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September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 31.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 22 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM: Niederlage im dritten WM-Spiel
(DEB)  Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat ihr drittes Spiel bei der 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Tschechien verloren. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter unterlag gegen Kanada mit 1:4 (0:1, 0:2, 1:1).
Die Kanadier starteten mit einigen Torchancen in die Partie, die sie allerdings nicht nutzen konnten. Die DEB-Auswahl kam in der neunten Minute erstmals in Unterzahl, als Nino Kinder eine 2-Minuten-Strafe für Behinderung bekam. Doch Hendrik Hane rettete gegen zum Teil freistehende Kanadier stark. In der 12. Minute war allerdings der deutsche Schlussmann machtlos: Nolan Foote brachte die Scheibe zur 1:0-Führung für die Ahornblätter im Tor unter. Kurz vor Ende des Drittels agierte die deutsche Mannschaft in Überzahl gut - beschäftigte die kanadische Hintermannschaft und den Goalie mit einigen Torschüssen, konnte jedoch vor der Drittelpause nicht den Ausgleich erzielen. Auch im Mittelabschnitt hatte die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter einige Gelegenheiten, um den Spielstand auszugleichen. In der 25. Minute tauchte John-Jason Peterka nach guter Vorarbeit von Tim Stützle frei vor dem Tor auf, scheiterte jedoch am Goalie. In Überzahl hatte kurze Zeit später Yannik Valenti die beste Gelegenheit auf deutscher Seite. Die Kanadier sorgten in der 33. und 35. Minute in Person von Liam Foudy und Calen Addison für das 2:0 und 3:0 der Kanadier. Die deutsche Mannschaft verringerte durch Yannik Valenti in doppelter Überzahl kurz vor Spielschluss den Abstand (59.) und nahm im Anschluss den Goalie Hendrik Hane aus dem Tor. Ty Dellandrea sorgte jedoch zehn Sekunden vor dem Ende mit dem Empty-Net-Treffer für den 1:4-Endstand.
Die deutsche U20-Nationalmannschaft kommt bereits am morgigen Dienstag erneut zum Einsatz. In der Ostravar Arena trifft die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter im letzten Vorrundenspiel ab 15.00 Uhr auf Russland. Alle WM-Spiele der deutschen Mannschaft und das Finale werden live und exklusiv auf MagentaSport übertragen.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: “Im Spielverlauf waren wir am Drücker und hätten den Ausgleich schießen können. Dann haben wir allerdings das Spiel aus der Hand gegeben. Wir müssen uns über 60 Minuten an den Spielplan halten, dann können wir auch Spiele auf diesem Level gewinnen.”
  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Heimsieg zum Jahresausklang - 5:2 gegen Wolfsburg!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG gewinnt das letzte Heimspiel des Jahres gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 5:2 (1:0, 1:1, 3:1) und sichert sich ganz wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs. Eine überzeugende Leistung über alle drei Drittel sorgt für einen versöhnlichen Jahresausklang und eine gute Ausgangslage für das neue Jahr.
  
    
EHC Red Bull München
München feiert Kantersieg zum Jahresabschluss
(DEL)  Die Red Bulls haben das letzte Spiel des Jahres nach einem Blitzstart mit 6:1 (3:0|2:1|1:0) gewonnen. Vor 4.940 Zuschauern im Olympia-Eisstadion markierten Bobby Sanguinetti, Patrick Hager, Emil Quaas, Yasin Ehliz, Yannic Seidenberg und Maxi Kastner die Treffer für München.
Die Red Bulls starteten perfekt in die Partie. Nach 50 Sekunden traf Sanguinetti zum 1:0 – und verlängerte dadurch seine Serie auf sieben Spiele mit mindestens einem Scorerpunkt. 27 Sekunden später drückte Hager den Puck nach einem Rebound zum 2:0 über die Linie. Pinguine-Trainer Pierre Beaulieu nahm seine Auszeit, um Ruhe ins Spiel seiner Mannschaft zu bringen – ohne Erfolg: Quaas traf nach einem Hager-Pass mit einem Schuss ins kurze Eck zum 3:0 (8. Minute). München war auch in der Folge überlegen und spielte sich immer wieder in der Krefelder Zone fest. Die Gäste setzten auf schnelle Konter und hatten gegen Ende des Drittels ebenfalls Chancen, Daniel Fießinger im Münchner Tor war aber auf dem Posten.
Auch im Mittelabschnitt fiel ein schneller Treffer: Dieses Mal jubelten die Gäste, weil Jeremy Welsh unhaltbar abfälschte (22.). Krefeld war danach besser im Spiel, ließ den Red Bulls aber immer wieder zu viel Raum – und den nutzte der Tabellenführer effizient aus: In Überzahl spielte Sanguinetti sehenswert an den langen Pfosten auf Ehliz, der ins leere Tor schieben konnte (31.). Noch vor der zweiten Pause erhöhte Seidenberg nach Justin Shuggs Querpass vor das Tor auf 5:1 (38.).
Im Schlussabschnitt dauerte es 112 Sekunden, bis die Scheibe im Netz lag. Kastner lief nach einem Traumpass von Mark Voakes von links auf das Pinguine-Tor zu und ließ Goalie Dimitri Pätzold mit einem Schlagschuss ins kurze Kreuzeck keine Chance. München hatte in der Folge weitere gute Chancen, aber auch das Glück auf seiner Seite: Beim Schuss von Krefelds Stürmer Justin Hodgman rettete der Pfosten für Fießinger (50.). Wenig später lief Hodgman in doppelter Überzahl auf das Münchner Tor zu, Fießinger fuhr aber den Schoner aus und parierte (52.). In der Folge hatten beide Mannschaften gefährliche Abschlüsse, da beide Torhüter gut hielten, fielen aber keine weiteren Treffer.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers nehmen Punkte mit und lassen die rote Laterne in Sachsen
(DEL2)  Perfekte Powerplay-Quote und ein gut aufgelegter Jaeger bringen den Erfolg in Westsachsen. Zum Abschluss des Jahres ging es für die Tigers, die mit der gleichen Aufstellung, wie zuletzt beim Sieg gegen Ravensburg antraten, nach Crimmitschau.
Die Gastgeber legten von Anfang an ein hohes Tempo vor und ließen die Tigers die ersten 15 Minuten wenig zur Entfaltung kommen. Ein Schussverhältnis von 17:4 zu Gunsten der Einheimischen belegte dies deutlich. Einem starken Brett Jaeger, der insgesamt ein nahezu perfektes Spiel ablieferte, und einer an diesem Abend perfekten Powerplay-Quote von 100%, die bereits im Anfangsabschnitt ihren Anfang nahm, verdankte man die zu diesem Zeitpunkt etwas schmeichelhafte Führung, die nach einem strammen Schuss und dem „Abfläscher“ durch Heider auf der Anzeigentafel stand.
Völlig verändert zeigte sich das Tigers-Rudel im zweiten Abschnitt, in welchen man den Eispiraten weniger Spielraum gab, die Räume eng machte und den Gegner nicht mehr zur Entfaltung kommen ließ. Zwei gezogene Strafen der Westsachsen bestrafte man mit schnellen Treffern, welche die zunächst beruhigende 3-Tore-Führung brachte. Ein „abgelauschter“ Pass, den Järveläinen an der eigenen blauen Linie aufnahm, die Scheibe nach vorne trug und den Konter routiniert abschloss, brachte gar den vierten Treffer.
Aufgeben gab es nicht für die Eispiraten, und so gingen diese auch im Schlussabschnitt engagiert zu werke, suchten nach ihren Chancen und hatten einige Male Pech, als sie nur das Metall des von Jaeger gehüteten Tores anvisierten. Jedoch war Gron im richtigen Augenblick am richtigen Platz und verlud, nachdem er überraschend an die Scheibe kam, den jungen Torsteher der Gastgeber zum 0:5. Den Schlusspunkt setzte Martin Heider nach 52 gespielten Minuten mit seinem zweiten Treffer, den er erneut im Powerplay erzielte.
„Das 6:0 sieht klarer aus als es tatsächlich war, Crimmitschau war sehr aggressiv und hat gut nach vorne gespielt. Sie haben ein paar Mal Latte und Pfosten getroffen, was uns, neben Brett Jaeger der heute ein sehr gutes Spiel gemacht, im Spiel gehalten hat. Ausschlaggebend war das heute gute Überzahlspiel mit vier Toren bei vier Gelegenheiten“, ordnet Trainer Petri Kujala das Spiel und den Erfolg weniger euphorisch ein, als das der große mitgereiste Fananhang – der verdientermaßen krachend und feiernd die Heimreise antrat – sicher tun wird. „Ich gratuliere meinen Jungs zu diesem Spiel“, ließ sich Kujala es trotzdem nicht nehmen, die klasse Leistung seiner Jungs zu würdigen.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
0:6! Das Jahrzehnt endet katastrophal - Eispiraten übernehmen letzten Platz in der DEL2
(DEL2)  Die Eispiraten haben ihr letztes Spiel im Jahr 2019 verloren. Gegen die Bayreuth Tigers gab es eine 0:6-Niederlage.
Personal: Die Eispiraten mussten weiterhin auf die Langzeitverletzten Alex Wideman (Mittelhandbruch) und Carl Hudson (Fußbruch) verzichten. Im Tor startete einmal mehr Mark Arnsperger.
Die Eispiraten sind gut in die Partie gestartet und wollten im letzten Spiel des Jahres 2019 vor allem eines: Wiedergutmachung. Immerhin pilgerten 3.554 Fans in den Sahn und ließen das Jahrzehnt mit einer grandiosen Chroreographie ausklingen. Zudem sahen sie eine engagierte Mannschaft, die das Spiel zeitweise dominierte. Knotek nach einer schönen Bewegung, Walsh mit seinem Abfälscher und Fyten aus der Nahdistanz konnten den Puck jedoch nicht im Gehäuse von Brett Jaeger unterbringen. Mark Arnsperger, welcher zu seinem vierten Einsatz in dieser Saison kam, konnte sich zunächst auch mit guten Paraden auszeichnen, hatte beim Gegentreffer zum 0:1 in Unterzahl schließlich kaum eine Abwehrchance. Leicht abgefälscht trudelte der Puck nach Martin Heiders Schuss ins Tor der Westsachsen (19.).
Die Eispiraten waren darauf bedacht, den Spielstand nach der Pause postwendend zu egalisieren. Jedoch konnte erneut kein Eispirat den Tigers-Goalie Brett Jaeger bezwingen. Und auf der Gegenseite klingelte es. Zwar hatten die Bayreuther lange Zeit nicht viel vom Spiel und nur wenige Chancen, nutzten jedoch das derzeit schwächelnde Penalty Kill der Eispiraten völlig aus. Mitch Wahl musste wegen Beinstellen in die Kühlbox – 0:2 durch Tomas Schmidt (29.). André Schietzold musste wegen Behinderung auf die Strafbank – 0:3 durch Ville Järveläinen (31.). Die Mannschaft von Petri Kujala nahm den Kampf der zwei Kellerkinder an und glänzte durch eine brutale Effizienz. So war es Ville Järveläinen, der nur drei Minuten später einen Puckverlust von Austin Fyten nutzte und Arnsperger nach einem schnellen Konter keine Abwehrchance ließ – 0:4 (13.).
Die Tigers waren auch im letzten Durchgang noch torhungrig und konnten zwei weitere Tore erzielen. Erst war es Tyler Gron, der in der 43. Minute auf 0:5 erhöhen konnte. Acht Minuten vor dem Ende traf Martin Heider, erneut im Powerplay, zum 0:6. Das Spiel der Eispiraten wirkte derweilen teils emotionslos, ohne jeglichen Kampf und Leidenschaft. Erklärlich, warum die zahlreichen erbosten Zuschauer ihr Team mit Pfiffen vom Eis verabschiedeten.
  
    
Dresdner Eislöwen
Sieg in Bad Tölz
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Tölzer Löwen mit 2:1 (2:1; 0:0; 0:0) gewonnen. Cheftrainer Rico Rossi musste auf Stürmer Elvijs Biezais (Oberkörperverletzung) und Verteidiger Kevin Lavallée (grippaler Infekt) verzichten.
Vor 3001 Zuschauern brachte Dale Mitchell (6.) die Dresdner Eislöwen in Führung. Toni Ritter wurde in der 16. Spielminute von René Kramer und Mario Lamoureux bedient und erhöhte den Spielstand. Noch vor der Pausensirene gelang Tyler McNeely (19.) der Anschlusstreffer für die Tölzer Löwen.
Kevin Gaudet, Cheftrainer Tölzer Löwen: „Glückwunsch an Rico und seine Mannschaft. Dresden war im ersten Drittel die bessere Mannschaft. Wir waren nicht bereit und Dresden hat unsere Fehler direkt ausgenutzt. Nach dem ersten Drittel haben wir eigentlich sehr gut gespielt. Wir haben uns Chancen erarbeitet, waren im letzten Spielabschnitt überragend und nur in der Spielhälfte des Gegners, aber der Torhüter von Dresden war einfach hervorragend.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Auswärtssieg am heutigen Abend. Es ist schwer in dieser Halle zu spielen und zu gewinnen. Wir sind gut aus der Kabine gekommen und in Führung gegangen. Das Gegentor fiel nach einer Standardsituation. Ab dem zweiten Drittel hat Bad Tölz viel Druck gemacht und wir haben uns durch Strafen wieder selbst Probleme bereitet. Trotzdem haben die Jungs super in Unterzahl gekämpft. Wir haben das Ergebnis gut über die Zeit gebracht, was du natürlich nicht ohne eine starke Torhüterleistung schaffst – die haben wir mit Florian heute gehabt.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Samstag, 04. Januar um 16.00 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden. Im Rahmen des HOCKEY OPEN AIR 2020 dürfen sich die Besucher nicht nur auf den Derby-Klassiker gegen die Lausitzer Füchse freuen, sondern auch auf das Extraliga-Duell zwischen dem HC VERVA Litvínov und Sparta Prag (19.30 Uhr).
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker gewinnen Krimi gegen Bad Nauheim in den Schlusssekunden - Sami Blomqvist gelingt Hattrick zum Jahresabschluss in der ausverkauften erdgas schwaben arena
(DEL2)  Das letzte Heimspiel 2019 stand am Montagabend für ESV Kaufbeuren auf dem Plan. Zu Gast in der ausverkauften erdgas schwaben arena, war vor 3.100 Zuschauern der EC Bad Nauheim. Wie unglaublich eng es in der Liga zugeht zeigte die Tatsache, dass den neuntplatzierten ESVK und den drittplatzierten aus Hessen zu diesem Zeitpunkt lediglich 10 Punkte voneinander trennten. Andreas Brockmann musste zwar wieder auf Philipp de Paly und Daniel Oppolzer verzichten. wieder mit an Bord war Florian Thomas, der sich nach einem Schussblock in Landshut zum Glück nicht wie befürchtet, schwerer verletzte.
Ausgeglichen und schnell beginnt das erste Drittel, wobei beide Teams vorerst nicht zu klaren Torchancen kommen. Stefan Vajs muss bei einem abgefälschten Nauheimer Schuss in der dritten Minute erstmalig seine Reflexe abrufen. Auf der anderen Seite gibt es erst in der sechsten Minute den ersten Aufreger, weil Calvin Pokorny plötzlich allein vor Felix Bick auftaucht, aber dann an dessen Schonern scheitert. Im Anschluss Totalausfall in der Kaufbeurer Abwehr, als der Puck von den eigenen Kollegen direkt vor den Kasten von Stefan Vajs gepasst wird. Der Kaufbeurer Keeper ist bereits geschlagen, aber Leon Kittel kann in letzter Sekunde mit dem Schlittschuh klären. Jetzt sind die Teufel am Drücker. Jack Combs kommt völlig frei zum Schuss, zieht aber knapp am langen Pfosten vorbei. Im Anschluss auch endlich Gegenwehr der Joker. Ein schneller Konter der Rotgelben kann nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden und es beginnt eine siebenminütige Phase, in der der ESV fast ständig mit einem Mann mehr auf dem Eis steht, weil sich Bad Nauheim eine Strafzeit nach der anderen leistet. Ausgerechnet das sonst so starke Powerplay der Joker bleibt aber bisher erfolglos. Die Schüsse kommen entweder zu ungenau, werden von der gut aufgestellten Nauheimer Abwehr geblockt, oder werden vom starken Felix Bick aus der Luft gefischt. Mit der Schlusssirene muss dann Stefan Vajs noch einmal in höchster Not gegen Marcel Kahle klären und eine in allen Belangen steigerungsfähige Partie geht torlos in die Pause.
Auch der zweite Spielabschnitt startet ausgeglichen, wobei die Joker nun etwas entschlossener wirken und immer wieder mit ihrer ersten Angriffsreihe um Sami Blomqvist, Antti Kerälä und Max Lukes dynamisch vor das Nauheimer Tor kommen, aber bei Felix Bick ist vorerst immer Endstation. In der Folge aber die Teufel in Überzahl und Dani Bindels scheitert völlig freistehend am starken Stefan Vajs. Dann steht sein Gegenüber wieder im Fokus, als er einen schönen Versuch von Branden Gracel entschärft, aber die Situation hat wenigstens ein erneutes Powerplay der Hausherren zur Folge. Jetzt läuft die Überzahlmaschine der Joker endlich einmal wieder wie geschmiert. Antti Kerälä passt hinter dem Tor stehend auf den anlaufenden Max Lukes, der legt nochmals ab auf Sami Blomqvist und der schließt aus seiner Lieblingsposition direkt zum 1:0 für Kaufbeuren ab. Jetzt wachen die Joker auf und das überträgt sich auch auf die Stimmung der Fans. Fabian Koziol zieht satt von der Blauen ab, aber zu zentral auf den Schlussmann. Der ESVK ist dran am zweiten Treffer, aber genau in dieser Phase kommen sie durch eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters in Unterzahl. Die Rotgelben werfen alles dazwischen, aber der Ausgleich ist beim Schuss von Marc El-Sayed in der 34. Minute nicht zu mehr zu verhindern. Kurz nach dem Anschlusstreffer dann wieder Powerplay Kaufbeuren, Branden Gracel auf Sami Blomqvist, direkt weiter zu Antti Kerälä und der trifft das leere Tor nicht. Zwei Minuten vor Drittelende dann Schrecksekunde für die Joker Fans. Ein übler Fehlpass im Kaufbeurer Spielaufbau bringt die Teufel zu einer Top-Chance, die Nauheimer Spieler reißen bereits die Arme zum Torjubel hoch, doch das Spiel ist bereits abgepfiffen bevor die Scheibe die Torlinie überquert, weil Stefan Vajs sie wohl schon gesichert hatte. Dann nochmals zwei Großchancen auf beiden Seiten, aber die Keeper parieren jeweils großartig. Eine nun deutlich unterhaltsamere Begegnung geht in die zweite Unterbrechung.
Ein verkrampfter Start der Joker ins letzte Spieldrittel und das wird in der 45. Minute durch die Bad Nauheimer Führung bestraft. Julian Eichinger spielt in der Rückwärtsbewegung die Scheibe direkt in den Schläger von Nauheims Daniel Ketter, der mit viel Geschwindigkeit auf das Kaufbeurer Tor fährt, seinen Schuss kann Stefan Vajs nur nach vorne abprallen lassen, wo er an das Bein von Andrej Bries fällt und von dort ins Tor trudelt. Jetzt ist erstmal Stille auf den Rängen der erdgas schwaben arena und auch die Spieler des ESV zeigen sich sichtlich beeindruckt von diesem Treffer und wirken kraftlos. Alle Abschlüsse der Rotgelben kommen zu zentral und sind ein gefundenes Fressen für den souveränen Felix Bick. Stefan Vajs hält seine Jungs durch eine schnelle Stockhandabwehr, bei einer 4 gegen 2 Situation der Teufel, aber weiter im Spiel. Dann die Riesenchance von Max Lukes der perfekt im Slot stehend von Sami Blomqvist bedient wird und es irgendwie schafft die Scheibe nicht im Tor unterzubringen. Es ist zum Verzweifeln. Der ESVK kämpft sich jetzt langsam zurück und so ist es auch eine kämpferische Leistung von Branden Gracel und Joey Lewis die zum erlösenden Ausgleich führt. Beide erobern erst die Scheibe an der Bande, spielen den schnellen Tobi Wörle an und der Routinier verwandelt humorlos. Jetzt sind die Joker und ihre Anhänger plötzlich wieder hellwach und drängen auf den Sieg. Antti Kerälä und Joey Lewis haben besten Möglichkeiten, aber der Nauheimer Schlussmann hält was es zu halten gibt. Es läuft die letzte Spielminute, beide Teams geben sich nicht mit dem Unentschieden zufrieden, es geht hin und her. Dann ein Traumpass von Anitt Kerälä aus der neutralen Zone in den Lauf von Sami Blomqvist und der Topscorer der Joker netzt kaltschnäuzig mit der Rückhand ein und bringt die ausverkaufte Arena vierzig Sekunden vor Spielende zum ausrasten. Bad Nauheim nimmt direkt eine Auszeit und im Anschluss den Keeper zu Gunsten des sechsten Feldspielers vom Eis. Antti Kerälä bringt die Scheibe aber schnell aus dem eigenen Drittel und wieder findet sie den Weg zu Sami Blomqvist, der zur endgültigen 4:2 Entscheidung ins leere Tor trifft und somit nicht nur das Spiel entscheidet, sondern auch seinen Hattrick perfekt macht.
  
    
Tölzer Löwen
Proske lässt Löwen verzweifeln
(DEL2)  Duplizität der Ereignisse: Zum zweiten Mal in Serie verlieren die Tölzer Löwen ein Heimspiel mit 1:2. Zum zweiten Mal in Folge wird der Gäste-Torhüter zum Spieler des Abends gewählt. Im letzten Spiel im Kalenderjahr 2019 gab es eine knappe Niederlage gegen die Dresdner Eislöwen. Bad Tölz tat sich schwer ins Spiel zu kommen. "Dresden war die bessere Mannschaft, wir waren für diesen Druck nicht bereit", haderte Coach Kevin Gaudet. Dale Mitchell und Toni Ritter stellten in den ersten 16 Minuten auf 0:2. "Dann läufst du hinterher, das ist sehr schwer in dieser Liga", so Gaudet weiter. Die Löwen kamen im Auftaktdrittel immerhin noch zum Anschlusstreffer. Nach einer einstudierten Bully-Variante traf Tyler McNeely zum Anschluss. Ab dem zweiten Drittel waren die Löwen optisch spielbestimmend, wirklich zwingend kamen die Buam im Mittelabschnitt aber selten vor das Tor der Gäste. Das änderte sich in den letzten 20 Minuten schlagartig. Wieder einmal bewiesen die Buam, dass sie eines der fittesten Teams der Liga sind. Mehrfach wurden Hochkaräter herausgespielt, doch Eislöwen-Goalie Florian Proske erwischte einen Abend der Extraklasse. Nach McNeelys Nachschuss acht Minuten vor Ende war Proske eigentlich schon geschlagen, drehte sich und wischte die Scheibe mit der Stockhand noch von der Linie. "Ein überragender Save", erkannte Gaudet an. Dies blieb nicht die einzige Großchance. In der Folge rannten die Buam an, nahmen knapp zwei Minuten vor Ende Silo Martinovic zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch das Anrennen blieb unbelohnt. "Wie gegen Frankfurt hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt", so Gaudet. Der Löwencoach sei froh, dass 2019 beendet ist. "Wir müssen alles verbessern. Die Liga ist hart, schwer und es wird nicht einfach", erklärte Gaudet. Doch der Halb-Kanadier ist auch mehrfacher Meistertrainer, weil er in Situationen wie dieser die richtigen Maßnahmen einleitet.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
ECDC Memmingen
Zweiter Sieg in der Verlängerung: Erneut Punkte gegen Garmisch
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat auch im Auswärtsspiel gegen den SC Riessersee zwei Punkte eingefahren. Wie in der Begegnung am Freitag konnten die Memminger das Spiel in der Verlängerung gewinnen. Am Freitag kommt der EV Füssen zum Derby, die Memminger erwarten 3000 Zuschauer am Hühnerberg.
Am Ende stand ein verdienter Sieg des ECDC Memmingen auf der Anzeigetafel. Die Indians sahen lange wie der Sieger aus, erst kurz vor dem Ende kamen die Hausherren vom SC Riessersee zum Ausgleich, der ihnen die Verlängerung bescherte. In dieser behielten die Indianer die Oberhand und gehen damit als Tabellenführer ins neue Jahr.
Gleich zu Beginn entwickelte sich eine muntere Partie an der Zugspitze. Auch wenn im ersten Drittel keine Treffer fielen, kamen die gut 2300 Zuschauer auf ihre Kosten.
Gleich im zweiten Abschnitt kamen die Indians dann zur Führung, als ein Schuss von Brad Snetsinger im Nachsetzen von Fabian Voit verwertet werden konnte. Der Ausgleich der Hausherren kam aber nur wenig später, als Thomas Radu einnetzen konnte, der einige Minuten später sogar noch einen Penalty erhielt, bei dem Joey Vollmer aber parieren konnte. Eine halbe Minute vor der Pausensirene trafen dann die Indians. Tim Richter vollendete nach starkem Pass von Dennis Miller in Überzahl und brachte sein Team erneut in Front.
Hin und her ging es dann im letzten Abschnitt, die Indians überstanden einige schwierige Unterzahlsituationen und konnten in einer solchen sogar noch einen Treffer erzielen. Brad Snetsinger spitzelte dem Garmischer Verteidiger den Puck von der Kelle und ließ Daniel Allavena im Gehäuse des SCR keine Chance. Somit zwang er auch Trainer Georg Kink dazu, den Torhüter bereits sehr früh vom Eis zu nehmen. Der SCR setzte sich im Drittel der Indians fest und konnte schnell den Anschluss wiederherstellen, als Uli Maurer einen Schuss unhaltbar abfälschte. Bitter für die Indians wurde es dann rund 40 Sekunden vor dem Ende, als der Mut der Blau-Weißen belohnt wurde und der Puck erneut hinter Joey Vollmer einschlug. Sein Namensvetter des Kontrahenten, Riessersees Kapitän Florian Vollmer konnte einen Nachschuss zum Ausgleich verwerten und schickte die Partie somit in die Overtime.
In dieser Verlängerung hatten die Indians etwas mehr vom Spiel und auch die besseren Möglichkeiten. Eine davon verwertete schließlich Patrik Beck zum Sieg und sicherte den Indianern damit den Zusatzpunkt, welcher den Abstand auf Rang 2 sogar noch einmal vergrößterte.
Die Indians gehen als Spitzenreiter der Oberliga-Süd in das neue Jahr, bereits am Freitag kommt der EV Füssen zum Derby an den Hühnerberg. Dann werden mehr als 3000 Zuschauer in der Eissporthalle erwartet, der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren.

Indians reagieren: Steven Deeg wechselt nach Memmingen
Der ECDC Memmingen kann zum Jahresausklang einen weiteren Spieler im Kader begrüßen. Aus Duisburg wechselt Angreifer Steven Deeg zu den Indians. Der 26 Jährige soll den durch Abgänge und Verletzungen dezimierten Sturm verstärken und bereits am Freitag gegen Füssen sein Debüt geben.
Nach intensiver Suche können die Memminger Indians weiteren Zuwachs für ihren Kader in der Maustadt begrüßen. Mit Steven Deeg haben die Rot-Weißen einen gefährlichen Angreifer aus der Oberliga-Nord verpflichten können. Die Indians waren mit dem Deutsch-Kanadier bereits im Sommer regelmäßig in Kontakt, ein Transfer kam hier letzten Endes aber noch nicht zustande. Nun löste Deeg seinen laufenden Vertrag bei den Füchsen Duisburg auf, der Weg für einen Wechsel in die Maustadt war frei. Steven Deeg kam zur Saison 2018 erstmals nach Deutschland und heuerte in Duisburg an, wo er sofort einschlug und zu den besten Scorern zählte. Auch in dieser Saison kann er bereits 18 Scorerpunkte vorweisen. Insgesamt kommt Deeg auf 58 Torbeteiligungen in 68 Spielen der Oberliga.
Ein Transfer war aus Sicht der Indians-Verantwortlichen erforderlich, da die Memminger nur noch über neun eigene Stürmer verfügen. Bereits seit den schweren Verletzungen von Daniel Huhn und Milan Pfalzer sowie den ungeplanten Abgängen während der Saison wurde der Markt gründlich sondiert, um bei etwaigen Ausfällen weiterhin drei Angriffsreihen aufbieten zu können. „Auch im Falle einer Abberufung von Dennis Miller nach Augsburg müssen wir in der Lage sein, selbstständig drei ausgeglichene Sturmreihen aufbieten zu können“, so Sven Müller zur Notwendigkeit der Verpflichtung. „Weiterhin ist es durchaus wahrscheinlich, dass wir ab Januar auch gelegentlich Spieler für die DNL-Mannschaft der Panther abstellen werden, da uns sehr an einer langfristigen Partnerschaft gelegen ist und der AEV sein Team möglichst in der ersten Division halten will“.
Steven Deeg wird aller Voraussicht nach bereits am Freitag (20 Uhr) beim Heimspiel gegen Füssen sein Debüt für die Indians geben. Er wird mit der Nummer 91 für den ECDC auflaufen.
  
Großes Derby vor toller Kulisse: Indians empfangen Füssen
Am Freitagabend (20 Uhr) steigt das nächste Heimspiel der Memminger Indians vor sicherlich großer Kulisse. Zum Derby gegen den EV Füssen werden wieder rund 3000 Fans in der Maustadt erwartet. Die Indians wollen mit Neuzugang Steven Deeg ihre imposante Heim-Serie ausbauen.
Heimspiele der Memminger Indians sind zur Zeit wahre Eishockey-Feste. Bereits am vergangenen Samstag konnte der ECDC rund 2900 Zuschauer am Memminger Hühnerberg begrüßen. Kein Wunder, dass nun gegen den EV Füssen die 3000er-Marke anvisiert wird.
Die Gäste aus dem Ostallgäu kommen als eine der Überraschungen des bisherigen Saisonverlaufs in die Maustadt. Als Aufsteiger gestartet befindet man sich mittlerweile klar auf Play-Off-Kurs. Mit Siegen gegen satrke Teams ließ man mehrmals aufhorchen und scheint mittlerweile mehr als etabliert in der Liga. Das Star beim EVF ist dabei ganz klar das Team als ganzes. Trainer Andreas Becherer kann auf eine kompakte und kampfstarke Mannschaft zurückgreifen, Topscorer bei den Schwarz-Gelben ist Kontingentspieler Samuel Payeur. Der gefährlichste Defensivspieler ist Routinier Lubos Velebny, weitere Leistungsträger sind Kapitän Eric Nadeau, Dejan Vogl und Tobias Meier.
Bei den Indians gibt am Freitag Neuzugang Steven Deeg sein Debüt für den ECDC. Der Angreifer ist unter der Woche aus der Oberliga-Nord nach Memmingen gewechselt und soll im Sturm für Entlastung sorgen. Ansonsten dürfte Trainer Sergej Waßmiller auf die nahezu identische Aufstellung wie zuletzt bauen können, auch die Förderlizenzspieler aus Augsburg sind wieder einsatzbereit. Im bisherigen Saisonverlauf gab es in drei Begegnungen zwei Siege für die Rot-Weißen, ein dritter soll folgen. Die Indians bauen auf Unterstützung von den Rängen. Der Ticket-Verkauf läuft auf Hochtouren und lässt eine neue Rekordkulisse erwarten. Die Verantwortlichen raten dazu den Vorverkauf zu nutzen, gerade Sitzplätze werden an der Abendkasse kaum noch erhältlich sein. Das Spiel beginnt um 20 Uhr, ein Livestream über Sprade.TV wird angeboten.
  
    
Starbulls Rosenheim
Eindrucksvolle Revanche gegen Regensburg
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben den sportlichen Jahresabschluss 2019 in der Eishockey-Oberliga Süd überaus erfolgreich gestaltet. Am Silvester-Vorabend besiegten die Grün-Weißen mit den Eisbären Regensburg das erfolgreichste Ligateam der vergangenen Wochen, das nun zum ersten Mal in einer Partie der laufenden Spielzeit ohne eigenen Treffer blieb, mit 4:0. Die Torschützen vor 3.202 Zuschauern im Rosenheimer ROFA-Stadion waren Alexander Höller, Enrico Henriquez-Morales, Michael Fröhlich und Tadas Kumeliauskas. Dank dieses Heimspielerfolges haben die Starbulls nach Punkten mit dem Tabellenzweiten Deggendorfer SC gleichgezogen und den Abstand auf den vierten Tabellenplatz auf sechs Punkte vergrößert.
Gegner Regensburg war zuletzt in einem Ligaspiel am 22. November ohne Punkte geblieben – bei einer 3:7-Niederlage in Rosenheim. Danach holten die Eisbären unter ihrem neuen Trainer Max Kaltenhauser aus elf Spielen 30 von 33 möglichen Zählern – zwei davon am vergangenen Samstag auf Regensburger Eis gegen Rosenheim. Für diese unglückliche 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen haben sich die Starbulls zwei Tage später eindrucksvoll revanchiert. 
Bereits nach dem ersten Drittel führte die Mannschaft von Trainer John Sicinski mit 3:0. Für den ersten Jubel unter den Starbulls-Fans sorgte Topscorer Alexander Höller, der eine Zwei-gegen-Eins-Situation nach perfektem Zuspiel von Kapitän Michael Baindl souverän abschloss (7.). Enrico Henriquez Morales erhöhte, indem er das Spielgerät konsequent nachsetzend in die Maschen stochert, nachdem Gästekeeper Peter Holmgren einen satten Schuss von Felix Linden nicht festhalten konnte – 2:0 (14.). Und auch beim 3:0 konnte der Regensburger Torwart zunächst gut parieren – diesmal hatte Matthias Bergmann von der blauen Linie abgezogen – war beim Nachschuss von Michael Fröhlich dann aber machtlos (19..)  Zuvor hatten sich für Baindl und Sebastian Stanik weitere Rosenheimer Einschussmöglichkeiten ergeben, während es den Gästen lediglich einige Male aus ungünstigen Position und entsprechend ungefährlich gelang, das Rosenheim Tor überhaupt ins Visier zu nehmen. Rosenheims Torwart Luca Endres, der den Vorzug vor dem zwei Tage zuvor gegen den gleichen Gegner im Rosenheimer Tor stehenden Lukas Steinhauer erhielt, wurde erst Sekunden vor der ersten Pausensirene erstmals ernsthaft geprüft: Lukas Heger hatte nach einem Rückpass im Slot freistehend direkt abgezogen.
Allein in der ersten Minute des zweiten Spielabschnitts musste Endres dann öfters eingreifen, als im gesamten ersten Drittel. Regensburg agierte nun deutlich bissiger und hatte phasenweis auch mehr vom Spiel. Die besseren Torchancen lagen aber weiterhin auf Seiten der Hausherren. Die zufällig richtig platzierte Schlittschuhkufe vom Regensburger Erik Keresztury verhinderte bei angezeigter Strafe gegen die Gäste das 4:0 von Michael Baindl (24.). Und Rosenheims Spielgestalter Josh Mitchell scheiterte per Strafschuss an Torwart Holmgren, nachdem Fabian Birner ihn zuvor nur per regelwidriger „Notbremse“ stoppen konnte (28.). Direkt vom anschließenden Anspiel weg verfehlte Fabian Zick freistehend vor Holmgren das Gästetor. Auch der junge Sebastian Stanik (34.) – mit ihm überzeugten auch Simon Heidenreich und Henry Wellhausen in der vierten Rosenheimer Sturmreihe – sowie Höller (38.) scheiterten nach sehenswerten Sololäufen freistehend vor dem jetzt sehr starken Gästetorwart. In der vorletzten Sekunde des zweiten Drittels war Holmgren dann aber doch zum vierten Mal geschlagen: Im Powerplay wurde der Rosenheimer Druck größer und größer und schließlich versenkte Tadas Kumeliauskas eine zur Seite abgeprallte Scheibe eiskalt aus spitzem Winkel zum 4:0 (40.). 
Höller hätte gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts auf 5:0 erhöhen können, doch im Liegen und zusätzlich von einem Regensburger Verteidiger bearbeitet, brachte er den freiliegenden Puck nicht über die Schoner des Gästetorwarts (42.). Es folgte eine fast ununterbrochene knapp sechs Minuten lange Regensburger Überzahlphase, der die Starbulls aber mit einer starken Unterzahl-Performance begegneten. Die vergleichsweise wenigen auf das Tor kommenden Scheiben wurden zur Beute eines souverän agierenden Torwarts Luca Endres, der auch in den letzten Spielminuten noch mit einigen herausragenden Paraden glänzen konnte und zurecht seinen ersten Shutout feiern konnte. Insgesamt war es bereits das fünfte Heimspiel in der laufenden Saison, in der die Starbulls keinen Gegentreffer hinnehmen mussten. Und das gegen einen Gegner, der in der laufenden Saison noch nie ohne eigenen Torerfolg geblieben war und seit Wochen im Schnitt mehr als fünf Tore pro Partie erzielen konnte.
Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Starbulls Rosenheim bereits am Freitag. Zu Gast im ROFA-Stadion – Spielbeginn 19:30 Uhr – sind dann die Selber Wölfe, die am Silvester-Vorabend den Tabellenzweiten Deggendorfer SC mit 6:3 besiegten. Auch für diese Partie hegen die Starbulls Revanchegelüste. Während sie beide bisherigen Auswärtsvergleiche gegen das wiedererstarkte Team aus Unterfranken für sich entscheiden konnten, mussten die Grün-Weißen im ersten Heimspiel gegen Selb in der laufenden Spielzeit am 4. Oktober eine unglückliche 5:7-Niederlage hinnehmen.
  
    
VER Selb
Wölfe-Offensivfeuerwerk zum Jahresausklang
(OLS)  Revanche gelungen und drei enorm wichtige Punkte für die Tabelle und das Selbstvertrauen eingefahren. Mit einem verdienten 6:3-Erfolg über den Tabellenzweiten Deggendorfer SC lassen unsere Wölfe das Eishockeyjahr 2019 zur Freude ihrer Fans überaus vielversprechend ausklingen. In einer temporeichen und von beiden Teams sehr offensiv geführten Partie sind es unsere Jungs, die mit einer beachtlichen und kämpferisch vorbildlichen Mannschaftsleistung den DEL2-Absteiger das Nachsehen geben und verdient als Sieger vom Eis gegen. Schlüssel zum Erfolg – die effektivere Chancenverwertung und Tore zum genau richtigen Zeitpunkt, die den Niederbayern den Nerv zogen. „Es war ein für die Zuschauer höchst interessantes Spiel und ich bin sehr glücklich und stolz auf meine Mannschaft“, so ein sichtlich erleichterter Wölfe-Coach Henry Thom bei der anschließenden Pressekonferenz.
Es knisterte schon vor dem Spiel auf den vollen Rängen im Selber Vorwerk. 2208 Zuschauer sorgten für eine prächtige Kulisse in der Netzsch-Arena. Die Gäste, wie bereits vor zwei Tagen ohne Kontingentstürmer Osterberg, bei unseren Wölfen erhielt Deske den Vorzug vor Mechel, Müller war nach Verletzung wieder mit an Bord. Die Trauben hingen gegen den Tabellenzweiten bekanntlich sehr hoch. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, da wurden die Niederbayern ihrer Favoritenrolle gerecht. Unsere Jungs in der Defensive kurz unsortiert, Döring wurde nicht entschieden gestört und düpierte per Bauerntrick Deske zur frühen Gästeführung. Unsere Wölfe reagierten völlig unbeeindruckt. Kurz nach Wiederanpfiff war es McDonald, der aus aussichtsreicher Position die Scheibe nicht im Tor unterbringen konnte. Die Scheibe kam jedoch über Umwege zum an der blauen Linie lauernden Bär, dieser zog einfach mal ab, McDonald fälschte unhaltbar ab und der Puck zappelte im Netz. Das Ausgleichstor – der Weckruf für unsere Jungs. In der achten Spielminute fing Gelke einen Befreiungsversuch der Deggendorfer im Angriffsdrittel per Hand ab, legte quer auf Kabitzky und dieser schoss unsere Farben in Führung. Wenig später die Chance für Selb in numerischer Überzahl, die Führung auszubauen. Pisarik und Kabitzky konnten aber den gut aufgelegten Schroth im Deggendorfer Tor nicht überwinden. Gegen Ende des ersten Drittels bäumten sich die Gäste noch einmal auf und erspielten sich gleich mehrere gute Möglichkeiten. Unsere Jungs nun mit leichten Abstimmungsproblemen. Der Ausgleich lag in der Luft, mit leidenschaftlichem Kampf brachten wir die Führung mit in die Pause.
Ein perfektes zweites Wölfe-Drittel Gleich zu Beginn die Chance für die Gäste, in Überzahl auszugleichen. Der DSC machte jedoch zu wenig aus seinen Möglichkeiten. In der Folge waren es unsere Jungs, die das Spiel an sich rissen. Gare tauchte plötzlich nach feinem Zuspiel von Kolb mutterseelenallein vor Schroth auf, fand in diesem jedoch seinen Meister. Kurz darauf eine Vielzahl guter Wölfe-Möglichkeiten. Nach 26 Minuten war es dann endlich so weit. Zu dritt konterten wir die Gäste gnadenlos aus, Pisarik setzte den mitgelaufenen Bär schön in Szene und dieser drosch den Puck zum hochverdienten 3:1 in die Maschen. Deggendorf antwortete mit wütenden Angriffen. Schuss um Schuss flog Deske nun um die Ohren. Der Wölfe Schlussmann hatte alle Hände voll zu tun. Acht Minuten vor Drittelende ein übles Foul von Janzen an Schiener, der Wölfestürmer konnte nach kurzer Behandlungspause zum Glück wieder später ins Spiel eingreifen. Die folgende Strafzeit konnten unsere Jungs jedoch nicht in Zählbares ummünzen. Unsere Wölfe fortan nur noch mit zwei Reihen agierend, mussten wegen Spielens mit sechs Feldspielern bange Minuten in Unterzahl verbringen. Doch es waren nicht die Gäste, die sich die Großchancen erspielten. Vielmehr ließen sich die Deggendorfer gleich mehrfach auskontern. McDonald war auf und durch, spielte auf Gare. Millimeter fehlten bei diesem Pfostenknaller. Sekunden später, Selb immer noch in Unterzahl, erneut ein Konter. Und diesmal machten wir es besser.  Gelke tankte sich durch, spielte auf dem im Slot lauernden Schmidt und ließ dem sträflich allein gelassenen Schroth diesmal keine Chance. Das Vorwerk bebte. Unsere Wölfe hatten Blut geleckt und erspielten sich Chance um Chance, aber wieder und wieder blieb der Deggendorfer Schlussmann der Herr in der Schlacht.
Aufatmen im Schlussabschnitt: Schiener kam zurück in die Partie, unsere Mannschaft fortan wieder mit drei Reihen agierend. Doch der DSC gab nicht auf. 44 Minuten waren gespielt, da lauerte Gawlik vorm Selber Kasten, kam an die Scheibe und ließ Deske aus spitzem Winkel keine Chance. Bange Minuten brachen an, Selb musste gleich zwei Strafzeiten kurz hintereinander überstehen. Deske stand nun gehörig unter Druck, hielt dem Deggendorfer Dauerfeuer jedoch stand. Gawlik donnerte in der 52. Spielminute den Puck sogar an die Latte. Und dann ging alles ganz schnell. Der Angriff der Wölfe kam postwendend und 20 Sekunden nach eben jenem Lattenknaller, erlöste Gelke seine Farben mit dem 5:2. Doch die Gäste steckten nicht auf, setzten alles auf eine Karte und nahmen sogar bei noch fünf zu spielenden Minuten den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Und der Mut sollte belohnt werden, kamen sie doch in Person von Greilinger zum erneuten Anschlusstreffer. Am Ende half dieser nicht mehr. Deggendorf leistete sich einen Fehler im Spielaufbau, Gare eroberte die Scheibe, legte klasse auf Pisarik. Der ließ sich nicht zweimal bitten und besorgte den 6:3-Endstand. Der Favorit am Boden, die Wölfe-Fans oben auf und die NETZSCH-Arena bebte.
  
    
ERC Sonthofen
Gelungene  Revanche der Bulls  gegen Peiting - Nach zweimaligem Rückstand gewinnen die Bulls in der letzten Spielminute mit 5:4 gegen Peiting
(OLS)  Die Gastgeber begannen druckvoll und erarbeiteten sich rasch die ersten Chancen. In der vierten Spielminute traf Florian Stauder auf Vorlage von Nardo Nagtzaam. Kurze Zeit später musste Alexander Winkler in die Kühlbox und die Bulls nutzten das eiskalt aus. In einer Verteidiger-Koproduktion legte Jörg Noack für Vladimir Kames auf, der zum 1:1 vollstreckte. Der ERC blieb nun dran und nur knapp eineinhalb Minuten später trug sich mit Manuel Malzer der nächste Verteidiger in die Torschützenliste ein. Vorlagengeber waren Edgars Homjakovs und Santeri Ovaska. Letztgenannter sollte an diesem Abend noch von sich reden machen. Das Spiel verflachte anschließend etwas, bis Santeri Ovaska in der siebzehnten Spielminute das 3:1 erzielte. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die erste Pause.
Das Mitteldrittel stand unter dem Motto der vergebenen Chancen und blieb daher torlos. Die Bulls erwischten mit der Führung im Rücken den besseren Start und kamen durch Edgars Homjakovs, Adam Skala und Jayden Schubert zu guten Möglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben. Auf Peitinger Seite blieben Florian Stauder und gleich zwei Mal Thomas Heger erfolglos. Unbeteiligt waren an den liegengelassenen Chancen natürlich auch die beiden Torhüter nicht, die mehrmals gekonnt parierten. Konnten die Bulls nicht wie im ersten Drittel ihre Chancen nutzen, so wurde jedoch zumindest der zwei Tore Vorsprung in den Schlussabschnitt gerettet.
Das letzte Drittel schien ein Krimiautor verfasst zu haben, denn es ging heiß her. Peiting wollte den Bock gleich zu Beginn umstoßen und kam mit viel Druck aus der Kabine. Daniel Maly wusste sich in der 43. Minute nur durch ein Foul zu helfen und die Pfaffenwinkler wussten die Überzahl zu nutzen. Nardo Nagtzaam legte auf Martin Mazanec ab, der den Anschluss zum 2:3 herstellte. Die Bulls liefen von nun an meist hinterher und Peiting erhöhte den Druck. In der 48. Spielminute kam es wie es kommen musste. Ty Morris spielte Daniel Reichert frei, der den unter den Gastgebern viel umjubelten Ausgleich herstellte. Die Gäste wollten sich jedoch nicht kampflos ergeben und konnten von nun an die Partie wieder ausgeglichener gestalten. In der 52. Minute ließ sich Nardo Nagtzaam zu einer Undiszipliniertheit hinreißen, die ihm zusätzlich zur ausgesprochenen Strafe für ein Foul weitere zwei Minuten Pause bescherten. Die Bulls wollten diese vierminütige Überzahl natürlich nutzen um erneut in Führung zu gehen, doch es sollte anders kommen. Ty Morris schickte Dominic Krabatt ins Break und der vollendete eiskalt zur 4:3 Führung. Die Sonthofer ließen sich jedoch auch durch diesen Nackenschlag nicht aus der Ruhe bringen und so war es in der 57. Minute erneut Santeri Ovaska, der Andreas Magg im Tor der Gastgeber zum Ausgleich überwinden konnte. Nun wollte sich das Team um Kapitän Marc Sill endlich einmal belohnen und gab weiter Gas. Der Einsatz machte sich bezahlt, denn 41 Sekunden vor Schluss war es der unumstrittene „Man of the Match", Santeri Ovaska, der neben seiner Torvorlage sein drittes Tor an diesem Abend erzielte. Das Tor zum 4:5 markierte den Schlusspunkt und die Bulls nahmen die vollen drei Punkte aus einem turbulenten letzten Drittel mit nachhause.
An diese Leistung gilt es nun anzuknüpfen um in den verbleibenden drei Partien so viele Punkte wie möglich zu holen, damit die Chance auf die Meisterrunde gewahrt bleibt. Dazu brauchen die Bulls im nächsten Heimspiel am 03.01. gegen die Lindau Islanders jeden Fan im Stadion, der sie zum Sieg treibt.
  
    
Blue Devils Weiden
OP notwendig - Poldruhak fällt auf unbestimmte Zeit aus
(OLS)  Beim Auswärtsspiel der Blue Devils Weiden in Selb hat sich Adam Poldruhak in der Schlussminute bei einem unglücklichen Zusammenprall an der Bande eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Bei weiteren Untersuchungen, die gestern durchgeführt wurden, stellte sich nun heraus, dass für den Verteidiger eine Operation unumgänglich ist. Diese OP wird bereits am kommenden Donnerstag stattfinden. Somit wird Poldruhak für längere Zeit ausfallen.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen das letzte Spiel des Jahres
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das letzte Heimspiel des Jahres mit 7:2 (2:1/3:0/2:1) gegen den Krefelder EV 81 gewonnen. Vor 1.741 Zuschauern legten beide Mannschaften einen guten Start hin, wobei die Hamburger ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und schon früh die Führung an sich rissen. Jordan Draper traf in der 4. Minute in Überzahl per Direktschuss zum 1:0. Es hätten noch weitere Treffer für die Crocodiles folgen müssen, doch Pfosten, Latte und Krefelds Sebastian Staudt verhinderten einen Ausbau der Führung. Stattdessen klingelte es etwas überraschend auf der anderen Seite. Jeremiah Luedtke versenkte die Scheibe zielgenau im Winkel (7.). Die Gegenwehr des Schlusslichts hielt bis zur 19. Minute stand, dann sorgte Thomas Zuravlev für die erneute Führung der Gastgeber.
Im zweiten Spielabschnitt gingen die Hausherren nicht mehr so fahrlässig mit ihren Chancen um: Tobias Bruns (24.) und Dominik Lascheit (29./32.) erhöhten auf 5:1. Dass die Krefelder ohne Torerfolg blieben, hatte die Mannschaft um Kapitän Norman Martens auch Torwart Kai Kristian zu verdanken, der immer wieder gefährliche Konter der Gäste entschärfen konnte.
Im letzten Drittel schalteten die Crocodiles nach dem frühen 6:1 durch André Gerartz einen Gang zurück. Das teils fahrlässige Abwehrverhalten der Gäste erlaubte den Hanseaten dennoch immer wieder hochkarätige Chancen. Es haperte allerdings erneut an der Chancenverwertung. Als sich Jordan Draper auf die Strafbank verabschiedete, konnten die Krefelder noch einmal durch Luc Mansfeld Ergebniskosmetik betreiben und auf 6:2 verkürzen (56.). Ebenfalls in Überzahl setzte Gerartz mit dem 7:2 den Schlusspunkt (59.) und besiegelte den hochverdienten Sieg der Crocodiles, die somit als Tabellendritter in das neue Jahr starten.
„Wir haben gut angefangen. Wir wussten natürlich, dass Krefeld drei Spiele in sechs Tagen hatte. Da mussten wir viel laufen am Anfang. Wir haben es unnötig spannend gemacht, haben am Anfang viele Chancen nicht genutzt, die war dann im zweiten Drittel aber gemacht haben. Dann haben wir es souverän runtergespielt“, so Dominik Lascheit.
  
    
Herner EV
Herne muss sich den Hannover Indians mit 3:5 geschlagen geben
(OLN)  Die Hannover Indians konnten am Ende als zweites Team in dieser Saison die Punkte am Gysenberg entführen. Dabei profitierten die Gäste davon, dass Herne viel zu spät in das Spiel fand.
Lange Zeit waren die Herner immer wieder nur zweiter Sieger. Ob in Zweikämpfen oder Lauduellen, man war oft den berühmten Schritt zu spät. Pässe kamen nicht an, Trainer Danny Albrecht: „Wir haben die ersten vierzig Minuten kein Bein auf das Eis bekommen. Alles Sachen die uns sonst stark machen, haben wir heute nicht umgesetzt.“ Mit dem 0:1 durch Beally nach dem ersten Drittel war man noch gut bedient, erneut Beally und Bosas kurz vor der Drittelsirene erhöhten im zweiten Drittel auf 0:3.
Mit drei Toren Rückstand ging es somit in das letzte Drittel. Herne kam jetzt etwas besser in das Spiel und kämpfte gegen die drohende Niederlage an. Die Bemühungen fanden mit dem 1:3 in der 43.Minute durch Asselin einen ersten Abschluss. Doch nur wenige Sekunden später stand plötzlich Bosas ganz alleine vor Schaffrath und es hieß 1:4.
Das Herner Team gab sich nicht auf. In der 49.Minute überraschte Marcus Marsall Hannovers Torwart Hufsky und es hieß nur noch 2:4. Wiederum wussten die Gäste mit einem weiteren Treffer zu kontern. Pohanka schoss im Alleingang in der 51.Minute zum 2:5 ein. Wenn es auch spielerisch nicht so nicht laufen wollte, der Einsatz im Herner Team stimmte. Dennis Fominych sorgte mit seinem Treffer für den 3:5 Anschluss in der 55.Minute. Man erhöhte noch einmal den Druck und Trainer Danny Albrecht nahm früh Lukas Schaffrath zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, aber es half am Ende nicht mehr. Die Indians nahmen die Punkte mit nach Hannover.
Auch wenn es am Ende zur Jahreswende damit nicht zum ersten Platz reichte (Tilburg gewann zeitgliche 6:0 gegen Erfurt); Danny Albrecht: „Die Mannschaft kann stolz darauf sein, was sie bisher geleistet hat. Auch wenn wir heute nicht gut gespielt haben, das Jahr 2019 war für die Mannschaft und den Herner EV sehr erfolgreich. Wir starten in das neue Jahr mit guten Vorsätzen und breiter Brust.“
  
    
Rostocker EC
Piranhas im Gang nach vorne zu fahrig - Die Rostocker verloren am Montagabend ihr letztes Spiel im Jahr 2019 gegen die Füchse Duisburg mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)
(OLN)  Damit hat der Neunte REC jetzt schon acht Punkte Rückstand auf den Achten Duisburg. Die erhoffte vierstellige Zuschauerzahl wurde mit 986 knapp verfehlt. Weiter geht es am Freitag ab 20 Uhr ebenfalls in der Eishalle Schillingallee gegen die Crocodiles Hamburg.
Bei den Gastgebern konnten sowohl Jonas Gerstung nach verbüßter Spieldauer-Disziplinarstrafe als auch Thomas Voronov nach Schulterverletzung wieder mitwirken.
In der 17. Minute eines ausgeglichenen ersten Abschnitts nutzten die Gäste ihre erste Überzahl – Josh Rabbani saß auf der Strafbank – zum 1:0 aus. Es traf ausgerechnet der ehemalige Rostocker (Saison 2017/18) Ricco Ratajczyk.
Im zweiten Durchgang das gleiche „Lied“, wobei jetzt die Duisburger am Drücker waren und konzentriert ihr Spiel durchzogen: Tomas Kurka und kurz darauf nochmals Rabbani müssen für zwei Minuten raus, 5:3-Powerplay der Füchse, prompt gelingt ihnen durch Schmidt das 2:0 (26.). Danach kamen die Piranhas zwar besser in die Partie, insgesamt wirkten sie im Gang nach vorne aber zu fahrig.
Als sie dann auch noch nach nur 69 Sekunden des letzten Drittels das 0:3 kassierten, war die Sache entschieden. Das 1:3 durch Tim Junge nach 57:26 Minuten kam zu spät, zumal kurz darauf das 1:4 folgte.
REC-Mannschaftsleiter Jan Pischke: „Insgesamt keine gute Vorstellung von uns. Im Spiel nach vorne waren wir nicht zwingend genug und konnten uns im letzten Drittel auch nicht wirklich steigern. Schade, dass es heute nicht mit Zählbarem geklappt hat.“ 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
   
TSV Erding
Gladiators stoßen Tor zur Meisterrunde auf
(BYL)  Wer hätte das gedacht? Mit einem Sechs-Punkte-Wochenende haben sich die 
Erding Gladiators auf Rang sechs nach vorne geschoben und es vor dem 
letzten Spieltag in der Hand, diesen Platz zu verteidigen und damit in 
die Meisterrunde einzuziehen. Lief das 5:2 am Freitag gegen Pfaffenhofen 
eher unter der Rubrik Pflichtsieg, so kann man den 4:2-Erfolg beim TEV 
Miesbach durchaus als Sensation bezeichnen. Es war die erste 
Heimniederlage nach 60 Minuten für den Spitzenreiter.
„Wir waren am Anfang nicht bereit“, analysierte Pfaffenhofens Trainer 
Chris Heid. „Es hat ein Drittel gedauert, bis wir unsere Beine gefunden 
haben.“ Da lagen die Eishogs 1:3 zurück, waren im zweiten Abschnitt klar 
überlegen, schafften aber nur das 2:3. „Im dritten Drittel habven wir 
dann einen Penalty kassiert und ein Tor aus spitzem Winkel, dann war 
unser Akku leer“„ meinte Heid.
„Ein Spiel, das du gewinnen musst, ist immer schwierig“, meinte sein 
Gegenüber Thomas Vogl. Im ersten Drittel habe sein Team „klar dominiert, 
dann aber komplett den Faden verloren, und nach dem 2:3 sind die Knie 
weich geworden“. Er habe zunächst immer seine dritte Reihe gegen die 
erste der Pfaffenhofener spielen lassen, erklärte Vogl. Was aber nicht 
den gewünschten Erfolg gebracht habe, weil so seine erste Reihe nicht 
richtig in Schwung gekommen sei. „Erst als ich dann im normalen Rhythmus 
gewechselt habe, sind wir wieder in unseren Rhythmus gekommen.“ Ein 
dickes Lob hatte er für Comebacker Alex Gantschnig. „Mit dem Ganscha 
haben wir einen Wahnsinns-Unterzahlspieler dazu bekommen, der eine 
unglaubliche Stabilität reinbringt.“ Tragisch sei dagegen die schwere 
Verletzung von Kapitän Sebastian Schwarz, der in die Bande gecheckt 
wurde. „Vermutlich sind ein paar Bänder in der Schulter gerissen, es 
könnte das Saison-Aus für ihn bedeuten“, sagte Vogl.
Nach dem Überraschungssieg in Miesbach strahlte der Coach übers ganze 
Gesicht. „Die Mannschaft hat sich perfekt an die taktischen Vorgaben 
gehalten“, resümierte Vogl. „Miesbach hat zwar dominiert, was klar war, 
aber wir haben keine großen Chancen zugelassen und unsere stark 
genutzt.“ Marc Waldhausen hatte mit dem 3:1 das 100. Saisontor erzielt, 
aber Mann des Spiels war Jamie Hill, der an allen vier Treffern 
beteiligt war. Vogls Fazit: „Wir haben aufopferungsvoll gekämpft und 
waren der verdiente Gewinner.“
Wenn die Gladiators jetzt das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen 
Waldkraiburg gewinnen, haben sie sich für die Meisterrunde qualifiziert.
  
    
EC Pfaffenhofen
Zwei Treffer in der Schlussminute entscheiden enges Match für Königsbrunn / Verletzungspech bleibt Eishogs treu –  Drohendes Saisonaus für Timo Jüngst
(BYL)  Enger als es das am Ende deutliche 2:5 (0:1; 1:2; 1:2) vermuten lässt, war die Bayernligapartie zwischen dem EC Pfaffenhofen und dem EHC Königsbrunn am Sonntagabend vor rund 300 Zuschauern. Erst mit zwei Treffern in der Schlussminute sorgten die Gäste für die Entscheidung und wahrten damit ihre Chance auf  Platz sechs.
Viel mehr als die Niederlage schmerzt die ohnehin schon die gesamte Saison so vom Verletzungspech gebeutelten Pfaffenhofener der Ausfall von Timo Jüngst, dem nach einem Sturz in die Bande das Saisonaus droht. Die Gastgeber sahen sich von Beginn an enormen Druck der Gäste ausgesetzt, die loslegten wie die Feuerwehr und denen deutlich anzumerken war, dass sie unbedingt die drei Punkte brauchten, um im Rennen um Platz sechs zu bleiben. Chris Heid hatte seiner Mannschaft zunächst ein Defensivkonzept verordnet, um dem erwarteten Königsbrunner Angriffsschwung etwas die Wirkung zu nehmen. Das klappte aber nur bedingt, weil zum einen Max Arnawa bereits in der sechsten Minute mit einem Schuss von der blauen Linie eine Lücke fand und zum anderen die Topreihe der Gäste mit Torjäger Jakub Sramek, Hayden Trupp und Anton Zimmer eben nie ganz auszuschalten ist. So konnten die Eishogs froh sein, zur ersten Pause nur mit 0:1 hinten zu liegen. Dafür schlug es aber gleich nach dem Wechsel zum zweiten Mal hinter Torhüter Patrick Weiner ein. Sechs Sekunden vor Ablauf einer Strafe von Jakub Felsöci erhöhte Ex-Profi Daniel Rau auf 0:2. Doch anders noch als im ersten Drittel, als die Pfaffenhofener erst gegen Ende einige Male gefährlich vor Nationaltorhüterin Jennifer Harß auftauchten,, wurde es nun mehr und mehr ein Spiel auf Augenhöhe. Nur zwei Minuten nach dem 0:2 setzte Nick Endreß zu einem Slalomlauf im Königsbrunner Drittel an und verkürzte dann per Bauerntrick auf 1:2. Danach brannte es mehrere Male lichterloh vor Jenny Harß, als die Eishogs in Überzahl das Gästetor belagerten. Allerdings war Chris Heid Mitte des Drittels gezwungen, seine Reihen komplett umzustellen. Erst musste Timo Jüngst verletzt vom Eis, dann holte sich Tim Lohrer seine dritte 10-Minuten-Strafe ab und ist somit im letzten Vorrundenspiel in Schweinfurt gesperrt und schließlich musste auch noch Simon Hintermeier längere Zeit auf der Bank behandelt werden. Mit nur noch 10 Feldspielern kassierten die Hausherren in der 34. Minute das 1:3, als Patrick Weiner bei einer Abwehraktion weit aus dem Tor musste und Alexander Strehler den Abpraller in die leeren Maschen setzen konnte. Doch noch gaben sich die Eishogs nicht geschlagen. Im Schlussabschnitt schenkten sich beide Teams weiterhin nichts und es gab Chancen auf beiden Seiten. Doch beide Torhüter hielten zunächst ihren Kasten sauber. Bis fünf Minuten vor dem Ende John Lawrence nach Zuspiel von Nick Endreß die Hausherren wieder heranbrachte. Jetzt setzten die Eishogs ihre Gäste nochmals mächtig unter Druck. Neunzig Sekunden vor dem Ende machte Patrick Weiner Platz für einen weiteren Feldspieler, doch der Schuss ging nach hinten los. Einen Scheibenverlust nutzte Jakub Sramek, um den Puck im leeren Tor unterzubringen. Mit einem gewaltigen Schlagschuss erhöhte Max Arnawa in der Schlusssekunde sogar noch auf 2:5, so dass der am Ende verdiente Erfolg der Gäste gegen tapfer kämpfende Eishogs dann doch um ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel.
  
    
EV Pfronten
Falcons bezwingen Wölfe
(BLL)  Im letzten Heimspiel des Jahres gelang den Falcons gegen den EV Bad Wörishofen ein 6:3 (2:0/0:3/4:0) Sieg. Das Spiel spiegelte auch den bisherigen Saisonverlauf der Pfrontener wieder, denn auch in der Begegnung gegen die Wölfe gab es gute und schlechte Phasen. Nach der 2:0 Führung der Falcons nach einem starken 1. Drittel, folgte ein Mittelabschnitt, in dem sich die Hausherren drei Gegentreffer einfingen und plötzlich in Rückstand gerieten. Im Schlussdrittel zeigten die Hausherren wieder, was sie zu Leisten im Stande sind und gewannen dies, so dass am Ende ein 6:3 Erfolg feststand.
Die Pfrontener Tore erzielten Johannes Albl (Stammler,Gottwalz), Andreas Tröber (Stammler,Weixler) , Joel Titsch (Böck), Johannes Friedl (Gröger) , Timo Stammler und Sebastian Schütze.
  
    
Regionalliga West
    
EHC Neuwied Bären
1338 Zuschauer, 5041 Euro, 11 Tore und ein Punkt
(RLW)  Der Tag danach: Das Erlebte ist noch präsent, die Regionalliga-Saisonrekordkulisse von 1338 Zuschauern zur Benefizveranstaltung zugunsten der „Vor-Tour der Hoffnung“, die krebskranke Kinder und deren Familien unterstützt, hat Eindruck hinterlassen und bleibt genauso Gesprächsthema wie das Spiel an sich in der Eishockey-Regionalliga West zwischen dem EHC „Die Bären“ 2016 und dem Herforder EV. Einen Punkt behielten die Bären, weil sie nach Verlängerung mit 5:6 gegen den amtierenden Meister verloren. Zwei waren genauso drin wie drei, aber die Neuwieder hätten auch gänzlich leer ausgehen können. „Die Spieler saßen nach dem Spiel enttäuscht in der Kabine. Wir hatten uns fest vorgenommen, den Bann gegen Herford zu brechen und sie erstmals in dieser Saison zu bezwingen – erst recht vor dieser wahnsinnigen Kulisse“, sagte EHC-Manager Carsten Billigmann. Aber der Fluch der Verlängerung, die seit dieser Saison mit drei gegen drei Feldspielern absolviert wird, hält für die Bären an. Wie schon in Herford – mit dem gleichen Ergebnis – und unlängst daheim gegen die EG Diez-Limburg jubelte der Gegner über das Game-Winning-Goal. Nach 63:08 Minuten endete die Bären-Hoffnung auf einen Sieg im letzten Spiel des Jahres 2019. Gleb Berezovskij, einer der herausragenden deutschen Spieler der Liga, traf. Sechstes Tor für die Drachen, sechster Scorerpunkt für den ehemaligen Kölner DNL-Spieler und einstigen Mitspieler von Felix Köllejan beim Haie-Nachwuchs.
Zwischen den Pfosten der Gastgeber stand wie schon am Freitag in Diez Lukas Schaffrath, der den nach wie vor verletzten Justin Schrörs vertrat. Die Feldspieler waren genauso wie die Gäste zunächst defensiv ausgerichtet. Spektakel gab’s ab dem Mittelabschnitt, in den der EHC durch Sam Aulies 1:0 (20.) mit einer Führung ging. Aulie erhöhte schnell – die gleiche Ausgangssituation wie am Freitag war geschaffen. Der Angreifer mit der Nummer 94 und Herfords Guillaume Naud lieferten sich fortan ein kanadisches Wettschießen. Naud traf zum 2:1 und 2:2 (29., 33.), Aulie zum 3:3 (35.), Naud wiederum zum 4:4 (39.). Das war noch lange nicht alles im zweiten Drittel. Auch Damian Martin für Herford (34.) und EHC-Kapitän Stephan Fröhlich (37.) netzten ein. Aus dem strategischen Abwehrabtasten entwickelte sich ein Offensivfeuerwerk. „Natürlich haben wir ein paar Fehler zu viel gemacht, aber trotzdem war es gute eine Leistung unserer Mannschaft“, so Billigmann. „Nur wir müssen sehen, dass wir mit den Spitzenmannschaften der Liga nicht nur mithalten, sondern sie auch besiegen können. Das wird die Aufgabe für die Meisterrunde.“
Als Berezovskij in Minute 56 das 4:5 markierte, drohten die Deichstädter komplett leer auszugehen. Maximilian Wasser bescherte seinem Team einen Punkt und den weit über 1000 Zuschauern eine Extraportion Dramatik. Aber der letzte Torjubel blieb dann doch den Ostwestfalen vorbehalten.
Der sportliche Sieg an den HEV, aber auch der EHC kann auf einen erfolgreichen Abend zurückblicken. „Wir waren natürlich sehr zuversichtlich, dass wir einen großartigen Zuspruch für unsere Benefizveranstaltung erhalten, aber diese Zuschauerzahl begeistert uns natürlich. Unseren prominenten Ehrengästen gehört ein genauso großer Dank wie den Icehouse-Betreibern für die großartige Zusammenarbeit und unseren Helfern im Verein, ohne deren Engagement die ganze Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre", resümiert Neuwieds Vorsitzender Uli Günster. Insgesamt kamen 5041 Euro für die Vor-Tour der Hoffnung zusammen. „Das war tolle Werbung für den Eishockey-Sport und ein lebendiger Beweis dafür, dass man in der Gemeinschaft  Gutes tun kann", freut sich Vor-Tour-Organisator Jürgen Grünwald.
  


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