IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 4.Februar 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.
Eine weitere frustrierende Auswärtsniederlage - 1:4: Die Düsseldorfer EG verliert in Schwenningen(DEL) Diese Punkte wären so wichtig gewesen! Aber nein: Die Düsseldorfer EG verliert das bedeutsame Duell bei den Schwenninger Wild Wings vor 3.538 Zuschauern mit 1:4 (0:0, 0:2, 1:2) und hat damit eine weitere wichtige Chance verpasst. Und am Sonntag wird es nicht leichter: Dann gastieren wir um 14.00 Uhr beim Meister EHC Red Bull München.
Zum Spiel: Es war ein überaus munteres erstes Drittel. Viel lebendiger als das doch
etwas mühsame Geschiebe beim ersten Aufeinandertreffen im Schwarzwald.
Schon in der ersten Spielminute Daniel Weiß, Marcel Brandt und Kurt Davis mit
einer gefährlichen Schuss-Triblette. Bei den Hausherren Goalie Dustin Strahlmeier
aber spektakulär. Die DEG in dieser Phase wacher und bereiter. Leider blieben in
den ersten 20 Minuten zwei gute Überzahlspiele der Gäste trotz vieler Schüsse und
Abfälscher ungenutzt. Aber auch Schwenningen hätte treffen können. Trivellato,
Hansen und vor allem Allrounder Acton tauchten alleine vor Niederberger auf, der
aber immer noch ein (unterschiedliches) Körperteil dazwischen bringen konnte. Da
auch Dmitriev und Bowman knapp vorbei zielten, blieb es zunächst bei einem guten
0:0. Beim Ringen hätte sich die DEG für die ganz gute Leistung eine „kleine Wertung“
verdient.
Im zweiten Drittel die Hausherren plötzlich dann deutlich agiler und mit mehr
gewonnenen Zweikämpfen. Eine indirekte Folge davon war die erste Strafe gegen
die DEG, Maxi Kammerer musste wegen eines Stockschlages raus. Es folgte ein
unglücklicher „Klassiker“ der Saison 2016/17. Gysbers zog von der Blauen ab,
Schmölz fälschte vor dem Tor ab und an Mathias Niederberger vorbei rutschte die
Scheibe ins Netz (23,55). Wenig später verloren Haase und Nowak in der eigenen
Rundung Defensivzweikämpfe und Scheibe, so dass Maurer auf den völlig
freistehenden Hult passen konnte. Der Stürmer der Wild Wings schob aus kurzer
Distanz zum 2:0 ein (29.56). Danach hätte der SEC bei gleich zwei 5 gegen 3-
Powerplays auf 3:0 erhöhen können, aber die DEG überstand diese kritische Phase.
Kurz vor Drittelende hatten Dmitriev und Kammerer ihrerseits noch gute
Einschusschancen, aber Strahlmeier als Strahlmeister. Es blieb beim zu diesem
Zeitpunkt nicht unverdienten 2:0.
Im dritten Abschnitt mühte sich die DEG wacker, kam aber nicht mehr heran.
Entscheidend vielleicht eine weitere ungenutzte Überzahl der DEG, die Brandon Yip
zudem mit einem unnötig hohen Stock vorzeitig beendete. Zeit verging. Sechs
Minuten vor dem Ende regte sich Daniel Weiß über ein Bully im Mitteldrittel
(zurecht) derart auf, dass er seinen Schläger zerschlug und sich auch auf der
Strafbank nicht beruhigte. Die Schiedsrichter stellten ihn endgültig raus. In der
folgenden Überzahl erhöhte wiederum Schmölz aus kurzer Distanz auf 3:0. Die
darauf folgende Massenschlägerei, in die sich sogar Mathias Niederberger
einschaltete, endete Unentschieden. Punkte wären der DEG aber eindeutig lieber
gewesen. Das 1:3 durch Alexej Dmitriev (58.35) kam zu spät, Marcel Kurth
verwandelte danach ins leere Tor zum abschließenden 4:1 für die Gastgeber.
Das einzig Positive an diesem Tag: Das engagierte Profi-Debüt des 18-Jährigen
Verteidigers Johannes Huß. Alles andere war frustrierend.
Iserlohn Roosters: Dauerkartenverkauf für die Saison 2017/2018 beginnt
(DEL) Am Dienstag, 14. Februar starten die Iserlohn Roosters mit dem
Dauerkarten-Vorverkauf für die DEL-Spielzeit 2017/2018. Nach der
grundsätzlichen Einigung des Clubs mit den Verantwortlichen der Stadt
Iserlohn und der Bädergesellschaft über die Nutzung der Eissporthalle am
Seilersee im kommenden Jahr können alle Fans ihre eigenen Saisonplanungen
vorantreiben und sich ihr Ticket für die kommende Spielzeit sichern. Wie
schon zugesagt, werden die Iserlohn Roosters die Ticketpreise eine weitere
Spielzeit konstant halten, keine Erhöhung durchführen. Auch die
eingebauten Vorteile bleiben gleich.
Voraussetzung für den Kauf eines Saisontickets ist der Abschluss eines
Dauerkartenabonnement-Vertrages bei den Sauerländern. Der entsprechende
Antrag kann persönlich in der Geschäftsstelle der Roosters am Seilersee
abgegeben oder postalisch zugeschickt werden. Er muss vollumfänglich
ausgefüllt und unterschrieben sein. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren muss
der Vertrag von einem Erziehungsberechtigten unterzeichnet sein. Der
Dauerkarten-Vertrag kann genauso wie die AGB über die Homepage der
Iserlohn Roosters (Bereich: Tickets-Dauerkarten) heruntergeladen werden.
Bei Stehplatzdauerkarten kann der Antrag ohne vorherige Rücksprache mit
den Iserlohn Roosters ausgefüllt eingereicht werden. Bei
Sitzplatzdauerkarten müssen vorab in der Geschäftsstelle die freien
Kontingente angefragt werden. Sitzplatzdauerkarten können dann für maximal
sieben Tage reserviert werden. Am 7. Tag muss der Abonnement-Vertrag
ausgefüllt bei den Iserlohn Roosters eingehen. Sollte dies nicht der Fall
sein, werden die reservierten Plätze automatisch wieder freigeschaltet und
stehen für andere Interessenten zur Verfügung. Nach Eingang des
Abonnement-Vertrages bei den Iserlohn Roosters werden die bestellten
Dauerkarten in Rechnung gestellt. Sie werden Ende Juli verschickt, sofern
sie komplett bezahlt worden sind. Zusätzlich gilt es, die entsprechenden
Zahlungstermine zu beachten, um sich auch den Besuch aller
Vorbereitungsspiele oder die Teilnahme zum Beispiel am Grillfest mit der
Mannschaft zu sichern. Selbstverständlich kann die Karte auch bar im
Hockeystore bezahlt werden.
Für alle Dauerkarten-Besitzer, die bis zum 15. Januar ihren Vertrag nicht
gekündigt haben, gilt: Ihr Abonnement hat sich um eine weitere Saison
verlängert. Sie werden in den kommenden Tagen Post der Roosters mit einer
Rechnung erhalten. Diese gilt es entsprechend den Fristen zu bezahlen.
„Nach dieser sportlich nicht ganz so erfolgreichen Saison stehen, das ist
nicht verwunderlich, einige neue Sitzplätze zur Verfügung, die wir für den
Dauerkartenverkauf nutzen können. Dennoch sollten sich Interessenten
beeilen“, betont Prokurist Bernd Schutzeigel.
Adler Mannheim: Das nächste Comeback, der nächste Sieg(DEL) Die Adler können es in dieser Saison scheinbar nur spannend machen. Trotz eines zwischenzeitlichen 1:3-Rückstandes setzte sich Mannheim mit 4:3 in Iserlohn durch. David Wolf glich die Führung durch Dylan Wruck aus, ehe Luigi Caporusso und Dave Dziurzynski nachlegten. Innerhalb von weniger als vier Minuten trafen Daniel Sparre, Garrett Festerling und Luke Adam zum Mannheimer Sieg.
Im ersten Durchgang spielte fast ausschließlich Mannheim. Ryan MacMurchy aus halbrechter Position scheiterte an Mathias Lange (3. Spielminute), Chad Kolarik am Pfosten (8.). Fast aus dem Nichts brachte Dylan Wruck die Gastgeber in Führung (ebenfalls 3.). Denis Reul (12.) und Carlo Colaiacovo (14.) verpassten den Ausgleich. Den holte David Wolf im ersten Mannheimer Überzahlspiel nach (18.).
Auch im Mittelabschnitt war die Scheibe meistens in Mannheimer Besitz, Lange parierte aber zahlreiche gute Möglichkeiten, wie gegen Reul (30.) und Kolarik (32.). In Überzahl sprang die Scheibe dem etwas überraschten Luigi Caporusso vor die Beine, am langen Pfosten musste er nur noch abstauben (36.). Wolf und Plachta verpassten kurz vor der zweiten Pause den erneuten Ausgleichstreffer (40.).
Als Dave Dziurzynski kurz nach Wiederbeginn auf 3:1 erhöhte (44.), schien das die Vorentscheidung gewesen zu sein. Iserlohn igelte sich in der eigenen Zone ein und ließ Mannheim anrennen. Der Sturmlauf der Adler wurde belohnt. Daniel Sparre traf zum Anschlusstreffer (54.), Garrett Festerling glich im Powerplay aus (57.). Als es nach Verlängerung roch, erzielte Luke Adam mit der Rückhand den Siegtreffer (58.)
Bayreuth dreht die Partie im Schlussdrittel - Tigers holen sich mit längerem Atem einen wichtigen Dreier (DEL2) Vor 2680 die Bayreuth Tigers gewinnen gegen den ETC Crimmitschau mit 4:3 (0-1;1-2;3-0). Der Überzahltreffer von David Wohlberg brachte kurzzeitig den Ausgleich, doch nach 40 Minuten führten die Gäste nicht einmal unverdient mit 3:1.Doch dann kam der immer wiederkehrende Wille der Oberfranken zum Tragen und mit einem Unterzahl- und zwei weiteren Powerplaytoren durch Stas, Kolozvary und man oft he match Robinson bogen sie die Partie tatsächlich noch um.
Am Sonntag spielen die Wagnerstädter in Kaufbeuren und das nächste Heimspiel folgt am Freitag 10.02 um 20 Uhr gegen die Kassel Huskies.
Eispiraten Crimmitschau ohne Punkte in Bayreuth - Westsachsen lassen sich Führung aus der Hand nehmen(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau waren in Bayreuth erneut nah an ihrem ersten Auswärtsdreier der Saison. Bis zur 43. Spielminute dominierten die Westsachsen die Begegnung, ließen sich nach einem Shorthandet Gegentor dann aber noch die berühmte Butter vom Brot nehmen. Durch insgesamt 3 Treffer im Schlussabschnitt schnappen sich die Bayreuther am Schluss den Sieg dank eines glücklichen 4:3 Endstandes. Auffällig im Team der Eispiraten war Rückkehrer Daniel Bucheli, der im ersten Punktspiel nach seiner langen Verletzungspause an 2 Toren direkt beteiligt war.
Die Eispiraten spielen von Beginn an eine gute Partie. Die Westsachsen, die auf die Unterstützung der Rückkehrer Daniel Bucheli, Christoph Kabitzky und Jakub Körner bauen können, dominieren das Geschehen. Bereits in den ersten Minuten haben die Gäste unter Leistung von Trainer John Tripp die Möglichkeit auf eine frühe Führung. Patrick Pohl verzieht aber bei seinem Schuss auf den gegnerischen Kasten. In der Folge sind es nur die Hausherren, die sich Strafzeiten leisten und somit die Eispiraten zu weiteren Chancen förmlich einladen. Auch Erik Gollenbeck und Mark Lee verpassen bei ihren guten Abschlüssen die inzwischen verdiente Führung. Erst in der 17. Spielminute haben die Crimmitschauer dann die Gelegenheit zu jubeln. Nachwuchstalent Ole Olleff nagelt das Spielgerät mit einem platzierten Weitschuss in das Kreuzeck zur 0:1 Führung für die Eispiraten. Mit diesem knappen aber verdiente Vorsprung der Westsachsen geht es dann in die 1. Pause.
Der 2. Abschnitt beginnt zunächst mit einem Rückschlag für die Eispiraten. Nach direkt dem Ablauf einer doppelten Unterzahl schlägt es im Kasten von Eispiraten Keeper Ryan Nie ein. Somit konnten die Bayreuther den Rückstand aus dem Auftaktdrittel zunächst ausgleichen. In der Folge ist es abermals die Reihe um Eispiraten Stürmer Daniel Bucheli, der im 1. Spiel nach seiner langen Verletzungspause wie von den Ketten gelassen aufspielt, die sich eine gute Chance herausspielt. Patrick Pohl legt seinem Teamkollegen den Puck auf die Kelle, der sich mit dem Tor zum 1:2 bedankt. Bis zur erneuten Pause klingelt es dann noch einmal im Tor der Tigers. Mark Lee vollendet einen Konter mit dem Treffer zum 1:3, welcher zugleich der Pausenstand ist.
Der Schlussabschnitt ist dann alles andere als nach dem Geschmack der Eispiraten-Fans. Ein Unterzahltreffer bringt die Bayreuther in der 43. Minute zurück ins Spiel. Nach dem 2:3 Anschluss sorgen dann Strafzeiten auf Seiten der Eispiraten für weitere Rückschläge. Diese sind Überzahltreffer der Hausherren, die so bis zur 52. Minute den Rückstand in eine Führung verwandeln konnten. Trotz vollem Einsatz und letztem Risiko gelingt des dem Team von Eispiraten-Trainer John Tripp nicht, den Rückstand nochmals zu egalisieren. Somit gewinnen die Hausherren letztlich etwas glücklich die Partie und behalten die Punkte in Oberfranken.
Kassel Huskies feiern 3:2-Erfolg über Kaufbeuren(DEL2) Zum vierten und letzten Mal in dieser Hauptrunde kreuzten am heutigen Freitag Abend die Kassel Huskies mit dem ESV Kaufbeuren die Klingen. Die personell gebeutelte Defensive der Schlittenhunde erhielt Verstärkung durch den Indians-Förderlizenzspieler Florian Kraus sowie Esa Lehikoinen, der erstmals seit der Verpflichtung von Derek Deblois wieder auflief. Für ihn pausierte Braden Pimm, Austin Wycisk rückte ebenfalls wieder in die Mannschaft. Auch ESV-Trainer Andi Brockmann musste auf einige Akteure verzichten. Zwar feierte Verteidiger Ondrej Pozivil sein Comeback, Simon Schütz kam jedoch bei Förderlizenzpartner Ingolstadt zum Einsatz und Ex-Husky Matthias Bergmann musste verletzungsbedingt passen. Im Sturm fehlten Jere Laaksonen sowie Daniel Oppolzer und Christoph Kiefersauer.
Nachdem die Gäste in den ersten Minuten ein leichtes optisches Übergewicht ohne echte
Torchancen hatten, feuerte Adriano Carciola für die Huskies in der vierten Minute den ersten
Warnschuss auf das Gehäuse von Stefan Vajs ab. Torszenen waren zunächst Mangelware,
allerdings lieferte Husky Derek DeBlois dem Spiel wenig später die ersten Highlights. Per
Doppelschlag und aus quasi identischer Position netzte die 39 in den Minuten 11 und 13 ein und
sorgte für eine 2:0-Huskiesführung. In der Folge überstanden die Schlittenhunde drei
Unterzahlsituationen schadlos. Die beste Torchance der Gäste vergab Blomqvist nach 16 Minuten,
als er aus kurzer Distanz zwei Versuche nicht in einen Torerfolg ummünzen konnte.
Feo Boiarchinov und Jack Downing brachten nach 23 Minuten die Scheibe nicht an Stefan Vajs
vorbei und im Anschluss gönnte sich das Spiel erneut eine Verschnaufpause, auch weil die
Huskies vor dem eigenen Tor kaum etwas anbrennen ließen. In der 31. Spielminute musste so ein
individueller Fehler für den nächsten Treffer herhalten. Jens Meilleur luchste Denis Pfaffengut die
Scheibe ab, lief frei auf Vajs zu und verlud diesen zum 3:0.
Auch wenn ESV-Goldhelm Branden Gracel nach 33 Minuten aus guter Position den Anschluss auf
der Kelle hatte, verbuchten die Schlittenhunde auch bis zur zweiten Sirene ein Chancenplus.
Wycisk und Downing brachten freistehen die Scheibe nicht an Vajs vorbei ins Tor und erneut Downing traf in der 39. Spielminute nach einer Einzelaktion nur die Latte.
Im Schlussdrittel zeigte sich dann allerdings das umgekehrte Bild. Nun waren es die Gäste, die die Huskies in die Defensive drückten und schnell Erfolg hatten. Nach 43 Minuten fälschte Mathias Müller eine Fröhlich-Hereingabe unglücklich zum 3:1-Anschlusstreffer ab. In der Folge machten die Allgäuer weiter Dampf. Markus Keller rückte immer mehr in den Fokus, parierte aber stark gegen Schmidle, Pozivil und Gracel, die aus aussichtsreichen Positionen zum Schuss kamen. Das Bemühen der Gäste wurde auch auch einmal belohnt, allerdings genau eine Sekunde vor der Sirene. Der 3:2-Treffer durch Sami Blomqvist sollte allerdings nur noch Ergebniskosmetik bedeuten.
ESV Kaufbeuren: Trotz Überlegenheit Niederlage beim amtierenden Meister - 3:2 Auswärtsniederlage bei den Kassel Huskies vor 2765 Zuschauern(DEL2) Trotz einem guten Auswärtsspiel und mit einem dezimierten Kader konnte der ESV Kaufbeuren beim aktuellen DEL2 Meister in Kassel leider keine Punkte mitnehmen. ESVK Trainer Andreas Brockmann konnte aufgrund der Ausfälle nur mit drei Sturmreihen agieren. Für das Spiel am Sonntag hoffen die Joker auf die Rückkehr von Jere Laaksonen (Unterkörperverletzung) sowie von Christoph Kiefersauer und Daniel Oppolzer (beide Grippe).
In einem ausgeglichenen ersten Drittel konnten die Kassel Huskies mit einem Doppelschlag von Derek DeBlois in der 11. und 13. Spielminute mit 2:0 in Führung gehen. Bei beiden Treffern konnte der Neuzugang der Hessen jeweils völlig alleingelassen vor Stefan Vajs die Scheibe im Kasten des Joker Torhüters unterbringen. Die Wertachstädter konnten ihre Überlegenheit, die vor allem durch vier Überzahlspiele begünstigt war, nicht in Tore ummünzen. Im Mitteldrittel plätscherte das Spiel lange und ohne nennenswerte Szenen vor sich hin, bis ein ESVK Verteidiger an der eigenen blauen Linie die Scheibe an Jens Meilleur verlor und dieser Stefan Vajs im eins gegen eins keine Abwehrchance lies und auf 3:0 erhöhte. Die Kaufbeurer hatten dann wiederum in Überzahl die Chance auf einen ersten Treffer, jedoch sollte auch im zweiten Drittel kein eigener Treffer gelingen. Im Schlussabschnitt hatte Michael Fröhlich nach wenigen Sekunden die große Möglichkeit den Spielstand zu verkürzen. Er scheiterte in aussichtsreicher Position aber an Huskies Torhüter Markus Keller. Drei Minuten später konnte Michi Fröhlich dann aber den ersten Treffer für sein Team erzielen. Sein Passversuch vor das Tor wurde von einem Verteidiger der Heimmannschaft in das eigene Tor befördert. Nur Sekunden später scheiterte Branden Gracel mit einem Handgelenkschuss am Innenpfosten. Hauptschiedsrichter Engelmann zog sogar noch den Videobeweis zu Rate und entschied nach längerem Studium der Videobilder auf kein Tor. Die Gäste ließen sich aber nicht entmutigen und übten weiter Druck auf die Defensive der Huskies aus. Trotz eines Schussverhältnisses von 4:19 reichte es für den ESVK nur noch zu Anschlusstreffer in der 60. Minute. Sami Blomqvist konnte aus dem Slot heraus die Scheibe eine Sekunde vor dem Ende an Markus Keller vorbei im Tor der Hessen zum 3:2 Endstand unterbringen.
Ravensburg Towerstars: Aufopferungsvoller Kampf reicht nur zu einem Punkt(DEL2) Die Ravensburger Towerstars unterlagen am Freitagabend einem starken Gegner aus Frankfurt mit 2:3 nach Verlängerung. Das ersatzgeschwächte Team von Trainer Toni Krinner überzeugte aber dennoch mit viel Kampf und Leidenschaft.
Vor knapp 2500 Zuschauern in der Ravensburger Eissporthalle hatten die Oberschwaben einen wahrlich fulminanten Start ins Spiel. Schon beim ersten Angriff rettete die Querlatte für die Gäste aus Hessen, Ivan Rachunek hatte aus rechter Position und verdeckt aufs Tor geschlenzt. Knapp drei Minuten später hatte Jesse Mychan allerdings mehr Schussglück. Die Frankfurter Löwen hatten mit Breitkreuz einen Mann auf der Strafbank sitzen, der flache und ansatzlose Schlenzer schlug sicherlich auch deshalb zum 1:0 im Gäste-Tor ein, weil Hans Detsch und Max Brandl vor dem Torraum auch entscheidend die Sicht verdeckten. Das auf Unterstützung eingeschworene Publikum hatte also schon mal früh Gelegenheit zum Jubeln und auch in den Folgeminuten lief es gut bei den Towerstars.
Mehr und mehr sollten die Gäste aber dann doch ins Spiel finden und Towerstars Torhüter Jonas Langmann hatte ab der 9. Minute ausreichend Gelegenheiten, sich mit guten Reaktionen auszuzeichnen. Dabei kam auch die von Trainer Toni Krinner aufgrund der hochkarätigen Ausfälle ausgegebene Taktik zum Tragen, eher defensiv kompakt in der eigenen Zone zu stehen und auf Konter zu lauern. Das klappte gut, bei einem schnellen Gegenangriff musste Frankfurt kurz vor der ersten Pause auch prompt eine Strafzeit ziehen. Diese wurde mit ins zweite Drittel übernommen und dort waren gerade einmal 47 Sekunden gespielt, als Jesse Mychan einen präzisen Pass von Max Brandl eiskalt zum 2:0 in die Maschen setzte. Wieder konnten die Oberschwaben den Schwung des Treffers mitnehmen und sich gute Möglichkeiten erarbeiten. Das brachte zum einen weiteren Stimmung in die Halle, verschaffte zudem Selbstvertrauen für die Defensive.
In der 29. Minute hatte Jesse Mychan eigentlich schon den persönlichen Hattrick auf dem Schläger, als er von Adam Lapsansky stark angespielt wurde und er vor dem Torraum noch eine Körpertäuschung ansetzte. Doch der Puck ging ganz knapp am linken Pfosten vorbei. Die Szene gestaltete sich umso bitterer, weil die Löwen eineinhalb Minuten später prompt zum 1:2 Anschlusstreffer kamen. Die Towerstars waren da in der Rückwärtsbewegung zu spät dran, Joel Keussen wurde da im Slot freigespielt und hatte alle Zeit der Welt, seinen Schlenzer exakt in den linken Winkel zu platzieren. Nach dem ersten Treffer wurde Frankfurt noch stärker, die Towerstars gerieten zusehends in Bedrängnis. Eineinhalb Minuten vor der Pause wurde Hans Detsch zudem noch vom strengen Hauptschiedsrichter Robert Paule mit einer 2-Minuten Strafe wegen Beinstellens bedacht, diese Möglichkeit nutzte Frankfurt 17 Sekunden vor der zweiten Pause zum 2:2 Ausgleich. Aus kürzester Distanz gab es für den ansonsten glänzen haltenden Towerstars Keeper Jonas Langmann wenig Abwehrmöglichkeiten.
Das Schlussdrittel zeigte dann eine Partie, die fast schon Sekundentakt hin- und her kippte. Beide Teams hatten hochkarätige Möglichkeiten, die Torhüter standen im Brennpunkt des Geschehens und viele Szenen erinnerten durchaus an ein Play-off Spiel. Auch wenn die Gäste spielerisch sicherlich mehr vom Spiel hatten, war der Punkt für die Towerstars nach regulärer Spielzeit aus kämpferischer sicherlich auch hochverdient. In der anschließenden Overtime spielt der Tabellenzweite aber dann doch die Klasse eiskalt aus. Matthew Pistilli überlief mit starkem Antritt sowohl Kilian Keller, als auch Alex Dück und schob mit einem trockenen Flachschuss zum entscheidenden 2:3 ein. Schon nach 19 Sekunden war das Spiel in der Overtime entschieden, eine wahrlich bittere Pille also für die Oberschwaben.
„Wir haben aufgrund unserer reduzierten Aufstellung heute definitiv einen Punkt gewonnen, auch dank des Kampfes und der Unterstützung der Zuschauer. Ich sehe uns auf dem richtigen Weg und haben heute verdient einen Punkt mitgenommen“, sagte Towerstars Coach Toni Krinner.
(OLS) Dank einer der stärksten Auswärtspartien der laufenden Spielzeit gewinnen die Tölzer Löwen deutlich mit 7:2 beim EV Landshut. Die „Buam“ ließen hinten kaum etwas anbrennen und zeigten vorne eine eiskalte Chancenauswertung.
Das Spiel begann allerdings mit einem Rückschlag. Etwas mehr als drei Minuten waren gespielt, als Roman Trvdon einen Abstimmungsfehler zwischen Christian Kolacny und Markus Janka zur Führung nutzte. Doch die Löwen waren von Anfang an wach und ließen den Rückstand nicht lange auf sich sitzen. Michael Endraß traf in der siebten Spielminute nach einem blitzschnellen Konter zum Ausgleich. Als Jordan Baker kurze Zeit später nach einer schönen Kombination zur Führung traf, schienen die Löwen endgültig Freude am Spiel gefunden zu haben. Klaus Kathan hätte nach einem bösen Fehler von Landshuts Goalie Patrick Berger schon treffen müssen, doch so war es Franz Mangold, der per platziertem Schlenzer zur 3:1-Führung einschoss.
Der zweite Abschnitt begann ähnlich wie der erste mit einem Rückschlag für die Löwen. Diesmal aber nicht in Form eines Treffers, sondern in Form einer Strafe. Flo Strobl musste nach einer harten Entscheidung frühzeitig duschen gehen und fehlt den Löwen damit auch am Sonntag. Die fünfminütige Unterzahl überstanden die Löwen dennoch problemlos, und nicht mal eine Minute nachdem sie wieder komplett waren, fiel die Vorentscheidung: Michael Endraß traf aus der Drehung zum 4:1 für die Löwen. Die Löwen kombinierten weiterhin gefällig und belohnten sich in der 35. Spielminute durch einen Direktschuss von Stefan Reiter mit dem fünften Tor des Abends. Trotz des zweiten Tores von Roman Trvdon sollte keine Spannung mehr aufkommen – auch weil Johannes Sedlmayr in der Schlusssekunde den Schlittschuh von Peter Baumgartner anschoss und zum 6:2 traf.
Im letzten Abschnitt konzentrierten sich die Löwen darauf, den Spielstand zu verwalten. Julian Kornelli traf noch per Penalty durch die Beine von Berger zum 7:2-Endstand. Am Sonntag wartet nun Ligaprimus Selb auf die Tölzer Löwen, die mit dem Auswärtssieg den zweiten Tabellenplatz weiter gefestigt haben. Los geht’s um 18 Uhr.
Wölfe Schönheide gewinnen Nervenschlacht in Dorfen(OLS) Die Auswärtsspiele des EHV Schönheide 09 sind in der Verzahnungsrunde wahrlich nichts für schwache Nerven. Ging es schon in Peißenberg und Memmingen eng zu, war es auch am Freitagabend beim ESC Dorfen nicht viel anders. Nach dem zweiten Drittel fast aussichtslos mit 0:3 in Rückstand, starten die Wölfe im Schlussdrittel die Aufholjagd, kamen 50 Sekunden vor Ultimo noch zum 3:3-Ausgleich und holen sich nach torloser Overtime zwei wichtige Punkte mit einem 4:3 (0:0, 0:3, 3:0, 1:0)-Erfolg nach Penaltyschießen gegen die Eispiraten Dorfen.
Ohnehin schon mit einem dünnen Kader unterwegs, musste der EHV 09 am Freitag in Dorfen auch noch auf zwei wichtige Stammspieler verzichten. Verteidiger Adam Schusser musste mit einer Handverletzung ebenso passen, wie Stürmer Petr Kukla, welche mit Fieber das Bett hütete. Glücklicherweise war Nikolai Varianov nach aufgehobener Matchstrafe wieder spielberechtigt und auch Silas Abert kehrte nach fünfwöchiger Verletzungspause in den Kader zurück. Zudem gab Sebastian Modes als Backup-Goalie sein Comeback bei den Wölfen.
Mit 14 Feldspielern ging der EHV 09 also in die Premierenpartie gegen den ESC Dorfen und beide Mannschaften mussten sich erst etwas beschnuppern, so dass das erste Drittel ohne größere Highlights und Tore über die Bühne ging.
Im Mittelabschnitt fielen die Wölfe dann in eine Tiefschlafphase, was die Hausherren nutzten und durch zwei Treffer von Eispiraten-Topscorer Lukas Miculka (28./34.) und einem Tor von Florian Brenninger (36.) innerhalb von nur acht Minuten komfortabel mit 3:0 in Führung gingen.
Zu diesem Zeitpunkt hatte wohl kein EHV-Anhänger mehr auf ein gutes Ende spekuliert, doch die Wölfe kamen im dritten Drittel noch einmal zurück und durch Treffer von Martin Wenter (42.) und Petr Gulda (45.) bis auf 3:2 heran. Bis in die Schlussminute hinein dauerte dann die Nervenschlacht, ehe der EHV 09 seinen Keeper Florian Neumann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm und Vitalijs Hvorostinins 50 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit der erlösende 3:3-Ausgleich gelang.
In der torlosen Verlängerung, in welcher die Wölfe spielbestimmend waren, kassierte Bruce Becker zwölf Sekunden vor Schluss dann auch noch eine mehr als fragwürdige Spieldauerstrafe, nachdem er zunächst selbst gefoult wurde und im Fallen einen Gegenspieler unabsichtlich mit dem Schläger am Kopf traf. Der Hauptschiedsrichter wertete diese Aktion dennoch als aktives Vergehen, wonach Bruce Becker für das Rückspiel am Sonntag gesperrt sein wird. Den Zusatzpunkt sicherten sich danach die nervenstärkeren Wölfe, nachdem für Dorfen nur Dominik Vanek traf und mit Miroslav Jenka und Alexander Seifert gleich zwei Schützen auf Schönheider Seite erfolgreich waren.
Mit diesem Erfolg bleibt der EHV 09 weiter im Rennen um einen der vier Playoff-Plätze und hat am Sonntag beim Heimspiel gegen Dorfen die Möglichkeit, mit einem weiteren Sieg in der Tabelle an den Eispiraten vorbeizuziehen.
VER Selb: Drei Punkte bleiben im Vorwerk(OLS) Der VER Selb erfüllt die Pflichtaufgabe und siegt gegen den ERC Sonthofen. Die Gäste machen es unseren Wölfen aber nicht einfach und halten das Spiel lange offen. Die gute Treffsicherheit des Tabellenführers wird durch vier Gegentreffer der Allgäuer getrübt.
Unsere Wölfe beginnen gut, kontrollieren gleich von Beginn an das Spielgeschehen. Das erste Tor schießt aber Sonthofens Neuzugang Carciola, zur Überraschung beider Teams. Wir lassen uns von diesem Gegentreffer aber nicht aus der Ruhe bringen. Gare trifft nach Dorr´s Vorlage per Direktschuss zum Ausgleich. Doch mit dem Ablauf der ersten Selber Strafe gehen die Gäste wieder in Führung.
Die Kabinenansprache von unserem Trainer Henry Thom zeigt Wirkung. Innerhalb von sechs Minuten drehen unsere Jungs das Spiel und gehen erstmals in Führung. Unsere Wölfe geben weiter Gas. Mit Erfolg, Mudryk baut mit seinem Treffer die Führung auf 4:2 aus. Selb bestimmt das Spielgeschehen, der im ersten Drittel für den verletzten Stefaniszin eingewechselte Kümpel zeigt eine sehr gute Leistung mit starken Paraden.
Unser Team um Kapitän Ondruschka macht da weiter, wo es aufgehört hat. Das schnelle 5:2 lässt einen Großteil der Zuschauer schon an die Vorentscheidung denken. Sonthofen gibt sich aber noch nicht geschlagen. Wieder trifft Carciola, sein Tor hält das Spiel weiter offen. Deske hat kurz darauf mit seinem zweiten Treffer im Selber Trikot die passende Antwort und markiert den sechsten Selber Treffer. Kurz vor Ende müssen unsere Wölfe jedoch noch den vierten Treffer hinnehmen, der Sieg ist aber ungefährdet.
Großer Kampf, keine Punkte: Crocodiles Hamburg unterliegen Tilburg Trappers 3:5(OLN) Die Crocodiles Hamburg mussten in der Meisterrunde der Oberliga Nord die erste Heimniederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Andris Bartkevics unterlag am Freitagabend vor 1862 Zuschauern im Eisland Farmsen Titelverteidiger Tilburg Trappers mit 3:5 (1:1, 1:0, 1:4). Die Tore für die leidenschaftlich kämpfenden Hamburger erzielten Topscorer Brad McGowan (14., 53.) sowie Kapitän Christoph Schubert (25.). Alle Crocodiles-Treffer fielen im Powerplay.
Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und temporeiches Spiel, in dem die Hamburger, die auf den verletzten Abwehrspieler Daniel Hollmann (Haarriss im Oberschenkelknochen) verzichten mussten, zunächst die aktivere Mannschaft waren. Und das Engagement wurde belohnt. In Überzahl staubte Stürmer Brad McGowan in Minute 14 aus kurzer Distanz ab, nachdem Tilburgs Schlussmann Ian Meierdres einen Distanzschuss von Verteidiger Tim Marek nicht festhalten konnte. Die Antwort der körperlich robusten Gäste ließ aber nicht lange auf sich warten. Ritchie van Hulten glich nur 28 Sekunden später nach einem sehenswerten Sololauf aus.
Im Mittelabschnitt änderte sich am Spielverlauf wenig. Während Tilburg vor allem dann gefährlich wurde, wenn sie sich im Verteidigungsdrittel der Hamburger festsetzten konnten, setzten die „Crocos“ vor allem auf Konter und ihr starkes Überzahlspiel. Im Powerplay traf Christoph Schubert per Direktabnahme zur erneuten Führung. Zwei Tage vor seinem 35. Geburtstag beendete der Kapitän in der 25. Minute somit seine zuvor 15 Spiele andauernde Torflaute. Für Schubert war es das achte Spiel in Folge mit mindestens einem Scorerpunkt.
Mit der Führung ging es auch in den Schlussabschnitt, in dem die Trappers zunehmend spielbestimmend wurden. Immer wieder musste Crocodiles-Torwart Kai Kristian, der am Ende 66 Schüsse parieren konnte, sein Können zeigen, um das Bartkevics-Team im Spiel zu halten. In der 53 Minute stellten die Gastgeber den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf, als McGowan einen schönen Doppelpass mit Josh Mitchell zur umjubelten 3:1-Führung vollenden konnte. Für den Kanadier war es der zweite Powerplaytreffer des Abends.
Sicherheit gab diese Zwei-Tore-Führung aber nicht. Tilburg erhöhte in der Schlussphase merklich die Schlagzahl und schnürte die Crocodiles mehr und mehr in der eigenen Zone ein. Die Folge: Innerhalb von 3:18 Minuten schlugen die Trappers in Person von Jordy van Oorschot (56.), Mitch Bruijsten (58.) sowie Ivy van de Heuvel (59., 60., Emptynet-Goal) gleich vier Mal eiskalt zu, so dass die Crocodiles weiter auf den ersten Sieg gegen die Niederländer warten müssen.
Am Sonntag, den 5. Februar (18.30 Uhr) treten die Hamburger bei den Füchsen Duisburg an. Das nächste Heimspiel steigt am Sonntag, den 19. Februar um 19 Uhr. Dann gastieren die Moskitos Essen im Eisland Farmsen. Tickets gibt es über die Homepage www.eventim.de und den bekannten Vorverkaufsstellen.
Andris Bartkevics ,Trainer der Crocodiles Hamburg, in der anschließenden Pressekonferenz: „Glückwunsch an die Tilburg Trappers zum Sieg. Unser Powerplay war sehr stark, leider schlichen sich am Ende mit zunehmender Müdigkeit Fehler ein. Die Offensivleistung der Trappers war schlussendlich besser als unsere Defensivleistung. Wir werden die Fehler analysieren. Am Sonntag wartet in Duisburg ein ähnlich schweres Spiel auf uns“.
(OLN) In einer kampfbetonten und sehr emotional geführten Partie konnte der Herner EV am Freitagabend die Duisburger Füchse am Gysenberg mit 5:3 bezwingen. Zwei Doppelschläge brachten das Team von Frank Petrozza mit 2:0 und 4:2 nach vorne, entscheidend in diesem schnellen und hochklassigen Spiel war dass der HEV seine Überzahlsituationen konsequent ausnutzen und eine knapp vierminütige Unterzahl schadlos überstehen konnte. Den Treffer zum 5:3-Endstand erzielte Bradley Snetsinger gut eine Minute vor dem Ende mit einem gekonnten und lässigen Handgelenkschuss aus dem Mitteldrittel ins leere Duisburger Tor.
Dass beide Teams sich nichts schenken würden, das sah man schon beim Warm-up vor der Partie, als auf dem Eis die ersten „Freundlichkeiten“ ausgetauscht wurden. Und auch nach dem Anpfiff ging es emotional weiter, als in der 3. Spielminute Füchse Stürmer Raphael Joly Schläger und Handschuhe wegwarf und Brad Snetsinger zum Faustkampf aufforderte. Der HEV Topscorer blieb aber nicht nur in dieser Situation völlig cool und fuhr mit einem Lächeln auf die Mannschaftsbank. Hauptschiedsrichter Andreas Kowert, der das Derby insgesamt ruhig und sicher leitete, schickte Joly zur Beruhigung für 10 Minuten auf die Strafbank. Danach konnte wieder Eishockey gespielt werden und zwar aus Herner Sicht erfolgreich. Denn in der 12. Minute erzielte Dominik Luft nicht nur das 1:0 sondern auch den 150. Saisontreffer des HEV. Knapp zwei Minuten später konnte Michel Ackers in Überzahl das 2:0 erzielen. In der 16. Minute gab es dann wieder reichliche Emotionen. Nach einer Strafe gegen den Torschützen zum 2:0 stürzten sich einige Duisburger, warum auch immer, auf Brad Snetsinger. Der nahm aber auch das gelassen hin, ohne sich provozieren zu lassen. Als der Neu-Duisburger Codey Bradley in der 19. Minute plötzlich frei vor dem erneut gut haltenden Christian Wendler im Gehäuse der Grün-Weiß-Roten auftauchte und zum 2:1-Anschlusstreffer verwandeln konnte, da war die Partie aber wieder offen.
Sie sollte auch weiterhin umkämpft bleiben, vor allem nach dem Ausgleich der Füchse nach 27 Minuten. Die Gäste kamen nun immer besser ins Spiel und als kurz darauf gleich zwei Strafen gegen den HEV ausgesprochen werden mussten, da drohte das Spiel zu kippen. Aber die Gysenberger kämpften vorbildlich und die Defensive mit Christian Wendler als Rückhalt überstand die längere Unterzahl mit Geschick. Wie man ein Powerplay effektiv nutzen kann, zeigte der Herner EV danach. Zuerst musste Füchse Stürmer Yannis Walch nach einer unnötigen Stockaktion, die HEV Stürmer Christian Nieberle einen Zahn kostete, vorzeitig unter die Dusche und nur eine knappe Minute später folgte die nächste Strafe gegen Duisburg. Die 5:3-Überzahl nutzte Aaron McLeod in der 38. Minute zum 3:2, als er den Puck gekonnt zwischen die Schoner des gegnerischen Keepers schob und immer noch mit einem Mann mehr konnte HEV-Kapitän Stephan Kreuzmann in der 39. Minute mit einem fulminanten Schuss auf 4:2 erhöhen.
Trotzdem kamen die Füchse noch einmal zurück und zwar in der 48. Minute durch Youngster Lukas Koziol zum 4:3 mit einem verdeckten Schuss. Aber trotz weiterer Möglichkeiten reichte es nicht zu mehr. Der HEV hatte ebenfalls noch gute Konterchancen und das Tempo blieb bis zum Ende hoch. Füchse Teamchef Lance Nethery nahm 80 Sekunden vor Spielende seinen Torhüter heraus und brachte einen sechsten Feldspieler, aber diese Maßnahme motivierte Brad Snetsinger nur zum gekonnten Empty-Net-Goal. So konnten dann die Fans des Herner EV nach Spielende den zweiten Heimsieg gegen die Füchse in dieser Saison sowie die 13 Punkte Vorsprung auf Tilburg und Duisburg feiern.
Am Sonntag muss der Herner EV in die Wedemark reisen und ab 18:30 Uhr bei den dortigen Scorpions antreten.
TEV Miesbach erst in der Verlängerung bezwungen(BYL) Ein hochklassiges Bayernligaeishockeyspiel bekamen die 964 Zuschauer, davon ca. 80 aus der Kreisstadt, zu sehen, das die Hausherren in der Verlängerung mit 4:3 für sich entscheiden konnten. Vor der Partie wäre man im Lager der Miesbacher wohl mit dem einen Punkt hochzufrieden gewesen. Im Nachhinein betrachtet wäre mit etwas Glück und Cleverness auch deutlich mehr drin gewesen.
Die Marschroute des TEV war klar: Aus einer kompakten Defensive heraus, mit schnellen Gegenzügen dem Gegner das Leben schwer machen. Dies hätte nach nur 15 Sekunden schon beinahe erste Früchte getragen, als Miesbachs Nico Fissekis nach einem abgefangenen Angriff erstmalig allein vor Christoph Schedlbauer im Tor der Lechstädter auftauchte, die Scheibe aber nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. Mehr oder weniger im Gegenzug eine gefällige Kombination der Landsberger vor das von Timon Ewert gehütete Miesbacher Tor, die aber ebenfalls nicht zum Erfolg führte. Danach war wieder der TEV dran, mit einem Schuss von Stefano Rizzo aus der Drehung und postwendend die Hausherren nach einem Scheibenverlust der Gäste im eigenen Drittel. In der Folgezeit hatten die Riverkings ein leichtes Chancenübergewicht, scheiterten aber immer wieder am gut postierten Ewert. In der 8. Spielminute durften die Lechstädter erstmalig jubeln. Markus Kerber hatte bei Überzahl der Hausherren Timon Ewert den Puck flach durch die Beine zum 1:0 geschossen. Dem vorausgegangen war ein viel zu offensives Forechecking eines Miesbacher Angreifers, das Landsberg mit einem schnellen Gegenzug bestrafte. Die Antwort des TEV ließ aber nicht lange auf sich warten. Tom-Patric Kimmel hatte sich auf der rechte Seite durchgesetzt und Fissekis bedient, der flach zum 1:1-Ausgleich einschob (10.). Die Hausherren drängten nun vehement auf das Miesbacher Tor. Die beste Chance auf die erneute Führung ergab sich durch einen Wechselfehler des TEV, als infolge dessen ein Landsberger Angreifer allein vor Ewert auftauchte, diesen aber nicht überwinden konnte. Danach waren aber wieder die Gäste am Drücker. Mit Schlagschüssen von Sebastian Deml und René Müller sowie einem abgefälschten Schuss von Benjamin Frank aus kurzer Distanz. Kurz vor der Pause dann aber die Führung für den TEV. Peter Kathan hatte Fissekis mit einem Pass aus der Tiefe bedient und dieser versenkte die Scheibe halbhoch im Landsberger Tor zum 1:2-Pausenstand (20).
Zu Beginn des Mittelabschnitts hatten die Hausherren zunächst mit einer von einem TEV-Spieler abgefälschten Scheibe die große Möglichkeit auf den Ausgleich. Den nächsten Treffer erzielten aber erneut die Gäste. Felix Feuerreiter war im Nachschuss zum 1:3 erfolgreich, nachdem der Landsberger Goalie einen Schuss von Rizzo nur abprallen lassen konnte (22.) Ab diesem Zeitpunkt brachte Landsbergs Coach Andreas Zeck seine Paradereihe mit Cody Freemann, Marcel Juhasz und Daniel Menge beinahe jedes zweite Mal aufs Eis, während der TEV nach wie vor mit vier Reihen agierte. In der Folgezeit war der TEV drauf und dran das Spiel für sich zu entscheiden. Zunächst hatte Fissekis bei einem Konter den besser postierten Jan Trojan übersehen, danach Müller bei mehr oder weniger der gleichen Situation den mitlaufenden Andreas Baumer zu spät angespielt. So erzielten die Riverkings mit Glück nach dieser Druckphase des TEV den Anschlusstreffer zum 2:3 (33.). Nicht nur, dass Stefan Kerber die Scheibe gerade noch so über die Linie drückte, nein dem Spielzug vor das Miesbacher Tor ging nach Aussage von TEV-Coach Simon Steiner "ein klares Icing voraus". Aber alles Protestieren der Rot-Weißen half nichts, der Treffer zählte. Unmittelbar danach hatten die Miesbacher Glück, dass ein weiterer schneller Angriff der Hausherren nicht zum Ausgleich führte. Fortuna stand kurz darauf aber auch den Riverkings zur Seite, als der Puck bei einem Gedränge vor dem Landsberger Tor nur an den Pfosten sprang. Knapp zwei Minuten vor dem zweiten Pausentee kamen schließlich die Kreisstädter zu ihrem ersten Überzahlspiel. Doch außer einem einzigen harmlosen Schuss aufs Tor der Hausherren kam nichts dabei heraus.
Im Schlussabschnitt erhöhten die Riverkings den Druck auf das Miesbacher Tor. Der TEV hatte seinerseits aber auch einige hochkarätige Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Die besten Gelegenheiten ergaben sich dabei für Stefan Kirschbauer mit einem abgefälschten Schuss (44.), Fissekis bei einem Konter (49.), Kathan mit einer Direktabnahme von der blauen Linie in Überzahl und Kimmel, der gleich zweimal aus dem Slot heraus knapp scheiterte (51.). Aber auch die Hausherren vergaben eine sogenannte Hundertprozentige, als einer ihrer Angreifer allein vor Ewert auftauchte, diesen aber nicht überwinden konnte (39.). Ärgerlich dann der Ausgleich zum 3:3, als ein Querpass von Miesbachs Offensivverteidiger in Mittelstürmerposition beim Gegner landete und Cody Freeman sich auf und davon machte, um eiskalt zu verwandeln (54.). Danach hatten beide Mannschaften noch sehr gute Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Der Puck wollte aber nicht mehr in der regulären Spielzeit ins Tor.
In der Verlängerung waren knapp eineinhalb Minuten gespielt, als sich Dennis Sturm die Scheibe im eigenen Drittel eroberte und Daniel Menge bediente, der Ewert keine Chance ließ und zum 4:3-Siegtreffer verwandelte und somit den Seinen den Zusatzpunkt sicherte (OT, 2.).
Miesbachs Coach war nach der Partie sichtlich enttäuscht. "Wieder gut, aber zu wenig clever gespielt und dann auch noch zu viele leichte Fehler gemacht, die uns zwei Punkte gekostet haben." Erzürnt hat ihn das 3:3, "weil der eine Verteidiger wieder einmal viel zu offensiv agierte und dann auch noch die Scheibe im Angriff vertändelte". "Von guten Leistungen allein können wir uns nichts kaufen, am Ende zählen nur die Punkte und die machen wir einfach nicht", so Steiner weiter, der gleich noch hinzufügte, dass "wir nichts desto trotz den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken dürfen, sondern es am Sonntag einfach besser machen müssen". Dann wären die Miesbacher auch wieder mit dabei im Kampf um die Playoff-Plätze, die sie aktuell um einen Punkt verfehlen.
(BLL) Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Abstiegsrunde für die Eishockeyspieler vom ESC Kempten. Im neunten Spiel setzte es bereits die achte Niederlage und der letzte Sieg datiert noch aus dem Vorjahr.
Und so sind nach dem Freitagsspiel die Karten so gut wie verteilt. Wenn nicht Burgau mit mehr als 7 Toren Differenz gegen Reichersbeuern gewinnt, dann sind letztere die Gegner für die Playdowns für Kempten. Durch die schlechtere Platzierung haben sich die Reichersbeurer das Heimrecht gesichert, sollten also am kommenden Freitag Gastgeber sein.
Zum Spiel in Forst bedarf es eigentlich nicht mehr vieler Worte, der Spielverlauf ähnelt denen der letzten Spiele bis ins Detail.
Im ersten Abschnitt begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und jede Mannschaft hatte ihre Chancen. Vielleicht hier noch mit leichtem spielerischen Übergewicht für Kempten, immerhin vermochten Sie es, die Führung der Gastgeber durch zwei Treffer vor der Pause noch umzudrehen und durch die Tore von Alex Henkel und Martin Zahora sogar in Führung zu gehen. Und genau hier war wieder der Zeitpunkt für die Kemptener, die Zügel an den Gegner abzugeben und dumm Fehler zu produzieren.
So gelang ihnen auch im weiteren Spielverlauf kein Treffer mehr, während Forst seinerseits das von Florin Baumberger gehütete Kemptener Gehäuse attackierte. Logische Folge war, dass sie im zweiten Abschnitt dann auch zum verdienten Ausgleich kamen.
Der Schlussabschnitt gehörte dann vollends den „Nature Boyz“, und während bei den Sharks sich die Abwehrfehler aneinander reihten, bedankten sich die Gastgeber mit drei weiteren Treffern.
Bleibt zu hoffen, dass Ulm am Freitag ihren gesicherten Klassenerhalt derart überschwänglich gefeiert hat, und den Sharks wenigstens in dieser bedeutungslosen Partie ein Erfolgserlebnis vergönnt ist, ansonsten sind die Aussichten auf die Playdowns und vor allem was den Verbleib in der Landesliga betrifft auf ein Minimum gesunken.
(BLL) Mit einer unerwarteten 3:9 Niederlage gegen die „Black Bears“ der SE Freising startete der EHC Königsbrunn in das letzte Wochenende der Zwischenrunde. Nach der bisher schlechtesten Saisonleistung müssen die Brunnenstädter nun um den wichtigen Platz zwei der Abschlusstabelle zittern.
EHC-Coach Erwin Halusa stellte vor der Partie zwangsweise die Reihen um da auch noch Top-Scorer Henning Schütz wegen einer Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen Fürstenfeldbruck ausfiel. Dabei versuchte der EHC von Anfang an das Spiel in die Hand zu nehmen und sich im gegnerischen Drittel festzusetzen. Doch die Abwehr der Black Bears präsentierte sich sehr sattelfest, Königsbrunn kam kaum zu Möglichkeiten. Die Gäste verteidigten clever und lauerten auf Konter. Der EHC zeigte sich zwar bemüht, war aber zu harmlos vor dem Freisinger Tor. Die Black Bears machten es besser und waren gleich im ersten Überzahlspiel brandgefährlich, das erste Tor für die Gäste wurde schön herausgespielt. Königsbrunn versuchte zwar den Ausgleich zu erzielen, agierte aber viel zu ungefährlich. Auch in Überzahl wurden kaum Chancen generiert, Freising störte gekonnt das Spiel es EHC. Mit dem 1:0 für die Black Bears ging es dann in die erste Pause. Doch auch im zweiten Drittel schaffte es Königsbrunn nicht Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu erzeugen. Die Gäste spielten nun mutiger und kamen immer wieder zu Möglichkeiten. In der 27. Spielminute legte Freising verdient den zweiten Treffer nach, Königsbrunn wirkte stark verunsichert und produzierte zu viele Fehler. In der 30. Spielminute keimte beim heimischen Publikum noch Hoffnung auf als Roman Mucha mit einem schönen Schuss auf 1:2 verkürzte. Doch nur drei Minuten später legte Freising nach und stellte den alten Abstand wieder her. Kurz vor Drittelende bestraften die Black Bears die desolate Vorstellung der Königsbrunner und zogen auf 1:4 davon. Auch im letzten Drittel knüpfte der EHC nahtlos an seine chaotische und blutleere Vorstellung an. Freising erzielte zwei schnelle Tore und zerstörte jeden Funken Hoffnung auf einen Sieg. Daran änderte auch ein weiterer Treffer durch Pascal Rentel nichts, das zweite Königsbrunner Tor war nur noch Kosmetik, die Partie längst entschieden. Die Black Bears bestraften gnadenlos die katastrophalen Fehler der Brunnenstädter und zogen bis kurz vor Schluss auf 2:9 davon, am Ende stand es verdient 3:9 für die cleveren Gäste. Königsbrunn muss nun am Sonntag auch noch auf Jojo Schierghofer verzichten der wegen einer Matchstrafe fehlen wird. Somit fällt dem EHC nach den Verletzungen von Henning Schütz und Dominik Zimmermann gegen Bad Wörishofen die komplette zweite Sturmreihe aus.
Für EHC-Coach Erwin Halusa sind die Ursachen klar: „Keiner unserer Leistungsträger zeigte heute Normalform, wir haben unglaublich viele Fehler gemacht. Wenn wir uns am Sonntag auch so präsentieren werden wir uns Platz zwei verspielen.“
Packender Kampf um Platz zwei – Salzgitter Icefighters zu Gast in Adendorf(RLN) Im Endspurt der Vorrunde der Regionalliga Nord kommt es zu einem entscheidenden Spiel um den zweiten Platz der Tabelle zwischen dem Adendorfer EC und den TAG Salzgitter Icefighters.
Wichtig ist diese Position alleine aus dem Grund, da dadurch das Heimrecht für die Playoffrunde in der ersten (und ggf. auch der Entscheidenden dritten)Begegnung zugunsten des zweiten geht.
In dieser Gruppe mischt der HSV sicher auch noch mit, von daher wäre ein Punktgewinn für jeden ein kleines Polster.
Die Gastgeber haben zuletzt ihre Pflichtaufgaben bravurös gemeistert, jeweils ohne Gegentor gegen Bremerhaven und Hannover gewonnen.
Im vergangenen Duell gegen die Scorpions hatten die Salzgitteraner jüngst allerdings etwas mühsam ihre Punkte eingefahren.
Personell hat sich jede Mannschaft für das Wochenende noch etwas gerüstet mit je einem Verteidiger die vorher in der Oberliga Erfahrung gesammelt haben.
Bei den Gastgebern ist es Marc Petermann und in unseren Reihen dürfte Tobias Maeter seinen Einstand geben.
Vorbei ist diese Saison allerdings leider für Jannik Nüsse aufgrund einer Erkrankung, sowie für Daniel Borchers, der Berufsbedingt vorerst pausieren muss.
Einen Favoriten für dieses Spiel auszumachen dürfte schwierig sein, da sie bisherigen Aufeinandertreffen zumeist offen gehalten wurden und die jeweilige Tagesform erheblich Einfluss nehmen kann.
Spielbegin im Walter-Maak-Stadion in Adendorf ist am Sonntag, den 05.02.2017 um 19 Uhr.
ESC Berlin: FASS gewinnt hektisches Regionalligaderby(RLO) Ein von oft übertriebenem Körpereinsatz geprägtes und unnötig hektisches Derby mit einigen schönen Spielzügen und ebenso schönen Toren lieferten sich FASS Berlin 1b und der ESC 07 Berlin. Am Ende gewannen die Weddinger verdient mit 8:5 (2:2/1:2/5:1).
Die ersten Minuten dieses Spiels waren noch die besten, FASS gehörten diese. Nur mehr als ein 1:0 durch Paul Konietzky nach sechs Minuten sprang aber nicht heraus. So konnte der Club nach acht Minuten ausgleichen, Patrick Kienscherf traf in Überzahl. FASS konnte zwar durch Maxim von Helden erneut in Führung gehen, aber Patrick Kienscherf glich nicht nur zum 2:2 Pausenstand (16.), er brachte den Club nach 26 Minuten mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel in Führung. Diese konnte Adam Vrandenburg sogar auf 4:2 ausbauen (29.), dann war ganz Schluss mit Eishockey. War es zuvor schon eine Partie mit viel unnötigem Körpereinsatz, wurde es nun noch schlimmer, beide Seiten langten ordentlich zu. Fast schon ein Versehen muss das 3:4 durch Felix Karlsson gewesen sein, denn dies war ein schönes Gesamtprodukt (37.).
Am Spiel an sich änderte sich bis zum Ende nichts mehr, es blieb hektisch und nicklig, auch wenn es im letzten Abschnitt sechs Tore gab. Ein Doppelschlag innerhalb von elf Sekunden von Benjamin Salzmann und Bastian Retzlaff (beide 44.) und ein Treffer von Alexander Erl (49.) sorgten für eine Vorentscheidung. Die Treffer drei bis sechs fielen bei Überzahl von FASS. Das 6:5 von Philipp d’Heureuse (52.) änderte am Spielverlauf nichts mehr. Denn Felix Karlsson (53.) mit einem schönen Solo und Phillip Golz (58.) in Unterzahl sorgten für den 8:5-Endstand. Negativer Schlusspunkt in dieser Partie war dann eine Matchstrafe gegen Christopher Hidde zwei Minuten vor dem Ende. Beide Teams waren am Ende mit den verteilten Strafen durchaus gut bedient, es hätte beide viel schlimmer treffen können. So feierte FASS einen verdienten Sieg, der in der Tabelle für den Anschluss an den Club sorgt. Dieser kann noch weiter verkürzt werden, denn am Samstag trifft FASS um 19:00 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion auf den ESC Jonsdorf. Verzichten müssen werden die Weddinger dann auf Felix Karlsson, der nach einem nicht geahndeten Foul deutlich angeschlagen vom Eis geführt und anschließend zur Untersuchung ins Bundeswehr-Krankenhaus gebracht wurde. Der Club muss Samstag in Niesky antreten, eine weitaus schwierigere Aufgabe.
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