IHP NachrichtenMittwoch 1.November 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Reformationstag und Allerheiligen mit insgesamt 9 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Bayernliga, aus Rheinland-Pfalz und aus der Regionalliga Ost.
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Eisbären BerlinEisbären bauen Auswärtsserie mit 10:2-Erfolg in Nürnberg aus (DEL) Die Eisbären Berlin haben ihren vierthöchsten Sieg in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga gefeiert. Die Berliner setzten sich am Dienstagabend bei den heimstarken Nürnberg Ice Tigers deutlich mit 10:2 durch. Die Eisbären haben somit die letzten fünf Partien auf fremden Eis gewonnen und bleiben Tabellenführer. Der Hauptstadtclub ging durch einen Doppelschlag durch Eric Mik (7.) und Leo Pföderl (7.) innerhalb von neun Sekunden in Führung. Tobi Eder (9.) erhöhte wenig später auf 3:0 für die Gäste. Nürnbergs Jake Ustorf (12.) verkürzte noch vor der ersten Pause für die Gastgeber. Im Mitteldrittel sorgte dann zunächst Patrice Cormier (23./PP1) in Überzahl für den nächsten Berliner Treffer, ehe Roman Kechter (30.) das zweite Nürnberger Tor des Abends erzielte. Im weiteren Verlauf des mittleren Spielabschnitts erhöhten erneut Cormier (33.), Jonas Müller (34.) und Morgan Ellis (35.) auf 7:2 für die Eisbären. Im Schlussdrittel sorgten Freddy Tiffels (41.), Marco Nowak (44.) und erneut Pföderl (56./6-5) schlussendlich für den deutlichen 10:2-Endstand. Die Eisbären Berlin bestreiten ihr nächstes Ligaspiel am Freitag, den 3. November. Dann gastieren die Kölner Haie in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Ich freue mich natürlich über den Sieg. Es war eines dieser Spiele, in denen wir Kapital aus nahezu jeder unserer Chance schlagen konnten. Solche Partien gibt es im Hockey. Es ist schön zu sehen, dass alle vier Reihen ihren Beitrag leisten. Wir haben einen guten und ausbalancierten Kader. Der Sieg ist gut fürs Selbstvertrauen, das wir jetzt hochhalten müssen.“ Leo Pföderl (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir haben das heutige Spiel vom Anfang bis zum Ende dominiert und dann solide zu Ende gespielt. Vor dem gegnerischen Tor waren wir heute sehr gut. Wir hatten auch etwas Glück, aber man muss vors Tor kommen und die Zweikämpfe dort gewinnen. Das haben wir gemacht.“
Düsseldorfer EGWichtiger Sieg: DEG gewinnt 4:2 in Augsburg! (DEL) Ein wichtiger Sieg! Die Düsseldorfer EG gewinnt bei den Augsburger Panthern mit 4:2 (0:1, 2:1, 2:0) und zeigte dabei nach nervösem Beginn eine zunehmend gute Leistung. Die Torschützen waren Alec McCrea, Kenny Agostino (2) und – spät ins leere Tor – Phil Varone.
Red Bull MünchenVierter Sieg in Folge: Red Bulls auch in Iserlohn erfolgreich (DEL) Drei Punkte gesichert, Serie ausgebaut: Red Bull München hat bei den Iserlohn Roosters mit 5:2 (0:0|2:1|3:1) gewonnen und damit den vierten Sieg in Folge eingefahren. Vor 3.492 Zuschauern erzielten Trevor Parkes (2), Veit Oswald, Andreas Eder und Nicolas Krämmer die Tore für das Team von Trainer Toni Söderholm. Die Red Bulls gleich im Vorwärtsgang und mit den ersten Abschlüssen, doch auch Iserlohn setzte Nadelstiche. Nach dem schwungvollen Beginn verteidigten beide Teams konsequent. Chancen waren daher Mangelware. Somit ging es ohne Treffer in die erste Pause. Nach dem Seitenwechsel die Red Bulls mit dem besseren Start und dem 1:0 durch Oswald (23.). Im Anschluss drängte Iserlohn auf den Ausgleich. Diesen verhinderten zunächst der Pfosten und der starke Daniel Allavena, ehe Eric Cornel das 1:1 erzielte (30.). Danach ein offener Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Eine davon nutzte Parkes zum 2:1 für München (34.) – gleichzeitig der Spielstand nach zwei Dritteln. Iserlohn brauchte einen Treffer, doch die Red Bulls verteidigten konzentriert und legten per Doppelschlag nach: Zunächst erhöhte Eder (44.), ehe Parkes in Überzahl seinen Doppelpack schnürte (45.). Nach dem 4:1 versuchten die Roosters noch einmal alles, spätestens bei Allavena war aber Endstation. In der 55. Minute machte Krämmer mit seinem Tor zum 5:1 den Deckel drauf. Der Anschlusstreffer der Roosters durch Maciej Rutkowski vier Sekunden vor der Schlusssirene kam deutlich zu spät. Trevor Parkes: „Wir haben einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Am Ende war es ein 5:2-Sieg, aber es hat sich nicht so deutlich angefühlt. Das Spiel war lange hart umkämpft und wir sind sehr froh drei Punkte eingefahren zu haben.“
Eislöwen verlieren in Bietigheim (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben am Dienstagabend in Bietigheim eine bittere Niederlage kassiert. Bis zwei Minuten vor Schluss führten die Blau-Weißen mit 5:3, unterlagen am Ende aber mit 5:7. Die Eislöwen starteten stark ins Spiel, gingen schnell mit 2:0 in Führung. Matej Mrazek (5.) und Lukas Koziol (8.) erzielten die beiden Treffer für die Dresdner. Bietigheim fand keinen Weg ins Spiel, auch nicht in Überzahl. So kamen die Eislöwen sogar zum verdienten 3:0 durch Yannick Drews (17.). Im zweiten Drittel bestimmten die Eislöwen weiter die Partie, verpassten aber sich weiter abzusetzen. So kam Bietigheim nach einem Dresdner Fehler in der eigenen Zone zum 1:3 durch Lascheit (32.). Die Eislöwen fanden per Doppelschlag aber die richtige Antwort. 27 Sekunden nach dem Bietigheimer Treffer erzielte Simon Karlsson das 4:1 und Drews erhöhte kurz darauf auf 5:1. Jack Doremus konnte für die Steelers noch auf 2:5 verkürzen 34.). Im Schlussabschnitt passierte erst nicht viel. In der 49. Minute konnte Jackson Cressey aber auf 3:5 verkürzen. Das große Nervenflattern blieb aber aus, die Eislöwen überstanden sogar eine zweiminütige Drei gegen Fünf Unterzahl. Dennoch reichte es am Ende nicht. In den letzten 119 Sekunden des Spiels erzielten die Steelers noch vier Tore durch Doremus (59.), Cressey (60.), Preibisch (60.) und erneut Doremus ins leere Tor (60.) zum 7:5-Erfolg der Bietigheimer. Corey Neilson, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben 50 Minuten wirklich sehr gut gespielt, hätten mehr Tore schießen können. Ab der Hälfte des 3. Drittels haben wir den Faden und unser Spiel verloren. Es war kein Selbstvertrauen mehr da. Bietigheim hat die Intensität erhöht, Schüsse geblockt, unserem Torhüter die Sicht genommen und uns in nahezu allen Zweikämpfen vor allem vor unserem Tor mit harter Arbeit geschlagen.“ Weiter geht es für die Eislöwen am Freitagabend mit dem Auswärtsspiel beim EV Landshut.
EV LandshutAm Freitag gegen Dresden: Freier Eintritt für Schüler- und Student/innen - 500 Tickets werden an der Tageskasse gegen Vorlage des Ausweises vergeben (DEL2) EVL-Fans aufgepasst! Pünktlich zu den Herbstferien lädt der EV Landshut alle Schüler- und Student/innen sowie Azubis zu einem großen Eishockeyabend in die Fanatec Arena ein – es ist wieder Schüler- und Student/innen-Tag! Beim Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen am kommenden Freitag (19.30 Uhr) steht ein Kontingent von insgesamt 500 Stehplatz-Freikarten zur Verfügung. Dieses wurde nach dem großen Erfolg der Aktion im Vorjahr noch einmal aufgestockt! Wie Ihr dabei sein könnt? Ganz einfach! Kommt am Spieltag ab 18 Uhr an Kasse 2 (rechts neben dem Haupteingang) und holt Euch gegen Vorlage Eures Schüler- bzw. Student/innenausweises Eure Freikarte ab – natürlich solange der Vorrat reicht. Eine Vorreservierung ist nicht möglich. Wir freuen uns auf eine tolle Atmosphäre am Schüler- und Student/innen-Tag in der Landshuter Fanatec Arena!
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Pfaffenhofen Eishogs„So kann man sich nicht präsentieren“ - Stefan Teufel übt nach der 3:7 Niederlage gegen Ulm harsche Kritik an seiner Mannschaft (BYL) Mit großen Hoffnungen war der EC Pfaffenhofen am Sonntag in das Heimspiel gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm gegangen. Nach der guten Leistung vom Freitag gegen den EHC Klostersee sollte unbedingt ein Heimsieg her, auch wenn mit Wassilij Guft-Sokolov und Kilian Strack zwei weitere Ausfälle hinzukamen. . Umso größer die Enttäuschung bei Spielern und dem Großteil der rund 300 Zuschauer nach Ertönen der Schlusssirene. Nach einer über weite Strecken der Partie indiskutablen Leistung unterlagen die Pfaffenhofener den Gästen klar und in dieser Höhe auch verdient mit 3:7 (0:3; 3:1; 0:3). In besonderem Maße angefressen war Stefan Teufel. „Mir bleibt eigentlich nur, mich bei unseren Zuschauern zu entschuldigen. So kann man sich nicht präsentieren. Da fehlte es heute nahezu an fast allem. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen,“ so ein sichtlich mitgenommener ECP-Coach, um dann doch noch etwas ins Detail zu gehen. Schwaches Zweikampfverhalten, dumme Strafzeiten, schlechtes Über – und Unterzahlspiel, individuelle Fehler, mangelhafte Einstellung bei der Umsetzung der taktischen Vorgaben, lang war die Liste der Mängel, die er bei seiner Mannschaft ausgemacht hatte. Schon nach gut zwei Minuten fing man sich bei eigener Überzahl einen Konter ein, der nur auf Kosten eines Penalties unterbunden werden konnte. Doch Patrick Weiner parierte und bewahrte seine Mannschaft vor einem frühen Rückstand. Wie man es mit einem Mann mehr besser macht, zeigten die Gäste in der 11. Minute. Die erste Strafe gegen die Hausherren nutzten sie durch Jon Jäger zur Führung. Doch damit nicht genug. Als dann wenig später gar zwei ECP-Spieler gleichzeitig auf der Strafbank saßen, erhöhte Matteo Miller in doppelter Überzahl zunächst auf 2:0 (15.), dem Ludwig Danzer gleich darauf mit Fünf gegen Vier das 3:0 folgen ließ. Eine Pausenführung, die sich die Gäste redlich verdient hatten, denn die Gastgeber brachten im Auftaktdrittel kaum Vernünftiges zustande. Besser wurde es dann nach dem ersten Wechsel. Jetzt lief die Scheibe besser durch die Reihen, sodass Ulm zunehmend in der Defensive beschäftigt war. Doch zunächst musste man das 0:4 hinnehmen, als Stefan Rodrigues allein auf Weiner zulaufen konnte und diesem keine Chance ließ, der einzige Gästetreffer an diesem Abend bei zahlenmäßigem Gleichstand auf dem Eis. Danach folgte die stärkste Phase der Hausherren. Erst gelang Jacub Felsöci in Überzahl das 1:4 (29.), dann netzte Robert Gebhardt zum 2:4 ein (35.) und nicht einmal eine Zeigerumdrehung später brachte Jeremy Eisenhofer sein Team erneut in Überzahl weiter heran (36.). Nun lag das Momentum auf Seiten des ECP und unter den Zuschauern keimte die Hoffnung auf, dem Spiel vielleicht doch noch eine Wende geben zu können. Die Chance zum Ausgleich bot sich in der 45.Minute mit einem Mann mehr, doch zum wiederholten Male leistete man sich einen unnötigen Scheibenverlust, der Dominik Synek einen Konter ermöglichte. Zu allem Überfluss ließ sich jetzt auch der sonst so sichere Patrick Weiner von der Unsicherheit seiner Vorderleute anstecken und den an sich harmlosen Schuss des Ulmer Torjägers unter den Schonern durchrutschen. Mit diesem 3:5 war die Vorentscheidung gefallen, weil bei den Hausherren danach nicht mehr viel zusammenging und Synek mit seinen Treffern in der 48. und 56. Minute noch zweimal erfolgreiches Powerplay demonstrierte.
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Bären NeuwiedEHC macht aus seinen Chancen zu wenig (RLP) Im BeNe League Cup musste der EHC Neuwied am Wochenende zwei Niederlagen einstecken. EHC Neuwied - Lüttich Bulldogs 2:3. Jack deBoer reißt die Arme bereits hoch, aber anstatt zu jubeln, endet die Aktion in einer Geste der Fassungslosigkeit. Es läuft die 21. Minute am Freitagabend im BeNe-League-Cup-Heimspiel des EHC Neuwied gegen die Lüttich Bulldogs, als der US-Amerikaner mit der Rückennummer 9 vor dem leeren Tor zum Abschluss kommt, die Scheibe aber vorbeischiebt. Es ist eine Situation, die sinnbildlich für den ganzen Abend der Bären steht. Der EHC hat gegen den Inter-Regio-Cup-Sieger und BeNe-League-Meister der Vorsaison Chancen in Hülle und Fülle, verwertet sie jedoch nicht und verliert am Ende mit 2:3 (0:1; 0:1; 1:1). Die Gastgeber deckten Lüttichs Torhüter Troy Passingham im ersten Spiel unter der Leitung des neuen Trainers Leos Sulak mit reichlich Arbeit ein. Im Berufsalltag würde der Arbeitnehmer sagen: „In 60 Minuten unmöglich zu bewältigen.“ Sehr wohl aber für den Kanadier zwischen den Pfosten der Belgier, der die Neuwieder mit seinen Paraden zur Verzweiflung trieb. Und als wäre das nicht schon genug, fingen sich die Gastgeber in den ersten beiden Dritteln jeweils mehr oder weniger aus dem Nichts zwei Gegentore ein, die den Spielverlauf ad absurdum führten. Beim 0:1 durch fand Jordan Paulus von hinter dem Neuwieder Tor einen winzigen Spalt, traf den Schoner von Tjaard Jansen und von dort aus kullerte die Scheibe über die Linie (18.). Aber: In der Entstehung des Tores hatte Jansen einen Distanzschuss an die Maske bekommen, ohne das der Pfiff von Marc Stromberg ertönte. Es sollte nicht die letzte diskussionwürdige Entscheidung durch den Hauptschiedsrichter und seine beiden unerfahrenen Assisteten bleiben. Auch das 0:2 deutete sich nicht an. Bryan Kolodziejczyk zog von der rechten Seite nach innen und setzte die Scheibe mit einem präzisen Schuss über Jansens Fanghand (27.). Neuwied schoss, kämpfte, arbeitete hart und knackte in der 57. Minute endlich Passingham. Jack DeBoer zog nach Vorarbeit von Jeff Smith sowie Maximilian Wasser um das Tor, sah die Lücke am langen Pfosten und traf diese. Aber in der momentanen Saisonphase läuft einfach zu viel gegen den EHC als dass die Partie hätte kippen können. Thorben Beeg verpasste Kevin Lavallees starken Querpass haarscharf (58.) und mit dem umgehenden Gegenangriff fiel das 1:3. Der Schuss von Kurt Sonne nach Querpass von Bryan Kolodziejczyk – dritter Punkt beim dritten Lüttich-Tor für den BeNe-League-Topscorer von 2022/23 – saß. Man konnte dem EHC nicht vorwerfen, er hätte nicht bis zum Ende alles gegeben. Smith verwandelte einen Doppelpass mit Lavallee abgezockt zum 2:3 (58.). Danach ging den Bären die Zeit aus, Lüttich brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. HYC Heylen Vastgoed - EHC Neuwied 7:3. „Wir haben 40 Minuten lang eine richtig gute Leistung gezeigt und befanden uns absolut auf Augenhöhe“, sagte Manager Carsten Billigmann. Aber dann kam das dicke Ende mit vier Gegentoren zwischen den Minuten 41 und 50. „Da war unseren Spielern die Verunsicherung wieder anzumerken, die zuletzt leider entstanden ist“, so Billigmann weiter. „Aber wir verfolgen weiter unseren Weg und haben volles Vertrauen ins Team.“ Nach zwei frühen Strafzeiten gegen den EHC nutzte das Team aus Herentals die anschließende doppelte Unterzahl durch Emiel Goris zur Führung. Goris und die Assistenten Alexander Vasilyev sowie Mitch Morgan zählten im weiteren Verlauf der Partie neben Roope Niskanen zu den Hauptakteuren der Belgier, die Neuwied Sorgen bereiteten. Der EHC versteckt sich keinesfalls, spielte engagiert mit und erzielte den nicht unverdienten Ausgleich. Vorbereiter Jack DeBoer und Torschütze Jeff Smith konterten blitzsauber. Das 1:1 in der 18. Minute war der Lohn. Abschnitt Nummer zwei war eine Mischung aus Höhen und Tiefen für die Gäste. Zunächst zu den Höhen: Björn Asbach verwandelte einen Abpraller zum 2:2 (31.) und Jeff Smith nutzte Maximilian Wassers Querpass zur 3:2-Bären-Führung (36.). Zu den Tiefen: Ob Mitch Morgans vermeintliches 2:1 für Herentals wirklich im Netz war, wagt Carsten Billigmann zu bezweifeln: „In meinen Augen ein klarer Pfostentreffer und kein Tor.“ Und dass die Führung keine Minute hielt, ehe Goris ausglich, tat den Neuwiedern ebenfalls nicht gut. „Trotzdem glaubten wir an uns gingen guter Dinge zum dritten Drittel aufs Eis“, berichtete der EHC-Manager. Aber jetzt erinnerte nicht mehr viel an die zuvor ausgeglichene Partie. Die Bären machten Fehler, die Vasilyev und Co. gnadenlos ausnutzten. Obendrein schlug bei der Mannschaft von Leos Sulak das Verletzungspech zu: Kevin Lavallee verletzte sich bereits im ersten Drittel bei einem „Blind Side Hit“ von Goris und wird aller Voraussicht längere Zeit ausfallen. Billigmann: „Es kommt momentan einfach alles zusammen. Aber jeder kann sich sicher sein: Wir werden hart an uns arbeiten.“
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Tornado NieskyNiederlage gegen amtierenden Meister (RLO) Das sechste Meisterschaftsspiel der Tornados aus Niesky führte in den Chemnitzer Küchwald. Der amtierende Meister der Regionalliga Ost war in der Partie der Favorit, hielt man sich doch bisher nahezu schadlos in der Meisterschaft. Einzig gegen FASS Berlin wurde knapp verloren. Niesky wollte nach den Siegen gegen die Adler den Schwung mitnehmen. Personell war es aus Sicht der Nieskyer etwas schwierig. Alle drei nominellen Torhüter standen nicht zur Verfügung, sodass die „Veteranen“ Lars Morawitz und Ronny Greb mit nach Chemnitz reisten. Dafür durfte Christoph Rogenz nach seiner abgesessenen Sperre wieder mitwirken. Dafür fehlten weiterhin einige Kranke/Verletzte. Dennoch standen dem Trainerteam Theo Schwabe und Robert Bartlick 15 Feldspieler zur Verfügung. Das erste Drittel begann aus Nieskyer Sicht denkbar ungünstig. Auf zwei unnötige Strafen folgten zwei Überzahltreffer der gastgebenden Crashers. Darauf folgte auch prompt die Auszeit auf Seiten der Tornados. Danach kam Niesky besser ins Spiel und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die erste eigene Überzahl konnten die Nieskyer dann auch gleich zum Anschlusstreffer nutzen. Luis Rentsch traf in der 8. Spielminute auf Zuspiel von David Vatter und Arthur Schwabe. Trotz des Aufschwungs machten die Gäste in der eigenen Zone immer wieder vermeidbare Fehler, die für mächtig Gefahr sorgten. Kurz vor der ersten Sirene, als ein Chemnitzer und Christoph Rogenz auf der Bank saßen, spielten die Crashers bei 4 gegen 4 die Defensive erneut gekonnt aus und erzielten durch Karel Novotny das 3:1, was gleichzeitig der Pausenstand war. Der Mittelabschnitt war dann zunächst geprägt von spielstarken Nieskyern, die immer wieder gute Chancen herausspielten. Chemnitz hatte insgesamt mehr Scheibenbesitz, aber Lars Morawitz im Tor hielt sehr stark. Die Körpersprache in diesem Drittel war deutlich positiver und das Körperspiel wurde gut eingesetzt. Leider erzielte Chemnitz in einer Phase, als Niesky spielbestimmender war, das 4:1 durch Valentino Weißgerber in der 35. Spielminute. Auf der anderen Seite konnten die Chancen nicht genutzt werden, sodass es damit in die zweite Pause ging. Das letzte Drittel begann dann erneut mit einer Druckphase der Tornados, die super aus der Kabine kamen. Belohnt wurde dies durch das 4:2 in der 44. Spielminute durch Tom Brezina (Philip Riedel, David Frömter). In der Folge spielte Niesky gutes Eishockey, Chemnitz verteidigte clever und kam auch zu guten Möglichkeiten. Doch beide Torhüter spielten stark. Drei Minuten vor Ende war es erneut eine Unachtsamkeit, die die Crashers eiskalt ausnutzten und das 5:2 erzielten. Den Endstand zum 6:2 kurz vor der Sirene war dann ebenfalls unnötig und ärgerlich für Lars Morawitz, der ein starkes Spiel ablieferte. Damit endete die Partie mit 6:2 für Chemnitz und Niesky fuhr mit leeren Händen nach Hause. Dennoch nahm Trainer Theo Schwabe einige positive Ansätze mit nach Hause: „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, aber es fehlt nach wie vor die Konstanz über die 60 Minuten. Daran werden wir weiterhin im Training hart arbeiten. Das Ergebnis war aus unserer Sicht zu hoch, aber haben gegen einen starken Gegner gut mitgehalten.“ Am kommenden Wochenende geht es für Niesky weiter mit dem zweiten Kreisderby gegen die Jungfüchse aus Weißwasser. Um 18:30 Uhr geht es im heimischen Waldstadion auf dem Eis zur Sache. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen und Online. Wir empfehlen den Online-Ticketshop, damit die Schlange am Einlass nicht zu lang wird.
Schönheider WölfeSchönheider Wölfe empfangen Liga-Neuling Adler Berlin (RLO) Nach dem überzeugenden Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen Dresden, steht für die Schönheider Wölfe am kommenden Samstag, dem 04.11.23 erneut ein Heimspiel an. Ab 17:00 Uhr begrüßen die Erzgebirger den zweiten Neuling in der Regionalliga Ost, den SCC Adler Berlin, im heimischen Wolfsbau. Ebenfalls am Samstag haben auch unsere Nachwuchs-Kids wieder ein Heimspiel, denn die U15 der „Jungen Wölfe“ empfängt ab 10:00 Uhr den ESC Dresden im Kunsteisstadion an der Neuheider Straße. Wie schon gegen Dresden, geht die Mannschaft von Coach Sven Schröder auch am kommenden Samstag als Favorit in die Begegnung gegen die Adler Berlin. Während die Wölfe langsam aber sicher immer besser in die Gänge kommen, musste das junge Adler-Team in den bisherigen sieben Meisterschaftsspielen zum Teil bitteres Lehrgeld bezahlen. Sieben Niederlagen gegen Lauterbach (2:7), FASS (0:15 und 3:18), Chemnitz (1:8), Niesky (0:5 und 1:4) und Weißwasser (3:4) stehen zu Buche, wonach die Mannschaft von Adler-Trainer Niklas Zoschke immer noch auf den ersten Saisonpunkt wartet. In der Hauptstadt selbst sieht man den bisherigen Saisonverlauf aber noch nicht dramatisch, denn als Meister der Landesliga Berlin in die Regionalliga Ost aufgestiegen, müssen sich die jungen Akteure erst noch an die neue Liga und die neuen Gegner gewöhnen. Der SCC (Sport-Club Charlottenburg) Adler Berlin versteht sich als Ausbildungsverein, besteht erst seit dem Jahr 2020 und wurde von ehemaligen Mitgliedern des insolventen ECC Preussen Berlin gegründet. Ein paar bekannte Namen dürfte man demnach in Schönheide noch kennen, denn mit Lenny Sturm, Max Paulick, Sebastian Pritykin, Christopher Schimming, Christian Steinbach, Philipp D´Heureuse und Justin Ludwig-Herbst stehen einige Spieler im Kader, welche in den letzten Jahren und in verschiedenen Berliner Vereinen in der Regionalliga Ost aktiv waren. Auch für Wölfe-Coach Sven Schröder ist die Ausgangslage vor dem Spiel am Samstag gegen die Adler klar: „Wir wollen an die Art und Weise vom ersten Drittel gegen Dresden anknüpfen, schnell und schnörkellos das Spiel bestimmen und den Gegner damit unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen.“ Das Heimspiel am Samstag gegen den SCC Adler Berlin wird präsentiert von der Nickelhütte Aue GmbH. Vielen herzlichen Dank!
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