IHP NachrichtenFreitag 20.Oktober 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spieltags-Vorberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 14 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen und Landesliga Nordrhein-Westfalen.
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Adler MannheimAlavaara verlängert um zwei Jahre (DEL) Die Adler Mannheim und Manager Jan-Axel Alavaara haben die Zusammenarbeit um zwei weitere Jahre bis 2026 verlängert. Seit 2018 übt der 48-jährige Schwede bereits dieses Amt für den aktuellen Tabellenzweiten der PENNY DEL aus, feierte zusammen mit den Adlern 2019 die Meisterschaft. „Axel ist ein absolut verlässlicher Sportsmann. Er hat inzwischen mehrfach sein gutes Auge bei der Auswahl der Spieler unter Beweis gestellt, weiß, welche Charaktere es in einem funktionierenden und erfolgreichen Team braucht und hat eine klare Vorstellung davon, welches Gesicht seine Mannschaft haben soll, welches Gesicht zu den Adlern passt. Zu dieser Saison hatten wir den Kader nochmals stark umgebaut und auch auf den Trainerpositionen einen neuen Ansatz gewählt. Diesen eingeschlagenen Weg wollen wir nun fortsetzen. Gemeinsam mit Axel wollen wir die Adler mit modernem und attraktivem Eishockey zukunftssicher machen und der Eishockeystadt Mannheim nachhaltig besten Sport bieten“, freut sich Geschäftsführer Matthias Binder über die weitere Zusammenarbeit. „Ich freue mich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen. Einerseits für das zukünftige, andererseits aber auch für jenes, das ich in den vergangenen Jahren gespürt habe. Mannheim ist ein großartiger Standort, um erfolgreich im deutschen und auch europäischen Eishockey zu arbeiten. Die Voraussetzungen, die Infrastruktur, der Club mit all seinen Mitarbeitern und die Fans bilden gemeinsam ein starkes Fundament, das in seiner Professionalität und den Möglichkeiten so nur sehr selten zu finden ist“, äußert sich Alavaara selbst zu seiner Verlängerung. Alavaara fand 2018 den Weg zu den Adlern, nachdem er zuvor unter anderem drei Jahre in MODO als Co-Trainer und zwei Jahre als Amateur-Scout der Buffalo Sabres aktiv war. Die PENNY DEL kennt Alavaara noch aus seiner Zeit als aktiver Spieler, von 2008 bis 2011 stand er für Wolfsburg als Verteidiger auf dem Eis.
Eispiraten CrimmitschauEispiraten mit Derby in Dresden und Heimspiel gegen Landshut - Westsachsen mit schweren Aufgaben vor der Brust (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben mit ihrem 4:1-Heimerfolg über Kassel am vergangenen Sonntag auf die Siegerstraße zurückgefunden. Auf diesem Erfolgserlebnis wollen Cheftrainer Jussi Tuores und seine Schützlinge nun aufbauen. Dabei stehen mit dem Auswärtsderby bei den Dresdner Eislöwen (20.10.2023 – 19.30 Uhr) und dem Heimspiel gegen den EV Landshut (22.10.2023 – 17.00 Uhr) zwei schwere Aufgaben vor der Brust. „Der Sieg gegen Kassel hat sehr gutgetan. Alle Jungs sind wieder etwas entspannter und finden auf dem Eis auch wieder ein Lächeln. Die kleine Niederlagenserie zuletzt war schon intensiv“, berichtete Verteidiger Felix Thomas nach der heutigen Eiseinheit im Sahnpark. Gute Vorzeichen, um voller Selbstvertrauen nun in das kommende Punktspielwochenende rein zu starten. „Die Gegner sind in erster Linie egal. Wir konzentrieren uns auf uns und wie wir spielen wollen. Wir sind sicher gut vorbereitet und beide Teams sind schlagbar – Landshut haben wir ja bereits besiegt“, powert der Abwehrmann. Weiter punkten lautet das große Ziel, um sich in der engen Tabellenkonstellation wieder etwas Luft zu verschaffen und vielleicht auch wieder in der Spitzengruppe festzusetzen. Wichtig wird dabei auf jeden Fall der Verbleib von Gregory Kreutzer sowie die Rückkehr von Justin Büsing aus Bremerhaven sein. Besonders erfreulich: Neben dem zuletzt erkälteten Tamás Kánya, stand in dieser Woche auch Stammgoalie Oleg Shilin wieder voll im Teamtraining und könnte so für die kommenden beiden Partien, trotz der zuletzt starken Leistung von Christian Schneider, eine ernsthafte Option sein. Scott Feser wird den Eispiraten weiterhin durch eine Unterkörperverletzung nicht zur Verfügung stehen. In Dresden ebenso nicht dabei ist Ladislav Zikmund, der von der DEL2 für ein Spiel gesperrt wurde und erst gegen Landshut wieder ins Geschehen eingreifen kann. Der morgige Gegner, die Dresdner Eislöwen, haben bislang eine fast identische Saison erlebt, wie auch die Eispiraten. Einer Siegessträhne zu Beginn folgte eine Niederlagenserie mit vier verlorenen Partien in Folge. Ebenso wie die Crimmitschauer, konnten auch die Dresdner am vergangenen Sonntag mit einem Heimerfolg über die Lausitzer Füchse wieder siegen. Die Landeshauptstädter rangieren so mit 18 Zählern, also lediglich einem Punkt mehr als die Westsachsen, auf Platz sechs. Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten in dieser Spielzeit ist also pure Spannung gewiss – auch wenn die jüngere Vergangenheit eher für die Gastgeber spricht. So gilt es für Cheftrainer Jussi Tuores morgen vor allem auch darum, eine elf Spiele andauernde Negativsträhne zu beenden. Der letzte Pflichtspielsieg über die Eislöwen konnte am 13.11.2020 gefeiert werden. Damals sorgte Scott Timmins zwei Sekunden vor dem Ende der Overtime für den 2:1-Heimsieg. Alter Schwede: Auf den vorderen Plätzen der internen Topscorer-Wertung stehen mit Johan Porsberger (3 Tore, 6 Assists), David Rundqvist (2, 7), Simon Karlsson (4, 4) und David Suvanto (2, 4) allesamt die schwedischen Importspieler der Eislöwen, auf welche die Eispiraten unbedingt ein Auge werfen sollten. Zugegeben, das Grundgerüst der Dresdner hat sich nicht wirklich verändert. Dennoch kommt es auch zu einem Wiedersehen. Georgiy Saakyan, in der vergangenen Spielzeit noch per Förderlizenz in Crimmitschau aktiv, stürmt jetzt für die Landeshauptstädter und erzielte in acht Partien einen Treffer und einen Assist. Freuen kann sich das Team der Eispiraten indes auf zahlreiche rot-weiße Anhänger. Gut 400 Fans werden das Auswärtsderby in der JOYNEXT Arena wohl verfolgen und auf den Rängen alles geben, um das Team zu den nächsten wichtigen Punkten zu pushen. Am Sonntag kommt mit dem EV Landshut schließlich ein Gegner in den Sahnpark, der sicher kein unbekannter sein dürfte. Bereits am ersten Spieltag der Saison 2023/24 trafen beide Teams aufeinander. Damals behielten die Eispiraten dank eines knappen 4:3-Erfolges die Oberhand. Seither ging es für den EVL in der Tabelle rauf und runter. Letzte Woche noch auf dem zweiten Platz stehend, findet sich die Truppe von Coach Heiko Vogler aktuell auf dem zehnten Platz wieder. Denn nach drei Siegen über Freiburg, Kaufbeuren und Bietigheim setzte es für die Landshuter zuletzt zwei Niederlagen gegen die Kassel Huskies (4:6) und die Krefeld Pinguine (1:4). Um die positive Heimbilanz weiter auszubauen, müssen die Eispiraten am Sonntag wieder alles in die Waagschale werfen. Denn so inkonstant, wie die Bayern zuletzt auch gespielt haben, so viel Qualität bringt der Aufsteiger von 2019 auch mit. Dabei trägt Tyson McLellan mit einem Tor und zehn Vorlagen aktuell den Goldhelm. Ihm folgen die DEL-erfahrenen Samir Kharboutli (10 Punkte) und David Stieler (9 Punkte). Marco Pfleger, der bislang zwei Mal selbst netzen konnte, gehört ohnehin seit Jahren zu den Top-Spielern der zweiten Liga – ebenso wie Torhüter Jonas Langmann, der vor der Saison aus Bayreuth nach Niederbayern kam. Tickets für das Heimspiel gegen den EV Landshut sind weiterhin online unter www.etix.com sowie am Spieltag direkt an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel gegen den EVL wird selbstverständlich live im kostenpflichtigen Stream auf SpradeTV übertragen. Zudem wird es einen Liveticker auf der Fanseite etconline.de geben.
Selber WölfeDerbyzeit in der NETZSCH-Arena - Die Selber Wölfe erwarten die Eisbären Regensburg und reisen zu den Lausitzer Füchsen (DEL2) Von Spieltag zu Spieltag wird die DEL2 immer spannender. Zwischen den Tabellenplätzen 2 und 13 liegen gerade einmal 6 Punkte. Am Freitag hat der Begriff „Nachbarschaftsduell“ zwischen den Selber Wölfen und den Eisbären Regensburg gleich eine doppelte Bedeutung: Beide Teams eint aktuell nicht nur die räumliche Nähe, sie sind auch punktgleiche Tabellennachbarn auf den Rängen 3 und 4. Die Oberpfälzer haben allerdings schon 1 Spiel mehr absolviert. Am Sonntag gastieren die Wölfe dann in Weißwasser bei den Lausitzer Füchsen, die bislang 1 Punkt weniger auf der Habenseite verbuchen konnten und auf Platz 5 hinter den Porzellanstädtern liegen. Formkurve: Nach fünf Siegen in Serie gab es für die Selber Wölfe am vergangenen Sonntag zuhause gegen den EHC Freiburg einen kleinen Dämpfer. Knapp mit 2:3 unterlagen die Porzellanstädter den Breisgauern, nachdem sie die Anfangsminuten verschlafen hatten und einem frühen 2-Tore-Rückstand hinterherlaufen mussten. Trotz großem Kampf und Anrennen schafften es die Waßmiller-Schützlinge nicht mehr, das kompakte Abwehrbollwerk um einen herausragend haltenden Zabolotny ein drittes Mal zu bezwingen, um zumindest noch die Verlängerung zu erzwingen. Aber so ist es in einer extrem ausgeglichenen Liga: Kleinste Unzulänglichkeiten werden vom Gegner gnadenlos bestraft. Das ist es, was diese Liga aktuell so interessant und unglaublich spannend macht. Und so wurde das Wolfsrudel rechtzeitig vor dem Prestigeduell gegen die Eisbären Regensburg nochmal geerdet und wird sicher wieder vom ersten Bully weg hochkonzentriert zu Werke gehen, um die volle Punkteausbeute im Selber Vorwerk zu behalten. Blickt man auf die Auswärtstabelle, dann grüßen die Selber Wölfe aktuell sowieso von der Tabellenspitze. Und auch am Sonntag in der Lausitz wird das Rudel um Leitwolf Frank Hördler alles daransetzen, das Eis als Sieger zu verlassen. Die Gegner: Einen ausführlichen Gegnercheck finden Sie ab sofort in der aktuellen Folge des offiziellen Selber Wölfe DEL2 Podcast SELBstVERliebt … und Ente (https://open.spotify.com/show/4z3bcZDOC3ibBNAWmrgRBO). Freitagsgegner Eisbären Regensburg ist auch in dieser Saison wieder hervorragend auf der Torhüterposition besetzt. US-Boy Thomas McCollum hat bislang alle Spiele für die Donaustädter bestritten und glänzt mit einer Fangquote von 92,33%. Ebenfalls aus den USA stammt Andrew Yogan, der aktuell mit 6 Toren und 9 Vorlagen punktbester Spieler der Liga ist. Regensburg holte aus ihren letzten 6 Spielen 9 Punkte, Selb im Vergleich dazu derer 14. Bester Scorer der Lausitzer Füchse ist der Finne Roope Mäkitalo mit 5 Toren und 5 Vorlagen. Im Tor wechseln sich mit Nikita Quapp und Jonas Stettmer zwei Förderlizenzspieler von den Eisbären Berlin ab. Ob es zwischen Frank und Eric Hördler wieder zum Vater-Sohn-Duell kommen wird, ist noch offen. Der 19-jährige Stürmer lief in dieser Saison schon viermal für die Eisbären Berlin auf und erzielte dort kürzlich sein erstes DEL-Tor. Die Füchse konnten aus ihren letzten 6 Partien 12 Punkte für sich verbuchen. Lineup: Wölfe-Headcoach Sergej Waßmiller kann weiter auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Ausfälle gibt es nach dem Abschlusstraining am Donnerstag keine zu verzeichnen. Fedor Kolupaylo blickt voraus: Die Niederlage vom vergangenen Sonntag hat Wölfe-Stürmer Fedor Kolupaylo bereits abgehakt: „Nach 5 Siegen in Folge haben wir leider gegen Freiburg das erste Drittel verschlafen, was uns letztendlich das Spiel gekostet hat. Es ist immer schwer, einen Rückstand aufzuholen, weil in dieser Liga jedes Team gewinnen will. Trotzdem haben wir gekämpft und alles gegeben, es hat aber leider nicht gereicht.“ Obwohl es für den 27-Jährigen aktuell persönlich sehr gut läuft, stellt er den Teamerfolg in den Vordergrund: „Ich spiele jetzt mit Egils Kalns und Donat Peter zusammen. Wir sind alles schnelle Spieler, wir sind alle drei hungrig und wollen uns beweisen. In den letzten Spielen haben wir ein paar Tore gemacht, aber letztendlich ist es egal, wer oder welche Reihe die Tore schießt, die Hauptsache ist, dass wir zusammen als Team gewinnen. Das ist das einzige, was für uns zählt.“ Dadurch, dass die Liga diese Saison so ausgeglichen ist, ergeben sich auch für die Spieler besondere Herausforderungen: „Die Teams liegen bezüglich der Punkte alle eng beieinander. Deshalb müssen wir uns auf jedes Spiel akribisch vorbereiten. Wir wissen, dass wir immer alles geben müssen und keine Schwäche zeigen dürfen. Wir müssen in jedem Spiel zu 100% bereit sein, um zu gewinnen.“ Spiele gegen Regensburg sind für den Stürmer etwas ganz besonderes, denn es gibt da eine Vorgeschichte: „Das ist für mich ein besonderes Spiel, denn ich habe die Regensburger schon einmal mit Bayreuth aus einem Finale rausgeworfen und wir sind damals in die DEL2 aufgestiegen. Und Derbys sind sowieso immer geil. Wir sind auf jeden Fall alle heiß und bereit!“ Aber auch am Sonntag in Weißwasser erwartet Fedor Kolupaylo einen harten Kampf: „Das wird auf keinen Fall einfach. Niemand will dir drei Punkte schenken. Auch in Weißwasser müssen wir kämpfen und alles geben, um erfolgreich zu sein.“ Tickets/Liveübertragung: Für das Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg am Freitag (Spielbeginn um 19:30 Uhr) gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk, bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost sowie – falls noch verfügbar - an der Abendkasse. Für die Gästefans aus Regensburg wurde ein eigener Ticketshop eingerichtet. Die Zugangsdaten wurden auf den Kanälen der Eisbären Regensburg kommuniziert. Einlass in die NETZSCH-Arena ist ab 18:00 Uhr. Die Selber Wölfe bitten darum, sich unbedingt Tickets im Vorverkauf zu sichern und aufgrund des zu erwartenden hohen Zuschauerzuspruchs frühzeitig anzureisen. Eine Verschiebung des Spielbeginns aufgrund am Einlass anstehender Zuschauer ist nicht möglich. Zudem werden alle Partien live auf Sprade TV und das Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen (Sonntag, 17:00 Uhr) in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen. Am Freitagabend werden jeweils in den Drittelpausen Stehplatzkarten für Erwachsene für die Auswärtspartie bei den Eispiraten Crimmitschau (Freitag, 27.10.2023 um 20:00 Uhr) zum Preis von 17,50 EUR pro Stück verkauft. Die Verkaufsstelle befindet sich im Gastro-Turm zwischen den Blöcken C und D außen. Andere Ticketkategorien sind online im Ticketshop der Eispiraten erhältlich.
Deggendorfer SCVerfolgerduell in Oberliga Süd: Drittplatzierter DSC empfängt Tabellenvierten Memmingen Indians (OLS) Am Sonntag, den 22.10.2023, kreuzen der Deggendorfer SC und die ECDC Memmingen Indians um 18:45 Uhr in der Festung an der Trat die Schläger. Nach vier Siegen aus sechs Partien kann man bei den Gästen aus dem Allgäu von einem durchaus erfolgreichen Liga-Auftakt sprechen. Einzig gegen den Liga-Primus aus Weiden und den DEL2- Absteiger aus Heilbronn musste man sich - jeweils auswärts - geschlagen geben. Einen bitteren Beigeschmack dürfte jedoch die Verletzung des letztjährigen besten deutschen Scorers der Memminger, Jaroslav Hafenrichter, kurz vor Saisonauftakt gebracht haben. Dieser wird voraussichtlich nach einem operativen Eingriff erst im Dezember wieder ins Training einsteigen können. Mit einem Einsatz vor Januar ist damit nicht zu rechnen. Um diesen Ausfall zu kompensieren, wurde Valentin Busch im September nachverpflichtet. Nach mehreren Stationen in der höchsten deutschen Spielklasse (Wolfsburg, Bietigheim und zuletzt Iserlohn) soll der 25-jährige Erdinger künftig die entstandene Lücke im Line-Up der Memminger schließen. In den Fokus gespielt haben sich bei den Memmingern vor allem der letztjährige Topscorer Matej Pekr (7 Tore, 6 Assists in 6 Partien) und Kontingent-Neuzugang Edgars Homjakovs (3 Tore, 6 Assists in 6 Partien), welcher im Sommer aus Weiden an den Hühnerberg wechselte. Durch namhafte Neuzugänge wie Dennis Fominych, Tobias Meier und Sofiene Bräuner, sowie den bekannten Gesichtern Dominik Meisinger und Marcus Marsall erhofft man sich in der Offensive die nötige Durchschlagskraft, um im Kampf um das Playoff-Heimrecht wieder eine tragende Rolle zu spielen. Unterstützt wird die etablierte Defensive um Christopher Kasten und Linus Svedlund von ebenso erfahrenen Neuzugängen wie Robert Peleikis oder Lubor Pokovic. Auch vom Kooperationspartner Ravensburg aus der DEL2 wurden Spieler wie Tim Gorgenländer oder auch Lukas Bender mit einer Förderlizenz für die Indians ausgestattet. Beim Deggendorfer SC gibt aller Voraussicht nach Benedikt Schopper nach ca. achtwöchiger Ausfallzeit am Wochenende sein Comeback. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen werden die Defensiv-Akteure Ondrej Pozivil, Alex Grossrubatscher und Dennis Balzer. Spielbeginn am Sonntagabend ist um 18:45 Uhr. Die Partie wird auf SpradeTV übertragen.
SC RiesserseeSCR empfängt Lindau am Sonntag um 16 Uhr - Freitag zu Gast beim EC Peiting (OLS) Sechs Spiele, sechs Punkte. Auf den ersten Blick scheint der Saisonstart beim SC Riessersee misslungen zu sein. Auf den zweiten Blick lässt sich feststellen, dass die Weiß-Blauen nach nun insgesamt sechs Wochen gemeinsamen Eistraining und exakt 10 Spielen in ihrer Entwicklung dort stehen, wo ein Großteil der Liga zu Saisonbeginn vor genau sechs Spielen gestanden ist – man könnte sagen, eine reguläre Vorbereitungszeit ist somit abgeschlossen unter der Alpspitze! Die vergangenen Spiele haben gezeigt, dass das Team um Kapitän Simon Mayr die von den Verantwortlichen vor der Saison prognostizierte Geduld und Zeit benötigen wird, um das volle Leistungsvermögen auszuschöpfen. Nach einer weiteren intensiven Trainingswoche warten am kommenden Wochenende zwei Teams in unmittelbarer Reichweite auf die Werdenfelser. Am morgigen Freitag gastiert der SCR beim EC Peiting. Die Pfaffenwinkler rangieren aktuell, nach sechs gespielten Partien, auf Tabellenplatz sechs mit insgesamt 11 Punkten. Nach durchwachsenem Start sicherte sich der ECP am vergangenen Wochenende mit einem 4:3 Overtimesieg daheim gegen Lindau und einem 3:2 Sieg bei den Tölzer Löwen das erste Wochenende mit zwei Siegen, den dritten insgesamt in Folge. Punktbester Spieler der Peitinger ist Sommerneuzugang Brett Ouderkirk. Der Kanadier traf bisher insgesamt drei Mal selbst und legte sieben weitere Tore auf. Am Sonntag empfangen die Weiß-Blauen dann um 16 Uhr den Tabellensiebten, die EV Lindau Islanders. Das Team von Headcoach John Sicinski konnte vergangenen Sonntag zuhause gegen die Höchstadt Alligators nach Penaltyschießen gewinnen. Zuvor setzte es für das Team vom Bodensee drei Niederlagen gegen den EC Peiting, die Blue Devils Weiden und die Tölzer Löwen. Torgefährlichster Spieler beim EVL ist Nicolas Strodel mit fünf Toren und drei Vorlagen – acht Punkte gesamt. Damit hat der Stürmer aktuell genauso viele Punkte wie der punktbeste Spieler auf Seiten des SCR – Robin Soudek. Für den SC Riessersee geht es an diesem Wochenende, neben dringend benötigten Punkten, auch um einen weiteren Schritt in der Entwicklung des Teams: „Wir haben im Sommer betont, dass wir auf unserem Riesserseer Weg Geduld von allen, Offiziellen, dem Team und auch den Fans brauchen werden um erfolgreich zu sein. Die aktuelle Situation ist selbstverständlich für uns alle unbefriedigend, kommt jedoch aufgrund der Umstände und der Vorbereitungszeit nicht komplett unerwartet. Wir haben volles Vertrauen in unser Team und sind von der vorhandenen Qualität zu einhundert Prozent überzeugt. Die einzelnen Bausteine für den Erfolg sind vorhanden, die reguläre Vorbereitungszeit von sechs Wochen ist nun vorüber. Ab sofort gilt es die vielen Bausteine zusammenzufügen um am Ende erfolgreich zu sein.“, erklärt Geschäftsstellenleiter Sebastian Ziener und führt weiter aus: „Die Unterstützung unserer Fans in den ersten Wochen dieser Saison ist überragend. Angefangen bei den verkauften Dauerkarten über die, trotz des Wetters und der sportlichen Leistungen, guten Zuschauerzahlen bis hin zur Stimmung bei unseren Heim – und Auswärtsspielen. Hierfür möchten wir uns bedanken bei unseren treuen Fans die den Weg mit uns mitgehen und den SCR in jeder Situation unterstützen.“ Tickets für das Heimspiel des SC Riessersee gegen die EV Lindau Islanders am kommenden Sonntag, 22.10 um 16 Uhr gibt es im SCR Ticketshop unter bit.ly/scr-ticketshop oder ab 90 Minuten vor Spielbeginn an der Abendkasse. Sowohl das Heimspiel, als auch das Auswärtsspiel am morgigen Freitag um 20:00 Uhr in Peiting wird auch wieder bei SpradeTV übertragen.
Ice Dragons bei den Saale Bulls - Herford zu Gast in Halle (OLN) Der Herforder Eishockey Verein startet mit einem Auswärtsspiel in das nächste Wochenende. In der Freitagsbegegnung sind die Ice Dragons ab 20.00 Uhr zu Gast bei den Saale Bulls Halle. Beim Tabellensiebten wird es darum gehen, die letzten drei Begegnungen vergessen zu machen und mit einer kämpferischen Leistung ein anderes Gesicht zu zeigen. Viel Zeit hatte Interimscoach Miha Zbontar nicht, um sein Team auf das schwierige Spiel einzustellen. Seit Anfang der Woche leitet der 41jährige die Trainingseinheiten, rutschte plötzlich aus dem ruhigeren Nachwuchsbereich in den Mittelpunkt des Geschehens und wird nun alles daransetzen, um den Eisdrachen wieder einen möglichst heißen Atem einzuhauchen. Doch auch wenn mit Sicherheit viele Augen auf den Coach gerichtet sein werden, es geht um die Mannschaft, um wichtige Punkte und darum eine Leistungswende einzuläuten. Egal ob Routinier oder noch junger Spieler, egal ob Fan oder Verantwortlicher – jeder wird sich füreinander einsetzen müssen, um bei den heimstarken Saale Bulls zu bestehen. Die Gastgeber gewannen bislang sämtliche Begegnungen im heimischen Sparkassen-Eisdom, mussten lediglich gegen Leipzig in die Overtime und werden diese Serie nun ausbauen wollen. Doch auch die Ostwestfalen haben in der noch jungen Saison gezeigt, dass eine Menge Potential im Team steckt und dass man sich vor keinem Gegner verstecken braucht, wenn man hochkonzentriert die Spiele angeht und diese Konzentration über die gesamte Spielzeit hält. Für alle, die nicht live vor Ort die Ice Dragons unterstützen, wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.
KSW ICEFIGHTERS TREFFEN AUF SCORPIONS UND EISBÄREN (OLN) Das nächste Wochenende steht vor der Tür und damit auch wieder zwei Spiele für unsere KSW IceFighters Leipzig. Heute Abend geht es im heimischen Eiszirkus Leipzig gegen die Hannover Scorpions und am Sonntag treten unsere Mannen in Hamm bei den Eisbären an. Fehlen werden dabei weiterhin Connor Hannon, André Schietzold und Michael Burns. Roberto Geiseler und Maximilian Schaludek haben dagegen grünes Licht gegeben und werden wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Mit den Hannover Scorpions kommt der amtierende Meister der Oberliga Nord zum ersten Mal in der neuen Saison nach Leipzig. Die Skorpione scheiterten in den letztjährigen Playoffs im Halbfinale und haben sich erneut den Aufstieg in die DEL2 auf die Fahnen geschrieben. Die Meisterschaft und erfolgreiche Playoffs waren, sind und bleiben das erklärte Ziel in der Wedemark. Dafür wurde der ohnehin prominent besetzte Kader von Headcoach Kevin Gaudet noch einmal „aufgehübscht“. Mit Jerry Kuhn konnte man für das Tor den Wunschkandidaten als Nummer Eins verpflichten. Ennio Albrecht und Fabian Gensicke werden klar hinter ihm als Backup gehandelt. In der Verteidigung gelang es mit Zack Dybowski einen Deutsch-Kanadier aus Passau zu holen, wo er in der Oberliga Nord zu den besten Offensivverteidigern gehörte. Der Rest der Defensive blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Im Sturm konnte der „beste Spieler der Oberliga Nord“ Allan McPherson gehalten werden. Dazu wurde noch einmal geklotzt statt gekleckert. Justin Kirsch, Dylan Wruck, Brad Snetsinger und Patrick Pohl heißen die prominenten Neuzugänge, die allesamt ihre hohe Klasse schon mehrfach unter Beweis gestellt haben. Mit zusätzlich Pascal Aquin als zweiten Import, Patrick Klöpper, Christoph Kabitzky, Ralf Rinke, Julian Airich und Louis Trattner sind die Scorpions offensiv definitiv „überqualifiziert“ für die Oberliga. Die dritte Importstelle lassen die Verantwortlichen noch frei, um später noch einmal nachrüsten zu können. Die Stacheltiere stehen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz der Oberliga Nord. Sechster mit nur 4 Punkten weniger als die Scorpions sind die Hammer Eisbären. Die haben sich im Sommer stetig und nachhaltig im Transferkarussell bedient und einen feinen Kader zusammengestellt. Von vielen Insidern werden die Eisbären als ein Geheimfavorit auf weit mehr als die Pre-Playoffs geschätzt. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit den ehemaligen Eiskämpfer Gianluca Balla und Moritz Israel. Der neue Headcoach Casey Fratkin kann sich dabei auf eine homogene Mannschaft verlassen, die in jedem Spiel das vorgegebene System und die Philosophie umsetzt. Das Fehlen von Top-Torjäger Christopher Schutz wird derzeit dadurch kompensiert, dass die Last des Toreschießens in der Eisbärenmannschaft auf viele Schultern verteilt wird. Marius Demmler, Thomas Zuravlev, Artur Tegkaev, Gianluca Balla, Daniel Reichert und Benjamin Evanish haben jeweils mehr als drei Tore erzielt. Im Vergleich dazu haben wir bei den IceFighters nur einen Spieler, dem das bisher gelungen ist. Es gilt also gerade in der Offensive mehr Durchschlagskraft zu entwickeln. Die Defensive sah in den letzten Spielen schon wieder deutlich stabiler aus, wird aber an diesem Wochenende extrem gefordert sein. Headcoach Frank Fischöder fordert eine “kompakte Mannschaftsleistung, um an diesem Wochenende Zählbares herauszuholen.“ Tickets für das heutige Heimspiel um 20 Uhr findet ihr hier. Und die Scorpions reisen heute nicht alleine an – sie bringen ihr Maskottchen Scorpi mit, der heute zusammen mit Thor seine Runden im Eiszirkus drehen wird. Auch die neue Ausgabe des Thorjägers gibt es heute wieder zu erwerben! In der heutigen Ausgabe findet ihr den heutigen Gegner Hannover Scorpions ausführlich vorgestellt, das Portait unseren Neuzugang Maximilian Schaludek und die Vorstellung des neuen Fanbeauftragten. Außerdem blicken unsere Sprade-Kommentatoren Kevin Jahn und Steve Denner in ihrer Rubrik „Klugschießer“ auf die Oberliga Süd. Der Thorjäger ist im Eingangsbereich für 1,- Euro erhältlich.
Rostock PiranhasMit Rückenwind nach Tilburg (OLN) Ein starker Herbstwind soll die weiteste Auswärtsfahrt unserer Piranhas nicht behindern. Das Ziel heißt Tilburg. Die Tilburg Trappers sind in dieser Partie die absoluten Favoriten. Erst zwei Mal konnten die Rostocker die Niederländer in den vorherigen Saisons besiegen. Schon 26 Mal kreuzten die Gegner die Schläger. Der Gastgeber nahm im Kader kaum Veränderungen vor. Eine Neuverpflichtung sticht heraus : der Kanadier Grucel Branden steht mittlerweile auf Platz Eins der Scorerliste der Oberliga Nord. Ebenso gefährlich der Stürmer Max Hermens. Nach acht Spielen belegen die Tilburger den vierten Platz. Am vergangenen Sonntag gab es eine Niederlage gegen die Thüringer Black Dragons Erfurt. Die Partie startet um 20.00 Uhr. Am Sonntag gibt es zur „ Futterzeit“ ein Treffen mit den Hannover Indians. Diese stehen mit 14 Punkten nach acht Spielen auf dem fünften Platz. Die Rostocker Fans kennen das Team bereits aus der Vorbereitungsphase. Beide Spiele konnten die Niedersachsen für sich entscheiden. Die Gäste absolvierten schon am vergangenen Sonntag ein Spiel im Gedenken an ihren verstorbenen Torwart Jan Dalgic, dessen Tod die Eishockeywelt erschütterte. Natürlich waren auch die Rostocker Fans erschüttert, hütete Jan doch in der Saison 2018/ 19 das Rostocker Tor. Gefährlichster Stürmer des Gegners ist Dante Salituro. Puckdrop ist um 19.00 Uhr in der Eishalle Rostock. Die Piranhas stehen nach einem erneuten punktelosen Wochenende jetzt auf dem zehnten Platz. Die Abstände zu vorderen Plätzen sind minimal. Gleich drei Teams haben acht Punkte auf dem Konto. An diesem Wochenende Punkte zu holen, wird auf jeden Fall ein schwieriges Unterfangen.
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Amberg Wild LionsIm ersten Heimspiel einen Sieg und viele Zuschauer - ERSC Amberg erwartet Ulmer Devils / Sonntag in Klostersee (BYL) Der ERSC Amberg ist nach einer starken Vorstellung mit einem 6:1-Erfolg bei den Buchloe Pirates in die Eishockey-Bayernliga gestartet. Dabei zeigte sich die Truppe von Coach Dirk Salinger vor allem sehr effektiv. An diesem Wochenende warten zwei Aufgaben mit unterschiedlichen Voraussetzungen auf die Wild Lions. Am Freitag, 20 Uhr, ist der VfE Ulm/Neu-Ulm zu Gast im Stadion am Schanzl, wo der sportliche Leiter Chris Spanger „einen Sieg vor vielen Zuschauern“ erhofft, am Sonntag reisen die Amberger zum EHC Klostersee. Die Devils aus Ulm kassierten zuletzt im offiziellen Auftaktspiel der Liga in heimischer Halle eine deutliche 4:11-Klatsche gegen den Vorjahresmeister aus Königsbrunn. Da war es nur ein schwacher Trost, dass 1.250 Zuschauer zumindest für eine gute Abendkasse sorgten, denn sportlich bestand zu keiner Phase eine Chance, das Punktekonto zu füllen. Bei dem Team von Coach Martin Jainz lief kaum etwas positiv zusammen und drei Gegentore mussten die Devils sogar in eigener Überzahl hinnehmen. Ein Grund dafür war möglicherweise, dass mit Simon Klingler und Martin Podesva zwei wichtige Angreifer fehlten. So war Topstürmer Dominik Synek quasi auf sich alleine gestellt. Zusammen mit Podesva hatte Synek den ERSC in der Vorsaison durchaus vor Probleme gestellt, da verloren die Devils in Amberg nur knapp mit 1:2 und gewannen ihr Heimspiel mit 5:3 gegen die Löwen – ein Aspekt aus dem die Ulmer Optimismus ziehen können. Am Sonntag scheint die Aufgabe für die Amberger zumindest auf dem Papier ungleich schwieriger, denn da steht das Auswärtsspiel beim letztjährigen Oberligisten EHC Klostersee auf dem Programm. Beginn in der Eissporthalle Grafing ist um 17.30 Uhr. Der EHC zeigte schon in seinem Auftakt am letzten Sonntag, dass er in dieser Spielzeit zum engeren Favoritenkreis der Bayernliga gehören sollte. Den Vergleich mit dem zweiten Oberligaabsteiger aus Landsberg gewannen die Grafinger nach 15 Sekunden der Overtime mit 5:4, obwohl sie zu Beginn des Schlussdrittels vor 600 Zuschauern noch mit 1:4 in Rückstand gelegen hatten. Als Matchwinner konnte sich dabei Angreifer Kevin Walz feiern lassen, der zu vier Treffern die Vorarbeit leistete. Auf jeden Fall sprechen Ergebnis und Spielverlauf für einen starken Willen und Charakter im EHC-Team, das ausgeglichen stark besetzt ist. Für Klostersee steht bereits am Freitag ein weiteres Topspiel auf dem Plan, denn da geht die Reise zu den hoch gehandelten Erding Gladiators. Dem ERSC Amberg wurde nach seinem Erfolg in Buchloe neben hoher Effektivität auch ein sehr cleveres Auftreten bestätigt. Die Teamleistung unterstreichen sechs unterschiedliche Torschützen und eine starke Vorstellung in der Defensive, wo man trotz mehrfacher Dezimierungen keinen Gegentreffer in Unterzahl hinnehmen musste. Garanten hierfür waren ein gewohnt starker Timon Bätge im Tor und taktische Disziplin bei dessen Vorderleuten. Da zeigte sich auch Dirk Salinger zufrieden: „Wir haben klare Vorstellungen, wie wir spielen wollen und sind auf dem richtigen Weg. Wir müssen uns aber auch wegen der Neuzugänge noch weiter finden“, so der Coach.
Zuerst das Derby und dann zu den Devils (BYL) Gleich das erste Heimspiel – das Derby. Die EA Schongau empfängt die Miners aus Peißenberg und erwartet gleich einmal eine „volle Hütte“. Während die EAS zum Saisonauftakt noch Abstimmungsprobleme offerierte, präsentierten sich die Gäste aus Peißenberg gleich einmal gewohnt torhungrig. Beim 8 : 3 Auftakterfolg über Geretsried wurden diese in den ersten Minuten regelrecht überfahren, so dass die Partie nach 15 Minuten eigentlich schon entschieden war.. Diese Tormaschine mit guten Scorern in allen Reihen erst gar nicht ins Rollen kommen zu lassen, wird das primäre Ziel der Mammuts sein, um dann auch der eigenen Offensive mehr Durchschlagskraft verleihen. Daran wurde diese Woche intensiv trainiert. Denn noch merkt man den Mammuts den zeitlichen Rückstand auf andere Teams an, die schon länger auf dem Eis sind. Auch der personelle Umbruch mit jungen Spielern braucht noch Einspielzeit, da ist ein Team wie z. B. die Miners, die im Wesentlichen schon lange eingespielt sind, im Vorteil. Ähnliche Probleme hatte Sonntags-Gastgeber Ulm. Auch die Devils bekamen im heimischen Stadion relativ spät eigenes Eis und mussten 12 Neuzugänge im Kader integrieren. Zum Auftakt beim Eröffnungsspiel der Bayernliga gegen Vorjahrsmeister Königsbrunn mussten die Devils eine herbe Heimniederlage verkraften. Dabei ist das Überraschungsteam der letzten Saison auf eigenem Eis eigentlich eine Macht. Besonders die Paradereihe um Spielmacher Martin Podesva – der beim Auftakt schmerzlich vermisst wurde - und Torjäger Dominik Synek benötigt ständige Aufmerksamkeit. Bei der EA Schongau hat man auf dem verletzungsbedingten Ausfalle von Goalie Daniel Blankenburg reagiert und in letzter Minute vor dem Transferschluss noch den jungen Torhüter Xaver Nagel vom SC Riessersee verpflichtet. Weiterhin verzichten muss die EAS aber auf einen ihrer wenigen Routiniers in der Abwehr - Leo Zink wird auch dieses Wochenende noch nicht ins Spielgeschehen eingreifen können. Ansonsten sollte EAS-Trainer Stefan Roth auf das gesamte Team zurückgreifen können.
Jetzt geht’s los! Punktspielesaison für EHC Waldkraiburg wird eröffnet (BLL) Es ist endlich so weit, jetzt geht es um Punkte, es geht um Kampf, es geht darum diese eine Schlägerspitze vor dem Gegner am Puck zu sein. Der EHC Waldkraiburg startet die Punkterunde in der Eishockey Landesliga Gruppe B 2023/2024 und kann auf ordentliche Ergebnisse aus den Vorbereitungsspielen zurückgreifen. Mit fast dauerhaft dezimierter Mannschaft sei es aus Krankheit- oder Verletzungsgründen, gewann man alle Spiele gegen Gegner aus der gleichen Liga. Interessanter waren aber jene Spiele gegen Vorbereitungspartner aus der Bayernliga, hier lieferten die Löwen stets hervorragende Leistungen ab und zeigten, dass sie gegen Erding, Miesbach oder den EHC Klostersee lange Zeit ebenbürtig waren. Nebenbei gewannen all diese drei Vereine ihre jeweiligen Auftaktspiele in der eine Woche früher startenden Bayernliga. Am Freitag geht es für die Löwen in das rund 300 Kilometer entfernte Bayreuth. In der Richard-Wagner-Stadt treffen die Spieler von Coach Jürgen Lederer um 20:00 Uhr auf den EHC Bayreuth „Tigers“. Da hier Verwechslungsgefahr besteht, muss dazu gesagt werden, dass es sich hier nicht um die „Bayreuth Tigers“ aus der Oberliga-Süd handelt. jene Tigers haben bereits ein Spiel hinter sich gebracht, durften sie doch in Waldkirchen gegen die „Karoli Crocodiles“ die Saison eröffnen und mit einem 5:7 Auswärts- und Auftaktsieg im Gepäck wieder den Heimweg antreten. Auffälligster Spieler auf Bayreuther Seite war an diesem Abend Andreas Geigenmüller. Der in Pegnitz geborene Flügelspieler, der mit den Bayreuth Tigers sogar zwei Jahre DEL2-Erfahrung sammelte und dort beachtliche 74 Punkte sammeln konnte, traf an diesem Abend gleich viermal. An jedem der Geigenmüller-Tore beteiligt war sein nicht minder begabter Flügelkollege Florian Lüsch. Dieser kam in der Sommerpause von den Lindau Islanders aus der Oberliga, wo er in der abgelaufenen Spielzeit 33 Punkte sammeln konnte. Auch Lüsch bringt Erfahrung aus der DEL2 mit. So verdiente er zwei Jahre bei den Lausitzer Füchsen und zwei Jahre lang bei den Dresdner Eislöwen seine Semmeln. Keinesfalls darf man sich demnach von dem letztjährigen 9. Platz der Bayreuther blenden lassen, wenn. Mit solch starken Spielern in ihren Reihen muss der EHC Waldkraiburg sich volle 60 Minuten vor den Tigers in Acht nehmen. Wie jede Auswärtspartie in der Landesliga Gruppe B wird dieses Spiel nicht übertragen und kann entsprechend nur Live vor Ort angesehen werden. Dies gilt selbstverständlich nicht für das Spiel am kommenden Sonntag. Da empfangen die Löwen um 17:15 Uhr die „Hawks“ aus Haßfurt in der eigenen Halle und das Sprade.tv-Team wird, ebenso wie das Team auf dem Eis bereit sein. Dass die Mannschaft dem eigenen Publikum ansehnliches Eishockey präsentieren möchte, war in der Vorbereitung schon eindrucksvoll zu sehen, nun möchten die Spieler um Kapitän Nico Vogl auch mit den eigenen Fans drei Punkte feiern können. Auch hier stehen diesem Vorhaben 60 Spielminuten gegen einen motivierten Gegner im Wege. Der letztjährige Landesliga Play-Off-Finalist Haßfurt, der sich erst im letzten Spiel der Fünferserie gegen den späteren Aufsteiger Dingolfing geschlagen geben musste, gehört auch dieses Jahr klar wieder zum Favoritenkreis in der Liga. Auch wird dieses Spiel ein frühes Wiedersehen von Daniel Hora, der bekanntlich in der Sommerpause zum EHC Waldkraiburg wechselte und seinen alten Weggefährten aus Haßfurt. Zwar kann man sich sicher sein, dass Hora seinem alten Verein fehlt, doch holten sich die „Hawks“ mit den Akers-Brüdern und Verteidiger Jona Schneider, gleich dreifach Verstärkung aus Schweinfurt und somit aus der Bayernliga. Mit Spannung und diesem besonderen Kribbeln zu Saisonstart darf man also auf den EHC Waldkraiburg blicken. Karten für das Spiel am Sonntag bietet der Verein online oder an der Tageskasse an.
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Ratinger Ice AliensSonntag Derby gegen Neuss! (RLW) Nur ein Spiel müssen die Ratinger Ice Aliens in der Regionalliga NRW am Wochenende bestreiten. Gegner ist am Sonntag, den 22.10.2023, im Heimspiel am Sandbach um 18:00 Uhr der Neusser EV. In dieser Woche gab es einen Trainerwechsel bei den Neussern. Marco Piwonski steht nicht mehr hinter der Bande, an seine Stelle treten Carsten Ackers und Sebastian Geisler, sie haben das Team auch schon in der letzten Saison trainiert. Mit Leon Brunet vom EV Duisburg im Tor sowie den ehemaligen Ratingern Vincent Robach und Jonathan Galke haben die Gäste etablierte Kräfte in ihren Reihen, ebenso können sie durch eine Kooperation mit dem Oberligisten Moskitos Essen bei Bedarf zwei Spieler aus deren Kader einsetzen. Das erste Saisonspiel gewannen die Neusser beim EHC Troisdorf mit 4:0, für einen weiteren Heimsieg der Ice Aliens ist also höchste Konzentration notwendig. Malte Hodi hat einen Schuss auf den Knöchel bekommen und fällt nach MRT-Untersuchung auf längere, unbestimmte Zeit aus. Cheftrainer Frank Gentges dazu: "Das ist ein weiterer, herber personeller Rückschlag. Malte gehörte letzte Saison zu unseren Top-3 Spielern." Diese Woche waren mehrere Spieler erkrankt und konnten nicht trainieren, es bleibt abzuwarten, wer Sonntag spielfähig ist. - Es sieht danach aus, dass ab dem Wochenende drei junge Duisburger Spieler mit Förderlizenz für die Ice Aliens spielberechtigt sind. Cheftrainer Frank Gentges zu den Personalien: "Wir haben mehrfach erwähnt, dass unser Kader mit aktuell gerade mal 18 spielfähigen Spielern allein schon quantitativ zu dünn besetzt ist, deswegen sind wir auch durchgehend auf der Suche nach entsprechenden Spielern. Diese Woche hatten wir drei junge Duisburger Spieler im Try-Out, die einen guten Eindruck hinterlassen haben. Ich hoffe, dass wir uns da mit Duisburg einigen können. Wie weit sie uns dann zur Verfügung stehen, werde ich dann immer punktuell mit Füchse Cheftrainer Christoph Schubert absprechen. Andererseits hat diese Woche auch ein junger Spieler von uns bei den Füchsen mittrainiert. Ihn wird das Training in der Oberliga natürlich weiter bringen." Auch vor dem kommenden Gegner Neuss warnt er eindringlich: "Wir spielen gegen eine Mannschaft, die im letzten Spiel auswärts 4:0 gewonnen hat, da müssen wir hoch fokussiert sein."
Kobras empfangen die Grefrath Phoenix (LLW) Mit den Grefrath Phoenix empfangen die Dinslakener Giftschlangen eine der Top – Mannschaften der diesjährigen Landesliga NRW. Zwar hat man es in der letzten Spielzeit in der Hauptrunde nur bis auf Platz 5 und in den Playoffs bis ins Viertelfinale geschafft, doch in der Sommerpause hat man sich gutverstärken können. Dabei profitieren die Linksrheinischen von der Tatsache, dass der benachbarte Krefelder EV seine Zweitvertretung aus der Oberliga zurückgezogen hat und in erster Linie den DNL – Nachwuchs auf die DEL vorbereiten will. So sind in diesem Zuge gleich 6 Akteure an die Niers gekommen, die in der letzten Saison noch das Trikot des KEV getragen hatten; sei es bei den Senioren oder in der U20. Der Kader unserer Gäste ist prall gefüllt und Trainer Joschua Schmitz wird oft die Qual der Wahl haben. 3 Goalies, 10 Verteidiger und 17 Stürmer brennen darauf, im Spiel eingesetzt zu werden. Kobras – Coach Jörg Böhme hat großen Respekt vor dem Sonntags – Gegner, weiß aber, worauf es ankommt, will man den Linksrheinischen ein Beinchen stellen: “Für mich gehört Grefrath, Bergkamen und Moers zu den Top 3 unserer Liga. In dieser Partie wird es insbesondere auf unsere Defensivarbeit und unserer Disziplin ankommen. In ihrer ersten Begegnung haben die Grefrather die Zweitvertretung des Herner EV mit 11:0 vom Eis gefegt. Von den 11 Treffern waren allein 5 Überzahltore. Wir müssen also die Strafbank meiden wie der Teufel das Weihwasser und dennoch über Kampf dem Druck der Gäste standhalten. Das ist ein schmaler Grat und wird sehr schwer“, gibt Böhme einen Ausblick auf diese Begegnung. Für langjährige Dinslakener Fans wird es ein Wiedersehen mit dem ein oder anderen „Ex“ geben, denn mit Stefan Bronischewski, Julius Krölls, Andreas Bergmann und Sven Schiefner tragen vier aktuelle Spieler das Grefrather Trikot, die früher einmal für die Kobras ihre Schlittschuhe schnürten. Die Personalsituation bei den Gastgebern ist nahezu unverändert, am meisten schmerzt natürlich das Fehlen der Langzeitverletzten Pleger, Gorski, Wabinski, Kuik und Bedei. Deshalb schaut man sich bei den Kobras gerade nochmals auf dem Transfermarkt um, was natürlich während einer laufenden Saison nicht so ganz einfach ist. Einmal ist man allerdings bereits fündig geworden. Die Dinslakener freuen sich besonders, dass man eine ehemalige Kobra aus der Regionalligamannschaft, die auch noch gebürtiger Dinslakener ist, wieder zurück ins Schlangennest holen konnten: Maurice Musga. „Wie einige andere meiner Mannschaftskollegen kann auch ich aus beruflichen und privaten Gründen nicht bei allen Spielen der Saison die Schlangenhaut überstreifen. Doch wenn ich auf dem Eis bin, werde ich alles dafür geben, um die Mannschaft zu unterstützen“, so der 31 – jährige Stürmer. Ob dies die letzte Verpflichtung war, wird die Zukunft zeigen. Die Partie gegen Topfavorit Grefrath startet in der Schlangengrube am Sonntag, den 22.10.2023, wie gewöhnlich an einem Sonntagabend, um 19:00 Uhr.
Bären NeuwiedEHC will schnellstmöglich Boden gutmachen (RLP) Heimspiel gegen den starken Tabellenzweiten Snackpoint Eaters Limburg-Geleen am Freitag ab 20 Uhr im Icehouse, Derby gegen die EG Diez-Limburg am Sonntag ab 18.30 Uhr am Diezer Heckenweg – Neuwieder Eishockey-Herz, was willst du? „Am besten natürlich zwei Siege für uns“, antwortet Carsten Billigmann. Der Manager des EHC Neuwied weiß, dass sich vor den Bären zwei hohe Hürden auftürmen, die trotzdem bewältig werden sollen. Trotz der großen Qualität der beiden Gegner und trotz des ernüchternden Saisonstarts des EHC. „Wir müssen so schnell wie möglich zusehen, dass wir uns in der Tabelle nach oben verbessern und in Richtung der Play-off-Plätze schieben. Noch sind die Punktabstände gering. Diese Chance müssen wir nutzen“, so Billigmann, der aber auch weiß, der erhoffte Kletterkurs im BeNe League Cup schneller vollzogen werden kann als in der Regionalliga: „Natürlich sind die Gegner stärker und es ist deutlich schwieriger, Spiele für sich zu entscheiden, aber die bisherige Saison zeigt auch, dass jeder jeden schlagen kann.“ Eine weitere Trainingswoche ist seit der Heimniederlage gegen die Unis Flyers Heerenveen und dem wenig aussagekräftigen 27:0-Sieg im „act.VERTISE RLP-Pokal“, dem Pokalwettbewerb des Rheinland-Pfälzischen Eis- und Rollsportverbandes, gegen die Eifel-Mosel Bären Bitburg vergangen. Gegen den Hessenligisten schossen sich die Neuwieder den angestauten Frust von der Seele. Brachte das neues Selbstvertrauen für die Spiele gegen Limburg-Geleen und Diez-Limburg? Beim EHC muss Torhüter Jan Guryca verletzungsbedingt weiter passen, sodass erneut Tjaard Jansen zwischen den Pfosten stehen wird. Auf Neuwieds Hintermannschaft wird sowohl gegen die Eaters als auch gegen die Raketen harte Arbeit warten. Beide Mannschaften haben im bisherigen Saisonverlauf im Schnitt mehr als fünf Tore pro Partie erzielt, was sich auch auf die Scorerliste auswirkt. Vier Spieler der Niederländer und zwei aus Reihen der EGDL stehen hinter unter den Top-Zehn. „Wir haben im Pokalspiel gegen Diez-Limburg kämpferisch eine ordentliche Leistung gezeigt und gesehen, dass wir mithalten können. Das müssen wir am Wochenende in beiden Partien abrufen. Dann traue ich uns auf jeden Fall auch Punkte zu“, so Manager Billigmann.
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