtet werden. Sie waren ohnehin haltlos.
Hier noch einmal die Termine der mittlerweile bestätigten ersten vier Runden des HEV in der Quali-Runde:
Samstag, 30.12.2017 : spielfrei
Dienstag, 02.01.2018 – 19:30 Uhr : Crocodiles Hamburg - HEV
Freitag, 05.01.2018 – 20:00 Uhr : HEV - TecArt BlackDragons
Sonntag, 07.01.2018 – 18:00 Uhr : Timmendorfer Strand – HEV


EV Moosburg
4:7 gegen Pegnitz: EVM verpatzt Jahresausklang
(BYL)  Chancen, das Kellerduell zu gewinnen, waren aus Moosburger Sicht mehr als genug da. Doch der EV Pegnitz erwies sich am Freitag in der Sparkassen-Arena als das cleverere Team und entführte beim 4:7 (1:1, 2:3, 1:3) alle drei Zähler.
Die Grün-Gelben legten vor knapp 200 Zuschauern los wie zuletzt beim Erfolg gegen die EA Schongau. Bereits nach dreieinhalb Minuten vollendete Max Retzer eine Kombination seiner Sturm-Kollegen Daniel Möhle und Josef Kankovsky (er hatte die Reihen-Plätze mit Jakob Killermann getauscht) zum 1:0. In der Folge spielte eigentlich nur der EVM und kam weiter zu guten bis exzellenten Torchancen. Aber Pegnitz' Goalie Julian Bädermann deutete schon da seine Klasse an. Mehr oder weniger aus dem Nichts glich der Ex-Moosburger Sergej Hausauer nach einer Viertelstunde zum 1:1 aus. „Das war schon ein sehr glücklicher Zwischenstand“, fand auch EVP-Coach Josef Hefner.
Im zweiten Drittel ging es weiter wie zuvor: Moosburg agierte, Pegnitz reagierte. Bei einem 5:4-Powerplay war dann Abwehr-Routinier Marc Lenczyk zur Stelle – 2:1 (23.). Den Gästen fiel weiter wenig ein. Als sie erneut die Strafbank drückten, lag das dritte EVM-Tor regelrecht in der Luft. Doch nach einem Puckverlust ließ man Hausauer erneut gewähren. Der fackelte nicht lang und traf zum abermals schmeichelhaften Ausgleich. Doch von diesem Treffer sollten sich die Hausherren nicht mehr richtig erholen. Pegnitz wurde stärker, übernahm nun die Initiative – und nutzte seine Chancen: Nach einer Überzahl (29.) und einem Abwehr-Patzer (36.) stand es plötzlich 2:4. Nur gut, dass Patrice Dlugos bei 5:4-Überlegenheit kurz vor der zweiten Pause mit dem 3:4 den Anschluss wieder herstellte.
Und der EVM kam noch einmal zurück: Nach 47 Minuten besorgte Daniel Möhle den vielumjubelten Ausgleich. Doch zu mehr reichte es nicht mehr. Pegnitz war in der Schlussphase eindeutig cleverer, bestrafte die Moosburger Puckverluste knallhart und stellte bis zur 55. Minute die alte Zwei-Tore-Führung wieder her. Im Anschluss riskierte Coach Dimitri Startschew zwar alles, nahm Thomas Hingel bereits drei Minuten vor dem Ende vom Eis, aber es blieb beim Versuch. Die Gastgeber drückten und schossen, Bädermann war jedoch nicht mehr zu überwinden. Zweimal lag die Scheibe im Netz, aber beide Male erkannte der Referee die Treffer der Grün-Gelben nicht an. Für die endgültige Entscheidung sorgte ein Empty-Net-Goal der Gäste 40 Sekunden vor dem Ende.


Passau Black Hawks
Starke Black Hawks bleiben ohne Punkte - Chancenverwertung verhindert Sieg in Landsberg
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben ihr Auswärtsspiel beim HC Landsberg vor 809 Zuschauern mit 3:2 verloren. Dabei zeigte die Horak Truppe eine starke Leistung und hätte Punkte verdient gehabt. Am Ende scheiterten die Black Hawks an der mäßigen Chancenverwertung. Die Gastgeber aus Landsberg waren im ersten Drittel die bestimmende Mannschaft und gingen frühzeitig durch Slavicek Bohumil mit 1:0 in Führung. Ab dem zweiten Drittel gaben die Black Hawks mehr und mehr Gas und drückten auf den Ausgleich. Wer seine Chancen nicht nützt, bekommt hinten eins - so war es auch an diesem Abend! Nach dem zweiten Drittel führten die RiverKings mit 2:0. Das Schlussdrittel begann dann ganz nach dem Geschmack der mitgereisten Passau Black Hawks Fans. Petr Sulcik verkürzte mit einem traumhaften Solo auf 2:1. Der Landsberger Andreas Schmelcher stellte nur vier Minuten später den alten Abstand wieder her. Der Anschlusstreffer zum 3:2 durch Oliver Wawrotzki fiel drei Sekunden vor Spielende und somit zu spät für die Passau Black Hawks. „Leider hat es heute nicht mit einem Sieg geklappt. Wir müssen unsere Chancen konsequenter nutzen. Jetzt dürfen wir nicht locker lassen und brauchen noch Punkte für die Zwischenrunde. Da sind wir noch nicht durch!“ mahnt Trainer Ivan Horak.
In der Tat benötigen die Passau Black Hawks noch einen Sieg um die Qualifikation zur Zwischenrunde fix zu machen. Buchloe hat mit einem Sieg in Peißenberg den Rückstand auf sieben Punkte verkürzt. Die Black Hawks können ihrerseits am Freitag 05. Januar um 20 Uhr in der Passauer EisArena gegen Peißenberg das Ticket für die Zwischenrunde buchen. -czo


Peißenberg Eishackler
Eishackler haben kein Glück im Penaltyschießen
(BYL)  Das letzte Spiel in 2017 nahm für die Eishackler keinen positiven Ausgang. Mit 4:5 n.P. (0:2-4:3-0:0-0:1) verloren sie ihr letztes Heimspiel im „alten“ Jahr. In dem Spiel in dem beide Mannschaften über weite Strecken eher nervös und unkonzentriert auftraten mussten die Eishackler im zweiten Drittel einen 0:2 Rückstand vom ersten Spielabschnitt aufholen. Lediglich in diesen 7 Minuten in denen die Eishackler 4 Tore durch Morley, 2 x Vogl und Malzatzki machten, konnten sie ihr Spiel aufziehen und waren dann auch wieder oben auf. Doch danach kam wieder eine Phase in der sich unnötige Fehler einschlichen und so konnten die Gäste wieder auf 4:4 ausgleichen. Im letzten Spielabschnitt beschränkten sich die Gäste auf die Defensive und die Eishackler mühten sich engagiert um den Führungstreffer wobei der Buchloer Torwart Reichlmeir über sich hinaus wuchs. Aber auch mit Glück konnte er seine Mannschaft in die Verlängerung und durch die Verlängerung retten. Das Penaltyschießen konnten dann die Buchloer nach insgesamt 10 Penaltys für sich entscheiden


Pinguine Königsbrunn
Gegen Burgau zwei Punkte verschenkt
(BLL)  Die Burgauer Eisbären vermasseln dem EHC Königsbrunn das Jahresende, mit 7:8 verlieren die Brunnenstädter ihr letztes Spiel 2017. Die Mannschaft brauchte einfach zu lange um ihr Spiel aufzuziehen.
EHC-Coach Fabio Carciola konnte auf fast seinen gesamten Kader zurückgreifen, lediglich Matthias Forster musste ein weiteres Spiel pausieren, und auch Defensiv-Chef Marc Streicher fiel krankheitsbedingt aus. Mit 435 Zuschauern war die Königsbrunner Eishalle sehr gut besucht, doch das Spiel machte zuerst nur der Gast aus Burgau. Nach nur drei Spielminuten führten die Eisbären mit 0:2, der EHC war noch nicht in der Partie angekommen und zu weit weg vom Gegenspieler. Zwar konnte Lukáš Hruzík nur eine Minute später den Anschlusstreffer erzielen, doch die Eisbären blieben weiter am Drücker und die spielbestimmende Mannschaft. Nach neun Minuten lag Königsbrunn schon mit 1:4 hinten, weitere Treffer fielen aber nicht mehr bis Drittelende.
Auch im zweiten Drittel waren zuerst die Gäste am Drücker. In der 26. Spielminute musste dann Jeffrey Szwez vom Eis, er kassierte fünf Strafminuten plus Spieldauer plus zehn Minuten Disziplinarstrafe wegen Stockchecks und wird auch in der nächsten Partie fehlen. Die Entscheidung war nach Ansicht der Königsbrunner Verantwortlichen viel zu hart, vor allem hatte sie aber auch sofort Konsequenzen. Die Gäste nutzten die nun gebotene Überzahl und erhöhten nur eine Minute später auf 1:5. Fabio Carciola konnte kurz vor Drittelende zwar nochmal auf 2:5 verkürzen, doch nur eine Minute später trafen auch die Gäste und sorgten so für den 2:6 Drittelendstand.
Nach dem Pausentee kam der EHC langsam in Fahrt, Fabio Carciola schoss in der 43. Spielminute zum 3:6 ein. Doch wieder hatten die Eisbären mit einem weiteren Treffer die richtige Antwort parat und sorgten wieder für den alten Abstand. Der EHC hatte nun aber seine stärkste Phase und machte jetzt mächtig Druck. Burgau hatte nur wenig entgegenzusetzen, und Königsbrunn schaffte es tatsächlich noch, dank einer sensationellen Aufholjagd und einem Hayden Trupp in Bestform bis zum Abpfiff auszugleichen. In der Verlängerung gelang aber Boris Drodz der entscheidende Treffer, so dass die Eisbären zwei Punkte aus Königsbrunn mitnehmen können. Dank der konstanten und geschlossenen Leistung war Burgau am Ende der verdiente Sieger, auch wenn Königsbrunn am Ende noch Moral und großen Einsatz zeigte
Dank des erkämpften Punktes ist Königsbrunn nun auf dem ersehnten fünften Rang angekommen und wäre damit für eine Aufstiegsrunde qualifiziert. Allerdings muss das Trainerteam noch viel an der Konstanz arbeiten, denn mit nur einem guten Drittel wird man es weiter schwer haben, gegen gute Gegner zu bestehen. Mit Ulm kommt am nächsten Mittwoch ein weiterer unbequemer Kontrahent nach Königsbrunn,  eine Niederlage wäre für den EHC fatal.
Coach Fabio Carciola bringt es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wie schon gegen Freising haben wir die ersten beiden Drittel nicht gut gespielt. Wir waren zu langsam, zu weit vom Gegner weg und haben keine Checks gefahren. Klar, wir hatten heute auch einige Pfostenschüsse und sehr unglückliche Situationen. Aber erst im letzten Drittel haben wir wieder zusammen gespielt und uns gut herangekämpft. Wir müssen diese Fehler unbedingt abstellen und künftig von Anfang an präsent sein.“


Lechbruck Flößer
Flößer zu Gast beim Tabellenführer
(BBZL)  Das letzte Spiel des Jahres 2017 beschert den Flößern das Spitzenduell am Samstag gegen den Tabellenführer SG Lindenberg/Lindau 1b im Lindenberger Waldstadion. Dabei treffen der letztjährige Meister und der Vizemeister direkt aufeinander. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.
Bei der SG Lindenberg/Lindau 1b herrscht derzeit eitel Sonnenschein. Die Westallgäuer grüßen erwartungsgemäß von der Tabellenspitze und bestätigen bislang ihren Anspruch auf die Meisterschaft. Das Team von SGL-Trainer Matthias Schwarzbart hat sich personell kaum verändert und ist daher eine eingespielte Truppe, die sich in den letzten Jahren Schritt für Schritt zu einem Topteam der Bezirksliga entwickelt hat. Gegen den ERC werden die Lindenberger voraussichtlich in Bestbesetzung antreten und erwarten am Samstag ein volles Haus im heimischen Waldstadion. In der letzten Saison besiegten die Flößer die SG Lindenberg/Lindau 1b im Heimspiel mit 4:3 nach Penaltyschiessen, in Lindenberg setzte es eine 2:6-Auswärtsniederlage. Beide Mannschaften kennen sich in- und auswendig, die Duelle sind meist sehr kampfbetont und auf Augenhöhe.
Die Vorzeichen für die Partie sind jedoch diesmal etwas anders. Die SGL gilt als klarer Favorit, der ERC hingegen ist bemüht den Anschluss zu halten und wieder zur Normalform zu finden. Ein Anfang ist gemacht: Mit Siegen gegen Buchloe und Königsbrunn haben die Flößer ihr eigenes Selbstvertrauen wieder aufgebaut und teilweise gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Mit Lindenberg kreuzt nun jedoch ein anderes Kaliber diesen Weg und man darf gespannt sein, wie sich die Flößer in diesem Spitzenduell schlagen. Der Umstand, dass bereits das Rückspiel in Lechbruck am 5.1.2018 stattfindet, verleiht diesem Duell einen kleinen Play-Off-Charakter. Das Ziel im Lager der Lecher lautet, dass man drei Punkte aus beiden Spielen auf der Habenseite verbuchen möchte. Damit wären nach oben weiterhin alle Chancen gewahrt. 


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Samstag 30.Dezember 2017
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