IHP NachrichtenFreitag 2.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spieltags-Vorberichte von Donnerstag und Freitrag mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
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Krefeld PinguineAlle guten Dinge sind drei – Der Pinktober kehrt zurück (DEL) Auch in diesem Jahr führen die Pinguine ihr Herzensprojekt gemeinsam mit dem Suumpfperlen e.V. fort und setzen ein Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs. Der Oktober steht auch 2026 im Zeichen der Früherkennung und Bekämpfung von Brustkrebs. So geht die Kooperation mit dem Suumpfperlen e.V. ins dritte Jahr. Der gemeinnützige Verein aus Mönchengladbach setzt sich mit großem Herzen dafür ein, direkt sowie indirekt Betroffenen von Krebserkrankungen Mut, Hoffnung und Unterstützung zu schenken. Dieses Mal stehen vor allem die Sensibilisierung für Brustkrebs bei Männern sowie ein Appell für Vorsorgeuntersuchungen im Vordergrund der Aktion. Auch das Schicksal von indirekt Betroffenen einer Krebserkrankung, wie beispielsweise des Partners oder der Familie, soll mehr Aufmerksamkeit bekommen. Darüber hinaus findet sich ein besonderes Motiv in den diesjährigen Pinktober-Warm-up-Trikots wieder: die Sonnenblume. Dieses steht für Menschen mit nicht sichtbaren Einschränkungen und ist in die Nummern auf dem Trikot eingearbeitet. Ende Oktober werden die Trikots versteigert, der gesamte Erlös kommt dem Suumpfperlen e.V. zugute. Am 02. Oktober, dem Pinktober-Spieltag, wird der Suumpfperlen e.V. mit einem Infostand in der Yayla Arena vertreten sein, des Weiteren soll es am Spieltag weitere Aktionen geben. Jessica Böll, 1. Vorsitzende des Suumpfperlen e.V.: „Die Zusammenarbeit mit den Krefeld Pinguinen bedeutet uns enorm viel und sendet gleichzeitig ein starkes Signal. Dieses Jahr möchten wir den Fokus auf zwei Themen legen, die oft übersehen werden: Brustkrebs bei Männern und das Schicksal von indirekt Betroffenen einer Krebserkrankung. Brustkrebs wird gesellschaftlich noch immer ganz selbstverständlich mit Frauen verbunden, bei rund 75.000 Neuerkrankungen jährlich ist das zunächst nachvollziehbar. Aber dass auch Männer an Brustkrebs erkranken können, ist vielen Menschen gar nicht bewusst. Und genau darin liegt ein großes Problem. Wenn eine Erkrankung im eigenen Bewusstsein gar nicht vorkommt, werden Veränderungen am eigenen Körper möglicherweise nicht ernst genommen oder zu spät abgeklärt. Männer müssen wissen: Auch sie können Brustkrebs bekommen. Und sie dürfen und sollen Veränderungen genauso selbstverständlich ärztlich abklären lassen. Wir möchten deshalb bewusst sichtbar machen, dass Brustkrebs kein ausschließlich weibliches Thema ist. Es geht nicht darum, Angst zu machen, sondern darum, Wissen zu schaffen, Aufmerksamkeit zu fördern und Menschen zu ermutigen, auf ihren Körper zu hören. Durch die pinken Trikots, die Sonnenblumen in den Rückennummern, unsere Präsenz am Pinktober-Spieltag und die mediale Reichweite der Pinguine können wir viele Menschen erreichen und vielleicht genau den einen Menschen dazu bringen, eine Veränderung nicht einfach abzutun.“ Ein besonderer Dank gilt auch unseren Trikotpartnern Pronova BKK, Kineto, Keppner, Conrad Autoteile, SWK, Mauritz Maschinenbau und EGN, die den Pinktober in dieser Saison wieder mittragen und somit überhaupt erst möglich machen. Ohne ihre Mithilfe wären solche Aktionen und Initiativen nicht umsetzbar.
Eispiraten CrimmitschauEispiraten vor nächstem anspruchsvollem Punktspielwochenende in der DEL2 / Crimmitschauer gastieren beim Spitzenreiter Kassel – anschließend Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse (DEL2) Nach einem emotionalen und ereignisreichen vergangenen Wochenende stehen für die Eispiraten Crimmitschau bereits die nächsten beiden Herausforderungen in der DEL2 an. Am Freitag (2. Oktober, 19.30 Uhr) gastieren die Westsachsen beim aktuellen Tabellenführer Kassel Huskies. Am Sonntag (4. Oktober, 17.00 Uhr) wartet im heimischen Sahnpark das nächste Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse. Die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores will die vergangenen Tage hinter sich lassen und den Fokus voll auf die kommenden Aufgaben richten. Hinter den Eispiraten liegt ein Wochenende mit vielen unterschiedlichen Emotionen. Zunächst feierten die Crimmitschauer im heimischen Sahnpark einen Derbysieg gegen die Dresdner Eislöwen. Der Erfolg stand dabei ganz im Zeichen der emotionalen Banner-Zeremonie für Clublegende André Schietzold. Nur zwei Tage später folgte beim Gastspiel bei den Blue Devils Weiden die sportliche Ernüchterung. Die Eispiraten mussten sich mit 2:3 geschlagen geben. Im Nachgang sorgten insbesondere die Aussagen von Cheftrainer Jussi Tuores sowie die daraus resultierende Strafe durch die DEL2 für reichlich Gesprächsstoff und Hektik rund um den Eishockey-Zweitligisten. Nun gilt es für die Westsachsen, die Ereignisse abzuschütteln und den Blick nach vorne zu richten. Denn bereits in der frühen Saisonphase stehen wichtige Punkte auf dem Spiel. Nach vier absolvierten Partien haben die Eispiraten sechs Zähler auf dem Konto und rangieren damit aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Tuores kann nahezu aus dem Vollen schöpfen – Fragezeichen hinter Kapitän Walsh Personell kann Cheftrainer Jussi Tuores am kommenden Wochenende nahezu aus dem Vollen schöpfen. Definitiv nicht zur Verfügung steht lediglich Ole Olleff, der langfristig ausfällt. Hinter dem Einsatz von Kapitän Dominic Walsh steht hingegen weiterhin ein Fragezeichen. Der Angreifer stand in dieser Woche wieder gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Eis. Ob es bereits für einen Einsatz am Wochenende reicht, soll jedoch gemeinsam mit den Ärzten und Physiotherapeuten entschieden werden. Dabei gilt klar: Kein Risiko. Eispiraten beim DEL2-Spitzenreiter Kassel gefordert Am Freitag wartet mit den Kassel Huskies eine besonders schwierige Aufgabe auf die Eispiraten. Der Tabellenführer ist bislang noch ungeschlagen und hat aus den ersten vier Spielen elf Punkte gesammelt. Auch am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Nordhessen erfolgreich. Gegen den EHC Freiburg setzten sich die Huskies mit 2:1 nach Penaltyschießen durch, davor folgte ein 4:2-Heimsieg gegen die Lausitzer Füchse. Bereits am ersten Spieltag sorgte Kassel mit einem deutlichen 7:3-Erfolg gegen die Dresdner Eislöwen für ein erstes Ausrufezeichen. Die Huskies präsentieren sich zum Saisonstart äußerst ausgeglichen und verfügen über Qualität in allen Mannschaftsteilen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Offensive. Hunter Garlent konnte bereits acht Scorerpunkte sammeln. Ebenfalls acht Punkte stehen beim DEL-erfahrenen Neuzugang Matt White zu Buche, während Brendan O’Donnell bislang sechsmal punkten konnte. Insgesamt haben die Kasseler bereits 17 Tore erzielt – ligaweit ist das aktuell der Bestwert. Für die Eispiraten gibt es in Kassel zudem einige bekannte Gesichter wiederzusehen. Unter anderem trifft man auf Till Michel. Gleichzeitig stehen mit Louis Brune und Denis Shevyrin auch ehemalige Huskies mittlerweile im Eispiraten-Trikot auf dem Eis. Banner-Zeremonie für Alexander Heinrich Besonders emotional wird es in der Kasseler Nordhessen-Arena bereits vor dem ersten Bully. Ähnlich wie eine Woche zuvor im Sahnpark wird auch bei den Huskies eine Clublegende mit einer Banner-Zeremonie geehrt: Alexander Heinrich erhält die besondere Auszeichnung und wird damit künftig unter dem Hallendach verewigt. Der 39-Jährige besitzt dabei auch eine Verbindung zu den Eispiraten. Heinrich spielte zwischen 2006 und 2010 mehrfach per Förderlizenz für die Crimmitschauer. Nächstes Sachsenderby im Sahnpark gegen die Lausitzer Füchse Nach dem schweren Auswärtsspiel in Kassel wartet am Sonntag bereits das nächste Highlight auf die Eispiraten-Fans. Im heimischen Sahnpark steht das nächste Sachsenderby an. Zu Gast sind die Lausitzer Füchse aus Weißwasser. Die beiden Mannschaften kennen sich bereits bestens. In der Saisonvorbereitung trafen die Eispiraten zweimal auf die Ostsachsen – mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage. Zudem dürfte die vergangene Saison noch in den Köpfen präsent sein: In den Pre-Playoffs mussten sich die Crimmitschauer den Lausitzer Füchsen bitter geschlagen geben. Nun soll die Revanche folgen. Die Füchse stehen aktuell mit vier Punkten aus vier Spielen auf dem zehnten Tabellenplatz. Am vergangenen Wochenende feierte das Team von Cheftrainer Christof Kreutzer beim 3:0 gegen Bad Nauheim den ersten Saisonsieg. Auch in den Partien zuvor zeigte Weißwasser gute Leistungen, konnte sich dafür allerdings nicht immer mit Punkten belohnen. Die Scorerpunkte verteilen sich bislang auf mehrere Schultern. David Rundqvist, Bryan Lemos und Verteidiger Connor Hannon führen mit jeweils drei Punkten die interne Wertung an. Ein besonderes Augenmerk dürfte zudem auf Jacob Schmidt-Svejstrup liegen. Der dänische Nationalspieler mit deutschem Pass bringt ebenso viel Qualität mit wie Lane Scheidl, der bereits in den vergangenen Pre-Playoffs zur Bestform auflief. Auch Kapitän Clarke Breitkreutz zählt zweifelsohne zu den wichtigsten Akteuren der Lausitzer. Mit Torhüter Anthony Morrone und Georgiy Saakyan stehen zudem zwei ehemalige Eispiraten im Kader der Füchse. Vergangenes Wochenende abschütteln – voller Fokus auf die nächsten Aufgaben Zwei zweifellos anspruchsvolle Spiele warten somit auf die Eispiraten. Nach einem emotionalen und ereignisreichen vergangenen Wochenende gilt es für die Crimmitschauer nun, den Kopf freizubekommen und den Fokus konsequent auf die bevorstehenden Aufgaben zu richten. Gerade gegen den Tabellenführer aus Kassel wird es darauf ankommen, von Beginn an konzentriert aufzutreten und die eigenen Stärken auf das Eis zu bringen. Im anschließenden Sachsenderby gegen Weißwasser soll dann vor allem der Heimvorteil genutzt werden. Dabei werden auch die Eispiraten-Fans wieder eine wichtige Rolle einnehmen. Insbesondere im Derby gegen die Lausitzer Füchse soll der Sahnpark zu einer lautstarken Festung werden. Dass die Crimmitschauer Anhänger für gegnerische Mannschaften zu einem unangenehmen Faktor werden können, haben sie in der Vergangenheit bereits mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Tickets, Livestream und Liveticker Zum Sachsenderby am Sonntag wird mit einer hohen Auslastung des Kunsteisstadions gerechnet. Um lange Wartezeiten an den Abendkassen zu vermeiden, empfehlen die Eispiraten ihren Fans, die Tickets bereits im Vorfeld zu sichern – online, an den bekannten Vorverkaufsstellen oder in der Geschäftsstelle zu den regulären Öffnungszeiten. Wer nicht live im Sahnpark dabei sein kann und bereits am Freitag nicht nach Kassel reist, muss ebenfalls nicht auf Eispiraten-Eishockey verzichten. Beide Partien werden über den kostenpflichtigen Streamingdienst SPORTEUROPE.TV übertragen. Zusätzlich informiert der kostenlose Liveticker von etconline.de über das Geschehen auf dem Eis.
Eislöwen empfangen Bietigheim – Sonntag zu Gast in Landshut (DEL2) Für die Dresdner Eislöwen stehen am fünften und sechsten Spieltag der DEL2 zwei weitere Aufgaben auf dem Programm. Am Freitagabend um 19:30 Uhr sind die Bietigheim Steelers in der JOYNEXT Arena zu Gast. Zwei Tage später geht es für die Blau-Weißen zum EV Landshut. Am vergangenen Sonntag konnten die Eislöwen gegen die Ravensburg Towerstars den ersten Sieg der neuen Spielzeit feiern. Der Erfolg vor heimischer Kulisse war ein wichtiger Schritt. Daran wollen die Dresdner am kommenden Wochenende anknüpfen. Cheftrainer Bo Šubr blickt auf eine intensive Trainingswoche zurück: „Man hat schon am Dienstag im Training schon eine etwas andere Energie nach dem Sieg gespürt. Entscheidend ist, dass die Jungs verstehen, was es braucht, um Spiele zu gewinnen: die kleinen Dinge richtig zu machen, Zweikämpfe zu gewinnen, Schüsse zu blocken und Situationen zu vermeiden, in denen wir Überzahlangriffe oder große Torchancen gegen uns zulassen. Wir wollen als Gruppe weiterwachsen und von Woche zu Woche besser werden.“ Am Freitagabend kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Arne Uplegger. Der Verteidiger kehrt mit den Steelers nach Dresden zurück. Šubr erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe: „Bietigheim ist ein starker Gegner, der mit viel Tempo spielt, viele Scheiben zum Tor bringt und die Zweikämpfe sucht. Darauf müssen wir vorbereitet sein, dagegenhalten und mit der Scheibe die richtigen Entscheidungen treffen, weil sie sehr schnell umschalten. Wir haben uns in dieser Woche intensiv vorbereitet, mit Video gearbeitet und im Training an verschiedenen Dingen gearbeitet. Jetzt geht es darum, von der ersten Sekunde an bereit und konzentriert zu sein und an das anzuknüpfen, was wir zuletzt gezeigt haben.“ Bereits am Sonntag steht für die Eislöwen das nächste Spiel an. Dann führt die Reise zum EV Landshut. Die Partie in Niederbayern beginnt um 17:00 Uhr. Personell müssen die Dresdner weiterhin auf Janick Schwendener und Simon Karlsson verzichten. Beide fallen verletzungsbedingt aus. Als zusätzliche Absicherung erhält Lasse Dietzschold eine Förderlizenz. Der Torhüter ist auch für die U20 und Leipzig spielberechtigt.
Starbulls RosenheimKlassiker am Freitag: Starbulls empfangen die DEG (DEL2) Wird es ein erfolgreicher Start für die Starbulls in einen goldenen Oktober? Auf alle Fälle bietet sich den Eishockeyfreunden am Freitag ein echtes Highlight, wenn es um 19:30 Uhr in der SPIE Arena am Mangfallufer zum emotionsgeladenen Klassiker zwischen Rosenheim und Düsseldorf kommt. Die Grün-Weißen wollen nach dem 5:3-Erfolg gegen Bietigheim vor den eigenen Fans auch gegen den Meister- und Aufstiegsfavoriten Nummer eins punkten – und dann zwei Tage später in Bad Nauheim gleich weiter nachlegen. Die Düsseldorfer EG grüßt nach vier Spieltagen mit elf Zählern von Tabellenrang zwei – punkt- und tordifferenzgleich mit Spitzenreiter Kassel. In Crimmitschau (4:1), in Ravensburg (2:1) und gegen Memmingen (3:0) fuhren die Rot-Gelben alle drei Punkte ein, in Landshut drehten sie einen 3:5-Rückstand noch in einen 6:5-Shootout-Sieg. Das Duell am fünften Spieltag in Rosenheim ist bereits das vierte Auswärtsspiel, das die Mannschaft von Cheftrainer Harry Lange aufgrund der Belegung der heimischen Arena bestreiten muss. Runderneuerte DEG will zurück in die DEL Als DEL-Absteiger hatte die DEG in der Vorsaison ein durchwachsenes Jahr in der DEL2. Mit nahezu komplett umgekrempelter Offensive soll jetzt der Wiederaufstieg gelingen. Bei den Einkäufen bedienten sich die Düsseldorfer mit Headcoach Harry Lange entsprechend im „Schmankerl-Regal“. Einer von neun neuen Stürmern ist Ville Järveläinen, den es nach zwei Spielzeiten im Starbulls-Trikot von der Mangfall an den Niederrhein zog. Am ersten Spieltag knipste der kleine Finne mit deutschem Pass bereits, zwei Tage später gelang ihm in Landshut im Shootout das Game-Winning-Goal. Im Düsseldorfer Tor überzeugte der aus Landshut geholte Jonas Langmann in den ersten drei Spielen mit einer Fangquote von 92,87 Prozent, gegen Memmingen kam Niklas Lunemann zum Zug und parierte alle 29 Schüsse, die auf seinen Kasten abgegeben wurden. In Bad Nauheim gegen viele Ex-Rosenheimer Am Sonntag geben die Starbulls in Bad Nauheim – auch die Kurstädter haben den Kader deutlich umgebaut – ihre Visitenkarte ab. Im Colonel-Knight-Stadion kommt es zum Wiedersehen mit gleich mehreren ehemaligen Rosenheimern: Charlie Sarault, Dominik Tiffels und Joel Keussen trugen in der Vorsaison noch das grün-weiße Trikot, Sebastian Cimmermann in der Spielzeit 2023/24. Dominic Auger, der bei den Kurstädtern als Assistenztrainer von Chefcoach Kevin Gaudet engagiert ist, spielte zwischen 2010 und 2014 unter Franz Steer für die Starbulls in der zweiten Liga. Die Wetterauer starteten mit einer knappen 3:4-Niederlage in Freiburg und einem 4:3-Shootout-Sieg gegen Weiden in die Saison. Am vergangenen Wochenende war die Ausbeute ohne Punkt und mit nur einem Treffer (1:2 gegen Regensburg, 0:3 in Weißwasser) dagegen mager. Zwei wichtige Offensivkräfte verletzten sich vergangene Woche: Matt Marcinew fällt für rund vier Wochen aus, Jordan Hoickmott möglicherweise für den Rest der Saison. Kapitän Marc El-Sayed konnte bisher noch kein Spiel bestreiten. Kurzfristig und zunächst im Tryout für zehn Spiele haben die Roten Teufel daher Stürmer Marco Pfleger verpflichtet, der in der vergangenen Saison für Erding in der Oberliga spielte. Zwischen 2020 und 2022 war Pfleger unter Kevin Gaudet in Bad Tölz aktiv und kam in dieser Zeit in 106 DEL2-Spielen auf satte 164 Scorerpunkte! Selbstbewusste Starbulls mit (fast) voller Kapelle Jari Pasanen freut sich auf das Wiedersehen-Wochenende mit seinen Ex-Spielern: „Das sind alles gute Jungs. Sie waren bei uns Teil einer tollen Mannschaft und haben in Rosenheim einen guten Job gemacht. Dass sie gewechselt sind, hat ganz unterschiedliche Gründe“, so der Starbulls-Cheftrainer, der mit einem Augenzwinkern anfügt: „Blöd ist natürlich, dass sie jetzt für unseren Gegner punkten wollen“. Pasanen kann aller Voraussicht nach personell fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Michael Musin fällt krankheitsbedingt aus. Und dass am letzten Sonntag gegen Bietigheim bei Scott Feser, Lukas Laub, Samir Kharboutli und Ryan McKiernan – dem Kapitän blieben beide Powerplay-Treffer, an denen Laub scheinbar seinen Stock noch dran hatte, gutgeschrieben – der Torknoten platzte, kommt vor dem emotionalen Duell gegen Düsseldorf gerade recht. Die Starbulls-Fans dürfen sich auf einen selbstbewussten Auftritt ihrer Mannschaft freuen, die dem noch ungeschlagenen Topfavoriten der DEL2 die Stirn bieten wird und den zweiten Heimsieg in Folge einfahren will. Tickets für den Freitagsklassiker der Starbulls gegen Düsseldorf am Freitagabend in der heimischen SPIE Arena gibt es online (starbulls.reservix.de bzw. über www.starbulls.de – buchbar auch kurzfristig bis zum bzw. noch nach Spielbeginn) oder vor Ort am Donnerstag und Freitag von 9 bis 17 Uhr im Ticketzentrum Rosenheim (Touristinfo, Heilig-Geist-Str. 15). Ein Abendkassenverkauf am Stadion ist in der Saison 2026/27 leider nicht möglich.
Tölzer LöwenTraditions-Wochenende! (OLS) Sage und schreibe 28 Deutsche Meistertitel treffen am kommenden Wochenende aufeinander. Den Anfang machen die Tölzer Löwen (zwei Titel) beim SC Riessersee (zehn Titel) am Freitag um 19:30 Uhr. Zwei Tage später empfangen die Buam den EV Füssen (sechzehn Titel) um 18 Uhr zum Heimspiel in der Hacker-Pschorr Arena! Die Werdenfelser haben einen soliden Start in die neue Saison hingelegt und waren zwischenzeitlich sogar Tabellenführer. Nach einem zähen Sommer scheint Neu-Geschäftsführer Michael Kreitl die Lage stabilisiert und einen konkurrenzfähigen Kader auf dem Eis zu haben. Als Leistungsträger kristallisieren sich Robin Soudek, aber auch Neuzugang Max Spöttel und der erst 18-jährige Luis Becker heraus. Spöttel zeigt sich momentan für vier der acht Saisontreffer der Garmischer verantwortlich. Becker, der per Förderlizenz des EHC Red Bull München für Blau-Weiß aufläuft, war bislang an fünf Treffern beteiligt und ist damit Crashmate-Topscorer des Teams von Coach Leif Carlson. Löwentrainer Axel Kammerer misst dem Saisonverlauf bei einem Derby jedoch eine untergeordnete Rolle zu: "Es ist völlig egal, wie du bislang performt hast, beim Derby starten wir immer bei null. Auch letzte Saison war es stets hart umkämpft. Wir müssen vollen Einsatz bringen, unsere Struktur beibehalten und dürfen uns nicht zu sehr mitreißen lassen. Wir wollen kompakt stehen und ein gutes Umschaltspiel an den Tag legen." Zwei Tage später duellieren sich die Tölzer Löwen mit dem nächsten Traditionsverein: dem EV Füssen. Die Allgäuer mussten kürzlich den verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän und Torjäger Julian Straub verkraften und haben mit Nicolas Cornett zeitnah einen Ersatz vorstellen können. Damit ist das Team von Daniel Jun gut aufgestellt, wie Kammerer erklärt: "Es ist eine osteuropäisch geprägte Mannschaft, die sehr strukturiertes Eishockey spielen kann. Sie haben ein gefährliches Powerplay und gute Techniker. Trotzdem sollten wir insbesondere daheim auf uns schauen und dem Gegner keinen Raum zur Entfaltung bieten." Ein Wiedersehen wird es derweil mit dem Ex-Löwen und amtierenden Verteidiger des Jahres Karel Klikorka geben, der mittlerweile für den EVF auf Punktejagd geht. Spielbeginn in der Hacker-Pschorr Arena ist um 18 Uhr, noch sind die Löwen daheim ungeschlagen. In der LöwenLounge freuen wir uns diesmal auf Justin Braun, der nach dem Spiel zusammen mit Fabian Schlager auf seine illustre Karriere in NHL und DEL zurückschauen wird.
Deggendorfer SCDeggendorfer SC stellt Geschäftsführung neu auf / Stefan Liebergesell übernimmt die Geschäftsführung – Tobias Blechinger wird Prokurist – Artur Frank bleibt als Kommanditist verbunden (OLS) Der Deggendorfer SC stellt die Führung seiner Spielbetriebsgesellschaft neu auf: Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 zieht sich Artur Frank aus der aktiven Geschäftsführung zurück. Er bleibt der DSC Spielbetriebs GmbH & Co. KG als Kommanditist erhalten und wird weiterhin seine Erfahrung und Expertise einbringen. Die Verantwortung für das Tagesgeschäft übernimmt Stefan Liebergesell als neuer Geschäftsführer. Tobias Blechinger, bislang Geschäftsstellenleiter, wird zum Prokuristen bestellt. Mit dieser Neuaufstellung setzt der DSC auf Kontinuität und eine bewährte Zusammenarbeit. Liebergesell hat bereits in seiner bisherigen Funktion als Prokurist das operative Tagesgeschäft maßgeblich geführt. Der Schritt in die Geschäftsführung führt diese Verantwortung konsequent fort. Gemeinsam mit Blechinger bildet er künftig die operative Führungsspitze der Spielbetriebsgesellschaft. Die enge Zusammenarbeit der beiden hat sich bereits in der Vergangenheit bewährt. Die neue Aufgabenverteilung stellt sicher, dass auch bei Abwesenheiten entscheidungs- und zeichnungsberechtigte Ansprechpartner vor Ort sind. Damit schafft der DSC verlässliche Strukturen für den laufenden Spielbetrieb und die weitere Entwicklung des Standorts. Artur Frank:„Nach 13 Jahren an der Spitze des Deggendorfer Eishockeys blicke ich mit großer Dankbarkeit auf eine intensive und bewegende Zeit zurück. Als wir damals angetreten sind, habe ich meine Schwester gefragt, wie sie das Deggendorfer Eishockey wahrnimmt. Ihre Antwort war sinngemäß: Wir sind halt auch in der Oberliga dabei. Dieser Satz ist mir geblieben. Wir wollten dem DSC wieder ein eigenes Profil geben, Begeisterung wecken und etwas aufbauen, mit dem sich die Menschen in Deggendorf und der Region identifizieren können. Für uns war damals vieles neu. Einen Verein dieser Größenordnung zu führen, bedeutete, gemeinsam zu lernen, unseren Weg zu finden und Verantwortung zu übernehmen – auch dann, wenn schwierige Entscheidungen anstanden. Dass unsere Ideen und Ziele bei Sponsoren, Fans und Zuschauern zunächst vorsichtigen Optimismus und zunehmend Begeisterung ausgelöst haben, hat uns bestärkt. Das Vertrauen unserer Partner hat vieles erst möglich gemacht. Ebenso entscheidend waren die vielen helfenden Hände, die ihre Zeit, ihre Fähigkeiten und ihr Herzblut für den DSC eingebracht haben. Der Weg war nicht immer einfach. Es gab Hindernisse, Rückschläge und Situationen, die uns viel abverlangt haben. Umso mehr bedeutet mir das, was wir gemeinsam entwickeln konnten. Mein Dank gilt allen, die diesen Weg mitgegangen sind: unseren Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern, den Spielern und Trainern, unseren Sponsoren und Gesellschaftern sowie unseren treuen Fans. Die Entwicklung des DSC ist eine Gemeinschaftsleistung, auf die wir gemeinsam stolz sein dürfen. Jetzt ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, die operative Verantwortung weiterzugeben. Stefan hat das Tagesgeschäft bereits als Prokurist mit großem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein geführt. Tobias kennt unsere Abläufe bestens und hat sich als Geschäftsstellenleiter als verlässliche Stütze bewährt. Die beiden haben gezeigt, dass sie als Team funktionieren und sich aufeinander verlassen können. Deshalb übergebe ich die Verantwortung mit einem guten Gefühl und großem Vertrauen. Ich bleibe dem DSC als Kommanditist und mit meiner Erfahrung eng verbunden. Der DSC war für mich in diesen 13 Jahren immer eine Herzensangelegenheit – und das wird er auch bleiben. Ich freue mich darauf, Stefan und Tobias künftig in einer anderen Rolle zu unterstützen und die weitere Entwicklung unseres Deggendorfer Eishockeys zu begleiten.“ Stefan Liebergesell: „Ich danke Artur und den Gesellschaftern für das Vertrauen. Artur hat viel Verantwortung für den DSC übernommen und dessen Entwicklung mit großem persönlichen Einsatz begleitet. Dass er uns weiterhin verbunden bleibt und seine Expertise einbringt, ist sehr wertvoll. Mit Tobias an meiner Seite möchte ich die bewährte Zusammenarbeit fortführen, unsere Strukturen weiterentwickeln und gemeinsam mit unserem gesamten Team die Zukunft des DSC gestalten.“ Tobias Blechinger: „Die neue Aufgabe ist für mich ein großer Vertrauensbeweis und zugleich eine Verpflichtung. Stefan und ich arbeiten seit Langem eng zusammen und wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können. Diese Zusammenarbeit wollen wir weiterführen – mit kurzen Wegen, klaren Verantwortlichkeiten und einem offenen Ohr für Mitarbeiter, Partner und Fans. Ich freue mich darauf, in meiner neuen Funktion Verantwortung für den DSC zu übernehmen.“ Der Deggendorfer SC dankt Artur Frank für sein Engagement und seinen Einsatz in der Geschäftsführung. Mit seinem fortbestehenden Engagement als Kommanditist sowie der neuen Führungsspitze aus Stefan Liebergesell und Tobias Blechinger verbindet der DSC Erfahrung, Kontinuität und klare Zuständigkeiten.
Lindau IslandersEishockey erleben beim Tag der Jugend: Islanders erwarten die Selber Wölfe - Sonntag in Stuttgart zu Gast (OLS) Am Freitag, den 02. Oktober, steht für die EV Lindau Islanders das nächste Heimspiel in der BPM-Arena auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfangen die Islanders die Selber Wölfe und wollen dabei die ersten Heimpunkte der noch jungen Saison einfahren. Gleichzeitig steht der Spieltag ganz im Zeichen des Nachwuchses, denn der EV Lindau feiert erstmals den „Tag der Jugend“. Mit diesem neuen Format möchten die Islanders Kindern und Jugendlichen aus Lindau und der gesamten Region den Eishockeysport näherbringen und möglichst viele junge Besucher für den schnellsten Mannschaftssport der Welt begeistern. Dabei soll der „Tag der Jugend“ keine einmalige Aktion bleiben, sondern sich auch in den nächsten Spielzeiten als fester Bestandteil ausgewählter Heimspieltage etablieren. Bereits im Vorfeld wurden Freikarten an mehreren Schulen verteilt, an denen Nachwuchsspieler des EV Lindau zur Schule gehen. Doch auch, wer keine Karte erhalten hat oder keine der teilnehmenden Schulen besucht, kann von der Aktion profitieren: Alle Kinder und Jugendlichen im Alter von sieben bis einschließlich 17 Jahren erhalten gegen Vorlage des Ausweises als Altersnachweis an der Abendkasse eine kostenlose Eintrittskarte für das Spiel gegen die Selber Wölfe. Sportlich wartet auf die Islanders eine anspruchsvolle Aufgabe. Mit den Selber Wölfen reist der Tabellenvierte der Hauptrunde aus der vergangenen Saison an den Bodensee. Der Kern der Mannschaft blieb im Sommer weitgehend zusammen. Zwar verloren die Oberfranken mit Verteidiger Thomas Gauch und Stürmer Chris Schutz zwei wichtige Leistungsträger an die Heilbronner Falken, gleichzeitig gelang es den Verantwortlichen jedoch, namhafte Verstärkungen zu verpflichten. Mit Aidan Brown und Simon Boyko wechselten zwei richtig gute Scorer aus Bayreuth und Füssen nach Selb. Zudem wurde die Defensive mit dem erfahrenen Sören Sturm verstärkt, der zuvor in der DEL2 für die Bietigheim Steelers auflief. Der Saisonauftakt verlief für die Wölfe allerdings alles andere als ideal. Besonders das Verletzungspech machte den Oberfranken früh zu schaffen. Lukas Valasek und Niko Lahtinen fallen über mehrere Monate aus. Simon Boyko und Philipp Ziesche werden ebenfalls noch mindestens eine Woche fehlen, während Daniel Weiß voraussichtlich rund fünf Wochen pausieren muss. Trotz dieser Ausfälle sind die Islanders gewarnt, denn der Kader der Selber Wölfe verfügt weiterhin über viel Qualität und Erfahrung. Für die Mannschaft von Headcoach Marko Sakic wird es daher erneut auf eine geschlossene Teamleistung ankommen. Bereits beim Derbysieg in Dornbirn und beim leidenschaftlichen Auftritt gegen Kaufbeuren zeigte das Team, welche Qualitäten in ihm stecken. Gegen Selb werden erneut Disziplin, Kampfgeist und die nötige Kaltschnäuzigkeit gefragt sein, um den ersten Heimsieg der Saison zu feiern und drei wichtige Punkte in Lindau zu behalten. Nach dem Heimspiel wartet bereits die nächste herausfordernde Aufgabe auf die Islanders. Am Sonntag, den 04. Oktober, führt die Reise in die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart. Dort treffen die Lindauer um 17:30 Uhr auf die Stuttgart Rebels. Die Begegnungen in Stuttgart entwickelten sich in den vergangenen Jahren regelmäßig zu unangenehmen Aufgaben für die Islanders. Dennoch reist das Team mit dem klaren Ziel an, drei Punkte an den Bodensee zu entführen. Die Rebels haben ihren Kader im Sommer auf sieben Positionen verändert und dabei gezielt auf Erfahrung gesetzt. Für das Tor wurde Daniel Allavena aus Halle verpflichtet. In der Defensive verstärkt Xaver Tippmann die Stuttgarter. Der Verteidiger kam aus Bad Nauheim kam und sammelte bereits Oberliga-Erfahrung in Füssen. Zu den prominentesten Neuzugängen im Angriff zählen Vincent Schlenker aus Kaufbeuren sowie Jayden Schubert aus Memmingen.
Passau Black HawksBACK TO THE 80s Motto Spieltag: Black Hawks wollen gegen Stuttgart wichtige Punkte im Heimspiel sichern (OLS) Nach vier Spieltagen in der Oberliga Süd steht für die EHF Passau Black Hawks am Freitagabend das nächste richtungsweisende Heimspiel an. Um 19:30 Uhr empfangen sie die Stugart Rebels in der EisArena Passau. Die Zuschauer dürfen sich dabei nicht nur auf eine spannende Pare, sondern auch auf eine smmungsvolle Mooparty im Sl der 80er-Jahre freuen. Passend dazu drehen die Black Hawks auch bei den Eintrispreisen die Zeit zurück: Stehplatz-Tickets kosten am Freitag für Jung und Alt nur 10 Euro – ganz wie in den Achtzigern. Und weil ein 80er-Spieltag mit dem passenden Ouit noch mehr Spaß macht, heißt es: Neon-Shirt, Trainingsanzug, Jeansjacke, Srnband, Vokuhila & Co. auspacken! Während die Gäste mit vier Punkten auf Rang elf liegen, wollen die Black Hawks mit aktuell drei Zählern den Anschluss an die direkten Konkurrenten herstellen. Die ersten Wochen der neuen Oberliga-Saison verliefen für beide Mannschaen wechselha. Die Black Hawks starteten mit einer Niederlage beim SC Riessersee in die Spielzeit, feierten anschließend jedoch einen torreichen Heimsieg. Zuletzt musste das Team von Trainer Daniel Reja allerdings zwei Niederlagen gegen den EC Peing und die HC Tigers hinnehmen. Besonders die Defensive stand dabei vor großen Herausforderungen. Die Stugart Rebels erwischten ebenfalls keinen opmalen Saisonstart. Nach Niederlagen gegen Peing und die HC Tigers gelang den Schwaben ein wichger Heimsieg gegen die Höchstadt Alligators. Am vergangenen Spieltag bewiesen die Rebels Moral und holten beim 4:5 nach Verlängerung in Erding immerhin einen Auswärtspunkt. Mit vier Punkten auf dem Konto reisen die Gäste deshalb mit leichtem Vorteil nach Niederbayern. Ein Blick auf die Stasken zeigt jedoch, dass sich beide Teams auf Augenhöhe bewegen. Passau erzielte bislang 14 Treffer und gehört damit offensiv zu den torgefährlicheren Mannschaen im unteren Tabellendriel. Stugart kommt auf elf Tore, präsenert sich dafür defensiv etwas stabiler und ließ bislang sechs Gegentore weniger zu als die Black Hawks. Für die Passauer kommt es daher vor allem darauf an, einfache Gegentore wie zuletzt zu vermeiden und zugleich die eigene Offensivstärke aufs Eis zu bringen. Vor heimischem Publikum wollen die Black Hawks die passende Reakon auf die Niederlagen gegen Peing und die HC Tigers zeigen und wichge Punkte sammeln, um den Anschluss an das Tabellenmielfeld herzustellen. „Wir freuen uns auf das Spiel am Freitagabend gegen Stugart. Trotz unserer Bilanz aus den ersten vier Spielen haben wir gutes Hockey gezeigt. Wir arbeiten hart daran, unsere Probleme zu beheben, und die Jungs sind hoch moviert, sich weiterzuentwickeln. Entscheidend wird sein, über 60 Minuten konstant Eishockey zu spielen. Wir haben starke Torhüter, die uns im Spiel halten können. Jetzt müssen wir auf dem Eis die richgen Entscheidungen treffen. Ich glaube an die Mannscha und bin überzeugt, dass wir morgen ein gutes Spiel abliefern werden“, blickt Black-Hawks-Coach Dan Reja voraus.
Selber WölfeMoral beweisen, Punkte holen / Wölfe reisen nach Lindau und empfangen Passau – Klöpper: „Wir müssen kritische Phasen besser überstehen“ (OLS) Die Ausfallliste bleibt lang, doch die Selber Wölfe geben sich nicht auf. Am kommenden Wochenende warten mit den Lindau Islanders und den Passau Black Hawks zwei direkte Konkurrenten. Mit großem Einsatz, der Unterstützung der eigenen Fans und einem zuletzt aufstrebenden Patrick Klöpper soll das Punktekonto weiter wachsen. Formkurve Was man dem Wolfsrudel keinesfalls abstreiten kann, ist die Moral. Die Mannschaft versucht die zahlreichen namhaften Ausfälle bestmöglich durch Kampfgeist, Leidenschaft und Einsatzbereitschaft zu kompensieren. Am vergangenen Freitag konnte sich das Team zuhause gegen den SC Riessersee für seinen Einsatz mit drei Punkten belohnen. Am Sonntag ging man in Bad Tölz leider leer aus, obwohl es lange danach ausgesehen hat, als könnten die Porzellanstädter den ein oder anderen Punkt aus der Kurstadt entführen. Die Gegner Sieben Abgänge, neun Neuzugänge und ein neuer Trainer: Die Lindau Islanders haben einen großen Umbruch hinter sich und befinden sich noch in der Findungsphase. Ähnlich wie in Selb stieg auch in Lindau mit Marko Sakic der frühere Co-Trainer zum Headcoach auf. Hinsichtlich der Kontingentstellen setzen die Islanders mit den Stürmern Chris Grando, Rocco Andreacchi und Noah Kane voll auf die nordamerikanische Linie. Bestens bekannt in Selb ist Sam Verelst, der einst mit den Porzellanstädtern den Aufstieg in die DEL2 geschafft hat. Bisher stehen bei den Lindauern drei Niederlagen gegen Höchstadt, Deggendorf und Kaufbeuren einem Sieg gegen die HC Tigers entgegen. Ebenfalls nur einen Sieg aus vier Spielen konnten die Passau Black Hawks verbuchen. Die Drei-Flüsse-Städter gewannen gegen den Höchstadter EC und mussten gegen Riessersee, Peiting und die HC Tigers Niederlagen einstecken. Als Erfolg verbucht werden muss in Passau aber zuallererst die Tatsache, dass man überhaupt Oberliga-Eishockey zeigen kann, konnte man doch eine drohende Insolvenz gerade noch so abwenden. So hat man mit schmalem Budget versucht, ein konkurrenzfähiges Team zusammenzustellen. Die Kontingentstellen hat man allesamt mit oberligaerfahrenen Akteuren besetzt: Neben den beiden Kanadiern Alex Blais und Grady Hobbs stürmt der Lette Klavs Planics für die Black Hawks. Statistik Die beste Powerplay-Quote der drei Teams können aktuell die Passau Black Hawks vorweisen. Fünf Tore aus 18 Überzahlmöglichkeiten erzielten die Drei-Flüsse-Städter und kommen damit auf eine Erfolgsquote von 27,8 Prozent. Selb erzielt hier momentan einen Wert von 18,2 Prozent und Lindau kommt auf 11,8 Prozent. Patrick Klöpper blickt voraus Patrick Klöpper hat am vergangenen Sonntag zweimal getroffen und eine längere Durststrecke hinter sich gebracht, ein Fakt, der ihm vor allem persönlich guttut: „Ja, natürlich ist das erleichternd. Wir als Mannschaft oder auch ich individuell haben die letzten drei Spiele vor dem Tölz-Spiel analysiert. Speziell in Österreich habe ich einiges an Torchancen liegenlassen und auch dann in den anderen beiden Spielen wollte das Ding nicht so rein. Es ist vor dem Tor nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Natürlich macht man sich dann Gedanken, woran es liegt. Nichtsdestotrotz war mir von Anfang an bewusst – auch schon im Sommer – dass nach meiner 7-8-monatigen Verletzungspause nicht alles so reibungslos laufen wird, wie ich mir das vorstelle. Ich habe mit vielen Leuten gesprochen, die schon einmal durch lange Verletzungsphasen gegangen sind und die haben mir alle gesagt, dass am Anfang nicht alles klappen wird, was man sich vornimmt. Das braucht Zeit, man wird aber Schritt für Schritt reinkommen. Ich fühle mich immer besser, es macht immer mehr Spaß auf dem Eis. Die ganzen Abläufe funktionieren immer mehr so wie ich mir das vorstelle und umso schöner war es natürlich, dass ich mich in Tölz dann endlich mit zwei Toren belohnt habe. Leider haben wir das Spiel nicht gewinnen können, aber für mich persönlich war es – speziell fürs Selbstvertrauen – sehr wichtig.“ Im Hinblick auf die kommenden beiden Gegner verrät uns der Wölfe-Stürmer, was das Wolfsrudel aufs Eis bringen muss, um erfolgreich zu sein: „Es wird darauf ankommen, auf was es in den letzten Spielen auch schon ankam: Wir müssen versuchen, über 60 Minuten konstant zu spielen. Trotz des Verletzungspechs, was wirklich nicht schön ist und was uns sehr viel abverlangt, hätten wir zwölf Punkte holen können und meiner Meinung nach neun Punkte holen müssen. Jetzt haben wir nur vier auf unserem Konto. Das ist nicht zufriedenstellend. Wir müssen in der Lage sein – wie in Bad Tölz – Phasen zu überstehen, wenn es mal nicht so läuft. Darin sehe ich die große Herausforderung, dass wir kritische Phasen im Spiel einfach besser überstehen müssen, um dementsprechend dann die Punkte nach Hause zu bringen.“ Fürs Heimspiel gegen Passau am Sonntag in der NETZSCH Arena zählt der 32-Jährige auf die Unterstützung der Selber Anhänger: „Die Unterstützung der eigenen Fans spielt natürlich immer eine riesige Rolle. Speziell wenn du ein kleines Lineup hast, wie wir es durch die ganzen Verletzten haben. Zuerst müssen wir dafür sorgen, dass der Funke vom Eis aufs Publikum überspringt, und dann brauchen wir eine gute Stimmung von den Rängen. Dafür sind wir aber auch verantwortlich. Wenn die Stimmung in Selb gut ist, dann hat es jeder Gegner schwer, sein Auswärtsspiel in der NETZSCH Arena zu gewinnen. Da kommt es auf die Fans an, da kommt es auf uns an, dass wir als Einheit alles geben. Wir haben ein schweres Auswärtsspiel in Lindau, da ist es nie einfach, zu gewinnen. Aber ich persönlich will zweimal gewinnen. Wir wollen die höchste Punktzahl, die wir kriegen können, das sind sechs Punkte, mitnehmen. Aber wenn man minimalistisch rechnet, müssen wir einfach das Heimspiel gewinnen. Da führt kein Weg dran vorbei. Und anschließend hoffen wir, dass sich das Lazarett langsam lichtet.“ Lineup Die Selber Wölfe gehen weiterhin mit einem stark dezimierten Kader ins kommende Pflichtspielwochenende. Mit Lukas Valasek, Simon Boyko, Niko Lahtinen, Philip Ziesche und Daniel Weiß fallen fünf etablierte Stürmer verletzungsbedingt aus. Auch Verteidiger Dominik Müller laboriert noch an den Nachwirkungen seines Einschlags in die Bande am vergangenen Freitag und wird aller Voraussicht nach am Wochenende noch pausieren müssen. Neuzugang Jake Coughler wird hingegen – sofern die Lizenzierungsformalitäten rechtzeitig abgeschlossen sind – bereits am Freitag mitwirken können. Auch Lenny Elwing, Förderlizenzspieler von den Lausitzer Füchsen, wird zur Verfügung stehen. Tickets/Einlass/Liveübertragung Für das Heimspiel am Sonntag um 17:30 Uhr gegen die EHF Passau Black Hawks gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://tickets.selberwoelfe.de), bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, bei EDEKA Egert in Selb am Vorwerk sowie an der Abendkasse. Die Pforten der NETZSCH Arena sowie die Abendkassen öffnen eine Stunde vor Spielbeginn um 16:30 Uhr. Der Early-Entry für die Saisonkarteninhaber startet um 16:15 Uhr. Die Partie am Freitag in der BPM Arena in Lindau beginnt um 19:30 Uhr. Beide Partien werden live bei Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie das Auswärtsspiel in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen. Die Übertragung unseres Heimspiels bei Sprade TV startet 25 Minuten vor Spielbeginn mit einer Vorberichterstattung.
Ice Dragons HerfordErstes HEV-Duell der neuen Saison - Herforder Ice Dragons spielen bei den Herne Miners (OLN) Der Herforder Eishockey Verein beginnt in der Oberliga Nord Hauptrunde das nächste Wochenende mit einem Auswärtsspiel beim Herner EV Miners. In der Freitagsbegegnung sind die Ice Dragons ab 20.00 Uhr im „HEV-Duell“ zu Gast in der Hannibal-Arena und die Ostwestfalen werden alles versuchen, um das eigene Punktekonto weiter aufzubessern. „Mit dem Saisonstart und der Punkteausbeute bin ich zufrieden“, äußerte sich Herfords Cheftrainer Henry Thom nach dem vierten Spieltag. Mit sieben Zählern liegen die Ice Dragons derzeit auf Platz 4 der Tabelle und haben in Herne die Gelegenheit, die Gastgeber vorerst deutlich auf Distanz zu halten. Der Auftakt der Miners verlief überhaupt nicht nach Wunsch. Bislang gelang dem Team aus dem Ruhrgebiet noch kein einziger Zähler, womit man sich aktuell am Tabellenende wiederfindet. So steht Herne bereits zu einem frühen Zeitpunkt unter Zugzwang, will man nicht den direkten Kontakt zu den übrigen Mannschaften verlieren. Verletzungsausfälle zwangen Hernes neuen Coach Lenny Soccio immer wieder dazu, die eigenen Reihen umzustellen und an ein Einspielen war gar nicht zu denken. Vor heimischer Kuliusse will man nun unbedingt den ersten Saisonsieg einfahren und so werden die Ice Dragons auf einen hoch motivierten Gastgeber treffen. Nach dem etwas wilden Derby in Hamm (5:6 nach Verlängerung) wird es für die Eisdrachen darum gehen, wieder stabiler im eigenen System zu spielen. Nachdem zuletzt mit Nick Walters, Michael Schaaf und Jegors Kalnins drei Herforder Akteure im LineUp fehlten, hofft Henry Thom auf die eine oder andere Rückkehr, zumal nicht alle eingesetzten Spieler das Derby in Hamm ohne Blessuren überstanden. Tabellenplätze spielen beim traditionellen „HEV-Duell“ gar keine Rolle und mit Sicherheit ist wieder ein intensives Spiel zu erwarten. Für alle, die nicht in der Hanniball-Arena vor Ort sind, wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsERSC startet gegen favorisierte Kempten Sharks - DEL-erfahrener Stürmer für die Wild Lions (BYL) Nach einem Monat Vorbereitung mit sechs Testspielen beginnt auch für den ERSC Amberg der Ernst des Lebens in der Eishockey-Bayernliga. Die Wild Lions erwarten dazu am Sonntag um 18 Uhr den ESC Kempten. Die Sharks gehören gewiss zum engeren Favoritenkreis. Der ERSC wird aber auf eine besondere Verstärkung bauen können. Kurz vor Saisonbeginn haben die Verantwortlichen der Wild Lions einen echten Transfercoup landen können: Mit dem 36-jährigen Deutsch-Tschechen Jaroslav Hafenrichter wechselt ein DEL-erfahrener Linksschütze nach Amberg und wird dort die Rückennummer 77 erhalten. Der 182 cm große und 90 kg schwere Außenstürmer kommt vom Oberligisten Memmingen. Für die Indians und Deggendorf absolvierte Jaro 207 Spiele und erzielte 267 Scorerpunkte. In der DEL war Hafenrichter in 294 Partien mit 77 Punkten für Augsburg und Hamburg im Einsatz, in der DEL2 kam der Angreifer für Bremerhaven in 125 Spielen auf 72 Scorerpunkte. In Hafenrichters Vita stehen außerdem fünf Länderspiele für die DEB-Auswahl: „Ich habe mich entschieden in Amberg zu unterschreiben, weil hier auch mein guter Freund Tomas Schmidt spielt, der zudem viel Überzeugungsarbeit geleistet hat. Wir kennen uns schon aus unserer gemeinsamen Zeit in Bremerhaven. Über den ERSC habe ich bisher nur das Beste gehört und die Verantwortlichen waren mir gegenüber in jeder Beziehung zuvorkommend“, zeigt sich der Neuzugang sehr engagiert und begründet so seinen Wechsel. „Wir sind glücklich über diesen Transfer und sicher, dass Jaro uns enorm helfen wird“, freut sich nicht nur der Sportliche Leiter der Lions, Chris Spanger. Jaroslav Hafenrichter wird bereits am Sonntag gegen Kempten für Amberg auflaufen. Die Sharks beendeten die vergangene Bayernliga-Vorrunde auf dem dritten Rang. Vom letztjährigen Kader muss der Abgang von Torjäger Kevin Hu nach Königsbrunn kompensiert werden. Das sollte durch sechs Neuzugänge, davon fünf höherklassige funktionieren. Drei davon sind aus Memmingen, dazu noch die beiden Finnen Niklas Salo und Eetu Elo, die schon in der Vorbereitung funktionierten. Die Testresultate waren eher nicht zufriedenstellend: Einem 11:4-Erfolg gegen Schongau folgten drei Niederlagen gegen allerdings starke Gegner mit 5:7 (Ulm), 3:5 (Königsbrunn) und 2:7 (Füssen). Beim ERSC Amberg zeigte man sich sehr zufrieden mit der Leistung in den Tests und vier Erfolgen in sechs Spielen: „Die Leistung der Jungs hat gepasst. Besonders die Stimmung innerhalb des Teams war und ist sehr gut. Darauf müssen wir aufbauen“, meint Chris Spanger. Aber wie für alle Mannschaften gilt: Die Karten werden nun neu gemischt.
Buchloe PiratesGeneralprobe und Ligastart - Buchloer Piraten bestreiten am Freitag zu Hause das letzte Testspiel und starten am Sonntag in die neue Bayernligasaison (BYL) Noch einmal testen – dann wird es ernst! Denn an diesem Wochenende geht es in der Eishockey Bayernliga – der höchsten Spielklasse Bayerns – endlich wieder um Punkte. Während am Samstag bereits das offizielle Eröffnungsspiel mit der Neuauflage des letztjährigen Halbfinales zwischen Landsberg und Schweinfurt stattfindet, startet der Rest der Liga und damit auch die Buchloer einen Tag später in die neue Saison. Diese dürfen die Freibeuter zu Hause beginnen und treffen dabei am Sonntag ab 17 Uhr gleich mal auf einen echten Brocken. Denn zu Gast ist ein weiterer Halbfinalteilnehmer der zurückliegenden Spielzeit, der EV Dingolfing. Doch vor dem Auftaktspiel steht am Freitag zunächst noch einmal als Generalprobe das letzte Testspiel der Pirates an – ebenfalls vor heimischer Kulisse. Ab 20 Uhr ist dann der ERC Sonthofen zum Rückspiel in der Sparkassenarena zu Gast. Beide Spiele des Wochenendes gibt es dabei wieder live auf SpradeTV zu sehen. Mit zwei Siegen haben die Piraten am vergangenen Wochenende in jedem Fall schon einmal etwas fürs Selbstvertrauen gemacht. Nach den beiden Niederlagen zum Start in der Vorbereitung war hier durchaus eine erste Leistungssteigerung zu sehen – vor allem am Sonntag beim 7:2 Heimerfolg über Geretsried. Dort stand die Defensive deutlich besser und kompakter, die in den ersten Spielen noch ein wenig die Achillesferse der Freibeuter war. Denn auch beim 7:5 Erfolg zwei Tage zuvor in Sonthofen schoss man zwar sieben eigene Treffer, kassierte gegen den ligatieferen Landesligisten aber auch fünf Gegentore, da man hinten zu viele Geschenke verteilte. Eine Tatsache, die in den kommenden Wochen in der wieder einmal extrem ausgeglichenen und stark besetzten Bayernliga nicht passieren darf, wenn man punkten will. Und so ist das Rückspiel am Freitag zu Hause gegen die Sonthofer nochmals die optimale Gelegenheit, um die Stabilität in der eigenen Zone weiter zu festigen und die Balance zwischen Offensive und Defensive nochmals vertiefen. Dass die Oberallgäuer dabei noch einmal ein guter Kontrahent sind, hat der Playoff-Halbfinalist der letzten Landesligasaison bereits vorige Woche gezeigt. Und trotzdem wollen die Buchloer die Vorbereitung bei der Generalprobe natürlich noch einmal mit einem Erfolgserlebnis abschließen, um positiv gestimmt zwei Tage später in die neue Saison starten zu können. Dort erwartet die Freibeuter dann wie bereits erwähnt mit dem EV Dingolfing eine der Überraschungsmannschaften der letzten Spielzeit. Nach einem starken sechsten Tabellenrang nach der Hauptrunde ging es für das Team von Trainer Dustin Whitecotton direkt in die Playoffs, wo man im Viertelfinale die favorisierten Kemptener klar mit 4:1 Siegen in der Serie ausschalten konnte und schließlich erst im Halbfinale vom späteren Meister Königsbrunn gestoppt wurde. Die Schlüsselspieler der abgelaufenen Runde konnte auch heuer man alle halten – allen voran das torgefährliche Import-Duo um den letztjährigen Topscorer Blake Luscombe und den Toptorjäger Mitch Walinski. Beide präsentierten sich auch in den sechs Testspielen, von denen der EVD vier gewinnen konnte, bereits in bestechender Frühform. Allen woran der US-Boy Walinski ragte hier mit zwölf Toren heraus. Bei allen Vorbereitungsspielen, wie auch den ersten Ligaspielen mussten bzw. müssen die Isarrats im Übrigen erst einmal auswärts antreten. Denn die eigene Halle wird gerade saniert und soll voraussichtlich erst Ende Oktober wieder nutzbar sein. Aber auf fremdem Eis haben sich die Dingolfinger unter anderem mit Testspielerfolgen über Grafing, Landsberg und nicht zuletzt den amtierenden Meister Königsbrunn schon einmal in einer guten Verfassung gezeigt, weswegen die Buchloer zum Auftakt eine richtig schwierige Aufgabe erwartet, bei der man auch auf die Unterstützung der Fans von den Rängen aus hofft.
Kempten SharksJetzt gilts - ESC Kempten startet mit weiter Auswärtsfahrt in die Saison (BYL) Alles an Planungen, Spekulationen und Vorbereitung ist vorbei, wenn am Sonntag um 18.°° der erste Puck zur Saisoneröffnung fällt. Ausgerechnet die weite Fahrt nach Amberg steht zum Saisonstart für die Sharks auf dem Programm. Die Vorbereitung der Kemptener lief eigentlich recht gut, allerdings waren die beiden letzten Spiele der Vorbereitung nicht zufriedenstellend. Zuhause gegen Ulm und auch in Königsbrunn gab es zwei Niederlagen, obwohl man phasenweise gutes Eishockey zeigte. Sven Curmann hatte an diesem Wochenende aber auch den ein oder anderen Ausfall zu kompensieren, musste seine geplanten Sturmreihen also umstellen. Erkenntnisse hat er auf jeden Fall genug gesammelt um unter der Woche noch an einzelnen Baustellen mit dem Team zu arbeiten. Die Gastgeber machten mit einigen namhaften Transfers aufmerksam, aus Rostock holte man den starken Torhüter Timon Bätge zurück. Mit Tomas Schmidt und Lukas Krieger heuerten zwei erfahrene Oberligagrößen bei den Wild Lions an. Dazu kommen mit Jakub Bitomsky und Jaroslav Hafenrichter zwei weitere namhafte Neuzugänge. Ein starker Gegner also der auf Kempten wartet und in dieser Saison ein ernstes Wörtchen um die Playoffs mitreden möchte.
EHC Königsbrunn startet bei den Riverrats in die neue Bayernligasaison (BYL) Am Samstag startet die Bayernligasaison 2026/2027 offiziell mit der Auftaktpartie Landsberg gegen Schweinfurt. Der EHC Königsbrunn muss dann am Sonntag ab 17:30 Uhr das erste Mal um Punkte kämpfen. Auswärts warten die Riverrats des ESC Geretsried auf die Brunnenstädter. Vorfreude auf den Saisonauftakt Für Königsbrunns ersten Vorstand Georg Eim hat das Warten nun ein Ende: „Die Mannschaft ist bestens vorbereitet und heiß auf die neue Saison. Auch unsere Fans fiebern dem Start entgegen. Jetzt heißt es nur noch: Die Spiele mögen beginnen!“ Nach der langen Vorbereitungsphase und den Testspielen geht es am Sonntag endlich um Punkte. Der Gegner ist kein Unbekannter, Königsbrunn hat sich schon oft mit Geretsried messen dürfen. Die Oberbayern sind vor allem im eigenen Stadion eine Macht, der EHC hat auswärts gegen die Riverrats schon oft Federn lassen müssen. Beim letzten Aufeinandertreffen in Königsbrunn kassierten die Brunnenstädter eine bittere 2:8-Heimpleite. Unterschiedliche Vorbereitung der Teams Ein Vorteil für Geretsried dürfte die längere Vorbereitung sein: Der ESC startete bereits vor einem Monat gegen Klostersee in die Vorbereitung und siegte in der heimischen Eishalle mit 3:1. Insgesamt acht Testspiele haben die Riverrats absolviert, die Generalprobe am letzten Sonntag misslang der Mannschaft von Trainer Thomas Gams jedoch. In Buchloe setzte es eine 2:7-Niederlage. Königsbrunn startete erst zwei Wochen später in die Testphase und gewann am letzten Wochenende verdient mit 5:3 gegen die Sharks des ESC Kempten. Allerdings sind die Ergebnisse der Vorbereitung nur bedingt aussagekräftig, da beide Teams viel ausprobierten und sich nicht in die Karten schauen lassen wollen. Geretsried mit Erfahrung und Qualität Der EHC sollte Geretsried auf keinen Fall unterschätzen. Die Oberbayern mussten, wie auch der EHC, einige Spieler ziehen lassen, unter anderem Topscorer Athanassios Fissekis, der nach Miesbach wechselte. Dafür konnten der Schwede Anton Egle und der Tscheche Dominik Soukup gehalten werden, im Tor steht mit Korbinian Sertl einer der stärksten Goalies der Liga. Mit dem 36-jährigen ehemaligen lettischen Nationalspieler Gunars Skvorcovs holte der Verein zudem einen erfahrenen Knipser aus der Oberliga Süd von den Heilbronner Falken nach Geretsried. Vier Weltmeisterschaften für Lettland und acht Jahre in der höchsten russischen Liga sind beeindruckende Meilensteine in seiner Vita. Er soll auch für die jungen Spieler eine wichtige Vorbildrolle einnehmen. Bertele warnt vor robustem Gegner Für den EHC wird es nun ernst gegen einen robusten und körperlich präsenten Gegner, der nur schwer einzuschätzen ist und in direkten Duellen oft das bessere Ende für sich hatte. Königsbrunns sportlicher Leiter Tim Bertele kennt den ESC genau und warnt vor den Riverrats: „Ein erfolgreicher Start in die Saison ist immer wichtig. Deshalb wollen wir am Sonntag natürlich alles in die Waagschale werfen, um einen Sieg einzufahren. Wir haben am Wochenende nur ein Spiel, weshalb sich kein Spieler seine Kräfte einteilen muss. Die Vorbereitung war für mich zufriedenstellend. Dennoch muss es uns nun gelingen, vom Freundschaftsspiel- in den Punktemodus zu wechseln. Dabei müssen wir aus unserer spielerischen Dominanz mehr Zählbares herausholen.“
Pfronten FalconsWeitere Testspiele für die Falcons (BLL) Am Freitag Abend um 20 Uhr sind die Pfrontener im Rahmen ihrer Vorbereitungsspiele zu Gast beim Bayernligisten VfE Ulm/Neu-Ulm, am Sonntag um 17 Uhr empfangen die Falcons dann die Wölfe des EV Bad Wörishofen in Pfronten. Die Devils aus Ulm/Neu-Ulm konnten sich zuletzt deutlich mit 8:2 zu Hause gegen den Ligakonkurrenten ESV Burgau und auswärts beim 5:7 Erfolg gegen die Sharks des ESC Kempten durchsetzen und werden im letzten Spiel vor dem Ligastart sicherlich alles daran setzen die Vorbereitung mit einem weiteren Sieg positiv abzuschließen. Am Sonntag freuen sich die Falcons darauf, nach längerer Zeit endlich wieder die Mannschaft aus Bad Wörishofen im Pfrontener Eisstadion begrüßen zu dürfen. Die Wölfe werden als amtierender Bezirksligameister und Aufsteiger nun auch in der Landesliga wieder eine feste Rolle spielen wollen und dies sicher auch in dem bevorstehenden Testspiel zeigen. Mit einem Bayernligisten und Landesligaaufsteiger stehen dem Trainerteam um Oliver Worm zwei durchaus unterschiedliche Gegner bevor, auf die es sich bestmöglich einzustellen gilt.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Ratinger Ice AliensRatinger Ice Aliens vor schwerer Auswärtsaufgabe bei den Dinslakener Kobras (RLW) Die Ratinger Ice Aliens stehen am kommenden Sonntag im ersten Meisterschaftsspiel vor einer anspruchsvollen Auswärtsaufgabe. Um 19 Uhr gastiert das Team aus Ratingen bei den Dinslakener Kobras, die mit viel Selbstvertrauen und einer bislang überzeugenden Saisonvorbereitung mit Siegen gegen Bergkamen, Grefrath und Solingen und einer knappen Niederlage gegen Heerenveen in die Begegnung gehen können. Aufgrund der Stadionschließung liegt eine vollkommen inakzeptable Vorbereitung hinter den Ice Aliens, mit viel zu späten oder zu frühen Trainingszeiten in verschiedenen Eishallen, viel zu viel Fahrerei und Schlepperei, dazu kommt noch der Spielabbruch im vorletzten Spiel in Leuven nach dem 1.Drittel und die kurzfristige Spielabsage durch Grefrath im letzten Spiel als trauriger Höhepunkt. Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges weiß um die Schwere der Aufgabe: "Dinslaken hat sich enorm verstärkt und gehört mit dem diesjährigen Kader zu den Top-4." So fanden unter anderem mit Jona Dannöhl aus Hamm und Goalie Marko Brlic aus Duisburg zwei Akteure aus der Oberliga den Weg in die Schlangengrube. Brooklyn Beckers fehlt gesperrt (aus dem letzten Spiel der letzten Saison), ein Import kann verletzungsbedingt wahrscheinlich auch nicht spielen. Aufgrund der Abgänge von Maximilian Schwarz und eines weiteren Spielers, sowie dem Ausfall von Max Helmke seit Saisonbeginn wegen Rückenproblemen, haben die Ice Aliens Erik Keresztury in den Kader aufgenommen, der seit Saisonbeginn mit der Mannschaft trainiert und die Vorbereitungsspiele gespielt hat. Erik Keresztury ist 30 Jahre alt, 186 groß, 90 kg schwer, kann als Außen- und Mittelstürmer spielen und wird mit der Trikotnummer 91 für die Ice Aliens auflaufen. Die Saison 26/27 startet endlich, durch die äußeren Umstände wird es sicherlich eine besondere Saison werden.
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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Starbulls RosenheimZweiter Starbulls KidsDay der Saison am 21. November Nach dem erfolgreichen ersten KidsDay der Saison geht es in die nächste Runde: Am Samstag, den 21. November 2026, laden die Starbulls Rosenheim zum zweiten KidsDay der Saison 2026/27 in die SPIE Arena ein. Auch dieses Mal haben Kinder der Jahrgänge 2020 und jünger die Möglichkeit, selbst aufs Eis zu gehen, erste Erfahrungen mit Schläger und Puck zu sammeln und den Eishockeysport ganz unkompliziert kennenzulernen. Dabei spielt es keine Rolle, ob bereits erste Erfahrungen auf Schlittschuhen vorhanden sind oder die Kids zum ersten Mal auf dem Eis stehen. Der KidsDay wird, ähnlich wie die erste Ausgabe der Saison, im Anschluss an das Training der ersten Mannschaft stattfinden. Die genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben. Wenig eigene Ausrüstung notwendig Für die Teilnahme wird nur wenig eigene Ausrüstung benötigt. Mitgebracht werden müssen lediglich ein (Fahrrad-)Helm und Handschuhe. Zusätzliche Eishockeyausrüstung steht solange der Vorrat reicht vor Ort zur Verfügung. Wer bereits eigene Schlittschuhe besitzt, kann diese natürlich gerne mitbringen. Anmeldung ab sofort über die Nachwuchs-Website Neu ist beim zweiten KidsDay der Anmeldeprozess. Die Anmeldung erfolgt ab sofort direkt über die Website des Starbulls Nachwuchses. Wichtig: Eine Teilnahme und Anmeldung ist ausschließlich für Kinder der Jahrgänge 2020 und jünger möglich. Weitere Informationen sowie die genaue Uhrzeit werden rechtzeitig vor dem KidsDay bekannt gegeben. Die Starbulls Rosenheim freuen sich auf viele kleine Nachwuchscracks, jede Menge Spaß auf dem Eis und einen tollen zweiten KidsDay der Saison 2026/27.
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Krefeld Pinguine
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