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September 26
                         
Herbstanfang
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Michael Wagner geht in sein drittes Jahr bei den Weserstars. Der 22-Jährige, der im Iserlohner Nachwuchs spielte und zuvor für die Eisbären JUniors aufs Eis ging, konnte zuletzt in 24 Partien 4 Tore und 7 Assists erzielen
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 4.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga Nord.


Eisbären Berlin  (DEL)
Neuer Eisbären-Ticketshop online
Gute Nachrichten für alle Fans der Eisbären Berlin. Ab sofort ist das Buchen der Tickets für
Eisbären-Heimspiele noch einfacher und geht noch schneller. Zusammen mit dem
Ticketvertriebspartner EVENTIM Sports hat die Ticketservice-Abteilung den Online-
Ticketshop umgestaltet.
Der neue Onlineshop bietet eine wesentlich übersichtlichere Struktur, ist im Eisbären Look &
Feel gestaltet und vor allem auf die Benutzung mit jeglichen mobilen Endgeräten
ausgerichtet. Zudem kann neben der Buchung von Einzeltickets jetzt auch die von Mini-Abos
und Gruppenpaketen vorgenommen werden.
„Unser neuer Onlineshop ist wirklich leicht zu benutzen. Jetzt kann sogar ich mit meinem
Handy online Tickets buchen und sie mir direkt aufs Handy schicken lassen“, sagt Eisbären-
Geschäftsführer Peter John Lee.
Dr. Julian de Grahl, Geschäftsführer der CTS EVENTIM Sports GmbH: „Wir freuen uns, den
Eisbären einen State of the Art Onlineshop bereitzustellen, der in Design und Mobilität den
Ansprüchen eines Champions gerecht wird.“
Ticketbuchungen können sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch vorgenommen werden.


Düsseldorfer EG  (DEL)
Enttäuschung gegen Schwenningen - DEG unterliegt 1:3
Im letzten Heimspiel vor der Deutschland-Cup-Pause wollte die Düsseldorfer EG an ihren jüngsten Erfolg gegen Bremerhaven anknüpfen. Gegen die Schwenninger Wild Wings ging es gegen einen direkten Konkurrenten und damit um ganz wichtige Punkte. Umso ärgerlicher, dass die DEG am Ende leer ausging. Simon Danner markierte beim 1:3 (1:1; 0:0; 0:2) den entscheidenden Treffer.


Tölzer Löwen  (DEL2)
Niederlage gegen Crimmitschau zum Start ins Wochenende
Wie schon im ersten Aufeinandertreffen verlieren die Tölzer Löwen mit
2:3 (0:0, 1:1, 1:2) gegen die Eispiraten Crimmitschau. Die Gäste standen
defensiv meist sicher und setzten vorne die entscheidenen Nadelstiche um
die drei Punkte mit nach Sachsen zu nehmen. 
Hat eine Mannschaft 39 zu 26 Schüsse ist davon auszugehen, dass sie den
Sieg feiern darf. Am Freitagabend war das Gegenteil der Fall. Die Tölzer
Löwen hatten statistisch gesehen klar die Nase vorne, doch es waren die
Gäste, die öfter jubelten. 
Grund zur Freude gab es im ersten Drittel nur für die Trainer. Beide
Teams ließen defensiv wenig zu, nur selten kam ein gegnerischer
Angreifer gefährlich vor das Tor. Wenn dies gelang, war es meist
Eispiraten-Goalie Olivier Roy, der eingreifen musste und dies auch tat.
"Wir sind sehr gut gestartet, sehr aggressiv. Wir hatten vernünftige
Torchancen, aber keine zwingenden, weil Crimmitschau in der
Defensive unwahrscheinlich gut steht und auf seine Angriffe
und Konterchancen wartet und diese dann eben auch nutzt.", so Rick
Boehm. 
Die erste Chance genutzt haben die Gäste in der 37. Spielminute. Michael
Kristic, der den gesperrten André Lakos vertrat, vertändelte den Puck im
eigenen Drittel. Jordan Knackstedt nahm das Geschenk an und traf zum
zwischenzeitlichen 1:1. Klaus Kathan hatte zuvor für die Buam
getroffen. 
Ins letzte Drittel nahmen die Löwen das Defizit mit, mit einem Mann
weniger spielen zu müssen. Florian Strobl weilte auf der Strafbank, als
Christoph Kabitzky aus dem Gewühl zum 1:2 traf. "Im zweiten und letzten
Drittel haben wir viel cleverer gespielt. Wir haben die Großchancen
nicht mehr zugelassen. Ein cleveres Auswärtsspiel", freute sich
Gäste-Coach Kim Collins. Das dritte Tor durch Patrick Pohls platzierten
Schuss schien den Deckel auf die Partie zu machen, doch die Löwen gaben
nicht auf. Andreas Schwarz verringerte den Rückstand auf ein Tor.
Andreas Mechel verließ das Eis, aber auch die beiden Schlagschüsse von
Klaus Kathan blieben an den aufopferungsvoll kämpfenden Eispiraten
hängen. 
So blieb es beim 3:2-Erfolg der Eispiraten Crimmitschau. Ausreden wollte
Rick Boehm nach der Partie keine suchen: "Das Derby ist jetzt inzwischen
fünf Tage her und die Mannschaft hat genügend Zeit gehabt das zu
verarbeiten oder zu genießen und sich auf das Spiel heute vorzubereiten.
Das darf keine Ausrede sein." Er fügte an: "Das Ziel ist es 60 Minuten
konstant intensiv zu spielen. Das ist schwierig, aber da müssen wir hin.
Das ist das, was wir wollen und das ist auch das, was wir leisten müssen
in dieser Liga um erfolgreich zu spielen." Am Sonntag gibt´s die nächste
- und abschließende - Chance vor der Länderspielpause diese Vorgabe
umzusetzen: Auswärts in Bad Nauheim.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
SELGROS neuer Eispiraten-Partner - Westsachsen schließen Partnerschaft mit Großhandelsunternehmen
Der Eishockey-Zweitligist Eispiraten Crimmitschau hat kurz nach dem Start in die DEL2-Saison einen weiteren starken Partner gefunden. Die Rot-Weißen werden ab sofort von dem Selbstbedienungs-Großhandelsunternehmen SELGROS unterstützt. Das Unternehmen wird zukünftig deshalb auf verschiedensten Werbeplattformen, wie zum Beispiel auf einer Werbebande im Kunsteisstadion Crimmitschau zu sehen sein.
SELGROS ist ein Unternehmen des Selbstbedienungsgroßhandels („Cash & Carry“), das in Deutschland, Polen, Rumänien und Russland gewerblichen Kunden ein kompetentes Food und Non Food-Sortiment zu günstigen Großhandelspreisen anbietet. Die Sortimente, aber auch die Betriebe, des neuen Eispiraten-Partners sind auf die Bedürfnisse von Gastronomen, Kiosken, Einzelhändlern und anderen Gewerbetreibenden zugeschnitten.
„Wir haben sehr positive Gespräche geführt und sind nun sehr froh und stolz, dass uns so ein großes Unternehmen wie SELGROS dieses enorme Vertrauen entgegenbringt“, so Tim Schnelle, Sponsorenbeauftragter der Eispiraten, im Rahmen des Fototermins mit Peter Günther, Geschäftsleiter SELGROS Gera, im Crimmitschauer Sahnpark.
Eispiraten setzen Siegesserie fort! 3:2-Erfolg in Bad Tölz - Westsachsen siegen erneut nach Rückstand
Die Eispiraten Crimmitschau setzen ihre Siegesserie weiter fort! Auswärtssieg beim Aufsteiger und vierter Sieg in Folge: Die Mannschaft von Kim Collins konnte sich am heutigen Freitagabend mit 3:2 bei den Tölzer Löwen durchsetzen. Nachdem die Westsachsen erneut in Rückstand gerieten, führten Jordan Knackstedt, Christoph Kabitzky und Patrick Pohl ihr Team mit drei Treffern auf die Siegerstraße.
Die rund 100 mitgereisten Crimmitschauer Fans sahen zu Beginn des Spiels eine bessere Tölzer Mannschaft. Nachdem die „Buam“ Olivier Roy mehrfach prüften, konnten sich die Westsachsen immer besser befreien und nahmen mehr und mehr das Zepter in die Hand. Doch sowohl Robbie Czarnik als auch Patrick Pohl und Ossi Saarinen fanden zunächst keinen Weg, Torhüter Mechel im Kasten der Bayern zu überwinden.
Mit Beginn des zweiten Durchgangs überraschten die Gastgeber die Eispiraten dann aber eiskalt. Klaus Kathan traf bereits nach etwas mehr als 60 Sekunden nach Wiederbeginn zum 1:0 und schockte die Mannschaft von Cheftrainer Kim Collins, die folglich etwas Zeit brauchte, um den Rückstand zu verdauen. So war es mehrmals Olivier Roy, der einen höheren Rückstand seiner Mannschaft vereiteln konnte. Die Rot-Weißen rappelten sich aber auf und bewiesen einmal mehr ihre Comeback-Qualität, welche in dieser Saison schon so oft zum Erfolg führte. Jordan Knackstedt ließ Andreas Mechel nach seinem Alleingang keine Chance zur Abwehr und glich aus - 1:1 (37.)!
Ähnlich wie in Drittel zwei, konnten die 1.730 Zuschauer in der Tölzer weeArena dann einen frühen Treffer sehen. Dieses mal waren es aber die Westsachsen, die ihre numerische Überzahl im Powerplay konsequent ausnutzen konnten und in Person von Christoph Kabitzky zum 2:1 trafen (42.). Rund drei Minuten vor dem Ende sorgte Patrick Pohl dann für die vermeintliche Vorentscheidung: Der Angreifer schloss sein Solo von „coast to coast“ mit dem Tor zum 3:1 ab (57.) und erzielte somit einen ganz wichtigen Treffer. Denn die Mannschaft von Rick Boehm, welche kurze Zeit später den Torhüter herausnahm, kam durch Andreas Schwarz in Minute 58 noch einmal zum 3:2-Anschlusstreffer. In den letzten Augenblicken schmissen sich die Crimmitschauer in die Schüsse und stemmten sich gegen einen weiteren Gegentreffer - Somit blieb es schließlich beim 3:2 und den vierten Eispiraten-Sieg in Folge.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen unterliegen Kassel
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Kassel Huskies mit 1:7 (1:2; 0:1; 0:4) vor 2668 Zuschauern verloren. Die Gäste gingen durch einen Überzahltreffer von Toni Ritter in der siebten Minute in Führung. Nick Huard markierte jedoch in der 16. Minute den Ausgleich. Abermals war es jedoch Ritter, der erneut für die Gäste erfolgreich war (17.). Braden Pimm (36./PP), Jens Meilleur (44./PP), David Kuchejda (55./SH+56.) und Stefan Della Rovere (60.) sorgten für den 1:7-Endstand.  
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „1:7 hört sich als Ergebnis brutal an. Letztlich sind wir aber an uns selbst gescheitert, haben Strafen genommen, die wir nicht hätten nehmen müssen. Bei den Überzahl-Toren haben wir nicht das gespielt, was uns zuletzt ausgezeichnet hat und unsere Position nicht gehalten. Der beste Mann von Kassel war der Torhüter. Mit dem Resultat sind wir auf dem Boden angekommen.“
Kassel-Coach Rico Rossi: „Das hat mir heute richtig gefallen. Wir haben vielleicht nicht die beste Leistung gezeigt, aber taktisch sehr gut agiert und die Scheibe routiniert gespielt. Das ist insgesamt unser Ziel. “
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 5. November um 18.30 Uhr beim SC Riessersee. 


Kassel Huskies  (DEL2)
7:1 – Huskies landen Kantersieg in Dresden
Ohne die verletzten Manuel Klinge, Mike Little und Thomas Merl traten die Huskies am 15.
Spieltag der laufenden DEL2-Saison bei den Dresdner Eislöwen. Diese ließen zuletzt mit
Heimsiegen über Bietigheim und Frankfurt aufhorchen.
Zwar verbuchten die Gastgeber durch Davidek den ersten gefährlichen Torschuss des Spiels, im
Anschluss zeigten die Huskies sich offensiv aber präsenter. Klöpper und Ritter verpassten
zunächst noch den Torerfolg, in der siebten Spielminute war der Huskies-Stürmer mit der
Rückennummer 7 aber erfolgreicher. Aus kurzer Distanz netzte Toni Ritter in Überzahl zum 0:1
ein. Nachdem Pimm kurz darauf eine Hereingabe gefährlich abfälschte und Dresdens Torhüter
Eisenhut prüfte, kamen die Eislöwen besser in die Partie. Mirko Pantkowski durfte sich bei einigen
Torschüsse auszeichnen. In der 16. Spielminute war der junge Huskies-Schlussmann jedoch
geschlagen. Der durchgestartete Nick Huard sorgte per Rückhand für den 1:1-Ausgleich.
Die Schlittenhunde waren um eine schnelle Antwort jedoch nicht verlegen. Nur 24 Sekunden nach
dem Gegentreffer war es erneut Toni Ritter, der traf. Einen Flachschuss von Marco Müller fälschte
er per Rückhand zum 1:2-Pausenstand ab.
Im zweiten Abschnitt sahen sich die Huskies überwiegend in ihrer eigenen Defensive wieder. Bei
ihren besten Tormöglichkeiten scheitertem die Gastgeber mit Höller an Pantkowski (23.), Thomas
Pielmeier verfehlte das halbleere Tor (27.) und in der 33. Spielminute ließen die Eislöwen sogar
einen drei auf eins Konter liegen. Diese Nachlässigkeiten bestrafte Kassel nach 36 Minuten, als
sie ihre dritte Powersituation zum zweiten Powerplaytreffer verwerteten. Nachdem die Eislöwen
sich auf die Deckung des schussstarken James Wisniewski konzentrierten, nutzten die Huskies
den Platz vor dem Eislöwen-Gehäuse, MacGrath bediente Braden Pimm, der aus kurzer Distanz
nur die Kelle zum 1:3 hinhalten musste.
Den zu Beginn des Schlussabschnitts zu erwartenden Sturmlauf der Eislöwen stoppten die
Huskies schnell mit einem weiteren Treffer. Meilleur sorgte mit seinem 1:4 für den dritten
Überzahltreffer. Anschließend beschränkte Kassel sich auf die Verteidigung des eigenen Tores, auf Basis eines erneut fehlerfreien Mirko Pantkowski gelang dies auch erfolgreich.
Dresdens Trainer Franz Steer riskierte gut fünf Minuten vor Schluss alles und nahm Torhüter Eisenhut zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Huskies-Goldhelm Braden Pimm nutzte dies jedoch zur endgültigen Vorentscheidung, indem er aus dem eigenen Drittel zum 1:5 ins leere Tor traf.
In der Schlussphase legten die Schlittenhunde sogar noch nach, Kuchejda und Della Rovere sorgten für einen 7:1-Kantersieg in der sächsischen Landeshauptstadt.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Dezimierte Joker holen Punkt in Weißwasser - Unglückliche 4:3 Auswärtsniederlage nach Verlängerung für den ESVK bei den Lausitzer Füchsen
Der ESVK konnte bei den Lausitzer Füchsen aufgrund von diversen Ausfällen nur mit drei Sturmreihen agieren. Trotzdem übernahmen die Allgäuer in den ersten Minuten das Kommando über das Spiel. Nach dem Füchse Keeper Konstantin Kessler schon mehrfach in höchster Not retten musste, brachte Sami Blomqvist die Joker nach einem schönen Zuspiel von Joona Karevaara in der siebten Minute verdient mit 0:1 in Führung. Gegen den platzierten Rückhandschuss des Finnen war der junge Torhüter machtlos. Doch die Führung der Kaufbeurer sollte nicht lange Benstand haben. Im Gegenzug brachte Andre Mücke die Scheibe von der blauen Linie auf das Tor von Stefan Vajs und diese schlug auf der Fanghandseite des ESVK Torhüters ein. Vajs waren in diesem Moment durch mehrere Spieler vor seinen Gehäuse die Sicht komplett versperrt und hatte dadurch keine Abwehrmöglichkeit. Das Spiel war in der Folge etwas ausgeglichener. Nach einer völlig harmlosen Aktion entschieden die Hauptschiedsrichter aus dem Nichts heraus auf eine zwei Minuten Strafe für Joey Lewis. Der zu allem Überfluss dann auch noch eine zehnminütige Disziplinarstrafe aufgebrummt bekam. Dieses Powerplay nutzten die Füchse dann mit etwas Glück zur 2:1 Führung. Viktor Lennartsson konnte den Puck nach einem geblockten Schuss aufnehmen und hatte keine Probleme seine Mannschaft in Führung zu bringen (19. Minute). Nur wenig später hatte Sami Blomqvist den Ausgleich auf dem Schläger. Sehr gut von seinen Sturmkollegen in Szene gesetzt, scheiterte er alleine vor Kessler und somit ging es mit einem etwas unglücklichen Rückstand für die Joker in die erste Pause.
Die Wertachstädter kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und hatten durch Sami Blomqvist erneut die Gelegenheit auf den Ausgleichstreffer. Der nach einem schönen Pass von Joona Karevaara am langen Pfosten scheiterte. Im Gegenzug scheiterte ein Füchse Stürmer an der Latte. Zu dem musste Alex Thiel für zwei Minuten auf das Sünderbänkchen und die Lausitzer konnten sich erneut in Überzahl agieren, welches die Kaufbeurer aber sehr gut verteidigen konnten. Joona Karevaara sorgte dann in der 26. Spielminute mit einem abgefälschten Schuss den Ausgleichstreffer für die Allgäuer. Die Rotgelben hatten nach dem zweiten Treffer, unter anderem durch Charlie Sarault und Jere Laaksonen mehrere gute Möglichkeiten auf den Führungstreffer. Dieser sollte dann erneut auf der anderen Seite fallen. Wie schon beim ersten Treffer der Füchse fand die Scheibe auch beim 3:2 in der 37. Minuten nach einem Schlenzer von der blauen Linie irgendwie den Weg zwischen vielen Spielern vorbei in das Gehäuse von Stefan Vajs. Unmittelbar nach dem Führungstreffer hatte Feodor Boiarchinov alleine vor ESVK Torhüter Stefan Vajs die Chance auf den vierten Treffer für Weißwasser. Der Kaufbeurer Schlussmann hielt seine Mannschaft aber mit einer tollen Parade weiter im Spiel.
Im Schlussabschnitt dominierte die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann das Spielgeschehen meist nach belieben. Schon zu Beginn hatte der ESVK durch die erste Sturmreihe um Charlie Sarault gute Chancen auf das 3:3. Im Powerplay gelang dann eben Spielmacher Charlie Sarault mit einem überlegten Handgelenkschuss von der blauen Linie der verdiente Ausgleichstreffer. Fortan machten die Allgäuer mächtig Druck und schnürten die Füchse Minutenlang in deren Defensivzone ein. Max Schmidle, Sami Blomqvist und Joona Karevaara hatten dabei mehrfach die Führung für die Joker auf dem Schläger. In den Schlussminuten hatten dann auch die Lausitzer wieder mehr von der Partie. Ein weiterer Treffer sollte aber in der regulären Spielzeit nicht mehr fallen. In der Overtime hatte der ESVK durch Sami Blomqvist, Max Schmidle und Florin Ketterer mehrfach die Möglichkeit das Spiel für die Wertachstädter zu entscheiden. Nach einer Strafe gegen Florian Thomas konnten die Füchse im Powerplay agieren. Ein starkes Unterzahlspiel und ein überragender Stefan Vajs verhinderten vor erst den Siegtreffer des Heimteams. Nach dem die Kaufbeurer wieder komplett waren sollte dann aber doch der Gamewinner für die Weißwasseraner fallen. Nach einem gewonnen Bully versprang der Joker Defensive die Scheibe und Artur Tegkaev hatte nach einem Querpass keine Mühe das 4:3 zu erzielen.


Deggendorfer SC  (OLS)
Der Punktspielmarathon endet in Waldkraiburg
Fünf Spiele in zehn Tagen, so lautete das Programm für den 
Deggendorfer SC bis zu diesem Wochenende. Nun endet dieser Marathon am 
Sonntag mit dem Auswärtsspiel beim EHC Waldkraiburg.
Nach der letztjährigen Premierensaison in der Oberliga Süd mussten die 
Oberbayern im Sommer großen Aderlass hinnehmen. Mit Rainer Zerwesz 
legte der langjährige Trainer der ersten Mannschaft seinen Posten 
nieder und wurde durch den Deutsch-Weißrussen Sergej Khatkevich 
ersetzt, der zuletzt die Rostock Piranhas in der Oberliga Nord 
trainierte. Doch auch auf dem Spielersektor mussten die Löwen einige 
Abgänge hinnehmen. Mit Andreas Paderhuber beendet eine echte 
Identifikationsfigur seine Karriere bei den Waldkraiburgern. Der 
39-Jährige kannte durch seine knapp 600 Oberligaeinsätze die Liga 
bestens und hinterlässt damit eine große Lücke in der Defensive. Diese 
Lücke dürfte umso größer erscheinen, da mit Björn Linda einer der 
besten Keeper der Oberliga ebenfalls den Verein im Sommer Richtung 
Hannover verließ. Ihn ersetzt Korbinian Sertl ersetzen, der letzte 
Saison in Lindau tätig war. Die Lücke in der Verteidigung sollen zum 
Großteil Spieler wie Ludwig Synowiec von den Blue Devils Weiden oder 
Florian Ullmann von den Rostock Piranhas schließen. Im Angriff setzen 
die Waldkraiburger auf frischen Wind, denn die Verantwortlichen des 
EHC tauschten gleich beide Kontingentspieler aus. Ken Neil und Brent 
Norris heißen die beiden Neuzugänge der Löwen. Die beiden Kanadier 
kommen aus dem Collegebereich und wurden dort bestens ausgebildet. 
Norris ist es auch, der nach elf Spielen ganz vorne in der 
Scorerwertung bei den Löwen steht. Neun Punkte in elf Spielen konnte 
er bisher für sich verbuchen, was aktuell auch das Problem der 
Oberbayern verdeutlicht. Mit 26 erzielten Treffern haben die 
Waldkraiburger den schlechtesten Sturm der Liga. In der Abwehr 
bekleckerten sich die Löwen bisher auch nicht gerade mit Ruhm. Mit 52 
Gegentreffern stehen die Mannen von Trainer Khatkevich ebenfalls weit 
hinten in der Tabelle. Dennoch konnten die Oberbayern am vergangenen 
Mittwoch ein Ausrufezeichen setzen, als sie zuhause die Blue Devils 
Weiden mit einer 5:1 Packung heimschickten. Somit sind die Löwen auf 
keinen Fall zu unterschätzen und der DSC wird versuchen, den 
Spielemarathon mit einem Sieg zu beenden, um sich weiterhin in der 
Spitzengruppe festzusetzen. Spielbeginn in Waldkraiburg ist um 17:15 
Uhr.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders in Rosenheim – ein ungleiches Duell
Während heute ab 10 Uhr 30 in der Eissportarena der Kids Day der EV Lindau Islanders stattfindet, bereitet sich die erste Mannschaft auf das schwere Auswärtsspiel am Sonntag (17 Uhr) in Rosenheim vor.
Ungleicher könnte dieses Duell kaum sein. Auf der einen Seite der die Star Bulls Rosenheim, die 41 Jahre in der ersten und zweiten Liga spielte und in den letzten 50 Jahren nur einmal unterhalb der Oberliga antreten musste, als der SBR nach dem DEL Ausstieg 2000 ganz unten anfangen musste. Auf der anderen, die Islanders, die erst im zweiten Jahr in der dritten Liga spielen, was der größte Erfolg der Vereinsgeschichte ist. Der dreifache Deutsche Meister (1982, 85 und 89), dreifache Zweitliga Meister (1970, 1975, 1993) Oberliga- Meister von 2010 und DEB Pokalsieger von 2011 gegen den Bayernliga Meister 2015. Noch Fragen?
Natürlich ist Sport ein Tagesgeschäft und man in Rosenheim drauf erpicht, nach dem Abstieg die sofortige Rückkehr in die DEL2 zu schaffen. Dementsprechend fegen die Oberbayern gerade durch die Oberliga Süd, haben neun ihrer elf Saisonspiele gewonnen und nur gegen den ewigen Rivalen Landshut und Deggendorf, die einzige Mannschaft, die aktuell mit dem Tabellenführer Schritt halten kann, verloren. Allerdings weiß man auch in Rosenheim, dass es ein langer Weg werden wird, zumal man den Fokus auf die Region gelegt hat und zahlreiche Eigengewächse aus der hervorragenden Nachwuchsarbeit in das Profiteam eingebaut hat.
Selbst der Trainer hat schon als Kind für den SBR gespielt – und nicht nur das Manuel Kofler hat die Erfahrung von über 300 DEL- Spielen und war Nationalspieler. Als Trainer betreute er zuvor den Landesligisten Bad Aibling. Ein mutiger, aber auch konsequenter Schritt, den 37jährigen aufgrund seiner guten Arbeit zurück zu holen, der sich bisher ausgezahlt hat. Mit Spielern wie dem ebenfalls langjährigen DEL- und Nationalspieler Tobias Draxinger (32) hat man auch jede Menge Erfahrung im Team. Der Verteidiger ist mit erstaunlichen 12 Punkten (8Tore) zweitbester Scorer des SBR nach dem 31jährigen Michael Fröhlich (13 Punkte, 5 Tore), der vom DEL2 Klub Kaufbeuren nach Rosenheim wechselte. Aufgrund der gesunden Struktur liegt aktuell auch nicht so viel Last auf dem finnischen Ausländer- Duo Petri Lammassaari und Jussi Nättinnen. Sie reihen sich aber perfekt ins Team ein, dass trotz einiger Verletzungssorgen souverän auf Platz 1 der Oberliga- Tabelle steht.
Auch wenn Jeff Smith nach abgelaufener Sperre wieder ins Lindauer Team zurückkehrt, haben sich die Chancen der Islanders kaum verbessert, denn Dustin Whitecotton muss wohl auf angeschlagene Spieler verzichten. Hinter mindestens drei Stammspielern steht an diesem Wochenende ein großes Fragezeichen. Und doch haben die Lindauer einen im Kader, vor dem die Rosenheimer gehörigen Respekt haben dürften. Torhüter Henning Schroth war nämlich einer der Gründe für den Abstieg des SBR aus der DEL2 vergangene Saison. In den Play- Downs mit Crimmitschau stand er beim 6:4 Auftakt- Sieg der Eispiraten in Rosenheim im Tor, legte den Grundstein zum Klassenerhalt seines Teams und zum Rosenheimer Fall in die dritte Liga. Vielleicht sorgt das für etwas Unbehagen beim SBR. Zumindest benötigen die Islanders aber eine ähnlich sensationelle Leistung, um sich positiv in die Deutschland- Cup Pause zu verabschieden. 


Sonthofen Bulls  (OLS)
ERC Sonthofen verliert mit 1:3 gegen Rosenheim - 985 Zuschauer sehen spannenden Kampf
Der ERC Sonthofen verliert ein hochklassiges Spiel in der Eishockey-Oberliga gegen die Starbulls Rosenheim mit 1:3 (0:1; 1:1; 0:1). Beide Mannschaften kämpften auf hohem Niveau und lieferten den 985 Zuschauern einen spannenden Kampf bis zum Schluss. Im Tor stand Jennifer Harß, die den kurzfristig wegen einer Magen-Darm-Erkrankung ausgefallenen Patrick Glatzel ersetzen musste. Sie machte ein gutes Spiel und konnte einige starke Schüsse der Gäste abwehren. Wenn man den Bulls einen Vorwurf machen kann, dann die mangelnde Chancenverwertung.
Mit einer echten Schrecksekunde hatte das Spiel begonnen. Gleich der erste Konter nach zwanzig Sekunden brachte ein Tor für die Gäste. Kapitän Tobias Draxinger fährt allein auf die einzige Torfrau der Oberliga zu und trifft links unten. Die Bulls schüttelten sich und begannen mit ihren Angriffen. Von Minute zu Minute kamen sie besser ins Spiel und hätten gegen Ende des ersten Spielabschnitts den Ausgleich mehr als verdient gehabt, wenngleich auch Rosenheim noch zwei große Torchancen hatte. Es blieb aber beim 0:1.
Im Mitteldrittel ging der Kampf auf hohem Niveau weiter. Der ERC Sonthofen in diesem Teil des Spiels die spielbestimmende Mannschaft. Jörg Noack belohnte sein Team schließlich in der 31. Minute mit dem mehr als überfälligen Treffer zum 1:1. Darüber hinaus hatten  Stanley, Sternheimer, Sill, Hadraschek und Voit gute Gelegenheiten, sie alle scheiterten entweder knapp oder am überragend haltenden Torhüter der Rosenheimer Lukas Steinhauer. Eine Führung wäre zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient gewesen. Kurz vor dem Ablauf der 40. Spielminute dann ein folgenschwerer Fehler in der Verteidigung. Statt den leichten Weg zu nehmen, entschieden sich die Bulls für den schweren. Rosenheim dazwischen und Daxlberger mit der erneuten Führung für die Gäste. Der Schiedsrichter hatte den Treffer trotz jubelnder Oberbayern zunächst nicht anerkannt, erst der Linesman brachte Klarheit. 1:2 zur Pause.
Das letzte Drittel hatte begonnen und erneut kam Sonthofen gefährlich vor das Tor, die Bulls scheitern erneut knapp und es kam was kommen musste: In der 43. Minute trifft erneut Dominik Daxlberger zum 1:3 aus Sicht der Hausherren. Erst jetzt wurde Rosenheim wieder stärker, ließ nichts mehr anbrennen. In der 56. Minute nach einem Foulspiel von Fabio Carciola hatten die Gäste per Penalty noch die Chance die Führung auszubauen, doch Jennifer Harß wehrte den Schuss von Christoph Echtler ab.
Der ERC Sonthofen mit dem wohl stärksten Spiel des Jahres. Die Bulls kommen immer besser in die Spur. Gegen schwächere Gegner sollten, wenn der ERC weiter so dranbleibt, auf jeden Fall Punkte drin sein.
Heiko Vogler: "Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, da war Kampf, Leidenschaft, echte Emotion." Das merkten auch die zahlreichen Fans, die ihre Mannschaft lautstark angefeuert hatten.
Nach dem Auswärtsspiel am Sonntag in Miesbach ist erst einmal ein Wochenende Deutschland-Cup-Pause.


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Starkes Spiel der Moskitos in Hamburg
Wieder mit Lucas Topfstedt, der spielen konnte, begannen die Wohnbau Moskitos im Eisland Farmsen beim direkten Konkurrenten ganz gut. Lediglich eine Strafe gegen eben jenen Topfstedt brachte Unruhe in die Defensive der Moskitos, doch bei voller Stärke beider Teams hielten die Moskitos sehr gut mit. Beide Teams hatten im ersten Drittel ihre Chancen, doch beide Keeper hielten ihren Kasten sauber. Sebastian Staudt kurz vor der Pause noch einmal mit einem tollen Save, doch es ging torlos in die erste Pause. 
Der zweite Abschnitt begann quasi mit einer Strafe gegen die Crocdiles, doch leider blieb zählbares für die Wohnbau Moskitos aus. Beide Teams in der Folge recht gefährlich, Strafen auch gegen beide Teams, es wurde munter auf dem Eis. Aufgrund der Strafen hatten beide Teams ihre guten Phasen, ebenso wie die Phasen wo es brannte. Crocodiles Keeper Kai Kristian musste gegen Ende des Drittels kurz passen, nachdem er einen Puck wohl gegen den Hals bekommen hatte, musste er sich behandeln lassen, konnte aber weitermachen. Am Ende hatten sich beide Teams umsonst gemüht, auch Drittel Zwei endete torlos.
Wieder suchen beide Teams ihre Chancen, die Entscheidung, doch nichts passierte zum Beginn des Drittels, wieder keine Tore. Und wieder keine Entscheidung, will man ein Fazit ziehen ging es wieder hin und her, beide Teams neutralisieren sich, haben ihre Chancen, aber keiner nutzt sie.  So muss diese Begegnung der beiden direkten Kontrahenten in die Overtime, und endlich klingelt es. Andrej Bires macht die mitgereisten Fans der Wohnbau Moskitos mit dem Punkt in der Overtime glücklich.
In seinem Statement war Cheftrainer Frank Gentges sehr zufrieden: „Beide Teams haben sich größtenteils neutralisiert, beide Teams TOP eingestellt. Beide Teams mit TOP Keepern, so geht es in die Overtime und da behält Bires die Ruhe und macht den Zusatzpunkt. Das ist das was wir in den letzten Spielen immer schon gemacht haben, wir erarbeiten uns ein Übergewicht, haben Topchancen, die jungen Leute machen das gut, aber wir machen die Tore nicht.“


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Crocodiles verlieren knapp gegen die Moskitos aus Essen
Die Crocodiles Hamburg haben ihr Heimspiel am Freitagabend mit 0:1 nach Verlängerung verloren. Über 60 Minuten boten sich beide Mannschaften eine Partie auf Augenhöhe und hatten Torhüter im Rücken, die an diesem Abend eine Gala-Vorstellung ablieferten: Seitens der Crocodiles parierte Kai Kristian 44 Schüsse, Essens Sebastian Staudt entschärfte 38. Auch der dritte Torwart im Spiel konnte eine hundertprozentige Fangquote in der regulären Spielzeit aufweisen. Als Kai Kristian in der 35. Minute ein Schläger durch die Maske hindurch unter dem Auge traf, musste dieser für eine kurze Behandlungspause aus dem Tor. Ersatztorwart Matthias Rieck sprang ein, parierte einen Schuss und verließ nach exakt acht Sekunden unter dem tosenden Applaus der 1610 Zuschauer wieder das Eis.
Der angeschlagene Kristian ließ sich im folgenden Spielverlauf weder vom geschwollenen Auge, noch von dem kleinen Cut darunter beirren, musste sich allerdings nach knapp zwei gespielten Minuten in der Verlängerung geschlagen geben. Andrej Bires traf für die Gäste und sicherte den Moskitos zwei Punkte, während die Crocodiles mit einem Punkt aus der Partie gingen.
„Wir hatten heute einfach enormes Pech im Abschluss. Oft genug lag die Scheibe zum Nachschuss vor dem leeren Tor bereit. Solche Gelegenheiten darf man sich nicht entgehen lassen. Dann ist die Scheibe noch mal versprungen oder es war noch ein Schläger, eine Kufe im Weg. Solche Tage gibt es eben auch, da ist das Tor wie vernagelt. Letztendlich hat der glücklichere gewonnen“, resümierte Kai Kristian.  


Herner EV  (OLN)
Herner EV – TecArt BlackDragons Erfurt 7 : 4 (0:2,3:0,4:2)
Mit 7:4 schlägt der Herner EV am Freitagabend am Gysenberg die TecArt Black Dragons aus Erfurt, aber der Sieg musste hart erarbeitet werden. Nach dem ersten Drittel lag das Team von Frank Petrozza sogar 0:2 hinten, drehte das Spiel dann aber im zweiten Abschnitt auf 3:2. Im Schlussdrittel kamen die Gäste noch zweimal nach einem 3-Tore-Rückstand heran um sich in den Schlusssekunden nach einem Empty-Net-Goal von Aaron McLeod endgültig geschlagen geben zu müssen. Dementsprechend war der HEV Coach zufrieden mit dem Ergebnis und den nächsten drei Punkten, die sein Team auf Platz sechs der Tabelle brachte. Sein Gegenüber, Erfurts Trainer Thomas Belitz, haderte mit seinem Team im zweiten Drittel, als es die Führung aus der Hand gab.
Der Herner EV begann die Partie zwar durchaus druckvoll, aber die Gäste aus Thüringen hielten gut mit und waren vor allem durch ihre erste Reihe mit Kammerer, Sochan, Gosdeck, Schümann und Vazan stets gefährlich. Das machte sich dann auch in der 14. und 16. Minute ergebnismäßig bemerkbar, als Michal Vazan sein Team mit zwei Treffern in Führung brachte. Damit war klar, dass für die Gysenberger noch Schwerstarbeit bevor stand. Die leisteten sie dann in den folgenden zwei Dritteln. Zuerst sorgte Aaron McLeod in der 23. Minute für den Anschlusstreffer, dann verlängerte Lois Spitzner vier Minuten später einen Schuss von Thomas Richter zum Ausgleich ins Erfurter Tor. Weitere gute Möglichkeiten sollten folgen, aber die Zuschauer mussten bis zur Schlussminute des mittleren Drittels warten bevor Marcus Marsall plötzlich in der Mitte frei war und zum 3:2 einschießen konnte.
Im Schlussabschnitt machte der HEV sofort da weiter, wo er vor der Pause aufgehört hatte und so fiel das 4:2 bereits in der 41. Minute. Christian Nieberle spielte aus dem eigenen Drittel einen weiten Diagonalpass auf Brad Snetsinger, der legte weiter auf Aaron McLeod, der gekonnt vollendete. Gut zwei Minuten später verlängerte Philipp Kuhnekath einen Schuss von Stephan Kreuzmann zum 5:2, aber der komfortable Vorsprung hielt nicht lange, denn die Erfurter steckten noch nicht auf. So konnte Oliver Kämmerer in der 46. Minute auf 5:3 verkürzen. Fast im Gegenzug war es aber Marcus Marsall, der im Nachschuss wieder auf 6:3 erhöhen konnte. Aber damit war der HEV Sieg immer noch nicht gesichert. Denn einmal noch konnten die Schwarzen Drachen verkürzen und zwar in der 57. Minute durch ihren Top-Scorer Robin Sochan zum 6:4. Es folgte eine spannende Schlussphase mit Erfurter Auszeit und der Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers. Dreimal hatte nun aber der HEV die Chance zum Empty-Net-Goal: Zuerst Sebastian Eickmann, dann Michel Ackers, der nur den Außenpfosten traf und zu guter Letzt Aaron McLeod, der dann für den 7:4-Endstand sorgte
Am Sonntag muss der Herner EV bei den Harzer Falken (18 Uhr) in Braunlage antreten, dann ist Halbzeit in der Oberliga Nord. Das Wochenende darauf ist Länderspielpause. Weiter geht es am Freitag, dem 17. November 2017 um 20 Uhr mit dem Heimspiel gegen die EXA Icefighters Leipzig.


Passau Black Hawks  (BYL)
Überragende Landsberger fordern die Black Hawks - RiverKings am Sonntag um 18.30 Uhr zu Gast in der EisArena
Am morgigen Sonntag wartet um 18.30 Uhr in der Passauer EisArena mit den HC Landsberg „River Kings“ der nächste Brocken auf die Passau Black Hawks. Der Tabellendritte ist neben Höchstadt der große Favorit auf die Meisterschaft in der Eishockey Bayernliga. Beeindruckend ist nach acht Spieltagen das Torverhältnis der Landsberger. Bei plus 30 Toren steht das Team von Trainer Randy Neal mittlerweile. Der neue Landsberger Trainer Randy Neal kam vor der Saison vom Ligakonkurrenten Peißenberg und kennt die Liga wie kaum ein anderer. Großen Anteil am Erfolg trägt Kontingentspieler und Neuzugang Bohumil Slavicek der in acht Spielen bereits auf 23 Scorerpunkte kommt. Slavicek wurde zuletzt zum Bayernliga Spieler des Monats Oktober ausgezeichnet. Dazu kommt die unglaubliche Qualität und Tiefe im Kader des HC Landsberg. Trainer Randy Neal kann auf einen 25 Mann starken Kader zurückgreifen und somit auch Verletzungen und Sperren ohne größere Probleme kompensieren.
Die Passau Black Hawks haben trotzdem nur ein Ziel: den Heimsieg und die Punkte in Passau zu behalten. Zuletzt begeisterten die Passau Black Hawks ihre Fans in der Passauer EisArena mit einer überragenden Leistung beim 6:3 Heimsieg gegen Altmeister EV Füssen. Über 1.000 Zuschauer feuerten die Black Hawks gegen den EV Füssen dabei lautstark an. Christian Zessack gab bereits nach dem Spiel gegen den EV Füssen einen Ausblick auf das morgige Heimspiel gegen den HC Landsberg. „Jedes Spiel beginnt bei null. Wir gehen in jedes Spiel um dieses zu gewinnen. Die Jungs werden gut vorbereitet sein und wieder alles für einen Heimsieg geben.“ Leicht zu realisieren wird das nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Torhüter Patrick Vetter nicht. Der Keeper hatte sich im Heimspiel gegen den EV Füssen verletzt und fehlt den Passau Black Hawks im „Worst-Case“ bis zu sechs Wochen. „Wir vertrauen jetzt voll auf Andreas Resch im Tor, der diese Saison schon überragende Spiele abgeliefert hat.“ so der sportliche Leiter Christian Zessack.
Bei den Feldspielern dagegen ist Philipp Müller nach überstandener Grippe wieder im Kader. Simon Schießl´s Rückkehr ist noch ungewiss und wird von Woche zu Woche entschieden. Ungewiss ist der Einsatz von Verteidiger Arthur Platonow. Der junge Verteidiger laboriert ebenfalls an einer Verletzung aus dem Füssen Spiel. Dass die Passau Black Hawks diese Ausfälle kompensieren können, wurde am letzten Wochenende bei den beiden Siegen gegen Buchloe und Füssen deutlich. Gegen Landsberg braucht es ebenfalls wieder eine überragende Teamleistung. „Wichtig ist es von der Strafbank fern zu bleiben. Landsberg hat ein starkes Überzahlspiel, daher werden wir zwar hart aber diszipliniert spielen.“ so der „Gameplan“ von Trainer Ivan Horak. Die Black Hawks werden also mit Teamwork und Einsatz versuchen den nächsten Großen der Liga ein Bein zu stellen.
Das Heimspiel der Passau Black Hawks gegen den HC Landsberg beginnt diesen Sonntag, 05.11.2017 um 18.30 Uhr. Die Passau Black Hawks empfehlen bereits jetzt die Vorverkaufsstellen zu nutzen. Tickets gibt’s im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger (FuZo, Brunngasse 12) oder bei  der Shell-Tankstelle Färber in Passau-Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 17.30 Uhr. –czo


Buchloe Pirates  (BYL)
ESV gelingt Überraschungserfolg mit Derbysieg in Landsberg  - Buchloer Piraten gewinnen erstmals beim Rivalen am Lech mit 5:4
Mit der wohl kompaktesten Mannschaftsleistung der Saison sicherten sich die Buchloer Piraten am Freitagabend im Nachbarschaftsduell mit einem 5:4 (2:2, 1:1, 2:1) Sieg über den HC Landsberg drei wichtige Punkte und fügten den favorisierten Hausherren somit die erste Niederlage nach 60 Minuten in dieser Spielzeit zu. Für die Buchloer war es dagegen der erste Erfolg am Lech überhaupt, der nach einem spannenden und packenden Derby ein purer Sieg des Willens war, wie Trainer Topias Dollhofer nach der Partie meinte.
Ganz unrecht hatte er damit nicht, denn nach dem punktlosen letzten Wochenende galt es für die Piraten ausgerechnet beim Tabellenzweiten in Landsberg wieder aus dem mentalen Loch zu finden. Und dies gelang den Gennachstädtern mit diesem sicher nicht eingeplanten Sieg allemal eindrucksvoll. Schon im Startdrittel merkte man den fokussiert wirkenden Freibeutern an, dass man die zwei zurückliegenden Niederlagen vergessen machen wollte. Dementsprechend motiviert startete man und hatte im ersten Drittel auch offensiv etwas mehr gefährliche Abschlüsse als die Riverkings. Doch es waren die Hausherren, die im Stile einer Spitzenmannschaft mit der ersten echten Torchance durch Markus Kerber mit 0:1 in Front gingen (5.). Die Buchloer zeigten sich aber wenig geschockt und glichen ausgerechnet durch den ehemaligen Landsberger Simon Beslic aus, der toll freigespielt von Markus Vaitl gegen seine alten Kameraden zum 1:1 einnetzte (8.). Und es kam noch besser: Mit einem wahren Hammer genau in den Winkel sorgte Alexander Krafczyk wenig später gegen den machtlosen HCL-Keeper Maximilian Güßbacher sogar für die 2:1 Führung (14.). Diese hielt aber gerade einmal eine gute Minute, ehe Bohumil Slavicek im ersten Powerplay eines hart umkämpften aber stets fairen Startdrittels zum 2:2 Pausenstand traf.
Das Mitteldrittel begann dann mit einer kalten Dusche für den ESV. Denn keine zwei Minuten waren absolviert, als Dennis Sturm die Scheibe irgendwie unter ESV-Schlussmann Daniel Blankenburg zum 2:3 über die Linie bugsierte. Die Buchloer hielten aber weiter voll dagegen und wurden gleich darauf belohnt. Max Hofer stellte mit seinem Powerplaytor zum 3:3 das Remis wieder her (25.). Im Anschluss entwickelte sich wie über die gesamten 60 Minuten ein intensiver und sehenswerter Schlagabtausch, bei dem sich beide Kontrahenten absolut nichts schenkten. Tore sollten bis zur zweiten Pause aber keine weiteren fallen.
Und so war im Schlussabschnitt vor knapp 1000 Zuschauern für reichlich Spannung gesorgt. Den besseren Start erwischten wieder die Landsberger, auch bedingt durch eine Überzahl. Doch die Pirates überstanden diese schadlos und gingen nach 46 Minuten abermals in Führung, da erneut Alexander Krafczyk mit Saisontor Nummer elf den jungen Landsberger Goalie durch die Hosenträger überwand. Jetzt erhöhten die Riverkings nochmals den Druck und so fiel folgerichtig durch Sven Gäbelein der neuerliche Ausgleich zum 4:4 (52.). Nachdem Timo Rauskolb, der später noch zum goldenen Torschützen werden sollte, haarscharf das 5:4 verpasste, schien sich nun das Blatt zu Gunsten der Landsberger zu wenden. Zwei Strafzeiten binnen kurzer Zeit sorgten nämlich für eine doppelte Unterzahl des ESV. Mit beeindruckendem und aufopferungsvollem Einsatz überstand man aber auch diese ohne Gegentreffer. Das Spiel, das mittlerweile auf Messers Schneide stand, sollte dann zweieinhalb Minuten vor dem Ende seinen Höhepunkt erleben, als Timo Rauskolb den Puck zum vielumjubelten 5:4 in die Maschen setzte und somit das entscheidende Tor in einem rassigen Derby für seine Farben erzielte.
Während die Landsberger nach der Niederlage erst einmal auf Platz 3 abrutschen, verkürzen die Buchloer vor der Sonntagspartie zu Hause gegen Peißenberg (17 Uhr) den Abstand auf Rang Acht auf einen Zähler.  


Pinguine Königsbrunn  (BLL)
Dank Adrenalin zum Sieg
Weiterhin im Soll ist der EHC Königsbrunn, gegen die Vilshofener Wölfe setzten sich die Brunnenstädter mit 5:2 durch. Dabei stand das Spiel kurz vor Schluss noch auf der Kippe und drohte zugunsten der Gäste zu drehen.
Bei Königsbrunn setzte sich die Ausfall-Misere der letzten Wochen fort. Zwar kehrte Danny Grünauer wieder in die Mannschaft zurück, doch Coach Alexander Wedl musste auf Patrick Zimmermann und Max Arnawa verzichten und hatte somit nur noch 12 Feldspieler im letzten Aufgebot. Auch Die Gäste hatten mit ein paar Ausfällen zu kämpfen, konnten aber immerhin mit 17 Feldspielern antreten. Doch Der EHC begann konzentriert und agierte aus einer stabilen Defensive heraus. Beide Mannschaften gingen keine großen Risiken ein und fühlten sich anfangs gegenseitig auf den Zahn. Königsbrunn hatte aber mehr vom Spiel, konnte jedoch wie auch die Gäste nichts Zählbares produzieren. Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es dann in die erste Pause. Nach Wiederanpfiff nahm die Partie an Fahrt auf, die Gäste tauchten einige Male gefährlich vor EHC-Goalie Markus Kring auf. Doch dieser ließ sich mit direkten Schüssen nicht überwinden und entschärfte alle gegnerischen Abschlüsse. Aber auch der EHC generierte Torchancen und kam immer wieder gefährlich vor das Tor der Wölfe. In Überzahl netzte schließlich Abwehr-Chef Marc Streicher zum 1:0 ein und kompensierte so die fehlende erste Reihe. Nur zwei Minuten Später hatte dann Dominik Zimmermann mit einem Penalty die Chance auf einen weiteren Treffer, scheiterte aber am gegnerischen Keeper. Doch Marc Streicher war heute in Torlaune und tankte sich durch die gegnerischen Reihen, sein Solo schloss er mit dem sehenswerten 2:0 ab. Die Gäste versuchten weiterhin den Anschluss zu erzielen, mussten aber in der 36. Spielminute das 3:0 hinnehmen, Henning Schütz versenkte einen Abpraller im Wölfetor. Die Partie war aber längst nicht gelaufen, Vilshofen erhöhte nun die Schlagzahl und setzte sich im Drittel der Königsbrunner fest. Die Wölfe machten mächtig Druck und belohnten sich kurz vor Drittelende in Überzahl mit dem 3:1 Pausenstand. Der letzte Abschnitt gehörte zuerst den Gästen, ein ums andere Mal schnürte Vilshofen den EHC im eigenen Drittel ein. Königsbrunn kassierte einige Strafzeiten, die Wölfe nutzen es gekonnt aus und verkürzten in der 48. Spielminute auf 3:2. Doch die Brunnenstädter verteidigten aufopferungsvoll ihre knappe Führung. In der 53. Spielminute schockte Danny Grünauer alle Anwesenden als er einen Schuss mit dem Gesicht parierte und zunächst liegen blieb. Doch nur kurze Zeit später war er wieder mitten im Geschehen und setzte sich im gegnerischen Drittel zum wohl entscheidenden 4:2 durch. Den Gästen blieb nur noch volles Risiko und die Herausnahme des Goalies zugunsten eines weiteren Feldspielers. Doch dieser Schuss ging nach hinten los. Henning Schütz nutzte einen Puckverlust der Gäste und netzte zum 5:2 Endstand ein. Der EHC gewinnt am Ende verdient die sehr faire, aber dennoch leidenschaftlich geführte Partie gegen niemals aufsteckende Gäste. Nur das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg, Königsbrunn beendet den aktuellen Spieltag auf dem angestrebten fünften Tabellenrang und muss nun am Sonntag gegen die klar favorisierten Amberger antreten.   
EHC-Coach Alexander Wedl lobte seine Mannschaft für die gezeigte Leistung: „Was diese zwölf Spieler geleistet haben ist aller Ehren wert. Das war eine super Teamleistung. Es wird langsam Zeit dass wieder ein paar Spieler in den Kader zurückkehren, langsam geht es auf die Substanz.“


Lechbruck Flößer  (BBZL)
ERC Lechbruck zu Gast im Sieben-Schwaben-Stadion
Am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr gastiert der ERC Lechbruck im Türkheimer Sieben-Schwaben-
Stadion. Die Flößer gelten als Favorit, müssen sich aber auf einen hartnäckigen Gegner einstellen.
Der ESV Türkheim hat jetzt nach zwei Spielen schon mehr erreicht, als in der gesamten vergangenen
Saison: Ein Punkt ist auf der Habenseite der Schwaben verbucht. In der letzten Spielzeit wurden alle
Spiele verloren und deshalb hat man sich für diesmal einiges beim ESV vorgenommen. Dazu
beitragen sollen acht Neuzugänge, darunter Sascha Hirschbolz und Maximilian Sams vom
Landesligateam des EV Bad Wörishofen, sowie Erik Scherf, der von den Sande Jadehaien an der
Nordsee ins Unterallgäu gewechselt ist. Und die Arbeit von ESV-Trainer Gert Woll trägt erste Früchte:
Gegen die starke 1b des ESV Buchloe verlor der ESV zu Hause nur mit 1:3 und beim ambitionierten EC
Oberstdorf konnte mit einem 4:5 n. P. der erste Punkt ergattert werden. In der vergangenen Spielzeit
behielten die Flößer mit zwei Siegen (3:1 und 12:1) gegen Türkheim klar die Oberhand.
Nach dem Auftaktsieg in Augsburg am letzten Wochenende, zeigte man sich zufrieden im Lager der
Lecher. Der ERC präsentierte sich von Beginn an hellwach und lieferte eine ordentliche Leistung im
Augsburger Curt-Frenzel-Stadion ab. Ehrlicherweise muss man aber auch bei allem Respekt vor
Augsburg sagen, dass es die Woodstocks den Flößern nicht allzu schwer gemacht haben. Es ist davon
auszugehen, dass der ESV Türkheim topmotiviert und mit großer Einsatzbereitschaft bemüht sein
wird, das Spiel so lange wie möglich offen gestalten zu können. Darauf ist das Team von ERC-Trainer
Michael Köpf eingestellt. Was zählt sind drei Punkte – und die sollen am Sonntag bei der Heimreise
mit im Gepäck sein.


TAG Salzgitter Icefighters  (RLN)
Weiter hoffen auf den ersten Sieg – Icefighters empfangen EC Nordhorn
Wieder einmal am ungewohnten Termin empfangen die TAG Salzgitter den nächsten Gegner, dieses Mal den EC Nordhorn.
Die bisher sieglosen Salzgitteraner treffen somit auf den Aufsteiger der vergangenen Landesligasaison, in der die Nordhorner äußerst beeindruckend nach Belieben dominierten und folgerichtig aufstiegen.
Eine ganz neue Mannschaft darf man hier allerdings nicht erwarten, lediglich der Name wurde geändert. Ansonsten verbirgt sich hier der ehemalige Oberligateilnehmer GEC Ritter, die in ihrem ersten Jahr in der dritthöchsten Spielklasse in die Insolvenz gehen mussten, und sich nach neuer Formierung wieder nach oben kämpfen mussten.
Erschwerend kam eine ungewisse Zukunft dazu, weil die Betreiber der örtlichen Eishalle nur unter Auflagen eine Betriebsgenehmigung erhielten, und erst hiernach die finale Planung für eine Teilnahme am Ligen betrieb möglich war.
Sportlich läuft es für die Gäste bisher ebenso wie in Salzgitter nicht wie erhofft, beide Begegnungen gegen Adendorf und den HSV gingen verloren, sodass es für beide Kontrahenten bereits um weit mehr als nur Punkte geht.
Nach dem im letzten Spiel schon mit Stürmer Daniel Doroshko ein Neuzugang für die Icefighters auflief, wird Angreifer Lukas Pfaffinger, sofern die Passangelegenheit geklärt sind, gegen den EC Nordhorn ebenfalls sein Debüt im Trikot der Stahlstädter geben. Verzichten muss dagegen das Trainer-Duo Vit/Pelikan erstmals auf ungewisse Zeit auf Nils Blankschyn, der Stürmer zog sich eine Verletzung im HSV-Spiel zu und wird auf ungewisse Zeit ausfallen. Ins Training wieder eingestiegen ist Abwehrspieler Steven Heckmann, für einen Einsatz kommendes Wochenende reicht es aber noch nicht. Zurückkehren wird dafür Tomas Lesko nach seiner Verletzung.
Spielbeginn im Chinadome ist am Samstag, den 04.11.2017 um 20:30 Uhr


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Samstag 4.November 2017
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