IHP NachrichtenMittwoch 14.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Verletzungs-Updates, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Dienstag und Mittwoch mit insgesamt 15 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga West, Regionalliga Nordost, Ostseeliga und Landesliga Berlin.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Florian Bugl fällt langfristig aus (DEL) Die Straubing Tigers müssen in den kommenden Wochen auf Torhüter Florian Bugl verzichten. Der 24-Jährige musste beim Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters am vergangenen Freitag verletzungsbedingt vorzeitig ausgewechselt werden. Die anschließenden medizinischen Untersuchungen haben ergeben, dass Bugl aufgrund einer Unterkörperverletzung langfristig ausfallen wird. Die Straubing Tigers wünschen Florian Bugl eine schnelle und vollständige Genesung.
EV LandshutMehr als Eishockey: Wenn die ganze Region zusammensteht - „Pink in the Rink“ geht beim Freitags-Heimspiel gegen Ravensburg in die dritte Runde (DEL2) Wenn am Freitag, 16. Oktober, um 19.30 Uhr der Puck zum DEL2-Heimspiel des EV Landshut gegen die Ravensburg Towerstars fällt, wird die VR-Bank Landshut Arena wieder pink. Zum dritten Mal laden der EVL und lebensmut Landshut e.V. gemeinsam zu „Pink in the Rink“ ein. An diesem Abend geht es um weit mehr als Eishockey. Es geht um Menschen, die für andere da sind, die zuhören, begleiten, Mut machen. Oft im Hintergrund und ohne große Aufmerksamkeit. Rund 50 Ehrenamtliche engagieren sich mittlerweile für lebensmut Landshut e.V. und helfen dabei, Menschen mit Krebs und ihren Angehörigen ein Stück Normalität, Zuversicht und Lebensqualität zurückzugeben. Ihnen und ihrer Arbeit gehört an diesem Abend die Bühne. Seit mehr als 20 Jahren begleitet lebensmut Landshut e.V. Menschen während und nach einer Krebserkrankung. Mit kostenfreien Beratungen, Gruppenangeboten, Kursen und psychoonkologischer Unterstützung. Hinter diesen Angeboten stehen Menschen, die Zeit investieren, Verantwortung übernehmen und dort helfen, wo eine medizinische Behandlung allein nicht ausreicht. „Wer mit einer Krebsdiagnose konfrontiert wird, braucht mehr als medizinische Versorgung. Es braucht Menschen, die zuhören, die Ängste ernst nehmen und die auch dann noch da sind, wenn der Alltag wieder beginnt. Genau das versuchen wir bei lebensmut jeden Tag zu leisten. Ohne unsere Ehrenamtlichen wäre vieles davon schlicht nicht möglich“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Bogner, Vorsitzender von lebensmut Landshut e.V. Für ihn ist „Pink in the Rink“ deshalb vor allem eine Gelegenheit, diese Arbeit sichtbar zu machen. Und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, die sich im Alltag vielleicht nie begegnen würden. „Dass uns der EV Landshut nun schon im dritten Jahr diese Plattform bietet, ist alles andere als selbstverständlich. Wir erreichen Menschen, die vielleicht noch nie von uns gehört haben. Manche werden selbst irgendwann Unterstützung brauchen, andere möchten sich engagieren. Beides ist für unsere Arbeit unglaublich wertvoll“, so Bogner. Was vor drei Jahren als gemeinsame Idee begann, hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil im EVL-Kalender entwickelt. Für Max Brandl, Geschäftsführer Sport des EV Landshut, ist „Pink in the Rink“ von Anfang an auch eine persönliche Angelegenheit gewesen: „Wir reden im Sport viel über Teamgeist, Zusammenhalt und darüber, füreinander einzustehen. Bei lebensmut wird genau das jeden Tag gelebt. Da sind Menschen, die sich freiwillig Zeit nehmen, um anderen in einer wirklich schwierigen Lebensphase zu helfen. Ich finde, das verdient unseren Respekt. Und unsere Unterstützung.“ Brandl hat die Aktion seit ihrer ersten Ausgabe mitentwickelt und begleitet. Besonders freut ihn, wie selbstverständlich sich Fans, Partner und Menschen aus der Region inzwischen einbringen. „Der EVL ist tief in Landshut verwurzelt. Wir haben eine große Bühne, eine starke Fangemeinschaft und die Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen. Warum sollten wir das nicht auch für diejenigen nutzen, die sonst eher im Hintergrund stehen? Für mich ist das der eigentliche Gedanke hinter Pink in the Rink.“ Wer am Freitag in die Arena kommt, kann nicht nur Eishockey erleben, sondern auch die Menschen kennenlernen, die lebensmut Landshut e.V. mit ihrer Arbeit prägen. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden vor Ort sein, von ihren Erfahrungen berichten und zeigen, wie vielfältig die Unterstützung für Betroffene und ihre Familien sein kann. Ein eigener Stand widmet sich der Aromapflege. Die Aromapflegerinnen erklären, wie ausgewählte Düfte begleitend eingesetzt werden können, etwa um das Wohlbefinden bei Übelkeit, Unruhe oder Anspannung zu fördern. Eine Premiere gibt es ebenfalls: Erstmals zeigt lebensmut Landshut e.V. Werke aus seiner Kunsttherapie – Arbeiten, die während der kreativen Auseinandersetzung mit einer Krebserkrankung entstanden sind. Sie geben einen persönlichen Einblick in eine Form der Begleitung, bei der es nicht immer die richtigen Worte braucht, um etwas auszudrücken. An weiteren Ständen können Besucher mit den Engagierten ins Gespräch kommen, mehr über die Angebote erfahren und sich informieren, wie sie selbst aktiv werden können. Pink steht traditionell für den Kampf gegen Brustkrebs. Der EVL und lebensmut Landshut e.V. haben sich jedoch bewusst dafür entschieden, den Gedanken weiterzufassen. „Pink in the Rink“ richtet sich an alle Menschen, die von einer Krebserkrankung betroffen sind. Und an ihre Familien, Freunde und Angehörigen, die diesen Weg mitgehen. Natürlich können die Besucher auch in diesem Jahr die Arbeit von lebensmut Landshut e.V. finanziell unterstützen. U.a. werden Autogrammkarten und Merchandising- Artikel des EVL gegen Spenden ausgegeben. Im vergangenen Jahr kamen auf diese Weise und durch weitere Aktionen rund 5.500 Euro zusammen. Sämtliche Spenden des Abends gehen auch 2026 direkt an lebensmut Landshut e.V. Doch mindestens genauso wichtig ist den Organisatoren, dass die Menschen hinter dem Verein Aufmerksamkeit und Anerkennung erfahren. Vielleicht entscheidet sich der eine oder andere Besucher sogar, künftig selbst mitzuhelfen. Am Ende braucht es für gelebten Zusammenhalt nicht immer eine große Geste. Manchmal reicht jemand, der sich Zeit nimmt. Mehr über die Arbeit und die Möglichkeiten, sich bei lebensmut Landshut e.V. zu engagieren, unter www.lebensmut-landshut.de.
Eisbären RegensburgFünf Jahre Hockey is Diversity in Regensburg: Aus unterschiedlichen Geschichten wird eine gemeinsame / Eisbären Regensburg und Hockey is Diversity feiern am 16. Oktober ihren sechsten gemeinsamen Spieltag – Jubiläumstrikot verbindet koreanische Tradition mit Regensburg – Integrationsbeirat der Stadt zu Gast (DEL2) Seit fünf Jahren setzen die Eisbären Regensburg und Hockey is Diversity gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung im Eishockey. Die gemeinsame Zusammenarbeit geht auf die Initiative von Hauptgesellschafter Christian Volkmer und Geschäftsführer Christian Sommerer zurück. Seitdem haben beide eine Vereinskultur maßgeblich mitgeprägt, in der Vielfalt und gesellschaftliche Verantwortung ihren festen Platz haben. Dass daraus über sechs gemeinsame Spieltage eine verlässliche Partnerschaft gewachsen ist, ist im Profisport keineswegs selbstverständlich. Das Jubiläum steht deshalb für mehr als Kontinuität: Es zeigt, was entstehen kann, wenn Haltung nicht bei einer einzelnen Aktion bleibt, sondern Teil der DNA eines Vereins wird. Im Mittelpunkt steht ein eigens gestaltetes Jubiläumstrikot, das koreanische Tradition mit Regensburg verbindet. Kragen und Linienführung sind vom traditionellen koreanischen Hanbok inspiriert. Kirschblüten und ein Kranich – in Korea unter anderem Symbol für Glück, Beständigkeit und ein langes Leben prägen die Vorderseite. Ein kleines Detail findet sich am unteren Saum: Neben dem Logo von Hockey is Diversity erscheinen die fünf Farben des koreanischen Obangsaek – Blau, Rot, Gelb, Weiß und Schwarz. Die traditionelle koreanische Farbenlehre verbindet sie mit Himmelsrichtungen und Elementen: Blau mit Osten und Holz, Rot mit Süden und Feuer, Weiß mit Westen und Metall, Schwarz mit Norden und Wasser sowie Gelb mit der Mitte und der Erde. Unterschiedliche Elemente stehen dabei miteinander in Beziehung und bilden gemeinsam ein Ganzes. Auf der Rückseite begegnet Korea schließlich Regensburg. Die Silhouette der Stadt ist in das Trikot eingearbeitet und beide wird Teil desselben Trikots. Für Martin Hyun, Vorsitzender und Gründer von Hockey is Diversity, steckt darin auch ein sehr persönlicher Gedanke: „Fünf Jahre mögen im Sport nach einer kurzen Zeit klingen. Für uns bedeuten sie sehr viel. Denn einen Spieltag unter das Zeichen von Vielfalt zu stellen, ist das eine. Fünf Jahre lang immer wieder diesen Raum zu schaffen, zuzuhören und gemeinsam weiterzugehen, ist etwas anderes. Das ist nicht selbstverständlich. Christian Sommerer und Christian Volkmer haben von Beginn an verstanden, dass es nicht um eine einmalige Aktion geht, sondern um die Frage, welche Kultur ein Verein leben will. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Regensburg ist eine Stadt, zu deren Geschichte auch die Geschichten der Menschen gehören, die als sogenannte Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter nach Deutschland kamen. Auch meine Eltern kamen als Gastarbeiter in die Bundesrepublik. Jahrzehnte später findet ein Teil meiner koreanischen Geschichte seinen Platz auf einem Eishockeytrikot in Regensburg. Dass dieser Verein dafür Raum gibt, berührt mich. Vielleicht ist genau das die Geschichte dieser fünf Jahre: Wir müssen Unterschiede nicht unsichtbar machen, um zusammenzugehören. Wir müssen ihnen einen Platz geben.“ Der Jubiläumsspieltag fällt zugleich in ein Jahr, in dem zwei Kapitel deutscher Migrationsgeschichte besondere Aufmerksamkeit erfahren: 65 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen und 55 Jahre seit der Ankunft südkoreanischer Krankenschwestern im Jahr 1971. Es sind unterschiedliche Geschichten mit unterschiedlichen Erfahrungen. Was sie verbindet: Sie haben Deutschland und die Biografien nachfolgender Generationen mitgeprägt. Auch deshalb wird der Integrationsbeirat der Stadt Regensburg beim Spieltag zu Gast sein. Damit kommen Menschen, die sich vor Ort für Integration und gesellschaftliche Teilhabe einsetzen, an einem Ort zusammen, der Menschen über Herkunft und Generationen hinweg verbindet: im Eishockeystadion. „Dieses Trikot erzählt eigentlich genau das, was wir mit Hockey is Diversity seit fünf Jahren zeigen wollen: Herkunft und Heimat sind kein Widerspruch. Menschen bringen ihre Geschichten, ihre Kultur und ihre Erfahrungen mit und genau daraus entsteht Gemeinschaft. Dass koreanische Tradition auf unserem Trikot ganz selbstverständlich neben der Silhouette Regensburgs ihren Platz findet, ist deshalb kein gestalterischer Effekt, sondern eine Botschaft. Vielfalt bedeutet für uns nicht, Unterschiede wegzuerklären. Sie bedeutet, ihnen Raum zu geben und trotzdem gemeinsam für dieselben Farben aufzulaufen. Genau diese Haltung wollen wir als Eisbären leben, nicht nur an einem Spieltag im Jahr,“sagtChristian Sommerer. Der sechste gemeinsame Spieltag blickt deshalb nicht nur zurück. Er steht für die Frage, wie aus einem einzelnen Zeichen eine Haltung werden kann, die Bestand hat. Das Jubiläumstrikot bringt diesen Gedanken zusammen: koreanischer Hanbok und Regensburger Skyline, Herkunft und Heimat, Erinnerung und Gegenwart. Aus unterschiedlichen Geschichten wird keine gleiche Geschichte. Aber eine gemeinsame.
Tölzer LöwenZweistellig gegen Peiting! (OLS) Zum zweiten Mal in dieser Saison machten es die Tölzer Löwen vor heimischem Publikum zweistellig. 1215 Zuschauer sahen effiziente Tölzer, die den EC Peiting mit 10:2 (2:0, 5:1, 3:1) in die Schranken wiesen. Damit verteidigen die Buam Platz zwei in der Tabelle und bleiben Deggendorf dicht auf den Fersen. Die Löwen hatten früh die Möglichkeit, vor den eigenen Fans in Führung zu gehen. Nachdem zweimal das leere Tor nicht getroffen wurde, war es Julian Lautenschlager, der den Puck zur Führung in die Maschen hob (7.). Aufgrund eines Formfehlers wechselte Peiting früh den Torhüter: Tommi Steffen kam nach 28 Sekunden für Bartholomäus Oswald. Sein Gegenüber, Matthias Bittner war nach einer kleinen Verletzung wieder fit und zeigte direkt gegen Carson Briere in eigener Überzahl seine Reflexe. Zwei Strafminuten kurz nacheinander brachten die Gäste dann aus dem Konzept. Toms Prokopovics sagte danke und staubte zum 2:0 ab (13.). Im Anschluss war Peiting wieder besser im Spiel. Ein weiteres Tor sollte in diesem Drittel nicht mehr fallen. Abschnitt zwei begann für Peiting perfekt. Es war noch keine Minute gespielt, als Briere zum 2:1 Anschluss traf (21.). Die Antwort der Buam folgte nur eine Minute später: Alexander Fichtner lud von der blauen Linie durch und fand die Lücke zwischen Steffen und Pfosten (22.). In der Folge verlief das Spiel recht ausgeglichen und ohne größere Highlights. Das änderte sich mit einem Powerplay, in dem erneut Prokopovics goldrichtig stand und den Puck über die Linie brachte (33.). Mit dem Tor öffnete sich die Ketchupflasche auf einen Ruck. Innerhalb weniger Sekunden traf zunächst Ismailcan Sahanoglu auf Zuspiel von Kilian Kathan zum ersten Mal in dieser Saison und noch während der Tordurchsage erhöhte Kapitän Sandro Schönberger per Bauerntrick auf 6:1 (34.). Auch die Auszeit und der Torhüterwechsel von Landon Gare nützte nichts. Nachdem Kilian Kathan im Angriff gehalten wurde, bekam er einen Penaltyschuss zugesprochen. Der Gefoulte trat selbst an und überwand den vorschnell agierenden Oswald zum 7:1 (38.). Mit einem flachen Schuss ins lange Eck von Justin Braun startete Bad Tölz stark in den Schlussabschnitt (44.). Danach hagelte es Strafminuten: zunächst wurde Alexander Fichtner aufgrund eines Kniechecks vorzeitig zum Duschen geschickt. Noch in Unterzahl gelang Toms Prokopovics der neunte Treffer für die Buam und damit der Hattrick für den Deutsch-Letten (47.). Eine Minute später nutzte Nikita Naumann die Überzahl und machte das zweite Tor für den ECP (48.). Kurz darauf traf es den Torschützen Naumann und Dominik Zerhoch, die kurz nacheinander für jeweils vier Minuten zusehen mussten. Der Mann für die Überzahl hört bei den Löwen auf den Namen Yannick Wenzel, der das Ergebnis per Direktabnahme zweistellig machte (54.). Damit war der Zug abgefahren und die Luft raus, Bad Tölz brachte den Sieg souverän über die Zeit und ließ nichts mehr anbrennen.
Deggendorfer SCDeutlicher Sieg im Topspiel – Deggendorfer SC kehrt mit drei Punkten aus Dornbirn zurück (OLS) Der Deggendorfer SC gibt sich auch im dritten Spiel binnen fünf Tagen keine Blöße: Im Spitzenspiel der Oberliga Süd bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin vor 486 Zuschauern im Messestadion Dornbirn die heimischen HC Tigers deutlich mit 0:4 und festigte damit die Tabellenführung. Kadertechnisch stand dem Deggendorfer Cheftrainer das identische Lineup wie am Wochenende zur Verfügung. Es fehlten somit weiterhin Marco Baßler und Marcel Pfänder. Der DSC erwischte einen guten Start in die Partie und erspielte sich früh gute Möglichkeiten. In der sechsten Minute fiel schließlich auch der erste Treffer: Petr Stloukal bediente bei einem schnellen Gegenzug Dylan Jackson, der eiskalt zum 0:1 abschloss. Zwar boten sich im weiteren Verlauf noch weitere Gelegenheiten, doch Lorenz Widhalm im Dornbirner Tor ließ sich vorerst kein zweites Mal überwinden. Auch im Mitteldrittel blieben die Deggendorfer die tonangebende Mannschaft und belohnten sich in der 24. Minute mit dem 0:2. Erneut war es ein schnell vorgetragener Konter, bei dem Dylan Jackson seinen Zwillingsbruder Ty bediente, der eiskalt zum 0:2 abschloss. Als erneut Ty Jackson in der 32. Minute auf 0:3 erhöhte, schienen die Felle für die Tigers langsam aber sicher davonzuschwimmen. Doch gegen Drittelende arbeiteten sich die Hausherren noch einmal heran und hatten mit einem Lattenschuss kurz vor der Pause noch eine dicke Chance auf den Anschluss. Im Schlussabschnitt versuchten die Österreicher noch einmal heranzukommen, doch die Deggendorfer verteidigten geschickt und souverän. Kurz vor Ende der Partie nahm Tigers-Coach Eerme Märt noch einmal alles auf eine Karte und nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme verpuffte jedoch auch an der DSC-Hintermannschaft und Harrison Roy legte in der 60. Minute mit seinem Treffer ins verwaiste Dornbirner Tor das 0:4 – und damit den Endstand – nach. Weiter geht es für die Deggendorfer am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
ESV KaufbeurenJoker holen sich mit einem 6:3 Sieg in Selb drei Punkte (OLS) Am neunten Spieltag war der ESV Kaufbeuren bei den Selber Wölfen zu Gast. Chef-Trainer Sebastian Buchwieser musste dabei auf den gesperrten Max Hops, den kranken Andrew Yogan und den verletzten Tom Schwarz verzichten. Im Tor stand Nikita Quapp. Am Ende setzten sich die Wertachstädter mit 6:3 durch und sicherten sich vor 1.341 Zuschauern in der Netzsch-Arena drei Punkte. Die Hausherren hatten gleich eine erste dicke Chance, doch ESVK-Torhüter Nikita Quapp parierte zweimal stark. Danach übernahmen die Joker ein wenig die Spielkontrolle und kamen immer wieder mit viel Geschwindigkeit in die Zone der Selber. Nach einem Scheibengewinn (6. Spielminute) von Yannik Burghart in der Offensivzone fand dieser den freistehenden Tomas Schwamberger. Dessen platzierter Direktschuss ließ Torhüter Alexander Rose keine Abwehrchance. Der ESVK erspielte sich weitere gute Möglichkeiten, unter anderem durch Yannik Burghart und Eero Elo. Auf der anderen Seite prüften auch die Wölfe Nikita Quapp immer wieder mit gefährlichen Abschlüssen. In der 14. Minute erhöhte William Eriksson dann auf 0:2. Seinen schnellen Passversuch aus der Drehung in Richtung Sami Blomqvist fälschte ein Selber Verteidiger unglücklich ins eigene Tor ab. In den letzten Minuten des ersten Drittels war die Partie wieder relativ ausgeglichen; weitere Treffer fielen zunächst nicht. Die Selber Wölfe kamen stark aus der Kabine und erspielten sich mehrere gute Abschlüsse. In einem Powerplay nach 26 Minuten ließ Jonas Fischer eine große Chance aus, als er frei vor Torhüter Alexander Rose scheiterte. Im direkten Gegenzug verkürzte dann aber Luca Gläser in der 27. Minute während der Kaufbeurer Überzahl mit einem platzierten Handgelenkschuss in den linken Torwinkel den Spielstand auf 1:2. Der ESVK antwortete aber schnell: In der 29. Minute bediente Julian Eichinger mit einem präzisen Pass Sami Blomqvist, der zum 1:3 einschob. Anschließend mussten die Joker zweimal in Folge in Unterzahl verteidigen. Dabei hatten sie Glück, als Sören Sturm gleich zu Beginn des ersten Selber Powerplays nur den Pfosten traf. Die Partie wurde zunehmend hitziger; die Wölfe kassierten unter anderen zwei Strafen wegen Meckerns bei den Schiedsrichtern. Kaufbeuren konnte zwei eigene Überzahlgelegenheiten ebenfalls nicht nutzen, hatten aber durch Tomas Schwamberger zwei dicke Chancen. Am Spielstand änderte sich bis zur zweiten Pause somit nichts mehr. Das dritte Drittel verlief zeitweise völlig wild. Viele Strafen und Diskussionen über die Schiedsrichterentscheidungen sorgten für Unruhe; besonders die Hausherren mussten wegen Undiszipliniertheiten mehrfach auf die Strafbank.Die Selber kamen stark aus der Kabine und setzten den ESVK in der eigenen Zone unter Druck. Nikita Quapp hielt zunächst mit mehreren starken Paraden dagegen, musste sich in der 48. Minute aber Fabjon Kuqi geschlagen geben, der den Spielstand auf 2:3 verkürzte. In einem anschließenden Powerplay der Wölfe schlugen die Wertachstädter dann aber zurück. Eero Elo startete in Unterzahl einen Alleingang und traf mit einem schnellen Abschluss durch die Beine von Selbs Torhüter Alexander Rose zum 2:4.Auch danach blieb die Partie von weiteren Strafen geprägt. In der 58. Minute sorgte Hannu Tripcke dann für die Entscheidung: Von Tomas Schwamberger perfekt in Szene gesetzt, musste er nur noch zum 2:5 einschieben. Sami Blomqvist erhöhte zwei Minuten vor dem Ende im doppelten Überzahlspiel mit einem Direktschuss dann sogar noch auf 2:6. Eine Sekunde vor Schluss setzte Jack Coughler im Powerplay den Schlusspunkt zum 3:6. Der Sieg der Mannschaft von Sebastian Buchwieser war verdient, aber hart erkämpft. Trotz einiger grippegeschwächter Spieler nahm der ESVK alle drei Punkte mit und belohnte sich für eine geschlossene Mannschaftsleistung.
Selber WölfeWölfe verlieren Kampf gegen viele Widrigkeiten - Selber Wölfe vs. ESV Kaufbeuren 3:6 (0:2; 1:1; 2:3) (OLS) Den Porzellanstädtern fehlte bei der Niederlage gegen den ESV Kaufbeuren zum einen das notwendige Quäntchen Glück und zum anderen ließen sie sich von einigen zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen aus dem Konzept bringen. Letztendlich gingen der ESVK trotz allem als verdienter Sieger vom Eis. Glücklose Wölfe Die Selber Wölfe, die ihre Sturmformationen kräftig durcheinandergewirbelt hatten, starteten gut in die Partie und hatten bereits nach wenigen Sekunden hervorragende Torchancen durch Rubin und Brown. Die Gäste hingegen tauchten bis zur fünften Spielminute kaum gefährlich vor Selbs Torhüter Rose auf. Ihre erste richtige Chance nutzten die Gäste dann aber eiskalt aus: Schwamberger ließ mit seiner Direktabnahme aus kurzer Distanz dem Selber Goalie keine Chance. Die Wölfe kamen jetzt etwas aus dem Tritt. Es haperte an der Passgenauigkeit und so taten sich die Gastgeber schwer, einen geordneten Spielaufbau zu kreieren. Nachdem Rose in der 13. Minute noch stark gegen Burghart reagiert hatte, war er eine Minute später machtlos als er einen mehr als unglücklich abgefälschten Treffer von Eriksson zum 0:2 hinnehmen musste. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause. Wölfe hadern mit den Unparteiischen Zu Beginn des zweiten Drittels hatte Kaufbeurens Torhüter Quapp Mühe nach einem Schuss von Brown, der Abpraller fand aber keinen Abnehmer auf Selber Seite. In der 27. Minute dann endlich der vermeintliche Befreiungsschlag für die Selber Wölfe: In Unterzahl spielten die Porzellanstädter einen Konter über Gelke und Müller gut aus, sodass Gläser die freie Schussbahn zum 1:2-Anschlusstreffer nutzen konnte. Die Wölfe haderten im weiteren Verlauf immer wieder mit Entscheidungen der Unparteiischen. So auch in der 30. Minute als die Gäste das 1:3 durch Blomqvist unter heftigen Selber Protesten bejubelten. Ab jetzt rückte das Team Stripes immer mehr in den Mittelpunkt der Partie, das jeglichen Protest der Wölfe mit Strafen quittierte. Anschlusstreffer, aber keine Wende Im Schlussabschnitt witterten die Selber Wölfe nochmal Morgenluft. In der 44. Minute ließ Brown den Kaufbeurer Torhüter im Alleingang wunderbar aussteigen, doch der Kanadier setzte den Puck nur an den Pfosten. Vier Minuten später hatte Kuqi mehr Glück und netzte zum vielumjubelten 2:3-Anschlusstreffer ein. Ausgerechnet als Selb kurz darauf in Überzahl agierte, verloren die Wölfe im Spielaufbau die Scheibe und mussten das 2:4 hinnehmen. Dem Gegentreffer zum 2:5 ging ein klares Halten an einem Selber Spieler voraus, aber statt einer Strafe gegen Kaufbeuren zählte der Treffer und Klöpper musste wegen Reklamierens auf die Sünderbank. Im weiteren Verlauf wurde auch noch Müller vom Eis gestellt und die Allgäuer nutzten diese doppelte Überzahl zum 2:6. Nur noch Ergebniskosmetik war dann Coughlers Treffer zum 3:6 eine Sekunde vor der Schlusssirene. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Rose (Weisekamp) – Gläßl, Tramm, Elwing, Sturm, Raab, Müller, Hördler, Ulrich – Gelke, Rubin, Brown, Klöpper, Coughler, Gläser, Pauker, Thal, Kuqi, Giesl, Bauer, Klughardt ESV Kaufbeuren: Quapp (Babulis) – Augst, Renner, Stowasser, Eichinger, Pellizzari, Ribnitzky, Schams – Burghart, Schwamberger, Tripcke, Blomqvist, Eriksson, Elo, Kislinger, Laaksonen, Oswald, Fischer, Nikitins Tore: 5. Min. 0:1 Schwamberger (Burghart, Tripcke); 14. Min. 0:2 Eriksson (Blomqvist, Elo); 27. Min. 1:2 Gläser (Müller, Gelke; 4/5); 30. Min. 1:3 Blomqvist (Eichinger, Stowasser); 51. Min. 2:3 Kuqi (Pauker, Thal); 51. Min. 2:4 Elo (4/5); 58. Min. 2:5 Tripcke (Schwamberger); 58. Min. 2:6 Blomqvist (Eichinger, Elo; 5/3); 60. Min. 3:6 Coughler (Gelke, Sturm; 5/4) Strafzeiten: Selb 24 + 10 gegen Gelke, Kaufbeuren 16 + 5 gegen Kislinger Schiedsrichter: Lajoie, Altmann (Ohlwein, Ernst) Zuschauer: 1.341
Hannover ScorpionsScorpions empfangen die Rostock Piranhas (OLN) Nach dem 5:2 Derbysieg am vergangenen Freitag über die Hannover Indians, empfangen die Scorpions an diesem Freitag, dem 16. Oktober um 20:00 Uhr in der ARS Arena mit den Rostock Piranhas das Team, dass aus dem nordöstlichsten Eishockeystandort der Eishockey Oberliga in Deutschland kommt. Die Rostocker sind mit guten Leistungen in die neue Saison gestartet, haben dann allerdings einige knappe Niederlagen einstecken müssen. „Wir wollen,“ so Coach Rico Rossi „unsere bisher absolut blütenweiße Heimspielserie fortsetzen und in der ARS Arena ungeschlagen bleiben.“ Insbesondere nach der etwas unerwarteten Auswärtsniederlage beim Neuling in Neuwied am vergangenen Sonntag, wird mein Team alles daransetzen diese unerwartete Schlappe vergessen zu machen.“ Schon am kommenden Sonntag müssen die Scorpions in Erfurt antreten und können die bisher unzufriedenstellende Auswärtsserie aufbessern. Aktuell gehen die Scorpions davon aus, dass Michael Knaub, der in Neuwied nicht im Kader stand, seine Grippe überwunden hat und wieder einsatzfähig ist. Der Eintritt zum Eishockeyspiel ist wie immer dank der Firma Gieseke cosmetic für Kinder bis 14 Jahre frei. Tickets gibt es bei HAZ und NP Ticketshops und allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen. Online unter https://hannoverscorpions.reservix.de/ Oder direkt in unserer Geschäftsstelle und an der Abendkasse. Das Spiel wird selbstverständlich live bei SpradeTV unter www.sprade.tv übertragen.
Bären NeuwiedEHC Neuwied kämpft Meisterschafsanwärter Hannover nieder (OLN) Wer hat denn bitteschön damit gerechnet? Grundsätzlich die wenigsten, und wahrscheinlich erst recht nicht nach den personellen Hiobsbotschaften der vergangenen Tage. Ohne die Langzeitverletzten Macus Götz, Kevin Handschuh und Michael Jamieson rückte der EHC Neuwied noch enger zusammen und schaffte mit dem 4:3 (0:1; 2:0; 2:2)-Heimsieg gegen die Hannover Scorpions die Sensation des 8. Spieltags in der Eishockey-Oberliga Nord, ja wahrscheinlich sogar die Sensation schlechthin im bisherigen Saisonverlauf. Wie funktioniert so etwas gegen einen haushohen Favoriten, und das zwei Tage nach dem chancenlosen Auftritt bei den Icefighters Leipzig? „Alle haben mit großem Herz gespielt“, strahlte Trainer Jeffrey van Iersel bei der Pressekonferenz. Zu solch einem besonderen Abend zählt, auch Rückstände, die man gegen einen mit ehemaligen DEL- und DEL2-Spieler gespickten Kader bei allem Kampf und Einsatzwillen einkalkulieren muss, wegzustecken. „Unsere Aufgabe war es, das Spiel engzuhalten“, schilderte van Iersel. Das gelang. Auch nach Levi Holzhausens 0:1, der in der zwölften Minute einen Nachschuss unter die Latte setzte. Die Gastgeber verteidigten vor 1016 Zuschauern mit allem, was sie hatten, aber setzten auch ihre Akzente, sodass die offizielle Schussstatistik von 33:38 aus Sicht der Neuwieder gar nicht so erdrückend ausfiel wie von manchem erwartet. Die Gastgeber rührten vor Felix Köllejan, der zum Spieler des Spiels gewählt wurde, nicht nur Beton an, sondern suchten auch mutig ihre Chance nach vorn. So wie Mikka Dietzschold zum Beispiel in der 26. Minute. Der Förderlizenz-Verteidiger zog von der blauen Linie über die linke Seite ins Hannoveraner Drittel und erwischte den ehemaligen Kölner DEL-Torhüter Oleg Shilin über der Fanghand im langen Eck. Und da ging noch mehr. In einer Druckphase der Scorpions unterlief Carson McMillan, unter Druck gesetzt von Jason Struck, ein Fehlpass, an dessen Ende das 2:1 durch Adrian Kuhn stand (32.). „Spiel eng halten“ – jetzt hatten sich die Bären sogar einen Joker erarbeitet. Mit einem wütenden Anrennen der Scorpions war zu rechnen. Auch das kontrollierte Neuwied größtenteils. Thomas Supis‘ Schlagschuss von der blauen Linie bedeutete zwar das 2:2 (45.), aber auch jetzt verkrochen sich die Gastgeber keineswegs im Schneckenhaus. Im Gegenteil. Sie boten den Niedersachsen die Stirn, legten erneut vor. Kapitän Jeff Smith reagierte blitzschnell auf einen Fehler von Shilin, nahm mit dem Abpraller Maß und versenkte die Scheibe zum 3:2 (47.). Als Juuso Rajala im Powerplay auf der rechten Seite dann das Tempo zunächst verschleppte, dann aber unvermittelt aufs kurze Eck abzog und Shilin überraschte, deutete sich die große Überraschung endgültig an. Justin Kirsch zog mit dem Anschlusstreffer den Spannungsbogen für heiße Schlussminuten noch einmal an (56.). Zunächst raubte sich der Tabellenzweite durch ein Beinstellen von Jayden Lammel zwei Minuten wichtige Zeit, die die Bären in Überzahl auf dem Eis standen, dann zog Trainer Rico Rossi Torwart Shilin zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Die Bären hatten bange Sekunden zu überstehen. Hannover feuerte noch einmal aus allen Lagen gegen die heruntertickende Uhr, aber mit purem Willen verteidigte van Iersels Team den Vorsprung ins Ziel. „Für uns war es ein großartiger Abend. Wir haben bissig wie Hunde gespielt und nach der Niederlage in Leipzig am Freitag die Extramotivation gezeigt, die uns zum Sieg geführt hat. Wir können stolz auf jeden einzelnen in der Kabine sein“, lobte van Iersel den Zusammenhalt seiner Mannschaft, der sie zu drei wahrlich nicht eingeplanten Punkten führte. Neuwied: Köllejan – Dietzschold, Marten, Plauschin, Polok, Becker, Derraugh, Esche, Riegel – Asbach, Erkinjuntti, Rajala, Stumpe, Chetik, Habeck, Smith, Struck, Dötsch, Kecojevic, Kuhn, Sprez. Hannover: Shilin – Dronia, Beck, Supis, Raab, Montgomery, McMillan – C. Smith, R. Smith, McDonald, Lammel, Holzhausen, Miglio, Aquin, Gaidel, Kopietz, Kiedewicz, Kirsch. Schiedsrichter: Christian Perlitz/Hendrik Pernt. Zuschauer: 1016 (plus 634 Buchungen bei SpradeTV) Strafminuten: 6:10. Tore: 0:1 Levi Holzhausen (Dronia) 12‘, 1:1 Mikka Dietzschold (Sprez, Rajala) 26‘, 2:1 Adrian Kuhn (Stumpe, Struck) 32‘, 2:2 Thomas Supis 45‘, 3:2 Jeff Smith (Sprez, Polok) 47‘, 4:2 Juuso Rajala (Smith, Plauschin) 50‘, 4:3 Justin Kirsch (R. Smith, Miglio) 56‘.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Eisadler DortmundTraumeinstand geglückt: Eisadler schlagen den Neusser EV 18:0 (4:0, 6:0, 8:0)! (RLW) Am Sonntagabend starteten die Eisadler mit einem fulminanten Sieg über den Neusser EV in die Hauptrunde der Regionalliga West. 1297 Fans sahen einen starken Auftritt der Eisadler, die über die gesamten 60 Minuten eine starke Leistung zeigten. Die Eisadler begannen das Spiel diszipliniert und druckvoll. Ab der ersten Sekunde wurde das Tor des Neusser EV belagert. Nach einigen hochkarätigen Chancen brachte Busch (14) die Eisadler mit einem präzisen Schuss auf die 1:0-Führung. In den verbleibenden 57:33 Minuten gaben die Eisadler weder die Führung noch die Kontrolle über das Spielgeschehen aus der Hand. Auch wenn die Neusser Spieler grundsätzlich kein schlechtes Spiel lieferten, war Dortmund in jedem Moment hellwach und einen Schritt schneller: Pässe wurden abgefangen, Zweikämpfe dominiert und das Spiel nach Belieben der Eisadler gestaltet. Die wenigen brenzligen Situationen klärte Oster gekonnt. Alle neun Torschüsse der Neusser parierte er. Trainer Colin Long sagt über das Spiel: „Wir wollen unsere Spielstruktur jedes Spiel, unabhängig vom Gegner, durchziehen. Das haben wir in diesem Spiel sehr gut hinbekommen.“ Mit einem 4:0 ging es in die erste Pause, bei den vielen Chancen der Dortmunder ein schmeichelhafter Zwischenstand für Neuss. Im zweiten Drittel legten die Eisadler dann noch eine Schippe drauf und verwandelten nahezu jeden Schuss aufs Neusser Tor. Besonders großer Dortmunder Jubel brannte zwischen der 23 Minute und der 25 Minute auf: Die lautstarken und ausgelassen feiernden Fans konnten drei Treffer in kurzer Zeit bejubeln. Trainer Long zeigt sich begeistert: „Wir hatten eine Menge Energie, die Guys waren heiß auf das Heimspiel und den Saisonstart.“ Neuss stemmte sich gegen die Dortmunder Übermacht, aber die Eisadler trafen aus jeder Lage und waren sowohl durch starke Einzelaktionen als auch durch blitzschnelle Kombinationsspielzüge eine kaum zu stoppende Kraft. Mit 10:0 ging es ins letzte Drittel. Im letzten Drittel erhöhten die Eisadler abermals das Tempo: Mit insgesamt acht Treffern im Schlussdrittel zeigten die Dortmunder, wie ein Spiel ganz nach ihrem Geschmack aussieht. Den Schlusstreffer erzielte Chukarov nach 58:28 Minuten unter tosendem Applaus der Fans. Nach Spielende feierten die Fans das Team auch gebührend mit Sprechchören und so verließen an diesem Abend nur die Neusser die Eissporthalle ohne ein Lächeln. Ein Blick auf die Bilanz der Dortmunder Scorer: Kronhardt erzielte drei Tore und brachte vier Assists, Seto verzeichnete ein Tor und fünf Assists, Tim Brazda drei Tore und zwei Assists, Schmitz erzielte ein Tor und brachte vier Assists. Aus dieser beeindruckenden Teamleistung hob Trainer Long aber einen bestimmten Spieler hervor: „Anton Götz erzielte sein erstes professionelles Tor für uns, was mich für ihn besonders freut.“ Außerdem erfreulich: Mit den neun gehaltenen Schüssen konnte Goalie Oster sein Tor sauber halten und startet mit einem Shutout in die Saison. Am Freitag, dem 16. Oktober, geht es für die Eisadler mit einem Heimspiel gegen die Lauterbach Luchse weiter, Bully ist um 20 Uhr. Am Sonntag, dem 18. Oktober, geht es dann nach Dinslaken zu den Kobras, das Spiel beginnt um 19 Uhr.
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FASS BerlinChampions League der Nord-Regionalligen: FASS auf Pokaltour! (RLNO) Die besten Regionalliga-Teams aus Nord-, Ost- und Westdeutschland treffen aufeinander – und FASS Berlin ist mittendrin. Am Samstag (17.10.26) beginnt für unsere Mannschaft die zweite Auflage des OsWeNo-Pokals. Zum Auftakt geht es zu den Grizzlys Bergkamen. Und das Beste: Unsere Fans können im Mannschaftsbus mitfahren! DIE CHAMPIONS LEAGUE DER NORD-REGIONALLIGEN Der OsWeNo-Pokal ist mehr als ein zusätzlicher Wettbewerb im Spielplan. Hier messen sich ambitionierte Regionalligisten über die Grenzen ihrer jeweiligen Ligen hinweg. Zehn Mannschaften sind in dieser Saison dabei, darunter fast alle Spitzenteams ihrer jeweiligen Wettbewerbe. Dass der Pokal sportlich und für die Zuschauer attraktiv ist, hat bereits die Premierensaison gezeigt. Der Adendorfer EC sicherte sich den ersten Titel und setzte sich in den beiden Finalspielen gegen die Eisadler Dortmund durch. Insgesamt verfolgten mehr als 2.700 Zuschauerinnen und Zuschauer die beiden Endspiele. Auch der Modus erinnert an die große Champions League: Jede Mannschaft bestreitet vier Vorrundenspiele gegen vier unterschiedliche Gegner, davon zwei zu Hause und zwei auswärts. Anschließend entscheidet eine gemeinsame Tabelle über die vier Teilnehmer der Finalrunde. Halbfinals und Finale werden jeweils im Best-of-Two-Modus ausgetragen. Die Entscheidungen fallen bereits im Januar, damit der Pokal nicht mit den anschließenden Liga-Playoffs kollidiert. Vier Spiele. Zehn Mannschaften. Vier Plätze im Halbfinale. Das bedeutet: Volle Konzentration in jedem Spiel! VIER GEGNER, VIER HERAUSFORDERUNGEN Zehn Mannschaften aus acht Bundesländern: Der OsWeNo-Pokal verbindet Eishockey über große Distanzen hinweg.Für FASS stehen in der Vorrunde vier attraktive Duelle auf dem Programm: - Grizzlys Bergkamen (auswärts am 17. Oktober) – der Neuling im OsWeNo-Pokal - Crocodiles Hamburg (auswärts am 30. Oktober) – ein Duell mit einem ambitionierten Team aus dem Norden - Luchse Lauterbach (Heimspiel am 1. November) – ein Vergleich über die Ligagrenzen hinweg – mit einem ehemaligen RLO-Rivalen - Eisadler Dortmund (Heimspiel am 15. November) – der Finalist der vergangenen Saison Vier unterschiedliche Gegner, keine Rückspiele. Wer in die Finalrunde einziehen will, muss vom ersten Spiel an punkten. MIT DEM MANNSCHAFTSBUS NACH BERGKAMEN! Und genau beim ersten Pokalspiel können unsere Fans dabei sein. Am Samstag, 17. Oktober, geht es gemeinsam mit der Mannschaft nach Nordrhein-Westfalen. Im Doppeldecker-Mannschaftsbus stehen 20 Plätze für Fans zur Verfügung. Für nur 25 Euro sind Hin- und Rückfahrt sowie der Eintritt zum Spiel enthalten! Die Eckdaten: Abfahrt: 09:00 Uhr am Erika-Heß-Eisstadion Spielbeginn: 17:30 Uhr in Bergkamen Preis: 25 Euro pro Person, inklusive Eintrittskarte Rückfahrt: gemeinsam mit der Mannschaft nach dem Spiel Eine Auswärtsfahrt im Mannschaftsbus ist immer etwas Besonderes. Gemeinsam mit den Spielern unterwegs sein, die Mannschaft auswärts unterstützen und nach dem Spiel zusammen zurück nach Berlin fahren – näher dran geht kaum. Anmeldungen nimmt Sinah entgegen: sinah.koehlert @fass-berlin.de Am Samstag beginnt unsere Pokalreise. Und wir freuen uns, wenn möglichst viele FASS-Fans von Anfang an dabei sind!
WENIG ZÄHLBARES (RLNO) … gab es am Wochenende im Norden. Im ersten Auswärtsspiel am Samstag verloren unsere Männer bei den Hamburg Crocodiles mit 1:4 (0:1; 0:1; 1:2). Keine 24 Stunden später gab es eine 2:9 Pokal-Klatsche (0:2; 0:6; 2:1) gegen die Beach Devils. Die Aufstellung der Timmendorfer liest sich aufgrund der aufgehobenen Kontingentregelung im Norden recht international – zwei US-Amerikaner, ein Schwede, zwei Finnen, zwei Letten und ein Slovene. Acht der neun Tore erzielten die US-Boys bzw. die Skandinavier. https://www.facebook.com/share/p/1F3j4uqeE4/?mibextid=wwXIfr. Wenn es nach mir ginge, müssten die Norddeutschen für jeden einzelnen Import mindestens 5.000€ pro Jahr Ausbildungsentschädigung an die Vereine der Regionalliga zahlen, die wie wir einen mittleren sechsstelligen Betrag in die Nachwuchsförderung investieren. Ohne den Aufwand, den wir betreiben, gibt es bald keine guten deutschen Spieler mehr. ### TRAINERSTATEMENT ### Am Samstag halten wir gut gegen, haben auch einige Chancen. Aber der Hamburger Goalie war sehr stark. Insgesamt sind die Crocodiles über weite Strecken des Spiels das überlegenere Team. Am Sonntag fehlte es zwei Drittel lang an Disziplin – taktisch und auch zu viele Strafen. Das letzte Drittel war unser Bestes. Den Schwung müssen wir ins kommende Wochenende mitnehmen! Die Kontingentregelung im Norden ist und bleibt für uns schwierig; der Wettbewerb ist nicht ganz fair. ### ZUM WOCHENENDE ### Das nächste Heimspiel der Saison ist gegen Adendorf. Auch die Adendorfer haben sechs Kontingentstellen im Team; werden aber weniger dominant sein als Timmendorf. Zu Hause hat sich unser Flaggschiff in den Pflichtspielen bisher ungeschlagen präsentiert. Hoffen wir, dass das so bleibt. ### SAVE THE DATE ### LIVE & IN FARBE – Samstag, 17. Oktober, 18:30 Uhr – CHEMNITZ CRASHERS vs. ADENDORFER EC Tickets gibt es an der Kasse ab 17:30 Uhr oder online https://chemnitz-crashers.de/tickets/. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 17:30 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel der CVAG wird dringend empfohlen. Es erspart lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt und entlastet die kritische Parkplatzsituation rund um das Eissportzentrum.
Schönheider WölfeSchönheider Wölfe empfangen Regionalliga-Team des ESC Dresden zum nächsten Heimspiel im Wolfsbau (RLNO) Nach zwei erfolgreichen Auftritten zum Saisonstart wollen die Schönheider Wölfe am kommenden Samstag, dem 17.10.26, um 17:00 Uhr im heimischen Wolfsbau nachlegen. Zu Gast ist das Regionalliga-Team des ESC Dresden, welches mit zwei ehemaligen Schönheider Spielern im Kader anreist. Mit den eigenen Fans im Rücken wollen die Erzgebirger den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren. Die Schönheider Wölfe sind optimal in die neue Spielzeit gestartet. Dem erfolgreichen Heimauftakt gegen FASS Berlin folgte am vergangenen Samstag ein überzeugender Auswärtssieg bei den Salzgitter Icefighters. Auch gegen Dresden soll die volle Punktzahl im Erzgebirge bleiben. Der ESC Dresden hat dagegen einen durchwachsenen Saisonstart erlebt. Zum Auftakt mussten sich die Landeshauptstädter bei FASS Berlin mit 2:5 geschlagen geben, ehe auch das Auswärtsspiel bei den Chemnitz Crashers mit 3:5 verloren ging. Am vergangenen Samstag gelang den Dresdnern dann die erhoffte Trendwende. Gegen Tornado Niesky feierte das Team einen 5:3-Heimerfolg und sicherte sich damit die ersten drei Punkte der Saison. Mit zehn erzielten Treffern aus drei Begegnungen hat Dresden bereits seine offensiven Qualitäten angedeutet. Allerdings zeigen 13 Gegentore auch, dass die Mannschaft in der Defensive durchaus verwundbar ist. Ein besonderes Augenmerk richtet sich am Samstag auf zwei bekannte Gesichter. Mit Richard Zerbst und Christian Freitag kehren gleich zwei Spieler an ihre ehemalige Wirkungsstätte zurück, die noch bis zur Saison 2024/2025 das Trikot der Schönheider Wölfe trugen. Insbesondere Richard Zerbst präsentiert sich bereits in guter Frühform. Der Angreifer mit der Rückennummer 91 führt die interne Dresdner Scorerliste mit vier Toren und drei Vorlagen aus drei Spielen deutlich an. Neben Zerbst zählen Louis Schäfer mit drei Scorerpunkten und Maxim Rebizov mit zwei Treffern zu den auffälligsten Offensivkräften der Gäste. Für die Schönheider Wölfe gilt es nun, an die überzeugenden Leistungen der ersten beiden Saisonspiele anzuknüpfen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, hoher Konzentration und konsequenter Chancenverwertung soll der nächste Erfolg eingefahren werden. Unterschätzen dürfen die Erzgebirger ihren Gegner jedoch keinesfalls, denn Dresden reist mit neuem Selbstvertrauen nach Schönheide. Ein wichtiger Faktor soll dabei erneut die Unterstützung von den Rängen sein. Gemeinsam mit ihren Fans wollen die Wölfe den Wolfsbau wieder zu einer schwer einnehmbaren Festung machen. Das Heimspiel am Samstag wird freundlichst präsentiert von der JG Verpackungen GmbH in Schönheide. Vielen Dank für die Unterstützung! Exklusive Fanshop-Aktion zum Heimspiel Für alle Wölfe-Fans gibt es am Samstag zusätzlich eine besondere Aktion. Nur zum Heimspiel gegen den ESC Dresden erhalten Fans mit dem Code „Piehler“, 10 % Rabatt auf die Poloshirts am Fanshop im Wolfsbau. Tickets für die Partie gibt es bereits jetzt online unter: https://events.vereinsticket.de/schoenheider-woelfe Die Schönheider Wölfe freuen sich auf zahlreiche Zuschauer und die lautstarke Unterstützung von den Rängen.
(LLN) Das Teilnehmerfeld der Saison 2026/27 steht fest, wie im letzten Jahr gegen mit dem OSC Berlin, dem SCC Berlin, den Malchower Wölfen und den Neubrandenburg Blizzards vier Teams an den Start. Weitere Informationen folgen noch.
Informationen zur Landesliga (LLB) Es gibt neues zum Thema Teilnehmerfeld der Landesliga Berlin. Am 02. Oktober beschloss die Eishockeykommission die BSC Berlin Preussen Berlin Capitals nicht zum Spielbetrieb zugelassen wird, da der Verein zum 31. August keine gültige Meldeliste vorlegen konnte. Demnach lag für nicht genügend Spieler eine Freigabe der alten Vereine zu und somit wurde die Meldestärke von 22 Spielern nicht erreicht. Am 05. Oktober entschied der Vorstand des Berliner Eissport-Verband diesen Beschluss aufzuheben und den Verein doch zum Spielbetrieb zuzulassen. Hier kann noch Einspruch eingelegt werden, momentan besteht das Teilnehmerfeld aber aus 12 Teams. PERSONALMELDUNGEN: ERSC Berliner Bären: Von den Eisbären Juniors Berlin wechselt Verteidiger Lucas Topfstedt zu den Bären. BSC Preussen Berlin Capitals: Mit dem zuletzt inaktiven Schweden Alexander Lindqvist-Hansen wurde ein weiterer Angreifer präsentiert. OSC Berlin Mighty Bucks: Die Bucks haben mit Abwehrspieler Joey Keller und Angreifer Finn Grundhöfer sowie Neuzugang Maximilian Hafemeister drei weitere Spieler ausführlicher vorgestellt.
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