| |
Eisbären Berlin Eisbären gewinnen in Augsburg mit 4:3 nach Verlängerung
(DEL) Die Eisbären Berlin sind zurück in der Erfolgsspur. Die Berliner setzten sich am Tag der Deutschen Einheit bei den Augsburger Panthern mit 4:3 nach Verlängerung durch. Jonas Müller sammelte seinen 150. Assist in der Deutschen Eishockey Liga. Berlin hatte im Startdrittel mehr Spielanteile. Es dauerte aber bis zur 18. Spielminute, ehe Eric Mik (18.) die Gäste verdient in Führung brachte. Kurz zuvor vereitelte Jake Hildebrand im Berliner Tor eine hochkarätige Augsburger Abschlussmöglichkeit. Wenige Momente nach Beginn des Mitteldrittels sorgte Patrick Khodorenko (21.) mit seinem ersten DEL-Treffer für das 2:0 des Hauptstadtclubs. In der Folge verpassten die Berliner jedoch mehrfach den dritten Treffer. Die Panther wurden dann aber auch offensiv aktiver. Nachdem Hildebrand noch einige Chancen der Fuggerstädter zunichtemachte, kamen die Gastgeber durch Cody Kunyk (33.) zum Anschlusstreffer. 39 Sekunden vor Drittelende gelang D.J. Busdeker (40.) dann noch der Ausgleich. Der Schlussabschnitt gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Dann gelang Florian Elias (54./PP1) im Powerplay die Augsburger Führung. Mit dem Extrafeldspieler auf dem Eis kamen die Eisbären jedoch durch Frederik Tiffels (59./6-5) noch zum Ausgleich, sodass es in die Verlängerung ging. In der Overtime sorgte erneut Tiffels (61.) bereits nach fünf Sekunden für den entscheidenden Treffer zum 4:3-Auswärtssieg Berlins. Das nächste Ligaspiel bestreiten die Eisbären Berlin bereits am Sonntag, den 5. Oktober. Dann gastiert der ERC Ingolstadt in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Ich freue mich, dass wir einen Weg gefunden haben, die Partie zu gewinnen. Mit dem gesamten Spiel meiner Mannschaft bin ich aber nicht zufrieden. Es war teilweise in Ordnung, uns sind aber auch große Fehler unterlaufen. Jake Hildebrand hatte einige sehr wichtige Saves. Respekt an Augsburg, sie haben es uns heute sehr schwer gemacht. Mir hat aber gefallen, dass wir drangeblieben und nach dem Rückstand ruhig geblieben sind. Durch einen schönen Spielzug sind wir dann zurückgekommen. Dem Siegtreffer ging eine gute Einzelleistung von Freddy Tiffels voraus. Vor uns liegt aber noch ein langer Weg.“ Frederik Tiffels (Stürmer Eisbären Berlin): „Es war wichtig, dass wir, nachdem wir die Führung aus der Hand gegeben haben, wieder zurückgekommen sind. Das war nach dem Ausgleich und Augsburgs drittem Treffer im Schlussdrittel sehr schwer. Nach dem Rückstand haben wir aber unser druckvolles Eisbären-Hockey gespielt.“ Endergebnis Augsburger Panther – Eisbären Berlin 3:4 n. V. (0:1, 2:1, 1:1, 0:1) Aufstellungen Augsburger Panther: Garteig (Jones) – Mayhew, Bowey; Button, Schemitsch; Wirth, Pilu; Renner – Kunyk, Damiani, Busdeker; Louis, Grenier, Blank; Trevelyan, Wohlgemuth, F. Elias; M. Elias, Hanke – Trainer: Bill Peters Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller (C), Mik (A); Geibel, Smith; Panocha, Reinke – Tiffels (A), Khodorenko, Ronning; Bergmann, Kirk, Pföderl; Hördler, Vikingstad, Eder; Leden, Wiederer – Trainer: Serge Aubin Tore 0:1 – 17:45 – Mik (Kirk, Wiederer) – EQ 0:2 – 20:47 – Khodorenko (Ronning) – EQ 1:2 – 32:22 – Kunyk (Damiani, Schemitsch) – EQ 2:2 – 39:21 – Busdeker (Kunyk, Button) – EQ 3:2 – 53:39 – F. Elias (Grenier, Blank) – PP1 3:3 – 58:16 – Tiffels (Khodorenko, Müller) – 6-5 3:4 – 60:05 – Tiffels (Pföderl) – EQ Strafen Augsburger Panther: 2 (2, 0, 0, 0) Minuten– Eisbären Berlin: 8 (6, 0, 2, 0) Minuten Schiedsrichter Andris Ansons, Lukas Kohlmüller (Lukas Pfriem, Tobias Schwenk) Zuschauer 6.179
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.Oktober 2025 17:19 Uhr
|
Bericht: |
EHCB
|
Autor: |
meb |
|
Iserlohn Roosters Lennard Nieleck verlässt die Roosters
(DEL) Die Iserlohn Roosters haben den Vertrag mit ihrem Stürmer Lennard Nieleck mit sofortiger Wirkung und in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst, um dem 21-Jährigen den Wechsel zu einem anderen Club zu ermöglichen. „Wir danken Lenny für seinen Einsatz bei den Roosters und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute“, bedankt sich Roosters-Sportdirektor Franz-David Fritzmeier beim Stürmer. Lennard Nieleck war während der Saison 2022/2023 nach Iserlohn gewechselt und im Frühjahr 2023 mit der U20 der Young Roosters in die DNL aufgestiegen. Nach einem Jahr bei den Hammer Eisbären spielte Nieleck in der vergangenen Spielzeit seine erste Saison in der DEL und erzielte einen Scorerpunkt. Insgesamt lief Nieleck 48 Mal für die Roosters auf.
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.Oktober 2025 10:25 Uhr
|
Bericht: |
IR
|
Autor: |
nt |
|
Red Bull München Red Bull München unterliegt den Grizzlys Wolfsburg
(DEL) Der EHC Red Bull München musste sich am 7. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 den Grizzlys Wolfsburg im zweiten Wiesn-Heimspiel mit 5:7 (0:3|2:2|3:2) geschlagen geben. Vor 8.091 Zuschauern im SAP Garden erzielten Jeremy McKenna, Chris DeSousa, Markus Eisenschmid, Yasin Ehliz und Taro Hirose die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David. München übernahm zunächst die Kontrolle – auch dank eines Powerplays in der Anfangsphase. Den ersten Treffer erzielten aber die Gäste nach einem Konter, den Matt White zum 0:1 abschloss (4.). Danach änderte sich die Dynamik des Spiels. Wolfsburg agierte zielstrebig und nutzte seine Chancen konsequent: In der zehnten Minute tauchte White allein vor Mathias Niederberger auf, erneut schloss er eiskalt ab – das 0:2. Die Red Bulls suchten Lösungen in der Offensive, doch Wolfsburg ließ weiterhin wenig zu und erhöhte kurz vor der Pause durch Julian Chrobot sogar auf 0:3 (19.). Der Mittelabschnitt startete furios. Jeremy McKenna brachte München mit dem 1:3 (21.) zurück ins Spiel, Wolfsburg antwortete nur 60 Sekunden später durch Timo Ruckdäschel. Die Red Bulls ließen aber nicht locker und verkürzten erneut durch DeSousa, der den Puck sehenswert ins Kreuzeck jagte (24.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Topchancen auf beiden Seiten vor der zweiten Pause. Eine nutzte White zum 2:5 (29.). Ein ähnliches Bild auch im Schlussabschnitt. Zunächst erhöhte Matt Choupani für Wolfsburg (43.), ehe Eisenschmid kurz darauf auf 3:6 (45.) verkürzte. Ehliz legte sogar das 4:6 (47.) nach. Die Red Bulls erspielten sich weitere sehr gute Chancen, doch Grizzlys-Goalie Dustin Strahlmeier stand dem Anschlusstreffer im Weg – bis in die Schlussphase, als Münchens Trainer Oliver David den sechsten Feldspieler brachte. Das Risiko wurde belohnt: Hirose erzielte das 5:6 (59.). Der Ausgleich lag danach in der Luft, der Treffer fiel aber auf der anderen Seite: Fabio Pfohl (60.) besiegelte mit seinem Empty-Net-Treffer zum 5:7 die Niederlage der Red Bulls. Oliver David: „Wir hatten zunächst große Probleme und die Abstände haben nicht gestimmt. Je länger das Spiel ging, desto besser kamen wir rein. Doch immer, wenn das Momentum auf unsere Seite gewechselt ist, haben die Grizzlys getroffen. Die letzte Minute war ein perfektes Beispiel dafür. Jede Saison ist ein Prozess, der Zeit braucht. Es gab heute auch Positives. Das nehmen wir mit.“ Tore: 0:1 | 03:32 | Matt White 0:2 | 09:41 | Matt White 0:3 | 18:21 | Julian Chrobot 1:3 | 20:39 | Jeremy McKenna 1:4 | 21:39 | Timo Ruckdäschel 2:4 | 23:02 | Chris DeSousa 2:5 | 28:36 | Matt White 2:6 | 42:04 | Matt Choupani 3:6 | 44:02 | Markus Eisenschmid 4:6 | 46:21 | Yasin Ehliz 5:6 | 58:13 | Taro Hirose 5:7 | 59:32 | Fabio Pfohl Zuschauer: 8.091
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.Oktober 2025 19:27 Uhr
|
Bericht: |
EHCM
|
Autor: |
irbm |
|
Eispiraten Crimmitschau 2:4! Eispiraten unterliegen Bad Nauheim - Westsachsen müssen gegen Kurstädter erste Heimniederlage einstecken
(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben am Freitagabend ihre erste Heimniederlage der Saison hinnehmen müssen. Vor 3.121 Zuschauern unterlagen die Westsachsen dem EC Bad Nauheim mit 2:4. Aus mehreren Drangphasen konnten die Gastgeber letztlich zu wenig Kapital schlagen. Die Treffer für die Eispiraten erzielten Corey Mackin und Adam McCormick. Cheftrainer Jussi Tuores musste neben den Langzeitverletzten Tim Lutz und Ralf Rollinger auch auf die weiterhin verletzten Alex Vladelchtchikov und Christian Schneider verzichten. Zudem standen Felix Thomas, Alexander Schmidt und Ole Olleff nicht im Aufgebot. Wieder mit dabei waren hingegen Dylan Wruck, der zuletzt aufgrund muskulärer Probleme pausieren musste, sowie Kevin Reich, der eine leichte Oberkörperverletzung auskurierte. Sein Saisondebüt feierte außerdem Rayan Bettahar, der aus Bremerhaven angereist war. Die Zuschauer im Sahnpark sahen zunächst ein ausgeglichenes Eishockeyspiel ohne größere Höhepunkte. Die Eispiraten standen defensiv strukturiert, konnten offensiv jedoch nur wenige Chancen kreieren. Schließlich waren es die Gäste aus Bad Nauheim, die den ersten Treffer erzielten. In einer unübersichtlichen Situation schlitterte der Puck von Jordan Hickmotts Schläger Richtung Torlinie, ehe Kevin Reich sich das Spielgerät unglücklich mit dem Schoner selbst ins eigene Netz bugsierte (8.). Die Crimmitschauer wurden danach aktiver und belohnten sich in Überzahl prompt. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis der Puck im Netz der Hessen zappelte. Adam McCormick bediente Corey Mackin mustergültig – der US-Boy schob im Slot zum 1:1 ein (9.). Der Ausgleich gab den Westsachsen spürbar Auftrieb und führte zu mehreren Drangphasen. Die Kurstädter konnten sich kaum noch befreien, während Robin Veber und Mirko Sacher jeweils am Gestänge scheiterten. Auch Dylan Wruck, der sein Pflichtspieldebüt für die Eispiraten feierte, stellte Jerry Kuhn mit mehreren Schüssen vor große Probleme. Die Eispiraten starteten auch ins zweite Drittel mit der ersten Großchance: Louis Brune scheiterte jedoch allein vor Jerry Kuhn. Kurz darauf rächte sich die vergebene Möglichkeit. Nach einem Abstimmungsfehler im Drittel der Gastgeber war es Simon Gnyp, der als Nutznießer das 1:2 erzielte (23.). Die Westsachsen erholten sich davon aber schnell. Spielbestimmend erarbeiteten sie sich zahlreiche Chancen, scheiterten jedoch wiederholt an Jerry Kuhn oder am fehlenden Scheibenglück. Schließlich musste Gewalt her: Adam McCormick traf mit einem satten Blueliner zum verdienten 2:2 und erzielte damit seinen ersten Treffer für die Eispiraten (32.). Auch im Schlussabschnitt blieben die Eispiraten das dominantere Team. Doch weder Tim McGauley, der gleich zwei Mal die Führung auf dem Schläger hatte, noch Robin Veber konnten ihre Mannschaft belohnen. Viel kaltschnäuziger präsentierten sich hingegen die Gäste: Ein Schuss von Garrett Pruden wurde von Andrej Bires unhaltbar abgefälscht – fast aus dem Nichts fiel das 2:3 (49.). Angefeuert von den lauten Eispiraten-Fans warfen die Schützlinge von Jussi Tuores in den Folgeminuten noch einmal alles nach vorn, bissen sich jedoch an der kompakten Defensive der Hessen und einem stark aufgelegten Jerry Kuhn die Zähne aus. In der 58. Minute machten die Kurstädter schließlich den Sack zu: Justin Volek brachte den Puck im verwaisten Kasten der Eispiraten unter und sorgte mit seinem Empty-Net-Treffer für den 2:4-Endstand. Torfolge (1:1, 1:1, 0:2): 0:1 Jordan Hickmott (Davis Koch, Justin Volek) 07:38 1:1 Corey Mackin (Adam McCormick, Dylan Wruck) 08:40 – PP1 1:2 Simon Gnyp (Taylor Vause) 22:49 2:2 Adam McCormick (Louis Brune, Dylan Wruck) 31:19 2:3 Andrej Bires (Garrett Pruden) 48:17 2:4 Justin Volek (Jordan Hickmott) 57:47 – EN Zuschauer: 3.121
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.Oktober 2025 22:36 Uhr
|
Bericht: |
EC
|
Autor: |
af |
|
Düsseldorfer EG 4:2! DEG besiegt die Kassel Huskies!
(DEL2) Die Düsseldorfer EG hat ihr Heimspiel gegen Tabellenführer Kassel Huskies gewonnen! Am Ende hieß es 4:2 (0:0, 0:0, 4:2) für die Rot-Gelben. Über 7.600 Fans im erneut gut besuchten PSD BANK DOME sahen ein hochkarätiges DEL2-Spiel, in dem beide Teams hätten gewinnen können. Durch ein turbulentes letztes Drittel behielt letztendlich die DEG die Oberhand. Ein toller Eishockey-Abend!
| www.ihp.hockey |
|
Samstag 4.Oktober 2025 00:02 Uhr
|
Bericht: |
DEG
|
Autor: |
pdeg |
|
Kassel Huskies Nach zwei torlosen Dritteln: DEG fügt Huskies erste Saisonniederlage zu
(DEL2) Zum fünften DEL2-Spieltag waren die Schlittenhunde zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder zu einem Pflichtspiel in Düsseldorf zu Gast. Die ersten beiden Drittel vergingen zunächst ohne Treffer, ehe die DEG im Schlussdrittel auf 3:0 davonzog. Schütz verkürzte noch auf 1:3 aus Sicht der Huskies, die Gastgeber entschieden die Partie mit einem Treffer ins leere Tor aber endgültig für sich. Der zweite Treffer der Nordhessen durch Bartuli kam zu spät. Beide Teams tasteten sich zunächst ab. In der 5. Minute testete Schütz erstmals Lunemann, kurz darauf sprang der Puck auf der Gegenseite vom Schläger des Huskies-Verteidiger ins eigene Tor (7.). Da die Schiedsrichter allerdings zuvor bereits abgepfiffen hatten, blieb es beim 0:0. Unmittelbar nachdem die Schlittenhunde ihre erste Unterzahlsituation überstanden hatten, bekam Stadler von der Strafbank kommend die Gelegenheit im Alleingang, verpasste aber das Tor (9.). Auch kurz darauf war es wieder Stadler, der die Chance auf den ersten Treffer hatte, aber mit seinem Rückhandschuss aus der Drehung an Lunemanns Schoner scheiterte (11.). In der Folge mussten die Nordhessen zwei weitere Unterzahlsituationen überstehen, taten dies aber mit Bravour. Nachdem es auch Lessio (19.) und Keck (20.) nicht gelang, den ersten Treffer des Abends zu erzielen, ging es mit einem 0:0 in die erste Pause. Auch im Mittelabschnitt war die Fehlervermeidung weiterhin höchste Priorität der beiden Teams. Die Huskies ließen ein frühes Powerplay aus, anschließend passierte bis zum Powerbreak wenig. Anschließend nahm das Spiel etwas an Fahrt auf: Benson scheiterte aus halblinker Position an Lunemann (33.), Balinson traf auf der Gegenseite nur das Lattenkreuz (34.). In der 37. Minute kam schließlich Braun gleich zweimal zum Abschluss, doch jeweils blieb Lunemann Sieger, wodurch es erneut mit einem 0:0 in die Kabine ging. Gleich zu Beginn des dritten Drittels mussten die Schlittenhunde erneut in Unterzahl agieren, überstanden diese zwar, gerieten aber Sekunden später dennoch in Rückstand: Hirano spielte die Scheibe Richtung Tor, Lessio nahm sie vor dem Tor mit und konnte Maurer überwinden (45.). Kurz nach dem Powerbreak konnte Bradford gar einen Schuss von Faber zum 2:0 entscheidend abfälschen (50.). In Überzahl bekamen die Huskis die Gelegenheit zu verkürzten, näherten sich auch mit zahlreichen Abschlüssen ihrem ersten Treffer, konnten Lunemann aber nicht überwinden. Die Rhienländer präsentierten sich in dieser Phase des Spiels eiskalt und erhöhten kurz nach Ablauf ihrer eigenen Strafe durch Bradford auf 3:0 (53.). Die Schlittenhunde gaben sich ihrerseits jedoch noch nicht auf, setzten sich nochmal im Offensivdrittel fest und konnten durch eine Handgelenksschuss von Schütz verkürzen (55.). Als die Gäste ihre nächste Drangphase starteten, nahm Head Coach Todd Woodcroft Maurer in der 57. Spielminute vom Eis. Die Huskies erarbeiteten sich Abschlüsse, mussten aber stattdessen den vierten Gegentreffer hinnehmen (57.). In der Schlussminute erzielte Bartuli noch das Tor zum 2:4-endstand aus Sicht der Schlittenhunde. Tore: 1:0 Lessio (Hirano, Bradford – 45. Min.) 2:0 Bradford (Faber, Orendorz – 50. Min.) 3:0 Bradford (Kukuk – 53. Min.) 3:1 Schütz (Wilde, Benson – 55. Min.) 4:1 Niederberger (ENG – Bradford – 57. Min.) 4:2 Bartuli (Mieszkowski – 60. Min.)
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.Oktober 2025 22:29 Uhr
|
Bericht: |
ECK
|
Autor: |
pkh |
|
ESV Kaufbeuren ESVK mit zu großem Chancenwucher - Joker unterliegen dem EHC Freiburg mit 2:3
(DEL2) Der ESV Kaufbeuren empfing zum fünften Spieltag der laufenden DEL2-Saison den EHC Freiburg in der heimischen energie schwaben arena. Im Vergleich zum 3:2-Sieg nach Verlängerung in Düsseldorf fehlten Jakob Peukert und Jonas Fischer, die für den EV Füssen im Einsatz waren. Tyson McLellan fehlte weiterhin angeschlagen. Florian Reinwald gab sein Pflichtspieldebüt für den ESVK. Im Tor startete Daniel Fießinger. Der ESV Kaufbeuren verlor vor 2.422 Zuschauern mit 2:3. Vor der Partie wurde Sami Blomqvist geehrt. Der ESVK-Dauerbrenner bestritt am zweiten Spieltag sein 400. Pflichtspiel für den ESVK. Zu Beginn der Partie musste Petr Heider wegen Haltens auf die Strafbank. Die Freiburger machten sich dann selbst das Leben schwer, da sich Nicolas Linsenmaier wenige Sekunden später eine Strafe wegen Stockschlags einfing. In Überzahlformation passte Jere Laaksonen von der linken Offensivseite in den Slot zu Nikolaus Heigl, der direkt auf das Freiburger Tor schoss. Der Schlussmann der Freiburger konnte nur abprallen lassen und so krönte Sami Blomqvist seine heutige Ehrung, indem er den Rebound zum 1:0 versenkte. Die Wölfe ließen sich aber nicht unterkriegen. Fabian Ilestedt sprintete auf der linken Offensivseite durch und sah in der Mitte Nicolas Linsenmaier. Der Pass kam, der Kapitän der Freiburger ließ den Puck im Netz zappeln – 1:1. Wenig später hielt Nicolas Appendino den Puck vor der blauen Linie. Henri Kanninen übernahm, lief durch und passte zu Max Oswald, dessen Schuss Patrik Červený im Kasten der Gäste spektakulär mit der Fanghand fing. Es folgte eine Strafe gegen Tomas Schwamberger wegen Bandenchecks, aus der die Joker keinen Vorteil zogen. Wenig später musste Rio Kaiser in die Kühlbox, da er seinen Gegner behinderte. Mit knapp einer Minute Reststrafzeit auf der Uhr ging es in die erste Pause. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts erzielten die Freiburger in Überzahl kein Tor. Anschließend drückten sie die Joker lange in die eigene Zone. Die Druckphase der Freiburger fand ihr Ende in einer Strafzeit für Travis Ewanyk wegen Hakens. Das resultierende Powerplay konnten die Joker nicht nutzen. Wenig später leistete sich der ESVK einen groben Wechselfehler, der dazu führte, dass nur noch ein Verteidiger gegen drei Freiburger stand. Lukas Mühlbauer ließ den Puck für Christian Kretschmann liegen, der quer zu Tomas Schwamberger passte. Dieser erzielte das 1:2. Kurz darauf musste Bernhard Ebner wegen Haltens auf die Strafbank. Die Freiburger übten in der folgenden Überzahl per schnellem Passspiel massiv Druck auf die Joker aus – und das sollte sich lohnen. Alexander De Los Rios schlenzte von der blauen Linie in die Menge, wo Tomas Schwamberger die Scheibe zum 1:3 abfälschte. Der EHC Freiburg wollte den Schwung aufrechterhalten, wurde aber vom ESVK ausgebremst. Sami Blomqvist schoss von der rechten Offensivseite, der Goalie ließ weit abprallen, und letztlich schlenzte Bernhard Ebner vom linken Bullypunkt perfekt in den Winkel zum 2:3-Anschlusstreffer. Kurz vor Schluss fing sich Nikolaus Heigl eine Strafe wegen Hakens ein. Die Joker spielten nun jedoch ein sehr aggressives Penalty Kill, wodurch sie die Unterzahl schadlos überstanden. Es ging in die zweite Pause. Der letzte Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit gegen Nicolas Linsenmaier wegen Stockschlags. Die Joker konnten die Überzahl nicht nutzen. Kurz darauf folgten wilde Szenen: Nach einem Pass hinter das Freiburger Tor versuchte Patrik Červený den Puck zu halten, verschätzte sich aber. Florian Reinwald stibitzte ihm die Scheibe und versuchte den Bauerntrick. Er traf nicht, und im Slot brach ein Kampf um den Puck aus, den Freiburg letztlich für sich entschied und klärte. Wenig später erhielten Max Oswald und Lukas Mühlbauer je zwei Minuten wegen unkorrekten Körperangriffs. Danach wurde die Freiburger Strafbank immer voller. Zuerst erwischte es David Trinkberger wegen Beinstellens, eine knappe Minute später dann Eero Elo wegen Hakens. In eigener Unterzahl ahndeten die Schiedsrichter in einer Situation einen Stockschlag von Nicolas Linsenmaier sowie unsportliches Verhalten von David Trinkberger. Daraus resultierten insgesamt drei Minuten Fünf-gegen-Drei für die Joker. Der ESVK versuchte alles, um den Puck im Netz zappeln zu lassen, doch es sollte einfach nicht sein. Zu allem Überfluss musste Henri Kanninen in der 59. Minute wegen Behinderung noch auf die Strafbank. Der EHC Freiburg konnte sich mit einem Spielstand von 2:3 gegen den ESV Kaufbeuren durchsetzen.
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.Oktober 2025 21:30 Uhr
|
Bericht: |
ESVK
|
Autor: |
pb |
|
Tigers Bayreuth Tigers ohne Punkte zurück aus Passau - Passau Black Hawks vs. onesto Tigers 6:3 (2:0, 1:2, 2:1)
(OLS) Passau: Eisenhut, Engler – Reich (2), Nuss (4), Horschel (2), Biberger (2), Faulhaber, Maul, D`Acunto – Schembri, Röthke, Schmidt, Nazzarett, Harrogate, Larsson, Böhm, Stern, Seidl, Deichmann, Rott, Mößinger Bayreuth: Meier, McLeod – Spacek (2), Nedved, Pietsch (2), Schusser, Hüserich, Müllejans (2) – Barber (2), Verelst, Bollers (2), Piskor (2), Hammerbauer, Lüsch (2), Habeck, Stelzmann, Maschke, Bauhof Schiedsrichter: Gossmann, Gebei – Grübl, van der Heyd Zuschauer: 912 Strafen: Passau: 10 Bayreuth: 14 PP: Passau: 3/7 Bayreuth: 2/5 Torfolge: 1:0 (11.) Harrogate PP1, 2:0 (13.) Maul (Larsson, Harrogate), 3:0 (26.) Harrogate (Larsson), 3:1 (30.) Pietsch (Piskor), 3:2 (34.) Spacek (Barber) PP1, 4:2 (45.) Seidl (Röthke, Reich) PP1, 5:2 (49.) Röthke (Seidl, Schmidt) PP1, 5:3 (52.) Verelst (Bollers) PP1, 6:3 (59.) Schmidt Relativ leicht kamen die Gastgeber im Auftaktdrittel zu Möglichkeiten, was man mit Böhm, Deichmann und Nuss, der aus der Ferne Maß nahm, in den ersten Minuten deutlich demonstrierte. Als Müllejans nach 5 Minuten die erste Strafe nahm, verteidigten die Wagnerstädter aber so gut, dass Passau nicht einmal in die Aufstellung kam. Beim nächsten Überzahlspiel machten es die Niederbayern besser – zwar nicht im typischen Style einer Überzahl aber als Harrogate die Scheibe aus dem eigenen Drittel mitnahm, in die Angriffszone lief und aus halbrechter Position abzog, erzielte er damit die Führung für sein Team. Wenige Minuten später kam Maul an die zu ihm springende Scheibe und schlug diese aus dem Highslot zum 2:0 in die Maschen des Bayreuther Tores. Im zweiten Abschnitt traten die Tigers ganz anders auf. Schneller am Mann, besser an der Scheibe brachte es mit sich, dass Passau sein Spiel weitestgehend nicht aufziehen konnte. Als sich Barber und Bollers durch die Abwehrreihen kombiniert hatten, diese riesen Möglichkeit aber ausließen, waren es dann doch die Passauer, die sich wieder auf der Anzeigentafel fanden. Harrogate hatte vom rechten Bullypunkt abgezogen und Meier damit überrascht. Dennoch gingen die Tigers weiter voran und belohnten sich nach 30 Minuten durch einen Treffer von Pietsch, der zentral an die Scheibe kam und diese an Eisenhut vorbei ins Tor beförderte. Dem Anschlusstreffer, welchen Spacek in der 34. Minute erzielte, ging eine Strafe der Passauer voraus, die Nuss auf das Sünderbänklein befördert hatte. Den möglichen Ausgleich verpasste kurz vor der zweiten Pause Verelst, der in Slot freigespielt worden war aber die Scheibe nicht richtig kontrollieren konnte. Ins Schlussdrittel ging man dann zunächst mit einem Mann weniger. Und das Überzahlspiel der Passauer stach hier fast erneut aber Meier machte sich lang und verhinderte mit einem riesen Save einen höheren Rückstand zu diesem Zeitpunkt. Und das Spiel mit einem Mann mehr war weiter brandgefährlich, spielten es die Gastgeber, was die Tigers dann auch zu spüren bekamen. Seidl und Röthke nutzten bis zur 48. Minute gleich zwei Mal das Powerplay, um ihre Jungs mit 5:2 in Führung zu schießen, wovon sich die Tigers nicht mehr erholen sollten. Zwar gelang noch ein weiterer Treffer, den Verelst ebenfalls in Überzahl erzielte aber das sollte es dann auch an diesen Abend gewesen sein. Der Endstand, den Schmidt per EN-Goal erzielte, fiel nach 59 Minuten und besiegelte die Niederlage der Tigers an diesem Spieltag, Weiter geht es für die Jungs von Coach Suarez am Sonntag, wenn man um 18 Uhr den EV Lindau im Bayreuther Tigerkäfig empfängt.
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.Oktober 2025 21:06 Uhr
|
Bericht: |
TB
|
Autor: |
av |
|
Deggendorfer SC Deggendorfer SC unterliegt den Memmingen Indians
(OLS) Erstmals tor- und punktlos blieb der Deggendorfer SC in dieser Saison auf heimischem Eis. Vor 1.847 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena unterlag das Team von Trainer Casey Fratkin in einer engen Partie den Memmingen Indians mit 0:3. Vor dem Duell mit den Schwaben musste der Deggendorfer Übungsleiter erneut seine Aufstellung anpassen. Harrison Roy kehrte in den Kader zurück, Jaroslav Hafenrichter und Brett Humberstone verpassten die Partie. Von der ersten Minute entwickelte sich eine intensive Partie, in der beide Teams mit offenem Visier agierten. Trotz einiger Möglichkeiten auf beiden Seiten hielten beide Keeper ihre Tore sauber, sodass es mit dem 0:0 in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt kamen die Indians dann besser aus der Kabine und gingen in der 23. Minute durch Brett Ouderkirk in Führung. Der DSC tat sich schwer, Zugriff auf das Memminger Spiel zu bekommen, und die Schwaben legten in der 32. Minute durch Denis Fominych das 0:2 nach. Erst gegen Drittelende erspielte sich die Fratkin-Truppe wieder eigene Chancen, fand jedoch keinen Weg an Justus Roth vorbei ins Tor der Indians. Im Schlussdrittel warfen die Hausherren alles in die Offensive, scheiterten jedoch ein ums andere Mal an der Indians-Defensive. Kurz vor Ende der Partie nahm Fratkin noch Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme brachte allerdings nicht das gewünschte Resultat und Edgars Homjakovs traf in der 59. Minute zum 0:3 ins verwaiste DSC-Tor. Weiter geht es für den Deggendorfer SC am Sonntag mit dem nächsten Auswärtsspiel. Zu Gast ist das Team von Casey Fratkin bei den Stuttgart Rebels.
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.Oktober 2025 22:30 Uhr
|
Bericht: |
DSC
|
Autor: |
mh |
|
Selber Wölfe Ersatzgeschwächte Wölfe fegen Peiting vom Eis - Selber Wölfe vs. EC Peiting 5:0 (1:0; 4:0; 0:0)
(OLS) Die Selber Wölfe gingen stark ersatzgeschwächt in die Partie gegen den EC Peiting. Gleich 6 Stammspieler waren ausgefallen und ab der 6. Minute mussten die Porzellanstädter auch noch auf Leitwolf Gelke verzichten. Dennoch fanden die Hausherren einen Weg, die zum Teil überharte Gangart der Oberbayern durch Tore zu bestrafen. Der letztendlich verdiente Sieg fußte auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung, aus der sowohl Goalie Wiens als auch der erst 16-jährige Bauer, der in seinem ersten Profispiel Gelke als Mittelstürmer der ersten Reihe ersetzte, als hätte er nie etwas anderes getan. Wölfe gehen gegen überharte Peitinger in Führung Den Gästen merkte man von Beginn an an, dass sie durch Härte ins Spiel kommen wollten. Die neu zusammengestellten Selber Reihen benötigten hingegen in der Anfangsphase einige Zeit, um zueinander zu finden. Erster unrühmlicher Höhepunkt der Partie war in der 6. Minute ein übler sowie völlig unnötiger Check von Gohlke gegen Hördler. Für Gohlke war nach dieser Aktion das Spiel beendet, ebenso wie für Gelke, der die Aktion des Peitingers mit einigen Faustschlägen quittierte und von den Unparteiischen ebenfalls frühzeitig zum Duschen geschickt wurde – sehr zum Unmut der zahlreichen Zuschauer in der NETZSCH Arena. Peiting teilte weiter munter aus und provozierte. Die Spielweise schien zunächst aufzugehen, da die Gäste mit einigen Powerplays belohnt wurden. Doch das Selber Abwehrbollwerk um Goalie Wiens hielt Stand. Und in der 18. Minute hatten die Selber Wölfe die passende Antwort parat: Selb war gerade wieder komplett und schloss einen mustergültig vorgetragenen Konter zum 1:0 durch Klöpper ab. Kurz darauf hatte Schutz gar den zweiten Treffer auf dem Schläger, doch sein Hammer zischte knapp über die Querlatte. Somit ging es mit dem 1:0 in die erste Pause. Wölfe schlagen gnadenlos zu Die Selber Wölfe hatten es in der Pause geschafft, die Emotionen aus der Partie zu nehmen. Sie gingen nun nicht mehr auf die Provokationen ein, was Ruhe ins Spiel brachte. In der 24. Minute rettete Wiens mit einem starken Fanghandsave die knappe Selber Führung, ehe das Wolfsrudel zwischen der 30. und 35. Minute gnadenlos über Peiting hinwegrollte. In der 30. Minute war es zunächst Schutz, der in Überzahl zum 2:0 einnetzte. 58 Sekunden später fälschte Lahtinen eine Hereingabe von Müller zum 3. Selber Treffer in die Maschen ab. In der 34. Minute nutzen die Porzellanstädter eine doppelte Überzahl durch Valasek zum 4:0 und eine gute Minute später – Peiting war hier immer noch mit einem Mann weniger auf dem Eis – schlug Schutz zum 2. Mal an diesem Abend zu und besorgte den 5. Selber Treffer. Wölfe verteidigen Shutout für Wiens Im Schlussabschnitt agierten die Selber Wölfe aus einer kontrollierten Defensive heraus und hielten die Peitinger weitestgehend vor dem von Wiens gehüteten Kasten fern. Trotz der komfortablen Führung blockten die Wölfe Schüsse und sicherten so durch eine geschlossene Mannschaftsleistung ihrem Torhüter den verdienten Shutout. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Wiens (Scherer) – Kassay-Kezi, Tramm, Gauch, Ulrich, Hördler, Müller, – Spitzner, Gelke, Schutz, Doronin, Němec, Valasek, Klöpper, Lahtinen, Ziesche, Körber, Bauer EC Peiting: Steffen (Magg) – Weyrich, Mayr, Gretz, Obu, Mühlegger, Holzmann, Habermann – Heger, Briere, Diebolder, MacKinnon, Maylan, Laßmann, Krutsch, Gohlke, Markgraf, Richter, Greil Tore: 18. Min. 1:0 Klöpper (Lahtinen); 30. Min. 2:0 Schutz (Tramm, Lahtinen; 5/4); 31. Min. 3:0 Lahtinen (Müller, Ziesche); 34. Min. 4:0 Valasek (Nemec, Gauch; 5/3); 35. Min. 5:0 Schutz (Tramm, Lahtinen; 5/4) Strafzeiten: Selb 10 + 5 + Spieldauer gegen Gelke, Peiting 14 + 5+ Matchstrafe gegen Gohlke Schiedsrichter: Gawlik, Lohse (Stehl, Laudenbach) Zuschauer: 2.125
| www.ihp.hockey |
|
Freitag 3.Oktober 2025 22:48 Uhr
|
Bericht: |
SW
|
Autor: |
oo |
|
|