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September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Nach einem Jahr beim REV Bremerhaven in der Verbandsliga kehrt Stürmer Veit Wieczorek zu den Weserstars zurück. 11 Tore und 14 Assists waren seine Bilanz aus 9 Spielen in der letzten Saison
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  

   

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ihp-newssplitterIHP News

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Oberliga Nord.



roteteufelbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: 4:7-Heimniederlage gegen Bremerhaven - "Fischtown ist für mich der Topfavorit auf den Titel"

(DEL2)  Mit 4:7 (2:3, 1:1, 1:3) verloren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter Bremerhaven. "Wir hatten uns viel vorgenommen vor diesem Spiel. Seit der Deutschlandcup-Pause Anfang November ist aber irgendetwas mit unserer Moral im Team passiert, denn so viele Fehler, die immer wieder bei uns passieren, darf man einfach nicht machen. Wir schaffen es nicht, über 60 Minuten lang konzentriert zu spielen und machen es damit dem Gegner zu leicht. Hierfür gibt es keine Erklärung, allerdings ist Bremerhaven für mich der erklärte Meisterschaftsfavorit", war EC-Coach Daniel Heinrizi nach dem Schlusspfiff sichtlich erzürnt ob der Leistung seines Teams, das gut loslegte und nach nur 106 Sekunden durch Marcus Götz mit 1:0 führte. Das 2:0 durch Matt Beca nach einem Rebound war Balsam für die geschundenen Seelen nach dem glatten 1:4 vom Freitag in Dresden. Doch Bremerhaven kam: Stas mit einem Blueliner sowie Cook mit einem "dreckigen" Tor, als er von hinten Jan Guryca anschoss, egalisierten das Resultat. Als sich alle auf ein gerechtes 2:2-Pausenresultat einstimmten, traf Friesen abermals von der blauen Linie zur glücklichen Bremerhavener Führung.
Die Hausherren bemühten sich auch im Mittelabschnitt mit allen Mitteln, doch beide Mannschaften neutralisierten sich mehr oder weniger, so dass es kaum Torchancen hüben wie drüben gab. Gegen Mitte der Partie kamen die Gastgeber stärker auf und hatten einige gute Gelegenheiten, die jedoch allesamt liegen gelassen blieben. Dies war ja auch schon das Manko in so vielen Spielen dieser Saison. Bremerhaven hatte bis dato eigentlich nur Spielanteile in Überzahl, nachdem die Hausherren auch Dank eines erneut stark haltenden Jan Guryca diese Szenen überstanden. Das 3:3 durch Daniel Oppolzer war dann der verdiente Lohn für die Anstrengungen der Roten Teufel. Der Angreifer stand nach einem versprungenen Puck von der Bande goldrichtig und reagierte am schnellsten. Doch danach schlichen sich die von Daniel Heinrizi beschriebenen Fehler wieder ein, was Bombis noch vor der zweiten Pause mit einer Bogenlampe über Freund und Feind hinweg zur Führung der Gäste nutzte.
Als Bremerhaven in der 49.Minute das fünfte Tor durch Hotoon mit einem Bauerntrick markierte, hatten viele der 2.200 Fans im Stadion ihr Team schon aufgegeben, doch es antwortete nochmal: nur 28 Sekunden später traf Matt Beca zum erneuten Anschlusstreffer, als die Norddeutschen das Hartgummi nicht vom eigenen Tor weg befördern konnten. Als die Hausherren anschließend eine Überzahl bekamen, war die große Chance auf den Ausgleich da, doch die Fischtowner zeigten ihre ganze Schnelligkeit in Person von Hafenrichter, der mit einem Shorthander die Vorentscheidung markierte. Daniel Heinrizi probierte noch einmal alles und nahm seinen Goalie vom Eis, was Hooton mit einem "empty net goal" zum Endstand nutzte. "Bad Nauheim hat uns das Leben richtig schwer gemacht. Sie waren bissig und wir lagen schnell mit 0:2 hinten. Das 2:1 war für uns wichtig, wie wir überhaupt die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen haben. Ich bin am Ende froh über die drei Punkte", sagte Bremerhavens Coach Mike Stewart nach dem Spiel.
Am kommenden Freitag erwarten die Roten Teufel nun zuhause die Bietigheim Steelers. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.
EC Bad Nauheim - Fischtown Pinguins 4:7 (2:3, 1:1, 1:3)
Tore:
1:0 (01:46) Götz (Pinizzotto, Lavallee)
2:0 (09:56) Beca (Helms, Dorr)
2:1 (11:27) Stas (Martinelli, V.Beck)
2:2 (14:31) Cook (Bombis, Kohl)
2:3 (19:56) Friesen (Fatyka, Kopecky)
3:3 (33:36) Oppolzer
3:4 (38:38) Bombis (Teljukin, Hooton)
3:5 (48:33) Hooton (Slaton, Cook)
4:5 (49:01) Beca (Götz, Dorr)
4:6 (50:53) Hafenrichter (McPherson) SH1
4:7 (59:32) Hooton (Kopecky, Hafenrichter)
Strafminuten: ECN 12 / REV 14 + 10 (Stas)
Zuschauer: 2.204



toelzerloewenSouveräne Vorstellung: Tölzer Löwen siegen in Peiting mit 4:0

(OLS)  Drittes Spiel gegen Peiting, dritter Sieg für die Tölzer Löwen. Mit einem beeindruckend souveränen 4:0 (1:0, 2:0, 1:0) entführten die "Buam" am Sonntagabend drei Punkte aus dem Pfaffenwinkel. Den Grundstein zum Sieg legte Dominic Fuchs, der in Unterzahl ein Solo erfolgreich abschloss (10.). Im zweiten Drittel wurden die Löwen immer stärker, während bei den Gastgebern die Unsicherheit wuchs. Tobias Biersack (29.) und Josef Kottmair in Überzahl (31.) erhöhten vor 887 Zuschauern auf 3:0. Als dann Yanick Dubé 65 Sekunden nach Beginn des letzten Abschnitts das 4:0 folgen ließ, war die Partie vorzeitig entschieden. "Wir haben das Spiel souverän rübergebracht. Das haben die Buam super gemacht", sagte Trainer Florian Funk. Der Sieg hat allerdings einen bitteren Beigeschmack. Die Löwen verloren in der Partie gleich drei Leistungsträger verletzungsbedingt: Topscorer Johannes Sedlmayr verdrehte sich bei einem Check unglücklich das Knie, bereitete danach noch das 2:0 vor und musste dann aber in der Kabine bleiben. Auch Dominic Fuchs hatte Pech: Er zog sich eine Adduktorenverletzung zu. Ausfall Nummer drei ist Florian Kolacny mit dem Verdacht auf eine leichte Gehirnerschütterung.



bayreuthtigersBayreuth Tigers mit fast perfektem Auswärtsspiel in Deggendorf

(OLS)  Deggendorf Fire – EHC Bayreuth      2:9       (1-2;1-3;0-4)
598 Zuschauer    Strafen: D: 12 Min        BT: 14 Min       Powerplays: D: 1/7       BT: 3/6
Deggendorf: Agricola, Albrecht (ab 31) – A.Maier, Benda, Frank, Wolfgramm, P.Gulda, Franz, Rehthaler – Schembri (2), D.Retzer, S.Maier (4), C.Retzer, D.Gulda, M.Wiederer, Geiger, Vavra (2), Ortolf (4)
Bayreuth: Bädermann, Sievers – Wolsch (2), Sevo (2), Göldner (2), Kasten (2), Hermann, Mayer (2) – Holzmann, Geigenmüller (2), Altmann, Pietsch (2), Kolozvary, Thielsch, Bartosch, Juhasz, Tilla
Tore: 1:0 (4) Ortolf; 1:1 (7) 5-4 Geigenmüller (Göldner, Kasten); 1:2 (13) 5-3 Tilla (Thielsch, Sevo); 1:3 (21) Kolozvary (Bartosch, Geigenmüller); 1:4 (30) Thielsch (Tilla, Wolsch); 1:5 (32) Geigenmüller (Kasten, Kolozvary); 2:5 (40) 5-4 Geiger (M.Wiederer, S.Maier); 2:6 (50) Altmann (Pietsch, Kasten); 2:7 (51) Geigenmüller, Bartosch, Holzmann); 2:8 (52) Bartosch (Geigenmüller, Wolsch); 2:9 (54) Geigenmüller (Kolozvary, Bartosch)
Nach der üblichen Abtastphase wurden die Oberfranken, nochmals ohne den noch angeschlagenen Potac, durch das 0-1 mit Ortolfs Rückhandtreffer kurz kalt erwischt, doch „berappelten“ sie sich ziemlich schnell davon und übernahmen die Spielkontrolle. Jeweils in Überzahl glich der sehr agile Geigenmüller mit einem seiner berüchtigten platzierten Handgelenkschüsse aus und Tilla markierte, stabil im Slot arbeitend, die völlig verdiente Führung für die Gelbschwarzen. Da Kolozvary später noch einmal die Latte anvisierte blieb es vorerst bei dem knappen Resultat, trotz deutlicher Vorteile des EHC.
Kaum aus der Pause zurück machte es der Slowake dann besser und markierte das 3-1, um den in der Pause sicher neu motivierten Hausherren gleich wieder den „Zahn zu ziehen „. Deggendorf mühte sich und verzeichnete auch einen Pfostentreffer, doch es war für sie kein „rechtes Kraut gewachsen“ gegen die spritzigen und läuferisch hoch überlegenen Tigers. Als Thielsch aus fast unmöglicher Position von ganz rechts außen Agricola überwinden konnte, wechselte Coach Benda seinen Torhüter, doch stellte Geigenmüller gleich danach noch auf 5-1, indem er einen Powerplayfernschuss von Kasten in die Maschen abfälschte. Kurz vor der Sirene traf dann Geiger noch mit einem Distanzschuss bei 5-4, wobei dem guten und erneut viel Ruhe ausstrahlenden Tigersgoalie Bädermann komplett die Sicht verstellt war. Die Kräfteverhältnisse auf dem Eis waren da aber schon mehr als deutlich zu Gunsten der Wagnerstädter verteilt.
Dieses Szenario setzte sich dann auch im Schlussdrittel unverändert fort. Erst traf Geigenmüller noch einmal den Pfosten, bevor er später noch seine Treffer 3 und 4 dieses Abends in seiner unnachahmlichen Art folgen ließ. Schlittschuhtechnisch herausragend, mit tollem Schuss und dem typischen Torjägergen ausgestattet, ließ er dem Torhüter nur wenig Möglichkeiten. Dazwischen trafen auch noch Altmann und Bartosch zum auch in dieser Höhe völlig verdienten Auswärtssieg, den beide Trainer in der Pressekonferenz auch genauso einstuften. Teilweise zelebrierten die Gelbschwarzen „Oberligaeishockey vom Feinsten“. Die in allen Belangen deutlich stärkeren Bayreuther feierten damit den zweiten überragenden Kantersieg des Wochenendes und können nun schon langsam mit den Play-offs planen. Der Aufsteiger liegt mit Platz 3 auf einer Topposition und sprühte nur so vor Spielfreude gegen ziemlich überfordert wirkende Deggendorfer gegen allerdings teilweise auch wie entfesselt wirbelnde Bayreuther.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau bleiben in Rosenheim punktlos - Westsachsen unterliegen mit 3 zu 1

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten in Rosenheim eine Niederlage hinnehmen. Bei den Starbulls unterlagen die Westsachsen mit 1 zu 3. Vor allem im Mitteldrittel dominierten die Gastgeber und sorgten mit 2 Treffern für die Vorentscheidung in der Partie. Die Eispiraten zeigten eine engagierte Leistung, scheiterten bei ihren Chancen aber zu oft am starken Rosenheimer Keeper.
Überzeugender Auftakt der Eispiraten, die von Beginn an Druck auf die Hausherren ausüben. Dieser
engagierte Auftakt führte schnell zum Erfolg. In der 4. Minute erzielt Tom-Patric Kimmel die
Crimmitschauer Führung. Auch in der Folge blieben die Westsachsen gefährlich und waren über das
gesamte Spielfeld sehr präsent. Erst nach gut 10 Minuten sorgte eine Strafzeit für die Eispiraten für
Aufschwung bei den Gastgebern. Rosenheim, das mit 4 Sturmreihen agierte, versuchte mit schnellen Angriffen die Crimmitschauer Hintermannschaft vor Probleme zu stellen. Erst bei einem erneuten Überzahlspiel für die Starbulls gelang dies. Ein Pass aus dem Torrückraum kommt zum
heranstürmenden Verteidiger, der mit einem satten Schuss in den Winkel erfolgreich ist. Mit dem
Spielstand von 1 zu 1 ging es in die erste Pause der Partie.
Im Mitteldrittel zeigte Rosenheim mehr Entschlossenheit. Der Vorteil einer zusätzlichen Sturmreihe
zeigte sich vor allem in der Aggressivität beim Forechecking. Teilweise setzten die Gastgeber die
Crimmitschauer mit 3 Mann unter Druck. Dies führt zu weiteren Chancen für die Rosenheimer, die in der 22. Minute mit 2 zu 1 in Führung gehen. Auch im weiteren Spielverlauf bleiben die Hausherren
spielbestimmend und behalten die Kontrolle. Folgerichtig schlagen die Gastgeber nochmals zu. In
Überzahl führt ein abgefälschter Weitschuss zum 3 zu 1. Die wenigen aber dennoch vorhandenen
Chancen der Eispiraten, vor allem gegen Ende des Drittels, sind nicht zwingend genug, um bereits noch vor der Pause den Anschlusstreffer zu erzielen. Außerdem muss Trainer Fabian Dahlem seine Reihen umstellen, da Martin Heinisch verletzt in die Kabine musste. Keine idealen Vorraussetzungen, um Rosenheim doch noch am Sieg zu hindern.
Mit gewohnt kämpferischer Einstellung gaben sich die Westsachsen in den letzten 20 Minuten aber
nicht auf. Defensiv fanden die Mannen um Torwart Ryan Nie zu ihrer konsequenten Spielweise zurück und ließen wenig zu. Offensiv scheiterten die Westsachsen aber zu oft am Rosenheimer Keeper. Sowohl Scott Pitt als auch Max Campbell oder Harrison Reed vergaben zum Teil gute Möglichkeiten. So blieb es, auf Grund des torlosen Schlussdrittels, beim Spielstand von 3 zu 1 und dem Rosenheimer Sieg. Die Eispiraten verkauften sich nach der Energieleistung vom Freitag aber teuer und gestalteten das Spiel durchaus spannend. Einen soliden Einstand zeigte dabei Torwart Ryan Nie, der bei allen Gegentreffern wenig Abwehrchancen hatte.



deggendorffireDeggendorf Fire erlebt gegen Bayreuth Heim-Debakel

(OLS)  Die 2:9(1:2,1:3,0:4)-Niederlage gegen die Bayreuth Tigers bedeutet nicht nur die höchste Heimschlappe für Deggendorf Fire in dieser Saison, sondern ist auch ein herber Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze. Nach der Niederlage am Freitag gegen Füssen muss Fire nach fünf Siegen am Stück nun mit einem Null-Punkte-Wochenende vorlieb nehmen und ist durch den Regensburger Sieg über Weiden wieder auf Platz 10 der Tabelle zurück gerutscht. Fire war gegenüber dem letzten Heimspiel gegen Bad Tölz nicht wiederzuerkennen und war gegen die wie aus einem Guss spielenden Gäste teilweise überfordert. Bei Bayreuth war Andreas Geigenmüller der Mann des Tages, mit vier Toren und zwei Assists erledigte er Deggendorf quasi im Alleingang.
Dabei fing alles so gut an, als Andrew Schembri und Jan Benda nachsetzten und Bayreuth zu einem Scheibenverlust zwangen. Stefan Ortolf nahm die Scheibe mit und ließ Julian Bädermann in der 4. Minute im Tigers-Tor keine Chance. Doch schon die erste Überzahlsituation nutzte Bayreuth aus. Fire bekommt die Scheibe nicht aus dem Drittel und Andreas Geigenmüller, dem an diesen Abend alles gelang, erzielte den Ausgleich (7.). Fast wäre Deggendorf schon in der 10. Minute in Rückstand geraten, aber die Scheibe trudelte vor der Linie entlang, bis ein Verteidiger im letzten Moment klären konnte. Aber die klaren, zielstrebigen Angriffe von Bayreuth ließen schon vermuten, dass es eine schwere Aufgabe für Fire werden würde. Als dann in der 12. Minute zwei Deggendorfer auf der Strafbank saßen, ließ sich Bayreuth diese Chance nicht entgehen, Toms Tilla erzielte die erstmalige Führung für die Gäste. Chancen gab es noch auf beiden Seiten. Kolozvary visierte nach schöner Körpertäuschung die Latte an, auf der anderen Seite scheiterten die Fire-Stürmer Schembri und Vavra allein vor Bädermann.
Im Mitteldrittel dauerte es nur 39 Sekunden, da landete der Puck vom Bully weg bei Kolozvary, der nur noch Agricola vor sich hatte und Sieger blieb. Fire war nun einige Minuten am Drücker, aber trotz einiger Chancen blieb das Tor vernagelt. Besser machten es die Tigers, die mit einem Doppelschlag für Ernüchterung im weiten Rund sorgten. Zuerst traf Thielsch aus ganz spitzem Winkel und beim 5:1 in der 32. Minute fälschte Geigenmüller vor dem Tor einfach mal ab. In der 33. Minute der Aufreger des Drittels, als jeder im Stadion ein Beinstellen sah, der Schiedsrichter zum Entsetzen der Deggendorfer Anhänger aber Simon Maier wegen angeblicher Schwalbe eine Strafe aufbrummte. Kurz vor dem Ende des Drittels wenigstens noch Ergebniskosmetik, als Patrick Geiger von der blauen Linie abzog und den zweiten und letzten Fire-Treffer des Abends erzielte.
Auch im Schlussabschnitt war der Torhunger der Gäste nicht gestillt. Zwar scheiterte Dominik Retzer gleich zu Beginn an der Latte und Manuel Wiederer fand ebenfalls in Bädermann seinen Meister, aber Fire war nicht in der Lage, den Angriffswirbel der Oberfranken zu stoppen. Die schraubten innerhalb von nicht einmal vier Minuten das Ergebnis auf 2:9 aus Fire-Sicht in die Höhe und spielten sich dabei in einen kleinen Rausch. Beide Fire-Torhüter waren nicht zu beneiden, gegen wie entfesselt aufspielende Bayreuther standen sie auf verlorenem Posten.
Gäste-Coach Sergej Wassmiller war dann auch vollends zufrieden mit seinem Team. "Wir waren auf Wiedergutmachung aus, denn letztes Wochenende holten wir erstmals in dieser Saison keine Punkte. Außerdem hatten wir auch mit Verletzungen zu kämpfen." Fire-Trainer Jan Benda war sichtlich angeschlagen, "am Freitag haben wir sechs und heute neun Tore bekommen, das ist nicht unser Anspruch, das muss man erst mal verdauen. Wir müssen wieder von Spiel zu Spiel schauen." Die nächste Gelegenheit gibt es am Freitag in Peiting, ehe am Sonntag der Showdown gegen Erding folgt. Allerdings bedarf es einer großen Leistungssteigerung, wenn man in beiden Spielen nicht leer ausgehen will.



dresdnereisloewenNiederlage in der Verlängerung: Dresdner Eislöwen geben Führung aus der Hand

(DEL2)  Nach dem Erfolg gegen Bad Nauheim mussten die Dresdner Eislöwen am Sonntagabend gegen Kaufbeuren in der Verlängerung eine 5:6-Niederlage einstecken.
"Es ist ärgerlich. Wir haben 40 Minuten sehr gutes Eishockey gezeigt, druckvoll gespielt, aber am Ende sicher auch bedingt durch die eine oder andere Strafe immer wieder den Faden verloren", sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch, der wie die Anhänger der Blau-Weißen im Stadion und vor dem Liveticker eine Fahrt auf der Gefühlsachterbahn erlebte. Zwei Drittel lang hatte Dresden die Partie dominiert und den Gastgebern kaum eine Chance gelassen. Im letzten Abschnitt gaben die Sachsen jedoch eine 4:1-Führung aus der Hand und unterlagen am Ende in der Verlängerung.
Dresden erwischte in Kaufbeuren einen guten Start: Im Powerplay setzte Petr Macholda mit zwei Versuchen von der blauen Linie ein erstes Achtungszeichen. Die Eislöwen präsentierten sich auch nach einem ESV-Konter druckvoll nach vorn. Vincent Schlenker und Tomi Pöllänen scheiterten allerdings beim Versuch einen Abpraller zu verwandeln. Zwar forderten die Joker nach acht Minuten erstmals Goalie Kevin Nastiuk heraus und machten kurzfristig auch im Powerplay Druck, doch Dresden agierte sicher und ließ Kaufbeuren im eigenen Drittel kaum eine Chance. Kruminsch scheiterte infolge ebenso wie Pöllänen und Sami Kaartinen mit Möglichkeiten, ehe Lukas Slavetinsky (16.) nach vorn stürmte und einen Pass eiskalt versenkte. Zwar wurde die Partie gegen Ende des strafenreichen Drittels offener, doch auch in Unterzahl behaupteten sich die Eislöwen und gingen mit der Führung in die Pause.
Der zweite Abschnitt begann mit einem Paukenschlag: Pöllänen markierte das 0:2 (21.). Zwar präsentierten sich die Eislöwen weiterhin auch in Unterzahl gut, dennoch musste das Team den ESV-Anschlusstreffer durch Konstantin Firsanov hinnehmen (24.). Doch Dresden schlug zurück: Vincent Schlenker zog direkt ab, markierte in Überzahl das 1:3 (29.) und legte somit den Startschuss für eine Dresdner Angriffsserie. Die Konsequenz: Der vierte blau-weiße Treffer durch Kaartinen (31.).
Wer im Schlussdrittel aufgrund des Dresdner Tore-Vorsprungs mit einer einseitigen Partie gerechnet hatte, wurde eines Besseren belehrt. Vom Beginn weg zeigte sich Kaufbeuren deutlich präsenter als in den ersten Dritteln. Firsanov belohnte die Bemühungen der Gastgeber mit dem 2:4-Anschlusstreffer (44.). Die 1296 Zuschauer sahen einen offenen Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Während Arturs Kruminsch mit einem Konter scheiterte, traf Firsanov den leeren Kasten nicht. Auch Schlenker, Patrick Cullen und Slavetinsky scheiterten. Eine weitere Strafe sollte den Eislöwen in Folge das Leben schwer machen, denn Kaufbeuren nutzte die Überzahlsituation durch Alexander Thiel per abgefälschtem Schlagschuss (48.) zum 3:4. Ein Foul bei einem Solo von Stephen Schultz wurde mit einem Penalty geahndet, den der Joker-Spieler selbst zum Ausgleich verwandelte (49.). Doch damit nicht genug: Beim Spiel Vier-gegen-Vier behielt Kaufbeuren die Oberhand und ging durch einen Treffer von Cristof Aßner mit 5:4 in Führung (51.). Zwar vereinte Dresden in den folgenden Minuten mehr Chancen für sich und kam durch Kaartinen auch zum Ausgleich (55.), doch die Joker blieben durch Konter stets gefährlich.
Der Sieger musste folgerichtig in der Verlängerung ermittelt werden: Matti Näätänen startete durch und überwand Nastiuk zum entscheidenden 6:5-Siegtreffer für Kaufbeuren.
"Fakt ist: Wir haben heute zu viele Strafen kassiert. Aber letztlich war das nicht der entscheidende Punkt. Es war vielmehr eine Kombination aus den Strafen und der Tatsache, dass wir im letzten Drittel einfach nicht mehr konsequent nach vorn gespielt und dem Gegner zu viele Räume geboten haben", schätzt Popiesch ein.  



hamburgfreezersHamburg Freezers besiegen die Ice Tigers mit 8:4 - Oppenheimer mit Hattrick, Dupuis punktet fünffach

(DEL)  Die Hamburg Freezers feierten am Sonntagnachmittag ihren 18. Heimsieg in Folge. Durch das 8:4 (2:3, 4:1, 2:0) gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg hat der Tabellenführer aus Norddeutschland nun 89 Punkte auf dem Konto. Die Tore zum Sieg schossen Thomas Oppenheimer (3), Phil Dupuis (2), Duvie Westcott, Garrett Festerling und Nico Krämmer.
Vor 10890 Zuschauern in der o2 World Hamburg entwickelte sich von Beginn an ein abwechslungsreiches Spiel. Die zweimalige Führung durch Yan Stastny (5.) und Steven Regier (11.) konnten die Freezers in Person von Thomas Oppenheimer (10.) und Phil Dupuis (14.) jeweils ausgleichen. In Überzahl besorgte wiederum Stastny (18.) die 3:2-Pausenführung für Nürnberg. Nach dem Wechsel fand das Torfestival seine Fortsetzung: Binnen 12 Sekunden drehten Duvie Westcott (24.) und Thomas Oppenheimer (24.) das Spiel, ehe Phil Dupuis (28.) und Garrett Festerling (29.) binnen 60 Sekunden auf 6:3 für Hamburg erhöhen konnten. Yan Stastny erzielte wenig später mit seinem dritten Treffer des Spiels das vierte Nürnberger Tor. Trotz weiterer Möglichkeiten auf beiden Seiten dauerte es bis zur 57. Minute, bis das nächste Tor fiel: Thomas Oppenheimer traf zum dritten Mal und komplettierte damit seinen zweiten Hattrick in zwei aufeinanderfolgenden Spielen. Nachdem die Gäste ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatten, war es Nico Krämmer (59.), der zum 8:4-Entstand in das verlassene Nürnberger Tor traf.
Am Montag und Dienstag hat Benoit Laporte jeweils ein Krafttraining angesetzt, am Mittwoch ist trainingsfrei. Die nächste Einheit auf dem Eis steigt am Donnerstag um 10 Uhr in der Volksbank Arena. Das nächste Heimspiel findet erst am 14. Februar 2014 statt, dann empfangen die Freezers um 19.30 Uhr den ERC Ingolstadt. Tickets für dieses und alle anderen Heimspiele gibt es im Onlineshop unter www.hamburg-freezers.de, unter 040 / 380 835 - 222, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Fanshop in der Volksbank Arena sowie an den Tageskassen der o2 World Hamburg.



kaufbeurenESV Kaufbeuren: Herzinfarktgefahr in der SparkassenArena - Nach zwei unterirdischen Dritteln sahen Gäste bereits wie der klare Sieger aus

(DEL2)  Zum Heimdebüt von Uli Egen an der Kaufbeurer Bande gab es vor 1.298 Zuschauern gegen starke Dresdner Eislöwen einen 6:5 Sieg nach Verlängerung und damit den vierten Heimsieg in Folge. Dabei sahen die Joker nach zwei gespielten Dritteln und einem Zwischenstand von 1:4 gegen bis dahin klar überlegene Gäste bereits wie der sichere Verlierer aus. Die Joker hatten eine insgesamt viel zu hohe Fehlerquote und luden die Gäste immer wieder zum Tore schießen ein, stiegen im letzten Drittel aber wie Phönix aus der Asche und hätten beinahe noch in der regulären Spielzeit gewonnen.
Die agilen Gäste zeigten vom Eröffnungsbully an, dass sie unbedingt die drei Punkte mit in die sächsische Landeshauptstadt mitnehmen wollten. Vor allem Topscorer Pöllänen bekam die Jokerabwehr kaum in den Griff. Doch zunächst hatten die Joker noch das Glück auf ihrer Seite und konnten das Spiel vom Ergebnis her offen gestalten. Mit ihrem konsequenten Forechecking stellten die Sachsen die Joker im Spielaufbau immer wieder vor große Probleme und provozierten dadurch viele Fehler. Doch auch in den insgesamt vier eigenen Powerplaysituationen waren die Joker harmlos und kamen selten in eine geordnete Aufstellung, geschweige denn zu guten Chancen. Viele kleine eigene Fehler bescherten den Gästen dagegen immer wieder gute Möglichkeiten. Beim Führungstreffer der Gäste musste man sich die Haare raufen. Nachdem die Joker mit etwas Glück in Überzahl endlich einmal eine hervorragende Chance, die von Stephen Schultz jedoch vergeben wurde, herausgespielt hatten, wurde der Ex-Kaufbeurer Slavetinsky, direkt von der Strafbank kommend, schlicht übersehen und hatte wenig Mühe, Keeper Johannes Wiedemann zu überwinden.
Gerade einmal 25 Sekunden waren im Mitteldrittel gespielt, als die Gäste mit einer schönen Kombination die Kaufbeurer Abwehr komplett auseinander nahmen und Pöllänen nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Zumindest der Anschlusstreffer für die Joker war an diesem Abend absolut sehenswert. Endlich einmal wurde im Powerplay schnell und direkt gespielt, wodurch Konstantin Firsanov völlig frei vor dem Tor der Gäste war und keine Mühe hatte, auf 1:2 zu verkürzen. Doch das schockte die Gäste keineswegs, die nur wenige Minuten später durch Verteidiger Schlenker eine Hinausstellung auf Kaufbeurer Seite nutzten, um den alten Abstand wiederherzustellen. Nur zwei Minuten später knallte Andre Mücke die Scheibe an den Außenpfosten. Doch auch der nächste Angriff der Gäste war erneut toll herausgespielt. Mit einem langen Pass über die komplette Eisfläche wurde die Jokerabwehr komplett ausgehebelt und Kaartinen hatte keine Mühe, auf 1:4 zu erhöhen. Kurz vor Drittelende hatte Alexander Thiel noch eine große Chance in Unterzahl, schoss aus guter Position aber am Tor vorbei. Doch bei so einem klaren Zwischenstand und einem noch klareren Kräfteverhältnis auf dem Eis hatte sicherlich schon der eine oder andere Zuschauer den Nachhauseweg angetreten.
Doch im letzten Drittel sollte alles anders werden und mancher sein Tun bereuen. Zunächst gelang dem starken Konstantin Firsanov nach einem Abpraller das zweite Kaufbeurer Tor. Dieser Anschlusstreffer schien die starken Gäste zunächst aber noch nicht aus dem Konzept zu bringen. Der kuriose Anschlusstreffer zum 3:4 im Powerplay durch Alexander Thiel, dessen nicht richtig getroffene Direktabnahme als Bogenlampe den Weg ins Tor fand, veranlasste Dresdens Trainer Thomas Popiesch zu einer Auszeit. Doch seine Worte sollten bei seiner Mannschaft nicht fruchten, da die Joker plötzlich wie entfesselt aufspielten. Nur wenige Sekunden später wurde Stephen Schultz unfair gestoppt, worauf das Schiedsrichtergespann auf Penalty entschied, den der Torjäger eiskalt zum Ausgleich nutzte und das Stadion zu einem Tollhaus machte. Die Joker spielten sich jetzt in einen Rausch. Christof Assner stellte mit seinem 5:4 nur zwei Minuten später das Spiel völlig auf den Kopf. Doch die Gäste antworteten noch einmal mit wütenden Angriffen, denen sich die Joker nur schwer erwehren konnten und wurden mit dem 5:5 Ausgleich vier Minuten vor dem Ende belohnt. 23 Sekunden vor dem Ende musste Uli Egen sogar noch eine Auszeit nehmen, da die Gäste vehement auf den Siegtreffer drängten.
In der anschließenden Verlängerung waren gute Chancen zunächst Mangelware. Nach einem Lupfer über die komplette Eisfläche hatte Matti Näätänen zunächst Schwierigkeiten, den Puck unter Kontrolle zu bekommen, bekam mit letztem Einsatz noch irgendwie die Kelle dran und beendete mit dieser spektakulären Aktion zum 6:5 ein famoses Spiel.
Thomas Popiesch hatte in der Pressekonferenz Mühe, für dieses kuriose Spiel die richtigen Worte zu finden. Immer wieder hatte der Coach sein Team vor der Heimstärke der Joker gewarnt.
Uli Egen konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft in den ersten beiden Dritteln überhaupt nicht zufrieden sein. Neben der fehlenden Zweikampfstärke sprach der Coach seinem Team auch die fehlende Klasse aus. Nachdem die Gäste sein Team schwindelig gespielt hatten, musste eine anständige Kabinenpredigt, die ihre Wirkung nicht verfehlte, in der zweiten Drittelpause erfolgen.



kemptensharksAuswärtssieg in Forst für ESC Kempten

(BLL)  Mit 3:7 besiegten die Sharks den SC Forst im Peißenberger Stadion und finden sich nach dem Sonntagsspiel auf Platz sieben wieder.
Endlich, möchte man sagen, besannen die Allgäuer sich auf ihre Stärken und kauften den Forstern über die gesamte Spielzeit den Schneid ab. Schon der erste Abschnitt wurde von den Haien dominiert, und nach sechs Minuten fing Verteidiger Nussbaumer einen Aufbau der Gastgeber ab, passte auf Newby und der Kanadier vollstreckte zur 0:1 Führung. Auch danach blieben sie bei ihrer Linie und so kam Alex Brugger nach schönem Zusammenspiel mit Tobi Jörg zu seinem ersten Treffer im Kemptener Dress. Nach 15 Minuten gelang Jojo Albl gar der dritte Treffer für die Gäste und der Coach der „Nature Boyz“ sah sich gezwungen seine Spieler mit einer Auszeit wieder auf Kurs zu bringen. Eine Minute später trudelte die Scheibe auch schon in den Kemptener Kasten und beim Stande von 1:3 ging es in die Pause.
Das zweite Spieldrittel begann dann mit einer kurzen Offensive der Hausherren sowie verzweifelten Angriffsversuchen die allesamt in der Kemptener Defensive verpufften. Es dauerte ganze zehn Minuten bis eine Scheibe im Gewirr vor dem Forster Torhüter auf Basti Weixlers Schläger landete, der nicht lange zögerte und das1:4 erzielte. Nur zwei Minuten später gelang Newby sein zweiter Treffer, einen Schuss von Schödelbauer fälschte er unhaltbar ab zum 1:5.
Niemand hatte im letzten Abschnitt die Forster noch auf der Rechnung, allerdings bekamen sie in der Phase ein bisschen Nachhilfe der Unparteiischen und mit den beiden Überzahltoren zum 3:5 wurde es nochmal spannend im Peißenberger Rund. Da kam das 3:6 durch Tobi Jörg gerade richtig und um den Sack vollends zuzumachen legte Jörg gleich darauf noch einen weiteren Treffer nach. „Siegen ist so viel schöner und tut uns in der Situation richtig gut“ waren die Worte von Robert Köcheler nach der wichtigen Partie, denn so zogen die Haie nicht nur an Forst, sondern auch an Schongau, Bad Tölz und Burgau vorbei.
SC Forst – ESC Kempten 3:7 (1:3,0:2,2:2)
Tore: 0:1 Newby (7.), 0:2 Brugger (15.), 0:3 Albl (16.), 1:3 Ebentheuer (17.), 1:4 Weixler (31.), 1:5 Newby (33.), 2:5 Guggemos (45.), 3:5 Weninger (47.), 3:6 Jörg (51.), 3:7 Jörg (53.)
Strafen:  Forst 18+10 (Schneider) – Kempten 22
Zuschauer: 145



EV LindauEV Lindau verliert deutlich in Höchstadt

(BYL)  Höchstadt und Lindau - das scheint in dieser Saison irgendwie nicht zu funktionieren. Nach
der vor kurzem erfolgten Spielabsage kam am Freitag erneut kein wirkliches Eishockeyspiel
zwischen Alligators und Islanders zustande. Ein Ergebnis gab es zwar, aber das 8:3 (3:2,
2:1, 3:0) war nur für die Statistik gut.
Vor allem verbesserte das Spiel die Powerplaystatistik der Hausherren. "Das hat Höchstadt
richtig gut gemacht. Wir haben kein Mittel dagegen gefunden", sagte der trotz Erkrankung an
der Bande stehende Team-Manager Sebastian Schwarzbart. Überzahl durften die Alligators
reichlich spielen. Die Islanders gingen hoch motiviert zur Sache, wurden allerdings vom HEC
clever ausgebremst. Die erste Strafe bereits nach drei Minuten gestalteten die Islanders zunächst
noch positiv und kamen durch einen Alleingang in Unterzahl durch Marco Miller zum
Führungstreffer (4.). Diese währte aber nur eine Minute, dann kamen die Franken zum Ausgleich.
So ging es zunächst weiter. Mit zwei weiteren Powerplaytoren erhöhten die Alligators
auf 3:1 - ehe dann auch die Islanders einmal in Überzahl ran durften und durch Benjamin Arnold
vier Minuten vor der Pause noch einmal verkürzten, der einen Schuss von Spielertrainer
Martin Masak abfälschte. "Mehr war danach nicht möglich, weil Höchstadt geschickter in
Zweikämpfen war, in den wir eher auf beiden Beinen stehen bleiben, anstatt sofort hinzufallen",
sagte Masak, der wie wie andere auch angeschlagen spielte. Sascha Paul und Andre
Martini hatten die weite Reise dagegen nicht mitmachen können.
Das zweite Drittel ist schnell erzählt. Die Lindauer schafften es nicht mehr, sich auf die Linie
der Spielleitung einzustellen, verbrachten Zeit im Verhältnis 1:2 in der Kühlbox und gerieten
weiter ins Hintertreffen: Höchstadt steigerte sich in Überzahl im gleichen Maße in einen
Rausch, wie die Islanders an Selbstvertrauen verloren. Zwei Tore im zweiten Drittel und das
6:2 nach nur 20 Sekunden im Schlussabschnitt sorgten für deutliche Verhältnisse. "Dass sich
im Lauf der Partie dadurch eine Eigendynamik entwickelt, Frust und Verunsicherung um sich
greifen, wenn man sich ungleich behandelt fühlt, hat man im Sport schon öfter erlebt. Wir
müssen uns den Schuh aber anziehen, dass wir mit dem Offensichtlichen nicht souveräner
umgegangen sind, aber das ist schwierig, wenn viele Emotionen im Spiel sind", sagte
Schwarzbart. Dennoch mutet es seltsam an, wenn eine Mannschaft, die in dieser Saison im
Durchschnitt bisher nur 18 Strafminuten kassiert, in einem einzigen Spiel plötzlich auf den
mehr als doppelten Wert kommt. "Das kann nicht nur an den Spielern liegen."
Die Alligators trafen noch weitere zweimal (einmal sogar nicht im Powerplay), der EVL
schaffte durch Lubos Sekula noch einen dritten Treffer, aber der war, wie das ganze Spiel nur
für die Statistik gut.



mannheimeradlerAdler Mannheim gewinnen 1:0 nach Penaltyschießen gegen Straubing

(DEL)  Dennis Endras blieb zum sechsten Mal in der laufenden Saison ohne Gegentor, Martin Buchwieser erzielte im Penaltyschießen den 1:0-Siegtreffer für die Adler. 65 Minuten lang wollte der Puck nicht über die Linie, 51 Torschüsse der Adler blieben erfolglos. Erst im Penaltyschiessen holten sich die Adler verdient den Sieg gegen die Straubing Tigers.
Ohne die drei verletzten Stürmer Ken Magowan, Jochen Hecht und Christoph Ullmann, dafür mit dem wieder einsatzbereiten Florian Kettemer sowie Förderlizenzspieler Alexander Ackermann agierten die Adler wie schon in den letzten Spielen aus einer sicheren, stabilen Defensive gegen den Tabellenzwölften. Die Hausherren brannten kein Offensivfeuerwerk ab, hatten jedoch schon in den ersten zwei Dritteln eine Vielzahl von hochkarätigen Torchancen, während Mannheims Torhüter Dennis Endras in den ersten 40 Minuten nur eine Glanzparade zeigen musste. Beim Schuss von Straubings Topscorer Blaine Down (30. Minute) war der Nationaltorhüter jedoch mit der Fanghand zur Stelle.
Auf der anderen Seite musste Tigers-Goalie Jason Bacashihua gleich in der ersten Minute gegen Matthias Plachta seine ganze Klasse zeigen, blieb aber auch in der Folgezeit gegen Ackermann (5.) und Arendt (10., Unterzahl) Sieger. Bis auf Plachtas Versuch waren die Schüsse der Adler im ersten Abschnitt in die Kategorie „haltbar“ abzulegen, doch nach der ersten Pause brannte es einige Male lichterloh vor dem Tor der Gäste. Ronny Arendt (21.), Frank Mauer und Martin Buchwieser (beide 27., Überzahl) hatten das 1:0 vor Augen, scheiterten aber allesamt am Torhüter oder dem fehlenden Quentchen Glück. Beim 3:1-Konter in der 30. Minute fehlte die letzte Konsequenz, eine Minute später verhinderte der Pfosten bei Kai Hospelts Schuss das überfällige erste Tor und kurz vor der zweiten Pause stocherte Jon Rheault am Torraum, aber die Scheibe wollte irgendwie nicht über die Linie.
Das dritte Drittel begann mit einem Lattentreffer der Tigers (42.), doch dann zeigten beide Teams minutenlang nur Mittelzoneneishockey. Beide Seiten machten die eigene Defensive dicht und gönnten dem Gegner kein Durchkommen. Bei den beiden aufeinanderfolgenden Überzahlspielen der Adler ab der 53. Minute machten die Hausherren jedoch richtig Druck auf den Kasten der Niederbayern. Doch das Tor der Gäste schien wie vernagelt, der Puck wollte einfach nicht über die Linie.
Es blieb beim 0:0 nach 60 Minuten, auch in der Verlängerung fiel kein Tor. Im Penaltyschießen trafen Kai Hospelt für die Adler, Carsen Germyn für Straubing, bevor Martin Buchwieser den entscheidenden Versuch zugunsten der Adler im Tor versenkte.  



ehcbaerenneuwiedBären Neuwied feiern souveränen Sieg gegen Frankfurt


(RLW)  Der EHC Neuwied ist mit einem souveränen 8:3 (4:0, 3:2, 1:1)-Heimerfolg gegen die 1b der Frankfurter Löwen schnell in die Erfolgsspur zurückgekehrt, nachdem man noch am Freitagabend im Oberliga-West-Pokal eine deutliche 2:11-Niederlage bei den Ratinger Ice Aliens kassiert hatte. Mit einem beeindruckenden ersten Drittel legten die Bären vor der erneut bemerkenswerten Kulisse von 854 zahlenden Zuschauern den Grundstein für den Erfolg. Dabei waren die Deichstädter erneut personell arg dezimiert in die Partie gegangen.
Kapitän Willi Hamann fehlte aus beruflichen Gründen, der Kanadier Andrew Love war nach seiner Matchstrafe in Ratingen gesperrt, Daniel Niestroj und Oliver Diefenbach sind aktuell verletzt, Stefan Kaltenborn war krank und auch Rene Sting stand EHC-Coach Arno Lörsch nicht zur Verfügung. Der musste durch den Ausfall von gleich sechs Stürmern kompensieren und die Reihen kräftig durchwürfeln. "Dass dies heute so gut geklappt hat, das hat auch mich überrascht", sagte Lörsch. "Frankfurt kam nach dem Sieg gegen Grefrath mit stolz geschwellter Brust zu uns und war sicherlich überrascht, wie wir nach unserer Niederlage in Ratingen reagiert haben."
Gleich die erste Überzahlsituation der Partie nutzte Brian Gibbons zur EHC-Führung (10.). Weil sich noch während des Torjubels der Gastgeber Patrick Senftleben einen Stockstich leistete, musste der Löwen-Verteidiger vorzeitig zum Duschen (10.). Als Neuwied wenig später gar in doppelter Überzahl agierte, erhöhte Alexander Bill auf 2:0 (13.). Frankfurt fand in der Folge auch bei 5-gegen-5 auf dem Eis keinen Zugriff auf die Partie, wurde von spielstarken Bären phasenweise vorgeführt. Simon Cremer (15.) und Dominik Kley (16.) schossen die auch in der Höhe hochverdiente 4:0-Pausenführung heraus. Die Gäste hatten nach dem vierten Treffer bereits eine Auszeit genommen.
Im zweiten Abschnitt erhöhte zunächst Brian Gibbons in Überzahl auf 5:0 (25.), ehe Verteidiger Andreas Wichterich mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel auf 6:0 erhöhte (29.). Den folgenden, kurzen Schlendrian nutzten die Gäste prompt zu zwei Treffern durch Christian Wehner (34.) und Marcus Kappes (36.), die jeweils nach individuellen Fehlern EHC-Keeper Alexander Neurath überwinden konnten. Auf der Gegenseite brachte US-Boy Gibbons mit einem Tor in Unterzahl sein Team wieder in die Spur (38.).
Im letzten Abschnitt ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen, vergaben vielmehr zahlreiche Torchancen und die Chance, die Partie zweistellig zu gewinnen. Für Neuwied traf lediglich noch Gibbons (50.), zuvor hatte der Frankfurter Hendrik Horak auf 3:7 verkürzt (45.).  "Wir haben ein fantastisches erstes Drittel der Mannschaft gesehen", freute sich Lörsch über den souveränen 8:3-Erfolg. "Die Jungs haben alles gegeben und unseren Plan bestens umgesetzt. Es war unser Ziel, die kleine Schmach von Ratingen wegzumachen. Das war klasse." Ein besonderes Lob verdiente sich die Mannschaft für ihre Fähigkeit, in komplett neu zusammengestellten Reihen diesen Sieg einzufahren. "Besonders Jens Hergt, der auch zum Spieler des Spiels ausgezeichnet wurde, hat einen tollen Job gemacht. Der Plan, ihn als Mittelstürmer aufzustellen, ist voll aufgegangen. Er hatte die Reihe im Griff, hat für Ruhe gesorgt, aber auch Impulse gesetzt. Das war stark."
Am kommenden Wochenende ist der EHC Neuwied am Freitagabend zunächst auswärts gefordert, wenn es um 20 Uhr beim Phoenix in Grefrath auf das Eis geht. Am Sonntag dann steht das nächste Heimspiel an, Gegner ist um 19 Uhr die 1b der Kölner Haie.



ecoberstdorfEisbären Obertsdorf gewinnen nach Penalty gegen Bad Wörishofen

(BLL)  Mit großem Kampfgeist und einem starken “Hoosen“ alias Alexander Stöhr im Tor der Eisbären bezwingt die Waibel-Truppe in einem Spannungsreichen und körperbetontem Landesligaspiel am Sonntagabend die Wölfe des EV Bad Wörishofen mit 5:6 (2:2/2:1/1:2/0:1) nach Penaltyschissen.
Von Beginn an Spielten die Eisbären druckvoll nach vorn und konnten bereits 93 Sekunden nach Spielbeginn durch Markus Bauer, der ein Zuspiel von Christian Sauer nutzte mit 0:1 in Führung gehen.
In der 6. Spielminute war es erneut Markus Bauer der auf 0:2 für die Eisbären erhöhte. Es folgte eine merkwürdige Entscheidung des Schiri-Gespann und Markus Bauer musste für 10 Minuten in die Kühlbox. Dadurch waren die Reihen der Eisbären durch die gezwungene Umstellung geschwächt und so konnten die Wölfe durch Tore in der 16. und 20. Spielminute den 2:2 Pausenstand erzielen.
Im zweiten Spielabschnitt konnte der EV Bad Wörishofen seine Führung durch Tore in der 21. und 32. Spielminute auf 4:2 ausbauen. Die Eisbären konnten es mehrfach einem starken Alexander Stöhr im Tor verdanken der einen größeren Rückstand durch klasse Paraden nicht zu lies. In der 34. Spielminute war es Markus Abler der mit einem Gewaltschuss den 4:3 Anschlusstreffer erzielte. Gleich beim Bully nach dem Treffer schlug das Schiri-Gespann wieder zu und schickten  nach einer erneut  merkwürdigen Entscheidung Christian Sauer für 10 Minuten in die Kühlbox.
Im letzten Spielabschnitt waren die Eisbären die stärke Mannschaft auf dem Eis und kämpften um jeden Zentimeter mussten aber in der 48. Spielminute das 5:3 hinnehmen. Als die Waibel-Truppe in Überzahl agierten war es Manuel Stöhr der auf Zuspiel von Patrick Endras und Thomas Köcheler den 5:4 Anschlusstreffer erzielte. Als die Eisbären in der 55. Spielminute erneut in Überzahl Druck auf die Gastgeber ausübte, war es Thomas Köcheler der nach Zuspiel von Patrick Endras den lautstark bejubelten  Ausgleich zum 5:5 erzielte. In den letzten Spielminuten mussten die Oberallgäuer noch ein 3:5 Unterzahlspiel überstehen und es blieb nach 60 Minuten beim 5:5 und so musste wie beim Hinspiel das Penaltyschissen die Entscheidung bringen. 
Nachdem Thomas Köcheler und Patrick Endras jeweils erfolgreich den Penalty verwandeln konnte und “Hoosen“ alias Alexander Stöhr beide versuche der Gastgeber halten konnten holten sich die Eisbären den Zusatzpunkt.
Fazit die Eisbären mussten nicht nur gegen die Wölfe auf dem Eis kämpften, auch gegen die Entscheidungen des Schiri-Gespann musste man bestehen um diese wichtigen Punkte zu erkämpfen.
Am kommenden Wochenende müssen die Eisbären am Freitag im Derby beim ESC Kempten bestehen und am Sonntagabend sind um 19:30 Uhr die Mammuts der EA Schongau in Oberstdorf zu Gast. 



blackhawkspassauDominanz in Orange! In Sondertrikots feiern die Passau Black Hawks ein 3:1 über Tabellenführer Pegnitz

(BLL)  Die Sondertrikots zu Gunsten der Aktion „Wir bauen fürs Leben“ haben den Black Hawks am Sonntag Abend Glück gebracht. Nach der offiziellen Scheckübergabe der Mannschaft an Dr. Keller vom Kinderklinikum legten die Passauer von Beginn an los wie die Feuerwehr und setzten die Gäste mächtig unter Druck. Das hatte in der 2. Minute bereits die erste Strafe gegen die Ice Dogs zur Folge. Ein druckvolles Überzahlspiel brachte für Andi Toth und Waldemar Detterer gleich hochkarätige Chancen, doch die beiden Stürmer scheiterten an dem sicheren Goalie Max Müller. Nur selten konnten sich die Franken aus dem eigenen Drittel befreien. Die besseren Chancen hatten die Habichte. So auch in der 7. Minute, als Tobi Artmeier im Gewühl am schnellsten reagierte, aber erneut am Schoner von Müller scheiterte. Erst in der 9. Minute der erste nennenswerte Angriff der Ice Dogs. Christoph Zawatsky im Passauer Gehäuse lenkte den Schuß von Zimmer mit dem Schoner vom Tor weg. Die Black Hawks setzten sich ein ums andere Mal im Angriffsdrittel fest und spielten die Pegnitzer Verteidigung schwindelig. Dies hatte in der 10. Minute das nächste Powerplay zur Folge. Nach einem Schlagschuß von Matthias Pilz, der sein Ziel nur knapp verfehlte kam es aber zum Fastbreak durch Johannes Runge. In höchster Not rettete Zawatsky sein Team vor einem Rückstand. Kaum hatte man sich wieder vor dem Tor des Gegners festgesetzt schloss Waldemar Detterer eine schöne Kombination zum umjubelten 1:0 ab. Und Passau machte weiter Druck. Ruben Kapzan verpasste in der 13. Minute eine scharfe Hereingabe nur um Zentimeter und wenig später scheiterte Michal Plichta mit einem Rückhandschuss. Selbst als Moritz Riebel kurz vor der ersten Pause auf der Strafbank Platz genommen hatte blieben Pegnitzer Chancen Mangelware. Auch im zweiten Drittel taten sich die Franken lange schwer sich aus dem eigenen Drittel zu befreien. Auf der anderen Seite häuften sich die Möglichkeiten für die Hawks. Dominik Persch zielte nach schöner Rücklage von Toth aber direkt auf den Goalie und Moritz Riebel brachte einen versprungenen Puck nicht unter Kontrolle. In der 34. Minute strich ein Schuss von Michal Plichta nur knapp am Tor vorbei. Doch nur kurz danach bugsierte Routinier Andi Toth einen springenden Puck zum 2:0 über die Linie. Erst jetzt kam der Tabellenführer langsam ins Spiel. Dadurch ergab sich für Vladimir Gomov in der 37. Minute eine riesen Konterchance. Max Müller war aber zur Stelle und entschärfte die Situation. Erst kurz vor Drittelende musste auf Passauer Seite Goalie Zawatsky eingreifen als er den Puck noch über die Querlatte lenken musste. Die rasante Partie nahm dann im Schlussabschnitt richtig Fahrt auf, da die Ice Dogs jetzt ihre defensive Haltung immer mehr aufgaben. Allerdings bremsten sie sich auch immer wieder durch Strafzeiten selbst aus. In der 48. Minute hatten Plichta und Artmeier die Chance auf 3:0 zu erhöhen, aber Müller vereitelte sowohl den Rückhandschuss als auch den Nachschuss. Der tschechische Kontingentstürmer scheiterte wenig später nach sehenswertem Solo erneut am Gästegoalie, der bei der Aktion aber regelwidrig das Tor verschob. Eine zweifelhafte Strafe an Andi Popp brachte den EV Pegnitz dann überraschend zurück ins Spiel. Ein verdeckter Schuss von Marco Zimmer brachte den Anschlusstreffer. Doch Passau ließ sich nicht verunsichern und stand sicher in der Verteidigung. 50 Sekunden vor der Schlusssirene nahm Gästetrainer dann seine Auszeit und Goalie Müller vom Eis. Der zusätzliche Stürmer brachte zwar nochmal mehr Druck, doch den Schlusspunkt setzte einmal mehr Vladimir Gomov. Mit seinem dritten Emptynetter der Saison sorgte der Kapitän für die endgültige Entscheidung. Trainer Jakob Grill zeigte sich entsprechend zufrieden nach dem Spiel: „Das war heute eines unserer besten Saisonspiele. Wir wollten von Beginn an zeigen, dass wir uns in Pegnitz unter Wert verkauft haben. Auch wenn wir aus eigener Kraft die Aufstiegsspiele nicht mehr erreichen können, so wollen wir doch da sein, wenn einer der oberen noch stolpert.“ Die nächsten Aufgaben sind am Freitag das Auswärtsspiel in Inzell und am Sonntag empfangen die Black Hawks dann Bad Kissingen.  
Statistik
EHF Passau Black Hawks e.V. – EV Pegnitz: 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)
Tore: 1:0 Waldemar Detterer (Toth, Gomov) 11:31 (PP+1); 2:0 Andreas Toth (Popp) 33:52; 2:1 Marco Zimmer (Skarupa) 56:44 (PP+1); 3:1 Vladimir Gomov (Kapzan, Pilz) 59:42 (ENG)
Strafen: Passau 8min; Pegnitz 10min
Zuschauer: 875



tsgreutlingenSensationswochenende für die Black Eagles Reutlingen

(LLBW)  Der leichte Aufwärtstrend hatte sich für die Black Eagles schon am vergangenen Spieltag angekündigt, als man gegen den Tabellenzweiten, die ESG Esslingen einen Punkt holen konnte. Dass sich dieser Trend dann aber so eindrucksvoll mit sechs Punkten gegen den Tabellenvierten aus Balingen und den Tabellendritten aus Schwenningen fortsetzte, war nicht zu erwarten. Fünf Ausfälle in der Verteidigung musste Trainer Hans Krüger im Derby gegen den EC Eisbären Balingen kompensieren. So wurden Dominique Tilgner und Stefan Kremer in die Defensive beordert. Beide machten ihre Aufgabe glänzend, um dies vorweg zu nehmen. Die Gastgeber von der Zollernalb konnten auf ihre Leistungsträger zurückgreifen, blieben in der Partie aber hinter den eigenen Erwartungen zurück. Insbesondere wurde es nichts mit der in der Balinger Lokalpresse angekündigten leichten Beute für die Eisbären in der Partie gegen die Black Eagles. Mit einem glänzend aufgelegten Andy Räth im Black Eagles Gehäuse überstand das Team von Trainer Hans Krüger die erste heiße Phase des EC zu Beginn der Partie. In der von Strafzeiten geprägten Begegnung fanden die Black Eagles aber schnell ihr Angriffsspiel und kamen ebenfalls zu Chancen, konnten den EC sogar im eigenen Drittel einschnüren. Verdient war deshalb auch die Führung in Unterzahl für die Black Eagles durch Christoph Schreiber nach rund sieben Minuten. Es folgten weiter zahlreiche Strafzeiten auf Seiten der Black Eagles, die die Gastgeber allerdings nicht nutzen konnten. In der 12.Minute war den Black Eagles das Glück endlich hold: Bei doppelter Unterzahl erinnerte sich Verteidiger Dominique Tilgner offenbar an den zum Treffer führenden Befreiungsschlag von Verteidigerkollege Marcin Trybus und zog ebenfalls aus dem eigenen Drittel nur wenige Schritte nach der Torauslinie in Richtung des Balinger Gehäuses ab. EC-Goalie Florian Grad, der letzte Saison noch das Trikot der Black Eagles getragen hatte, schätzte die Scheibe falsch ein und ließ den Aufsetzer kurios zum 0:2 passieren. Zwei Minuten vor Drittelende erhöhten die Black Eagles gar auf 0:3 durch Marc Welsch. Der EC wirkte in der Folge, wie gelähmt. Auch im Mittelabschnitt lief bei den Hausherren nicht viel zusammen, wobei die Vielzahl der Strafzeiten auf beiden Seiten kaum einen Spielfluss aufkommen ließen. Die Vorentscheidung gelang Christoph Schreiber schon in der 25.Minute mit dem 0:4. Der Anschluss durch Ebner in der 31.Minute brachte die Partie aber nicht mehr zum Wanken. Matthias Schreiber in der 48.Minute sowie Bruder Christoph in der 54.Minute zum 1:6 machten die Sensation mit dem wichtigen Derbysieg perfekt.
Nach dem kräftezehrenden Sieg am Samstag, hieß es für die Black Eagles am Sonntag Zähne zusammen beißen. Allerdings war nunmehr die Verteidigung komplett, sodass nur auf die verhinderten Matthew Lewis und Lasse Arnold im Sturm verzichtet werden musste. Dominique Tilgner und Stefan Kremer fanden sich somit im Sturm wieder. Der FSV ließ den Black Eagles in der Vergangenheit in Schwenningen meist keine Chance, zeigte aber auswärts Schwächen. Wie gegen Balingen erwischten die Black Eagles den besseren Start mit einem überraschenden aber klaren Chancenübergewicht. In der zehnten und elften Minute folgte die verdiente Führung für die Black Eagles durch Stefan Kremer und Reinhold Bechthold. Nur eine Minute später hatten die Gäste aber schon den Ausgleich hergestellt. Der Ex-Profi Robert Brezina konnte aus bester Position unbedrängt schießen und ließ Black Eagles Goalie Andy Räth keine Chance. Schon der Ausgleich durch Vitali Schmoilov zeigte, dass die schussstarken FSV-Stürmer nicht unbedrängt zum Abschluss kommen durften. Leider gelang dies den Black Eagles an diesem Abend nicht. Es entwickelte sich vielmehr eine für die Zuschauer ansehnliche Partie, die beide Teams mit offenem Visier führten. So legten die Black Eagles mit schnellem Kombinationsspiel und langen Pässen an die blaue Linie eine Chance nach der anderen vor und kamen durch Verwertung der Nachschüsse zum Erfolg. Der ein bis zwei Tore Vorsprung wurde aber durch das Trio Brezina, Schmoilov und Kraus auf Seiten des FSV mit gekonntem Abschluss egalisiert. Für die Black Eagles konnten sich abermals der spielstarke Reinhold Bechthold, zweimal Marcin Trybus, zweimal Maximillian Enz, Dominique Tilgner, nochmals Stefan Kremer, Matthias Schreiber als Torschützen feiern lassen. Gegen Ende sollte der herausgespielte 10:7 Vorsprung trotz zweier weiterer Gegentreffer zum 10:9 reichen. 



rostockpiranhasHeimsieg – Rostock Piranhas bezwingen Ritter aus Nordhorn

(OLN)  In einer schnellen und kampfbetonten Partie siegten die Rostock Piranhas auf heimischen Eis über die Nordhorner Ritter mit 7:4.
Zwar konnten die Gäste durch Michal Bezouska (4.) und Sascha Schophuis (9.) früh in Führung gehen, doch Petr Sulcik erzielte noch im ersten Drittel in Unterzahl den Anschlusstreffer zum 1:2 Pausenstand.
Die erste Gelegenheit im zweiten Spielabschnitt hatten wiederum die Gäste. Ludwig Synowiec netzte in der 23. Minute zum 1:3 ein. Von jetzt an aber spielten nur noch die Raubfische. Petr Sulcik traf in Minute 24. und Eric Haiduk in der 33. Minute. Zwischenstand zur zweiten Pause 3:3.
So, wie das zweite Drittel endete, begann auch der letzte Durchgang. Druckvoll und mit Zug zum Tor belohnten sich die Piranhas, gleich zweimal vollstreckte Anton Marsall (46./54.) zur 5:3 Führung. Zwar gelang den Gästen in der 56. Minute durch Michal Bezouska noch einmal der Anschlusstreffer, davon ließen sich die Rostocker aber nicht mehr beeindrucken. Paul Stratmann erzielte mit einem knallharten Schlagschuss das 6:4 und zwang die Ritter damit zur Opferung des Goalies. Dem kurzfristigen Trommelfeuer hielt Piranhas – Schlussmann Tobias John aber souverän stand und Petr Sulcik setzte den Schusspunkt der Begegnung mit einem Empty-Net-Goal zum 7:4.



schweinfurtmightydogsKeine Punkte, aber viel Lob / Schweinfurt Mighty Dogs – Selber Wölfe 5:7 (3:4, 2:2, 0:1)

(OLS)  Es wurde die allseits erwartete Niederlage – allerdings eine, mit der man sehr gut leben kann. Die Mighty Dogs zeigten seit langem wieder eine Heimpartie, in der man richtig mitgehen und mitfiebern konnte und die fast bis zum Schluss offengehalten wurde.
Auch der Spitzenreiter war nicht in Vollbesetzung erschienen; Trainer Cory Holden standen – gegenüber dem 13er-Aufgebot der Schweinfurter – auch nur gerade 15 Feldspieler zur Verfügung, wobei die Hauptleistungsträger der Wölfe aber so ziemlich komplett versammelt waren. Ein flottes erstes Drittel mit zahlreichen Torszenen und Toren ließ den immensen Abstand zwischen Erstem und Letztem der Tabelle nicht erkennen. Sehr engagierte und schussfreudige Dogs, die erfreulich viel direktes Spiel hinlegten, waren ein durchaus ebenbürtiger Gegner. Und sie zeigten weit mehr Selbstvertrauen als vermutet: Situationen wie Lukas Rindos´ Schuss aus der Drehung zum 2:3 oder Vitali Stähles Unterzahl-Solo zum Ausgleich waren in den Vorwochen oft versiebt worden.
Ab dem zweiten Durchgang wurde die Partie zerfahrener. Viele Unterbrechungen sorgten mit dafür, dass bei beiden Mannschaften die klare Linie verloren ging. Zwei Treffer ließen die Gäste zunächst davonziehen, aber diesmal erfolgte daraus kein Einbruch bei den Mighty Dogs, die bis zur zweiten Pause den Ein-Tore-Abstand wieder herstellten. Hier hätte sogar mehr herausspringen müssen – nach der Spieldauerstrafe für Travis Martell hatte man genügend Zeit (teilweise auch gegen nur drei Gegner auf dem Eis), operierte jedoch meist zu hektisch und schaffte es nicht, den nötigen Druck zustande zu bekommen.
Im letzten Spielabschnitt waren die Dogs nahe dran am 6:6 und hätten sich die Verlängerung sicher verdient gehabt. Wenn man nun das fehlende Stückchen Glück monieren will, darf man aber auch nicht vergessen, dass Selb mindestens den einen satten Pfostentreffer verzeichnen konnte. Nach Mudryks 5:7 blieb dann kaum eine Möglichkeit zu einem eventuellen Schlussspurt, denn gleich danach kam eine Schweinfurter Strafzeit dazwischen, und die letzten zwei Minuten beschäftigte der VER routiniert seine Gegner. Sehr viel Unterschiede gab es nicht zwischen den beiden Teams; was die Wölfe an diesem Abend voraus hatten, war die geringere Fehlerqoute und die Fähigkeit, ihre Tore zum richtigen Zeitpunkt zu setzen. Die Fans der Mighty Dogs konnten aber ihre Mannschaft mit Anerkennung verabschieden.
Tore:
03.       0:1 Schadewaldt (Piwowarczyk, Geisberger)
03.       1:1 Stähle (Rindos, Litesov)
04.       1:2 Moosberger (Fiedler, Hördler)
08.       1:3 Schadewaldt (Piwowarczyk, Geisberger)
11.       2:3 Rindos (Stähle, Litesov)
16.       3:3 Stähle SH1
17.       3:4 Martell (Mudryk, Schadewaldt) PP1
24.       3:5 Schneider T. (Hördler, Fiedler)
26.       3:6 Piwowarczyk (Schadewaldt, Mudryk)
33.       4:6 Litesov (Rindos, Vojta) PP1
40.       5:6 Vojta (Stähle, Rindos) PP1
55.       5:7 Mudryk (Piwowarczyk, Geisberger)
Strafminuten: Schweinfurt 12; Selb 25 + 20 Martell
Zuschauer: 487



selberwoelfeSchweres Stück Arbeit: VER Selb gewinnt 7:5 beim Tabellenschlusslicht Schweinfurt

(OLS)  Pflicht erfüllt, aber nicht mehr. Der VER Selb gewann am 36.Spieltag beim Tabellenschlusslicht Schweinfurt Mighty Dogs mit 7:5 (4:3; 1:2; 2:0). Der Oberliga-Spitzenreiter machte sich in einer torreichen, nicht immer spielerisch hochklassigen Partie das Leben selbst schwer und ließ die Hausherren nach 3:1 und 6:3 Führung nochmals zurück ins Spiel kommen. Schweinfurt spielte unkonventionelles Eishockey und kam in seinen wenigen sich bietenden Möglichkeiten zu fünf Treffern gegen oftmals zu offensiv stehende „Wölfe“. Wehrmutstropfen: Verteidiger Martell erhielt nach Faustkampf eine Spieldauerdisziplinarstrafe und wird im Spitzenspiel am kommenden Freitag gegen den EHC Freiburg gesperrt fehlen.
Schweinfurt Mighty Dogs : VER Selb 5:7 (3:4; 2:1; 0:2)
VER Selb: Kümpel (Suvelo) – Schadewaldt, Martell, Schütt, Schneider T., Hendrikson, Roos – Piwowarczyk, Mudryk, Geisberger, Fiedler, Hördler, Moosberger, Neumann, Heilman, Schiener
Schiedsrichter: Noeller (RW Bad Muskau)
Strafminuten: Schweinfurt 10 ; Selb 20 + 5 + Spieldauer für Martell
Zuschauer: 487
Tore: 3.Min. 0:1 Schadewaldt (Piwowarczyk); 3. Min. 1:1 Stähle (Rindos); 4.Min. 1:2 Moosberger (Fiedler); 8.Min. 1:3 Schadewaldt (Piwowarczyk); 11.Min. 2:3 Rindos (Stähle); 16. Min. 3:3 Stähle (4/5); 17. Min. 3:4 Martell (Mudryk; 5/4); 24. Min. 3:5 Schneider T. (Hördler; 4/4); 26. Min. 3:6 Piwowarczyk (Schadewaldt; 4/4); 33. Min. 4:6 Litesov (Rindos); 39. Min. 5:6 Vojta (Stähle; 4/3); 55.Min. 5:7 Mudryk (Piwowarczyk);
Beide Teams mussten enorm ersatzgeschwächt in die Partie gehen. Schweinfurts neuer Trainer Rob Torgler hatte bei seiner Heimpremiere nur 13 Feldspieler zur Verfügung, sein Gegenüber Cory Holden musste neben den Verletzten Schneider R., Söllner und Verhoeven zudem auf den gesperrten Meier verzichten. Folglich war Allrounder Hendrikson wieder in der Defensive im Einsatz, im Tor erhielt Kümpel den Vorzug vor Suvelo.
Eine äußert torreiches Auftaktdrittel bekamen die knapp 500 Zuschauer im Schweinfurter Icedome zu sehen. Gut zwei Minuten tat sich nichts, dann eröffnete VER-Kapitän Schadewaldt den Torreigen. Schön freigespielt von Piwowarczyk ließ er Goalie Swolensky mit einem Schlagschuss von der blauen Linie ins linke obere Eck keine Abwehrchance. Der Gastgeber antwortete prompt. Der erste gefährliche Angriff saß - für Goalie Kümpel nichts zu halten. Der Jubel des einheimischen Anhangs war noch nicht richtig verhallt, als Moosberger im zweiten Nachschuss zur erneuten Führung traf. Als Schadewaldt mit einem abgefälschten Schuss das 3:1 besorgte, sah alles danach aus, dass der VER spielerisch nun das Kommando auf dem Eis übernehmen würde. Weit gefehlt. Es fehlte die letzte Konsequenz in den Aktionen, teilweise zu überheblich luden die „Wölfe“ ihren Gegner zum Kontern ein, Rindos sagte danke mit dem 2:3 Anschluss. Dem nicht genug. Die erste Selber Verteidigungsreihe zu fahrlässig im Mitteldrittel agierend, Stähle schnappte sich den Puck und per Alleingang fiel der 3:3 Ausgleich – in Unterzahl! Die „Wölfe“ durften aber dennoch noch einmal vor der ersten Pause jubeln, Verteidiger Martell netzte in Überzahl zum 4:3 ein.
VER-Coach Holden´s mahnende Worte in der Kabine den Gegner nicht zu leichtfertig ins Spiel kommen zu lassen, schienen die Cracks zu beherzigen. Der VER wirkte konzentrierter in seinen Defensivbemühungen, ließ auch sonst die Unterfranken nicht groß aufkommen. Verteidiger Schneider T. und später Piwowarczyk bauten die Selber Führung auf 6:3 aus. Abermals wie nach der frühen 3:1 Führung verfielen die Oberfranken in das gleiche Strickmuster, baute den Gegner wieder auf. Schweinfurt nun wieder besser im Spiel, einige Strafzeiten taten ihr Übriges dazu. Die Partie wurde hitziger, aber der VER stand gut in Unterzahl. Ein Art „Weckruf“ der 4:6 Anschlusstreffer der Mighty Dogs. Litesov per Rückhand, Goalie Kümpel sah alles andere als gut bei diesem haltbaren Schuss aus.
Das Spiel sehr zerfahren, Strafzeiten auf beiden Seiten ließen keinen Spielfluss zu, aber kurz später kann der VER ein 3/5 Unterzahlspiel schadlos überstehen.
Zu allem Überfluss war für Verteidiger Martell nach einem Faustkampf, den er als klarer Punktsieger über Dam gewann, die Begegnung beendet – 5 plus Spieldauer.
Als viele schon gedanklich in der zweiten Pause waren, kam Schweinfurt noch zum fünften Treffer. Kümpel klärt, aber gegen den Nachschuss von Vojta war er geschlagen.
Der erwartete Sturmlauf der Gastgeber im Schlussabschnitt blieb zunächst aus, die Cracks des Tabellenführers zu souverän und abgeklärt. Hendrikson von halblinks mit einer sehenswerten Aktion. Keine einzige zählbare Möglichkeit gab es bei einem Schweinfurter Überzahlspiel, wenig später hatte Kümpel Glück, als bei einem Schuss von Stähle die Latte rettete. Im Gegenzug konnte Fiedler im letzten Moment von Swolensky gestoppt werden.
Die Chance auf den Ausgleich hatten die Gastgeber in Überzahl, als Schadewaldt die Strafbank drücken musste, aber Kümpel und seine Vorderleute auf den Posten. Zum richtigen Zeitpunkt, als Schweinfurt nochmals Morgenluft witterte, gelang Mudryk mit dem 7:5 die endgültige Entscheidung. Coach Cory Holden - nach der Partie bei Radio Euroherz - brachte es kurz und knapp auf den Punkt: „Drei Punkte geholt, Spiel schnell abhaken, mehr zählt nicht“.



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Montag 27.Januar 2014
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