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September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 14.Januar 2019

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen: 
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Ost



    
Düsseldorfer EG
Moral bewiese, Punkte verloren – 2:5 gegen Meister München
(DEL)  Nur einen Tag nach dem großen Outdoor-Spektakel in Köln musste die DEG wieder ran. Der normale DEL-Alltag stand wieder an und mit ihm ein Heimspiel gegen den EHC Red Bull München. Eine sehr schwere Aufgabe angesichts der hohen Belastung und des starken Gegners. Es wurde ein richtig gutes Eishockeyspiel und auch wenn am Ende eine 2:5-Niederlage (0:0; 1:3; 1:2) hingenommen werden musste, ging wohl kaum einer der 6.523 Zuschauer enttäuscht nach Hause.
  
    
EHC Red Bull München
Zweiter Auswärtssieg des Wochenendes in Düsseldorf
(DEL)  Sechs-Punkte-Wochenende für die Red Bulls. Der EHC Red Bull München hat zwei Tage nach dem Sieg in Krefeld nachgelegt und auch das Spitzenspiel bei der Düsseldorfer EG mit 5:2 (0:0|3:1|2:1) gewonnen. Für den Deutschen Meister trafen Frank Mauer, Yannic Seidenberg, Tobias Eder, Mark Voakes und Michael Wolf per Empty-Net-Tor. Die Red Bulls liegen in der Tabelle weiterhin auf Platz zwei – neun Punkte hinter Mannheim und nun sieben Punkte vor der drittplatzierten DEG.
Beide Teams verteidigten in der Anfangsphase stark und ließen keine Abschlüsse zu. Die erste bessere Chance in der intensiv geführten Partie hatte Münchens Michael Wolf in Überzahl mit einem Schuss ans Außennetz (8.). Danach machte Düsseldorf Druck, dem Führungstreffer am nächsten kamen aber die Gäste: In der 18. Minute lief Frank Mauer alleine aufs Tor zu, Mathias Niederberger war aber mit der Fanghand zur Stelle. 
Im Mittelabschnitt erwischten die Red Bulls den perfekten Start: Frank Mauer traf in Unterzahl, nachdem sich DEG-Schlussmann Niederberger nach einer Münchner Befreiung verschätzt hatte (21.). Yannic Seidenberg legte nach einem punktgenauen Pass von Mark Voakes das 2:0 nach (26.). Eine Minute später verpasste Konrad Abeltshauser in Unterzahl das 3:0 (27.). Auf der Gegenseite hatte Philip Gogulla bei einem 2-auf-1-Konter die Chance auf den Anschlusstreffer (29.). Das 3:0 der Red Bulls ging auf das Konto der Eder-Brüder: Andreas passte zu Tobias, der die Scheibe unhaltbar ablenkte (31.). Düsseldorf verkürzte in der 34. Minute durch Jaedon Descheneau und spielte wenig später 1:47 Minuten in doppelter Überzahl. München ließ aber keinen gefährlichen Abschluss zu.
Im Schlussdrittel waren vier Minuten gespielt, als John Henrion aus spitzem Winkel ins Kreuzeck traf und die DEG zurück ins Spiel brachte. Die Red Bulls ließen sich davon aber nicht verunsichern und suchten weiter den Weg nach vorne. In der 49. Minute baute Mark Voakes mit einem Überzahltor den Vorsprung wieder auf zwei Tore aus. In der 58. Minute markierte Michael Wolf per Empty-Net-Tor den 5:2-Endstand.
  
    
Bayreuth Tigers
Zweites „gutes“ Drittel reicht Freiburg zum Sieg
(DEL2)  Tigers „vergessen“ Tore zu schießen – Nemec hält seine Jungs im Spiel Raketenstart – was die Chancen anbetrifft – für die Tigers in diesem Spiel. Bereits nach ca. 10 Sekunden wuchtet Kunz die Scheibe aus halbrechter Position an den Pfosten. Rajala, Mannes, Mayr und Potac in Folge testen Nemec im Tor der Breisgauer. Der erste Schuss der Gastgeber datiert aus der fünften Minute als Brückmann über die Latte zielt. Und sogar zehn Minuten benötigt Freiburg, bis die erste Scheibe so auf das Gehäuse der Tigers kommt, dass Jaeger eingreifen muss. Weiterhin die spielbestimmende Mannschaft ist Bayreuth. Martens, Busch nach schöner Kombination mit Karlsson und Gams aus spitzem Winkel kreieren weitere Möglichkeiten. Als Stas die erste Strafe der Partie zieht, haben Järveläinen und Karlsson beste Gelegenheiten. Erst als auch die Tigers die Strafbank in Augenschein nehmen, kommen die Wölfe zu einzelnen Gelegenheiten. Die verpassten Gelegenheiten zu mehreren möglichen Toren und der Verlust von Jozef Potac – der einen Schuss auf den Fuß abbekommen hat – rächt sich am Ende, wie so oft.
Vogelwildes Drittel beschert Freiburg die Führung 17 Sekunden doppelte Überzahl für Freiburg zu Beginn des zweiten Abschnitts. Als Mayr als vierter Feldspieler zurückkommt, schlägt es ein hinter Jaeger. Mancari trifft in den Winkel. Eine knappe Minute später nutzt Richter einen Abpraller und bringt diesen zum Ausgleich unter. Die erneute Führung für Freiburg fällt dann aus dem Nichts, als man Stas unbedrängt zum Schuss kommen lässt. Die beinahe einzige gute Phase in diesem Spielabschnitt haben die Bayreuther als Stas auf die Strafbank muss doch Heatley und Heider verpassen knapp. Und erneut gestatten die Tigers – mit zu nachlässigen Abwehrversuchen - den Gastgebern einen weiteren Treffer. Moser zieht alleine und unbedrängt vors Tor, spielt Jaeger aus und trifft. Keine Minute später erhöht Saccomani in Überzahl auf 4:1. Der Anschlusstreffer durch Rajala fällt ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis kurz vor Ende des Abschnitts. Freiburg Verwaltungs-Taktik geht auf Im letzten Durchgang reicht es dem EHC Freiburg das Spiel zu verwalten. Zu nervös, teilweise zu überhastet agieren die Tigers gegen eine inzwischen – und im Gegensatz zum ersten Abschnitt – abgeklärt agierende Freiburger Mannschaft. Einige wenige Chancen hält der gute Torhüter Nemec
zudem sehr gut. Auch Freiburg kommt nur noch zu wenigen Gelegenheiten. Die Beste noch ein Penalty nach 57 Minuten, den Mancari vergibt.
„Wir haben im ersten Drittel gut angefangen und die Scheibe kontrolliert. Alles ist gelaufen wie es sollte. Im zweiten Drittel waren wir etwas nervös, Freiburg hat zwei Tore im Powerplay gemacht. Wir haben heute schlecht Unterzahl gespielt. Ein paar Chancen hatten wir, konnten aber diese nicht verwerten. Letztes Drittel hat Freiburg gut Verteidigt und am Ende verdient gewonnen“, so Coach Petri Kujala am Anschluss an diese Partie.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
1:9-Schlappe in Kaufbeuren - Höchste Saisonniederlage für Westsachsen
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Sonntag die höchste Niederlage der laufenden Saison einstecken müssen. Beim ESV Kaufbeuren unterlagen die Pleißestädter mit 9:1. Pat McNally erzielte den einzigen Treffer für die schwachen Crimmitschauer. Das nächste Spiel steht am kommenden Freitag an. Zu Hause geht es gegen den EC Bad Nauheim. Bis dahin haben Trainer Kim Collins und seine Schützlinge einiges aufzuarbeiten.
Personal: Neben André Schietzold (Unterkörperverletzung) und Patch Alber (in Bremerhaven) fehlten im Gastspiel beim ESV Kaufbeuren auch die beiden Angreifer Dominic Walsh (Norovirus) und Christoph Kabitzky, der sich erst während des WarmUps für das Spiel abmeldete.
Joseph Lewis eröffnete schon nach acht Minuten den Torreigen. Er traf im Powerplay zum 0:1. Nur wenige Minuten war es Branden Gracel, der auf 0:2 erhöhte. Zu Beginn des Mitteldrittels konnte Pat McNally den Anschlusstreffer erzielen. Sein Tor zum 1:2, nur 30 Sekunden nach Wiederbeginn, sollte das einzige der Crimmitschauer am heutigen Tag sein. Laaksonen, der gleich doppelt traf, sowie Daniel Oppolzer und Florian Thomas sorgten im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs schnell für klare Verhältnisse und stellten bis zu 40 Minute auf 1:6.
Ex-Eispirat Ossi Saarinen, Markus Lillich sowie Maximilian Schäffler stellten im dritten Drittel dann auf 1:9 und besiegelten eine am Ende verdiente Niederlage für die Westsachsen.
  
    
Deggendorfer SC
Zweiter Heimsieg in Folge! DSC bezwingt auch Dresden
(DEL2)  Nach dem 2:0-Heimerfolg über die Bayreuth Tigers am vergangenen  
Wochenende gab es für das Team von Trainer Otto Kerezstes auch am  
heutigen Sonntag Grund zur Freude. Gegen die Dresdner Eislöwen setzten  
sich die Deggendorfer vor 1697 Zuschauern verdient mit 5:2 durch.
Von Beginn an präsentierte sich der DSC stabil in der Defensive und  
spielte im eigenen Drittel kompromisslos, sodass sich die Gäste  
anfangs nur wenige nennenswerte Chancen erspielen konnten. Wie es  
geht, zeigten dann die Deggendorfer in der neunten Spielminute. Kyle  
Gibbons zog mit seiner unnachahmlichen Art vors Tor und verlud Marco  
Eisenhut im Dresdner Tor zum 1:0. Kurz vor der ersten Pause konnten  
die Hausherren noch einmal nachlegen. Wieder war es Kyle Gibbons, der  
den Puck einfach mal Richtung Tor brachte und dieser rutschte Dresdens  
Keeper Eisenhut durch die Hosenträger zum 2:0.
Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Zwar versuchten  
die Sachsen ein ums andere Mal Jason Bacashihua zu überwinden, jedoch  
rettete der Deggendorfer Keeper teilweise spektakulär in höchster Not.  
Als der Dresdner Druck etwas nachließ, schlugen die Hausherren eiskalt  
zu. In der 31. Minute brachte Sergej Janzen im Powerplay den Puck  
Richtung Tor und dieser flog an Freund und Feind vorbei in die  
Maschen. Damit allerdings immer noch nicht genug. Drei Minuten vor  
Ablauf des zweiten Drittel vollendete Dani Bindels eine tolle  
Kombination über René Röthke und Maximilian Gläßl gar zum 4:0.
Im Schlussdrittel warfen die Eislöwen nochmal alles nach vorne. Diese  
Bemühungen wurden in der 44. Minute mit Erfolg gekrönt. Jordan Heywood  
verkürzte mit einem Überzahltreffer zum 4:1.
Zwar versuchten die Sachsen in der Folgezeit noch weiter  
heranzukommen. In der 58. Minute war es Timo Walther, der im Powerplay  
einen Schuss von Jordan Knackstedt unhaltbar zum 4:2 abfälschte. Die  
Deggendorfer gerieten allerdings nicht in Panik und nur eine Minute  
später kam die Vorentscheidung. Nico Wolfgramm traf ins verwaiste  
Dresdner Tor zum 5:2 und machte damit endgültig den Deckel auf diese  
Partie.
Durch diesen wichtigen Sieg macht der DSC wieder Boden gut und  
verkürzt den Rückstand auf die Tölzer Löwen auf zwei Punkte. Weiter  
geht es für die Deggendorfer am kommenden Freitag. Gegner ist dann der  
ESV Kaufbeuren. Spielbeginn im Allgäu ist um 19:30 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Niederlage in Deggendorf
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim Deggendorfer SC mit 2:5 (0:2; 0:2; 2:1) verloren. Vor 1697 Zuschauern brachte Kyle Gibbons den Gastgeber durch zwei Treffer im ersten Drittel in Führung (9./18.). Sergeij Janzen im Powerplay (31.) und Dani Bindels (37.) bauten diese im zweiten Abschnitt aus. Jordan Heywood (44.) und Timo Walther (58.) trafen für Dresden in Überzahl, doch Nico Wolfgramm (59.) machte den Erfolg für Deggendorf perfekt.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: “Der Sieg geht verdient an Deggendorf. Unser Auftritt war enttäuschend. Man kann so ein Spiel nicht in den letzten Minuten zurückgewinnen. Unser Team hat heute nicht den Einsatz und das Engagement gezeigt, das nötig gewesen wäre. Die Jungs haben gedacht, nach drei Siegen in Serie sind wir schon Meister. Wir werden es in der Woche entsprechend aufarbeiten.”
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 18. Januar um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen die Kassel Huskies.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK gewinnt vor 2.241 Zuschauern mit 9:1 gegen Crimmitschau
(DEL2)  Am Sonntag fand der ESV Kaufbeuren wieder in die Erfolgsspur zurück und besiegte die Eispiraten Crimmitschau vor 2.241 Zuschauer mit 9:1. Dabei zeigten die Rot-Gelben eine kämpferisch sehr starke Leistung und ließen den Eispiraten keine Chance. Während Branden Gracel nach seiner Verletzung endlich wieder vor den heimischen Fans spielen konnte, musste neben den Langzeitverletzten Julian Eichinger und Sebastian Osterloh diesmal auch Max Schmidle pausieren. Dessen Position nahm Markus Lillich mit einer ansprechenden Leistung ein. Kaufbeuren hatte das Spiel von Beginn an im Griff, auch wenn die klaren Chancen zuerst Mangelware waren. Zwingend wurde dies dann im zweiten Überzahlspiel. Branden Gracel passte von der Blauen Joey Lewis mustergültig neben dem linken Pfosten an. Dieser überwand Sebastian Albrecht schließlich zum 1:0 in der achten Minute. Die Eispiraten hatten dann nach einer Spielverzögerung des ESVK die Chance auf den Ausgleich, doch das Tor gelang den Hausherren. Nach einem guten Forecheck von Alexander Thiel setzte dieser Jere Laaksonen in Szene, doch der heutige Kapitän verpasste noch knapp. Besser machte es dann Branden Gracel. Dieser schloss einen Konter souverän ab, als er nach dem Querpass Sami Blomqvists verzögerte und den Puck am Torhüter vorbeilegte - in dem Moment, als Simon Schütz die Strafbank verließ. Die Rot-Gelben ließen nicht nach und nahmen jeden Zweikampf an, so dass es mit dem 2:0 auch in die Pause ging. Die Westsachsen mussten sich also deutlich steigern und dies sah in den ersten Minuten des Mittelabschnitts auch dementsprechend aus. Nur 30 Sekunden brauchte Patrick McNally, um mit einem verdeckten Handgelenkschuss von der blauen Linie den Anschluss herzustellen. Die Eispiraten waren nun wieder dran und drückten den ESVK in die eigene Zone, doch die Hausherren nutzten den ersten Fehler konsequent. Markus Lillich bekam den Puck am langen Pfosten, legte quer auf Jere Laaksonen und dieser stellte den Abstand von zwei Toren wieder her. Damit war der Sturmlauf der Gäste, die zwar durch Julian Talbot noch eine gute Möglichkeit hatten, deutlich gebremst. In der 31. Minute brannte es lichterloh vor Sebastian Albrecht, doch vergaben Steven Billich und Ossi Saarinen mehrfach sehr gut herausgespielte Chancen, die die Gäste mit einer Strafzeit beantworteten. Das daraus resultierende Überzahl gestaltete Kaufbeuren erfolgreich. Ein Pass von Simon Schütz in den Slot kam zu Daniel Oppolzer, der den Puck als Bogenlampe über Sebastian Albrecht hinweg abfälschte. Das Momentum war nun endgültig wieder in rot-gelber Hand und blieb nicht ungenutzt. Alexander Thiel passte hinter dem Tor heraus auf Jere Laaksonen im Slot, welcher in Minute 35 auf 5:1 erhöhte. Kaufbeuren wirkte nun wie im Rausch und legte gar noch nach. Florian Thomas fälschte den zweiten Schussversuch von Joey Lewis zum 6:1 ab. So ging es also mit diesem Spielstand in die Pause, da der ESV sich auch durch den Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen ließ. Im letzten Abschnitt agierten die Rot-Gelben weiterhin sehr konzentriert und wichen nicht von ihrem Gameplan ab. So bestimmten sie die Partie und boten den Zuschauern beste Unterhaltung. Ein Kabinettstückchen von Sami Blomqvist war jedoch noch die Beute von Sebastian Albrecht. Der Finne scheiterte auch in der 49. Minute, als der Puck auf der Latte entlangglitt. Besser machte dies dann sein Landsmann Ossi Saarinen. Mit einem Schlagschuss markierte er in Überzahl das 7:1. Dieser Spielstand sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein, denn nach einem sehr guten Wechsel der Reihe um Jere Laaksonen war es Youngster Markus Lillich, der den Puck zum 8:1 ins Tor schoss. Wenn Crimmitschau dann doch einmal vor Stefan Vajs auftauchte, war dieser stets auf dem Posten und wehrte unter anderem einen Alleingang von Christoph Körner ab. Auf der Gegenseite rollte Angriff um Angriff auf Sebastian Albrecht zu, der in der 59. Minute nochmals hinter sich langen musste. Max Schäffler traf mit der Rückhand zum 9:1 Endstand, welchen sich Kaufbeuren dank einer über 60 Minuten äußerst konzentrierten Leistung und einem unbändigen Willen auch in der Höhe verdient hatte. Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Gästetrainer Kim Collins von einem enttäuschenden ersten Drittel, in dem sein Team noch im Bus gewesen sei. Das 2:0 sei für sein Team noch schmeichelhaft gewesen. Nach der Pause sah er seine Jungs auf dem richtigen Weg, aber das Geschenk zum 3:1 und das glückliche 4:1 seien dann der Knackpunkt gewesen. Andi Brockmann war sehr zufrieden mit dem Sieg, der gut für die Psyche sei, und freute sich, dass die Mannschaft ein Zeichen setzen konnte. 
  
    
ECDC Memmingen
1:3 Niederlage in Weiden – Keine Punkte in der Oberpfalz
(OLS)  Ohne Punkte trat der ECDC Memmingen die weite Heimfahrt aus der Oberpfalz an. Mit 1:3 unterlagen sie dem EV Weiden, zu harmlos war das Powerplay der Indianer, denen individuelle Fehler am Ende die Punkte kosteten.
Die Indians starteten gleich mehr als schlecht in die Partie. In den ersten fünf Minuten wanderten zwei Spieler der Rot-Weißen auf die Strafbank und brachten die Hausherren gut in die Partie. Das Unterzahlspiel, vor allem auch Joey Vollmer, waren aber zur Stelle. Im Laufe des Drittels erarbeiteten sich die Indians dann immer mehr Chancen und kamen mehrmals gut zum Abschluss. Leider waren sie, vor allem auch bei eigenen Powerplay-Situationen, viel zu harmlos vor dem Tor des EVW. Dies rächte sich noch im ersten Abschnitt als die Gastgeber in Überzahl den Puck durch Heinisch über die Linie drücken konnten.
Im zweiten Drittel ein Start nach Maß für den ECDC, der heute, abgesehen von Marvin Schmid, ohne Förderlizenzspieler antreten musste: Bereits nach 70 Sekunden war das Spiel durch Milan Pfalzer ausgeglichen. Die Indians mit zahlreichen Chancen nachzulegen, doch ab Mitte des Abschnitts setzten die Bluedevils zum KO an. In die Memminger Überlegenheit hinein kamen sie durch den starken Rubes zu zwei Treffern, die sie auf die Siegerstraße führten. Beiden Toren gingen eklatante Fehler in der Memminger Hintermannschaft voraus.
In den letzten 20 Minuten versuchten die Indianer nochmals den Spielstand zu drehen. Doch die Schüsse der Memminger waren allesamt zu ungefährlich an diesem Abend, Filimonow im Tor des EVW ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. Auch eine Auszeit sowie die anschließende Herausnahme des wieder einmal sehr starken Joey Vollmer führten nicht zum Erfolg, so mussten die Indianer ohne Punkte wieder in den Bus steigen.
Am kommenden Wochenende geht es am Freitag zum VER Selb, zwei Tage später kommt der EV Weiden zum Rückspiel an den Hühnerberg. Für die Indians zwei äußerst wichtige Partien, sind doch beide Team direkte Konkurrenten und den Memmingern in der Tabelle auf den Fersen.
  
    
VER Selb
Guter Einstand für Graaskamp
(OLS)  Gegen die EV Lindau Islanders hatten es unsere Selber Wölfe wieder mit einem taktisch hervorragend eingestellten Gegner zu tun, dessen oberste Priorität es war, Gegentore zu verhindern. Und dies gelang dem Team um Spielertrainer Chris Stanley über weite Strecken der Partie hervorragend. Bis kurz vor Ende der regulären Spielzeit sah es sogar nach einem Auswärtssieg für die Gäste vom Bodensee aus. Doch unsere Wölfe zeigten die Zähne und belohnten sich am Ende für die ihre Mühen vollkommen verdient mit zwei Punkten durch einen Sieg nach Penaltyschießen. Neuzugang Graaskamp machte eine mehr als ordentliche Partie und scheint tatsächlich die erhoffte Verstärkung für das Rudel zu sein.
Besonders im Rampenlicht stand in diesem Spiel natürlich der US-Boy Graaskamp, der zum ersten Mal im Wölfe-Trikot auflief und sich gemeinsam mit seinen Mitspielern auch gleich zwei Möglichkeiten zur Führung für seine Farben erarbeitete. Doch die Defensive von Lindau stand eng und ließ nicht viel durch zum hervorragend aufgelegten Torhüter Zabolotny. Unsere Wölfe machten weiter das Spiel, mussten aber immer wieder höllisch aufpassen, um den Gästen keine Konterchancen zu ermöglichen. Auch dies klappte bis zur 10.Minute gut. Doch dann fiel wie aus dem Nichts der Führungstreffer durch Ovaska. Unsere Wölfe ließen sich davon nicht beeindrucken, machten weiter das Spiel, taten sich aber schwer gegen das Abwehrbollwerk der Islanders.
Unsere Wölfe drückten im zweiten Spielabschnitt weiter kräftig auf den Ausgleich. Vor allem Gare, McDonald, Gollenbeck und immer wieder Ondruschka von der blauen Linie mit Drang zum Tor, doch jedes Mal brachten die Gegner einen Stock oder einen Körperteil in die Schussbahn. Es war zum Verzweifeln, bis – in Überzahl – McDonald goldrichtig stand: Ondruschka hatte abgefeuert, Zabolotny konnte ausnahmsweise nur zur Seite abwehren, unser Topscorer ließ sich nicht zweimal bitten und schob zum überfälligen Ausgleich ein.
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts gingen die Gäste zum Entsetzen unserer Anhänger wieder in Führung. Wir brachten vor dem eigenen Tor die Scheibe nicht weg und Farny bedankte sich mit Treffer Nummer zwei für die Islanders. Unsere Wölfe verfielen aber nicht in Panik, verließen sich auf ihr Können und spielten geduldig weiter. Sie kamen aber mit ihren Schüssen weiter zu selten durch. Und wenn, dann wurde knapp vorbeigezielt – wie Schiener in der 51. Minute – oder Zabolotny vereitelte die Chancen mit dem Glück des Tüchtigen. Wie viele Schüsse bekam der Mann heute Abend allein auf seine Maske? Aber die Geduld unserer Jungs zahlte sich aus: 27,6 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit bediente McDonald Gollenbeck, der vollkommen humorlos mit einem satten Schuss dem Torhüter der Gäste keine Chance ließ und zum vielumjubelten Ausgleich einnetzte. In der unterhaltsamen Verlängerung wollte kein Treffer mehr fallen, sodass die Partie im Penaltyschießen entschieden werden musste. Und hier war der einzige erfolgreiche Versuch McDonald vorbehalten, der somit den völlig verdienten Zusatzpunkt in Selb halten konnte.
  
    
ERC Sonthofen
Wieder nichts zu holen – Die Bulls verlieren bei den Höchstadt Alligators mit 3:7
(OLS)  Das erste Drittel bestimmten von Beginn an die Alligators. So schlug es hinter Patrick Glatzel bereits nach sechs Minuten das erste Mal ein. Petrak brachte Höchstadt mit 0:1 in Führung und die Alligators blieben weiter am Drücker. Im weiteren Verlauf des Drittels legten die Echsen zwei weitere Tore durch Mikesz (14. Min.) und Neugebauer (19. Min.) zum 0:3 nach. Vor allem das 0:3 ist mehr als ärgerlich. Denn der ERC bekam dieses Tor, wieder mal, in eigener Überzahl.
Erst im zweiten Drittel wachten die Bulls auf und konnten innerhalb von nur 32 Sekunden auf 2:3 verkürzen. Petr Sinagl und Martin Frolik waren die Torschützen für Sonthofen. Doch postwendend die Antwort Höchstadts: Keine zwei Minuten später (26. Min.) das 2:4 erneut durch Petrak. Kurz vor Ende des Drittels zogen die Alligators dann davon. In der 37. und 39. Minute bauten Kreuzer und Seibel die Führung auf 2:6 aus. Dabei fiel auch das 2:6 erneut in eigener Überzahl für die Bulls. Lukas Slavetinsky konnte 32 Sekunden vor der Pausensirene nochmals auf 3:6 verkürzen.
Im letzten Drittel gingen die Höchstädter etwas vom Gas und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf beiden Seiten mit vereinzelten Torgelegenheiten. Petrak mit seinem dritten Treffer an diesem Abend markierte in der 60. Minute dann den 3:7-Endstand.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
NIEDERLAGE GEGEN KISSINGEN
(OLS)  Der EHC Waldkraiburg hat auch das zweite Spiel der Verzahnungsrunde verloren. Die Löwen unterlagen am Sonntag im Heimspiel in der Raiffeisen Arena gegen die Wölfe vom EC Bad Kissingen mit 2:3. Die einzigen Treffer für die Industriestädter erzielten Nico Vogl und Povials Verenis, der damit sein erstes Tor im Trikot der Löwen feiern konnte.
Nach dem 2:9 beim EHC Klostersee am Freitag war bei den Löwen für Sonntag eigentlich Wiedergutmachung angesagt und zumindest zu Beginn der Begegnung gegen den Tabellenvierten der Bayernliga-Vorrunde sah es auch noch gut aus. Denn Nico Vogl traf früh zur Führung für die Hausherren (03:38). In der Folge ließen sich die Löwen aber vermehrt den Schneid abkaufen von den Gästen aus Unterfranken und der Deutsch-Tscheche Jakub Revaj, der im Sommer aus Höchstadt zu den Wölfen gekommen war, traf noch vor der ersten Pause zum verdienten Ausgleich (16:19).
Das zweite Drittel ging dann komplett an die Gäste und die Löwen müssen sich vorwerfen lassen hier die Partie aus der Hand gegeben zu haben. Früh vergab der Deutsch-Russe Anton Seewald aus aussichtsreicher Position die Führung für die Gäste (26. Minute), neun Minuten später rettete EHC-Keeper Korbinian Sertl der Pfosten gegen den Deutsch-Kanadier Kevin Marquardt. Nur Sekunden später aber die verdiente Führung für die Gäste durch den Deutschen mit weißrussischen Wurzeln, Anton Zimmer. Die Hausherren bekamen die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel und Zimmer schlug zu (35:35). Nur 85 Sekunden später dann die Vorentscheidung: Marquardt traf zum 3:1 (37:00). Die Trainer der Löwen, Alex und Sergej Piskunov nahmen ihre Auszeit und versuchten, das Team wieder auf Kurs zu bringen, doch die beste Chance im Rest des zweiten Drittels hatten die Gäste mit Christian Masel, der aber nur den Pfosten traf.
Im Schlussabschnitt hatte Nico Vogl dann früh die Chance mit seinem zweiten Tor zu verkürzen, doch fehlte im Abschluss die Genauigkeit. Anschließend häuften sich wieder die Fehler, wegen sechs Mann auf dem Eis setzte es für die Löwen eine Strafzeit, das eigene Powerplay verdiente sich das Prädikat harmlos, wobei diese Formulierung noch zu gefährlich klingt. Neuzugang Povilas Verenis verkürzte per Abstauber in den Schlussminuten zwar noch auf 2:3 (54:46) und in der letzten Minute wurde Keeper Sertl durch einen weiteren Angreifer ersetzt, der Ausgleich sollte aber nicht mehr gelingen.
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions punkten gegen Tilburg - Spitzenspiel auf Augenhöhe
(OLN)  Das war Werbung für die schnellste Mannschaftssportart überhaupt. In einem rassigen, hochdramatischen und durchweg fairen Spitzenspiel, stand es nach Ende der regulären Spielzeit 3:3 unentschieden. Das bedeutete für jedes Team einen Punkt. In der letzten Minute der Verlängerung erzielten die Holländer das 4:3 und erhielten somit den Zusatzpunkt. Festzuhalten bleibt auch nach dieser Begegnung, dass die Scorpions das einzige Team der Oberliga Nord sind, das zuhause gegen Tilburg seit sieben Spielen in Folge immer gepunktet hat.
Dieses Spiel war einfach spitze, zeitweise hatte die Begegnung Zweitliganiveau und hat den 1.504 Besuchern sicherlich Lust auf mehr gemacht.
Da die beiden Verfolgerteams Hannover Indians und Essen ihre Spiele am Freitag verloren, beträgt der Abstand zum Tabellendritten 8 Punkte (ein Spiel mehr) und zum vierten Tabellenplatz mittlerweile 12 Punkte.
Am kommenden Freitag, den 18.01. um 20 Uhr, treten die Scorpions in der heimischen hus de groot EISARENA gegen die Rostock Piranhas an.
Rostock ist in dieser Saison erheblich stärker als in den letzten Jahren und ein Gegner, den man unbedingt ernst nehmen muss, wie auch unser letztes Spiel in Rostock (4:2 Niederlage) zeigte.
Die Scorpions hoffen erneut wieder auf viele ihrer fantastischen Fans, um auch im zehnten Spiel in Folge zu punkten.
  
    
Herner EV
TecArt Black Dragons - Herner EV 4 : 5 (2:1,1:2,1:2)
(OLN)  Die letzten fünf Auswärtsspiele des Herner EV in Thüringen waren immer knapp und gingen lediglich mit einem Ein-Tore-Vorsprung zu ende. Das war auch dieses Mal der Fall: Es war knapp und spannend bis zum Schlusspfiff. Viermal lag der Herner EV am späten Sonntagnachmittag in Erfurt bei den TecArt BlackDragons zurück. Viermal gelang dem Team von Danny Albrecht der Ausgleich und konnte in der 59. Minute durch Marcus Marsall mit dem 4:5 die erste Führung schaffen. Danach war noch etwas Arbeit angesagt, bevor der fünfte Sieg in Folge eingefahren werden konnte. HEV-Coach Danny Albrecht war natürlich nach Spielschluss zufrieden mit dem zweiten Sieg des Wochenendes: „Wir haben im ersten Abschnitt nicht hart genug zurück gearbeitet. Danach lief es besser und am Ende hatten wir dann das Scheibenglück, was uns anfangs etwas fehlte. Wir haben gegen einen guten Gegner gewonnen, der zuletzt in Leipzig und bei den Indians gewinnen konnte. Torhüter Michel Weidekamp, der heute Spielpraxis bekam, hat seine Sache gut gemacht.“
Die Gastgeber hatten den besseren Start und konnten nach vier Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Aber der HEV bewies Nehmerqualitäten und nach einem Puckgewinn in Unterzahl von Thomas Zuravlev in der 11. Minute brachte ein schneller Konter den 1:1-Ausgleich durch Moritz Schug, der die Scheibe nur noch einschieben musste. Danach blieben die Grün-Weiß-Roten am Drücker, mussten nach einem Scheibenverlust hinter dem eigenen Tor aber dennoch in der 13. Minute den erneuten Rückstand hinnehmen. Im zweiten Abschnitt agierte der HEV entschlossener und holte sich weitere Chancen heraus. Mehr als ein Lattenknaller von Thomas Zuravlev sprang aber erst einmal nicht heraus. Nach einem weiteren Schuss an das Torgestänge konnte dann Cornelius Krämer in der 32. Minute einen Querpass von Mike Schmitz zum 2:2 verwandeln. Bei 3:5-Unterzahl musste der HEV in der 35. Minute die dritte Erfurter Führung hinnehmen. Wobei die Strafzeit zuvor gegen Brad Snetsinger eher in die Kategorie „Böser Scherz“ fiel. Aber auch dieses Mal zeigte das Team von Danny Albrecht seine gute Einstellung und Kampfbereitschaft, so dass ein weiterer Querpass von Thomas Zuravlev von Denis Fominych in der 39. Minute zum 3:3-Ausgleich verwandelt werden konnte. Einmal sollten die Black Dragons noch in Führung gehen können und zwar in der 46. Minute, als der HEV die Scheibe in der Abwehr nicht kontrollieren konnte. Aber wer dreimal ausgleichen konnte, der schafft das auch ein viertes Mal. In der 52. Minute scheiterte zuerst Marcus Marsall noch knapp, aber den Nachschuss verwandelte Brad Snetsinger mit der nötigen Abgeklärtheit. Weitere Herner Chancen folgten, für den Siegtreffer war aber noch etwas Geduld angesagt und zwar bis zur 59. Minute. Da konnte Erfurts Keeper Philip Lehr die Scheibe nicht festhalten. Marcus Marsall nutzte die Situation, fuhr ums Tor herum und konnte einlochen. Danach konnte der HEV auch gegen sechs Schwarze Drachen (Herausnahme des Torhüters) den knappen Vorsprung halten und wegen der guten kämpferischen Leistung und der guten Moral verdient mit einem Auswärtssieg nach Hause fahren.
Am nächsten Wochenende gibt es die nächsten wichtigen Spiele für den Herner EV. Zuerst empfangen die Grün-Weiß-Roten am Freitag zuhause in der Hannibal-Arena die Hannover Indians. Am Sonntag geht es dann nach Duisburg an die Wedau zu den immer stärker werdenden Füchsen, die zuletzt viermal in Folge gewinnen konnten.
  
    
Rostocker EC
Piranhas erkämpfen Arbeitssieg - Viktor Beck glänzt beim 4:1 am Sonntagabend gegen den EC Harzer Falken Braunlage als Solist und dreifacher Torschütze
(OLN)  „Im ersten Drittel sahen wir ein schnelles Spiel beider Teams. Im zweiten kassierten wir leider ein sehr unglückliches Gegentor und dann gleich das zweite in Unterzahl, kamen aber immer wieder gut heran und blieben im Spiel. In Teil drei der Partie schafften wir es leider nicht, weitere Tore zu erzielen, und ließen im Umkehrschluss die Gegentreffer viel zu leicht zu“, fasste Trainer Christian Behncke das 2:7 (0:0, 2:4, 0:3) seiner Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitag bei den Icefighters Leipzig zusammen.
Am Sonntagabend lief es runder für den REC: Er gewann sein Spiel der Oberliga Nord in der Eishalle Schillingallee gegen den EC Harzer Falken Braunlage 4:1 (1:0, 3:0, 0:1).
Der REC, der abermals in Bestbesetzung antreten konnte, begann relativ vorsichtig, kam dennoch zu Abschlüssen (Michal Bezouska daneben/4., Lukas Gärtner gehalten/7.), musste dann aber drei Unterzahl-Situationen hintereinander meistern, bevor durch ein schönes Solo von Viktor Beck das 1:0 fiel. Jetzt spielten die Gastgeber druckvoller, gefährlicher, und der Erfolg ließ nicht auf sich warten: Beck und Kevin Piehler erhöhten zu Beginn des Mitteldurchgangs mit zwei kurz aufeinander folgenden Treffern auf 3:0. Ein bisschen Glück hatten sie auch bei einem Braunlager Schuss an den Pfosten (30.), doch warteten sie geduldig auf Chancen, und Viktor Beck sorgte schließlich mit einem noch schöneren Alleingang als beim 1:0, diesmal über das gesamte Feld, mit dem 4:0 für die Vorentscheidung. Schade, dass der REC die Null nicht halten konnte, es wäre der erste Shutout in dieser Saison gewesen. Dass die Rostocker selbst keine weiteren Treffer erzielten, lag an ihrer Verspieltheit vor dem Tor der Gäste. Da wollten sie es zu schön machen bzw. trafen nur den Pfosten (Bezouska/55.).
Christian Behncke: „Es war das erwartet schwere Spiel. Zum Glück haben wir im zweiten Drittel die Tore gemacht. Unterm Strich war es ein Arbeitssieg, der für unsere Moral wichtig ist, zumal es für uns nächste Woche gegen die Hannover Scorpions und Crocodiles sehr schwierig wird.“
  
    
EHC Königsbrunn
Starke Leistung gegen Riessersee
(BYL)  Mit 3:5 verliert der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen den SC Riessersee. In der fairen und schnellen Partie präsentierten sich die Gäste als klarer Favorit auf Platz eins und zeigten eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung. Königsbrunn hielt aber bis zum Ende dagegen und wurde trotz Niederlage nach Abpfiff gefeiert.
Vor der Begegnung kam es im Königsbrunner Kader noch zu Änderungen. Nachdem in den letzten Spielen immer ein Kontingentspieler auf der Tribüne Platz nehmen musste, hatten die Verantwortlichen nun reagiert und Lukáš Hruzík freigegeben. Schon am Freitag trat er ein erstes Mal für seinen neuen Verein an, er trägt aktuell die Farben des ESV Buchloe. Mit ihm wechselte auf eigenen Wunsch auch Christian Wittmann zu den Ostallgäuern, er möchte seinem ehemaligen Ausbildungs-Verein in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga weiterhelfen. Sein Bruder Robert ist schon seit dieser Saison beim ESV. Sven Rampf konnte nun mit komplettem Kader antreten und musste nur in den ersten Minuten ohne Nico Neuber auskommen. Dieser war noch bei einem Notfalleinsatz und musste im Bad Tölzer Landkreis Dächer vom Schnee befreien.
Der EHC startete konzentriert in die Partie und lieferte sich in den ersten Minuten noch ein Spiel auf Augenhöhe. Die Königsbrunner Spieler erarbeiteten sich wie die Gäste erste Chancen, die Mannschaft war hochmotiviert. Nur so lässt sich wohl der unnötige harte Check von Ralf Rinke erklären, für die er eine Spieldauerstrafe kassierte und für den die Partie nun beendet war. Der EHC musste jetzt fünf Minuten in Unterzahl spielen, machte das auch noch sehr ordentlich und ließ kaum Schüsse zu. Doch gerade als die Strafe ablief, zeigte der Gästespieler Mike Glemser eine feine Einzelleistung und tankte sich durch die Königsbrunner Abwehr. Gegen seinen Schuss war Goalie Donatas Žukovas chancenlos, die Gäste führten nun mit 1:0. Riessersee kam nun immer besser in die Partie und erhöhte in der 13. Spielminute auf 2:0. Ab diesem Zeitpunkt war ein Klassenunterschied sichtbar, Königsbrunn stand nun massiv unter Druck und musste sich auf Defensive beschränken. Kurz vor der Pause fiel dann sogar das schön herausgespielte 3:0 für Riessersee, dem EHC drohte ein Debakel.
Auch nach der Pause blieben die Gäste am Drücker, Königsbrunn schaffte es kaum, sich im gegnerischen Drittel festzusetzen. Riessersee präsentierte sich bärenstark und hielt den Druck konstant hoch, verpasste es aber die Überlegenheit in Treffer umzusetzen. Als in der 32. Spielminute Matthias Forster zweimal zwei Strafminuten kassierte und mit ihm auch Dominic Auger die Bank drücken musste, hatten die Gäste zwei Minuten doppelte Überzahl. Doch die Königsbrunner Defensive hielt dicht. Als der EHC wieder komplett war musste Goalie Donatas Žukovas doch noch hinter sich greifen, als Mike Glemser zum 4:0 einschoss. Nur eine Minute später fiel dann sogar das umstrittene 5:0, das Spiel war nun scheinbar endgültig entschieden. Doch im Kader der Königsbrunner steckte noch Leben, denn nur eine Minute später setzte Matthias Forster Maxi Hermann in Szene, dieser verkürzte auf 1:5 und sorgte so für den Drittelendstand.
Im letzten Spielabschnitt waren die Gäste immer noch hochmotiviert und mit viel Zug nach vorne. Für Königsbrunn stand in den letzten 20 Spielminuten nun Jennifer Harß im Tor. Der EHC dachte noch nicht daran, die Partie aufzugeben. In der 43. Spielminute verkürzte Patrick Zimmermann auf 2:5, Königsbrunn generierte nun wieder Torchancen. Riessersee hatte zwar mehr Scheibenbesitz und Spielanteile, zeigte sich aber zu harmlos im Abschluss. Als die Gäste dann in der 51. Spielminute ein erstes Mal in Unterzahl gerieten, dauerte es nur acht Sekunden ehe Matthias Forster nach Vorlage von Lukas Fettinger auf 3:5 verkürzte. Kurz vor Spielende riskierte der EHC nochmal alles und nahm Goalie Harß zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch bis zum Ende fielen keine Treffer mehr.
Der SC Riessersee gewinnt am Ende hochverdient mit 5:3 und präsentierte sich als bisher stärkste Mannschaft in Königsbrunn. Der EHC steckte aber bis zum Schluss nicht auf und glaubte immer an eine Chance, am Ende konnte die Mannschaft erhobenen Hauptes vom Eis fahren. Diese Leistung wurde vom heimischen Publikum honoriert, die Spieler wurden nach Abpfiff mit viel Applaus bedacht.
Königsbrunns Coach Sven Rumpf war nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, fand aber auch Kritik für die Schiedsrichter: „Meine Jungs haben von Anfang an alles gegeben und ein hervorragendes Spiel gemacht, Garmisch war der erwartet starke Gegner. Wenn die Mannschaft so viel investiert, ist es natürlich bitter, wenn die Schiedsrichter meiner Meinung nach nicht gut gepfiffen haben. Wir hatten kaum die Chance, in Überzahl zu spielen, das war glaube ich der Knackpunkt. Am Ende waren wir nochmal dran und hätten das Spiel noch fast kippen können, deswegen großes Kompliment an meine Mannschaft.“
  
    
TEV Miesbach
TEV siegt in Erding
(BYL)  Am Sonntagabend startet der TEV mit einem 7:4 (3:1, 1:2, 3:1) Auswärtssieg in Erding vor 800 Zuschauern in die Verzahnungsrunde. Die Gladiators konnten bis auf den erkrankten Lukas Krämmer in Bestbesetzung antreten, beim  TEV musste Trainer Peter Kathan neben den erkrankten Luca Herden und Thomas Amann noch kurzfristig auf Felix Feuerreiter verzichten. Für ihn rückte Valentin Hein in die Reihe zu Kapitän Florian Feuerreiter und Maxi Meineke.  Die Gastgeber starteten druckvoll und wurden zum 0:1 ausgekontert: Bobby Slavicek traf auf Zuspiel von Michael Grabmaier und Johannes Bacher trocken unter die Latte. Auch das 2:0 war ein Konter durch Christian Czaika, der von Michael Grabmaier und Johannes Bacher stark freigespielt wurde. In Minute 14. erhöhte Bobby Slavicek nach Top-Zuspiel von Filip Kokoska und Nico Fissekis zum 3:0 in Überzahl. Diese Effizienz lies die Erdinger Halle verstummen. Erding antwortete druckvoll und der TEV hatte Glück dass Philipp Michl vor dem leeren Tor die Scheibe nicht mehr kontrollieren konnte. In der 19. Minute verkürzte Rudi Lorenz mit einem abgefälschten Schuss zum 1:3. Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts fand Erding gegen defensiv gut organisierte Miesbacher nicht zu ihrem Spiel und wurde erneut ausgekontert. Nico Fissekis traf auf Zuspiel von Michael Grabmaier und Christian Czaika unter de Latte zum 4:1 für den TEV (26.). Erding zeigte Charakter, verkürzte durch Florian Zimmermann auf 2:4 (33.) und hatte noch Pech bei zwei Pfostenschüssen durch Lars Bernhardt und Daniel Krzizok. Bei einem Zweikampf verletzte sich Verteidiger Andreas Schmelcher, wofür Maxi Meineke eine Minute vor Drittelende auf die Strafbank musste. Die folgende Überzahl nutzte Daniel Krzizok zum 3:4 Anschlusstreffer, gleichzeitig der Pausenstand. Als dann nach 48. Minuten die Gladiators per Break in Unterzahl durch Sebastian Schwarz auf Pass Von Philipp Michl zum 4:4 ausglichen, war das Momentum auf Seiten der Gastgeber. Doch ein Doppelschlag innerhalb von 18 Sekunden durch Nico Fissekis (Michael Grabmaier, Christian Czaika - 52.) und Michael Grabmaier (Bobby Slavicek - 53) brachte den TEV endgültig auf die Siegerstrasse. Als die Erdinger den Torwart vom Eis nahmen, erhöhte Sebastian Deml noch auf 7:4 (Bobby Slavicek - 60.).
„ Kompliment an das Team, insbesondere unsere Körpersprache nach dem Ausgleich war top. Das emptynet Tor war dann vielleicht vom Spielverlauf her um ein Tor zu hoch, aber das nehmen wir natürlich gerne mit“, freute sich Kathan über den gelungenen Auftakt.
  
    
ESV Buchloe
Freibeuter feiern perfektes Auftaktwochenende - ESV Buchloe gelingt in Amberg der zweite Sieg im zweiten Aufstiegsrundenspiel
(BLL)  Einen hitzigen und emotionalen Schlagabtausch lieferten sich die Buchloer Piraten am Sonntagabend beim zweiten Spiel der Aufstiegsrunde in Amberg – mit dem besseren Ende für die Gennachstädter. Mit einem 5:2 (1:0, 1:1, 3:1) Auswärtserfolg sicherten sich die Rot-Weißen nach dem Auftaktsieg am Freitag gegen Vilshofen auch beim ERSC Amberg den nächsten  Dreier und feierten somit mit der optimalen Punkteausbeute einen Traumstart in die Aufstiegsrunde.
Schon im ersten Abschnitt erwischten die konzentriert zu Werke gehenden Buchloer einen Bilderbuchstart. Nach 186 Sekunden traf nämlich Michal Telesz zum 1:0, als er bei einem Konter von Maximilian Schorer bestens in Szene gesetzt wurde und anschließend allein vor Ambergs Tormann Oliver Engmann nervenstark blieb. In der Folge entwickelte sich ein heißer Tanz, bei dem beide Teams um jeden Zentimeter Eis kämpften. Allerdings heizte sich schon hier die Stimmung auf und neben dem Feld zusehends auf, was im Verlauf des Spieles immer mehr zunehmen sollte. Doch die Buchloer behielten – wie das gesamte Spiel über – einen kühlen Kopf und brachten den knappen Vorsprung durchaus verdient in die erste Pause.
Aus dieser kamen dann die Hausherren etwas engagierter zurück, was sich auch prompt für die Buchloer rächen sollte. Dennoch fiel der Ausgleich doch etwas aus dem Nichts, weil die Scheibe nach 27 Minuten von der Bande im Powerplay so unglücklich in den Buchloer Torraum trudelte, wo Andreas Hampl flach zum 1:1 traf. Doch wirklich geschockt zeigten sich die Buchloer dadurch nicht und spielten auch von der lautstarken Atmosphäre im Stadion relativ unbeeindruckt weiter. Denn die Stimmung wurde gegen Drittelmitte noch hitziger und gereizter, weil nun das ein oder andere Mal ein Amberger Spieler auf die Strafbank wanderte. In dieser Phase konnten die Buchloer die sich bietenden Überzahlgelegenheiten – zum Teil auch mit zwei Mann mehr auf dem Eis – aber leider nicht nutzen. Schließlich setzte Tobias Kastenmeier kurz vor Ablauf einer Powerplaysituation die Scheibe aber doch zum 2:1 in die Maschen (33.), was auch gleichzeitig der Zwischenstand nach 40 intensiven Minuten war.
Im Schlussdrittel wartete auf die 421 Zuschauer also ein wahrer Krimi, im dem die Buchloer weiterhin den disziplinierteren Eindruck hinterließen. Auch durch den neuerlichen Ausgleich durch Kevin Schmitt, bei dem die Gastgeber durch einen Buchloer Scheibenverlust profitierten, ließ man sich nicht verunsichern (46.). Denn im Anschluss schwächten sich die Amberger selbst. Erst bekam ERSC-Stürmer Andreas Hampl eine Zwei-Minutenstrafe wegen Meckerns aufgebrummt, ehe er dann offenbar einen Buchloer Spieler anspuckte. Die Linienrichterin bemerkte dies und der Hauptschiedsrichter entschied somit zusätzlich auf 5 Minuten plus Matchstrafe, womit die Buchloer ab der 50. Minute sieben Minuten lang in Überzahl agieren durften. Zunächst tat man sich damit aber richtig schwer. Nur wenige Abschlüsse brachte man zustande und wäre um ein Haar sogar in Rückstand geraten. Felix Köbele lief bei einem Break nämlich plötzlich alleine auf ESV-Keeper Alexander Reichelmeir zu, der aber mit einem Klasse-Save seine Vorderleute vor einem Rückstand bewahrte (51.). Dass die Partie nicht kippte war nach dieser Parade dann auch Tobias Kastenmeier zu verdanken, der kurz vor Ablauf der Überzahl einen Schuss von Max Hofer zum 3:2 ins Tor lenkte (56.). Als Michal Telesz zwei Minuten später im Amberger Drittel auch noch einem Wildlion schlitzohrig den Puck klaute und ihn anschließend gekonnt mit der Rückhand zum 4:2 im Tor versenkte, war der zweite Sieg an diesem Wochenende praktisch schon perfekt. Die Amberger, die zuvor in dieser Spielzeit erst ein Heimspiel verloren hatten, versuchten zwar nochmals alles und nahmen den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, was jedoch auch nichts mehr brachte, Denn stattdessen markierte Alexander Krafczyk ins leere Tor sogar noch den 5:2 Endstand (60.).
  
    
ESC Kempten
ESC Kempten startet mit 6 Punkte Wochenende in die Aufstiegsrunde - 10:7 Sieg gegen Hassfurt war nichts für schwache Nerven
(BLL)  17 Tore in einem Spiel lassen die Herzen der Eishockeyfans höher schlagen, vor allem wenn ihre Mannschaft dabei als Sieger vom Eis geht. Die Trainer und Verantwortlichen der Teams bringt es aber eher an den Rand eines Nervenzusammenbruchs, vor allem wenn ein Spiel lange spannend und offen bleibt und die Führung immer wieder wechselt. Und so wurde der 10:7 Heimsieg der Sharks gegen die starken Hassfurt Hawks zu einer Geduldsprobe für alle im Stadion, Erst im letzten Drittel brachten 4 überragende Minuten der Kemptener das Team auf die Siegerstraße.
Das Spiel begann von beiden Mannschaften flott, mit viel Tempo, und Kempten nutzte durch Alexander von Sigriz gleich das erste Powerplay nach knapp 3 Minuten zur Führung. Diese hatte aber nicht mal eine Minute bestand. Und schlimmer noch, Hassfurt nutze die nächsten Minuten die Unsicherheit der Kemptener Verteidigung aus und ging durch zwei weitere Treffer eiskalt mit 1:3 in Führung. Die Allgäuer benötigten einige Minuten um sich von dem Schreck zu erholen und fanden langsam wieder ins Spiel zurück. Nach dem  Anschluss von Patrick Weigant konnte Adrian Kastel-Dahl zum 3:3 ausgleichen. Die Partie war von nun an ein Spiel auf Augenhöhe. Die erneute Gästeführung egalisierte Kastel-Dahl eine Sekunde vor Drittelende zum 4:4 Pausenstand. Im zweiten Drittel lief das Spiel etwas ruhiger, viele Chancen auf beiden Seiten doch jeweils nur ein Treffer, die 5:4 Führung durch Nikolas Oppenberger aus Minute 26 egalisierte Hassfurt zwei Minuten vor Drittelende.
Im letzten Spielabschnitt nahm die Partie wieder richtig Fahrt auf. Und die Allgäuer drehten nun auf, von der 44. bis zur 47. Spielminute erzielten David Hornak, Alexander von Sigriz, Nikolas Oppenberger sowie Adrian Kastel-Dahl die 9:5 Führung. Mit viel Willen, Tempo und Druck wurde in dieser Phase der Grundstein zum Sieg gelegt. Auch wenn die Hawks nochmal auf 9:7 herankamen hatte Kempten nun die Zügel in der Hand. Und auch einen Penalty konnte Hassfurt nicht nutzen, den parierte Martin Niemz im Sharks Gehäuse souverän.
Den Schlusspunkt setzte erneut Kastel-Dahl mit seinem vierten Treffer ins leere Tor. Über 60 Minuten ging Kempten durchaus als verdienter Sieger vom Eis, Hassfurt hat jedoch aufgezeigt welches Potential sie haben und wird bei der Vergabe der Aufstiegsplätze ein ernstes Wort mitreden.
Der ESC Kempten grüßt nach den beiden Spielen vom Wochenende gegen starke Gegner mit 6 Punkten von der Tabellenspitze. Natürlich ist das nur eine Momentaufnahme, zeigt aber auch das sich das Team von Markus Wartosch vor keiner Mannschaft verstecken brauch. Dies sollte Auftrieb für die nächsten schweren Aufgaben beim Bayernligisten in Dorfen am nächsten Freitag und zuhause gegen Buchloe am Sonntag geben.
  
    
EV Moosburg
1:5 in Burgau - aber: EVM bekommt die auf dem Eis verlorenen Punkte wohl am grünen Tisch
(BLL)  Die mangelhafte Chancenverwertung und ein ziemlich verpfuschtes zweites Drittel waren dafür verantwortlich, dass der EVM am Sonntag in Burgau leer ausging. Die 1:5 (1:1, 0:3, 0:1)-Niederlage dürfte allerdings nicht lange Bestand haben. Weil die Gastgeber fünf statt der in der Verzahnungsrunde erlaubten zwei Kontingentspieler einsetzten, ist davon auszugehen, dass der Verband die Partie nachträglich mit 5:0-Toren und drei Punkten für Moosburg wertet.
Noch am Freitag schien es so, als würden sich die Burgauer doch an die Regeln des BEV halten. In Pegnitz traten sie mit zwei Ausländern an, brachten somit aber insgesamt auch nur elf Feldspieler aufs Eis. Dies und die deutliche 1:5-Niederlage schien die sportliche Leitung dazu bewogen zu haben, nur zwei Tage später wieder in die "Böser Bube"-Rolle zu schlüpfen. Zum Heimspiel standen drei Slowaken und zwei Tschechen auf dem Spielberichtsbogen - und da blieben sie, trotz der Hinweise der Schiedsrichter, die schon vor dem Eröffnungsbully eine Zusatzmeldung anfertigten. Wie ein Blick auf die Statistiken nach den 60 Minuten belegt, wäre die Begegnung ohne die tschechoslowakische Angriffsmaschinerie möglicherweise anders ausgegangen: Vier der fünf Tore erzielten die Burgauer Kontingentspieler.
Dass der EVM zumindest auf dem Eis das Nachsehen hatte, hatten sich die Gäste aber auch selbst zuzuschreiben: Nach dem Ausgleich durch Tobias Gilg (8.) ergaben sich für die Grün-Gelben zahlreiche gute Torchancen. Das war auch noch im zweiten Abschnitt so, den die Hausherren mit 3:0 gewannen. Dabei profitierten sie von einer mehrminütigen 5:3-Überzahl (vier Moosburger hintereinander auf der Strafbank), in der sie auf 4:1 davonzogen. Während der ESV vor dem Gehäuse eiskalt war, schafften es die Moosburger in den zweiten 20 Minuten nicht, auch nur eine ihrer glasklaren Möglichkeiten - alleine viermal tauchte ein EVM-Stürmer völlig alleine vor dem Eisbären-Goalie auf - zu nutzen. "Mit einem erzielten Tor gewinnt man selten ein Eishockeyspiel", merkte Coach Bernie Englbrecht bei der Pressekonferenz an. Und ESV-Trainer Stanislav Hlozek stellte trotz des Resultats fest: "Moosburg wirkte heute spritziger."
Im Schlussabschnitt fehlten den Dreirosenstädtern dann die Ideen, die Partie noch zu kippen. ESV-Schlussmann Roman Jurkov, der zurecht zum besten Spieler der Gastgeber gewählt wurde, konnte seinen Kasten bis zur letzten Sirene sauberhalten.
In ein paar Tagen könnte all das für die Schwaben allerdings wertlos sein. Hält sich der BEV an seine Ankündigungen vor Start der Verzahnungsrunde, würde Moosburg das Match am grünen Tisch mit 5:0 gewinnen. Die Folgen: Der EVM - nach zwei Spieltagen Tabellensechster - stünde plötzlich an der Spitze der Verzahnungsgruppe B.
  
    
EC Pfaffenhofen
Aufholjagd wurde nicht belohnt - IceHogs unterliegen nach dramatischer Schlussphase mit 3:4 in Passau
(BLL)  Der EC Pfaffenhofen musste zum Auftakt der Verzahnungsrunde bei den Passau Black Hawks eine am Ende unglückliche 3:4 (0:3; 0:1; 3:0) Niederlage hinnehmen. Nach einem etwas verschlafenen Start und einem scheinbar aussichtslosen 0:4 Rückstand zur zweiten Pause, legten die Pfaffenhofener ein furioses letztes Drittel hin und brachten den Bayernligisten in einer dramatischen Schlussphase noch in arge Bedrängnis..
„Am Anfang hat man den Unterschied im Tempo zwischen Bayern- und Landesliga noch deutlich bemerkt, aber dann haben wir uns immer mehr gesteigert,“ stellte ECP-Coach Chris Heid nach der Partie fest. Seine sehr junge Mannschaft, die auf die beiden erfahrenen Stefan Huber (erkrankt) und Michael Welter (gesperrt) sowie Torhüter Patrick Weiner (verletzt) verzichten musste, hatte zu Beginn Probleme, in die Partie zu finden. Schon in der 2. Minute ging der Favorit durch Oliver Wawrotzki in Führung und nach 11 Spielminuten erhöhte Dominik Schindlbeck mit einem strammen Schuss aus vollem Lauf auf 2:0. Die Begegnung schien sich ganz nach dem Geschmack der ca. 500 Passauer Fans zu entwickeln, auch wenn sich die IceHogs  nach dem 0:2 besser an das Spieltempo gewohnt hatten und den zuvor deutlich überlegenen Gastgebern nun energischer Paroli boten  Dennoch mussten sie kurz vor der Pause noch das 0:3 durch Roman Nemecek hinnehmen. Doch auch die IceHogs hatten ihre Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am starken  Clemens Ritschel im Passauer Tor. Der letzte Saison noch in der DEL 2 in Crimmitschau aktive Goalie rückte in der Folgezeit immer mehr in den Mittelpunkt, weil die Gäste im zweiten Spielabschnitt immer stärker aufkamen und nun auf Augenhöhe mit dem Bayernligisten agierten. Doch wie zuvor gegen Ende des ersten Spielabschnitts mussten sie auch im Mitteldrittel kurz vor der Pausensirene einen Gegentreffer einstecken, als Arthur Platonow zum 4:0 traf, zwei Sekunden, bevor Jakub Felsöci nach einer von nur drei Strafzeiten gegen den ECP, von der Strafbank zurückgekommen wäre. Zuvor hatten die Schiedsrichter nicht eingegriffen, als Ritschel sein Gehäuse vor dem einschussbereiten Dillon Duprey aus der Verankerung gerissen hatte. Die IceHogs bewiesen aber trotz des klaren Rückstandes Moral, ließen sich nicht hängen und sollten den Hausherren noch gewaltig zusetzen. Im letzten Drittel hielten sie nun ihrerseits das Tempo hoch, während sich beim höherklassigen Gegner zunehmend  Kräfteverschleiß bemerkbar machte. Nun leisteten sich die Black Hawks mehrere Strafzeiten und als in der 51. Minute zwei Passauer draußen saßen, erzielte Robert Gebahrdt den längst verdienten Anschlusstreffer. Der gab den IceHogs nochmals sichtlich Auftrieb, denn immer noch mit einem Mann mehr, ließ Andi Pielmeier nur eine gute Minute später das 4:2 folgen. Passaus Trainer Zessack sah sich nun gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, doch seine Mannschaft war inzwischen völlig von der Rolle und kassierte gleich danach das 4:3 durch Thomas Bauer. Die IceHogs waren nun drauf und dran, die Partie zu drehen und hatten kurz vor Schluss die große Chance, als erneut zwei Passauer das Spiel von der Strafbank aus betrachten mussten. Doch mit viel Glück überstand der Bayernligist diese brenzlige Situation und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit. 
  
    
EHC Bayreuth
Derby-Sieg trotz unzähliger Strafzeiten – weiterhin Spitzenreiter
(BBZL)  Am vergangenen Samstag empfing der EHC Bayreuth den EHC Stiftland Mitterteich Dragons, wie erwartet, waren die Oberpfälzer kein angenehmer Gegner für unsere Jungs. Trainer Zimmer musste auf viele Kaderspieler verzichten, beispielsweise Marco Schrüfer, seit dem Spiel gegen Deggendorf an der Schulter verletzt, Stephan Schmidt, Florian Müller, Kevin Steeger und der Junior Tom Gräber konnten nicht auflaufen.
Im ersten Drittel taten sich die Bayreuther schwer ins Spiel zu kommen und nach 15 Minuten mit einigen guten Chancen für die Gelb-Schwarzen nutzte Mitterteich eine Möglichkeit und ging durch Bäumler mit 0:1 in Führung. Doch bereits eine Minute später fand Nikolai Pleger die entsprechende Antwort und schoss den Ausgleich. Dieser umstrittene Treffer wurde von den Schiedsrichtern gegeben, was zu einer Unruhe auf Seiten der Stiftländer sorgte. Deren Tormann lag ohne Maske auf dem Eis, da ein eigener Mitspieler ihn schlicht „abräumte“. Weitere Tore sollten dann im ersten Abschnitt nicht fallen.
Nach der Pause, kaum zurück auf dem Eis, konnten die Mannen um Vaclav Drobny das 1:2 erzielen. Was zunächst nicht gut klingt, hat den Wagnerstädtern offenbar geholfen, denn ab diesem Moment konnten die Zuschauer ein munteres Spiel der Bayreuther sehen und der Ausgleich zum 2:2 fiel durch Christof Hagen eine Minute später. Nun zeigten die Jungs von Trainer Marco Zimmer konzentrierte Leistung und so konnten im zweiten Drittel noch zwei weitere Tore erzielt werden. Hausauer und Mayer netzten ein zum Pausenstand von 4:2.
Auch im Schlussabschnitt trafen die Bayreuther durch Runge und Nikolai Pleger zum Endstand von 6:2. Ein verdienter Sieg, der letztlich nur überschattet wurde von den vielen Strafzeiten, die die Bayreuther nahmen. 26 Minuten lang war man in Unterzahl.
Unser Neuzugang, Markus Hausner zum Spiel: “Beim 5 gegen 5 waren wir meiner Meinung nach klar spielbestimmend. Leider haben uns die vielen Strafzeiten immer wieder den Spielfluss genommen. Daran müssen wir arbeiten – ebenso an der Chancenverwertung. Insgesamt aber drei wichtige Punkte gegen einen unangenehmen Gegner. Aber es hat wirklich viel Spaß gemacht!“
Zu Gast beim EHC Bayreuth war an diesem Abend Sebastian Wolsch, ein alter Bekannter, der seit Kurzem dem EV Pegnitz helfen will, die Bayerliga zu halten. „Am Anfang haben sich die Bayreuther schwergetan, da hat Mitterteich gut dagegengehalten. Das glücklich gegebene 1:1 läutete die Wende ein. Da ist Bayreuth immer besser ins Spiel gekommen und hat letztendlich souverän den Sieg geholt.“
Auch Trainer Zimmer teilt diese Meinung, auch wenn er anmerkt, dass seine Mannen im ersten Drittel etwas nervös waren, ist er - bis auf die Strafzeiten und die teils unnötigen Fouls mit der Leistung zufrieden. „Alles in allem eine gute Leistung, und jetzt müssen wir uns auf Straubing vorbereiten.“
Der EHC Straubing ist bereits nächsten Samstag zu Gast im Tigerkäfig, Bully zum letzten Heimspiel der Vorrunde ist um 17:30 Uhr.
  
    
Wanderers Germering
Bezirksliga-Kracher im Germeringer Polariom - Wanderers grüßen von der Tabellenspitze
(BBZL)  Die Mannschaft von Trainer Rudi Simm gewann am vergangenen Wochenende eine sehr kampfbetonte, wenn auch eher weniger schön anzuschauende Partie gegen den ESV Dachau mit 4:3. Nach einem schwachen ersten Drittel, in dem die Hausherren eine zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung der Gäste ausgleichen mussten, ging es in den zweiten Spielabschnitt. Der EVG zeigte eine deutliche Leistungssteigerung und ging verdient erstmals in Führung. Die letzten 20 Minuten waren geprägt von teilweise fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen, den Heimsieg ließ man sich jedoch nicht mehr nehmen. Damit eroberten sich die Schwarz-Gelben an diesem Abend die Tabellenführung, welche ausgelassen von Mannschaft und Fans nach der Schlusssirene gefeiert wurde. Nachdem Geretsried am Samstag sein Heimspiel gegen den EV Mittenwald gewinnen konnte, ist Germering mit Geretsried nun punktgleich. Quirin Reichel und Co. haben jedoch ein Spiel weniger bestritten und zudem ein besseres Torverhältnis. Die Zügel hat man demnach selbst in der Hand.
Der Kampf um die Tabellenspitze geht am kommenden Freitag in die nächste Runde. Die Münchner Vorstädter erwarten im Bezirksliga-Topspiel die zweite Garde des ESC Geretsried. Das Hinspiel gewannen die River Rats nach Penaltyschiessen knapp mit 1:0. Dafür möchten sich die Germeringer vor heimischer Kulisse revanchieren und sich möglichst drei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Playoff-Einzug sichern. Das Team um Trainer Christian Ott durchlebt gerade eine kleine Negativ-Serie. In den letzten beiden Auftritten musste man sich gegen Bad Bayersoien und Fürstenfeldbruck geschlagen geben. Auf Grund der mehr als überragenden Hinserie hat der ESC jedoch noch alle Möglichkeiten seine Ziele zu erreichen.
Alle Germeringer Eishockeyfreunde dürfen sich auf eine intensive und spannende Partie freuen. Beide Teams werden sich keinen Zentimeter Eis schenken und alles in die Waagschale werfen, um das Spiel für sich zu entscheiden. Für die Wanderers ist es ein Reifetest, wie man mit der ungewohnten Spitzenposition umgeht. Gerade in solchen Schlüsselspielen ist es maßgeblich entscheidend, dass man sofort im Spiel ist und schon früh dem Gegner zeigt, dass die Punkte in Germering bleiben.
  
     
ERC Lechbruck
Gelungene Revanche bei erschwerten Bedingungen
(BBZL)  In einer Schneeschlacht bezwang der ERC Lechbruck den EC Oberstdorf und bleibt damit im Play-Off Rennen dabei. Ein deutlicher 8:2 (3:2; 2:0; 3:0) Sieg brachte drei wichtige Punkte für die Flößer. Ausschlaggebend war wahrscheinlich die bessere Einstellung auf die schwierigen Eisverhältnisse bei Schneefall, mit denen die Gastgeber besser zu Recht kamen.
„In der 2. Drittelpause wurde mit beiden Mannschaften vereinbart, im letzten Drittel körperlos zu spielen, deshalb wurde dieses trotz Schneefall durchgespielt,“ hieß es im Zusatzbericht der Schiedsrichter, die beide ersten Spielabschnitte zur zusätzlichen Eisbereitung wegen Schneefall unterbrechen mussten. Schon nach 6 Sekunden konnte Marius Neu den ERC in Führung bringen, in der 5. und 7. Minute traf Oberstdorf zweimal und übernahm kurzzeitig die Führung. Gutes Zusammenspiel von Marcus Köpf und Matthias Erhard führte kurze Zeit später zum erneuten Ausgleich, Köpf holte mit einem Treffer in der 16. Minute die Flößer-Führung zurück. Im zweiten Spielabschnitt blieben die Gäste aus Oberstdorf erfolglos, Magnus Lang erzielte den 4. Treffer in der 23. und Marcus Köpf den 5. Treffer für den ERC in der 32. Minute. Zunehmender Schneefall beeinflusste im letzten Drittel beide Mannschaften, für Lechbruck konnten Christoph Hack zweimal und ein weiteres Mal Marcus Köpf den gegnerischen Torhüter überwältigen und so für den 8:2 Endstand sorgen. Die Flößer rücken damit auf den dritten Tabellenplatz vor und lassen damit den HC Maustadt mit einem Punkt Rückstand hinter sich.
Eine Berichtigung zum Spielbericht vom letzten Heimspiel gegen Königsbrunn soll hier noch erwähnt sein: bei einem Regelverstoß von Florian Graml handelte es sich nicht um einen Stockstich, sondern um einen Kniecheck, der von den Unparteiischen, wenn auch umstritten, mit einer Spieldauerstrafe geahndet wurde.
Nächstes Spiel ist am Sonntag in Türkheim, das nächste Heimspiel findet am 27. Januar um 17.00 Uhr gegen Augsburg statt. 
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons enttäuschen in Stuttgart
(LLBW)  Am Freitagabend unterlagen die Pforzheim Bisons beim Stuttgarter EC 1b mit 0:3 (0:0/0:0/0:3).
Das Spiel begann sehr verhalten, beide Mannschaften waren zunächst darauf bedacht, keine Fehler zu machen. Den Bisons merkte man an, dass Topscorer Steffen Bischoff krankheitsbedingt fehlte und somit der der Zug zum Tot nicht so zwingend war. So konnte Niklas Syguda auf Seiten der Rebellen die Schüsse, die die Bisons auf seinen Kasten abgaben, allesamt parieren. Auch Tobias Nuffer im Gehäuse der Bisons konnte seinen Kasten sauber halten. Zum Ende des ersten Drittels nahm die Härte auf dem Eis zu und die beiden Unparteiischen mussten die ersten Strafen aussprechen. Auch im zweiten Spielabschnitt sollten keine Tore fallen und die Bisons mussten einen verletzungsbedingten Ausfall hinnehmen. Nach einem heftigen Check musste Vladislav Ivanchikov ins Krankenhaus transportiert werden, es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Kurz nach Beginn des dritten Drittels sahen sich die Bisons in Unterzahl, diesmal machten es die Stuttgarter besser und Felix Feichter traf zur verdienten Führung (46.). Nur zwei Minuten später wurden zeitgleich zwei Pforzheimer auf die Strafbank geschickt und Stuttgart nutzte die doppelte Überzahl durch Michael Bartmann zum vorentscheidenden 2:0 (50.). Anschließend beruhigte sich das Spiel etwas, doch bei den Bisons schwanden merklich die Kräfte. Coach Ken
Filbey versuchte nochmal alles und nahm den Goalie zugunsten eines Feldspielers vom Eis. Lorenz Neuhauser sorgte mit seinem Schuss ins leere Gehäuse 66 Sekunden vor dem Ende für den Endstand.
Goalie Tobias Nuffer meinte nach dem Spiel: "Wir wussten, dass es hart wird. Leider haben wir immer wieder unsere Linie verloren und Stuttgart immer besser ins Spiel kommen lassen. Am Schluss hat Stuttgart verdient gewonnen und wir gratulieren zum Sieg."
Am kommenden Sonntag bestreiten die Bisons bei den Black Eagles Reutlingen das nächste Auswärtsspiel. Los geht’s um 19:15 Uhr. Am Sonntag, 27.01.2019 steht dann gegen die Mad Dogs Mannheim 1b das erste Heimspiel im neuen Jahr an.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets enttäuschen in Dinslaken
(RLW)  Die EG Diez-Limburg enttäuscht beim Auswärtsspiel in Dinslaken und verliert nach schwacher Leistung bei den Kobras mit 1:5 (0:0, 1:3, 0:2). Die Rockets konnten im neuen Jahr bisher nicht an die starken Leistungen der vorangegangenen Spiele anknüpfen und kassieren die dritte Pleite in Serie, halten aber nach wie vor den 4. Tabellenplatz.
Schon im ersten Drittel hatten die Gastgeber in einem zu diesem Zeitpunkt noch ausgeglichenen Spiel die besseren Torchancen, verpassten aber eine durchaus mögliche Führung. Auch die Rockets hatten Einschuss-Möglichkeiten, blieben im Abschluss aber wie schon am Freitagabend beim Heimspiel gegen Hamm zu harmlos. Die Rockets konnten Förderlizenz-Goalie Lukas Schaffrath vom Nord-Oberligisten aus Herne nicht in Gefahr bringen.
Im zweiten Abschnitt wurde das engagierte Spiel der Gastgeber belohnt: Kristof Kelsch (23.), Leon Taraschewski (24.) und Philipp Heffler (31.) legten den Grundstein für den Sieg und schossen eine 3:0-Führung heraus. Die Leistungsträger der Rockets blieben hingegen blass und deutlich hinter dem eigenen Leistungspotenzial zurück. Daran konnte auch der 1:3-Anschlusstreffer durch Andre Bruch (33.) in Überzahl nichts ändern. 
Das erhoffte Aufbäumen im letzten Drittel blieb aus, die Partie endete vielmehr in einer sportlichen Offenbarung: Henrik Müller (49.) und Philipp Heffler (54.) trafen zum 5:1 für Dinslaken und bescherten den Kobras drei gar nicht mal so hart umkämpfte Punkte. Die EGDL-Akteure müssen sich hingegen die Frage stellen, warum man derart deutlich hinter den eigenen Ansprüchen zurückgeblieben ist. In dieser Form gerät auch das angestrebte Heimrecht in der ersten Play-off-Runde noch einmal in Gefahr.
„Das war heute ein Totalausfall“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. Körpersprache Totalausfall. Spielerisch Totalausfall. Und wenn du dir mal Chancen erarbeitet hast, dann hat Schaffrath richtig gut gehalten. Es war klar, dass wir das Spiel nicht mit schönen Toren gewinnen können, sondern nur mit harter Arbeit. Da wir heute nicht gearbeitet haben, haben wir auch nicht gewonnen.“
  
    
EC Lauterbach
Zwei weitere Niederlagen für die Luchse
(RLW)  Gegen die Topteams der Regionalliga gab es zwei weitere Niederlagen für die Luchse. Der Tabellendritte aus Neuwied liess am Freitag zuhause im Icehouse von Anfang an nichts anbrennen. Jamieson (5.), Fröhlich (5., 15.) Schlicht (9., 15.) und Brabec (14.) brachten die Bären bereits nach 15 Minuten mit 6:0 in Front. Danach liess es Neuwied ruhiger angehen, lediglich Fröhlich (29.) traf im Mitteldrittel. Im 3. Drittel trafen Fröhlich (51.) und Brabec (52.) für Neuwied, Varianov (46.) und Apel (57.) sorgten für die Ehrentreffer der Luchse an diesem Abend.
Gegen die Hammer Eisbären am Sonntagabend mussten die Luchse auf KD Lechner verzichten, für ihn ging Verteidiger Roman Löwing ins Tor. Und der machte seine Sache mehr als gut. Nach 5 Minuten brachte Jakub Zdenek die Luchse sogar mit 1:0 in Führung, Novacek (11.) gleicht noch im selben Drittel aus. Im zweiten Drittel ging es dann Schlag auf Schlag, Thau (24.), Orendorz (30.), Kraft (31.), Orendorz (33.), Kraft (35.), Spacek (36.) und Hemeier (38.) mit dem 8:1. Im dritten Drittel erhöhten Thau (55.), Spacek (58.) und Rosier (59.) zum 11:1 Endstand.
Am Freitag geht es für die Luchse zuhause im Steinigsgrund weiter, 5 Spiele innerhalb von nur 10 Tagen stehen auf dem Terminkalender. Los gehts am Freitag um 20:00 gegen die Dinslakener Kobras, am Sonntag geht es zum Neusser EV. Dann folgen 3 Heimspiele in sechs Tagen. Am Dienstag, den 22.01. wird das ausgefallene Spiel gegen Neuwied nachgeholt, am Freitag, 25.01. kommt die Soester EG und am Sonntag, 27.01. reisen die Diez-Limburg Rockets an.
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären gehen 60 Minuten Vollgas
(RLW)  Dieser Auftritt des EHC „Die Bären“ 2016 am Sonntagabend in der Eishockey-Regionalliga West erinnerte an einen 60-minütigen rasanten Ritt auf der Autobahn. Ohne Tempolimit und durchgängig im sechsten Gang auf der linken Spur. Zu schnell für das Perspektiv-Team der Löwen Frankfurt. Nach dessen Empfinden hätte der eine oder andere Neuwieder Punkt in der Flensburger Sünderkartei herausspringen können. Punkte gab’s für den 13:3-Kantersieg der Blau-Weißen derer drei an der Zahl, und mit denen bleiben sie dem Tabellenzweiten Herford dicht auf den Fersen.
Die Leistung gegen Lauterbach am Freitag hatte Neuwieds Coach Daniel Benske nicht zufrieden gestellt, gegen die Löwen sah das anders aus. Nicht, weil seine Mannschaft viermal häufiger traf, sondern weil sie im Gegensatz zum Vergleich mit den Luchsen bis zum Ende Vollgas gab. Kostproben: 55. Minute: Deion Müller zieht, im eigenen Drittel gestartet, wie an der Schnur gezogen und auf Schienen bis vors Frankfurter Tor als stünde das Spiel Spitz‘ auf Knopf. 58. Minute: Martin Brabec hat auch nach drei Toren noch nicht genug und trifft von der linken Seite maßgenau in den Giebel des Löwen-Gehäuses. „Das war etwas ganz Anderes als am Freitag. Wir haben mit allen drei Reihen unsere Basis gehalten und 60 Minuten lang Druck ausgeübt gegen eine Mannschaft, die stärker war als Lauterbach und präsenter die Zweikämpfe geführt hat“, freute sich Benske über den bis zur Schlusssirene konsequenten Sturmlauf des EHC und ein rundum stimmiges Gesamtbild. Auch die drei Gegentore trübten nicht im Geringsten seine Freude.
Wenn die Bären anfingen zu kreiseln, konnte sich Frankfurt kaum noch befreien, Neuwied schien dauerhaft im Powerplay zu agieren und warf in der gegnerischen Zone immer wieder das Karussell an. „Der Gegner kam ab dem zweiten Drittel kaum noch hinterher“, beobachtete Benske. Die Hessen glichen Maximilian Wassers Blitzstart als gerade einmal 19 Sekunden gespielt waren fast postwendend aus, und verkürzten nach den Toren von Kevin Wilson, Frederic Hellmann sowie Martin Brabec zum 2:4, aber dann zogen die Gastgeber auf und davon. Erneut Brabec und Wasser machten noch vor der ersten Pause das halbe Dutzend voll. Neuwied gönnte sich und dem Gegner keine Verschnaufpause. Kapitän Stephan Fröhlich, Deion Müller und Kevin Wilson trugen sich im zweiten Abschnitt in die Torschützenliste, die Müller, Michael Jamieson sowie Brabec mit seinen Toren Nummer drei und vier des Abends weiter verlängerten. Frankfurts Bester, Mittelstürmer David Lademann, war es vorbehalten, das 10:3 zu markieren. „Ich habe von der Mannschaft nach dem Freitagspiel eine Reaktion verlangt, und diese hat sie heute in beeindruckender Manier aufs Eis gebracht“, lobte Benske das Kollektiv.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Schritt Zwei misslungen, 4:6 Niederlage gegen Herford
(RLW)  In den letzten 10 Minuten drehten die Ice Aliens noch einmal auf, um den Rückstand aufzuholen, doch da war es bereits zu spät. 2:6 stand es zu diesem Zeitpunkt für die Gäste, die drei Treffer in Überzahl erzielt hatten. In der 51. Minute legten Stefan Traut und Dustin Schumacher auf Marvin Cohut auf, der den vielumjubelten Anschlusstreffer verwandelte. Das 4:6 von Tim Brazda war ein Treffer für das Tor des Monats. Das Zuspiel von Tom Giesen nahm er mit dem Schläger auf, tippte den Puck zweimal mit der Kelle in die Luft, ehe er ihn mit der Hand auf das Eis brachte und aus fünf Metern Entfernung verwandelte. Auf den Rängen brachen die Gesänge aus und nun schien der Ausgleich greifbar nah. Die Ice Aliens machten weiter Druck, doch Herford hielt routiniert dagegen. Als die Dragons in der 58. Minute eine Strafzeit nehmen mussten, nahm Gästetrainer Jeff Job eine Auszeit, um Fahrt aus dem Spiel der Ice Aliens zu nehmen und seine Männer auf die letzten zwei Minuten einzustellen. Krystian Sikorski setzte alles auf eine Karte und holte Christoph Oster aus dem Tor. Doch auch mit doppelter Überzahl gelang den Ice Aliens kein Tor mehr.
Wie so oft in dieser Saison gingen die Ratinger früh in Unterzahl und auch in Rückstand. Max Bleyer gleichte in der 11. Minute aus, was gleichzeitig den Zwischenstand zur ersten Pause bedeutete. Die Ratinger begannen das zweite Drittel in Unterzahl und wieder nutzten die Dragons ihre Chance. Auch diesen Zwischenstand konnten die Ice Aliens durch Michal Plichta noch ausgleichen. Doch dann war es wieder eine Ratinger Strafzeit, die den Gästen die erneute Führung einbrachte. Nur zwei Minuten später erhöhten die Dragons auf 2:4, ehe in der 38. Minuten die Vorentscheidung fiel. Jetzt wusste jeder, dass es sehr schwer für die Ice Aliens werden würde. Als dann noch der 2:6 Treffer gleich zu Beginn des Schlussabschnittes fiel, glaube keiner mehr an den Verbleib der Punkte am Sandbach, bis die letzten zehn Minuten begannen. Mit dieser Niederlage wurde das Ziel des Wochenendes verfehlt. Mit zwei Siegen wäre der Abstand auf die EGDL auf einen Punkt geschrumpft, der vierte Platz in greifbarer Nähe. Das nächste Wochenende wir nicht leichter, denn am Freitag kommt Neuwied an den Sandbach, ehe am Sonntag die Eisbären in Hamm auf die Ice Aliens warten. Dennoch sind die Ice Aliens zuversichtlich, dass sie am Ende auf Platz vier der Tabelle stehen.
  
    
ELV Niesky
Heimspiel souverän gewonnen
(RLO)  Am Sonnabend, den 12.01.2019 empfingen die Tornados zu Hause den EHC Berlin Blues. Nach der Heimspielpleite am letzten Wochenende gegen Bad Muskau hatten die Nieskyer ein klares Ziel – ein Sieg! Schließlich hatte Trainer Jens Schwabe an diesem Tag Geburtstag und war für den ELV zum 500. Mal im Einsatz – 282x als Spieler und 218x als Trainer. Deshalb war ein Sieg an diesem Tag eigentlich Pflicht und das schönste Geburtstagsgeschenk. Im Kader der Tornados fehlten allerdings Andreas Brill, Philipp Rädecker, Robert Bartlick, Vincent Dudda und Torfrau Ivonne Schröder.
Von Anfang an zeigten die Tornados eine geschlossene Mannschaftsleistung und wurden ihrer Favoritenrolle einmal mehr gerecht. Bereits im ersten Drittel gingen sie mit drei Toren durch Marco Noack (5.Min.) und zweimal Tom Domula (09.u.18. Min.) in Führung. In der 16. Minute gelang den Berlinern zwar der Anschlusstreffer, doch die Gastgeber ließen sich davon nicht beeindrucken. Die Gäste aus der Hauptstadt gaben trotz aller Rückschläge an dem Abend ihr Bestes und spielten immer wieder Torchancen heraus. So blieb das Spiel spannend. Mit je zwei weiteren Treffern im 2.und 3. Drittel durch Richard Rentsch (30.Min.), Chris Neumann (37.Min.), David Vatter (49.Min.) und Jörg Pohling (51.Min.) siegten die Tornados am Ende verdient mit 7:2 (3:1; 2:1; 2:0). Mit 3 weiteren Punkten bleiben die Tornados auf Tabellenplatz 3 der Regionalliga Ost.
  
500. Einsatz für den ELV Niesky
Seit der Saison 2001/02 ist Jens Schwabe im Eislaufverein Niesky aktiv. Bis 2010/11 absolvierte er 282 Spiele, schoss im Durchschnitt fast in jedem Spiel ein Tor (insgesamt 266) und bereitete 580 Tore mit vor - mit vorbildweisenden, beachtlich wenigen 136 Strafminuten in all der Zeit. Nicht unbedingt freiwillig beendete er seine erfolgreiche spielerische Karriere und wechselte nahtlos in die verantwortliche Position des Trainers der Tornados.
Auch hier kann er in den vergangenen Jahren beachtliche Ergebnisse vorweisen. Nicht unerheblich sind seit langem seine Bemühungen im Nachwuchsbereich, wo er seine Spuren hinterlässt.
In der Statistik des Fanprojektes ist aufgefallen, dass er just am 12.01.2019, am Tage seines 47. Geburtstags, seinen 500. Einsatz im und für den Eislaufverein Niesky und seine TORNADOs feiern darf: 282 als Spieler und heute das 218. als Trainer. Der ELV dankte ihm am 12.01.2019 vor dem Heimspiel für den unermüdlichen Einsatz und sein vorbildliches Engagement im Verein.
  


    
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Montag 14.Januar 2019
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