IHP NachrichtenSonntag 3.Januar 2021
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Samstag und Sonntag mit insgesamt 9 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
| Deutschland DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| U20-Nationalmannschaft unterliegt Russland nach großem Fight hauchdünn im WM-Viertelfinale – „Deutsches Nachwuchseishockey hervorragend vertreten“ (DEB) Nach einer couragierten und leidenschaftlichen Vorstellung kann die deutsche U20-Nationalmannschaft mit Stolz die Heimreise antreten, auch wenn das WM-Abenteuer in Edmonton im Viertelfinale endete. Das Team von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter lieferte Russland bis in die Schlusssekunden ein spannendes K.o.-Duell und unterlag hauchdünn mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0). Florian Elias (44.), der in jedem der fünf WM-Spiele punktete, erzielte das deutsche Tor und hatte wenig später noch mit einem Lattentreffer Pech. Kapitän Tim Stützle scheiterte zudem im ersten Drittel am Pfosten. Auch wenn die Sbornaja immer wieder ihre individuelle Klasse ausspielte, das Abstreiter-Team ließ sich auch vom Rückstand nicht unterkriegen und bot dem Favoriten mutig die Stirn. Gestützt von einem starken Florian Bugl im Tor, hinterließ die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. beim russischen Team spürbaren Eindruck. In der Schlussphase drückte das Abstreiter-Team auf den Ausgleich, nahm auch Goalie Bugl heraus, doch der Treffer wollte gegen die wankende Mannschaft von Headcoach Igor Larionov nicht mehr gelingen. Hängen bleibt gleichwohl der Eindruck eines DEB-Teams, das vielen Widrigkeiten trotzte und mit großem Zusammenhalt und spielerischer Qualität überzeugte. Wie gegen die Schweiz stellte das DEB-Team, das das Trikot des noch in Quarantäne befindlichen Jakub Borzecki mit auf der Bank dabei hatte, eine nahezu vollständige Aufstellung mit sieben Verteidigern und zwölf Stürmern. Lediglich Verteidiger Niklas Länger (Augsburger Panther) hatte noch keine Freigabe für einen Einsatz erhalten. Jan Nijenhuis (Grizzlys Wolfsburg) war dagegen erstmals mit dabei und ersetzte Justin Volek, der nach seinem Foul im letzten Drittel der Schweiz-Begegnung für ein Spiel gesperrt worden war. Bugl startete zum dritten Mal in Folge im Tor des DEB-Teams, als Back-up saß erneut Arno Tiefensee auf der Bank. Das deutsche U20-Team begann unerschrocken und hielt auch körperlich gut dagegen. Stützle war bei seinem Pfostentreffer dicht an der Führung. Kurz nach Beginn eines deutschen Powerplays setzten die Russen allerdings einen Konter und Vasili Ponomaryov (10.) gelang das erste Tor des Spiels. Auch im Mittelabschnitt erarbeitete sich die DEB-Auswahl einige gute Gelegenheiten durch Stützle, Elias und später Josh Samanski. Doch der Treffer glückte erneut der Sbornaja durch Danil Bashkirov (29.), der eine schnelle Kombination präzise abschloss. Elias‘ Anschlusstor, als er sich den Puck zurückeroberte und schnell abschloss, sorgte für Auftrieb. „Weitermachen, weitermachen“, rief der Mannheimer seinen Kollegen auf der Bank zu. Der Kölner Luca Münzenberger im Nachsetzen nach einem Solo von JJ Peterka und Elias, der bei dem Lattentreffer einen Schuss gekonnt abfälschte, besaßen die besten Gelegenheiten zum Ausgleich bei der ersten WM-Viertelfinalteilnahme einer deutschen U20 überhaupt. Interims-Sportdirektor Christian Künast: „Es war ein sehr, sehr enges Spiel, wir haben einen Top-Favoriten an den Rand einer Niederlage gebracht, darauf kann jeder stolz sein. Die Jungs sind bis ans Limit gegangen. Bei etwas mehr Glück wäre die Overtime oder noch mehr möglich gewesen. Unter den Umständen und Voraussetzungen, die wir hatten, haben alle vom Team bis zum Staff überragend gearbeitet und vor allem unser deutsches Nachwuchseishockey hervorragend vertreten. Das ist auch ein Zeichen nach außen: Wir haben gute junge Spieler, er kommt etwas nach, es gilt nur, ihnen jetzt weiter die Chance zu geben und auf sie zu bauen. Einer nächster kleiner Schritt wäre auch, die Mentalität zu entwickeln, dass wir solche Spiele gewinnen und wir werden sie in Zukunft gewinnen.“ U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Jeder kann stolz auf sich sein, es war eine unglaubliche Leistung der gesamten Mannschaft. Ich bin auch stolz auf jeden Spieler, und einfach auf jeden, der irgendwie mit dieser Leistung zu tun gehabt hat. Ich möchte mich bedanken, es war eine super Zeit und ich denke, gerade durch die Quarantäne ist die Mannschaft so richtig zusammengewachsen. Wir haben uns gegenseitig gepusht und motiviert und an diesen Erfolg geglaubt. Die Russen haben gewackelt, wir haben gedrückt und an den Sieg geglaubt. Es war ganz, ganz knapp vor einer Sensation.“ Kapitän Tim Stützle: „Wir haben uns alle so gut verstanden, es hat so großen Spaß gemacht und war eine unvergessliche Zeit. Natürlich muss der Blick jetzt nach vorne gehen und ich kann es kaum erwarten, in Ottawa zu sein. Aber wir müssen uns bei allen Drumherum bedanken, alle haben eine Riesenarbeit gemacht, das gehört eben auch dazu. Ich bin einfach unfassbar stolz darauf, wie wir heute gespielt haben, wie wir alle das ganze Turnier über zusammengearbeitet haben. Es war eine Ehre, für Deutschland zu spielen. Am Ende ist es zwar traurig, dass wir verloren haben, aber wir können stolz darauf sein, als erste deutsche Mannschaft das Viertelfinale erreicht zu haben.“ Florian Elias: „Die Situation war da, die Russen hatten etwas Glück und wir Pech. Aber man kann es nicht ändern. Unser Team ist einfach unglaublich gewesen, es ist einfach Pech, dass wir den Sieg nicht geschafft haben. Aber wir haben ein brutales Turnier geliefert, sind als erste deutsche U20 ins Viertelfinale gekommen. Das hat das deutsche Eishockey auf jeden Fall vorangebracht.“ (DEB/rs) |
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Red Bull MünchenRed Bulls unterliegen im Penaltyschießen (DEL) Der EHC Red Bull München hat im Spitzenspiel bei den Adler Mannheim einen Punkt geholt. Nach 65 hart umkämpften Minuten in einem hochklassigen Duell unterlag der dreimalige deutsche Meister im Penaltyschießen mit 2:3 (2:2|0:0|0:0|0:0|0:1). Mark Voakes und Kalle Kossila hatten die Red Bulls im ersten Drittel durch einen Doppelschlag zurück ins Spiel gebracht. Spielverlauf: Tempo, Intensität, Checks und tolle Tore – das Spitzenspiel hatte alles. Mannheim setzte die Red Bulls in den ersten Minuten unter Druck. Die Münchner verteidigten konzentriert, in der neunten Minute ließen sie Nicolas Krämmer aber zu viel Platz im Slot – 0:1. Markus Eisenschmid legte per Alleingang den zweiten Treffer nach (13. Minute). Kevin Reich im Tor war chancenlos. Die Red Bulls antworteten mit einem Doppelschlag. Zach Redmond überraschte die Adler-Defensive mit einem Traumpass an die blaue Linie. Voakes verkürzte auf 1:2 (17.). Es war das erste Powerplaytor der Red Bulls in dieser Saison. Nur 37 Sekunden später staubte Kossila zum Ausgleich ab (18.). Verteidiger Redmond hatte den Angriff stark eingeleitet. Im Mitteldrittel das gleiche Spiel. Beide Teams spielten schnell nach vorne und hatten Chancen. Reich und Mannheims Torhüter Dennis Endras parierten aber alles, was auf ihr Tor kam. In der 32. Minute hatte Reich Glück, dass Matthias Plachta freistehend übers Tor zielte. Yasin Ehliz verpasste in Unterzahl die Münchner Führung (38.). Mit 2:2 ging es in die zweite Drittelpause. Auch der Schlussabschnitt war hart umkämpft. Die ersten Aktionen von Mannheims David Wolf und im Gegenzug Münchens Frank Mauer zeigten: beide Mannschaften spielen auf drei Punkte. Weiterhin glänzten beide Torhüter. In der Schlussphase hatte Yasin Ehliz den Siegtreffer auf dem Schläger, Endras machte sich aber breit (58.). Im Gegenzug rettete Reich die Red Bulls gegen Stefan Loibl in die Verlängerung (59.). Chris Bourque hatte in der Verlängerung die Riesenchance auf den Sieg, den Endras und dessen Schoner verhinderten (64.). Im Penaltyschießen sicherte Plachta den Adlern den Zusatzpunkt. Yannic Seidenberg: „Wir hatten viele Chancen, das Spiel zu gewinnen. Am Ende haben wir im Penaltyschießen unglücklich verloren.“ (EHCM/irbm) |
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Bayreuth TigersDie Tigers starten ins neue Jahr (DEL2) Mit einem Duell beim EHC Freiburg am Sonntag (17 Uhr) starten die Bayreuth Tigers im Jahr 2021 in den Spielbetrieb. Am Dienstag folgt dann um 20 Uhr das Duell gegen die Löwen Frankfurt im heimischen Tigerkäfig. Die beiden ersten Duelle gegen diese Gegner verloren die Tigers knapp und sinnen nun auf Revanche. Gegen Freiburg unterlag man nach einem späten Gegentor Mitte Dezember zuhause mit 3:4, eine Niederlage, die durchaus vermeidbar gewesen wäre. Nun nimmt man einen neuen Anlauf, allerdings trifft man dabei auf einen Gegner, der sein starkes Team der Vorsaison noch einmal gezielt verstärken konnte und sich im Vorderfeld der Tabelle etabliert hat, auch wenn die letzten Ergebnisse nicht so positiv waren. In den letzten vier Spielen gelang nur ein Sieg nach Penaltyschießen in Ravensburg, dazu kommen drei Niederlagen. Fleißigste Punktesammler im Team von Coach Peter Russell sind der schwedische Angreifer Andreé Hult mit 9 Toren und 10 Assist gleichauf mit Scott Allen (10 Tore und 9 Assists), dicht gefolgt von Christian Billich (5 + 13). Im Powerplay liegt die Quote der Breisgauer bei genau 22 Prozent, im Unterzahlspiel bei 78 Prozent. Die Löwen Frankfurt mussten zuletzt pausieren und stehen am kommenden Dienstag erstmals wieder zu einem Pflichtspiel auf dem Eis. Der Saisonverlauf der Hessen ist mit „durchwachsen“ noch gut beschrieben, die Ergebnisse hinken den eigenen Ansprüchen deutlich hinterher. Kurz vor Weihnachten trennte man sich daher von Headcoach Olli Salo, seitdem steht Sportdirektor Franz-David Fritzmeier an der Bande, der im Heimspiel gegen die Tigers sein „Debüt“ gab. In den drei Spielen seit dem Trainerwechsel gelangen drei Siege, sodass man sich in der Tabelle etwas verbessern konnte. Auch bei den Löwen ist mit Sebastian Collberg ein schwedischer Angreifer aktueller Topscorer mit 7 Toren und 7 Assists. Es folgen Adam Mitchell (6 + 7) - der aber erst 9 Spiele absolvieren konnte - und der kanadische Defender Kyle Wood (2 + 10). Frankfurt stellt mit einer Erfolgsquote von 23,2 Prozent das viertbeste Powerplay der Liga und mit 83,6 Prozent sogar das zweitbeste Unterzahlteam. Die Tigers werden in die beiden Partien mit unverändertem Lineup gehen. Trainer Petri Kujala: „Die Jungs haben zuletzt gute Leistungen gezeigt, wir wollen das in Freiburg und gegen Frankfurt fortsetzen und weiter Punkte sammeln.“ Moritz Schug und Simon Karlsson steigen langsam wieder ins Training ein. Schug kann vielleicht schon am kommenden Wochenende ins Lineup zurückehren, bei Simon Karlsson besteht die Hoffnung, dass er bei gutem Verlauf in ein bis zwei Wochen wieder eingreifen kann. Beide Partien können natürlich wie gewohnt via SpradeTV verfolgt werden. (BT/av) |
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Dresdner EislöwenEislöwen starten in Bad Nauheim ins neue Jahr (DEL2) Mit dem Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim beginnt für die Dresdner Eislöwen am Sonntag das Jahr 2021. Es wird der zweite Vergleich in dieser Saison. Das erste Duell hatten die Blau-Weißen zu Hause mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Gespielt wird in Bad Nauheim um 17:00 Uhr. SpradeTV überträgt live. Die Eislöwen warten noch immer auf das erste Erfolgserlebnis auswärts. Mit Bad Nauheim trifft die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann nun ausgerechnet das stärkste Heimteam der DEL2. Für den 53-Jährigen wird es das erste Gastspiel als Eislöwen-Trainer. Andreas Brockmann: „Ein sehr schweres Spiel, Bad Nauheim ist zu Hause sehr gefährlich. Sie schießen viele Tore und kassieren nur wenige. Das 0:8 gegen Kassel war da eine Ausnahme. Aber wir sind gut vorbereitet und fahren natürlich nach Bad Nauheim, um das Spiel zu gewinnen.“ Die Erinnerungen der Eislöwen an Bad Nauheim sind gut. In der vergangenen Saison konnte in beiden Auswärtsspielen in der regulären Saison gepunktet werden. Dazu legten die Eislöwen durch den 5:4-Erfolg im ersten Spiel der Pre-Playoffs den Grundstein zum Einzug ins Playoff-Viertelfinale. (ESCD/ka) |
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Blue Devils WeidenAuswärtsspiel in Peiting abgesagt (OLS) Aufgrund eines positiven Corona-Falls beim EC Peiting wurde das Auswärtsspiel der Blue Devils Weiden am 6.1.2021 in Peiting nach Rücksprache mit dem DEB und den Oberbayern abgesagt und neu angesetzt. Der Alternativtermin steht allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Blue Devils wünschen dem an Corona erkrankten Spieler gute Besserung und eine baldige Genesung. (BDW/se) |
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Crocodiles HamburgCrocodiles starten mit einem Auswärtssieg ins neue Jahr (OLN) Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Hammer Eisbären am Neujahrstag mit 4:1 (2:0/1:1/1:0) gewonnen. Trainer Jacek Plachta musste auf Dominic Steck, Vojtech Suchomer, Adam Domogalla, Yannis Walch und Kapitän Norman Martens verzichten, hatte aber dennoch drei komplette Reihen zur Verfügung. Die Hamburger wurden ihrer Favoritenrolle vom Start weg gerecht und agierten spielbestimmend. Wie schon am vergangenen Mittwoch machte Patrick Saggau den Anfang und brachte die Crocodiles in Überzahl in Führung (10.). Fünf Minuten später legte Thomas Zuravlev nach und sorgte für eine 2:0-Führung zur Pause. Im zweiten Spielabschnitt flachte das Spiel etwas ab. Die Gäste waren in der Offensive zu verspielt und legten oft noch einmal quer, statt selbst den Abschluss zu suchen. Die Eisbären kamen über Konter zu Chancen, scheiterten aber immer wieder an Kai Kristian. In der 39. Minute erzielte Patrick Saggau, der Norman Martens als Kapitän vertrat, seinen zweiten Treffer an diesem Abend und läutete eine hektische Schlussphase ein. Nur 26 Sekunden später musste sich Michal Bezouska auf die Strafbank verabschieden und die Eisbären schlugen zurück. Florian Kraus traf in der 40. Minute zum 3:1. Im letzten Drittel schwächten sich die Hausherren durch Strafen, doch die Crocodiles verpassten die Gelegenheit, den Sack zuzumachen. Hamm fehlte schließlich die Kräfte, um zu einem Schlussspurt anzusetzen und eine schöne Einzelaktion von Rico Rossi stellte den Endstand von 4:1 her (56.). „Wir waren heute nicht so stark wie gegen die Indians. Defensiv haben wir zu viel zugelassen, da müssen wir Kai besser unterstützen. Aber wir haben in den Schlüsselmomenten die Tore geschossen. Das hat heute den Unterschied gemacht“, sagte Rico Rossi. (CH/tb) |
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| Ice Dragons starten ins neue Jahr - Auswärts bei den Icefighters Leipzig (OLN) Auf geht´s – der Herforder Eishockey Verein startet mit einem Auswärtsspiel bei den EXA Icefighters Leipzig in das Jahr 2021. Bereits drei Mal trafen die Kontrahenten aufeinander und in jedem Duell war Spannung angesagt. Während die Herforder das erste Spiel mit 6:5 gewannen, folgten zwei Siege nach Verlängerung der Leipziger, die derzeit Platz 7 in der Tabelle einnehmen. Allerdings haben die Icefighters einige Spiele Rückstand. Aufgrund mehrerer positiver Corona-Fälle musste der Trainings- und Spielbetrieb für mehr als zwei Wochen eingestellt werden und erst zum Jahresende erfolgte die Rückkehr in den Spielbetrieb. Nach einem 4:3-Erfolg gegen die Hammer Eisbären nach Overtime, folgte am Neujahrstag eine 1:4-Niederlage beim Krefelder EV. Dabei plagten die Leipziger zuletzt sehr große Verletzungssorgen, wodurch man in Krefeld mit lediglich 11 Feldspielern antrat. Die Ice Dragons müssen bei den Icefighters weiterhin auf Nils Bohle und Lasse Bödefeld verzichten, wobei eine Rückkehr von Lasse Bödefeld für das nächste Wochenende vorbereitet wird. Ob Guillaume Naud in Leipzig wieder auflaufen kann, entscheidet sich erst unmittelbar vor der Begegnung. Wenn das Team um Chefcoach Jeff Job aus Leipzig etwas Zählbares mitnehmen möchte, muss man an die ersten beiden Drittel des Herne-Spiels anknüpfen und diese Leistung bis zur Schlusssirene aufrechterhalten. Spielbeginn ist am Sonntagabend um 18.00 Uhr, das Spiel wird auf www.sprade.tv live übertragen. (HEV/som) |
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Icefighters LeipzigKrefeld beendet Siegesserie - EXA IceFighters Leipzig kämpfen mit Verletzungspech (OLN) Gestern Abend stand eine ganz schwere Nummer auf dem Programm. Mit nur 11 Feldspielern reisten unsere EXA IceFighters Leipzig zu den „jungen Wilden" nach Krefeld. Trotzdem sah es eine lange Zeit so aus, als könnten vielleicht sogar Punkte mit auf den Heimweg genommen werden. Aber es fehlte am Ende die Kraft, um aus den durchaus vorhandenen Chancen mehr Kapital zu schlagen. Krefeld gewann das Spiel mit 4-1 und beendete die 9 Spiele andauernde Siegesserie unserer Eiskämpfer. „Das Ergebnis ist heute zweitrangig. Ich wollte meine Mannschaft kämpfen sehen. Wir wollten das Beste aus dieser Situation machen. Wenn man dann sieht, wie sich die verbliebenen Spieler in die Schüsse schmeißen und zusammen fighten, dann muss man zufrieden sein", fasste Coach Sven Gerike die Niederlage zusammen. Im ersten Drittel standen die IceFighters sehr kompakt und warteten geduldig auf Chancen. Und die kamen. Eine davon nutzte Sofiene Bräuner in der 5. Minute zur 1-0 Führung. Es dauerte bis zur 16. Minute, bis die Krefelder in Überzahl den Ausgleich erzielen konnten. Im zweiten Drittel schlug es schnell hinter dem stark aufgelegten Eric Hoffmann ein. Gleich in der 22. Minute gelang den Gastgebern die Führung. Patrick Fischer hatte bei eigener Unterzahl Pech, dass er nur das Lattenkreuz traf. Auch in anderen Situationen war den Leipzigern das Glück nicht hold. Bei erneuter Überzahl konnte Krefeld dann den 3-1 Pausenstand herstellen. Beim Schuss in der 37. Minute gab es nichts zu halten für Hoffmann. Auch im letzten Abschnitt blieben die tapferen Bemühungen unserer EXA IceFighters Leipzig unbelohnt. Der Anschluss wollte auch bei Überzahl einfach nicht gelingen. Sven Gerike nahm dann bei doppelter Überzahl auch noch den Torhüter vom Eis. Aber Krefeld stand gut, konnte den Schuss blocken und traf dann zur endgültigen Entscheidung ins leere Tor. „Ich bin heute trotzdem stolz auf das Auftreten der Jungs. Sie haben gefightet und miteinander alles versucht. Wenn die Beine und der Kopf müde werden, dann klappt halt nicht alles. Jetzt hoffen wir mal, dass der ein oder andere Spieler schon bald wieder zur Mannschaft stoßen kann“, sagte Sven Gerike. (IFL/is) |
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Rostocker ECZum starken Auftritt kommt auch das Scheibenglück hinzu (OLN) Da stimmte fast alles: Die Piranhas des REC triumphierten am Freitag mit 8:2 (3:1, 3:0, 2:1) über die Hannover Indians. „Wir sind gut gestartet, hatten im ersten Drittel viele Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Leider mussten wir uns mit dem 1:1 begnügen. Im zweiten Abschnitt führten unsere Strafen und Tilburgs gute Powerplays zur Drei-Tore-Führung der Trappers. Diese konnten wir im dritten Drittel trotz einer vierminütigen Überzahl und zweier Tore nicht mehr aufholen. Es war sicher mehr drin für uns“, meinte Niels Garbe, Trainer der Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs, zum 4:7 (1:1, 1:4, 2:2) am Mittwochabend beim Tabellenzweiten. Weiter ging es in der Oberliga Nord am Freitag, zu Neujahr, mit einem Heimspiel, in dem der Zehnte REC über den Vierten Hannover Indians mit 8:2 triumphierte (3:1, 3:0, 2:1). Wieder dabei waren Spieler-Co-Trainer Chris Stanley sowie Tom Pauker nach überwundener Schulterverletzung. Letzterer probierte es am Vortag im Training, bekam grünes Licht und führte sich u. a. mit jeweils zwei Toren und Vorlagen gleich wieder besonders gut ein. Die Piranhas begannen konzentriert, zeigten ein richtig gutes erstes Drittel. Sie gerieten zwar durch einen verdeckten Schuss des Ex-Rostockers Armin Finkel zunächst in Rückstand, berappelten sich aber schnell und erarbeiteten sich ein klares Chancenübergewicht: Matthew Pistilli scheiterte am Gäste-Keeper (8.), Stanley zielte in der ersten und bis zur Pause einzigen Überzahl-Situation knapp vorbei (10.), ein Schuss von John Dunbar wurde vom Torhüter noch aus dem Winkel gefischt (10.), doch schließlich trafen die Hausherren noch dreimal – das war der Lohn für den vielen Druck, den sie erzeugten. Und sie ließen nicht nach (Schubert gehalten/23., Noack am Tor vorbei/24.). Zwischendurch eine starke Phase der Indians, in der sie dem 2:3 nahe kamen: tolle Parade von Nils Velm gegen den nach verbüßten zwei Minuten direkt von der Strafbank frei auf ihn zulaufenden Bulmer (28.), Pfostenschuss von Weyrauch (29.). Mit dem 4:1 jedoch klappte beim REC auf einmal alles, spielte er sich fast in einen Rausch! Auch das dritte Drittel entschieden die Rostocker letztlich für sich. Sie spielten recht clever, machten weitere schöne Tore und ließen sich von der Ruppigkeit der Niedersachsen wenig beeindrucken. Wermutstropfen ist nur die Sperre gegen Jayden Schubert. Wofür genau er seine Spieldauer-Disziplinarstrafe erhielt, war zunächst nicht klar auszumachen. Coach Niels Garbe zeigte sich hocherfreut über „den klaren und verdienten Erfolg gerade nach den zuvor zwei knappen Auswärtsniederlagen gegen die Indians. Das war der richtige Start ins neue Jahr. Die ganze Mannschaft hat eine überzeugende Leistung gezeigt, die Vorgaben gut umgesetzt und auch das Scheibenglück auf ihrer Seite gehabt. Bedauerlich sind nur die beiden Verletzten (Sean Morgan und Sebastian Brockelt – d. Red.) sowie die Spieldauer-Disziplinarstrafe, die wir erhielten. Nils Velm hielt erneut ganz stark.“ (NNN/at) |
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