IHP NachrichtenSamstag 28.Oktober 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 24 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und Landesliga Bayern.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| PRIMUS-Print und der Deutsche Eishockey-Bund e.V. verlängern Partnerschaft (DEB) Die PRIMUS international printing GmbH und der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) verlängern ihre, bereits seit mehreren Jahren bestehende Zusammenarbeit. Somit bleibt das Unternehmen auch weiterhin der „Offizielle Druckpartner des DEB“ sowie „Offizieller Druckpartner der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft“. Primus-Print.de wird den DEB mit hochwertigen Druckerzeugnissen für Events, Marketing und Promotion unterstützen. In einem entsprechenden Sponsorenpaket erhält der international tätige Betrieb der Druckindustrie, unter anderen Leistungen, das Recht zur Nutzung des offiziellen DEB-Logos. Weiterhin bekommt das Unternehmen die Möglichkeit, sich bei den vom Deutschen Eishockey-Bund e.V. veranstalteten Heim-Länderspielen, auf Bandenwerbeflächen im TV-Bereich zu präsentieren. Geschäftsführer Primus-Print.de David Perez: „Wir freuen uns sehr, dass wir die langjährige Zusammenarbeit mit dem DEB fortsetzen werden. Wir wünschen der deutschen Eishockey- Nationalmannschaft maximalen Erfolg für die bevorstehenden Aufgaben und hoffen auf eine erfolgreiche Saison 2023/2024! Wie auch in den vergangenen Jahren unterstützen wir den DEB sehr gerne mit unseren Drucksachen und sind stolz darauf, dass wir dem DEB weiterhin als offizieller Druckpartner zur Seite stehen dürfen.“ DEB-Leiter Marketing, Vermarktung & Event Nicholas Rausch: „Wir freuen uns über die Fortsetzung der Partnerschaft mit Primus-Print. Für uns ist es entscheidend, einen verlässlichen Partner in Bezug auf Drucksachen an unserer Seite zu haben. Die Kooperation mit Primus-Print garantiert uns in diesem Bereich stets eine hohe Qualität und einen hervorragenden Service.“
Eisbären BerlinNoebels-Hattrick bei Eisbären-Erfolg über Schwenningen (DEL) Die Eisbären Berlin besiegten am 14. Spieltag der PENNY DEL die Schwenninger Wild Wings. Die Berliner, die verletzungsbedingt auf einige Stammkräfte verzichten mussten, bezwangen die Schwarzwälder am Freitagabend in der heimischen Mercedes-Benz Arena mit 5:3 und verteidigten somit die Tabellenführung. Die Berliner spielten auch diese Partie wieder in pinken Sondertrikots, um mehr Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs zu erzeugen. Kurz nach einem überstandenen Unterzahlspiel seitens des Hauptstadtclubs, brachte Tyson Spink (3.) die Gäste in Führung. Nach guten Chancen auf beiden Seiten folgte der Ausgleich jedoch erst im zweiten Durchgang durch Marcel Noebels (28.). Die Antwort der Wild Wings ließ allerdings in Form eines Treffers von Tylor Spink (36.) nicht lange auf sich warten und so übernahmen die Schwenninger abermals die Führung. Für den erneuten Ausgleich sorgte kurz vor Ende des zweiten Drittels Yannick Veilleux (40./PP1) im Powerplay. Den Schwung der letzten Minuten des zweiten Spielabschnitts nahmen die Hauptstädter direkt mit ins Schlussdrittel und übten starken Druck auf das gegnerische Tor aus. Hierbei konnten die Berliner sich jedoch nicht belohnen und so traf Alexander Karachun (44.) für Schwenningen zum zwischenzeitlichen 2:3. Die Antwort hierauf fand erneut Noebels (50.). Kurz darauf durfte genau dieser Marcel Noebels (53.) dann seinen Hattrick feiern, der die Eisbären erstmals an diesem Freitagabend in Führung brachte. Tobias Eder (58.) sorgte dann schlussendlich für den 5:3-Endstand. Die Eisbären Berlin bestreiten ihr nächstes Spiel bereits am Sonntag, den 29. Oktober. Dann gastieren die Straubing Tigers in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Diese Partie bildet den großen Abschluss der traditionellen Berliner Charity-Aktion „Pink in the Rink“. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Im ersten Drittel sind wir sehr schwer ins Spiel gestartet. Mir hat heute Abend jedoch sehr gut gefallen hat, dass wir immer wieder nach einem Rückstand zurückgekommen sind. Wir sind das Ganze Spiel über ruhig geblieben und haben auf unsere Fähigkeiten vertraut.“ Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir müssen uns eingestehen, dass wir anfangs zu viele Strafen bekommen haben. Schwenningen hat es uns nicht einfach gemacht. Es war schwer immer wieder den Rückstand aufzuholen. Je länger das Spiel allerdings dauerte, hat man die DNA der Eisbären gesehen. Vor allem unsere jungen Spieler sind auf einem guten Weg. Heute haben wir als Mannschaft unseren Charakter gezeigt.“
Düsseldorfer EG1:2 - DEG unterliegt gegen Wolfsburg (DEL) Schade! Nur 24 Tage nach dem ersten Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg bekam es die Düsseldorfer EG erneut mit dem Team aus Niedersachsen zu tun. Die DEG wollte Revanche nehmen für die 2:5-Niederlage, bekam es aber mit gut aufgelegten Gästen zu tun, die der DEG das Leben schwer machten. In einem engen Spiel kämpften sich die Düsseldorfer im letzten Drittel zurück. Aber Wolfsburg brachte das 1:2 (0:0; 0:1; 1:1) über die Zeit.
Red Bull München100. Ehliz-Tor besiegelt Sieg der Red Bulls bei den Kölner Haien (DEL) Der EHC Red Bull München feierte am 14. Spieltag der PENNY DEL einen 5:1-Auswärtserfolg (1:1|2:0|2:0) bei den Kölner Haien. Vor 17.626 Zuschauern in der Lanxess Arena trafen Chris DeSousa, Patrick Hager, Nico Krämmer, Yasin Ehliz und Austin Ortega für das Team von Trainer Toni Söderholm. Stürmischer Start, und nach nicht einmal 90 Sekunden gab es das erste Powerplay für die Red Bulls. Mit Folgen: DeSousa bugsierte Jonathon Blums Schuss zum 1:0 für München ins Haie-Tor (3.). Während Kölns Goalie Mirko Pantkowski auch weiter genug zu tun bekam, bremsten die Red Bulls ihre Gastgeber mit konzentrierter Defensivarbeit zunächst immer wieder aus. Bis zur 18. Minute. Da traf Gregor MacLeod zum Ausgleich für Köln und 1:1-Pausenstand in den Winkel. In Drittel zwei stand erst einmal Münchens Torhüter Mathias Niederberger im Blickpunkt – und stets goldrichtig. Etwa in Minute 29 zweimal gegen Ex-Kollege Justin Schütz. Dann schlugen die Red Bulls doppelt zu. Langer Pass Ryan McKiernan auf Maxi Kastner, der quer zu Hager (30.) – direkt und 2:1. 36 Sekunden später schoss Krämmer die Scheibe nach mustergültiger Vorarbeit von Andi Eder zum 3:1 in den Kölner Knick (31.). Nun schnappten die Haie wütend nach dem Anschluss, bissen aber zweimal auf Alu. Ergebnis nach 40 Minuten: 3:1 für den Meister aus München. Im Schlussabschnitt hatte Köln die ersten Chancen, doch Niederberger parierte, was aufs Tor kam. Dazu half der Pfosten München ein drittes Mal. Ab Minute 48 ließen sich auch die Red Bulls gelegentlich wieder gefährlich in der Offensive blicken, überstanden Unterzahlsituationen und bogen mit ihrer Zwei-Tore-Führung auf die Zielgerade ein. Als Trevor Parkes in der 57. Minute auf die Strafbank musste, nahm Köln den Torhüter vom Eis. Aber statt des Anschlusstreffers gab es das Jubiläumstor: Ehliz erzielte mit seiner 100. DEL-Bude im Red-Bulls-Trikot das 4:1 für München (57.). Ortega stellte noch den 5:1-Endstand durch ein technisches Tor aufgrund eines Kölner Schlägerwurfes her (60.).
EC Bad NauheimPressemeldung zu den Beratungen des Aufsichtsrates (DEL2) Im Rahmen von internen Abstimmungen im Aufsichtsrat der Eishockey Cracks Bad Nauheim GmbH & Co. KG wurde am 4. Oktober auf Antrag eines Aufsichtsratsmitglieds über die künftige personelle Ausrichtung des Clubs beraten und entschieden. Die Ergebnisse dieser Beratungen: Die Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Andreas Ortwein wird fortgesetzt, der Vertrag mit Tim Talhoff endet am 30.4.2024 und wird nicht verlängert. Wir bedauern, dass diese Information bereits wenige Tage nach der Sitzung im Umfeld des Clubs und damit auch in der regionalen Presse vermeldet wurde. Der Zeitpunkt dieser heutigen Pressemeldung ist bewusst gewählt, da wir zunächst am Mittwoch, den 25.10.2023, unsere Mit-Gesellschafter in der Kommanditstruktur über diesen Sachverhalt persönlich informieren wollten. Wir bitten an dieser Stelle aber auch um Verständnis bei Fans und Partnern, dass wir zu den internen Abstimmungen und Beratungen im Sinne aller Beteiligten keine näheren Angaben machen können. Das Interesse des Aufsichtsrates ist es nun, in den weiteren Beratungen die strategischen Weichen zu stellen.
Eispiraten Crimmitschau4:1! Eispiraten schlagen Selb vor ausverkauftem Haus - Westsachsen holen vor 5.222 Zuschauern vierten Sieg in Serie (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben einen magischen Abend im Sahnpark erlebt. Vor 5.222 Zuschauern, also vor ausverkauftem Haus, setzten sich die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores nach einem starken Auftritt mit 4:1 durch, konnten somit den vierten Sieg in Folge einfahren und festigen somit den dritten Tabellenplatz in der DEL2. Bereits beim Einlauf der Eispiraten Crimmitschau kam erstmals Gänsehautstimmung auf – der ausverkaufte Sahnpark, der mit 5.222 Zuschauern gefüllt war, erstrahlte durch zahlreiche Wunderkerzen in einem Lichtermeer. Ein Initialzünder für das Team von Cheftrainer Jussi Tuores, der heute neben dem Langzeitverletzten Scott Feser zusätzlich auf Förderlizenzspieler Gregory Kreutzer verzichten musste. So begannen die Westsachsen druckvoll und erspielten sich schnell Chance um Chance. Angepeitscht von lautstarken Anhängern blieben die Crimmitschauer während des ersten Durchgangs dauerhaft spielbestimmend, konnten sich nach vergebenen Möglichkeiten von Hayden Verbeek oder Dominic Walsh aber lange nicht belohnen. Schließlich sollte der Führungstreffer in numerischer Überzahl fallen. Colin Smith fand Henri Kanninen auf der halblinken Position – der Finne fackelte nicht lange und jagte den Puck mit Hochdruck zum 1:0 in den Winkel des Selber Gehäuses (19.). Und auch im zweiten Durchgang blieben die Eispiraten zunächst am Drücker. Schön bedient von Ladislav Zikmund war es nach 25 Minuten schließlich Thomas Reichel, der Ex-Eispirat Michael Bitzer tunneln konnte und somit auch die verdiente 2:0-Führung herbei schoss. Eine Unachtsamkeit der Hausherren brachte die Gäste aus Selb aber zurück in die Partie. Am langen Pfosten völlig blank stehend, überwand mit Jordan Knackstedt ein anderer ehemaliger Crimmitschauer Oleg Shilin und verkürzte somit nur wenige Augenblicke später auf 2:1 (26.). Die Gastgeber ließen sich davon aber nicht unterkriegen und zerrten folglich noch einmal ordentlich an den Ketten. Tobias Lindberg war es schließlich wiederum nur zwei Minuten später, der seinen Breakaway nutzen konnte und mit einem Rückhandschuss in den Winkel sehenswert auf 3:1 erhöhte (28.). Auch danach hatten die Pleißestädter zahlreiche Chancen, die allerdings ungenutzt blieben. Im Schlussabschnitt brauchten die Eispiraten schließlich ein paar Minuten, um in Fahrt zu kommen. Nach einer konfusen Anfangsphase und einem ungenutzten Powerplay, wurden die Hausherren dann aber wieder besser. Doch auch die Selber Wölfe kamen nun immer wieder zu guten Möglichkeiten. Es entwickelte sich also ein ausgeglichenes Spiel, in welchem vor allem Michael Bitzer und Oleg Shilin enorm dazu beitrugen, dass lange kein weiterer Treffer fiel. Gäste-Coach Sergej Waßmiller sah sich mit dem Verlauf der Zeit allerdings gezwungen, Michael Bitzer wenige Augenblicke vor dem Ende für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis zu nehmen. Colin Smith, Topscorer der DEL2 und Goldhelm der Eispiraten, nutzte nach 58 Minuten schließlich seine Chance und traf aus dem eigenen Drittel heraus in den verwaisten Kasten der Gäste – 4:1! Der anschließende Jubel im Sahnpark kannte keine Grenzen! Zunächst machte Stadionsprecher Patrick „Piet“ Kafka mit seinen Ansagen ordentlich Stimmung, bei der folgenden Jubelszenen im Kunsteisstadion Crimmitschau kam dann einmal mehr Gänsehautstimmung auf! Für das Team von Jussi Tuores gibt es aber keine lange Verschnaufpause – bereits am Sonntag steht für den aktuellen Tabellendritten das Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars, dem Vorjahresmeister der zweiten Liga an.
Deutliche Niederlage in Kaufbeuren (DEL2) Die Dresdner Eislöwen sind zum Auftakt ins zweite Saison-Viertel in der DEL2 am Freitagabend leer ausgegangen. Beim ESV Kaufbeuren mussten sich die Blau-Weißen klar mit 1:4 geschlagen geben. Die Partie begann schon mit einer schlechten Aktion. Simon Karlsson musste schon in der ersten Spielminute auf die Strafbank. Das gab Janick Schwendener aber die Möglichkeit, sich direkt in den Anfangsminuten auszuzeichnen. Machtlos war der Dresdner Keeper in der siebten Spielminute. Einen Pass von der rechten Seite verwertete der freistehende Thomas Heigl im Slot zur ESVK-Führung. Die beste Dresdner Chance hatte Dani Bindels in der 17. Minute, als er frei auf Kaufbeurens Schlussmann Daniel Fießinger zulief, aber in beiden Versuchen scheiterte. Im zweiten Drittel hatten die Eislöwen die erste Großchance. Matej Mrazek kam zum freien Abschluss, konnte Fießinger aber nicht überwinden. Besser machten es die Hausherren in der 29. Minute. Nikolaus Heigl fälschte einen Schuss entscheidend ins Tor ab. Lukas Koziol leistete sich kurz darauf eine unnötige Strafe, was Kaufbeuren in Überzahl durch einen Schuss von der blauen Linie von Simon Schütz zum 3:0 nutzte (32.). Nur 14 Sekunden später durften die Eislöwen zumindest einmal am Abend jubeln, als Johan Porsberger auf 1:3 aus Dresdner Sicht verkürzte. Im Schlussabschnitt fehlte der Glaube daran, die Partie noch drehen zu können. So spielte Kaufbeuren die Partie souverän nach Hause und kam durch einen Schuss ins leere Tor (59.) von Max Oswald zum 4:1-Endstand. Corey Neilson, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Kaufbeuren war heute fantastisch, sie haben uns über das komplette Spiel den Schneid abgekauft. Sie waren sehr strukturiert und sehr dominant in allen Zonen. Über das Auftreten meiner Mannschaft bin ich sehr enttäuscht. Ein paar ordentliche Ansätze waren da, aber vor allem unser Passspiel war sehr schlecht. Kaufbeuren hat hochverdient gewonnen.“ Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Sonntag um 16:00 Uhr mit dem Heimspiel am Familienspieltag gegen die Eisbären Regensburg.
Kassel HuskiesHuskies holen Dreier im Müller-Jubiläum (DEL2) Drei Punkte zum Jubiläum. So sah das Geschenk der Kassel Huskies an ihren Verteidiger Marco Müller aus, der beim heutigen Auswärtsspiel in Regensburg zum 500. Mal das Trikot der Huskies überstreifte. Beim 1:4 (0:2/1:1/0:1) an der Donau trafen Louis Brune, Yannik Valenti, Maximilian Faber und Alec Ahlroth. Und die kurzweilige Partie startete aus Sicht der Gäste optimal. Bereits in der 4. Minute war es eben Louis Brune, der das Toreschießen eröffnete. Und auch der Torjäger vom Dienst brauchte nicht viel Vorlaufzeit. Yannik Valenti vollendete ein Zuspiel von Joel Lowry in der 12. Minute zum 0:2. Doch auch die Eisbären spielten munter mit. Gleich mehrfach hielt Brandon Maxwell sein Team auf Kurs und hielt zur ersten Drittelpause die null. Doch die mutig spielenden Gastgeber belohnten sich mit Wiederbeginn. Just als eine Überzahlperiode verstrichen war, nutzte Tomas Schwamberger einen Fehler im Kasseler Aufbau aus und besorgte den 1:2-Anschlusstreffer (22.). Und die Eisbären blieben gefährlich. Wieder war es Maxwell, der mit seiner Ruhe überzeugte. Die beste Chance auf den Ausgleich vergab schließlich Constantin Ontl, der eine abgefälschte Scheibe nur knapp am Tor vorbei setzte (37.). Und die Huskies? Die hatten zwar viel Scheibenbesitz, liefen jedoch immer wieder in die gut stehende Regensburger Defensive. Doch dann schlugen die Huskies zu. Vom Bully weg brachte sich Max Faber in perfekte Schussposition, aus der er Jonas Neffin im Tor der Regensburger mit einem kräftigen Schlagschuss keine Chance ließ (39.). Beinahe hätte Louis Brune mit der Pausensirene noch das 1:4 nachgelegt, doch Jonas Neffin hielt seine Eisbären im Spiel. Das Schlussdrittel startete kribbelig für die Huskies. Begünstigt durch zwei Überzahlspiele machten die Eisbären mächtig Druck. Insbesondere Goldhelm Andrew Yogan vergab gleich mehrfach aus aussichtsreicher Position. Mit viel Kampf und Einsatz überstanden die Nordhessen jedoch die Drangphase der Hausherren und spielten fortan routiniert die Uhr herunter. Kurz vor Schluss traf Alec Ahlroth nach selbstloser Vorarbeit von Darren Mieszkowski ins verwaiste Tor zum 1:4-Endstand.
ESV KaufbeurenESVK schlägt Dresden mit 4:1 - Joker trotzen Ausfällen und holen sich gegen die Eislöwen drei weitere Punkte (DEL2) Am heutigen Freitagabend empfing der ESV Kaufbeuren die Dresdner Eislöwen in der energie schwaben arena. Marko Raita musste an diesem 14. Spieltag einige Ausfälle hinnehmen. Alex Thiel, sowie Jacob Lagacé fehlten weiterhin verletzungsbedingt. Leon Sivic war die Woche ebenso zum Lazarett der Joker hinzugestoßen. Dieter Orendorz musste angeschlagen passen und Joey Lewis fehlte krankheitsbedingt. Die gute Nachricht war, dass Thomas Heigl, Sten Fischer und Nikolaus Heigl aus München für den ESVK aufliefen. Die Joker gewannen vor 2.401 Zuschauern nach sehenswerter, kämpferischer Mannschaftsleistung mit 4:1 Der erste Spielabschnitt startete mit einer Strafe für die Dresdner Eislöwen. Nach nicht einmal 60 Sekunden hakte Simon Karlsson bei seinem Gegenspieler ein und erhielt hierfür eine kleine Strafe. Die Joker spielten ihre Überzahl solide, der Torerfolg blieb jedoch aus. Die Mannschaft in Rot-Gelb drückte in Richtung Tor der Herren aus Sachsen. In der sechsten Spielminute gab es dann eine gute Chance durch Jamal Watson der von der blauen Linie schoss und Jere Laaksonen der vor dem Goalie gefährlich abfälschte. Im Gegenzug versuchten es die Dresdner direkt nach einem Puckverlust des ESVK, scheiterten aber an Daniel Fießinger. Nach sieben gespielten Minuten durften sich die Jokerfans das erste Mal freuen. Max Hops tankte sich auf der rechten Seite in das Spieldrittel der Eislöwen und schüttelte dabei ansehnlich seine Gegenspieler ab. Fast am Tor angekommen legte er in den Slot zu Thomas Heigl, der nur noch den Schläger rein zu halten brauchte und somit links an Janick Schwendener vorbei das 1:0 für die Joker erzielen konnte. Die Kaufbeurer setzen immer weiter nach und suchten dabei oft den Mitspieler im Slot um einen Schuss abzufälschen. In der neunten Spielminute brachte Max Oswald seine Farben aufgrund eines Bandenchecks in Unterzahl. Die Eislöwen schafften es zwar sich lange im Angriffsdrittel festzusetzen, konnten sich aber keine wirklich gefährlichen Chancen herausspielen, zudem die Joker zwei Mal stark klärten. Auch nach dem torlosen Powerplay drückte weiterhin der ESVK. Wenn die Dresdner die Scheibe gefährlich in Richtung Daniel Fießinger bringen konnten, scheiterten sie an eben diesem. Vor allem die jüngere Generation im Lineup des ESVK konnte die restlichen zehn Minute immer wieder gefährliche Akzente setzen. Die Eislöwen schafften es jedoch einen weitere Gegentreffer zu verhindert. Der erste Spielabschnitt endete somit mit einem Spielstand von 1:0. Im zweiten Drittel kamen die Dresdner besser in die Partie. Sie konnten sich die ersten guten Chancen der folgenden 20 Minuten erspielen. Matej Mrazek tauchte nah vor dem Kaufbeurer Tor auf, schoss Daniel Fießinger aber in die Fanghand. Im Anschluss versuchte Johan Porsberger per Onetimer sein Glück, die Scheibe ging aber zu zentral auf das Tor. In der 27. Spielminute musste erneut Simon Karlsson auf die Strafbank, er stellte seinem Gegenspieler ein Bein. In der folgenden Überzahl konnten die Joker sich stark in der Zone der Sachsen festsetzen und erspielten sich tolle Chancen, jedoch ohne Erfolg. Kurz nach Ablauf der Strafzeit klingelte es erneut im Kasten der Eislöwen. Yannik Burghart brachte den Puck an die blaue Linie zu Sten Fischer. Dieser schoss flach und fand Nikolaus Heigl vor dem Tor der entscheidend abfälschte, wodurch das Spielgerät durch die Beine von Janick Schwendener zum 2:0 über die Linie trudelte. Wenige Momente später lief dann Max Hops alleine auf den gegnerischen Kasten zu, Janick Schwendener konnte Hops‘ Schuss aber mit seiner rechten Schulter parieren. In Minute 30. musste Lukas Koziol aufgrund eines Stockschlages eine kleine Strafe absitzen. Die Eislöwen schafften es zwar besser das Überzahlspiel der Joker zu stören, die ließen sich davon aber wenig beeindrucken. Nach Zuspiel von Sami Blomqvist und Jere Laaksonen, war es Simon Schütz der mit einem Schlenzer von der blauen Linie links über den Schoner des Dresdner Goalies die Strafzeit verkürzte und zum 3:0 einnetzte. Nach dem direkt folgenden Bully im Mitteldrittel setzte sich Johan Porsberger auf der rechten Seite durch, fuhr in die Angriffszone auf Daniel Fießinger zu und überlistete ihn mit einem Schuss entgegen seiner Laufrichtung, ebenfalls über den Schoner, zum 3:1. Nach 36 gespielten Minuten mussten die Eislöwen erneut in Unterzahl agieren. Jussi Petersen erhielt zwei Strafminuten wegen eines Stockschlags. Die Joker versuchten nun Max Oswald am linken Bullykreis zu erreichen, welcher auch zwei Mal direkt abziehen konnte. Der Puck fand aber seinen Weg nicht an Janick Schwendener vorbei. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnittes erhielt dann Daniel Fießinger eine kleine Strafe wegen Beinstellen, die Nikolaus Heigl für ihn absaß. Mit 31 Sekunden Reststrafzeit für den ESVK und einem Spielstand von 3:1 ging es dann in die Pause. Das letzte Drittel startete ungünstig für die Eislöwen. Marco Baßler krachte nach einem Zweikampf unglücklich in die Bande und musste benommen das Eis verlassen. Er konnte aber zum Glück wenige Minuten später weiterspielen. In der 47. Spielminute brachte Max Hops seine Farben wegen eines Beinstellens in Unterzahl. Die Dresdner schafften es die vollen zwei Minuten in der rot-gelben Zone zu verbringen und erspielten sich zwei gute Chancen, die aber beide nicht zum Torerfolg führten. In Unterzahl gab es dann eine weitere Strafe. Dieses Mal gegen Simon Schütz wegen eines Stockchecks. In diesem Penalty Kill konnte Sebastian Gorcik klug eine Strafe gegen Dresden erzwingen. Mit der kurzweiligen Ausgeglichenheit in der Spielerzahl auf dem Eis bei gehobenem Arm des Schiedsrichters, spielten die Joker die eigene Strafzeit klug herunter, bevor dann das Haken von Vincent Hessler geahndet werden konnte. Die eigene Überzahl war leider fehlerbehaftet und Dresden spielte gut dagegen. Das Powerplay blieb erfolglos. In der 55. Minute schoss Nikolaus Heigl sehenswert Richtung linkes oberes Eck und zugleich Johan Porsberger den Schläger aus der Hand. Die Scheibe flog aber in das Fangnetz. In der 58. Minute zog Corey Nelson dann die Auszeit für Dresden, sowie Johan Porsberger aus dem Tor. Dies sollte den Jokern dann die Entscheidung bringen. Philipp Bidoul klärte den Puck in Unterzahl. Nikolaus Heigl brachte die Scheibe in der Mitte des Spielfeldes zu Max Oswald auf der rechten Seite, der den Deckel drauf machte und zum 4:1 einnetzte. Der ESVK nahm somit drei Punkte aus der Partie mit.
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine - Wölfe Freiburg 6-3 (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben das erste Spiel unter Interimstrainer Herbert Hohenberger gegen die Wölfe Freiburg mit 6:3 (2:0, 2:2, 2:1) gewonnen. David Cerny und Jon Matsumoto durften sich dabei gleich zwei Mal als Torschützen eintragen. Der KEV fand einen Auftakt nach Maß. Schon nach 97 Sekunden brachte David Cerny die Pinguine in Führung, in der fünften Minute legte Jon Matsumoto im Powerplay einen weiteren Treffer nach und brachte die Hausherren so auf die Gewinnerstraße. Als der Kanadier in der 25. Minute sein zweites Tor zum 3:0-Zwischenstand erzielte, dachten viele der 3918 Zuschauer, die Vorentscheidung gesehen zu haben. Doch der KEV verlor den Faden und ließ die Breisgauer wieder ins Spiel zurückkommen. Sameli Ventelä knackte die Verteidigung und Matthias Bittner im Tor in der 26. Minute mit einem verdeckten Schuss ebenfalls im Powerplay. Im torreichen Mittelabschnitt sollten die Goalies jeweils noch einmal hinter sich greifen müssen. Christian Kretschmann war in der 28. Minute zum 4:1 erfolgreich, EHC-Verteidiger Marcus Gretz in der 38. Minute zum 4:2. Spätestens mit dem Tor von Viktor Buchner in der 53. Minute klingelten beim KEV die Alarmglocken. Ein Torwartfehler von David Zabolotny in der 56. Minute sorgte jedoch für die endgültige Entscheidung. Der EHC-Schlussmann scheiterte mit seinem Klärungsversuch und verlor den Puck an David Cerny, der zum 5:3 einnetzte. Pinguine-Topscorer Josh MacDonald setzte mit einem Treffer in das leere Tor der Wölfe den Schlusspunkt der Partie und machte damit den ersten Sieg für Herbert Hohenberger als Cheftrainer fest.
Starbulls RosenheimHappy End dank Hanna: Starbulls-Heimsieg nach Shootout (DEL2) Ein 3:2-Heimsieg nach Shootout bescherte den Starbulls Rosenheim gegen die Ravensburg Towerstars am 14. Spieltag der DEL2 zwei wichtige Punkte. Vor der tollen Kulisse von 3.628 Zuschauern trotzten die Starbulls am Freitagabend im ROFA-Stadion einem frühen Rückstand und schossen sich mit sehenswerten Treffen von Norman Hauner und Reid Duke gegen den amtierenden Meister zwischenzeitlich in Führung. Nach spannenden 60 Spielminuten und nervenaufreibender Zugabe in der Verlängerung sorgte Shane Hanna mit dem Game-Winning-Goal für ein Rosenheimer Happy End. Die Hausherren starteten gut in die Partie, erlebten aber nach einigen Minuten einen herben Rückschlag. Es passierte genau das, was Headcoach Jari Pasanen unbedingt zu vermeiden forderte. Lukas Laub kassierte eine unnötige Strafzeit in des Gegners Zone – und die beste Powerplay-Mannschaft der Liga nutzte die Überzahlmöglichkeit eiskalt aus. Schütze des Ravensburger Führungstreffer war Fabian Dietz, der gegen Starbulls-Torwart Christopher Kolarz im zweiten Versuch erfolgreich war (8.). Die Starbulls rangen in den Folgeminuten um Orientierung in der Defensive und traten offensiv kaum noch in Erscheinung, Zwar hatte Dominik Daxlberger kurz vor der ersten Pause den Ausgleich auf dem Schläger, insgesamt waren die Starbulls aber gut bedient, dass es nach 20 Minuten nur 0:1 stand. Der gut spielende Kolarz musste zweimal gegen Gästekapitän Sam Herr in höchster Not retten. Mit Beginn des zweiten Drittels waren die Gastgeber sofort präsenter, in den Zweikämpfen konsequenter, in den Aktion schneller – und belohnten sich zurecht mit Toren. Bei einem feinen Angriff spielte Lukas Laub den perfekten Querpass und Norman Hauner traf per Direktabnahme ins offene Eck zum jetzt verdienten Ausgleich – 1:1 (26.). Topscorer Reid Duke, der nach zwei Minuten Kühlbox sichtlich motiviert aufs Eis zurückkehrte, luchste Ravensburgs Robbie Czarnik in der neutralen Zone die Scheibe ab, setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und mogelte den Puck zwischen Pfosten und Gästekeeper über die Torlinie zum 2:1 (29.). Ebenso sehenswert wie die beiden Rosenheimer Treffer war aber auch der bald folgende Ausgleichstreffer der Towerstars: Bei einem perfekt inszenierten Gegenangriff war es erneut Fabian Dietz, der final zum 2:2 eindrückte (32.). Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Ablauf der regulären Spielzeit, wobei die Starbulls im dritten Speilabschnitt ein Übergewicht an Schüssen und Chancen hatten. Als Erfolgserlebnis konnten die Grün-Weißen verbuchen, dass sie drei weitere Unterzahlspiele gegen die in Überzahl so starken Gäste unbeschadet überstanden. Allerdings blieben die Hausherren in ihren eigenen zehn Überzahlminuten zeimlich blass. Ravensburg hatte die besten Chancen im dritten Drittel gar in Unterzahl, doch Kolarz rettete gegen die konternden Charlie Sarault und Matt Alfaro. In der spannenden Verlängerung konnten sich beide Torleute mehrfach auszeichnen. Ein satter Schuss von Norman Hauner sprang vom Innenpfosten des Ravensburger Tores wieder zurück ins Feld (64.). Im Shootout scheiterten zunächst Norman Hauner und Reid Duke auf Rosenheimer Seite sowie Robbie Czarnik und Nick Latta bei den Gästen. Shane Hanna versenkte den Puck nach sehenswertem Anlauf im rechten oberen Eck, ehe Christopher Kolarz gegen Matt Alfaro Sieger blieb und hinter den Gewinn des Zusatzpunktes für die Starbulls damit einen Haken machte. Am Sonntag treten die Starbulls Rosenheim (nun 21 Punkte) beim EV Landshut (19 Punkte) zum Derby in der ausverkauften Landshuter Lavatec-Arena an (Spielbeginn 17 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv). Wieder mit dabei auf Rosenheimer Seite ist dann C.J. Stretch nach abgegoltener Zwei-Spiele-Sperre. Verzichten muss Starbulls-Headcoach Jari Pasanen dagegen auf Marvin Feigl, der Mitte des letzten Drittels bei einem Aufprall an der Bande eine Handverletzung erlitt und viele Wochen auszufallen droht.
Selber WölfeVertragsauflösung mit Moritz Serikow - Die Selber Wölfe und Stürmer Moritz Serikow lösen das bestehende Vertragsverhältnis in beiderseitigem Einvernehmen auf (DEL2) Die Selber Wölfe und der 20-jährige Moritz Serikow, der vor der Saison 2022/2023 einen DEL2-Fördervertrag mit 2-jähriger Laufzeit unterzeichnet hatte, lösen den Kontrakt im beiderseitigen Einvernehmen auf. Moritz Serikow wird sich voraussichtlich einem anderen Club anschließen. Kaum Einsätze bei den Profis Moritz Serikow kam in der vergangenen Saison für das DEL2-Team der Selber Wölfe lediglich zu einem Pflichtspieleinsatz und zu 2 Spielen beim Kooperationspartner Höchstadter EC in der Oberliga. Für das U20-Team der Selber Wölfe Juniors hatte der 20-jährige Stürmer 25 Einsätze und erzielte 27 Scorerpunkte bei 84 Strafminuten. Die Selber Wölfe und Moritz Serikow lösen nun den bestehenden Vertrag, der noch für die laufende Saison gültig gewesen wäre, im beiderseitigen Einvernehmen auf. Der junge Stürmer wird sich voraussichtlich einem anderen Club anschließen. Die Selber Wölfe bedanken sich bei Moritz Serikow und wünschen ihm sportlich sowie persönlich alles Gute.
Selber WölfeErneute Derbyniederlage - Eispiraten Crimmitschau vs. Selber Wölfe 4:1 (1:0; 2:1; 1:0) (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau starteten mit Volldampf in die Partie und nahmen von Beginn an das Heft in die Hand. Bitzer hielt seine Farben durch eine bravouröse Torhüterleistung im Spiel. Nach der ersten Pause bekamen die Wölfe mehr Zugriff und hatten nun auch mehr Torschüsse als die Gastgeber, die aber mehr aus ihren Chancen machten und mit 3:1 davonzogen. Im letzten Spielabschnitt versuchten die Wölfe noch einmal alles, konnten aber kein Tor mehr erzielen. Vielmehr setzte Smith mit seinem Empty-Net-Treffer den Schlusspunkt auf die Partie. Die Eispiraten schlugen von Beginn an ein hohes Tempo an und schnürten die Wölfe gleich einmal in der eigenen Zone ein. Doch die Porzellanstädter verteidigten gut und hatten wieder einmal einen überragend haltenden Bitzer zwischen den Pfosten stehen. So gelang den Gastgebern trotz einiger hochkarätiger Chancen zunächst nichts Zählbares. Allein Verbeek scheiterte zweimal alleine gegen den Selber Torhüter. Auch die Wölfe erarbeiteten sich bei ihren Entlastungsangriffen die ein oder andere Chance, doch Vantuch, Hanusch, Knackstedt und Schwamberger – letzterer in Unterzahl - brachten die Scheibe nicht am Crimmitschauer Torhüter vorbei. Kurz nach Schwambergers Möglichkeit stellte Kanninen bei Überzahl mit einem satten Schuss in den Winkel den nicht unverdienten Führungstreffer für die Hausherren her. Die Wölfe kamen gut aus der Kabine und rissen die ersten 6 Minuten im 2. Spielabschnitt an sich. Aber nach sehr guten Chancen durch Miglio, der nur durch ein Foul gebremst werden konnte, Kalns und Kruminsch hatte Reichel die kalte Dusche in Form des 2. Crimmitschauer Treffers parat. Doch die Wölfe schlugen im direkten Gegenzug durch Knackstedt zurück und kamen wieder auf 1 Tor heran. Aber nur 2 Minuten später ließ Lindberg seine Klasse aufblitzen und stellte den Spielstand nach feiner Einzelleistung auf 3:1. Im weiteren Verlauf hätten Kalns, Kolupaylo oder auch Peter die Wölfe erneut auf die Anzeigentafel bringen können, brachten die Scheibe aber nicht im Tor unter. Eine erneute Überzahl für die Wölfe zum Ende des Drittels verpuffte abermals ohne zwingende Chancen. Im Schlussabschnitt setzten die Selber Wölfe nochmal alles auf eine Karte, Crimmitschau zog sich mehr und mehr zurück und konzentrierte sich auf die Defensive. Kalns, McNeill und Vantuch fanden aber kein Mittel, um Shilin ein zweites Mal zu überwinden. Als die Porzellanstädter 2 Minuten vor Spielende Bitzer zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis genommen hatten, markierte Smith mit seinem Treffer aus der eigenen Verteidigungszone die endgültige Entscheidung zum 4:1.
Bayreuth TigersSperrung Eisstadion Bayreuth (OLS) Die technischen Probleme im Bayreuther Kunsteisstadion bedürfen, dass die Eisfläche abgetaut werden muss. Unser Trainingsbetrieb konnte bereits in kürzester Zeit gesichert werden. Dieser wird in den nächsten drei Wochen in Mitterteich stattfinden, wofür wir uns bei den Verantwortlichen der Stadt Mitterteich und allen Beteiligten sehr herzlich bedanken. In Absprache mit dem DEB und diversen Clubs der Oberliga Süd werden wir Partien tauschen können. Hier sind wir in guten Gesprächen, sodass der Spielbetrieb in geordneten Bahnen, wenn auch mit anderen Terminierungen, weiterlaufen wird. Wir informieren Sie hierzu noch gesondert über unsere Medien. Angefügt erhalten Sie die Medienmitteilung der Stadt Bayreuth vom 27.10.2023: Eisstadion bleibt gesperrt Im städtischen Eisstadion ist am gestrigen Donnerstagabend ein Defekt an der Anlage zur Eisaufbereitung aufgetreten. Das Eisstadion muss daher bis auf Weiteres gesperrt bleiben. Inzwischen hat eine Fachfirma den Schaden vor Ort begutachtet, das Hochbauamt der Stadt ist ebenfalls eingeschaltet. Es handelt sich um einen Defekt an der Ammoniakanlage, der aber mit keiner Gefährdung für die Bevölkerung verbunden ist. Zur weiteren Beurteilung von Ursache und Umfang des Schadens ist es nun erforderlich, die Eisfläche komplett abzutauen und das Rohrsystem vom Eis freizulegen. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Die Reparatur wird aber in jedem Fall längere Zeit in Anspruch nehmen. Nach aktuellem Stand sind bis zu drei Wochen zu befürchten.
Deggendorfer SCAuswärts an den Bodensee – Deggendorfer SC gastiert am 29.10.2023 bei den Islanders in Lindau (OLS) Mit drei Siegen aus acht Partien ist die Mannschaft von Ex-DSC Coach John Sicinski in die aktuelle Spielzeit gestartet. Bereits viermal gab es nach 60 Minuten noch Nachschlag für die Zuschauer (dreimal Overtime, einmal Penalty-Schießen). Somit steht man aktuell mit neun Punkten auf dem neunten Rang der Tabelle. Lediglich einmal konnte man sich am Ende der regulären Spielzeit die vollen drei Punkte sichern. Vergleichsweise wenig Veränderungen gab es auch im Kader. Während Martin Mairitsch seine aktive Karriere beendete und sich nun im Verein als Coach um die U17 der Islanders kümmert, verschlug es den zweiten Kontingentstürmer Ace Cowans nach Australien zu den Sydney Bears. Gleich im Dreierpack konnte man sich beim Absteiger aus Landsberg bedienen. Mit Nico Strodel, Adriano Carciola und Import-Stürmer Walker Sommer wechseln insgesamt 115 Scorerpunkte an den Bodensee. Allesamt Transfers, die den Gastgebern durchaus mehr offensive Durchschlagskraft verleihen können, stehen die drei genannten schon jeweils bei mindestens sechs Scorerpunkten. Der Captain der Lindauer, Vincenz Mayer, soll die mit Eigengewächsen wie den Wucher-Brüdern und erfahrenen Stürmern wie Andreas Farny oder Damian Schneider gespickte Offensive abrunden. In der Verteidigung verließ hingegen der zweitbeste Vorlagengeber Skylar Pacheco den Verein. Sage und schreibe 36 Assists gilt es zu ersetzen, für diese Aufgabe wurde Mathieu Desautels aus Varese/Italien verpflichtet. Dieser steht aktuell bereits bei sieben Punkten aus acht Partien. Desweiteren verließ Alexander Biberger die Schwaben in Richtung Peiting. Aufgefüllt wird die bestehende Defensive um Routinier Daniel Stiefenhofer, Raphael Grünholz, Florian Birner und Patrick Raab-Effertz um die Förderlizenz-Verteidiger Christian Obu (aus Rosenheim) und Marcus Gretz (aus Freiburg). Beim Deggendorfer SC muss Jiri Ehrenberger weiterhin auf die Verteidiger Ondrej Pozivil und Alex Großrubatscher sowie Kontingent-Stürmer Curtis Leinweber verzichten. Auch bei den Lindauern gilt es für den DSC, von der ersten Minute an präsent zu sein, um die drei Auswärtspunkte mit zurück in die Festung an der Trat zu bringen. Deswegen sollte man sich keinesfalls täuschen lassen, dass man in der letzten Spielzeit alle 12 Punkte sichern konnte, spiegelten die Ergebnisse nicht immer den tatsächlichen Spielverlauf wider.
Deggendorfer SCDeggendorfer SC ringt die Blue Devils Weiden nieder (OLS) Was für ein Abend in der Festung an der Trat! Der Deggendorfer SC schlägt vor 2100 Zuschauern in der Festung an der Trat den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Weiden mit 3:1 und festigt damit den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga Süd. Im Duell mit dem Ligaprimus der Deggendorfer Headcoach Jiri Ehrenberger einen weiteren Ausfall beklagen. Neben Alex Grossrubatscher, Ondrej Pozivil und Curtis Leinweber fehlte kurzfristig auch Sascha Maul krankheitsbedingt. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe mit viel Tempo. Die Hausherren versteckten sich keineswegs und gingen in der sechsten Minute in Führung. Petr Stloukal brachte den Puck per Bauerntrick vors Tor und der Schlittschuh eines Weidener ins Tor. Im weiteren Drittelverlauf blieb das Spielgeschehen auf ähnlichem Level. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter Eis und dennoch war es der DSC, der noch vor der ersten Pause auf 2:0 stellte. Im Powerplay war es Antonin Dusek, der in der 17. Minute per Direktabnahme für den zweiten Deggendorfer Treffer an diesem Abend sorgte. Dies war gleichermaßen auch der Spielstand nach 20 gespielten Minuten. Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild, jedoch gelang es den Hausherren, sich Stück für Stück ein optisches Übergewicht zu erspielen. Dies führte in der 31. Minute dazu, dass der DSC zum 3:0 nachlegte. Nach perfektem Pass von Leon Zitzer versenkte Thomas Greilinger den Puck im Winkel. Die Weidener versuchten in den nächsten Minuten wieder in die Partie zurückzukommen, scheiterten aber ein ums andere Mal an der Deggendorfer Hintermannschaft, die bis zur zweiten Pausensirene fehlerfrei blieb. Im Schlussdrittel brachten sich die Gäste gleich in der ersten Minute auf die Anzeigentafel. Vom Bully traf Daniel Bruch aus dem Gewühl heraus zum schnellen Anschlusstreffer. Die Blue Devils waren nun am Drücker und drückten auf den erneuten Anschlusstreffer. Doch die Deggendorfer verteidigten mit Mann und Maus und hielten das Ergebnis bis hinein in die Schlussphase. Dort nahmen die Weidener Wölfl zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese brachte allerdings keinen Ertrag mehr, denn die Deggendorfer rangen die Blue Devils letzten Endes mit 3:1 in die Knie. Am Sonntag geht es für den Deggendorfer SC mit der nächsten Spiel in der Fremde. Zu Gast ist die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger bei den Lindau Islanders.
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| NEWS Landesverbände Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsERSC erwartet den Landesliga-Meister - Wild Lions gegen Dingolfinger Isar Rats (BYL) Das fünfte Pflichtspiel in der neuen Saison der Eishockey-Bayernliga steht für den ERSC Amberg an, aber erst das zweite vor heimischem Publikum. Am Sonntag erwarten die Wild Lions den EV Dingolfing um 18:30 Uhr im Stadion am Schanzl. Die Isar Rats kommen als Aufsteiger und amtierender Landesligameister und sie haben in den bisherigen Begegnungen schon gezeigt, dass sie in der höchsten Amateurklasse angekommen sind. Das Team von Coach Bernie Engelbrecht ist bislang taktisch sehr diszipliniert aufgetreten und hat damit auch dem amtierenden Bayernligameister Probleme bereiten können. Die Königsbrunner Pinguine gewannen nur mit Mühe mit 2:1 in der Overtime gegen die Isar Rats. Gegen den stärker eingeschätzten ESC Dorfen konnte Dingolfing einen 4:3-Erfolg einfahren. Vor diesem Wochenende war der EVD das Team mit den wenigsten selbst erzielten Treffern, doch der Knoten kann ob des vorhandenen Potenzials der Isar Rats jederzeit platzen. Bislang zeigten sich der aus Krefeld gekommene tschechische Angreifer Martin Benes, Dominik Schindlbeck und der kanadische Verteidiger William Theberge als wichtige Leistungsträger. Am Freitagabend hatte Dingolfing sein Heimspiel gegen Schongau zu absolvieren. Der ERSC Amberg war da zeitgleich in Peißenberg wahrscheinlich mehr gefordert. Im Lager der Löwen ist man weit entfernt davon, die Isar Rats „nur“ als Aufsteiger einzuschätzen: „Wir haben die Ergebnisse und Spielberichte von Dingolfing zur Kenntnis genommen und werden uns in erster Linie auf unser Spielsystem konzentrieren“, meint der sportliche Leiter Chris Spanger. Der ERSC zeigte in den bisherigen Auftritten vor allem gute Defensivarbeit, was nicht zuletzt auch die beiden Torhüter einbindet: „Wir haben mit Timon Bätge und Janik Engler zwei nahezu gleichstarke Goalies. Da können wir auch die Trainingsleistungen unter der Woche als Auswahlkriterium für den Starteinsatz nehmen“, freut sich Coach Dirk Salinger ob dieser Möglichkeiten. Vor dem Freitagsspiel hatten bereits zwölf Akteure der Wild Lions gepunktet, mit Philipp Siller und Brandon Walkom an der Spitze. Das spricht schon für eine gewisse Ausgeglichenheit im Kader. Möglich, dass dies auch gegen Dingolfing ein Schlüssel zum Erfolg werden kann. Im ersten Heimspiel gegen Ulm kamen über 700 Zuschauer ins Stadion am Schanzl, was knapp über dem Schnitt der Bayernliga und ein deutlicher Hinweis darauf ist, wie groß das Interesse schon in den Anfangswochen ist. Das erhofft sich der ERSC auch am Sonntag. Während der Drittelpausen besteht für Interessierte die Möglichkeit, sich für die Busfahrten zu den kommenden Auswärtsspielen der Wild Lions in Pfaffenhofen und Dorfen anzumelden. Wie immer am Fanstand der „Treuen Lions Fans“ neben dem Block F im Stadion.
Amberg Wild LionsLöwen leisten sich in Peißenberg zu viele Fehler (BYL) Eine verdiente, wenn auch möglicherweise vermeidbare 1:4-Niederlage kassierte der ERSC Amberg am Freitagabend im Spiel der Eishockey-Bayernliga beim heimstarken TSV Peißenberg. Nach einem verkorksten Anfangsdrittel waren die Wild Lions im Mittelabschnitt drauf und dran die Partie zu ihren Gunsten zu drehen. Ein einziges starkes Drittel war am Ende aber zu wenig, insgesamt die Fehlerquote entscheidend. Die „Miners“ haben nun drei Heimsiege mit einem Torverhältnis von 17:5 auf dem Konto stehen, beim ERSC bleibt die Auswärtsbilanz bei vier Zählern. Im Anfangsdrittel hatten die Gastgeber deutlich mehr Spielanteile, auch wenn der ERSC durch Lukas Klughardt die erste bessere Gelegenheit verbuchte. Danach verlief die Partie vornehmlich in Richtung Amberger Tor, kamen die Löwen meist einen Schritt zu spät. Ganz offensichtlich schien da die lange Busfahrt nachzuwirken. Timon Bätge musste da schon einige starke Paraden liefern, aber am 1:0 der Gastgeber war der ERSC-Goalie mitbeteiligt, weil er sich aus dem Torraum locken ließ. Seine Vorderleute ließen Torschütze Ondörtoglu allerdings auch relativ ungehindert einschießen. Im Spiel der Amberger gab es in dieser Phase zu viele einfache Scheibenverluste und einer davon führte zum 2:0 durch Hörndl. Angriffe des ERSC fanden eher sporadisch statt. Wie verwandelt kamen die Löwen dann zum Mittelabschnitt aus den Kabinen. Bereits nach fünfzehn Sekunden scheiterte Brandon Walkom nur knapp an TSV-Torhüter Sertl und weitere aussichtsreiche Gelegenheiten folgten beinahe im Minutentakt. Es bedurfte eines Amberger Powerplays Mitte des Abschnitts, um durch einen Schlagschuss von Andreas Pielmeier zum längst fälligen Anschlusstreffer zu kommen. Der Ausgleich lag in dieser Phase mehrfach in der Luft – statt dem 2:2 fiel allerdings das 3:1, weil drei Amberger Spieler Miners-Angreifer Dejan Vogl nahezu ungehindert im zweiten Versuch verwanden ließen. Das hatte Auswirkungen auf das Spiel der Löwen, denn im Schlussdrittel kamen von der Salinger-Truppe nicht mehr viele erfolgversprechende Offensivaktionen. Die Partie verlief nun ereignisarm, weil die Gastgeber den Vorsprung verwalteten um selbst nicht mehr in Gefahr zu kommen. Das 4:1 in der Schlussminute, nachdem Ambergs Coach den Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm und Malzatzki ins leere ERSC-Tor traf, interessierte nur mehr die Statistiker.
Buchloe PiratesGrandioses Comeback beim Vizemeister - ESV Buchloe dreht einen 0:3 Rückstand in Miesbach in einen Sieg nach Verlängerung (BYL) Der ESV Buchloe hat sich am Freitagabend nach der enttäuschenden 2:3 Heimniederlage vom letzten Wochenende gegen Pfaffenhofen eindrucksvoll zurückgemeldet. Denn die Freibeuter sicherten sich in Miesbach beim 4:3 (0:2, 2:1, 1:0) Sieg nach Verlängerung den zweiten Auswärtssieg der Saison. Dabei hatte es danach nach gut der Hälfte der Partie eigentlich noch überhaupt nicht ausgesehen, den der heimstarke TEV und immerhin amtierende Vizemeister der BEL führte zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient mit 0:3. Doch dann starteten die Piraten durch einen Doppelpack von Demeed Podrezov und einem Treffer von Alexander Krafczyk eine famose Aufholjagd, die Krafczyk in der Overtime sogar noch mit dem 4:3 Siegtreffer krönte. „Wir haben heute im Grunde zwei Spiele in einem gesehen“, analysierte ESV-Trainer Christopher Lerchner nach der Partie durchaus treffend. „Das erste Drittel war von uns viel zu wenig, da wir kaum einen Zweikampf gewonnen haben. Das wurde im zweiten Abschnitt besser, auch wenn wir dann dort das 0:3 kassiert haben.“ Doch nach diesem fielen die Buchloer nicht auseinander, sondern bewiesen tolle Moral. „Hut ab vor den Jungs, die sich dann wieder toll reingefightet haben. Und nach dem Anschluss war es plötzlich ein ganz anderes Spiel.“ In der Tat war nach dem 1:3 Anschlusstreffer vor allem der ESV am Drücker und letztlich wurde die Aufholjagd der Freibeuter mit dem 3:3 nach 60 Minuten auch mit Punkten belohnt. Zunächst hatte es danach aber absolut nicht ausgesehen, denn die heimstarken Miesbacher zeigten früh ihre Klasse. Keine vier Minuten waren absolviert, als Bohumil mit einem maßgenauen Schuss zum 0:1 einnetzte. Und auch anschließend bekamen die Buchloer keinen so rechten Zugriff, was sich bildhaft im zweiten Gegentreffer niederschlug. Hier durfte Patrick Asselin in Überzahl einen genialen Sololauf starten und auf 0:2 erhöhen (10.). Ein Treffer der Marke „Traumtor“, der auch gleichzeitig der entsprechende Pausenstand war. Das Mitteldrittel konnten die Gennachstädter dann zunächst etwas ausgeglichener gestalten, wobei der TEV weiter einen sehr abgeklärten Eindruck hinterließ und seinen Vorsprung nach 30 Minuten auch standesgemäß durch Michael Grabmaier auf 0:3 erhöhte. Statt sich nun allerdings ihrem Schicksal zu ergeben, kämpften sich die Freibeuter beeindruckend zurück. Bei einem Pfostenschuss von Matthias Bergmann hatte man zwar noch Glück (33.), doch das 1:3 von Alexander Krafczyk war anschließend der Start für eine ganz starke Aufholjagd (36.). Denn jetzt spielte plötzlich nur noch der ESV, während die Hausherren spürbar nervöser und passiver wurden. Nicht verwunderlich, dass Demeed Podrezov so noch vor der zweiten Pause im Powerplay auf 2:3 verkürzen konnte (40.). Und um ein Haar hätte Max Dropmann mit der Pausensirene fast noch den Ausgleich hinterhergelegt, doch sein Versuch landete am Pfosten. Auch in den letzten Durchgang starteten die Buchloer mit Aufwind, wobei man sich dann mit mehreren Strafen das Leben auch selber unnötig schwer machte. Diese überstand man aber allesamt schadlos und hatte in Unterzahl Pech, dass Demeed Podrezov nur die Latte traf (46.). Ebenso verpasste auch Felix Schurr den immer mehr in der Luft liegenden Ausgleich, als er am starken TEV-Goalie Philip Lehr scheiterte (57.). Schließlich wurden die Pirates dann aber doch noch verdientermaßen mit dem erlösenden Ausgleich belohnt, den Podrezov rund zweieinhalb Minuten vor Spielende erzielte und somit für das leistungsgerechte 3:3 nach 60 Minuten sorgte. In der anschließenden Verlängerung wurde das Comeback des ESV dann nach 23 Sekunden mit dem Siegtreffer von Alexander Krafczyk belohnt, der mit dem 4:3 nicht nur den Zusatzpunkt für seine Mannen holte, sondern auch den zweiten Auswärtssieg im zweiten Auswärtsspiel. Dieser sollte den Piraten Mut für das am Sonntag stattfindende Allgäu-Derby machen, zu dem der ESV ab 17 Uhr den ESC Kempten in der heimischen Sparkassenarena empfängt.
Kempten SharksSharks ringen Mightydogs nieder - ESC Kempten besiegt den ERV Schweinfurt mit 6:2 (BYL) Letztendlich stand auf der Anzeigetafel in der ABW Arena ein deutliches Ergebnis, aber es war durchaus ein hartes Stück Arbeit für die Kemptener. Schweinfurt reiste mit nur 13 Feldspielern an, dazu verletzte sich Felix Ribarik beim Aufwärmen vor dem Spiel. Die 12 Verbliebenen zeigten eine ansprechende Leistung und machten den Allgäuern das Leben lange schwer. Gut organisiert in der Defensive, und immer wieder mit gefährlichen Kontern hielten sie das Spiel lange offen. Nach dem ersten Drittel stand es 2:2 und die Sharks mussten eine Schippe drauflegen, wollten sie als Sieger vom Eis gehen. Ab dem zweiten Abschnitt traten sie druckvoller und energischer auf, Lohn waren zwei Treffer zum 4:2 nach 40 Minuten. Im letzten Abschnitt mussten die Franken dann ihrem kleinen Kader Tribut zollen und nochmals zwei Tore zum 6:2 Endstand schlucken. Das Team von Sven Curmann trat nicht von Beginn an mit der nötigen Konsequenz auf und musste sich über die ganze Begenung mehr und mehr ins Spiel kämpfen. Am Ende des Tages stehen drei Punkte auf der Habenseite bevor es am Sonntag zum schweren Allgäuderby nach Buchloe geht. Wieder mit dabei ist dann Defensivspezialist Pascal Kröber, dafür wird Clay Ellerbrock fehlen, er hat sich im letzten Drittel nach einer Auseinandersetzung eine Spieldauerstrafe eingebrockt.
Königsbrunn erkämpft sich auswärts den nächsten Sieg (BYL) Der EHC Königsbrunn setzt seine Siegesserie weiter fort, gegen die „River Rats“ des ESC Geretsried gewannen die Brunnenstädter hochverdient mit 4:1. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde es trotz spielerischer Überlegenheit erst gegen Ende der Partie deutlich. Beide Mannschaften starteten mit drei kompletten Reihen, bei Königsbrunn fehlten verletzungsbedingt Dennis Tausend und Lukas Häckelsmiller. Im Tor des EHC stand von Beginn an David Blaschta, der in den letzten Partien überzeugen konnte und seiner Mannschaft ein sicherer Rückhalt war. Königsbrunn startete gut in die Partie und agierte mit viel Zug zum Tor. Der EHC erarbeitete sich zunächst einige gute Torchancen und belohnte sich in der sechsten Spielminute durch den Treffer von Tim Bullnheimer mit der verdienten 1:0 Führung. Die Freude währte aber nur kurz, denn nur eine Minute später fand ein abgefälschter Schuss der Gastgeber den Weg ins Königsbrunner Tor zum 1:1 Ausgleich. Der Treffer zeigt Wirkung, die River Rats kamen nun besser in die Partie. Königsbrunn kassiert noch zwei Strafzeiten, die aber folgenlos blieben. Gegen Ende des Drittels war Königsbrunn wieder besser im Spiel, bis zur ersten Pause fielen aber keine weiteren Treffer. Nach dem Pausentee war Königsbrunn weiter die spielbestimmende Mannschaft, brachte viele Scheiben vor das gegnerische Tor und stand in der Defensive stabil. Ins Tor wollte der Puck aber nicht, der EHC ging verschwenderisch mit seinen Chancen um. Geretsried kam zu Kontern und blieb gefährlich, doch in der 37. Spielminute ließ Marco Sternheimer den mitgereisten Anhang jubeln, als er zur 2:1 Führung einnetzte. Hayden Trupp hatte den schön herausgespielten Treffer eingeleitet, den Tim Bullnheimer dann auflegte. Mit der hochverdienten Führung ging es ein letztes Mal in die Pause. Auch im letzten Drittel ging der EHC leichtfertig mit seinen Möglichkeiten um, bleib aber konzentriert aus der sicheren Defensive heraus nach vorne. Doch ein Treffer wollte bei der nur knappen Führung nicht fallen. Fünf Minuten vor dem Spielende setzte es plötzlich Strafen. Marco Sternheimer kassierte eine Spieldauerstrafe, Königsbrunn musste nun fünf Minuten in Unterzahl spielen. Die Brunnenstädter zeigten aber Herz und Leidenschaft und ließen kaum Schüsse auf das eigene Tor zu. Geretsried zog dann nach ersten vergeblichen Angriffen den letzten Joker. Ohne Goalie und zusätzlichem Stürmer hatten die River Rats nun doppelte Überzahl, die Gastgeber drängten auf den Ausgleich. Doch den nächsten Treffer erzielte Mika Reuter, der sich in der 59. Spielminute nach Scheibengewinn durchsetzte und das 3:1 erzielte. Geretsried glaubte weiterhin an eine Chance, doch spätestens mit dem nächsten Empty Net Goal von Peter Brückner in der letzten Spielminute war die Partie endgültig entschieden. Der EHC gewinnt hochverdient gegen den ESC Geretsried und holt sich weitere drei wichtige Punkte im Kampf um die ersten Plätze für die direkte Play-off-Teilnahme. Königsbrunns Coach Bobby Linke freute sich über den Sieg, fand aber auch wieder Grund zur Kritik: „Wir hatten das Spiel eigentlich gut unter Kontrolle und kassieren dann fünf Minuten vor Ende eine fünfminutige Strafe. Danach standen wir mit dem Rücken zur Wand, Geretsried war bis dahin in Überzahl immer brandgefährlich. Wir haben dann aber mit einer Intensität und Leidenschaft verteidigt, die ich mir schon vorher gewünscht hätte. Die Mannschaft hat da sehr gut foregecheckt, war spritzig und konnte sich am Ende mit 2 Toren belohnen. Wir dürfen nicht immer so viele Chancen liegen lassen und den Gegner im Spiel halten. Gefühlt wird es aber dieses Jahr keine einfachen Partien geben, wir müssen einfach lernen, von Anfang an stabil zu spielen. Ich muss an dieser Stelle nochmal David Blaschta hervorheben, der auch heute wieder einen tollen Job gemacht hat.“
Schweinfurt Mighty DogsDIE ERSTEN PUNKTE IM ICEDOME? (BYL) 5. Spieltag: Oberliga-Absteiger EHC Klostersee zu Gast im Schweinfurter Icedome. Die Grafinger sind nach ihrem Abstieg solide in die Bayernliga gestartet, holten zu Beginn einen Sieg gegen den HC Landsberg (5:4), gefolgt von einer Niederlage gegen den Topfavorit Erding (7:2) und zuletzt wieder einen Sieg gegen den ERSC Amberg (4:3 n.P.). Der Tabellenführer und Aufstiegsfavorit zu Gast im Icedome. Neu auf der Trainerbank sind die Ex-Spieler Gert Acker und Florian Engel. Der letztjährige Headcoach Dominik Quinlan ist mittlerweile Sportchef beim EHC. Das Saisonziel beim EHC-Klostersee ist mit den Playoffs klar definiert, mit einem Dominanten Durchmarsch wie vor zwei Jahren ist allerdings aufgrund der Veränderungen im Kader nicht zurechnen. Dennoch gehören die Grafinger zum erweiterten Favoritenkreis. Die Situation für Head Coach Andreas Kleider und seinem Team ist keine einfache. Mehrere Spieler angeschlagen, verletzt oder können berufsbedingt nicht der restlichen Mannschaft helfen. So fehlen Marquardt und Asmus definitiv am Sonntag beim Heimspiel. Und Dylan Hood? Da ist Andreas Kleider eher vorsichtig: „Dienstag und Mittwoch hat Dylan mit der Mannschaft trainiert. Am Donnerstag ging es dann nicht, auf Grund des Jetlags. Letztes Jahr konnte Dylan deshalb eine ganze Woche nicht mit trainieren. Heute ist er in Kempten dabei, was aber gleichzeitig noch nicht bedeutet, dass er auch am Sonntag spielt. Wir werden das Spiel heute abwarten und dann auch am Sonntag sehen, wie Fit er sich fühlt. Das Dylan mit nach Kempten fährt, zeigt aber, dass er uns unbedingt helfen will.“ In welche Richtung die beiden Partien gehen sollen, dürfte alle beteiligten klar sein: „Grundsätzlich muss ich von Spiel zu Spiel schauen. Die Marschroute in beiden Partien ist hinlänglich bekannt: raus gehen und das Umsetzen, was wir seit Wochen besprechen. Laufbereitschaft und alles andere, was ich zig mal angesprochen habe. Das verlange ich von der Mannschaft!“ Klare Worte vom Cheftrainer der Mighty Dogs zu den beiden Spielen an diesem Wochenende. Das man gegen beide Mannschaften auch bestehen kann, zeigte die Mannschaft unter anderem letzte Saison gegen Kempten beim Heimspiel. Aber auch gegen die Gäste am Sonntag gewann man bereits Heimspiele. Zuletzt gelang dies 2020 mit einem 2:1 Auftaktsieg in die „Saison 20/21“. Spielbeginn gegen den EHC-Klostersee ist am Sonntag, den 29. Oktober um 18:00 Uhr im Schweinfurter Icedome.
Schweinfurt Mighty DogsSTARKER KAMPFGEIST UND GUTE MORAL BLEIBEN AM ENDE UNBELOHNT (BYL) Er ist wieder zurück: Dylan Hood, von vielen Schweinfurter Fans schon sehnlichst erwartet, läuft gegen die Sharks erstmals wieder für die Mighty Dogs auf und erzielte auch gleich sein erstes Tor im ersten Spiel. Leider bleibt das Verletzungspech ein stetiger Begleiter, denn Felix Ribarik verletzte sich im Warm-Up vor dem Spiel und konnte somit kurzfristig nicht mit auflaufen. An seiner Stelle rückte Kevin Heckenberger in die Verteidigung, die mit vier Spielern sowieso nicht sonderlich breit besetzt war. Mit einem Kader von 12 Feldspielern gaben die Jungs um Andreas Kleider nicht auf und lieferten ein kämpferisches Spiel ab, mussten sich schlussendlich aber verdient geschlagen geben. Das erste Drittel startete auf Augenhöhe, mit der ersten größeren Chance auf Seiten der Gastgeber: Miller bekommt alleine vor dem Schweinfurter Tor die Scheibe und hebt sie mit der Rückhand über das Tor hinweg. Es folgte das erste Powerplay für die Mighty Dogs, welche schnell in die Aufstellung im Angriffsdrittel kamen. Dylan Hood fasste sich ein Herz und brachte den Puck mit einem platzierten Handgelenksschuss in Richtung Tor – Kemptens Schlussmann hatte keine Chance, und somit gingen die Schweinfurter in der 7. Minute mit 0:1 in Führung. Die Antwort der Sharks ließ nicht lange auf sich warten: nach einem gewonnenen Bully steht ein Kemptner Stürmer mit viel Platz vor dem Tor und lässt Roßberg keine Möglichkeit abzuwehren. In der 15. Spielminute erhöhen die Sharks dann auf 2:1, als Roßberg einen Schuss mit der Schulter abwehrt fliegt der Puck in hohem Bogen auf seinen Rücken und wird dann von Filip Kokoska ins Tor gestochert. Während man ein erneutes, gut gespieltes Powerplay auf Schweinfurter Seite noch nicht zum Ausgleich nutzen konnte, schweißte Marcel Grüner das Spielgerät mit einem schönen Schuss in den Kasten. Mit einem verdienten 2:2 Unentschieden ging es dann auch in die erste Pause des Spiels. Weiterhin kämpferisch zeigten sich die Mighty Dogs auch im zweiten Spielabschnitt, mussten sich in der 23. Minute aber einem starken Schuss von Jakub Bitomsky geschlagen geben – ein erneuter Treffer direkt nach Bullygewinn. Weitere 2 Minuten später zappelte der Puck erneut im Netz hinter Benni Roßberg, der einen Schuss von der blauen Linie erst spät sehen konnte und somit chancenlos war. Trotz der beiden Gegentreffer blieb die Moral der Mannschaft erkennbar hoch, es wurde weiter gekämpft und trotz dreier Unterzahlspiele kein weiteres Tor mehr gefangen, jedoch gelang es ebenfalls nicht, selbst eine der eigenen Chancen zu nutzen. In der 40. Minute wurde Leonardo Ewald unschön in die Bande gecheckt und blieb in der Folge kurze Zeit auf dem Eis liegen, konnte dann aber sichtlich angeschlagen selbst zurück zur Bank laufen, er griff im weiteren Spielverlauf auch wieder in das Spiel ein. Auch im letzten Drittel war die Moral der Mannschaft deutlich zu erkennen, auch wenn die Beine sicher langsam schwer wurden – spielten die Schweinfurter in Summe mit 6 Mann weniger als der ESC Kempten und hatten somit schon einige Shifts mehr in den Knochen. Einen Fehler im Spielaufbau bestraften die Sharks dann gnadenlos, als Schirrmacher einen Schweinfurter Aufbaupass abfing und Miller bediente, der den Puck zum 5:2 versenkte. Wenig später hatte Tomas Cermak die Chance zum Verkürzen des Spielstands auf der Kelle, doch Sharks-Goalie Schubert war an diesem Tag gut aufgelegt und parierte den Schuss stark. Die an diesem Abend durchweg guten Special Teams der Mighty Dogs zeigten auch im dritten Drittel bei der ersten Unterzahlsituation eine stabile Defensivleistung und machten die Räume eng. Wenig später konnte Benni Roßberg erneut glänzen, als er den Alleingang eines Kemptner Stürmers stark vereitelte. Nach einem Wechselfehler mussten die Dogs erneut in Unterzahl ran, diesmal konnten die Gastgeber sich allerdings belohnen und gingen durch einen abgefälschten Schuss von der blauen Linie mit 6:2 in Führung. Die Dogs zeigten im Anschluss nochmal eine druckvolle Phase und setzten sich zwischenzeitlich im Kemptner Drittel fest, brachten die Scheibe aber nicht im Tor unter. Gegen Ende der Partie kochte die Stimmung auf dem Eis nochmal etwas hoch: Nikolai Streif forderte Marcel Weise zum Kampf, beide gingen anschließend für 2+2 Minuten vom Eis. Bei einem Gerangel vor der Spielerbank des ESC Kempten zwischen Bitomsky und Ewald griff von der Bank aus dann auch Clay Ellerbrock mit ein, welcher in Folge dessen mit einer Spieldauerstrafe belegt wurde. Insgesamt sicherlich ein verdienter Sieg für den ESC Kempten, auf die kämpferische Einstellung der Schweinfurter Mannschaft lässt sich aber aufbauen, wenn es am Sonntag, 29.10. um 18 Uhr im nächsten Heimspiel gegen den EHC Klostersee geht, auch weil der Kader dann mit Sean Fischer und Christian Masel und eventuell auch Felix Ribarik wieder besser bestückt sein dürfte.
ERC SonthofenPrzybyla-Show am Freitagabend: ERC schlägt EVF verdient mit 6:1 (BLL) Sechs Tore, sechs Punkte, sechsmal Dan Przybyla: Es passiert nicht oft, dass ein Spieler bei solch einem Ergebnis an allen Toren beteiligt ist. Am Freitagabend geschah genau das: Der 24-jährige Tscheche besiegte die Gäste aus Fürstenfeldbruck quasi im Alleingang. Und wenn es vor dem Sonthofener Kasten mal brenzlig wurde, hatten die Schwarz-Gelben mit Fabian Schütze einen starken Goalie im Kasten. 750 Zuschauer feierten den Spitzenreiter. Das erste Drittel begann ähnlich verhalten wie gegen Ravensburg. Die Schwarz-Gelben ließen den Gästen aus der Nähe von München zu viele Freiräume und leisteten sich, gerade in der Defensive, ein paar Ungenauigkeiten, die der EVF aber dank eines starken Fabian Schütze im Kasten nicht in Treffer ummünzen konnten. Es bedurfte einer starken Einzelleistung von Dan Przybyla, um den ERC in Führung zu bringen. Der 24-Jährige schnappte sich in der 11. Minute nach einem Pass von Nicolas Neuber die Hartgummischeibe und setzte über die rechte Angriffsseite zu einem unnachahmlichen Alleingang an. Er umkurvte zwei Gästeverteidiger und ließ Valentin Mohr im EVF-Tor keine Chance. 1:0! Und auf einmal war sie da: die Selbstsicherheit in Reihen der Sonthofener. Fürstenfeldbruck hatte redlich Mühe, ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Zu pucksicher und spielfreudig präsentierte sich fortan der ERC. Die Folge: In der 18. Minuten war es erneut die zweite Reihe, die einnetzte. Matyas Stransky erzielte, auf Vorlage von Robin Berger und Przybyla, das zweite Tor. Trotz 2:0-Pausenführung war das Trainerteam um Helmut Wahl und Vladimir Kames mit dem Auftreten im ersten Drittel nicht ganz zufrieden. Die Marschroute fürs nächste Drittel lautete: einfacheres Eishockey spielen, die Pucks schneller zum Tor bringen und so noch mehr Druck auf den Kasten der Gäste ausüben. Die Rechnung ging auf – vor allem auch dank eines an diesem Abend überragenden Przybyla, der ein ums andere Mal den Gästeverteidigern davon eilte, das 3:0 von Valentin Köcheler zusammen mit seinem Landsmann Stransky vorbereitete (23. Minute) und sechs Zeigerumdrehungen später nach einem Foul den fälligen Penalty eiskalt zum 4:0 verwertete. Wiederum sechs Minuten später erzielte David Mische das 5:0, der von einer Reihenumstellung des Trainerteams profitierte. Wieder waren es Stransky und Przybyla, die als Vorlagengeber glänzten. Das letzte Drittel plätscherte ein wenig dahin. Der ERC wollte nicht mehr so recht, der EVF konnte nicht mehr so recht. An diesem Verlauf hatten die Referees sicherlich ihren Anteil daran und ahndeten mitunter Strafen, die bei vielen der 750 Zuschauer im Eisstadion an der Hindelanger Straße zu einem Kopfschütteln führten. Was auch immer sich die Schiedsrichter bei einigen ihrer Entscheidungen gedacht haben – einen scherte es an diesem Abend wenig: Nach dem zwischenzeitlichen 1:5 für die Gäste durch Philipp Steidle (44.) krallte sich der wieselflinke Przybyla wieder mal die Scheibe und erzielte sein drittes Tor. Eine Kopie seines ersten Treffers. Und damit ein runder Abschluss dieses sportlich erfolgreichen Abends. 8:2, 12:1, 6:1 – die Siegesserie des ERC geht weiter. Und am Sonntag um 18 Uhr steht Teil zwei des Heimspiel-Doppelpacks an, wenn die Gäste aus Ottobrunn anreisen und dem Spitzenreiter – ja, der ERC führt die Liga aktuell an – ein Bein stellen möchten.
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