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September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 6.Oktober 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren gegen Mountfield HK

(DEL)  Die Eisbären Berlin sind aus der Champions Hockey League ausgeschieden. Knapp 24 Stunden nach der Partie gegen die San Jose Sharks unterlagen die Berliner Mountfield HK aus Tschechien mit 3:7.
(EHCB/mebb)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Ein Punkt im Topspiel: Red Bulls unterliegen Tampere nach Penaltyschießen

(DEL)  Red Bull München hat in der Champions League gegen Tappara Tampere mit 3:4 nach Penaltyschießen (1:1|1:0|1:2|0:0|0:1) verloren. Vor 1.750 Zuschauern im Olympia-Eisstadion, darunter Bayern-Trainer Julian Nagelsmann, verbuchten Andreas Eder, Julian Lutz und Ben Street die Münchner Treffer. Beide Mannschaften hatten das Achtelfinal-Ticket bereits gebucht. Die Entscheidung über den Gruppensieg fällt am kommenden Dienstag (11. Oktober | 18:00 Uhr) in Tampere.
Die Top-Teams der Gruppe C mit schnellem, intensivem Eishockey – und kontrolliert in der Defensive. Die erste Chance in der 5. Minute durch Justin Schütz war gleich ein Hochkaräter, Tappara-Schlussmann Vilho Heikkinen reagierte glänzend. Die Finnen legten in der 15. Minute vor: Joni Tuulola nutzte den vorhandenen Platz im Slot und ließ Mathias Niederberger im Münchner Kasten keine Abwehrmöglichkeit. Seine Vorderleute hatten aber die perfekte Antwort parat: Eder erzielte kurz vor der Drittelpause den Ausgleich (19.).
Tampere im Mittelabschnitt mit viel Zeit in der Offensive, die Red Bulls hielten dem Druck aber stand – und hatten die gefährlicheren Aktionen. Eine davon führte zum 2:1 durch Lutz, der ein sehenswertes Zusammenspiel von Schütz und Ben Smith veredelte (33.). Frederik Tiffels mit der nächsten Topgelegenheit (38.), Heikkinen verhinderte den dritten Münchner Treffer.
Street bescherte München einen Traumstart ins Schlussdrittel (41.). Wenig später die nächste Topchance des Kanadiers – Pfosten (43.). Tampere unter Druck, aber eiskalt vor dem Tor der Hausherren: Patrik Virta (44.) und Jere Henriksson (48.) stellten auf 3:3. Beide Teams danach mit Möglichkeiten, aber ohne weiteren Treffer in der regulären Spielzeit.
Torlos auch die fünfminütige Verlängerung. Im Penaltyschießen sicherte Niko Ojamäki dem finnischen Meister den Zusatzpunkt.
Andreas Eder:
„Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Tampere ist eine starke Mannschaft, aber wenn wir weiterhin so spielen, werden wir die meisten Spiele gewinnen.“
(EHCM/rbmm)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
AM ENDE FEHLTE DIE KONSEQUENZ IM ABSCHLUSS

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars mussten zum Abschluss des verlängerten Wochenendes eine 1:2 Niederlage nach Penaltyschießen einstecken. Die unter Druck stehenden Tigers aus Bayreuth erwiesen sich wie erwartet als unangenehmer Gegner, auch wenn die teils krankheitsbedingt angeschlagenen und dementsprechend müde wirkenden Towerstars durchaus gute Chancen auf eine bessere Punkteausbeute hatten.
Towerstars Coach Tim Kehler musste neben dem verletzten Marvin Drothen auch auf Robbie Czarnik verzichten, der aufgrund einer Erkältung das Bett hüten musste. Zwischen den Pfosten stand diesmal Jonas Stettmer. Bereits im torlosen Startabschnitt bekamen die 1476 Zuschauer in der CHG Arena einen Vorgeschmack auf einen bissigen Gegner, der den Towerstars schon im Spielaufbau das Leben schwer machte.
Im zweiten Spieldrittel änderte sich dies nur unwesentlich, auch wenn die Towerstars verstärkt Möglichkeiten auf den Schläger bekamen. Olafr Schmidt im Tigers Tor präsentierte sich allerdings als starker Rückhalt seines Teams. Gleiches galt freilich auch für Jonas Stettmer, der dank gutem Stellungsspiel den einen oder anderen Fehler seiner Vorderleute ausbügeln konnte. Geschlagen war der junge Keeper allerdings 70 Sekunden vor der zweiten Pause. Christian Kretschmann traf hier zum 0:1 für die Gäste aus der Wagnerstadt, nachdem die Zuordnung der Ravensburger Defensive in der eigenen Zone nicht gepasst hatte.
Im Schlussabschnitt aktivierten die Towerstars noch einmal sämtliche Kraftreserven und prompt erhöhte sich die Chancendichte. Zwar musste Jonas Stettmer mit starken Paraden Konter immer wieder entschärfen, insbesondere in der zweiten Hälfte des Schlussdrittels hatten die Towerstars aber mehr vom Spiel. Der 1:1 Ausgleichstreffer in numerischer Überzahl durch Vincent Hessler war daher nicht unverdient. Trotz hochkarätiger Chancen – beispielsweise scheiterte Sam Herr bei einem Alleingang in Unterzahl – war den Towerstars kein weiterer Treffer vergönnt.
Das galt leider auch für die notwendige Verlängerung und das anschließende Penaltyschießen. Alle sechs Anläufe wurden zunächst von den jeweiligen Keepern pariert, der erste Tiebreak brachte dann die Entscheidung. Christian Kretschmann traf eiskalt ins rechte Eck, auf der Gegenseite blieb bedauerlicherweise auch der vierte Ravensburger Penalty erfolglos. Der Zusatzpunkt ging damit an die Gäste, trösten konnten sich die Towerstars aber zumindest mit dem Umstand, dass sie aufgrund der parallelen Ergebnisse weiter an der Tabellenspitze stehen.
(EVR/fe)
  
    
selberwoelfeSelber Wölfe
Physioteam Reithel & Büttner neuer Partner der Selber Wölfe - Wölfe freuen sich über reibungslosen Wechsel / Physioteam bleibt unverändert

(DEL2)  Über viele Jahre wurde das Wolfsrudel in der Praxis Pro Human Care in Hohenberg/Eger hervorragend betreut. Nachdem das Team um Dirk Kaufenstein die Partnerschaft beenden musste, wurde schnell kompetenter Ersatz gefunden: Das Physioteam Reithel & Büttner aus Selb kümmert sich seit dieser Saison um die Wölfe.
Reibungslos und schnell lief der Wechsel des Physio-Partners bei den Selber Wölfen. Die im April dieses Jahres in Selb eröffnete Praxis „Physioteam Reithel & Büttner“ kümmert sich seit dieser Saison um das Wohlergehen unseres Wolfsrudels. Mitinhaberin Susanne Reithel ist bei den Wölfen keine Unbekannte, engagiert sie sich doch schon seit Jahren ehrenamtlich im Spieloffiziellen-Team. Bei den Spielen der Selber Wölfe werden weiterhin in gewohnter Weise Franziska Eisner und Mattes Ganßmüller, der zwischenzeitlich auch im Physioteam Reithel & Büttner tätig ist, die Spieler physiotherapeutisch betreuen. An den anderen Tagen stehen den Cracks dann die Türen von Susanne Reithels Praxis offen, wo sie kompetent und direkt vor Ort betreut werden.
Bei Dirk Kaufenstein und Pro Human Care aus Hohenberg/Eger bedanken sich die Selber Wölfe für die jahrelange und tolle Zusammenarbeit!
(SW/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Nächster Hochkaräter in der Festung an der Trat: DSC empfängt die Blue Devils Weiden

(OLS)  Nach dem hart umkämpften Duell mit den Starbulls Rosenheim am vergangenen Sonntag trifft der Deggendorfer SC am kommenden Freitag der nächste Hochkaräter. Um 20 Uhr gastiert der aktuelle Tabellenführer und amtierende Oberliga Süd Meister, die Blue Devils Weiden, in der Festung an der Trat.
Die Blue Devils, die ihren Kader im Sommer noch deutlich breiter aufgestellt haben, zeigten in den ersten Duellen, warum sie zu den großen Meisterschaftsfavoriten gehören. Nach zwei souveränen Siegen über den EHC Klostersee und die Memmingen Indians bezwang das Team von Trainer Martin Buchwieser am Dienstag mit 3:2 auch die Starbulls Rosenheim.
Mit drei Siegen aus drei Spielen reisen die Oberpfälzer am Freitag mit viel Selbstvertrauen nach Deggendorf. Doch der DSC will sich von der starken Frühform der Blue Devils nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wie man die Weidener knackt, zeigte das Team von Trainer Jiri Ehrenberger bereits im letzten Vorbereitungsspiel. Aus einer stabilen Defensive heraus bezwangen die Deggendorfer die Blue Devils mit 3:1.
Stand heute kann der DSC gegen die Weidener nahezu auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Einzig Leon Zitzer fehlt DSC-Trainer Ehrenberger weiterhin.
Nachdem das Oktoberfest sein Ende gefunden hat, möchte der DSC nochmal etwas Wiesn-Feeling in sein Stadion zaubern.
Aus diesem Grund wird beim "Tag der Tracht" für jeden Fan, der im Trachten-Outfit zum Spiel erscheint 1€ Rabatt an der Abendkasse (Achtung: Bitte frühzeitig erscheinen! - Die Kasse öffnet ab 18:30 Uhr) auf seinen Eintrittspreis erhalten. Zudem wird für jeden "Trachtenträger" der Getränkepreis an den Kiosken um 1€ reduziert.
Spielbeginn am Freitagabend ist um 20 Uhr. Die Partie wird auf SpradeTV übertragen.
(DSC/mh)
  
    
landsbergriverkingsLandsberg Riverkings
Knapper 5:4 Sieg für die Riverkings gegen den EHC Klostersee

(OLS)  Im Mittwochspiel der Oberliga traf der HC Landsberg zuhause auf den EHC Klostersee. Die Hausherren legten von Beginn an mit viel Tempo los und erarbeiteten sich gleich erste Chancen. Allerdings ging dieser Schwung mit zunehmender Spieldauer verloren. Nachdem Klostersee ihre ersten Chancen, ebenso wie die Riverkings, noch nicht verwerten konnte, Nutzte Johannes Kroner in der achten Spielminute eine Überzahlsituation zur 0:1 Führung. In der Folge verlor das Team von Trainer Sven Curmann völlig den Faden. Im Aufbau und Angriffsspiel zu kompliziert verlor man ein ums andere Mal den Puck. Als wieder einmal die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie verloren ging, rutschte Torwart Michael Güßbacher nach einem Konter ein eigentlich harmloser Schuss von Julian Dengl durch die Schoner. Nach einer Auszeit kam der HCL wieder etwas besser in Tritt, konnte aber vor der ersten Drittelpause kein Tor mehr erzielen, so ging es mit dem Spielstand von 0:2 in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel begannen die Riverkings wieder mit mehr Zug zum Tor und einfacheren gradlinigen Spiel nach vorne. Oftmals wusste sich Klostersee nur noch durch Fouls zu behelfen. In der 25. Minute nutzte Florian Stauder einen Abpraller nach einem Schuss von Riley Stadel zum 1:2 Anschlusstreffer. Keine drei Minuten später versenkte Patrik Rypar abermals in Überzahl einen harten Schuss im Kreuzeck zum 2:2. Etwas kurios war in der 33. Minute die Vorarbeit von Markus Jänichen zum 3:2 durch Dennis Neal Führungstreffer. Er tankte sich durch drei Gegenspieler und stocherte die Scheibe zu Dennis Neal, dieser zog ab und traf unhaltbar für Gästetorwart Philipp Hähl. Die 35. Minute brachte das Tor zum 4:2. Florian Stauder stand in Überzahl wieder goldrichtig und staubte nach einem Schuss von Riley Stadel eiskalt ab. Eine doppelte Überzahlsituation ließen die Riverkings kurz vor der Drittelpause ungenutzt.
Im letzten Drittel wurde die Partie wieder zerfahrener, mit vielen Strafen auf beiden Seiten. Als fünf Minuten vor dem Ende Joseph Leonidas den Anschlusstreffer zum 4:3 erzielte, witterte Klostersee nochmals Morgenluft. Man nahm den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und kassierte prompt das 5:3 durch Jason Lavallee. Die Gäste kämpften weiter und kamen tatsächlich nochmals durch einen Treffer von Marc Bosecker auf 5:4 heran. Landsberg rettete den knappen Vorsprung über die Zeit und sicherte sich damit den zweiten Sieg in der noch jungen Saison.
Weiter geht es nun am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel am Freitag in Garmisch gegen den SC Riessersee und am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den Deggendorfer SC. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
(HCL/js)
  
    
ehf-passauPassau Black Hawks
Serie der Black Hawks hält auch in Füssen! 4:3 Sieg beim Altmeister   

(OLS)  Die englische Woche mit drei Spielen innerhalb von fünf Tagen war ganz nach dem Geschmack der Passauer Eishockeyfans. Auch im dritten Saisonspiel behielten die Passau Black Hawks die weiße Weste und stehen mit dem Topfavoriten Blue Devils Weiden oben in der Tabelle.
Trotz der langen Anreise hatten die Passauer den besseren Start am Füssener Kobelhang. Nur vier Minuten waren gespielt, als Brett Schäfer mit gutem Auge auf Zack Dybowski auflegte und der die Scheibe unhaltbar ins lange Eck einschoss. Auch in der Folge hatte Passau die besseren Chancen, 14:8 Schüsse belegen die Überlegenheit der Hawks im ersten Drittel. Doch dann legten sie sich mit zwei Strafzeiten und der folgenden 3 gegen 5 Unterzahlsituation selbst ein Ei. Füssen nutze die nummerische Überlegenheit und glich durch Janne Seppänen in der 11. Spielminute aus. Im Mitteldrittel wog die Partie zunächst hin und her, hatte Passau eine Doppelchance, doch fast im Gegenzug ging der EV Füssen in Führung. Wiedemann bediente Helenius am langen Pfosten, 2:1 in der 22. Spielminute! In der Folge übernahm die Mannschaft von Petr Bares wieder mehr das Geschehen und durfte in der 29. Minute erneut jubeln. Simon Stowasser zog ab und versenkte den Puck im Tordreieck. Füssen zeigte sich nicht diszipliniert, ein Spieler musste für 4 Minuten auf die Strafbank, die Black Hawks hatten die große Chance bei 5:4 Überzahl in Führung zu gehen. Doch das Powerplay war schlecht gespielt, so blieb es beim 2:2 nach dem Mittelabschnitt. Die Entscheidung musste also in den letzten 20 Minuten fallen. Und sie fiel! Chancen gab es zu Hauff auf beiden Seiten, doch die Black Hawks waren an diesem Abend einfach effektiver. Füssen`s  Dalldush musste in der 50. Minute auf die Strafbank und diesmal klappte das Powerplay der Dreiflüssestädter. Jakub Cizek holte den Hammer raus und nagelte die Hartgummischeibe zum 3:2 in die Maschen. Füssen gab nicht auf und kam noch zur einen oder anderen Chance. Auch die Hawks hatten es auf dem Schläger die Führung auszubauen. Als 104 Sekunden vor dem Ende Jakub Bitomsky wegen Stockschlag in die Kühlbox musste, setzte Janne Kujala, Trainer des EV Füssen alles auf eine Karte und nahm den Torhüter vom Eis. Doch statt des Ausgleiches machten die Black Hawks mit einem Schuss von Carter Popoff ins verwaiste Tor den Deckel drauf. Das 3:4 der Füssener 10 Sekunden vor dem Ende war nur noch Ergebniskosmetik in einem über weite Strecken offenem Spiel. Die Dreiflüssestädter hatten mehr Spielanteile und waren auch offensiv präsenter (44:32 Torschüsse) doch der EVF hatte durchaus hochkarätige Chancen, die der 16-fache deutsche Meister aber liegen ließ.. „Ich habe heute viele gute Sachen gesehen, aber auch dumme Strafen. Wir machen uns das Leben selbst schwer!“ analysierte Kujala nach dem Spiel. Sein Pendant auf Passauer Seite, Petr Bares, sprach von einem guten Spiel, bei dem seine Mannschaft etwas mehr Glück hatte.       
Mit diesem Sieg machten die Hawks beste Werbung für den Schlager am kommenden Freitag (19:30 Uhr) gegen den Topfavoriten und Traditionsverein Starbulls Rosenheim in der Eis-Arena machen. Tickets hierfür kann man sich bereits jetzt auf ETIX.com sichern.
Daniel Greb, erst zu Saisonstart zu den Black Hawks gekommen, bat den Verein um Vertragsauflösung. Er möchte bei einem unterklassigeren Club Spielpraxis sammeln. „Wir kommen dem Wunsch des Spielers natürlich nach, für Daniel steht die Tür bei uns immer offen!“ so der sportliche Leiter Christian Zessack.    
(EHFP/ce)
  
   
diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets
Heißer Ritt „Im kleinen Felde“ - EGDL gewinnt in Herford

(OLN)  Bereits in den letzte beiden Spielen konnten die Rockets lediglich auf einen stark dezimierten Kader zurückgreifen, so auch am Dienstagabend. In den frühen Morgenstunden musste dann auch noch Verteidiger Lorenzo Valenti erkrankt passen, er klagte schon am Vorabend über Beschwerden. So musste Trainer Andrej Teljukin kurzfristig umplanen und konnte lediglich mit 14 Feldspielern die Reise zu den Ice Dragons antreten.
Im ersten Drittel begann die EGDL offensiv und setzte Herford unter Druck. Nach knapp 8 Minuten war es dann das lettische Trio, das für die Führung der Rockets sorgte. Torschütze zum 1:0 war Bajaruns, auf Zuspiel von Zolmanis und Kalns. Aber auch Herforder kam zu Chancen. Immer wieder war Tommi Steffen hellwach und hielt die Führung fest.
Nach 13. Minuten konnten die Rockets durch Michael Brunner zum 2:0 nachlegen. Dragons – Coach Milan Vanek zog eine erste Auszeit, die auch sofort fruchtete.  Denoble brachte die Zuschauer mit dem Anschlusstreffer erstmalig zum Jubeln.
Im 2. Drittel kam die Heimmannschaft mit einem klaren Plan aus der Kabine und erhöhte sofort den Druck. Die Spieler der EG Diez-Limburg stellten jedoch immer wieder geschickt die Räume zu. 14 Schüsse gaben die Gastgeber im 2. Abschnitt auf das von Tommi Steffen gehütete Tor ab, keiner davon konnte die Torlinie überqueren. Stattdessen war es David Lademann, der auf Zuspiel von Niko Lehtonen den alten Abstand von 2 Toren wiederherstellen konnte.
Nachdem einer Zeitstrafe gegen den Herforder Spielmacher Rustam Begovs konnte im darauffolgenden Powerplay Paul König das spielentscheidende Tor für Diez-Limburg erzielten und erhöhte auf 4:1.
Das 3. Drittel war absolut nichts für schwache Nerven. Herford erhöhte stetig den Druck, bei den Rockets wurden langsam, aber sicher, die Beine schwerer. Das Herforder Publikum feuerte nun lautstark die eigene Mannschaft an und das Eisstadion verwandelte sich in einen Hexenkessel. Die Ice - Dragons wurden von Minute zu Minute stärker, da die erste Heimniederlage der noch jungen Saison drohte.  In der 44. Minute war es dann Rustam Begovs, der Tommi Steffen nach einer Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Rockets bezwingen konnte.
Die Rockets verteidigten mit Mann und Maus ihr Tor, konnten aber zwischenzeitlich immer wieder gefährliche Konter fahren. Ein weiteres Mal war der Herforder Goalie Kieren Vogel aber an diesem Abend nicht mehr zu bezwingen.
9 Minuten vor Ende der Partie wurde es dann noch einmal richtig eng. Rückkehrer Kilian Hutt tauchte mit hoher Geschwindigkeit gefährlich vor Tommi Steffen auf. Dieser konnte die Scheibe zwar parieren, Rustam Begovs profitierte jedoch aus dieser Situation und drückte den Puck zum 3:4 über die Linie.
Milan Vanek zog bereits 5 Minuten vor Ende des Spiels den Goalie und kreierte hierdurch zwischenzeitlich eine 6 zu 4 Überzahl, da Torben Reuner für 2 Minuten auf die Strafbank musste. Der Versuch blieb aber erfolglos.
Als dann auch noch auf der heimischen Couch der Stream 2 Minuten vor Ende abbrach, war die Spannung fast nicht mehr zu ertragen. Mit der Schlusssirene kam das Bild wieder zurück, zu sehen waren die glücklichen Gesichter der Spieler aus Diez-Limburg. Durch den 4:3 - Auswärtssieg schieben sich die Rockets auf den 7. Tabellenplatz vor, Herford verliert dagegen 2 Plätze und liegt nun auf Platz 8 der Tabelle.
Auch Trainer Andrej Teljukin war vollends zufrieden und stolz auf seine siegreiche Truppe.
„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und konnten trotz dezimierten Kaders ordentlich Druck machen. Wir haben heute zudem gesehen, dass jeder unserer Spieler in der Lage ist ein Tor zu machen, egal in welcher Reihe er aufgestellt ist. Ich bin stolz auf unsere Spieler, dass sie sich im nochmals in ihrer Spielweise steigern konnten, auch wenn uns am Ende etwas die Kraft ausgegangen ist.“
Auch Arno Lörsch war zufrieden und sagte: „Die Stimmung im Team war trotz der Anzahl an Ausfällen positiv und die Spieler haben sich dadurch nicht die Laune verderben lassen. Wir sind gut aus der Kabine gekommen. Beide Mannschaften haben ein starkes Spiel gezeigt. Wir konnten aufgrund der Überlegenheit in den ersten beiden Dritteln mit 3 Punkten aus dem Spiel gehen. Im letzten Abschnitt merkte man letztlich doch, dass einige Spieler fehlten und es mit der Kraft knapp wurde. Besonders freut mich, dass das gemeinsame Spiel zwischen den jungen und erfahreneren Spieler so gut funktioniert. Sie zeigen keine Scheu, spielen einfach mit. Man sieht, dass unser Konzept auf einem guten Weg ist. Wir sollten jetzt nur nicht euphorisch werden und weiterhin hart an uns arbeiten.“
Am Wochenende geht es mit einem schwierigen Programm weiter. Freitag kommen die Herne Miners an den Heckenweg, Sonntag geht es nach Erfurt zu den Ecart Black Dragons.
(EGDL/dl)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
3 Punkte gegen Hamm

(OLN)  Das war jetzt sicherlich nicht besonders schön, aber der Wille hat gesiegt." Mit diesen Worten begann unser Saale-Bulls-Coach Marius Riedel die Pressekonferenz nach dem 3:1-Heimsieg (0:1, 1:0, 2:0) gegen die Hammer Eisbären am Dienstagabend – und hat damit fast alles gesagt. Zwar konnte der 33-Jährige im Gegensatz zum Erfurt-Spiel zwei Tage zuvor wieder auf Tatu Vihavainen, Sergej Stas, Mathieu Tousignant und Timo Herden zurückgreifen. Aber unser Trainer musste weiterhin auf Patrick Schmid, Sören Sturm und Dennis Schütt verzichten, zu denen sich am Sonntagabend auch noch die verletzten Mathias Varttinen und Lukas Valasek gesellten. Somit hatte Riedel zwar einen Feldspieler mehr zur Verfügung, trotzdem sahen sich lediglich zwölf Bulls-Akteuren deren 19 seitens der Eisbären gegenüber.
Die Gäste erwischten den besseren Start, konnten in der neunten Minute durch Christopher Schutz, in der abgelaufenen Spielzeit mit 50 Treffer der torgefährlichste Angreifer der gesamten Liga, in Überzahl in Führung gehen. Die Bulls bis dahin mit wenig zwingenden Torchancen, die größte vergab Tatu Vihavainen in der 13. Minute mit einem Schuss ans Eisbären-Gehäuse. Auch eine anschließende knapp 90-sekündige 5:3-Überzahl blieb ungenutzt (Riedel: "Das hat die Jungs frustriert, aber sie haben es weggesteckt."), so dass es mit einem 0:1-Rückstand zur ersten Kabinenansprache ging.
Im Anschluss fanden die Bulls mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Partie, auch wenn die Eisbären weiterhin brandgefährlich blieben, ihre Angriffsbemühungen jedoch spätestens von Bulls-Goalie Herden oder dem Torgestänge zunichte gemachte wurden. Niklas Hildebrand belohnte sich und seine Farben kurz vor der zweiten Sirene schließlich mit dem verdienten Ausgleich, sorgte somit für das Momentum zu Gunsten der Hausherren.
Im letzten Drittel sorgte Marius Demmler für die erstmalige Führung der Hausherren (47.), die kurz darauf Glück hatten, als lediglich der Pfosten den Ausgleich durch die Gäste verhinderte. Am Ende setzte Eisbären-Coach Jeff Job alles auf eine Karte, zog den bis dato überragenden Goalie Daniel Filimonov zu Gunsten eines extra Feldspielers vom Eis. Eine Chance, die sich Tousignant nicht entgehen ließ. Zwölf Sekunden vor Abpfiff beförderte der Kanadier den Puck ins verwaiste Tor und sorgte somit für den Endstand sowie den zweiten Dreier für personell dezimierte Bulls im dritten Match binnen fünf Tagen. "Wir spielen jetzt seit drei Spielen mit elf, zwölf Spielern. Wenn mir jemand am Donnerstag gesagt hätte, dass wir aus den drei Spielen zwei Siege holen, hätte ich das sofort unterschrieben", so Riedel abschließend.
Somit bleibt man auch im siebten Heimspiel gegen Hamm ungeschlagen und fuhr den zehnten Sieg in Folge gegen die Eisbären ein. Ein Erfolg, der die Saale Bulls nach Punkten zu den auf Rang vier platzierten Tilburg Trappers aufschließen lässt.
(MECH/nsb)
  
    
hannoverscorpionsHannover Scorpions
Tabellenführer gegen Nordmeister - Fr. 20 Uhr ARS Arena Scorpions vs. Saale Bulls Halle

(OLN)  Das wird ein echter Kracher. Am Freitag 20 Uhr kommt es in der ARS Arena in der Wedemark zu einer echten Spitzenbegegnung. Der bisher ungeschlagene Tabellenführer der Eishockeyliga Nord, die Hannover Scorpions, treffen auf den amtierenden Oberliganordmeister der Saison 2021/22, die Saale Bulls aus Halle.
Ein Spiel, das sicherlich genauso spannend und intensiv verlaufen wird wie die beiden vorherigen Begegnungen gegen die Hannover Indians und die Leipzig Ice-Fighters, die die Scorpions siegreich beendeten.
Nach nunmehr sechs Begegnungen und sechs Siegen innerhalb von nur 12 Tagen freuen sich die Scorpions darauf, dass sie nach dem Spiel gegen Halle einige Tage spielfrei haben und etwas durchatmen können.
Coach Kevin Gaudet, der natürlich nicht nur sehr zufrieden mit dem Start seiner Scorpions in die neue Saison ist, freut sich natürlich auch über das Ergebnis seiner bisherigen Arbeit.
„Ich freue mich sehr“, so Gaudet, „dass wir wohl auch in naher Zukunft mit der Rückkehr von Thomas Supis in den Kader rechnen können.   
(HS/nb)
  
    
icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons erstmals ohne Heimpunkt - Herford unterliegt Diez-Limburg

(OLN)  Aufholjagd kommt zu spät – der Herforder Eishockey Verein musste in der Oberliga Nord gegen die EG Diez-Limburg in eine 3:4 (1:2/0:2/2:0)-Niederlage einwilligen und blieb erstmals in dieser Saison ohne Heimpunkt. Gegen die taktisch sehr gut agierenden Rockets wollte den Ice Dragons lange Zeit nicht viel gelingen und letztlich kam der Endspurt im Schlussabschnitt zu spät, um einen zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand noch zu drehen.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase war es der Lette Lauris Bajaruns, der für die Gäste das erste Mal traf. In der Folge blieb die EGDL das gefährlichere Team und erhöhte durch Michael Brunner auf 2:0. Chefcoach Milan Vanek nahm nun früh eine Auszeit, um sein Team, das auf André Gerartz, Anton Seidel, Max Droick und im weiteren Verlauf der Partie auf den krank angeschlagenen Aaron Reckers verzichten musste, neu einzustellen. Herford agierte zwar nun entschlossener, doch sollte es im ersten Drittel nur noch zum Anschlusstreffer von Logan DeNoble in der 15. Minute reichen.
Auch im zweiten Spielabschnitt hatte der HEV Mühe, sich richtig in die Begegnung hineinzuarbeiten. Diez-Limburg vertraute hingegen auf das eigene schnelle Konterspiel und lauerte zudem auf Fehler in der Herforder Hintermannschaft. David Lademann nutzte in der 31. Minute eine solche Situation aus und stellte den alten Abstand für die Gäste wieder her. Rund zwei Minuten später erhöhte Paul König dann in einer Überzahlsituation der Rockets auf 4:1. Torhüter Kieren Vogel war es nun zu verdanken, dass die Ice Dragons nicht höher beim letzten Wechsel zurücklagen.
Doch auch, wenn die Ostwestfalen insgesamt keinen guten Tag erwischt hatten, zeigte die Mannschaft um Kapitän Jonas Gerstung im letzten Drittel Moral. Herford erhöhte nun den Druck, um sich zurückzukämpfen. In der 45. Minute verkürzte Rustams Begovs zunächst auf 2:4 und als er in der 52. Minute mit seinem zweiten Treffer den Anschluss zum 3:4 herstellte, keimte bei den Gastgebern Hoffnung auf. Der HEV versuchte nun alles, um die Partie auszugleichen, nahm sehr früh Torhüter Kieren Vogel zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch die EG Diez-Limburg verteidigte aufopferungsvoll und hatte mit Goalie Tommi Steffen außerdem den stärksten Akteur des Abends in den eigenen Reihen. In den letzten beiden Spielminuten sah man beiden Teams deutlich den Substanzverlust an. Mit schwindenden Kräften gelang es Herford nicht mehr entscheidend vor das Tor zu kommen und auch die Konter der Gäste trugen nur noch zum Zeitgewinn bei. So blieb es beim knappen, aber durchaus verdienten 4:3 für die Rockets.
„Nach den guten Auftritten der letzten Spiele, haben wir vielleicht gedacht, dass das nun einfach so weiter geht. Nein. Wir müssen in jedem Spiel mit 100% zu Werke gehen und nicht nur über 20 Minuten“, begründete Coach Milan Vanek die erste Heimniederlage nach 60 Spielminuten. Am Freitag haben die Ice Dragons die Gelegenheit, es wieder besser zu machen. Gegen die Hannover Indians erwartet das heimische Team ab 20.30 Uhr ein heißer Tanz in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“, die mit Sicherheit wieder ein echter Hexenkessel werden dürfte. Karten sind im Online-Vorverkauf unter www.scantickets.de sowie im Fachmarkt des Marktkaufs Herford (Deichkamp) erhältlich. Mit Einlass rund 60 Minuten vor Spielbeginn öffnet auch eine Abendkasse.
(HEV/som)
  
    
hernerev2007Herne Miners
Große Moral bringt den ersten Derbysieg der Spielzeit!

(OLN)  Der Herner Eissportverein hat das erste Derby der Oberliga Nord-Saison mit 5:4 (2:2/0:1/2:1/1:0) nach Verlängerung bei den Wohnbau Moskitos Essen gewonnen und damit den dritten Tabellenplatz verteidigt. Dabei lag der HEV bis zwei Minuten vor dem Ende noch mit 2:4 zurück.
Die Miners mussten dabei nur noch auf den erkrankten Nils Liesegang verzichten. Finn Becker, Nils Elten und Denis Fominych standen nach überstandener Erkrankung und Verletzung wieder im Kader. Bereits in der ersten Spielminute hatte der HEV zwei große Möglichkeiten für die Führung, doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Nach einem Konter scheiterte Mees De Wit noch an Björn Linda, den Nachschuss versenkte Enrico Saccomani zur Moskitos-Führung. Chris Seto gelang nach einem schnellen Gegenstoß der Ausgleich, Braylon Shmyr brachte Herne, mit einer tollen Einzelaktion, erstmals in Führung. Diesmal hatten die Moskitos aber eine Antwort und glichen postwendend durch Kevin Bruijsten aus.
Im zweiten Abschnitt beruhigte die bis dato offene Partie etwas und beide Mannschaften standen in der Defensive kompakter. Aaron McLeod gelang in Überzahl der Führungstreffer zum 3:2 für die Gastgeber, die beste HEV-Möglichkeit vergab Alexander Komov freistehend vor Fabian Hegmann.
Im Schlussdrittel traf Dennis Swinnen für den HEV die Latte, und als dann Mitch Bruijsten, knapp fünf Minuten vor dem Ende, das 4:2 für die Moskitos erzielte, war die Partie für einige Zuschauer bereits entschieden. Doch Herne zeigte eine tolle Moral, Essen nahm zum Ende zu viele Strafzeiten. Erst fälschte Dennis Swinnen einen Schuss von Michel Ackers zum Anschlusstreffer ab, dann war es Nicolas Cornett, dem 31 Sekunden vor dem Ende das gleiche Kunststück gelang. Somit kämpften sich die Miners in die Verlängerung.
Dort war es dann Braylon Shmyr, der mit seinem zweiten Treffer des Abends, für den umjubelten 4:5-Siegtreffer vor 1164 Zuschauern, darunter knapp 300 HEV-Fans, sorgte. „Für die Zuschauer war es sicher eine tolle Partie, für die Trainer eher nicht. Vor allem in den ersten zehn Minuten hatten wir mindestens vier Riesenchancen, liegen dann aber 0:1 zurück“, so Danny Albrecht. „Nach dem 3:5-Rückstand war es eine tolle Moral meiner Mannschaft, auf die ich sehr stolz bin“, freute sich der HEV-Coach über die zwei Punkte im ersten Derby der noch jungen Spielzeit.
Am Wochenende ist der HEV erst auswärts bei der EG Diez-Limburg (Freitag, 20 Uhr) gefordert, am Sonntag stellen sich dann die Hammer Eisbären erstmals in dieser Saison in der Hannibal-Arena vor (18.30 Uhr).
(HEV/ms)
  
    
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
NIEDERLAGE BEI DER TABELLENSPITZE

(OLN)  Bei den Hannover Scorpions, dem Tabellenführer der Oberliga Nord, haben sich unsere EXA IceFighters Leipzig gestern gut aus der Affäre gezogen, aber mussten sich trotzdem mit 1-3 geschlagen geben. Im 6. Spiel innerhalb von 12 Kalendertagen waren es Kleinigkeiten, die den Unterschied machten. Auf Seiten unserer Eiskämpfer fehlten bekannterweise Florian Eichelkraut und Marvin Miethke, sowie die Neuzugänge im Lazarett: Moritz Miguez und Dominik Piskor. Vom Kooperationspartner, den Eispiraten Crimmitschau, wurden wieder Willy Rudert und Lucas Böttcher zur Verfügung gestellt.
Gleich in der ersten Minute musste Scorpions-Torhüter Brett Jaeger sein Klasse beweisen, als Jonas Wolter alleine vor ihm auftauchte. Kurz danach schepperte ein Schuss von Ian Farrell an der Maske des Torhüters der Scorpions. Auf der anderen Seite nutzte Pascal Aquin direkt die erste Chance, um Patrick Glatzel im Tor zu bezwingen. Das 1-0 in der 3. Minute war unnötig, aber die Eiskämpfer fanden schnell eine Antwort. Im ersten Powerplay des Spiels passte erst Niklas Heyer  sehenswert auf Michael Burns und der bediente Joonas Riekkinen mustergültig. Unser finnischer Kapitän musste in der 4. Minute nur noch die Scheibe im Tor versenken. In der 6. Minute setzten sich die Hausherren wieder offensiv durch und stocherten die Scheibe zur erneuten Führung durch Julien Airich über die Linie. „So hatten wir uns den Start nicht gewünscht und die beiden Tore wären auch leicht zu verhindern gewesen. Aber die Mannschaft hat das trotzdem sehr gut weggesteckt“, sagte Sven Gerike zum Anfang des Spiels. Sein Team hatte noch zwei Unterzahlsituationen zu überstehen und konnte trotzdem immer wieder offensive Akzente setzen. Mit dem 1-2 aus unserer Sicht ging es in die Pause.
Im zweiten Abschnitt passierte statistisch nicht viel. Beide Mannschaften hatten ihre Druckphasen. Beide Torhüter mussten auch mal mit Glanzparaden aufwarten und auf beiden Seiten half das Aluminium dabei, Gegentore zu verhindern. Bis in die 39. Minute jedenfalls. Dann tauchte Pascal Aquin erneut frei vor Patrick Glatzel auf und ließ sich auch diese Chance nicht nehmen. Mit dem bitteren 1-3 ging es in das letzte Drittel.
Hier waren unsere Mannen klar tonangebend und die Hausherren konnten sich ein ums andere Mal beim glänzend aufgelegten Brett Jaeger bedanken, der seinen Kasten sauber hielt. Drei Minuten vor dem Ende zog die IceFighters-Bank schon Patrick Glatzel zugunsten des sechsten Feldspielers, aber die routinierten Scorpions hielten den Vorsprung. „Ich bin trotzdem mit der Einstellung und der Bereitschaft meiner Mannschaft zufrieden. Es haben Kleinigkeiten den Unterschied gemacht. Aber meine Jungs haben dem sehr talentierten Tabellenführer alles abverlangt“, sagte Sven Gerike auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
(IFL/sr)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Zwei schwere Aufgaben am Wochenende

(BYL)  Nach dem erfolgreichen Start in die neue Saison hat der EHC Königsbrunn am Wochenende zwei schwere Gegner auf dem Schirm. Am Freitag geht es auswärts ab 20 Uhr gegen die "Mammuts" der EA Schongau, sonntags folgt dann ab 18 Uhr auf heimischen Eis das Duell gegen die "River Rats" des ESC Geretsried.
Die EA Schongau zeigte in der letzten Saison schon in der Vorbereitung ihr großes Potenzial, zur Punktspielrunde verstärkten sich die Mammuts dann noch mit dem kanadischen Kontingentspieler Jason Lavallée. Danach präsentierten sich die Oberbayern als Favoritenschreck und landeten am Ende der Vorrunde auf dem dritten Tabellenrang hinter Klostersee und Miesbach. Auch in dieser Saison will Schongau ein gewaltiges Wort im Kampf um die ersten acht Tabellenränge mitreden. Der Großteil des eingespielten Kaders konnte zusammengehalten und sinnvoll ergänzt werden. Aus Füssen wechselte der 40-jährige Defensivspezialist Ľuboš Velebný nach Schongau. Der gebürtige Slowake mit deutschem Pass ist auch torgefährlich, der erfahrene Blueliner erzielte im Laufe der letzten Spielzeit in 40 absolvierten Partien beachtliche 23 Scorerpunkte. Schongau hat die Kontingentspieler-Positionen ausgetauscht und mit zwei Kanadiern neu besetzt. Der 23-jährige Tristan Gagnon und der 20-jährige Samy Paré sollen für viel Durchschlagskraft im Angriff sorgen, schon in den letzten Spielen ließen die beiden ihr Können aufblitzen. Am letzten Sonntag glückte den Mammuts der Saisonauftakt, in Geretsried siegte die EA deutlich mit 7:3 und holte sich gleich mal die ersten drei Zähler. Jeweils zwei Treffer erzielten dabei Florian Höfler und Marius Klein, der Kader ist aber nicht nur in der Offensive breit aufgestellt. Am Freitag wollen die Oberbayern ihr erstes Heimspiel für sich entscheiden und vor eigenem Publikum dem EHC die erste Niederlage beibringen.
Sonntagsgegner Geretsried musste nach der Heimniederlage gegen Schongau den Fehlstart verkraften und will nun in Königsbrunn erste Zähler holen. In den letzten Jahren tat sich der EHC immer sehr schwer gegen die River Rats und kassierte schon einige Niederlagen gegen den ESC. Während der Punkterunde in der Vorsaison setzte es zwei, wenn auch sehr knappe 2:3 Niederlagen gegen Geretsried. In der letzten Saison waren beide Kontingentspieler-Positionen mit Tschechen besetzt, schon seit einigen Jahren stürmt der 30-jährige Top-Scorer Ondrej Horvath für die River Rats und in der Verteidigung bewährte sich seit 2020 der ebenfalls 30-jährige Marek Haloda. Er hat offensive Qualitäten und scorte bisher regelmäßig gegen den EHC. Zum Glück für den ESC besitzt Ondrej Horvath nun einen deutschen Pass, so dass Geretsried den 28-jährigen Tschechen Defender Jakub Řezáč als zweiten Kontingentspieler für die vakant gewordene Position verpflichten konnte. Řezáč spielte schon mit Haloda beim tschechischen Drittligisten Draci Šumperk zusammen und wird nun sein erstes Jahr in Deutschland absolvieren. Geretsried ist in der Breite stark aufgestellt, auch wenn der Saisonauftakt gegen Schongau mit einer Niederlage endete. Doch der neue Coach musste in der Partie auf sechs Stammspieler verzichten.
Für den EHC wird es ein Wochenende gegen zwei kampfstarke Mannschaften, beide Kontrahenten knöpften den Königsbrunnern in der Vorsaison wichtige Punkte ab und sind stark besetzt. Für Coach Bobby Linke gilt es, die richtige Mischung in den Reihen zu finden und das Team auf beide Gegner einzustellen. Denn das erste Spiel gegen Pfaffenhofen hat gezeigt, dass es trotz meist starker Phasen in der Partie noch einiges zu tun gibt. Linke kennt beide Gegner gut und weiß um deren Stärken:
„Die Partie am Freitag ist ein vorgezogenes Spitzenspiel. Schongau zählt für mich zum Favoritenkreis, ich kenne einen Großteil der Spieler. Der Zusammenhalt der Mannschaft ist unglaublich und deren wahre Stärke. Sie haben natürlich auch gute Einzelspieler, das wird sicher eine hochklassige Partie werden. Am Sonntag dürfen wir die Mannschaft aus Geretsried auf keinen Fall unterschätzen, die sind läuferisch und kämpferisch auch in der Breite extrem stark aufgestellt. Dazu haben die River Rats noch einen sehr erfahrenen Torhüter. Wenn sie gegen uns wieder mit kompletten Kader auflaufen, so müssen wir aggressiv und schnell spielen. Dazu dürfen wir uns kaum Fehler erlauben und müssen in den richtigen Momenten auch mal geduldig sein. Es gilt in beiden Spielen eine reifere Leistung abzuliefern als gegen Pfaffenhofen. Dann sind am Wochenende auch Punkte drin, da bin ich zuversichtlich.“
Aufgrund des erwartet hohen Besucherandrangs am Sonntag bittet der EHC um frühzeitiges Erscheinen.
Das Spiel gegen den ESC Geretsried wird auch als Stream kostenpflichtig per sprade.tv angeboten, mehr Informationen dazu gibt es auf der Webseite des Vereins zu finden. 
(EHCK/hp)
  
    
schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Mighty Dogs bezwingen Dorfen nach Penaltyschießen

(BYL)  Gleich im ersten Bayernliga-Saisonspiel kamen die Zuschauer im Schweinfurter Icedome voll auf ihre Kosten. Nach aufopferungsvollem Kampf sicherten sich die Gastgeber durch den Treffer von Alexander Asmus gegen den ESC Dorfen den Extrapunkt im Penaltyschießen. Entsprechend zufrieden war Trainer Andreas Kleider nach der Partie: „Jeder hat alles dafür getan, dass wir am Ende als Sieger vom Eis gehen, auch wenn dazu gerade im Penaltyschießen auch etwas Glück gehört. Das haben wir uns in den 65 Minuten zuvor aber auch erarbeitet.“ Zumal die Mighty Dogs mit ihren Kontingentspielern Dylan Hood und Joey Sides im Gegensatz zum letzten Vorbereitungsspiel am Freitag gegen Haßfurt, dass mit 6:3 gewonnen wurde, auf zwei Stützen des Teams verzichten mussten. Denn Hood erhielt gegen den Landesligisten nach einer Auseinandersetzung eine 5-Minuten-plus-Spieldauerstrafe und musste entsprechend beim Saisonauftakt zuschauen. Sides klagte nach einem Check gegen den Kopf aus demselben Spiel über Kopfschmerzen und stand daher nicht zur Verfügung. „Eine Gehirnerschütterung ist es wohl nicht. Wir haben ihn aber vorsichtshalber rausgelassen und hoffen, dass er unter der Woche wieder ins Training einsteigen kann.“ So musste Kleider die geplanten Reihen gleich zum Auftakt gegen den ESC, der selbst auch mit Personalproblemen zu kämpfen hatte und nur mit drei gelernten Verteidigern angereist war, umkrempeln, was von Beginn an gut funktionierte. Gleich mit der ersten Überzahl, in den vergangenen Spielzeiten nicht gerade die Paradedisziplin des ERV, gingen die Hausherren durch Nils Melchior in Führung (2.). Als mit Leonardo Ewald erstmals ein Schweinfurter auf der Strafbank platznehmen musste (7.), zeigten die Gäste allerdings, dass auch ihre Special-Teams bereits gut funktionieren und kamen schnell zum Ausgleich. „Dorfen hat natürlich ein sehr erfahrenes Team, dass in solchen Situationen natürlich besonders gefährlich ist.“ Dass war auch beim zweiten Gästetreffer zu sehen, der aber nicht in Überzahl fiel (37.). „Wir haben da leider in den entscheidenden Zweikämpfen etwas unglücklich agiert. Da müssen wir noch dazu lernen“, analysierte Kleider, ohne seinem jungen Team Vorwürfe zu machen. Der Treffer bedeutete den 2:2-Endstand nach 60 Minuten, da kurz zuvor Dennis Ostertag mit dem zweiten Powerplay-Tor die Mighty Dogs in Führung gebracht hatte (35.). Dass weder im Schlussdrittel, noch in der fünfminütigen Overtime weitere Treffer fielen lag zum einen an der Topleistung von Mighty Dogs Goalie Benedict Roßberg und zum anderen an der enormen Laufbereitschaft der Schweinfurter durch die die Routine der Dorfener kompensiert wurde. Da fiel es auch nicht ins Gewicht, dass der ERV ab dem Schlussdrittel mit Joey Akers einen weiteren Ausfall verkraften musste. „Er hat im Mitteldrittel ein übles Foul einstecken müssen und konnte nicht mehr weitermachen“, erklärte Kleider seine Entscheidung, Kapitän Semjon Bär nach der zweiten Drittelpause in den Sturm zu beordern und in der Defensive auf fünf Verteidiger umzustellen.
Hatten die über 1800 Fans, die bei freiem Eintritt am Freitag in den Icedome gepilgert waren, im Vorbereitungsspiel gegen Haßfurt ein rassiges und torreiches Derby gesehen, bekamen die „nur“ knapp 450 Anhänger dieses Mal einen Krimi mit Überlänge zu sehen. In beiden Spielen präsentierte sich eine hungrige und einsatzfreudige Schweinfurter Mannschaft. Was von ihr in dieser Spielzeit zu erwarten sein darf wird sich vielleicht schon am kommenden Wochenende zeigen, wenn die Mighty Dogs in hoffentlich voller Besetzung auf die Bayernliga-Schwergewichte Miesbach und Erding trifft.
(ERVS/imd)


schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt
Gegnercheck – TEV Miesbach

(BYL)  Nach Platz zwei in der vorherigen Saison gab es bei den Kreisstädtern einen Umbruch im Kader, das Team für die Saison 2022/23 hat sich deutlich verjüngt. Als Abgänge wurden die Routiniers Mangold, Fischhaber, Stiebinger, Asselin und Florian Feuerreiter vermeldet. Letzterer gewann am Ende der vergangenen Saison die Auszeichnung „Spieler der Saison“, gewählt vom bayernhockey.com-Gremium. Ein Spieler, der die Auszeichnung ebenfalls schon gewann, geht künftig für den TEV auf Torejagd. Der 25-jährige Nick Endres, der auch schon über DEL2 Erfahrung verfügt und in Schweinfurt aufgrund seiner Tore kein unbekannter ist, schloss sich im Sommer – vom Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen kommend – dem TEV an.  Die Topfavoriten aus Oberbayern gewannen bereits 2020 den Bayernliga-Titel, im Vorjahr unterlagen sie dem EHC Klostersee im Finale nur knapp. Headcoach Michael Baindl hat bereits in seiner Debütsaison unter Beweis gestellt was beim TEV möglich ist, dazu steht ihm in der aktuellen Saison ein ähnlich starker Kader wie im Vorjahr zur Verfügung. Im ersten Saisonspiel bestätigten die Miesbacher ihre Favoritenrolle und gewannen ihren Auftakt in Buchloe mit 2:6, Kontingentspieler Slavicek Bohumil erzielte fünf Tore.
Bei den Mighty Dogs hingegen gab es im Sommer wenig Veränderungen, müssen aber zu Saisonbeginn mit einer Hürde kämpfen – die Grippe! Aber nicht nur die Grippe bringt Tiefe Falten ins Gesicht bei Headcoach Andreas Kleider, sondern auch Verletzungen aus den letzten Spielen:
„Aktuell sieht es nicht gut aus bezüglich meiner Spieler. Mit Roßberg, Masel, Grüner und Jamie Akers habe ich gleich vier Spieler, die an einer Grippe erkrankt sind. Möchte hier betonen, dass kein Corona im Raum steht und sich die Spieler entsprechend testen. Joey Akers ist nach dem Spiel gegen Dorf leicht angeschlagen, könnte aber funktionieren. Aber auch er ist leicht erkältet. Joey Sides will es probieren mit dem Training und man wird dann entsprechend entscheiden, ob er spielen kann am Freitag. Zudem ist auch Kevin Marquardt vom Spiel gegen den ESC Dorfen angeschlagen, trainiert aber zumindest mit. Wer letztendlich in Miesbach auf dem Eis steht, wird sich Freitag zeigen.“
Keine guten Aussichten also für die Mighty Dogs, wenn es in Richtung des schönen Tegernsee geht. Die Marschroute so zumindest erst am Spieltag selbst zu hundert Prozent stehen:
„Die Marschroute an sich ist schon relativ klar: hinten Kompakt stehen und die wenigen Chancen bestmöglich nutzen. Einen klasse Spieler wie Slavicek kann man natürlich nicht über das komplette Spiel raus nehmen, aber wir sollten es ihm so schwer als möglich machen. Aber Grundsätzlich habe ich mir ein Spielsystem überlegt.“
Spielbeginn gegen den Tabellenzweiten (Punktgleich mit der EA Schongau bei gleicher Tordifferenz) ist am Freitag, den 07. Oktober um 20.00 Uhr.
(ERVS/imd)
  
   
bayreuthtigersEHC Bayreuth
Junger Bayreuther in der Hintermannschaft: Jean-Maurice Meixner

(BLL)  Verteidiger Jean-Maurice Meixner komplettiert unsere Defensivabteilung für die kommende Saison.
Der 22jährige stammt aus Bayreuth, kann aber auf verschiedene Stationen während seiner Nachwuchszeit zurückblicken. 2020 kehrte er aus Nürnberg zurück, wo er in der U20 gespielt hatte und ist seither fester Bestandteil unserer Mannschaft. In der vergangenen Saison absolvierte er 21 Spiele, erzielte zwei Tore und lieferte 10 Vorlagen.
Wir freuen uns, dass er sich weiterhin für den EHC reinhaut. Er wird wie gewohnt mit der Rückennummer 6 auflaufen.
(EHCB/sr)
  

bayreuthtigersEHC Bayreuth
Weiterhin beim EHC im Tor: Felix Graml

(BLL)  Unser Torhütertrio für die kommende Spielzeit wird komplettiert von Felix Graml, der in seine zweite Saison beim EHC geht. Vor Jahresfrist war der 23jährige aus Amberg nach Bayreuth gekommen und hatte in der vergangenen Saison zusammen mit Sebastian Dünkel das Tor gehütet. So kam er auf insgesamt 21 Einsätze und erwies sich dabei als stets zuverlässiger Schlussmann und wichtiger Bestandteil des Teams.
Daher freuen wir uns auch, dass er dem EHC weiterhin die Treue hält. Er wird auch künftig die Rückennummer 72 tragen.
(EHCB/sr)


bayreuthtigersEHC Bayreuth
Kalte Dusche im letzten Vorbereitungsspiel

(BLL)  Eine Woche nach dem unerwarteten Auswärtserfolg in Schweinfurt erging es dem EHC gegen Würzburg ähnlich, wie den Gastgebern am vergangenen Sonntag: Man verlor trotz klarer Überlegenheit gegen einen klassentieferen Gegner.
Während der gesamten Partie erspielten sich die Bayreuther ein deutliches Chancenplus, es fehlten jedoch die zündenden Ideen und die Entschlossenheit vor dem Tor, um diese auch zu verwerten. Nach torlosem ersten Drittel gingen die Gäste dann etwas überraschend nach 26 Minute in Führung und dabei blieb es auch bis zur zweiten Pause. Im Schlussdrittel dann weiterhin erfolgloses Anrennen des EHC, doch statt des Ausgleichs fiel der zweite Treffer für die Würzburger. Erst dann konnten die Bayreuther ihr erstes Tor des Abends markieren, als Benedikt Aschenbrenner auf 1:2 verkürzte. Im direkten Gegenzug trafen die Gäste aber zum 1:3. In der Folge gab es einige Überzahlsituationen für Bayreuth, eine davon nutzte Vojtěch Tuma zum erneuten Anschlusstreffer, mehr wollte an diesem Abend leider nicht mehr gelingen und so endete die Begegnung mit 2:3.
Am kommenden Wochenende startet endlich die Punkterunde: Am Samstag gastieren unsere Bayreuther Jungs beim Derby in Selb, am Sonntag folgt das erste Heimspiel gegen den EV Fürstenfeldbruck.
(EHCB/sr)
   
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
2 Spiele am Wochenende

(RLW)  Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt geht es für die Eisadler Dortmund in der Regionalliga West am Wochenende mit 2 Spielen weiter. Am Freitag 07.10.2022 erwarten die Eisadler ab 20 Uhr die Luchse aus Lauterbach im heimischen Eisstadion an der Strobelallee und am Sonntag 09.10.2022 reisen die Eisadler ins Oberbergische zu den Wiehl Penguins (Erstes Bully 17.15 Uhr).
Die Luchse aus Lauterbach, der amtierende Meister der Hessenliga, starten als Neuling und Quereinsteiger in der Regionalliga West und gelten als "Geheimfavorit". Trainer Dennis Maschke kann auf einen Kader zurückgreifen, der aus einer Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern, besteht. Spieler wie Andre Bruch und Niels Hilgenberg dürften auch in NRW bekannt sein, dazu kommen starke Spieler wie der neue Torhüter Darian Sommerfeld, Tavish Davidson und der sehr erfahrene Stürmer Tobias Schwab. Die Luchse konnten schon in der Vorbereitung mit guten Spielen auf sich aufmerksam machen und werden die Eisadler vor eine richtig schwere Aufgabe stellen.
Nicht viel einfacher wird die Auswärtspartie der Eisadler bei den Wiehl Penguins. Der Rivale aus Landesligazeiten hat den Kader unter dem neuen Trainer Andy Lupzig enorm aufgerüstet und u.a. Marvin Ratmann (aus der DEL2), Christoph Ziolkowski (Herne) und Dominik Cervosky verpflichtet. Der Saisonauftakt ging allerdings mit einem Mini Kader bei den Ratinger Ice Aliens mit 12:0 verloren.
Trainer Kevin Thau und seine Jungs haben das erste Spiel gegen Berg. Gladbach aufgearbeitet und die Fehler analysiert. Im Training wurden die Dinge dann angesprochen und mit speziellen Übungen an den Defiziten gearbeitet. Dazu der Coach:"Die Jungs ziehen super mit und sind motiviert bei der Sache. Kämpferisch kann ich ihnen sowieso keinen Vorwurf und das spielerische wird mit jeder Einheit besser. Beide Spiele am Wochenende werden nicht einfach, aber wir wollen natürlich punkten. Gerade am Freitag zählen wir auf die tolle Unterstützung unserer Fans und hoffen auf die nächsten drei Punkte."
Aktuell glühen die Drähte zwischen Eisadlern, DEB und EHV, so dass die Eisadler mit der dann hoffentlich vorliegenden Spielgenehmigung schon am Freitag einen neuen Spieler begrüßen dürfen.
Auch der 1. Vorsitzende der Eisadler Dortmund Stefan Witte gibt noch einen Ausblick auf das kommende Heimspiel: "Auch von Seiten des Vorstandes haben wir das erste Heimspiel aufgearbeitet. Wir waren sehr erfreut und positiv überrascht von der großen Anzahl an Fans und freuen uns über die vielen Interessierten am Dortmunder Eishockey. Da gerade für die Fans nicht alles optimal gelaufen ist,  haben wir die internen Abläufe verbessert. D.h. ab jetzt gibt es bei den Heimspielen immer einen zweiten Getränkesstand, denn alle sollen die Spiele genießen können und nicht die Wartezeit am Bierstand verbringen. Dazu noch zwei Hinweise:
Als Zahlungsmittel gilt bei den Eisadlern eine Verzehrkarte. Diese Karten können am Fanshop erworben werden.
An der TicketKasse besteht die Möglichkeit für die Heimspiele der Eisadler eine Flexkarte (in allen Kategorien) zu erwerben. Diese Flexkarte beinhaltet 5 Spiele, wobei nur 4 bezahlt werden müssen."
(EAD/tb)
  
    
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
tornadonieskyTornado Niesky
1.Doppelwochenende für die Tornados - Freitag Kreisderby in Weißwasser

(RLO)  Am nächsten Wochenende haben die Tornados gleich 2 Auswärtsspiele - innerhalb von 24 Stunden – zu absolvieren. Am Freitag, den 07.10.2022 um 19:30 Uhr findet im Fuchsbau in Weißwasser das 1.Kreisderby der Saison statt. Gastgeber sind die Jungfüchse U23 des ESW. Dieses Spiel verspricht wie immer besonders Brisanz.
Einen Tag später – am 08.10.2022 - fährt die 1.Männermannschaft des ELV Niesky ins Erzgebirge. In Schönheide warten um 17:00 Uhr die Wölfe auf die Tornados. Auch diese Partie ist stets mit viel Spannung und hoffentlich der Unterstützung vieler Tornado-Fans vor Ort verbunden.
An diesem Wochenende kann Tornado-Trainer Jens Schwabe fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Er wird mit 3 kompletten Reihen, d.h. mit mindestens 16 Spielern nach Weißwasser bzw. Schönheide fahren.
(ELVN/ew)
  
 
 
 Donnerstag 6.Oktober 2022 www.icehockeypage.de 
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