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September 26
                         
Europäischer Tag der Sprachen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Stürmer Jordi Cuena Pazos wechselt vom Ligarivalen Neusser EV zur GEG. Der 25-Jährige konnte in zuletzt 13 Spielen ein Tor erzielen und sieben weitere Treffer vorbereiten
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 19.Oktober 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären besiegen EHC Red Bull München mit 1:0

(DEL)  Nach der 2:3-Niederlage am Samstag haben die Eisbären Berlin das zweite der beiden Testspiele zur PENNY DEL Saison 2020/2021 gegen den EHC Red Bull München mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) gewonnen. Eric Mik (24.) entschied mit seinem Premieren-Tor für die Eisbären Berlin vor 214 Zuschauern im Wellblechpalast die Partie, Torhüter Mathias Niederberger feierte seinen ersten Shutout für die Berliner.
Wie bereits am Vortag, wurden auch bei diesem Spiel wieder einige Spieler der Eisbären geschont. So kamen Tobias Ancicka, Kapitän Frank Hördler, Nino Kinder, Fabian Dietz, Tyler Madden und Leo Pföderl nicht zum Einsatz.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Mathias Niederberger hat heute einen herausragenden Job abgeliefert und uns den Sieg gesichert. Insgesamt war das Wochenende sehr gut für uns, aber wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns. Man sieht allerdings auch, dass wir von Spiel zu Spiel besser werden.“
Mathias Niederberger (Torhüter Eisbären Berlin): „Wir haben heute Charakter gezeigt und die knappe Führung gegen eines der Topteams aus Europa über die Zeit gebracht. Wir haben nie die Nerven verloren. Unsere Defensivleistung war heute extrem stark, beginnend bei den Stürmern.“ Eric Mik (Verteidiger Eisbären Berlin): „Ich glaube, es war insgesamt ein gutes Spiel. Beide Seiten hatten sehr viele Chancen. Mathias hat natürlich überragend gehalten. Wir haben hinten solide verteidigt und vorne dann die Chance genutzt. Mein erstes Tor für die Eisbären war ein unheimlich schönes Gefühl. Über sein erstes Tor freut man sich einfach.“
(EHCB/mebb)
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Daniel Kreutzer verstärkt das Sponsoring-Team  und wird „Botschafter“ der DEG!

(DEL)  Daniel Kreutzer ist eine absolute Ikone der Düsseldorfer EG. Mit weit über 1.000 Profi-Spielen, 268 Toren, 529 Vorlagen und 1.550 Strafminuten hält er gleich mehrere Rekorde des achtmaligen Deutschen Meister und auch der PENNY DEL.
Diese Persönlichkeit soll nun noch stärker in die Arbeit des Clubs eingebunden werden. Die DEG will vor allem in den Bereichen Sponsoring und Partner-Akquise von der Popularität und Ausstrahlung des 40-Jährigen profitieren.
(DEG/pdeg)
  
   
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls verlieren zweites Testspiel in Berlin

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat Spiel zwei des Testspieldoppelpacks bei den Eisbären Berlin mit 0:1 (0:0|0:1|0:0) verloren. Einen Tag nach ihrem 3:2-Erfolg gelang es den Münchnern vor erneut 214 Zuschauern im ausverkauften Wellblechpalast trotz zahlreicher Chancen nicht, Berlins starken Torhüter Mathias Niederberger zu bezwingen.
Spielverlauf:
Die Red Bulls erwischten den besseren Start und erspielten sich eine Reihe guter Chancen: Den ersten Abschluss hatte Chris Bourque, er traf den Puck nach einem Pass von Trevor Parkes aber nicht richtig (3. Minute). Wenig später verfehlte Parkes im Powerplay knapp das Tor (4.). Ebenfalls in Überzahl wurde Frank Mauer am langen Pfosten freigespielt, Eisbären-Torhüter Niederberger fuhr aber den Schoner aus (7.). Münchens Goalie Kevin Reich hatte weniger zu tun und musste in der achten Minute erstmals eingreifen, nachdem Constantin Braun von der blauen Linie abgezogen hatte. In der zweiten Hälfte des ersten Drittels war die Partie ausgeglichener. Die Eisbären kamen dem Führungstreffer bei einem Pfostenschuss von Aidan Dudas am nächsten (15.), die Red Bulls bei einem Alleingang von Nicolas Appendino, den Niederberger parierte (16.).
Nach dem Seitenwechsel ging es mit Tempo in beide Richtungen. Einer dieser Angriffe führte zur Berliner Führung: Die Eisbären schalteten nach dem Gewinn der Scheibe schnell um und Eric Mik schloss per Direktschuss nach einem Querpass von Alex Turcotte erfolgreich ab (24.). München reagierte offensiv auf den Rückstand. Die Red Bulls hatten mehrere Großchancen, Yasin Ehliz (27.), Philip Gogulla (31.) und Parkes in Überzahl mit einem Pfostenschuss (34.) brachten den Puck aber nicht an Niederberger vorbei.
Zu Beginn des Schlussdrittels überstanden die Red Bulls ein Berliner Powerplay ohne Gegentor. Danach erhöhten die Gäste den Druck. In Überzahl machten die Münchner viel richtig, nur ein Treffer fehlte. Die größte Chance auf den Ausgleich hatte Bourque in der 50. Minute, sein Schuss klatschte aber an das linke Lattenkreuz. In der vorletzten Minute ging Torhüter Reich vom Eis, doch auch mit sechs Feldspielern gelang den Red Bulls der Ausgleich nicht.
Jakob Mayenschein:
„Es war ein umkämpftes Spiel. Wir hatten sehr, sehr viele Chancen, aber Mathias Niederberger hat super Saves gemacht. Es sollte heute nicht sein mit einem Tor."
(EHCM/irbm)
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Erster Testspielsieg!

(DEL2)  Das erste offizielle Testspiel ist in den Büchern. Die Löwen gewinnen gegen den Oberligisten aus Deggendorf mit 6:3 (2:0, 0:2, 4:1). Max French mit insgesamt fünf Punkten der stärkste Mann. „Ich bin zufrieden“, resümiert Löwen-Coach Gaudet.
Es war ein recht typisches erstes Vorbereitungsdrittel. Die Löwen spielbestimmend, hin und wieder aber noch mit Abstimmungsproblemen in der Passfolge oder der defensiven Ordnung. Dennoch musste sich Niklas Deske im DSC-Tor in den ersten fünf Minuten zweimal auszeichnen: Erst nach einem Solo von Kenney Morrison, dann gegen Johannes Sedlmayr. Nach acht Minuten war der stark spielende Deske allerdings erstmals geschlagen: Lubor Dibelka traf freistehend im Slot zur Führung. In der Folge auch Deggendorf mit zwei guten Möglichkeiten - jeweils stark pariert von Maxi Franzreb. Der letztjährige Topscorer Marco Pfleger verdoppelte den Vorsprung in Minute 14 nach klasse Zuspiel Max Frenchs.
Doch im zweiten Drittel spielten die Löwen ihre Überlegenheit zu selten aus und ließen sich auch zur einen oder anderen Nicklichkeit hinreisen. So wanderten Philipp Schlager und René Röthke nach einem Wortgefecht jeweils für zehn Minuten auf die Strafbänke. Die beiden Kapitäne hatten nach dem Check Röthkes gegen Schlager vor zwei Jahren, der Letzteren ins Krankenhaus brachte, sicher noch etwas Klärungsbedarf. Auch Beppi Eberhardt gegen David Kuchejda entwickelte sich zum unsportlichen Duell. Auf dem Torschützenbogen trugen sich in den mittleren 20 Minuten nur die Gäste ein. Chase Schaber und Andrew Schembri glichen das Spiel aus. Für die Löwen vergaben Max French und Tyler McNeely jeweils einen Breakaway, Lubor Dibelka traf nur den Pfosten.
Die Löwen also durchaus mit Nachholbedarf vor dem Schlussabschnitt. Besonders Max French schien mit etwas Wut im Bauch aus der Kabine zu kommen. Der Kanadier traf mit einem halbhohen Schuss aus dem Bullykreis zum 3:2. Wenig später vergab er im Powerplay zunächst zweimal aus dem Slot, ehe er Versuch drei zum 4:2 einnetzte. Manuel Edfelder spielte am Sonntagabend aufgrund des Fehlens von Oliver Ott (Oberköperverletzung) im Sturm. Auch er trug sich selbst noch in die Torschützenliste ein und traf im Nachschuss. Einer der Lieblingsspielzüge der Löwen im ersten offiziellen Testspiel sicher der Querpass durch den Slot. Nach einem solchen von Max French traf Marco Pfleger ein zweites Mal. „Wir hatten viele Chancen, insgesamt sechs Alleingänge, wovon keiner zu einem Tor führte. Wir hatten heute ein sehr gutes Passspiel“. Zu diesem Zeitpunkt war dem DSC der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken, kam aber in der Schlussminute dennoch noch zum 6:3.
Durchaus ein plausibler Spielverlauf, betrachtet man die Vorzeichen. Es war bereits das vierte Testspiel der Deggendorfer, den Löwen war im ersten Spiel mit Gegner die Umstellung zu Beginn durchaus anzumerken. Mit zunehmender Spielzeit die Buam aber immer dominanter und auch in der Höhe der verdiente Gegner.
(TL/sr)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Geisterspiel in Kaufbeuren geht an die Steelers - Joker unterliegen den Bietigheim Steelers mit 1:4

(DEL2)  Im Kampf um den Get-Ready-Cup musste Spiel Zwei gegen die Bietigheim Steelers, Pandemie bedingt, am Sonntag leider vor leeren Rängen stattfinden. Das erste Aufeinandertreffen am Freitag, konnten die Bietigheimer knapp mit 5:4 in der Verlängerung für sich entscheiden und auch dieses Mal wurde ein offener Schlagabtausch erwartet. Rob Pallin musste bei diesem Test gegen den Ligarivalen, auf die angeschlagenen Jan Bednar und Max Lukes verzichten, Markus Schweiger lief für das DNL Team auf, aber Joey Lewis kehrte wieder zurück zur Mannschaft. Zwischen den Pfosten wurde Jan Dalgic das Vertrauen geschenkt.
Das Spiel startet temporeich und nach zwei Minuten können sich John Lammers und Tyler Spurgeon kurzzeitig im Steelers Drittel festbeißen, Spurgeon trifft aus spitzem Winkel aber nur den Außenpfosten. Es geht munter hin und her, wobei leichte Vorteile beim ESVK liegen. Dann kommen aber Riley Sheen und Norman Hauner gefährlich vor das Kaufbeurer Tor, beide Male kann Dalgic entschärfen. Auf der Gegenseite erkämpft Daniel Oppolzer die Scheibe an der Bande, bringt sie an die Blaue Linie und von dort aus wird Kapitän Florian Thomas schön in Szene gesetzt. Cody Brenner im Kasten der Steelers bekommt im letzten Moment noch die Stockhand dazwischen. Acht Minuten sind von Uhr, als die Joker eine gute Zwei gegen Eins Situation nicht zur Führung verwerten können. Besser machen es die Steelers im direkten Gegenzug. Norman Hauner kommt ebenfalls in einer Zwei gegen Eins Situation frei zum Schuss und setzt den Puck trocken zum 0:1 unter die Torlatte.
Direkt im Anschluss darf das Special Team der Steelers zum ersten Überzahlspiel aufs Eis. Die Scheibe läuft sehr gut, aber Jan Dalgic hält noch besser. Zuerst gegen den im Slot lauernden Brett Breitkreuz und zum Zweiten, gegen den aus Peking zu den Bietigheimer gestoßenen, Riley Sheen. Zwölf Minuten sind gespielt und die Rotgelben tuen sich jetzt schwer einen Weg in die Angriffszone zu finden. Dann aber Entlastung, Sami Blomqvist behauptet die Scheibe gut im Steelers Drittel, zurück zu Eichinger und der zum einschussbereiten Branden Gracel, der aber die Scheibe nicht richtig trifft. Großchance zum Ausgleich vertan. Die Partie ist in der Folge weitestgehend ausgeglichen, aber die letzten beiden Spielminuten gehörten dann nochmal den Hausherren. Florian Thomas, Sami Blomqvist und Fabian Voit scheitern vor der Pausensirene am bis dahin fehlerfreien Cody Brenner. Mit 0:1 geht es in die Katakomben.
Die Gäste kommen wesentlich giftiger aus der Pause und machen von Beginn an ordentlich Dampf. Riley Sheen hämmert das Hartgummi in der 21. Minute Richtung Dalgic, der kann aber abwehren. Robert Kneisler dann kurze Zeit später mit einer guten Chance am kurzen Pfosten, aber wieder kann der Kaufbeurer Schlussmann klären. Was folgt ist einen Dauerbelagerung der ESVK Verteidigung und das Einzige, dass man den Bietigheimer dabei vorwerfen kann ist, dass sie nicht zwingend zum Abschluss kommen. Cody Brenner bleibt bis zur 28. Minute arbeitslos, als aus dem Nichts plötzlich Sami Blomqvist frei zum Schuss kommt und das Spielgerät leider nur an die Unterkante der Torlatte nagelt. Den direkten Konter bekommt ausgerechnet der schnelle Riley Sheen in den Lauf gespielt, der frei auf Jan Dalgic zu fährt und diesen durch die Schoner zum 0:2 verlädt. Wenigstens scheint der erneute Gegentreffer ein kleiner Weckruf für den ESV gewesen zu sein. Die Rotgelben tauchen nun immer öfter im Angriffsdrittel auf, wirkliche Torgefahr geht von den Hausherren aber nach wie vor nicht aus. Nach 35 gespielten Minuten klingelt es dann erneut im Kaufbeurer Tor. Yannick Wenzel lässt erst Patrick Reimer aussteigen und dann Jan Dalgic keine Chance. Ein sehenswerter Treffer zum 0:3 der Gäste. Die Blomqvist Reihe zeigt den größten Willen auf den Anschlusstreffer, der Finne schickt mustergültig Branden Gracel auf die Reise, doch dieser scheitert mit seinem Alleingang an Cody Brenner. Langsam zeichnet sich ein Muster ab, da scheinbar auf jede Großchance der Joker ein Tor der Steelers folgt. Dieses Mal ist es Benjamin Zientek, der in der 39. Abstauben kann, nachdem Jan Dalgic einen Schuss von Tim Schüle nach vorne abprallen lässt. Dann kommt der ESVK aber doch noch zu seinem Anschlusstreffer. Sami Blomqvist trägt die Scheibe in die Angriffszone, legt quer zu Denis Pfaffengut, von dort weiter zu Branden Gracel im Slot und der trifft zum 1:4 in Minute 39. Mit diesem Spielstand geht es in die zweite Pause.
Die Bietigheimer starten mit neuem Goalie in den letzten Spielabschnitt und die Joker mit mehr Elan. Dieser wird durch eine Strafzeit gegen Tobias Echtler aber direkt wieder gestoppt. Kurz darauf muss auch noch Fabian Koziol auf die Strafbank und der ESVK muss sich in doppelter Unterzahl wehren. Tim Schüle kommt dabei in der 44. Minute zu einem knallharten Abschluss, verfehlt aber knapp das Gehäuse und die Rotgelben überstehen die Unterzahl ohne weitere Schäden. Dann sorgen endlich mal wieder Tyler Spurgeon, Patrick Reimer und John Lammers für etwas Betrieb vor dem eingewechselten Leon Doubrawa. Leider springt dabei nichts Zählbares heraus. Denis Pfaffengut lässt dann in der 47. das Tornetz zappeln, aber leider nur von außen. Kurz darauf noch einmal die Chance für den ESV in Überzahl zu einem Treffer zu kommen, doch zuerst sind es die Gäste die daraus Profit schlagen können. Jan Dalgic bewahrt mit einem starken Doppel Save gegen den mutterseelenallein anrennenden Riley Sheen und den Nachschuss von Matt McKnight, seine Mannschaft vor einem weiteren Gegentreffer. Gegenüber zieht Reimer ab, aber der Steelers Keeper kann abwehren. Zwei Minuten später schießt Alex Thiel von der Blauen und Fabian Voit fälscht mustergültig ab, doch Leon Doubrawa ist mit der Fanghand zur Stelle. Erneutes Powerplay für die Joker und dieses Mal läuft die Scheibe wie am Schnürchen, immer wieder wird Patrick Reimer mit seiner genialen Direktabnahme gesucht. Aber auch der zweite Goalie der Steelers bleibt fehlerfrei und kann auch den Abschluss einer schönen Kombi zwischen Lewis und Blomqvist entschärfen. Jetzt machen die Gäste nochmal ernst, ein Gegenstoß von Matt McKnight kann nur mit vereinten Kräften gestoppt werden. Wenigsten die Moral stimmt und die Rotgelben versuchen bis zum Schluss mit allen Mitteln zu einem weiteren Treffer zu kommen. Florin Ketterer zieht in der letzten Spielminute knapp am Kasten vorbei und Sami Blomqvist scheitert nochmals am stark parierenden Doubrawa. Leider wurde das zweite Drittel komplett verschlafen und so endet dieses Spiel mit 1:4 aus Sicht der Joker.
(ESVK/pb)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
DSC unterliegt mit 3:6 beim DEL2-Club Tölzer Löwen

(OLS)  Der Deggendorfer SC musste sich am Sonntag gegen einen weiteren höherklassigen Gegner geschlagen geben. Mit 3:6 unterlagen die Niederbayern gegen die Tölzer Löwen.
Die Fahrt nach Bad Tölz konnte nach Thomas Greilinger auch Andi Gawlik aufgrund einer Oberkörperverletzung nicht antreten.
Im ersten Drittel lag die Mannschaft von Coach Henry Thom schnell mit 0:2 im Rückstand. Die Gastgeber erspielten sich ein Chancenübergewicht. Als dann der DSC gleich zwei Mal zu wenig konsequent in der Verteidigung agierte, ermöglichte das die ersten Gegentore. Offensiv konnte man sich aber immer wieder auch gute Chancen erarbeiten und mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit hätte auch bereits in diesem Drittel ein Treffer für den Oberligisten fallen können.
Dieser gelang dann gleich zum Start ins 2. Drittel. Chase Schaber reagierte bei einem abgefälschten Schuss am schnellsten und schiebt den Puck eiskalt durch die Beine des Tölzer Schlussmanns. Lange Zeit bot das Drittel in der Folge wenig Höhepunkte, bis kurz vor Drittelende Andrew Schembri einen  Konter erfolgreich abschließen kann: Mit einem Schlagschuss-Hammer in den Winkel erzielt der Deutsch-Kanadier den Ausgleich.
Schon zu Beginn des Schlussabschnitts zeigte dann der DEL2-Verein seine Klasse. Während beim Deggendorf die Beine sichtlich schwer geworden waren, legten die Schlüsselspieler der Löwen jetzt erst richtig los. Zunächst konnte der Kanadier French mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss aus dem Lauf den stark haltenden Niklas Deske im Deggendorfer Tor überwinden. In Unterzahl blieb die Box des DSC erneut viel zu passiv, was die Gastgeber zum 2:4 nutzten. Weiter ging es mit dem immer deutlicher Kräfteverschleiß beim DSC. Auch vor dem 2:5 konnte der Puck nicht mehr konsequent geklärt werden. Ähnlich beim 2:6 als sich die DEL2-Mannschaft in Überzahl deutlich lauffreudiger zeigte. Kurz vor Ende noch einmal ein energischer Angriff durch den DSC, den Kumeliauskas zum 3:6 nutzen konnte.
Coach Henry Thom zeigte sich nach dem Spiel insgesamt zufrieden: „Wenn man mal von den ersten Minuten absieht, dann haben wir zwei Drittel gut dagegengehalten und auch im Spielaufbau haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Wie schon am Freitag hat man auch heute gesehen, dass wir gerade in der Vorbereitungsphase sind, in der im letzten Drittel die Beine schwer werden. Wir gewöhnen uns gerade an DEL2-Tempo, was uns in der Oberliga sicher helfen wird.“
(DSC/tt)
  
    
evfuessenEV Füssen
Mit 5:3 siegt ein kleiner Füssener Kader beim Aufsteiger aus Landsberg

(OLS)  Mit nur elf Feldspielern trat der Eissportverein in Landsberg und damit erstmals in der Vorbereitung bei einem Oberligisten an. Am Ende siegten die Füssener beim Aufsteiger mit 5:3 (1:2, 2:1, 2:0). Vom Kader fehlten acht Stammspieler sowie sämtliche DNL-Akteure. Die beiden Blöcke der Ostallgäuer spielten aber souverän und setzten sich nach Anlaufschwierigkeiten letztendlich gegen die vier Reihen der Gastgeber durch.
Der erste Abschnitt brachte die schnelle Führung für den HCL. Ein langer Pass aus dem eigenen Drittel wurde von Adriano Carciola aufgenommen und im Alleingang zum 1:0 verwandelt. Im Überzahlspiel erhöhte Verteidiger Maximilian Raß auf 2:0. Füssen zeigte sich erst zum Ende des Drittels offensiv stärker und nach einer Großchance für Deubler war es eine Minute später Marc Besl, der einen Schuss von Quirin Stocker zum Anschlusstreffer abfälschte.
Das Mitteldrittel sah den EVF als spielbestimmende Mannschaft, die Riverkings zogen mehrere Strafzeiten. Eine doppelte Überzahl nutzte Dejan Vogl mit einem Abstauber zum 2:2. Die Schwarz-Gelben blieben danach am Drücker, hatten durch Stauder die große Chance, um in Führung zu gehen. Praktisch im Gegenzug nutzte der Aufsteiger seine bislang einzige Möglichkeit in diesem Abschnitt zum 3:2 durch Marc Krammer. Füssen hatte aber auch noch einen Angriff auf Lager, Payeur bediente eine halbe Minute vor dem Pausentee Verteidiger Christian Krötz, der zum 3:3 abschloss. Da Maxi Meier noch mit einer guten Parade aufwarten konnte, ging es mit dem Unentschieden in das Schlussdrittel.
Hier gab es zwei aufeinanderfolgende Strafzeiten gegen den HCL, die zweite nutzte Florian Stauder zur erstmaligen EVF-Führung. Der gleiche Spieler profitierte fünf Zeigerumdrehungen später von einem Abwehrschnitzer des Gegners und erhöhte auf 5:3. Danach konnte sich Meier gleich zweimal gegen Rypar auszeichnen, der jeweils frei vor ihm zum Abschluss kam. Füssen spielte mit dieser Aufstellung am Ende natürlich kräftesparender, nahm auch bereits zehn Minuten vor Ende seine Auszeit. Rypar vergab dann noch zum dritten Mal, auf der anderen Seite scheiterte Payeur bei einem Konter. Landsberg zog nach einer Strafe gegen Füssen auch noch den Torhüter und versuchte es mit doppelter Überzahl. Hier traf der EVF in der letzten Minute mit einem Weitschuss den Pfosten, während die Gastgeber einen Abpraller nicht unterbringen konnten. Es blieb beim insgesamt verdienten 5:3-Sieg der kleinen Füssener Truppe. 
(EVF/mil)
  
    
lindau islandersEV Lindau
Alle Spiele der EV Lindau Islanders live bei SpradeTV

(OLS)  Toller Service für die Fans der EV Lindau Islanders: Die kommende Oberliga-Saison kann komplett im Livestream von SpradeTV verfolgt werden. Den Auftakt macht das Testspiel am Dienstag, 20.10.20, um 19:30, gegen den Kooperationspartner der Lindauer, die Ravensburg Towerstars. Es ist das erste Spiel, welches in der Historie der Islanders live aus der Eissportarena übertragen wird.
Alle Spiele der Islanders sowohl zuhause als auch auswärts werden auf Smartphone, Tablet, PC oder über Chrome-Browser bzw. Apple-TV am TV-Gerät übertragen. Die Fans können das jeweilige Oberligaspiel zum Preis von acht Euro buchen, es besteht keine Vertragsbindung. Mit der Buchung eines Spiels, hilft jeder Fan auch seinem Verein die finanziellen Auswirkungen von Corona zu lindern, denn ein Großteil der Buchungsgebühr geht an die Vereine.
Um SpradeTV in vollem Umfang nutzen zu können, muss man bei SpradeTV (www.sprade.tv) registriert sein. Zur Registrieung klickt man oben rechts auf den Button „Registrieren" und folgt den Anweisungen. Nach erfolgreicher Buchung erscheinen auf dem Dashboard ganz oben alle gebuchten Spiele. Ab etwa 30 Minuten vor dem jeweiligen Spielbeginn sieht man dort eine Schaltfläche "Zum Livestream". Nach dem Anklicken wird man automatisch zum Videoplayer weitergeleitet.
Wer bereits bei SpradeTV registriert ist, kann die gewünschte Übertragung über das Dashboard jederzeit bequem buchen. 
(EVL/cs)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Erfolgreicher Start der Vorbereitung

(OLS)  Mit einem 8:1 Heimsieg über den letztjährigen Vizemeister der Regionalliga West, die Herforder Ice Dragons, beendeten unsere Wölfe das erste Vorbereitungsspiel in der neuen Saison 2020/2021. Dieser erste Sieg ist der Weg in die richtige Richtung.
Unsere Jungs starteten voller Elan in das erste Spiel der Vorbereitung. Schnell und trickreich schaffte es Miglio auf Zuspiel von Slaventinsky und Snetsinger in der vierten Minute zum ersten Tor. Das Chancenübergewicht war auf unserer Seite, nur wenige Sekunden später war es Deeg, der auf 2:0 erhöhte.
Die Gäste aus Herford antworteten jedoch sofort, Lalonde lockte unseren Goalie aus der Reserve und verkürzte in der sechsten Minute auf 2:1.
Das Eis wurde stark beansprucht, denn unsere Wölfe drehten jetzt mächtig auf. Bei den Ice Dragons saß Lalonde noch seine Strafzeit ab, während Schiener in der 22. Minute von Hammerbauer und Ondruschka zur richtigen Zeit mit dem Puck versorgt wurde und auf 3:1 erhöhte. Es ging Schlag auf Schlag weiter. Geisberger war als nächster an der Reihe zum 4:1, dann Otte zum 5:1. Die Herforder Ice Dragons wurden nun aggressiver, ließen sich den Puck nur ungern abnehmen und gingen immer wieder mit starken Schüssen auf Weidekamp zu. Nichtsdestotrotz erhöhten unsere Wölfe erneut: In der 30. Minute ließ Hammerbauer den Puck zum 6:1 im gegnerischen Tor zappeln. Das rege Treiben heizte die Gegner noch mehr an, allerdings ohne nennenswerten Erfolg. Im Gegenteil, Miglio versuchte in der 35. Minute erneut sein Glück mit Slavetinsky an seiner Seite und schon stand es 7:1.
Im letzten Drittel unseres Heimspiels gingen unsere Wölfe noch einmal an ihre Reserven. Zuerst machte es den Eindruck, als seien beiden Mannschaften am Limit angekommen und glänzten erst einmal mit Strafzeiten. Die Torschüsse auf beiden Seiten wurden trickreicher, blieben aber ohne Erfolg. Es waren spannende letzte Minuten, die Dragons wollten das Ergebnis zu ihren Gunsten verbessern. Doch es waren unsere Wölfe, die durch Hammerbauer und Gare in Überzahl Schiener perfekt für den 8:1 Endstand in Szene setzten.
(VERS/up)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Ice Dragons chancenlos - 1:8-Niederlage in Selb

(OLN)  Noch viel Arbeit – der Herforder Eishockey Verein hat auch sein zweites Vorbereitungsspiel auf die anstehende Oberligasaison deutlich verloren. Bei den Selber Wölfen, die in der Parallel-Staffel Süd spielen, unterlagen die Mannen um Chefcoach Jeff Job mit 1:8 (1:2/0:5/0:1) und mussten erkennen, dass in den verbleibenden Wochen noch viel Arbeit wartet.
Die Mannschaften waren vor 527 Zuschauern in der NETZSCH-Arena noch gar nicht richtig aus den Kabinen, da führte der Gastgeber per Doppelschlag durch Nicholas Miglio (4.) und Steven Deeg (5.) bereits mit 2:0. Als Florian Böhm nach einem Foul für zwei Minuten auf die Strafbank musste, drohte bereits sehr früh Ungemach. Doch in Unterzahl gelang Christophe Lalonde der erste Saisontreffer (6.), mit dem er auf 1:2 verkürzte. In der Folge des Drittels beruhigte sich das Spiel und es ging mit einem 2:1 für die Selber Wölfe in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt entschieden die Oberfranken dann innerhalb von vier Minuten die Begegnung für sich und zogen durch Tore von Dennis Schiener in Überzahl (22.), Herbert Geisberger (23.) und Maximilian Otte (24.) auf 5:1 davon. Herford bemühte sich um eine Resultatsverbesserung, gestaltete das Spielgeschehen zwar ausgeglichen, belohnte sich jedoch nicht durch einen weiteren Treffer. Anders hingegen der Gastgeber aus Selb, der seine Chancen konsequent zu nutzen wusste und durch Jan Hammerbauer (30.) und Nicholas Miglio, der HEV-Torhüter Ennio Albrecht zum zweiten Mal überwand, die Tore sechs und sieben markierte.
Im letzten Drittel gestaltete der HEV die Partie wieder ausgeglichen, wobei Selb angesichts der hohen Führung den Vorsprung vorrangig verwaltete. Kurz vor dem Ende stellte Dennis Schiener erneut in einer Überzahlsituation den 8:1-Endstand her.
Am kommenden Wochenende bestreiten die Ice Dragons zwei weitere Vorbereitungsspiele. Am Freitag geht es um 20.30 Uhr gegen die Salzgitter Icefighters aus der Regionalliga Nord, am Sonntag ist man zu Gast bei den Moskitos Essen, die in der kommenden Saison in der Regionalliga West starten.
(HEV/som)
  
      
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
buchloheESV Buchloe
ESV bleibt auswärts weiter glücklos - Buchloe verliert Allgäu-Derby in Kempten mit 2:5

(BYL)  Der ESV Buchloe muss in der Eishockey Bayernliga weiter auf den ersten Auswärtssieg warten. Auch im dritten Anlauf in dieser Spielzeit mussten sich die Buchloer geschlagen geben. In Kempten unterlagen die Freibeuter am Sonntagabend im Aufeinandertreffen der beiden Allgäuer Kontrahenten mit 2:5 (0:2, 1:2, 1:1).
Während es zu Hause mit drei Siegen bisher die optimale Punkteausbeute gab, will es bei den Rot-Weißen in der Fremde weiterhin nicht wirklich laufen. Auch bei den stark besetzten Kemptener Haien sollte der erste Auswärtserfolg nicht gelingen, insbesondere weil die Buchloer das erste Drittel etwas verschliefen. Nach dem ersten Abtasten auf beiden Seiten gingen nämlich die Hausherren früh durch Nikolas Oppenberger in Front, der mit Tempo in die ESV-Zone fuhr, verzögerte und schließlich zum 1:0 einnetzte (5.). Und die offensiv konsequenter spielenden Sharks legten nach zwölf Minuten nach: Oppenberger glänzte dieses Mal als Vorbereiter und Anton Zimmer erhöhte im Slot auf 2:0. Buchloe hingegen hatte lediglich durch einen guten Versuch von Simon Beslic und einem Solo von Michal Petrak zwei nennenswerte Möglichkeiten, die letztlich aber sichere Beute von ESC-Torhüterin Jennifer Harß waren. Kurz vor der Pause hatten die Pirates dann sogar Glück, dass der Pfosten gar ein mögliches 0:3 verhinderte (18.).
Auch der zweite Durchgang startete alles andere als optimal. Schon gut zwei Minuten nach Wiederbeginn gelang Michel Maaßen schließlich doch der dritte Kemptener Treffer. Auch hier war ESV-Keeper Johannes Wiedemann, der seine Schützlinge davor schon mehrfach vor weiteren Gegentreffer bewahren musste, machtlos. Nach 25 Minuten bot sich aber danach die große Chance zum Anschluss. Fast eine Minute durften die Piraten in doppelter Überzahl agieren und nutzten dies auch zum 1:3. Michal Petrak setzte mit einem humorlosen Schuss erstmalig den Puck in die Maschen (26.). Nachdem die Gastgeber anschließend mit einem Zwei auf Eins Konter an Wiedemann scheiterten, drückten die Buchloer gegen Drittelmitte auf den erneuten Anschluss. Doch Harß behielt die Übersicht oder die Buchloer blieben zu ungenau im Abschluss. Und dies sollte sich rächen. Denn das mit zahlreichen erfahrenen und ehemals höherklassigen Spielern besetzte Kemptener Team bestrafte die ausgelassenen Buchloer Chancen noch vor der zweiten Pause mit dem 1:4. Kemptens Finne Roni Rukajärvi war hier mit einem satten Blueliner erfolgreich gewesen (38.).
Da wäre in der zweiten Hälfte des Mitteldrittels also deutlich mehr für die Piraten drin gewesen, doch so mussten die ESV´ler im Schlussabschnitt einem drei Tore Rückstand hinterherlaufen und das auf stumpfem Eis. Denn da die Eismaschine ihren Geist aufgab, fand in der zweiten Drittelpause keine Eisaufbereitung statt. Und so mühten sich die Piraten, um noch einmal ran zu kommen. Die Sharks verteidigten aber clever und setzten mit ihren Gegenstößen auch immer wieder brandgefährliche Akzente. Nach 47 Minuten keimte dann aber doch noch einmal berechtigte Hoffnung auf, als Marc Barchmann auf 2:4 verkürzen konnte. Buchloe probierte es noch einmal energischer, um abermals heranzukommen. Doch das 2:5 durch Max Schmidle vier Minuten vor Schluss machte die Bemühungen schließlich endgültig zunichte.
In der Tabelle überholen die Kemptener durch diesen Erfolg damit die punktgleichen Piraten, die nach sechs Spielen somit aktuell auf Platz sechs rangieren. 
(ESVB/chs)
  
    
escgeretsriedESC Geretsried
Zum Spielende belohnt – RiverRats entführen Punkte

(BYL)  Die Motivation war beiden Mannschaften am heutigen Tage von Beginn an anzumerken. Früh in der Partie drückten die Gäste aufs Tor der Mammuts und erarbeiteten sich wertvolle Torchancen. So spielten die RiverRats häufig schnelle Pässe an die blaue Linie und kamen so zu hochkarätigen Chancen. Doch auch die Gastgeber schliefen nicht. In der neunten Spielminute schickte Simon Maucher seinen Sturmpartner Noah Gaisser ins Angriffsdrittel. Dieser wurde zunächst am Trikot gehalten, befreite sich jedoch und schob die Scheibe flach vorbei an Martin Morczinietz zur 1:0 Führung (9.). Mit schnellen Vorstößen setzte der ESC die Defensive der Mammuts anschließend unter Druck und so gelang nach einer schönen Passkombination von Bene May und Kapitän Martin Köhler am Ende Josef Reiter der 1:1 Ausgleichstreffer (11.). Nach einem Missverständnis der Geretsrieder in der neutralen Zone, schalteten die Schongauer blitzschnell und so erzielte bei einer Zwei-auf-Eins Situation nach einem Pass von Noah Gaisser der Angreifer Willy Knebel das 2:1 (17.). Kaum zwei Minuten später setzte Noah Gaisser diesmal Roman Tomanek in Szene. Martin Morczinietz kam dem Angreifer noch entgegen, doch dieser zog den Puck mit einer Körpertäuschung vorbei und schob diesen anschließend flach zum 3:1 ins Netz (19.).
Im zweiten Drittel drückten die Rats weiter auf das Tor von Keeper Lukas Müller. Bei angezeigter Strafe holte Verteidiger Dominic Fuchs kräftig aus und drückte die Scheibe aus verdeckter Position halbhoch vorbei am Keeper der Mammuts zum 3:2 Anschlusstreffer (23.). Trotz weiterer guter Möglichkeiten kam es nicht zum heiß ersehnten Anschlusstreffer.
Auch zu Beginn des Schlussabschnitts bissen sich die RiverRats am starken Lukas Müller die Zähne aus. Die Offensivabteilung holte die verschiedensten Tricks aus der Kiste. So versuchte es Marek Haloda mit kräftigen Distanzschüssen von der blauen Linie. Daniel Merl mehrfach mit Schüssen aus nächster Nähe und Martin Köhler mit einem schönen One-Timer ins obere Eck. Doch auch hier war der Keeper nicht überwindbar. In einer Überzahlsituation spielten es die Gastgeber mal wieder clever aus. Jakob Muzik zog mit viel Tempo nach rechts außen und legte die Scheibe quer auf den langen Pfosten, wo der mitgelaufene Kevin Steiner das Hartgummi mit viel Wucht an das Metall und in die Maschen zum 4:2 einnetzte (52.). An dieser Stelle hätte man als Mannschaft aufgeben können. Doch die Moral der Geretsrieder blieb weiterhin aufrecht und so belohnte Josef Reiter nach Zuspiel von Bene May die Mannschaft mit dem 4:3 Anschlusstreffer (57.). Dies gab dem Team von Coach Rudi Sternkopf den finalen Auftrieb. Nur 16 Sekunden später gelang Stefano Rizzo durch Vorlage von Daniel Merl der 4:4 Ausgleichstreffer (57.).
In der anschließenden Overtime machten die Geretsrieder dann den Deckel drauf. Nach nur 14 gespielten Sekunden verfehlte der kraftvolle Schuss von Ondrej Horvath nur um Zentimeter die Latte. Gedankenschnell verwandelte Florian Strobl den anschließenden Rückpraller zum 4:5 Siegtreffer (61.).
Fazit:
Beide Mannschaften gingen heute mit verschiedenen Taktiken an den Start. Versuchten es die Schongauer oft über die Außen, so starteten die RiverRats meist mit schnellen Kontern durch die Mitte. Am Ende belohnen sich die Geretsrieder und entführen verdient zwei wichtige Punkte aus Schongau.
(ESCG/tk)
  
    
ESC KemptenESC Kempten
Sharks punkten weiter - ESC gewinnt auch das Allgäu Derby gegen den ESV Buchloe mit 5:2

(BYL)  Mit 5 Punkten am Wochenende fährt das Team von Carsten Gosdeck somit fast die optimale Ausbeute ein. Lohn der harten Arbeit ist der aktuell fünfte Tabellenplatz, mit dem man auch gleichzeitig Bester der vier Aufsteiger ist.
Nach dem Sieg in Verlängerung am Freitag in Erding sollte unbedingt ein Sieg im prestigeträchtigen Allgäuer Derby her. Das mit den Pirates eine starke gut eingespielte Truppe in der ABW Arena zu Gast ist hatten die Kemptener am Sonntagabend definitiv gut verinnerlicht. Hochkonzentriert gingen sie in das Spiel und zeigten von Anfang an wer der Herr im Haus ist. Viele sprachen nach der Partie vom besten Drittel der Saison in dem nach 20 Minuten eine 2:0 Führung auf der Anzeige stand. Nikolas Oppenberger hatte sein Team nach gut vier Minuten in Führung geschossen und in der zwölften Minute den Treffer von Anton Zimmer mustergültig aufgelegt. Ein Pfostentreffer und der starke Pirates Torhüter Johannes Wiedemann mit einigen Glanzparaden verhinderten eine durchaus mögliche höhere Führung der Hausherren. Auch die Abwehr steht inzwischen immer stabiler, so dass die starken Buchloer Angreifer nicht so zum Zuge kamen. Kempten musste nach der Pause in Unterzahl beginnen, absolvierte diese aber souverän bevor Michel Maaßen die Führung auf 3:0 ausbaute. Dies war selbst zu diesem frühen Zeitpunkt schon eine kleine Vorentscheidung, zu abgeklärt war das Auftreten der Kemptener. Auch der erste Treffer Buchloes in doppelter Überzahl brachte keine Unruhe ins Spiel der Gastgeber, denn noch im selben Drittel baute der Spieler des Abends, Roni Rukajärvi, mit einem seiner gefürchteten Schlagschüsse von der blauen Linie wieder aus, so dass es bei 4:1 zum zweiten Mal in die Kabinen ging. Das die weitere Durchführung des Spiels in der Pause plötzlich auf der Kippe stand konnte jeder im Stadion hören, denn die Eismaschine musste mit einem Defekt zurück in die Garage.
Sportlich fair stimmten beide Trainer sowie das Schiedsrichtergespann zu, das letzte Drittel auch ohne frisch aufbereitetes Eis zu spielen. Die Sharks ließen es nun etwas ruhiger angehen, ohne jedoch dabei die Kontrolle über das Spiel aus der Hand zu geben.
Das zwischenzeitliche 4:2 der Gäste konterte Max Schmidle mit dem alles entscheidenden 5:2 genau 4 Minuten vor Spielende. Auch das Herausnehmen des Buchloer Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers über 3 Minuten vor Schluss brachte außer einer Druckphase auf das Sharks Gehäuse nichts zählbares mehr. Zu gut stand die ESC Abwehr und was doch durchkam fing Jenny Harß ab, die über 60 Minuten ein sehr starkes Spiel machte.
Kempten steigert sich sichtlich von Spiel zu Spiel. Die Tore werden mit sehenswerten Kombinationen herausgespielt und auch die Defensive gewinnt an Stabilität. Als Aufsteiger auf Platz 5, in allen 5 Spielen gepunktet, die Derbys gegen Ulm und Buchloe gewonnen. Trainer Carsten Gosdeck ist mit der Momentaufnahme sehr zufrieden, sieht seine Mannschaft aber noch lange nicht am Ziel und will auch weiter in den Trainingseinheiten hart arbeiten um sein Team noch stärker zu machen.
Die Zuschauer wird es freuen, ist das Eishockey in der ABW Arena doch inzwischen schon auf einem sehr sehenswerte Niveau angekommen.
(ESCK/th)
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – EC Pfaffenhofen Eishogs 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)

(BYL)  Erste Heimniederlage in der noch jungen Bayernliga-Saison für den EHC Klostersee. Im Spitzenspiel gegen den EC Pfaffenhofen Eishogs, den man zwei Tage davor auf Tabellenplatz eins abgelöst hatte, unterlagen die Grafinger in einem immer engen, spannenden und nervenaufreibenden Match mit 1:2. Für ihre spielerische Dominanz bekamen die Rot-Weißen am Ende nichts Zählbares gutgeschrieben. Der komplette Dreier ging an die defensiv bestens stehenden und organisierten Gäste, die zudem immer brandgefährlich konterten. Und mit einem kuriosen Treffer schon nach 35 Sekunden in Führung lagen. Ein Lupfer, eine Mischung aus Befreiung und unkontrolliertem Aufbau, sprang etwa zwei Meter vor EHC-Schlussmann Dominik Gräubig auf der Kante auf, veränderte die Richtung und landete in den Maschen.
Diesem Rückstand lief die Mannschaft von Dominik Quinlan letztlich vergeblich hinterher, obwohl man sich erstklassige Chancen im Dutzend herausspielte. Im Mitteldrittel kassierten die EHCler zudem die eine oder andere unnötige Strafzeit, womit man den Eishogs den zweiten Treffer ermöglichte (30.). Erst gut sieben Minuten vor Spielende war der ausgezeichnete Gästegoalie Philipp Hähl erstmals geschlagen, ebenfalls aus dem Powerplay heraus. Danach war es noch mehr ein Spiel auf ein Tor, doch das Anrennen der Klosterseer wurde nicht mehr belohnt.
(EHCK/pel)
  
    
tev-miesbachTEV Miesbach
TEV mit Kantersieg zur Tabellenführung

(BYL)  Nach dem unsere Mannschaft bereits am Freitag gegen den ESC Geretsried (4:2) einen Sieg einfahren konnte, machte der TEV am Sonntag die 6- Punkte gegen den ESC Dorfen komplett. Am Ende sahen die 200 Zuschauer im Miesbacher Eisstadion ein 14:0! (6:0/7:0/1:0) auf der Anzeigetafel aufleuchten. Mit dem 5. Sieg im 5. Spiel setzen sich die Cracks des TEV wieder an die Tabellenspitze. Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt in die Partie, der TEV spielte sogar mit nur 4 Verteidigern. Neben  Stefan Mechel, Johannes Bacher, Benedikt Pölt, Christoph Gottwald, Mäx Hüsken und Stephan Stieibinger, konnte auch Alex Kirsch aufgrund eines Corona-Verdachtfalles am Samstag in der Münchner U 20 nicht am Spiel teilnehmen. In dieser Woche darf sich der TEV aber wieder auf eine Entspannung  der Kadersituation freuen. Johannes Bacher, Stephan Stiebinger und Christoph Gottwald kehren auf Eis zurück, sowie auch voraussichtlich Mäx Hüsken.
Im 1.Drittel angekommen, legte der TEV Miesbach auch sofort los. Bereits nach 5 Spielminuten stand es 4:0 für unsere Mannschaft. Doppelpacker Dusan Frosch, Nico Fissekis und Michael Grabmaier durften sich allesamt in die Torschützenliste eintragen. Die Mannschaft rundum Headcoach Ivan Horak, spielte weiter offensives Eishockey und kombinierte sich durch die gegnerischen Reihen. So war es nicht verwunderlich, als zur Hälfte des ersten Drittels ein weiterer Doppelschlag folgte. Bobby Slavicek und Filip Kokoska stellten kurzerhand die 6:0- Führung her. In der Defensive war man kaum gefordert und wenn ein Schuss durchkam war Timon Ewert zur Stelle. Mit der höchsten Pausenführung in dieser Saison, ging es ein erstes Mal in die Kabinen.
Im 2. Drittel legte der TEV sogar noch einen Zahn zu. Nachdem man das 1. Drittel mit 6:0  gewinnen konnte, waren es im 2.Drittel ganze 7 Tore. Fissekis machte mit seinem 2. Shorthander an diesem Wochenende den Beginn, ehe Bobby Slavicek und Feuerreiter Felix auf 8:0 erhöhten. In den letzten 10 Minuten des 2.Drittels, sollte noch 5 weitere Treffer gelingen. Bobby Slavicek machte seinen Hattrick (9 Scorerpunkte) komplett. In weitere Folge erzielten Franz Mangold, Sebastian Höck und Filip Kokoska die weiteren Tore. Somit ging es mit einer 13:0- Führung in die letzte Pause.
Im letzten Spielabschnitt schaltete der TEV dann zwei Gänge zurück und verwaltet das Spiel bis zum Ende. 4 Minuten vor Schluss setzte Michael Grabmeier mit seinem Treffer den Schlusspunkt zum 14:0- Endstand.
Mit einem Kantersieg und der Tabellenführung im Rücken beendete der TEV eine sehr erfolgreiche Woche und bleibt weiter ungeschlagen in dieser Bayernligasaison. „ Heute gibt es nicht viel zu sagen oder auszusetzten. Ein riesiges Lob an meine Mannschaft, die auch nach dem 1. Drittel weiter gierig waren und das nächste Tor erzielen wollten,“ berichtet Ivan Horak nach dem Spiel.
Weiter geht’s bereits am kommenden Freitag, mit dem Heimspiel gegen den EHC Königsbrunn. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.
(TEVM/dk)
  
    
peissenbergeishacklerTSV Peißenberg
Eishackler mit einem Wochenende ohne Punkte

(BYL)  Am Freitag setzte es eine Niederlage in Dorfen die nach einer, eher mühsamen Partie beider Mannschaften verdient verloren ging.
Auch am Sonntag im Heimspiel gegen die „Wild Lions“ aus Amberg setzte es eine schmerzliche Niederlage. Positiv viel Nachwuchstalent Sinan Ondörtoglu mit zwei Treffern auf und auch Jonathan Kornreder im Tor durfte sein erstes Pflichtspiel für die „Eishackler“ machen und machte seine Sache sehr gut, wie auch Coach Randy Neal nur lobende Worte für seinen Schützling fand.
Weiterhin nicht mit an Bord sind Kapitän Martin Andrä, Markus Andrä, Tobias Estermaier, Simon Sendl und auch Florian Imminger musste noch vor dem Spiel absagen, da er sich vermutlich einen Kapselriss im Finger zuzog. Auch nicht mit dabei war Manuel Singer, der unberechtigterweise gegen Amberg wegen einen Spieldauerstrafe aus dem Dorfen-Spiel, zuschauen musste.
Zu Beginn des Spiels waren die „Eishackler“ eigentlich klar überlegen nur ein Tor wollte nicht fallen. Das machte Benjamin Frank für die Amberger in der 16. Minute besser und traf zum 0:1 in Überzahl. Mit dem Rückstand ging es auch in die Pause.
Im zweiten Drittel kamen die „Eishackler“ aber verdient zum Ausgleich, durch Sinan Ondörtoglu. Mit den Schiedsrichterentscheidungen haben es die Peißenberger im Moment auch nicht leicht. Nachdem Markus Babinsky die „WildLions“ mit 1:2 in Führung brachte, war es in der 39. Minute wieder eine sehr Fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichters, nachdem er schon abgepfiffen hat, gab Markus Babisnky nochmal einen Torschuss ab und der Schiedsrichter dachte, sich entscheiden wir doch einfach auf Tor. Die gleiche Szene kennen wir schon aus dem Heimspiel gegen den ESC Kempten. Mit einem zwei Tore Rückstand, ging es auch in die zweite Drittelpause.
Im letzten Abschnitt nahm sich Elias Maier nochmal ein Herz und verwandelte sehr sehenswert, in der 50. Spielminute zum Anschlusstreffer, bei eigener Überzahl und verkürzte somit auf 2:3. Die Antwort der Amberger ließ nicht sehr lange auf sich warten, denn nur eine Minute später, konnte Liam Blackburn, den alten Abstand wiederherstellen.
Auch das letzte Aufbäumen der „Eishackler“ brachte nur noch einen Treffer für die Hausherren. Wieder war es Sinan Ondörtoglu der mit seinem zweiten Tor an diesem Abend nur noch den Anschluss zum 3:4 erzielen konnte.
So hieß es dann auch nach 60 gespielten Minuten und die „Eishackler“ bleiben weiterhin ohne echten Dreier. Kämpferisch gibt es der Mannschaft nichts vorzuwerfen, mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen, versuchen sie das beste daraus zu machen.
Vielen Dank an alle Zuschauer, die ins Stadion gekommen sind und auch vielen Dank an die vor dem Bildschirm zu Hause, die zu diesem Spiel eingeschalten haben.
Am nächsten Freitag, um 20:00 Uhr, empfängt man den EC Pfaffenhofen und am Sonntag reist man nach Königsbrunn.
(TSVP/as)
  
    
EC PfaffenhofenEC Pfaffenhofen
Knappe Niederlage im Spitzenspiel - Eishogs unterliegen Waldkraiburg unglücklich mit 3:4

(BYL)  Knapp geschlagen geben musste sich der EC Pfaffenhofen am Freitagabend dem EHC Waldkraiburg im Spitzenspiel der Bayernliga. Im Duell zweier nahezu gleichwertiger Mannschaften hatten die Gäste dank eines späten Treffers das glücklichere Ende für sich.
Die fast 400 Zuschauer, die praktisch für ein ausverkauftes Stadion sorgten und die sich sehr diszipliniert an  das Hygienekonzept hielten, brauchten trotz der Niederlage der Gastgeber ihr Kommen sicherlich nicht bereuen. Sie sahen eine schnelle und gutklassige Bayernligapartie, die eigentlich nach 60 Spielminuten keinen Verlierer verdient gehabt hätte. So aber verhinderte Michail Guft-Sokolov mit seinem Treffer zwei Minuten vor dem Ende  nicht nur einen Punktgewinn der Eishogs, sondern entschied damit auch das Duell gegen seinen jüngeren Bruder Wassilij zu seinen Gunsten. Letztendlich erwies sich der Zweite des Vorjahres als die etwas erfahrenere und cleverere Mannschaft. Die vielen vergebenen Möglichkeiten, vor allem in Überzahl, nannte  Chris Heid als eine der Hauptursachen für die Niederlage. „Wir haben zu  viel liegen gelassen,.“ stellte der ECP-Coach fest, der aber ansonsten mit dem Auftritt seiner Mannschaft durchaus zufrieden war. .Mit ihrem aggressiven Forechecking provozierten die Eishogs immer wieder Strafzeiten der Löwen in einer ansonsten sehr fair geführten Begegnung. Am Ende hatten die Gäste 14 Strafminuten bei nur einer Strafzeit der Hausherren zu Buche stehen. Doch die Eishogs schlugen daraus zu wenig Kapital. Mehr als eine Minute hatten sie sogar doppelte Überzahl, nur nutzen konnten sie dies nicht. Schon nach wenigen Sekunden lag bereits die Führung in der Luft, doch Nick Endreß scheiterte freistehend vor Kevin Yeingst im Tor der Löwen, der ebenso wie sein gegenüber Philipp Hähl eine starke Partie bot. Besser machten es die Gäste, die mit ihrem ersten richtig gefährlichen Angriff in der 3. Minute durch Nico Vogl vorlegten. Danach lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch bei hohem Tempo, in dem aber beide Abwehrreihen nichts anbrennen ließen, so dass es bis zur Pause beim knappen Vorsprung der Gäste blieb. Das Mitteldrittel begannen die Eishogs mit einem Mann weniger, nachdem Friedrich Kolesnikov noch den Rest der einzigen Strafzeit der Gastgeber verbüßen musste. Doch sie starteten furios und nach 35 Sekunden jagte Pat Martens ein Zuspiel von Jake Fardoe aus spitzem Winkel unter die Latte zum Ausgleich in die Maschen. Die Freude darüber währte jedoch nur kurz, denn bereits  zwei Minuten später hatten die Löwen durch ihren Routinier Josef Straka zurückgeschlagen. Die Eishogs erhöhten jetzt das Tempo, setzten die Gäste enorm unter Druck, die jetzt Mühe hatten, sich der Attacken der Gastgeber zu erwehren. Das Schussverhältnis sprach nun immer mehr für die Eishogs, doch es dauerte bis zur 39. Minute, ehe wiederum Pat Marten nach herrlicher Vorarbeit von Nick Endreß mit einem Schuss genau in den Winkel der längst verdiente Ausgleich gelang. Als dann knappe fünf Minuten nach Wiederbeginn die Eishogs endlich eine Überzahl durch Robert Neubauers Direktabnahme nutzen  und erstmals in Führung gehen konnten, schienen die Gastgeber auf einen weiteren Heimsieg zuzusteuern. Allerdings hatten da die Gäste etwas dagegen. In der nun sehr ausgeglichenen Partie kamen sie in der 49. Minute durch eine Bogenlampe  von Andreas Kanzelsberger, bei der Philipp Hähl die Sicht versperrt war, zum Ausgleich. Und als in den Schlussminuten der Eindruck entstand, beide Teams wären mit einem Punkt nach 60 Minuten zufrieden, schlug Michail Guft-Sokolov doch noch zu und sorgte für  Ernüchterung im ECP-Lager. Allerdings sollte diese Niederlage kein Beinbruch für die Eishogs sein, haben sie doch erneut bewiesen, dass sie jederzeit in der Lage sind, auch mit den absoluten Topteams der Liga mitzuhalten.
(ECP/oex)
  
    
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
Sonntagsspiel des EHC Waldkraiburg gegen Devils Ulm/Neu-Ulm abgesagt – so geht es weiter

(BYL)  Nach dem 3:4 Last-Minute-Sieg vom vergangenen Freitag gegen Pfaffenhofen, war der EHC Waldkraiburg mehr als nur motiviert, auch am Sonntag gegen die Gäste aus Ulm einen weiteren Dreier einzufahren.
Aufgrund der aktuellen Corona-Lage im Landkreis Mühldorf mit einem aktuell sogar dreistelligen Inzidenzwert, entschloss sich das Team der Devils kurzfristig dazu, nicht nach Waldkraiburg anzureisen.
In einer Stellungnahme von Michael Glaß, dem 1. Vorsitzenden des VfE Ulm/Neu-Ulm heißt es dazu: „Allen Beteiligten ist klar, dass der EHC Waldkraiburg - wie jeder andere Verein auch - keinerlei Einfluss auf die Infektionslage im jeweiligen Landkreis hat. Ebenso sind unsere Spieler und Trainer absolut heiß auf einen Vergleich mit einem der Topteams der diesjährigen Bayernliga. Gleichzeitig müssen wir jedoch auch die möglichen beruflichen Konsequenzen, die dann eben allein unsere Spieler zu tragen haben, mit unserer Leidenschaft Eishockey unter einen Hut bringen.“
Wolfgang Klose, 1. Vorstand des EHC Waldkraiburg sieht hingegen hauptsächlich finanzielle Aspekte die den Verein mitunter hart treffen. „Für einen solchen Spieltag muss bereits im Vorfeld ein hoher finanzieller Aufwand erfolgen. Da wäre die Stadionmiete die bezahlt werden muss, ebenso wie der Einkauf von verderblichen Waren für die Stadiongaststätte, welche in einer Woche unglücklicherweise größtenteils nicht wiederverwendet werden können. Bei allem Verständnis für die Argumente der Ulmer Verantwortlichen, der Inzidenzwert im Landkreis ist nicht erst seit Sonntag auf dieser Höhe, eine etwas frühzeitigere Absage hätte uns Ausgaben im vierstelligen Bereich erspart. Ausgaben die gerade in einer finanziell angespannten Zeit wie dieser, gerne gespart worden wären.“
Wie nun weiter verfahren wird, ob und wenn ja wann es einen Nachholtermin gibt oder ob das Spiel, ob der kurzfristigen Absage, vielleicht sogar gegen Ulm gewertet wird, ist noch unklar. Hier ist eine Entscheidung vom Bayerischen Eissportverband noch ausstehend.
Bereits gekaufte Online-Tickets für dieses Spiel behalten auch für einen möglichen Nachholtermin ihre Gültigkeit. Gekaufte Streams auf SportDeutschland.tv wurden an die genutzte Zahlungsmethode bereits zurückerstattet. 
(EHCW/aha)
  
   
dingolfingEV Dingolfing
Erstes deutliches Ausrufezeichen / EVD gewinnt zum Auftakt deutlich gegen Bayreuth - Brandt mit erstem Saisontor

(BLL)  Einen Auftakt nach Maß feierten die Isar Rats am vergangenen Freitag bei ihrem Saisonstart in die Eishockey-Landesliga. Gegen Bayreuth zeigten sich die Dingolfinger in Torlaune und verwöhnten die 200 Zuschauer mit einem 13:4-Kantersieg. Ein starkes Debüt feierte der DEL-Star Marcel Brandt, der sich sofort in die Torschützenliste eintragen konnte. 
Auftaktspiele haben ihre eigenen Gesetze. Als Favorit in das Spiel zu gehen ist meistens mehr Fluch als Segen. Und der klare Favorit am Freitagabend in der Marco-Sturm-Eishalle waren die Gastgeber aus Dingolfing, obwohl sie auf einige Leistungsträger verzichten mussten. Oliver Wawrotzki und Petr Sulcik standen nicht im Aufgebot; dafür streifte sich Marcel Brandt das erste Mal das Dress der Isar Rats über. Und für den Nationalspieler und DEL-Star von den Straubing Tigers ging es dann gleich mal standesgemäß los. Aus dem Gewühl heraus erzielte er in seinem ersten Wechsel die 1:0-Führung. 
Zwar hatte Bayreuth in der Folgezeit zwei Konterchancen, aber danach waren die Isar Rats die klar tonangebende Mannschaft. Nach dem zweiten Treffer durch Waldemar Detterer spielten sich die EVDler in einen wahren Rausch und ließen den Gegner nicht den Hauch einer Chance. Andrej Barz, Daniel Schickaneder sowie der beste Dingolfinger des Abends, Marco Sedlar, erhöhten innerhalb von zwei Minuten auf 5:0. Vor allem die jungen Spieler wie Andreas Hahn, Jonas Penzkofer und Hermann Azimov stellten die Defensive der Franken vor große Probleme. Das halbe Dutzend machte Verteidiger Florian Meichel voll.
Die Bayreuther mussten einem auch zu Beginn des Mitteldrittels fast leid tun. Denn nun wollte auch die Erste Sturmreihe noch zaubern. David Bilek bediente Daniel Schander zum 7:0 und Verteidiger Florian Meichel erhöhte mit einem schönen Treffer zum 8:0. Als Schander - auf Zuspiel von David Bilek und Marco Sedlar - auf 9:0 erhöhte, schien sich der Gast aus Franken fast zu ergeben. Und der Torhunger der Isar Rats schien (noch) nicht gestillt. Oliver Ferstl markierte sogar in Unterzahl in sehenswerter Manier das 10:0. Dass die Bayreuther doch Eishockey spielen können, sah man kurz vor der Drittelpause. Dort ließen es die Isar Rats zu locker angehen, kassierten dumme Strafzeiten und Bayreuth verkürzte auf 1:10. Nach einer weiteren Unachtsamkeit in der Defensive konnte der Gast weiter verkürzen. Ärgerlich, da die Dingolfinger eigentlich haushoch überlegen waren.
In den letzten Durchgang startete die Truppe von Trainer Billy Trew wieder hochkonzentriert. Das Ergebnis war eine schier unglaubliche Dominanz und das 11:2 durch Waldemar Detterer. Chancen im Minutentakt folgten. Der Bayreuther Goalie hatte dementsprechend viel zu tun. Doch völlig überraschend erzielte in der 49. Minute der Gast aus Bayreuth den nächsten Treffer. Die Antwort kam prompt von Marcel Brandt, der mit einer starken Aktion, einem Bauerntrick, das Dutzend vollmachte. Vier Minuten später legte der prominente Neuzugang mustergültig für Daniel Schander vor, der seinen Hattrick zum 13:3 perfekt machte. Einziges Manko an diesem Abend bei den Isar Rats: Das Überzahlspiel. 
Dort zeigten sich die Gäste effektiver und erzielten den vierten Treffer. So endete die Begegnung letztendlich mit einem deutlichen 13:4 für den EV Dingolfing. Beeindruckend vor allem die mannschaftsdienliche Leistung von den höherklassigen Neuzugängen Marcel Brandt und Marco Sedlar. Auch Daniel Schander, Oliver Ferstl und Waldemar Detterer scheinen bereits in starker Frühform zu sein. Alles in allem ein gelungener Auftakt der Mannschaft um Kapitän Dominik König. Die Konkurrenz dürfte gewarnt sein. Auf dem ersten Tabellenplatz steht man schon mal. Zwar lediglich eine Momentaufnahme, aber kann aus Sicht der EVD-Fans gerne so bleiben.
Am Sonntag wären die Isar Rats in Waldkirchen zu Gast gewesen. Das Spiel wurde aber kurzfristig abgesagt, den Nachholtermin gibt der Verein sobald wie möglich bekannt.
(EVD/mo)
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Wanderers starten erfolgreich in die neue Saison

(BLL)  Was für ein Auftakt war das denn bitte? Das Landesliga-Eröffnungsspiel zwischen dem SC Reichersbeuern und den Wanderers Germering am letzten Freitag bot so ziemlich alles, was ein Eishockeyspiel bieten kann. Nach einem von beiden Mannschaften verhaltenen ersten Drittel, welches leistungsgerecht beim Spielstand von 1:1 endete, überschlugen sich im Mittelabschnitt regelrecht die Ereignisse. Die Tölzer begannen äußert undiszipliniert und kassierten einige Strafzeiten, die das Schedlbauer-Team zweimal für sich zu nutzen wusste. Doch auch bei ausgeglichener Mannschaftsstärke ließ der EVG nicht locker und konnte in Person von Alexander Schönberger und Daniel Menge zwei weitere Tore nachlegen. Was dann passierte, konnte keiner so wirklich begreifen. Schwarz-Gelb ließ sich plötzlich zurückfallen, um neue Energie, nach dem vorherigen Kraftakt, zu sammeln. Und prompt sah das Team von Kapitän Quirin Reichel, was passiert, wenn man in der Landesliga nicht 100% geben kann. Der SCR von jetzt auf gleich wie in einem Rausch und mit vier schnellen Toren innerhalb weniger Minuten. Während sich der ein oder andere Zuschauer noch verwundert die Augen rieb, fiel auch noch das 6:5 für Reichersbeuern und das Ergebnis war gedreht. Genau diesen Treffer hat Germering gebraucht, um wieder aufzuwachen und die Initiative zu ergreifen. Kurz vor dem zweiten Pausentee erzielte schließlich Marcus Mooseder noch den 6:6 Ausgleich. Die letzten 20 Minuten waren leistungstechnisch ausgeglichen, so dass auch dieses Drittel unentschieden endete. In der dann folgenden Overtime ließen beide Teams die Scheibe gut laufen und schließlich war es Konstantin Kolb, der sich im Rücken des Gegners davonschlich, zu einem unermüdlichen Sprint in die gegnerische Angriffszone ansetzte, von Michael Dorfner perfekt bedient wurde und den Alleingang in bester Manier mit dem Siegtreffer abschloss. Ein dramatisches Spiel in jeglicher Hinsicht, wo beide Mannschaften am Ende den Sieg verdient gehabt hätten.
Nicht weniger ereignisreich verlief die Heimpremiere zwei Tage später gegen den EV Pfronten. Die „Falcons“ legten los wie die Feuerwehr und gingen nach 84 Sekunden mit 0:1 in Führung. Den Weckruf haben die Germeringer wohl gebraucht, denn plötzlich übernahm man schlagartig das Kommando und ließ die Scheibe gut durch die eigenen Reihen laufen. Doch als man in der sechsen Spielminute den Puck nicht konsequent aus der eigenen Zone brachte, nutzten die Gäste die sich aufkommende Möglichkeit und netzten zum 0:2 ein. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch drängten die Hausherren den EVP im Anschluss in deren Zone und schließlich erzielte Daniel Menge in Überzahl den längst verdienten 1:2 Anschlusstreffer. Doch wer meinte, dass die Wanderers die Partie jetzt drehen, täuschte sich. Das 1:3 ließ nicht lange auf sich warten und wieder resultierend nach einem individuellen Fehler im Spielaufbau. Aber die Mannschaft um Kapitän Quirin Reichel blieb dran und ließ sich nicht beirren. Die Belohnung für den kämpferischen Aufwand gab es dann mit dem 2:3 kurz vor der Drittelpause in Person von Louis Kolb. Im zweiten Spielabschnitt sahen die 180 Zuschauer im Polariom aufopferungsvoll agierende Wanderers, doch ein Treffer war beiden Mannschaften nicht vergönnt. Die Einstellung des Teams änderte sich auch im Schlussdrittel nicht und so markierte Quirin Reichel in der 45. Minute den Ausgleichstreffer. Danach war klar, alles oder nichts. Der erste Heimsieg im ersten Heimspiel sollte her. Und wieder war es ein Powerplay, welches das Schedlbauer-Team erfolgreich abschloss, indem Christian Czaika die erstmalige Führung an diesem Abend erzielte. In den letzten Minuten versuchte Pfronten nochmal alles und nahm den Goalie für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Manuel Winkler war es, der dem Gegner die Scheibe abluchste und ins leere Tor einschob.
(EVG/fh)
  
    
pfrontenfalconsEV Pfronten
Erneut knappe Niederlage für die Falcons

(BLL)  Auch im Spiel am Sonntag, mussten sich die Falcons den Wanderers Germering knapp geschlagen geben. Der Aufsteiger konnte sich am Ende mit 5:3 (2:3/0:0/3:0) durchsetzen und den Pfrontenern die zweite Niederlage des Wochenendes bescheren. Dabei begann die Begegnung gut für die Mannschaft von Trainer Josi Richter. Die erste Überzahlsituation nutzte Lukas Hruska in der 2. Spielminute zum 0:1 und knapp vier Minuten später war es Filip Matejka der das 0:2 besorgte. Auch als die Hausherren in der 14. Minute in Überzahl den 1:2 Anschlusteffer durch Daniel Menge (Köllner) erzielten, hatten die Falcons die richtige Antwort parat und stellten durch Johannes Friedl (Polkivnikov/Matejka) nur eine Minute später mit dem 1:3 den alten Abstand wieder her. Doch auch das sollte es in diesem abwechslungsreichen Drittel noch nicht gewesen sein, denn Louis Kolb (Mooseder/Berger) brachte die Wanderes noch vor der ersten Pause wieder auf 2:3 heran. So unterhaltsam der erste Spielabschnitt war, so wenig sollte sich im Mitteldrittel ereignen welches torlos blieb. Im Schlussabschnitt waren es wieder die Hausherren die mit dem Treffer zum 3:3 Ausgleichstreffer von Quirin Reichel (Rossi/Menge) in der 46. Minute erfolgreich waren. Als sich in der 53. Minute ein Pfrontener Spieler auf der Strafbank befand, nutzten die Germeringer diese Überzahlsituation durch Christian Czaika (Mooseder) zum 4:3 und somit zur erstmaligen Führung. Diese sollten die Gastgeber auch nicht mehr hergeben. Den Falcons lief die Zeit davon und als Torhüter Dominik Gimbel seinen Kasten zu Gunsten eines weiteren Feldspielers räumte, traf Manuel Winkler nach Scheibengewinn zum 5:3 Endstand ins verwaiste Gehäuse. Somit bleiben die Pfrontener auch nach zwei Begegnungen weiterhin ohne Punkt und am Ende der noch wenig aussagekräftigen Tabelle.
(EVP/jk)
  
      
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
    
neusserevNeusser EV
Ein doppelter Doppelschlag

(RLW)  Überraschungen lassen sich nicht beliebig wiederholen, schon gar nicht, wenn man auf sieben Spieler verzichten muss. Zwei Tage nach dem Sieg über Dinslaken nahmen die Kobras erfolgreich Revanche und entschieden das Rückspiel mit 8:2 für sich. Philipp Heffler traf gleich viermal für die Gastgeber.
Dass die Aufgabe bei der Wiederauflage nicht leichter würde, wusste Sebastian Geisler schon vor der Partie. Zum einen war klar, dass sich die Gastgeber für die Hinspielniederlage revanchieren wollen würden, zum anderen standen dem Neusser Trainer nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Die machten im ersten Abschnitt ihre Sache ordentlich und gingen durch einen Treffer von Maximilian Stein (10.) sogar in Führung, der nach einem Konter von Jason Popek einen Abpraller verwertete. Der erneute Rückstand brachte Dinslaken aber nicht aus dem Konzept, Philipp Heffler (12.) und Joey Menzel (15.) drehten das Ergebnis, so dass es beim Stand von 2:1 in die erste Pause ging. Gegen die gut stehende Dinslakener Defensive taten sich die Neusser Stürmer auch im zweiten Abschnitt schwer, zu selten kam man in aussichtsreicher Position zum Abschluss, Distanzschüsse hingegen wurden zur sicheren Beute für Kobras-Torhüter Lucas Eckhardt. Besser machten es die Gastgeber, die durch Dennis Appelhans und Martin Brabec innerhalb von 19 Sekunden auf 4:1 erhöhten (25.). „Wir haben im zweiten Drittel nicht so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten“, sagte Sebastian Geisler nach der Partie und spielte auch auf den nächsten Doppelschlag in der 31. bzw. 32. Minute an. Zweimal enteilte Dinslakens schneller Stürmer Philipp Heffler den Neusser Verteidigern und ließ auch NEVGoalie Markus Endres keine Abwehrchance. Immerhin: die Quirinusstädter gaben sich nicht auf, sondern hatten in der Folgezeit ihre beste Phase, in der sie sich auch mit dem zweiten Treffer belohnten (Matthias Hornig, 35.). Wie schon am Freitag gab es auch beim Rückspiel kleinere und größere Scharmützel, Dinslakens Brabec wurde nach 48 Minuten vorzeitig unter die Dusche geschickt. Philipp Heffler (50.) und Stefan Dreyer (56.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe, wobei Letztgenannter drei Minuten vor seinem Erfolg noch mit einem Penalty an Markus Endres gescheitert war. Ein souveräner Sieg der Kobras, der für den NEV aber keinen Beinbruch darstellt. „Wir wissen, woran wir noch arbeiten müssen und das tun wir auch“, richtet der Neusser Übungsleiter seinen Blick bereits auf die kommende Trainingswoche, die mit einem letzten Test gegen die Eisadler aus Dortmund (Freitag, 20 Uhr im Südpark) enden wird.
(NEV/db)
  
   
ratingenRatinger Ice Aliens
Jubiläums Feriencamp der Ice Aliens wieder ein großer Erfolg

(RLW)  Das Feriencamp der Ratinger Ice Aliens erfährt einen immer größeren Zuspruch, die Qualität hat sich herumgesprochen. Bereits zum zehnten Mal
führten die Ratinger Ice Aliens vom 12. – 16. Oktober 2020 ein Feriencamp durch. Teilnehmer sind nicht nur Nachwuchsspieler der Ice Aliens, viele Kinder und Jugendliche aus der Umgebung Ratingens melden sich in jedem Jahr an.
Es war nicht verwunderlich, dass die Anfragen auch in diesem Jahr das Angebot überstiegen und eine Warteliste geführt wurde. Im Gegensatz zum Vorjahr, als 80 Teilnehmer angemeldet waren, wurde das Kontingent auf 87 Spielerinnen und Spieler aus Eishockey- und Scaterligen erhöht.
Die Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2005 – 2015 teilten sich in neun Gruppen auf, die täglich bereits ab 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr unter Leitung des Ratinger Nachwuchstrainerstabes Janusz Wilczek, Corinna Elspass, Sven Gotzsch, Sebastian Oberem und Torwarttrainer Thomas Pedaring ans Werk gingen. Den Trainerstab unterstützten zahlreicher Co-Trainer, wie Spieler der 1. Mannschaft sowie Spielerinnen und Spieler aus den älteren Jahrgängen der Nachwuchsmannschaften. Die Übungseinheiten erfolgten wechselweise auf und neben dem Eis.
Alle Campteilnehmer wurden zu Beginn vom ASE Hockey Shop mit Trinkflaschen ausgestattet, erhielten eine individuelle Mund-/Nasen Bedeckung sowie zum Abschluss ein exklusives T-Shirt. Die Verpflegung übernahm Daniel Hanke mit seinem Team von der Pistenbar.
Für den reibungslosen Ablauf und die Einhaltung der Corona-Schutzregeln sorgten viele Eltern der jungen Kufencracks, die freundlicherweise einen Teil Ihres Jahresurlaubes opferten, um die Durchführung des Trainingcamps unter den besonderen Corona Bedingungen möglich zu machen. Dazu gehörte die Messung der Körpertemperatur bei Ankunft durch den Sanitätsdienst, Bildung kleiner Bezugsgruppen und eine umfangreiche Maskenpflicht außerhalb der Phasen konkreter Sportausübung. Zur Wahrung der Abstandspflicht gemäß Corona Schutzverordnung hatte der Verein zu den vorhandenen Umkleidekabinen noch zusätzliche Übergangskabinen installiert. Auf die vorhandenen Kapazitäten wurden die Kinder und Jugendlichen verteilt und dadurch das Risiko einer eventuellen Infektion mit dem SARS-CoV2-Virus weitestgehend vermieden.
Ein großer Dank des Vereins geht an alle Teilnehmer, Trainer, Betreuer, Helfer und Sponsoren. Durch ihr Engagement konnte das Camp unter den besonderen Bedingungen in seiner sich stetig steigernden Qualität fortgeführt werden. Für das nächste Jahr ist wieder ein Camp geplant, die Tradition wird fortgeführt.
(RIA/pia)
  
      
      

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tornadonieskyELV Niesky
1.Spiel – 1. Sieg der Tornados

(RLO)  Die Nieskyer Cracks starteten am Sonnabend, den 17.10.2020 mit einem Heimspiel gegen FASS Berlin in die neue Eishockeysaison. Trotz Corona-Pandemie und steigender Infektionszahlen konnte die Partie ohne Probleme stattfinden. Ca. 450 Zuschauer sahen ein spannendes Spiel.
Am Anfang fanden die Tornados nicht so richtig ihr Spiel. Trotz guter Spielszenen hatten sie einfach noch zu viel Respekt vor dem Gegner. Die Gäste aus der Hauptstadt nutzen das und bezwangen Tornado-Goalie Lars Morawitz im 1. Drittel gleich dreimal. So ging es mit einem Spielstand vom 0:3 in die erste Pause.
Doch ab dem 2.Drittel übernahmen die Tornados endlich die Partie. Mit gleich 4 Treffern in Folge gingen die Nieskyer in der 33. Minute erstmals in Führung. Nur 3 Minuten später glichen die Berliner wieder aus. Aber eine reichliche Minute vor dem Ende des 2. Drittels gelang den Nieskyern erneut ein Tor. So ging es bei einem Spielstand von 5:4 ein letztes Mal in die Kabine.
Das letzte Drittel begann in der 44. Minute mit einem Ausgleichstor der FÄSSer bei Überzahlspiel. Wieder war alles offen. Doch die Gastgeber erkämpften sich mit einer starken Teamleistung und einen überragendem Torhüter Morawitz letztendlich ihren ersten Sieg. Aber auch die Berliner gaben noch mal alles und nahmen in der 58.Minute den Torwart zugunsten eines 6. Spielers vom Eis. Doch das half alles nichts mehr. Am Ende siegten die Tornados verdient mit 8:5 (0:3; 5:1; 3:1).
(ELVN/ew)
  
 
 
 Montag 19.Oktober 2020 www.icehockeypage.de 
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