IHP NachrichtenSonntag 8.November 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt zehn Beiträgen von der Nationalmannschaft beim Deutschland-Cup, aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West, sowie aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| DEB-Auswahl unterliegt Lettland (DEB) Die Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat das zweite Turnierspiel beim Deutschland Cup 2026 verloren.Das Team von Bundestrainer André Rankel unterlag mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1) gegen Lettland. Torschütze für die DEB-Auswahl war Nikolaus Heigl in Unterzahl mit seinem ersten Länderspieltreffer. Am Sonntag stehen die letzten beiden Turnierspiele des Deutschland Cup 2026 an. Bereits um 11:00 Uhr treffen Lettland und Österreich aufeinander. Im Anschluss folgt das Spiel der DEB-Auswahl gegen die Slowakei. Spielbeginn ist um 14:45 Uhr. Beide Partien werden live und kostenlos bei MagentaSport übertragen. Torschützen GER: Nikolaus Heigl (29.). Schüsse: Deutschland 32 – Lettland 19. Strafminuten: Deutschland 4 – Lettland 4. Starting Goalie: Tobias Ancicka. Kapitäne: Yasin Ehliz (C), Maximilian Kastner (A), Fabio Wagner (A). Zuschauer: 8.107. Besonderheiten: Erstes Länderspieltor (Männer) für Nikolaus Heigl. Bester Spieler Team GER: Nikolaus Heigl. IIHF-Statistik: Live-Statistik GERLAT Bundestrainer André Rankel: „Ich war mit der Umsetzung und der Struktur unserer Mannschaft heute wieder zufrieden. Gerade die ersten 15 Minuten haben unheimlich viel Spaß gemacht. Wir haben es allerdings nicht geschafft, uns für die harte Arbeit gerade im ersten Drittel zu belohnen. Im weiteren Spielverlauf wollten wir dann teilweise zu viel, sind von unserem Spielplan abgewichen und haben durch eigene Turnover Chancen zugelassen. Wir müssen lernen, unseren Spielplan über 60 Minuten durchzuziehen. Es ist eine Lernkurve und ein Prozess, den wir morgen dann gegen die Slowakei fortsetzen.“ Stürmer Alexander Blank: „Wir waren in den ersten 15 Minuten die klar überlegene Mannschaft, haben dann aber etwas zu passiv agiert und den Gegner ins Spiel kommen lassen. Am Ende hat uns auch die Chancenverwertung gefehlt und wir haben zu viele unnötige Fehler gemacht. Es war mehr Tempo im Spiel als am Donnerstag gegen Österreich. Wir haben gut dagegengehalten, waren stark im Forecheck und hatten gute Offensivwechsel. Darauf können wir aufbauen.“ Stürmer Max Calce: „Wir hatten viele gute Chancen, aber leider das frühe Tor verpasst. Wenn wir diese Chancen nutzen, haben wir natürlich die Möglichkeit, das Spiel anders zu gestalten. Wir müssen uns noch weiter an das System gewöhnen und unseren Spielplan einhalten. Das wollen wir dann direkt morgen verbessern.“
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsHart erkämpfter Arbeitssieg für den ERSC (BYL) Die Amberger Wild Lions haben am Freitagabend ihre Tabellenführung in der Eishockey-Bayernliga erneut verteidigen können. Gegen die River Rats aus Geretsried gab es einen knappen und hart erkämpften 2:1-Erfolg, der in einer abwechslungsreichen Partie vor allem in der Schlussphase gefährdet war. Da kam der ERSC mit einer vermeintlich sicheren 2:0-Führung wegen zweier fast gleichzeitigen Strafen noch schwer in Gefahr, weil Geretsried teilweise sogar mit drei Feldspielern mehr agieren konnte. Außer dem Anschlusstreffer in der Schlussminute sprang aber für die Gäste nicht mehr heraus. Die erneut über 1.000 Zuschauer im Stadion am Schanzl sahen über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams sich im Anfangsdrittel zunächst einmal abtasteten. Zwingende Aktionen blieben deshalb noch aus. Im Mittelabschnitt wurde es schon lebendiger und die Torhüter – Timon Bätge für Amberg und Korbinian Sertl bei den River Rats – konnten sich mit starken Leistungen auszeichnen. Die Wild Lions hatten nun zunehmend mehr Spielanteile und nutzten dies mit einem Doppelschlag von Denis Gulda und Daniel Schroepfer binnen vier Minuten zu einer 2:0-Führung, mit der es auch in die letzte Pause ging. Zum Schlussabschnitt kamen die Gäste energischer aus der Kabine und hatten deshalb auch die besseren Torchancen. Der Anschlusstreffer lag mehrfach in der Luft und den Gastgebern gelang es seltener, kontrolliert von hinten rauszuspielen. In der Endphase der Begegnung wurde es dann richtig turbulent, als Amberg durch Strafzeiten dezimiert war, letztendlich aber die beiden Punkte behielt. Beide Mannschaften hatten mit Felix Feder (ERSC) und Korbinian Sertl leider zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen. Die beiden Übungsleiter waren sich hinterher in der Einschätzung der Partie ziemlich einig: „Wir brauchten heute viel zu viele Chancen, das brach uns das Genick. Trotzdem haben wir ein gutes Auswärtsspiel gezeigt“, resümierte Gästetrainer Thomas Gams. Für Christian Zessack ging der Löwenerfolg in Ordnung: „Wir haben clever gespielt und zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Mit unserer Mannschaftsleistung bin ich sehr zufrieden“, so der Lionscoach. ERSC Amberg – ESC Geretsried 2:1 (0:0,2:0,0:1) Tore: 1:0 (29.) Gulda (Bitomsky, T.Schmidt), 2:0 (33.) Schroepfer (K.Schmitt, Baranovskis), 2:1 (60.) Englbrecht (Hüsken/6-3). Strafen: Amberg 4, Geretsried 4 Minuten. Zuschauer: 1.063
Kempten SharksSerie gerissen - Sharks verlieren zum ersten Mal in der Saison auf eigenem Eis (BYL) Besser konnte die Partie gegen die Oberbayern vom TEV Miesbach vor der beeindruckenden Kulisse von 1416 Zuschauern aus Sicht der Gastgeber eigentlich gar nicht losgehen. Gerade mal 12 Sekunden standen auf der Stadionuhr als die Scheibe bereits zum ersten Mal im Gästegehäuse zappelte. Topscorer Eetu Elo war es einmal mehr, der seine Farben in Front brachte. Doch schnell zeigte sich was an diesem Abend spielbestimmend sein sollte. Zwei starke und ausgeglichene Teams, die sich weitgehend neutralisierten. Beide Trainer sprachen nach dem Spiel auch unisono von starker Defensivarbeit und Spielern die sich konsequent an den Gameplan ihrer Trainer gehalten haben. Es war für die Fans im Stadion nicht das ganz große Spektakel, aber jeder Taktikfreund war an diesem Abend voll auf seine Kosten gekommen. Beide Teams hatten im Schlussabschnitt die Chance die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, Nutzen konnten diese die Miesbacher. Kemptens Coach Sven Curmann sagte der Sieg für die Gäste ging in Ordnung. Trotzdem war er stolz auf sein Team, das kurz vor Ende noch eine Großchance auf den Ausgleich hatte, das nötige Quäntchen Glück aber nicht. Statistik: ESC Kempten – TEV Miesbach 2:3 (1:1,1:1,0:1) Tore: 1:0 Elo (Schirrmacher S,Miller)(1.), 1:1 Pekr (Schlickenrieder)(20.), 2:1 Elo (Kokoska,Miller)(24.), 2:2 Leitner (Fissekis,Reimer)(35.), 2:3 Asselin (Vollmayer,Pekr)(56.). Strafminuten: ESC Kempten: 10 TEV Miesbach: 12 Beste Spieler: ESC Kempten: Bastian Flott Kucis TEV Miesbach: Christoph Leitner Zuschauer: 1416
7:1-Gala in Burgau: EHC Königsbrunn feiert perfekten Einstand für neues Trainerduo (BYL) Es war ein bärenstarker Auftritt, den der EHC Königsbrunn bei den Eisbären in Burgau hingelegt hat. Am Ende siegte die Mannschaft sehr deutlich mit 7:1. Trainerwechsel vor dem Eröffnungsbully Vor dem Spiel gaben die Brunnenstädter jedoch bekannt, dass Maxi Helling nicht mehr Teil des Trainerteams ist. Neuer Chef-Trainer an der Bande ist ab sofort Matthias Forster, der bereits bei den letzten Erfolgen das Kommando an der Bande übernommen hat. Als Co-Trainer steht ihm mit Pascal Rentel ein ehemaliger EHC-Spieler zur Seite, der den Verein bestens kennt und auch bereits für die 1B-Mannschaft verantwortlich war. Mit dem neuen Trainerduo ging es nun in die Begegnung, wobei der EHC auf Marco Sternheimer und den gesperrten David Farny verzichten musste. Im Tor stand Nico Hetzel, der zuletzt in Schweinfurt gezeigt hatte, dass auf ihn Verlass ist. Als Backup hielt sich Stefan Vajs bereit. Blitzstart und furiose Anfangsphase Der EHC startete konzentriert und mit viel Zug zum Tor in die Begegnung, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen. Gleich in der dritten Spielminute fiel das 1:0 für Königsbrunn: Nach nur 13 Sekunden in Überzahl spielte Tim Bullnheimer den freistehenden Brückner an, der die Scheibe per One-Timer ins Burgauer Tor hämmerte. Königsbrunn blieb am Drücker und hatte mehr vom Spiel. Zudem zeigte Goalie Hetzel wieder eine herausragende Leistung und entschärfte die Schüsse, die die Eisbären auf sein Tor brachten. Nach einigen dicken Chancen legte der EHC in der 13. Spielminute das 2:0 nach. Nach einer Scheibeneroberung setzten die Brunnenstädter nach: Auf Zuspiel von Tobi Baader versenkte Markgraf die Scheibe per Direktabnahme zum nächsten Treffer. Drei Minuten später verwertete Tobias Baader einen Abpraller und belohnte sich selbst mit dem 3:0. Der EHC war wacher, extrem gallig und drängte immer wieder mit viel Geschwindigkeit ins Drittel der Eisbären. Ein weiteres Tor wollte bis zur ersten Pause jedoch nicht fallen. Königsbrunn eiskalt, Spieldauerstrafe sorgt für Zittern Im Mittelabschnitt drängte Burgau auf den Anschlusstreffer, doch das nächste Tor markierte Niklas Länger in der 29. Spielminute. In Überzahl stand er goldrichtig und traf mit einem platzierten Schuss zum 4:0 ins Gehäuse der Eisbären. Es kam noch schlimmer für die Gastgeber: Bei einer Zwei-auf-eins-Situation legte Stefan Rodrigues quer zu Peter Brückner, der eiskalt zum 5:0 (31.) einnetzte. Königsbrunn blieb am Drücker. In der 36. Spielminute vergab Kilian Steinmann zunächst bei einem Alleingang, zog kurz danach jedoch ein Foul und wurde mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt. Er wird damit am Sonntag gegen Landsberg fehlen. Königsbrunn musste nun fast sieben Minuten in Unterzahl überstehen, und die Partie drohte zu kippen. Doch der EHC verteidigte weiterhin konzentriert und rettete den Vorsprung in die letzte Pause. Souveränes Schlussdrittel und verdienter Kantersieg Nach dem Wiederanpfiff musste der EHC die restlichen fünf Minuten in Unterzahl agieren, blieb im Penalty-Killing aber ohne Gegentreffer. Fast wäre sogar ein Shorthander gelungen, doch der nächste Treffer fiel erst in der 48. Spielminute. Nachdem Steffen Tölzer bei einem Angriff sträflich frei vor dem gegnerischen Tor aufgetaucht war, forderte er die Scheibe von Tim Bullnheimer, der auch prompt lieferte. Dessen Anspiel zimmerte Tölzer per Direktabnahme zum 6:0 in die Maschen. Nur eine Minute später gelang den Hausherren zwar der Ehrentreffer zum 1:6, doch der EHC ließ sich nicht beirren und blieb bissig. Burgau versuchte noch einmal, den Druck zu erhöhen, doch spätestens in der 57. Spielminute war das Spiel endgültig gelaufen. Nachdem sich der EHC wieder im gegnerischen Drittel festgebissen hatte, verwandelte Anton Seidel ein Zuspiel von Niklas Länger zum 7:1-Endstand. Am Ende gewannen die Brunnenstädter dank einer Glanzleistung und sicherten sich wichtige drei Punkte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze. „Ein rundum smartes Auswärtsspiel“ EHC-Coach Matthias Forster fand nach der Partie nur lobende Worte für seine Mannschaft: „Ich bin rundum zufrieden, es war ein sehr, sehr smartes Auswärtsspiel von den Jungs. Bei Fünf gegen Fünf haben wir uns zahlreiche Chancen herausgearbeitet. Unsere Special Teams haben ebenfalls gezündet, sowohl das Powerplay als auch das Penalty-Killing. Ein entscheidender Faktor war, wie gut und kompakt wir über die gesamte Eisfläche verteilt verteidigt haben. Das hat die Mannschaft konsequent gezeigt.“ Tore: 0:1 Brückner (Bullnheimer, Stange) (3.), 0:2 Markgraf (Baader, Riedl) (13.), 0:3 Baader (Baur, Riedl) (16.), 0:4 Länger (Bullnheimer, Rodrigues) (29.), 0:5 Brückner (Rodrigues, Kaiser) (31.), 0:6 Tölzer (Bullnheimer, Rodrigues) (48.), 1:6 Kaschner (Petzold) (49.), 1:7 Seidel (Länger, Markgraf) (57.) Strafminuten: ESV Burgau 8 EHC Königsbrunn 31 (SD Steinmann) Zuschauer: 968
Schweinfurt Mighty DogsShutout für Pöhlmann: Überzeugendes 6:0 gegen die Devils (BYL) Nach der denkbar knappen Niederlage gegen den amtierenden Meister aus Königsbrunn wollten die Mighty Dogs am Freitagabend vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Für dieses Vorhaben musste das Team allerdings auf Ricards Bernhards verzichten, der nach seiner Spieldauerstrafe gesperrt war. Dafür konnte Lucas Kleider nach seiner Verletzung wieder ins Geschehen eingreifen. Zudem standen mit Leon Klein und Michael Adam zwei Förderlizenzspieler im Aufgebot des ERV. Letzterer traf damit gleichzeitig auf seinen Bruder, Ex-Mighty-Dog Kevin Adam, der in dieser Saison für die Devils aus Ulm/Neu-Ulm aufläuft. Die Mighty Dogs kamen direkt gut aus der Kabine und drückten der Partie von Beginn an ihren offensiven Stempel auf. In der vierten Minute machte sich das bereits bezahlt: Nach einem gewonnenen Bully zog Kristers Donins aus der zweiten Reihe quer, fand die Lücke im Verkehr vor dem Tor und brachte die Scheibe mit einem platzierten Abschluss früh zur Schweinfurter Führung im Netz unter. Die Devils ließen sich davon allerdings keineswegs entmutigen und setzten immer wieder offensive Nadelstiche. Eine solide Defensivarbeit und ein gut aufgelegter Leon Pöhlmann im Tor sorgten jedoch dafür, dass vor dem Schweinfurter Kasten nur wenig anbrennen konnte. Als ein Abschluss von Dmitri Litesov nur Zentimeter vor der Torlinie quer durch den Torraum rutschte, wähnte manch einer im Icedome bereits das 2:0 – doch die Scheibe fand ihren Weg nicht ins Tor. Im Gegenzug forderte Schulz Pöhlmann erneut, der jedoch die Ruhe bewahrte und sicher parierte. Eine entscheidende Phase des ersten Drittels war anschließend eine längere Unterzahlsituation gegen die powerplaystärkste Offensive der Bayernliga. Die Mighty Dogs überstanden diese konzentriert und unbeschadet. 20 Sekunden vor der Pause brandete dann erneut Jubel durch den Icedome: Georg Pinsack zwang den gegnerischen Goalie mit seinem Abschluss zu einem Rebound, den Pavel Bares souverän im Netz unterbrachte. Damit ging es mit einer 2:0-Führung in die erste Drittelpause. Nach dem Seitenwechsel ging es für die Mannschaft um Kapitän Kevin Heckenberger Schlag auf Schlag. Innerhalb von nur drei Minuten schlugen die Mighty Dogs gleich dreimal zu und setzten sich auf dem Scoreboard deutlich ab. Zunächst verwertete Litesov einen Abpraller. Kurz darauf kombinierten sich Litesov und Dominik Piskor sehenswert vor das Ulmer Tor, wo Piskor zum 4:0 einnetzte. Nur wenig später legte Alexander Asmus per Rückhand das 5:0 nach. Die schnellen Gegentreffer veranlassten Devils-Trainer Simon Klingler zu einer Auszeit, um seine Mannschaft zu stabilisieren und mit einem Torhüterwechsel einen neuen Impuls zu setzen. Nikita Manuilov übernahm zwischen den Pfosten. Die Gäste fanden anschließend wieder etwas besser ins Spiel, auch wenn der neue Goalie recht schnell auf Betriebstemperatur gekommen sein dürfte. Im Schlussdrittel erhielten die Dogs nach einem hohen Stock gegen Heckenberger früh die Gelegenheit, in Überzahl nachzulegen. Nach mehreren guten Chancen, unter anderem durch Tomas Cermak und Lukas Krumpe, war es schließlich Nils Melchior, der die Strafzeit von Tischendorf vorzeitig beendete. Mit viel Platz auf der linken Seite zog Melchior ab und überwand Manuilov mit einem Schlagschuss auf der Stockhandseite zum 6:0. Trotz des deutlichen Spielstands gaben sich die Devils nicht auf. Vor allem die Reihe um Bohumil Slavicek fand immer wieder Wege vor das Schweinfurter Tor, scheiterte jedoch regelmäßig an Pöhlmann. Der Schweinfurter Schlussmann wurde nach dem Abpfiff völlig verdient für seine starke Leistung und den Shutout gefeiert und zudem zum Spieler des Spiels gekürt. Auf Seiten der Gäste ging diese Auszeichnung an Martin Podesva. Mit einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung belohnten sich die Mighty Dogs mit einem deutlichen 6:0-Erfolg und behielten alle drei Punkte im Icedome. Mit entsprechendem Selbstvertrauen dürfte die Mannschaft am Sonntag die Reise nach Miesbach antreten. Der TEV möchte nach den letztjährigen Playoffs allerdings sicherlich noch eine offene Rechnung begleichen und den Dogs keine Punkte überlassen. Spannung ist also garantiert. Spielbeginn in Miesbach ist um 18 Uhr.
Türkheim CelticsERC Lechbruck - ESV Türkheim 4:6 (3:2/1:2/0:2) - Celtics mühen sich in Lechbruck zum Auswärtssieg (BLL) Die Leistung durchschnittlich, Kampfgeist und Wille dafür umso besser. So oder so ähnlich könnte man das Spiel des ESV Türkheim am Freitagabend beim ERC Lechbruck beschreiben. Am Ende zählen aber nur die drei Punkte, die verdientermaßen mit nach Hause genommen wurden. Türkheim startete mit 18 Spielern in die Partie. Darunter U20-Youngster Dominic Kolar. Im Tor stand Patrick Zibrowius. Lechbruck hatte genau drei Reihen zur Verfügung. Das Spiel begann recht flott unter dem Lechbrucker Nachthimmel, mit leichtem Übergewicht für die Celtics. Die ersten hochkarätigen Chancen gehörten Türkheim, in Führung ging aber Lechbruck durch einen verwerteten Abpraller in der 6. Spielminute. Die Reaktion der Celtics dauerte aber keine halbe Minute. Youngster Kolar bediente seinen Kompagnon Bader, der aus dem Slot halbhoch ins Tor traf. Lechbruck konnte aber in der 14. Minute bei einer zwei gegen eins Situation erneut in Führung gehen. 19 Sekunden vor Drittelende zeigte Türkheim erneut eine Reaktion und stellte durch Max Schorer auf 2:2. Die Celtics wähnten sich schon mit einem Unentschieden in die Drittelpause zu gehen, doch durch eine Leichtsinnigkeit schnürte die ESVT-Defensive ein Gastgeschenk für die Flößer, die tatsächlich 6 Sekunden vor Schluss das 3:2 erzielten. Kurz nach Wiederbeginn folgte prompt die Türkheimer Antwort. In Überzahl glich erneut Max Schorer zum 3:3 aus. Und das Hin und Her hörte nicht auf. Lechbruck ging eine Minute später erneut in Führung, Michi Urbanek egalisierte diese abermals durch einen satten Schlagschuss zum 4:4. Kurze Zeit später hatten die Celtics eine 5 gegen 3 Unterzahlsituation zu überstehen. Diesmal hielt die Defensive aber stand und man ging mit dem Unentschieden in die Drittelpause. Im letzten Spielabschnitt war der ESVT nun endgültig die spielbestimmende Mannschaft. Belohnt wurde die Überlegenheit durch Mathias Wexel, dessen Schuss von der blauen Linie in der 49. Minute den Weg ins Lechbrucker Tor fand. Die Flößer warfen nun alles nach vorne, wurden aber nur selten zwingend. Und wenn, dann war Celtics-Goalie Patrick Zibrowius zur Stelle und hielt die Führung fest. Auf der anderen Seite verpasste es der ESVT trotz guter Gelegenheiten, mit zwei Toren davonzuziehen. So blieb es bis kurz vor Schluss spannend und Lechbruck nahm ihren Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Festspielen konnten sich die Flößer im Türkheimer Drittel aber nicht mehr wirklich. Stattdessen sorgte Florian Döring mit einem Empty-Net-Goal zum 4:6 sieben Sekunden vor Schluss für die Vorentscheidung. Damit holen die Celtics den ersten Auswärtssieg in der noch jungen Landesligasaison und können die nächsten drei Punkte auf der Habenseite verbuchen. Weiter geht’s schon am morgigen Sonntag. Um 18:00 Uhr gastiert der ESV Türkheim beim Spitzenreiter ERC Sonthofen. Torschüsse: ERC 43 ESVT 41 Strafzeiten: ERC 14 min ESVT 16 min Zuschauer: 205
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Ratinger Ice AliensEiner dieser Abende….. (RLW) die zeigen, warum Eishockey der schnellste und geilste Mannschaftssport der Welt ist. Zwei auf Augenhöhe agierende Teams schenkten sich nichts. Die Unparteiischen agierten souverän in der Spielleitung, heraus kam ein Thriller, wie ihn Hitchcock nicht hätte besser schreiben können. Doch der Reihe nach: Kurzfristig hatten die Ice Aliens den erst 17-jährigen Lasse Schmitz von der U20 der DEG mit einer Doppellizenz ausgestattet. In seinem ersten Spiel kam er in der zweiten Reihe und auch im Powerplay zum Einsatz. Leon Brunet und Tuomas Salonaho mussten, wie im Vorfeld erwähnt, passen. Im ersten Drittel gelang Matyas Borak in der 9. Minute der einzige Treffer des Spiels, als er in der kurzen Ecke des Tores die Lücke bei Goalie Wotan Knecht fand und die Scheibe zum 1:0 einschlug. Die Gäste kamen mit ihren pfeilschnellen Stürmern immer besser ins Spiel, so entwickelte sich ein Kampfspiel, welches bis in den Schlussabschnitt hinein spannend und hochdramatisch verlief. Drei Minuten und 28 Sekunden vor dem Ende zogen die Rockets bereits den Torwart für einen sechsten Feldspieler und schnürten die Ice Aliens bis zum Ende in deren Drittel ein, doch der mögliche Ausgleich fiel auch dank einer megastarken Leistung von Torwart Linus Schwarte nicht. Somit jubelten die Aliens nach 60 intensiven Minuten über den knappsten aller möglichen Siege und einen Shut-Out für Linus. Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges sah ein Match auf hohem Niveau: "Das war ein Top-Spiel mit zwei starken Teams und zwei überragenden Torhütern. Beide Teams hätten das Spiel gewinnen können. Wir waren das eine Tor besser und haben somit die drei Punkte." Nächstes Spiel ist am kommenden Freitag, den 13.11.2026, um 20:00 Uhr am Ratinger Sandbach gegen die Dinslakener Kobras.
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| Frauen-Team gewinnt WM-Auftakt gegen Österreich (DEB) Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihr Auftaktspiel bei der IIHF Women’s World Championship 2026 gewonnen. Die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod bezwang die österreichische Mannschaft in der Hockey Arena Esbjerg vor 628 Zuschauern mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0). Torschützin für das DEB-Team war Katarina Jobst-Smith (2). Zudem gelang Torhüterin Sandra Abstreiter ein Shutout. Bereits morgen bestreitet die Mannschaft ihr zweites WM-Spiel. Um 15:00 Uhr trifft das Team auf den amtierenden Weltmeister USA. Übersicht #GERAUT Torschützinnen GER: Katarina Jobst-Smith (28./59.). Schüsse: Deutschland 50 – Österreich 14. Strafminuten: Deutschland 4 – Österreich 4. Starting Goalie: Sandra Abstreiter. Kapitäninnen: Daria Gleißner (C), Ronja Hark (A), Laura Kluge (A). Zuschauer: 628. Beste Spielerin Team GER: Katarina Jobst-Smith. Besonderheit: 100. Länderspiel Celina Haider. IIHF-Statistik: Live-Statistik GERAUT Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gezeigt. Wenn man sich die Anzahl unserer Torschüsse anschaut, können wir mit unserem Spielplan zufrieden sein. Wir haben uns gute Chancen erarbeitet und über weite Strecken gut gespielt. Es ist nicht ganz einfach, wenn man sich solche viele Chancen erarbeitet, geduldig zu bleiben. Am Ende hat uns vielleicht ein wenig die letzte Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gefehlt.“ Doppeltorschützin Katarina Jobst-Smith: „Ich denke, wir haben ein wirklich gutes Spiel gezeigt und offensiv einiges kreiert. Wenn wir in Zukunft weiterhin so auftreten und an unserem Spiel festhalten, werden wir uns dafür auch mit mehr Erfolg belohnen. Wir haben vieles richtig gemacht und einen guten Start hingelegt.“ WM-Spielplan 2026 07.11.2026 | Deutschland – Österreich | 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) 08.11.2026 | 15:00 | USA – Deutschland 10.11.2026 | 15:00 | Tschechien – Deutschland 11.11.2026 | 15:00 | Deutschland – Schweiz
Tag 1: Der Eröffnungstag Mit vier Spielen startete die Fraueneishockey-WM in Dänemark. In den Spielen der Gruppe A setzten sich Tschechien gegen Österreich und die USA gegen die Schweiz durch. Die Spiele der Gruppe B endeten mit Erfolgen von Kanada gegen Schweden und Finnland gegen Dänemark. Gruppe A: Tschechien tut sich gegen den Aufsteiger schwer Für Aufsteiger Österreich war es das erste WM-Spiel der Verbandsgeschichte und trotz der sehr schlechten Bedingungen im Nachbarland hatte sich das Team viel vorgenommen. Tschechien ging dennoch als klarer Favorit in dieses Eröffnungsspiel der Gruppe A. Österreich versteckte sich keinesfalls und die erste Strafe der WM gegen Tschechien sorgte für eine ausgeglichene Anfangsphase. Nach 7:03 wurde Geschichte geschrieben, Anna Meißner ging durch und sie überwand Tschechiens Torhüterin Klara Peslarova zum 1:0. Damit erzielte sie den ersten Treffer Österreichs bei einer A-WM. 65 Sekunden vor der Pause kassierte Österreich den ersten Gegentreffer bei einer WM, Klara Hymlarova konnte Torhüterin Selma Luggin zum Pausenstand überwinden. Tschechien hatte zwar auch im zweiten Drittel Vorteile, Österreich hielt aber weiter gut mit. Im Anschluss an ein Powerplay kam Tschechien nach 34 Minuten zur glücklichen Führung. Ein Schuss von Natalie Mlynkova wehrte Österreichs Torhüterin ab, allerdings traf der Puck eine Abwehrspielerin und von ihr prallte der Puck ins Tor. Tschechien hatte sich nun deutlichere Vorteile verschafft, den Vorsprung konnten sie aber bis zur Pause nicht ausbauen. Der Druck auf das Tor von Österreich wuchs im letzten Drittel, nun kam Österreich nicht mehr zu vielen Angriffen. Die 53. Minute brachte eine Vorentscheidung, Katerina Mrazova konnte mit einem Nachschuss das 1:3 erzielen. Österreich gab nicht auf und sie zogen 100 Sekunden vor dem Ende die Torhüterin. 21 Sekunden später konnte Katerina Mrazova mit ihrem zweiten Treffer per Empty Net Goal den Sack endgültig zu machen. Österreich hat beim ersten WM-Auftritt bewiesen, dass sie nicht unterschätzt werden dürfen. Tschechien hat am Ende zwar verdient gewonnen, sie müssen sich aber noch steigern, um bei der WM eine gute Rolle spielen zu können. Österreich – Tschechien 1:4 (1:1/0:1/0:2) Schiedsrichter: M. Bahl, T. Haack – S. Gagnon, A. Johnston Zuschauer: 415 Strafen: AUT 10 (0/4/6), CZE 6 (2/4/0) Tore: 1:0 (07:03) A. Meixner (T. Schafzahl); 1:1 (18:55) K. Hymlarova (A. Tejralova); 1:2 (33:27) N. Mlynkova (S. Cajanova, K. Mrazova); 1:3 (52:22) K. Mrazova (N. Mlynkova); 1:4 (58:41) K. Mrazova ENG; Beste Spielerinnen: Selma Luggin (AUT), Katerina Mrazova(CZE) Weltmeister startet standesgemäß An guten Tagen können die Schweizer gegen die USA sicherlich ein gutes Ergebnis erreichen, Titelverteidiger USA war aber Favorit. Zwar hatten die USA Vorteile, viele Schüsse ließen die Schweizer aber nicht zu. Nach zehn Minuten war Andrea Brändli im Tor der Schweiz doch geschlagen, einen Querpass verwandelte Hannah Bilka sicher zur Führung. Ein erstes Powerplay brachte den Schweizerinnen erste Entlastung und es folgte gleich noch ein zweites. Insgesamt hatten die USA bis zur Pause Vorteile, weitere Tore wurden nicht erzielt. Nach 24 Minuten konnten die USA nachlegen, Casey O’Brien erhöhte auf 0:2. Die erste Strafe gegen die Schweiz nutzten die USA, um durch Leila Edwards auf 0:3 zu erhöhen. Die USA blieben überlegen, aber mit viel Einsatz verhinderten die Schweizerinnen bis zur Sirene weitere Gegentore. 71 Sekunden nach Wiederbeginn wurden letzte Zweifel an einem Sieg der USA beseitigt, Hannah Bilka kam zu ihrem zweiten Treffer und es stand 0:4. Das 0:5 folgte nach 47 Minuten, Kirsten Simms trug sich in die Torschützenliste ein. Hilary Knight zeigte in der 50. Minute das sie auch mit dabei war, sie machte das halbe Dutzend voll. 54 Sekunden vor dem Ende konnte Laila Edwards noch das 0:7 erzielen, dann waren die Schweizer erlöst und US-Torhüterin Aerin Frankel feierte den ersten Shutout der WM. Die Schweiz hatte gegen den Weltmeister und Olympiasieger keine Chance und muss sich schnellstens von diesem Spiel erholen. Die USA sind eindrucksvoll in die WM gestartet. Schweiz – USA 0:7 (0:1/0:2/0:4) Schiedsrichter: J. Berezowski, S. Neary, L. Fischer, S. Thomson Zuschauer: 727 Strafen: SUI 2 (0/2/0), USA 6 (4/2/0) Tore: 0:1 (09:01) H. Bilka (T. Fox); 0:2 (23:44) C. O’Brien (L. Eden, C. Harvey); 0:3 (32:56) L. Edwards (C. Harvey, C. O’Brien) PP1: 0:4 (41:11) H. Bilka (A. Murphy, T. Fox); 0:5 (46:40) K. Simms (C. Harvey, L. Eden); 0:6 (49:38) H. Knight (K. Pannek); 0:7 (59:06) L. Edwards (A. Carpenter, T. Janecke); Beste Spielerinnen: Alina Müller (SUI), Caroline Harvey (USA) Gruppe B: Kanada startet erfolgreich Ein sicherlich interessantes Duell gab es zum Auftakt der Gruppe B, wobei Vizeweltmeister Kanada die Favoritenrolle inne hatte. Die Kanadierinnen übernahmen auch gleich das Kommando und die 7. Minute brachte ihnen die Führung durch Jessie Eldridge. Vier Minuten später war Schwedens Torhüterin Ebba Svenson Traff erneut geschlagen, in Überzahl landete ein Schuss von Emily Clark im Tor der Schwedinnen. Zur Pause stand es 0:3, denn Rebecca Leslie konnte 77 Sekunden vor der Sirene einen Fehler ausnutzen. Es blieb auch im 2. Drittel bei einer Überlegenheit von Kanada, Schweden kam nur selten zu Angriffen. Und in Überzahl sorgte Kendall Cooper nach 30 Minuten für das 0:4. Drei Minuten kassierte Schwedens Nicole Hall wegen Slew-footing eine Spieldauerdisziplinarstrafe und so kam Kadada zu einem landen Powerplay. Bis zur Pause konnten sie das nicht nutzen und so ging es mit dem 0:4 in die Pause. Schweden überstand auch den Rest der Unterzahl und wenig später konnten sie in Überzahl den ersten Treffer erzielen. Hanna Thuvik staubte ab und Kanadas Torhüterin Ann-Renee Desniens war geschlagen. Kanada kam nach 54 Minuten zu einen weiteren Treffer, in Überzahl konnte Lessie Eldridge ihren zweiten Treffer der Patrie erzielen. Es war ein souveräner Auftritt der Kanadierinnen, die schon früh alles klar machen konnten. Schweden zeigte zwar einen guten Einsatz, gefährlich werden konnten sie den Kanadierinnen aber nicht. Schweden –Kanada 1:5 (0:3/0:1/1:1) Schiedsrichter: A. Nurmi, A. Orlandini – E. Greenen, N. Suchanek Zuschauer: 578 Strafen: SWE 21 + Spieldauerdisziplinarstrafe N. Hall (Slew-footing) (4/31/6), CAN 6 (2/0/4) Tore: 0:1 (06:59) J. Eldridge (R. Tremblay, K. Cooper) PP1; 0:2 (10:13) E. Clark (D. Watts, E. Ambrose); 0:3 )18:43) R. Leslie; 0:4 (K. Cooper (J. Eldridge) PP1; 1:4 (42:37) H. Thuvik (M. Jungacker, J. Raunio) PP1; 1:5 (54:44) J. Eldridge (C. Kraemer, Ch. Primerano) PP1; Beste Spielerinnen: Sara Hjalmarsson (SWE), Jessie Eldridge (CAN) Finnland gewinne gegen Dänemark Gastgeber Dänemark war zwar Außenseiter, der Heimvorteil hat aber schon einigen Teams geholfen, eine Sensation zu schaffen. Und nach vier Minuten konnte Finnland den ersten Treffer des Spiels erzielen, hoch im Eck von Torhüterin Emma-Sofie Nordström schlug ein Schuss von Elisa Holopainen ein und der Favorit führte. Finnland war weiter klar überlegen und so hatte die Abwehr des WM-Gastgebers einiges zu tun. Bei einem Schussverhältnis von 0:23 blieb es bis zur Pause bei einem Treffer. Im 2. Drittel trafen die weiter überlegenen Finnen besser. Erst konnte Emma Nuutinen nach 25 Minuten auf 0:2 erhöhen, dann konnte Sofia Nuutinen mit dem ersten Unterzahltreffer des Turniers 120 Sekunden später das 0:3 erzielen. Dänemark kam in diesem Abschnitt immerhin zu ersten guten Angriffen, Tore sahen die Zuschauer bis zur Pause keine mehr. Etwas überraschend kam Dänemark im letzten Drittel zum Anschlusstreffer. Nikita Bergmann überraschte Finnlands Torhüterin Sanni Ahola mit einem Schuss vom Bullykreis und es stand nach 43 Minuten nur noch 1:3. Die Antwort von Finnland kam fünf Minuten später, Petra Nieminen erhöhte auf 1:4. Mit diesem Spielstand und dem erwarteten Sieg des Favoriten endete das Spiel. Dänemark hatte keine Chance, Finnland war klar überlegen und siegte verdient. Dänemark – Finnland 1:4 (0:1/0:2/1:1) Schiedsrichter: V. Lovensko, A. Martin – K. Glover, K. Hajkova Zuschauer: 1.425 Strafen: DEN 6 (4/0/2), FIN 4 (0/4/0) Tore: 0:1 (03:56) E. Holopainen (J. Schalin); 0:2 (24:38)E. Nuutinen (S. Tapani, M. Karvinen); 0:3 (26:38) S. Nuutinen SH1; 1:3 (42:32) N. Bergmann; 1:4 (47:27) P. Nieminen (O. Koukula); Beste Spielerinnen: Emma-Sofie Nordström (DEN), Oona Koukkola (FIN) Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2026/ww/schedule
Tag 2: Abschluss 1. Spieltag und Start 2. Spieltag Die WM ging am Samstag mit zwei Spielen weiter. Deutschland traf dabei im Spiel der Gruppe A auf Österreich und Deutschland. Die Partie der Gruppe B zwischen Japan und Gastgeber Dänemark ging nach Penaltyschießen an Dänemark. Gruppe A: Deutschland siegt mit Shutout Deutschland startete endlich in die WM, Österreich hat bereits eine Partie in den Knochen und sie haben sich dabei gut verkauft. Es würde also keine leichte Aufgabe für das DEB-Team werden. Bei Deutschland wurden Torhüterin Chiara Schultes sowie Alexandra Boico und Aileena Dopheide nicht aufgestellt, Sandra Abstreiter begann im Tor. Für Emilija Birka und Mathilda Heine war es das erste WM-Spiel. Österreich startete wieder mit Selma Luggin im Tor und für Hanna Obermeier spielte Emma Pfeffer. Deutschland hatte gleich mehr Spielanteile, Österreich geriet früh unter Druck. Österreich kam erst beim ersten Powerplay drei Minuten vor der Pause zu ersten Chancen. Tore wurden im 2. Abschnitt nicht erzielt. Deutschland hatte weiter mehr Spielanteile und das wurde nach 28 Minuten mit dem ^1.0 belohnt. Zunächst hielt Carina Strobel den Puck gut im Drittel von Österreich und dann traf Katarina Jobst-Smith mit einem Rückhandschlenzer zum 1:0. Dies war der 175. Treffer von Deutschland bei einer A-WM. Bis zur Pause gab es weitere sehr gute Chancen für das DEB-Team, Österreich hatte nur wenige Angriffe. Am Spielstand von 1:0 änderte sich bis zur Sirene nichts mehr. Auch im letzten Abschnitt hatte Deutschland Vorteile, Österreich hielt aber weiter gut mit. Auch ein das erste Powerplay des Spiels brachte dem DEB-Team kein Tor. Als Österreich alles riskierte und die Torhüterin zog, konnte Katarina Jobst-Smith sieben Sekunden später mit einem Empty Net Goal das 2:0 erzielen und so fiel 98 Sekunden vor dem Ende die Entscheidung. Österreich versuchte es weiter ohne Torhüterin, aber es blieb beim 2:0. Es war ein verdienter Sieg, es musste aber viel dafür getan werden. Österreich hat sich wieder gut verkauft, sie konnten aber die Niederlage und das Shutout für Sandra Abstreiter nicht verhindern. Deutschland – Österreich 2:0 (0:0/1:0/1:0) Schiedsrichter: A. Hammar, S. Harris – A. Cheyroux, S. Gagnon Zuschauer: 628 Strafen: GER 4 (2/0/2), AUT 4 (0/0/4) Tore: 1:0 (27:34) K. Jobst-Smith (Li. Welcke, C. Strobel); 2:0 (58:28) K. Jobst-Smith (C. Haider, J. Schiefer) ENG Beste Spielerinnen: Katarina Jobst-Smith (GER), Selma Luggin (AUT) Gruppe B: Dänemark dreht Rückstand und gewinnt nach Penaltyschießen Japan bestritt das erste Spiel der WM, Dänemark war am Vortag gegen im Einsatz. Es war eine offene Partie, beiden war ein Erfolg zuzutrauen. Und für beide war ein Erfolg wichtig, um das Relegationsspiel um den Divisionsverbleib zu vermeiden. Japan übernahm gleich das Kommando und nach sechs Minuten konnten sie erstmals jubeln. Umeka Odaira traf und Dänemarks Torhüterin Emma-Sofie Nordström war erstmals geschlagen. Im Anschluss an das erste Powerplay des Spiels legte Japan nach, wieder war Umeka Odaira zur Stelle. Und so konnte Japan mit einem guten Vorsprung in die erste Pause gehen. 47 Sekunden nach Wiederbeginn kam Dänemark zum Anschlusstreffer. Einen Schuss konnte Miyuu Masahura noch abwehren, gegen den Nachschuss von Nikita Bergmann war sie machtlos. Nun wurde es ein ausgeglichenes Drittel, Dänemark spielte jetzt besser mit. Zur Pause stand es immer noch 2:1, allerdings kassierte Japan 18 Sekunden vor der Pause eine Strafe und so ging Dänemark mit einem Powerplay ins letzte Drittel. Zwei weitere Strafen gegen Japan sorgten für eine lange Powerplayphase von Dänemark. Zwei Minuten vor dem Ende wurde es doch noch laut in Herning, denn Teresa Christensen wurde auf die Reise geschickt und traf etwas glücklich zum 2:2. Auch nach 60 Minuten stand es 2:2 und so folgte die erste Verlängerung der WM. Diese reichte nicht, um einen Sieger zu ermitteln und so folgte ein Penaltyschießen. Hier traf für Japan Umeka Odaira, für Dänemark waren Nicoline Jensen und Frederikke Foss erfolgreich. Dänemark holt sich damit zwei wichtige Punkte, für Japan bleibt ein Punkt. Japan – Dänemark 2:3 (2:0/0:1/0:1) n.P. Schiedsrichter: A. Motzko, L. Schmidlein – A. Beres, L. Ernst Zuschauer: 1.296 Strafen: JPN 10 (0/4/6/0), DEN 12 (4/2/6/0) Tore: 1:0 (05:22) U. Odaira (R. Koyama); 2:0 (13:53) U. Odaira (M. Nagaoka); 2:1 (20:47) N. Bergmann (N. Jensen); 2:2 (57:04) T. Christensen (N. Bergmann, J. Asperup); Beste Spielerinnen: Umeka Odaira (JPN), Nikita Bergmann (DEN) Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2026/ww/schedule
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