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September 26
                         
Europäischer Tag der Sprachen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Stürmer Jordi Cuena Pazos wechselt vom Ligarivalen Neusser EV zur GEG. Der 25-Jährige konnte in zuletzt 13 Spielen ein Tor erzielen und sieben weitere Treffer vorbereiten
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 25.Oktober 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost, Landesliga Sachsen und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Deggendorfer SC mit deutlichem Testspiel-Erfolg
in Lindau


(OLS)  An einem ungewohnten Samstagabend trat der Deggendorfer SC
zu einem weiteren Testspiel, dieses Mal auswärts in Lindau, an. Dabei verbuchte 
das Team von Trainer Henry Thom einen deutlichen 1:7 Erfolg und 
feierte vor leeren Rängen den ersten Testspiel-Erfolg der Saison.
Vor der Partie musste DSC-Coach Henry Thom neben Thomas Greilinger 
auch noch auf Verteidiger Andreas Gawlik verzichten, der angeschlagen 
pausieren musste.
Beide Mannschaften starteten wenig spektakulär in die Partie, sodass 
Chancen in den ersten Minuten Mangelware waren. Die größte Möglichkeit 
in der Anfangsphase hatte Chase Schaber, als er allein in eigener 
Unterzahl an Lindaus Keeper Nikita Quapp scheiterte. Nach zehn 
gespielten Minuten bot sich erneut eine Break-Möglichkeit, als René 
Röthke nach einem schnellen Konter frei vor Quapp auftauchte. Zwar 
scheiterte der Routinier noch am Schoner des Lindauer Torwarts, Andrew 
Schembri besorgte im Nachschuss allerdings das 0:1 für die 
Deggendorfer. In der Folgezeit wurden nun auch die Hausherren etwas 
gefährlicher und glichen in der zwölften Spielminute aus. Verteidiger 
Eric Bergen zog von der blauen Linie einfach mal ab und überwand 
DSC-Keeper Raphael Fössinger zum 1:1. Zwar gab es in den restlichen 
Minuten noch Chancen auf beiden Seiten, weitere Treffer sollten im 
ersten Abschnitt jedoch nicht mehr fallen.
Auch im zweiten Drittel gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Beide 
Seiten konnten sich Chancen erspielen, jedoch war sowohl bei Quapp, 
als auch bei Fössinger Endstation. In der 31. Minute fiel schließlich 
der nächste Treffer. Tadas Kumeliauskas bediente Erik Gollenbeck, der 
mit einem präzisen Schuss aus dem Handgelenk das 1:2 markierte. Dies 
war gleichermaßen auch der Spielstand nach zwei gespielten Dritteln.
Im Schlussabschnitt nahm der DSC das Heft immer mehr in die Hand und 
konnte früh durch David Kuchejda (43.) auf 1:3 stellen. Danach ging es 
Schlag auf Schlag. Marcel Pfänder im Powerplay (45.) und Andrew 
Schembri per Alleingang (46.) erhöhten schnell auf 1:5. Damit war das 
Spiel faktisch entschieden, doch das Team von Trainer Henry Thom 
spielte nun munter weiter und konnte das Ergebnis durch zwei Treffer 
von René Röthke (50. und 55.) sogar noch um zwei weitere Treffer nach 
oben schrauben.
Für den Deggendorfer SC ist es der erste Sieg in der Vorbereitung. Am 
kommenden Mittwoch geht es für die DSC-Cracks weiter mit einem 
Testspiel gegen den DEL2-Club Bayreuth Tigers. Spielbeginn ist um 20 
Uhr.
(DSC/mh)
 
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen auch das „Auswärtsspiel“ gegen Leipzig

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben auch das Rückspiel gegen die EXA Icefighters Leipzig gewonnen. Nachdem es 4:4 nach 60 Minuten stand, entschieden die Hamburger das Spiel im Penaltyschießen für sich.
Das Rückspiel hatte gleich drei Kuriositäten zu bieten: Die Mannschaften trafen nach nur rund 13 Stunden wieder aufeinander, gastgebende Mannschaft waren die Leipziger, die im Kohlrabizirkus noch kein Eis haben, und Trainer der Crocodiles war Geschäftsführer Sven Gösch, da Jacek Plachta an einem Online-Seminar teilnehmen musste. Keine ungewohnte Aufgabe für Gösch, der bereits von 2014 bis 2016 an der hanseatischen Bande stand.
Dem Spiel war allerdings vor allem die kurze Regenerationsphase anzumerken. Viele Fehlpässe und einfache Puckverluste, wenig Spielfluss. Die Führung erspielten sich die Hamburger dennoch: In Überzahl zog Michal Bezouska vor das Tor und versenkte die Scheibe zum 1:0 (19.).
Im zweiten Abschnitt legten die Crocodiles eine Schippe drauf und bauten die Führung aus. Max Schaludek überwand Leipzigs Eric Hoffmann mit einem Schuss unter die Stockhand (23.) und Rückkehrer Norman Martens netzte mit einem Handgelenkschuss aus dem Slot ein (27.). Kapitän Florian Eichelkraut gelang vor der Pause lediglich noch das 3:1 (30.).
Mit der 3:1-Führung im Rücken ließen die Hanseaten es im letzten Drittel etwas ruhiger angehen und wurden dafür bestraft. Esbjörn Hofverberg verkürzte auf 3:2 (46.) und keine Minute später traf Hannes Albrecht zum Ausgleich (47.). In Überzahl konnten die Crocodiles durch Martens zwar erneut die Führung erzielen (50.), doch die Icefighters blieben dran und belohnten sich mit dem 4:4 (54.).
Das Unentschieden hatte bis zur Schlusssirene Bestand, sodass eine Entscheidung im Penaltyschießen her musste. Hier entschied Schaludek mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die Partie für die Crocodiles.
„In der dritten Trainingswoche sind fünf Spiele in neun Tagen natürlich hart, zumal das Training auch darauf ausgelegt ist, die kurze Vorbereitung durch harte Arbeit zu kompensieren. Dass dann nicht alles rund läuft, ist klar. Dennoch haben die Jungs Gas gegeben, soweit es denn noch möglich war. Ich denke, ich kann da auch für Jacek sprechen, wenn ich sage, dass die Jungs nach drei Wochen schon einen sehr guten Eindruck machen“, sagte Sven Gösch.  
(CH/tb)
  
   
icedragonsherfordHerforder EV
Herforder Ice Dragons dominieren - 9:0-Testspielsieg gegen Salzgitter

(OLN)  Heimpremiere gelungen – die Oberligamannschaft des Herforder Eishockey Vereins hat das Vorbereitungsspiel gegen die TAG Salzgitter Icefighters aus der Regionalliga Nord mit 9:0 (3:0/2:0/4:0) gewonnen und hat somit im ersten Heimspiel den ersten Sieg der Preseason errungen.
Das Team von Chefcoach Jeff Job, das lediglich auf den angeschlagenen Nils Bohle verzichten musste, dafür aber erstmals mit Kapitän Björn Bombis spielte, zeigte sich in guter Spiellaune und ließ den Gästen aus Salzgitter keine Chance.
Bereits am Mittwochabend kristallisierte sich aufgrund der steigenden Corona-Zahlen im Kreis Herford heraus, dass für den Eishockeystandort Herford das erste Geisterspiel der Geschichte auf dem Programm stand und lediglich Offizielle der Begegnung beiwohnen durften.
In den ersten Minuten entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Duell, in dem sich beide Mannschaften zunächst abtasteten. Weder Dennis Korff im Tor der Icefighters, noch Ennio Albrecht auf Seiten des HEV, wurden ernsthaft geprüft und agierten bei vereinzelten Chancen sicher. Dann eröffnete Christophe Lalonde in der 8. Minute den Torreigen, als er glänzend von Ralf Rinke und Lukas Gärtner in Szene gesetzt wurde. Nur zwei Minuten später nutzte Ralf Rinke einen Fehler in der Hintermannschaft der Gäste und netzte ungehindert zum 2:0 ein. Weiter ging es Schlag auf Schlag und der stark spielende Lasse Bödefeld vollendete eine Kontersituation, als er Goalie Korff keine Abwehrgelegenheit gab. Auch in der Folge dominierten die Ostwestfalen das Geschehen und schnürten den Gegner im eigenen Verteidigungsdrittel förmlich ein. Bei den wenigen Gegenangriffen war entweder die Herforder Verteidigung oder Torhüter Ennio Albrecht stets aufmerksam.
Auch im Mittelabschnitt änderte sich das Bild nicht. Die Ice Dragons hielten den Druck aufrecht und erspielten sich viele Chancen, scheiterten zunächst jedoch am starken Schlussmann Dennis Korff. Das 4:0 in der 27. Minute zeigte dann, dass sich die Herforder Reihen langsam eingespielt haben. Mit einer sehr schnell vorgetragenen Passkombination bereiteten Christophe Lalonde und Björn Bömbis den Treffer von Ralf Rinke mustergültig vor und ließen die Abwehr der Icefighters schlecht aussehen. In der 30. Minute erhöhte Matyas Kovacs auf Zuspiel von Dennis König auf 5:0, womit ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden.
Salzgitter bemühte sich und hielt rund zehn Minuten den nächsten Angriffen der Herforder stand. Zum Ende schwanden bei den Niedersachsen jedoch die Kräfte, während der HEV noch einmal etwas für das Selbstvertrauen tat. Christophe Lalonde (50.) und der aufmerksam spielende Sebastian Christmann (52.) erhöhten auf 7:0, bevor Ralf Rinke mit seinen Treffern Nummer drei und vier (53., 57.) schließlich für den 9:0-Endtsand sorgte.
Uwe Johann, 1. Vorsitzender des Herforder Eishockey Vereins, freute sich: „Man sieht, dass sich die Mannschaft so langsam einspielt und Pass- und Laufwege inzwischen besser funktionieren. Salzgitter hat sich tapfer gewehrt und sich nie hängen gelassen. Dennoch wurde der Klassenunterschied deutlich sichtbar. Nun hoffen wir, dass wir Stück für Stück daran arbeiten dürfen, demnächst wieder erste Zuschauer bei unseren Heimspielen begrüßen zu dürfen“.
Bereits am morgigen Sonntag spielt der HEV um 18.30 Uhr bei den ESC Wohnbau Moskitos Essen und trifft dann auf eines der Topteams der Regionalliga West, die bis zur vergangenen Saison noch in der Oberliga Nord spielten.
(HEV/som)


icedragonsherfordHerforder EV
Herforder Ice Dragons testen bei den Moskitos Essen

(OLN)  Nach dem 9:0-Erfolg über die Salzgitter Icefighters am vergangenen Freitag, treffen die Mannen um Kapitän Björn Bombis am heutigen Sonntag um 18.30 Uhr in Essen auf den nächsten Regionalligisten. Im vierten Vorbereitungsspiel geht es gegen die Moskitos, die lange Jahre eine gute Rolle in der Oberliga Nord spielten, nun aber den Weg in die Regionalliga West gingen und dort mit Sicherheit zu den Titelanwärtern zählen werden.
Ähnlich wie beim Herforder Eishockey Verein wurde der Kader neu zusammengestellt, wobei mit Stephan Kreuzmann, Thomas Richter, Andre Huebscher, Aaron McLeod und Enrico Saccomani wichtige Leistungsträger erhalten blieben und zudem namhafte Spieler aus der Regionalliga West hinzukamen. Somit steht Chefcoach Frank Petrozza, gekommen von der EG Diez-Limburg, ein Team zur Verfügung, das sich mit Sicherheit auch mit Oberligisten messen kann.
Auf die Herforder Ice Dragons wartet somit heute ein echter Härtetest und aus dem Vorbereitungsspiel wird gleichzeitig eine Standortbestimmung mit wichtigen Erkenntnissen für Cheftrainer Jeff Job. Essen wird dabei heute auf Kapitän Stephan Kreuzmann verzichten müssen, der aufgrund einer Matchstrafe noch gesperrt ist, Herford dürfte mit derselben Mannschaft auflaufen, die am Freitag die Salzgitter Icefighters deutlich besiegte.
In den bisherigen Vorbereitungsspielen unterstrichen die Moskitos ihre Ambitionen in der Regionalliga West und besiegten Dinslaken mit 8:4 und 7:2, ließen Dortmund beim 9:1 keine Chance und fuhren zuletzt einen 4:0-Erfolg in Ratingen ein. Lediglich gegen Duisburg gab es vergangenen Woche eine 1:4-Niederlage im ersten Heimderby der Saison.
Das Spiel am Essener Westbahnhof findet vor maximal 250 Zuschauern statt, wobei es keinen Kartenvorverkauf oder eine Tageskasse gibt. Dennoch können auch die Herforder Eishockeyfans live via Stream dabei sein, wenn um 18.30 Uhr das Spiel in Essen beginnt.
Die kostenpflichtige Übertragung ist zu finden unter:
https://livestream.moskitos-essen.de/?fbclid=IwAR2CKVFvIH906tdk8kDU5f3qHpb70Ofm_Fpk13OA4mRE6R0zQ2H5KbV09qQ
(HEV/som)
  
      
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
erscambergERSC Amberg
River Rats diesmal zu stark für die Löwen - 9:4 für Geretsried und hohe Fehlerquote beim ERSC

(BYL)  Es soll so Abende geben, an denen einfach nichts funktioniert. So einen hatte jedenfalls der ERSC Amberg am Freitagabend bei seinem Gastspiel in der Eishockey-Bayernliga bei Geretsried. Die gastgebenden River Rats gewannen deutlich und auch in der Höhe verdient mit 9:4 und profitierten dabei von einer hohen Fehlerquote bei den Löwen. Lediglich in der Endphase des zweiten Drittels konnte diese an einem Punktgewinn schnuppern, aber das war schließlich zu wenig.
Der ERSC musste unter anderem in der Abwehr auf Lukas Salinger und Marc Roth verzichten, dazu noch mit Stefan Huber auf einen defensivstarken Angreifer – alles keine Ausrede, aber zumindest anzumerken. Dabei hatte Amberg in der ausgeglichenen Anfangsphase sogar die besseren Gelegenheiten, bis man in Unterzahl in Rückstand geriet. Der Treffer zeigte Wirkung, die Unsicherheiten bei den Löwen häuften sich, gerade auch beim Passspiel. Dabei lief man den Gastgebern mehrfach in deren Konterspiel und so resultierten auch die nächsten beiden Treffer für Geretsried. Die River Rats wirkten bissiger, kamen an beinahe jeden Abpraller. Daniel Troglauer konnte mit einer feinen Einzelleistung auf 3:1 verkürzen, aber 36 Sekunden vor der Drittelsirene nahmen die Hausherren ein weiteres Geschenk an und erhöhten durch den Ex-Tölzer Florian Strobl auf 4:1.
Die Hoffnungen auf eine Besserung im Amberger Spiel erhielten bereits nach 35 Sekunden mit Mittelabschnitt den nächsten Dämpfer mit dem 5:1, erneut durch Strobl – einem Stürmer mit ausreichend DEL2- und Oberliga-Erfahrung. ERSC-Coach Dan Heilman hatte nun umgestellt und Neuzugang David Norris - der erst einmal mit dem Team trainieren konnte – an die Seite seines Landsmannes Liam Blackburn und Felix Köbele beordert. Und das funktionierte gleich nicht schlecht, denn in doppelter Überzahl gelang Norris das 5:2. Die Löwen bekamen nun mehr Spielanteile, reduzierten auch die Fehlerquote, und Köbele verkürzte auf 5:3, in der Schlussminuten nach idealem Pass von Blackburn in Unterzahl sogar auf 5:4. Die Löwen waren drauf und dran, nur hieß es jetzt, das ausstehende Powerplay der River Rats – man hatte 2+2+10 Minuten abzusitzen – unbeschadet zu überstehen. Aber 20 Sekunden vor der Drittelsirene und nur 45 Sekunden nach Wiederbeginn schlug es nochmals doppelt hinter Carsten Metz im Amberger Tor ein. Damit war die Messe gelesen, zumal weitere 45 Sekunden später die Scheibe von einem Löwenspieler unhaltbar ins eigene Tor zum 8:4 abgefälscht wurde. Das 9:4 durch Ondrej Horvath interessierte nur mehr die Statistiker. 
(ERSCA/apg)
  
    
escgeretsriedESC Geretsried
RiverRats holen ersten Heimsieg gegen Wildlions aus Amberg

(BYL)  Den ersten Heimsieg der Saison fuhren die Geretsrieder am Freitagabend gegen den Landesligaaufsteiger aus Amberg vor knapp 200 Zuschauern ein. Nachdem Auswärtssieg gegen die EA Schongau vom vergangenen Sonntag, waren die RiverRats auch bei diesem Spiel von Beginn an konzentriert und starteten offensiv ins erste Drittel. Nach gut fünf Spielminuten gerieten die Wildlions in Unterzahl. Kurz vor Ende der Strafzeit gelang Stephan Englbrecht nach Vorarbeit von Daniel Merl der 1:0 Führungstreffer im Powerplay (7.). Es dauerte nicht lange, als Daniel Merl erneut assistierte und Josef Reiter daraufhin das 2:0 erzielte (10.). Die RiverRats behielten ihr Visier weiterhin offen. In der 13. Spielminute kombinierten sich die Geretsrieder durch das Angriffsdrittel und brachten Angreifer Stefano Rizzo in aussichtsreiche Position. Dieser zog mit der Scheibe am Schläger an Keeper Christian Metz vorbei. Sein erster Versuch blieb zunächst erfolglos. Mit dem darauffolgenden Nachschuss hämmerte Stefano Rizzo die Scheibe gegen den Pfosten. Von dort aus prallte diese gegen Torhüter Metz und anschließend zum 3:0 über die Linie (13.). Trotz der Geretsrieder Führung spielten die Wildlions engagiert mit und so verkürzte Daniel Troglauer mit einem halbhohen Schuss aufs kurze Eck zum 3:1 (15.). Kurz vor dem Ende des ersten Spielabschnitts drangen Ondrej Horvath und Florian Strobl ins Angriffsdrittel ein, kombinierten sich wie aus dem Lehrbuch vors Tor und Florian Strobl vollendete technisch stark mit der Rückhand aus spitzem Winkel zum 4:1 Drittelergebnis (20.).
Kaum zurück aus der Kabine spielte Ondrej Horvath die Scheibe erneut zu Florian Strobl, welcher kurz verzögerte und den Puck hoch in die Maschen zum 5:1 drückte (21.). Nach 27 gespielten Minuten gerieten die Gastgeber in eine doppelte Unterzahl. Diese machten sich die Kanadier Liam Blackburn und David Norris zum 5:2 zunutze (28.). Die Amberger kamen nun besser ins Spiel und profitierten von ihren Chancen. Mit einer Zwei auf Eins Situation gelang Liam Blackburn und Felix Köbele das 5:3 (35.). Zwei Minuten vor Schluss verlies Benjamin Frank mit einer 2+2 Strafe das Eis. Nach einem abgefangenen Konter und einem schönen Pass von Liam Blackburn erzielte Feix Köbele in Unterzahl den 5:4 Anschlusstreffer (40.). Dies wollte der ESC nicht hinnehmen und so sorgte nur 20 Sekunden später Ondrej Horvath in Überzahl für eine zwei Tore Führung zur Pausensirene 6:4 (40.).
Nach einem Dämpfer im zweiten Spielabschnitt wollte die Mannschaft um Kapitän Martin Köhler das letzte Drittel für sich entscheiden und das gelang ihnen mit einer starken Vorstellung und etwas Scheibenglück dann auch. Nur 45 Sekunden nach Wiederanpfiff nutzte der junge Paul Gania das noch andauernde Powerplay und baute die Führung zum 7:4 aus (41.). Mit viel Druck dauerte es gerademal weitere 35 Sekunden und der abgefälschte Schuss von Dominic Fuchs landete zum 8:4 im Tor (42.). Den Schlusspunkt setze Ondrej Horvath in Unterzahl der Geretsrieder. Nach einem schönen Alleingang bringt er sich vor Keeper Metz in Position, täuscht zunächst einen Schlagschuss an und netzte dann entspannt zum 9:4 Endergebnis ein (53.)
Fazit:
Nach einem starken ersten Drittel der RiverRats holten die Gäste aus Amberg im zweiten Spielabschnitt deutlich auf. Mit einer starken und fokussierten Leistung legen die Geretsrieder einen erfolgreichen Endspurt hin und holen sich den ersten Heimsieg der neuen Saison.
(ESCG/tk)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn
Spielabsage EHC Königsbrunn vs TSV Peißenberg

(BYL)  Leider nuss das Sonntagsspiel gegen die TSV Peißenberg "Eishackler" abgesagt und auf einen anderen Termin verlegt werden.
Nach Rücksprache mit den Peißenberger Verantwortlichen liegt das Testergebnis ihres in Quarantäne befindlichen Spielers noch nicht vor, sodass wir hier kein weiteres Risiko eingehen wollen.
Einen Nachholtermin geben wir im Laufe der kommenden Woche bekannt.
(EHCK/hp)
  
    
forstnatureboyzSC Forst
Nature Boyz in Pfronten ohne Chance - Schwaches 2. Drittel spielentscheidend

(BLL)  Offensichtlich hat die Mannschaft des SC Forst einen neuen Angstgegner in Form der Pfrontener Falcons, denn am Freitag setzte es eine 8:2 (2:1, 5:1, 1:0)-Klatsche beim ersten Auswärtsspiel der Saison.
Das Trainerduo Dallmayr / Kirschner hatte die Mannschaft vor dem Spiel richtig eingestellt und ihnen einen Matchplan aufgegeben, der im ersten Spieldrittel aufging. Die Hausherren wurden druckvoll erwartet, die auch ihr körperbetontes Spiel zeigen. Gleich die erste Überzahl wandelten sie somit in die 1:0-Führung durch Timo Stammler um. Die Nature Boyz nahmen den Kampf an und befreiten sich zusehens vom Druck des Gegners. Ebenfalls die erste Strafzeit der Hausherren nutzte Manuel Weninger auf Zuspiel von Tobias Zimmert und Manfred Guggemos zum 1:1-Ausgleichstreffer.  Die Mannschaft trat dadurch gestärkt auf und erspielte sich diverse Chancen, aber wie in dieser Saison schon gewohnt, vor dem Tor zu unkonzentriert und manchmal auch zu zaghaft konnten sie den Torhüter nicht überwinden. Nach der etwa 10-minütigen Drangperiode konterte Pfronten im eigenen Stadion. In der 16. Spielminute unterband ein Forster Verteidiger den Alleingang von Thomas Böck nach Meinung der Schiedsrichter regelwidrig, den Penalty versenkte er zur 2:1-Pausenführung souverän.
Im zweiten Spielabschnitt folgte ein kollektiver Aussetzer, denn 20 Sekunden nach Wiederbeginn erhöhten die Falcons auf 3:1. Bis zur 28. Spielminute führten sie bereits mit 6:1, ein Debakel drohte. Manfred Guggemos sorgte in der 34. Spielminute für eine Ergebnisverbesserung durch seinen Treffer zum 6:2-Zwischenstand. Die Hausherren ließen jedoch nicht locker, doch jetzt fanden die Gäste wieder besseren Zugriff auf ihre Gegenspieler. In der 37. Minute erfolgte die Vorentscheidung, denn der inzwischen eingewechselte Markus Kieslich für Andreas Scholz mußte seinen 1. Gegentreffer in dieser Partie zum 7:2 hinnehmen.
Im Schlußabschnitt wollte die Mannschaft eine Ergebnisverbesserung erreichen und trat wieder engagierter auf. Es ergaben sich wieder mehr Torschußmöglichkeiten, doch keine Chance konnte verwertet werden. In der 52. Minute traten die Schiedrichter mit einer nicht ganz nachvollziehbaren Entscheidung auf, indem sie Michael Krönauer und Manuel Weninger jeweils mit einer 2-Minutenstrafe auf die Strafbank schickten. Manuel Weninger wurde zusätzlich mit einer 10-minütigen Disziplinarstafe belegt, für ihn war so das Spiel vorzeitig beendet. Diese doppelte Überzahl nutzten die Hausherren mit ihrem 8. Treffer in der 54. Spielminute zum 8:2-Endstand.
Anscheinend können die Nature Boyz gegen Pfronten nur die entscheidenden und wichtigen Spiele gewinnen. Diese Schlußfolgerung kann gezogen werden, zieht man die letzten Ergebnisse zu Rate.
Am Sonntag besteht die Chance der Rehabilitation beim Heimspiel gegen Bad Aibling. Aber auch mit Bad Aibling reist eine sehr spielstarke Mannschaft nach Peißenberg, da bedarf es einer Leistung wie in Pfronten im 1. Drittel, jedoch das ganze Spiel über, ansonsten wird es ein Null-Punkte-Wochenende.
(SCF/ws)
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Wanderers feiern erstes 6-Punkte-Wochenende in der Landesliga

(BLL)  Es war das erwartet schwere Unterfangen, als Germering am Freitag im heimischen Stadion auf den ERC Lechbruck traf. Im Vergleich zum Aufeinandertreffen in der Vorbereitung, hatte das Schedlbauer-Team aber einen perfekten Matchball, um sich gegen den aufopferungsvoll kämpfenden und in der Offensive zu jeder Zeit gefährlichen Gegner durchzusetzen. Das erste Drittel absolvierten die Hausherren sehr engagiert und druckvoll, mit einem guten und schnellen Spielaufbau aus der eigenen Zone und vielen Möglichkeiten vor dem Tor der „Flößer“. Leistungsgerecht ging es mit einer 1:0 Führung durch Quirin Reichel in die erste Pause. Zum zweiten Spielabschnitt kam der ERC besser aus der Kabine und nutzte ein Überzahlspiel zum schnellen 1:1 Ausgleich. Auch im weiteren Spielverlauf blieb Lechbruck die aktivere Mannschaft und war drauf und dran die Partie zu drehen. Mit ein bisschen Glück und einem gut aufgelegten Severin Dürr im Germeringer Gehäuse konnte das 1:1 mit zum zweiten Pausentee gebracht werden. Die letzten 20 Minuten waren spielerisch ausgeglichen und so war es in der 51. Minute eine Einzelaktion von Thomas Köppl, der mit Speed auf das gegnerische Tor zulief, den Abschluss findet, der vom Gästegoalie nur abgeprallt werden kann und Konstantin Kolb steht letztlich goldrichtig und schiebt zur erneuten Führung für Schwarz-Gelb ein. Ein Nackenschlag für die Mannschaft von Trainer Jörg Peters, die in der Folge Mühe hatte, nochmal gefährlich vor dem Tor der Wanderers werden. Stattdessen gelang dem EVG wenige Sekunden vor Spielende, nach einer sehenswerten Kombination von Louis Kolb und Manuel Winkler, in Person von Marcus Mooseder der 3:1 Schlusspunkt in dieser Partie.
Nicht viel einfacher sollte es nur einen Tag später gegen den Erzrivalen EV Fürstenfeldbruck werden. Die Partie stand schon vor dem ersten Bully unter ganz ernüchternden und besonderen Sternen. Nachdem sich im Laufe des Freitagnachmittags die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Fürstenfeldbruck auf einen Schwellenwert von über 100 bilanzierte, waren die Wanderers dazu gezwungen, ihr Heimspiel-Derby mit nur 50 statt zuvor 200 Zuschauern auszutragen. Die Verantwortlichen entschieden sich jedoch einstimmig, sofort einen Schritt weiter zu gehen und aus ihrem Heimspiel ein Geisterspiel zu machen. Dem Verein ist Solidarität ist ein wichtiges Gut und daher ist Niemand wichtiger als der Andere! Stattdessen wurde das Team Öffentlichkeitsarbeit kurzerhand kreativ und organisierte einen kostenlosen Livestream der Partie über ihre Facebook-Seite. Eine Premiere, die den Zuspruch von in der Spitze 150 Zuschauern erfuhr und technisch einwandfrei funktionierte. In Germering ist man froh, ein solches Tool nun in der Hinterhand zu haben, sollten in naher Zukunft weitere Geisterspiele stattfinden müssen.
Aber nun zu den sportlichen Ereignissen: Im ersten Spielabschnitt übernahm das Team von Kapitän Quirin Reichel zwar schnell die Kontrolle, doch es fehlte bis dato, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive, die geistige Frische um entsprechend Kapital zu schlagen. Und so war es auch wenig verwunderlich, dass satte fünf Tore bis zu ersten Drittelpause fielen. Im Mitteldrittel fanden die Wanderers mehr und mehr zurück zu ihrem Spiel und wurden in der 31. Minute durch den Ausgleichstreffer von Abwehrhüne Christian Köllner belohnt. Bis zur zweiten Pause neutralisierte sich das Geschehen auf dem Eis und es blieb beim zwischenzeitlichen 3:3. Im Schlussabschnitt hauten die Germeringer nochmal alles raus, um eine drohende Overtime und einen möglichen Punktverlust abzuwenden. Sechs Minuten waren gespielt, da netzte Konstantin Kolb zur erstmaligen Führung ein. In der Folge waren die Hausherren näher am 5:3 als Fürstenfeldbruck am Ausgleich, doch ein verdeckter Schuss von EVG-Verteidiger Sven Curmann fand in der 55. Minute seinen Weg ins Tor. Doch Aufstecken ist nicht, dachten sich die Schwarz-Gelben und so war es ein Powerplay, welches erneut Konstantin Kolb eindrucksvoll zu nutzen wusste, indem er einen temporeichen Antritt aus der neutralen Zone hinlegte und sich mit Zug zum Tor am gegnerischen Verteidiger vorbeitankte und dem Goalie der Gäste keine Abwehrchance ließ. Das war auch gleichzeitig die Krönung eines intensiven Derbys, wo Fürstenfeldbruck den Germeringern mit ihrer gnadenlosen Effizienz fast den Zahn zog.
(EVG/fh)
  
    
ERC LechbruckERC Lechbruck
Gute Leistung trotz 1:3-Niederlage beim Spitzenreiter

(BLL)  Im Auswärtsspiel bei den Wanderers Germering boten die Flößer, in einer spannenden und schnellen Partie, eine starke Leistung. Der Tabellenführer wackelte mächtig und die Lecher waren von den ersten Punkten nicht weit weg. Weit ins letzte Drittel hinein stand es 1:1 und beide Mannschaften lieferten sich einen tollen Schlagabtausch. Lukas Bauer im ERC-Tor und auch Severin Dürr auf Seiten der Wanderes, lieferten ausgezeichnete Torhüterleistungen.
Mit viel Selbstvertrauen begannen die Hausherren die Partie und so hatten die Germeringer zunächst mehr Spielanteile. Bereits in der 5. Spielminute nutzte Topscorer Quirin Reichel eine Chance zum 1:0 für die Münchener Vorstädter. Im weiteren Verlauf hielt die ERC-Defensive den Angriffen Stand und ab der 10. Minute kamen die Gäste aus dem Ostallgäu immer öfter gefährlich auf das Tor von Dürr. Chancen auf beiden Seiten boten den 174 Zuschauern eine schöne Unterhaltung im Germeringer Polarium, doch weitere Treffer sollten in der ersten zwanzig Minuten nicht mehr fallen.
Im zweiten Drittel kamen die Lecher topmotiviert aus der Kabine und erspielten sich eine deutliche Feldüberlegenheit. Gerade einmal 52 Sekunden waren gespielt, als Alexis Gaboury-Potvin im Durcheinander vor dem Germeringer Tor die Scheibe auf Lukas Fischer spielte und der zum verdienten 1:1 in Überzahl einschob. Von nun an ein Lechbrucker Sturmlauf ins Drittel der Hausherren. Mit teils schönen Kombinationen und leidenschaftlichem Kampf, drängten die Flößer auf den Führungstreffer. Es wurde immer stiller im sonst stimmungsvollen Germeringer Stadion. Nur der Trainer der Heimmannschaft tobte, sah er doch seine Mannschaft in ungewohnter Manier in die Defensive gedrängt. Die Druckphase des ERC zog sich bis zur zweiten Drittelpause, einziges Manko war die mangelhafte Chancenverwertung, so dass keine weitere Tore erzielt wurden.
Den letzten Abschnitt begannen dann die Hausherren wieder besser. Offensichtlich fielen deutliche Worte in der Wanderers-Kabine. Beide Teams spielten jetzt mit offenem Visier, schenkten sich nichts. Das Match stand auf des Messer’s Schneide, es war fast klar, dass jene Mannschaft dieses Spiel für sich entscheiden sollte, die den nächsten Treffer erzielen wird. Beste Unterhaltung für die Zuschauer und die Spannung war zum Greifen nah. Die Offensivabteilungen beider Teams rannten an, die Defensive hielt, die Goalies waren voll da. Erst in der 51. Minute klingelte es dann im Tor des ERC Lechbruck: Lukas Bauer hielt noch einen Schuss eines Germeringers, konnte aber nur abprallen lassen, so dass Konstantin Kolb keine Mühe mehr hatte, völlig frei ins leere Tor zu schieben. Im Germeringer Stadion brachen die Dämme, große Erleichterung machte sich bei den Heimfans breit. Doch Lechbruck stemmte sich mit aller Macht weiterhin gegen das Topteam und erspielte weiterhin gute Torchancen, doch lief nun die Zeit weg. In den letzten Zügen und im Vorwärtsdrang ein Scheibenverlust der Flößer im Mitteldrittel, den dann Germering 53 Sekunden vor dem Spielende zum 3:1-Siegtreffer nutzen konnte.
Es war ein tolles Eishockeyspiel mit dem besseren Ende für die Hausherren. ERC-Trainer Jörg Peters mit folgendem Fazit: „Schade, dass wir hier nichts mitgenommen haben. Wir haben über mindestens zwei Drittel eine klasse Leistung geboten und den Tabellenführer am Rande einer Niederlage gehabt. Mit dieser Performance brauchen wir uns in der Landesliga nicht zu verstecken.“
(ERCL/ms)
  
    
pfrontenfalconsEV Pfronten
Falcons verdienen sich eindrucksvoll die ersten Punkte

(BLL)  Am Freitag Abend um 22:08 Uhr war es soweit, mit einem deutlichen 8:2 (2:1/5:1/1:0) Erfolg gegen den SC Forst erspielten sich die Falcons die ersten Punkte der Saison und konnten somit das Tabellenende verlassen. Die Pfrontener zeigten sich von Beginn an hellwach und konnten ihre erste Überzahlsituation in der 3. Spielminute durch Timo Stammler (Hruska, La./Weixler) zum 1:0 nutzen. Vier Minuten später, gleiche Situation und die Gäste konnten in ihrer ersten Überzahl zum 1:1 durch Manuel Weninger (Zimmert/Guggemos) ausgleichen. Im weiteren Verlauf hatten die Naturburschen mehr Spielanteile, konnten aber nicht nachlegen, Pfrontens Defensive um den starken Torhüter Maximilan Dempfle hielt den Angriffen stand. Als Thomas Böck in der 16. Minute nur durch ein Foulspiel gestoppt werden konnte, verwandelte er den darauf folgenden Penatly sehenswert zum 2:1, was zugleich auch den Spielstand nach dem 1. Drittel bedeutete. Im Mitteldrittel dauerte es lediglich 20 Sekunden, als Filip Matejka (Hruska, Lu.) auf 3:1 erhöhte. Keine zwei Zeigerumdrehungen später traf Johannes Friedl (Hruska, Lu./Matejka) zum 4:1 und es sollte noch besser kommen. Mit zwei weiteren Treffern binnen sechs Minuten schraubten Benjamin Gottwalz (Matejka/Friedl) und Dennis Gröger (Sternitzke/Lochbihler) das Ergebnis auf 6:1. Erst jetzt waren die Gäste wieder am Zug und konnten durch Manfred Guggemos (Sutter/Weninger) in der 34. Minute auf 6:2 verkürzen. Doch auch dies schien die Hausherren nicht zu beeindrucken, die durch den zweiten Treffer von Timo Stammler (Weixler/Böck) noch vor der zweiten Pause auf 7:2 erhöhen konnten. Im Schlussabschnitt passierte nicht mehr viel, die Entscheidung war bereits längstens gefallen als Mannschaftskapitän Sebastian Weixler (Böck/Hruska La.) in Überzahl den Treffer zum Endstand von 8:2 beisteuerte. Somit konnten die Falcons im dritten Saisonspiel einen nicht unbedingt zu erwarteten deutlichen Heimsieg einfahren. Dementsprechend gut war die Stimmung bei den Spielern, den Verantwortlichen und den Fans des EV Pfronten nach dieser durchaus beeindruckenden Vorstellung.
(EVP/jk)
  
    
ercsonthofenERC Sonthofen
Nächster Erfolg für den ERC Sonthofen

(BBZL)  Der ERC Sonthofen gewinnt auch das zweite Saisonspiel mit 5:2 gegen den ESV Türkheim und bleibt damit an der Spitze der Bezirksliga 4. Türkheim präsentierte sich als der erwartet starke Gegner, blieb schlussendlich gegen den ERC dennoch chancenlos.
Zu Beginn des Spiels beschnupperten sich beide Mannschaften weitestgehend. Beide Teams warteten geduldig ab ohne wirklich Torgefahr auszustrahlen. Im weiteren Verlauf übernahm das Team von Vladimir Kames und Peter Waibel das Spielgeschehen, doch wurden die sich bietenden Chancen allesamt nicht genutzt und somit blieb das erste Drittel torlos.
Im zweiten Drittel sollte sich das aber ändern. In der 21. Minute war es Vladimir Kames, der in Überzahl das 1:0 markierte. Ondrej Havlicek mit dem Schuss von der Blauen und Kames stand goldrichtig. Nun Sonthofen die klar bessere Mannschaft. In der 27. Minute dann das 2:0. Robin Berger zielte nach Vorarbeit von Tobias Waibel und Sebastian Schütze genau in den Winkel und baute somit die verdiente Führung aus. Fünf Minuten später der nächste Treffer für die Schwarz-Gelben. Kevin Adebahr mit dem Pass zu Ondrej Havlicek, dieser weiter auf Vladimir Kames und der Spielertrainer sollte sich den Alleingang nicht nehmen lassen und schloss eiskalt zur 3:0 Führung ab. Kurz vor Ende des Drittels Türkheim jedoch nochmals im Aufkommen. In der 38. Min. sollte der 3:1 Anschlusstreffer durch Döring gelingen. Nur wenige Sekunden später Sonthofen im Glück. Mit dem nächsten Angriff traf Türkheim nur das Torgestänge und somit blieb es beim 3:1 Pausenstand.
Im letzten Drittel machte der ERC dann früh den Sack zu. 64 Sekunden nach Wiederbeginn war es Philipp Stalla, der auf Vorarbeit von Vladimir Kames und Ondrej Havlicek zur 4:1 Vorentscheidung abschloss. Danach kontrollierte Sonthofen das Spielgeschehen souverän. In der 46. Minute das 5:1. Denis Adebahr baute die Führung auf Zuspiel von Robin Berger und Alexander Henkel aus. In der 52. Minute dann doch noch der Anschlusstreffer für Türkheim.  Sirch traf zum 2:5 Endstand aus Sicht der Unterallgäuer.
Peter Waibel war nach der Partie mit der Leistung seines Teams zufrieden. „Türkheim war der erwartet starke Gegner, beide Mannschaften wollten anfangs kein hohes Risiko gehen, eher zurückhaltend und hinten kein Tor bekommen, so Waibel weiter. Vor allem dem gegnerischen Torwart attestierte er eine hervorragende Partie. Am Ende gewann der ERC Sonthofen verdient mit 5:2.
(ERCS/sf)
  
    
pforzheim bisons 20191.CfR Pforzheim
Bisons Sieg am Samstag - 4:1 in Mannheim

(RLSW)  Zwingend notwendige Punkte erspielten sich die Männer von Coach John Kraiss am Samstag in der Nebenhalle der SAP-Arena in Mannheim.
Ohne Peter Gorel und Sven Jacobaschke, aber mit dem am Freitag verletzten Sebastian Trenholm auf der Bank, ging es um 19:45 Uhr los gegen die Maddogs aus der Quadratenstadt.
Beide Teams waren fest entschlossen diese Partie für sich zu entscheiden, Pforzheim dominierte aber ab der ersten Minute die Begegnung. Eine Vorentscheidung, oder gar Tore, vielen in den ersten 20 Minuten aber keine. Mit einem 0:0 ging es somit zum ersten Pausentee.
Der Mittelabschnitt hat kaum zwei Zeigerumdrehungen auf der Stadionuhr, da fasste sich Leon Rausch ein Herz und machte sich alleine auf die Reise zum Gehäuse der Maddogs. Dem bis dahin gut haltenden Julian Haas ließ der pfeilschnelle Stürmer keine Chance und versenkte die Hartgummi-Scheibe zum 1:0 in die Maschen. Der Mittelabschnitt wurde weiter von den Bisons dominiert, weitere Treffer ließen aber auf sich warten. Entweder waren die Schüsse zu ungenau, oder sie wurden von den Mannheimern entschärft. Erst in der 39. Minute gab es den nächsten Grund zum jubeln. In Überzahl passte Martin Juríček auf Steffen Bischoff und dieser versenkte die Scheibe sehr sehenswert über die Torlinie. Dabei blieb es nach 40 Minuten und die Bisons widmeten sich mit diesem knappen Vorsprung der nächsten Tasse des obligatorischen Pausentees.
Eigentlich wollten die Bisons im letzten Drittel nachlegen, mussten aber bereits nach 46 Sekunden die Jubelschreie der Gastgeber ertragen. Tobias Späth hatte am schnellsten reagiert und einen Abstauber an Janis Wagner ins verwaiste Tor der Bisons geschoben (1:2).
Die Goldstädter zeigten aber kaum Regung und konzentrierten sich weiter und spielten im Gegensatz zum Freitag, sehr diszipliniert und kontrolliert nach vorne. Man blieb weg von der Strafbank und in der sehr fair geführten Partie konzentrierten sich die Bisons auf das erzielen von Toren. Dies gelang Momme Rickmers in der 48. Minute sehr beeindruckend von der blauen Linie. Sein satter Schuss sorgte für das zwischenzeitliche 3:1 aus Sicht der Bisons. Gut 90 Sekunden später machte Leon Rausch einen Haken unter der Mission. Er traf auf Zuspiel von Steffen Bischoff zum 4:1 Endstand.
Zwar dominierten die Männer um Kapitän Hemmerich zwar die letzten Minuten der Begegnung, am Spielstand sollte sich nichts mehr ändern.
(CFRP/im)
  
      
    

Region West

Regionalliga West - Bezirksliga Nordrhein-Westfalen - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
ratingenRatinger Ice Aliens
Ice Aliens müssen sich in der Vorbereitung gegen Essen mit 0:4 geschlagen geben

(RLW)  Was hätte es ein Vorgeschmack auf eine interessante Saison sein können. Doch die Corona-Bedingungen zeigten bei 191 Zuschauern schon die Marke „ausverkauft“. Trotzdem war die Stimmung in der Halle gut, die Fans verhielten sich diszipliniert und waren froh, dass gespielt wurde.
Das erste Drittel begannen die Ice Aliens sehr schwungvoll und übernahmen die Initiative, während die Gäste mit sich selbst haderten. Trainer Petrozza zeigte sich sehr unzufrieden und auch die Spieler waren von ihrem Spiel nicht überzeugt. Die Ice Aliens hielten ihren offensiven Stil durch, scheiterten aber ein ums andere Mal am gut aufgelegten Gästetorhüter Fabian Hegmann. Einen individuellen Fehler bei Spielaufbau der Ratinger nutzten die Gäste und Aaron McLeod erzielte zwei Minuten vor der ersten Pausensirene die Führung für die Moskitos.
Im zweiten Abschnitt war es wieder McLeod, der in der 22. Spielminute auf 0:2 erhöhte. Die Ice Aliens zeigten sich nicht beeindruckt, verlegten sich jetzt aber mehr auf die Defensive. Mit guten Kontern versuchten sie den Abstand zu verkürzen, meist fehlte es aber an Genauigkeit des letzten Passes. So übernahmen die Gäste mehr und mehr die Initiative, kamen aber zu keinem weiteren Treffer. Im letzten Abschnitt markierte Andrè Hübscher in der 42. Minute das 0:3. Zunächst hatte Zerbe im Kasten der Ratinger zwei Mal pariert, doch Hübscher verwandelte den Nachschuss. Die endgültige Entscheidung war das 0:4 in der 48. Minute durch Leon Günther.
Trainer Andrej Fuchs war trotz der Niederlage mit der Leistung seines Teams zufrieden. Zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung haben sich die Reihen gefunden und der Nachwuchs spielt engagiert auf.
(RIA/pia)
  
      
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
    
adendorferecAdendorfer EC
Auswärtsspiel in Adendorf

(RLN)  Alles ist anders in Zeiten von Corona. Eigentlich sollte der Adendorfer EC kommenden Freitag nach Timmendorfer Strand reisen und da um die Revanche für das verlorene Heimspiel (3:6) am vergangenen Freitag zu kämpfen. Doch auf Grund mehrerer Corona Fälle in einem Timmendorfer Hotel schloss die Gemeinde Timmendorfer Strand kurzerhand bis zum 08.11. die öffentlichen Einrichtungen am Strand, darunter auch die Eishalle.
Ein herber Schlag für den CE Timmendorfer Strand in der Saisonvorbereitung. Schnell setzte man sich mit den Verantwortlichen des AEC zusammen und suchte nach einer Lösung das Spiel irgendwie und irgendwo stattfinden zu lassen. Nach Rücksprache mit dem Walter-Maack-Eisstadion über eine freie Hallenzeit wurde schnell klar, es gibt ein AEC Auswärtsspiel in Adendorf.
Und so wird am kommenden Freitag vieles für die Adendorfer Zuschauer anders werden. Adendorfs “Kassensonnenschein“ Silke wird gegen eine Timmendorferin ausgetauscht, auf der LED-Wand wird Adendorf als Auswärtsteam geführt und auch beim Einlauf werden die Beach Devils im Vordergrund stehen. „Es ist das Heimspiel von Timmendorf“, so AEC Geschäftsführer Finn Sonntag, der aber erklärt das man alles zusammen organisiert: „in solchen Zeiten geht es nur gemeinsam und für uns ist es selbstverständlich den Timmendorfern zu helfen und auch unser Personal zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren hilft es uns ja auch. Wie wir Freitag gesehen haben, tut uns ein weiteres Vorbereitungsspiel noch ganz gut“.
Ob und wie es einen Vorverkauf gibt, oder die Eintrittskarten nur an der Abendkasse (19 Uhr) erhältlich sind, wird nun noch geklärt. „Noch befinden sich die Karten in einer Adendorfer Druckerei und wir müssen sehen wann diese fertig sind“, so Sonntag. Auch das wird ein Novum in Adendorf: Eintrittskarte im Design der Beach Devils.
Verdienen wird der Adendorfer EC diesem Spiel übrigens nichts. Sämtliche Einnahmen gehen selbstverständlich an den Club für Eissport in Timmendorfer Strand, der auch die Eintrittspreise von 15 Euro festgelegt hat.
Einen positiven Aspekt hat die ganze Corona Situation aber dann doch: Die AEC Fans können diese Saison erstmalig zu einem Auswärtsspiel reisen!
(AEC/fs)
  
   
salzgittericefightersSalzgitter Icefighters
0:9 – Icefighters unterliegen im ersten Test bei Oberligist Herford

(RLN)  Im ersten Testspiel der neuen Saison unterlagen die TAG Salzgitter Icefighters am Freitagabend bei den Herforder Ice Dragons mit 0:9 (0:3, 0:2, 0:4). Dabei hatte Radek Vit, der Coach der Stahlstädter, im Vorfeld zwar mit einer Niederlage gerechnet, sah am Ende allerdings noch einiges an Verbesserungspotenzial.
"Im Großen und Ganzen war natürlich zu erwarten, dass Herford stärker war", so Vit nach dem Spiel gegen den Oberliga-Neuling. Der Regionalligist erwischte einen guten Start, doch es dauerte nicht lange, bis sich abzeichnete, wer der Herr im Haus ist. "Wir haben nach einem guten Anfang sehr schnell die Defensive schleifen lassen. Das hat mir nicht gefallen, wie wir uns da präsentiert haben", sagte der Salzgitteraner Übungsleiter. So klingelte es im ersten Drittel gleich dreimal im Tor von Dennis Korff, im zweiten Abschnitt legten Hausherren zwei weitere Treffer nach.
Auch wenn es vorne mehrere Möglichkeiten auf Seiten des Teams vom Salzgittersee gab, fehlte es an Konsequenz. "Wir hatten Möglichkeiten, waren vorne aber zu harmlos und unkonzentriert. Herford war einfach die bessere Mannschaft, der Klassenuntschied war zu sehen. Man hat aber auch gemerkt, dass es unser erstes Spiel war. Wir konnten im Training noch nicht mit der kompletten Mannschaft arbeiten. Im letzten Drittel machte sich bemerkbar, dass Herford öfter auf das Eis gehen kann. Je länger das Spiel lief, um so mehr war der Unterschied in Sachen Tempo und Kondition zu spüren", resümierte der Ex-Profi.
Weitere vier Male schlug es im letzten Abschnitt im Kasten der Gäste ein. "Wir hätten von Anfang an den Fokus auf die Defensive legen müssen, denn ohne gute defensive Basisarbeit, ist auch keine gute Offensive möglich. Daran müssen wir nun arbeiten – und wir müssen das Denken in der Mannschaft wieder an den Punkt bringen, an dem wir zum Ende der letzten Saison standen."
(SVASS/jb)
  
      
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Schneller weg, als gedacht!

(RLO)  „Keine Pflichtspiele in den oberen drei Ligen DEL, DEL2 und Oberliga, da heißt es für viele Akteure sich bestmöglich fitzuhalten und Spielpraxis sammeln. Dies war der gemeinsame Nenner, auf welchen sich Schönheides Trainer Sven Schröder und der 23-jährige Verteidiger Philipp Halbauer vorerst geeinigt haben. So wird der gebürtige Geraer vom Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau ins Erzgebirge wechseln und sich im Wölfetrikot und im weiteren Saisonverlauf für etwaige höherklassige Angebote in Form bringen.“, so hatten die Schönheider Wölfe erst vor kurzem Philipp Halbauer in Schönheide angekündigt.
Dass es ein paar Tage später dieses höherklassige Angebot für Philipp Halbauer schon gibt, er wird zur EG Diez-Limburg in die Oberliga Nord wechseln, damit hatte man im Wölfe-Lager dann doch so schnell nicht gerechnet. Sei es, wie es sei…
Die Schönheider Wölfe wünschen Philipp alles Gute für seine weitere private, sportliche und berufliche Zukunft!
(SW/mg)
  
    
fassberlinFASS Berlin 1d
U20 unterliegt Devils

(LLS)  Nichts zu holen gab es für die U20 von FASS Berlin beim Saisonauftaktspiel gegen die Dresden Devils. 1:8 (1:2/0:4/0:2) unterlag das Team dem Hauptrundengewinner der letzten Saison.
Die 2. Saison Landesliga Sachsen startet für FASS mit einem Heimspiel gegen die Devils, dem Hauptrundengewinner der letzten Saison. Die Devils starten mit einem eingespielten und erfahrenen Team, das den Weddingern also alles abfordern würde.
Und die Devils begannen auch sehr druckvoll, Dennis Gembus im Tor der U20 bekam gleich gut zu tun. FASS beschränkte sich auf Konter und die hatten es durch aus in sich. Nach sechs Minuten gelang es den Devils, den ersten Treffer des Spiels zu erzielen. Christian Hartung war erfolgreich. Wie gefährlich die Konter von FASS waren, zeigte sich nach elf Minuten. Felizian Hoshino konnte ein Break erfolgreich abschließen. Etliche Chancen später, auch ein Powerplay blieb ungenutzt, kassierte die U20 doch noch den zweiten Gegentreffer. Elf Sekunden vor der Pause konnte Franz Lorenz die Gäste in Führung bringen.
Mit Druck der Devils und Konter von FASS ging es auch im 2. Drittel weiter. Dresden gelang es nach 101 Sekunden das 1:3 zu erzielen. Kadri Gehl konnte nach schöner Vorarbeit vollenden. Die Weddinger kämpften weiter und so musste auch Katja Weipert im Tor der Devils zwischendurch eingreifen. Dennoch konnten die Gäste den dritten Treffer erzielen, Christian Hartmann traf nach 27 Minuten. Als FASS zu einer doppelten Überzahl kam, kam Dresden zum nächsten Treffer. Ein Dresdner kann bei einem Gegenangriff nur unsanft gestoppt werden und es gab Penalty. Den verwandelte Heinrich Zerbst sicher. Ein Puckverlust im Mitteldrittel führte zum 1:6, Franz Lorenz traf nach 35 Minuten. Beide Teams vergaben weitere Chancen und so wurden mit diesem Spielstand die Seiten gewechselt.
Das Spiel war natürlich entschieden, es ging darum sich weiter gut zu verkaufen. Dresden griff nämlich weiter an und konnte den nächsten Treffer erzielen. Ein Alleingang von Franz Lorenz führte zum 1:7. Bis 26 Sekunden vor dem Ende hielt das Ergebnis, dann konnte Martin Rost in Unterzahl den letzten Treffer des Spiels erzielen.
Der Einsatz hat gestimmt, die Devils haben allerdings viele Fehler der Weddinger ausgenutzt. Es gab aber auch einige gute Ansätze und so sollten sich noch Chancen auf Punkte ergeben. 
(NIS/ns)
  
   
fassberlinFASS Berlin 1b
1b überrascht Club

(LLB)  Der 1b von FASS Berlin gelang am Freitag die erste Überraschung der noch jungen Landesligasaison; gegen den Berliner Schlittschuh-Club wurde knapp mit 8:7 (4:2/1:2/3:3) gewonnen.
Das Spiel begann erwartungsgemäß, dem Club gelang der erste Treffer. Simon Braun traf nach acht Minuten in Unterzahl. Doch die 1b blieb ruhig und konnte nach 13 Minuten durch Felizian Hoshino ausgleichen. Zwei Minuten später konnte Jan Schlier den Favoriten zwar erneut in Führung bringen, aber FASS schlug zurück und führte nach dem 1. Drittel mit 4:2. Tommy-Eric Roussy traf bei doppelter Überzahl nach 17 Minuten zum Ausgleich und innerhalb von 31 Sekunden trafen Johannes Hobrecht (19.) und Fabian Müller (20.) zum 4:2.
Das Spiel war aber noch längst nicht entschieden, zumal Lino Werner nach 35 Sekunden in Überzahl auf 4:3 verkürzte. Ein weiterer Powerplaytreffer brachte den Gästen den Ausgleich, Robert Richter überwand FASS-Goalie Dario Piroddi nach 28 Minuten. Doch die Akademiker fielen weiterhin nicht auseinander, sondern hielten voll mit. Verdienter Zwischenlohn was 5:4 durch Paul Khawam nach 31 Minuten, was gleichzeitig auch der Pausenstand war. 
Zu Beginn des Schlussabschnitts bekam es Club-Torhüter Claus Kraft recht heftig.  Nach 16 Sekunden traf Konstantin Mathea und Johannes Hobrecht ließ innerhalb von 41 Sekunden zwei weitere Treffer folgen (45., 46.). Doch am Ende wurde es nochmals eng, denn Daniel Just (54.), Simon Braun (55.) und Oleksandr Lishchiner (56.) verkürzten innerhalb von 74 Sekunden auf 8:7. Mit viel Einsatz verteidigte FASS diesen Vorsprung und holte so verdient den ersten Saisonsieg.
Es blieb ein enges Spiel, in dem die Weddinger aber auch Glück hatten. Mehrmals trafen die Spieler des Clubs während des Spiels Pfosten und Latte. Allerdings vergab das Team auch selbst noch einige gute Chancen. Aber es gehört auch zum Sport, genau solche Spiele zu gewinnen. 
(NIS/ns)
  
 
 
 Sonntag 25.Oktober 2020 www.icehockeypage.de 
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