IHP NachrichtenSamstag 24.Oktober 2020
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
| Deutschland DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Souverän nach Anlaufproblemen (DEL2) 20 Minuten brauchten die Löwen, um auf Betriebstemperatur zu kommen: Doch dann fing der Löwenzug Feuer. 5:1 besiegen die Buam die Starbulls Rosenheim. Ein Gegner, der in der kommenden Oberliga-Saison sicher oben mitspielen wird. Es war vielleicht das Bild des Spiels. Henrik Huwer durfte im letzten Drittel seine ersten Minuten bei den "Erwachsenen" spielen. Erster Gratulant nach der Schlusssirene: Korbinian Holzer. Es gab schon schlechtere Einstände. Dass die Löwen am Spielende recht entspannt feiern konnten, war nach dem ersten Drittel noch nicht abzusehen. Die Starbulls begannen hochmotiviert, schmissen sich in den ersten fünf Minuten in Schlagschüsse von Holzer, Morrison und Eberhardt. "Rosenheim wollte uns unbedingt schlagen. Sie waren bei fünf gegen fünf besser", erkannte auch Coach Gaudet an. Doch die Löwen hatten ja noch ihre Waffe Powerplay. Im ersten der insgesamt fünf Überzahlsituationen fand Marco Pfleger mit überragender Übersicht den freistehenden Max French, der nur noch einschieben musste. Aber die Führung währte nicht lange. Gerade hatte Hauptschiedsrichter Marian Rohatsch erneut den Arm wegen eines Starbulls-Vergehens gehoben, huschte Maximilian Franzreb in Richtung Spielerbank. Ein übliches, aber in diesem Moment fatales Manöver: Die Scheibe ging von Philipp Schlagers Schläger ins verlassene Löwentor - ein bitteres Missgeschick. Den Treffer bekam am Ende kurioserweise Andreas Mechel, der Torhüter der Rosenheimer, zugesprochen. Er hatte die Scheibe als letzter Starbull berührt. Dieses suboptimale Anfangsdrittel hakten die Buam schnell ab. "Ab dem zweiten Drittel haben wir besser gespielt, Rosenheim beherrscht und auf ein Tor gespielt", so Gaudet. Tyler McNeely (Nachschuss), Philipp Schlager (wuchtiger Schuss ins Kreuzeck) und Manuel Edfelder (freistehend im Slot) schossen innerhalb von zehn Minuten einen beruhigenden 4:1-Vorsprung heraus. Die Löwen im Mitteldrittel insgesamt deutlich zielstrebiger und konzentrierter im Abwehrverhalten. Die Rosenheimer kamen kaum mehr vor dem tadellosen Maxi Franzreb zum Abschluss. So konnte Kevin Gaudet guten Gewissens Henrik Huwer im Schlussdrittel seinen ersten Senioreneinsatz bescheren. Der 19-jährige erledigte seine Sache ausgesprochen unaufgeregt und fehlerlos. "Wir haben das Spiel auch für Henrik konzentriert nach Hause gebracht", berichtet Gaudet. Zwar kam Rosenheim hin und wieder noch zum Abschluss, doch Huwers Mini-Shutout blieb bestehen. Vorne konnte sich erneut Max French in die Torschützenliste eintragen und sorgte für den 5:1-Endstand. Korbinian Holzers offizielle Testspiel-Rückkehr verlief bis auf die Vorlage zum 2:1 weitestgehend ereignislos. Wie erwartet stark im Zweikampf und mit einwandfreiem Stellungsspiel verlieh der 32-jährige der Löwenabwehr aber sichtlich Stabilität. Alles in allem ein gelungener Abend für alle Beteiligten. Nur ein Wermutstropfen: Vor Zuschauern hätte die Partie sicherlich noch mehr Freude bereitet. Auch das Sonntagsspiel in Regensburg werden die Buam allerdings ohne Fans absolvieren müssen. (TL/sr) |
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Bayreuth TigersTigers mit erster Wettkampfpraxis nach 7 Monaten (DEL2) Nur mit Unterstützung von Kooperationspartner Nürnberg und zwei Gastspielern aus Crimmitschau konnten die Tigers das erste Saison-Vorbereitungsspiel bestreiten. Mit Timo Herden, Nico Zimmermann, Martin Heider, Kurt Davis, Simon Karlsson, Gustav Veisert, Tyler Gron, Markus Lillich, Ville Järveläinen, Juuso Rajala, Tim Zimmermann und Kevin Kunz fehlten nicht weniger als 12 Akteure – darunter alle vier Kontingentspieler. Im Tor hielt der 19-jährige DNL-Goalie Nürnberger Colin Lausch, der zuletzt mehrfach bei den Bayreuthern im Training ausgeholfen hatte. Mit den zwei Stürmern Willy Rudert und Moritz Schug wechselten zwei Eispiraten kurzfristig die Farben und streiften sich das Trikot der Oberfranken über. Insgesamt ging es in dieser Partie, mit den verbliebenden Akteuren wieder ein Gefühl für das Eis und den Wettkampf zu bekommen und das gelang in großen Teilen ganz gut. Crimmitschau brauchte zum Anfang sogar etwas länger um ins Spiel zu finden und so waren die ersten kleineren Chancen auf Bayreuther Seite zu verzeichnen. Es bedurfte einer Führung, die Schlenker nach einem gewonnenen Bully in der Bayreuther Zone, für sein Team aufschrieb, damit die Gastgeber sicherer wurden und sich in der Folge ein Chancenplus erarbeiten konnten. Dieses wurde dann auch genutzt in Form von Lenk, der einen Schlenzer aufs Tor leicht abfälschen konnte, sowie durch Pohl, der eine abgelegte Scheibe von Schlenker aus spitzem Winkel zum 3:0 in den Maschen unterbringen konnte. Eine folgende, kurze Druckphase, als Rudert, Kislinger, sowie zwei Mal Davidek verpassten, war die Ausbeute im ersten Abschnitt. Im Mitteldrittel übten beide Teams Über- und Unterzahl. Mehrfache Hinausstellungen der insgesamt sehr fairen Partie ließen kaum ein Spiel mit Fünf gegen Fünf zu. Und auch gegen zwei Mann mehr auf der Eisfläche wehrten sich die Tigers in dieser Phase, indem sie immer wieder die Passwege zustellten und den Gegner vom Tor fern hielten. Auf der anderen Seite hatte man Pech, als Walther nach einem kurzen Sprint nur den Pfosten traf. Auch Meisinger und Trinkberger versuchten sich, fanden aber in Arnsperger im Tor der Gastgeber ihren Meister. Ausgerechnet Rudert, der normalerweise das Trikot der Eispiraten trägt, traf dann nach einem Abwehrfehler seiner „Kollegen“ für die Wagnerstädter. Den alten Abstand von drei Toren wurde dann schnell, nach nicht einmal zwei Minuten durch Gams, der bekanntlich auch eine Bayreuther Vergangenheit hat, hergestellt, als dieser einen dritten Nachschuss in diesem insgesamt ausgeglichenen Abschnitt verwerten durfte. Lemay nutzte im Schlussabschnitt schnell die Gelegenheit und stellte bereits nach 42 Minuten den Endstand zum 5:1 her. Das Bemühen der Tigers war da, jedoch mit kurzem Kader und drei Leihspielern, die kurzfristig ins Team kamen, war an diesem Abend nicht mehr zu holen. „Dankeschön an Crimmitschau für die Ausleihe der zwei Stürmer, dass wir überhaupt spielen konnten. Es war schön, trotz des Ergebnis wieder Eishockey zu spielen bzw. coachen zu dürfen. Wir haben versucht, so lange die Beine da waren, unser Spiel zu machen. Wir sind sehr, sehr froh, nach langer Zeit wieder ein Spiel gemacht zu haben,“ so das erste Fazit der Saison von Coach Petri Kujala. „Danke an Bayreuth für das Anreisen. Wir haben persönlich noch reichlich Arbeit vor uns. Die Puckführung hat mir heute nicht gefallen. Es gibt also noch einiges zu tun. Das Ergebnis ist heute sicherlich zweitrangig,“ so Kujalas Gegenüber Mario Richer. (BT/av) |
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Eispiraten Crimmitschau5:1! Eispiraten schlagen personalgeschwächte Tigers - Westsachsen feiern weiteren Testspielsieg (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben einen weiteren Testspielsieg bejubeln können! Mit 5:1 schlugen die Westsachsen ihren Gegner aus Bayreuth, welcher jedoch mit argen Personalproblemen nach Sachsen reiste und auf die Unterstützung der eigentlichen Eispiraten Moritz Schug und Willy Rudert zurückgreifen musste. Letzterem gelang sogar der einzige Tigers-Treffer. Schon zu Beginn der Partie zeichnete sich ab, was die Tigers in Crimmitschau erwartete. Die Bayreuther, welche ihr erstes Testspiel mit Mini-Kader bestreiten mussten und auf die Hilfe von den beiden Westsachsen Willy Rudert und Moritz Schug angewiesen waren, hatten den Eispiraten nur wenig entgegenzusetzen. Vincent Schlenker war es schließlich, der den Puck nach Bullygewinn von Patrick Pohl in den Winkel schlenzte – 1:0 (6.). Die Pleißestädter blieben am Drücker und Probespieler Lukas Lenk erhöhte schließlich auf 2:0, als er einen Schuss von Felix Thomas abfälschte (12.). Patrick Pohl erzielte wenig später das 3:0, als er im Gestocher vor dem Tor einen kühlen Kopf bewahrte und Marco Wölfel bezwang. Auffälligster Spieler der Tigers war immer wieder ein eigentlicher Eispirat. Willy Rudert hatte schon im ersten Durchgang mehrere gute Möglichkeiten und erzielte im zweiten Durchgang dann sogar den 1:3-Anschlusstreffer für die Bayreuther. Nachdem Arnsperger erst noch stark parieren konnte, drückte Rudert die Scheibe ins Netz (25.). Die Freude auf Seiten der Gäste hielt allerdings nicht lang. Timo Gams leitete nach 27 Minuten zunächst einen Angriff über links ein und verwertete den Rebound anschließend eiskalt zum 4:1. Ein weiterer Treffer wurde den Westsachsen sogar noch aberkannt. Schietzolds Blueliner zum vermeintlichen 5:1 zählte nach Videobeweis nicht. Auch im Schlussabschnitt dominierten die Hausherren die Partie gegen die Franken, welche mit ihrem coronabedingten Mini-Kader letztlich auch konditionell nur noch selten wirklich mithalten konnten. Mathieu Lemay sorgte nur kurz nach Wiederbeginn bereits für den Endstand. Wie schon so oft in letzter Zeit packte er seinen ausgezeichneten Handgelenksschuss aus und bugsierte den Puck somit unter die Querlatte (42.). Letztlich feierten die Eispiraten einen hochverdienten Sieg, welchen man aufgrund der Gegnersituation jedoch nicht überbewerten sollte. (EC/af) |
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Dresdner EislöwenEislöwen treffen auf Tigers / 1.000 Besucher zugelassen (DEL2) Die Dresdner Eislöwen bestreiten am Sonntag das nächste Testspiel in der Vorbereitung auf die neue DEL2-Saison. Liga-Konkurrent Bayreuth ist in der EnergieVerbund Arena zu Gast. Bully ist um 17 Uhr. Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Dresden hat am Freitagnachmittag unser Hygienekonzept noch einmal bestätigt, damit dürfen bis zu 1.000 Besucher zum Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers zugelassen werden. Der aktuelle Gesundheitsbogen wurde gemäß der geltenden Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt Dresden angepasst. Aufgrund der aktuell weiter steigenden Infektionszahlen möchten die Dresdner Eislöwen umso mehr auf das Einhalten der Hygieneregeln hinweisen. Es gilt das Abstandsgebot sowie das verpflichtende Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der EnergieVerbund Arena. Wir bitten um Verständnis. Nur durch das Einhalten der Regeln kann der Spielbetrieb sichergestellt werden. Bisher sind die Vorbereitungsspiele der Eislöwen sportlich alles andere als optimal verlaufen. Nach zwei guten Auftritten beim „So geht sächsisch.“-Cup setzte es im Nord-Ost-Pokal drei Niederlagen in Folge gegen Crimmitschau, Rostock und Weißwasser. Gegen Bayreuth soll es am Sonntag endlich Grund zur Freude geben. Cheftrainer Rico Rossi: „Ich will eine engagierte, lauffreudige Mannschaft sehen mit gutem Forechecking und natürlich Ordnung in unserer Defensive.“ Personell kann Rossi nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Steve Hanusch fällt weiter aus. Alexander Dotzler wird am Sonntag sein erstes Vorbereitungsspiel bestreiten. Für Eislöwe Christian Neuert gibt es zudem das Wiedersehen mit seinem Ex-Club. Christian Neuert: „Ich freue mich auf meine alten Kollegen. Auch im Sommer ist der Kontakt nach Bayreuth nicht abgebrochen. Mein bester Freund Gustav Veisert spielt für die Tigers und ist in Dresden auch kein Unbekannter. Wir wollen versuchen unser Spielsystem weiter zu verinnerlichen und haben diese Woche im Training auch wirklich hart und gut gearbeitet. Ich bin zuversichtlich, dass wir am Sonntag den nächsten Schritt machen werden.“ Ein weiteres Wiedersehen wird es mit einem Ex-Eislöwen geben. Timo Walther, der von 2017 bis 2020 das Trikot der Blau-Weißen getragen hat und im Sommer zum PENNY DEL-Club Nürnberg gewechselt ist, kommt aktuell per Förderlizenz bei den Bayreuth Tigers zum Einsatz. SpradeTV wird das Spiel der Eislöwen am Sonntag gegen Bayreuth live übertragen. Geleitet wird die Partie von den Hauptschiedsrichtern Michael Klein und Kevin Salewski. (ESCD/ka) |
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ESV KaufbeurenJoker schlagen die Towerstars mit 5:3 - ESVK gewinnt Derby gegen Ravensburg im Zuge des Get-Ready-Cups (DEL2) Die nächste Runde des Get-Ready-Cup, im Rahmen der Vorbereitung auf die bevorstehende Saison, stand am Freitagabend an. Zu Gast in der erdgas schwaben arena waren die Towerstars aus Ravensburg und auch dieses Mal gab es leider wieder ein „Geisterspiel“ ohne Zuschauer vor Ort. Trotzdem wurde das Spiel von zahlreichen Fans über SpradeTV verfolgt und die waren gespannt, welche Fortschritte die Mannschaft bei der Umsetzung der Vorstellungen von Neu-Trainer Rob Pallin gemacht hat. Auf Fabian Voit und Max Lukes konnte bei diesem Test leider nicht zurückgegriffen werden, dafür stießen die Youngster Markus Schweiger und Philipp Krauß zum Team, das Tor durfte Routinier Stefan Vajs hüten. Munterer Start in der erdgas schwaben arena und die Joker können sich direkt leichte Vorteile erarbeiten. Patrick Reimer prüft als Erster die Fähigkeiten von Jonas Langmann im Tor der Towerstars, aber der DEL Rückkehrer kann parieren. Weiter geht es mit dem ersten Überzahlspiel für die Hausherren nach knapp vier gespielten Minuten. Der ESV setzt sich gut im Angriffsdrittel fest, kommt aber erst nach Ablauf der Ravensburger Strafe zu einer guten Torchance durch Sami Blomqvist, dessen abgefälschter Schuss landet aber am Schoner des Towerstars Keepers. Sieben Minuten sind von der Uhr da zieht Alex Thiel zweimal binnen kurzer Zeit von der Blauen Linie ab, aber noch bleibt der Torjubel aus. Von den Gästen ist bislang wenig bis nichts zu sehen, ein vielversprechender Konter über Robbie Czarnik wird durch den starken Einsatz von Julian Eichinger im Keim erstickt. Dann erstes Powerplay für die Puzzlestädter, weil Joey Lewis beim Check aus Schiedsrichter Sicht zu hart zur Sache geht. Jetzt muss auch Stefan Vajs sein Können unter Beweis stellen, einen gefährlichen Schuss von Andreas Drindl kann er aber souverän abwehren. In der elften Minute taucht dann Sami Blomqvist frei und zentral stehend vor dem Towerstars Kasten auf, scheitert aber erneut am guten Jonas Langmann. Jetzt spielt nur noch der ESVK und der Großteil der Partie findet im Verteidigungsdrittel der Ravensburger statt. John Lammers und Tyler Spurgeon kommen zu einer Doppelchance und kurz darauf bei erneuter Überzahl der Hausherren liegt erst Patrick Reimer und dann erneut John Lammers die Führung auf der Kelle, aber immer kommt ein Ravensburger Schläger dazwischen. Die Kaufbeurer Überlegenheit zwingt die Towerstars zu Strafen und so fällt der erlösende erste Treffer während eines weiteren Powerplays der Joker. Julian Eichinger schießt in der 17. Minute in Richtung Jonas Langmann, Tobi Wörle fälscht ab und der Schlussmann kann die Scheibe nur noch vorne abwehren, wo Branden Gracel bereits auf sie wartet und zur 1:0 Führung einnetzt. Auch die letzten Minuten des ersten Drittels gehörten klar den Rotgelben. Philipp Krauß hat dabei noch einmal eine hervorragende Einschussmöglichkeit und wieder kann Langmann klären. Mit einem der wenigen Torabschlüsse der Gäste in Person von Sören Sturm, der aber am Kasten vorbei rauscht, geht es mit der verdienten Joker Führung in die erste Pause. Der zweite Spielabschnitt beginnt etwas ausgeglichener und der ESV muss sich früh in Unterzahl beweisen. Die Joker überstehen die Strafzeit aber dank konsequenter Arbeit in der Abwehr unbeschadet. Jetzt reißen die Rotgelben die Partie wieder an sich und in Minute 25 hat Tobi Wörle eine perfekte Einschussmöglichkeit aus zentraler Position, scheitert aber an Jonas Langmann. Wenige Sekunden später dann wieder starke Aktion von Tobi Wörle und dieses Mal macht er es besser, überwindet Langmann, das Hartgummi bleibt aber am Pfosten kleben und wird letztendlich von Markus Schweiger zum 2:0 hinter die Linie gedrückt. Die Kaufbeurer machen weiter Druck und kommen kurz nach dem Treffer ins Powerplay, die Towerstars verteidigen aber gut und kommen durch einen Konter angeführt von Robbie Czarnik gefährlich vor den bisher arbeitslosen Stefan Vajs, der aber zum Glück für die Joker auf der Höhe ist und hält. Gefühlt aus dem Nichts fällt der Anschlusstreffer für die Gäste. Olivier Hinse treibt die Scheibe in den Angriff und legt in die Mitte zu John Henrion, der Vajs mit einem Direktschuss zum 2:1 in der 29. Minute überwindet. Die Rotgelben lassen sich durch den Gegentreffer nicht aus dem Tritt bringen und reißen das Spiel sofort wieder an sich. Die Towerstars stehen unter Druck und werden erneut zu einer Strafe gezwungen. Daniel Oppolzer steht kurz darauf im Powerplay allein vor Jonas Langmann bleibt aber zweiter Sieger. Dann harter Schuss von Ketterer auf Höhe der Blauen Linie, die Scheibe prallt am Keeper ab und Tyler Spurgeon setzt gleich zweimal nach und bringt den Puck dabei zum 3:1 im Tor des EVR unter. Die Hälfte des zweiten Drittels ist vorbei und die 4. Reihe des ESV macht den Towerstars das Leben erstaunlich schwer, wieder fährt Daniel Oppolzer einen Alleingang auf das Gäste Tor, es fällt aber nicht. In Minute 36 dann gleich 4 Minuten Überzahl für die Joker, die in dieser Phase aber zu ungeduldig agieren, Sami Blomqvist lässt einige Chancen liegen die Führung weiter auszubauen. Auch zu Ende des Drittels steht Jonas Langmann im Brennpunkt, der zum wiederholten Male nicht mit den Abmessungen des Torgehäuses klar kommt und dieses immer wieder bei drohender Gefahr aus der Verankerung hebt. Mit einem harten One Timer von Patrick Reimer in die Fanghand von Langmann geht es in die zweite Pause. Der letzte Spielabschnitt beginnt für die Joker in Unterzahl, da Denis Pfaffengut eine Strafe absitzen muss. Gute Möglichkeit für die Towerstars und die nutzen sie auch. Der Puck kommt zu Sören Sturm an die Blaue Linie, Schlagschuss und Tor zum 3:2 Anschluss. Eine Minute später kann sich Kaufbeuren nicht aus der Verteidigungszone befreien und die Scheibe landet bei DEL Leihgabe Tim Bender, dieser verlädt Stefan Vajs und plötzlich steht es unentschieden und auch sonst ist die Partie nun völlig ausgeglichen. 44. Spielminute, Sören Sturm muss auf die Strafbank und das Special Team der Joker kommt aufs Eis. Branden Gracel befördert das Spielgerät zu dem im Slot lauernden Tyler Spurgeon und Tor, 4:3 für Kaufbeuren. Direkt drücken die Towerstars auf den erneuten Ausgleich, aber Patrick Reimer spielt bei angezeigter Strafe den sechsten Feldspieler Daniel Oppolzer mustergültig an und der gewinnt endlich mit einem platzierten Schuss sein Dauerduell gegen Jonas Langmann. Nach dem Joker Treffer stecken die Gäste aber nicht auf, Robbie Czarnik hämmert in EVR Überzahl etliche Male das Hartgummi auf Stefan Vajs, der ESV Goalie bleibt aber Herr der Lage. Das Spiel bleibt schnell und wird immer körperbetonter. Zehn Minuten stehen noch auf der Uhr und es geht hin und her. Erst verzweifelt Sami Blomqvist erneut am starken Langmann, dann auch im Nachsetzen Joey Lewis. Im Gegenzug schießt Olivier Hinse durch die Schoner von Stefan Vajs, aber die Scheibe geht knapp am Gehäuse vorbei. Es gibt noch etliche Chancen auf beiden Seiten, es bleibt aber beim verdienten 5:3 Sieg für die Joker. (ESVK/pb) |
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VER SelbSelber Wölfe vs. TecArt Black Dragons Erfurt 3:2 n. P. (0:1; 1:0; 1:1; 0:0) (OLS) Die Stimmung beim heutigen Spiel unserer Wölfe war alles andere als normal. Das erste Geisterspiel in der Geschichte des VER verlief eher kühl und ohne viele Emotionen. Völlig ungewohnt war es in unserer Heimat – dem Vorwerk - der NETZSCH-Arena. Keine Fans vor und in der Halle, keine Trommel und Fangesänge, keine Schlangen an den Kassen und den Drehkreuzen. Nur Spieloffizielle, Pressevertreter und ein paar Ehrenamtliche waren abseits des Eises zu sehen, eine eher glanzlose und fremdartige Umgebung. Das Kanzelteam sorgte für die musikalische Unterstützung mit den Lieblingsliedern unserer Jungs. Trotz all dieser Gegebenheiten haben sich unsere Wölfe das Spiel nicht vermiesen lassen und hatten sehr viele Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Dieses besondere Spiel konnten unsere Fans live verfolgen. Das Erfurter SpradeTV-Team hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, das Spiel zu übertragen. Die Gäste starteten mit sehr viel Schnelligkeit und Kraft in dieses etwas andere Spiel. Angriff auf Angriff fuhren die Dragons auf unseren Goalie und ließen unseren Wölfen keine Verschnaufpause. Die enorme Geschwindigkeit zehrte an den Kräften unserer Jungs, allerdings geben Wölfe ja bekanntlich niemals auf! Snetsinger versuchte Mitte des ersten Drittels am Goalie der Gäste vorbeizukommen, scheiterte aber, wie später auch Böhringer und Geisberger, an Kessler. Die Erfurter feuerten nun bei angezeigter Strafe gegen unsere Farben von allen Seiten auf Mnich ab und Weigandt nutzte das entstandene Durcheinander vor unserem Tor zum 0:1. Unsere Jungs kamen mit mehr Tempo aus der Kabine und schossen nun ihrerseits aus allen Lagen und fuhren sehenswerte Angriffe auf das Erfurter Gehäuse. Kurz nachdem die Gäste den Torhüter gewechselt hatten und nun Otte-Günzler den Kasten sauber halten sollte, passierte es: Bosas kassierte eine Strafzeit und somit waren unsere Jungs in Überzahl. Ondruschka und Deeg legten Gare den Puck so sauber hin, dass dieser in der 34. Minute endlich den Ausgleich erzielen konnte. So stand es nach dem zweiten Drittel 1:1. Außer dem Kratzen der Kufen auf dem Eis und die Rufe der Spieler war kaum etwas zu hören. Eine beunruhigende Stille. Die ersten Aktionen im Schlussabschnitt kamen von Miglio und Ondruschka, beide scheiterten aber am Gästegoalie. Auch Slaventinsky versuchte mit Tricks am Torhüter vorbeizukommen, konnte aber von einem Verteidiger noch entscheidend am Abschluss gehindert werden. Die Dragons waren immer wieder im Konter gefährlich und netzten den Puck in Person von Bosas in der 45. Minute zum 1:2 ein. Dies reizte unsere Jungs noch intensiver auf Torejagd zu gehen. Sie bauten Druck auf und Miglio bediente Deeg zum erneuten Ausgleich. In der Overtime hatten unsere Wölfe durch Linden, Slavetinsky und Deeg Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, scheiterten aber am Gästetorhüter. Letztlich behielt Miglio im Penaltyschießen die Nerven und traf zur Entscheidung ins Tor. (VERS/up) |
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Crocodiles HamburgCrocodiles schlagen Leipzig mit 6:3 (OLN) Die Crocodiles Hamburg haben das Vorbereitungsspiel gegen die EXA Icefighters Leipzig am Freitagabend mit 6:3 (1:0/4:2/1:1) gewonnen. In einem umkämpften ersten Drittel, in dem beide Mannschaften eine robuste Spielweise an den Tag legten, gingen die Hausherren durch einen Treffer von André Gerartz in Führung (8.). Im zweiten Spielabschnitt konnten die Leipziger in Überzahl zwar den Ausgleich erzielen (28.), doch die Antwort der Hamburger ließ nur eine gute Minute auf sich warten. Dominik Lascheit traf zum 2:1 (29.) und Michal Bezouska erhöhte wenig später auf 3:1 (31.). Als die Gäste durch einen abgefälschten Schuss den Anschlusstreffer erzielten (36.), bot sich das gleiche Bild. Mit einem Doppelschlag von Patrick Saggau (37.) und André Gerartz (37.) erzwangen die Crocodiles die Vorentscheidung. Im letzten Drittel folgte nur noch eine torreiche Minute: Hamburgs Max Schaludek erhöhte auf 6:2 (56.) und Patrick Fischer stellte mit seinem Treffer zum 6:3 den Endstand her. „Wir haben eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt und waren heute spielbestimmend. Natürlich wird es schwierig, das morgen nach so kurzer Regeneration wieder auf das Eis zu bringen. Aber für Leipzig gelten ja die gleichen Voraussetzungen“, so Dennis Reimer. (CH/tb) |
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Rostocker ECPiranhas in Weißwasser 4:3 nach Penaltyschießen - Doch mit einem 3:3 nach regulärer Spielzeit gegen einen starken Zweitligisten darf man auch mal zu Recht zufrieden sein (OLN) Nach vier Siegen in vier Spielen der Vorbereitung auf die Saison 2020/21 in der Oberliga Nord kamen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitagabend in ihrer zweiten Begegnung des Nord-Ost-Pokals bei der DEL2-Vertretung Lausitzer Füchse in Weißwasser „nur“ zu einem 3:3 (1:0, 1:2, 1:1). Im Penaltyschießen setzten sich die Gastgeber durch. Das erste Drittel einer umkämpften Partie, in der sich beide Teams nichts schenkten, ging mit 1:0 an die Gäste. Die Rostocker konnten eine Überzahlsituation durch August von Ungern-Sternberg zur Führung nutzen (11.) Mannschaftsleiter Dirk Weiemann: „Weißwasser geht ordentlich zur Sache, wie halten aber dagegen und auch heute gut mit. Leon Meder macht im Kasten wieder ein starkes Spiel.“ Im Mitteldurchgang wurde es ruppiger. Nach dem 2:0 für den REC kam Weißwasser zum Ausgleich. „Die vielen Strafen zerren an unseren Kräften. Der Gegner machte enorm viel Druck. Unter dem Strich haben wir uns zwei Drittel sehr teuer verkauft“, so Weiemann. In den letzten 20 Minuten legten die Füchse erstmals vor, aber die Piranhas bewiesen Nehmerqualitäten und kamen zum 3:3 zurück. Weiemann: „Wir haben uns im letzten Drittel stark zurückgekämpft. Im Penaltyschießen entscheidet nun mal das Glück. Die Mannschaft ist natürlich enttäuscht, sie war dicht dran am Sieg. Aber 3:3 nach regulärer Spielzeit gegen einen starken Zweitligisten, da darf man auch mal zu Recht zufrieden sein.“ Weiter geht es am Sonntag um 19 Uhr in der heimischen Eishalle Schillingallee ebenfalls im Pokal gegen die Eispiraten aus Crimmitschau (auch DEL 2). (NNN/at) |
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| Region Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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ESV BuchloeFreibeuter können Löwen nicht zähmen / Buchloe verliert in Waldkraiburg mit 2:7 – Doppelschläge brechen den Piraten das Genick (BYL) Abermals mit leeren Händen mussten die Buchloer Piraten am Freitagabend die Heimreise antreten. Beim Tabellenzweiten in Waldkraiburg hieß es am Ende 2:7 (1:2, 1:3, 0:2), womit die Rot-Weißen auch im vierten Anlauf auf fremdem Eis glücklos blieben. Letztlich bereiteten die Freibeuter den favorisierten Löwen vor allem in der ersten Hälfte des Spieles aber einiges an Kopfzerbrechen, weshalb das Resultat am Ende sicherlich das ein oder andere Tor zu hoch ausfiel. Am verdienten Erfolg des letztjährigen Vizemeisters gab es nach 60 Minuten allerdings trotzdem nichts zu rütteln. Zum ersten Mal in dieser Spielzeit vertraute ESV-Trainer Christopher Lerchner im Tor auf Alexander Reichelmeir. Und dieser sollte im Verlauf des Spiels trotz der sieben Gegentore einen starken Auftritt zeigen. Der Buchloer Schlussmann stand schon nach wenigen Sekunden im Mittelpunkt, als Michal Trox jedoch verpasste. Auch auf der Gegenseite hatte Robert Wittmann nach gerade einmal 60 Sekunden bereits die erste gute Einschussmöglichkeit, die aber ungenutzt blieb. Nach der munteren Anfangsphase – in der auf Buchloer Seite auch einmal das Aluminium retten musste – beruhigte sich das Geschehen auf dem Eis dann ein wenig. Die Buchloer hielten aber weiter gut dagegen und so fiel die Führung nach elf Minuten nicht ganz unverdient. In Überzahl legte Michal Telesz von den Hausherren zu wenig attackiert ein Solo hin und traf flach zum 1:0. Auch danach spielten es die Buchloer durchaus clever und ordentlich. Waldkraiburg tat sich sichtlich schwer, gefährlich vors ESV-Tor zu gelangen. Und wenn dann war da noch Alexander Reichelmeir zur Stelle. Umso ärgerlicher aus ESV-Sicht, dass die Löwen den Spielstand doch noch vor der Pause drehen konnten. Erst traf Leon Judt zum Ausgleich (17.), ehe Tomas Rousek drei Minuten später einen Schuss von Mathias Jeske zum 1:2 in die Maschen abfälschte (19.). Nach diesen zwei bitteren Gegentoren sollte im Mitteldrittel nach 27 Minuten der nächste folgenschwere Doppelschlag des EHC folgen, der den Piraten letztlich auch das Genick brechen sollte. Eine scharfe Hereingabe von Michail Guft-Sokolov lenkte Patrick Zimmermann zum 1:3 ins Tor und nur eine gute Minute später erhöhte Philipp Seifert mit einen satten Blueliner sogar auf 1:4. Für die Buchloer wurde es nun also ein sehr weiter Weg zu einem möglichen Punktgewinn bei einem der Top-Favoriten der Liga. Noch gaben sich die Piraten aber nicht geschlagen. Philip Wolf verkürzte auf 2:4, als er im Slot die Scheibe förmlich über die Linie kämpfte (29.). Doch die Waldkraiburger, die nun fokussierter und zielstrebiger wirkten als noch im Startabschnitt, hatten zum Leidwesen der Piraten sofort die passende Antwort parat. Mathias Jeske traf zum 2:5 und stellte den alten Abstand so gleich wieder her (31.). Anschließend hatte Maximilian Schorer noch einmal die Möglichkeit zu verkürzen (37.), doch er vergab ebenso wie Josef Straka, der an zwei überragenden Saves von Reichelmeir scheiterte (39.). Im finalen Durchgang war die faire Partie nach dem sechsten Treffer der Löwen durch Eduard Dmitrik nach 46 Minuten endgültig entschieden. Zu souverän spielten die Gastgeber fortan, als dass die Piraten noch einmal hätten zurückkommen können. Dass Josef Huber sogar noch zum 2:7 einnetzte machte das Ergebnis dann doch deutlicher als es über 60 Minuten gewesen war. Nichts desto Trotz blieben die drei Punkte am Ende verdient in Waldkraiburg, während die Buchloer weiter auf ihren ersten Auswärtserfolg warten müssen. Am Sonntag kann der ESV zumindest weiter an seiner bislang makellosen Heimbilanz basteln. Dort sind ab 17 Uhr die Schweinfurt Mighty Dogs zu Gast, die am Freitag Kempten mit 4:3 besiegten. (ESVB/chs) |
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EHC KemptenKO in der Schlussminute - ESC Kempten verliert beim ERV Schweinfurt mit 4:3 (BYL) Nachdem am heutigen Freitag die Partie der Sharks am Sonntag gegen Schongau wegen eines Corona Verdachtsfalles im Team durch die Gäste abgesagt wurde konnte Carsten Gosdeck volle Konzentration auf das Spiel am Main legen. Doch Kempten schien nach der langen Busfahrt noch nicht voll konzentriert zu sein, denn schon nach 21 Sekunden schlug gleich der erste Schuss hinter Jenny Harß ein. Schweinfurt sehr aggressiv setzte die Sharks mit gutem Forechecking massiv unter Druck. Der Ausgleich durch Eugen Scheffer nahm etwas Druck aus dem Spiel der Hausherren, trotzdem konnten sie durch einen strammen Schuss erneut in Führung gehen. Doch auch diese egalisierte Kempten noch im ersten Drittel durch einen Schuss von Daniel Rau. Im zweiten Drittel weiter hohes Tempo von beiden Teams, aber keine Treffer. Kempten hatte mehrere gute Einschussmöglichkeiten, scheiterte aber immer wieder. Eins hat das Team von Carsten Gosdeck leider immer noch nicht abgestellt. Nach eigenen Treffern fängt man sich zu schnell wieder ein Gegentor. So im letzten Drittel als ex DEL Profi Mark Heatley, den die Hausherren erst vor kurzem verpflichtet haben die erstmalige Gästeführung durch Nikolas Oppenberger quasi im Gegenzug ausglich.Und Heatley war es auch der 23 Sekunden vor Schluss den Sack mit dem 4:3 Siegtreffer zumachte. Kempten hatte in den letzten 5 Minuten zweimal in Überzahl die Chance den Sieg mit nach Hause zu nehmen, traf aber nicht. Irgendwann musste die erste Niederlage ja mal kommen, aber mit konsequenterer Abwehrleistung und Chancenverwertung vorne hätte man durchaus auch als Sieger vom Eis gehen können. Kempten war über 60 Minuten nicht die schlechtere Mannschaft, für die Bayernliga fehlt noch etwas Cleverness, dann gewinnt man auch solche Spiele. (EHCK/th) |
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EHC KlosterseeEHC Klostersee – TSV Erding Gladiators 1:3 (1:0, 0:2, 0:1) (BYL) Zweite Heimniederlage in Folge für den EHC Klostersee. Wie fünf Tage davor gegen die Pfaffenhofen Eishogs (1:2) haderten die Grafinger auch im Derby gegen den Gast aus der Herzogstadt mit der eigenen Abschlussschwäche. "Mit nur einem Tor ist im Eishockey die Wahrscheinlichkeit gering, Punkte zu holen", kommentierte Trainer Dominik Quinlan das 1:3 gegen die Erding Gladiators. Dabei hätten die Rot-Weißen den Gästen im drückend überlegen geführten ersten Abschnitt allein schon ein halbes Dutzes Treffer einschenken können. Stattdessen ging es mit einem sehr knappen 1:0 in die Pause, aus der die Gladiators besser kamen und gut zehn Minuten lang gleichwertig waren. Diese Phase genügte dem Team von Thomas Vogl, um die Partie mit zwei Toren zu drehen. Früh im zweiten Durchgang war die Partie für Klostersees Topskorer bereits zu Ende. Sollte sich die ersten Diagnose - Verdacht auf Innenbandriss - bestätigen, wäre das ein herber personeller Verlust für die nächsten Wochen. In der Schlussphase des Mitteldrittel vergaben die Grafinger erneut Chancen am Fließband, zielten knapp vorbei oder scheiterten am überragenden TSV-Goalie Christoph Schedlbauer. Die Gladiators verteidigten den knappen Vorsprung auch in den letzten 20 Spielminuten erfolgreich und verschafften sich mit einem Powerplay-Treffer noch etwas mehr Luft. Beim EHC schied etwa zehn Minuten vor dem Ende mit dem Kanadier Bob Wren der zweite Offensiv-Leistungsträger verletzt aus. Nichts Zählbares und zwei Verletzte Teamleader - ein rundum gebrauchter Abend für die Truppe um Kapitän Bernd Rische. (EHCK/pel) |
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| Starker Auftritt wurde nicht belohnt (BYL) Vor dem Spiel beim TEV Miesbach hätte wohl kaum einer auf den dezimierten Kader des EHC Königsbrunn gesetzt. Doch die Brunnenstädter machten das Spiel spannend, auch wenn das 0:3 nach einer klaren Niederlage aussieht. Es wäre aber mehr für den EHC drin gewesen. Vor der Partie hieß es für EHC-Coach Waldemar Dietrich wieder mal Reihen umstellen. Denn Königsbrunn musste die Reise ohne einige Leistungsträger antreten, die erkrankt oder verletzt waren. In der Defensive fehlten Routinier Dominik Auger, Luka Gottwald und der kürzlich operierte Alexander Strehler. In der Offensive hinterließen Max Arnawa und Kontingentspieler Marek Rubner Lücken in den Angriffsreihen. Dafür durften zum ersten Mal Tim Bullnheimer, Nico Baur und Timo Bakos zusammenspielen, zuletzt standen sie in der Augsburger DNL in dieser Konstellation auf dem Eis. Um es gleich vorweg zu nehmen, die sehr junge Königsbrunner Mannschaft, bei der kein Akteur älter als 23 Jahre war, hatte nicht vor, nur Schadensbegrenzung zu betreiben. Doch der TEV präsentierte sich von Anfang an als reife und eingespielte Mannschaft, die nichts anbrennen lassen wollte. Mit viel Zug zum gegnerischen Tor drängte Miesbach auf die Führung, doch der EHC bot Paroli und hatte auch die ein oder andere Möglichkeit, einen Treffer zu erzielen. Auf beiden Seiten standen aber zwei starke Schlussmänner in den Toren und hielten die Partie lange spannend. Kurz vor der Drittelpause zog der EHC aber eine Strafzeit, die der TEV gekonnt verwertete und mit einem schön herausgespielten Treffer für den 0:1 Drittelendstand sorgte. Im zweiten Abschnitt legten die Gastgeber einen Gang zu und spielten sich immer wieder im Königsbrunner Drittel fest. Doch der EHC verteidigte mit viel Einsatz und suchte immer wieder bei Kontern eine Gelegenheit zum Ausgleich. Miesbach hielt den Druck hoch und erhöhte dann in der 29. Spielminute zum 0:2, was aufgrund der gezeigten Leistung auch verdient war. Königsbrunn steckte jedoch nie auf, konnte aber im Mittelabschnitt keinen Treffer erzielen. Mit der 0:2 Führung der Gäste ging es dann ein letztes Mal in die Pause. Auch in den letzten 20 Spielminuten versuchten die Gastgeber, die Führung auszubauen, doch auch der EHC erarbeitete sich wieder mehr Chancen und drängte auf den Anschlusstreffer. Mit viel Leidenschaft und Einsatz glaubte der EHC weiter an den Erfolg und nahm zwei Minuten vor Spielende den bis dahin herausragend haltenden Goalie Darian Sommerfeld zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch nach einem Scheibenverlust der Königsbrunner nutze der TEV die gebotene Chance eiskalt aus und traf zum 0:3 ins leere Tor der Königsbrunn. Damit war die Partie entschieden, Miesbach gewinnt verdient gegen die aufopferungsvoll kämpfende „U24“ des EHC Königsbrunn. Die Brunnenstädter wurde nach der wohl stärksten Saisonleistung nur knapp vom haushohen Favoriten geschlagen, der TEV musste alles geben, den Gastgebern wurden keine Geschenke gemacht. Damit sind die starken Miesbacher weiterhin ungeschlagen und Tabellenführer, der EHC verbleibt auf dem 14. Tabellenrang und hätte sich wohl den Ehrentreffer verdient gehabt. Coach Waldemar Dietrich hatte nach der Begegnung kaum Grund zur Kritik: „Wir haben gegen einen sehr starken Gegner mit 3:0 verloren, im Training hat sich die Mannschaft aber auch gut vorbereitet. Meine Jungs haben wirklich sehr gut gespielt, leider ist es uns nicht gelungen, ein Tor zu machen. Wir hatten aber durchaus ein paar Möglichkeiten auf 2:1 heranzukommen, aber da muss man natürlich auch die Klasse des Gegner neidlos anerkennen. Die haben die Scheibe schön laufen lassen, da hat man die ganze Erfahrung gesehen. Meine Mannschaft hat sich aber nicht einfach nur hinten reingestellt, denn wir wollten unbedingt punkten. Leider ist es uns nicht gelungen, obwohl unser Goalie eine sehr starkes Spiel gemacht hat. Sollte die Mannschaft gegen Peißenberg eine ebenso geschlossene starke Leistung zeigen, bin ich mir zu 100% sicher, dass wir auch punkten werden. “ (EHCK/hp) |
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| EHC Waldkraiburg besiegt Buchloer Piraten (BYL) Siebter Spieltag in einer zunehmend verwirrenden Bayernligasaison 2020/2021. Das Pandemiethema, kurzfristige Änderungen auf politischer Ebene und nicht zuletzt Erkrankungen oder Verdachtsfälle in einigen Teams, werfen und würfeln die Eishockeywelt gehörig durcheinander. Lediglich drei der 15 Teams dieser Saison können die volle Anzahl an Spielen vorweisen, eines davon ist der Gegner des EHC Waldkraiburg vom vergangenen Freitag, der ESV Buchloe. Dieser startete mit mehr Tempo als erwartet in dieses Spiel und war so nicht nur auf Augenhöhe, sondern den Löwen streckenweise sogar etwas überlegen. Dennoch, die erste Chance gehörte den Löwen nach nur etwa 20 gespielten Sekunden. Michael Trox versuchte sich am Piraten-Goalie Alex Reichelmeir der noch einige Male an diesem Abend im Fokus stehen sollte. Im direkten Gegenzug zu dieser Chance prüften die Gäste auch Kevin Yeingst, der aber wie sein Gegenüber ebenfalls auf dem Posten und hellwach war. Nach viel Geplänkel ohne zwingende Möglichkeit, war es dann Nico Vogl der auf der rechten Seite durchbricht, abzieht und den Klang von hartem Gummi auf Metall durch die mit 199 Zusehern knapp besetzte, jedoch aber ausverkaufte Raiffeisen-Arena schallen lässt. Nur wenig später, Philip Seifert saß für die Löwen auf der Strafbank, der erste Jubel für Buchloe. Michal Telesz fasst sich in Überzahl ein Herz, rennt über das halbe Feld, vorbei an lediglich halbherzig verteidigenden Löwen und trifft zur Buchloer Führung. In etwa sechs Minuten lang sollte diese Führung andauern. Dann, in der 17. Minute des ersten Drittels, ist es Leon Judt der die Löwen mit einem Schuss von der blauen Linie wieder auf die Spur bringt. Im Anschluss liefen die Löwen wieder schneller und schienen allgemein konzentrierter zu Werke zu gehen. Aus diesem Grund durfte der EHC vor der Drittelsirene sogar noch in Führung gehen. Als Torschütze des 2:1 wurde Josef Straka im Stadion durchgesagt, auf dem Spielberichtsbogen ist für das 2:1 jedoch Tomáš Rousek eingetragen, nach Auswertung der Videobilder kann man berichten, dass Michail Guft-Sokolov einen Schlenzer von Jeske erfolgreich zum Pausenstand abfälschte. Eine geschlossene Mannschaftsleistung also. Das zweite Drittel war, bis auf wenige Ausnahmen fest in den Händen der Löwen. Wie Buchloes Trainer in der anschließenden Pressekonferenz ebenfalls mitteilte, war der Aufsteiger aus Buchloe beeindruckt von der Geschwindigkeit des Spiels, dieser Tatsache zollte man nun Tribut. Bereits in der sechsten und siebten Minute mussten die Piraten einen Doppelschlag des EHC hinnehmen. Zuerst war es Patrick Zimmermann, der nach einem scharfen Querpass von Michail Guft-Sokolov zum 3:1 einnetzen kann, dann, nur eine Minute später ist es Philipp Seifert der von der blauen Linie einen satten Schuss von der Leine lässt und zum 4:1 trifft. Am Aufwind der Löwen kann dann auch das zwischenzeitliche 4:2 durch Philip Wolf, der den Puck förmlich über die Linie kämpft, nichts ändern. Nur zwei Minuten später rückt Mathias Jeske, nach Zuspiel von Rousek und Guft-Sokolov, die Verhältnisse wieder gerade und erzielt das 5:2, das auch gleichzeitig den Pausenstand darstellt. Im dritten Durchgang erhält, laut Alex Piskunov in der Pressekonferenz, auch die dritte und vierte Reihe mehr Eiszeit. Diese Eiszeit nutzten die jungen Wilden in bestmöglicher Form, nämlich durch Tore. Zuerst ist es Eduard Dmitrik der mit seinem ersten Tor in einer Seniorenmannschaft glänzen kann, Passgeber waren Tomáš Rousek und Tim Ludwig. Fast auf die Sekunde genau fünf Minuten später darf sich dann Josef Huber in die Torschützenliste eintragen, hierbei kam die Vorlage von Felix Lode und eben erwähntem Eduard Dmitrik. Den Rest des Spiels, das mit drei kleinen Strafen pro Team sehr fair geführt wurde, nutzten die Löwen um nichts weiter anbrennen zu lassen und so endete dieser Spieltag mit drei Punkten für den EHC, neun Toren für die Fans und neun verschiedenen Torschützen für beide Teams. (EHCW/aha) |
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EV FürstenfeldbruckLandkreisderby (BLL) Derbystimmung im Landkreis. Das letzte Derby bei dem es um zählbare Punkte ging fand 2018 statt. Damals spielten die Wanderers noch in der Bayernliga gegen den Abstieg und trafen auf den EV Fürstenfeldbruck in der Relegation. Die Wanderers sind nach einem Neuanfang in der Bezirksliga mittlerweile wieder in der Landesliga angekommen und können aus den ersten zwei Pflichtspielen schon fünf Punkte vorweisen. Die Mannschaft um Trainer Peter Schedelbauer, ist mit namhaften Spielern gut aufgestellt für die Landesliga. Allen voran der Ex-Profi Daniel Menge mit über 1000 Profieinsätzen in der DEL und Oberliga. Bereits beim Vorbereitungsspiel trafen die zwei Landkreisrivalen aufeinander und der EV Fürstenfeldbruck unterlag deutlich mit 7:2. Das soll diesmal wenn es um die Punkte geht anders werden. Die Mannschaft um Kapitän Frederik Hoffmann ist hochmotiviert und trotz mangelnder Eiszeiten sollen die Punkte mit zurück an die Amper. Für viele Akteure auf dem Eis geht es aber um mehr als nur Punkte, Maxi Kolb und sein Bruder Konstantin treffen aufeinander und noch viele andere Spieler die sich schon beide Trikots übergestreift haben. Somit stehen die Vorzeichen gut, für ein schnelles und emotionsgeladenes Spiel. Als Sieger wird wohl die Mannschaft vom Eis gehen, die mehr Disziplin walten lassen kann. Leider können keine Zuschauer ins Stadion, allerdings wird der EV Fürstenfeldbruck hier auf Facebook über einen Liveticker aus dem Stadion informieren. Anpfiff ist Samstag um 16:45 Uhr im Polarium Germering. (EVF/s) |
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1.CfR PforzheimZwei mal geführt, einmal verloren! (RLSW) Am Freitag ging es für die Bisons zum Auswärtsspiel nach Heilbronn. Ab 20:00 Uhr duellierten sich in der Kolbenschmidt-Arena die heimischen Eisbären gegen unsere Bisons. John Kraiss schickte gut drei Reihen ins Rennen und ließ Sebastian Trenholm im Gehäuse der Goldstädter starten. Heilbronn machte ab der ersten Sekunde an mächtig Druck und den Männern um Kapitän Marc Hemmerich wurde nicht langweilig. Als Heilbronn in der siebten Minute wieder einen Angriff startete, gelang Leon Rausch einschöner Break-Out. Nach Zuspiel von Maurice Pietzka tauchte er alleine vor Andrew Hare auf und ließ dem Schlussmann der Hausherren keine Abwehrmöglichkeit (0:1). Die Eisbären machten aber unbeirrt weiter und glichen folgerichtig in der neunten Minute durch einen Treffer von Sven Breiter zum 1:1 aus. Die Bisons nutzen aber ihrerseits auch die wenigen Möglichkeiten nach vorne und konnten sich durch ein resolutes Durchsetzen von Momme Rickmers wieder in Front bringen (1:2). Ein Doppelschlag der Eisbären sollte aber die Wende in diesem Drittel bringen. Erst war es Jörg Filobok zum 2:2, und 20 Sekunden später Stefano Rupp, der in der 17. Minute sein Team in Führung schoss. Das Mitteldrittel war hart umkämpft und spielte sich vermehrt auf der Strafbank ab. Beide Teams zeichneten sich durch Fouls und Strafen aus und vergaßen dabei das schießen von Toren. Die zweite Pause nutzte Coach Kraiss nochmal um seine Jungs auf den Endspurt einzustellen, diese hatten da aber wohl nicht so zugehört. Kaum hatten die letzten 20 Minuten begonnen, erhöhte Kevin Malez den Spielstand auf 4:2. Es folgten ruppige Minuten mit Marco und Sebastian als Leidtragenden. Die beiden Brüder mussten verletzt in die Kabine und Janis Wagner agierte jetzt im Kasten der Bisons. Es lag mit Sicherheit nicht an den Herrschaften im gestreiften Dress, es ging aber unvermindert weiter mit geahndeten und nichtgeahndeten Fouls und Härte. Heilbronn machte es clever, spielte hart und teilweise ein wenig unsportlich, ließ sich aber auf keine Auseinandersetzungen ein. So dezimierten sich die Bisons ein aufs andere mal selber und mussten zusehen wie Heilbronn noch zwei weitere Treffer ins Tor von Janis Wagner versenken konnte. Timo Heintz erzielte das 5:2 und Kevin Malez den 6:2 Endstand. (CFRP/im) |
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| Region West Regionalliga West - Bezirksliga Nordrhein-Westfalen - Hessenliga - Landesliga Hessen |
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Neusser EVFünf löwenstarke Minuten (RLW) Im vorerst letzten Vorbereitungsspiel behielt der NEV gegen die Eisadler aus Dortmund die Oberhand. Drei Treffer zu Beginn des mittleren Abschnitts ebneten den Weg zum Erfolg, darüber hinaus feierte Markus Endres seinen ersten Shutout im Trikot des NEV. Vor dem Spiel hatte NEV-Coach Sebastian Geisler einige Sorgenfalten auf der Stirn. Da es erneut sechs Ausfälle zu verkraften galt, machte er aus der Not eine Tugend und setzte noch mehr auf den eigenen Nachwuchs. Verteidiger Philipp Haase und Stürmer Max Leonhardt, beide jeweils 18 Jahre alt, kamen so zu ihrem Debüt in der 1. Mannschaft, sie sollten ihre Sache gut machen. Doch der Reihe nach: Vielleicht noch unter dem Eindruck der 6:4-Hinspielniederlage begannen die Neusser durchaus vorsichtig. Torhüter Markus Endres bekam im ersten Abschnitt mehrfach die Gelegenheit, sich zu beweisen, ließ sich aber ebenso wenig bezwingen, wie sein Gegenüber Philipp Weissgerber. Die beste Neusser Chance besaß Kapitän Nikolai Varianov, der in der achten Spielminute aus aussichtsreicher Position am Gäste-Keeper scheiterte. „Wir waren im ersten Drittel noch etwas zu respektvoll und brauchten zu lange, um die Scheibe aus der Verteidigungszone zu spielen“, fasste Sebastian Geisler nach der Partie zusammen, „ aber das hat sich im zweiten Abschnitt geändert.“ Der NEV-Coach spielte damit auf das Offensiv-Feuerwerk an, das sein Team zwischen der 21. und 26. Minute abbrannte. Gleich viermal schlug es hinter dem Dortmunder Torhüter ein, und auch wenn Schiedsrichter Denis Nimako einem Treffer nach Rücksprache mit seinem Linesman die Anerkennung verweigerte: die drei weiteren zählten. Bereits nach 13 gespielten Sekunden erzielte Max Stein auf Vorlage von Jesse Healy die Führung, vier Minuten später zeichnete sich der NEV-Kanadier selbst für den zweiten Torerfolg verantwortlich. Als nur 54 Sekunden später Jamie Lindt sogar auf 3:0 erhöhte, nahm Dortmunds Trainer Banaszak eine Auszeit, um seine Reihen neu zu ordnen. Der Neusser Torrausch war zwar vorerst gestoppt, doch drei Minuten vor der erneuten Pause legte Matthias Hornig mit einem Distanzschuss nach, so dass es mit einem komfortablen 4:0-Vorsprung in das letzte Drittel ging. In diesem verwaltete Neuss das Ergebnis, Dortmund kam wieder besser ins Spiel, so richtig gefährlich wurde es aber nicht mehr. Die NEV-Cracks sicherten ihrem Torhüter in der Schlussphase den verdienten Shutout, für den er nach der Partie gebührend gefeiert wurde. Mehr als zufrieden zeigte sich auch Sebastian Geisler: „Gerade weil uns wieder einige wichtige Spieler gefehlt haben, können wir schon ein wenig stolz sein. Die ganze Mannschaft hat einen super Job gemacht. Man sieht die Fortschritte, auch wenn natürlich noch viel Arbeit bleibt.“ Um nicht aus dem Rhythmus zu kommen, versucht man für das kommende Wochenende ein weiteres Testspiel zu vereinbaren, am 6.11. soll dann der Startschuss für die Regionalliga-Saison fallen. (NEV/db) |
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| Regiona Nord Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord |
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FASS BerlinSpiel am Samstag fällt aus (RLO) Wegen eines positiven Corona-Tests im Team von FASS muss das Spiel FASS Berlin gegen Schönheider Wölfe (geplant für Samstag, 24.10.20, 19:00 Uhr) abgesagt werden. (FASSB/ah) |
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| Blues lassen Spandau keine Chance (LLB) Eine klare Angelegenheit war das Landesligaspiel zwischen dem ASC Spandau und der 1b der Berlin Blues. 4:12 (1:4/3:5/0:3) gewannen die Blauen am Ende deutlich gegen chancenlose Spandauer. Der ASC hatte sein Auftaktspiel der Saison verloren, für die Blues war es der Saisonstart. 16 Spandauer Feldspieler trafen dabei auf 19 Blaue. Spandaus Torhüter Daniel Herzig bekam gleich zu tun und musste nach 54 Sekunden den ersten Treffer hinnehmen. Ein Schuss von Andre Berger landete im Tor. Die Gäste griffen weiter an und der ASC kam kaum zum Luft holen. Nach einigen Minuten konnten sie sich etwas befreien und schon musste auch Blues-Keeper Mikko Rikkinen eingreifen. Doch prompt folgte das 0:2, wieder traf Andre Berger. Es ging weiter mit viel Druck der Gäste und folgerichtig fiel nach neun Minuten das 0:3 durch Sebastian Grundmann. Der Dauerbeschuss des Spandauer Tores ging weiter, es dauerte aber bis zur 17. Minute, bis Fabian Schiller auf 0:4 erhöhte. Der ASC hatte weiter nur wenige gute Chancen, nutzte diese aber nicht. Erst 71 Sekunden vor der Pause konnte Rene Beuthner nach einem Break auf 1:4 verkürzen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause. Es ging im 2. Drittel weiter mit Angriffen der Blues und nach 31 Sekunden folgte das 1:5. Andre Petters spitzelte den Puck aus spitzem Winkel ins Tor. Der Spielverlauf blieb wie gehabt. Spandau hatte ein paar Chancen, nutzte diese aber nicht. Daniel Herzig hingegen musste weiter Schwerstarbeit verrichten, konnte weitere Tore aber nicht vermeiden. Hugo Bouchon (24.) und David Levin (26.) trafen zum 1:7. Marco Jagnow (28.) konnte noch auf 2:7 verkürzen, zwei Minuten später wechselten die Blues den Torhüter und Patrick Haucke übernahm. Doch auch das änderte nicht viel. David Levin konnte sich nach 32 Minuten in die Scorerliste der Blues eintragen, eine Minute später traf Spandaus Guido Martin zum 3:8. Dann war wieder der ASC dran, Rene Beuthner war nach einem Break erfolgreich (36.). Das war noch nicht alles in diesem Drittel, denn Felix Mattschull traf zwei Minuten vor der Pause zum 4:9. Damit war es dann aber auch genug in diesem Abschnitt, beide gingen mit diesem Spielstand zum Pausentee. Dieser musste erst etwas wirken, ehe wieder Zählbares erzielt wurde. Artur Lishchynskyy sorgte nach 46 Minuten für Treffer Nr. 10 der Blues. Der nächste folgte fünf Minuten später, diesmal durch Andre Petters. Das Dutzend voll machte 116 Sekunden vor dem Ende Ronny Kruggel, es war gleichzeitig der letzte Treffer der Partie. Auch wenn der ASC seine Chancen hatte, der Sieg der Blues war verdient und geriet nie in Gefahr. Und ein Lob an beide Teams, es war ein sehr faires Spiel, mit dem die Schiedsrichter keine Probleme hatten. Dies sieht man auch an der Anzahl der Strafen. Im 2. Spiel des Tages gewann die 1b von FASS Berlin gegen den Berliner Schlittschuh-Club mit 8:7. (NIS/ns) |
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