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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 7.Oktober 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 15 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären bezwingen die Kölner Haie im Spitzenspiel

(DEL)  Die Eisbären Berlin haben das Spitzenspiel des achten DEL-Spieltags gewonnen. Die Berliner setzten am Freitagabend bei den Kölner Haien mit 5:2 durch. Dem Hauptstadtclub gelang somit der dritte Sieg in Serie. Durch diesen Erfolg kletterten die Eisbären auf den zweiten Tabellenplatz.
Zach Boychuk (7.) brachte den Hauptstadtclub im Startdrittel in Führung. Diesen Vorsprung bauten Ty Ronning (28.), erneut Boychuk (33.) sowie Leo Pföderl (38./PP1) im Powerplay im Mittelabschnitt aus. Da Jake Hildebrand mehrere vielversprechende Chancen der Kölner vereitelte, ging es mit der 4:0-Führung der Gäste in die zweite Drittelpause. Im Schlussabschnitt konnten die Gastgeber zunächst durch Frederik Storm (45.) und Jason Bast (47.) verkürzen. Nachdem Hildebrand abermals einige gute Abschlussmöglichkeiten der Haie zunichtemachte, sorgte Patrice Cormier (60./EN) in der letzten Spielminute mit seinem Treffer ins leere Kölner Tor für den 5:2-Endstand. Mit nun 385 Scorerpunkten verbesserte sich Marcel Noebels auf Platz fünf der All-Time-Scorerliste des Hauptstadtclubs.
Die Eisbären Berlin bestreiten ihr nächstes Spiel am Sonntag, den 8. Oktober. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Grizzlys Wolfsburg. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Es war ein sehr hartes Spiel. Ich bin mit unserem Start in die Partie zufrieden. Wir waren schnell und gut im Forecheck. Während der Partie wechselte das Momentum immer wieder die Seiten. Im Mitteldrittel waren wir etwas im Rückwärtsgang, wir konnten aber in wichtigen Momenten Kapital aus unseren Chancen schlagen. Im Schlussdrittel haben wir dann ein wenig Nerven gezeigt, Köln hat da einen sehr guten Job gemacht. Jake Hildebrand war zur Stelle als wir ihn gebraucht haben.“      
Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir sind sehr glücklich über die drei Punkte. Im Großen und Ganzen haben wir eine gute Partie abgeliefert. Die ersten beiden Drittel war es ein sehr gutes Auswärtsspiel von uns. Im Schlussabschnitt haben wir es unnötig spannend gemacht. Wir sind leider ein bisschen vom Gaspedal und nicht mehr so aggressiv draufgegangen. Das können wir in Zukunft besser machen. Jake Hildebrand hat heute wieder stark gehalten.“ 
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  22:36 Uhr
Bericht:     EHCB
Autor:     meb


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
3:6! Eispiraten müssen sich Rosenheim beugen - Westsachsen ohne Punkte am Mangfall

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihre heutige Auswärtspartie bei den Starbulls Rosenheim mit 3:6 verloren. Die Westsachsen, die frühzeitig mit 2:0 in Führung gehen konnte, bleiben somit zum zweiten Mal in Folge ohne Punktgewinn und rutschen so auf den vierten Tabellenplatz in der DEL2 ab. Am Sonntag steht das nächste Heimspiel für die Eispiraten gegen die Krefeld Pinguine an (08.10.2023 – 17.00 Uhr).
Jussi Tuores, der weiterhin auf die verletzten Scott Feser und Oleg Shilin verzichten musste, sah einen guten Auftakt seines Teams. Hayden Verbeek verpasste kurz nach dem Start die schnelle Führung. Die Eispiraten überstanden folglich eine Unterzahl und konnten mit Ablauf dieser auch den Torreigen dieser Partie eröffnen. In einem gut vorgetragenen Konter legte Vinny Saponari quer, Verteidiger Max Balinson erzielte mit seinem vierten Saisontreffer schließlich das 1:0 (6.). Auch der zweite Treffer der spielstarken Crimmitschauer sollte nicht lange auf sich warten. Sören Sturms Schlenzer von der blauen Linie landete etwas überraschend im Winkel des Rosenheimer Gehäuses, Goalie Christopher Kolarz blieb dabei ohne Sicht – 2:0 (9.).
Die heimstarken Rosenheimer bewiesen allerdings Comeback-Qualitäten. Kevin Handschuh blieb nach 13 Minuten eiskalt und schloss in einer unübersichtlichen Situation vor Christian Schneider zum 1:2 ab. Thomas Reichel verpasste kurz darauf die große Möglichkeit, auf 3:1 zu erhöhen. Er scheiterte völlig frei vor Christopher Kolarz. Dies sollte sich rächen. Norman Hauner beförderte die Scheibe aus spitzem Winkel ins Kreuzeck uns stellte in der 20. Minute auf 2:2.
Die Starbulls übernahmen nun nach und nach auch die optische Überlegenheit in diesem Spiel. Die Mannschaft von Jussi Tuores fand zu selten Wege, in das Drittel der Oberbayern einzudringen und sich gefährliche Aktionen zu erspielen. Die Starbulls präsentierten sich dagegen auch in numerischer Überzahl konsequent. Bastian Eckl war es, der nach 30 gespielten Minuten einfach mal abzog und Christian Schneider, dem die Sicht von mehreren Mit- und Gegenspielern versperrt war, zum 2:3 überwand.
Die Crimmitschauer rannten nun einem Rückstand hinterher und setzten gerade zum Beginn des letzten Drittels alles daran, den Spielstand zu egalisieren. Dabei boten sich den Gastgebern immer wieder Räume. Reid Duke wusste dies nach 47 Minuten zu nutzen und erhöhte für die Rosenheimer weiter – 2:4. Einmal mehr in Unterzahl mussten die Westsachsen dann den nächsten Gegentreffer hinnehmen. Wieder war es Reid Duke, der nach einer sehenswerten Passstafette zum 2:5 abschloss (51.). Jussi Tuores zog nun alle Register und schickte für Christian Schneider einen sechsten Feldspieler auf das Eis. Und im Powerplay sollte tatsächlich noch ein Crimmitschauer Treffer fallen. Henri Kanninens Hereingabe ließ der gebürtige Rosenheimer Thomas Reichel gekonnt abtropfen und überwand Christopher Kolarz so zum 3:5 (56.). An der Punkteverteilung sollte dies allerdings nichts mehr ändern. Manuel Strodel erzielte nach 59 Minuten den Empty-Net-Treffer zum 3:6 und sorgte so für den Endstand und enttäuschte Gesichter bei den Spielern und zahlreich mitgereisten Fans auf Seiten der Eispiraten.
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  22:47 Uhr
Bericht:     EC
Autor:     af


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Keine Punkte gegen Freiburg

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen sind am Freitagabend zum zweiten Mal in dieser Saison leer ausgegangen. Im Heimspiel gegen den EHC Freiburg mussten sich die Dresdner vor 2.244 Zuschauern mit 2:3 geschlagen geben. Sonntagabend geht es mit dem Auswärtsspiel in Selb weiter.
Die Eislöwen starteten gut und druckvoll in die Partie, wollten die vermeintlich müden Beine der Freiburger nach der langen Busfahrt nutzen. Aber die Gäste hielten gut dagegen. In Überzahl hatte Johan Porsberger die beste Chance. Sein Direktschuss landete an der Oberkante der Latte. Als die Strafe von Jesse Roach gerade abgelaufen war, startete Freiburg einen Gegenangriff. Am Ende war es Jesse Roach, der zur Gästeführung treffen konnte.
Im zweiten Drittel spielten die Dresdner erneut in Überzahl, verpassten aber den Ausgleich. Nach einem genialen Pass von Kapitän David Suvanto gelang das 1:1 aber doch. Niklas Postel stand am langen Pfosten blank, bekam den langen Querpass von Suvanto und netzte zum Ausgleich ein (27.). Vier Minuten später jubelten die Eislöwen erneut. Bei doppelter Überzahl schob Tomas Andres den Puck aus Nahdistanz über die Linie. Lange hielt die Freude aber nicht. Als Lukas Koziol auf der Strafbank saß, konnte erneut Jesse Roach treffen. Er fälschte einen scharfen Pass von Pokorny unhaltbar für Schwendener ab (34.). Dass es beim 2:2 nach 40 Minuten blieb, war aus Dresdner Sicht glücklich, denn Nick Master und Parker Bowles vergaben einen Zwei auf Null Konter.
Im Schlussabschnitt konnten die Eislöwen weiter nicht mehr den nötigen Druck aufbauen, blieben im Passspiel und Abschluss zu ungenau. So war es der Mann des Abends, der dem Spiel noch einmal seinen Stempel aufdrückte. Mit seinem dritten Treffer des Abends entschied Jesse Roach die Partie für den EHC Freiburg (55.).
Corey Neilson, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich bin enttäuscht. Unser Spiel lebt vom Forecheck, haben aber die Scheibe nicht tief genug gespielt und dadurch auch den Willen zum Forecheck vermissen lassen. Das erste Tor fällt nach einem unnötigen Puckverlust. Wir hatten sehr viel Puckbesitz und haben uns auch ordentlich bewegt, aber der finale Pass oder wirklich zwingende Abschluss kam nicht. Freiburg hat es stark gemacht, das haben sie beim dritten Tor gezeigt und sie hatten einen guten Torhüter. Bei uns hat es an zu vielen Stellen heute nicht gepasst. Wir erwarten mehr von uns, vor allem in der eigenen Zone. Da haben wir zwar nicht viel Zeit verbracht heute, aber es war trotzdem nicht gut genug. Diese Abstimmungsfehler waren ein bisschen ein Rückfall in die Vorbereitung. Es war am Ende nicht gut genug. Wir müssen das abhaken und zurück zu den Basics und es am Sonntag in Selb besser machen.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  22:43 Uhr
Bericht:     ESCD
Autor:     ka


kasselhuskiesKassel Huskies
Starke Defensive sichert vierten Sieg in Folge

(DEL2)  Die Kassel Huskies gewinnen das zweite Auswärtsspiel innerhalb von 4 Tagen. Mit eine knappen 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) bezwingt das Team von Trainer Bo Subr die Ravensburg Towerstars und bleibt somit an der Tabellenspitze.
Bei den Kasselern ist Brandon Maxwell nicht im Aufgebot, für ihn steht Kristian Hufsky im Tor, Philipp Maurer nimmt auf der Bank Platz. Mit Kapitän Jake Weidner und Tomas Sykora begrüßt Trainer Bo Subr hingegen zwei Akteure zurück im Kader. Die erste Chance der Partie haben die Gäste aus Nordhessen, über Faber und Lowry kommt die Scheibe vor das Ravensburger Tor. Die Huskies agieren zu Beginn feldüberlegen, aber zunächst ohne große Gelegenheiten. Tristan Keck hat eine gute Schusschance – für Ilya Sharipov aber noch keine Schwierigkeit. Im ersten Powerplay kommen die Gäste dann erneut durch Tristan Keck gefährlich vor das Tor, doch der flinke Stürmer kann seine Doppelchance nicht nutzen. Dann ist aus Kasseler Sicht erstmals richtig Vorsicht geboten, denn auch die Towerstars haben nun ein Überzahlspiel und bislang mit knapp über 41 Prozent die beste Effektivität vorzuweisen. Der nordhessische Defensivverbund löst dies jedoch souverän, ehe kurz vor Drittelende Matt Alfaro die beste Chance der Hausherren auf dem Schläger hat, doch Hufsky ist zur Stelle.
Die Huskies starten im Powerplay in den Mittelabschnitt, rennen an, doch die Towerstars können sich immer wieder befreien. Mieszkowski legt hinter dem Tor auf Keck im Slot – aber wieder Sharipov der Sieger. Nach Chancen von Keussen und Preto wird es plötzlich etwas turbulenter – erst agieren die Huskies erfolglos im Powerplay, dann positionieren sich die Towerstars in Überzahl, ehe die nächste Strafzeit gegen die Gastgeber folgt. Zwischendurch muss Husky Markus Freis mit einer Gesichtsverletzung in die Kabine. Durch zu viele Spieler auf dem Eis seitens der Huskies geht es im vier gegen vier weiter. Das Spiel wirkt in dieser Phase sehr zerfahren, doch bedingt durch mehr Platz auf dem Eis sehen die Zuschauer Chancen auf beiden Seiten. Die Huskies lassen sich nicht beirren und markieren den ersten Treffer der Partie. Darren Mieszkowski setzt sich gut durch und legt ab auf Tristan Keck, der nun erstmals im Duell mit Sharipov die Oberhand behält. Mit der Rückhand vorbei an dessen Fanghand überwindet er den Goalie zur Gästeführung (37.). Unmittelbar danach müssen sich die Huskies erneut in Unterzahl beweisen – Torschütze Keck hat dabei fast den Shorthander zum 0:2 auf dem Schläger.
Zu Beginn des Schlussabschnitt ergibt sich für Hans Detsch zentral eine große Möglichkeit, doch der ECK-Stürmer verzieht. Die Huskies agieren mit der knappen Führung insgesamt clever und defensiv stabil, setzen offensiv lediglich Nadelstiche. Im Vergleich zum zweiten Drittel fallen zunächst lange Zeit keine Strafzeiten, ehe Bodnarchuk zu Beginn der Schlussphase auf die Strafbank muss. Doch die Schlittenhunde erweisen sich in Unterzahl äußerst bissig und lassen erneut nichts zu. Eine gute Minute vor Spielende geht Towerstars-Goalie Sharipov vom Eis – doch die Huskies Verteidigung hält stand. Kristian Hufsky feiert einen Shutout, der die Kassel Huskies nach vier Siegen in Folge als Spitzenreiter in das anstehende Hessenderby am kommenden Sonntag (8. Oktober – 17 Uhr) in der Nordhessen Arena gehen lässt.
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  22:53 Uhr
Bericht:     ECK
Autor:     mk


kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt dem EV Landshut vor 3.100 Zuschauern mit 2:3

(DEL2)  Derbyzeit in Kaufbeuren! Die Buron Joker empfingen zum 8. Spieltag den EV Landshut in der heimischen energie schwaben arena. Der ESVK freute sich heute über zwei besondere Gäste. Die beiden Kaufbeurer Legenden Didi Hegen und Patrick Reimer verfolgten das spiel von den Rängen. Im Team von Marko Raita gab es im Vergleich zum vorangegangen Heimsieg gegen die Krefeld Pinguine einige Änderungen. Zum einen war Fabian Nifosi als siebter Verteidiger dabei, Nikolaus Heigl verweilte in München und Alex Thiel fehlte verletzt. Zur Freude der Jokerfans stand Sami Blomqvist das erste Mal in dieser Saison für ein Pflichtspiel im Kader des ESVK. Die Joker verloren die Partie in einem spannenden Spielverlauf vor 3.100 Zuschauern (ausverkauft) mit 2:3.
Das Spiel startete sogleich mit einer kleinen Strafe für Jacob Lagacé der seinem Gegenspieler ein Bein stellte. Dies sollte sich sofort rächen, da Jakob Mayenschein in der 3. Spielminute einen von Daniel Fießinger abgeprallten Puck, nach Schuss seines Kollegen zum 0:1 für die Niederbayern einnetzen konnte. Die ersten Minuten waren relativ ausgeglichen mit leichten Vorteilen für den EV Landshut. Die mussten ab der 11. Spielminute selbst in Unterzahl agieren nachdem Brett Cameron Jamal Watson ein Bein stellte und dafür eine kleine Strafe erhielt. Zusätzlich gab es für beide Spieler je zwei Strafminuten wegen übertriebener Härte, da sie nach dem Foul aneinander gerieten. Die Joker taten sich im Powerplay schwer bis Simon Schütz, mit wenigen Sekunden Reststrafe auf der Uhr, die Scheibe von der blauen Linie vor den Landshuter Kasten beförderte. Jonas Langmann im Tor konnte das Spielgerät nicht sichern und Philipp Bidoul staubte durch die Beine des Goalies ab. Somit stand es nach 13 gespielten Minuten 1:1. In der 20. Spielminute tauschten dann Max Oswald und Benedikt Brückner noch ein paar Nettigkeiten aus wofür Brückner für zwei und Oswald für vier Minuten wegen übertriebener Härte in der Kühlbox Platz nehmen durften. Mit Ablauf der der letzten Sekunde im ersten Spielabschnitt konnte Tyson McLellan das Bully für die Niederbayern gewinnen, der Puck landete bei Nick Pageau und dieser hämmerte die Scheibe zum 1:2 Pausenstand in das rechte Kreuzeck.
Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Landshuter den besseren Start. Brett Cameron bekam in der 21. Minute nach Bully in der neutralen Zone die Scheibe, konnte bis zum Kaufbeurer Tor durchlaufen und den Treffer zum 1:3 erzielen. Die Joker fanden im Verlauf immer besser in das Spiel. Nach 26 gespielten Minuten fuhren Johannes Krauß und Jacob Lagacé gemeinsam vor das Tor der Niederbayern. Krauß spielte einen super Pass von links zum rechts vor Jonas Langmann stehenden Lagacé, dem sein Treffer aber von einer Glanzparade des Goalies verwehrt wurde. Das kurze Kaufbeurer Aufbäumen wurde von einer Strafzeit für Jamal Watson unterbrochen. Dieser brachte seine Mannschaft für zwei Minuten wegen eines Stockchecks in Unterzahl, welche aber nicht zu einem Gegentor führte. In der 34. Spielminute durfte dann Jakob Mayenschein ebenso für zwei Minuten wegen Stockchecks auf die Strafbank. Innerhalb der ersten Sekunden in numerischer Überlegenheit schlich sich Jacob Lagacé zum rechten Bullypunkt, spielte die Scheibe links diagonal zum klasse postierten Jamal Watson, der dann den Puck per Direktschuss zum 2:3 rechts in das Tor hämmerte. Der Treffer beflügelte den ESVK erneut, sowie auch die Jokerfans in der energie schwaben arena, die das Stadion mit ihrem unvergleichlichen Support zum Beben brachten. Die Partie wurde zu diesem Zeitpunkt wieder ausgeglichener, es ging hin und her. In der 38. Minute erhielt Dieter Orendorz noch eine kleine Strafe wegen Hakens, welche dem EV Landshut keinen Torerfolg brachte und somit endete das zweite Drittel mit einem Spielstand von 2:3.
Der letzte Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit gegen Max Oswald, der in der 46. Minute eine kleine Strafe wegen Behinderung erhielt. In den nächsten Spielminuten ging es erneut hin und her. Es gab gute Chancen auf beiden Seiten, welche aber von ebenso starken Torhütern entschärft werden konnten. Nach 50 gespielten Minuten brachte Tobias Echtler seine Mannschaft wegen eines Hakens in Unterzahl. Die Landshuter spielten ein aggressives Penalty Kill und konnten dadurch einen Treffer der Joker verhindern. Die letzten zehn Spielminuten plätscherte die Partie so ein wenig vor sich hin. Marko Raita nahm zwar kurz vor Schluss noch eine Auszeit und tauschte Daniel Fießinger noch für einen sechsten Feldspieler. Das brachte aber leider nicht den gewünschten Erfolg. Somit endete das Spiel nach einem torlosen letzten Drittel mit einer 2:3 Heimniederlage für den ESVK.
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  22:30 Uhr
Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - Lausitzer Füchse 0-1

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine haben am Freitag gegen die Lausitzer Füchse das vierte Spiel in Folge verloren. Der KEV unterlag in einem verkrampften und defensiv geführten Spiel mit 0:1.
Für Eishockey-Ästheten wird diese Partie nicht in die Geschichtsbücher eingehen. Den Pinguinen merkte man den Druck an, der derzeit auf ihnen lastet, die Füchse begaben sich in die Außenseiter-Rolle und konzentrierten sich auf das geschickte Kontern. Weißwasser-Schlussmann Jonas Stettmer und sein Gegenüber Felix Bick waren die einzigen, die sich wirklich auszeichnen konnten, während die Sturmreihen beider Teams entweder an ihnen oder den Verteidigern scheiterten. Somit blieb das Spiel lange Zeit ausgeglichen.
Erst im Schlussdrittel gelang es einer der beiden Mannschaften die disziplinierte Abwehrreihe der Gegenseite zu überwinden. Leider, aus Sicht der Pinguine, war es erneut ein individueller Fehler, der zu einem Turnover führte. Die Lausitzer nutzten den Konterangriff in der 57. Minute aus und erzielten durch Louis Anders auf Zuspiel des finnischen Duos Roope Mäkitalo und Ville Järveläinen den Luckey Punch zum 1:0.
In den Schlussminuten bot sich den Pinguinen sogar noch einmal die Chance das Spiel in Überzahl auszugleichen. Doch Stettmer krönte mithilfe seiner Mitspieler seine Leistung und sicherte sich seinen zweiten Shutout hintereinander, nachdem er bereits unter der Woche gegen Bad Nauheim seine weiße Weste bewahren konnte.
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  23:22 Uhr
Bericht:     KEV
Autor:     mt


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Überzeugender Rosenheimer Heimsieg nach 0:2-Rückstand 

(DEL2)  Der achte Spieltag der DEL 2 bescherte den Starbulls Rosenheim das bereits fünfte Heimspiel – und die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen behielt im ROFA-Stadion zum insgesamt vierten Mal und zum dritten Mal in Folge alle drei Punkte. 6:3 lautete der Endstand gegen die sehr erfolgreich in die Saison gestarteten Eispiraten Crimmitschau, die vor 3.295 Zuschauern gegen anfangs indisponierte Starbulls mit 2:0 führten. Doch die Hausherren bissen sich ins Spiel zurück und überzeugten schließlich sogar im Powerplay. Norman Hauner und Kevin Handschuh feierten ihre ersten Saisontore, Reid Duke gelang ein Doppelpack. Außerdem trafen Bastian Eckl und Manuel Strodel. 
Rosenheims Headcoach Jari Pasanen hatte es angekündigt: Captain Dominik Daxlberger spielte Außenstürmer in der Linie mit Sebastian Streu und Norman Hauner, dafür übernahm Tyler McNeely den Part des Mittelstürmers in der vierten Reihe zwischen Sebastian Zimmermann und Kevin Handschuh. Verteidiger Denis Shevyrin fiel kurzfristig aus, sodass Marius Möchel neben Hagen Kaisler spielte. Das neu formierte Verteidigerpaar harmonierte und auch die veränderten Sturmreihen funktionierten gut – allerdings, wie das gesamte Rosenheimer Team, erst nach und nach ab Mitte des ersten Drittels. 
Bei einem frühen Rosenheimer Überzahlspiel klappte überhaupt nichts. Und als  Crimmitschaus Ole Ollef von der Strafbank zurück auf das Eis kam, konterten sich die Gäste unbehelligt zum 0:1 – Vinvent Saponari legte quer, Max Balinson drückte ein (6.). Drei Minuten später zappelte der Puck erneut im Netz des Rosenheimer Tores. Sören Sturm hatte aus dem Hangelenk von der blauen Linie nahe der Bande abgezogen und genau in den rechten oberen Winkel zum 0:2 (9.) getroffen; Starbulls-Keeper Christopher Kolarz sah die Scheibe nicht und blieb daher ohne jede Reaktion. Zuvor hatten die Eispiraten die Starbulls im Powerplay extrem unter Druck gesetzt. 
Die Gastgeber konnten dagegen mit zwei weiteren Überzahlsituationen im ersten Spielabschnitt nichts anfangen. Stattdessen hatte der Ex-Rosenheimer Thomas Reichel die Chance zu einem Crimmitschauer Unterzahltreffer. Schließlich setzte die vierte Rosenheimer Sturmformation ein wichtiges Zeichen: Cimmermann und Handschuh arbeiteten die Scheibe vor das Tor, setzten vehement nach und Kevin Handschuh schlug das Spielgerät aus der Luft zum 1:2-Anschlusstreffer ins Netz (13.). Wenige Momente vor der Sirene zur ersten Pause durfte nach Handschuh auch Norman Hauner seinen ersten Saisontreffer bejubeln. Eingesetzt von Shane Hanna und Daxlberger, wartete Hauner geschickt ab und versenkte den Puck aus dem rechten Bullykreis souverän zum – noch etwas schmeichelhaften – 2:2.  
Ins zweite Drittel starteten die Starbulls selbstbewusst, gewannen nun die wichtigen Zweikämpfe und waren plötzlich den Westsachsen auch spielerisch überlegen. Gästekeeper Christian Schneider hatte alle Hände voll zu tun – und großes Glück, dass Stephan Tramm nur den Innenpfosten traf und der Puck ins Feld zurücksprang (25.). Auch das Rosenheimer Powerplay funktionierte nun. Bastian Eckl fand nach Zuspiel von Hauner den idealen Moment zum Abschluss und traf aus der Halbdistanz zur inzwischen verdienten 3:2-Führung (30.). Zwar kamen die Westsachsen danach wieder besser ins Spiel, doch die Rosenheimer Defensive stand gut und Christopher Kolarz hielt fehlerlos. 
Gleiches Bild im letzten Drittel: Die bemühten Eispiraten tun sich gegen kompakte Starbulls schwer, sich in gute Abschlusspositionen zu bringen. Die Schüsse, die kommen, werden geblockt oder zur sicheren Beute von Kolarz. Die besseren Chancen liegen weiterhin auf Rosenheimer Seite und nach einem Abpraller – der agile Lukas Laub machte Druck – staubt Reid Duke aus halblinker Position zum 4:2 ab (46.). Dem Powerplay der Grün-Weißen, das sich nun wahrlich sehen lassen kann, entspringt nach Pässen von C.J. Stretch und Sebastian Streu der nächste Treffer von Reid Duke aus nahezu identischer Position – 5:2 (51.). 
Mit zwei Feldspielern mehr – Cimmermann sitzt auf der Strafbank, Torwart Schneider geht bereits fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit vom Eis – schnüren die Eispiraten die Starbulls mächtig ein, haben Chancen und können auf 5:3 verkürzen: Thomas Reichel tippt ein gefühlvolles Zuspiel von Henri Kanninen ein (56.). Danach lassen die Hausherren nichts mehr zu. Und mit Anbruch der vorletzten Spielminute stellt Manuel Strodel mit einem Schuss aus dem eigenen Drittel ins leere Crimmitschauer Tor den 6:3-Endstand her. 
In der Tabelle ziehen die Starbulls mit den drei bayerischen Rivalen Landshut, Kaufbeuren und Regensburg gleich; alle vier Teams haben nun 13 Punkte auf dem Konto. Und am Sonntag kommt es zum spannenden Vergleich zwischen den Eisbären Regensburg und den Starbulls Rosenheim. Spielbeginn in der „das Stadtwerk.Donau-Arena“ ist um 17 Uhr (Liveübertragung: www.sprade.tv)
 www.icehockeypage.de    Samstag 7.Oktober 2023  00:35 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


selberwoelfeSelber Wölfe
Dritter Auswärtssieg in Folge - Bietigheim Steelers vs. Selber Wölfe 3:6 (1:1; 1:3; 1:2)

(DEL2)  Auch beim Absteiger aus der Penny DEL, den Bietigheim Steelers, zeigten die Selber Wölfe einen ordentlichen Auswärtsauftritt und nehmen am Ende verdiente 3 Punkte mit nach Hochfranken. Auf zwei Führungen der Hausherren hatte das Rudel immer eine schnelle Antwort parat, kam dann im Mittelabschnitt immer besser ins Spiel und behielt schlussendlich mit 3:6 die Oberhand.
Wenig Tempo, stattdessen einige individuelle Fehler auf beiden Seiten gab es im ersten Drittel. Und einen solchen Fehler auf Seiten der Wölfe nutzten die Hausherren gleich in der 4. Minute gnadenlos aus: Raab verlor die Scheibe an der eigenen blauen Linie, Kuqi hatte zu viel Platz und schob die Scheibe zum 1:0 durch die Schoner von Bitzer. Kurz darauf tauchte Welychka alleine vor Bitzer auf, scheiterte diesmal aber am Selber Goalie. In der 7. Minute war es dann Kolupaylo, der mit seinem ersten Saisontreffer den Fehler seiner Farben wieder wettmachte. Nachdem er den Bietigheimer Kasten umkurvte, zog er einfach mal ab, fand eine Lücke zwischen Doubrawa und Pfosten und netzte zum Ausgleich ein. Gefährliche Chancen waren seitdem aber weiterhin Mangelware, sodass es mit dem 1:1 vorerst in die Pause ging, wobei die Wölfe noch eine Strafe gegen Hördler wegen eines Stockschlags vor dem eigenen Tor mit in die Kabine nehmen mussten.
In den Mittelabschnitt starten die Steelers also mit einem Mann mehr auf dem Eis, spielten ihr Powerplay gut aus und verwandelten durch Welychka zur erneuten Führung. Doch einmal mehr hatten die Wölfe eine passende Antwort parat: In der 28. Minute kam die Scheibe vor Péter zum Stoppen, der zog aus zentraler Position ab und netzte zum erneuten Ausgleich ein. Dann kam allmählich etwas mehr Fahrt in die Partie. Nachdem McNeill im Powerplay aus dem Slot noch scheiterte, bekam Knackstedt freie Schussbahn und brachte mit einem platzierten Schuss die Wölfe in der 34. Minute erstmalig in Front. Nur 28 Sekunden später war es erneut Knackstedt, der die Scheibe aus nahezu gleicher Position in Richtung Tor brachte, diesmal fälschte Péter noch ab und erhöhte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 4:2 aus Selber Sicht. Mit der Pausensirene zappelte der Puck ein weiteres Mal im Bietigheimer Kasten, doch die Uhr war bereits abgelaufen und der Treffer sollte nicht mehr zählen.
Die Selber Wölfe starteten also mit der Zwei-Tore-Führung in den Schlussabschnitt und gingen damit absolut clever um. Defensiv stand man einmal mehr kompakt und auch offensiv setzte man immer wieder Nadelstiche – einen sogar in Unterzahl: Nach Scheibengewinn in der neutralen Zone erhöhte Gelke in der 47. Minute im Breakaway mit der Rückhand auf 2:5. Die Gastgeber gaben sich damit zwar noch nicht auf und kamen in der 52. Minute im Powerplay durch Naud, der die Scheibe unter die Latte zimmerte, nochmal auf 3:5 heran. Doch die Wölfe ließen nichts mehr zu und so setze Kalns per Empty-Net-Treffer zum 3:6 den Schlusspunkt dieser Partie.
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  22:28 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     mt


lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse Weißwasser
„DER EISFUCHS“ ERSCHEINT IN VIERTER AUSGABE - DAS SAISONMAGAZIN IST AB SONNTAG, DEN 08. OKTOBER ERHÄLTLICH

(DEL2)  Das Saisonmagazin der Lausitzer Füchse erscheint bereits in seiner vierten Ausgabe und ist am Sonntag, den 08. Oktober 2023 im Handel erhältlich. Füchse-Fans erhalten wieder sämtliche Informationen über das Team der Saison 2023/2024. Zudem gibt es spannende Berichte beispielsweise über die Vision der Internationalen Akademie sowie interessante Interviews, u.a. mit Trainer Petteri Väkiparta und Stefan Vogel, Schiedsrichterbeauftragter der DEL2.
Ab Sonntag ist das Magazin im Fanshop „Hockeyfuchs Lausitz“ sowie bei den untenstehenden Verkaufsstellen für den Preis von 5 Euro erhältlich. Alle Dauerkarteninhaber sowie Dauerkarteninhaberinnen erhalten das Magazin gegen Vorlage der Dauerkarte sowie des Personalausweises kostenfrei (ausschließlich im Fanshop „Hockeyfuchs Lausitz“).
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  12:28 Uhr
Bericht:     EHCL
Autor:     rb


bayreuthtigersBayreuth Tigers
Erster Dreier der Saison für die Tigers! Bayreuth Tigers vs. Stuttgart Rebels 6:1 (3:0, 0:1, 3:0)

(OLS)  Mit gleichem Lineup, wie zuletzt ging es ins Spiel gegen die Stuttgarter, die bei der Anreise kurzzeitig im Stau standen – entsprechend wurde der Spielbeginn 30 Minuten nach hinten verlegt.
Ohne große Anlaufschwierigkeiten ging es dann trotzdem schnell ins Spiel, bei welchem die Gäste durch Vostarek, bereits nach wenigen Augenblicken, einen ersten Warnschuss abgeben konnten. Im direkten Gegenzug versuchte sich Schmidt und kurz darauf Schaefer, sowie kurz danach Schwarz, die allesamt ihr Ziel verfehlten. Nicht aber Stach, der in der dritten Spielminute – nachdem man sich die Scheibe in der offensiven Zone erkämpft hatte – von Elo eingesetzt wurde und zur Führung für die Tigers einschießen konnte. Ein wenig Pech und/oder Unvermögen hatten die Gäste in der Folge, als man mit zwei gegen eins auf Kristian, der stark reagierte und den Ausgleich verhinderte. Auch später vergaben die Gäste eine gute Möglichkeit, als ein Angreifer nicht schnell genug ums Tor herumfuhr, um den bereits geschlagenen Kristian zu überwinden. Dass sich das Auslassen solcher Möglichkeiten oft rächt, erlebte man in der elften Minute. Schwarz nahm einen Schuss aus der Ferne, den Nicolas Schindler per Nachschuss veredelte und zum 2:0
traf. Ein erstes Überzahlspiel der Tigers verpuffte mit nur einem Schuss von Schmidt, den Gähr reaktionsschnell herunter pflücken konnte. Allerdings fasste der junge Torsteher der Baden-Württemberger, nach Ablauf der Strafe und kurz vor der Pausensirene bei einem Versuch – vermutlich bei schlechter Sicht – daneben als Reinig von der blauen Linie einschießen konnte und damit den Pausenstand von 3:0 auf die Anzeigentafel schrieb.
Im Mittelabschnitt ließ man die Gäste besser ins Spiel kommen und war selbst weniger konsequent an der Scheibe, sodass die Rebels sich einige Möglichkeiten erspielen konnten. Ausgerechnet in Unterzahl nutzte Pistilli eine dieser Chancen, welche man auf Seiten der Tigers durch einen fehlerhaften Aufbau unterstütze. Bei zwei eigenen Überzahlmöglichkeiten, die sich den Gastgebern boten, agierte man zu wenig zielstrebig, sodass diese nummerische Überlegenheit zwei Mal verpuffte. Trotz allem hätte man das eine oder anderen Tor nachlegen können, als Marvin Drothen im Slot mit der Rückhand agierte oder Schwarz aus kurzer Distanz mit einer springenden Scheibe Pech hatte. So ging man, nach einer 3:0 Führung nach zwanzig Minuten, genau so in den Schlussabschnitt wie beim Match in Passau.
Viel besser und engagierter ging man im Schlussabschnitt zu werke und belohnte sich entsprechend mit Torerfolgen. Zunächst ließ Marvin Drothen, nach einer schönen Kombi die erste Möglichkeit aus. Kurz darauf checkte Rudolph den Bayreuther Angreifer Schwarz heftig in die Bande, sodass dieser anständig durchgeschüttelt wurde und auf wackeligen Beinen das Eis Richtung Kabine verlassen musste. In der fünfminütigen Überzahl, die folgte, fand man jedoch kein Mittel, die Stuttgarter zu bezwingen. Dies sollte erst passieren, als nach 54 Minuten Stach quer durch den Slot bediente und dieser einen Treffer setzte. Zwischenzeitlich war auch Schwarz, nach etwa 10-minütiger Pause wieder zurückgekehrt. Als Herm bei einer Kontermöglichkeit mit Gewalt abzog und nur die Latte traf kam man auf der anderen Seite erneut dazu, Druck auszuüben. Schubert stand goldrichtig und drückte die Scheibe in bester Abstauber-Manier über die Linie. Als Robin Drothen kurz vor dem Ende auf die Strafbank wandere, revanchierten sich die Tigers, was den von Stuttgart erzielten Shorthander anbetraf. Schaefer, der auf und davon lief, zielte genau und platzierte die Scheibe unters Lattendach, zum 6:1 Endstand.
Am Sonntag geht es für die Tigers ins Ostallgäu, wo man auf den EV Füssen trifft. Spielbeginn am Bundesstützpunkt ist dann um 17:00 Uhr.
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  22:33 Uhr
Bericht:     BT
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Kantersieg im Derby: Der Deggendorfer SC lässt den Passau Black Hawks keine Chance

(OLS)  Der Deggendorfer SC ist Derbysieger! Mit einem deutlichen 7:1 bezwang die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger am Freitagabend vor 2666 Zuschauern (ausverkauft) in der Festung an der Trat die Passau Black Hawks und feiert damit den dritten Sieg in Folge.
Der Deggendorfer Übungsleiter konnte im Duell mit den Black Hawks erneut auf einen breiten Kader zurückgreifen. Zwar fehlten mit Benedikt Schopper, Alex Grossrubatscher und Dennis Balzer gleich drei Verteidiger, dafür ergänzte Youngster Kevin Lengle die Deggendorfer Defensive. Zudem kehrte mit Petr Stloukal ein echter Leistungsträger zurück in den Kader.
Die Hausherren starteten fulminant in die Partie. Keine drei Minuten waren gespielt, da verwertete René Röthke den Abpraller eines Elsberger-Schusses zum 1:0. Die Deggendorfer blieben daraufhin spielbestimmend und schnürten die Black Hawks förmlich ein. Die Folge daraus war das 2:0 von Julian Elsberger in der 14. Minute. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts waren der DSC mit einem Mann mehr aus dem Eis und diese Chance ließen sich die Hausherren nicht entgehen. Curtis Leinweber bediente den freistehenden Thomas Greilinger, der per Direktabnahme auf den 3:0 Pausenstand stellte.
Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Deggendorfer blieben spielbestimmend, obwohl sich Passau etwas mehr Spielanteile erspielen konnte. Der nächste Treffer gehörte ebenfalls dem DSC, als Petr Stloukal in der 37. Minute einen Lapsus der Passauer Hintermannschaft zum 4:0 nutze. Dies war gleichermaßen auch der Spielstand nach zwei gespielten Dritteln.
Im Schlussdrittel nahm die Deggendorfer Offensive noch einmal so richtig Fahrt auf. Binnen acht Minuten stellte der DSC durch Stloukal (44.), Pfänder (46.) und Pill (48.) auf 7:0. Knapp eine Minuten später gelang den Black Hawks durch David Seidl der Ehrentreffer. Einziger Wermutstropfen dürfte die Verletzung von Ondrej Pozivil sein, der im ersten Abschnitt ausschied.
Weiter geht es für den Deggendorfer SC am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim SC Riessersee. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  22:16 Uhr
Bericht:     DSC
Autor:     mh

  
ehf-passauPassau Black Hawks
„Hilfe die Gallier kommen“ - EC Peiting zu Gast in der Eis-Arena

(OLS)  Am Sonntag um 18:30 Uhr empfangen die Passau Black Hawks den EC Peiting in
der Eis-Arena Passau. In den ersten beiden Saisonspielen haben sich die
Oberbayern – die sich selbst als gallisches Dorf bezeichnen - stark präsentiert.
Bei Primus Weiden unterlag der ECP nur knapp mit 3:4. Gegen Höchstadt
feierte Peiting einen souveränen 5:2 Heimerfolg. Die Habichte müssen sich auf
eine starke Gästemannschaft einstellen. Eingeschlagen hat der Peitinger
Neuzugang Brett Ouderkirk. Der Kanadier kam für Ryan Boucher welcher den
Club in Richtung Amberg verlassen hat. Zwei Tore und zwei Vorlagen konnte
Ouderkirk in den ersten beiden Spielen bereits sammeln. Dazu kommen mit
Felix Beauchemin-Brassard und Samuel Payeur zwei weitere brandgefährliche
und technisch starke Angreifer. In der Verteidigung ragt nach den ersten
Spielen das Peitinger Urgestein Andreas Feuerecker heraus.
Die Habichte haben sich in den ersten beiden Heimspielen gegen Heilbronn
und Bayreuth als kampf- und charakterstark erwiesen. Mit den Fans im Rücken
ist die Mannschaft nach Rückständen zurückgekommen und konnte gegen
favorisierte Mannschaften überzeugen. Unter der Woche meldeten sich einige
Spieler krankheits- und verletzungsbedingt ab. Auf welchen Kader Trainer
Thomas Vogl am Sonntag zurückgreifen kann wird sich also erst kurzfristig
entscheiden. „Peiting ist immer ein schwieriger Gegner. Peiting kann generell
immer jeden schlagen. Der Kader bleibt zum Großteil zusammen und in
der Mannschaft gibt es von Jahr zu Jahr nur wenige Wechsel. Wir müssen
einfach die Fehler minimieren und unser System durchziehen. Einfach cleverer
sein als in den letzten Spielen“. so der Ausblick von Black Hawks Trainer
Thomas Vogl.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag, 08.10. um 18:30 Uhr gegen den EC
Peiting sind Online auf ETIX.com erhältlich. Das Spiel wird außerdem auf
SpradeTV live übertragen.
 www.icehockeypage.de    Samstag 7.Oktober 2023  00:00 Uhr
Bericht:     EHFP
Autor:     czo

     
     
    

NEWS Landesverbände

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
 
buchloheBuchloe Pirates
Generalprobe in heimischer Halle - ESV Buchloe bestreitet am Sonntag das letzte Vorbereitungsspiel zu Hause gegen den HC Landsberg

(BYL)  Für die Piraten des ESV Buchloe steht am Sonntag bereits das letzte Testspiel an, bevor eine Woche später dann der Auftakt in die neue Bayernligasaison wartet. Für Team und Trainer der Freibeuter also bei der Generalprobe die finale Möglichkeit, unter Wettkampfbedingungen nochmals am Feinschliff zu arbeiten. Zu Gast beim abschließenden Testspiel ist dabei am Sonntag ab 18 Uhr in der heimischen Sparkassenarena der Nachbar HC Landsberg, gegen die Freibeuter vor rund drei Wochen bereits mit 1:3 verloren hatten.
Ohnehin verlief die Vorbereitungsphase der Buchloer bis dato eher durchwachsen. Denn aus den bisherigen fünf Partien konnten die Piraten nur einmal als Sieger vom Eis gehen. Nach der Auftaktniederlage gegen Ulm (1:2), dem 0:6 gegen den Oberligisten Memmingen und dem bereits erwähntem 1:3 in Landsberg unterlag man am vergangenen Sonntag auch beim Landesligisten in Burgau mit 3:5. Dort bot man eine über weite Strecken eher magere Leistung, weshalb Trainer Christopher Lerchner die Zügel unter der Woche sicherlich nochmals angezogen hat. Denn zum Ligaauftakt am 15. Oktober erwarten die Freibeuter schließlich mit dem ERSC Amberg zum Start gleich eines der Schwergewichte der Liga.
Dass das Potential in der Mannschaft trotz der ergebnismäßig negativen Bilanz in der Vorbereitung auf jeden Fall vorhanden ist, haben die Rot-Weißen schließlich bereits bewiesen. Gegen den Oberligisten Memmingen zeigte man trotz am Ende deutlicher Pleite einen aufopferungsvollen Kampf und auch beim bisher einzigen Sieg – dem 4:2 Heimerfolg über den Allgäuer Rivalen ESC Kempten – stimmte am Ende nicht nur das Ergebnis sondern auch der Einsatz und das Engagement. Diese Leidenschaft, die mannschaftliche Geschlossenheit und Effektivität in der Offensive benötigen die Buchloer auch in Zukunft, wenn man in der bestens besetzten Bayernliga bestehen will.
Doch bevor das erste Punktspiel auf den ESV wartet steht zunächst an diesem Wochenende noch das abschließende Testspiel gegen den HC Landsberg auf dem Programm. Diese haben im Vergleich zu den Piraten schon drei Siege errungen. Neben dem 3:1 Hinspielerfolg siegten die Riverkings am letzten Wochenende auch im Doppelvergleich gegen die Devils Ulm zweimal (4:1 und 5:3). Einzig gegen den Oberligisten und letztjährigen Ligakonkurrenten EV Lindau verlor man mit 2:6. Somit scheinen die Lechstädter nach ihrem freiwilligen Rückzug aus besagter Oberliga ganz gut gerüstet zu sein für die Rückkehr in der BEL, auch wenn man im Sommer folglich einen recht großen Umbruch im Kader zu kompensieren hatte.
Auf die Buchloer wartet also nochmals ein anspruchsvoller und zugleich durch die räumliche Nähe reizvoller Gegner, gegen den sich die Gennachstädter am liebsten für die Hinspielniederlage revanchieren wollen. Denn auch wenn verkorkste Generalproben im Volksmund ja eigentlich als gutes Omen dienen, wollen sich die Piraten sicherlich möglich nochmals mit einem Erfolgserlebnis das nötige Selbstvertrauen holen, um anschließend gut gerüstet in die neue Bayernligaspielzeit starten zu können.
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  08:33 Uhr
Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ERC LechbruckLechbruck Flößer
Flößer testen gegen den ERC Sonthofen

(BLL)  Am Sonntag treten die Lecher beim hochgehandelten ERC Sonthofen an. Die Oberallgäuer gelten als sicherer Anwärter für die Aufstiegsrunde. Der ERC Lechbruck möchte hingegen die bislang gute Vorbereitung fortsetzen und sich auch trotz einigen personellen Ausfällen im Eisstadion an der Hindelanger Straße in Sonthofen gut präsentieren. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.
Der ERC Sonthofen zeigte bereits im vergangenen Jahr, mit dem ersten Platz nach der Vorrunde in der Landesliga Gruppe B, sein hohes Niveau. Und auch in der Aufstiegsrunde zogen die Bulls mit einem guten vierten Platz ins Play-Halbfinale ein. Dort war dann gegen den späteren Bayernliga-Aufsteiger EV Dingolfing Endstation. Die Flößer konnten sich aber auch zweimal recht gut gegen Sonthofen verkaufen: Auswärts unterlagen die Lecher mit einer Rumpftruppe 0:3 und im heimischen Lechpark konnte der ERC den Aufstiegsaspiranten in die Verlängerung zwingen und verlor 4:5 in der Overtime. Die herausragenden Akteure im Team von Trainer Helmut Wahl sind die Tschechen Ondrej Havlicek, Matyas Stransky, Kristof Spican und Dan Przybyla. Auch Marc Sill ist kein Unbekannter, er spielte bereits zwei Jahre beim Oberligisten EV Füssen. In der Verteidigung ist Vladimir Kames der Dreh- und Angelpunkt im Powerplay. Die Oberallgäuer gehen also mit einer Mannschaft ins Rennen, die im Vergleich zur Vorsaison punktuell noch einmal verstärkt wurde und das Saisonziel ist erneut das Erreichen der Aufstiegs-Play-Offs.
Die Flößer haben in dieser Woche zweimal gut trainiert. Am Freitag war diesmal spielfrei, so dass der Fokus an diesem Wochenende einzig auf das Spiel in Sonthofen gerichtet ist. Zwar gibt es erneut einige Ausfälle, die kompensiert werden müssen, aber die Truppe von Interimstrainer Markus Fischer hat in den vergangenen Vorbereitungsspielen Selbstvertrauen getankt und ist es bereits gewohnt, personelle Lücken zu verkraften. Gegen einen starken Gegner möchte die Mannschaft gut dagegenhalten. Vorstand Manfred Sitter zeigt sich bislang auch recht zufrieden: „Die Mannschaft wächst von Woche zu Woche mehr zusammen. Ich denke wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen Führungsspielern und jungen Wilden. Qualitativ sind wir in meinen Augen trotz 12 Abgängen mindestens auf dem Niveau der letzten Saison. Sonthofen ist jetzt ein Gegner, der natürlich überragende Einzelspieler hat und zur Crème de la crème in der Landesliga gehört. Aber die Bulls liegen uns. Es wird sicherlich ein interessantes Vorbereitungsspiel.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  09:14 Uhr
Bericht:     ERCL
Autor:     ms

  
     
    

NEWS Nachwuchs-Eishockey

Nationalmannschaften  /  Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände
  
     
 
deutschereishockeybundU16-Nationalmannschaft
2-Nationen-Turnier der U16-Männer in Finnland / Robin Beckers im Interview

(DEB)  Am Montag, den 9. Oktober 2023, startet die U16-Nationalmannschaft in ihre nächste Maßnahme. Das Nachwuchsteam um U16-Bundestrainer Robin Beckers reist zu einem 2-Nationen-Turnier ins finnische Vierumäki. Neben diversen Trainingseinheiten absolviert die Mannschaft drei Länderspiele gegen die Gastgeber aus Finnland. Die Partien gegen die finnische Auswahl finden am Donnerstag, Freitag und Sonntag statt.
Robin Beckers: „In Finnland werden wir einige neue Spieler im Kader haben, da wir möglichst viele unserer Spieler auf internationalem Niveau testen und spielen lassen wollen. Unser Ziel ist die Weiterentwicklung unserer U16-Nationalmannschaft vor allem im Hinblick auf gute Angewohnheiten. Technisch und taktisch werden wir die Defensiv-Arbeit weiter verbessern, denn das wird gegen die finnischen Auswahlmannschaften extrem wichtig sein. In punkto langfristiger Entwicklung sind dies auch genau die Bereiche, in denen wir unsere Spieler befähigen wollen gute Entscheidungen zu treffen, die dann später auch in den höheren U-Teams von essenzieller Bedeutung sind.“
Seit dem 1. Mai 2023 ist Robin Beckers Bundestrainer der U16-Nationalmannschaft - zwei Trainingsmaßnahmen inklusive drei Länderspielen liegen mittlerweile hinter ihm. Zuvor betreute der 32-Jährige die Spieler des DEB-Nachwuchsteams bereits in der Funktion des Assistenzcoachs. Robin Beckers spricht über seinen Einstieg als Cheftrainer und gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag.
Schauen wir noch einmal zurück - Die ersten Trainingsmaßnahmen in Deiner neuen Position als Cheftrainer liegen hinter Dir, wie fällt Dein Fazit aus?
Robin Beckers: „Ich versuche immer alles so perfekt wie möglich zu machen und war deshalb bei der ersten Maßnahme noch ein bisschen nervös. Das ging dann aber relativ schnell vorbei und ich habe mich gut eingefunden. Vor allem auch mit meinem Trainer-Team klappt das super und wir unterstützen uns gegenseitig. Ich bekomme auch viel Rückmeldung von DEB-Sportdirektor Christian Künast, das hat mir auch sehr geholfen in meine neue Aufgabe hineinzufinden. Es ist also insgesamt ganz gut angelaufen, auch mit der Mannschaft und den Inhalten, die wir den Spielern vermitteln wollen. Es hilft mir natürlich auch, dass ich schon zwei Jahre als Assistenztrainer mit dabei war und die meisten Abläufe schon kenne. Meine zweite Maßnahme lief dann auch direkt schon routinierter.“
Welche Vorteile bringt das, dass Du Dein Arbeitsumfeld bereits aus Deiner Zeit als Assistenzcoach kennst?
Robin Beckers: „Es ist von großem Vorteil, dass ich die Abläufe schon kenne und ich ungefähr weiß, was als U16-Bundestrainer auf mich zukommt. Ich weiß auch was gefordert wird im Bereich Training, Taktik und Technik. Als Außenstehender sieht man nur das was auf dem Eis oder an der Bande passiert, aber die Realität sieht anders aus – wir sitzen teilweise noch bis Mitternacht und schneiden Spielszenen oder unterhalten uns darüber, was wir besser machen können oder was die Spieler optimieren können. Zusätzlich haben wir zwischendurch auch Meetings mit den Spielern, um auf alles vorbereitet zu sein.“
Welche Dinge möchtest Du beibehalten und was möchtest Du zukünftig anders machen?
Robin Beckers: „Wir wollen in Zukunft noch mehr individuell mit den einzelnen Spielern arbeiten, auch mit Video-Unterstützung – bei den Maßnahmen, aber auch über diese hinaus. Wir werden auch verstärkt mit den Vereinstrainern interagieren, um das, was wir bei der U16-Nationalmannschaft erarbeitet haben, zu teilen. Wir alle wollen hier eine einheitliche Sprache sprechen, um die Spieler insgesamt besser zu machen.“
Was ist das Besondere mit so jungen Spielern zu arbeiten bzw. was gilt es dabei zu beachten?
Robin Beckers: „Es ist die Schwelle vom Jugend-Eishockey zum Erwachsenen-Eishockey, wo vieles taktischer wird und die Spieler lernen müssen erwachsener zu spielen und nicht mehr so „verspielt“ zu sein. Manche Dinge auf dem Eis müssen dann auch einfach gelöst werden können und nicht kompliziert oder besonders schön - das ist unsere Herausforderung für die nächste Saison. Alle Athleten sind spielerisch und technisch auf einem guten Niveau, aber sie müssen taktisch noch cleverer werden und anfangen ein bisschen gradliniger zu spielen. Wobei das auch ein schmaler Grat ist, weil wir natürlich keinem Spieler seine Individualität nehmen wollen.“
Was möchtest Du Deinen U16-Spielern hauptsächlich vermitteln und für ihre sportliche Zukunft mitgeben?
Robin Beckers: „Was wir natürlich möchten, ist die Spieler auch in ihrer Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Grundlagen zu schaffen, die nicht nur hier wichtig sind, sondern im ganzen Leben. Wir haben bereits viel über unsere DEB-Werte, aber auch über Respekt und Disziplin gesprochen und das nicht nur in Bezug auf den Sport, sondern auch auf das große Ganze.
Da gehört es auch dazu, sich sowohl auf dem Eis als auch neben dem Eis vernünftig zu benehmen. Das ist für mich immer schon eine wichtige Aufgabe gewesen auch dahingehend vorzubereiten. Natürlich ist es hier nochmal ein anderes Arbeiten als im Verein, weil das allesamt Jungs sind, die wirklich Potential haben hochklassig Eishockey zu spielen. Hier steht bei vielen vielleicht schon die sportliche Karriere im Fokus, aber nichts desto trotz finde ich es wichtig, dass jeder Spieler auf das Leben im Allgemeinen vorbereitet ist.“
Wie sieht Dein Arbeitsalltag außerhalb von Maßnahmen und Länderspielen aus?
Robin Beckers: „Wenn ich im Büro bin, dann arbeite ich alle Themen auf, die in den vergangenen Maßnahmen auf dem Programm standen. Ich versuche mit jedem Spieler einzeln nochmal im Nachgang zu sprechen. Zusätzlich kontaktiere ich die jeweiligen Vereinstrainer, um Ihnen mitzuteilen, an was wir gearbeitet haben und welche Ziele wir verfolgen. Transparenz ist hierbei essenziell, damit alle auf einer Linie sind. Natürlich analysiere ich im Nachgang auch unsere Länderspiele und schaue, was wir beim nächsten Mal besser machen müssen. Einen großen Teil meiner momentanen Arbeit macht meine Vereinstour aus. Hierbei besuche ich alle Vereine, in denen aktuelle oder auch potentielle Nationalspieler ausgebildet werden. In den Mannschaften spreche ich sowohl mit den Spielern selbst, als auch mit den Trainern und Betreuern.“
Wie gestaltet sich der Austausch mit den anderen DEB-Bundestrainern?
Robin Beckers: „Mit unserem U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter telefoniere ich jede Woche. Mit Philipp Kipp dem U17-Honorartrainer, habe ich mich nach der letzten Maßnahme ebenfalls ausgetauscht und Harold Kreis hat uns sogar bei unserer ersten Maßnahme in Füssen besucht. Er hat das Team und mich mit vielen Tipps unterstützt, uns wertvolles Feedback gegeben und war sogar mit auf dem Eis. Der Austausch ist also wirklich sehr gut und das ist etwas, was ich extrem positiv finde, weil wir uns dann natürlich sehr gut gegenseitig unterstützen und weiterbringen können.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 6.Oktober 2023  10:30 Uhr
Bericht:     DEB
Autor:     te

    
  Samstag 7.Oktober 2023
05:00 Uhr
Informationen:
Ergebnisse:  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
Bericht:
Autor:
IHP  
sc  
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