IHP NachrichtenDienstag 24.Oktober 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, aus Rheinland-Pfalz, aus der Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
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| Retro-Spiele in der PENNY DEL – am 5. November ist alles (ein bisschen) wie vor 30 Jahren - Zurück als Live-Reporter: Fritz von Thurn und Taxis kommentiert für MagentaSport (DEL) Nostalgie-Euphorie in der PENNY DEL. Zur 30. Saison setzt die PENNY DEL gemeinsam mit Medien- und TV-Partner MagentaSport eine "Retro-Tour" um. Der erste Stopp: das Duell der Gründungsmitglieder Augsburger Panther gegen die Nürnberg Ice Tigers am 5. November (16.30 Uhr). Beide Teams laufen in diesem Duell in den Original-Trikots wie vor 30 Jahren auf, die gesamte Stadion-Atmosphäre wird nostalgisch anmuten. MagentaSport holt extra für diese Partie den Mann als Live-Reporter zurück, der das erste DEL-Spiel live kommentierte: Fritz von Thurn und Taxis. Der 73-Jährige war über viele Jahre die prägende TV-Stimme im Eishockey. Er wird die Brücke zwischen Nostalgie und aktuellem Eishockey gemeinsam mit Moderator Sascha Bandermann und Experte Patrick Ehelechner schlagen. „Dieses Retro-Spiel ist ein wunderbarer Anlass, um als aktiver Part live bei MagentaSport dabei zu sein. Es wird ein ganz besonderes Spiel werden. Ein Nostalgie-Fest mit großen Emotionen für das Eishockey, für die Fans, für die Clubs, die Spieler und auch für mich. Am Ende geht es aber auch um wichtige Punkte“, sagt Fritz von Thurn und Taxis, der im September 1994 auch das erste DEL-Spiel zwischen Augsburg – damals noch AEV- und München (damals München Maddogs) kommentierte. Die "Retro-Tour" in der PENNY DEL umfasst insgesamt vier Partien über die kommenden Monate, involviert sind neben den Augsburger Panther und den Nürnberg Ice Tigers auch die Eisbären Berlin sowie die Adler Mannheim. Die Clubs haben für ihre Fans eine Reihe von Retro-Aktionen vorgesehen – in Augsburg und Nürnberg sind die Trikots bereits heiß begehrt unter den Anhängern. Die Retro-Spiele im Überblick: 05.11. Augsburger Panther – Nürnberg Ice Tigers 28.12. Nürnberg Ice Tigers – Augsburger Panther 16.02. Eisbären Berlin – Augsburger Panther 23.02. Adler Mannheim – Nürnberg Ice Tigers
Eispiraten CrimmitschauLangenreinsdorf mit Startschuss zur Dorf-Challenge - Dorf aktiviert 232 Zuschauer zum Eispiraten-Heimspiel (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben zum gestrigen 6:5-Heimsieg gegen den EV Landshut das erste von insgesamt sieben Dörfern zur Eispiraten-Dorf-Challenge im Sahnpark begrüßen können. Die Gemeinde Langenreinsdorf konnte dabei 198 Zuschauer auf das Eis ins Kunsteisstadion Crimmitschau (+3 im VIP-Bereich) bringen. Beim Torwandschießen wurden zudem drei von zehn Pucks im Tor untergebracht. Neben den 201 Besuchern im Sahnpark wurde auch das Senioren-Pflegeheim aus Langenreinsdorf aktiviert. So wurde das Altenheim nicht nur mit Trikots und Schals der Eispiraten geschmückt - 31 weitere Langenreinsdorfer haben das Heimspiel der Westsachsen im Livestream von SpradeTV mitverfolgt. Bereits in der vergangenen Woche haben die Einwohner des Dorfes ein kreatives Video eingeschickt und nun einen überaus erfolgreichen Startschuss gesetzt. Das nächste Dorf, welches in den Sahnpark kommt, ist Lauenhain am 3. November zum Heimspiel der Eispiraten gegen den EC Bad Nauheim. Langenreinsdorf in der Übersicht: • 198 Besucher auf dem Eis + 3 VIP-Bereich • 31 SpradeTV-Zuschauer aus dem Pflegeheim • Challenge auf dem Eis: Torwandschießen 3/10 *Bis zum Ende der Eispiraten-Dorf-Challenge kann das Dorf-Video auf unseren Social Media Plattformen zudem weiter fleißig geliked werden (hier können weitere wichtige Punkte für den Gesamtsieg gesammelt werden)
EHC FreiburgJubiläumsspiel beim EHC Freiburg / Retired Jersey für Marc Wittfoth – Aktion Bring-a-Friend (DEL2) Ein ganz besonderes Highlight steht am 29. Oktober in der Echte Helden Arena an. Gegen den EC Bad Nauheim erinnert der EHC Freiburg in der DEL2 an den Aufstieg in die DEL vor 20 Jahren. Damals stiegen die Südbadener sensationell in die Bel Etage des deutschen Eishockeys auf. Eine bis heute unvergessliche Playoff-Serie elektrisierte ganz Südbaden. In der ersten Runde setzte sich der EHC Freiburg 2003 gegen eben diesen EC Bad Nauheim durch. Der EHC drehte die Serie (best-of-Five) mit 2 Siegen (mit jeweils 4:3 Toren). Danach marschierten die Wölfe gegen Bietigheim (Serie 3:1) und einem Sweep (Serie 3:0) gegen den SC Riessersee. Das Kräftemessen am kommenden Sonntag stellt zudem den idealen Rahmen für eine Ehrung der besonderen Art dar. Dem ehemaligen EHC-Spieler (Karriereende nach den abgelaufenen Saison 2022/23) wird die größte individuelle Ehre zuteil, die es im Eishockeysport gibt. Sein Trikot mit der Nummer 43 wird beim EHC Freiburg nie mehr vergeben werden. Sein Trikot wird daher als Ehrerweisung vor dem Spiel unter das Hallendach gehängt. Einen würdigen Rahmen für dieses Highlight-Spiel werden die Zuschauer bieten. Der EHC Freiburg feiert dieses Spiel mit einer „Bring-a-Friend“-Aktion. Alle Dauerkartenbesitzer erhalten eine zusätzliche Stehplatzkarte umsonst. Hierfür muss lediglich der vierstellige Code auf der Dauerkarte als Aktionscode im speziellen Onlineshop eingegeben werden. Weiter Tickets für das Heimspiel am Sonntag gibt es über den Reservix-Onlineshop und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen.
Starbulls RosenheimRosenheimer Heimniederlage gegen Dresden nach 3:0-Führung (DEL2) Der 13. Spieltag der DEL 2 endete für die Starbulls Rosenheim mit einer bitteren 3:5-Heimniederlage gegen die Dresdner Eislöwen. Vor 3.415 Zuschauern lagen die Grün-Weißen am Sonntagabend im ROFA-Stadion im ersten Drittel durch zwei Tore von Reid Duke und einen Treffer von Manuel Strodel bereits verdient mit 3:0 in Führung. Doch mit vier Torerfolgen im Powerplay und einem Gegentreffer ins leere Tor Sekunden vor Spielende drehten die Gäste die Partie und nahmen alle drei Punkte mit an die Elbe. Bereits im Hinspiel am ersten Spieltag in Dresden hatten die Starbulls eine 2:0-Führung verspielt, bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung aber immerhin einen Punkt mitnehmen können. Diesmal standen sie nach Ablauf der 60 Spielminuten mit gänzlich leeren Händen da. Der Rosenheimer Punkteschnitt sackte auf 1,46 Zähler pro Partie ab. Der aktuell zu Buche stehende neunte Tabellenrang in der extrem engen Tabelle der DEL 2 ist trügerisch, denn der Vorsprung auf den Vorletzten aus Bad Nauheim beträgt lediglich zwei Punkte. Die Starbulls liefen im Heimspiel gegen Dresden ohne den US-Amerikaner C.J. Stretch auf, der nach seiner Spieldauer-Disziplinarstrafe am Freitag in Freiburg für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt wurde. Trotzdem lief es für das Team von der Mangfall zunächst richtig gut. Beim ersten Überzahlspiel brachte sich Topscorer Reid Duke selbst in gute Abschlussposition, nahm Maß und versenkte die Hartgummischeibe frech und sehenswert hoch im kurzen Eck zur 1:0-Führung (6.). Als die Gäste Mitte des ersten Drittels besser ins Spiel und ihrerseits zu Chancen kamen, traf Reid Duke bei einem Gegenstoß eiskalt zum 2:0 ins linke Eck (12.). Eine gute Minute später erhöhte Manuel Strodel nach einer feinen Scheibenstafette über Shane Hanna und Norman Hauner auf 3:0, beim Schuss aus dem Handgelenk ins kurze Eck erwischte Strodel den Gästekeeper Pascal Seidel auf dem falschen Fuß (13.). Bei ihrem ersten Überzahlspiel konnten die Gäste auf 3:1 verkürzen – allerdings glücklich und mit gütiger Rosenheimer Mithilfe. Dominik Kolbs Befreiungsversuch misslang trotz viel Platz und Zeit, der Schuss von Dani Bindels rutschte Torwart Tomas Pöpperle durch die Schoner und vor der gemeinsamen Rettungstat von Kolb und Pöpperle war der Puck wenige Millimeter hinter der Torlinie (15.). Kurz vor der ersten Pause fehlten hingegen wenige Millimeter zum Rosenheimer 4:1 – ein Schuss von Sebastian Streu prallte an den Innenpfosten, aber nicht über die Linie (19.). Im zweiten Spielabschnitt wendete sich das Blatt völlig. Die Überlegenheit der Hausherren und das Chancenplus waren dahin. Die Eislöwen, im bisherigen Saisonverlauf alles andere als effektiv im Powerplay, münzten auch ihre zweite und dritte Überzahlsituation in Tore um. David Rundqvist staubte nach einem abgewehrten Schuss zum 3:2 ab (25.), Dani Bindels traf mit einem geschickt verzögerten und dann perfekt platzierten Schuss zum 3:3 (39.). Dazwischen lag ein sehr schön anzusehendes Rosenheimer Powerplay, bei dem Duke und Stefan Reiter allerdings am hervorragend reagierenden Dresdner Schlussmann Janick Schwendener scheiterten, der nach der ersten Pause für Pascal Seidel übernommen hatte. Dass ein heftiger Bandencheck von Vincent Hessler an Manuel Strodel in der 34. Spielminute ungeahndet blieb, passte zum nun aus Rosenheimer Sicht sehr unglücklichen Spielverlauf. Auch im letzten Drittel konnten die Hausherren das Momentum nicht mehr auf ihre Seite zurückholen. Bei einem der wenigen gefährlichen Abschlüsse war wiederum Pech im Spiel, denn Denis Shevyrin traf per Schlagschuss nur den Pfosten (45.). Die Gäste nutzten hingegen das vierte Überzahlspiel zum vierten Treffer. David Rundqvist traf nach Dresdner Kombinationsspiel, das die Starbulls nicht unterbinden konnten, aus dem rechten Bullykreis unter die Latte zum 3:4 (48.). Ein letztes Rosenheimer Powerplay wirkte dagegen recht hölzern. Hauner und Marvin Feigl vergaben danach noch Chancen zum Ausgleich. Der Versuch, diesen mit sechstem Feldspieler und ohne Torwart zu erzwingen, funktionierte nicht. Dresden verteidigte clever und Niklas Postel traf vier Sekunden vor der Schlusssirene ins leere Rosenheimer Tor zum 3:5-Endstand. „Am Anfang haben es die Jungs super gemacht, wir hätte auch 5:0 führen können. Aber ich habe gespürt, dass ein Schlendrian reingekommen ist. Auf der Bank wurde zu viel gelacht und zu wenig konzentriert. Es war zu wenig Bescheidenheit Hockey zu spielen, wie man mit unserer Mannschaft in dieser Liga spielen muss, um Punkte zu holen“, sagte Rosenheims enttäuschter Headcoach Jari Pasanen, der sich vor allem über das Zustandekommen der Gegentore ärgerte: „Das waren unnötige und dumme Strafzeiten. In Unterzahl können wir dann zweimal die Scheibe klären. Ein 15-jähriger hätte das gemacht, unsere Leute heute nicht. Daraus resultierten dann Situationen, in denen wir unorganisiert waren und damit zwei Tore. Wir haben uns heute wieder einmal selbst ins Bein geschossen.“
Memmingen IndiansNiederlage nach Overtime: Starkes Spiel endet mit einem Punkt (OLS) Eine starke Auswärtspartie des ECDC Memmingen endet mit einer knappen Niederlage in der Overtime. Nach 2:0 Führung müssen die Indians kurz vor Schluss den Ausgleich hinnehmen, ehe sie am Ende mit 2:3 in Deggendorf den Kürzeren ziehen. Am Freitag empfangen die Rot-Weißen im nächsten Derby am Hühnerberg den EV Lindau. Hier findet auch der Teddy Bear Toss für einen guten Zweck statt. Die knapp 1700 Zuschauer im Deggendorfer Eisstadion sahen ein hochklassiges und intensives Topspiel der Oberliga-Süd. Die Gastgeber, die als Dritter in die Partie gingen, waren leicht tonangebend, doch die Indians, als Vierter, jederzeit gefährlich. Im Mittelpunkt standen oft die starken Torhüter auf beiden Seiten, Timo Pielmeier und Leon Meder verhinderten mehrmals mögliche Führungstreffer für den Gegner. Mit einem 0:0 ging es in die erste Pause des Abends. Im zweiten Drittel hatten die Memminger dann die Nase vorn. Mit hoher Laufbereitschaft setzten sie den Hausherren immer stärker zu, sodass der Führungstreffer für Rot und Weiß nur eine Frage der Zeit war. Angreifer Sofiene Bräuner war es dann, der in der 36. Minute den starken Deggendorfer Torhüter erstmals überwinden konnte. Die Indians legten vor der Pause sogar noch einmal nach. Marcus Marsall fälschte einen Schuss von Kapitän Christopher Kasten erfolgreich ab und erhöhte damit auf 2:0. Auch im letzten Drittel konnten die Indians lange Zeit erfolgreich die Angriffsbemühungen des DSC abwehren. Erst rund acht Minuten vor dem Ende schaffte es Niklas Pill den starken Leon Meder zu überwinden, als er den Puck irgendwie über die Linie stochern konnte. Die Hausherren waren durch den Treffer von oben auf und hatten das Momentum auf ihrer Seite. Der Ausgleich sollte aber erst eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit fallen, als Goalie Timo Pielmeier bereits auf der Bank Platz genommen hatte. Thomas Greilinger bugsierte den Puck per Nachschuss ins Memminger Gehäuse und schickte die Partie damit in die Overtime. Dort waren die Gastgeber das aktivere Team. 40 Sekunden vor einem möglichen Penaltyschießen fand der DSC zum dritten Mal den Weg ins Tor und behielt den Zusatzpunkt somit in Niederbayern. Die Indians konnten zwar einen Punkt aus Deggendorf entführen, aufgrund des Spielverlaufs waren aber durch die Bank enttäuschte Memminger Gesichter zu sehen. Trotzdem festigten die Maustädter durch den gewonnenen Zähler Rang 4 in der Tabelle und fügten dem Team von Trainer Jiri Ehrenberger den ersten Punktverlust vor eigener Kulisse zu. Am Freitag kommt es dann zum nächsten Derby innerhalb von einer Woche. Beim Aufeinandertreffen mit dem EV Lindau wollen die Indians ihren nächsten Heimsieg feiern. Unterstützt werden sie dabei wieder von einer großen Kulisse. Die Verantwortlichen erwarten zum Teddy Bear Toss erneut eine Zuschauerzahl von deutlich über 2000. Alle gesammelten Kuscheltiere, die beim ersten Memminger Treffer aufs Eis geworfen werden, gehen im Anschluss der Partie an die Hilfsorganisation Humedica, welche diese an notleidende Kinder verteilt. Karten für das Spiel gegen den EVL sind bereits erhältlich. Die Indians raten dringend dazu, den Vorverkauf zu nutzen, vor allem bei Sitzplätzen.
Passau Black HawksBlack Hawks mit Niederlage beim EV Füssen (OLS) Am Sonntagabend mussten sich die Passau Black Hawks beim EV Füssen vor 822 Zuschauern mit 5:1 geschlagen geben. Die Habichte wollten nach dem 6:3 Heimerfolg vom Freitag gegen die Tölzer Löwen unbedingt nachlegen. Im ersten Drittel konnte die Habichte durch Jakub Cizek mit 0:1 in Führung gehen. Der EV Füssen erspielte sich einige gute Chancen und scheiterte jeweils am gut aufgelegten Raphael Fössinger im Passauer Tor. Im zweiten Drittel hatten die Habichte ihrerseits mehrere hochkarätige Möglichkeiten und hätten den Vorsprung ausbauen können, wenn nicht gar müssen. So waren es aber die Hausherren die eine Chance zum 1:1 Ausgleich verwerten konnten. Im dritten Drittel legten die Hausherren nach und gingen kurz nach Wiederanpfiff in Führung. Im Anschluss nutze der EV Füssen eine Passauer Strafzeit zum nächsten Treffer. Der Altmeister machte weiter Druck und konnte sogar Mitte des letzten Abschnitts auf 4:1 erhöhen. Ein Empty-Net-Goal sorgte für den Endstand von 5:1. „Im ersten Drittel gehen wir in Führung und hatten dann das Glück auf unserer Seite. Wir hatten im zweiten Drittel dann die Chance zwei, drei weitere Tore zu erzielen und haben unsere Chancen nicht gemacht. Da müssen wir den Sack zumachen mit einem Alleingang und einer drei auf eins Situation. Im letzten Drittel bekommen wir dann mehrere dumme Strafen, da müssen wir einfach cleverer sein. Füssen hat einfach im letzten Drittel seine Chancen genutzt“. so Trainer Thomas Vogl nach dem Spiel. Am kommenden Freitag hat die Mannschaft von Coach Thomas Vogl spielfrei. Das nächste Spiel absolvieren die Passau Black Hawks dann am Sonntag beim ungeschlagenen Tabellenführer Blue Devils Weiden. Die Oberpfälzer haben aus 9 Spielen die vollen 27 Punkte holen können. Das nächste Heimspiel der Black Hawks findet am Feiertag, den 01.11. um 18:30 Uhr gegen den SC Riessersee statt. Die Passau Black Hawks empfehlen die Tickets frühzeitig auf ETIX.com zu erwerben.
Hannover ScorpionsFreitag 27.10. - Topspiel Scorpions vs. Erfurt / Scorpions bleiben Zuhause ungeschlagen (OLN) Es war nicht nur das zweite 6 Punkte-Wochenende hintereinander, mit dem 5:1 Sieg am Sonntag in der ARS Arena über Herne, bleiben die Scorpions in der bisherigen Saison Zuhause unbesiegt. „Es war eine konzentrierte Leistung, die mein Team am Sonntag gegen aufopferungsvoll kämpfende Herner Miners aufs Eis brachte“, so ein zufriedenes Geburtstagskind Kevin Gaudet, der seinem gesamten Team auch kämpferisch eine starke Leistung bestätigte. Am kommenden Freitag, dem 27.Oktober 20:00 Uhr kommt es dann zum ersten echten Spitzenspiel der noch jungen Saison, wenn die Scorpions den derzeitigen Tabellenführer, die Black Dragons aus Erfurt, in der ARS Arena empfangen. „Das wird sicherlich ein äußerst spannendes Spiel“, sind sich Coach Kevin Gaudet und Sportchef Eric Haselbacher einig. Die Black Dragons Erfurt haben einen nahezu perfekten Saisonstart hingelegt und einige starke Gegner bereits auch auswärts besiegt. Es ist also unbedingt geboten, mit aller Konzentration und Leidenschaft in dieses Spiel gegen den Ligaprimus zu gehen. „Wir werden alles daran setzen unsere gute Entwicklung der letzten beiden Wochen fortzusetzen und den Erfurtern einen großen Kampf bieten“, so Gaudet, vor dieser Top-Begegnung geht. Auch für dieses Spiel am 27. Oktober gilt die Ferienaktion, der freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren ermöglicht.
Guter Kampf bleibt unbelohnt - Ice Dragons unterliegen Tilburg knapp (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat ein deutliches Signal gesetzt. Zwar unterlagen die Ice Dragons in der Oberliga Nord gegen die Tilburg Trappers mit 2:3 (1:1/1:1/0:1), zeigten jedoch eine kämpferisch starke und taktisch sehr disziplinierte Leistung. Ein durchaus verdienter Punktgewinn wurde jedoch knapp verfehlt, womit die Belohnung ausblieb. Interimscoach Miha Zbontar hatte die Reihen des HEV deutlich verändert und von Beginn an zeigte sich, dass die Ice Dragons mit viel Kampfgeist den Tilburg Trappers entgegentreten wollten. So entwickelte sich ein offener und durchaus intensiver Schlagabtausch. In der 17. Minute nutzte Herford dann die Gunst der Stunde und ging mit 1:0 in Führung. Nachdem Rudolfs Maslovskis und Philip Woltmann an Gästetorhüter Cedrick Andree zunächst scheiterten, traf Logan DeNoble im dritten Nachschuss. Doch Tilburg hatte eine Antwort parat und glich wenige Sekunden vor der ersten Pausensirene zum 1:1 durch Tijn Jacobs aus. Im zweiten Drittel erhöhte Tilburg dann den Druck und Herford wurde vermehrt in die Defensive gedrängt. Kilian van Gorp brachte die Gäste in der 27. Minute in Führung, doch Herford arbeitete sich schnell wieder zurück in das Spiel. Logan DeNoble erzielte in der 31. Minute den Ausgleich und als Justin Schrörs nur wenig später einen Penalty der Gäste entschärfte, deutete vieles bereits auf einen spannenden Schlussabschnitt hin. Nach dem letzten Seitenwechsel schnürte Tilburg das Herforder Team förmlich im eigenen Verteidigungsdrittel ein. Herford kämpfte jedoch weiter, warf sich in die Schüsse, versuchte die Abstände zu den Gästeakteuren gering zu halten und hielt das Unentschieden bis in die Schlussphase. In Überzahl gelang Tilburg durch D´Artagnan Joly dann doch noch in der 56. Minute der Treffer zum 3:2 und Herford fehlte nach aufopferungsvollem Kampf in der verbleibenden Zeit einfach die Kraft, um noch einmal auszugleichen. „Wir haben 40 Minuten gegen Tilburg ein ausgeglichenes Spiel gezeigt. In den letzten 20 Minuten wurden die Trappers dann immer stärker und haben dadurch auch verdient gewonnen. Dennoch dürfen wir stolz auf die Leistung sein und nach mehreren schwierigen Wochen war das heute vielleicht ein Weg in die richtige Richtung“, so Miha Zbontar im Anschluss an die Begegnung. Herford bleibt mit 8 Punkten auf Tabellenplatz 11 der Oberliga Nord, die Leistung macht jedoch Hoffnung für die kommenden Spiele. Bereits am kommenden Freitag spielt der Herforder Eishockey Verein seine nächste Heimbegegnung. Beim Handwerkertag sind die Rostock Piranhas dann ab 20.30 Uhr zu Gast in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“.
Auf Derbysieg folgt Niederlage in Mellendorf! (OLN) Füchse und Skorpione standen am Wochenende auf dem Programm des Herner EV. Drei Punkte brachten die Miners am Ende auf die Habenseite. Gegen den EV Duisburg gab es einen 5:3-Heimsieg, bei den Scorpions verlor der HEV mit 1:5. Im Vorfeld des Derbys gegen Duisburg fand in der Geschäftsstelle eine große Typisierungsaktion der DKMS statt. „Hailey soll leben!“, dieses Motto nahmen sich viele Eishockeyfans und Menschen aus er Umgebung zu Herzen. Sie alle waren bereit, als Knochenmarkspender das Leben der Einjährigen zu retten – oder das eines anderen erkrankten Menschen. „Wir sind überwältigt von der Anteilnahme“, sagt ihr Vater Jimmy-Dean „Jers“ Laubinger, der vor allem mit seinen TikTok- und Youtube-Videos eine große Fangemeinschaft erreicht, und es sich nicht nehmen ließ am Freitagabend selbst aus Osnabrück nach Herne zu kommen. Eishockey gespielt wurde an diesem Abend auch noch. Und Herne setzte sich verdient mit 5:2 gegen den Nachbarn von der Wedau durch. Vor allem im zweiten Drittel zeigte der HEV, was er zu leisten im Stande ist und spielte das beste Drittel der Saison. Einzig die Chancenverwertung war in dieser Zeit richtig schwach, so dass der Sieg erst im letzten Abschnitt besiegelt werden konnte. „„Wir wollten sofort Druck machen, sind aber etwas glücklich zum 1:0 gekommen. Im zweiten Drittel haben wir viel rotiert, doch nach der Auszeit sind wir aus dem System gekommen. Im letzten Drittel haben wir unsere Chancen dann genutzt und verdient gewonnen“, so das Fazit von HEV-Coach Tobias Stolikowski. Die Treffer für seine Mannschaft, vor 1462 Zuschauern, erzielten Dennis Swinnen (2), Colin Jacobs, Maximilian Braun und Michel Ackers. Am Samstagmittag stellte sich die Faninitiative des HEV beim Vereinstag im Herner City Center vor. Der Erlös des Kuchen- und Muffinverkaufs ging an die Young Miners. Auch die erste Mannschaft ließ es sich nicht nehmen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Um 13.30 Uhr war das Team vor Ort und stand für Fotos und Autogramme zur Verfügung. Am Sonntag ging es für die Miners dann beim amtierenden Oberliga Nord-Meister Hannover Scorpions weiter. Und auch diese Partie begann richtig gut. Bereits in der zweiten Spielminute fing der HEV die Scheibe ab, Nils Liesegang war durch, doch der Herner Topscorer wurde unfair am Abschluss gehindert – es gab Penalty. Am Freitag hatte der gefoulte Colin Jacobs Nils Liesegang die Verantwortung überlassen, doch der hatte vergeben und diesmal war es umgekehrt. Der US-Amerikaner lief an und überwand Hannovers Torhüter Gerald Kuhn – 1:0 für den HEV. Der Druck der Gastgeber wurde von Minute zu Minute stärker. Den ersten Abschnitt überstanden die Herner noch schadlos. Danach jedoch setzte sich die individuelle Klasse der Scorpions durch und beim HEV konnte man Keeper Oto Jeschke danken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. „Im ersten Drittel haben wir gekämpft und hatten Jeschke und das Scheibenglück. Dann hatten wir hinten keine Zuordnung mehr und Hannover hat immer mehr Druck gemacht. Mental hätten wir da etwas mehr zeigen müssen“, erklärte HEV-Trainer Tobias Stolikowski anschließend. Am kommenden Freitag steigt das Heimspiel in der Hannibal-Arena gegen die EXA IceFighters Leipzig. Bully am Gysenberg ist um 20 Uhr. Tickets für das Spiel kann man hier erwerben. Am Sonntag geht es für den HEV zu den Saale Bulls nach Halle (16 Uhr).
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Dingolfing Isar RatsEVD ärgert den Vorjahresmeister - Knappe 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen den EHC Königsbrunn (BYL) Mit einer kämpferisch starken Leistung haben die Isar Rats am Sonntagabend einen Punktgewinn gegen den Vorjahresmeister aus Königbrunn ergattert. Herausragender Akteur in der Marco-Sturm-Eishalle war der 21-jährige Keeper Justin Köpf, der das Starensemble der Schwaben schier zur Verzweiflung brachte. Auch sonst konnte Trainer Bernie Englbrecht mit dem disziplinierten Auftritt seiner Mannschaft zufrieden sein. Die Enttäuschung über die knappe Niederlage gegen den EHC Königsbrunn war bei den Fans des EV Dingolfing nach dem Siegtreffer des Königsbrunners Tim Bullnheimer schnell gewichen, denn bei der Wahl zum Spieler des Tages brandete großer Jubel auf. Der 21-jährige Keeper Justin Köpf, eine Leihgabe des Oberligisten Deggendorfer EC, machte am Sonntagabend wohl das Spiel seines Lebens. Völlig zurecht wurde er zum besten Spieler der Begegnung gekürt. Auch von Trainer Bernie Englbrecht gab es Lob: „Er hat uns mit seiner Leistung den Punkt an diesem Abend gerettet.“ Vergessen war nach der Partie auch die vergebene Chance kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit, als Patrick Geiger den Außenstürmer Dominik Schindlbeck auf die Reise schickte und eben dieser am Gästekeeper scheiterte. Es wäre an diesem Abend auch äußerst schmeichelhaft gewesen, wenn die Hausherren sogar alle drei Punkte gegen die Schwaben geholt hätten. Angetreten waren die Schwaben nicht nur als amtierender Meister, sondern mit zwei Kantersiegen zum Auftakt gegen Ulm und Dorfen. Zwar gingen die Isar Rats in der vierten Minute überraschend durch Schindlbeck in Führung, aber die Gäste zeigten ein ums andere Mal, wieso sie sich in der letzten Saison den Titel in der Bayernliga geholt hatten. Die Dingolfinger konnten mit ihren Mitteln jedoch in den ersten beiden Dritteln hervorragend mithalten und hatten ebenfalls gute Möglichkeiten auf einen weiteren Treffer. Spätestens nach dem Ausgleichtreffer in der 35. Minute durch Tim Bullnheimer wollten die Königsbrunner natürlich auch in Niederbayern den Deckel draufmachen. Doch sie fanden immer wieder ihren Meister im überragenden Köpf, der sogar am Boden liegend noch einen herausragenden Save auspackte. Bereits während der Partie verdiente sich der junge Goalie, der in der vergangenen Saison in Halle seine ersten Spiele in der Oberliga bestritt, viel Applaus von den Rängen. Im letzten Drittel hatten zunächst die EVDler zwei gute Möglichkeiten durch Philipp Endres und vor allem durch eine Zwei-Mann-Überzahl, doch diese wurde durch eine höchst umstrittene Schiedsrichterentscheidung wieder zunichte gemacht. In der Folgezeit erhöhten die Königsbrunner die Schlagzahl, aber Köpf und eine herausragende Moral sorgten letzten Endes für einen nie geglaubten Punktgewinn gegen die Pinguine. Damit machten König, Geiger und Co. auch den pomadigen Auftritt am Freitagabend in Landsberg vergessen. Mit einer ähnlichen Einstellung werden in der Marco-Sturm-Eishalle mit Sicherheit noch einige höher eingeschätzte Mannschaften enorme Probleme bekommen. Dies bestätigte der Gästetrainer Robert Linke nach der Partie. „Wenn die Dingolfinger weiter so spielen“, so Linke, „werden sich noch viele Mannschaften sehr wundern.“
Kempten SharksSharks müssen sich starken Gladiators geschlagen geben - ESC Kempten macht es beim 1:3 gegen den TSV Erding lange spannend (BYL) Die Entscheidung fiel erst in der allerletzten Spielminute, zuvor lieferten sich die beiden Teams ein spannendes Spiel auf ansehnlichem Niveau. Auch wenn für Erdings Coach Felix Schütz die Partie über 60 Minuten teilweise zu wild war, das temporeiche Auf und Ab war für die über 850 Zuschauer absolut sehenswert. Die Begeisterung vor der Partie gegen den Topfavoriten aus Erding war schon Tage vor der Begegnung greifbar, In allen Netzten wurde um Zuschauer geworben, um mit einer möglichst großen und lautstarken Kulisse der Mannschaft den Rücken zu stärken. Beide Teams konnten ihren Saisonauftakt mit zwei Siegen ideal gestalten. Erding beeindruckte vor allem am Freitag beim deutlichen 7:2 Sieg über den letztjährigen Oberligisten Klostersee und unterstrich damit bereits früh in der Saison seine Ambitionen auf den Meistertitel. Erding muss, wir können, so lautete die Parole vor dem Spiel. Und die Gäste lieferten umgehend ab, bereits in der zweiten Minute konnte Michael Trox einen Pass von hinter dem Tor zum schnellen 0:1 verwerten. Erding in den ersten 20 Minuten deutlich aktiver und schneller, verpasste es jedoch die Führung auszubauen, was auch am starken Kemptener Keeper Luca Mayer lag. Trainer Sven Curmann brachte es nach dem Spiel dann auch auf den Punkt. „Mein Team hat den positiven Schwung aus den ersten beiden Spielen nicht mitnehmen können und teilweise zu verhalten agiert.“ Doch er fand sichtlich die richtigen Worte in der Kabine, die Sharks ab sofort auf Augenhöhe. Das Spiel lief nun mit viel Tempo und Einsatz in beide Richtungen. Chancen gab es auf beiden Seiten ausreichend, doch sowohl Mayer, wie auch sein Gegenüber, ex. Nationaltorhüter Dimitri Pätzold zeigten sich hervorragend aufgelegt. Bei einer 5:3 Überzahl hatte Erding die große Chance davonzuziehen, aber die Sharks stark im Unterzahlspiel. Umgekehrte Situation kurz darauf, nun die Allgäuer mit doppelter Überzahl, aber auch hier wollte die Scheibe nicht ins Tor. Kempten erhöhte im letzten Drittel nochmals den Druck. In Überzahl konnte Ondrej Zelenka die Scheibe dann nach schöner Vorarbeit von Max Miller endlich zum Ausgleich in die Maschen hämmern, was die Stimmung in der Halle explodieren lies. Doch Erding, abgeklärt im Stil einer Spitzenmannschaft stellte vier Minuten darauf die knappe Führung wieder her. Das Team um Kapitän Daniel Rau warf nochmals alles nach vorne und drängte auf den erneuten Ausgleich. Eine große Strafe gegen Pascal Kröber drei Minuten vor Spielende nahm Kempten allerdings den Schwung, den Schlusspunkt in Überzahl setzte Erding mit dem 1:3 in der letzten Minute. Gut gekämpft, dem Favorit lange Paroli geboten und mit etwas Glück wäre gegen Ende auch mehr drin gewesen. Viele sprachen vor dem Spiel von einer Standortbestimmung für die Sharks. Nimmt man die bisherigen Ergebnisse der Gladiators, auch in der Vorbereitung kann man attestieren: Es fehlt gar nicht so viel, und wenn sich das Team weiter findet darf man sich auf eine tolle Saison freuen.
EHC KlosterseeEHC Klostersee – ERSC Amberg Wild Lions 4:3 nach Penaltyschießen (0:0, 2:2, 1:1, 0:0, 1:0) (BYL) Die nächsten zwei Punkte sind auf der Habenseite verbucht. Am Sonntagabend fuhr der EHC Klostersee in der Wildbräu-Arena den zweiten Heimsieg ein. Erneut reichten 60 Spielminuten nicht für die Entscheidung. Gegen die Amberg Wild Lions gewannen die Grafinger nach davor 65 abwechslungsreichen Minuten mit 4:3 nach Penaltyschießen. Wenngleich ein Dreier für die Rot-Weißen vor allem aufgrund eines sehr formidablen ersten Spieldrittels möglich gewesen ist, war das Trainer-Duo Gert Acker/Florian Engel am Ende nicht unzufrieden. Es habe schließlich auch ein defensiv sehr gut und kompakt stehender Gegner mitsamt eines verdammt starken Torhüters auf dem Eis gestanden. An dem die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer bei den zahlreichen Einschussmöglichkeiten, die man sich in den ersten 20 Spielminuten herausarbeitete, schier verzweifelte. Die zweimalige Führung der Klosterseer im zweiten Durchgang konterten die stärker werdenden Gäste aus der Oberpfalz jeweils mit dem Ausgleich. In der verbleibenden Spielzeit hatten die Wild Lions bei einem ihrer wenigen Konter das Glück auf ihrer Seite. Doch nur 27 Sekunden später zappelte der Puck auch auf der Gegenseite wieder in den Maschen. Mit einem 3:3 ging´s in die Verlängerung, in der die Grafinger den Zusatzpunkt bei einigen guten Chancen noch liegen ließen. Im Penaltyschießen war dann der ausgezeichnete Keeper Philipp Hähl nicht zu bezwingen, vorne reichte (bei zwei Pfostenschüssen) ein verwandelter Versuch.
Königsbrunn gewinnt das Meisterduell in Overtime (BYL) Zwei Tage nach dem Sieg gegen den ESC Dorfen gewinnt der Bayernliga-Meister EHC Königsbrunn verdient auch sein zweites Spiel vom Wochenende bei den “Isar Rats“ des Landesliga-Meisters EV Dingolfing mit 2:1. Nach einer sehr umkämpften und intensiv geführten Partie fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung. Königsbrunn begann mit 18 Feldspielern in der “Marco Sturm Eishalle“, Dingolfing hatte 17 am Start. Im Tor der Brunnenstädter stand von Beginn an David Blaschta. Der EHC startete mit viel Zug zum Tor in die Partie und suchte früh den Abschluss. Doch den ersten Treffer markierten die Gastgeber, die mit ihrer starken ersten Reihe zur 1:0 Führung abschlossen. Dominik Schindlbeck netzte sträflich freistehend auf Zuspiel von William Theberge ein und ließ David Blaschta im Königsbrunner Tor keine Chance. Trotzdem blieb der EHC die spielbestimmende Mannschaft, scheiterte aber immer wieder am starken Gastgebertorwart Justin Köpf. Auch in Überzahl wollte kein Treffer fallen, wie schon am Freitag blieben die Königsbrunner zu harmlos vor dem gegnerischen Tor. Dingolfing kam immer besser in die Partie und kreierte gute Abschlüsse, bis zur Pause fiel aber nichts Zählbares mehr. Im Mitteldrittel versuchte der EHC weiter den Ausgleich zu erzielen, blieb aber zunächst zu harmlos. Dingolfing hielt gut dagegen und kam immer wieder gefährlich ins Drittel der Königsbrunner. Die Brunnenstädter erhöhten aber allmählich den Druck und setzten sich gut in der gegnerischen Zone fest, zunächst noch ohne Schussglück. In der 35. Spielminute war es dann aber soweit, Tim Bullnheimer erzielte per Shorthander den hochverdienten Ausgleich. In Unterzahl bediente Hayden Trupp mit einem langen Pass Marco Sternheimer, der traf zunächst nur den Pfosten. Den Rebound allerdings schoss Bullnheimer eiskalt zum 1:1 ein. Danach hatte Königsbrunn zwar noch die besseren Chancen, weitere Tore wollten nicht mehr fallen. Auch das letzte Drittel war schwer umkämpft, beide Mannschaften wollten die Partie für sich entscheiden. Der EHC kam aber immer besser ins Spiel und hatte die Führung bei einigen Druckphasen auf dem Schläger, doch der herausragende Dingolfinger Keeper hielt seine Mannschaft im Spiel. In Unterzahl generierte Königsbrunn gleich zwei riesige Chancen, doch ein Treffer wollte nicht fallen. Eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit, der EHC war der Führung näher als die Gastgeber, hatte Schindlbeck alleinstehend vor Blaschta die Chance auf den entscheidenden Treffer. Doch der an diesem Abend überzeugende Königsbrunner Goalie David Blaschta entschärfte die Gelegenheit der Isar Rats. Die Partie musste nun in die Overtime, beide Teams hatten jetzt aber einen Punkt sicher. Die Entscheidung mit jeweils drei Feldspielern musste nun innerhalb fünf Spielminuten fallen, um den dritten Punkt und Sieg zu ergattern. Der erlösende Treffer fiel aber erst in der 4. Minute der Nachspielzeit. Leon Steinberger legte bei einem Konter die Scheibe für Tim Bullnheimer ab, der dann das entscheidende 2:1 für den EHC erzielte und durch Sudden Death das Spiel beendete. Königsbrunn gewinnt knapp gegen einen kampfstarken und einsatzfreudigen Gegner auf Augenhöhe. Aufgrund der besseren Chancen war der Sieg verdient, allerdings hatten die Gastgeber 30 Sekunden vor Schluss die Gelegenheit zum Sieg. Coach Bobby Linke war froh über den Sieg, fand aber auch Kritik am Spiel seiner Mannschaft: „Dingolfing hat über die gesamte Spielzeit kämpferisch gut dagegen gehalten und war defensiv sehr stabil. Dazu hatten die noch einen starken Goalie, der nahezu alles gehalten hat. Wir hatten Null Schussglück, und wenn wir mal eine gute Möglichkeit hatten, haben wir sie leichtfertig vergeben oder der Torwart war noch dran. Wir hatten doppelt so viele Schüsse wie Dingolfing und hätten das Spiel schon viel früher für uns entscheiden müssen. Auch unser Goalie David Blaschta hat mal wieder super gehalten. Der Punkt für Dingolfing geht am Ende in Ordnung, weil die alles in die Waagschale geworfen hatten. Es gibt noch viel zu tun, wir haben noch Luft nach oben.“
Pfaffenhofen EishogsHerbe Klatsche gegen gnadenlos effektive Gäste - ECP unterliegt Kempten mit 2:10 (BYL) Nichts wurde es mit einem erfolgreichen Heimauftakt des EC Pfaffenhofen in die neue Bayernliga-Saison. Ganz im Gegenteil. Gegen den ESC Kempten gab es am Freitagabend eine deftige Abfuhr. 2:10 (1:5; 1:3; 0:2) hieß es am Ende gegen gnadenlos effektive Gäste, die damit für lange Gesichter beim Pfaffenhofener Anhang sorgten. Dabei war nicht alles so schlecht, wie es das Ergebnis vielleicht vermuten lässt. Denn die ca. 300 Zuschauer sahen ein munteres Spiel, in dem es hin und her ging und beide Teams ihre Chancen hatten. Deutliche Vorteile hatten die Gäste jedoch in punkto Passgenauigkeit und Effizienz im Abschluss. „Dann kommt schnell einmal ein solches Ergebnis zustande,“ stellte Stefan Teufel fest. „Keine Frage, der Sieg von Kempten war natürlich verdient, aber um einige Tore zu hoch,“ so der ECP-Coach weiter. Sein Kollege Sven Curmann pflichtete ihm da bei. „Das Ergebnis entspricht nicht ganz dem Spielverlauf. Wir wussten, was uns in Pfaffenhofen erwartet und haben uns sehr gut darauf vorbereitet. Dann haben wir auch zur richtigen Zeit die Tore gemacht und dabei in manchen Situationen auch das nötige Scheibenglück gehabt. Aber trotzdem Respekt an Pfaffenhofen. Sie haben sich nicht aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft.“ Kein Rezept fanden die Gastgeber anfangs gegen die Kemptener Paradereihe mit Filip Kokoska, Ondrej Zelenka und Jakub Bitomsky. Da saß nahezu jeder Pass und vor dem Tor von Jonathan Kornreder erwiesen sie sich zudem als eiskalt. Nachdem die ersten Minuten der Begegnung noch den Hausherren gehörten, nutzte Zelenka gleich die erste Überzahlmöglichkeit zur Führung. Der ECP antwortete prompt in Person von Jan Tlacil, der in der 7. Minute mit einem Schuss in den Winkel zum 1:1 traf. Die Hoffnung der ECP-Fans auf eine spannende Partie wich jedoch bald der Ernüchterung. Nicht einmal eine Minute nach dem Ausgleich brachte Bitomsky die Gäste wieder in Front. Mit drei weiteren Treffern bis zur ersten Pause war dann bereits die Vorentscheidung gefallen, zumal die Pfaffenhofener eine doppelte Überzahl am Ende des Auftaktdrittels nicht in einen Torerfolg ummünzen konnten. Chancen waren über die ganze Spielzeit durchaus vorhanden, aber entweder fehlte die Präzision beim Torschuss oder man scheiterte am starken Danny Schubert im Gästetor. So war beispielsweise das Schussverhältnis im ersten Drittel nahezu ausgeglichen, getroffen hatten allerdings meist die Gäste. Das setzte sich auch im Mittelabschnitt zunächst fort. Nach einem Scheibenverlust der Hausherren bei eigener Überzahl, schloss Kokoska seinen Alleingang eiskalt zum 6:1 ab und die nächste eigene Überzahlmöglichkeit nutzte Maximilian Miller zum 7:1. Nur wenig später traf Kapitän Robert Neubauer nach einem schönen Spielzug über Liam Hätinen und Tlacil zum 7:2, das Nikolaus Oppenberger noch im zweiten Abschnitt mit dem 8:2 beantwortete. Gleich nach der zweiten Pause erhöhte Daniel Rau auf 9:2. Danach sahen die Zuschauer eine sehr zerfahrene Partie, weil auch die Schiedsrichter etwas die Linie verloren und immer wieder mit langen Diskussionen für Unterbrechungen sorgten. Wie in der 45. Minute, als Joonas Sillanpää Michael Pfab erst von hinten gegen das Torgestänge rammte und Quirin Oexler dem Finnen in Kemptner Diensten dann zeigte, was er von dieser Aktion hielt. Nachdem sich noch mehrere Akteure in diese Auseinandersetzung einmischten, war die Strafbank anschließend gut gefüllt. Auf dem Eis tat sich danach nicht mehr allzu viel, ehe Maximilian Schäffler in der Schlussminute in Überzahl das Ergebnis doch noch zweistellig gestaltete.
Schweinfurt Mighty DogsDIE ERSTEN PUNKTE LASSEN WEITER AUF SICH WARTEN (BYL) Auch das zweite Spiel der Mighty Dogs an diesem Wochenende geht am Ende durchaus verdient an die Gastgeber, den TEV Miesbach. Die in allen Belangen besseren Miesbacher gewinnen die Partie nach einem dominanten ersten Drittel mit 7:2. Die lange Anreise nach Miesbach steckte den Jungs um Trainer Andreas Kleider im ersten Drittel wohl noch in den Knochen: in einer frühen Unterzahl konnten die Miesbacher direkt Nägel mit Köpfen machen und schreiben das erste Mal an diesem Abend auf der Stadionuhr an. Patrick Asselins Schuss wird kurz vor dem Tor abgefälscht und schlägt für Roßberg unhaltbar im Winkel ein. In der 4. Spielminute ist es dann erneut Asselin, der das Tor macht – Bergmann schießt den Puck von der blauen Linie, Roßberg kann ihn nicht festhalten und lässt nach vorne abprallen, Asselin nutzt die Gunst der Stunde und erhöht auf 2:0. Schweinfurt agiert defensiv und kann sich nur zwischenzeitlich durch Nadelstiche nach vorne Chancen eröffnen, zum Beispiel als in der 12. Minute Nils Melchior lediglich am Schlussmann des TEV scheitert. Miesbach war die klar bessere Mannschaft, hat immer wieder Druckphasen in denen es den Mighty Dogs nicht gelingt, den Puck aus der eigenen Zone zu befördern. Nachdem man bereits zwei Unterzahlsituationen überstanden hatte, erzielt Benedikt Pölt kurz vor der Pause dann das Tor zum 3:0. Nach der Pause fanden die Dogs besser ins Spiel, hat mehr Chancen, kann die Chancen aber am Ende häufig nicht nutzen. Nachdem sich Benni Roßberg mit einem starken Save gegen Merz durchsetzen kann und seinen Alleingang stoppt, fällt kurz danach der erste Treffer für die Schweinfurter Jungs. Felix Ribarik wühlt sich an zwei Verteidigern des TEV vorbei und zieht ab, der Puck landet platziert im oberen Winkel und lässt dem Goalie damit keine Chance. Wie schon am vergangenen Freitag gegen Buchloe folgt die Antwort der Gegner jedoch auf den Schlag, denn nur drei Minuten später stellt Pölt mit seinem zweiten Tor an diesem Abend den alten Abstand wieder her, als er Roßberg in einem Alleingang austanzt. In der 39. Minute dann erneut ein Tor für Schweinfurt: Nils Melchior setzt einer Scheibe hinterher, der Miesbacher Torhüter kommt aus dem Tor und will klären, schießt Melchior jedoch an, welcher den Puck unter Kontrolle bringen und in das leere Tor versenken kann. Die Freude war jedoch nicht von langer Dauer, denn nur wenige Sekunden später folgte erneut die Antwort des TEV Miesbach. Einige wenige Mützen flogen aufs Eis, denn Felix Pölt lässt nach einem starken Querpass die Scheibe im Netz zappeln und macht damit seinen Hattrick perfekt. Der Mittelabschnitt endete somit mit einem Zwischenstand von 5:2. Der letzte Spielabschnitt startete mit einer Unterzahl, die man aus dem vorigen Drittel mitnahm – diese konnte jedoch schadlos überstanden werden. Etwas später entstand dann ein gravierender Abwehrfehler: Patrick Asselin schnappt sich die Scheibe hinter dem Schweinfurter Tor und legt den Puck auf Felix Feuerreiter, der völlig frei im Slot steht und die Scheibe ungestört zum 6:2 an Roßberg vorbei ins Schweinfurter Tor befördert. Eine unschöne Szene ereignete sich dann in der Zone des TEV, als Marcel Weise mit etwas Abstand zur Bande von hinten gecheckt wird und mit der Hand zuerst in die Bande kracht. Er blieb kurz liegen, wurde auf der Bank dann noch behandelt, griff etwas später jedoch glücklicherweise wieder ins Spiel ein. Für das Foul durfte Stefan Mechel jedoch gleich für 5 Minuten in der Kühlbox Platznehmen. Da Leonardo Ewald jedoch ebenfalls für übertriebene Härte 2 Minuten vom Eis geschickt wurde, ging es vorerst 4 gegen 4 weiter. In der folgenden 5 gegen 4 Überzahl wurde dann erneut ein Miesbacher Spieler vom Eis gestellt, so dass es für einige Zeit sogar 5 gegen 3 weiterging – dies wurde jedoch nicht genutzt, es war zu wenig Bewegung im Powerplay, so dass die Miesbacher ihr Defensivdreieck gut halten konnten und keine zwingenden Chancen resultierten. Im Anschluss kassierte dann Kevin Heckenberger eine 5 Minuten Strafe für Beinstellen. Das Miesbacher Powerplay machte einen guten Job: Slavicek zieht von der blauen Linie ab, vor dem Tor wird der Puck erst von Nowak abgefälscht und von Merz ins Tor gelenkt. Da die Überzahl vor dem Spielende nicht mehr genutzt werden konnte, ging die Partie somit mit einem Endstand von 7:2 zu Ende. Miesbach gewinnt verdient, in der Höhe ist das Ergebnis vielleicht etwas zu drastisch. Andreas Kleider in der Pressekonferenz zum Spiel: „In allen Belangen war Miesbach besser. Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen, wir waren noch alle im Bus. Keiner hat die Geschwindigkeit aufnehmen können, und dann machen wir individuelle Fehler die zu Toren führen. Wir wussten, dass es in Miesbach schwer wird zu gewinnen oder das Spiel offen zu gestalten, bekommen die Scheibe zu oft nicht aus dem eigenen Drittel raus. Im zweiten und im letzten Drittel haben wir es dann etwas besser gemacht, aber trotzdem keine Möglichkeit gehabt große Chancen zu erspielen.“ Die Aufgabe am kommenden Freitag wird gewiss nicht leichter, denn dann geht es gegen einen starken ESC Kempten. Spielbeginn in Kempten ist bereits um 19:30 Uhr. Das nächste Heimspiel findet dann am darauffolgenden Sonntag, den 29.10. gegen den EHC Klostersee statt, Anpfiff wie gewohnt um 18 Uhr.
EHC BayreuthAbsteiger zu abgeklärt – Niederlage gegen Waldkraiburg (BLL) Im ersten Heimspiel zog der EHC gegen Absteiger Waldkraiburg zwar klar den kürzeren, die Niederlage fiel jedoch am Ende etwas zu hoch aus, auch weil es die Bayreuther versäumten, ihre eigenen Tormöglichkeiten zu verwerten. Zu Beginn des Spiels präsentierte sich der EHC mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar etwas überlegen, geriet aber im ersten Powerplay der Gäste in Rückstand. Kurz darauf konterte Waldkraiburg und erhöhte auf 0:2. Im zweiten Drittel versuchten die Bayreuther, den Rückstand zu verringern, scheiterten aber stets am Schlussmann der Gäste, der die Angreifer des EHC zur Verzweiflung brachte. Besser machten es „Löwen“, die mit zwei Toren in der 30. und 34. Minute weiter davonzogen. Im letzten Drittel keimte bei den 300 Zuschauern kurz Hoffnung auf, als Andreas Geigenmüller wenige Sekunden nach Wiederbeginn auf 1:4 verkürzte. Doch es sollte der einzige Treffer der Bayreuther an diesem Abend bleiben. Trotz einiger bester Chancen wollten keine weiteren Einschüsse gelingen, während Waldkraiburg mit dem fünften und sechsten Tor endgültig alles klar machte.
EHC BayreuthZu spät mit dem Toreschießen angefangen – EHC verliert auch gegen Trostberg (BLL) Auch gegen Trostberg musste der EHC eine ärgerliche Heimniederlage hinnehmen. Dabei kann man die Partie vom gestrigen Samstag durchaus als kurios bezeichnen, denn die Bayreuther waren fast die ganze Zeit über spielbestimmend, fingen sich aber durch gegnerische Konter ein Tor nach dem anderen und versäumten es ihrerseits, die zahlreichen Tormöglichkeiten zu nutzen. Schon die knappe Führung der Gäste zur ersten Pause war recht schmeichelhaft, hatte der EHC doch von Beginn an die Initiative übernommen, jedoch keine seiner Chancen zu nutzen vermocht. Was sich dann im zweiten Drittel abspielte, ließ selbst langjährige Eishockeyzuschauer sich verwundert die Augen reiben. Die Bayreuther belagerten das gegnerische Tor, wurden aber immer wieder ausgekontert, was die Trostberger eiskalt zu nutzen wussten. Es spricht für die EHC-Mannschaft, dass sie sich trotz des zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstands nicht hängen ließ und es immer weiter versuchte, doch es dauerte bis zur 51. Minute, ehe Stephan Trolda den Bann endlich brechen konnte. Nach einem Doppelschlag in der 57. und 58. Minute durch Jan Anhalt und Tom Gräber kamen die Bayreuther zwar nochmal auf zwei Tore heran, nahmen daraufhin den Torhüter vom Eis, doch letztlich kam die Aufholjagd zu spät. Wir bedanken uns bei unserem Sponsor of the Match, WAM Montageservice, für die Unterstützung. https://wam.biz/ Weiter geht’s am nächsten Sonntag mit dem Heimspiel gegen den EV Moosburg.
Wanderers GermeringTraumstart in die Landesliga-Spielzeit 2023/24 (BLL) Einen gelungenen Saisonauftakt feierten die Wanderers am vergangenen Freitag gegen den SC Forst. Nach dem frühen 0:1 Rückstand in der ersten Minute, übernahmen die Hausherren mehr und mehr das Kommando und wurden zunehmend zwingender vor dem gegnerischen Gehäuse. Eine sehenswerte Einzelaktion von Dennis Sturm, brachte noch vor dem ersten Pausentee den verdienten Ausklang. Die „Nature Boyz“ blieben aber auch im Mitteldrittel gefährlich und scheiterten unter anderem mit zwei Alleingängen an EVG-Torhüterin Franziska Albl. Stattdessen sorgte erneut Dennis Sturm für die erste Führung an diesem Abend. In den letzten 20 Minuten ließen die Kräfte bei den tapfer kämpfenden Gästen nach, es schlichen sich Nachlässigkeiten und Unkonzentriertheiten ein, die Schwarz-Gelb letztlich eiskalt für sich zu nutzen wusste, so dass am Ende ein 6:2 auf der Anzeigetafel stand. Konstantin Kolb, zweimal Michael Fischer und Daniel Menge waren für die Germeringer erfolgreich. Zwei Tage später ging es für das Mucha-Team zum Aufsteiger EV Ravensburg. Schwarz-Gelb erwischte einen guten Start und ging in der 6. Minute durch Kapitän Quirin Reichel in Führung. Es gab weitere gute Einschussmöglichkeiten und es war Konstantin Kolb, der sechs Sekunden vor der Pausensirene auf 0:2 erhöhte. Die Münchner Vorstädter blieben auch im Mittelabschnitt fokussiert und konzentriert und konnten in Person von Andreas Schmelcher, erneut Quirin Reichel und Dennis Sturm nachlegen. Zwischenzeitlich kamen die Hausherren in der 36. Minute auch zu ihrem ersten Treffer. Das Erfolgserlebnis nahm der EVR mit ins Schlussdrittel. Das 2:5 in der 45. Minute war die logische und verdiente Folge. Doch die Wanderers ließen sich davon nicht beirren und konnten ihrerseits noch zweimal, nach Toren von Manuel Winkler und Andreas Schmelcher, jubeln und feierten am Ende einen verdienten und nie gefährdeten ersten Auswärtssieg in der noch jungen Saison. Es war sicherlich noch nicht alles Gold, was glänzt. Insbesondere am Freitag hat man den fehlenden Spielrhythmus im Aufbau und Passspiel gemerkt. Am Ende zählen jedoch einzig und allein die 6 Punkte. Darauf kann man stolz sein. Der SC Reichersbeuern erwartet die Wanderers am Freitag in heimischer Halle. Der SCR hat im Vorjahr eine ordentliche Hauptrunde gespielt und ist als Tabellendritter in die Meisterrunde eingezogen. Dort konnte man sich nochmals steigern und verpasste die Playoffs zur Bayernliga nur um einen mickrigen Zähler, hinter dem ERC Sonthofen. Die Tölzer bieten in der Regel temporeiches Eishockey, haben ein gutes Umschaltspiel, sind sehr kombinationssicher und abgezockt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Gams, die aus einigen neuen Gesichtern besteht, agiert sehr kompakt und kann im Optimalfall vier gleichwertige Reihen stellen. Auch heuer steckt wieder viel Substanz und Potential in der Truppe. In der Vorbereitung hat man gegen Bezirksligisten und Landesligisten getestet und darüber hinaus ein Turnier in Kufstein absolviert. Man ist bereit für die Liga. Zwei Dinge werden die Germeringer in der RSS Arena zwingend beherzigen müssen. Man muss die neutrale Zone bestmöglich zustellen, gnadenlos effektiv vor dem gegnerischen Gehäuse sein und wenige Strafzeiten ziehen. Am Sonntag ist Schwarz-Gelb zu Gast beim Topteam ESV Burgau. In der letztjährigen Saison sind die „Eisbären“ als Tabellenzweiter in die Meisterrunde eingezogen. Dabei hat man mit Abstand die meisten Tore geschossen, auf der Gegenseite hatte man jedoch mit den viertmeisten Gegentoren einen sehr ausbaufähigen Schnitt. Gleichermaßen als zweitbester Verein ging es bis in die Playoffs, wo man sich im Halbfinale dem ESC Haßfurt in zwei Spielen geschlagen geben musste. Insbesondere Match 2 wird beiden Fanlagern noch lange in Erinnerung bleiben. Nach einer spektakulären Partie unterlag der ESV am Ende den „Hawks“ mit 11:10 und konnte ein Entscheidungsspiel nicht mehr erzwingen. Im diesjährigen Landesligakader sind vier neue Spieler. Am namhaftesten sind hier Philipp Schnierstein und Sven Gäbelein zu nennen, die mit reichlich Erfahrung aus der Bayernliga und Oberliga an die Mindel gewechselt sind. Darüber hinaus kann man weiter auf die Topscorer David Zachar, Petr Ceslik, David Ballner und Offensivverteidiger Mario Seifert und Benedek Radvanyi bauen. Burgau hat eine beeindruckende Vorbereitung hinter sich. Gegen die Landesliga-Konkurrenten Lechbruck und Fürstenfeldbruck fuhr man deutliche Siege ein, ebenso erfolgreich war man gegen die Bayernligateams aus Buchloe (5:3) und Königsbrunn (5:6). Lediglich im ersten Test, beim 5:7 gegen Ulm, musste man eine Niederlage einstecken. Die „Eisbären“ sind heuer fast stärker einzuschätzen wie im Vorjahr. Sie werden ohne Frage um den Gruppensieg mitspielen. Das wird ein heißer Tanz, schon sehr früh in der noch jungen Saison.
Punktspielstart leider nicht geglückt - Beim Favoriten Wanderers Germering verloren Der Punktspielstart der Nature Boyz ist leider am Freitag Abend in Germering mißlungen. In einem guten Landesligaduell behielt der Favorit die Oberhand und gewann etwas zu hoch mit 6:2 (1:1, 1:0, 4:1). Den Start in diese Partie gestalteten die Gäste selbstbewußt und zielstrebig. Gleich der erste Angriff hat gesessen, denn Markus Wohlgemuth tankte sich durch und spielte den mitgelaufenen Simon Fend an, der in der 1. Spielminute die 0:1-Führung der Gäste erzielte. Dieser Treffer wirkte auf die Hausherren etwas lähmend, denn sie konnten ihre Favoritenrolle in den ersten 10 Minuten nicht ganz tragen. Doch mit zunehmender Spieldauer erlangten die Hausherren die Oberhand. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, wobei die etwas klareren Chancen bei den Wanderers lag. Was die Defensive nicht klären konnte, war immer eine sichere Beute des äußerst gut aufgelegten Andreas Scholz im Forster Tor. In der 18. Spielminute war er jedoch chancenlos, denn Dennis Strurm traf zum 1:1-Ausgleich, der auch zugleich der Pausenstand war. Im Mittelabschnitt waren sich die Teams anfangs ebenbürtig. Eine Hinausstellung eines Forster Spielers bedeutete Glück und Pech in dieser Unterzahl der Forster. Simon Fend konnte allein auf Torhüterin Franziska Albl zufahren, doch er schoß diese an. Im Gegenzug verwandelte wieder Dennis Sturm in der 26. Spielminute zum 2:1-Führung der Hausherren. In diesem Abschnitt konnten die Wanderers-Stürmer die sich ergebenden Chancen nicht nutzen, denn Scholz hielt überragend. Auch die Forster Stürmer konnten die gegnerische Torhüterin nicht überwinden, somit wechselte man beim Stand von 2:1 zum letzten Mal die Seiten. Den Gastgebern gelang der bessere Start in das Schlußdrittel, denn in der 42. Spielminute erhöhten sie auf 3:1. Die Überlegenheit wurde größer, Scholz bekam jetzt viel Arbeit, die Mannen um die Trainer Ratberger und Maier verlagerten sich auf Konter. In der 53. Minute fiel die Vorentscheidung, Konstantin Kolb erhöhte auf 4:1. Dieser Zwischenstand gefielt Bastian Grundner überhaupt nicht, denn er schnappte sich in der 56. Minute die Scheibe, umkurvte alle Gegner und verlud Albl im Tor und verkürzte auf 4:2. Die darauffolgende Schlußoffensive ging nach hinten los, denn in der 57. Minute erhöhten die Wanderers auf 5:2. Den Schlußpunkt setzte Germerin in der 60. Minute mit dem Treffer zum 6:2, in personeller Überzahl.
Gelungener Saisonstart (BBZL) Am Freitagabend begann für die Black Bears die neue Bezirksliga Saison gegen die 1b des EV Pfaffenhofen. In einer gut besuchten Weihenstephan Arena inkl. Lichtershow zum Einlauf, fiel der erste Puck der neuen Saison und die Black Bears wollten gleich von Beginn an zeigen dass man hier Herr im Haus ist und so gelang Felix Kammermeier in der 3. Spielminute der 1:0 Führungstreffer. Beflügelt von der guten Stimmung in der Halle und dem Blitzstart spielten die Bären weiter zielstrebig auf das Gäste Tor und Severin Stippl machte in der 9. Minute, auf Zuspiel von Leon Lutschnikov das 2:0. Kurz darauf folgte auch das erste Powerplay für die Black Bears, dass wiederum im gegnerischen Drittel stattfand, allerdings ohne Erfolg. Ebenso überstanden, aber auch die Bären ihre Unterzahl schadlos, bis Rückkehrer Marcus Mooseder in der 19. Minute auf 3:0 erhöhte. Das 2. Drittel wurde von vielen Strafen dominiert und konnte von den Black Bears in der 34 Minute in Form von Marcus Mooseder zum 4:0 auch endlich mal im Powerplay genutzt werden, ehe die Gäste in doppelter Überzahl kurz vor der Pause den 4:1 Anschlusstreffer erzielten. Nach Wiederbeginn sahen die Zuschauer einen neuen Goalie bei den Bären. Für Johannes Sedlmeier kam Rückkehrer Marco Krojer. Allerdings kamen die Black Bears wieder auf der Strafbank und für kurze Zeit konnte man auch ein 3 gegen 5 schadlos überstehen, dann lag die Scheibe in normaler Unterzahl dann doch hinter Marco Krojer im Netz und es stand nur noch 4:2. Nicht mal 1 Minute später fand Linus Bernau die passende Antwort und erhöhte auf 5:2. In der 55. Minute gab es wieder Strafe gegen die Black Bears die auch nicht lange hielt, weil die Gäste auf 5:3 verkürzten. Es kam also nochmal Hoffnung auf bei Pfaffenhofen, diese wurde allerdings 30 Sekunden nach dem 5:3 dann aber durch Marcus Mooseder endgültig genommen und mit seinem Hattrick war 6:3 Endstand perfekt.
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| NEWS Landesverbände Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen / Rheinland-Pfalz |
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Eisadler DortmundZweiter Heimsieg im zweiten Meisterschaftsspiel (RLW) Die Eisadler Dortmund konnten am Sonntagabend zuhause an der Strobelallee auch ihr zweites Meisterschaftsspiel gewinnen. Das Team von Trainer Ralf Hoja setzte sich zwar verdient mit 8:4 (4:1,0:2,4:1) gegen den EHC Troisdorf durch, hatte dabei aber phasenweise mehr Mühe als vielleicht erwartet. Nach einer 4:1-Führung nach 18 Spielminuten mussten die gut 400 Zuschauer trotz bester Chancen ganze 28 Minuten warten, bis der nächste Dortmunder Treffer fiel. Respekt deshalb an die Gäste, denn der Aufsteiger steckte nie auf und kam in der 41. Minute sogar zum 4:4-Ausgleich. Danach legten die Eisadler aber doch noch einmal zu und stellten mit vier Toren binnen 10 Minuten das Endergebnis auf 8:4. Ein Doppelschlag in der 5. Spielminute bescherte den Eisadlern eine schnelle 2:0-Führung durch Kevin Trapp und Brody Dale, die in der 10. Minute durch Kevin Thau sogar auf 3:0 gestellt werden konnte. Aber knapp eine Minute später setzen die Troisdorf Dynamite mit dem 3:1 ein erstes Zeichen. Mit dem 4:1 nach 18 Minuten durch Dustin Demuth ging es in die erste Pause. Bereits im ersten Abschnitt blieben weitere Dortmunder Chancen ungenutzt und dies setzte sich im zweiten Drittel noch stärker fort. So blieben Tore lange Zeit Mangelware. Ab der 33. Minute waren dann die Eisadler sogar 4 Minuten in Überzahl, aber Zählbares sprang dabei nicht heraus. Die Gäste machten es mit einfachen Gegenstößen besser und kamen kurz vor der zweiten Pause binnen 37 Sekunden mit zwei Toren zum 4:3. Und es kam für die Troisdorfer nach 42 Minuten noch besser, denn plötzlich stand ein überraschendes 4:4 auf der Anzeigentafel. Danach erhöhten die Eisadler aber noch einmal Tempo und Konzentration und nun klappte die Chancenverwertung besser, denn zwischen der 46. und 56. Spielminute trafen Oliver Kraft, Moritz Hofschen und zweimal Kevin Thau zum 8:4-Endstand. „Solche Spiele kann man auch mal verlieren, wenn man seine Chancen nicht nutzt und durch Nachlässigkeiten im Defensivverhalten den Gegner wieder ins Spiel bringt. Wir müssen uns in den beiden folgenden Auswärtsspielen in Wiehl und Ratingen deutlich steigern um zu den nächsten Punkten zu kommen“ meinte hinterher EAD-Trainer Ralf Hoja. Das nächste Heimspiel der Eisadler findet erst am Freitag, dem 10. November 2023 ab 20 Uhr im Eissportzentrum Westfalen statt.
Nichts zu holen für die Kobras (LLW) Der Favorit wurde seiner Rolle gerecht. Mit 1:4 unterlagen die Dinslakener Kobras gegen den Favoriten Grefrath Phoenix. Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung, da es insbesondere im Schlussabschnitt nahezu ein Spiel auf ein Tor war. Marvin Frenzel verhinderte in vielen Situationen Schlimmeres, doch nach vorne ging bei der Böhme – Truppe so gut wie nichts mehr. Dennoch hatten die Giftschlangen bis zur letzten Sekunde gekämpft, hatten jedoch nicht die ausreichende Anzahl an Personal zur Verfügung, um auch konditionell bis zur Schlusssirene mithalten zu können. Die mit Krefelder Akteuren aufgepeppte Grefrather Mannschaft war über die gesamten 60 Minuten läuferisch überlegen. Zwei Drittel lang boten die Dinslakener der Mannschaft von der Niers Paroli, konnten eigene Chancen kreieren, doch teilweise waren die Angriffe zu kompliziert angelegt, die Pässe zu ungenau oder wurden vom Gegner gut gelesen und zerstört. Dennoch ergaben sich diverse Möglichkeiten, die allerdings spätestens vom Gäste Goalie Jessler zunichte gemacht wurden. Dafür hielt die Dinslakener Defensive den Gäste – Angriffen lange Zeit stand. Daher dauerte es bis zur 37. Minute, bis der erste Treffer fiel. Eine sehenswerte Einzelleistung von Pierre Klein, der seinen Slalom durch die Grefrather Reihen mit einem satten Schlagschuss in die Maschen erfolgreich abschließen konnte, brachte die Hausherren in Führung. Diese hielt allerdings nur zweieinhalb Minuten, dann hatten sich auch die Phoenix erstmalig auf die Ergebnistafel gebracht. Noch konnten die Kobras gut dagegenhalten, insbesondere kämpferisch machten sie über weite Strecken das läuferische Defizit wett. Beim Spielstand von 1:1 ertönte die Pausensirene zum zweiten Mal. Ein Grefrather Doppelschlag zwischen der 42. und 44. Minute lenkte das Spiel im Schlussabschnitt zugunsten des Favoriten. Jetzt begann bei den Giftschlangen langsam aber sicher die Kraft nachzulassen und die Bemühungen Richtung gegnerischem Gehäuse wurde spärlicher. Der Kräfteverschleiß nahm nun kontinuierlich zu und die Partie verlagerte sich mehr und mehr vor Marvin Frenzel. Die Kobras warfen sich mit Mann und Maus in die Schüsse, konnten allerdings den vierten Grefrather Treffer in der 52. Spielminute zum 1:4 – Endstand nicht verhindern. Trotz der Niederlage konnte man nicht ganz unzufrieden sein, im Rahmen ihrer Möglichkeiten hatten die Dinslakener alles gegeben. Grefrath war an diesem Abend die bessere Mannschaft. Das musste man neidlos anerkennen. Ähnlich sah es auch Kobras – Coach Jörg Böhme: „Wir haben zwei Drittel lang sehr gut dagegengehalten und wenig Strafzeiten gezogen. Meine Jungs haben über die gesamte Spielzeit geackert. Leider haben wir einige Torchancen, die wir durchaus hatten, nicht nutzen können. Im letzten Drittel hatte Grefrath einfach mehr Sprit im Tank, was aufgrund der Personalsituation zu erwarten war. Aber wir konnten sie zumindest zwei Drittel lang ein wenig ärgern“, bilanzierte Dinslakens Verantwortlicher hinter der Bande das gerade Gesehene. Pech hatte Grefraths Verteidiger Stefan Bronischewski, der nach Bandenkontakt mit einer stark anschwellenden Hand für den weiteren Spielverlauf ausfiel. Die Kobras wünschen ihm einen schnellen Heilungsverlauf.
Keine Punkte zu Hause; Eifel-Mosel Bären verlieren gegen Löwen Frankfurt mit 2:9 (1:4,0:2,1:3) (HL) Das 1. Heimspiel der Saison 23/24 endete für die Eifel-Mosel Bären mit einer Niederlage. War das Spiel bis zur 16. Minute noch ausgeglichen, stand am Ende ein deutliches 2:9 auf der Anzeigentafel. Zu Beginn des Spiels hatten beide Teams Torchancen, welche jedoch zunächst nicht genutzt wurden. In der 9. Minute war es Oskar Kromberg, der den ersten Treffer des Abends erzielte und die Gäste mit 0:1 in Führung brachte. In einem körperbetonten Spiel ergab sich in der 13. Minute eine doppelte Überzahl für die Bären. Diese konnten die Bären zum 1:1 ausnutzen. Bastian Arend war der Torschütze. Trotz eigner Chancen ging es mit einem 1:4 aus Sicht der Bären in die erste Drittelpause. Binnen 3 Minuten trafen Fabian Leci, Tim Ansink und Christian Wehner für die Löwen. Im Mitteldrittel fiel dann quasi die Vorentscheidung zu Gunsten der Löwen aus Frankfurt. Ein Doppelschlag führte zum 1:6. Kristaps Pilinskis (35.) und Tim Ansink (36.) sorgten für eindeutige Gästeführung. Im letzten Drittel fielen 4 weitere Treffer. Zunächst stellte Jonas Muthig auf 1:7 (53.) ehe Marcel Hirsch in der 55. Minute auf 2:7 aus Bärensicht verkürzen konnte. Für den Endstand von 2:9 sorgten Eric Motisan (59.) und kurz vor Schluss Joshua Römer jeweils in Überzahl. Letztendlich stand für die Bären eine 2:9 Niederlage. Auch wenn das Ergebnis 1-2 Tore zu hoch ausgefallen ist, gratulieren die Bären den Gästen aus Frankfurt zum Sieg. Die Bären hatten genug Chancen, dass Spiel ausgeglichener zu gestalten. Mit vielen Strafzeiten machten sich die Bären das Leben selber schwer. Unrühmliche Höhepunkte waren die Hinausstellungen von Marc Höffler und Roderick Johnson (beide Eifel-Mosel Bären) in den letzten Spielminuten. Bereits kommenden Sonntag 29.10.23 19 Uhr, wartet das nächste Heimspiel auf die Bären. Zu Gast im act.VERTISE RLP-Pokal sind die Rockets aus Diez-Limburg.
Bären NeuwiedBären verlieren heißes Derby ganz knapp - Kapitän Jeff Smith trifft gegen die EGDL dreimal (RLP) Der EHC Neuwied hat das zweite Derby der Saison gegen die EG Diez-Limburg verloren. Nach der Niederlage im „act.VERTISE RLP-Pokal“ unterlagen die Bären am Diezer Heckenweg in der Partie im BeNe League Cup mit 3:4 (0:2; 3:0; 0:2). „Wir waren deutlich näher dran als im Pokalspiel“, sieht Manager Carsten Billigmann, der interimsweise ein zweites und letztes Mal als Trainer auf der Bank stand, eine Entwicklung in die richtige Richtung bei seinem Team. Das intensive Derby vor offiziell 1345 Zuschauern verlief im ersten Drittel über weite Phasen ausgeglichen. Der Unterschied bestand darin, dass die EGDL ihre Chancen besser nutzte. In der zweiten Minute griffen die Rockets mit einem Zwei-gegen-Eins-Angriff über die linke Seite an, und die Scheibe hoppelte über die Linie. Nils Wegner bekam das Tor gutgeschrieben. Überhaupt war Wegner Diez‘ Mann des Spiels. Im Nachsetzen erhöhte der Rockets-Angreifer zwei Minuten vor der ersten Pause auf 2:0. Ein psychologischer Vorteil für das zweite Drittel? Jein. Tjaard Jansen verhinderte mit einer starken Parade gegen Artjom Piskowazkow das 0:3 (22.) und Konstantin Firsanov jubelte zu früh nach seinem Treffer im Alleingang. Das Schiedsrichtergespann erkannte das Tor nach langem Beraten nicht an und schickte stattdessen Tobias Etzel für einen Stockschlag mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen. Von nun an war richtig Feuer in der Begegnung. Jeff Smith wandelte den von einem hohen Stock in seinem Gesicht verursachten Schmerz in positive Energie um und leitete die Wende ein. Beim Anschlusstreffer antizipierte der Neuwieder Kapitän die Situation richtig und stand dort, wo EGDL-Schlussmann Marian Kapicak die Scheibe hinspielte. Smith musste nur noch ins leere Tor treffen (31.). Eine halbe Minute später blieb der US-Amerikaner im Alleingang eiskalt und glich aus (32.). Die Deichstädter machten weiter Druck und gingen in der 35. Minute in Front. Vor dem Tor empfing Jack DeBoer die Scheibe von Max Wasser und erzielte das 2:3. Im dritten Durchgang agierte der EHC defensiver, Diez-Limburg stemmte sich mit wieder aktiverem Spiel gegen die Niederlage. Jansen verhinderte mit starken Paraden den Ausgleich, unter anderem entschärfte er das sehenswerte Solo von Wegner (46.). Danach wurde es wild auf dem Eis und voll auf der Strafbank. Wegner glich aus (54.), gefolgt von einem vermeintlichen Foulspiel von Daniel Pering. Die anschließende Überzahlsituation nutzte Lorenzo Valenti zum entscheidenden Treffer (55.). Nach einer weiteren Kampfeinlage hatten beide Seiten durch erneut lang andauernde Beratschlagungen der Unparteiischen Zeit, sich auf die Schlussphase einzustellen. „Wir hatten noch ein paar Chancen auf den Ausgleich, konnten diese aber leider nicht nutzen“, sagte Billigmann nach dem umkämpften Nachbarschaftsduell. Xaver Hochstraßer verbrachte die Nacht auf Montag wegen einer Gehirnerschütterung zur Überwachung im Krankenhaus.
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| NEWS Landesverbände Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| DERBYSIEGER, DERBYSIEGER, HEY, HEY (RLO) 1.426 Zuschauer #mission2.000, berauschende Atmosphäre in der Halle #vollehütte, sieben Junioren im Team #vereinsphilosophieund auch noch 5:2 gewonnen #derbysieger. Mehr braucht so ein Derby aus meiner Sicht nicht. ;) Kurz zum Spiel: Schönheide beherrschte das erste Drittel. Dass unsere Männer nur 0:1 in Rückstand gerieten, war vor allem ein Verdienst unserer #33 – Torhüter Kevin Kopp – bester Mann im Spiel. Im Mitteldrittel kam durch die Treffer von Weißgerber und Werner etwas Sicherheit zurück. Der Puck lief deutlich besser in den eigenen Reihen. Und das 3:1 durch Weißgerber in der 40. Minute ließ Hoffnung aufkeimen, den Wölfen drei Punkte abzuringen. Im Schlussdrittel agierten die Wölfe. Kamen zum Anschlusstreffer und machten Druck. Die Erlösung für Charousek & Co. kam erst anderthalb Minuten vor Schluss. Leon Zyla mit einem Doppelpack – zuerst ins leere Tor und dann gleich noch einen sehenswerten Treffer hinterher. Drei Punkte! Gänsehaut! Ende! Einen Tag später noch einen 4:1 Sieg in Weißwasser mitgenommen. Super Wochenende! Damit festigt unser Flaggschiff Tabellenplatz zwei – punktgleich mit den noch ungeschlagenen Hauptstädtern von FASS (haben ein Spiel weniger). Das nächste Heimspiel ist diesen Samstag gegen Niesky. Wiedererstarkt behaupten sich die Lausitzer aktuell auf einem guten vierten Tabellenplatz, noch vor Titelaspirant Schönheide. Wir erwarten ein spannendes und intensives Spiel! Save the date! „Live“ und in Farbe in unserem Wohnzimmer am 28.10., 18:30 Uhr – Chemnitz Crashers vs. Tornado Niesky Tickets gibt es an der Kasse ab 17:30 Uhr oder online https://chemnitz-crashers.de/tickets/. Der Eintritt kostet 9€, ermäßigt 6€. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 17:30 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel der CVAG erspart lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt. Um Wartezeiten am Parkplatzautomat nach den Spielen zu vermeiden, gibt es während des Spiels Ausfahrtickets an der Pistenbar und am Getränkestand. Wie immer zählen wir auf eure Unterstützung!!! Helft uns, die Hütte voll zu machen! Teilt unsere Veranstaltung – siehe Anhang! Freigabe hiermit erteilt. Ladet Freunde, Bekannte und Kollegen ein, euch in unser Wohnzimmer zu begleiten! Bitte mit „Sack und Pack“ ;) und allem, was Lärm macht! Mit euch sind wir saustark! ;)
Schönheider WölfeSchönheider Wölfe empfangen Regio-Team des ESC Dresden (RLO) Am kommenden Samstag, dem 28.10.23, ab 17:00 Uhr ist wieder Eishockeyzeit im Wolfsbau, wenn die Schönheider Wölfe das Regionalliga-Team des ESC Dresden empfangen. Nach der Derby-Niederlage am vergangenen Freitag in Chemnitz will das Team von Coach Sven Schröder wieder zurück in die Erfolgsspur, weshalb ein überzeugender Sieg gegen die Elbflorenzer eingefahren werden soll. Tickets für diese Begegnung gibt es ab sofort online unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events. Zum Training unter der Woche werden die Schönheider Wölfe sicher das letzte Spiel genau analysieren und auswerten. Es gilt weiter, in den kommenden Spielen eigene Fehler weitestgehend abzustellen, noch zielstrebiger zu werden und speziell in der Offensive Aufwand und Nutzen in ein besseres Verhältnis zu bringen. So durchwachsen der Saisonstart der Wölfe bisher auch war, Dresden erging es allerdings mit vier deutlichen Niederlagen gegen Niesky (2:8), Weißwasser (0:4), die Eisbären Juniors (2:7) und FASS Berlin (2:15) noch viel schlechter. Dresdens Trainer Thomas Barth hat mit 23 gemeldeten Feldspielern und vier Torhütern eigentlich einen breiten Kader, jedoch auch das Problem, dass viele seiner Spieler auch in den U-Mannschaften im Nachwuchs zum Einsatz kommen und deshalb nicht immer verfügbar sind, wonach der Trainer auch schon mal selbst mit auflaufen muss. Auch wenn zumindest auf dem Papier Schönheide als klarer Favorit gegen den ESC Dresden gilt, sollte man dennoch keinen Gegner in der Liga unterschätzen. Zumal auch die Wölfe aktuell noch weit von ihrer Bestform entfernt sind. Mit dem Spiel am Samstag gegen Dresden und der darauffolgenden Partien am 04.11. gegen die Adler Berlin und am 11.11. gegen die Jungfüchse Weißwasser haben die Wölfe nun drei Heimspiele in Folge. Für Wölfe-Coach Sven Schröder gibt es wenig Ausreden und nur ein Ziel, neun Punkte sollen es werden, um sich in der vorderen Tabellenhälfte festzusetzen. "Natürlich sind wir am Samstag gegen Dresden und in den kommenden Heimspielen klarer Favorit und genau so müssen wir auch auftreten. Es hat ja zuhause gegen Niesky und Lauterbach funktioniert, nur auswärts klemmts eben noch. Wir müssen als Team insgesamt wieder leidenschaftlicher werden, den Willen und Ehrgeiz haben, es in jedem Spiel besser machen zu wollen. Ich weiß, dass die Jungs es besser können und ich hoffe, dass jeder Spieler die Lehren aus dem verlorenen Derby in Chemnitz gezogen hat und in den nächsten Spielen konzentrierter und konsequenter vor dem gegnerischen Gehäuse agiert, defensiv die Fehler minimiert und von der Strafbank wegbleibt." Das Heimspiel am Samstag gegen den ESC Dresden wird präsentiert von FOX Sportauspuffanlagen - ATJ Automotive GmbH. Vielen herzlichen Dank!
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| NEWS Frauen-Eishockey Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| 14 Spiele aus der DFEL, 1. Frauenliga NordOst, DEB-Pokal Sechs Spiele der DFEL, ein Spiel der 1. Frauenliga NordOst, zwei Spiele im DEB-Pokal, fünf Spiele der EWHL füllen diese Zusammenfassung. FRAUENBUNDESLIGA Titelverteidiger gewinnt beide Duelle gegen den Rekordmeister: Zu Hin- und Rückspiel trafen sich die ECDC Memmingen Indians und der ESC Planegg-Würmtal. Samstag wurde in Memmingen gespielt und die Indians gewannen mit 5:0 (0:0/3:0/2:0). Allerdings konnten die Indians ihre Tore erst ab der 24. Minute erzielen. Leonie Bottner nach 24 Minuten und 24 Sekunden vor der Pause, sowie Daria Gleißner trafen im Mittelabschnitt, Nicola Eisenschmid (46.) und 13 Sekunden später Marina Swikull sorgten vor 152 Zuschauern für den Endstand. Sandra Abstreiter bekam lediglich fünf Schüsse auf ihr Tor und diese konnte sie alle abwehren. Das Rückspiel fand in Miesbach statt und wieder gewannen die Indians ohne Gegentor. 0:6 (0:2/0:3/0:1) gewannen die Indians. Antje Sabautzki, Katharina Häckelsmiller (je2), darunter ein Unterzahltreffer von Katharina Häckelsmiller, Anne Bartsch in Überzahl und Daria Gleißner erzielten die Tore. Nach 15 abgewehrten Schüssen kam Lilly Uhrmann zu einem weiteren Shutout. Zwei Punkte für Bergkamen, vier für die Eisbären: Der EC Bergkamener Bären empfing die Eisbären Juniors Berlin und für beide waren es wichtige Spiele, um einen Playoffplatz zu erreichen. Die Partie am Samstag ging vor 42 Zuschauern bis in die Verlängerung. Anna-Marie Nickisch konnte die Juniors nach 18 Minuten in Führung bringen, 63 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Svenja-Daniela Küsters den Ausgleich. Die Verlängerung ging bis in die 4. Minute, dann konnte Maleah Gilette den 2:1-Siegtreffer (0:1/1:0/0:0) für die Bären erzielen. Am Sonntag konnten die Eisbären alle Punkte holen. Nach torlosem 1. Drittel legten in Unterzahl Thea-Marleen Bartell (27.) und mit zwei Überzahltreffer Ashley Stratton (32., 36.) den Grundstein zum Erfolg. Auch der letzte Treffer des Spiels fiel bei Überzahl der Berlinerinnen, Anna-Maria Nickisch sorgte nach 48 Minuten für den 0:4-Endstand (0:0/0:3/0:1). Sara Brammen schloss ihr Debüt bei den Eisbären nach 20 abgewehrten Schüssen mit einem Shutout ab. Ingolstadt holt sechs Punkte: Vizemeister Mad Dogs Mannheim empfing Pokalsieger ERC Ingolstadt. Mit 1.3 (1:2/0:0/0:1) ging das Spiel von Samstag an den Pokalsieger. Zwar konnte Hunter Barnett (7.) konnte vor 60 Zuschauern das 1:0 der Mad Dogs erzielen, danach trafen aber nur noch die Gäste. Josephine Chisholm (16.) und Emily Nix (18.) konnten jeweils in Überzahl für die Führung sorgen und nach 50 Minuten traf Lea MacLeod zum 1:3-Endstand. Mit einem 0:2-Erfolg (0:2/0:0/0:0) für Ingolstadt endete das zweite Spiel des Wochenendes. Emily Nix sorgte nach fünf Minuten in Überzahl für das 0:1 und sie erzielte nach 16 Minuten auch das 0:2. Es blieben die einzigen Tore des Spiels und Ingolstadts Torhüterin Lisa Hemmerle konnte sich über einen weiteren Shutout freuen. Spielfrei waren an diesem Wochenende die Amsterdam Tigers. Die Tabelle führen punktgleich der ECDC Memmingen Indians und der ERC Ingolstadt mit jeweils 15 Punkten aus sechs Spielen an. Die Eisbären Juniors Berlinfolgen mit 13 Punkten aus acht Spielen, die Amsterdam Tigers und die Mad Dogs Mannheim haben jeweils 12 Punkte geholt, Mannheim hat allerdings schon acht Spiele absolviert. Der ESC Planegg-Würmtal mit drei Punkten aus acht Spielen und die EC Bergkamener Bären mit zwei Punkten aus sechs Spielen haben schon etwas den Anschluss an den 4. Platz verloren. Bergkamen konnte aber wenigstens die ersten Punkte der Saison einfahren. Ein Jubiläum gab es am Samstag, Nicola Eisenschmid (ECDC) erzielte ihren 300. Scorerpunkt in der Bundesliga. Wieder einen kompletten Spieltag mit sechs Spielen gibt es am kommenden Wochenende. 1.FRAUENLIGA NORDOST Ihr jeweils zweites Spiel bestritten die Hamburg Crocodiles und der REV Bremerhaven. Dieses Spiel wurde nach Penaltyschießen entschieden, 2:3 (1:2/1:0/0:0) setzte sich der REV am Ende durch. Drei Minuten vor dem Ende kassierte Nina Petsch (Hamburg) eine Matchstrafe. DEB-POKAL 2023/24 Mit zwei Spielen ging die 1. Pokalrunde weiter. Das letzte Spiel der 1. Runde findet am kommenden Wochenende statt. Die Hannover Indians setzten sich gegen die ASV Penguins Hamburg mit 7:0 (1:0/2:0/4:0) durch, das Spiel der ESC River Rats Geretsried gegen den EHC Ulm/Neu-Ulm ging nach Verlängerung mit 4_3 (1:2/0:1/2:0) an die River Cats.
Mad Dogs MannheimMannheim unterliegt Ingolstadt in beiden Spielen Es hat nicht sollen sein. Trotz starker Leistung und einem großen Fight gegen die ERC Ingolstadt Frauen müssen die Mad Dogs Frauen auch ihr zweites Heimspielwochenende der Saison in der Fraueneishockey-Bundesliga DFEL punktlos beschließen. Einen guten Start erwischte Mannheim am Samstag. Und belohnte sich: Tara Schmitz legte in der 7. Minute mit einem weiten und präzisen Pass für die davonziehende Hunter Barnett vor, die ihren Sprint konsequent abschloss. Es wäre jedoch besser gewesen, die Strafbank zu meiden, denn in der 15. und 17. Minute wusste Ingolstadt dies mit Josephine Chisholm und Emily Nix zu nutzen und das Spiel zu drehen. Weitere Chancen ergaben sich für die Ingolstädterinnen bis zur Mitte des Spiels, die Mad Dogs Frauen konnten dagegenhalten. Ihr erstes Powerplay konnte zwar nicht zum Ausgleich genutzt werden, in Ingolstadts drittem hielt man sich aber erstmals schadlos. Immer wieder machten die Gäste als besonders konterstarkes Team auf sich aufmerksam, so dass dies immer im Blick behalten musste. Harmlos war Mannheim seinerseits nicht und versuchte viel, doch der Ausgleich gelang nicht. Gute Chancen gab es wechselseitig ab der 43. Minute im Zwei-Minuten-Takt, bis Lea MacLeod in der 50. Minute Maß nahm und dieser Reihe beendete. Eine Strafzeit für Mannheim gut zwei Minuten vor dem Ende machte es nicht einfacher, und die Gastgeberinnen zogen ihre Auszeit und fingen keinen weiteren Gegentreffer. Dennoch 50% Powerplayquote und 14:25 Torschüsse zugunsten der Pantherinnen. Und 1:3 Tore. Ins Spiel 2 startete Ingolstadt schnell und drückte auf das erste Tor mit einer guten Chance, die vereitelt werden konnte. Spätestens in der 5. Minute war aber klar, dass Ingolstadts Emily Nix da weitermachte, wo sie vor ihrer Pause aufgehört hatte: Als konterstarke Spielerin, schon so oft in der Vergangenheit gesehen. Diesmal hatte Mannheim das Nachsehen und das 0:1 auf dem Scoreboard. Die Mannheimerinnen versuchten umgehend die entsprechende Antwort zu geben, konnten aber nicht erfolgreich abschließen. Das erste Powerplay heute für Mannheim, sehenswert ein strammer Schuss von der blauen Linie. Die Pantherinnen zeigten sich auch dieses Mal in ihrer Powerplay-Premiere des Tages effizienter, und es war wieder Emily Nix, die auf 0:2 erhöhte. Zum Verzweifeln für die Mad Dogs Frauen war die 19. Minute mit vier guten Chancen wie am Fließband, aber null Toren. Den Schwung vor der Pause nahm das Team von Randall Karsten mit und drückte im Mittelabschnitt sofort weiter auf den Ausgleich, es gab Versuch um Versuch, bis die Gäste zur Spielmitte ihre Druckphase hatten, die von einer Unterzahl gestoppt wurde. Doch auch diese Chance konnte Mannheim nicht nutzen. Mit 22 zu 17 Schüssen starteten die Hausherrinnen ins Schlussdrittel und machten weiterhin Druck und viele Minuten vom Drittel - aber keine Tore. Ab der 48. Minute übernahmen die ERC-Frauen für einige Minuten, bis es ausgewogen weiterging. Die letzten Minuten verrannen, und die Mad Dogs Frauen erspielten sich gute Chancen und gaben das Spiel und sich bis zuletzt nicht auf, doch auch wegen Ingolstadts gut aufgelegter Schlussfrau Lisa Hemmerle gab es kein Durchkommen, 36:25 Schüssen am Ende zum Trotz. Auf den ersten Blick fällt die Bilanz ernüchternd aus, bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber, dass das Auftreten gegenüber dem ersten Heimspielwochenende erheblich verbessert ist. Und auch vom Samstag auf Sonntag war eine Steigerung erkennbar, nicht nur beim Meiden der Strafbank und den Versuchen, die gegnerische Defensive zu knacken. Der Einsatz stimmt, es fehlt noch an Effizienz und Kaltschnäuzigkeit. Und es gibt Spiele und Phasen, in denen trotz aller Bemühungen der Puck nicht beim Gegner einschlagen möchte. Einem Gegner, der sich an diesem Wochenende als erwartet stark erwiesen hat und mit dem im weiteren Saisonverlauf zu rechnen sein dürfte. Wenn die Mad Dogs Frauen aber nicht nachlassen und an ihrem Ziel weiter hart und geduldig arbeiten, sehen die Aussichten hier sicher auch alles andere als schlecht aus.
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