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September 26
                         
September Kassel
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte von Dienstag 15.November 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Lga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.



eisbrenberlinEisbären Berlin: Der Kapitän ist morgen in Krefeld wieder an Bord

(DEL)  Die Eisbären Berlin beenden ihre vier Spiele andauernde Auswärtsserie am morgigen Dienstagabend bei den Krefeld Pinguinen. Der erste Puck wird dann um 19:30 Uhr im Krefelder KönigPALAST eingeworfen (Live auf TelekomEishockey).
Das Eisbären-Team wird in dieser Partie vom wiedergenesenen Kapitän André Rankel aufs Eis geführt. Der 31-Jährige fehlte zuletzt aufgrund eines fiebrigen Infekts. Marcel Noebels, Laurin Braun und Frank Hördler hingegen befinden sich nach ihren Verletzungen weiterhin im Reha- bzw. Aufbautraining. Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp sagte nach dem heutigen Vormittagstraining: „Du musst die
Zweikämpfe vor deinem Tor gewinnen und die Zweikämpfe vor dem gegnerischen Tor gewinnen. In
diesen beiden Bereichen werden die Spiele entschieden.“
Den ersten Vergleich beider Teams in der laufenden Spielzeit hatten die Krefeld Pinguine am 9. Oktober
2016 in der Mercedes-Benz Arena für sich entschieden. 3:1 gewannen die Rheinländer vor gut einem
Monat in der Hauptstadt.
Das nächste Heimspiel der Eisbären Berlin findet dann am kommenden Freitag ab 19:30 Uhr in der
Mercedes-Benz Arena gegen die Iserlohn Roosters statt. Tickets für diese Partie sind unter
www.eisbaeren.de/ticketshop sowie (030) 97184040 erhältlich.



koelnerhaieSchanner bleibt KEC-Ausrüster - Die Kölner Haie bleiben ihrem Ausrüster Schanner treu

(DEL)  Die Kölner Haie und die Schanner Eishockeyartikel GmbH + Co. KG verlängern vorzeitig ihren Ausrüstungsvertrag. Damit bleibt Schanner weiterhin „Offizieller Ausrüster“ des DEL-Clubs. Es wird eine langfristige Partnerschaft eingegangen, die eine noch intensivere Zusammenarbeit ermöglicht.
Die Kooperation besteht schon seit 2009. Die Spieler der Kölner Haie werden mit Produkten der renommierten Eishockeymarken Bauer, Vaughn, Easton und Sherwood sowohl auf als auch neben dem Eis ausgerüstet. Das Sortiment beinhaltet Schlittschuhe, Helme, Hosen, Handschuhe, Schläger und Torhüterausrüstungen sowie Off-Ice-Ausrüstung wie Taschen und Apparel. Für den perfekten Schliff auf dem Eis sorgt die neueste Schleifmaschine der Firma Blademaster.
Schanner stellt den Kölner Haien nicht Premiumprodukte zur bestmöglichen Ausübung ihres Sports zur Verfügung sondern sorgt zudem für eine enge Zusammenarbeit und intensive Betreuung. Für diese zeichnen der ehemalige Olympia-Teilnehmer Wolfgang Kummer (Foto, l., Team Manager bei Schanner) und Christian Groh (Innendienst) verantwortlich.
„Schanner bietet neben Eishockeyequipment, auf das unsere Spieler, Trainer und Betreuer uneingeschränkt vertrauen, auch einen hervorragenden Service und eine Rundumbetreuung“, freut sich Haie-Geschäftsführer Peter Schönberger (Foto, r.) über die Vertragsverlängerung. Sportdirektor Mark Mahon fügt hinzu: „Die Marken im Sortiment von Schanner stehen im Eishockey für absolute Spitzenprodukte.“
„Diese Vertragsverlängerung zeigt das Vertrauen der Topspieler und der Material-Verantwortlichen in unsere Marken und Produkte“, sagt Marc Meier, Geschäftsführer von Schanner, über das Fortbestehen dieser für beide Seiten vorteilhaften Partnerschaft.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau stellen sich den Fans - Gemeinsam aus der sportlichen Krise

(DEL2)  Der Mannschaftsrat und die Mitarbeiter der Eispiraten Crimmitschau werden sich am Freitag (18.11.2016 – 17:00 Uhr) den kritischen Fragen der Fans stellen. Vor der Begegnung gegen die Bietigheim Steelers soll es im Eingangsbereich des Kunsteisstadion Crimmitschau am FanICE-Stand zu einer offenen Gesprächsrunde mit einem regen Austausch zwischen den Anhängern, Spielern und Mitarbeitern der Westsachsen kommen. Dabei erhoffen sich die Verantwortlichen des Eishockeyzweitligisten in erster Linie, dass Mannschaft und Fans zu einem offenen Dialog finden und die schweren anstehenden Aufgaben gemeinsam meistern.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen empfangen EHC Freiburg / Playport-Familientag

(DEL2)  Kein freier Tag für die Dresdner Eislöwen: Am Mittwoch, 16. November  – dem Buß- und Bettag und somit gesetzlichen Feiertag in Sachsen – empfangen die Blau-Weißen um 17 Uhr den EHC Freiburg zum Playport-Familientag in der EnergieVerbund Arena. Im Rahmen der Partie wird zudem auch die Heidesaft-Glühweinsaison offiziell eröffnet. Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart kann gegen Freiburg mit Ausnahme von Goalie Kevin Nastiuk auf den gesamten Kader zurückgreifen.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir brauchen nicht viel reden, sondern müssen uns einfach auf unsere Leistung besinnen und unsere Stärken aufs Eis bringen. Wir haben klar definierte Ziele, die gilt es anzuvisieren.“
Maximilian Faber: „Ich kenne Freiburg noch aus der letzten Saison, weiß, dass die Mannschaft schon länger in der Besetzung spielt und sich gut kennt. Für uns geht es darum, in den nächsten Stunden Kopf und Beine freizubekommen. Grundsätzlich finde ich es besser, viele Spiele zu absolvieren als zu trainieren. Vor uns stehen richtungsweisende Spiele, denn am Wochenende treffen wir auf die Konkurrenten, die wir schlagen müssen, um uns die vorderen Plätze zu sichern.“
Hannibal Weitzmann: „Nach einem freien Tag am Montag werden wir am Dienstag auf dem Eis eher im taktischen Bereich arbeiten. Von der Belastung geht man in Wochen mit mehreren Spielen im Training natürlich eher runter. Für Eishockeyspieler ist es aber schöner zu spielen als zu trainieren, deshalb macht dieses zusätzliche Spiel am Mittwoch nicht so viel aus.“
Das DEL2-Punktspiel gegen den EHC Freiburg findet am Mittwoch, 16. November um 17 Uhr statt. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr. Die Partie wird geleitet von HSR Göran Noeller. SpradeTV überträgt das Spiel live. 



towerstarsravensburgRavensburg Towerstars: Raphael Kapzan fällt rund sechs Wochen aus

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars mussten den 5:1 Auswärtserfolg in Crimmitschau leider teuer bezahlen. Verteidiger Raphael Kapzan erlitt bei einem Bandencheck in der in der 33. Minute eine schwere Schulterverletzung und wird rund sechs Wochen pausieren müssen.
Eine Kernspin- und auch Röntgenuntersuchung brachte eine Überdehnung mehrerer Bänder des Schultergelenks als Befund. Damit haben sich zwar die ersten Befürchtungen einer Schultereckgelenksprengung glücklicherweise nicht bestätigt und dem 31-jährigen Routinier bliebt ein operativer Eingriff erspart, dennoch schätzen die Teamärzte der Sportklinik Ravensburg die Ausfallzeit auf rund sechs Wochen.
Für die Towerstars ist das natürlich ein herber personeller Rückschlag. „Wir hatten eigentlich ohnehin vor, uns nach einem deutschen Spieler der uns weiterhilft und auch bezahlbar ist, auf dem Markt umzuschauen. Unter diesen Voraussetzungen des wochenlangen Ausfalls von Raphael rückt dies natürlich in ein aktuelleres Licht“, betonte Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan.



deggendorferscUngefährdeter Auswärtssieg sichert dem Deggendorfer SC
den zweiten Tabellenplatz


(OLS)  Mit einem 1:5 Auswärtssieg gegen die Wölfe aus Schönheide holte sich 
der Deggendorfer SC am Sonntagabend den zweiten Platz wieder zurück.
Die Deggendorfer zeigten sich von Beginn an völlig unbeeindruckt von 
der Niederlage am Freitag gegen die Selber Wölfe und gaben trotz 
einiger Ausfälle von der ersten Minute an Gas. Konsequentes 
Zweikampfverhalten und ein gutes Forechecking setzte die Schönheider 
ein ums andere Mal unter Druck. In der sechsten Spielminute wurden die 
Deggendorfer dann auch erstmals dafür belohnt. Patrik Beck fing einen 
Aufbaupass der Sachsen im Mitteldrittel ab, umkurvte einen 
Wölfe-Verteidiger und schloss trocken ins linke, obere Eck ab. Der DSC 
erhöhte nun noch einmal die Schlagzahl und zwang die Schönheider nur 
knapp drei Minuten später, die erste Strafzeit der Partie zu nehmen. 
In dieser dauerte es dann knapp eine Minute, ehe die Deggendorfer 
erneut jubeln durften. Ein Abpraller nach einem Schuss von Mychal 
Monteith landete direkt auf dem Schläger von Curtis Leinweber, der 
keine Probleme mehr hatte, den am Boden liegenden Wölfe-Keeper Patrick 
Glatzel zu überwinden. Trotz einiger weiterer Chancen gelang es dem 
DSC im ersten Abschnitt allerdings nicht mehr, das Ergebnis weiter in 
die Höhe zu schrauben. Dies sollte sich aber im zweiten Drittel 
ändern. Die Deggendorfer waren auch hier klar spielbestimmend und dies 
zeigte sich dann in der 30. Spielminute erneut auf der Anzeigetafel. 
Der als Verteidiger auflaufende Sergej Janzen bemerkte eine Lücke in 
der Wölfe-Hintermannschaft, setzte zum Solo an und schloss zum 0:3 aus 
Hausherrensicht ab. In diesem Tempo ging es dann weiter. Nur knapp 
fünf Minuten später war es Stefan Ortolf, der ein tolles Zuspiel von 
Kyle Gibbons zum 0:4 verwertete. Und die Deggendorfer hatten aber noch 
nicht genug und legten nur wiederum drei Minuten später erneut nach. 
Kyle Gibbons kam seitlich vor dem Wölfe-Tor an die Scheibe und 
erzielte per Bauerntrick das 0:5. Die Partie war damit nach zwei 
Dritteln faktisch entschieden. Im Schlussabschnitt verwalteten die 
Deggendorfer das Ergebnis geschickt und erspielten sich selbst noch 
einige gute Möglichkeiten, die allerdings vom eingewechselten Florian 
Neumann entschärft wurden. Knapp drei Minuten vor Ende der Partie 
durften die heimischen Fans dann doch noch jubeln. Vor dem von Daniel 
Filimonow gehüteten DSC-Gehäuse wurde Stephan Trolda mustergültig 
freigespielt, der daraufhin keine Mühe mehr hatte, den Ehrentreffer zu 
erzielen. Ein Tor gab es dann allerdings noch für den DSC. Dimitrij 
Litesov wurde am langen Pfosten perfekt bedient und hatte keine Mühe 
mehr, Wölfe-Keeper Florian Neumann zu überwinden. Warum 
Hauptschiedsrichter Ulrich Hatz dem Treffer seine Anerkennung 
verweigerte, wurde dabei nicht klar.
Letzten Endes war es ein souveräner Sieg der stark dezimierten 
DSC-Mannschaft, die mit ihrem vierten Sieg im sechsten Auswärtsspiel 
ihre Auswärtsstärke einmal mehr bewies. Ob man diese Serie weiter 
ausbauen kann, wird sich am kommenden Freitag zeigen, denn dann 
treffen die Mannen von Trainer John Sicinski auf die Alligators aus 
Höchstadt. Spielbeginn in Höchstadt ist um 20 Uhr.



evregensburgSportler des Jahres 2016 in Ostbayern: EV Regensburg bei der Wahl doppelt vertreten

(OLS)  Der EV Regensburg ist mit seiner Oberliga-Mannschaft amtierender Sportler des Jahres (Gewinn der Wahl 2015) und bei der neuen Abstimmung sogar gleich mit zwei Teams nominiert.
Erneut ist die Mannschaft von Doug Irwin mit in der Verlosung und hofft darauf, dass der Titel verteidigt werden kann. Allerdings ist die Konkurrenz nicht von schlechten Eltern. In der Kategorie “Mannschaft des Jahres“ stehen neben den Kufencracks die Damen vom Eckert Tennis-Team, der SSV Jahn Regensburg, der TSV Abensberg und der TSV Freymarkt zur Wahl. Somit zählt jede Stimme der EVR-Fans, um erneut ganz vorne im Ranking zu landen.
In der Kategorie “Nachwuchssportler des Jahres“ ist das Schülerteam des EV Regensburg nominiert. In der abgelaufenen Saison wurden dort die Erwartungen mehr als nur erfüllt, denn die Schüler schafften die Teilnahme am Endturnier um die deutsche Meisterschaft in Iserlohn. Auch hier hoffen die Domstädter auf Unterstützung. Als weitere Kandidaten in dieser Kategorie sind nominiert: Andrea Brunner (Fußball), Bar-bara Plötz (Leichtathletik), Buchbinder Legionäre Junioren und Henri Uhlig (Radsport).
Das Voting läuft bis zum 04. Januar 2017, ehe dann zum Ende dieses Monats die Sieger im Regensburger Kolpinghaus gekürt werden. Das Abstimmungsverfahren erfolgt diesmal auf zwei Wegen: Zum einen kann über die facebook-Seite “Mittelbayerische Erlebniswelt“ einfach per Like abgestimmt werden, zum ande-ren wie gewohnt unter www.mittelbayerische.de
Der EV Regensburg und seine beiden Teams bedanken sich für die Unterstützung und warten gespannt auf die Verkündung des Endergebnisses im Januar.



ehvwoelfeschoenheide09EHV Schönheide: Emotionsloser Wölfe-Auftritt gegen Deggendorf

(OLS)  Während die Konkurrenz auf den hinteren Plätzen in der Oberliga Süd punktet, zeigt die Formkurve beim EHV Schönheide 09 weiter nach unten. Im Heimspiel am Sonntag zeigten die Wölfe vor über 500 Zuschauern einen emotionslosen Auftritt und mussten sich dem Deggendorfer SC sang- und klanglos mit 1:5 (0:2, 0:3, 1:0) geschlagen geben. Der “Lohn“ für diese schwache Vorstellung, seit gestern hängt die rote Laterne im Schönheider Wolfsbau.
Man kann durchaus gegen den Deggendorfer SC verlieren, die Frage ist aber, wie man
verliert!? Dass es am Sonntag auch im dritten Anlauf in dieser Saison gegen einen
ersatzgeschwächten DSC nicht reichte, immerhin mussten die Gäste mit Kapitän Andreas
Gawlik, Travis Martell, Stammgoalie Sandro Agricola, Marius Wiederer und Andrew Schembri
auf fünf Akteure verzichten, lag wohl in erster Linie an der Einstellung und am Engagement der
Mannschaft von Trainer Victor Proskuryakov, allen voran der sogenannten Leistungsträger,
welche nun schon seit längerer Zeit nur sporadisch ihr eigentliches Leistungsvermögen unter
Beweis stellen.
Der Deggendorfer SC hatte beim gestrigen Gastspiel im Erzgebirge von Beginn an wenig Mühe
mit seinem Gegner, agierte fast nach Belieben und ohne größere Gegenwehr. Die Wölfe hatten
zwar auch ihre Torchancen, doch insgesamt wirkten die Angriffsbemühungen der Hausherren
viel zu harmlos. Dass die Gäste bereits nach 38 Minuten und durch die Treffer von Patrick Beck
(6.), Curtis Leinweber (10.), Sergej Janzen (30.), Stefan Ortolf (35.) und Kyle Gibbons (38.)
mit 5:0 in Führung lagen, war symptomatisch für den gesamten Spielverlauf. Im Schlussdrittel
konnten die Gäste sogar noch ein, zwei Gänge zurückschalten, ohne auch nur annähernd in
Gefahr zu geraten. Der EHV-Ehrentreffer durch Stephan Trolda gut dreieinhalb Minuten vor
dem Ende war letztlich nicht mehr als etwas Ergebniskosmetik.
Nicht nur die Außentemparaturen, sondern auch die Stimmung im EHV-Lager sind derzeit sehr
frostig. Jeder im Wölfeteam sollte jetzt begriffen haben, dass es so in keinem Fall weiter gehen
kann und es schnell einer deutlichen Leistungssteigerung bedarf, will man nicht wie in der
letzten Saison bereits frühzeitig alle Ambitionen auf eine bessere Platzierung verspielen.



moskitosessenESC Essen: Am Ende fehlte die zweite Luft

(OLN)  Ein Derby, zwei gleichwertige Mannschaften, drei Tore und über 3.000 Zuschauer am Essener Westbahnhof.
Es ist schon etwas her, dass so viele Zuschauer den Weg in die Eissporthalle Essen West fanden, und viele der Zuschauer die schon länger in die Halle pilgern rieben sich verwundert die Augen. „Wie früher“ hörte man immer mal zwischendurch, der Mythos Westbahnhof erwacht also doch wieder? 3.021 Zuschauer hatte das Spiel Erster gegen Zweiten, Essen gegen Herne, das ewig junge Derby elektrisiert, und die Mannschaft von Frank Gentges hat sich diese Kulisse wahrlich erarbeitet, erspielt, einfach verdient. Denn was das Team seit Saisonbeginn abliefert kann nicht hoch genug bewertet werden. Im dritten Spiel in drei Tagen begannen die Wohnbau Moskitos druckvoll, aber überlegt. Im ersten Abschnitt neutralisierten sich beide Teams weitgehend, die Essener wirkten etwas stärker, konnten allerdings zwei gute Chancen auch nicht nutzen. Beide Lager waren eigentlich in der ersten Pause zufrieden, die Wohnbau Moskitos optisch besser, Herne taktisch ohne Fehler.
Der zweite Abschnitt begann dort, wo der erste aufgehört hatte, beide Teams taktisch und spielerisch auf Augenhöhe. Die Wohnbau Moskitos versuchten nun ein Ergebnis herbeizuführen, im dritten Spiel in drei Tagen drohte die Kraft gegen die starken Herner zu schwinden. Und zur Hälfte des Spiels gelang das auch, Überzahl für die jungen Wilden, Brad Snetsinger durfte sich für ca. zwei Minuten ausruhen, doch so lange dauerte es nicht. Der sehr agile Dennis Thielsch sah Robin Slanina im Slot und der Westbahnhof brodelte. Doch das Team von Frank Petrozza gab nicht nach, setzte nach und wurde noch im Mitteldrittel belohnt. Wieder Überzahl, dieses Mal für die Gäste aus Herne und Aaron McLeod traf zum Ausgleich. Dieses Mal jubelte die Gästetribüne. Im weiteren Verlauf des Spiels sah man bei den Wohnbau Moskitos doch ein wenig, dass die Jungs ein anstrengendes Wochenende in den Knochen haben, die letzte Luft fehlte hin und wieder und manches Mal auch die letzte Konzentration beim Pass. Doch das Team vom Westbahnhof wollte das Spiel auch noch gewinnen, nur eine doppelte Unterzahl brachte Herne am Ende auf die Siegerstraße. Marius Erk und Oliver Granz mussten kurz hintereinander auf die Strafbank und Brad Snetsinger überwand Sebastian Staudt aus kurzer Distanz.
Die Moskitos gaben noch einmal Gas, wollten das Spiel wieder drehen, doch es gelang nicht mehr. Wohnbau Moskitos Chefcoach Frank Gentges nahm die Auszeit 46 Sekunden vor dem Ende. Sein Torhüter Sebastian Staudt verließ sein Tor und Michal Velecky hatte die Riesenchance, verzog aber knapp. So blieb es beim Sieg der Gäste aus Herne, doch die Mannschaft von Frank Gentges darf erhobenen Hauptes in die neue Woche gehen. In der Pressekonferenz begann der Trainer der Gäste. Frank Petrozza hatte ein Spiel zweier Top Mannschaften auf Augenhöhe gesehen, das eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte. Er freut sich natürlich für seine Mannschaft und über den Sieg, aber am Ende waren beide gleich. Frank Gentges gab seinem Kollegen Recht, hatte taktisch selten so ein gutes Spiel gesehen. „Für das Programm, was wir am Wochenende gehabt haben, haben wir ein Top-Spiel abgeliefert. Das war heute eine überragende Kulisse, bitte erzählt das weiter, das möchten wir öfter.“



saalebullshalle04Saale Bulls Halle gewinnen zu hause gegen Erfurt, Auswärtsspiel in hamburg wegen Eisschaden abgebrochen!

(OLN)  Auch in der Spielpause gab es einige - durchaus überraschende - Änderungen im Team. Aufgrund seiner Zukunftspläne und der jüngsten schweren Schulterverletzung beendete Marc Petermann mit sofortiger Wirkung seine Profikarriere. Der Verein konnte zeitnah einen jungen Verteidiger verpflichten - vom Ligakonkurrenten EV Duisburg wechselte Tobias Schmitz nach Halle. Bereits am Freitag sollte sich zeigen, ob und wie sich die erneuten Veränderungen im Mannschaftsgefüge auf die Teamleistung auswirken werden.
Hier der Rückblick auf`s Wochenende:
Am Freitag empfingen die Saale Bulls zu Hause die Black Dragons Erfurt. Die Länderspielpause konnte zum regenieren genutzt werden. Insbesondere hatten die verletzten Spieler etwas Zeit, um zu genesen (Michal Schön und Georg Albrecht fehlten jedoch weiterhin).
Von der ersten Minute an zeigten die Bulls, dass sie den Sieg vor heimischem Publikum unbedingt wollen. Und obwohl es am Ende noch einmal spannend wurde, gaben sie die in der zweiten Minute erzielte Führung nicht mehr ab und gewannen das erste Spiel des Wochenendes mit 6:4.
Am Sonntag ging es für die Jungs von Trainer Georgi Kimstatsch mal wieder hoch in den Norden. Dort warteten die Crocodiles Hamburg und damit erneut ein direkter Tabellennachbar - und bis zur 30. Spielminute wurde es das erwartet enge Spiel auf Augenhöhe.
Im zweiten Drittel kam es beim Stand von 0:0 jedoch zu einem Spielabbruch. Ein Tor wurde so aus der Verankerung gerissen, dass das Eis irreparabel beschädigt wurde.
Das Spiel muss zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Hierfür müssen beide Vereine einen Termin finden, was jedoch aufgrund des engen Spielplans nicht einfach werden wird.
Sowie der Termin und der Austragungsort feststehen, werden wir darüber informieren.



rostockpiranhasRostocker EC: Gegner setzten sich durch

(OLN)  Wenig Chancen auf einen Punktegewinn rechneten sich etliche Anhänger der Piranhas angesichts der Gegner am vergangenen Wochenende aus und leider behielten sie recht. Am Freitag setzten die Rostocker die Füchse aus Duisburg in der ersten Hälfte des ersten Drittels unter Druck. In der achten Minute erkämpften sie den Puck, brachten ihn vor das gegnerische Tor und Michal Bezouska platzierte ihn auf Zuspiel von Tomas Kurka und Jannik Striepeke gekonnt über die Schulter des gegnerischen Torwarts ins obere Eck. Ein Fehler im Abwehrspiel der Piranhas verschaffte dem Gegner in der 18. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich.
Die Körpersprache des gegnerischen Trainers zum Beginn des zweiten Drittels drückte Unzufriedenheit mit dem Spiel seiner Mannschaft aus. Offensichtlich hatte er in der Kabine klare Ansagen gegeben, denn die Gäste spielten jetzt deutlich offensiver. In der 24. Minute gelang ihnen in Überzahl der Führungstreffer. Den Ausgleichstreffer platzierte in der 33.Minute Paul Stratmann ( Zuspiel Julius Bauermeister, Ulib Gleb Beresovskyy). Kurz darauf schickten die Schiedsrichter erst Klemens Kohlstrunk und kurze Zeit später Tomas Kurka auf die Bank. In doppelter Überzahl konnten die Füchse wieder in Führung gehen. Gegen Ende des Drittels nahm der gegnerische Trainer seinen Goalie vom Eis. Aber erst als die Schiedsrichter einen Verteidiger der Piranhas zwei Minuten vom Eis schickten, gelang dem Gegner ein weiteres Tor.
Zu Beginn des letzten Drittels nutzten die Piranhas ihrerseits ein Powerplay und verkürzten durch einen Treffer von Tomas Kurka ( Zuspiel Jannik Striepeke, Michal Bezouska)auf 3:4. Trotz großer Einsatzbereitschaft und Kampf bis zur letzten Spielsekunde gelang den Piranhas kein weiteres Tor. Die Duisburger waren dagegen noch drei Mal treffsicher, wobei das siebte Tor wiederum in Überzahl erzielt wurde. Die Partie endete 3:7.
Am Sonntag wurden die Aufgaben nicht leichter. Gegen drei Uhr früh stieg die Mannschaft in den Bus nach Tilburg/ Niederlande. Der Vorjahresmeister der Oberliga zeigte auf heimischem Eis dann aber, dass er diesen Titel verdient trgt. Zusätzlich angestachelt von ihrer Auswrtsniederlage gegen die Harzer Falken am Freitag, feuerten sie aus allen Lagen auf das Tor der Piranhas. 77 Torschüsse bedeuteten viel Arbeit für unseren Keeper Dustin Haloschan. Aber auch die Piranhas zielten 43 Mal auf das Tor. Letztendlich setzten sich aber die Gastgeber aus den Niederlanden mit einer größeren individuellen Klasse im Offensivbereich durch. Nur zwei Mal gab es Grund für die Piranhas zum Jubeln. In der 17. Minute erzielte Daniel Kunce ( Zuspiel Moritz Schug, Pascal Kröber)den Anschlusstreffer zum 2:1. In der 44. Minute war es dann Pascal Kröber ( Zuspiel Jannik Striepeke, Tomas Kurka), welcher aif 5:2 verkürzte. Allerdings konnten die Tilburg Trapper noch zwei Mal erfolgreich einnetzen. Die Partie endete 7:2.



wedemarkscorpionsESC Wedemark empfängt Moskitos Essen - 9:3 Kantersieg über Preussen Berlin

(OLN)  Am kommenden Freitag, den 18. November um 20:00 Uhr, empfängt der ESC Wedemark Scorpions in eigener Halle (Hockeyzentrale Ice-House) die Moskitos Essen. Dass Essen auch in dieser Saison zu den Spitzenteams der Eishockey Oberliga-Nord gehört, haben sie bisher in vielen Begegnungen bewiesen. „Sicher hat mein Team in dieser Saison gegen jeden Gegner eine Chance“, so Coach Dieter Reiss – der darauf hofft, dass sowohl Maximilian Bauer (Rippenprellung) und Keven Gall (Adduktoren) am Freitag wieder zur Verfügung stehen.
Nach einer unnötigen Niederlage in Langenhagen erzielte der ESC am Sonntag im Eisstadion Mellendorf seinen bisher höchsten Sieg in dieser Saison. Mit 9:3 (2:1/3:1/4:1) schickten die Wedemärker den ECC Preussen Berlin vor 310 Zuschauer zurück in die Bundeshauptstadt. Len Soccio, langjähriger Spitzenspieler der Scorpions, der aktuelle Trainer der Berliner hatte sich die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte sicherlich etwas anders vorgestellt.
„Ich hatte einige verletzte Spieler und ihr habt Eure Chancen sehr gut genutzt“, so Lenny im Gespräch mit Clubchef Jochen Haselbacher.
Charlie Adams, dessen Bruder aus den USA zu diesem Spiel zu Gast war, war mit 4 Treffern an diesem Abend der erfolgreichste Torschütze gefolgt von Sebastian Lehmann und Michael Budd mit je 2 Treffern. Den weiteren Treffer erzielte Thomas Herklotz.
„Mein Team hat eine äußerst konzentrierte Leistung abgeliefert und sich mit diesem 9:3 Sieg selbst belohnt“, so Dieter Reiss. 



geretsriedESC Geretsried: Eine Niederlage die schmerzt

(BYL)  Nach dem wichtigen Sieg in Germering wollten die Rats im Heimspiel gegen Pegnitz nachlegen doch daraus wurde nichts, am Ende musste man sich verdient mit 3:6 geschlagen geben. Die Partie begann verhalten, kein Team wollte den ersten Fehler begehen. In der 12. Minute war es dann aber soweit, die Icedogs gingen 0:1 in Führung. Aleksandrs Kercs eroberte den Puck nach einem leichtsinnigen Scheibenverlust in der Vorwärtsbewegung und schloss seinen Alleingang am Ende eiskalt zur Führung ab. Die beste Chance auf den Ausgleich hatten die Rats bei doppelter Überzahl, aber einmal mehr spielte man seine numerische Überlegenheit nicht konsequent genug aus. Deutlich effektiver zeigten sich die Gäste, Schwindl stellte die Anzeigetafel im Nachschuss auf 0:2 (16.). Alles in allem ein saft- und kraftloser Auftritt des ESC im ersten Drittel, es fehlte an allen Ecken und Enden. Besserung war nicht in Sicht, Schmidt erhöhte für Pegnitz nach 24 Minuten auf 0:3. Einen Lichtblick gab es durch Meiky Iszovics, der mit einem gehaltenen Penalty das 0:4 verhinderte. Wenig später konnten sich die Jungs wieder bei Iszovics bedanken, der einen Alleingang von Kercs parierte. Das Spiel nahm nun an Fahrt auf, Hüsken scheiterte noch an EVP-Torwart Maxi Müller, doch Bernhard Jorde konnte kurz darauf endlich den ersten Treffer für die Rats erzielen (31.). Fast postwendend schlugen die Icedogs zurück, Schwindl war mit einem nicht unhaltbar scheinenden Schuss kurz nach der blauen Linie erfolgreich (31.). Beim ESC lief überhaupt nichts zusammen, die Gäste freuten sich und Pfleger erhöhte gar auf 1:5 (36.). Wenn es vorne mal gefährlich wurde war Müller zur Stelle, so auch gegen Ondrej Horvath, der gefährlich im Slot zum Schuss kam. Als Mäx Hüsken mit einem Alleingang an Müller scheiterte war das Gejammer auf den Rängen schon wieder groß, doch er bekam die Scheibe umgehend wieder und bediente Luis Rizzo mustergültig, der nur noch den Schläger zum 2:5 hinhalten musste (39.). An die Wende glaubten im Stadion zu Beginn des letzten Drittels eher wenige ESC-Anhänger aber die Rats wollten das Ding noch nicht abschenken. In Überzahl ging man nun energischer zu Werke aber Müller blieb gegen Köhler wie auch Meierl Sieger. Die Rats gaben sich nicht auf und was im zweiten Drittel klappte sollte auch im Schlussabschnitt nochmal funktionieren. Hüsken auf Rizzo, nur noch 3:5 (52.). Müller verhinderte im Anschluss großartig den Anschlusstreffer mit einem starken Fanghandsave gegen Horvath. Den Rats ging am Ende die Zeit aus, Pegnitz machte mit dem Emptynet-Tor eine halbe Minute vor Schluss alles klar. Fazit: Zu spät aufgewacht, schwer zu erklären was in den ersten beiden Drittel los war. Aus den letzten Heimspielen ist man auf jeden Fall anderes gewöhnt. Das Pegnitz nicht unbedingt der Lieblingsgegner ist weiß man, aber an diesem Abend hat man sich die Niederlage selbst zuzuschreiben. Nächste Woche stehen mit Landsberg und Memmingen zwei absolute Spitzenmannschaften auf dem Spielplan, da muss man deutlich stärker auftreten.



wanderersgermeringWanderers Germering: Kämpfen um jeden Millimeter Eis

(BYL)  Die ersten Punkte sollten am vergangenen Wochenende endlich auf dem Papier stehen. Trotz Siegeswillen gelang es der Mannschaft von Trainer Florian Winhart jedoch nicht, den Rivalen aus Geretsried vor heimischem Publikum zu besiegen. Auch zwei Tage später konnten die Wanderers nicht punkten. Denn die Partie beim letztjährigen Relegationsgegner Passau musste aufgrund einer defekten Eismaschine kurzfristig abgesagt werden. Der Kampf um die drei zu vergebenen Punkte wird damit vertagt, bis ein Ersatztermin gefunden wurde.
Am kommenden Wochenende stehen für Kapitän Markus Koch und sein Team zwei weitere Aufgaben an, um endlich die ersten Punkte einzufahren. Mit dem Freitagsgegner Dorfen kommt jedoch eine echte Herkulesaufgabe in das Polariom. Seit der Verpflichtung von Trainer Heinz Feilmeier in der Saison 2015/16 befinden sich die Eispiraten auf einem regelrechten Höhenflug. Denn schon in seinem ersten Jahr in Dorfen erzielte Feilmeier mit drei Punkten Abstand auf Tabellenführer Lindau den zweiten Platz und formte damit das Überraschungsteam der Liga. Bestätigt wird seine Arbeit auch in der laufenden Spielzeit. Denn wieder gehört der ESC zu den treibenden Kräften in der Bayernliga und setzt sich in der oberen Tabellenhälfte fest. Ausschlaggebend für diesen Erfolg ist vor allem Kontingentspieler Lukas Miculka. Der 27-jährige Tscheche gehört seit vier Jahren zu den gefährlichsten Angreifern der Liga und erzielte in der abgelaufenen Saison sage und schreibe 83 Punkte in 34 Spielen. Jede Menge Erfahrung bringen auch Andreas Attenberger, Torhüter Andreas Tanzer, Trainersohn Tobias Feilmeier sowie die Brenninger-Brüder mit, die zusammen bereits über 1000 Partien in der höchsten bayerischen Eishockeyliga auf ihrem Konto verbuchen können.
In der Ferne müssen die Wanderers am Sonntag in Pfaffenhofen ran. Die „IceHogs“ erwischten einen ähnlich schlechten Start in die Bayernliga-Saison und sind momentan mit vier Punkten einen Platz vor Germering. An der Ilm wurde diesen Sommer ein großer Umbruch vollzogen. Neun Abgänge stehen elf Neuzugängen gegenüber. Auch auf der Trainerposition wurde ein Wechsel bekannt gegeben. Für den nach Buchloe abgewanderten Topias Dollhofer kam Heinz Zerres vom EV Aich. Zerres erwartete eine denkbar schwere Aufgabe, musste er doch gleich auf die vier punktbesten Spieler der Vorsaison verzichten. Als wäre das nicht genug, hängte auch der langjährige ECP-Keeper Andreas Banzer seine Schlittschuhe an den Nagel. Kompensieren sollen das nun vor allem junge Kräfte, die aus der Umgebung und dem eigenen Nachwuchs verpflichtet wurden. Zwar sind die „IceHogs“ damit ein Gegner auf Augenhöhe, sie gelten jedoch seit Jahren als Angstgegner der Wanderers. Denn nur eine von sechs Partien konnte in der letzten Saison gegen Pfaffenhofen gewonnen werden und auch über die Saison hinaus tat man sich häufig schwer.
Die Winhart-Truppe ist also gewarnt und muss am Wochenende um jeden Millimeter Eis hart kämpfen, um endlich Zählbares vorweisen zu können. Denn genau diese Tugend machte in den vergangenen Jahren das Spiel der Wanderers aus, wodurch der Titel „Favoritenschreck“ einst die Runde machte. Genau diese Kampfbereitschaft und den Willen, alles zu geben, gilt es, zurückzuerlangen, um endlich wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. 



ecdcmemmingenVorverkauf zum Topspiel läuft: Indians veranstalten „Blaulichttag“

(BYL)  Der ECDC Memmingen wird am kommenden Freitag erneut einen „Blaulichttag“ durchführen. Hierzu sind ehrenamtliche Hilfsorganisationen aus Memmingen und Umgebung eingeladen, das Spiel gegen Tabellenführer Miesbach zu besuchen. Zahlreiche Feuerwehren und Rettungsdienste wurden hierzu in den letzten Wochen angeschrieben, mehrere hundert Anmeldungen gingen bislang bei den Verantwortlichen ein. Pünktlich zu diesem Event kann der Verein auch weitere Vorverkaufsstellen verkünden. Im Subway Memmingen werden ab sofort Stehplatz-Tageskarten aller Kategorien zu erwerbein sein, Dietzel's Hockeyshop ist ab sofort exklusive Vorverkaufsstelle für Sitzplatzkarten.
Es ist das Topspiel des 12. Spieltags der Eishockey-Bayernliga. Der Tabellenführer aus Miesbach kommt an den Memminger Hühnerberg. Die Indians sind, trotz der jüngsten Niederlage, weiterhin der erste Verfolger der Oberbayern, ein absolutes Spitzenspiel also, das in diesem Jahr zum „ECDC-Blaulichttag“ ausgewählt wurde. Eine Tatsache, die zum Zeitpunkt der Planung zwar noch nicht abzusehen war, die Verantwortlichen im Verein aber doppelt freut. Bereits mehr als 400 Anmeldungen, hauptsächlich von Freiwilligen Feuerwehren der näheren Umgebung gingen mittlerweile in der Geschäftsstelle der GEFRO-Indians ein, nachdem vor einigen Wochen Einladungsschreiben verfasst wurden. Eine Tatsache, die zeigt, wie viel Zugkraft das Memminger Eishockey mittlerweile entwickelt. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein diese Aktion ins Leben gerufen, die schon damals ein voller Erfolg war. „Wir bekamen viel positives Feedback und freuen uns, allen ehrenamtlich tätigen Kräften durch unsere Aktion etwas zurückgeben zu können. Ohne diese Menschen, würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren“, so Initiator Sven Müller.
Die Indians bedanken sich für die tolle Resonanz und freuen sich bereits auf die zahlreichen Gäste am Memminger Hühnerberg. „Vielen Dank für Euren Einsatz!“
Püntklich zu diesem Spiel, zu dem die Verantwortlichen über 2000 Zuschauer erwarten, können die Indians auch weitere Vorverkaufsstellen präsentieren. Der neue Partner des Vereins "Subway Memmingen" wird ab sofort auch Stehplatz-Tageskarten aller Kategorien anbieten. Der ECDC freut sich über diese Ausweitung der Partnerschaft und bedankt sich recht herzlich für diesen tollen Service.
Eine weitere Neuerung gibt es im Bereich der Sitzplatzkarten. Hier wird ab sofort der langjährige Partner "Dietzel's Hockeyshop" als exklusive Vorverkaufsstelle dienen. Die Fans können nun, zusätzlich zu den bereits vorhandenen Stehplätzen, auch ihre eigenen Sitzplätze auswählen und erwerben. Dies verspricht eine weitere Erhöhung der Komfortabilität und wird für einen reibungsloseren Einlass an Spieltagen sorgen. 



tev-miesbachSebastian “Viko“ Deml mit 500. Pflichtspiel für den TEV Miesbach!

(BYL)  Am Sonntag, im Heimspiel gegen den HC Landsberg, war es soweit. TEV-Eigengewächs Sebastian Deml bestritt sein 500. Pflichtspiel für den TEV Miesbach! Herzlichen Glückwunsch zu diesem außergewöhnliche Jubiläum!
In der Saison 2002 feierte Sebastian als 18jähriger sein Debut in der ersten Mannschaft. Damals noch in der Oberliga führte er sich als Rookie gleich prächtig im Seniorenbereich ein. Es sollten noch weitere sechs Spielzeiten im Trikot des TEV in der dritthöchsten deutschen Eishockeyliga folgen. Nur eine Saison wurde er seinem TEV kurzzeitig untreu. Da verschlug es ihn in den hohen Norden zu den Hannover Indians. Nachdem er aber sehr schnell erkannte, was er an seinem Heimatverein und dem Oberland hatte, kehrte er nach einem Jahr wieder zurück in die Kreisstadt und ist seither nicht mehr wegzudenken aus der Ersten. Heuer geht der 1,75 große Angreifer mit dem großen Kämpferherz in seine achte Bayernligasaison für die Rot-Weißen. Vor allem sein unnachahmlicher Einsatzwille, aber auch seine läuferischen Fähigkeiten haben ihn all die Jahre ausgezeichnet. Nicht umsonst konnte er bis zum heutigen Tag 143 Tore und 214 Assists sowie 980 Strafminuten im Trikot des TEV für sich verbuchen.
Mittlerweile schnürt Sebastians siebenjähriger Sohn Jonas für die U8 des TEV die Schlittschuhe und der Papa geht sowohl bei der U8 als auch bei der Schülermannschaft im Training mit aufs Eis.
Sebastian mach weiter so, dann löst du schon bald den Andi Veicht als TEV-Rekordspieler ab. Und wenn du dich noch ein paar Jährchen fit hältst dann sehen wir vielleicht sogar Vater und Sohn Seite an Seite im Trikot der ersten Mannschaft auflaufen.
Der TEV Miesbach bedankt sich ganz herzlich für deinen Einsatz. Wir wünschen dir und deiner Familie alles Gute und uns, dass wir noch lange viel Freude an dir im TEV-Trikot haben!



evmoosburg6:4-Überraschungssieg: EV Moosburg beendet Memminger Siegesserie

(BYL)  Nach sieben deutlichen Siegen in Serie fragte sich die Bayernliga: Wer kann diese Memminger eigentlich noch stoppen? Die Antwort gab’s am Sonntag in Moosburg: Ein wie entfesselt aufspielender EVM überrumpelte die Indians bereits im ersten Drittel und legte damit den Grundstein für einen begeisternden 6:4 (4:1, 1:1, 1:2)-Erfolg.
Bis zur sechsten Minute lief alles so, wie sich das die Gäste wohl ausgemalt hatten. 0:1 lag der ECDC da in Führung, man schien Puck und Gegner unter Kontrolle zu haben. Nach dem freitäglichen Kraftakt, dem 8:4-Derbysieg in Landsberg, galt es ja auch, mit den Kräften zu haushalten. Doch dann gab Alex Feistl mit dem Ausgleichstreffer das Signal zu einer Sturm- und Drangphase, wie sie die Zuschauer in der Sparkassen-Arena schon lange nicht mehr erlebt haben: Philipp Ujcik (8.), Daniel Möhle (9.) und abermals Feistl (13.) sorgten mit ihren Toren innerhalb von sieben Minuten für unerwartet klare Verhältnisse. Der Tabellenzweite war den Grün-Gelben in allen Belangen unterlegen und konnte sich gerade noch so in die erste Drittelpause retten. „So kenne ich meine Mannschaft gar nicht“, gestand Moosburgs Trainer Petr Kankovsky schmunzelnd bei der Pressekonferenz. „Das war einfach nur top!“
Im zweiten Abschnitt ließen sich die von zahlreichen Anhängern unterstützten Indians freilich nicht mehr so herspielen und übernahmen ihrerseits die Initiative. Doch die Moosburger, bei denen diesmal wirklich jeder für jeden kämpfte, unterstützten Goalie Severin Cesak tatkräftig bei seinem Unternehmen „sauberer Kasten“. Nur ein Distanz-Schuss von Ex-Nationalspieler Jan Benda fand den Weg in die Maschen. Weil EVM-Torjäger Daniel Möhle nach einer halben Stunde aber das 5:2 markierte, ließ sich auch dieses Gegentor verschmerzen.
Im Schlussabschnitt warf Memmingen dann alles nach vorne: Nach dem dritten Treffer (47.) durften sie aufgrund zweier recht fragwürdiger Strafzeiten gegen den EVM bei 5:3-Überzahl das Toreschießen probieren. Und Antti-Jussi Miettinen ließ sich diese Chance nicht nehmen, auf 4:5 zu verkürzen (52.). Aber die Hausherren blieben ruhig, agierten defensiv geordnet und lauerten auf ihre Gegenstöße. Genau einen solchen nutzte vier Minuten vor dem Ende Tobias Hanöffner per elegantem Rückhand-Schlenzer zum viel umjubelten 6:4-Schlusspunkt.
In der Tabelle verbesserten sich die Moosburger nach diesem Sechs-Punkte-Wochenende auf Rang fünf. Bereits am kommenden Freitag gegen Platz-acht-Konkurrent ESV Buchloe (19.30 Uhr, Sparkassen-Arena) werden die Kankovsky-Schützlinge alles daran setzen, ihre Positiv-Serie zu verlängern.



blackhawkspassauÄrgerliche Spielabsage  / Eismaschine erneut defekt – Florian Müller verlässt die Passau Black Hawks

(BYL)  Nach der bitteren und auch unglücklichen Niederlage am Freitag in Erding, wollten die Passau Black Hawks am Sonntag in der heimischen EisArena Wiedergutmachung betreiben. Die bis dato noch punktlosen Germering Wanderers wären in die Passauer EisArena gekommen. Die Betonung liegt auf „wären“! Das Spiel musste am Sonntagvormittag wegen eines erneuten Defekts an der Eismaschine abgesagt werden. Bereits letzte Saison gab es Probleme mit der Eismaschine die aufgrund der Laufzeit längst ausgetauscht hätte werden müsste. In der laufenden Saison gab es erneut große Probleme mit der Eismaschine und die eine oder andere Eiszeit musste bereits abgesagt werden. Vorstand und Trainer sind dementsprechend bedient, dass hier nicht frühzeitig gehandelt wurde. „Jede Spielabsage ist für uns als Verein mit einer Menge an Unkosten verbunden. Noch steht kein Nachholtermin fest. Wir bitten inständig, dass der Hallenbetreiber jetzt reagiert und in Zukunft solche Spielabsagen nicht mehr nötig sind.“ erklärt Vorstand Christian Eder. Neben den finanziellen Aspekt tut die Spielabsage auch sportlich weh. Für den Rhythmus der Mannschaft ist eine solche Spielabsage nicht von Vorteil. Ob dies Auswirkungen auf das Spiel der Habichte hat, wird man am Freitag beim schweren Auswärtsspiel beim EV Pegnitz sehen.
In Pegnitz wird ein Spieler dann nicht mehr für die Passau Black Hawks auf dem Eis stehen. Verteidiger Florian Müller bat um sofortige Auflösung seines Vertrages. Der Defender wurde bei seinem Arbeitgeber für ein Projekt befördert und kann zeitlich nun nicht mehr seinen Verpflichtungen bei den Passau Black Hawks nachgehen. Die Black Hawks danken Florian Müller für seinen Einsatz und seine Offenheit. Wir wünschen Florian Müller für die Zukunft alles Gute.
Das Lazarett hat sich indes nochmals erweitert. Oliver Ferstl laboriert seit dem Freitagspiel an einer Knieverletzung, er steht am Wochenende defintiv nicht zur Verfügung. Auch Torhüter Christian Hamberger fällt mit Leistenprobleme auf unbestimmte Zeit aus. -czo



pfaffenhofenicehogsStarke Vorstellung der Pfaffenhofen IceHogs wurde nicht belohnt / Peißenberg mit dem besseren Ende – Matchstrafe für Michael Welter

(BYL)  Nah dran an einer Überraschung war der EC Pfaffenhofen am Sonntagabend in seinem Heimspiel gegen den TSV Peißenberg. Gegen den vorjährigen Halbfinalisten und derzeitigen Tabellendritten führten die Pfaffenhofener zur zweiten Pause mit 1:0, mussten sich dann aber in einer turbulenten Schlussphase dem Favoriten doch noch mit 1:4 (0:0; 1:0; 0:4) geschlagen geben.
Zu recht wurde die junge Pfaffenhofener Mannschaft nach der Schlusssirene von den eigenen Fans nach einer der besten Vorstellungen in dieser Saison in die Kabine verabschiedet und auch Trainer Heinz Zerres war voll des Lobes: „Wir sind hervorragend gestanden und haben fast nichts zugelassen“, sagte er und hob einen noch etwas hervor. Der Patrick hatte in Buchloe keinen guten Tag, aber heute hat er klasse gehalten.“ Dieses Sonderlob galt Torhüter Patrick Weiner, der erneut ran musste, weil Philipp Hähl und Thomas Mende weiterhin auf der Ausfallliste stehen. Auch wenn die starke und engagierte Vorstellung der IceHogs letztendlich nicht belohnt wurde, hätte der Coach also durchaus zufrieden sein können, doch dann redete er sich in Rage. „Was sich die Schiedsrichter heute geleistet haben, spottet jeder Beschreibung. Die verpfeifen ein schönes Spiel und machen so auf Dauer diesen Sport kaputt,“ zürnte er und erhielt dafür zustimmendes Kopfnicken von Peißenbergs Co-Trainer Simon Mooslechner. Was ihn so auf die Palme brachte, war die Matchstrafe für Michael Welter, der den Schiedsrichter bei einem Bully fünf Sekunden vor dem Ende angeblich absichtlich umgefahren haben soll. Selbst durch die Intervention von Peißenbergs Kapitän Florian Barth, für die sich Heinz Zerres ausdrücklich bedankte, ließ sich der Referee von seiner exklusiven Ansicht nicht abringen, mit der Folge, dass den Pfaffenhofener Stürmer wohl eine längere Sperre erwartet. Schon zuvor hatte sich Kapitän Patrick Landstorfer eine Disziplinarstrafe eingehandelt, weil er sich über einen nicht geahndeten hohen Stock beim Peißenberger Treffer zum 1:4 beschwert hatte. Bis dahin sahen die Zuschauer eine Partie, in der sich keine der beiden Mannschaften, die beide zahlreiche Ausfälle zu verkraften hatten, entscheidende Vorteile erarbeiten konnte. Heinz Zerres hatte in seinem Team einige Umstellungen vorgenommen. Von Beginn an spielten die IceHogs munter mit und begegneten dem Favoriten auf Augenhöhe. Die beste Gelegenheit im ersten Drittel hatte Thomas Bauer, der nach wenigen Minuten frei vor dem TSV-Tor auftauchte, aber Torhüter Felix Barth scheiterte. Ansonsten konnten sich die Stürmer beider Teams gegen die gut organisierten Defensivreihen kaum durchsetzen, so dass es fast folgerichtig torlos in die erste Pause ging. Auch im zweiten Drittel bot sich nahezu das gleiche Bild. Selbst in den etlichen Unterzahlsituationen in einem insgesamt sehr fairen Spiel ließen die Abwehrreihen kaum etwas zu. Bis zur 40. Minute. Als alles schon mit dem zweiten torlosen Drittel rechnete, traf Andreas Pielmeier in Überzahl mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie zur umjubelten Führung für den Außenseiter. Fast eine Kopie des Pfaffenhofener  Treffers war der Ausgleich für die Gäste in der 45. Minute. Auch Fritz Stögbauers Schuss wurde mehrmals abgefälscht, so dass Patrick Weiner keine Abwehrchance hatte. Der Anfang vom Ende für die IceHogs kam dann in der 52. Minute, als Manfred Eichberger mit einem starken Pass Valentin Hörndl auf die Reise schickte, der nicht mehr entscheidend gestört werden konnte und zum 1:2 traf. Danach warfen die Gastgeber nochmals alles nach vorne und hatten gleich nach dem Rückstand in Überzahl mehrere gute Möglichkeiten. Doch die Gäste konnten ihren Vorsprung verteidigen und sorgten dann bei eigener Überzahl durch Dejan Vogl, der als zweiter Ausländer im Kader der Peißenberger den gesperrten Tyler Wiseman vertrat, für die Entscheidung gegen eine bis zum Schluss tapfer kämpfende ECP-Truppe, die wenige Sekunden vor dem Ende auch noch das 1:4 durch Florian Barth hinnehmen musste. 



erscambergERSC Amberg: Zittersieg statt Schützenfest

(BLL)  Lange Zeit steuerte der ERSC Amberg im Spiel gegen die 1b-Vertretung des Oberligisten VER Selb auf einen klaren Erfolg zu, am Ende wurde es dann ein Zittersieg - aber die Heimweste bleibt ohne Flecken.
Das fünfte Heimspiel mit der vollen Punktausbeute lassen die Löwen weiter auf dem zweiten Rang in der Eishockey-Landesliga Gruppe 1 verweilen. Wie schon beim Hinspiel in Selb erwiesen sich die Wölfe am Sonntag als schwer zu bespielender Gegner, der mit einem erneut überragenden Torhüter Radek Uhrin die Amberger schier verzweifeln ließ. Beim kuriosen Führungstor des ERSC stand der junge Tscheche aber erstmal negativ im Blickpunkt, als er einen Schuss von der Mittellinie über seinen Schläger zum 1:0 rutschen ließ. Torschütze Andreas Hampl war da ebenso überrascht wie der Torhüter selbst. Im weiteren Verlauf glänzte Uhrin aber wieder mit zahllosen Paraden, hatte aber auch bei insgesamt drei Pfostentreffern der Löwen das nötige Glück. Bei der allerbesten Chance landete schließlich ERSC-Stürmer David Rybka im Tor und nicht die Scheibe. So ging es trotz drückender Überlegenheit der Gastgeber mit einem viel zu knappen 1:0 in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt steuerten die Löwen schnurstracks auf ein Schützenfest zu. Zunächst vollendete Sebastian Aukofer ein Überzahlspiel zum 2:0 und nach dem Anschlusstreffer der Gäste legten Norbert Gerber und Michael Augsberger einen Doppelpack nach, jeweils mit Schlagschüssen von der blauen Linie. Kurz nach dem 4:1 traf dann Aukofer nochmals den Pfosten, weitere Chancen folgten. Kein Gedanke daran, dass der Erfolg auch nur annähernd in Gefahr geraten könnte. Dann zeigte sich Selb aber äußerst effizient, denn die Gäste nutzten Amberger Aufmerksamkeitsdefizite in der Schlussminute des Drittels mit zwei Treffern zum 4:3-Anschluss.
Damit schienen die Löwen irgendwie den roten Faden verloren zu haben, was sich im Schlussabschnitt fortsetzte. Dazu sammelte der ERSC nun reichlich Strafminuten, musste einige Situationen in Unterzahl überstehen. Hier zeigte sich Goalie Oli Engmann als Turm in der Schlacht, hielt seiner Mannschaft bei vielen brenzligen Situationen den knappen Vorsprung. Am Ende stand ein Arbeitssieg, der wegen der Spielanteile in den ersten beiden Dritteln sicherlich in Ordnung geht, aber man hätte sich von Amberger Seite aus auch nicht beschweren dürfen, wenn man im Schlussabschnitt noch den einen oder anderen Zähler liegengelassen hätte.



hcmaustadtWieder in der Spur: HCM/ECDC 1b siegt 10:0


(BBZL)  Die SG HC Maustadt/ECDC 1b ist wieder auf Kurs. Dank einer konzentrierten und engagierten Vorstellung wurde die EGW Augsburg sicher mit 10:0 (2:0/7:0/1:0) geschlagen.
Allerdings trügt das hohe Ergebnis ein wenig, die Augsburger hielten vor allem im ersten Durchgang gut mit. Nicht zuletzt, weil mit Andreas Klundt und Michael Polaczek zwei bayernliga-erfahrene und in Memmingen nicht ganz unbekannte Akteure mit dabei waren. Dennoch setzte sich nach und nach die Spielstärke des HCM/ECDC 1b durch. Mario Kusterer und Markus Schmid sorgten für eine relativ beruhigende 2:0-Führung nach 20 Minuten, hinten hielt Torhüter Gregor Schapke den Kasten sauber. Augsburg suchte dann sein Heil in der Offensive und wurde von den Grün-Gelben eiskalt abgestraft. Bis zum Ende des zweiten Durchgangs schraubten Jimmy Nagle, Ingo Nieder, Markus Schmid, Marco Schmidbauer, Florian Schwarz und zweimal Philipp Hacker den Vorsprung auf 9:0. Im letzten Abschnitt waren die Gäste um Schadensbegrenzung bemüht, dennoch schoss Mario Kusterer mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend das zweistellige Ergebnis für die Maustädter heraus.
„So können und müssen wir weitermachen, dann bin ich zuversichtlich für die nächsten Aufgaben. Vor allem, dass wir zu Null gespielt haben, freut mich beinahe mehr als das hohe Endergebnis“, so Spielertrainer Ingo Nieder.
Die nächsten drei Partien bestreitet die SG HC Maustadt/ECDC 1b auswärts. Am kommenden Sonntag geht’s zum ESV Türkheim, dann nach Senden sowie am 9. Dezember zum Verfolger Oberstdorf. Erst am 18. Dezember steht das nächste Heimspiel auf dem Programm – dann geht’s gleich wieder gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen.



eisbaereneppelheimErfolgreiches Wochenende für die Eisbären Eppelheim

(RLSW)  Erstmals ist es unseren Eisbären gelungen, beim Primus aus Heilbronn zu
punkten. Nach einer 3:0-Drittelführung durch Nicolas Ackermann, Martin
Nikolov und Roman Gottschalk kämpften sich die Hausherren auch durch zwei
Powerplay-Tore zurück und glichen zum 3:3 aus, im anschließenden
Penaltyschießen war nur ein Schütze erfolgreich. Da dieser das Heilbronner
Trikot trug, ging der Zusatzpunkt an den Meister.
Nach diesem Punktgewinn  machten die Eisbären das „Doppelwochenende der
Revanche“ mit einem 5:1-Sieg gegen die Fire Wings perfekt und sind nun in
direkter Schlagdistanz zu den Play-Off-Rängen.
Von Beginn an kämpften am Freitag in Heilbronn zwei Teams gegeneinander,
denen man den Siegeswillen ansehen konnte. Nach den ersten
Offensivakzenten der Gastgeber fanden auch die Eisbären, begünstigt durch
ein Powerplay besser in die Partie, konnten aber keine entscheidenden
Aktionen verbuchen. In der Folge versuchte Heilbronn mit Nachdruck die
Führung zu erzielen, scheiterte aber immer wieder am bestens aufgelegten
Janis Wagner. Auf der Gegenseite nutzen die Eisbären die wenigen Chancen
mustergültig. Zunächst war es Verteidiger Ackermann vorbehalten, die
Führung zu markieren (9.), die Nikolov ausbaute (18.). In einem Powerplay
kurz vor Drittelende gelang es dann Gottschalk (20.), unsere Eisbären mit
einer schmeichelhaften 3:0-Führung in die Pause zu schicken.
Im zweiten Drittel änderte sich am Spielverlauf nur wenig. Während
Heilbronn aus der Not des Rückstandes heraus, gefühlt mit der Brechstange
den Anschlusstreffer erreichen wollten, agierten unsere Eisbären defensiv
souverän und setzen offensiv nur gelegentlich Akzente. So gelang zunächst
keinen Teams ein Torerfolg, da sich beide Goalies als sicherer Rückhalt
erwiesen. Ausgerechnet eine eher fragwürdige Unterzahlsituation sorgte
dann doch noch für den Torerfolg der Gastgeber, die einen ihrer
Gewaltschüsse von der blauen Linie im Tor unterbrachten (40.).
Gewillt, die 2-Tore-Führung im letzten Drittel nicht mehr aus der Hand zu
geben, ging es dann in den Schlussabschnitt, in dem Heilbronn durch den
Anschlusstreffer Blut geleckt hatte und nun noch bissiger um den Torerfolg
kämpften. Die Gastgeber hatten dabei eine einfache und effektive Taktik
geboren, bei der im Spiel nach vorne der Körperkontakt mit dem
Gegenspieler gesucht wurde, um erneute Powerplays zu provozieren. Der
Schiedsrichter ließ sich auf dieses Spiel ein, so dass unsere Eisbären
schon zu Beginn des Drittels gar in doppelter Unterzahl agieren mussten.
Dies führte zwangsläufig im Verlauf der Unterzahl zum 2:3-Anschlusstreffer
(45.), und noch ehe man sich von diesem erholt hatte, konnte Heilbronn gar
ausgleichen (46.). Nun begann das Spiel quasi von null an, und beide Teams
durften ohne Strafen versuchen, das Spiel für sich zu entscheiden. So
ähnelte der Spielverlauf wieder dem Beginn des Spiels, in dem sich
Heilbronn ohne Erfolg mühte, unsere Eisbären sich jedoch ebenfalls gute
Chancen erarbeiteten. Durch zwei Unterzahlsituationen gegen Ende kamen
unsere Eisbären nochmals gehörig unter Druck, überstanden diese jedoch
schadlos und hatten ihrerseits gar die Möglichkeit, das Spiel in Unterzahl
zu entscheiden.
Somit ging es nach einem leistungsgerechten 3:3 in das entscheidende
Penaltyschießen, in dem weiterhin beide Goalies ihre Kästen sauber
hielten. Erst der letzte Heilbronner Schütze lies Janis Wagner bei seinem
Gewaltschuss keine Chance und brachte die gastgebenden Eisbären doch noch
auf die Siegerstraße.
Wie bereits im Hinspiel hatten die Eisbären auch im heimischen Icehouse
leichte Anlaufprobleme gegen die dezimiert angetretenen, aber stets
kämpfenden Fire Wings. Nachdem die Eisbären die ersten Minuten überstanden
hatten, in denen sie sich auch früh die ersten Strafen einhandelten,
gelang Cedric Striepeke in der 10. Minute der Führungstreffer für die
Eisbären. Doch trotz spielerischer Überlegenheit konnte man nicht
nachlegen und wurde prompt bestraft. Einer der wenigen Angriffe der Fire
Wings landete knapp hinter der Linie und stellte das 1:1 dar (16.).
An die Hinspiel-Niederlage erinnert, in denen die heutigen Gäste die
Eisbären-Führung in einen 1:5-Rückstand wandeln konnten, gab es für die
Eisbären nur eine logische Konsequenz, aus einer kompakten Defensive
heraus, konsequent die Chancen in der Offensive zu erzwingen. Und dies
gelang nach Wiederanpfiff mustergültig. Gerade einmal 28 Sekunden waren
gespielt, da brachte Tim Brenner die Eisbären erneut in Front, Martin
Nikolov lies nur 35 Sekunden später das 3:1 folgen. Der Offensiv-Drang
wurde dann nur kurz durch eine Unterzahlsituation unterbrochen. Im
Gegenzug folgte ein Powerplay der Eisbären, das erneut Brenner zum Ausbau
der Führung nutzen konnte (33.). Bedingt durch weitere Strafen gegen die
Eisbären, musste man sich mit dieser klaren Führung bis zur zweiten Pause
begnügen.
Für das Schlussdrittel hatte man sich vorgenommen, diese Führung nicht
durch unnötige Strafzeiten zu gefährden, was sich jedoch schnell erledigt
hatte, nachdem man sich gleiche eine vierminütige Unterzahl eingehandelt
hatte. Doch die Eisbären-Defensive zeigte sich bestens gerüstet und
während es hinten wenig brenzlig wurde, hatte man sogar mehrfach die
Chance, in Unterzahl zu erhöhen. Selbiges gelang Roman Gottschalk dann
jedoch in eigener Überzahl (49.) und sollte spätestens jetzt die
Vorentscheidung darstellen.  Auch wenn trotz des sehr fairen Spieles in
der Folge die sehr kleinliche Regelauslegung zu zahlreichen Dezimierungen
auf beiden Seiten führte, konnte keines der Teams mehr Kapital daraus
schlagen, so dass der 5:1-Sieg am Ende zu Buche stand.
Nach diesem wichtigen und verdienten Sieg gelang somit die Revanche für
die unnötige Niederlage im Hinspiel und man kann die Gäste in der Tabelle
klar distanzieren. Durch die weiteren Ergebnisse des Wochenendes sind die
Eisbären nun nur noch einen Punkt von Platz 4 entfernt, den man sich gerne
bei der nächsten Revanche am kommenden Sonntag erkämpfen will, wenngleich
die Aufgabe gegen den Tabellenzweiten aus Zweibrücken um einiges schwerer
werden wird.



pforzheimbisonsPforzheim Bisons verpatzen Heimauftakt


(LLBW)  Die Pforzheim Bisons mussten sich im zweiten Heimspiel den Eisbären Balingen mit 1:3 (0:2/0:0/1:1) geschlagen geben.
Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr verhalten. Die Gäste hatten in der zweiten Minute die erste Chance des Spiels. Zwei Minuten später gab es ein 2 auf 1 für die Bisons, doch Justin Zilla schoss die schwarze Hartgummischeibe knapp am Gehäuse vorbei. Kurz danach sprachen die beiden Unparteiischen die erste Strafzeit gegen die Bisons aus. Balingen konnte aus dem Powerplay kein Kapital schlagen. Im zweiten Überzahlspiel konnten sich die Gäste im Angriffsdrittel festsetzen und konnten durch Kevin Rummel mit 1:0 in Führung gehen (9.). Kurz danach konnten sich die Bisons im Powerplay versuchen. Sie ließen die Scheibe laufen ohne gefährlich zu werden. Balingen befreite sich und setzte mit Florian Zeiselmeier nach. Direkt vor der Spielerbank der Bisons nahm er die Scheibe auf und lupfte den Puck über den zu weit vor dem Kasten stehenden Goalie der Bisons zum 2:0 ins Netz (12). Das Offensivspiel der Bisons fand weiterhin nicht statt, kurz vor dem Ende des ersten Drittels hatten die Eisbären durch einen Fehlpass im eigenen Drittel noch die Chance auf das 3:0, doch Tobias Nuffer im Kasten der Bisons konnte parieren.
Im zweiten Drittel hatten die Bisons zu Beginn die Chance zum Anschluss, doch im zweiten Überzahlspiel konnten die Cracks des 1.CfR Pforzheim keinen Druck auf das von Björn Maier gehütete Tor aufbauen. Zwei Minuten später zog Peter Gorel von der blauen Linie ab, doch die Scheibe knallte nur an die Latte. Auf der anderen Seite hatte Balingen die Möglichkeit auf das dritte Tor. Bisons-Goalie Tobias Nuffer wusste dies zu verhindern. Balingen setzte dennoch nach, obwohl die Schiedsrichter das Spiel bereits unterbrochen hatten und so kam es zu einem kurzen Fight zwischen Marius Lorenz und Nikolai Gogoll (31.). Eine Minute später lief Steffen Bischoff alleine auf das gegnerische Gehäuse zu und konnte nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Statt eines möglichen Penaltys gab es nur eine kleine Strafe gegen die Eisbären. Im anschließenden Powerplay scheiterte Justin Zilla in guter Position an Maier (37.). Im Schlussabschnitt verhinderte Björn Maier mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer der Bisons. Falk Dornbach hatte das leere Tor vor sich, doch der Goalie der Eisbären schaffte es noch auf die andere Seite und verhinderte den Torerfolg. Immer wieder machten sich die Bisons durch Aufbaufehler und Fehlpässe das Leben schwer und verursachten so Chancen für den Gegner. In der 49. Minuten nutzten die Gäste einen dieser Fehler durch Marc Haudek zum 3:0. Direkt nach dem Gegentor nahm Coach Ken Filbey seine Auszeit, um seine Cracks auf die letzten zehn Minuten einzustellen. Kurz nach Wiederbeginn verhinderte der Pfosten einen möglichen Treffer für die Bisons. In der 53. Minute ließen Justin Zilla und Rafael Popek die Fäuste sprechen und beide mussten für vier Minuten auf der Strafbank platznehmen. Steffen Bischoff konnte sechs Minuten vor dem Ende mit seinem Treffer zum 1:3 aus Sicht der Bisons nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Auch eine kurze doppelte Überzahl drei Minuten vor Schluss konnte keinen weiteren Treffer hervorbringen. So mussten sich die Bisons gegen die Eisbären nicht unverdient mit 1:3 geschlagen geben.
Am kommenden Sonntag (20.11.2016) geht’s für die Bisons weiter. Dann treten sie um 18:30 Uhr beim EHC Zweibrücken 1b an. Am Sonntag, 27.11.2016 um 18:30 Uhr empfangen die Bisons die zweite Mannschaft der Mad Dogs Mannheim.



diezlimburgrocketsLuchse unterliegen den Rockets aus Diez/Limburg mit 3:6 - nächste Woche geht es zunächst zuhause gegen Soest, zwei Tage später reisen die Luchse zu den Kobras aus Dinslaken

(RLW)  Sie hatten sich viel vorgenommen, für das Heimspiel in der Regionalliga West und der Start in die Partie gegen die favorisieren Rockets aus Diez-Limburg konnte sich auch durchaus sehen lassen.
Doch am Ende konnten die cleveren Gäste 3 Punkte aus dem Luchsbau entführen.
Zu Beginn war das Spiel auf beiden Seiten eher defensiv geprägt. Trotzdem konnten sich die Luchse ein optisches Übergewicht erarbeiten. Der Lohn für die Bemühungen war dann das 1:0 durch Tim-Lucca Krüger der auf Vorlage von Marcel Grüner und Bastian Schirmacher das 1:0 erzielen konnte.
Im 2. Drittel mussten die Luchse dann nach einem Fehler an der gegnerischen blauen Linie den Ausgleich hinnehmen. Im Gegensatz zu den bisherigen Spielen zeigte dieser Treffer Wirkung bei den Vogelsbergern. Die Gäste nutzten die Verunsicherung bei den Gastgebern und konnten gleich dreimal nachlegen.
Nach einer Auszeit der Luchse kamen die Einheimischen wieder besser ins Spiel ohne jedoch einen Treffer zu erzielen. Vor allem im Abschluss zeigten sich die Luchse zu verspielt ohne den notwendigen Zug zum Tor. Am Ende bleibt festzustellen, dass die Mannschaft in allen Mannschaftsteilen nicht die Leistung abrufen konnte die notwendig war um den Tabellenzweiten zu stürzen.
Am kommenden Wochenende heißt es dann zunächst zuhause gegen Soest die Niederlage aus dem Hinspiel wett zu machen, bevor die Luchse dann am Sonntag bei den Kobras aus Dinslaken antreten müssen.
„Ich erwarte eine deutliche Reaktion der gesamten Mannschaft, vor allem am Freitag vor eigenem Publikum. Eine junge Mannschaft wie unsere kann nicht in jedem Spiel über dem Level spielen, dafür fehlt einfach die Erfahrung im Team. Trotzdem hat die Mannschaft die notwendigen Möglichkeiten gegen jeden Gegner Punkte zu holen“, so Coach Arno Lörsch, mit Blick auf das kommende Wochenende.



grefrathphoenixGrefrath Phoenix unterliegt bei Hammer Eisbären mit 2:7


(RLW)  Die Vorzeichen für ein erfolgreiches Spiel standen sicherlich schon einmal besser, denn die Grefrather EG hatte sich stark ersatzgeschwächt auf den Weg zum den Hammer Eisbären gemacht.
Neben dem weiterhin verletzten Oliver Nilges, fehlten zudem Till Schwarte, Carsten Reimann, Dennis Lüdke, Roby Haazen und Dennis Holstein. Aufgrund eines Einsatztes für das GEG-Jugendteam konnte Phoenix-Coach Karel Lang zudem nicht auf die Dienste seiner Youngster Kai Weber, Max Parschill und Tobias Meertz zurückgreifen.
Dennoch hatten sich die Phoenix vorgenommen, mit einer kontzentrierten Leistung die Herausforderung beim Mitfavoriten auf den Regionalliga-Titel anzunehmen und dem erwartet starken Gegner möglichst lange Paroli zu bieten. Zumindest wollte man sich besser präsentieren als vor zwei Wochen, wo die Eisbären beim Hinspiel im Grefrather EisSport & EventPark mit 9:1 deutlich dominierten. Für Oliver Nilges rückte der wieder genesene Dominik Henning zwischen die Pfosten, während Defensiv-Spieler Christoph Kiwall im Angriff der GEG aushelfen musste. 
Bis zur 12. Minute hielt die Grefrather Verteidigung den Angriffen der Eisbären stand. Dem 1:0 der Gastgeber folgte kurz vor Drittelende per Doppelschlag das 2:0 und 3:0 (20.), so dass die GEG trotz einer streckenweise sehr ansprechenden Leistung mit einem deutlichen Rückstand in die erste Pause gehen musste.
Im Mitteldrittel zeigten sich die Hausherren vor 873 Zuschauern in der Hammer Helineteissportarena über weite Strecken stärker als der Aufsteiger von der Niers und bauten das Ergebnis mit zwei Toren in der 29. und 32. Minute auf 5:0 aus. 
Auch wenn der Sieger der Begegnung so bereits früh feststand, so präsentierte sich die GEG im Schlussabschnitt noch einmal stärker und gewillt, unbedingt dagegen zu halten. Doch zunächst gelang den Gastgebern noch das 6:0 in der 47. Minute. Schließlich war es Phoenix-Captain Andreas Bergmann vorbehalten, in der 50. Minuten den verdienten 1:6-Anschlusstreffer zu erzielen. 
Zwar kamen die Eisbären in der 57. Minute bei Grefrather Überzahl noch zum 7:1, der Schlusspunkt blieb jedoch den Blau-Gelben vorbehalten, als Lukas Bisel während der gleichen Überzahlsituation auf Zuspiel von Jerome Baum und Sascha Schmetz den 7:2-Endstand erzielte (58.).
So machten sich die Feuervögel ohne Zählbares, im Vergleich zum Hinspiel jedoch mit einer deutlichen Leistungssteigerung im Gepäck auf den Rückweg an den Niederrhein. Bereits am kommenden Wochenende dürften die Trauben nicht ganz so hoch hängen, wenn die GEG am Freitag in Herford und Sonntag in Bad Nauheim bei zwei Konkurrenten aus dem Tabellenkeller antritt. Vielleicht ist dies die Gelegenheit, die "Rote Laterne" erstmals weiter zu reichen und das Tabellenende zu verlassen. Dafür wären jedoch zwei Siege notwendig.



hamburgersvHamburger SV: Mehr Vorbild geht nicht

(RLN)  Mit einem blauen Auge davongekommen ist die Regionalligamannschaft des Hamburger SV am Sonntag bei der 1b-Vertretung der Hannover Scorpions – nach teils dramatischem Spielverlauf blieben die Rautenträger am Ende mit 4:3 nach Verlängerung erfolgreich.
Das Team von Coach Chapin Landvogt mußte in Langenhagen auf die Stürmer Arthur Waschkau und Chris Rapprich verzichten und verfiel wohl auch deswegen wieder in alte Muster: viel Überlegenheit, kaum Ausbeute. Immerhin gelangen Mario Behrens und Matyas Kovacs in den ersten beiden Abschnitten jeweils ein Treffer, während die Defensive sicher stand – 2:0 also nach vierzig Spielminuten. Mitte des letzten Drittels folgte dann allerdings der erste HSV-Totalaussetzer der neuen Saison: nach dem Anschlußtreffer der Scorpions  ließ die Hamburger Deckung nur 20 Sekunden später den Ausgleich zu, zwei Minuten später folgte sogar der Rückstand. In dieser Phase wurde komplett auf Hühnerhaufentaktik umgestellt.
Unter normalen Umständen ist eine Mannschaft nach einer derartigen Entwicklung zu einem ungünstigen Zeitpunkt eigentlich tot – aber der HSV hat eine Lebensversicherung: Mannschaftskapitän Marcel Schlode. Der Mann kann einfach nicht verlieren und erzielte schließlich eine Sekunde (!!) vor der Schlußsirene den Ausgleich. Schon mal dabei, legte er drei Minuten später das Siegtor nach.
Wer Schlode kennt, weiß: bis mindestens Mittwoch wird er sich über den liegengelassenen Punkt ärgern und während der Trainingseinheiten seinen Mitspielern entsprechend den Kopf waschen. Schließlich stehen am kommenden Wochenende zwei weitere Auswärtsaufgaben an – bei denen man es dringend besser machen sollte.



ecnordhorn6-Punkte-Wochenende für EC Nordhorn - Harsefeld und Celle chancenlos


(VLN)  Erfolgreiches Wochenende für die Kufencracks des Eishockey Club Nordhorn e.V.: Zwei Spiele standen auf dem Programm, zwei Siege konnten eingefahren werden – das 6-Punkte-Wochenende ist perfekt. Bei den Tigers vom TuS Harsefeld gewannen die Nordhorner mit 4:6 (2:2; 1:2; 1:2), das Heimspiel am Sonntag gegen die Oilers aus Celle ging mit 11:2 an den EC Nordhorn.
Drei Punkte gegen Harsefeld
Mit einem etwas knapp besetzten Kader ging es am Samstag, 12. November nach Harsefeld. Die Gastgeber waren sichtlich gut aufgelegt und lieferten dem EC Nordhorn einen harten Kampf. Die erkämpfte 0:2-Führung durch Tore von Mikhail Berezhnoi (5.) und Anton Gluchich (13.) wurde von Philipp Bergmann (18.) und Dieter Wagner (20.) ausgeglichen. Mit 2:2 geht es in die Pause. Im weiteren Spielverlauf gehen die Tigers durch ein Tor von Chris Jesgarsch (33.) in Führung, Jeffrey James Kalawarny (39.) und Anton Gluchich (40.) machen jegliche aufkommende Hoffnung bei den Gastgebern jedoch zunichte. Im letzten Abschnitt gehen den Tigers zusehends die Kräfte aus, während Nordhorn unter der Führung von Trainer Heiko Niere noch einmal aufdreht: Anton Gluchich macht den Hattrick (49.), Christian Synowiec zieht in der 57. Minute den entscheidenden Schlussstrich. Der letzte Anschlusstreffer von Dieter Wagner in der 49. Minute nützt den Gastgebern wenig – Nordhorn gewinnt die Partie mit 4:6 und sackt die ersten drei Punkte an diesem Wochenende ein.
Keine Chance für Celle
Für Nordhorn war das Wochenende damit jedoch noch nicht erledigt. Am Sonntag (13. November) stand bereits die nächste Partie auf dem Programm: Zu Gast in der Eissporthalle Nordhorn wurden die EC Celler Oilers erwartet.
Das Spiel vom Vortag steckte den Gastgebern noch sichtlich in den Beinen, gerade am Anfang vergibt man einige gute Möglichkeiten. Zwei frühe Tore von Alexander Zimbelmann (4.) und Alexander Paul (7.) werden von einem Anschlusstreffer durch Florian Tolksdorf in der neunten Minute gekontert. Danach wachen die Nordhorner jedoch auf und drehen das Tempo hoch: Mikhail Berezhnoi (13.), Adrian Matula (14.) und Anton Gluchich (19.) verlängern innerhalb von Minuten auf 5:1.
Die Fans in der Eishalle von Nordhorn bekommen auch im nächsten Spielabschnitt einigen Grund zum Jubeln: Mikhail Berezhnoi (23.), Lars Schellerhoff (24.), Anton Gluchich (29.) und JJ Kalawarny (40.) bauen die Führung zum Ende des zweiten Drittels auf 9:1 aus.
Marc-André Keller kann in der 43. Minute zum zweiten Mal für die Gäste aus Celle Goalie Marek Hanisz überwinden, danach übernimmt Nordhorn wieder das Ruder: Leonard Lämmchen versenkt in der 49. Minute, Alexander Zimbelmann macht in der 55. Minute den Sack zu. Das Spiel endet mit 11:2 für den EC Nordhorn, zwei Siege in zwei Tagen sind drin.
Tabellenführung ausgebaut
Die Mannschaft des Eishockey Club Nordhorn e.V. hat mit zwei Siegen die Führung weiter ausgebaut. Nach fünf Spielen stehen fünf Siege auf dem Papier, die Tabellenführung ist vorerst gesichert. Verfolger Rostock liegt mit neun Punkten auf dem zweiten Platz, die Mannschaft von Trainer Heiko Niere hat nun eine längere Spielpause vor sich. Erst am 4. Dezember steht das nächste Spiel an, dann ist der ECN auswärts beim Tabellenzweiten aus Rostock.



chemnitzcrashersESV Chemnitz: Auswärtssieg

(RLO)  Auch die Panther aus Jonsdorf haben es nicht geschafft, den Crashers Paroli zu bieten. Die torhungrigen Chemnitzer haben die Ostsachsen in allen drei Dritteln nieder gerungen - 1:0, 4:1 und 1:0. Damit bleiben die Crashers auch nach dem achten Pflichtspiel ungeschlagen Tabellenführer in der Regionalliga Ost.
Die sehr bemühten Panther konnten die ersten Akzente im Spiel setzen. Doch Patrick Fritz war es, der für die Crashers nach toller Zuarbeit von Nekvinda, zum 1:0 für die Chemnitzer in der 9. Spielminute einnetzen konnte.
Mit Beginn des Mitteldrittels verschärften die Crashers vorübergehend das Tempo und zwangen mit aggressivem Spiel die Jonsdorfer zu zahlreichen Fehlern. Geier, Wolf, Nekvinda und Pospisil schossen die nächsten 4 Tore für die Crashers. Zwischenzeitlich konnte der Jonsdorfer Hänisch zum 3:1 verkürzen.
Den Schlussabschnitt verwalteten gut aufgelegte Crashers. Erst kurz vor Spielende erhöhte Carlo Jistel nach einem sehenswerten Tor im Powerplay nach Zuspiel quer vor dem Tor von Wolf auf 6:1.
Buschmann: "Drei weitere Punkte auf unserem Konto stellen mich zufrieden. Das Spiel war insgesamt sehr fair. Mit nur 11+1 Spielern war ich im Vorfeld doch reserviert, was den Spielausgang in Jonsdorf betrifft. Vor allem, weil die Mannschaft mit nur elf Spielern hart an der Belastungsgrenze arbeiten musste. Schön wäre es, wenn unsere Langzeitverletzten jetzt nach und nach wieder ins Training eingebaut werden könnten. Der Dezember rückt immer näher. Und dann kommen mit Dresden und Niesky die richtigen Kracherspiele.“
Das nächste Heimspiel der Crashers nach zwei Auswärtssiegen ist diesen Samstag, 19.11.2016, gleich noch einmal gegen die Black Panther aus Jonsdorf. Mit einer groß angelegten Aktion versprechen sich die Macher der Crashers knapp 1.000 Zuschauer in der Eissporthalle am Küchwald.
Zum vierten Heimspiel den vierten Heimsieg! Dafür kämpfen gut aufgelegte Crashers gegen die Panther aus Jonsdorf. Ganz nach dem Motto "Mit voller Halle spielt's sich besser!" bereitet die Leitung den 19.11. vor. „Sportlich kann es nicht besser laufen. Diesen Erfolg und unseren Spaß am Eishockey wollen wir mit möglichst vielen Menschen teilen“ ist Vorstandsvorsitzender Rico Kühnel frohen Mutes.
„Sei auch Du dabei! Wir zählen auf Dich!“ Eintritt 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Einlass ist ab 16:00 Uhr!



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Dienstag 15.November 2016
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