Newsticker

    
September 26
                         
Oktoberfest
           
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Nach einem Jahr beim REV Bremerhaven in der Verbandsliga kehrt Stürmer Veit Wieczorek zu den Weserstars zurück. 11 Tore und 14 Assists waren seine Bilanz aus 9 Spielen in der letzten Saison
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  

   

 Stichwortsuche:
IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 29.März 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt neun Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
„UDO“ SCHIESST DIE TOWERSTARS ZUR 3:2 SERIENFÜHRUNG

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben an die Tür zum Halbfinale angeklopft! Allen Widrigkeiten eines frühen 0:2-Rückstands und weiteren ungünstigen Situationen zum Trotz gelang dem Team von Coach Bo Subr ein 4:3-Heimsieg, der den Towerstars zwei Matchpucks einbrachte. Gefeierter Held war das Ravensburger Eigengewächs Ryan Odude, der Team und Fans in der 5. Minute der Overtime mit seinem ersten Profitor erlöste.
Die Towerstars hatten vor 3.333 Zuschauern nicht gerade einen vielversprechenden Start in das fünfte Viertelfinalduell gegen Bietigheim. Noch nicht einmal fünf Minuten waren gespielt, da ging Denis Pfaffengut zu rustikal in einen Check gegen Brett Kemp. Während der Steelers-Stürmer verletzt in die Kabine musste, war auch für Denis Pfaffengut das Spiel mit einer 5+Spieldauerstrafe vorzeitig beendet. Es dauerte genau 15 Sekunden, da hatten die Gäste das Powerplay auch schon genutzt. Weil der Treffer zum 0:1 recht einfach fiel, legte Tyler McNeely drei Minuten später auch gleich das 0:2 nach. Ein Schock für die Towerstars, die eine Minute nach Ablauf der langen Unterzahl die nächste Strafe kassierten. Diesmal standen die Special Teams aber besser in der eigenen Zone und verhinderten den nächsten Gegentor-Nackenschlag. Nach der langen Unterzahlzeit taten sich die Towerstars schwer, den Rhythmus zu finden. Wirkliche Torchancen auf den Anschlusstreffer gab es keine – auch nicht in der 17. Minute, als Bietigheims Bastian Eckl zwei Minuten auf der Strafbank saß. Sowohl Zuschauer als auch das Ravensburger Team sehnten sich der Drittelpause entgegen – sie gab Gelegenheit zur Aufarbeitung.
Im zweiten Abschnitt war schnell zu erkennen, dass die Towerstars den viel zitierten „Reset-Knopf“ gedrückt hatten. Das Spiel lief geradlinig nach vorne und die effektive Defensive begann schon in der neutralen Zone. Das eröffnete in der 23. Minute auch eine vielversprechende Konterchance. Doch Steelers-Keeper Florian Mnich parierte den ersten Schuss von Alec Ahlroth, Odeen Tufto verpasste den Nachschuss knapp. Letzterer war fünf Minuten später dann aber doch erfolgreich. Nach einem Patzer der Gäste an der gegnerischen blauen Linie zog der US-Amerikaner entschlossen auf und davon und traf konsequent zum 1:2-Anschlusstreffer ins rechte Eck. Die Zuschauer in der CHG Arena sahen fortan ein anderes, spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Auch Towerstars-Keeper Ilya Sharipov war mehrfach gefragt, so auch in der 33. Minute. Hier parierte er eine hammerharte Direktabnahme im Slot mit der Fanghand.
Diese Szene markierte eine Phase, in der die Steelers besonders druckvoll agierten. Alex Dostie hätte den Towerstars dabei auch einen herben Nackenschlag verpassen können, er schob die Scheibe aber am linken Pfosten vorbei. Einige Zuschauer hatten sich in der Schlussminute des Mitteldrittels schon auf den Weg zum Pausengetränk gemacht, als die erste Ravensburger Sturmreihe nochmals einen Angriff fuhr und Kapitän Robbie Czarnik einen Handgelenkschuss aufs Tor brachte. Die Scheibe schlug im langen Eck ein – 0,6 Sekunden standen noch auf der Uhr: der 2:2-Ausgleich.
Das Momentum dieser Szene nahmen die Hausherren auch über die Pause hinweg mit. Ganze 22 Sekunden nach dem Anspielbully erwischten die Towerstars die Steelers-Defensive in einer zu späten Abstimmung und der frei stehende Mark Rassell drückte zum 3:2-Führungstreffer ein. Das Spiel war nun komplett auf links gedreht. Begünstigt durch den Treffer lief den Towerstars das Spiel vermeintlich leicht von der Hand. Weil die Gäste aber jetzt weniger Fehler anboten, agierte das Team von Coach Bo teils schon in der eigenen Zone zu kompliziert und verkrampft – das hatte Folgen. Knapp 48 Minuten waren gespielt, als Mike Fischer vor dem Tor nicht eingebremst werden konnte und zum 3:3-Ausgleich einnetzte. In den verbleibenden zwölf Minuten vermieden beide Teams ein wirklich hohes Risiko. Chancen gab es durchaus, aber die Abwehrabteilungen arbeiteten effektiv und brachten das Spiel über die Zeit. Im fünften Aufeinandertreffen der Serie ging es also zum vierten Mal in die Verlängerung. So mancher Zuschauer befürchtete in der dritten Pause gar ähnliche Szenen wie beim DEL2-Rekordspiel zwischen Rosenheim und Regensburg, bei dem Spiel 3 erst in der vierten Overtime und der 123. Spielminute entschieden wurde.
Doch dazu sollte es nicht kommen. Vier Minuten und 44 Sekunden waren gespielt, da schoss Ryan Odude von der blauen Linie aufs Tor und und der Puck zischte über die Fanghand des Steelers-Torhüters zum entscheidenden 4:3 ins Netz. Eine fast identische Szene gab es bereits in Spiel 1, da wurde der Puck aber von Thomas Reichel nach abgelenkt. Diesmal ging der „Game Winner“ jedoch eindeutig auf das Konto des Ravensburger Eigengewächses, dem mit seinem ersten DEL2-Profitor ein ganz besonderer Moment gelang.
Die CHG Arena tobte, als Ryan Odude – von den Kollegen nur „Udo“ genannt – vermeintlich gelassen den Arm hob, dann aber sofort von der jubelnden Spielertraube beinahe erdrückt wurde. Der Treffer bescherte den Towerstars den dritten Sieg in der Serie. Folgerichtig haben die Towerstars nun zwei Matchpucks im Kampf um den Einzug ins Halbfinale. Sie erwartet jedoch jetzt das schwerste Spiel der Saison, denn die Steelers werden am Sonntag in eigener Arena alles daransetzen, ein siebtes Spiel zu erzwingen.
„Natürlich lief in diesem Spiel vieles nicht günstig für uns. Das fing bei der großen Strafe und zwei Gegentoren an, auch haben wir nach der 3:2-Führung unsere zuvor erfolgreiche Spielweise fahrlässig abgelegt. Aber wir haben es irgendwie geschafft, das wieder hinzubiegen. Das nehmen wir natürlich gerne so mit“, sagte Towerstars-Coach Bo Subr.
Spielbeginn am Sonntag in der Bietigheimer EgeTrans Arena ist um 17 Uhr. Das Spiel wird live auf Sporteurope.TV übertragen. Fans, die das Spiel im Team verfolgen wollen, finden mit der Übertragung im Erdgeschoss des Stadionrestaurants Eiszeit eine gute Möglichkeit. Der Eintritt ist frei, für Getränke und Vesper ist gesorgt.
 www.ihp.hockey    Samstag 28.März 2026  11:16 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
TURBULENTER AUSWÄRTSSIEG BRINGT DEN MATCHPUCK: EISBÄREN SCHLAGEN ROSENHEIM 6:5 - Regensburg gewinnt offenen Schlagabtausch gegen die Starbulls und könnte nun vor eigenem Publikum ins Halbfinale einziehen

(DEL2)  Drittes Auswärtsspiel im Play-off-Viertelfinale – dritter Sieg für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Die Oberpfälzer haben sich jetzt in der „Best of Seven“-Serie gegen die Starbulls Rosenheim mit einem 6:5-Erfolg (2:2/2:2/2:1) an der Mangfall den Matchpuck zum Einzug in die Vorschlussrunde gesichert – denn durch das Ergebnis im fünften Duell er Serie stellten die Domstädter auf 3:2 nach Siegen und könnten so nun das Vorrücken im anstehenden Heimauftritt am morgigen Sonntag, 29. März, ab 17 Uhr in der Donau-Arena perfekt machen. Nach einer frühen 2:0-Führung durch Treffer von Kapitän Nikola Gajovský (4. Minute) und Corey Trivino (5.) hatten sich zunächst aber die Oberbayern zurückgekämpft und sogar vorgelegt. Nach dem 1:2-Anschlusstreffer der SBR durch Lewis Zerter-Gossage (10.) glich Shane Hanne mit einem Distanzhammer zum 2:2 aus (18.) – und nach der ersten Pause war es erneut Zerter-Gossage, der seine Farben mit dem 3:2 erstmals in Front brachte. Doch nur 16 Sekunden nach dem Rückschlag tankte sich Donát Péter auf der Gegenseite durch und versenkte den Puck zum Regensburger 3:3 in den Maschen (beide 25.). Spätestens jetzt begann ein offener Schlagabtausch: Die EBR stellten durch Topscorer Bryce Kindopp auf 4:3 (28.), doch zwei Sekunden vor Ende des Mitteldrittels egalisierte Heimstürmer Lukas Laub zum 4:4 (40.). Jeremy Bracco schoss die Gäste im Powerplay zum 5:4 (45.), doch Teemu Pulkkinen drosch die Scheibe zum 5:5 ins Tor der Rot-Weißen. Als dann gleich zwei Rosenheimer die Strafbank hüteten, nutzte Kindopp den Platz auf dem Eis mit einer starken Direktabnahme zum 6:5-Siegtreffer. Die Donaustädter brachten ihren knappen Vorsprung über die Zeit, obgleich die Bullen am Ende auf den abermaligen Ausgleich drängten und auch Keeper Christopher Kolarz für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahmen. Damit legten die Schützlinge von Eisbären-Coach Peter Flache zum 3:2 nach Siegen vor und haben nun den ersten Matchpuck auf ihrer Seite. Im sechsten Derby der ersten Play-off-Runde am morgigen Sonntag, 29. März, ab 17 Uhr in der Donau-Arena könnte dementsprechend nun bereits eine Entscheidung fallen. Sollte dies nicht der Fall sein und die Serie zum dritten Mal ausgeglichen werden, folgt am Dienstag, 31. März, ein alles entscheidendes siebtes Aufeinandertreffen um den Halbfinal-Einzug ab 19:30 Uhr wiederum im Rosenheimer Rofa-Stadion. Letzte Tickets für das Heimspiel in Regensburg gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Vor dem wichtigen fünften Spiel der „Best of Seven“-Play-off-Viertelfinalserie gegen die Starbulls Rosenheim auswärts an der Mangfall rotierte Trainer Peter Flache im Kader seiner Eisbären Regensburg auf mehreren Positionen. Vor 4425 Fans im ausverkauften Rofa-Stadion startete Goalie Jonas Neffin im Tor, Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz – die jungen Cole Danielsmeier und Jonathan Peper standen nicht im Line-up. Ferner liefen die Oberpfälzer ohne die Stürmer Noel Saffran (in der Endrunde nicht spielberechtigt), Aleandro Angaran (gesperrt), David Morley, Pierre Preto, Marks Jirgensons und Lukas Krieger auf. Alex Berardinelli (nach abgesessener Sperre), Yuma Grimm und der gelernte Verteidiger Max Merkl (in der Offensive aufgeboten) rückten nach Pausen zuvor dafür wieder ins Line-up.
Das Heimteam startete druckvoll, doch die Eisbären-Defensive hielt zunächst stand. Besser noch: Mit ihrem zweiten Torschuss gingen die Rot-Weißen nach vier Minuten gar mit 1:0 in Führung. Merkl hatte die Scheibe mit starkem Einsatz in der neutralen Zone erobert, Constantin Ontl seinen seinen Kapitän Nikola Gajovský zentral freigespielt und dieser stark unter die Latte eingenetzt. Und es kam noch besser für die mitgereisten Regensburger Fans: Aus ähnlicher Position schoss Corey Trivino, von Topscorer Bryce Kindopp stark in Szene gesetzt, nur 49 Sekunden später gar zum 2:0 für die Donaustädter ein (5. Minute). Die Hausherren brauchten etwas, um sich von dieser kalten Dusche zu erholen, erhöhten aber nach knapp zehn Minuten wieder die Schlagzahl – und schafften prompt den 1:2-Anschlusstreffer durch Lewis Zerter-Gossage (10.). In der Folge hatte Rosenheim weiter mehr vom Spiel, die Oberpfälzer blieben aber stets durch Nadelstiche brandgefährlich. Mit einen Hammer von der Blauen Linie kamen die SBR dann noch vor der ersten Pause zum 2:2-Ausgleich (18.).
SBR drehen die Partie – Oberpfälzer schlagen postwendend zurück
Nach Wiederbeginn bot sich dem Publikum ein ähnliches Bild: Die Grün-Weißen investierten viel, scheiterten aber immer wieder an EBR-Goalie Jonas Neffin und der vielbeinigen Gäste-Abwehr. Just als jedoch eine Strafe gegen die Domstädter abgelaufen war, war das souveräne Kombinationsspiel der Alpenvorländer doch noch erfolgreich: Abermals war es Zerter-Gossage, der einschob und seine Farben erstmals in Führung brachte. Die Antwort der Oberpfälzer folgte aber auf dem Fuße: Über Jakob Weber und Jeremy Bracco kam der Puck zu Donát Péter, der sich mit einer Energieleistung durchtankte und sie mit einem trockenen Schuss ins rechte obere Kreuzeck zum postwendenden 3:3 vergoldete – gerade einmal 16 Sekunden waren da nach dem Rückstand vergangen (beide 25.).
Spätestens jetzt bot sich den Fans ein spannender und unvorhersehbarer offener Schlagabtausch auf dem Eis. Den nächsten Treffer setzten die Flache-Schützlinge: Kindopp lenkte einen Schlenzer von Sean Giles unhaltbar zum 4:3 an Heimkeeper Christopher Kolarz vorbei (28.). Mehrfach verpassten die Rot-Weißen in der Folge die Chance auf eine abermalige höhere Führung. Und so glichen die Gastgeber zwei Sekunden vor Ende des Mitteldrittels zum 4:4 aus – Lukas Laub hatte einen Abpraller eingeschoben (40.). Neffin war bei dieser Aktion heftig angegangen worden, dennoch blieben die Unparteiischen nach langem Videobeweis bei ihrer Entscheidung, das Tor zu geben.
Und so ging es wieder völlig offen in den Schlussabschnitt – in dem wiederum Regensburg vorlegte: In Überzahl fand ein starker Pass von Trivino den einlaufenden Bracco, der viel Zeit und Platz hatte und platziert zum 5:4 für die EBR unter das Gebälk einschoss (45.). Doch auch diese Führung hatte nicht Bestand: Ebenfalls im Powerplay hämmerte Teemu Pulkkinen den Puck zum 5:5 an Neffin vorbei (52.) – erneut war der Regensburger Keeper zuvor angegangen worden, aber wieder blieb der Treffer nach Videobeweis bestehen. Als dann aber gleich zwei Starbulls-Spieler die Strafbank hüteten und die Eisbären mit zwei Mann mehr agierten, war es wieder Kindopp (von Weber und Bracco freigespielt), der einen Oneimer zum 6:5 versenkte (57.). In der Schlussphase setzten die Hausherren noch einmal alles auf eine Karte und nahmen Kolarz für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis – doch die Domstädter brachten den knappen Vorsprung mit aufopferungsvollem Kampf über die Zeit.
Damit legten die Oberpfälzer zum 3:2 nach Siegen vor und haben nun den ersten Matchpuck auf ihrer Seite. Im sechsten Derby der ersten Play-off-Runde am morgigen Sonntag, 29. März, ab 17 Uhr in der Donau-Arena könnte nun bereits eine Entscheidung fallen – gewinnen die Eisbären, rücken sie ins Halbfinale vor. Sollte dies nicht der Fall sein und die Serie zum dritten Mal ausgeglichen werden, folgt am Dienstag, 31. März, ein alles entscheidendes siebtes Aufeinandertreffen um den Halbfinal-Einzug ab 19:30 Uhr wiederum im Rosenheimer Rofa-Stadion. Letzte Tickets für das Heimspiel an der Donau gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg 5:6 (2:2/2:2/1:2)
Freitag, 27. März 2026 – Rofa-Stadion Rosenheim – Beginn: 19:30 Uhr.
Aufstellungen
Rosenheim: Christopher Kolarz (60:00 Minuten) und Louis Müller (beide Tor) – Shane Hanna (2 Strafminuten), Dominik Tiffels, Maximilian Adam, Maximilian Vollmayer (2), Leon Van der Linde, Joel Keussen und Lars Bosecker (alle Abwehr) – Lukas Laub (A), Lewis Zerter-Gossage, Charlie Sarault (A), Wyatt Schingoethe (2), Scott Feser (C/2), Teemu Pulkkinen (4 + 10-minütige Disziplinarstrafe), Fabian Dietz, Luigi Calce (2), Ville Järveläinen, Sebastian Zwickl, Dominik Kolb und Johannes Achatz (alle Sturm). – Trainer: Jari Pasanen (Headcoach) sowie Jamie Bartman (Assistent).
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud (2), Pascal Zerressen (A), Nick Mähler (2), Patrick Demetz, Marian Bauer und Jakob Weber (4/alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino (A/2), Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Donát Péter (2), Jeremy Bracco, Matěj Leden, Samuel Payeur (2), Yuma Grimm, Maximilian Merkl, Nikola Gajovský (C) und Constantin Ontl (A/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Strafminuten: Rosenheim 26 (inklusive 10-minütige Disziplinarstrafe gegen Teemu Pulkkinen) – Regensburg 16.
Zuschauer: 4425 (Rofa-Stadion Rosenheim – ausverkauft).
Schiedsrichter: Zsombor Pálkövi und Bastian Steingross (beide Hauptschiedsrichter) sowie Marcus Höfer und Lukas Pfriem (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
0:1 (4. Minute) Nikola Gajovský (Constantin Ontl, Maximilian Merkl);
0:2 (5.) Corey Trivino (Bryce Kindopp, Alexander Berardinelli);
1:2 (10.) Lewis Zerter-Gossage (Lukas Laub, Charlie Sarault);
2:2 (18.) Shane Hanna (Dominik Tiffels, Scott Feser);
2. Drittel:
3:2 (25.) Lewis Zerter-Gossage (Maximilian Adam, Luigi Calce);
3:3 (25.) Donát Péter (Jeremy Bracco, Jakob Weber);
3:4 (28.) Bryce Kindopp (Sean Giles, Alexander Berardinelli);
4:4 (40.) Lukas Laub (Shane Hanna, Charlie Sarault);
3. Drittel:
4:5 (45./PP1) Jeremy Bracco (Corey Trivino, Jakob Weber);
5:5 (52./PP1) Teemu Pulkkinen (Scott Feser, Shane Hanna);
5:6 (57./PP2) Bryce Kindopp (Jeremy Bracco, Jakob Weber).
Serienstand: Rosenheim 2 – Regensburg 3 (1. Runde Play-offs – Viertelfinale – „Best of Seven“).
Die Termine der Serie:
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (1. Runde Play-offs – Viertelfinale – „Best of Seven)
Spiel 1: Dienstag, 17. März, 19:30 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim:
2:3 (1:1/1:1/0:1) – Serienstand: Rosenheim 0 – Regensburg 1;
Spiel 2: Freitag, 20. März, 20 Uhr - Donau-Arena Regensburg:
1:5 /1:3/0:0/0:2) – Serienstand: Rosenheim 1 – Regensburg 1;
Spiel 3: Sonntag, 22. April, 17 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim:
5:6 n. V. (2:0/1:3/2:2/0:0/0:0/0:0/0:1) – Serienstand: Rosenheim 1 – Regensburg 2;
Spiel 4: Mittwoch, 25. März, 20 Uhr – Donau-Arena Regensburg:
4:7 (1:0/1:4/2:3) – Serienstand: Rosenheim 2 – Regensburg 4;
Spiel 5: Freitag, 27. März, 19:30 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim:
5:6 (2:2/2:2/1:2) – Serienstand: Rosenheim 2 – Regensburg 3;
Spiel 6: Sonntag, 29. März, 17 Uhr – Donau-Arena Regensburg;
Spiel 7 (falls nötig): Dienstag, 31. März, 19:30 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim.
Alle Serien
Play-offs
Pre-Play-offs („Best of Three)
Lausitzer Füchse Weißwasser – Eispiraten Crimmitschau (Serienstand 2:0 – Weißwasser weiter)
EV Landshut – Düsseldorfer EG (Serienstand 2:0 – Landshut weiter)
Viertelfinale („Best of Seven“)
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (Serienstand 2:3)
Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (Serienstand 3:2)
Krefeld Pinguine – EV Landshut (Serienstand 4:0 – Krefeld weiter)
Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser (Serienstand 3:2)
Play-downs
Erste Runde
Wölfe EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:0 – Freiburg benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Freiburg mit dem Klassenerhalt)
Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim (Serienstand 0:4 – „Best of Seven” – Bad Nauheim mit dem Klassenerhalt)
Zweite Runde
Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren (Serienstand 1:0 – Weiden benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier)
 www.ihp.hockey    Samstag 28.März 2026  16:10 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml

  
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Effektive Eisbären schocken offensivstarke Starbulls erneut

(DEL2)  Auch im fünften Heimspiel dieser DEL2-Saison können die Starbulls Rosenheim gegen die Eisbären Regensburg nicht gewinnen. Auch das fünfte Spiel der Playoff-Viertelfinalserie zwischen den beiden Teams endet mit einem Auswärtssieg. Die gnadenlos effektiven Regensburger gewinnen am Freitagabend vor 4.425 Zuschauern im erneut restlos ausverkauften ROFA-Stadion wie schon am vergangenen Sonntag mit 6:5 – diesmal aber nach regulärer Spielzeit. Der Siegtreffer fällt in der Schlussphase bei doppelter Überzahl der Gäste, die in der Serie nun mit 3:2 führen. Die Starbulls müssen am Sonntag in Regensburg gewinnen, um das alles entscheidende siebte Spiel am kommenden Dienstag zu erzwingen.
Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen veränderte seine Mannschaft nach dem 7:4-Auswärtssieg in Regensburg am Mittwoch erneut. Oskar Autio, Jordan Taupert und C.J. Stretch rotierten auf die Tribüne, Teemu Pulkkinen und Wyatt Schingoethe rückten ins Line-up. Das Rosenheimer Tor hütete Christopher Kolarz.
Die Grün-Weißen präsentierten sich von Beginn an offensivstark, dominierten die Anfangsminuten deutlich, doch die Gäste schlugen mit ihren ersten beiden Torschüssen eiskalt zu. Nikola Gajovsky löffelte den Puck mit Schmackes ins linke Kreuzeck (4.), Cory Trivino tat es ihm aus fast identischer Position gleich (5.). Beide Male störte ein Regensburger Forecheck den Rosenheimer Versuch zum Spielaufbau.
Die Starbulls blieben aber am Drücker und belohnten sich. Lewis Zerter-Gossage fälschte einen Schuss von Lukas Laub von der Bande mit dem Schläger unhaltbar zum 1:2- Anschlusstreffer ab (10.). Scott Feser scheiterte bei einem Unterzahl-Konter frei auf das Regensburger Tor zusteuernd an Keeper Jonas Neffin (15.). Shane Hanna hämmerte den Puck von der blauen Linie zum 2:2-Ausgleichstreffer mit Innenpfosten-Kontakt ins Netz (18.). Bei zwei Rosenheim Überzahlspielen zuvor lief die Scheibe gut, klare Abschlüsse aber fehlten. Auf Gästeseite blieb ein Powerplay ungenutzt.
Beim dritten Rosenheimer Powerplay zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hatten die Eisbären zunächst Glück, dass Schingoethe nur das Lattenkreuz traf. Aber der Rosenheimer Überzahldruck blieb hoch und Lewis Zerter-Gossage versenkte schließlich den Rebound seines eigenen Schusses, der an Pascal Zerressens Schlittschuh abgeprallt war, zum verdienten 3:2 für die Grün-Weißen (25.).
Die erste – und einzige – Rosenheimer Führung der Partie hielt nur 16 Sekunden. Die grün-weiße Defensive packte erneut nicht effektiv zu und Donat Peter traf über die Fanghand von Torwart Kolarz in den rechten Torwinkel zum 3:3. Drei Minuten später fälschte Bryce Kindopp einen Schuss von Sean Giles unhaltbar zum 3:4 ab (28.) – mit ganzen acht Torschüssen zu diesem Zeitpunkt waren die gnadenlos effektiven Gäste vier Mal erfolgreich!
Die Starbulls aber machten unbeirrt weiter, hatten in Unterzahl durch Zerter-Gossage (30.), in Überzahl durch Fabian Dietz, Schingoethe und Pulkkinen (32.) und bei mehreren Zwei-gegen-Eins-Situationen jede Menge Großchancen. Gegen Drittelende schnürten sie die Gäste von der Donau auch bei gleicher Spieleranzahl auf dem Eis ein und schließlich war es Lukas Laub, der nach einem abgeprallten Schuss von Shane Hanna zum 4:4 abstaubte – drei Sekunden vor der Sirene zur zweiten Pause.
Der Rosenheimer Drive der Schlussphase des zweiten Spielabschnitts war im Schlussdrittel zunächst weg – die Effektivität der Gäste hingegen weiterhin da. Jeremy Bracco traf bei einem Regensburger Überzahlangriff gegen zu hoch verteidigende Starbulls aus zentraler Position ins rechte obere Eck und stellte auf 4:5 (45.). Es folgte die einzige Phase der Partie, in denen die Eisbären Vorteile hatten. Cory Trivino und Donat Peter vergaben Chancen zum 4:6, ehe sich den Hausherren wieder ein Überzahlspiel bot. Diesmal sah es nicht nur gut aus, sondern war auch erfolgreich. Teemu Pulkkinen erkannte, dass Torwart Neffin seinen Schläger verloren hatte und nagelte den Puck zum 5:5 in die Maschen (52.).
Luigi Calce vergab eine Minute später die Großchance zur Rosenheimer Führung, danach blieb ein letztes Powerplay der Starbulls ohne gefährliche Abschlüsse – und dann wurde es aus grün-weißer Sicht bitter: Pulkkinen und Hanna wurden hintereinander auf die Strafbank geschickt und Regensburg nutzte die doppelte Überzahlsituation eiskalt aus. Bryce Kindopp traf per Direktabnahme aus dem linken Bullykreis zum 5:6 (57.). Rosenheims Bemühungen, mit sechs Feldspielern und ohne Torwart noch zum Ausgleich zu kommen, blieben erfolglos.
Am Sonntag in Regenburg (17 Uhr, Liveübertragung bei www.sporteurope.tv) müssen die Starbulls nun zum dritten Mal in Folge auswärts gewinnen, um den Einzug der Eisbären ins Halbfinale und das eigene Saisonende zu verhindern und den „Showdown“ am Dienstag im ROFA-Stadion zu erzwingen.
Bereits für das Playoff-Halbfinale qualifiziert hat sich Hauptrunden-Primus Krefeld Pinguine (4:0-Sweep gegen den EV Landshut). In den Viertelfinalserien zwischen den Kassel Huskies und den Lausitzer Füchsen und zwischen den Ravensburg Towerstars und den Bietigheim Steelers steht es nach fünf Spielen jeweils 3:2. Auch hier fallen die Entscheidungen am Sonntag oder am Dienstag. Die Vorschlussrunden starten am Gründonnerstag.
In der zweiten Playdown-Runde stehen sich die Blue Devils Weiden und der ESV Kaufbeuren gegenüber. Der Sieger der Serie – Kaufbeuren benötigt vier Siege, Weiden nur deren drei – spielt auch in der kommenden Saison in der zweithöchsten deutschen Eishockey-Spielklasse, der Verlierer ist sportlicher Absteiger in die Oberliga. Das erste Spiel entschied Weiden mit 3:2 für sich. Bad Nauheim und Freiburg können nach ihren Playdown-Erstrundenerfolgen bereits für ein weiteres Jahr DEL2 planen.
 www.ihp.hockey    Samstag 28.März 2026  00:39 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Halbfinale: Indians mit Sweep gegen Hannover

(OLS)  Der ECDC Memmingen setzte sich erneut gegen die Hannover Indians am Pferdeturm durch: Die Memminger besiegten den ECH in Spiel 4 mit 4:3 n.V. und beendeten die Viertelfinalserie völlig verdient mit einem Sweep. Dadurch steht das Team von Daniel Huhn im Halbfinale der diesjährigen Oberliga-Playoffs. Der Gegner und die genauen Spieltermine entscheiden sich erst in den kommenden Tagen.
Der ECDC musste am Freitagabend auf Patrick Kurz sowie den gesperrten Milan Pfalzer verzichten. Dafür rückte Timo Gams wieder ins Aufgebot. Memmingen erwischte im ersten Drittel einen guten Start am Pferdeturm und ging konzentriert in die Partie. Zunächst überstanden die Maustädter eine Unterzahlsituation und gingen dann nach rund fünf Minuten in Führung. Kapitän Tyler Spurgeon erzielte, nach einem herausragend gespieltem Angriff, das 1:0 für die Rot-Weißen. Die Indians blieben weiter das tonangebende Team und bauten die Führung aus. Brett Oudekirk netzte in Überzahl zum 2:0 ein. Keine Minute später drückte Nikita Krymskiy den Puck zum 3:0 in die Maschen. Doch auch der EC Hannover kam in diesem Drittel noch zum Torerfolg. Tom-Eric Bappert verkürzte auf 1:3 für die Hannoveraner und hauchte den Gastgebern wieder Leben ein. 
Im zweiten Drittel kamen die Hannover Indians nach und nach besser ins Spiel. Memmingen spielte zwar weiterhin souverän, musste aber defensiv mehr leisten. Die Indianer-Abwehr hielt kompakt dagegen, auch Justus Roth parierte gut. Das Mitteldrittel endete torlos.
Im letzten Drittel plätscherte das Spiel zunächst etwas vor sich hin, doch dann schlugen die Hausherren etwas überraschend zu. Brent Aubin markierte das 2:3 und gab seinem Team und dem Pferdeturm nochmals Hoffnung. Die Nord-Indianer drückten nun auf den Ausgleich, um das Saisonaus zu vermeiden. Bitter für die Maustädter war, dass sowohl Connor Blake als auch Linus Svedlund das Spiel vorzeitig beenden mussten. Beide Verteidiger traf es mit einer Gesichtsverletzung, sie mussten zum Nähen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Hannover Indians schafften es dann tatsächlich auszugleichen. Calder Anderson drückte die Scheibe über die Linie und ließ alle ECH-Anhänger jubeln. Es blieb in der regulären Spielzeit beim 3:3, so dass eine Entscheidung in der Overtime fallen musste.
Keine 15 Sekunden waren in der Verlängerung gespielt, da fiel bereits die Entscheidung. Markus Lillich stand goldrichtig und traf zum entscheidenden 4:3 n.V. für den ECDC Memmingen, was den Gästeblock in Ekstase versetzte. Damit gelang dem Team von Daniel Huhn der verdiente Sweep in der Best-of-Seven-Serie gegen die Hannover Indians und gleichzeitig der Halbfinaleinzug.
Somit geht die Reise für die Indians in den Playoffs weiter. Die Maustädter stehen nun im Halbfinale. Wer der Gegner sein wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen, im Moment sieht es nach einem Duell gegen die Hannover Scorpions oder die Tilburg Trappers aus. Maximal sieben Spiele werden dann über den Finaleinzug entscheiden. Die Serie beginnt am Ostersamstag, das zweite Spiel findet am Ostermontag statt. Weitere Informationen, sobald diese feststehen, werden auf den Kanälen des ECDC veröffentlicht. 
EC Hannover Indians vs ECDC Memmingen 3:4 n.V. (1:3/0:0/2:0/0:1)
Tore:0:1 (6.) Spurgeon (Fern, Brassard), 0:2 (16.) Ouderkirk (Spurgeon, Homjakovs, 5-4), 0:3 (16.) Krymskiy (Meier, Verelst), 1:3 (17.) Bappert (Kolupaylo), 2:3 (51.) Aubin (Moser), 3:3 (55.) Anderson (Gropp, Wäser), 3:4 (61.) Lillich (Fominych, Menner)
Strafminuten:Hannover 11–Memmingen 11
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Blake, Fern; Svedlund, Meisinger; Ettwein, Menner- Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Fominych; Meier, Verelst, Krymskiy; Handschuh, Schubert, Gams.
 www.ihp.hockey    Samstag 28.März 2026  11:50 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl mfr


selberwoelfeSelber Wölfe
Personelle Veränderung im Bereich Sponsoring & Marketing der Selber Wölfe - Lena Dvorak folgt auf Tobias Ernstberger

(OLS)  Die Selber Wölfe stellen sich im Bereich Sponsoring & Marketing neu auf: Nach fünf Jahren engagierter Arbeit verlässt Tobias Ernstberger den Eishockey-Oberligisten. Bereits seit Januar gehört Lena Dvorak zum Team und übernimmt nun die Aufgaben in diesem Bereich.
Abschied nach fünf erfolgreichen Jahren
Nach insgesamt fünf Jahren im Dienst der Selber Wölfe verabschiedet sich Tobias Ernstberger aus der Organisation. In dieser Zeit prägte er das Sponsoring und Marketing maßgeblich mit und trug zur Weiterentwicklung des Clubs sowie der Partnerstrukturen bei. Nun wird er sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Die Selber Wölfe bedanken sich herzlich für sein langjähriges Engagement und wünschen ihm für seinen weiteren Weg – sowohl privat als auch beruflich – alles Gute.
Neue Ansprechpartnerin: Lena Dvorak
Seit Januar verstärkt Lena Dvorak das Team der Geschäftsstelle und übernimmt nun offiziell die Verantwortung im Sponsoring & Marketing. Mit Vertriebserfahrung, neuen Ideen und Fokus auf partnerschaftliche Zusammenarbeit möchte sie sowohl bestehende Kooperationen vertiefen als auch neue Partner für die Selber Wölfe gewinnen. Die Verantwortlichen sehen das Aufgabengebiet bei ihr in besten Händen und auch Lena Dvorak selbst brennt für ihre neue Aufgabe: „Ich komme aus der Region und verfolge den Eishockeysport in Selb seit einigen Jahren auch privat mit großer Begeisterung – Leidenschaft, Zusammenhalt und echter Einsatz sind für mich zentrale Werte, die ich nun auch beruflich einbringen möchte.“
 www.ihp.hockey    Samstag 28.März 2026  11:30 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe reisen mit Rückenwind nach Mellendorf - Ausgeglichene Serie: Die Wölfe setzen im Kampf ums Halbfinale auf die Unterstützung ihrer Fans

(OLS)  Mit einem spektakulären Doppelschlag in den letzten 90 Sekunden haben sich die Selber Wölfe eindrucksvoll in der Viertelfinalserie zurückgemeldet. Nach dem emotionalen 5:4-Heimsieg reist das Team nun mit neuem Selbstvertrauen nach Mellendorf – im Kampf um den Einzug ins Playoff-Halbfinale, der aber frühestens am Dienstag in der NETZSCH Arena entschieden wird.
Formkurve
Was für ein Abend in der NETZSCH Arena! Die Selber Wölfe gingen in Spiel Vier der Viertelfinalserie gegen die Hannover Scorpions zunächst mit 1:0 und 2:1 in Führung, ehe die Mellendorfer den Spieß umdrehten und den Spielstand auf 2:3 bzw. 3:4 stellten. Als viele bereits dachten, dass die Scorpions als Sieger vom Eis gehen würden, stellten Erik Nemec 88 Sekunden und Thomas Gauch elf Sekunden vor der Schlusssirene per Doppelschlag den Endstand auf 5:4. Der Jubel kannte – zumindest bei dem Teil der gut 2.700 Zuschauer, die es mit den Wölfen hielten – keine Grenzen mehr. Auf der anderen Seite saß der Frust natürlich tief, zumal es vor dem Selber Ausgleich eine umstrittene Szene gab: Die Gäste forderten hier ein technisches Tor, welches ihnen aber nicht zugesprochen wurde. Das Momentum liegt nun wieder bei den Wölfen, die insgesamt eine gute Partie ablieferten, in der Defensive aber dennoch für vier Fehler gnadenlos mit vier Gegentreffern bestraft wurden. Die Porzellanstädter werden demnach weiter an der Fehlerminimierung arbeiten müssen, wenn sie am Sonntagabend einen Sieg aus der Wedemark mit nach Hause nehmen wollen.
Statistik
Playoffs leben von Emotionen auf dem Eis und auf den Rängen. Die lautstarke NETZSCH Arena hat am Freitagabend erneut bewiesen, dass das Publikum ein Faktor ist. Getragen durch die Unterstützung von den Rängen, konnte das Wolfsrudel noch einmal alles aus sich herausholen und das Spiel in den letzten Sekunden drehen. Dass die Region zusammensteht im Kampf um den Einzug ins Halbfinale zeigt sich in den Zahlen. 2.782 Zuschauer strömten bislang durchschnittlich zu den Playoff-Spielen in die NETZSCH Arena, und damit fast doppelt so viel wie in Mellendorf. In die dortige ARS-Arena lockten die Scorpions bislang 1.421 Zuschauer pro Spiel. Die Spieler als auch die Verantwortlichen der Selber Wölfe wissen diesen Support ihrer Anhänger sehr zu schätzen und hoffen auch am Sonntag auf zahlreiche Wölfe-Fans in der ARS Arena und selbstverständlich auf eine proppenvolle NETZSCH Arena zu Spiel Sechs am Dienstag.
Lineup
Eric Doronin, Jonas Körber und Philip Ziesche werden weiterhin ausfallen. Ein Einsatz von Richard Gelke ist fraglich.
Modus/Spielwertung
Die Serie zwischen den Hannover Scorpions und den Selber Wölfen wird im Best-of-Seven-Modus ausgetragen. Das Team, das zuerst vier Siege eingefahren hat, entscheidet die Serie für sich und zieht ins Halbfinale ein. Für den Verlierer ist die Saison zu Ende.
Steht es in einer Partie nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten. Jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wird (Sudden Death). Die Pause mit Eisbereitung dauert 18 Minuten. Die 20-minütigen Verlängerungen werden so lange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen ist. Es wird auch in der Verlängerung mit 5 gegen 5 Feldspielern gespielt.
Termine/Tickets/Hallenöffnung
Die Termine für die Serie wurden wie folgt festgelegt:
Freitag, 20. März 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 0:2
Sonntag, 22. März 18 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions 1:5
Dienstag, 24. März 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 5:3
Freitag, 27. März 20 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions 5:4
Sonntag, 29. März 18 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe
Dienstag, 31. März 20 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions
Donnerstag, 02. April 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe (sofern notwendig)
Für die Heimspiele gegen die Hannover Scorpions gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk, bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost sowie – sofern noch verfügbar – an der Abendkasse. Die Abendkasse und die Pforten zur NETZSCH Arena öffnen jeweils eine Stunde vor Spielbeginn.
Hinweis: Die Saisonkarten behalten auch in den Playoffs ihre Gültigkeit.
Alle Partien werden zudem live über Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie die Auswärtsspiele aus Hannover in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
 www.ihp.hockey    Samstag 28.März 2026  19:00 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
 
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
EHC Königsbrunn muss erneut Federn lassen

(BYL)  Im vierten Finalspiel zwischen dem EHC Königsbrunn und den "Mighty Dogs" des ERV Schweinfurt konnten die Unterfranken mit 5:3 gewinnen und in der Serie Best-of Seven auf 2:2 Siege ausgleichen. Nach einem verheerenden Fehlstart kamen die Königsbrunner erst im Schlussabschnitt in die Partie, ließen dann aber zu viele Möglichkeiten liegen.
Königsbrunn trat mit dem gleichen Kader wie schon am Dienstag an. Allerdings musste der EHC auf Stefan Rodrigues verzichten, der aufgrund seiner Sperre eine Partie aussetzen musste. Im Königsbrunner Tor stand zunächst wie gewohnt Stefan Vajs, als Backup war Benni Beck mitgereist.
Von Beginn an zeigten die Gastgeber, dass sie diese Partie für sich entscheiden wollten und agierten mit viel Einsatz und Tempo. In der fünften Spielminute ging dann Schweinfurt in Führung, ein verdeckter Schuss von der blauen Linie fand den Weg ins Königsbrunner Tor. Nur 24 Spielsekunden später, gleiche Situation, gleiches Resultat. Erneut fand ein verdeckter Schuss von der blauen Linie den Weg ins Gehäuse der Brunnenstädter. Königsbrunn war nicht in der Partie angekommen und fand kein Mittel gegen die Angriffe der Mighty Dogs, die in der achten Spielminute durch den alleinstehenden Tomas Cermak auf 3:0 erhöhten. Nach einem ersten Überzahlspiel kam der EHC aber wieder in die Begegnung zurück, bis zur ersten Pause fielen jedoch keine weiteren Treffer mehr.
Auch im Mitteldrittel gaben die Gastgeber Vollgas und trafen in der 24. Spielminute zum 4:0, der EHC war zu weit weg von den Schweinfurtern, die gefühlt machen konnten, was sie wollten. Erst in der 28. Spielminute kamen die Königsbrunner zu einer ersten Torchance. Allerding bekamen die Hausherren nach einer Notbremse einen Penalty zugesprochen, der aber folgenlos blieb. Schweinfurt blieb die spielbestimmende Mannschaft, doch es steckte noch Leben im EHC, der in der 42. Spielminute den Anschlusstreffer zum 4:1 erzielen konnte. Nach Bullygewinn im gegnerischen Drittel landete ein Pass vom hinter dem Tor stehenden Lion Stange bei Tim Bullnheimer, der die Scheibe dann eiskalt einnetzte. Danach gab es Strafzeiten für beide Mannschaften, bis zur letzten Pause blieb die Partie ohne Zählbares.
Königsbrunn musste nun im Schlussabschnitt alles auf eine Karte setzen, mit Erfolg. In der 42. Spielminute traf Marco Sternheimer, nachdem er gerade von der Strafbank gekommen die Scheibe zugespielt bekam und sich bis vor den gegnerischen Goalie durchtankte. Sein Treffer zum 4:2 ließ die mitgereisten Fans wieder Hoffnung schöpfen, denn der EHC hatte jetzt endlich wieder Zugriff auf die Partie. Mit viel Biss, Willen und Leidenschaften nahmen die Brunnenstädter den Kampf auf und hatten zweimal Überzahlspiel gegen Schweinfurt. Dabei ergaben sich auch beste Chancen, die der EHC aber liegen ließ. Die Gastgeber machten das in der 54. Spielminute besser, als sie danach ebenfalls in Überzahl spielen konnten und nach gerade mal 14 Spielsekunden auf 5:2 erhöhten. Doch Königsbrunn blieb im Spiel, 18 Spielsekunden später verkürzte Marco Sternheimer auf 5:3. Bei einem schnellen Gegenstoss landete der Pass vom Tim Bullnheimer punktgenau bei Sternheimer, der dann seinen Verfolgern enteilte und erneut ins gleiche Eck einnetzte. Danach hatte der EHC noch einige dicke Chancen, die aber ohne Zählbares blieben, stattdessen zogen die Brunnenstädter noch Strafen. 46 Sekunden vor Spielende zog der Königsbrunner Coach den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers, der Drops war aber längst gelutscht. Am Ende verdienen die Gastgeber hochverdient gegen den EHC, der nur schwer ins Rollen kam und sich lange Zeit zu harmlos präsentierte.
Mit dem Sieg kann Schweinfurt die Serie Best-of-Seven auf 2:2 ausgleichen. Nun treffen beide Mannschaften am Sonntag ab 18 Uhr in Königsbrunn wieder aufeinander. Der Sieger dieser Begegnung könnte dann beim sechsten Aufeinandertreffen am Gründonnerstag in Schweinfurt die Serie beenden und sich den Meistertitel holen.
EHC-Coach Bobby Linke ist sichtlich enttäuscht und bringt die Defizite auf den Punkt: „Wir haben es heute von Beginn an nicht verstanden, in der eigenen Zone konzentriert zu arbeiten. Zuerst kassierten wir so ein Ei, danach waren wir immer noch nicht fokussiert, arbeiteten nicht und bekamen den zweiten Treffer. Schweinfurt hat sich dann in einen Rausch gespielt und unsere Fehler in der Zuordnung mit dem dritten Tor bestraft. Wir waren einfach nicht bereit. Das, was wir uns in der Pause vorgenommen hatten, haben wir nicht umgesetzt. Leider schießen wir zu wenig aufs Tor, der Gegner hat uns gezeigt, wie das mit einfachem Hockey funktioniert. Da können wir uns eine Scheibe davon abschneiden. Im letzten Drittel haben wir es einfacher gehalten, mehr gearbeitet, gekämpft und hatten deutlich mehr Zugriff aufs Spiel. Es kamen in Überzahl auch zu wenig Schüsse aufs Tor. Wenigstens sind wir dann wieder als Team aufgetreten. Durch Fouls haben wir verpasst, die Partie nochmal drehen zu können. Schweinfurt hatte heute mehr Willen und Ehrgeiz gezeigt. Am Sonntag müssen wir den Turnaround schaffen und die Serie wieder auf unsere Seite ziehen. Dazu müssen wir unbedingt Fehler abstellen und den Gegner zu Fehler zwingen.“
Tore: 1:0 Freibert (Asmus, Bares) (5.), 2:0 Homjakovs (Dana, Alksnis) (5.), 3:0 Cermak (Donins, Dana) (8.), 4:0 Pinsack (Bares, Adam) (24.), 4:1 Bullnheimer (Stange, Sternheimer) (36.), 4:2 Sternheimer (Szegedin, Baur) (42.), 5:2 Hormjakovs (Donins, Alksnis) (54.), 5:3 Sternheimer (Bullnheimer, Kaiser) (54.)
Strafminuten:  ERV Schweinfurt 18     EHC Königsbrunn 20     Zuschauer: 1796
 www.ihp.hockey    Samstag 28.März 2026  08:39 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Mighty Dogs gleichen die Finalserie mit 5:3 Sieg aus

(BYL)  Nach einem engagierten, aber knapp verlorenen letzten Heimspiel und dem souveränen 5:0 Erfolg im Auswärtsspiel in Königsbrunn hieß es für die Mighty Dogs am Freitag Abend alles daran zu setzen, die Finalserie auszugleichen. Während Schweinfurt mit demselben Kader wie im letzten Spiel starten konnte, fehlte beim EHC neben Baader auch Rodrigues, der für sein rüdes Foul gesperrt war. Mit einem fulminanten ersten Drittel legten die Mighty Dogs den Grundstein für den zweiten Sieg, und brachten ihn am Ende auch verdient über die Zeit, so dass die Serie nun mit 2:2 wieder ausgeglichen ist.
Die Mannschaft um Kapitän Kevin Heckenberger zeigte ab der ersten Minute, dass sie die Partie für sich entscheiden wollte – und abermals war es die dritte Schweinfurter Formation, die erstmals an diesem Abend für Furore sorgte. Sie setzten sich im Angriffsdrittel fest und tauchten in Form von Pavel Bares vor dem gegnerischen Tor auf, doch Vajs konnte hier noch klären. Doch schon in ihrem nächsten Wechsel gelang der Erfolg: Collin Freibert, der schon im Dienstagsspiel getroffen hatte, zog von der blauen Linie ab und verwandelte zum 1:0 Führungstreffer. Die Durchsage des ersten Tors war noch kaum beendet, da brandete im Icedome erneut Jubel auf, denn Arturs Homjakovs erhöhte die Führung 24 Sekunden später ebenfalls von der blauen Linie zum 2:0. Die Mighty Dogs zogen das Spiel im Anschluss an sich und ließen den EHC kaum ins Spiel kommen. Die Paradereihe der Schweinfurter zeigte sich dann ebenfalls von ihrer starken Seite und schnürte die Gäste im eigenen Drittel ein, bis dann in der 8. Minute Tomas Cermak den Goalie aussteigen ließ und zum 3:0 erhöhte, was Trainer Bobby Linke umgehend zur Auszeit zwang um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Es dauerte etwas, doch nach einem Powerplay kam auch auf Seiten der Gäste langsam wieder etwas Selbstvertrauen zurück, doch zu einem Tor sollte es nicht reichen – so ging es mit 3:0 in die erste Pause.
Die Dogs kamen stark aus der Kabine zurück und waren in der Anfangsphase oft den entscheidenen Schritt schneller. Erneut ließ die dritte Reihe den Icedome explodieren: während Pavel Bares dem Goalie die Sicht nahm, zog Georg Pinsack aus kurzer Distanz ab und vollendete zum 4:0. Kurz darauf erspielten sich die Hausherren erneut eine große Chance, doch diesmal zogen sie gegen den Torhüter der Gäste den kürzeren. Bares, der sich an der blauen Linie gegen zwei Königsbrunner Verteidiger durchgesetzt hatte, stürmte alleine aufs Tor und wurde auf dem Weg dorthin gefoult, so dass die Mighty Dogs einen Penalty zugesprochen bekamen. Kristers Donins trat an, doch trotz eines starken Moves konnte Vajs mit dem Schoner parieren. Nachdem Königsbrunn nun wieder etwas befreiter aufspielte, dauerte es schließlich bis zur 36. Minute, ehe sie sich ebenfalls belohnen konnten und durch Bullnheimer, der im Slot zu frei bedient werden konnte, auf 4:1 verkürzten. Den Mighty Dogs gelang es im Gegenzug nicht, aus zwei Überzahlen Kapital zu schlagen.
Im letzten Drittel kamen die Gäste nochmals stark zurück: kurz nach Ende der zweiten Überzahl konterte Marco Sternheimer den ERV eiskalt aus und erzielte das 4:2. Die Gäste scheinen nun gespürt zu haben, dass trotz des frühen Rückstands noch nichts verloren war und spielten entsprechend motiviert auf. Zwei weitere Strafen auf Schweinfurter Seite halfen durch die Powerplays ebenfalls, Königsbrunn wieder zurück ins Spiel zu bringen, doch die Mighty Dogs agierten in Unterzahl kompakt und konzentriert und verhinderten so weitere Gegentreffer. Sechs Minuten vor dem Ende gingen die Mighty Dogs dann erneut ins Powerplay, und nach nur 13 Sekunden sorgte Arturs Homjakovs für Erleichterung und baute die Führung der Schweinfurter auf 5:2 aus – doch die Gäste verkürzten nahezu umgehend wieder durch Sternheimer auf 5:3. Trotz angezeigter Strafe und daher gezogenem Goalie gelang es den Königsbrunnern am Ende nicht mehr, noch ein weiteres Tor zu erzielen, und somit gewinnen die Mighty Dogs das zweite Spiel in Folge und gleichen die Serie wieder auf 2:2 aus.
Alles auf Null heißt es nun für Sonntag, wenn es auswärts wieder nach Königsbrunn geht. Um 18 Uhr startet dort das fünfte Finalspiel, dessen Sieger anschließend in Besitz eines Matchpucks um die Meisterschaft ist und am darauffolgenden Donnerstag in Schweinfurt die Chance hat, den Sack zuzumachen. Während die Mighty Dogs sicherlich die Gelegenheit auf einen weiteren Erfolg vor heimischen Fans nutzen wollen, wird Königsbrunn jetzt noch stärker versuchen zurückzukommen und das Momentum wieder auf die eigenen Seite zurück zu holen. Für das morgige Auswärtsspiel sind noch Plätze im zweiten Fanbus frei, ein erster Bus ist bereits vollkommen ausgebucht. Bei Interesse erfolgt die Anmeldung wie gewohnt über die bekannten Social Media Kanäle der Schweinfurter Plärrdeifl oder per Whatsapp.
 www.ihp.hockey    Samstag 28.März 2026  10:21 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
  
       
NEWS Landesverbände  Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
    
   
 
   
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
  
      
NEWS International

Internationale Ligen  /  Central European Hockey League
    
    
 
  
        
NEWS Nachwuchs 

Nationalmannschaften  /  Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände
  
     
 
    
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
deutschereishockeybundblossom-ic DFEL
Vierter Titel in Folge für ECDC Memmingen Indians 

(DFEL)  Der ECDC Memmingen Indians hat den Meistertitel in der blossom-ic Deutschen Frauen-Eishockey-Liga (DFEL) erfolgreich verteidigt. Mit einem sogenannten Sweep in der Best-of-Five-Finalserie gegen die Eisbären Berlin holten die Memmingerinnen am heutigen Samstagabend ihren vierten Liga-Titel in Folge.
Bereits am Auftaktwochenende der Finalserie der blossom-ic DFEL hatte sich das Team aus Memmingen mit zwei Siegen in Berlin (0:3, 1:6) eine optimale Ausgangslage geschaffen für den heutigen Titeltriumph. Im dritten Spiel am heutigen Samstagabend machten die Indianerinnen vor der großartigen Kulisse von 2.679 Fans die Meisterschaft klar. Am Ende stand ein 4:2-Erfolg auf der Anzeigetafel.
Die Eisbärinnen boten dem Favoriten aus Memmingen im dritten Finalspiel einen intensiven Kampf. Nara Elia (9.) traf zunächst für das Heimteam, bis zur Spielmitte ging allerdings Berlin nach Treffern von Franziska Feldmeier (14.) und Mathilda Heine (31.) in Führung. Noch im zweiten Abschnitt antworteten die Indianerinnen mit einem Doppelschlag von Theresa Knutson (36.) und Jule Schiefer (40.). Auch im Schlussabschnitt blieb es eine spannende Partie, ehe Theresa Knutson (54.) mit ihrem zweiten Torerfolg des Abends alles klarmachte.
Dementsprechend groß fiel der Jubel vor dem Heimpublikum nach dem insgesamt siebten Meistertitel für Memmingen aus. Als wertvollste Spielerin der diesjährigen Playoffs wurde Ronja Hark (ECDC Memmingen Indians) ausgezeichnet.
Stimmen zum Finale der blossom-ic DFEL
Jonas Schwarzfischer, Leiter Spielbetrieb des DEB: „Herzlichen Glückwunsch an Memmingen. Die Indians haben sich in dieser Saison erneut als das konstanteste Team der Liga erwiesen und das auch mit ihren Leistungen in den Playoffs untermauert. Es ist bemerkenswert, was Memmingen als Kollektiv in den vergangenen Jahren aufgebaut hat. Unser Glückwunsch gilt auch den Eisbären Berlin, die eine starke Saison gespielt und sich verdient für das Finale qualifiziert haben. Der Einzug ins Endspiel ist eine Leistung, die Berlin als eines der besten Teams dieser Spielzeit auszeichnet, auch wenn es nicht ganz gereicht hat, Memmingen den Titel abzunehmen.“
James Nagle, Headcoach ECDC Memmingen Indians: „Heute war es ein ziemlich schweres Spiel für uns, Berlin war richtig stark und hat uns alles abverlangt. Aber auch heute hat unser Team einen Weg gefunden, zum richtigen Zeitpunkt die Tore zu machen. Am Ende haben wir dann schon die Serie verdient gewonnen.“
Verteidigerin und Kapitänin Daria Gleißner, ECDC Memmingen Indians: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Auch bei dieser Finalserie hat sich gezeigt, dass wir hier richtig gutes Eishockey spielen und wir einfach eine starke Mannschaft sind. Deshalb sind wir richtig happy, wieder den Titel geholt zu haben, und freuen uns jetzt alle auf die Meisterfeier.“
Ergebnisse blossom-ic DFEL Playoff-Finale 2026
21.03.2026 | Eisbären Berlin – ECDC Memmingen Indians 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)
22.03.2026 | Eisbären Berlin – ECDC Memmingen Indians 1:6 (0:1, 1:3, 0:2)
28.03.2026 | ECDC Memmingen Indians – Eisbären Berlin 4:2 (1:1, 2:1, 1:0)
 www.ihp.hockey    Samstag 28.März 2026  21:14 Uhr Bericht:     DEB
Autor:     ms

   
  Sonntag 29.März 2026
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
  www.icehockeypage.de                                                                                                       www.ihp.hockey
  

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!