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Oktober 26
                         
Oktober Köln
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Pferdeturm Hunters
(VLN)  Die EC Pferdeturm Hunters werden fast unverändert in die neue Saison gehen. Einziger Neuzugang ist bislang Stürmer Nils Reinecke, der von den Celler Oilers nach Hannover kommt 
  
Eisbären Würzburg
(BBZL)  Der Großteil der Mannschaft bleibt auch weiterhin zusammen. neben Torhüter Filip Gracanov (Mitterteich) stehen zudem nun auch noch drei weitere Neuzugänge beim ESV fest. Von den Schweinfurt Mighty Dogs kommt Stürmer Moritz Schlick zu den Eisbären und vom 1b-Team des ERV Verteidiger Maximilian Maier. Die Defensive soll auch der Tscheche Radek Vyhlidal verstärken, der zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Slovan Ustecti Lvi aktiv war
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Chris Jandric hat sich eine Knieverletzung zugezogen und wird daher für etwa sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Tornado Niesky
(RLNO)  Nach Verteidiger Oliver Cabala (Pforzheim) hat der ELV zwei weitere Neuzugänge bekannt gegeben. Vom letztjährigen Oberligisten Tigers Bayreuth wechselt Torhüter Daniel Arendas zu den Tornados. Der 22-Jährige ging ursprünglich aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt hervor. Ausserdem wechselt Stürmer Patrik Cermak vom tschechischen Drittligisten SKLH Zdar nad Sazavou nach Niesky. Der 24-Jährige bringt auch reichlich Erfahrung aus der zweithöchsten tschechischen Liga mit
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Die Icefighters haben nochmal ihre Offensive verstärkt und Stürmer josef Babicka verpflichtet. Der 22-jährige Tscheche spielte zuletzt in Estland für die Tallinn Vipers und zuvor in Schottland
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Die beiden Tryout-Spieler Lukas Wehl (Tor) und Jan-Luca Niemann (Sturm) haben sich für ein längeres Engagement empfehlen können und werden in der bevorstehenden Saison den EC verstärken
  
Hurricanes Erfurt
(LLT)  Die Hurricanes werden mit einem nahezu unveränderten Kader in die neue Saison der Landesliga Thüringen starten. Neu dazu kommen Verteidiger Felix Kaaden und Stürmer Philippe Karl vom EHC Erfurt
  
ESG Esslingen
(LLBW)  Der Mannschaftskader der ESG bleibt fast unverändert zusammen. Neu zum Team kommt der zuletzt inaktive Torhüter Robin Keller, sowie die beiden Rückkehrer Verteidiger Stefan Luc und Stürmer Keven Frank
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Armands Sorokins verstärkt künftig die Defensive der Weserstars. Der 20-jährige Lette kann Erfahrungen aus dem Nachwuchsbereich in Schweden vorweisen und wechselt nun aus Tschechien vom Nachwuchs des HC Prerov nach Bremen 
  
Harzer Falken
(RLNO)  Der EC bekommt Verstärkung durch zwei Förderlizenzspieler der EJ Kassel. Die Stürmer Moritz Schwartz und Felix Czech sollen künftig in Braunlage Erfahrungen in der Regionalliga sammeln
 
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Der VfE hat auf den verletzungsbedingten Ausfall von David Heckenberger reagiert und mit Lukas Schulte einen neuen Goalie verpflichtet. Der 23-Jährige, der schon im erweiterten DEL-Kader des ERC Ingolstadt stand, wechselt aus der Oberliga vom Herner EV zu den Devils
  
Dresdner Eislöwen
(DEL2)  Als weitere Absicherung im Tor wurde Lasse Dietzschold von den Icefighters Leipzig mit einer Förderlizenz für die Sachsen ausgestattet. Der 19-Jährige stammt ursprünglich aus dem Nachwuchs des Augsburger EV
  
Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Kai Zernikel laboriert an einer Unterkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von rund drei Wochen zwingt
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Beim ESC haben zahlreiche weitere Spieler ihre Zusage für die bevorstehende Landesligasaison gegeben. In der Defensive bleiben Jonas Cremers, Gleb Letov, Alexander Lukyanchuk, Nikita Morasch und Kevin Schophuis. Ausserdem bleiben auch die Stürmer Mikhail Berezhnoi, Sven Hüer, Nick Jurk, Viktor Milbaier, Julius Schmitz, Marcel Schulz, Christian Synowiec, Paavo van Benthem und Lukas Ziegeler
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Montag 5.Oktober 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Verletzungs-Updates und Spielberichte des vergangenen Wochenendes mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Baen-Württemberg-Liga und Regionalliga Nordost.

 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbärenberlinEisbären Berlin
Ronning-Hattrick: Eisbären gewinnen gegen Nürnberg mit 4:1

(DEL)  Die Eisbären Berlin haben ihre Siegesserie in der PENNY DEL auf vier Erfolge am Stück ausgebaut. Die Berliner setzten sich am Sonntagnachmittag im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Nürnberg Ice Tigers mit 4:1 durch. Die Partie bildete den Auftakt der traditionellen Charity-Aktion Pink in the Rink. Die Eisbären spielten in pinken Sondertrikots sowie pinken Helmen, um mehr Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs zu erzeugen. Diese Jerseys und Helme werden im Anschluss der Aktion für den guten Zweck versteigert.
Es entwickelte sich von Beginn an eine umkämpfte Partie, in der beide Mannschaften zu Abschlussmöglichkeiten kamen. Zunächst konnte Jonas Neffin im Eisbären-Tor mehrfach den Rückstand verhindern. Dann sorgte jedoch Evan Barratt (12./6-5) bei angezeigter Berliner Strafe für die Führung der Gäste, mit der es auch in die erste Pause ging. Im Mittelabschnitt kamen die Franken zunächst zu einigen Chancen, die Neffin aber allesamt entschärfte. Dann drehte der Hauptstadtclub die Partie. Nachdem Andy Eder (31.) den Berliner Ausgleich erzielte, brachte Ty Ronning (39./PP2) die Gastgeber in doppelter Überzahl in Front. Zu Beginn des Schlussdrittels ließen die Gastgeber ein fünfminütiges Powerplay zunächst ungenutzt. Dann versuchten es die Franken immer wieder, aber auch die Eisbären kamen zu Chancen. Wenn Nürnberg zu Abschlüssen kam, war Jonas Neffin aber weiterhin zur Stelle. In der Schlussphase erhöhte dann erneut Ronning (56.) für Berlin. Die Ice Tigers warfen in den Schlussminuten dann alles nach vorne. Ty Ronning (60./EN) schnürte in der letzten Spielminute den Hattrick und traf ins leere Nürnberger Tor zum 4:1-Endstand.   
Am Mittwoch, den 7. Oktober geht’s für die Eisbären Berlin in der Champions Hockey League weiter. Am fünften Spieltag der CHL-Hauptrunde gastiert der Hauptstadtclub beim EC Red Bull Salzburg in Österreich. Spielbeginn ist um 20:20 Uhr. Am Freitag, den 9. Oktober spielen die Berliner dann wieder in der PENNY DEL. Dann sind die Grizzlys Wolfsburg zu Gast in der Uber Arena. Diese Partie beginnt um 19:30 Uhr.
Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Wir freuen uns über die drei Punkte. Wir haben einen Weg gefunden, die Partie zu gewinnen. Nürnberg war ein sehr harter Gegner. Im Startdrittel waren beide Teams zunächst darauf fokussiert, nicht zu viele Fehler zu machen. Die ersten zehn Minuten des mittleren Spielabschnitts haben mir nicht gefallen. Da haben wir einige gute Nürnberger Möglichkeiten zugelassen. Im Schlussdrittel ist es uns dann besser gelungen, Gegenstöße aufzuziehen. Jonas Neffin hat starken Charakter bewiesen. Nach seinem Fehler hatte er einige starke Paraden.“
Ty Ronning (Stürmer Eisbären Berlin): „Es war ein gutes Spiel und schwerer Kampf. Nürnberg arbeitet sehr hart. Wir haben unser System über die gesamte Spieldauer durchgezogen. Ich freue mich über meinen Hattrick, ich profitiere aber von der harten Arbeit und den Spielzügen meiner Mitspieler. Pink in the Rink ist eine sehr wichtige Initiative. Ich hoffe, es wird wieder viel Geld für diesen guten Zweck gesammelt.“
Endergebnis
Eisbären Berlin – Nürnberg Ice Tigers 4:1 (0:1, 2:0, 2:0)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Neffin (LaFontaine) – Müller, Wissmann (C); Mik, Reinke; Davidson, Smith, Geibel – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Hördler, Eder, Pföderl; Veilleux (A), Vikingstad, Foudy; Griva, Wiederer, Krestan – Trainer: Éric Dubois       
Nürnberg Ice Tigers: Treutle (Janett) – Jones, Headrick; Weber, Karrer; Braun, Eham – Dufour, Dove-McFalls, Barratt; Spezia, Magera, Meireles; T. Heigl, Cates, Ustorf; Bakos, N. Heigl, Samanski – Trainer: Mitch O‘Keefe
Tore
0:1 – 11:35 – Barratt (Ustorf, Weber) – 6-5
1:1 – 30:54 – Eder (Kirk, Pföderl) – EQ
2:1 – 38:14 – Ronning (Kirk, Pföderl) – PP2
3:1 – 55:51 – Ronning (Kirk) – EQ
4:1 – 59:16 – Ronning (Tiffels) – EN  
Strafen
Eisbären Berlin: 14 (2, 4, 8) Minuten– Nürnberg Ice Tigers: 39 (0, 8, 31) Minuten
Schiedsrichter
Christopher Schadewaldt, David Cespiva (Maksim Cepik, Jiri Ondracek)
Zuschauer
14.075
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  18:28 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Pinguine unterliegen den Iserlohn Roosters - Die Seidenstädter kommen am Seilersee nicht über ein 2:3 hinaus

(DEL)  Der KEV fand schwer ins Spiel und geriet in der 6. Minute durch einen Sonntagsschuss von Peter Quenneville früh in Rückstand. In der 19. Minute konnten die Pinguine ausgleichen. Mathew Santos brachte die Pinguine Schwarz-Gelben sehr zur Freude der 500 mitgereisten Seidenstädter zurück ins Spiel.
Doch auch im Mitteldrittel waren es die Roosters, die die Führung wieder an sich rissen. Colin Ugbekile bugsierte den Abpraller eines Fernschusses von Quenneville aus kurzer Distanz oben ins Tor der Pinguine (33. Minute). Krefelds Offensive fand im Mittelabschnitt ihren Rhythmus nicht, die Seidenstädter waren in dieser Phase nicht gefährlich genug.
Im Schlussdrittel kam der Aufsteiger dann mit Schwung aus der Kabine, dennoch waren es die Gastgeber, die ihre Überzahl nutzen konnten. Maximilian Eisenmenger stand zu frei vor Jatkola und brachte das Spielgerät im Tor unter (51. Minute). Die Pinguine gaben sich aber nicht geschlagen. Wieder war es Mathew Santos, der den KEV, diesmal in Überzahl, wieder heranbrachte (56. Minute). Die folgende Krefelder Überzahl endete ohne Ergebnis, auch die anschließende 6-gegen-5-Situation führte zu keinem Tor.
Somit reist die Mannschaft von Thomas Popiesch ohne Punkte vom Seilersee ab, kann aber dennoch auf ein Drei-Punkte-Wochenende zurückblicken. Weiter geht es für den KEV am Donnerstag in Frankfurt.
Zahlen zum Spiel
Iserlohn Roosters – Krefeld Pinguine 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)
Tore:
1:0 (05:08) Quenneville (Johansson), 1:1 (18:32) Santos (Newton, Gildon), 2:1 (32:23) Ugbekile (Quenneville, Norell), 3:1 (50:06) Eisenmenger (Maier, Napravnik), 3:2 (55:46) Santos (Vandane, Newton)
Torschüsse: 21 – 27
Strafen: 10 - 10
Zuschauer: 4704
Pinguine Cheftrainer Thomas Popiesch:
Glückwunsch an Iserlohn zum Sieg. Wir hatten uns den Start anders vorgestellt. Wir wussten aus den letzten Spielen, dass Iserlohn ein bisschen unter Druck stand und immer sehr aggressiv zu Hause ist. Wir machen dann ein schlechtes Play, liegen 0:1 hinten und dann haben wir uns ein bisschen gefangen und schießen das 1:1. Das Spiel war immer ein Hin und Her, immer wieder unterbrochen und hatte nicht die Qualität, wie wir uns das vorstellen. Ich glaube, dass es für die Zuschauer ein sehr spannendes Spiel war. Hintenraus haben wir nochmal alles versucht, aber es hat heute leider nicht gereicht. Es gab ein paar Sachen, die heute einfach nicht optimal liefen. In der ein oder anderen Situation war Iserlohn einfach gedanklich ein bisschen schneller und wir waren die ersten 30 bis 40 Minuten zu behäbig. Dann sind wir die letzten 10 Minuten druckvoller und besser geworden, aber so musst du über 60 Minuten spielen und das war heute einfach nicht der Fall.
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  20:19 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     dk


ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bull München gewinnt das Derby gegen die Augsburger Panther

(DEL)  Der EHC Red Bull München setzte sich am 6. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2026/27 gegen die Augsburger Panther mit 4:2 (0:0|2:1|2:1) durch. Durch die Tore von Ryan Murphy, Markus Eisenschmid, Trevor Carrick und Tobias Rieder sicherte sich die Mannschaft von Trainer Oliver David vor 9.294 Zuschauern im SAP Garden den Sieg im Wiesn-Derby. Das nächste Match steht für die Red Bulls am Freitag (9. Oktober | 19:30 Uhr) zuhause gegen den ERC Ingolstadt auf dem Programm.
Spielverlauf
Beide Mannschaften agierten von Beginn an offensiv und laufstark und erspielten sich dadurch vielversprechende Abschlüsse. Die beste Chance verzeichneten die Red Bulls durch Lucas Thaler (10.), dessen Schuss AEV-Goalie Tobias Ancicka parieren konnte. Da beide Teams jedoch auch stark verteidigten, fiel in den ersten 20 Minuten kein Tor.
Im Mittelabschnitt erhöhten die Gastgeber den Druck und verschafften Ancicka reichlich Arbeit. In der 24. Minute traf Thaler im Powerplay per Onetimer die Latte. Im nächsten Überzahlspiel der Red Bulls halfen den Gästen dann weder Torwart noch Gestänge: Murphy hämmerte den Puck mit 143,6 km/h zur Münchner Führung ins Netz (27.). Die Panther reagierten auf diesen Treffer mit Offensive und kamen in der 34. Minute durch Alexander Blank zum Ausgleich. Doch nur 2:14 Minuten später schlugen die Münchner zurück. In Unterzahl beförderte Eisenschmid die Scheibe überlegt zum 2:1-Pausenstand ins Tor (36.).
Auch im Schlussabschnitt spielten beide Teams weiter nach vorne. Den nächsten Treffer erzielten die Männer von Trainer Oliver David. In Überzahl erhöhte Carrick mit seinem ersten DEL-Tor auf 3:1 (47.). Augsburg stemmte sich danach gegen die drohende Niederlage und Luke Toporowski verkürzte in Überzahl auf 2:3 (56.). In der 58. Minute stellte Rieder ebenfalls im Powerplay den alten Abstand wieder her und die Red Bulls feierten mit einem 4:2 den saisonübergreifend achten Derbysieg in Serie gegen Augsburg.
Trevor Carrick: 
„Es fühlt sich gut an, mein erstes DEL-Tor erzielt zu haben, und es fühlt sich noch besser an, dieses enge Match gewonnen zu haben. Die Special Teams haben heute den Unterschied zu unseren Gunsten ausgemacht und Markus Eisenschmids Shorthander war bemerkenswert.“
Tore: 
1:0 | 26:21 | Ryan Murphy
1:1 | 33:20 | Alexander Blank
2:1 | 35:34 | Markus Eisenschmid
3:1 | 46:33 | Trevor Carrick
3:2 | 55:08 | Luke Toporowski
4:2 | 57:30 | Tobias Rieder 
Zuschauer: 
9.294
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  21:59 Uhr Bericht:     EHCM
Autor:     irbm

  
nuernbergicetigers 2020Nürnberg Ice Tigers
Chris Jandric fällt aus

(DEL)  Die Nürnberg Ice Tigers müssen voraussichtlich für etwa sechs Wochen auf Chris Jandric verzichten. Der 28-jährige Verteidiger hat sich am Freitag beim Heimspiel seiner Mannschaft gegen die Schwenninger Wild Wings eine Knieverletzung zugezogen.
Der Neuzugang vom ERC Ingolstadt hat bislang sechs Saisonspiele für die Ice Tigers bestritten und dabei zwei Vorlagen gesammelt.
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  12:31 Uhr Bericht:     NIT
Autor:     pit


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten verlieren Heimderby gegen Weißwasser / Spiel startet erst mit einer Stunde Verzögerung – Füchse drehen Spiel im dritten Drittel

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben das Heimderby gegen die Lausitzer Füchse mit 2:3 verloren. Nach einer 2:1-Führung bis in den Schlussabschnitt mussten sich die Westsachsen den Gästen aus Weißwasser letztlich noch geschlagen geben. Überschattet wurde das Derby von einer fast einstündigen Verzögerung nach einer Choreographie in der Heinekurve.
Im Vergleich zum Freitagsspiel in Kassel gab es im Eispiraten-Tor eine Änderung: Kevin Reich rückte wieder zwischen die Pfosten, Pascal Seidel nahm als Backup auf der Bank Platz. Seidel hatte bei seinem Eispiraten-Debüt am Freitag in Kassel direkt einen Sieg gefeiert. Ole Olleff und Dominic Walsh fehlten weiterhin verletzungsbedingt. Zudem standen Steve Majher, Felix Thomas und Lars Hamori nicht im Kader.
Verspäteter Start, guter Beginn
Der Spielbeginn verzögerte sich nach einer Choreographie in der Heinekurve um knapp eine Stunde. Teile der Aktion mussten noch vom Eis und den Banden entfernt werden, zudem war eine erneute Eisaufbereitung notwendig. Nach einem kurzen zusätzlichen Warm-up konnte das Derby schließlich kurz vor 18 Uhr beginnen.
Die lange Wartezeit schien den Eispiraten zunächst nichts auszumachen. Die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores startete engagiert und druckvoll in das rassige Derby. Große Möglichkeiten blieben zunächst jedoch aus. Nach einem ungenutzten Powerplay schlugen die Hausherren in der elften Minute erstmals zu: Tim Lutz erkämpfte sich einen langen Puck hinter dem Füchse-Tor und bediente Noah Garthe. Der Angreifer setzte sich trotz Bedrängnis durch und traf aus dem Slot zum viel umjubelten 1:0.
Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Puckverlust von Nikolas Biggins in der Vorwärtsbewegung konnte Christopher Theodore einen Rebound am langen Pfosten zum 1:1 verwerten (13.). Kurz vor der ersten Pause traf Sebastian Streu nur den Pfosten und verpasste damit die erneute Führung.
Shevyrin bringt die Eispiraten erneut in Front
Der zweite Abschnitt begann zunächst ausgeglichen, ehe die Eispiraten zunehmend die Kontrolle übernahmen. Mit viel Tempo erspielten sich die Hausherren eine deutliche Feldüberlegenheit. Collin Adams scheiterte nach einem starken Antritt zunächst an Füchse-Schlussmann Anthony Morrone. In Überzahl gelang den Eispiraten schließlich die erneute Führung. Noah Garthe bewies Übersicht und fand den einlaufenden Denis Shevyrin, der Morrone keine Chance ließ und zum 2:1 einschoss (34.). Auch danach blieb Crimmitschau gefährlich. Kurz nach dem Führungstreffer hatten die Westsachsen erneut ein Powerplay, doch Adams traf lediglich den Pfosten.
Füchse drehen das Derby
Auch im Schlussabschnitt kamen die Eispiraten mit viel Druck aus der Kabine. Der auffällige Collin Adams scheiterte erneut, wenig später trudelte ein Direktschuss von Noah Garthe nur knapp an der Torlinie vorbei.
Stattdessen schlugen die Gäste im Powerplay zu. Bryan Lemos bediente Jacob Schmidt-Svejstrup, der mit einem Direktschuss zum 2:2 traf (47.). Die Eispiraten verloren danach etwas den Faden und mussten schließlich sogar den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen: Clarke Breitkreutz umkurvte das Tor von Kevin Reich und legte für Adam Brady auf, der nur noch einschieben musste – 2:3 (55.).
Die Eispiraten warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn und nahmen Kevin Reich zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Der entscheidende Druck wollte jedoch nicht mehr entstehen. Damit ging der Derbysieg an die Lausitzer Füchse.
Die lange Verzögerung rund um die Choreographie dürfte derweil noch ein Nachspiel haben. Wegen der verspäteten Austragung des Spiels ist mit einem Ermittlungsverfahren der DEL2 zu rechnen.
Torfolge (1:1, 1:0, 0:2):
1:0 Noah Garthe (Tim Lutz, Leon Schulz) 10:46
1:1 Christopher Theodore (Nikita Knaus) 12:05
2:1 Denis Shevyrin (Noah Garthe) 33:47 – PP1
2:2 Jacob Schmidt-Svejstrup (Bryan Lemos, Adam Brady) 46:39 – PP1
2:3 Adam Brady (Clarke Breitkreutz) 54:47
Zuschauer: 3.450
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  20:58 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen machen Sechs-Punkte-Wochenende perfekt

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen waren am Sonntag beim EV Landshut zu Gast. Personell gab es im Vergleich zum Heimsieg gegen Bietigheim keine Veränderungen. Cheftrainer Bo Šubr musste weiterhin auf die verletzten Janick Schwendener, Sebastian Gorcik und Simon Karlsson verzichten. Im Tor startete erneut Marvin Berbner.
Die Eislöwen kamen gut in die Partie und hatten bereits nach wenigen Sekunden die erste Gelegenheit durch Tomas Sykora. Sein Abschluss landete jedoch an der Schulter von EVL-Torhüter Stephan Lukes. Kurz darauf gelang die frühe Führung: Gregory Kreutzer traf nach Vorarbeit von Tomas Andres zum 1:0 (2.). Eine anschließende Strafe gegen David Suvanto wegen Beinstellens überstanden die Dresdner ohne Gegentreffer. Auch danach erspielten sich die Eislöwen Möglichkeiten. Adam Helewka und Andres wurden bei ihrem Angriff gestört und Landshuts Jobke wegen Hakens auf die Strafbank musste. Dresden konnte das erste Powerplay jedoch nicht nutzen. Eine weitere Überzahl nach einer Strafe gegen Roy wegen Beinstellens blieb ebenfalls ohne Treffer. Tylor Spink hatte dabei eine gute Gelegenheit, brachte die Scheibe aber nicht im Tor unter. Zurück von der Strafbank hatte Roy auf der Gegenseite den Ausgleich auf dem Schläger, traf jedoch den Pfosten. Kurz vor der Pause musste Kreutzer wegen Beinstellens für zwei Minuten vom Eis (19.). Die Eislöwen ließen bis zur Pausensirene keinen Gegentreffer zu und gingen mit einer 1:0-Führung in die erste Pause.
Zu Beginn des zweiten Drittels überstanden die Eislöwen die verbleibende Unterzahl ohne Gegentreffer. Mit Ablauf der Strafe kam David Elsner zum Abschluss, verfehlte aber das Tor (21.). Wenig später musste Tylor Spink wegen hohen Stocks auf die Strafbank (25.). Dresden ließ erneut nur wenig zu und Berbner entschärfte eine Landshuter Gelegenheit im Powerplay. Auf der Gegenseite prüfte Oliver Granz EVL-Torhüter Lukes, der die Scheibe jedoch sicherte (29.). Im folgenden Dresdner Powerplay hatte Jan Nijenhuis zunächst eine gute Chance, blieb aber noch ohne Torerfolg. Kurz darauf baute er die Führung aber auf 2:0 aus (33.). Die Niederbayern versuchten anschließend, den Anschluss zu erzielen, doch die Eislöwen verteidigten aufmerksam und Berbner war auch beim Abschluss von Mayer zur Stelle (37.). So ging Dresden mit einer 2:0-Führung in die nächste Drittelpause.
Landshut kam druckvoll aus der Kabine, doch die Eislöwen blieben aufmerksam in der Defensive. Auf der Gegenseite kam Dresden gefährlich vor das EVL-Tor, konnte die Führung aber nicht ausbauen. Stattdessen erzielte Andreas Schwarz den Anschlusstreffer (48.). Eine anschließende Strafe gegen Bruno Riedl wegen Haltens brachte die Eislöwen erneut in Unterzahl (49.). Berbner parierte eine gute Gelegenheit der Gastgeber und hielt die Führung fest. Kaum wieder vollständig, schlug Dresden zurück: Die Spink-Brüder zogen gemeinsam vor das Landshuter Tor, und Tyson Spink stellte mit seinem Treffer den Zwei-Tore-Abstand wieder her (52.). Eine weitere Überzahl nach einem Stockschlag von Mayer blieb trotz einer Chance von Adam Helewka ungenutzt (55.). In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. Tor Immo verkürzte auf 2:3 (59.), woraufhin EVL-Trainer Krupp bei noch 96 Sekunden Spielzeit eine Auszeit nahm. Landshut brachte einen zusätzlichen Feldspieler für Lukes aufs Eis, doch Berbner war bei einer Gelegenheit von Lindberg erneut zur Stelle. Tomas Sykora traf anschließend ins leere Tor zum 4:2 (59.), ehe Tyson Spink mit seinem zweiten Treffer den 5:2-Endstand setzte (60.). Damit feierten die Eislöwen ihren ersten Auswärtssieg und machten das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison perfekt.
Bo Šubr, Cheftrainer der Dresdner Eislöwen: „Es war ein gutes Spiel mit hohem Tempo. Wir sind sehr gut gestartet, haben früh die Führung erzielt und uns danach weitere gute Chancen erspielt. Dieser Start hat uns sehr geholfen. Auch als es zunächst beim 1:0 blieb, haben wir über weite Strecken geduldig gespielt und defensiv auf die richtige Position geachtet. Landshut hat eine offensiv starke Mannschaft, der wir insgesamt nur wenig zugelassen haben. Sie hatten ihre Möglichkeiten, aber wir haben das gut verteidigt. Besonders wichtig war unser Unterzahlspiel, das seine Aufgabe sehr gut erfüllt und keinen Gegentreffer zugelassen hat. Insgesamt bin ich mit unserer Leistung zufrieden und freue mich, dass wir das Spiel mit einem Sieg abschließen konnten.“
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  19:42 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     dk


kasselhuskiesKassel Huskies
Dank starkem Unterzahlspiel und Philipp Maurer: Huskies siegen in Bietigheim

(DEL2)  Die Kassel Huskies bleiben in der Fremde ungeschlagen. Am sechsten Spieltag setzten sich die Schlittenhunde bei den Bietigheim Steelers mit 2:1 nach Penaltyschießen durch. In der ersten Neuauflage des letztjährigen Playoff-Halbfinals machten sich die Nordhessen mit zahlreichen Strafzeiten das Leben selbst schwer, konnten sich aber auf ein starkes Penaltykilling und einen souveränen Philipp Maurer verlassen. Im Shootout sorgte schließlich Matt White für die Entscheidung.
Beide Mannschaften starteten zunächst abwartend in die Partie. Maurer musste bei einem Distanzschuss erstmals eingreifen (3.), auf der Gegenseite näherte sich Garlent über das kurze Eck an (8.). Anschließend kamen auch die Huskies zu ihren ersten besseren Möglichkeiten, doch Keck und Mieszkowski verpassten die Führung (9.). Kurz darauf scheiterte O'Donnell mit einem gefährlichen Schlagschuss an Noack (10.). Bietigheim wurde in dieser Phase vor allem nach schnellen Umschaltsituationen gefährlich. Zwei Unterzahlsituationen überstanden die Huskies anschließend schadlos, ehe sie kurz vor der Pause selbst zuschlugen: Garlent nahm die umkämpfte Scheibe im High Slot auf und bediente Martinovic, der aus kurzer Distanz zur Führung traf (20.).
Im Mittelabschnitt gerieten die Nordhessen erneut früh in Unterzahl (24.). Bietigheim erhöhte nun den Druck und kam zu guten Gelegenheiten: Racuk traf die Latte (29.), Büsing scheiterte am Schoner von Maurer (30.) und auch Fonstad fand aus dem Slot seinen Meister im Kasseler Schlussmann (30.). Wenig später mussten die Huskies erneut in Unterzahl agieren (31.), kamen durch Mieszkowski aber sogar selbst zu einer Chance (32.). Ein eigenes Powerplay blieb anschließend ohne Ertrag (36.), sodass die knappe 1:0-Führung auch nach 40 Minuten Bestand hatte.
Zu Beginn des Schlussdrittels hatten die Huskies zunächst die besseren Chancen. Garlent wurde direkt nach Wiederbeginn gefährlich (41.), ehe Keck allein auf Noack zulief, gleich zweimal aber am Steelers-Goalie scheiterte (42.). Danach bestimmten erneut Strafzeiten das Bild. Kassel musste innerhalb weniger Minuten zweimal in Unterzahl antreten (42., 45.), konnte beide Situationen aber überstehen. Auch das siebte Bietigheimer Powerplay war nach nur elf Sekunden beendet, nachdem die Gastgeber selbst eine Strafe kassierten (50.). In der Schlussphase prüfte Schams Noack aus der Distanz (55.), ehe Maurer auf der Gegenseite einen wuchtigen Abschluss von Dugan entschärfte (56.). Kurz darauf fiel dennoch der Ausgleich: Nach einem gewonnenen Bully bekam Fonstad zu viel Raum und traf zum 1:1 (56.). Selbst ein achtes Unterzahlspiel überstanden die Huskies anschließend und retteten sich damit in die Verlängerung.
Dort besaßen Garlent und White früh Möglichkeiten auf die Entscheidung (62.). In der Schlussminute scheiterte Weidner aus kurzer Distanz an Noack, ehe Maurer gegen Fonstad parierte und White auf der Gegenseite ebenfalls keinen Weg am starken Steelers-Torhüter vorbeifand (65.). Somit musste das Penaltyschießen entscheiden. Dort avancierte Maurer endgültig zum Matchwinner und parierte alle fünf Bietigheimer Versuche. Nachdem zunächst auch Keck, White, Wilkie und Garlent ohne Erfolg geblieben waren, verwandelte White schließlich seinen zweiten Versuch zum 2:1-Sieg.
Damit nehmen die Huskies zwei Punkte aus Bietigheim mit und bleiben auch nach ihrem dritten Auswärtsspiel der Saison auswärts ungeschlagen.
Tore:
0:1 Martinovic (Garlent – 20. Min.)
1:1 Fonstad (Dugan – 56. Min.)
1:2 White (GWG – SO)
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  20:35 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


Tölzer LöwenTölzer Löwen
Löwen klettern an Tabellenspitze!

(OLS)  Nach dem überzeugenden Sieg im Oberlandderby am Freitag legen die Tölzer Löwen am Sonntag in der heimischen Hacker-Pschorr Arena nach und besiegen den EV Füssen vor 1487 Zuschauern mit 2:1 (1:1, 1:0, 0:0). Aufgrund der gleichzeitigen Niederlage des Deggendorfer SC klettern die Buam damit an die Tabellenspitze!
Das erste Drittel begann mit einer doppelten Überzahl für Bad Tölz, die sie trotz zahlreicher Schüsse nicht nutzen konnten. Zwei eigene Strafzeiten brachten dann die Gäste ins Spiel und auf die Anzeigetafel. Der Füssener Neuzugang Nicolas Cornett brachte dem EVF im Nachschuss die Führung (5.). Die Allgäuer blieben in der Folge in erster Linie über schnelle Angriffe gefährlich, denen die Löwen harte Checks entgegensetzten. Die ganz großen Chancen blieben bei gleicher Mannschaftsstärke aus. Erst mit der nächsten Strafzeit, zwei plus zwei Minuten wegen hohen Stocks, wurde es kurz vor der Drittelpause nochmal gefährlich. ECT-Topscorer Michael Keränen gelang nach einer schnellen Kombination über Julian Lautenschlager und Yannick Wenzel der Ausgleich (20.).
Auch der zweite Treffer der Löwen an diesem Abend sollte in Überzahl fallen: Julian Lautenschlager bekam diesmal den Pass von Keränen und brachte die Buam in Führung (21.). Direkt danach rettete Benedikt Hötzinger gegen Keränen erneut in höchster Not. Sein Gegenüber, Enrico Salvarani, hatte ebenfalls einiges zu tun. Vor allem im Powerplay zeigte sich Füssen stark. Die Tölzer blockten viele Schüsse ab und überstanden so die zwei Minuten unbeschadet. In den letzten Minuten des zweiten Drittels rissen die Löwen das Spiel mehr an sich. Ohne weitere Treffer ging es in die Pause.
Unter Zugzwang machte das Team von Daniel Jun nochmal ordentlich Druck. Immer wieder wurde Salvarani geprüft, der Tölzer Keeper beließ es an diesem Abend aber bei lediglich einem Gegentreffer. Mit fortschreitender Zeit bekamen die Löwen wieder mehr Spielanteile, doch wirklich zwingend wurde es selten. Beide Teams kämpften um jeden Zentimeter Eis: die Füssener um den Ausgleich, die Löwen um die Entscheidung. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Jun seine Auszeit und gab letzte taktische Anweisungen an seine Topspieler. Mit einem Mann mehr kam der EVF dem Ausgleich nochmal gefährlich nah, doch schlussendlich behielten die Tölzer Löwen in der Hacker-Pschorr Arena die Oberhand.
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  21:00 Uhr Bericht:     TL
Autor:     ps


deggendorferscDeggendorfer SC
Knappe Niederlage im Topspiel: Deggendorfer SC muss sich dem ESV Kaufbeuren geschlagen geben

(OLS)  Der Deggendorfer SC zog am Sonntagabend vor 2.299 Zuschauer in der Energie Schwaben Arena im Topspiel gegen den ESV Kaufbeuren den Kürzeren. Das Team von Headcoach Casey Fratkin unterlag dem Zweitligaabsteiger am Ende – trotz mehrmaliger Führung – mit 3:4.
Der Deggendorfer Cheftrainer musste vor dem Duell mit den Schwaben eine weitere personelle Schwächung hinnehmen. Neben Marco Baßler fehlte kurzfristig auch noch Verteidiger Manuel Edfelder.
Von der ersten Minute an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Großchancen zunächst Mangelware blieben. In der siebten Minute war es schließlich der DSC, der in Führung ging. Vom Bully weg nahm Petr Stloukal den Puck aus dem Gewühl auf und überwand ESVK-Keeper Nikita Quapp in der kurzen Ecke zum 0:1. Daraufhin wurde das Spiel etwas offener und es gab Möglichkeiten auf beiden Seiten. Bis zur ersten Pausensirene ließ sich aber keiner der beiden Torhüter mehr überwinden.
Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild und wieder waren es die Deggendorfer, die in der 28. Minute den ersten Treffer erzielten. Den Abpraller eines Jackson-Schusses verwertete Petr Stloukal zum 0:2. Doch dieses Mal hatten die Hausherren eine passende Antwort parat: Knapp 90 Sekunden später verkürzte Max Oswald im Powerplay zum 1:2 für den ESVK. Es ging jetzt hin und her und Ty Jackson stellte nach toller Kombination mit seinem Zwillingsbruder Dylan in der 31. Minute den alten Abstand wieder her. Den letzten Pfeil im Köcher hatten in der 34. Minute wieder die Kaufbeurer, als Eriksson – ebenfalls im Powerplay – auf 2:3 verkürzten.
Im Schlussabschnitt kamen die Kaufbeurer mit viel Dampf aus der Kabine und versuchten die Deggendorfer früh unter Druck zu setzen. In der 55. Minute belohnten sie sich für ihre Mühen: Yannik Burghart tankte sich über außen durch und traf aus spitzem Winkel zum 3:3 Ausgleich. Beflügelt durch den späten Treffer lief der ESVK weiter auf das Tor von Timo Pielmeier an und erzielte in der 58. Minute den Siegtreffer. Andrew Yogan fälschte einen Schuss von Fabian Ribnitzky unhaltbar zum 4:3 Endstand ab.
Weiter geht es für die Deggendorfer am kommenden Freitag mit dem Auswärtsspiel bei den Tölzer Löwen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  20:33 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     lh


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Furioses Schlussdrittel entscheidet die Partie - Selber Wölfe drehen
Rückstand und bezwingen die EHF Passau Black Hawks mit 5:2

(OLS)  Die EHF Passau Black Hawks haben sich bei den Selber Wölfen mit 2:5 geschlagen geben
müssen. Vor 1736 Zuschauern führten die Gäste nach zwei Drieln mit 2:1, ehe Selb die
Pare mit vier Treffern im Schlussabschni drehte und sein erstes Sechs-Punkte-
Wochenende der Saison perfekt machte.
Nach einem torlosen Auaktdriel nahm die Begegnung im Mielabschni Fahrt auf. Klavs
Planics brachte die Black Hawks in der 35. Minute nach Vorarbeit von Alex Blais in Führung.
Die Antwort der Gastgeber folgte nur 43 Sekunden später: Jake Coughler traf auf Zuspiel von
Patrick Klöpper und Sören Sturm zum 1:1. Passau ließ sich davon jedoch nicht beirren. Erneut
war es Planics, der nach Vorlage von Grady Hobbs in der 39. Minute die 2:1-Führung für die
Black Hawks erzielte.
Im Schlussdriel erhöhten die Wölfe den Druck und drehten die Pare binnen weniger
Minuten. Aidan Brown glich in der 45. Minute nach Vorlage von Stephan Tramm aus, ehe
Tom Pauker zwei Minuten später das 3:2 erzielte. In der 49. Minute baute Fabjon Kuqi die
Führung im Powerplay nach Zuspiel von Brown auf 4:2 aus. 45 Sekunden vor dem Ende traf
Kuqi ins verwaiste Passauer Tor und stellte den 5:2-Endstand her. Auch bei den Strafminuten
herrschte Ausgeglichenheit: Beide Mannschaen verbuchten jeweils zehn Minuten.
Auf der Pressekonferenz sprach Selbs Trainer Josef Huber von einem verdienten Erfolg und
lobte insbesondere die verbesserte Defensivarbeit seiner Mannscha. Passaus Coach Daniel
Reja sah ein starkes Mieldriel seines Teams, bemängelte jedoch die fehlende Konstanz
über die gesamte Spielzeit. Zugleich hob er die Leistungen beider Torhüter hervor.
Josef Huber: „Wir wollten vieles besser machen als zuletzt und vor allem defensiv mehr
inveseren. Unser Start war ordentlich. Im zweiten Driel haben wir uns allerdings zu viele
Scheibenverluste erlaubt, die Passau konsequent bestra hat. Im Schlussabschni sind wir
unserer Linie treu geblieben und haben uns dafür belohnt. Der Sieg ist verdient, und wir
freuen uns über unser erstes Sechs-Punkte-Wochenende.“
Daniel Reja: „Wir sind im ersten Driel nur langsam in die Pare gekommen, haben danach
aber ein wirklich gutes zweites Driel gespielt. Im Schlussabschni haen wir dann
Schwierigkeiten. Wir müssen daran arbeiten, unsere Leistung über 60 Minuten konstant
abzurufen. Michel Weidekamp hat im Selber Tor sehr stark gespielt, aber auch unser
Torhüter Janik hat eine sehr gute Leistung gezeigt. Unsere beiden Torhüter geben uns
grundsätzlich in jedem Spiel die Chance auf den Sieg.“
Statistik
Selber Wölfe -- EHF Passau Black Hawks
Tore: 0:1 Klavs Planics (35.); 1:1 Jake Coughler (36.); 1:2 Klavs Planics (39.); 2:2 Aidan Brown
(45.); 3:2 Tom Pauker (47.); 4:2 Fabjon Kuqi (49.); 5:2 Fabjon Kuqi (60.)
Zuschauer: 1736
Schiedsrichter: Metzkow Marcel / Schewe Martin
Linienrichter: Reitz Christopher / Laudenbach Tim
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  20:16 Uhr Bericht:     PBH
Autor:     czo


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe feiern verdienten Heimsieg - Selber Wölfe vs. EHF Passau Black Hawks 5:2 (0:0; 1:2; 4:0)

(DEL2)  Die Selber Wölfe feiern durch den Heimsieg gegen Passau ihr erstes sechs-Punkte-Wochenende der jungen Saison. Die Wölfe waren von Beginn an das spielbestimmende Team, es dauerte jedoch lange bis die Porzellanstädter aus ihrer klaren Überlegenheit auch Kapital schlagen konnten. Immer wieder war beim überragenden Engler Endstation. Nach der überraschenden Führung der Gäste antworteten die Wölfe postwendend, mussten dennoch ins letzte Drittel mit einem Rückstand gehen. Hier platzte der Torknoten dann endgültig und die Wölfe legten noch vier Treffer nach, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.
Torloses erstes Drittel
Selb kam schwungvoll aus der Kabine und hatte in Person von Gelke den ersten Abschluss. Goalie Engler hatte einiges zu tun, das nächste Mal wurde es nach einem Alleingang von Klöpper gefährlich, der mit seinem Abschluss an Engler scheiterte. Auf der Gegenseite war es Planics, der nach einem Solo an Weidekamp scheiterte. Die Wölfe waren das deutlich aktivere Team, während sich die Gäste eher darauf beschränkten defensiv sicher zu stehen und auf Konter zu lauern. Im Powerplay, kurzzeitig sogar in doppelter Überzahl, war von Passau wenig zu sehen. Die Gastgeber verteidigten konsequent und ließen kaum etwas zu. Die Wölfe drückten in den Schlussminuten nochmal, doch der Führungstreffer wollte im ersten Abschnitt nicht mehr gelingen.
Coughlers Premiere
Direkt zu Beginn des Mitteldrittels hatte Kuqi im eins gegen eins die große Chance auf die Führung. Vor Engler wurde er dann bei seinem Abschluss allerdings noch entscheidend gestört, weshalb der Torhüter erneut Sieger blieb. Es ging munter weiter, die Wölfe tauchten immer wieder gefährlich im Drittel der Gäste auf, doch sowohl Pauker als auch Rubin fanden ebenfalls keinen Weg an Engler vorbei. Das nächste Powerplay der Gäste wurde von den Wölfen erneut stark verteidigt und als Sturm von der Strafbank zurückkam, gab es die nächste hochkarätige Chance für Selb. Klöpper spielte Rubin frei, welcher wieder am stark reagierenden Engler scheiterte. Der Torhüter der Black Hawks stand nun immer mehr im Mittelpunkt und bewahrte seine Mannschaft quasi allein vor dem drohenden Rückstand. Passau konnte nur im Powerplay für etwas Entlastung sorgen, doch wieder führte an Weidekamp kein Weg vorbei. Die kalte Dusche für Selb folgte dann fünf Minuten vor Ende. Plancis zog vor Weidekamp ab und traf über die Schulter des Selber Schlussmanns hinweg ins Tor. Die Führung war nur von kurzer Dauer. Quasi im Gegenzug war es Coughler, der erst an Engler scheiterte, den Rebound dann aber locker im verwaisten Tor unterbrachte und somit nicht nur den Ausgleich, sondern auch seinen ersten Treffer im Trikot der Selber Wölfe bejubeln durfte. Direkt vom Bully weg war Brown auf und davon und wurde vor Engler zu Fall gebracht, was den Wölfen ein Powerplay einbrachte. Die dickste Chance ließ Rubin liegen, der von Pauker am langen Pfosten freigespielt wurde mit seinem Torschuss aber nur das Außennetz traf. Eine Minute vor Ende bestraften die Gäste den Chancenwucher der Wölfe und zeigten sich erneut in Person von Plancis äußerst kaltschnäuzig vor dem Tor von Weidekamp. Den ersten Versuch konnte der Goalie der Wölfe noch entschärfen, ehe Plancis im zweiten Versuch zur erneuten Führung traf.
Wölfe belohnen sich
Die Wölfe wollten den schnellen Ausgleich und hatten im Powerplay wieder eine Vielzahl an Chancen. Vor allem Philip Rubin hatte weiterhin kein Glück und scheiterte nach einem schönen Zuspiel von Gelke wieder an Engler. Nach einem Puckverlust hatte Blais im Break die Chance, doch Weidekamp parierte hier stark. Gerade als die Gäste wieder vollzählig war, traf Brown mit einem tollen Abschluss unter die Latte zum Ausgleich. Und die Wölfe konnten wenig später nachlegen. Pauker sorgte für die erstmalige Führung an diesem Abend für seine Farben als er entschlossen nachsetzte und Engler überwinden konnte. Jetzt lief es endgültig für die Wölfe, im Powerplay bauten die Wölfe nach einem schönen Spielzug über Tramm und Brown die Führung aus, als letzterer mit seinem Querpass Kuqi im Slot fand, der Engler durch die Beine hindurch zum 4:2 überwinden konnte. Die Wölfe kontrollierten die Begegnung in den letzten zehn Minuten und verwalteten ihren Vorsprung. Ein wirkliches Aufbäumen der Gäste war nicht mehr zu erkennen. Als Passau dann den sechsten Feldspieler brachte, war es Kuqi mit seinem zweiten Treffer, der mit dem Empty Net endgültig den Deckel drauf machte.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Weidekamp (Rose) – Tramm, Gläßl, Sturm, Elwing, Hördler, Raab, Ulrich - Giesl, Rubin, Brown, Klöpper, Coughler, Kuqi, Pauker, Thal, Gelke, Klughardt
EHF Passau: Engler (Eisenhut) – Horschel, D´Acunto, Burbach, Biberger, D. Maul, M. Maul - Meißner, Hobbs, Plancis, Blais, Schembri, Mößinger, Scheibengraber, Maschke, Stern, S. Maul, Arzt, Haberling, Jirgensons
Tore: 35. Min. 0:1 Plancis (Blais) 36. Min. 1:1 Coughler (Klöpper, Sturm) 39. Min. 1:2 Plancis (Hobbs) 45. Min. 2:2 Brown (Tramm) 47. Min. 3:2 Pauker (Gelke, Thal) 49. Min. 4:2 Kuqi (Brown, Tramm; 5/4) 60. Min. 5:2 Kuqi (Klöpper)
Strafzeiten: Selb 10, Passau 10
Schiedsrichter: Metzkow, Schewe (Reitz, Laudenbach)
Zuschauer: 1.736
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  20:54 Uhr Bericht:     SW
Autor:     cj

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
    

Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Verrücktes Offensivspektakel mit bitterem Ende - Buchloe und Dingolfing liefern sich im ersten Saisonspiel einen unglaublichen und torreichen Schlagabtausch

(BYL)  Einen vollkommen verrückten Saisonauftakt bekamen am Sonntagabend die 327 Zuschauer in der Buchloer Sparkassenarena von zwei Kontrahenten geboten, die ihr Glück fast ausschließlich im Vorwärtsgang suchten. Denn im ersten Punktspiel der neuen Bayernligasaison lieferten sich die heimischen Piraten und der EV Dingolfing einen Schlagabtausch mit komplett offenem Visier, bei dem insgesamt sage und schreibe 17 Tore fielen. Am Ende behielt aber die Gäste mit 8:9 (4:2, 3:3, 1:3) nach Verlängerung die Oberhand und nahmen zum Ligastart zwei wichtige Auswärtspunkte mit, während sich die Buchloer mit einem Zähler begnügen mussten.
Ein bisschen ratlos waren beide Trainer nach der Partie der sprichwörtlich offenen Tore im Anschluss schon, wenngleich ein glücklicher Gäste-Trainer Dustin Whitecotton sich nach dem Comeback seiner Jungs im letzten Abschnitt eines für den neutralen Zuschauer zumindest extrem sehenswerten Spiels doch sehr zufrieden mit den zwei Punkten zeigte. Sein Gegenüber Dominic Weis haderte dagegen, dass seine Schützlinge nach mehrfacher Führung – teils mit drei Toren – die Partie nicht frühzeitig für sich entschieden und am Ende mit eigenen Fehlern den Sieg gegen den letztjährigen Halbfinalisten leichtfertig aus der Hand gaben.
Über zu wenig Unterhaltung durften sich die Fans zum Auftakt in jedem Fall aber nicht beschweren, denn die Partie begann vom Start weg furios und eben von beiden Seiten extrem offensiv geführt. So zeigten sich die Gastgeber nach dem frühen Rückstand von Mitchel Walinski im Powerplay wenig beeindruckt (1.). Schnell drehte man das Match durch Marc Krammer und Michal Telesz (3./6.) in eine 2:1 Führung. Beide Abwehrreihen hatten von Beginn an – und eigentlich die gesamte Partie über – immer wieder Probleme, da die jeweiligen Sturmformationen sich schon teilweise in richtig guter Frühform präsentierten. Das galt vor allem für die in den ersten beiden Dritteln oft gedankenschnelleren Buchloer, die den 2:2 Ausgleich erneut durch Walinski in Überzahl (13.) ebenfalls gut verdauten. Schließlich gingen die Freibeuter durch Alexander Thiel (17.) und Tim Lutz (20.) bis zum ersten Seitenwechsel wieder mit 4:2 in Front.
Wer nach dem wilden Hin und Her im Startdrittel einen etwas ruhigeren Mittelabschnitt erwartet hatte, der sah sich schnell getäuscht. Denn beide Teams machten unvermittelt dort weiter, wo man nach den ersten 20 Minuten aufgehört hatte – nämlich mit Chancen und folglich auch Toren am laufenden Fließband. Die Freibeuter hinterließen dabei zunächst den präsenteren Eindruck und belohnten sich auch folgerichtig mit dem 5:2 durch Emil Gabrielson (26.). Doch die Gäste reagierten prompt, als Simon Bambula sofort wieder verkürzte (27.). Und das muntere Scheibenschießen ging nahtlos weiter, als Felix Schurr den alten Abstand nur 48 Sekunden später mit dem 6:3 wiederherstellte. Doch auch diesen Treffer konterten die Isarrats umgehend, da David Zucker ebenfalls nur 40 Sekunden später wieder auf 6:4 verkürzte. Die Buchloer konnten sich also einfach nicht entscheidend absetzten, auch nicht nach dem 7:4 durch Krammer (36.), das Stanja Picha noch vor der zweiten Pause mit dem 7:5 beantwortete (38.).
Als Korbinian Benz dann im letzten Drittel zum 8:5 einnetzte (44.), sprach vieles bereits für einen Erfolg der Piraten. Doch die Gäste wurden anschließend immer stärker und zwangen die Gennachstädtern so nun zu Fehlern, sodass dem EVD bis zur Schlusssirene tatsächlich noch das beeindruckende Comeback glückte. Kevin Lengle (53.), David Zucker (57.) und Niklas Zeilbeck (58.) sorgten für den viel umjubelten und von vielen nicht mehr für möglich gehaltenen 8:8 Ausgleich, womit dieses Torfestival in die Overtime ging.
Dort markierte der langjährige DEL2-Profi Zucker in Überzahl mit seinem dritten Treffer die Entscheidung dieses denkwürdigen Spiels (63.), womit den Buchloern nach einem offensiv starken, defensiv aber definitiv ausbaufähigen Auftritt nur ein Punkt als Trost blieb, während sich die Gäste über zwei Zähler freuen durften.
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  22:58 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – TEV Miesbach 5:1 (1:1, 2:0, 2:0)

(BYL)  Erfolgreicher Saisonstart für den EHC Klostersee. Am ersten Spieltag der Bayernliga-Punkterunde setzten sich die Grafinger in der heimischen Wildbräu-Arena im Derby gegen den TEV Miesbach mit 5:1 durch. Nachdem sich die Gäste im ersten Abschnitt noch leichte Vorteile erspielten konnten, hatten die Rot-Weißen ab der ersten Minute des zweiten Abschnitts klar die Oberhand. Stück für Stück arbeitete sich die Mannschaft von Thomas "Birdy" Vogl, der nur fünf Verteidiger und gerade drei Angriffsformationen aufs Eis schicken konnte, nach vorne und erzielte auch die notwendigen Tore.
EHC Klostersee: Lukas Steinhauer (Patrick Mayer); Nicolai Quinlan, Tobias Hilger, Christian Hummer, Vitus Gleixner, Jan Fiedler; Tyler Braccini, Alexandre Gagnon, Julian Dengl, Jan Tlacil, Marvin Drothen, Simon Roeder, Lorenz Mühlfenzl, Philipp Quinlan, Johannes Oswald.
TEV Miesbach: Philip Lehr (Simon Maier); Maximilian Vollmayer, Stefan Kuhn, Benedikt Dietrich, Korbinian Hopper, Valentin Kroha, Michael Schuster, Danyel Waizmann; Dennis Reimer, Patrick Asselin, Athanasios Fissekis, Aziz Ehliz, Benedikt Pölt, Alexander Christofori, Thomas März, Kelvin Walz, Matej Pekr, Christoph Leitner, Xaver Schuler.
Torfolge: 0:1 (12:36) Thomas März (Stefan Kuhn); 1:1 (17:00) Lorenz Mühlfenzl (Johannes Oswald); 2:1 (26:36) Tyler Braccini (Alexandre Gagnon); 3:1 (35:31) Jan Tlacil (Alexandre Gagnon, Tyler Braccini); 4:1 (42:47) Alexandre Gagnon (Tyler Braccini, Tobias Hilger); 5:1 (59:17) Alexandre Gagnon (Jan Tlacil, Nicolai Quinlan – ENG).
Strafminuten: EHC Klostersee 10; TEV Miesbach 12.
Hauptschiedsrichter: Florian Feistl, Alexander Karl.
Zuschauer: 615.
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  23:17 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     fb


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Tölzer-Doppelschlag ebnet Königsbrunn den Weg zum Overtime-Sieg

(BYL)  Das erste Punktspiel bei den River Rats in Geretsried hielt für den EHC Königsbrunn, was im Vorfeld zu erwarten war: eine enge, intensive und körperbetonte Partie. Am Ende setzten sich die Brunnenstädter mit 5:4 nach Verlängerung durch.
Früher Rückstand, schnelle Antwort
Der EHC war nahezu komplett angereist und konnte vier Reihen aufbieten, während die Gastgeber mit drei Reihen antraten. Im Königsbrunner Tor begann Stefan Vajs, Robin Rieger stand als Backup bereit. Den besseren Start erwischte der ESC: Bereits in der zweiten Minute gingen die River Rats mit einem Treffer aus spitzem Winkel mit 1:0 in Führung. Königsbrunn hatte anschließend in Überzahl die Chance auf den Ausgleich, ließ diese Möglichkeit jedoch ungenutzt. In der siebten Minute setzten sich die Brunnenstädter im Angriffsdrittel fest und erspielten sich mehrere gute Chancen, blieben aber ohne Ertrag. In der zehnten Minute mussten gleich zwei Geretsrieder auf die Strafbank – diesmal nutzte der EHC seine Gelegenheit konsequent. Nach nur 13 Sekunden traf Kapitän Tim Bullnheimer zum 1:1. Königsbrunn blieb in Überzahl, leistete sich bei einem Wechsel jedoch einen schweren Fehler, den die River Rats in Unterzahl eiskalt zum 2:1 ausnutzten. Der EHC hatte danach mehr Spielanteile und setzte die Hausherren unter Druck, agierte vor dem Tor aber zu ineffizient. In der 19. Minute verhinderte der Pfosten den Ausgleich, ehe es erstmals in die Pause ging.
Tölzer dreht die Partie mit einem Doppelschlag
Nach Wiederbeginn zeigte Geretsried ein anderes Gesicht und übernahm zunächst die Initiative. Von Königsbrunn kam in dieser Phase zu wenig, zudem verpasste der EHC eine gute Gelegenheit vor dem leeren Tor. Eine doppelte Unterzahlsituation überstanden die Brunnenstädter zwar schadlos, dennoch wirkte die Mannschaft, als sei sie gedanklich noch in der Kabine. In der 27. Minute nutzte Peter Brückner eine unübersichtliche Situation vor dem Tor zum 2:2. Die Antwort der Gastgeber ließ allerdings nur vier Minuten auf sich warten: In Überzahl traf der Lette Gunārs Skvorcovs zum 3:2, Königsbrunn lag damit zum dritten Mal zurück. Die Partie blieb hart umkämpft, den nächsten Treffer erzielten jedoch die Brunnenstädter. Bei angezeigter Strafe gegen die River Rats hämmerte Steffen Tölzer in der 39. Minute die Scheibe per Direktabnahme zum erneuten Ausgleich ins Tor. Der frühere Rekordspieler der Panther legte nur Sekunden später nach und verwandelte erneut per One-Timer zur 4:3-Führung für Königsbrunn.
Overtime-Krimi mit dem besseren Ende für den EHC
Auch im dritten Drittel blieb die Begegnung zerfahren und von zahlreichen Strafzeiten geprägt. In der 44. Minute erhielt ein Spieler der Hausherren eine Spieldauerstrafe, wodurch der EHC fünf Minuten lang die Chance hatte, die Partie vorzuentscheiden. Doch Königsbrunn konnte die lange Überzahl nicht nutzen; die River Rats verteidigten entschlossen und mit großem Einsatz. Anschließend durfte Geretsried selbst in Überzahl ran, beinahe gelang dem EHC dabei sogar ein Treffer in Unterzahl. Insgesamt fehlte den Brunnenstädtern an diesem Abend jedoch die Effizienz. Zudem präsentierte sich ESC-Torhüter Sertl in starker Form und entschärfte zahlreiche gute Möglichkeiten. In der 53. Minute nutzten die Gastgeber schließlich ein weiteres Überzahlspiel zum 4:4-Ausgleich. Der EHC hatte danach noch eine große Chance, ließ diese aber ebenso aus wie ein weiteres Powerplay. Nach 60 Minuten stand es 4:4, die Entscheidung musste in der Overtime fallen. Dort hatte Königsbrunn bei Drei gegen Drei das bessere Ende für sich: Niklas Länger traf nach Zuspiel von Kevin Hu zum 5:4-Siegtreffer.
Helling sieht trotz Sieg noch viel Arbeit
Am Ende gewannen die Brunnenstädter mit etwas Glück, vor allem aber mit viel Willen und dem Glauben an die eigene Stärke. Coach Maxi Helling freute sich über die ersten Punkte, sah aber zugleich noch deutlichen Verbesserungsbedarf:
„Wir haben heute unsere Geschwindigkeit nicht aufs Eis gebracht, auch die Passqualität ließ zu wünschen übrig. Es hat noch an vielen Ecken gefehlt. Im Powerplay haben wir überhaupt nicht gezündet, außer beim ersten Tor in doppelter Überzahl. Das war sicher nicht unser bestes Spiel, aber wir haben heute zumindest gewonnen. Es bleibt noch viel Arbeit für uns. Die Unterstützung unserer mitgereisten Fans war jedenfalls großartig.“
Statistik:
Tore: 1:0 Hochstraßer (Hölzl, Egle) (2.), 1:1 Bullnheimer (Sternheimer, Weißenhorn) (10.), 2:1 Hüsken (Reiter) (11.), 2:2 Brückner (Rodrigues, Seidel) (27.), 3:2 Skvorcovs (Egle) (31.), 3:3 Tölzer (Baader, Bullnheimer) (39.), 3:4 Tölzer (40.), 4:4 Huber (Egle, Heininger) (53.), 4:5 Länger (Hu, Maylan) (62. OT)
Strafminuten: ESC Geretsried 43   EHC Königsbrunn 20    Zuschauer: 607
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  22:49 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


mightydogsschweinfurtSchweinfurt Mighty Dogs
Wechselbad der Gefühle

(BYL)  Nach fünf Wochen intensiver Vorbereitung mit sechs Siegen aus sechs Spielen stand am Samstagabend, am Tag der Deutschen Einheit, das Eröffnungsspiel zwischen dem HC Landsberg und den Mighty Dogs auf dem Plan. Bereits um 15 Uhr trafen die ersten Schweinfurter Fans ein, um am Fanfest mit Biergartenstimmung teilzunehmen. Bei bestem Wetter, kühlen Getränken und verschiedenen Speisen konnten sich beide Fanlager über ihren Lieblingssport austauschen. Mit Öffnung des Eisstadions füllte sich dieses mehr und mehr bis zum ersten Bully. Am Ende waren es 1.999 Zuschauer, davon rund 250 Fans aus der Kugellagerstadt. Vor dem Spiel gab es noch eine kleine Eröffnungszeremonie, bei der man den Worten der Landsberger Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl, Vereinspräsident Rainer Böck und Eishockeyobmann Frank Butz lauschte.
Die Mighty Dogs konnten mit dem kompletten Kader nach Landsberg reisen, sodass Lukas Krumpe und Alex Asmus wieder im Aufgebot des ERV standen. Auf Seiten des HC Landsberg stand dann überraschend doch Mika Reuter im Kader, der im Verlauf des Spiels auch noch wichtig für den HCL werden sollte. Im Tor der Gäste begann Leon Pöhlmann, bei den Riverkings Moritz Borst.
Die ersten Minuten gehörten dem Team von Sergej Waßmiller. Durch Ricards Bernhards hatten die Mighty Dogs auch prompt die erste große Möglichkeit des Spiels, doch er scheiterte an Borst. Quasi im Gegenzug machten es die Hausherren deutlich besser: Frantisek Wagner eröffnete in der dritten Minute den Torreigen an diesem Abend – 1:0! Den Ausgleich erzielte fünf Minuten später der Kapitän höchstpersönlich im Powerplay, als er den Puck per Volley an Borst vorbei in die Maschen schoss. Danach entwickelte sich ein rasantes Spiel, das bei den Zuschauern sehr gut ankam.
Noch besser wurde die Stimmung allerdings bei den Heimfans, die innerhalb von nicht einmal 120 Sekunden gleich dreimal jubeln durften. Zunächst traf Mika Reuter in der 14. Minute zur erneuten Führung, anschließend erhöhte Victor Östling auf 3:1. Und weil die Defensive der Dogs in diesen Minuten völlig von der Rolle war, setzte Neuzugang Raivo Freidenfelds noch einen drauf und erhöhte auf 4:1. Sergej Waßmiller nahm umgehend seine Auszeit, um seiner Mannschaft einige Anweisungen mitzugeben. Zudem gab es einen Wechsel im Tor: Benny Roßberg übernahm für Leon Pöhlmann, der bei den Gegentoren von seinen Vorderleuten weitgehend allein gelassen worden war.
Die Pause nutzte das Schweinfurter Trainerteam, um die Reihen zu verändern. So rutschte Bernhards für Dana in die erste Reihe, auch Alksnis und Donins bildeten wieder das erste Verteidigungspärchen, während Nedved in die zweite Reihe zu Pribyl kam. Viel zu bestaunen gab es bis fünf Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels nicht, da Landsberg das Spiel der Dogs immer wieder unterbrach. Doch dann kamen die 180 Sekunden der Mighty Dogs, die damit den Riverkings aus dem ersten Drittel nacheiferten.
Kristers Donins erzielte zunächst den Anschluss zum 4:2. Kurz darauf sorgte Georg Pinsack mit dem 4:3 aus Sicht des ERV für neue Hoffnung, dass hier noch etwas gehen könnte. Und dann war da noch Renars Alksnis, der tatsächlich den Ausgleich zum 4:4 erzielte. Ein echtes Wechselbad der Gefühle im gesamten Hungerbachdome.
Die Frage, wie die Mannschaften diesmal aus der Kabine kommen würden, war schnell beantwortet. Vier Minuten nach Wiederbeginn zog Dominic Erdt vor der Schweinfurter Bank einfach einmal ab und der Puck flog an Freund und Feind vorbei direkt ins Tor zur erneuten Führung für die River Kings– 5:4!
Mit zunehmender Dauer des letzten Spielabschnitts entwickelte sich die Partie zu einem immer spannenderen Duell und ein erneuter Ausgleich lag durchaus in der Luft. Eine Minute vor dem Ende ging Roßberg für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Währenddessen zogen die Landsberger eine zweiminütige Strafe. Die Chance für die Gäste also, bei sechs gegen vier den Ausgleich zu erzielen. Doch der HCL verteidigte das stark weg. 1,5 Sekunden vor dem Ende war es schließlich erneut Raivo Freidenfelds, der mit dem Empty-Net-Treffer zum 6:4-Endstand traf.
Es war für alle Beteiligten das erhoffte Eröffnungsspiel, das beste Werbung für den Eishockeysport bot. Am Ende siegte der HC Landsberg vor heimischer Kulisse nicht unverdient. Dennoch hätten sich Kevin Heckenberger und Co. zumindest einen Punkt für ihre Aufholjagd verdient gehabt. Von den rund 250 mitgereisten Fans aus Schweinfurt gab es dafür zurecht Applaus und aufmunternde Worte, die Leon Pöhlmann kurz vor Beginn des zweiten Drittel bereits aus dem Gästeblock bekam.
Am kommenden Freitag steht dann das erste Punkheimspiel auf dem Plan. Zum Auftakt im heimischen Icedome kommt es zum „Derby“ gegen den ERSC Amberg. Die Wild Lions empfangen am Sonntagabend zuvor den ESC Kempten.
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  15:31 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


pfrontenfalconsPfronten Falcons
Falcons schlagen sich achtbar

(BLL)  Am Freitag Abend um 20 Uhr waren die Falcons im Rahmen ihrer Vorbereitung zu Gast bei den Devils des VfE Ulm/Neu-Ulm. Für die Gastgeber war es das letzte Testspiel vor dem bevorstehenden Bayernliga-Auftakt. Die Devils wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und lagen nach 11 Minuten bereits durch die Treffer von Martin Podesva (Synek/Bernad) und Julian Tischendorf (Biezais/Wirz) mit 2:0 in Führung. Das 2:0 war allerdings gerade erst 18 Sekunden alt, da konnte Edgars Veliands auf Vorarbeit von Ruslan Tuchyn auf 2:1 verkürzen. Kurz vor Ende des 1. Drittels war es erneut der Edgars Veilands, der von Miroslav Dobner und Lukas Hruska freigespielt Gäste Schlussmann und Neuzugang Lukas Schulte keine Chance ließ und den Ausgleichstreffer erzielte. Im Mitteldrittel passierte zunächst kaum etwas, bis in der 39. Minute die Hausherren innerhalb von 10 Sekunden durch Michael Wirz (Slavicek/Wirz, Philipp) und Valentin Der (Schulz) den alten Zwei-Tore Vorsprung wieder herstellen konnten. Beim Spielstand von 4:2 ging es in den Schlussabschnitt in welchem der Bayernligist durch Treffer von Domink Synek (Podesva) in der 47. Minute und Julian Tischendorf (Biezais/Slavicek) in der 48. Minute auf 6:2 davon zog. Doch wer dachte die Ostallgäuer würden nun einbrechen, der sah sich getäuscht, denn Leon Richter auf schöne Vorarbeit von Mirsolav Dobner (49. Minute) und Domenik Timpe (Dobner) mit einem sehenswerten Treffer in den kurzen Winkel konnten auf 6:4 verkürzen, ehe 34 Sekunden vor Schluss, Kevin Adam (Bernad/Wirz, Michael) für den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Begegnung setzte. Der Bayernligist konnte sich somit erwartungsgemäß gegen den Landesligisten durchsetzen, der sich dennoch, nicht nur aufgrund der vier erzielten Treffer, achtbar aus der Affäre gezogen hat.
Der EV Pfronten wünscht den Devils einen guten Start in die Bayernliga und eine erfolgreiche Saison.
Strafminuten: VfE Ulm/Neu-Ulm: 12 Minuten, EV Pfronten: 8 Minuten
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  11:42 Uhr Bericht:     EVP
Autor:     jk


HEC HeilbronnEisbären Heilbronn
Eisbären Heilbronn ringen Reutlingen mit 5:4 nieder

(BWL)  Die HEC Eisbären Heilbronn haben ihr erstes Heimspiel der Saison gewonnen. In einer ausgeglichenen und umkämpften Partie setzte sich das Heilbronner Team gegen den hoch gehandelten Meisterschaftsfavoriten Black Eagles Reutlingen mit 5:4 durch. Den entscheidenden Treffer erzielten die Eisbären zwei Minuten vor dem Ende in Überzahl.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start. Nach zehn Minuten brachte Robin Platz die Eisbären mit 1:0 in Führung, bevor Stefano Rup im weiteren Verlauf auf 2:0 erhöhte. Reutlingen zeigte sich davon unbeeindruckt und glich noch im ersten Drittel zum 2:2 aus. Kurz darauf mussten die Eisbären einen weiteren Rückschlag verkraften: Adriano Craziola erhielt eine Fünf-Minuten-Strafe mit Spieldauer.
Die daraus resultierende Unterzahl reichte bis in den zweiten Spielabschnitt hinein. Als eine weitere Strafe hinzukam, nutzten die Black Eagles die Situation bei drei gegen fünf und gingen mit 3:2 in Führung. Heilbronn blieb jedoch konzentriert und kämpfte sich zurück. Jerre Liiberg erzielte in der 33. Minute den Ausgleich zum 3:3.
Auch im Schlussdrittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Reutlingen nutzte einen Zwei-gegen-eins-Konter zur erneuten Führung und stellte auf 4:3. Die Eisbären antworteten erneut: Acht Minuten vor dem Ende traf Johann Kaschtanov zum 4:4.
Die Entscheidung fiel zwei Minuten vor der Schlusssirene. In Überzahl erzielte Kevin Malez den Treffer zum 5:4 und brachte Heilbronn damit erstmals seit dem ersten Drittel wieder in Führung. Diesen Vorsprung verteidigten die Eisbären bis zum Ende und sicherten sich einen wichtigen Heimsieg.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großem Einsatz bewiesen die HEC Eisbären, dass sie auch einem personell hochkarätig besetzten Meisterschaftsfavoriten Paroli bieten können. Trotz mehrerer Rückschläge fand das Team immer wieder zurück in die Partie und belohnte sich am Ende mit drei Punkten.
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  22:46 Uhr Bericht:     HEC
Autor:     tm


pforzheim bisons 2019Pforzheim Bisons
Bisons mit 6-Punkte-Wochenende

(BWL)  Gleich zwei Siege feierten die Pforzheim Bisons am Wochenende. Zunächst gelang am Freitagabend beim Heimauftakt gegen die Eisbären Eppelheim ein 5:3 (1:1/3:2/1:0)-Erfolg ehe am Sonntag ein 6:3 (1:0/3:3/2:0)-Sieg bei den Mad Dogs Mannheim folgte.
Am Freitag hatten die Gäste aus Eppelheim zunächst den besseren Start und prüften bereits nach 40 Sekunden Eric Ziemer im Kasten der Bisons. Die Bisons kamen im Anschluss besser ins Spiel und nach genau zehn Spielminuten netzte Jack Tos zum 1:0 ein. Als nach einer weiteren Großchance für die Bisons der Nebel auf der Eisfläche zu dicht wurde, schickten die Unparteiischen alle Spieler beider Mannschaften auf Eis, um durch ihre Bewegungen den Nebel aufzulösen. Dies gelang dann auch und alle Beteiligten hatten wieder freie Sicht. Knapp drei Minuten vor der Drittelpause traf Moritz de Raaf – Sohn der Torhüterlegende Helmut de Raaf – zum Ausgleich. Im Mittelabschnitt hatten die Bisons den besseren Start und Brendan Vettraino brachte seine Farben mit 2:1 in Führung (22.). Nur drei Minuten später stellte Maurice Ullrich den 2:2-Ausgleich her. Vettraino hatte Lust aufs Toreschießen, denn zunächst netzte er in Unterzahl zum 3:2 (30.) und im weiteren Verlauf zum 4:2 (32.) ein. Die Eisbären ließen allerdings nicht locker und verkürzten durch Dominik Gutjahr zum 4:3 (37.). Im Schlussdrittel merkte man beiden Teams an, dass sie das Spiel gewinnen wollten, beide Torhüter konnten sich entsprechend auszeichnen. Den Schlusspunkt setzten die Bisons mit dem Treffer zum 5:3 durch Jack Tos (50.). Zwar hatten beide Mannschaften noch weitere Treffer auf dem Schläger, aber es sollten keine weiteren Tore mehr fallen.
In Mannheim kamen die Bisons gut aus der Kabine und Jack Tos brachte die Bisons nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Das zweite Drittel war für die Zuschauer sehenswert, denn es fielen gleich sechs Tore. Zunächst trafen die Mad Dogs durch Boris Fass zum 1:1 (28.) ehe nur zwei Minuten Lukas Vashco zum 2:1 für die Bisons einnetzen konnte. Tobias Späth erhöhte zum 3:1 (33.), doch die Kurpfälzer gaben nicht auf und konnten durch Oliver Zbaranski (35.) und Rico Grossmann (36.) ausgleichen. Doch Marc Schäffer traf für die Pforzheim Bisons nur 23 Sekunden später zum 4:3. Im Schlussabschnitt passierte nicht mehr viel, erst kurz vor dem Ende schlugen die Bisons erneut zu, denn Marc Schäffer sorgte mit seinem Treffer zum 5:3 (58.) für die Entscheidung. Der Mannheimer Goalie war nicht einverstanden und kassierte von den Unparteiischen eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Nur 12 Sekunden später traf dann Brendan Vettraino zum 6:3-Endstand.
Am Freitag, 09.10.2026 geht’s für die Bisons weiter, dann empfangen sie um 20:00 Uhr in der heimischen St.-Maur-Halle den Schwenninger ERC.
 www.ihp.hockey    Sonntag 4.Oktober 2026  21:02 Uhr Bericht:     CFRP
Autor:     oi

  
       
NEWS Landesverbände  Nord / Ost

Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga  Sachsen - Thüringen - Berlin
    
   
 
FASSBerlinFASS Berlin
Niederlage in Schönheide

(RLNO)  Das war zu wenig. In der Neuauflage des letztjährigen Regionalliga Ost-Finales unterliegt FASS Berlin bei den Schönheider Wölfen mit 4:1 (2:0, 0:0, 2:1). Am kommenden Wochenende gegen die Sande Jadehaie wird es darum gehen, schnell auf die Erfolgsspur zu finden.
DAS SPIEL
Wie schon in den vergangenen Spielen, hatte FASS Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Schon nach wenigen Sekunden tauchte ein Schönheider Angreifer alleine vor Marks Slavinskis-Repe auf. Meist blieb der Berliner Keeper in diesen Situationen Sieger, aber in der 8. Minute nutzte Rubes eine 1o1-Situation zum 1:0. Hirsch nahm weniger Minuten später genau Maß und traf ins kurze Eck. Mit einem leistungsgerechten 2:0 ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel zeigten die Berliner eine Reaktion und waren fortan das etwas bessere Team. Wie schon in Chemnitz, haperte es aber im Abschluss. Besonders das PowerPlay war nicht überzeugend, hier hatten sogar die Wölfe in Unterzahl die klareren Chancen.
Trotzdem war klar: Wenn der Anschlusstreffer fällt, ist noch alles möglich. Allerdings war es erneut Hirsch, der mit dem 3:0 (44.) eine kleine Vorentscheidung besorgte. Nach dem 4:0 durch Warkus kochten die Emotionen noch einige Male hoch, wodurch es auf den Strafbänken zu einer guten Belegung kam. FASS nutzte durch Dennis Thielsch immerhin eine 5:3-Überzahl zum 4:1, und fast hätte Tom Fiedler kurz danach noch einmal nachgelegt. Es blieb aber bei dem verdienten Wölfe-Sieg.
AUSBLICK
Mit drei Punkten nach drei Spielen bleibt FASS hinter den eigenen Erwartungen zurück. Am kommenden Wochenende gegen die Sande Jadehaie (Samstag, 10.10.26, 19:00 Uhr) will man aber die Festung Erika-Heß-Eisstadion wieder zu einem Dreier nutzen.
STATISTIK
FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Heinicke, Abramov; Miethke, Bisliouk; Falk, Kruggel – Weihrauch, Miguez, Deichmann; Thielsch, Fiedler, Balzer; Volynec, Kubail, Braun.
Tore:
1:0 (07:53) Rubes, 2:0 (10:58) Hirsch;
3:0 (43:08) Hirsch, 4:0 (52:25) Warkus, 4:1 (53:56) Thielsch (Fiedler, Heinicke).
Schiedsrichter: Lindner, Heinze – Pfreim, Löhmer.
Strafen: Schönheide 24, FASS 20.
Zuschauer: 546.
Schüsse: 37-28.
Face-off: 22-31.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  22:22 Uhr Bericht:     FASSB
Autor:     rfb


schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Saisonstart geglückt – Wölfe bezwingen Meister FASS Berlin

(RLNO)  Die Schönheider Wölfe sind mit einem starken Auftritt in die Saison 2026/2027 gestartet. Vor 546 Zuschauern im heimischen Wolfsbau bezwang das Team von Trainer Sven Schröder den amtierenden Meister FASS Berlin mit Neu-Trainer Patrick Pohl verdient mit 4:1 (2:0, 0:0, 2:1) und sicherte sich damit zum Auftakt die ersten drei Punkte. Noch vor dem ersten Bully gab es im Wolfsbau einen ganz besonderen und emotionalen Moment. Der langjährige Eismeister Klaus Thamm wurde aus gesundheitlichen Gründen aus seiner aktiven Tätigkeit verabschiedet und für seinen jahrzehntelangen, unermüdlichen Einsatz zum Ehrenmitglied des Schönheider Wölfe e.V. ernannt. Unter großem Applaus dankten Verein und Fans ihm für unzählige Stunden, seine Verlässlichkeit und sein großes Herz für die Wölfe, verbunden mit den besten Wünschen für seine Gesundheit und einer lebenslangen VIP-Dauerkarte für die Heimspiele im Wolfsbau. 
Von Beginn an waren die Wölfe hellwach. Schon nach wenigen Sekunden bot sich Florian Heinz die erste große Möglichkeit zur Führung. Schönheide bestimmte in der Anfangsphase das Geschehen und belohnte sich in der achten Spielminute, Tomas Rubes brachte die Gastgeber mit 1:0 in Front. Nur gut drei Minuten später legten die Wölfe nach. Kenneth Hirsch vollendete in der 11. Minute nach Vorarbeit von Yannek Seidel und Moritz Gottsmann zum 2:0. Mit dieser verdienten Zwei-Tore-Führung ging es in die erste Pause.
Zum Mittelabschnitt kamen die Akademiker besser ins Spiel und erspielten sich einige gute Gelegenheiten. Doch Kevin Kopp präsentierte sich im Schönheider Tor in starker Verfassung und vereitelte die Berliner Möglichkeiten. Auch zwei Unterzahlsituationen zwischen der 27. und 32. Minute überstanden die Wölfe schadlos. Da auf beiden Seiten kein weiterer Treffer fiel, ging es mit der 2:0-Führung für die Gastgeber in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt sorgten die Wölfe dann schnell für klare Verhältnisse. Gerade einmal 3:08
Minuten waren gespielt, als erneut Kenneth Hirsch zuschlug. Nach Zuspiel von Moritz
Gottsmann und Stefan April stellte der Schönheider Angreifer mit seinem zweiten Treffer des
Abends auf 3:0. In der 53. Minute fiel schließlich die Vorentscheidung. Ricco Warkus
verwertete eine Vorlage von Yannek Seidel zum 4:0 und ließ den Wolfsbau endgültig jubeln.
Die Berliner gaben sich allerdings nicht geschlagen und hatten in der Schlussphase ihre
stärkste Phase. Nach mehreren Strafzeiten auf Schönheider Seite konnte FASS eine doppelte
Überzahl nutzen. Dennis Thielsch erzielte 54. Minute, vorbereitet von Tom Fiedler und Bryan
Heinicke, den Treffer zum 4:1. Mehr ließen die Wölfe jedoch nicht zu. Kevin Kopp zeigte über
die gesamten 60 Minuten eine starke Leistung und musste sich lediglich beim Berliner Treffer
in doppelter Überzahl geschlagen geben.
Am Ende stand ein verdienter 4:1-Heimsieg gegen den amtierenden Meister. Mit einer
konzentrierten Mannschaftsleistung, einem Hirsch-Doppelpack, einem starken Kevin Kopp
zwischen den Pfosten und einer stabilen Defensive feierten die Schönheider Wölfe vor 546
Zuschauern einen gelungenen Einstand in die neue Regionalliga Nordost-Saison 2026/2027.
Das Heimspiel wurde freundlichst präsentiert von der Nickelhütte Aue GmbH. Vielen Dank für
die Unterstützung!
Tore: 1:0 Tomas Rubes (07:53), 2:0 Kenneth Hirsch (10:58 / Seidel, Gottsmann), 3:0
Kenneth Hirsch (43:08 / Gottsmann, April), 4:0 Ricco Warkus (52:25 / Seidel), 4:1 Dennis
Thielsch (53:56 / Fiedler, Heinicke / 5-3)
Strafminuten: Schönheide 24 – FASS Berlin 20
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  23:07 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mg

   
  Montag 5.Oktober 2026
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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