IHP NachrichtenFreitag 27.März 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 13 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Sieben Clubs der PENNY DEL erreichen 5 Sterne für ihre Nachwuchsarbeit - DEB, DEL2 und Deutsche Eishockey Liga schließen Clubzertifizierung im Rahmen des "5-Sterne-Nachwuchsprogramms" ab / Immer mehr Kooperationen mit Schulen möglich (DEL) Der Deutsche Eishockey Bund (DEB), die Deutsche Eishockey Liga (PENNY DEL) und die DEL2 haben ihre Vereins-Zertifizierung im Rahmen des "5-Sterne-Nachwuchsprogramms" abgeschlossen und die Clubs über die jeweiligen Ergebnisse informiert. Dabei erreichen gleich fünf Organisationen der höchsten deutschen Spielklasse die Einstufung "5 Sterne Plus". Den höchstmöglichen Status erreichten die Eisbären Berlin, die Dresdner Eislöwen, die Iserlohn Roosters, die Kölner Haie und die Adler Mannheim. Zudem wurden mit den Augsburger Panthern und den Schwenninger Willd Wings noch zwei weitere Clubs mit 5 Sternen bewertet. „Auch wenn in Straubing und Ingolstadt zwei der Stammvereine aus der PENNY DEL in der Sterne-Bewertung abgerutscht sind, gibt es viele positive Entwicklungen im Rahmen des 5-Sterne-Programms", sagt Ullrich Liebsch, der Koordinator für den deutschen Eishockey-Nachwuchs in Kooperation mit der Deutschen Eishockey Liga. „Gerade im Grundlagen- und Aufbaubereich begeistern sich, dank ungebrochenem Zuwachs, immer mehr Kinder für unseren Sport. Mit dem Wachstum steigt zugleich unser Anspruch. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Qualität der inhaltlichen Ausbildung weiter zu erhöhen." Bei den Rahmenbedingungen sei zudem positiv, dass immer mehr Kooperationen mit Schulen möglich werden, um zusätzliche Trainingszeiten während der Unterrichtszeit zu ermöglichen. „Ein großer Dank geht an alle Vereinsoffiziellen, Trainer, Betreuer und Eltern, die sich für unseren Nachwuchseishockey engagieren“, sagt Liebsch. Im Sterneprogramm wird seit 2015 die Nachwuchsarbeit der deutschen Eishockeyvereine zertifiziert. Nach Kriterien wie zum Beispiel Eiszeiten, hauptamtlichen Trainerinnen und Trainer oder attraktiven Angeboten zum Kennenlernen des Eishockeysports werden die Standorte bewertet und erhalten dann dementsprechende Summen als Ausbildungsentschädigungen. Das Abschneiden der Clubs aus der PENNY DEL im Überblick: Augsburg 5 Sterne Berlin 5 Sterne + Bremerhaven 3 Sterne Dresden 5 Sterne + Frankfurt 4 Sterne Ingolstadt 4 Sterne Iserlohn 5 Sterne + Köl 5 Sterne + Mannheim 5 Sterne + München 4 Sterne Nürnberg 4 Sterne Schwenningen 5 Sterne Straubing 3 Sterne Wolfsburg 4 Sterne
Viertelfinal-Partien Nummer 5 und 6 in der PENNY DEL terminiert / Alle vier Spiele am 2. April beginnen – sofern die Serien noch nicht entscheiden sind – zeitgleich um 19.30 Uhr / MagentaSport überträgt alle Playoff-Partien live (DEL) Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY DEL) hat die Bullyzeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 in den seit Dienstag laufenden Viertelfinal-Begegnungen um die deutsche Eishockey-Meisterschaft festgelegt. Diese Spiele finden nur statt, wenn in den "Best of seven"-Serien noch keine der beiden Mannschaften die zum Weiterkommen ins Halbfinale erforderlichen vier Siege geholt hat. Viertelfinale 5 (Donnerstag, 2.4.26): Schwenningen – Köln (19.30 Uhr) Mannheim – Bremerhaven (19.30 Uhr) Straubing – Berlin (19.30 Uhr) München – Ingolstadt (19.30 Uhr) Viertelfinale 6 (Sonnabend, 4.4.26): Ingolstadt – München (14 Uhr) Köln – Schwenningen (15 Uhr) Berlin – Straubing (16.30 Uhr) Bremerhaven – Mannheim (19 Uhr) Die Ansetzungen für ein oder mehrere mögliche siebte Spiele in einer Viertelfinalserie folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Alle Spiele der Playoffs werden von MagentaSport live übertragen, zudem zeigt DF1 eine Partie jedes Spieltags im Free-TV.
Eissportclub Dresden e. V. erneut mit „5 Sterne Plus“ ausgezeichnet (DEL2) Der Eissportclub Dresden e. V. ist erneut für seine herausragende Nachwuchsarbeit ausgezeichnet worden: Im Rahmen des bundesweiten „5-Sterne-Nachwuchsprogramms“ des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) erhielt der ESC Dresden auch in diesem Jahr die höchste Auszeichnung „5 Sterne Plus“. Damit zählt der Standort Dresden weiterhin zu den führenden Ausbildungszentren im deutschen Eishockey. Neben den Dresdner Eislöwen erreichten in der PENNY DEL auch die Eisbären Berlin, die Iserlohn Roosters, die Kölner Haie und die Adler Mannheim diesen Spitzenstatus. Das seit 2015 etablierte Programm bewertet die Nachwuchsarbeit der Clubs anhand umfangreicher Kriterien – darunter Trainingsqualität, Eiszeiten, hauptamtliche Trainerstrukturen sowie Maßnahmen zur Gewinnung neuer Kinder und Jugendlicher für den Eishockeysport. Ein besonderer Beleg für die erfolgreiche Arbeit in Dresden ist der Weg zahlreicher Nachwuchsspieler in den Profibereich: Talente wie beispielsweise Ricardo Hendreschke, Arne Uplegger, Bruno Riedl, Felix Krüger, Ivan Komirist oder Lukas Buschbeck haben ihre Ausbildung oder Teile davon in Dresden erhalten und den Sprung in den Profikader geschafft, sich im Eishockey etabliert – teilweise auch an anderen Standorten bzw. ihre ersten Verträge im Profibereich unterschrieben. Sie stehen exemplarisch für die nachhaltige und qualitativ hochwertige Ausbildung am Standort Dresden. Darüber hinaus stellt der ESC auch Spieler für die deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften im U-Bereich sowie für die Frauen-Nationalmannschaften ab. Besonders im Frauenbereich hat sich der Standort in den vergangenen Jahren stark entwickelt und leistet einen kontinuierlichen Beitrag zur Entwicklung der Spielerinnen. So nahm Hanna Hoppe auch in diesem Jahr an den Olympischen Spielen teil. Bernd Nickel, Präsident des Eissportclub Dresden: „Diese Auszeichnung macht uns unglaublich stolz. Sie ist vor allem eine Anerkennung für die tägliche Leidenschaft, mit der hier in Dresden gearbeitet wird. Kontinuität ist im Nachwuchsbereich entscheidend und genau die zahlt sich aus. Unser besonderer Dank gilt allen Trainern, Betreuern, Mitarbeitern, Helfern und Eltern, die diesen Erfolg möglich machen. Die Nachwuchsarbeit ist das Fundament unseres gesamten Standorts und dass wir erneut zu den Spitzenstandorten in Deutschland zählen, ist das Ergebnis vieler Jahre konsequenter Entwicklung und einer starken Teamleistung.“ Thomas Barth, sportlicher Leiter des Eissportclub Dresden: „Diese Auszeichnung steht für das, was unseren Standort ausmacht: eine starke Gemeinschaft und echtes Engagement. Viele Menschen bringen hier tagtäglich ihr Herzblut ein – auf dem Eis und daneben. Besonders die enge Zusammenarbeit mit Schulen und die Weiterentwicklung unserer Strukturen helfen uns, jungen Spielern Perspektiven zu geben.“ Jens Baxmann, Sportdirektor Dresdner Eislöwen: „Wir profitieren davon, dass in Dresden seit Jahren mit hoher Qualität und Weitsicht ausgebildet wird. Das ermöglicht uns Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft zu integrieren und sie auf ihrem Weg zum Profisportler zu begleiten. Ricardo Hendreschke oder Bruno Riedl haben es vorgemacht. Nun sollen weitere folgen. Deshalb haben wir beispielsweise auch unter anderem Lukas Buschbeck mit einem entsprechenden Fördervertrag ausgestattet.“
Ergebnisse der „5-Sterne-Zertifizierung“ stehen fest (DEL2) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat gemeinsam mit der PENNY DEL und der DEL2 die Zertifizierungsphase im Rahmen des „5-Sterne-Nachwuchsprogramms“ erfolgreich abgeschlossen. Nach umfangreichen Vor-Ort-Analysen und einer abschließenden Bewertung aller erhobenen Daten ziehen die verantwortlichen Vereinsbetreuer und Talententwickler der drei höchsten deutschen Spielklassen eine positive Bilanz. Uli Liebsch (PENNY DEL), Markus Gleich (DEL2) und Florian Ondruschka (DEB-Ligen) sehen insgesamt stetige Fortschritte in der strukturellen und sportlichen Entwicklung der betreffenden Vereine. Ergebnisse der Saison 2025/2026 fallen positiv aus Ligenübergreifend können die jeweiligen Vereinsbetreuer ein positives Fazit der diesjährigen „5-Sterne-Zertifizierung“ ziehen: In der PENNY DEL haben in diesem Jahr mit den Eisbären Berlin, den Dresdner Eislöwen, den Iserlohn Roosters, den Kölner Haien und Adler Mannheim gleich fünf Clubs die „5-Sterne-Plus“-Bewertung erhalten. Dazu kommen noch zwei weitere Clubs (Augsburger Panther und Schwenninger Wild Wings), die auf 5 Sterne kamen. Im Vorjahr gab es in der DEL2 erstmals eine „5-Sterne-Plus“-Bewertung, in diesem Jahr erhalten mit dem EV Landshut und der Düsseldorfer EG gleich zwei Vereine diese Auszeichnung. In den DEB-Oberligen sind weiterhin positive Entwicklungen zu erkennen. Zusätzlich finden immer mehr Kinder den Weg in die Eishallen. Mit dem EC Bad Tölz ist in dieser Saison wieder ein Verein mit einer „5-Sterne“-Bewertung dabei. 5-Sterne-Zertifizierung Das „5-Sterne-Nachwuchsprogramm“ ist ein zentraler Baustein im sportlichen Gesamtkonzept des DEB und dient den Vereinen als Orientierungshilfe für eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Nachwuchsarbeit. Es liefert sowohl strukturelle Leitlinien als auch inhaltliche Impulse für die Gewinnung und gezielte Förderung junger Spielerinnen und Spieler. Die Bewertung der teilnehmenden Clubs erfolgt im Rahmen von Vor-Ort-Terminen durch die zuständigen Vereinsbetreuer, die ihre Einschätzungen auf Grundlage eines detaillierten Kriterienkatalogs vornehmen. Die Beurteilung erstreckt sich über alle relevanten Bereiche – von Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung bis hin zur Ausbildung in den älteren Jahrgängen. Besonders hohe Anforderungen gelten dabei in den oberen Altersklassen bis zur U20, wo Trainingsqualität, individuelle Förderung und langfristige Entwicklung im Fokus stehen. Neuerungen „5-Sterne-Programm“ Die neu geschaffene Position des „Head of Coaches“ wird in vielen Nachwuchsabteilungen strukturelle Anpassungen nach sich ziehen. Das Ziel ist es, die Nachwuchsarbeit weiter zu professionalisieren und für Entlastung der Mannschaftstrainer zu sorgen. Die Trainerentwicklung in den Vereinen soll vorangetrieben sowie die inhaltliche Stringenz in der Ausbildung sichergestellt werden. Die Einführung von Vollzeittrainern im START-Bereich (U11 und jünger) wird viele kleinere Vereine vor Herausforderungen stellen - dennoch gilt dieser Schritt als notwendig, um eine nachhaltige Weiterentwicklung in der Nachwuchsarbeit zu gewährleisten. Stimmen zur „5-Sterne-Zertifizierung“ Talent- und Standortentwicklung DEL2 Markus Gleich: „Wie auch in der Vergangenheit sind wir als DEL2 unglaublich stolz auf die Entwicklung der Nachwuchsstandorte. Dort wurde flächendeckend wirklich gute Arbeit geleistet, was man eben auch an den Zertifizierungen sieht. Dieses Jahr haben wir zwei 5-Sterne-Plus-Standorte und drei weitere 5-Sterne-Standorte. Hinzu kommen vier 4-Sterne-Standorte. Im Schnitt haben unsere Standorte einen Wert von 4,0 erzielt - was der beste Wert ist, den wir jemals als Gesamtschnitt erreicht haben. Düsseldorf hat als Neuling in der DEL2 eine 5-Sterne-Plus-Wertung erhalten. Landshut hat zum ersten Mal diese Auszeichnung bekommen. Kaufbeuren hat erstmals fünf Sterne erreicht und Freiburg kann sich über die erstmalige Vergabe von vier Sternen freuen. Das sind gute Beispiele für die positive Entwicklung an allen Standorten. Ich möchte zudem erwähnen, dass wir erneut einen unglaublich hohen Zulauf an Kindern verzeichnet haben, was die erfolgreiche Rekrutierungsarbeit widerspiegelt. Auch wenn wir vielerorts Eiszeiten hinzugewinnen konnten, sind die Kapazitäten in den Eishallen eine große Herausforderung. Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen der DEL2 einmal bei allen Helfern, Ehrenamtlichen, Eltern und Sponsoren bedanken, ohne die das Ganze auch in dieser Größenordnung nicht möglich wäre. Wir werden weiterhin alles tun, um die Clubs dabei zu unterstützen, die bestmögliche Ausbildung für Kinder und Jugendliche anzubieten.“ DEB-Cheftrainer Talententwicklung und Vereinsbetreuung Florian Ondruschka: „Wir können nach der Saison 2025/2026 ein positives Fazit ziehen. Die Vereine haben erneut große Anstrengungen unternommen, um die Bedingungen zur Spielerentwicklung vor Ort weiter zu verbessern. Uns ist bewusst, dass insbesondere viele kleine Vereine vor großen Herausforderungen stehen, um sich zu nachhaltigen und stabilen Standorten zu entwickeln, die eine gute Ausbildung für unsere Kinder gewährleisten. Auf diesem Weg möchten wir weiterhin unterstützend zur Seite stehen. Abschließend möchten wir uns noch bei allen Funktionären, Trainern und Helfern für ihr herausragendes Engagement bedanken.“ Koordinator für den deutschen Eishockey-Nachwuchs in Kooperation mit der Deutschen Eishockey Liga Uli Liebsch: „Auch wenn zwei der Stammvereine aus der PENNY DEL in der Sterne-Bewertung abgerutscht sind, gibt es viele positive Entwicklungen im Rahmen des 5-Sterne-Programms. Gerade im Grundlagen- und Aufbaubereich begeistern sich, dank ungebrochenem Zuwachs, immer mehr Kinder für unseren Sport. Mit dem Wachstum steigt zugleich unser Anspruch. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Qualität der inhaltlichen Ausbildung weiter zu erhöhen. Bei den Rahmenbedingungen ist positiv, dass immer mehr Kooperationen mit Schulen möglich werden, um zusätzliche Trainingszeiten während der Unterrichtszeit zu ermöglichen. Ein großer Dank geht an alle Vereinsoffiziellen, Trainer, Betreuer und Eltern, die sich für unseren Nachwuchseishockey engagieren.“
ESV KaufbeurenDie letzten Spiele der Saison stehen an - Es geht um den Klassenerhalt in der DEL2 (DEL2) Jetzt erst recht Teil2. Die alles entscheidende Playdown-Serie zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Blue Devils Weiden steht nun auf dem Programm. Für beide Mannschaften ist es die allerletzte Chance, sich einen Platz in der DEL2 zu sichern und den Abstieg in die Oberliga noch zu vermeiden. Der Gewinner der Serie wird den Klassenerhalt in der DEL2 feiern können, der Verlierer muss den Gang in die Oberliga antreten. Tickets: Das Heimspiel am Sonntag ist ausverkauft. Aktuell sind nur noch ein paar wenige Tickets für den Gästeblock unter gasttickets.esvk.de erhältlich. Aus der Kabine: Gute Nachrichten für Chef-Trainer Leif Carlsson. Neben dem zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Joe Cassetti ist wahrscheinlich auch Alec Zawatsky wieder eine Option für das Lineup. Ab den am Freitag beginnenden Spielen gegen die Blue Devils Weiden werden dann auch erneut keine Statements oder Informationen zu eventuellen verletzten oder kranken Spieler veröffentlicht. Wir bitten hier um Verständnis. Der Modus: Der ESVK muss von möglichen sechs Spielen in der Serie gegen die Blue Devils Weiden vier Spiele gewinnen. Die Oberpfälzer als besser platziertes Team der Hauptrunde und mit einem Vorsprung gegenüber dem ESVK von mehr als elf Punkten, müssen für den Klassenerhalt „nur“ deren drei Spiele gewinnen. Die Spieltermine der 2. Playdown-Runde 2025/2026 im Überblick: Fr., 27.03. | 20:00 Uhr Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden So., 29.03. | 17:00 Uhr ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren Di., 31.03. | 20:00 Uhr Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden Do., 02.04.* | 19:30 Uhr ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren Sa., 04.04.* | 19:30 Uhr Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren | Hans-Schröpf-Arena, Weiden Mo., 06.04.* | 18:30 Uhr ESV Kaufbeuren – Blue Devils Weiden | energie schwaben arena, Kaufbeuren * = bei Bedarf
EV LandshutEVL-Saisonabschluss in neuem Format - Team und Fans treffen sich am Samstag ab 12 Uhr in der VR-Bank Landshut Arena (DEL2) Mit der Niederlage gegen die Krefeld Pinguine am Dienstagabend ist der EVL aus den Playoffs ausgeschieden – und die Saison 2025/26 für die Schützlinge von Chefcoach Uwe Krupp damit beendet. Bei den Überlegungen bezüglich des Saisonabschlusses haben sich die Verantwortlichen nach Rückmeldungen und Anregungen seitens der Fans dazu entschlossen, das bisher bekannte Format anzupassen und statt eines nunmehr zwei Events mit den Anhängern zu veranstalten: Der eigentliche Saisonabschluss soll in einem etwas kleineren Rahmen als bisher stattfinden, dafür wird zusätzlich ein Sommerfest für die EVL-Fans ins Leben gerufen. Während der Zeitpunkt für letztgenannte Veranstaltung noch nicht feststeht, ist der Saisonabschluss bereits terminiert. Am kommenden Samstag, 28. März, von 12 bis 14 Uhr trifft sich die DEL2-Mannschaft mit ihren Fans in der VR-Bank Landshut Arena – genauer gesagt: vor dem Fanshop (Einlass am Haupteingang). Dort ist der direkte Austausch mit den Spielern und Trainern möglich und gewünscht, zudem werden alle Autogrammwünsche erfüllt. Auch der beliebte Verkauf von Artikeln aus der Kabine des Profi-Teams steht wieder auf dem Programm. Für das leibliche Wohl wird am Pizza- Truck gesorgt. Einen moderierten Teil mit Interviews bzw. offiziellen personellen Infos wird es in diesem Rahmen nicht geben. Als größeres Event ist dann das Sommerfest geplant, über dessen Termin und Programm der EVL zu gegebener Zeit auf seinen Kanälen informieren wird. Erst einmal freut sich die Mannschaft am Samstag auf den gemeinsamen Saisonabschluss mit den Fans.
Eisbären RegensburgVIERTELFINALSERIE ERNEUT AUSGEGLICHEN: EISBÄREN VERLIEREN ZUHAUSE 4:7 GEGEN STARBULLS - Play-off-Spiel sechs zwischen Regensburg und Rosenheim damit sicher (DEL2) Glücklos – das fasst den Auftritt des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg in Spiel vier der Play-off-Viertelfinalserie („Best of Seven“) gegen die Starbulls Rosenheim wohl am besten zusammen. Denn trotz eines couragierten Auftretens und vielen guten Chancen brachten die Domstädter ein schwaches Mitteldrittel, ein ungünstiger Spielverlauf und leichte Gegentore vor 4422 Fans in der erneut gut besuchten Donau-Arena um einen möglichen Sieg – am Ende stand eine 4:7-Niederlage (1:0/1:4/2:3), durch die die Oberbayern zum 2:2 nach Siegen ausglichen. Dabei waren die Oberpfälzer nach nur fünf Minuten durch einen platzierten Schuss von Sam Payeur bereits mit 1:0 in Führung gegangen und hatten im ersten Durchgang mehrfach weitere Treffer auf dem Schläger, nutzten ihre hochkarätigen Möglichkeiten aber nicht. Stattdessen gerieten sie mit viel Pech in Durchgang zwei in Rückstand: Beim 1:1 rutschte ein eigentlich harmloser Schuss von Gäste Stürmer Lukas Laub in die Maschen (25. Minute), dem 2:1 der SBR durch Lewis Zerter-Gossage war eine klare, aber ungeahndete Abseitsstellung vorausgegangen (27.) und das 3:1 des Teams von der Mangfall, das Charlie Sarault erzielte, fiel in Regensburger Unterzahl nach einer umstrittenen Strafe gegen das Heimteam. Durch einen ebenfalls glücklichen Treffer von Jeremy Bracco kamen die Schützlinge des EBR-Coachs Peter Flache zwar kurz vor der zweiten Pause noch einmal aus 2:3 heran – der Puck wurde von einem gegnerischen Schlittschuh ins eigene Netz abgefälscht. Doch nur acht Sekunden später (und auch acht Sekunden vor Drittelende) nutzten die Grün-Weißen auf der Gegenseite direkt im nächsten Angriff die Stellungsfehler der Eisbären und zogen durch Scott Feser wieder auf 4:2 davon (je 40.). Nach dem abermaligen Seitenwechsel verkürzte Regensburg erneut durch einen schön herausgespielten Überzahltreffer von Bryce Kindopp (3:4 – 45.). Doch erneut schlug Rosenheim postwendend in Person von Luigi Calce zum 5:3 zurück (49.). Auch die Donaustädter hatten wiederum direkt eine Antwort parat und schafften lediglich 16 Sekunden später durch einen Distanzschuss von Sean Giles den abermaligen Anschluss auf 4:5 (49.). Doch Rosenheim konterte sich in der Schlussphase erst zur 6:4-Vorentscheidung durch Fabian Dietz (55.) und letztlich zum 4:7-Endstand ins zu diesem Zeitpunkt bereits leere Regensburger Tor durch Sarault (58.). Weiter geht es in der packenden ersten Play-off-Runde schon am Freitag, 27. März: Dann steigt das fünfte Duell wiederum im Rosenheimer Rofa-Stadion. Mit dem Ergebnis aus dem dritten Spiel steht indes bereits fest, dass es auch ein sechstes Derby geben wird. Dieses findet zwei Tage darauf, am Sonntag, 29. März, ab 17 Uhr in der Donau-Arena statt. Der Vorverkauf begann am heutigen Donnerstag, 26. März, um 9 Uhr vormittags. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Abermals sorgte einzig eine Sperre für die einzige Änderung im Kader des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Offensivmann Alex Berardinelli musste aussetzten, jedoch kehrte David Morley, der seine Strafe verbüßt hatte, zurück ins Aufgebot von Trainer Peter Flache. Im vierten Duell der Viertelfinalserie („Best of Seven“) gegen die Starbulls Rosenheim zuhause in der mit 4422 Fans fast ausverkauften Donau-Arena startete Goalie Jonas Neffin im Tor, Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz – die jungen Cole Danielsmeier und Jonathan Peper standen nicht im Line-up. Ferner liefen die Oberpfälzer ohne Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer Yuma Grimm, Marks Jirgensons, Lukas Krieger (alle überzählig) und Noel Saffran (in der Endrunde nicht spielberechtigt) auf. Mit viel Schwung kamen die EBR in die Partie und prüften Gäste-Keeper Oskar Autio früh mehrfach. Mit einem platzierten Schuss unter die Latte war es nach nicht einmal fünf gespielten Minuten dann Sam Payeur, der die Domstädter mit 1:0 in Führung schoss. Trotz teils drückender Überlegenheit und zahlreichen Abschlüssen, unter anderem in zwei Powerplays, gelang der zweite Treffer aber vorerst nicht – es blieb zur ersten Pause beim knappen Vorsprung. Turbulentes Mitteldrittel Auch nach Wiederbeginn setzten die Hausherren die ersten Akzente, gerieten dann aber in einer knapp fünf Minuten andauernden Pechsträhne plötzlich mit 1:3 in Rückstand. So rutschte dem sonst so starken Eisbären-Goalie Jonas Neffin zunächst beim 1:1 ein eigentlich harmloser Schlenzer von Lukas Laub durch (25.), dem Rosenheimer 2:1 durch Lewis Zerter-Gossage ging kurz darauf unmittelbar eine klare, aber nicht geahndete Abseitsstellung der Gäste voraus (27.) und das 3:1 der Grün-Weißen durch Charlie Sarault markierten die SBR in Überzahl nach einer umstrittenen Strafe gegen die Hausherren (29.). Erst danach stabilisierten sich die Oberpfälzer wieder und waren dem Anschluss auch mehrfach nahe – dieser sollte aber erst in der Schlussminute des Drittels durchaus glücklich fallen: Ein Passversuch von Jeremy Bracco landete am Schlittschuh von Gäste-Kapitän C. J. Stretch und von dort prallte der Puck am überraschten Autio vorbei zum 2:3 in die Maschen. Doch die Freude währte nur acht Sekunden: Denn vom Bully weg überrumpelte Rosenheim die EBR und nutzte deren Stellungsfehler eiskalt, um durch den Treffer von Scott Feser zum 4:2 wieder mit zwei Toren davonzuziehen (je 40.). Doch die Donaustädter hatten sich noch nicht aufgegeben und arbeiteten im dritten Drittel hart an einem Comeback: Der Lohn war das schön herausgespielte 3:4 durch Bryce Kindopp im Powerplay (45.). Mehrfach schnupperte Regensburg anschließend am Ausgleich: Erst boten sich in Überzahl mehrere Chancen, dann scheiterte unter anderem Constantin Ontl aus spitzem Winkel (48.). Etwas aus dem Nichts legten dann aber die Gäste wieder einen Treffer nach: Im Konter zog Luigi Calce aus dem Rückraum einfach ab und der Puck landete genau neben dem Pfosten zum 5:3 hinter Neffin im Netz (49.). Doch auch dadurch gaben sich die Flache-Schützlinge noch nicht geschlagen – es dauerte nur 16 Sekunden, ehe der Puck nach einem Distanzkracher von Sean Giles schon wieder auf der Gegenseite im Tor zum 4:5 im Tor landete (auch 49.). Regensburg drückte nun – unter anderem scheiterte Nick Mähler, der zuvor bereits den Pfosten getroffen hatte (wie auch David Morley), frei vor Autio mit der Rückhand (51.). Mit einem weiteren Konter sorgten die SBR dann in der Schlussphase für die Vorentscheidung: Fabian Dietz drückte den Puck zum 6:4 über die Linie (55.). Als Neffin seinen Platz für einen weiteren Feldspieler räumte, schob schließlich Sarault noch zum 7:4-Endstand ein (58.). Die Niederlage bedeutete den Rosenheimer 2:2-Ausgleich in der Serie nach Siegen („Best of Seven“). Weiter geht es in der packenden und ausgeglichenen ersten Play-off-Runde schon am Freitag, 27. März: Dann steigt das fünfte Duell wiederum im Rofa-Stadion an der Mangfall. Mit dem Ergebnis aus dem vierten Spiel steht indes bereits fest, dass es (mindestens) auch ein sechstes Derby geben wird. Dieses findet zwei Tage darauf, am Sonntag, 29. März, ab 17 Uhr in der Donau-Arena statt. Der Vorverkauf begann am heutigen Donnerstag, 26. März, um 9 Uhr vormittags. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Statistik Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim 4:7 (1:0/1:4/2:3) Mittwoch, 25. März 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (58:54 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud (2 Strafminuten), Pascal Zerressen, Nick Mähler (2), Patrick Demetz, Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Pierre Preto (A), Corey Trivino, David Morley, Kevin Slezak, Donát Péter, Jeremy Bracco, Matěj Leden, Samuel Payeur, Bryce Kindopp (2), Aleandro Angaran (5 + Spieldauer-Disziplinarstrafe), Nikola Gajovský (C) und Constantin Ontl (A/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Rosenheim: Oskar Autio (60:00 Minuten) und Christopher Kolarz (beide Tor) – Shane Hanna, Dominik Tiffels, Maximilian Adam, Maximilian Vollmayer, Leon Van der Linde, Joel Keussen (2 Strafminuten) und Lars Bosecker (alle Abwehr) – Lukas Laub (A), C. J. Stretch (C/2), Ville Järveläinen, Charlie Sarault (A/2), Lewis Zerter-Gossage, Scott Feser, Fabian Dietz, Luigi Calce (4), Jordan Taupert (2), Sebastain Zwickl, Dominik Kolb, Johannes Achatz (alle Sturm). – Trainer: Jari Pasanen (Headcoach) sowie Jamie Bartman (Assistent). Strafminuten: Regensburg 31 (inklusive Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Aleandro Angaran) – Rosenheim 12. Zuschauer: 4422 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Aleksander Polaczek und Vladislav Gossmann (beide Hauptschiedsrichter) sowie Jonas Reinold und Norbert van der Heyd (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (5. Minute) Samuel Payeur (Patrick Demetz, Marian Bauer); 2. Drittel: 1:1 (25.) Lukas Laub (Dominik Tiffels, Ville Järveläinen); 1:2 (27.) Lewis Zerter-Gossage (Maximilian Adam, Maximilian Vollmayer); 1:3 (29./PP1) Charlie Sarault (Scott Feser, Shane Hanna); 2:3 (40.) Jeremy Bracco (Corey Trivino, Jakob Weber); 2:4 (40.) Scott Feser (Shane Hanna, Lewis Zerter-Gossage); 3. Drittel: 3:4 (45./PP1) Bryce Kindopp (Jeremy Bracco, Corey Trivino); 3:5 (49.) Luigi Calce (Jordan Taupert); 4:5 (49.) Sean Giles (David Morley, Bryce Kindopp); 4:6 (55.) Fabian Dietz (Luigi Calce, Dominik Kolb); 4:7 (58./EN) Charlie Sarault (Scott Feser, Lewis Zerter-Gossage). Serienstand: Rosenheim 2 – Regensburg 2 (1. Runde Play-offs – Viertelfinale – „Best of Seven“). Die Termine der Serie: Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (1. Runde Play-offs – Viertelfinale – „Best of Seven) Spiel 1: Dienstag, 17. März, 19:30 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim: 2:3 (1:1/1:1/0:1) – Serienstand: Rosenheim 0 – Regensburg 1; Spiel 2: Freitag, 20. März, 20 Uhr - Donau-Arena Regensburg: 1:5 /1:3/0:0/0:2) – Serienstand: Rosenheim 1 – Regensburg 1; Spiel 3: Sonntag, 22. April, 17 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim: 5:6 n. V. (2:0/1:3/2:2/0:0/0:0/0:0/0:1) – Serienstand: Rosenheim 1 – Regensburg 2; Spiel 4: Mittwoch, 25. März, 20 Uhr – Donau-Arena Regensburg: 4:7 (1:0/1:4/2:3) – Serienstand: Rosenheim 2 – Regensburg 4; Spiel 5: Freitag, 27. März, 19:30 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim; Spiel 6: Sonntag, 29. März, 17 Uhr – Donau-Arena Regensburg; Spiel 7 (falls nötig): Dienstag, 31. März, 19:30 Uhr – Rofa-Stadion Rosenheim. Alle Serien Play-offs Pre-Play-offs („Best of Three) Lausitzer Füchse Weißwasser – Eispiraten Crimmitschau (Serienstand 2:0 – Weißwasser weiter) EV Landshut – Düsseldorfer EG (Serienstand 2:0 – Landshut weiter) Viertelfinale („Best of Seven“) Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (Serienstand 2:2) Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (Serienstand 2:2) Krefeld Pinguine – EV Landshut (Serienstand 4:0 – Krefeld weiter) Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser (Serienstand 3:1) Play-downs Erste Runde Wölfe EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:0 – Freiburg benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Freiburg mit dem Klassenerhalt) Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim (Serienstand 0:4 – „Best of Seven” – Bad Nauheim mit dem Klassenerhalt) Zweite Runde Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren (Serienstand 0:0 – Weiden benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – erstes Spiel am Freitag, 27. März)
Starbulls RosenheimNächstes Torfestival: Starbulls feiern 7:4-Sieg in Regensburg (DEL2) Diese Serie hat es in sich: Auch im vierten Spiel ging die Heimmannschaft in Führung – und verlor. Wie im dritten Aufeinandertreffen fielen elf Tore – diesmal aber allesamt in der regulären Spielzeit. Der 7:4-Erfolg der Starbulls Rosenheim am Mittwochabend in der nicht ganz ausverkauften Regensburger Donau-Arena vor 4.422 Zuschauern bedeutet den Ausgleich zum 2:2 in der Best-of-Seven-Serie des Playoff-Viertelfinales in der DEL2, die am Freitagabend mit dem fünften Duell im Rosenheimer ROFA-Stadion fortgesetzt wird. Wie schon in den letzten drei Partien wird ein Spieler der Eisbären Regensburg dann wegen eines bösen Fouls gesperrt sein. Nach dem Rekordspiel im ROFA-Stadion am Sonntag, in dem die Entscheidung erst in der vierten Verlängerung nach insgesamt 122 Minuten und 35 Sekunden zugunsten der Eisbären Regensburg fiel, war die Angelegenheit am Mittwoch nach 60 Minuten regulärer Spielzeit bzw. nach dem Rosenheimer Empty-Net-Treffer zum 7:4 in der 58. Spielminute geklärt. Trotzdem leistete sich der Regensburger Aleandro Angaran 46 Sekunden vor Spielende ein böses Stockfoul an Luigi Calce, das die Unparteiischen folgerichtig mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe ahndeten. Weil es bereits Angarans zweite große Strafe mit Ausschluss in der Viertelfinalserie gegen die Starbulls ist, wird der gebürtige Südtiroler auf alle Fälle am Freitag im fünften Spiel gesperrt sein. Im vierten Spiel am Mittwochabend fehlte bei den Eisbären der US-Amerikaner Alex Berardinell. Er wurde nach einem gefährlichen Kniecheck gegen Lewis Zerter-Gossage in der Anfangsphase der ersten Verlängerung am Sonntag, der von keinem der vier Unparteiischen erkannt wurde, nachträglich für eine Partie gesperrt. Dafür fand der Kanadier David Morley, der im dritten Duell wegen einer Sperre nach einem Stockcheck gegen Lukas Laub aussetzen musste, wieder Platz in der Regensburger Aufstellung. Rosenheims Headcoach Jari Pasanen holte Torwart Oskar Autio und die Stürmer Charlie Sarault, Jordan Taupert und Johannes Achatz ins Line-up zurück; dafür pausierten Teemu Pulkkinen und Wyatt Schingoethe. Das erste Drittel des vierten Spiels gehörte über weite Strecken den gastgebenden Eisbären. Sam Payeur, bereits im Spiel zuvor Doppeltorschütze, traf mit einem satten Handgelenkschuss von halblinks ins rechte obere Eck zur Regensburger Führung (5.). Die Starbulls fanden offensiv nur punktuell statt, hatten durch Shane Hanna und Luigi Calce aber zwei ganz dicke Ausgleichschancen – und überstanden zwei Mal zwei Unterzahlminuten, in denen sie recht solide agierten. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts knallte ein Schuss von Matej Leden an den Pfosten des Rosenheimer Tores – doch dann wendete sich das Blatt: Lukas Laub traf per Flachschuss aus dem rechten Bullykreis, den Regensburgs Keeper Jonas Neffin durch die Schoner rutschten ließ, zum 1:1 (25.). Lewis Zerter-Gossage versenkte die von der Bande hinter dem Tor zurückprallende Scheibe nach einem abgefälschten Schuss von Maximilian Adam ins offene kurze Eck zur 2:1-Führung (27.). Und Charlie Sarault staubte beim ersten Starbulls-Powerplay nach einem hängengebliebenen Schuss von Scott Feser reaktionsschnell zum 3:1 ab (29.). Die Grün-Weißen hatten Oberwasser – aber 16 Sekunden vor Drittelende Pech. Denn in einer an sich ungefährlichen Situation fand der zuletzt von Jeremy Bracco gespielte Puck den zufälligen Weg von der Schlittschuhkufe von C.J. Stretch durch die „Hosenträger“ von Torwart Autio in den Rosenheimer Kasten zum 3:2-Anschlusstreffer für Regensburg. Die Starbulls brauchten aber nur acht Sekunden, um acht Sekunden vor der zweiten Pause die Zwei-Tor-Führung wieder herzustellen. Scott Feser versenkte einen langen Querpass von Sarault per Direktabnahme zum 4:2. Im Schlussdrittel traf Luigi Calce den Ex-Rosenheimer Pascal Zerressen mit dem hohen Stock im Gesicht und musste für zwei plus zwei Minuten auf die Strafbank. Bryce Kindopp verkürzte im sehr gut vorgetragenem Eisbären-Powerplay auf 4:3 (45.), Oskar Autio verhinderte in den Minuten danach mit starken Paraden den möglichen Regensburger Ausgleich. Nach einigen zerfahrenen Momenten fasste sich Luigi Calce ein Herz, zog einfach mal von der blauen Linie ab und traf via Innenpfosten zum 5:3 für Rosenheim (49.). Diesmal schlugen die Hausherren unmittelbar zurück und verkürzten nur 16 Sekunden später auf 5:4. Beim noch leicht abgefälschten Schuss von Sean Giles von der blauen Linie hatte Oskar Autio wegen Spielern in der Schussbahn keine Abwehrchance. Gegen Nick Mähler war der Rosenheimer Schlussmann dann aber bravourös zur Stelle und konservierte die Führung seiner Farben (51.). Bei beiden Teams machten sich nun Nachwehen des 123-Minuten-Marathons drei Tage zuvor bemerkbar – nicht aber bei Luigi Calce. Er setzte sich auf der linken Seite energisch durch und gab nach innen zu Fabian Dietz, der die Scheibe über den Pfosten und den Rücken von Torwart Neffin zum 6:4 über die Linie brachte (55.). Den Regensburger Versuch, ohne Torwart und mit sechs Feldspielern zum erneuten Anschlusstreffer zu kommen, wehrten die Starbulls erfolgreich ab. Nach Scheibeneroberung durch Zerter-Gossage und Weiterleitung von Feser fixierte Charlie Sarault ins leere Tor den 7:4-Endstand. Weiter geht’s in der Playoff-Viertelfinalserie mit dem fünften Spiel am Freitag auf Rosenheimer Eis (19:30 Uhr, ROFA-Stadion). Die Starbulls Rosenheim wollen endlich den ersten Heimsieg gegen die Eisbären Regensburg feiern und die Vorlage für den möglichen Halbfinaleinzug im sechsten Spiel schaffen, das am Sonntag in Regensburg stattfindet. Letzte Eintrittskarten, die aus dem Re-Sale kurzfristig verfügbar werden, sind buchbar auf www.starbulls.de/tickets. Die Liveübertragung des Spiels gibt’s bei www.sporteurope.tv.
Tölzer LöwenEC Bad Tölz erhält 5-Sterne-Zertifizierung im Nachwuchsbereich (OLS) Große Anerkennung für den EC Bad Tölz e.V.: Der Club wurde vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) mit der 5-Sterne-Zertifizierung im Nachwuchsbereich ausgezeichnet und nimmt damit eine besondere Stellung im deutschen Eishockey ein: Bad Tölz ist aktuell der einzige Oberliga-Standort, der diese höchste Auszeichnung erhält. Zum Vergleich: in der DEL wurden sieben Clubs, in der DEL2 fünf Clubs mit fünf Sternen bewertet. Diese Zertifizierung ist ein Qualitätssiegel für nachhaltige, strukturierte und leistungsorientierte Nachwuchsarbeit. Dass der EC Bad Tölz hier die fünf Sterne erreicht, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger konsequenter Arbeit. Nachwuchsarbeit hat in Bad Tölz Tradition und ist fest in der Identität des Standorts verankert. Seit Jahrzehnten bringt der Club immer wieder Talente hervor, die den Sprung in den Profibereich schaffen und den „Tölzer Weg“ verkörpern. Gerade im Vergleich zu finanziell deutlich stärker ausgestatteten Standorten unterstreicht die Auszeichnung die besondere Leistung: mit klarer Struktur, hoher Ausbildungsqualität und großem Engagement gelingt es in Bad Tölz, auf Augenhöhe mit Clubs aus der DEL und DEL2 zu arbeiten und diese teilweise sogar zu übertreffen. Im Zuge dessen wollen die Verantwortlichen in Bad Tölz unbedingt die nächsten Schritte gehen. Neben bereits etablierten Schnuppertagen wie dem "Kids-On-Ice Day" und dem "Girls-Day" sollen weitere Maßnahmen ergriffen werden, um den Nachwuchs zu stärken. Der „Tölzer Weg" ist kein Slogan, sondern gelebte Vereinsphilosophie. Für den Standort ist die 5-Sterne-Zertifizierung ein enorm wichtiger Baustein für die Zukunft. Sie bestätigt nicht nur den eingeschlagenen Weg, sondern stärkt auch die Attraktivität für junge Spieler, Trainer und Partner. Gleichzeitig zeigt sie: in Bad Tölz wird nicht kurzfristig gedacht, sondern langfristig in Menschen, Ausbildung und Perspektiven investiert. Die Auszeichnung ist damit nicht nur ein Erfolg für den Nachwuchsbereich, sondern für den gesamten Club. Sie steht sinnbildlich für das, was den Tölzer Eissport ausmacht: Leidenschaft, Identifikation und eine klare Philosophie vom Nachwuchs bis in den Profibereich. Da der Eishockey-Standort Bad Tölz über kein Internat verfügt, waren es in den letzten Jahren immer wenige Punkte, die zum fünften Stern gefehlt haben. Dank des großen Engagements von allen Seiten war es dieses Jahr möglich, die benötigten Extra-Punkte zu sammeln. Rekrutierung, ausgebildete Trainer, strukturelles Umfeld, eigene Kabinen, Mannschaften aller Altersklassen mit entsprechender Trainingszeit waren beim ECT allesamt auf höchstem Niveau. Vorstand Johannes Marzahn über die positiven Neuigkeiten: "Mit großem Stolz haben wir die Nachricht über die Auszeichnung mit fünf Sternen erhalten. Diese Ehrung ist das Ergebnis harter Arbeit sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Trainerinnen und Trainer ebenso wie unserer Spielerinnen und Spieler - sowohl auf als auch neben dem Eis. Es wäre wünschenswert, wenn im kommenden Jahr noch weitere Vereine diese Fünf-Sterne-Auszeichnung erreichen würden, da dies insgesamt von großer Bedeutung für den deutschen Eishockeysport ist." Nachwuchsleiter Florian Funk ergänzt: "Wir danken allen Trainern, Betreuern, Eltern und jedem, der sich hier einbringt für seinen unermüdlichen Einsatz! Wir werden jetzt nicht die Füße hochlegen, sondern uns immer weiterentwickeln und sicherstellen, dass der hohe Standard beibehalten wird.“
Deggendorfer SCViertelfinal-Serie vor entscheidender Phase: Zwei Spiele mit großer Bedeutung (OLS) Nach einem spannungsgeladenen und hitzigen dritten Spiel in Deggendorf geht die Viertelfinal-Serie der Oberliga-Playoffs zwischen dem Deggendorfer SC und den Füchsen Duisburg in die nächste Runde. Am Freitag, den 27.03.2026, um 19:30 Uhr steigt in Duisburg Spiel vier der Serie, ehe es am darauffolgenden Sonntag, den 29.03.2026, um 18:45 Uhr wieder in Deggendorf mit Spiel fünf weitergeht. Mit einem knappen 4:3-Overtime-Erfolg sicherte sich der DSC zuletzt die 2:1-Serienführung und verschaffte sich damit eine hervorragende Ausgangsposition. Dennoch bleibt die Serie offen – auch weil sich die personelle Situation bei den Hausherren aus Duisburg etwas entspannt. Coach Frank Petrozza kann nach deren Sperren wieder auf Carter Popoff und Luis Üffing zurückgreifen. Ob darüber hinaus Förderlizenz-Unterstützung zur Verfügung steht, ist derzeit noch unklar. Allerdings müssen die Füchse am Freitag auf Verteidiger Pascal Grosse verzichten, der nach seiner Spieldauer-Strafe aus Partie drei gesperrt fehlt. Auf Seiten der Niederbayern muss Luca Zitterbart noch ein Spiel Sperre absitzen und wird erst am Sonntag wieder vor Goalie Timo Pielmeier verteidigen können. Die Intensität der Serie zeigte sich am Dienstag bereits früh: Noch vor Spielbeginn gerieten Duisburgs Verteidiger Michél Ackers und DSC-Stürmer Lars Bergbauer im Warm-Up aneinander – ein Vorgeschmack auf die hitzige Atmosphäre auf dem Eis. Neben Emotionen dürfen sich die Fans vor allem auf eines einstellen: Tore. Selbst das bislang „torärmste“ Spiel der Serie brachte sieben Treffer – ein Luxusproblem für Offensivliebhaber. Sorgen bereitet den Füchsen jedoch vor allem das Powerplay. In zwölf Überzahlsituationen gelang den Nordrhein-Westfalen bislang nur ein Treffer – deutlich zu wenig in einer so engen Serie. Der DSC hingegen überzeugt in eigener Unterzahl: Marcel Pfänder erzielte im letzten Spiel zum zwischenzeitlichen 3:2 den nächsten Shorthander für den DSC. Insgesamt stehen die Deggendorfer in dieser Serie bei zwei Unterzahltoren im Folge, in den Playoffs insgesamt sogar bei vier – Ligabestwert. Die Ausgangslage verspricht somit Hochspannung: Mit einem Sieg am Freitag könnten sich Zolmanis, Popoff & Co. ein drittes Heimspiel in der heimischen alleato-Arena sichern. Gelingt dem DSC hingegen der erste Auswärtssieg der Serie, hätte die Mannschaft von Trainer Fratkin am Sonntag bereits die Chance, den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. SpradeTV überträgt beide Partien des Wochenendes wie gewohnt live.
Selber WölfeSelber Wölfe kämpfen zuhause um den Serienausgleich / Nach frühem Rückstand zeigte das Team eine gute Reaktion – nun soll in der NETZSCH Arena der wichtige Sieg folgen (OLS) Die Selber Wölfe wollen am Freitag vor heimischem Publikum zurückschlagen und die Viertelfinalserie gegen die Hannover Scorpions wieder ausgleichen. Nach einer starken Moral im letzten Spiel setzt das Team von Headcoach Josef Huber alles daran, die Serie spannend zu halten und die Chance auf das Halbfinale zu wahren. Formkurve Die Selber Wölfe starteten am Dienstag denkbar schlecht in das dritte Spiel der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen die Hannover Scorpions. Nach knapp vier Minuten stand es bereits 3:0 für die Scorpions. Ein Rückstand, den die Porzellanstädter nicht mehr egalisieren konnten. Aber allein die Tatsache, dass man ab dem Ende des zweiten Drittels immer besser ins Spiel kam und sich bis zur Schlusssirene von einem Fünf-Tore-Rückstand auf zwei Treffer heranarbeiten konnte, spricht für den Charakter des Teams um Headcoach Josef Huber. So wird das Wolfsrudel am Freitag zuhause in der NETZSCH Arena alles daransetzen, einen Sieg einzufahren und die Serie auszugleichen. Statistik Mit einer Erfolgsquote von 31,8 Prozent (7 Treffer aus 22 Möglichkeiten) agieren die Selber Wölfe in den laufenden Playoffs überdurchschnittlich erfolgreich im Powerplay. Besser sind hier nur die Memmingen Indians mit einer Quote von 47,8 Prozent. Die Hannover Scorpions münzten bislang 23,5 Prozent ihrer Powerplaysituationen in einen Torerfolg um. Lineup Eric Doronin, Jonas Körber und Philip Ziesche werden weiterhin ausfallen. Richard Gelke und Daniel Weiß sind fraglich. Patrick Klöpper kann nach verbüßter Sperre wieder eingesetzt werden. Modus/Spielwertung Die Serie zwischen den Hannover Scorpions und den Selber Wölfen wird im Best-of-Seven-Modus ausgetragen. Das Team, das zuerst vier Siege eingefahren hat, entscheidet die Serie für sich und zieht ins Halbfinale ein. Für den Verlierer ist die Saison zu Ende. Steht es in einer Partie nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten. Jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wird (Sudden Death). Die Pause mit Eisbereitung dauert 18 Minuten. Die 20-minütigen Verlängerungen werden so lange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen ist. Es wird auch in der Verlängerung mit 5 gegen 5 Feldspielern gespielt. Termine/Tickets/Hallenöffnung Die Termine für die Serie wurden wie folgt festgelegt: Freitag, 20. März 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 0:2 Sonntag, 22. März 18 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions 1:5 Dienstag, 24. März 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe 5:3 Freitag, 27. März 20 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions Sonntag, 29. März 18 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe Dienstag, 31. März 20 Uhr Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions (sofern notwendig) Donnerstag, 02. April 20 Uhr Hannover Scorpions vs. Selber Wölfe (sofern notwendig) Für die Heimspiele gegen die Hannover Scorpions gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk, bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost sowie – sofern noch verfügbar – an der Abendkasse. Die Abendkasse und die Pforten zur NETZSCH Arena öffnen jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. Der Fastlane-Eingang für Saisonkarteninhaber öffnet wieder 15 Minuten vor dem offiziellen Einlass. Am Freitag also bereits ab 18:45 Uhr. Hinweis: Die Saisonkarten behalten auch in den Playoffs ihre Gültigkeit. Alle Partien werden zudem live über Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) sowie die Auswärtsspiele aus Hannover in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Pfaffenhofen EishogsDer Dino verlässt die Bayernliga - ECP steht nach 0:3 in Waldkraiburg als Absteiger fest (BYL) Der EC Pfaffenhofen hat die Wende nicht mehr geschafft. Am Dienstag unterlagen die Pfaffenhofener im Spiel fünf der Best-of-Seven-Serie beim EHC Waldkraiburg mit 0:3 (0:0; 0:1; 0:2). Die Löwen verwandelten somit vor eigenem Publikum ihren ersten Matchball, gewannen die Serie dadurch mit 4:1 Siegen und sicherten sich den Klassenerhalt, während der ECP als Absteiger aus der Bayernliga feststeht. Schon im Vorjahr waren die Pfaffenhofener im Play-Down-Finale nach sieben dramatischen Spielen dem ESV Buchloe unterlegen, blieben aber durch den Aufstieg der Erding Gladiators in der Bayernliga. Heuer jedoch wird es keinen Aufsteiger in die Oberliga geben, sodass für die Pfaffenhofener vorerst eine Ära enden wird. Mit dem ECP verabschiedet sich einer der Dinos der Bayernliga, der er fast 40 Jahre mit nur kurzen Unterbrechungen von drei Jahren in der 2. Liga Süd und einem Jahr Landesliga angehört hat. Mit dem knappen 4:3 Auswärtssieg vom Sonntag hielt der EHC Waldkraiburg vor dem fünften Aufeinandertreffen der beiden Teams alle Trümpfe in der Hand. Zumal mit Jakub Sramek auch der Spielmacher der Löwen nach seiner Verletzung wieder mit dabei war, während beim ECP weiterhin Jakub Vrana, Hannes Leonhardt und der gesperrte Marc Sauer fehlten. Deshalb musste Karreem Hätinen als sechster Verteidiger in der Abwehr aushelfen. Die 635 Zuschauer in der Waldkraiburger Eishalle sahen von Beginn an eine ziemlich ausgeglichene Begegnung Im ersten Abschnitt hatten die Gastgeber zwar etwas mehr vom Spiel, die ganz großen Möglichkeiten boten sich auf beiden Seiten aber eher selten. Und was die aufmerksamen Abwehrreihen nicht geklärt bekamen, bereinigten schlussendlich die starken Torhüter beider Mannschaften. Vor allem ECP-Goalie Jonathan Kornreder bot zum wiederholten Male eine ganz starke Vorstellung und wurde deshalb auch zurecht als bester Spieler der Serie seiner Mannschaft geehrt. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in den zweiten Abschnitt, in dem sich am Spielgeschehen kaum etwas änderte. Nur mit dem Unterschied, dass jetzt die Pfaffenhofener mehr Scheibenbesitz hatten. Allerdings fehlte ihnen im Angriff die Durchschlagskraft, sodass auch weiterhin gute Chancen eher Mangelware blieben. Die beste hatten die Hausherren bei einem Alleingang von Nico Vogl, der aber in Kornreder seinen Meister fand. Machtlos war dieser jedoch beim Führungstreffer der Löwen in der 37. Minute. Martin Kokes brachte den Puck von der blauen Linie Richtung Tor, Andris Dzerins hielt seinen Schläger rein und Kornreder war geschlagen. Im letzten Drittel mussten die Gäste nun immer mehr aufmachen und die sich bietenden Räume nutzten die Löwen durch Anthony Dillmann zum vorentscheidenden 2:0 (45.) . Die Pfaffenhofener versuchten nochmals alles, nahmen auch früh ihren Torhüter vom Eis, doch mit einem Schuss ins verwaiste Tor machte Dillmann den Klassenerhalt für die Löwen und den Abstieg für den ECP endgültig perfekt. „Wir hatten heute nichts mehr zu verlieren, wussten, dass wir viel investieren müssen. Ich kann meiner Mannschaft vom Einsatz her keinen Vorwurf machen. Es war ein sehr offenes Spiel,“ zog Markus Muhr ein Schlussfazit und gratulierte seinem Kollegen Jürgen Lederer zum Klassenerhalt. Der fand schließlich tröstende Worte für den unterlegenen Gegner. „Ihr habt uns in der Serie alles abverlangt. Du hast einen sehr guten Job gemacht. Ihr habt keine fünf Ausländer in der Mannschaft, spielt ein ehrliches, strukturiertes und einfaches Eishockey. Das wünscht sich eigentlich jeder Trainer,“ sprach Jürgen Lederer an Muhr gewandt und fügte noch an: „Meine Worte machen es jetzt nicht unbedingt besser und ich weiß, wie weh es gerade tut. Uns ging es vor drei Jahren in Pfaffenhofen genauso. Aber Kopf hoch und Respekt für eure Leistung,“ schloss er unter dem Applaus der Zuhörer. EC Pfaffenhofen: Kornreder, Catelin, Muhr, Hätinen L., Koppitz, Wolf Mi., Münzhuber, Ullmann, Neubauer, Gebhardt, Eckl O., Seidel, Guft-Sokolov, Hätinen K., Tlacil, Fichtenau, Felsöci, Weber Tore: 1:0 (37.) Dzerins (Kokes, Sramek); 2:0 (45.) Dillmann (Vogl, Maierhofer); 3:0 (59.) Dillmann (Maierhofer, Cejka) Strafen: EHC 4 ECP 6 Zuschauer: 635
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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ECDC MemmingenDrei Matchpucks für die Indians-Frauen zur Titelverteidigung (DFEL) Nach zwei Auswärtserfolgen in den ersten beiden Playoff Finalspielen bei den Eisbären Berlin (3:0 bzw.6:1) haben die Frauen des ECDC Memmingen nun drei Mal „Matchpuck“ zur Titelverteidigung. Spiel 3 in der Serie „Best-of-5“ findet am Samstag, den 28.3.2026 um 18 Uhr statt. Falls da noch keine Entscheidung gefallen ist, kommt es am darauffolgenden Sonntag, den 29.3.2026 um 12 Uhr zu Spiel 4. Auch ein etwaiges 5. Spiel zur Entscheidung würde eine Woche später am heimischen Hühnerberg stattfinden. Die beiden Auftaktspiele in Berlin waren alles andere als einfach für die Memmingerinnen. Vorallem die erste Formation der „Eisbären Berlin Juniors“ machte mächtig Druck und verlangte den Allgäuerinnen alles ab. Die Berlinerinnen hatten sich auf dem Weg ins Finale gegen den Vizemeister der Vorsaison, HK Budapest, in vier Spielen durchgesetzt. Über die gesamte Spielzeit konnten sich die Allgäuerinnen dann aber aufgrund der Breite im Kader durchsetzen und letztendlich beide Partien für sich entscheiden. Jim Nagle, Headcoach der Maustädterinnen meint: „Berlin wird nach Memmingen kommen und nochmals Alles geben. Ich bin mir sicher, die Begegnung am Samstag wird für uns das schwerste Spiel in der Serie. Da können unsere Fans zum Gelingen maßgeblich mit beitragen“. Im Vorfeld sind bereits, Dank der großen Sponsorenunterstützung, über 2000 Tickets verkauft worden, so dass mit einer würdigen Kulisse gerechnet werden darf. Für das Finale in Memmingen haben die Indians die Bundeswehr als Spieltags-Sponsor gewinnen können. Es werden eigens für die Heimspiele angefertigte Trikots zum Einsatz kommen und die Bundeswehr wird auch, neben einem Infostand, weitere Aktionen in der Memminger ALHPA COOLING-Arena abhalten. Der Einlass zum Eisstadion erfolgt ausschließlich über die beiden Eingänge an der Südseite (Bodenseestraße / BBZ). Dort stehen auch zahlreiche Parkplätze zur Verfügung. Die Tageskasse befindet sich ebenfalls dort, Aufgang linke Seite bei der ECDC-Geschäftsstelle. „Wir bitten alle Zuschauer, unbedingt frühzeitig zum Spiel zu kommen. Die Kassen öffnen am Samstag um 17 Uhr und falls notwendig, am Sonntag um 11 Uhr“, so der sportliche Leiter der ECDC-Frauen, Peter Gemsjäger. 28.03.2026 | 18:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin 29.03.2026 | 12:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin (*) 04.04.2026 | 17:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin (*) (*) falls notwendig
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