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September 26
                         
Europäischer Tag der Sprachen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Stürmer Jordi Cuena Pazos wechselt vom Ligarivalen Neusser EV zur GEG. Der 25-Jährige konnte in zuletzt 13 Spielen ein Tor erzielen und sieben weitere Treffer vorbereiten
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 4.Januar 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 14 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Weiter Warten auf den ersten Heimsieg - 4:5 n. V. gegen Wolfsburg

(DEL)  Die Düsseldorfer EG muss weiter auf den ersten Heimsieg der Saison warten. Das Team von Headcoach Harold Kreis unterlag gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:5 nach Verlängerung (0:2; 2:1; 2:1; 0:1). 
(DEG/pdeg)
  
    
gizzlyadamswolfsburgGrizzlys Wolfsburg
Personalwechsel im Aufsichtsrat der Grizzlys Wolfsburg

(DEL)  Volkswagen-Personalvorstand Gunnar Kilian scheidet aus dem Aufsichtsrat der Grizzlys aus. Neu hinzukommen werden Wendelin Göbel (Sprecher des Vorstandes der Wolfsburg AG) und Michael Manske (Head of CEO Communications bei Volkswagen).
Die Grizzlys Wolfsburg bedanken sich bei Gunnar Kilian für sein jahrelanges Engagement und begrüßen Wendelin Göbel und Michael Manske herzlich im Team.
(GW/cg)
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Löwen belohnen sich nur einfach

(DEL2)  17 Sekunden fehlten den Tölzer Löwen, um die volle Punktzahl vom weitesten Auswärtsspiel der Saison mitzunehmen. Dann treffen die Füchse doch noch zum Ausgleich und erzwingen das Penaltyschießen, in dem sie als Sieger vom Eis gehen. Ein hartes Ergebnis für über weite Strecken stark aufspielende Löwen. Das Team von Kevin Gaudet spielte ein herausragendes Auswärtsspiel. Kampf, Spielintelligenz, Passqualität und: Keine Busbeine. In den ersten zehn Minuten war das Spiel sehr ausgeglichen, danach die Buam etwas mehr unter Druck. Doch die Weißwasseraner scheiterten wiederholt an Maximilian Franzreb, der an seiner alten Wirkungsstätte eine starke Leistung zeigte. Auf der anderen Seite auch zwei gute Möglichkeiten im Konter, jedoch nicht genau genug zu Ende gespielt. Dann fanden die Löwen ihre Beine so richtig. Das Mitteldrittel gehörte den Buam. "Bad Tölz ist ein fantastisches Team, wenn sie die Scheibe haben. Sie haben in unserem Drittel teilweise Ping Pong gespielt. Das war unglaublich stark", erkannte Füchse-Coach Corey Neilson neidlos an. Luca Tosto traf bereits nach zweieinhalb Minuten im zweiten Abschnitt zur Führung. Danach teilweise ein echter Chancenwucher und ein überragender 19-jähriger Tobias Ancicka, der für die Gastgeber schlimmeres verhinderte. "Hut ab vor ihm. Wenn er so weitermacht, wird er ein Top-Goalie", so Kevin Gaudet. Eher überraschend traf Rylan Schwartz zum Ausgleich aus spitzem Winkel - Innenpfosten, Tor. Auch im Schlussdrittel spielten die Löwen gefällig. "Ich kann nicht meckern, wir haben super gespielt", so Gaudet. Max Frenchs Tor im Nachschuss brachte die Buam erneut in Führung und verlängerte die persönliche Serie des Kanadiers auf unglaubliche zehn Spiele mit Torerfolg(en) in Serie. Im Rest der Spielzeit lag der Fokus auf Löwenseite auf dem Verteidigen. Das gelang über weite Strecken auch gut. Der Druck der Füchse wurde besonders in den letzten fünf Minuten groß, doch die Buam hielten die Gastgeber raus aus den gefährlichen Zonen. Dann allerdings eine Strafe, als Saša Martinovic die Scheibe im eigenen Drittel übers Plexiglas chippte. Dadurch sechs-gegen-vier und ein perfekter Schuss - erneut an den Innenpfosten von Nicholas Ross zum 2:2-Ausgleich. 17 Sekunden waren hier noch zu überstehen. Ein bitteres Gegentor, weil mutmaßlich vermeidbar und nach dem Spielverlauf eher glücklich. Im Penaltyschießen trafen dann Rylan Schwartz und Fabian Dietz abgezockt. Auf der Gegenseite vergaben sowohl French, als auch Gardiner. Schlussendlich und nach hartem Kampf dann beide Trainer, die jeweils als Parade-Gentlemen durchgehen könnten, zufrieden. "Ein Punkt auswärts ist ein Punkt", urteilte Gaudet. "Ich bin sehr glücklich, wir machen von Tag zu Tag Fortschritte", die Worte von Corey Neilson. Zeit zum Durchschnaufen bietet einzig die 620 Kilometer andauernde Rückfahrt. Dann geht´s morgen wieder zur Regeneration ins Stadion und am Dienstag an den Landshuter Gutenbergweg.
(TL/sr)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Der lange Weg umsonst – Tigers ohne Punkte zurück aus Freiburg

(DEL2)  Blitzstart für die Gastgeber. Gerade einmal 37 Sekunden standen auf der Uhr, als die Freiburger zum ersten Mal jubeln konnten. Simon Danner verwertete im Slot die Scheibe zum Führungstreffer. Und so ging es in großen Teilen weiter in diesem Abschnitt. Freiburg kreierte mehr Chancen, hatte mehr Spielanteile aber scheiterte mehrfach an dem gut reagierenden Herden im Bayreuther Tor. So musste der Bayreuther Schlussmann gegen Saakyan, Hult, Billich und Bassen sein ganzes Können aufzeigen, um seine Jungs im Spiel zu halten. Die Tigers ihrerseits, die nach einer gewissen Anlaufzeit ins Spiel kamen, konnten Meisner durch Davis oder Davidek, der einmal den Pfosten anvisierte, nicht überwinden. Zum Schluss des Drittels war es erneut Herden, der im Mittelpunkt stand, als dieser gegen George, Spiro und Linsenmeier starke Paraden zeigen musste.
Hellwach, im Gegensatz zum Beginn des Spiels, kamen die Tigers zum zweiten Abschnitt aus der Kabine. Nach nur wenigen Sekunden hatte Gron, eingesetzt von Järveläinen, die erste Möglichkeit. Und wenige Augenblicke gleich noch einmal. In der Folge testeten Järvelainen und Davidek den Freiburger Schlussmann. Die Chancen verstrichen ungenutzt und wie so oft, machte dann das andere Team den Treffer. George nutzte nach 28 Minuten die erste „Möglichkeit“ mit einem verdeckten Schuss zur 2:0 Führung. Unbeeindruckt machten die Tigers nun weiter Druck und kamen durch Davis, Gron und Lillich zu guten Möglichkeiten. Eben dieser Lillich war es dann, der an die Scheibe kam, noch einen Freiburger regelrecht
auszockte und schließlich zum verdienten Anschluss traf. Eine weitere Möglichkeit bot sich dem jungen Stürmer nur Momente später, die Meisner zur Nichte machte. Weitere Treffer waren aber beiden Teams nicht mehr vorbehalten. Vor allem die Bayreuther, die das negative Schussverhältnis des ersten Drittels von 6:18 auf 15:7 aus ihrer Sicht drehten, haderten hier mit ihrem Schicksal.
Nach einer ersten guten Möglichkeit der Tigers zu Beginn des Schlussdrittels waren es erneut die Freiburger, die ihre Chancen besser nutzen konnten. Spiro drückte die Scheibe über die Linie, was zwar einen Videobeweis nach sich zog aber an der Tatsache des Treffers nichts ändern konnte. Noch bevor Davidek sich die Scheibe in der Angriffszone erkämpfen konnte - reaktionsschnell auf Bindels passte, der den Anschlusstreffer auf die Anzeigentafel schrieb – war Järveläinen am Pfosten gescheitert. Mit enormem Druck, der sich zum Ende des Spiels entwickelte, versuchten die Gäste den machbaren Ausgleich doch noch mit Gewalt zu erzielen und hatten mehrfach die Gelegenheit hierzu. Doch erneut waren es die Wölfe, die Zählbares zu Stande brachten, als Bassen zum Ende des Spiels den Endstand von 4:2 schrieb.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
7:6! Eispiraten entscheiden irres Torfestival für sich - Mathieu Lemay trifft 25 Sekunden vor dem Ende zum Sieg

(DEL2)  Die Eispiraten sind mit einem wichtigen Erfolgserlebnis in das neue Jahr 2021 gestartet. Die Westsachsen, welche mit Petr Pohl, Ole Olleff, Carl Hudson und Vincent Schlenker auf vier Leistungsträger verzichten mussten, jedoch auf den kurz zuvor lizenzierten Tschechen Lukáš Vantuch zurückgreifen konnten, entschieden ihr Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 7:6 für sich. Dabei bewiesen die Mannen von Cheftrainer Mario Richer in einem irren Torfestival durchaus Comeback-Qualitäten, konnten sie einen zwischenzeitlichen 2:5-Rückstand noch in einen Sieg ummünzen.
Das erste Spiel beider Teams im Jahre 2021 begann furios. So dauerte es gerade einmal 25 Sekunden, bis die Gäste aus dem Allgäu erstmals jubeln durften. Joseph Lewis bezwang Michael Bitzer mit der ersten Möglichkeit des Spiels – 0:1 (1.). Die Eispiraten steckten jedoch nicht zurück und kamen mit ihrer ersten guten Chance auch zum Ausgleich! Daniel Weiß nutzte nach nicht einmal zwei Minuten eine maßgenaue Hereingabe von Topscorer Mathieu Lemay und erzielte so den Ausgleich zum 1:1. Beide Teams hatten in der Folge gute Chancen, um in Führung zu gehen. Die Joker aus Kaufbeuren zeigten sich jedoch einen Tick konsequenter. Wieder war es Joseph Lewis, der mit seinem zweiten Tor die zweite Führung seines Teams markierte – 1:2 (13.). Den wichtigen Ausgleichstreffer erzielte dann Dominic Walsh in der 15. Minute! Der Deutsch-Brite zog kurz vor der blauen Linie direkt ab und sendete den Puck mit lieben Grüßen zum 2:2 ins Netz – immerhin war es sein erstes Saisontor. Es sah lange so aus, als würde es mit diesem Remis auch in die erste Pause gehen. Die Gäste aus Bayern hatten da aber noch ein Wörtchen mitzureden. John Lammers ließ erst André Schietzold sehenswert aussteigen und bugsierte den Puck mit Hilfe des Innenpfostens dann zum 3:2 ins Gehäuse – 2:3, zwei Sekunden vor dem Ende des Durchgangs.
Im Mitteldrittel waren es dann zunächst nur die Kaufbeurer, die das Spiel an sich rissen und die Westsachsen bitterböse bestraften. So erzielten Fabian Voit (24.) und Tobias Wörle (28.) in nur kurzer Zeit zwei weitere Treffer und stellten für die Allgäuer prompt auf 2:5. Ein Tiefschlag für Trainer Mario Richer, dessen Jungs sich aber eindrucksvoll zurückkämpften! Zunächst war es Verteidiger Kelly Summers, der nach überstandener Oberkörperverletzung schon in Bad Tölz wieder mitmischen konnte, welcher in numerischer Überzahl abzog und den Puck im Gehäuse der Gäste unterbrachte – 3:5 (29.). Kurz darauf erhielten die Westsachsen erneut eine Powerplaysituation. Eine zunächst doppelte Überzahl brachte noch keinen Erfolg, Mathieu Lemay überwand Dalgic dann aber doch und verkürzte auf 4:5 in der 30. Minute. Kurios dabei: Das Tor erzielte er mit dem Schläger von Timo Gams, denn der Stick von Lemay brach kurz zuvor.
Die Eispiraten witterten ihre Chance, in einem fast verloren geglaubten Spiel noch einmal Punkte einfahren zu können. Travis Ewanyk konnte nach 44. Minuten einen Rebound in Überzahl nutzen und glich das Spiel erneut aus – 5:5. Und die Crimmitschauer blieben am Drücker. Der auffällige Mathieu Lemay brach kurz später auf der linken Seite durch und brachte die Scheibe vor das Tor, wo Timmins den Puck, in Zusammenarbeit mit einem Joker, über die Linie bugsierte – 6:5 und die erstmalige Führung (46.). Die Kaufbeurer hatten aber noch ein Ass im Ärmel. Fabian Voit zog in das Drittel der Hausherren und überwand Bitzer mit einem verdeckten Schuss – 6:6 (50.). Die Pleißestädter, die selbst eigentlich auf ein weiteres Tor drängten, mussten also erneut einen Rückschlag hinnehmen. Mathieu Lemay, der das Spiel immer wieder an sich riss, entschied es lediglich 25 Sekunden vor dem Ende auch. In numerischer Überzahl bekam der Eispiraten-Topscorer den Puck, zielte genau und versenkte diesen unten links – das 7:6, welches gleichzeitig den Endstand darstellte (60.)
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen in Bad Nauheim

(DEL2)  Erfolgreicher Start ins neue Jahr nicht geglückt: Die Dresdner Eislöwen mussten sich am Sonntagabend im Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim mit 2:3 geschlagen geben und warten damit weiter auf das erste Erfolgserlebnis in fremder Halle.
Mit Riku Helenius im Tor begannen die Eislöwen in Hessen und legten erneut einen starken Auftritt im ersten Drittel hin. Die ersten zehn Minuten gehörten der Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann. Nachdem Steven Rupprich (6. Minute) noch am Pfosten scheiterte, machte es Joe-Richardt Kiss eine Minute später besser. Alexander Dotzler versuchte es aus der Distanz, Kiss verwandelte den Nachschuss. Die Blau-Weißen verpassten dann aber den Vorsprung auszubauen und waren in der 11. Minute selbst für den Ausgleich verantwortlich. Die Hessen nutzten einen Fehler in der Dresdner Defensive durch Pauli zum Ausgleich.
In zweite Drittel starteten die Gastgeber besser und druckvoller. Folgerichtig kam Bad Nauheim durch Tessier in Überzahl (26.) zum Führungstreffer. Aber die Eislöwen fanden die passende Antwort. René Kramer brachte den Puck vor das Tor von Bick, wo Vladislav Filin entscheidend abfälschte (29.). Die Freude über den Ausgleich hielt aber nicht lange. Arniel erzielte in doppelter Überzahl den dritten Treffer für Bad Nauheim (31.).
Im Schlussdrittel verwalteten die Hessen ihren knappen Vorsprung, aber die Eislöwen kamen zu ihren Torchancen. Nur nutzten sie diese nicht und mussten sich deshalb mit 2:3 geschlagen geben.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Die Jungs haben einen guten Job gemacht, aber wenn man unten steht, dann laufen die Dinge nicht so leicht. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, gehen in Führung und verpassen dann nachzulegen. Dann ist es eine mentale Sache. Wir machen einen Fehler, kassieren das Gegentor und verfallen in alte Muster. Wir haben uns aber gefangen, sind gut zurückgekommen und hatten unsere Chancen. Aber es hilft kein Jammern, wir haben verloren. Es tut weh, aber mit der Einstellung und dem Einsatz der Mannschaft bin ich zufrieden.“
Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen bereits am Dienstagabend mit dem Heimspiel gegen den EHC Freiburg.
(ESCD/ka)
  
   
loewenfrankfurtLöwen Frankfurt
Löwen kehren zurück aufs Eis – zwei Spieler müssen in Quarantäne

(DEL2)  Die Löwen Frankfurt können sich wieder die Schlittschuhe schnüren. Nach einer selbst verhängten Quarantäne in der vergangenen Woche und der Auswertung der vor wenigen Tagen durchgeführten COVID19-PCR-Tests für das gesamte Team haben die Löwen nun die Spielfreigabe von der DEL2 erhalten.
Somit steht dem Auswärtsspiel bei den Bayreuth Tigers am Dienstag, den 5. Januar 2021 nichts mehr im Weg. Allerdings werden Martin Buchwieser und Christian Obu nicht mit von der Partie sein. Beide Spieler erhielten im PCR-Test ein positives Ergebnis und müssen weiterhin in der vom Gesundheitsamt vorgegebenen Quarantäne bleiben.
Den beiden positiv getesteten Löwen-Profis geht es ebenso wie Coach Marko Raita den Umständen entsprechend gut.
Neben Buchwieser und Obu müssen die Löwen weiterhin auf die Verletzten Max Faber und Constantin Vogt verzichten.
(LF/ss)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Siegesserie hält auch im Spitzenspiel – Huskies schlagen Towerstars 4:2

(DEL2)  Die Kassel Huskies sind momentan scheinbar nicht zu stoppen. Auch das achte Spiel in Serie konnte die Mannschaft von Trainer Tim Kehler für sich entscheiden. 4:2 hieß es am Ende aus Sicht der Nordhessen.
Das erste Spiel des neuen Jahres bot den Kassel Huskies gleich ein Spitzenspiel. Denn mit den Ravensburg Towerstars gastierte der Tabellenzweite in Nordhessen. Die Schlittenhunde gingen leicht verändert in das Duell mit den Oberschwaben. Sowohl Nathan Burns als auch Ryan Olsen, der für den leicht angeschlagenen Brett Cameron ins Team rückte, feierten ihr Comeback nach Verletzungspause.
In einer hochklassigen Partie waren es die Gäste, die die ersten Akzente setzten. Auch bedingt durch eine frühe Überzahl machten die Towerstars Druck auf das von Jerry Kuhn gehütete Kasseler Tor. Nach sieben Minuten gab Corey Trivino dann den ersten Kasseler Warnschuss ab, kurze Zeit später hatte Clarke Breitkreuz die zweite Kasseler Gelegenheit. In der 13. Minute verpasste Lukas Laub die bis dato beste Einschussmöglichkeit. Nach schnellem Antritt über die rechte Seite rutsche sein Schuss zwar unter EVR-Goalie Langmann hindurch, allerdings auch knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später machte es Troy Rutkowski aus Kasseler Sicht besser. Der Verteidiger bekam im Offensivdrittel viel Platz und wusste dies mit einem feinen Handgelenksschuss zum 1:0 zu nutzen (15.). Doch die Führung hielt nicht lange: In Towerstars-Überzahl lenkte Andreas Driendl die Scheibe nach scharfem Czarnik-Pass zum 1:1 in die Maschen (17.). Kurz vor Drittelende zeigten dann auch die Gastgeber, dass sie Powerplay können. Nach Vorarbeit von Rutkowski drosch Lois Spitzner die Scheibe aus dem linken Halbfeld ins Tor – 2:1 (19.). Die Huskies beendeten das erste Drittel somit bestmöglich.
Und auch der Start ins Mitteldrittel verlief aus Kasseler Sicht optimal. Nach gut einer Minute tankte sich Corey Trivino durch und schloss seinen Alleingang durch die Beine von Langmann zum 3:1 ab (21.). In einem fortan eher ausgeglichenen Spiel verpassten es die Ravensburger den Rückstand zu verkürzen. Erst behielt Jerry Kuhn bei einem Gewühl vor seinem Kasten die Übersicht, dann rettete der Kasseler Schlussmann mehrfach sehenswert gegen Hospelt und Pompei (31.). Nach diesen Chancen für die Oberschwaben waren es dann aber die Huskies, die in der 33. Minuten den nächsten Treffer erzielten. Durch einen sehenswerten Rückhand-Treffer markierte Philippe Cornet nicht nur seinen vierten Saisontreffer im vierten Spiel, sondern beendete auch den Arbeitstag von Jonas Langmann. Olafr Schmidt kam für ihn ins Gäste-Tor. Mit diesem Zwischenstand ging es in die zweite Pause.
Das Schlussdrittel war geprägt von defensiv starken Huskies, die wie bei den Siegen in Kaufbeuren und Freiburg keinen Zweifel am nächsten Erfolg aufkommen ließen. Marc Schmidpeter verpasste per Alleingang sogar das 5:1. Olivier Hinses Treffer zum 4:2 13 Sekunden vor dem Ende war dann nur noch Ergebniskosmetik.
Ausruhen auf dem nun achten Sieg in Serie können sich die Kassel Huskies aber nicht. Bereits am Dienstag steht die nächste Partie auf dem Plan. Dann ist ab 19:30 Uhr der EVK Kaufbeuren in der Kasseler Eissporthalle zu Gast.
(ECK/js)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt in Crimmitschau mit 7:6

(DEL2)  Für den ESV Kaufbeuren stand als erstes Spiel im Jahr 2021 die Auswärtspartie bei den Eispiraten Crimmitschau auf dem Plan. Trainer Rob Pallin musste dabei neben den Langzeitverletzten Stefan Vajs und Sami Blomqvist auch weiterhin auf Alexander Thiel, Leon van der Linde und Fabian Koziol verzichten. Sein Debüt im ESVK Dress feierte dagegen Neuzugang Sören Stürm.
Für die Joker begann das Spiel dann perfekt. Nach bereits 25 Sekunden klingelte es im Kasten der Eispiraten. Branden Gracel legte die Scheibe auf dem im hohen Slot stehenden Max Lukes ab und dieser traf mit einem satten Direktschuss zum frühen 0:1. Die Kaufbeurer hatten das Spielgeschehen auch in der Folge gut im Griff, aber die Westsachsen kamen wie aus dem Nichts zum 1:1 Ausgleichstreffer in der fünften Minute. Daniel Weiß parkte stabil vor dem Torraum des ESVK Gehäuses und drückte einen Pass von seitlich vor dem Tor zum 1:1 über die Linie. Der ESV ließ sich vom Gegentreffer aber nicht großartig beirren und spielte weiter gut und schnell nach vorne und versuchte die Hausherren vor allem im Forechecking zu Fehlern zu zwingen. Die Joker belohnten sich dann in Spielminute 13 mit dem erneuten Führungstreffer. Branden Gracel zog aus dem hohen Slot ab, Michael Bitzer wehrte mit dem Schoner ab, und Joey Lewis stand goldrichtig und konnte zum 1:2 abstauben. Wie aber schon zu Beginn des Spieles, kamen die Eispiraten wiederum relativ schnell zum Ausgleichstreffer. Dominic Walsh zog dabei von der blauen Linie ab, Lukas Vantuch nach Jan Dalgic die Sicht und es stand nach 15 Minuten 2:2. Als dann beide Mannschaften sich schon auf den Pausentee freuten, hatte ESVK Top-Scorer John Lammers noch eine Idee. Der Kanadier kam nach einem Pass von Julian Eichinger in die Defensivezone der Eispiarten, tanzte einen Verteidiger aus und schoss nach einem schönen Move die Scheibe mit der Rückhand zum 2:3 in den rechten Torwinkel. Zu diesem Zeitpunkt waren noch genau zwei Sekunden auf der Uhr. Somit gingen die Joker mit einer aufgrund der Spielanteile, verdienten Führung in die Kabine, aufgrund des Zeitpunktes des drittes Tores, aber auch etwas glücklich.
Der ESVK spielte im zweiten Drittel lange Zeit sein gutes Spiel weiter und belohnte sich bei einem zwei auf eins Konter in Minute 24 mit dem 2:4. Philipp Krauss eroberte die Scheibe, schickte Fabian Voit auf die Reise und dieser ließ Michael Bitzer im Tor der Eispiraten mit einem trockenen Schuss über die Schoner keine Abwehrchance. Die Joker setzten dann sogar noch einen drauf. John Lammers fand nach einem schnellen Angriff in Minute 28 den im Slot völlig frei stehenden Tobias Wörle und die Nummer 18 des ESVK schob Michael Bitzer die Scheibe mit der Rückhand durch die Hosenträger zum 2:5. Nun aber ließen es die Allgäuer etwas zu ruhig angehen. Ein Überzahlspiel direkt im Anschluss an den fünften Treffer der Joker nutze Eispirat Kelly Summers mit einem satten Schuss in den Winkel zum 3:5 in der 29. Spielminute. Dem nicht genug, mussten im Anschluss zu erst Tobias Echtler und Denis Pfaffengut auf das Sünderbänkchen. Gerade als die Kaufbeurer wieder zu viert waren, nutzte Mathieu Lemay eine unübersichtliche Situation vor dem Tor von Jan Dalgic zum 4:5 Anschlusstreffer. Gespielt waren nun 31 Minuten und das Spiel wieder völlig offen. Die Joker zeigten nach den beiden schnellen Toren der Hausherren auch ein wenig Nerven. Ein eigenes Powerplay bereitete zu erst in der eigenen Zone mehr Probleme als gewünscht und als Branden Gracel zusammen mit Joey Lewis und Philipp Krauß einen drei auf eins Konter laufen konnte, zeigten sich die Joker zu verspielt und verpassen ihren sechsten Treffer. Auf der Gegenseite brachte ein schlechter Wechsel der Allgäuer Travis Ewanyk einen Alleingang ein. Der Deutsch Kanadier aber scheiterte mit seinem Abschluss an Jan Dalgic. Mit zunehmender Spieldauer brachten die Kaufbeurer wieder mehr Sicherheit in ihr Spiel und hatten wieder etwas mehr Kontrolle. So ging es mit einem 4:5 aus Sicht der Westsachsen in die zweite Pause.
Was sich im zweiten Drittel schon andeutete wurde im Dritten dann vollends zu Realität. Die Joker verfielen komplett in ihr altes Muster. Die Eispiraten konnten sich dem inkonsequenten Forechecking der Allgäuer immer wieder entziehen und so auch mit viel Geschwindigkeit in die Zone des ESVK eindringen. Dies sorgte immer wieder für gefährliche Momente. Dazu war das Penalty Killing der Joker heute, neben den unnötigen Strafen, mitverantwortlich für die Niederlage. Aber der Reihe nach. Zuerst kassierten die Joker in Minute 46 in Unterzahl den 5:5 Ausgleichstreffer. Trevis Ewanyk war aus spitzem Winkel im Nachschuss zur Stelle. Nur knappe 70 Sekunden später gingen die Eispiraten dann sogar in Führung. Mathieu Lemay spielte die Scheibe vor das Tor und Julian Eichinger fälschte den Puck unglücklich in den eigenen Kasten zum 6:5 ab. Die Joker waren nun komplett von der Rolle und hatten große Probleme mit dem Spiel der Hausherren. Dies änderte sich kurzzeitig in der 50. Spielminute. Fabian Voit tankte sich in das Drittel der Westsachsen und überwand Michael Bitzer mit einem trockenen Handgelenkschuss zum 6:6 Ausgleichstreffer. Die Joker waren danach auch wieder etwas besser im Spiel, aber es kam wie es kommen musste. Eine Minute vor dem Ende wanderte Florin Ketterer auf die Strafbank und die Eispiraten markierten 25 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer. Torschütze war erneut Mathieu Lemay.
(ESVK/pb)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
AUSGELASSENE CHANCEN WIEGEN ZU SCHWER

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben die Trendwende beim Gastspiel in Kassel leider verpasst. Ausschlaggebend war eine mäßige Chancenverwertung und Gegentreffer zur wahrlich falschen Zeit.
Die Towerstars, die mit dem wieder genesenen Torhüter Jonas Langmann begannen, zeigten vom Anspielbully weg einen selbstbewussten Auftritt. Knapp eine halbe Minute war gespielt, da hatten Andreas Driendl und Robbie Czarnik die erste vielversprechende Szene vor dem gegnerischen Tor. Mit einem Pass aus der eigenen Zone hebelte James Bettauer die komplette Huskies Abwehr aus, das Ravensburger Sturmduo wollte es allerdings zu perfekt abschließen und die Chance wurde vertan.
Auch sonst machten die Towerstars viel Druck und gingen aggressiv in die Zweikämpfe. Max Kolb holte so in der 3. Minute eine gegnerische Strafzeit heraus. Das Powerplay lief flüssig, für einen Treffer reichte das jedoch nicht. Die Gastgeber, die zuvor sieben Spiele in Folge gewonnen hatten, kamen erst in der 7. Minute zu ihrem ersten nennenswerten Schuss auf das Ravensburger Tor. Danach folgte aber eine regelrechte Serie an Chancen und Jonas Langmann hatte Höchstarbeit zu verrichten. Kurz nachdem Lukas Laub den Puck noch am linken Pfosten vorbeigeschoben hatte, nahm Troy Rutkowski genauer Maß. Frei stehend traf er in der 15. Minute aus der Halbdistanz zur 1:0 Führung. Die Schockwirkung des Gegentreffers hielt sich auf Ravensburger Seite in Grenzen. Eine halbe Minute nach dem Treffer der Hausherren zog der Torschütze eine Strafzeit, die Überzahlmöglichkeit nutzen die Towerstars prompt. Andreas Driendl fälschte vor dem Torraum zum 1:1 Ausgleich ab.
Dies war die perfekte Antwort auf das aufkommende Übergewicht des Tabellenführers, äußerst unglücklich gestaltete sich allerdings die Schlussphase des ersten Abschnitts. In der linken Rundung des eigenen Drittels verunglückte Mathieu Pompei ein Rückhandpass und der Puck segelte über die Glasumrandung. Das fällige Überzahlspiel der Gastgeber dauerte nur 22 Sekunden, dann traf Lois Spitzner zur erneuten Führung für Kassel.
Der zweite Spielabschnitt hätte für die Oberschwaben kaum bitterer beginnen können. Mit viel Selbstvertrauen drückten die Towerstars sofort nach dem Anspielbully auf den Ausgleich und nach 47 Sekunden stand Andreas Driendl völlig frei vor dem Huskies Tor. Als sich der Ravensburger „Clever Fit Top Scorer“ die Scheibe zurechtlegen wollte, versprang der Puck. Wenige Sekunden später kam der Pass zu Corey Trivino an die blaue Ravensburger Linie und der Huskies Top-Stürmer schloss einen Alleingang eiskalt zum 3:1 ab.
Die Towerstars rackerten weiter, das Pech im Abschluss klebte aber weiterhin an ihren Schlägern. Zunächst brachte Olivier Hinse bei einem Unterzahl-Break den Puck nicht an Huskies Keeper Gerald Kuhn vorbei, dann eröffnete sich Andreas Driendl die Riesenchance am linken Pfosten. Dass den Gastgebern in der 33. Minute erneut im direkten Gegenzug durch Philippe Cornet das 4:1 gelang, sollte voll in die Tragik dieser Begegnung passen. Um das persönliche Comeback von Jonas Langmann nicht noch mehr zu verhageln, wechselte Towerstars Coach Rich Chernomaz danach Olafr Schmidt ein.
Im Schlussdrittel kämpften die Ravensburger Cracks zwar hart für den Anschlusstreffer, in der eigenen Zone waren die Nordhessen aber nicht zu knacken. Eine gute Möglichkeit auf den zweiten Treffer hatte Kai Hospelt in der 48. Minute bei einem 3 gegen 1 Konter, sein Schuss wurde von einem gegnerischen Schläger aber über das Tor gelenkt. Dass Olivier Hinse 13 Sekunden vor Ende noch das 4:2 gelang, war letztlich nur in Fall für die Statistik.
(EVR/fe)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Deggendorfer SC mit Sieg beim Re-Start

(OLS)  Nach dreiwöchiger Abstinenz stieg der Deggendorfer SC am Sonntagabend  wieder ins Spielgeschehen der Oberliga Süd ein. Auf heimischem Eis gelang der Mannschaft von Trainer Henry Thom beim Comeback von Thomas Greilinger ein deutlicher 5:1 Sieg über den SC Riessersee.
Der DSC versuchte von Beginn an Druck auf den SCR aufzubauen, um durch frühes Pressing Puckverluste zu generieren. Dies klappte in der Anfangsphase des Öfteren, jedoch ließ sich Garmischs Keeper Pfeuffer zunächst nicht überwinden. In der 14. Minute war schließlich der Bann gebrochen. Andrew Schembri schnappte sich einen Abpraller und schob mit der Rückhand ein zum 1:0. Mit diesem Spielstand ging es hinein in die erste Pause.
Im zweiten Drittel gab es zunächst die kalte Dusche für die Hausherren. Louis Anders traf nach einem Konter zum 1:1. Doch der Deggendorfer SC ließ sich davon keinesfalls aus der Ruhe bringen  und ging in der 31. Minute erneut in Führung. Dieses Mal war es Chase Schaber, der sich von außen schön durchsetzte und den Puck mit der Rückhand ins lange Eck hob. Die Deggendorfer Offensive nahm nun Fahrt auf und legte nur eine Minute später nach. Tadas Kumeliauskas gewann ein Laufduell, setzte sich gegen einen Garmischer Verteidiger durch und fand Manuel Wiederer, der vor dem Tor in Lauerstellung ging. 
Wiederer drückte den Puck gekonnt über die Linie und stellte das Ergebnis damit auf 3:1. Damit aber immer noch nicht genug. In eigener Unterzahl traf Erik Gollenbeck mit einem tollen Schuss in den Winkel zum 4:1, was gleichermaßen der Spielstand nach 40 gespielten Minuten war.
Im Schlussdrittel legte der DSC nochmal einen Blitzstart hin. Verteidiger Marius Wiederer traf per Direktabnahme nach nur 16 gespielten Sekunden. Im weiteren Drittelverlauf verwaltete der DSC das Spiel geschickt, auch wenn die Gäste nach dem 5:1 mehr vom Spiel hatten. Doch ein starker Kristian Hufsky hielt bei seinem DSC-Debüt im Schlussabschnitt den Kasten sauber.
Damit startet der Deggendorfer SC mit drei Punkten aus der Zwangspause und trifft nun am kommenden Mittwoch auf die Starbulls Rosenheim. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
(DSC/mh)
  
    
landsbergriverkingsHC Landsberg
Niederlage in Passau und Punktgewinn in Höchstadt – Veränderung in der Vorstandschaft

(OLS)  Zum letzten Spiel des Jahres reisten die Riverkings zu den Passau Black Hawks.
Von Beginn an stand diesmal Michael Güßbacher zwischen den Pfosten des Landsberger Tores. In den ersten Minuten entwickelte sich das Spiel durchaus ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Als in der 6. Minuten Mathias Jeske auf Landsberger Seite wegen Haken zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen musste, hatte der HCL die Unterzahlsituation durchaus gut im Griff. Als dann allerdings auch noch Marek Charvat wegen Spielverzögerung zwei Minuten kassierte kam Passau allerdings zu einigen recht gut Chancen. Michael Güssbacher war aber stets zur Stelle. Kurz nachdem Mathias Jeseke von der Strafbank zurückkam, klingelte es aber dann doch im Tor des HCL. Torschütze zum 1:0 war Marco Sedlar. Direkt im Anschluss kam Adriano Carciola gut vor Passaus Tor. Torwart Daniel Filimonow parierte aber sicher. In der 13. Minute war es dann aber soweit. Passau war nach einer Strafe gerade wieder komplett, als Mathias Jeske aus der Distanz schoss. Den Abpraller verwandelte dann Dennis Sturm zum 1:1 Ausgleich. Trotz einiger guter Chancen auf beiden Seiten blieb der Rest des ersten Drittels dann aber torlos.
Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag. Gerade einmal 12 Sekunden waren gespielt da traf Patrick Geiger aus dem Gewühl vor dem Landsberger Tor heraus zur 2:1 Führung für die Hausherren. In der Folge kam Landsberg immer besser ins Spiel und erarbeitete sich ein leichtes optische Übergewicht. In der 30. Minute zwang Michael Fischer durch ein gutes Forechecking Passau in deren Drittel zu einem unsauberen Pass hinter das eigene Tor. Dort erkämpfte sich Thomas Fischer die Scheibe und bediente den links vom Tor lauernden Mika Reuter. Dieser zog vor das Tor, verlud den Torwart und traf dann aus kürzester Distanz zum sehenswerten 2:2 Ausgleich.
Im letzten Drittel verschenkten die Riverkings die möglichen Punkte binnen zweier Minuten. Zunächst trat Marek Charvat in der 49. Minute den Weg auf die Strafbank an, dann folgte ihm 30 Sekunden später Maximilian Raß nach einem überflüssigen Foul. Passau nutzte diese Möglichkeit und erhöhte durch Blackburn und Sedlar zum 4:2. Als in der 56. Minute Sven Gäbelein durch einen super Schuss ins Kreuzeck zum 4:3 verkürzte keimte nochmals Hoffnung auf. Allerdings halfen alle Angriffsbemühungen nichts. Sedlar traf 3 Sekunden vor dem Ende noch zum 5:3 Endstand ins leere Tor der Landsberger. Insgesamt kann man sich vor den optisch ordentlichen Auftritten nichts kaufen solange die eklatante Abschlussschwäche, insbesondere der ersten Reihe anhält, wird es schwierig zukünftig Punkte zu holen.
Im ersten Spiel des Jahres reisten die Riverkings nach Franken zu den Höchstadter Alligators. Auch hier entwickelt sich wie in den letzten Spielen auch ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Dabei gingen die Riverkings dieses Mal sehr diszipliniert zu Werke und so gab es im ersten Drittel auf beiden Seiten keine Strafen. In der sechsten Minute überlief Jiri Neugebauer Landsbergs Verteidiger Philipp Keil und Anton Seewald verwertete den schön gespielten Rückpass zur 1:0 Führung für die Gäste. Es waren noch keine zehn Minuten gespielt, da erkämpfte sich Michael Fischer im Höchstadter Drittel den Puck, bediente Mika Reuter und dieser zog direkt ab. Alligators Torwart Dirksen konnte nur abprallen lassen und Thomas Fischer traf zum 1:1 Ausgleich. Zwei Minuten später nutzten die Franken den nächsten Abwehrfehler der Landsberger zur 2:1 Führung. Torschütze war diesmal Milan Kostourek. Der HCL checkte weiter gut vor und so konnte sich Christopher Mitchell hinter dem Tor der Gastgeber den Puck erarbeiten. Er lief seitlich vor das Tor und traf mit einem satten Schuss ins kurze Eck zum 2:2 Drittelergebnis.
In einem zunächst etwas zerfahren zweiten Drittel gab es in der 26. Spielminute zunächst eine Spieldauerstrafe für Tobias Wedl wegen Raufens ohne Handschuhe. Zusätzlich gab es auf beiden Seiten noch zwei Strafminuten für Reuter und Neugebauer. Als sich nach knapp einer Minute auch noch Litesov auf Höchstadter Seite auf die Strafbank verabschiedete, zog Marek Charvat von der blauen Linie ab und traf mit einem starken Schlagschuss zur 2:3 Führung. Landsberger spielte jetzt kompakt und konterstark nach vorne und so war es Michael Fischer, der toll von Thomas Fischer freistehend vor dem Höchstadter Tor bedient wurde und zum 2:4 treffen konnte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Drittelpause. Im letzten Drittel kamen die Gastgeber wieder besser ins Spiel und stellten innerhalb von 30 Sekunden zum 4:4 Ausgleich. Die Riverkings setzten aber gut nach. Der abermals stark aufspielende Michael Fischer erkämpfte sich in der 53. Minute die Scheibe im Höchstadter Drittel, passte auf Reuter und dieser legte ab auf Marek Charvat, der unhaltbar für Goalie Dirksen zur neuerlichen 5:4 Führung einnetzte. Höchstadt machte weiterhin Druck und Landsberg verteidigte aufopferungsvoll. Trotzdem konnte der 5:5 Ausgleich durch Martin Vojcak 4 Minuten vor dem Ende nicht verhindert werden. In der Folge warfen sich die Spieler von Coach Fabio Carciola in jeden Schuss und retten so den mehr als verdienten Punkt. In der Verlängerung kamen beide Mannschaften zu Chancen, allerdings hielten die starken Torhüter ihre Tore jeweils sauber, so dass das Penaltyschießen entscheiden musste. Hier sicherte abermals Martin Vojcak den Zusatzpunkt für die Gastgeber. Fazit: Die Riverkings belohnen sich für eine abermals gute Leistung mit zumindest einem Punkt. Weitergeht es am Mittwoch 6.1.20 um 17 Uhr mit dem Heilspiel gegen Passau. Dann natürlich auch wieder live bei Sprade.tv. 
Nachdem sich bei 3.Vorstand Thomas Blaschta, der im Präsidium für die Nachwuchsabteilung zuständig ist, die berufliche Situation Anfang des letzten Jahres veränderte und er dadurch leider deutlich weniger Zeit für die Leitung der Nachwuchsabteilung zur Verfügung hat, beendete er zum 31.12.20 die Arbeit im Vorstand des HC Landsberg. Dieser Schritt war schon im Sommer angekündigt und wurde jetzt vollzogen. Er bleibt dem Verein aber weiterhin erhalten und wird sich um kleinere Projekte wie z.B. dem Thema Inklusion kümmern. Die Leitung der Nachwuchsabteilung wird bis auf weiteres kommissarisch von Stefan Schindler gemeinsam mit den Jugendleitern und dem hauptamtlichen Nachwuchstrainer Marcel Juhasz übernommen. Stefan Schindler war als Schatzmeister und Bayerisches Landesjugendsportwart auch bisher mit den Aufgaben rund um das Thema Nachwuchs betraut, so dass hier ein reibungsloser Übergang garantiert ist. Die Riverkings befinden sich bereits in guten Gesprächen mit möglichen Kandidaten für die Nachfolge von Thomas Blaschta.
Zum Ausscheiden aus dem Präsidium äußerte sich Thomas Blaschta: „Leider kann ich, bedingt durch meine neue berufliche Aufgabe im Management einer Firma im Gesundheitsbereich, nicht mehr so um die Vereinsarbeit kümmern, wie ich das die letzten über 10 Jahre gewöhnt war. Deshalb muss ich jetzt schweren Herzens kürzertreten. Natürlich bleibe ich dem Verein weiterhin erhalten. Wir haben mit Stefan Schindler eine sehr gute Übergangslösung gefunden. Er hat natürliche meine volle Unterstützung.“
Frank Kurz bedankte sich bei Thomas Balschta: „Thomas ist nicht nur ein super Vorstandskollege gewesen, sondern ist auch ein toller Freund. Es ist natürlich voll verständlich, dass bei ihm momentan der Job vorgeht. Umso mehr sind wir froh, dass er unserem Verein auch weiterhin als aktives Mitglied erhalten bleibt.“ 
(HCL/js)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen Krefeld nach Verlängerung

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen den Krefelder EV 81 am Sonntagnachmittag mit 4:5 (0:1/1:1/3:2/0:1) nach Verlängerung verloren.
Eigentlich sollte das erste Heimspiel des Jahres schon um 16.00 Uhr beginnen, doch da waren die Mannschaften gerade erst zum Aufwärmen auf dem Eis. Der Grund für die Verspätung: Bei den Hannover Indians, die am 30. Dezember 2020 zu Gast im EIsland Farmsen waren, gab es zwei positive Schnelltests. Nach Rücksprache mit dem Deutschen Eishockey-Bund wurde die komplette Mannschaft der Crocodiles vor der Begegnung mit dem KEV getestet. Da alle Ergebnisse negativ waren, gab es schließlich grünes Licht.
Die Mannschaft war trotz des verspäteten Spielbeginns noch im Tiefschlaf. Das junge Krefelder Team überrannte die Hamburger. Die Bilanz nach den ersten 20 Minuten: 4:18 Torschüsse und die 0:1-Führung für die Mannschaft von Elmar Schmitz durch einen Treffer von Adrian Grygiel (5.).
Im zweiten Spielabschnitt berappelten sich die Gastgeber etwas und kamen durch Patrick Saggau zum Ausgleich (27.). Die Krefelder blieben aber bissiger in den Zweikämpfen und waren immer einen Schritt schneller, sodass auch die erneute Führung durch Tobias Esch verdient war (31.).
Im letzten Drittel gab es schnell einen weiteren Rückschlag: Dennis Reimer musste auf die Strafbank und Luca Hauf erhöhte in Überzahl auf 1:3 (46.). Dann waren die Crocodiles aber plötzlich da. Thomas Zuravlev verkürzte auf 2:3 (48.) und Michal Bezouska besorgte 17 Sekunden später aus spitzem Winkel den Ausgleich (48.). Die Gäste waren verunsichert und zogen auch noch eine Strafe. Das folgende Powerplay beendete Patrick Saggau mit dem Führungstreffer (49.). Drei Gegentore in weniger als drei Minuten zeigten beim KEV Wirkung, doch die Gäste fingen sich und kamen kurz vor dem Spielende doch noch zum Ausgleich. Adrian Grygiel wurde im hohen Slot völlig allein gelassen und versenkte die Scheibe zum 4:4 (60.).
Die folgende Verlängerung lief keine zwei Minuten, da stocherte Adam Kiedewicz die Scheibe über die Linie und sicherte den Krefeldern den Zusatzpunkt.
„Krefeld war heute in allen Belangen besser. Immer wenn wir uns nach oben arbeiten, kommt so ein Spiel und wir vergessen all unsere Tugenden. Wir waren einfach nicht da, das richtig schwach“, sagte Jan Tramm.
(CH/tb)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Ice Dragons ohne Chance in Leipzig - Herford unterliegt mit 2:6

(OLN)  Kein guter Start ins neue Jahr – der Herforder Eishockey Verein unterlag bei den Icefighters Leipzig verdient mit 2:6 (1:2/0:3/1:1) und offenbarte zu viele Schwächen in der Defensive. Aufgrund vieler individueller Fehler hatte der Gastgeber leichtes Spiel und behielt ohne große Mühe drei Punkte im heimischen Kohlrabizirkus.
Die Ostwestfalen fanden nur schwer in das erste Drittel hinein und mussten schon früh die ersten Chancen der Gastgeber zulassen. So war das 1:0 für Leipzig in der 3. Minute durch den völlig freistehenden Robin Slanina die logische Folge. Auch in der Folgezeit sorgten Ungenauigkeiten im Spielaufbau dafür, dass der HEV nur selten vor das gegnerische Tor kam. Nach rund der Hälfte des ersten Spielabschnitts gelang es den Gästen dann jedoch, die erste Drangphase aufzubauen. Doch erneut war es Robin Slanina, der genau in dieser Phase das nächste Tor erzielte, als er eine Unachtsamkeit des Herforder Goalies Ennio Albrecht zur 2:0-Führung nutzte (12.). Die Ice Dragons versuchten nun direkt zu kontern und kamen durch Marius Garten, der glänzend von Ralf Rinke in Szene gesetzt wurde zum 1:2-Anschluss (13.), womit es auch erstmals in die Kabine ging.
Auch der Start in den Mittelabschnitt verlief nicht nach Wunsch der Ostwestfalen. Sofiene Bräuner nutzte einen Abstimmungsfehler hinter dem Herforder Tor zwischen Ennio Albrecht und Lukas Gärtner und erhöhte in der 24. Minute auf 3:1. Zwar hatten die Ice Dragons in den folgenden Minuten ein spielerisches Übergewicht, für viel Torgefahr sorgten die Mannen um Kapitän Björn Bombis jedoch nicht. In der 34. Minute erhöhten die Icefighters dann im ersten Überzahlspiel auf 4:1 durch Florian Eichelkraut, wodurch Herford nun völlig den Faden verlor und kaum noch aus der eigenen Verteidigungszone herauskam. Moritz Israel erzielte für Leipzig noch vor der zweiten Pausensirene den fünften Treffer (35.) und sorgte somit für einen beruhigenden 5:1-Vorsprung für die Sachsen.
Im Schlussabschnitt bemühten sich die Ice Dragons um Ergebnisverbesserung, während die Icefighters Leipzig kontrolliert agierten. Guillaume Naud verkürzte in der 46. Minute mit einem sehenswerten Treffer in Überzahl zum 2:5. Doch es sollte das letzte Tor der Herforder bleiben. Erneut Moritz Israel stellte drei Minuten vor dem Ende nach einem Abspielfehler des HEV den 6:2-Endstand her.
Jeff Job zeigte sich im Anschluss an die Begegnung enttäuscht: „Wir waren heute ganz schlecht. Die Mannschaft zeigte sich heute nicht spritzig genug für einen Sieg“.
Die Ice Dragons bleiben nach der Niederlage mit 14 Punkten auf Platz 11 der Tabelle und drohen ein wenig den Anschluss an die PrePlayOff-Plätze zu verlieren, während Leipzig den 7. Tabellenplatz stabilisierte.
Am kommenden Freitag trifft der Herforder Eishockey Verein um 20.30 Uhr in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ auf den Herner EV, während man am Sonntag um 16.00 Uhr zu Gast bei den Black Dragons Erfurt ist.
(HEV/som)
  
      
    

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