IHP NachrichtenDienstag 3.März 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West, Landesliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Thüringen, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
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Eisbären RegensburgEISBÄREN DREHEN FRÜHEN RÜCKSTAND: 4:1-SIEG IN BAD NAUHEIM - Regensburg holt auswärts beim ECN drei wichtige Punkte (DEL2) Moral bewiesen und nach frühem Rückstand drei wichtige Punkte erkämpft: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat jetzt sein Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim mit 4:1 (1:1/0:0/3:0) gewonnen und damit einen wichtigen Sieg im Kampf um die direkte Play-off-Qualifikation eingefahren. Vor 2582 Fans im altehrwürdigen Colonel-Knight-Stadion traten die Oberpfälzer mit gleichem Kader wie zuletzt an: Es fehlten Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer Bryce Kindopp (beide überzählig), Marks Jirgensons (Einsatz im DNL-Team), Lukas Krieger (verletzt) und Noel Saffran (zurück bei seinem Stammklub Iserlohn). Früh gerieten die Mannen von Trainer Peter Flache in Rückstand: Nach nur 106 Sekunden zappelte der Puck hinter EBR-Torwart Jonas Neffin in den Maschen – Sebastian Bengtsson hatte zum 1:0 für die Hausherren getroffen (2. Minute). Durch einen Alleingang von Topscorer Corey Trivino glichen die Domstädter dann aber noch vor der ersten Pause zum 1:1 aus (15.). Nach torlosem Mitteldrittel überzeugten die Gäste anschließend mit zielstrebigem Spiel und guter Chancenverwertung im Schlussabschnitt: Erst brachte Kevin Slezak seine Farben erstmals in Führung (2:1 – 46.), dann sorgten Jeremy Bracco (3:1) und Samuel Payeur (4:1) mit einem Doppelschlag für die Entscheidung und den Endstand (je 53.). Damit festigten die Eisbären ihren sechsten Rang in der DEL-2-Tabelle (jetzt 79 Punkte), Bad Nauheim blieb Zwölfter (55) und hat durch die Niederlage nun keine Chance mehr, die Play-down-Plätze im Hauptrunden-Endspurt noch zu verlassen. Weiter geht es für Regensburg mit dem schweren Heimspiel gegen die bereits als Meister der Regulären Saison feststehenden Krefeld Pinguine am kommenden Freitag, 6. März, ab 19:30 Uhr in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live. Nachbericht Mit Goalie Jonas Neffin von Beginn an zwischen den Pfosten schickte Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, sein Team ins wichtige Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim. Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz, Talent Cole Danielsmeier stand nicht im Kader. Im Vergleich zur knappen und unglücklichen 4:5-Niederlage nach Overtime gegen Freiburg zuvor blieb der Kader auch sonst unverändert: Vor 2582 Fans im altehrwürdigen Colonel-Knight-Stadion der Hessen waren so Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer Bryce Kindopp (beide überzählig), Marks Jirgensons (Tor und Vorlage beim wichtigen 4:3-Heimsieg der U-20-DNL-Mannschaft in den Pre-Play-downs gegen Augsburg), Lukas Krieger (verletzt) und Noel Saffran (zurück bei seinem DEL-Stammklub Iserlohn) nicht mit dabei. Früh gab es für die Flache-Schützlinge den ersten Rückschlag: Bereits nach nur 106 Sekunden brachte Sebastian Bengtsson den Gegner bereits mit 1:0 in Führung (2. Minute). Der Schwede verwertete eine Hereingabe auf Oberschenkelhöhe technisch stark aus kürzester Distanz aus der Luft und schockte damit die ambitioniert angereisten Oberpfälzer. Die Hessen hatten mehr vom Spiel, doch Regensburg blieb defensiv abgeklärt und offensiv mit Nadelstichen stets gefährlich. In einem Powerplay hatten sie etwa mehrfach das erste eigene Tor auf den Schlägern (6. bis 8.), wenig später scheiterte David Morley nach einem schnellen Konter am stark reagierenden Heimkeeper Finn Becker. Einen Stellungsfehler der ECN-Defensive nutzte dann Topscorer Corey Trivino zum 1:1-Ausgleich: Nach punktgenauem Steilpass von Morley ging er zentral allein auf Becker zu und überwand ihn mit einem platzierten Schlenzer neben den linken Pfosten (15.). Beide Teams hatten weitere Möglichkeiten, brachten die Scheibe aber nicht mehr an den beiden starken Torhütern vorbei. Daran sollte sich auch im Mitteldrittel nichts ändern, das folgerichtig torlos blieb. Gnadenlos effizient in Durchgang drei Die intensive Begegnung ging entsprechend völlig offen in den Schlussabschnitt. Während Bad Nauheim aktiver blieb, hielt die souveräne und kompakte Gäste-Defensive weiter stand. Nach vorn boten sich derweil immer wieder gute Chancen, doch erst nach 46 Minuten platzte der Knoten: Nach einer längeren Druckphase fand Jeremy Bracco mit einem starken Zuspiel den im hohen Slot freistehenden Kevin Slezak, der zum 2:1 einschoss. Die Hessen stemmten sich gegen den Rückstand und agierten in der Folge offensiver – doch das öffnete den Raum für einen stark vollendeten Alleingang von Bracco, der rund sieben Minuten vor dem Ende das 3:1 für Regensburg markierte. Und der Jubel im Eisbären-Fanblock war noch nicht verklungen, da legte Samuel Payeur gar das 4:1 und damit den Endstand nach (jeweils 53.): Er reagierte nach einem wuchtigen Schuss von Marian Bauer aus der Distanz, den Becker prallen ließ, am schnellsten und schob ein. Damit festigte Regensburg seinen sechsten Rang in der DEL-2-Tabelle (jetzt 79 Punkte) und brachte sich vor den finalen beiden Hauptrundenbegegnungen am kommenden Wochenende in eine gute Position im Kampf um die direkte Play-off-Qualifikation. Bad Nauheim indes verpasste ob der Niederlage auch seine letzte Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt: Die Kurstädter, derzeit Zwölfte (55) können die Play-down-Plätze nun auch rechnerisch nicht mehr verlassen. Für die Eisbären haben es die letzten zwei Partien der Regulären Saison indes noch einmal in sich: Am kommenden Freitag, 6. März, empfangen sie ab 19:30 Uhr den feststehenden Vorrundenmeister Krefeld Pinguine in der Donau-Arena, am Sonntag, 8. März, steht ab 17 Uhr das schwere Auswärtsaufgabe beim viertplatzierten Topteam der Ravensburg Towerstars in der CHG-Arena an. Tickets für das Heimspiel gibt es unter www.ebr.live. Statistik EC Bad Nauheim – Eisbären Regensburg 1:4 (1:1/0:0/0:3) Sonntag, 01. März 2026 – Colonel-Knight-Stadion Bad Nauheim – Beginn: 16 Uhr. Aufstellungen Bad Nauheim: Finn Becker (60:00 Minuten) und Gerald Kuhn (beide Tor) – Justin MacPherson, Garret Pruden, Marius Erk, Christopher Fischer, Simon Gnyp und Tjark Kölsch (alle Abwehr) – Parker Bowles, Davis Koch, Jordan Hickmott, Justin Volek, Zach Kaiser (2 Strafminuten), Andrej Bíreš, Sebastian Bengtsson (2), Marc El-Sayed (C), Ryan Olsen, Raphael Jakovlev und Lukas Ribarik (2/alle Sturm). – Trainer: Antti Karhula (Headcoach) sowie Mate Arany (Assistent). Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Nick Mähler, Patrick Demetz (4 Strafminuten), Marian Bauer und Jakob Weber, (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino (A/2), David Morley, Kevin Slezak, Donát Péter (2), Jeremy Bracco, Pierre Preto, Samuel Payeur, Constantin Ontl, Aleandro Angaran (2), Yuma Grimm und Nikola Gajovský (C/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent). Strafminuten: Bad Nauheim 6 – Regensburg 10. Zuschauer: 2582 (Colonel-Knight-Stadion Bad Nauheim). Schiedsrichter: Achim Moosberger und Tony Engelmann (beide Hauptschiedsrichter) sowie Jan Lamberger und Jonas Dietrich (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (2. Minute) Sebastian Bengtsson (Garret Pruden, Justin MacPherson); 1:1 (15.) Corey Trivino (David Morley, Nick Mähler); 2. Drittel: – 3. Drittel: 1:2 (46.) Kevin Slezak (Jeremy Bracco, Nick Mähler); 1:3 (53.) Jeremy Bracco (Kevin Slezak, Donát Péter); 1:4 (53.) Samuel Payeur (Marian Bauer, Nikola Gajovský). Neuer Tabellenplatz: Bad Nauheim 12. Rang (55 Punkte aus 50 Spielen/zuvor 12.) – Regensburg 6. Platz (79 Zähler aus 50 Partien/vorher 6.).
Starbulls RosenheimZum vierten Mal 2:2 gegen Kassel, zum ersten Mal nur ein Punkt (DEL2) Auch das vierte DEL2-Hauptrundenduell der Starbulls Rosenheim mit den Kassel Huskies ging beim Stand von 2:2 nach 60 Minuten in die Verlängerung. Nachdem dreimal zuvor jeweils die Grün-Weißen triumphierten, holten sich diesmal am drittletzten Spieltag die Nordhessen den 3:2-Overtime-Sieg. In einem Topspiel, das bereits Playoff-Charakter hatte, gingen die Starbulls durch Ville Järveläinen und Charlie Sarault zweimal in Führung und ließen in den Schlussminuten hochkarätige Torchancen für einen Sieg nach regulärer Spielzeit liegen. Als Kassels Torwart Oleg Shilin einen Schuss von Temuu Pulkkinen parierte, bot sich Charlie Sarault die Chance zum Abstauber aus kurzer Distanz auf das leere Tor – doch Huskies-Verteidiger Bode Wilde lenkte den Puck mit dem Stock über die Latte (53.). Eine Minute später fuhren Luigi Calce und Fabian Dietz auf das Kasseler Tor zu, spielten Doppelpass, aber Torwart Oleg Shilin hechtete den Abschluss von Calce spektakulär von der Linie. Gut zwei Minuten vor der Schlusssirene war Shilin geschlagen, aber der Schuss von Calce schrammte knapp am Pfosten vorbei. Mit dem möglichen Dreier wären die Starbulls bis auf einen Punkt am Tabellenzweiten Kassel dran gewesen. Nun beträgt der Rosenheimer Rückstand auf die Huskies zwei Spieltage vor dem Hauptrundenende fünf Zähler. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen trauerte den vergebenen Großchancen natürlich nach, zeigte sich aber mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Die Jungs haben hervorragend gespielt und sehr gut verteidigt. Es ist nicht leicht, so geduldig zu spielen. Für mich war es das beste Spiel von den vier Spielen gegen Kassel und das intensivste; man sieht, dass die Playoffs in die Nähe kommen.“ Auch Kassels Headcoach Todd Woodcroft sprach von einem Playoff-Spiel, das sich zwei sehr gute Mannschaften lieferten. Er hob seinen Torwart Oleg Shilin heraus und attestierte ihm eine fantastische Leistung mit Wahnsinnsparade in der Schlussphase, die den Huskies die vierte Verlängerung im vierten Spiel gegen Rosenheim erst ermöglichten. Nicht nur Shilin lieferte am Sonntagabend vor 4.642 Zuschauern in der Probonio-Arena eine herausragende Leistung ab – auch Starbulls-Schlussmann Christopher Kolarz spielte stark. Er glänzte vor allem Mitte des zweiten Spielabschnitts mit tollen Paraden, als die Gastgeber eine deutliches Chancenübergewicht hatten. Bevor die Starbulls im Schlussabschnitt drauf und dran waren, den Siegtreffer zu erzielen, kratzte Kolarz nach einem Abstauber von Hunter Garlent den Puck mit einem spektakulären Reflex noch von der Torlinie (47.). Ville Järveläinen hatte die Grün-Weißen, die ohne Lewis Zerter-Gossage, Jordan Taupert, Maximilian Vollmayer und Johannes Achatz antreten mussten, früh in Führung gebracht. Er versenkte die uneigennützige Ablage von C.J. Stretch, der den Puck von Lukas Laub erhielt und frei vor dem Tor stand, aus kurzer Distanz (3.). Die Defensive der Huskies hatte sich zum Ende eines Rosenheimer Powerplays zuvor befreien können, war beim Neuangriff dann aber unsortiert. Auch der zweite Rosenheimer Führungstreffer entsprang einem Überzahlspiel. Er fiel allerdings erst in dem Moment, als Kassel Bankstrafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis gerade abgelaufen war. Charlie Sarault nahm einen Diagonalpass von Scott Feser direkt und traf aus halblinker Position satt ins rechte Eck; Fabian Dietz arbeitet am Torraum gut und nahm Oleg Shilin die Sicht (36.). Dem Ausgleichstreffer der Huskies zum 1:1 ging ein unnötiger Rosenheimer Puckverlust an der Bande voraus. Yannik Valenti fing den zu laschen Befreiungsversuch ab und bediente Darren Mieszkowski im Slot, der das Spielgerät ohne zu Zögern flach ins linke Eck jagte (9.). Das Ausgleichstor zum 2:2 gelang den Schlittenhunden 34 Sekunden nach der zweiten Pause. Diesmal verfehlte Mieszkowski das Gehäuse deutlich, aber der satte Schuss prallte von der Bande hinter dem Tor zurück und Dominic Turgeon drückte ins kurze Eck ein, bevor Torwart Kolarz es dicht machen konnte (41.). Die vierte Verlängerung im vierten Hauptrundenduell zwischen Kassel und Rosenheim – jeweils beim Spielstand von 2:2 – dauerte ganze acht Sekunden. C.J. Stretch hatte das Anspiel zur Overtime eigentlich gewonnen, aber die Hausherren setzten nach und erzwangen das Scheibenglück. Mitchell Hoelscher bediente Hunter Garlent und der Topscorer der Huskies tanzte Christopher Kolarz aus und versenkte den Puck eiskalt.
EV FüssenStarker Auftritt zum Serienstart: EV Füssen holt 2:1-Sieg in Höchstadt (OLS) Im ersten Spiel der Pre-Playoffs hat der EVF in Höchstadt eine starke Leistung abgeliefert. Durch eine solide Defensive wurde das Spiel insgesamt verdient mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) gewonnen. Damit könnte man sich durch einen Heimsieg gegen die Alligators am Dienstag ab 19.30 Uhr für das Achtelfinale der Oberliga-Playoffs qualifizieren. Der erste Abschnitt zwischen dem Achten und dem Neunten der Hauptrunde gehörte den Gastgebern. Dennoch führten die Füssener nach einem Konter mit 1:0 durch Simon Boyko. Ein starker Timotej Pancur, aber auch eine gute defensive Mannschaftsleistung machten es den Alligators schwer. Gegen Ende des Abschnitts gab es sogar einige gute EVF-Chancen für einen zweiten Treffer. Im zweiten Drittel scheiterten zunächst Linden und Boyko, ehe Höchstadt zwei große Chancen zum Ausgleich hatte, Pancur aber erneut glänzte. Zur Hälfte der Partie wurde der Eissportverein immer stärker und bestimmte nun das Spiel. Boyko und Straub verpassten den zweiten Treffer knapp. Der gelang Ondrej Zelenka unter gütiger Mithilfe der gegnerischen Abwehr. Die Führung für Füssen war mittlerweile verdient. Im letzten Drittel wurde stark verteidigt. Eine Strafe gegen Neudecker brachte wieder Druck von Höchstadt, aber auch hier konnte man sich schadlos halten. Im Powerplay gab es rund acht Minuten vor dem Ende starke Chancen für den EVF, die Vorentscheidung wurde aber verpasst. Das hielt den HEC im Spiel. Eine Strafe und das Ziehen des Torhüters brachte Höchstadt vier Minuten vor dem Ende eine doppelte Überzahl, welche sie auch durch einen verdeckten Schuss von Jakob Fardoe zum Anschlusstreffer nutzten. Nun wurde es noch einmal spannend, zumal Boyko und Neudecker im Konter erneut das dritte Tor vergaben. Mit einem Mann mehr versuchten sich die Alligators am Ende nochmals, die Abwehr der Füssener ließ aber nicht mehr viel zu und der zweite wichtige Auswärtssieg an diesem Wochenende war geschafft. Tore: 0:1 (15.) Boyko (Neudecker, Jentsch), 0:2 (39.) Zelenka, 1:2 (56.) Fardoe (Swinnen/6-4). Strafminuten Höchstadt 4, Füssen 8. Zuschauer 966
Ice Dragons HerfordDerby zum PlayOff-WarmUp - Herford trifft auf Hammer Eisbären (OLN) Der Herforder Eishockey Verein beendet die Zwischenrunde der Oberliga Nord mit dem Heimderby gegen die Hammer Eisbären. Ab 20.00 Uhr geht es im Dienstagsspiel in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ darum, sich auf das PlayOff-Achtelfinale einzustimmen. Während die Hammer Eisbären am Sonntag bei den Tölzer Löwen spielen, geht die Reise für die Ice Dragons erneut zum Deggendorfer SC. Doch zunächst heißt es noch einmal Derbytime in der Drachenhöhle. Fünfmal trafen die beiden ewigen Kontrahenten in dieser Saison aufeinander und aktuell haben die Eisbären mit drei Siegen die Nase vorn. Die ostwestfälischen Eishockeyfans hätten mit Sicherheit nichts dagegen, wenn der HEV diese Bilanz zum Abschluss der Zwischenrunde mit einem Erfolg ausgleicht. Nachdem Hamm nur knapp die obere Gruppe nach der Hauptrunde verfehlte, ging es darum, sich die bestmögliche Ausgangslage für die PlayOffs zu erspielen. Überzeugend war vor allem der letzte Auftritt mit einem 5:1-Auswärtssieg bei den Icefighters Leipzig, wodurch endgültig der 6. Tabellenplatz gesichert wurde. Anders war die Situation in Herford. Vor Weihnachten lagen die Ostwestfalen fast abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, arbeiteten sich jedoch Punkt für Punkt an die Konkurrenz heran und schafften am vergangenen Sonntag sogar noch vorzeitig die zweite PlayOff-Teilnahme der Vereinsgeschichte. In der Zwischenrunde waren die Ice Dragons das stärkste Team der unteren Gruppe und holten bislang 20 Zähler. Nun geht es am letzten Spieltag darum, sich in den PlayOff-Modus zu bringen, die Derbybilanz gegen Hamm auszugleichen und den sehr guten Eindruck in der Zwischenrunde zu bestätigen. Und auch die Herforder Eishockeyfans werden nach der erfolgreichen Aufholjagd mit Sicherheit wieder für eine äußerst stimmungsvolle Drachenhöhle sorgen. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.00 Uhr öffnet. Aufgrund der hohen Anfrage empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Unter derselben Internetadresse sind bereits Tickets für das erste PlayOff-Heimspiel gegen den Deggendorfer SC am 10. März erhältlich. Spielbeginn ist dann ebenfalls um 20.00 Uhr, die Abendkasse öffnet wieder eine Stunde vorher. Für das erste Auswärtsspiel in Deggendorf (Sonntag, der 08. März um 18.45 Uhr) füllt sich nun endgültig der Fanbus. Anmeldungen werden hierfür im Rahmen des Spieles gegen die Hammer Eisbären auf der Eventfläche gegenüber dem DragonsFood-Wagen entgegengenommen.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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| EHC Königsbrunn gewinnt zweites Halbfinalspiel und zahlt einen hohen Preis (BYL) Es hätte ein Sonntag mit einer weiteren hochklassigen Halbfinalpartie werden sollen, am Ende des Tages konnte sich keiner der Spieler oder Zuschauer über den 4:3 Sieg nach Penaltyschießen freuen. Zwei schwerer verletzte Königsbrunner Akteure stehen nach einer intensiven, aber nie wirklich unfairen Partie unter dem Strich. Der EHC trat wie schon am Freitag bis auf die Langzeitverletzten und dem gesperrten David Farny mit komplettem Kader an. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Routinier Stefan Vajs, als Backup war Benni Beck mit nach Niederbayern gereist. Königsbrunn startete hellwach und hochkonzentriert in die Begegnung, die Brunnenstädter hatten sich viel vorgenommen für die Auswärtspartie. Die ersten Minuten gehörten dem EHC, der defensiv deutlich besser stand als am Freitag und kompromisslos verteidigte. Königsbrunn kassierte aber in der siebten Spielminute eine erste Strafzeit wegen Spielverzögerung, die nicht folgenlos blieb. In Überzahl erzielten die Isar Rats die 1:0 Führung, gleich danach geriet der EHC erneut in Unterzahl, verteidigte aber leidenschaftlich und ließ kaum Schüsse auf das Tor zu. Die Brunnenstädter hatten in Gleichzahl weiter mehr von der Partie und blieben geduldig, doch Dingolfing blieb defensiv stabil und ließ nur wenige Chancen zu. In der 15. Spielminute hatte Tim Bullnheimer eine sehr gute Torchance, die aber ohne Zählbares blieb. Kurz vor der ersten Pause zogen die Gastgeber gleich zwei Strafzeiten, der EHC konnte nun bis zur Pause in doppelter Überzahl spielen. Leider verpassten es die Königsbrunner, trotz guter Aktionen den Ausgleich zu erzielen, ehe es ein erstes Mal in die Kabinen ging. Im Mittelabschnitt blieb es eine intensive Partie. Königsbrunn hatte einige gute Szenen in Überzahl, konnte aber nicht den längst überfälligen Ausgleich erzielen. Dingolfing war weiterhin effektiver und traf in der 27. Spielminute zum 2:0. Die Begegnung wurde zerfahrener, es gab auf beiden Seiten Strafen. Dennoch blieb es ein faires Play-off-Spiel mit angemessener Härte. In der 34. Spielminute hatte Königsbrunn die nächste gute Chance, die zwar ohne Torerfolg blieb, Dingolfing kassierte jedoch eine Strafzeit. Der EHC ließ aber beste Chancen liegen und verpasste den Turnaround. Es kam noch schlimmer, denn der EV traf in der 38. Spielminute zum 3:0 und mitten ins Königsbrunner Herz. Nur eine Minute später keimte aber wieder Hoffnung auf, die Brunnenstädter erzielten ihren ersten Treffer. Hugo Turcotte schnappte sich an der gegnerischen blauen Linie den Puck und kam freistehend vor dem Dingolfinger Goalie zum Abschluss. Kurz vor Drittelende kassierten die in Unterzahl agierenden Gastgeber noch eine weitere fünfminütige Strafe, so dass der EHC in doppelter Überzahl in den Schlussabschnitt starten konnte. Die zahlreich mitgereisten Fans mussten nicht lange warten, nach gerade mal 23 Sekunden zappelte die Scheibe zum 3:2 im Tor der Gastgeber. Nach punktgenauem Anspiel von Marco Sternheimer auf den auf der rechten Seite freistehenden Johan Lorraine zimmerte dieser die Scheibe per Direktabnahme ins Dingolfinger Gehäuse. Auch danach hatten die Brunnenstädter Überzahl, die sie weiter gnadenlos nutzten. Zwei Minuten nach dem zweiten Treffer erzielte der EHC den 3:3 Ausgleich. Hugo Turcotte legte hinter dem Tor stehend für Johan Lorraine auf, dessen Schuss wurde noch von Lion Stange abgefälscht. Die Partie war nun wieder offen, doch kurz nach dem Ausgleich wurde die Partie unterbrochen, nachdem sich Peter Brückner bei einem unglücklichen Sturz in die Bande verletzte und zunächst behandelt werden musste. Nach Wiederanpfiff blieb es eine sehr intensive Partie mit Chancen auf beiden Seiten, ein weiterer Treffer wollte bis Drittelende aber nicht mehr fallen. Maximal zehn Minuten vier gegen vier Spieler, das nächste Tor würde die Partie entscheiden. In der 64. Spielminute wurde die Partie jedoch erneut unterbrochen, Marco Sternheimer hatte sich bei einem Zweikampf auf dem Eis schwer verletzt. Nach langer Pause wurde dann beschlossen, die Uhr der Overtime bis zum Ende ablaufen zu lassen und die Partie per Penaltyschießen zu entscheiden. Im totenstillen Stadion verwandelte Johan Lorraine seinen Penalty und damit die Begegnung für den EHC, richtig freuen konnte sich jedoch keiner der anwesenden Beteiligten. Der EHC kann mit dem 1:1 Serienausgleich die Scharte vom Freitag auswetzen, die Gedanken bei Coach Bobby Linke waren danach aber nicht beim Sport: „Das Spiel hätte heute nicht so entschieden werden dürfen. Großer Respekt an die Dingolfinger Verantwortlichen, Spieler und Fans für ihr respektvolles Verhalten. Aktuell ist Marco Sternheimers Zustand stabil, und Peter Brückner wird in den Play-offs nicht mehr auf dem Eis stehen.“ Tore: 1:0 Luscombe (Zucker, Walinski) (8.), 2:0 Zucker (Luscombe, Maul) (27.), 3:0 Luscombe (Walinski, Zucker) (38.), 3:1 Turcotte (Lorraine) (39.), 3:2 Lorraine (Sternheimer, Länger) (41.), 3:3 Stange (Lorraine, Turcotte) (43.), 3:4 Lorraine (PS) (70.) Strafminuten: EV Dingolfing 23 EHC Königsbrunn 26 Zuschauer: 1144
Schweinfurt Mighty DogsZweites Halbfinale, zweiter Thriller, zweiter Sieg! (BYL) Nach dem Herzschlag-Halbfinale am Freitagabend folgte am Sonntag das erste Auswärtsspiel beim HC Landsberg im Halbfinale der Bayernliga-Playoffs. Dass in Schweinfurt die Eishockey-Euphorie ausgebrochen ist, zeigte sich einmal mehr an der starken Unterstützung der Fans: Begleitet von einem Fanbus und zahlreichen weiteren mitgereisten Anhängern entwickelte sich auch am Lech eine äußerst spannende Partie mit großer Atmosphäre, deren Ausgang bis zum Schluss offen blieb. Während sich die Mighty Dogs am Freitag Sekunden vor dem Ende in die Overtime retteten und dort den Sieg klarmachten, tat es ihnen Landsberg beinahe gleich und erzwang mit einem späten Treffer das Penaltyschießen. Doch erneut gingen die Mighty Dogs als Sieger vom Eis und nehmen damit eine 2:0-Serienführung aus diesem Wochenende mit. Anders als noch am Freitag waren die Riverkings von Beginn an hellwach und erhielten früh die Chance, ihr starkes Powerplay aufs Eis zu bringen. Das Schweinfurter Penalty Killing behielt jedoch die Oberhand, sodass die Partie zunächst ausgeglichen blieb. Auf beiden Seiten ergaben sich hochkarätige Möglichkeiten, ehe Müller mit einem trockenen Schuss Leon Pöhlmann erstmals überwinden konnte. Kurz darauf musste Binder auf die Strafbank, doch trotz Unterzahl gelang den Landsbergern ein Konter, den Benz und Huber eiskalt ausspielten und auf 2:0 erhöhten. In der 16. Minute durfte Schweinfurt erneut in Überzahl agieren – diesmal mit Erfolg: Dzerods Alksnis zog in Richtung Tor, spielte einen präzisen Querpass durch den Slot auf Kristers Donins, der per Direktabnahme auf 2:1 verkürzte. Im zweiten Drittel kamen die Mighty Dogs deutlich stärker aus der Kabine und drückten dem Spiel mehr ihren Stempel auf. Knapp vier Minuten nach Wiederbeginn zog Tomas Cermak kraftvoll ab und traf mit einem perfekt platzierten Schuss zum Ausgleich. Wenig später stand Petr Pohl frei vor Moritz Borst im Tor der Riverkings, doch der starke Schlussmann entschied dieses Duell mit einer starken Parade für sich. Auch die Gastgeber kamen zu großen Chancen: Callaghan bediente Reuter mustergültig, doch dieser brachte keinen kontrollierten Abschluss zustande. Auf der anderen Seite tauchte Josef Dana alleine vor Borst auf, konnte den Puck jedoch ebenfalls nicht im Netz unterbringen. Im Schlussdrittel erwischte der ERV erneut einen Traumstart. Nachdem Cermaks Schläger bei einem ersten Abschlussversuch brach, landete die Scheibe wenig später im Slot, wo Arturs Homjakovs blitzschnell reagierte und durch die Schoner von Borst zur 3:2-Führung traf. Kurz darauf geriet Schweinfurt nach einem Foul von Lucas Kleider erneut in Unterzahl, verteidigte jedoch diszipliniert und ließ die Landsberger kaum in Formation kommen. Zwei aufeinanderfolgende Powerplays konnten die Mighty Dogs anschließend nicht nutzen, was den Riverkings neuen Schwung verlieh. Mit zunehmender Spielzeit stieg die Intensität spürbar an, die Stimmung im Stadion wurde hitziger. 32 Sekunden vor Schluss gelang Landsberg bei gezogenem Goalie der Ausgleich in der 60. Minute – die Partie ging in die Overtime. In der Verlängerung hatte der ERV leichte Vorteile, doch beide Teams agierten im Vier-gegen-Vier äußerst konzentriert, sodass keine Entscheidung fiel. Im anschließenden Penaltyschießen legte Mika Reuter sehenswert für Landsberg vor, Tomas Cermak glich für Schweinfurt aus. Wagner und Donins vergaben im Anschluss. Die Entscheidung fiel im letzten Duell: Leon Pöhlmann parierte gegen Callaghan, ehe Petr Pohl den Puck nervenstark im Netz versenkte und Schweinfurt den zweiten Sieg im zweiten Halbfinalspiel sicherte. Die nächste Partie im Kampf um den Finaleinzug findet am Freitag, den 6. März, im heimischen Icedome statt. Zwei Tage später, am Sonntag, den 8. März, gastieren die Mighty Dogs erneut in Landsberg – Spielbeginn ist diesmal um 18 Uhr. Auch für dieses Auswärtsspiel ist wieder ein Fanbus geplant. Alle Informationen dazu sind der entsprechenden Grafik zu entnehmen.
ESV Burgau 2000 – EHC Waldkraiburg 6:4 (1:2, 2:1, 3:1) (BYL) Tor: Englbrecht (#45), Lode (#40); Verteidigung: Hora (#3), Mertz (#5), Lode (#10), Rott (#20), Ludwig (#23), Kokeš (#50), Cejka (#81); Angriff: Dillmann (#11), Šrámek (#13), Ovaska (#18), Džeriņš (#25), Decker (#34), Maierhofer (#74), Vogl (#88), Revaj (#92), Zimmermann (#98); Tore: 0:1 (3.) Dillmann (Mertz, Ludwig); 1:1 (6.) Ballner (Bartuli); 1:2 (20.) Šrámek (Vogl, Hora- PP1); 2:2 (27.) Paakkola (Ceslik, Samitis); 3:2 (30.) Paakkola (Malysjev, Ballner - PP1); 3:3 (40.) Džeriņš (Hora, Šrámek - PP1); 4:3 (45.) Ballner (Wiesler, Zachar); 4:4 (46.) Maierhofer (Vogl, Šrámek); 5:4 (47.) Bartuli (Ballner, Malysjev); 6:4 (60.) Wiesler (Gäbelein – ENG); Zuschauer: 814; Strafen: Burgau 16 – Waldkraiburg 16. Zweite Niederlage im zweiten Spiel – Löwen auf dem Weg ins bittere Finale Das zweite Spiel des Play-Down-Halbfinals steht für die Löwen in den Geschichtsbüchern. Vor dem Spiel gab es – wie schon vor der Freitagsbegegnung – erneut eine positive Nachricht: Andris Džeriņš, der Lette in Diensten der Löwen, meldete sich nach seiner langen Verletzung zurück. Damit konnte der EHC Waldkraiburg nach langer Durststrecke nahezu wieder mit jenem Kader antreten, der zu Saisonbeginn zur Verfügung stand. Dennoch betrat Burgau mit dem Selbstvertrauen des Freitags-Sieges das eigene Eis und ließ dies von Beginn an erkennen. Für die Löwen begann die Partie erneut erfreulich. Hatte man am Freitag bereits nach 14 Sekunden jubeln dürfen, dauerte es am Sonntag immerhin 2 Minuten und 22 Sekunden, bis der EHC Waldkraiburg in Torjubel ausbrach. Als Torschütze zeichnete sich Anthony Dillmann aus, der zuletzt selbst durch eine längere Formdelle gegangen war. Dieser frühe Treffer hätte eigentlich Sicherheit geben sollen, doch im weiteren Verlauf übernahmen zunächst die Gastgeber die Initiative, während Waldkraiburg wieder in ein mittlerweile bekanntes Muster verfiel. Es dauerte daher nicht lange, bis Burgau ausgleichen konnte: David Ballner traf nach einem Abpraller im Getümmel vor dem Löwen-Tor auf die verwaiste Seite des Gehäuses. Auch nach dem Ausgleich blieb das Spiel überwiegend in der Hand der Burgauer. Die Löwen wirkten phasenweise verunsichert, brachten den Gegner mit unnötigen Scheibenverlusten immer wieder in gute Abschlusspositionen und mussten sich mehrfach bei Max Englbrecht bedanken, der sein Team im Spiel hielt. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels – und noch vor der ersten Pausenwurst mit Tsatsiki für die Fans – wurde es im Waldkraiburger Block dennoch laut: Nach langer Zeit funktionierte wieder einmal die Kombination des Duos Šrámek und Vogl, von Fans inzwischen augenzwinkernd „Nikub“ genannt – eine Mischung aus Nico und Jakub. Auf Zuspiel des Kapitäns vollendete Šrámek zum 1:2-Pausenstand. Ab dem zweiten Drittel entwickelte sich die Partie deutlich ausgeglichener. Dennoch fiel es den Löwen schwer, die Flüchtigkeitsfehler abzustellen, die Burgau immer wieder in aussichtsreiche Positionen brachten. Ab der 27. Minute benötigten die Eisbären lediglich zweieinhalb Minuten, um das Spiel zu drehen. Zweimal war es Paakkola, der erst zum 2:2 ausglich und wenig später eine Burgauer Überzahl zur 3:2-Führung nutzte. Als es bereits danach aussah, als würde dieses Ergebnis mit in die Kabine genommen werden, standen die Löwen selbst in Überzahl auf dem Eis. Diese Gelegenheit nutzte Andris Džeriņš, der mit einem Nachschuss von der rechten Seite seine Rückkehr perfekt machte und zum 3:3 traf. Optisch verlief der dritte Durchgang ähnlich wie der zweite: Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und schenkten sich nichts. Dennoch war den Löwen die Nervosität und Unsicherheit der vergangenen Wochen anzumerken, dazu kamen erste Anzeichen nachlassender Kräfte. Nach knapp fünf Minuten im Schlussabschnitt erlebten die über 800 Zuschauer im Stadion die wohl aufregendsten zwei Minuten des Abends. Zunächst brachte Ballner Burgau erneut in Führung, wiederum nach einem Abpraller, den er nur noch in die rechte Torseite einschieben musste. Doch die Antwort der Löwen ließ nicht lange auf sich warten: Florian Maierhofer verwandelte seinerseits einen Nachschuss und stellte den Ausgleich wieder her. Die Freude währte jedoch nur kurz. Rund eineinhalb Minuten später ging Burgau erneut in Führung. Bartuli wurde von der Löwen-Defensive nicht energisch genug angegangen und durfte einen harmlos wirkenden Schlenzer aufs Tor bringen. Der einzige wirkliche Fehler von Max Englbrecht an diesem Abend führte dazu, dass der Puck durch die geschlossenen Schoner zum 5:4 ins Netz rutschte. In der Folge drückten die Löwen mit aller Macht auf den Ausgleich. Chancen waren vorhanden, doch ein weiterer Treffer wollte nicht mehr fallen. Wie schon am Freitag nahm Trainer Jürgen Lederer kurz vor Schluss den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Möglichkeiten waren da, doch letztlich nutzten die Eisbären das leere Tor zum 6:4 und machten damit endgültig den Deckel auf die Partie.
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Eisadler DortmundEisadler ziehen sich selbst den Stecker - Der Spielbericht zum 2. Playoff-Halbfinalspiel Eisadler Dortmund vs. Ratinger Ice Aliens (RLW) Als noch 1:15 Minuten als Restspielzeit auf der Stadionuhr standen, holte Trainer Jeff Job seinen Goalie Christoph Oster vom Eis, um mit einem Überzahlspiel noch einmal ins Spiel zu kommen. Auf dem Weg zur Spielerbank stürzte der Goalie – eine symbolische Szene für diesen „gebrauchten Tag“ aus Dortmunder Sicht. 2 Tage nach der unglücklichen Niederlage im Shoot Out wollten die Eisadler an der guten Leistung vom Freitag anknüpfen, erfolgreich Revanche nehmen und in den Playoff-Halbfinalspielen vor heimischer Kulisse ausgleichen. 2022 Zuschauer waren in das Eisstadion an der Strobelallee zu einer ungewöhnlichen Bullyzeit (17 Uhr) gekommen. Die Wunderkerzen erhellten daher nicht wie gewohnt die Halle und die scheinende Sonne sollten auch noch eine Rolle spielen. Vor dem Spiel gab es eine Choreo der Eisadler Fans. Mit zwei Spruchbändern, auf denen „Eure Werte gehören auf den Müll!“ und „Abschied mit Stil“ stand, erinnerten sie noch einmal an den unwürdigen Abgang von Tim Brazda. Dieser hatte vor ein paar Wochen die Ratinger Ice Aliens nach 10 Jahren Zugehörigkeit Richtung Dortmund verlassen und er bekam zum Abschied seine persönlichen Sachen in einem Müllsack ausgehändigt. Mit dem gleichen Kader, und daher immer noch ohne den erkrankten Kapitän Malte Bergstermann, kam die Mannschaft von Trainer Jeff Job gut in das Spiel. Auf beiden Seiten wurden die Goalies sofort warmgeschossen. Tim Brazda und Alexander Lauer versuchten dabei jeweils mit Distanzschüssen ihr Glück. Das Spiel nahm langsam Fahrt auf. In der 5. Minute wurde die Partie dann unterbrochen. Der Goalie der Aliens beklagte die seitliche Sonneneinstrahlung und fühlte sich somit nicht in der Lage unter diesen Bedingungen weiterzuspielen. Nach einer kurzen Beratung wurden beide Mannschaften von der Spielleitung in die Kabine gebeten und mussten dort ganz unromantisch den Sonnenuntergang abwarten. Um 17:25 Uhr gingen dann zunächst die Aliens unter den Buhrufen der genervten Fans wieder auf das Eis. Kurz danach kamen dann die Dortmunder aus der Kabine und das Spiel wurde wieder aufgenommen. Nach einer 2 Minuten Strafe für einen Ratinger durfte auch Ben Busch eine 2-minütige Strafe für Goalie Christopf Oster absitzen. Dortmund erarbeitete sich weitere Chancen und in der 13. Minute wurden die Bemühungen dann endlich belohnt. Dortmund war in Überzahl und den Schlagschuss eines Dortmunders konnte der Alien Goalie zunächst abwehren. Den Abpraller stocherte Ben Busch über die Line – 1:0 für den EAD. 70 Sekunden später erhöhten die Eisadler auf 2:0. Nolan Gardiner fand mit seinem Schlagschuss die Lücke ins Tor der Ratinger. Die EAD Fans sangen danach „Da war die Sonne schuld“ in Anspielung auf die vorherige Spielunterbrechung. In Unterzahl – Nolan Gardiner musste für 2 Minuten auf die Strafbank – überstanden dann die Eisadler eine Drangperiode der Aliens. Unter dem tosenden Beifall der Fans ging es dann in die erste Drittelpause. Als beide Mannschaften wieder auf das Eis kamen, wurden sie mit dem Lied der Capri Fischer empfangen. („Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt...“) Dortmund kam zunächst gut aus der Kabine und hatte durch Tommy Laakso zwei gute Einschussmöglichkeiten. Und dann aus heiterem Himmel der Anschlusstreffer für Ratingen. Ein Schuss auf das EAD-Tor ging zunächst vorbei, kam von der hinteren Bande wieder zurück und ein Alien Spieler stocherte den Puck ins Tor- 1:2.(24.) In der 31. Minute startete Ben Busch zu einem Alleingang von der blauen Linie und ein Ratinger brachte ihn mit dem Stock zu Fall. In einer ähnlichen Szene gab es vor 2 Tagen einen Penalty – jetzt gab es lediglich 2 Minuten für den Ratinger Spieler. Im Powerplay wurde bei einem Angriff dann ein Eisadler an die Bande gedrückt und bei dem anschließenden Entlastungsangriff ließen 3 Dortmunder völlig indisponiert einen Ratinger frei auf das Tor zulaufen. Seinen Schuss konnte EAD Goalie Oster nicht abwehren und somit glichen die Aliens in Unterzahl aus – 2.2. (33.) Danach entwickelte sich die Partie zu einer schweren Kost. Die Ratinger unterbrachen die Angriffsbemühungen der Eisadler immer wieder mit Nickligkeiten und wenn sich die Chance auf ein Überzahlspiel ergab, nahm anschließend sofort nebenan ein Dortmunder auf der Strafbank Platz. Die Eisadler verloren jetzt völlig den Faden und so ging man mit dem Unentschieden in die Kabine. Als das Schlussdrittel angepfiffen wurde, hatte Dortmund eine gute Chance als Colin Long frei auf das Tor der Ratinger zulief. Aber seinen Schuss parierte der Ratinger Schlussmann. (42.) Anschließend musste ein Alien auf die Bank und in dem anschließenden Überzahlspiel hatte dann nicht Dortmund, sondern Ratingen wieder eine Riesenchance. Aber der EAD Goalie konnte den Schuss des frei auf das Dortmunder Tor zulaufenden Alien abwehren.In der 46. Minute, der Schiedsrichter zeigte gerade eine Zeitstrafe gegen Tommy Laakso an, spielten die Ratinger den Angriff zu Ende und gingen erstmalig in Führung. Danach verloren die Dortmunder völlig den spielerischen Faden, ließen sich immer wieder auf unnötige Zweikämpfe ein und spielten somit den Ratingern voll in die Karten. Was folgte war eine schwer verdauliche Kost Immer wieder Unterbrechungen und Zeitstrafen für beide Seiten. In der 49. Minute musste dann Tim Dreschmann eine 2-minütige Strafe absitzen und das nutzte Ratingen dann bereits nach 15 Sekunden zum 2:4 aus. In der 52. Minute fielen dann bei Thomas Lichnovsky und seinem Ratinger Gegenspieler die Handschuhe und es kam zu einem wüsten Faustkampf, bei dem der Gästespieler 2 Zähne verlor. Beide mussten dann für 5 Minuten vom Eis. Kurz danach traf es auf Dortmunder Seite Long und Laakso und auf der anderen Seite einen Ratinger für jeweils 2 Minuten. Ein wirklicher Spielfluss kam nicht mehr auf. Dortmund war gerade wieder komplett als Ratingen das Ergebnis auf 2:5 stellte und somit für eine Vorentscheidung sorgte. Als ein Ratinger für 2 Minuten rausgestellt wurde, nahm Trainer Jeff Job zusätzlich seinen Goalie raus, um noch einmal eine Wende herbeizuführen. Dies gelang dann auch durch Maik Klingsporn – 3:5. (57.) Seine anschließende Freude über den erzielten Treffer durfte er dann allein auf der Strafbank ausleben, da er 2 Minuten für ein unsportliches Verhalten erhielt. Danach noch ein Lattenschuss auf das inzwischen wieder verwaiste Tor der Dortmunder und ein Abseitstreffer der Ratinger – dann war das Spiel aus. Fazit: Dortmund kam gut in die Partie und ging verdient mit 2:0 in Führung. Danach lies man sich auf das körperbetonte Spiel der Ratinger ein und verlor dann die Linie und schließlich das Spiel. Zwar gab es immer wieder gute Einschussmöglichkeiten für die Eisadler, aber wie schon in der gesamten Saison werden selbst die besten Möglichkeiten vergeben. Jetzt wird es ein verdammt schwerer Weg noch einmal in dem Playoff-Halbfinale zurückzukommen. Das ist nicht unmöglich, wenn man an die Finalserie im letzten Jahr denkt. Aber dann muss die Mannschaft konzentrierter, disziplinierter spielen und die vorhandenen Chancen besser ausnutzen. Wenn man sich aber auf das dreckige Spiel der Ratinger einlässt, wird das jedoch schwer. Am Freitag, 06.03.2026 um 20:00 Uhr heißt es dann in Ratingen: siegen oder fliegen! „It´s Playoff Time - let´s get ready to RUMBLE!“ Spieledaten: Eisadler Dortmund vs. Ratinger Ice Aliens 3 : 5(2:0) (0:2) (1:3) Torfolge: 12:03 1:0 EAD Busch 13:14 2:0 EAD Gardiner 23:44 2:1 RIA Saloranta 32:01 2:2 RIA Stroh 45:33 2:3 RIA Saloranta 49:05 2:4 Ria Irwin 54:54 2:5 RIA Dmitreiv 56:16 3:5 EAD Klingsporn Zuschauer: 2022 Strafminuten: Dortmund: 25 Minuten Ratingen: 23 Minuten Kader EAD: Tor: #1 Oster, #33 Brunnert -Verteidigung: #12 Lauer,#19 Krebietke, #32 Schmitz, #57 Klingsporn, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #94 Cohut – Angriff: #13 Long, #14 Busch, #16 Kronhardt, #17 Rosenthal, # 40 Gardiner, #41 Trapp, #63 Laakso, # 65 Brazda, # 69 Lichnovsky #75 Jaakola, # 91 Polter Trainer: Jeff Job
Grefrath PhoenixLast-Second-Triumph im Derby: Phoenix dreht 1:3 und schockt Neuss (RLW) Was für ein Eishockey-Krimi im Grefrather EisSport & EventPark: Vor über 800 Zuschauern hat die Grefrather EG das Relegations-Derby gegen den Neusser EV in buchstäblich letzter Sekunde mit 4:3 für sich entschieden. Zwei Sekunden vor dem Ende traf Roby Haazen per Rückhandschlenzer zum umjubelten Siegtreffer – und verwandelte die Halle in ein Tollhaus. Dabei hatte die Partie für den Phoenix denkbar schlecht begonnen. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, als Nik Klassen die Gäste früh in Führung brachte. Grefrath wirkte verunsichert, fand offensiv keinen Rhythmus und leistete sich im Spielaufbau zu viele Fehler. Neuss nutzte das konsequent aus und erhöhte in der 12. Minute verdient auf 0:2. Erst kurz vor der ersten Pause gelang dem Phoenix ein wichtiger Wirkungstreffer: In der 19. Minute fälschte Marc Losert einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 1:2-Anschluss ab. Ein Tor, das spürbar neue Energie freisetzte. Im zweiten Drittel arbeitete sich Grefrath zunehmend in die Partie. Das Team setzte das von Max Drücker gehütete Neusser Tor stärker unter Druck, musste jedoch auch brenzlige Situationen überstehen – darunter eine doppelte Unterzahl sowie eine fünfminütige Strafe gegen Max Parschill wegen Bandenchecks. Mit viel Einsatz und Leidenschaft hielt der Phoenix dagegen und blieb im Spiel. Als Leon Jessler in der 46. Minute nach einem Neusser Konter zum 1:3 überwunden wurde, schien das Derby zugunsten der Gäste zu kippen. Die rund 100 mitgereisten Neusser Fans feierten bereits lautstark und stimmten „Wir bleiben drin und ihr steigt ab!“-Rufe an. Doch die Vorentscheidung blieb aus – und Grefrath schlug zurück. Nur eine Minute nach dem dritten Gegentor verkürzte Interims-Kapitän Sven Schiefner auf 2:3. Angetrieben von einer nun frenetischen Kulisse entwickelte sich eine packende Schlussphase. Grefrath drängte auf den Ausgleich, während dem NEV zunehmend die Kräfte schwanden. In der 54. Minute war es schließlich Max Parschill, der nach Vorarbeit von Schiefner und Max Tillmann zum hochverdienten 3:3 einschob. Die Partie schien auf ein Remis hinauszulaufen – doch der dramatische Höhepunkt sollte noch folgen. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene zog Roby Haazen aus kurzer Distanz per Rückhand ab und traf zum 4:3. Grenzenloser Jubel auf und neben dem Eis – ein Sieg des unbedingten Willens. Trainer Christian Tebbe zeigte sich nach der Begegnung erleichtert und selbstkritisch: „Wir sind gar nicht gut ins Spiel gekommen. Ähnlich wie beim Spiel gegen Moers. Wir haben unsere Chancen vorne nicht verwandelt und waren auch in der Defensive nicht konsequent genug, wodurch Neuss schließlich die Tore geschossen hat.“ Gleichzeitig lobte er die Moral seines Teams: „Kampf und Leidenschaft haben wir besonders in Drittel zwei und drei aufs Eis gebracht. Mit einer klasse Unterstützung von den Fans und Kampf bis zur letzten Sekunde konnten wir dann schließlich doch verdient den Sieg einfahren.“ Es sei ein enges Duell mit vielen Ups und Downs gewesen, „wo es am Ende auf den Glauben und den Willen ankam“. Mit dem Derbysieg macht der Phoenix einen großen Schritt in Richtung vorzeitiger Klassenerhalt. Die Entscheidung könnte bereits am Donnerstag fallen, wenn Moers auf Neuss trifft.– doch in Grefrath setzt man lieber auf die eigene Stärke als auf fremde Hilfe. Nach diesem Abend ist klar: Diese Mannschaft gibt sich erst geschlagen, wenn die letzte Sekunde gespielt ist. Weiter geht es für die GEG am Sonntag, 08.03., wenn die Blau-Gelben zum Relegationsrunden-Abschluss um 18:00 Uhr bei den Black Tigers Moers zu Gast sind.
Ratinger Ice AliensÜberragende Team-Leistung bringt überraschenden Erfolg in Dortmund! (RLW) Knapp über 2000 Zuschauer besuchten das Spiel an der Strobelallee, davon ca. 60 Ratinger Gästefans. Nach vier Minuten wurde das Spiel länger unterbrochen, da die Sonne in der offenen Halle Linus Schwarte in der Sicht massiv störte. Nach zwanzig Minuten stand es 2:0 für die Eisadler und keiner hätte mehr einen Cent auf die Ice Aliens gewettet. Doch ein Tor von Saloranta zum 2:1, als er Christoph Oster von der Seite anschoss und der Puck im Netz landete, leitete die Wende ein. Leonardo Stroh wurde bei einer Befreiung in Unterzahl überhaupt nicht angegriffen und spielte auch noch Oster aus. 2:2 nach dem zweiten Drittel. Dortmund weiter bemüht, jedoch immer verkrampfter in den Aktionen. Letzter Durchgang, und Saloranta mit dem zweiten Treffer nach feinem Zuspiel von Dmitriev brachte die Ice Aliens mit 3:2 in Front. Irwin legte mit einem abgefälschten Schuss zum 4:2 in Überzahl nach. Lichnovsky und Palmeira-Kerkhoff lieferten sich einen Faustkampf und mussten jeweils fünf Minuten in die Kühlbox. Dmitriev tanzte Dreschmann aus und überwand Oster zum 5:2. Das 5:3 für Dortmund vier Minuten vor dem Ende in Überzahl war nur noch Ergebniskosmetik. Somit steht die Serie auf 2:0 für Ratingen. 3 Matchpucks und ein Heimspiel am kommenden Freitag am Sandbach vor der Nase. Wieder alles raushauen, als Team füreinander einstehen und kämpfen, das sind die Tugenden, die die Jungs auszeichnen.
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| (LLN) Die Hinspiele um den 3. Platz und dem Finale gab es am Wochenende. Der SCC Berlin empfing dabei den OSC Berlin. Der OSC gewann mit 5:9 (1:2/1:3/3:4). Torschützen für den SCC waren Patrick Hartwig, Georgii Kovalskii (je 2) und Karsten Röbisch, für den OSC trafen Fares Hamade, Andre Zake (je 2), Christoph Baranowski, Timo Dreyer, Jakob Paubel, Marcel Scheffler und Philipp Schöndorf. Die Malchower Wölfe spielten gegen die Neubrandenburg Blizzards. Die Blizzard gewannen das Spiel sicher mit 2:10 (1:4/1:2/0:4). Für Malchow trafen dabei Chris Gerhardt und Hendrik Preuß, für Neubrandenburg Lennart Meißner (4), Ole Buhr, Tony Schultze (je 2), Finn Brammann und Levi Petzolt.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Start der Halbfinalserien (RLO) Die ersten vier Spiele der beiden Halbfinalserien fanden am Wochenende statt. In beiden Serien war einiges los und die Spiele waren gut besucht. PLAYOFFS: FASS führt 2:0 Am Freitag startete die Halbfinalserie zwischen FASS Berlin und den Luchsen Lauterbach. Trotz Streik im ÖPNV fanden 367 Zuschauer den Weg in den Wedding und ihnen wurde ein spannendes Spiel geboten. Den ersten Treffer gab es nach 24 Minuten, Dennis Thielsch traf in Überzahl zum 1:0. Zwei Minuten vor der 2. Pause konnte Niko Lehtonen den Ausgleich erzielen und 13 Sekunden nach Wiederbeginn brachte Pasquale Demotro Jr. Die Luchse sogar in Führung. Diese hielt 134 Sekunden, dann konnte Dennis Thielsch das 2:2 erzielen. Bei diesem Ergebnis blieb es und so folgte eine Verlängerung. Nach 33 Sekunden konnte Dennis Thielsch hier seinen dritten Treffer in dieser Partie erzielen und so gewann FASS am Ende mit 3:2 (0:0/1:1/1:1). Das zweite Spiel stieg am Sonntag in Lauterbach. 443 Zuschauer sahen ein Spiel, dass wie schon am Freitag sehr spannend verlief. Henry Haase traf nach 78 Sekunden zum 0:1, Mika Junker 88 Sekunden vor der 2. Pause zum 1:1 und Bryan Heinicke in der 46. Minute zum 1:2. 79 Sekunden vor Spielende konnte Tom Fiedler mit einem Empty Net Goal für die Entscheidung sorgen und so gewann FASS am Ende mit 1:3 (0:1/1:0/0:2). FASS führt nun in der Serie mit 2:0 und kann am Freitag den Einzug ins Finale schaffen. Wölfe führen mit 2:0 Für die Schönheider Wölfe ging es gegen die Chemnitz Crashers am Samstag los. Vor 691 Zuschauern gewann Schönheide überraschend deutlich mit 9:1 (3:0/4:1/2:0). Seann Fischer in Überzahl (10.), Lukas Lenk (13.) und ebenfalls in Überzahl Jan Meixner (15.) konnten schon im 1. Drittel für eine deutliche Führung sorgen. 115 Sekunden nach Wiederbeginn gab es eine Auseinandersetzung, die mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe für Paul Engel (Chemnitz) endete. Tumas Rubes (34., 38.) und Lukas Lenk (39.) erhöhten auf 6:0, ehe Willy Rudert ebenfalls in der 39. Minute der Ehrentreffer für Chemnitz gelang. Tomas Rubes konnte mit der Pausensirene das 7:1 erzielen und im letzten Drittel sorgten Florian Heinz (51.) und Lukas Lenk (55.) für den 9:1-Endstand. Die Crashers zeigten sich am Sonntag vor 1.130 Zuschauern gut erholt von der hohen Niederlage am Vortag. Fabian Kießling konnte die Crashers nach acht Minuten mit einem Powerplaytreffer in Führung bringen, Tomas Rubes konnte sechs Minuten später den Ausgleich erzielen. Im 2. Drittel brachte Matyas Caloun die Gastgeber nach 61 Sekunden wieder in Führung, ein Powerplaytor von Florian Heinz sorgte nach 35 Minuten für den erneuten Ausgleich. Sieben Sekunden vor der Pause kassierte Stefan April nach einem Stockcheck eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Weitere Tore wurden während der regulären Spielzeit nicht erzielt und so ging es in die Verlängerung. Hier sorgte Tomas Rubes in der 64. Minute für das 2:3 (1:1/1:1/0:0). Damit steht es auch in dieser Serie 2:0 für den Favoriten.
RESPEKT (RLO) Die Schönheider Wölfe gehen in der Halbfinalserie mit 0:2 in Führung. Am Samstag ließen die Erzgebirgler im heimischen Wolfsbau keine Zweifel aufkommen, die bisher überragende Regionalliga-Saison mit der Meisterschaft küren zu wollen. Mit 1:9 (0:3; 1:4; 0:2) schickten sie unsere Männer nach Hause. Eine derbe Klatsche, enttäuschte Fans, frustriertes Team. Trotzdem schaffte es Coach Charousek innerhalb der nächsten 24 Stunden den Reset-Knopf zu finden, die Gedanken neu zu sortieren und das Team auf hart umkämpfte Play-Offs einzustellen! In einer offenen Partie, in der spielerisch die Wölfe besser aussahen, erzeugte unser Flaggschiff durch harte Arbeit ausreichend Druck, um im ersten Drittel in eigener Überzahl durch Kießling in Führung zu gehen. Die Wölfe glichen in der 14. Spielminute aus. Das Mitteldrittel hatte gerade begonnen, da knipste Caloun zum 2:1. Die Führung hielt bis zur 35. Spielminute – Überzahltor für die Wölfe. Das Schlussdrittel entwickelte sich offen und hart umkämpft. Torchancen beider Teams am Fließband. Kufa und Kopp hielten ihre Kästen sauber. Vor 1.130 Zuschauern musste die Verlängerung das Spiel entscheiden. Weiterhin Chancen auf beiden Seiten. Eine davon nutzte Rubes zum 2:3 und sicherte seinen Wölfen den zweiten Sieg. Hängende Köpfe, aber die Ehre wieder hergestellt. Respekt, Jungs! ### DO OR DIE ### Diesen Samstag geht es weiter. 17:00 Uhr im Wolfsbau. Nur mit einem Auswärtssieg können wir ein viertes Spiel im Küchwald erzwingen. Alles im Rahmen unserer Möglichkeiten wird dafür getan. ICH BLEIBE ZUVERSICHTLICH! Sollten wir auswärts gewinnen, wird es ab Sonntag hart für die Wölfe. Infos zum Spiel live gibt es hier: https://deb-online.live/liga/lev/sev/senioren/?divisionId=20459 oder direkt im Wolfsbau! Save the date! „Live“ und in Farbe – Sonntag, 8. März, 17:30 Uhr – Chemnitz Crashers vs. Schönheider Wölfe – (hoffentlich) Spiel 4 Tickets gibt es an der Kasse ab 16:30 Uhr oder online https://chemnitz-crashers.de/tickets/. Der Eintritt kostet 10€, ermäßigt 7€, Kinder 6 bis 12 Jahre zahlen 5€ und alle Zwerge unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 16:30 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel der CVAG wird dringend empfohlen. Es erspart nicht lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt, sondern entlastet vor allem die kritische Parkplatzsituation rund um das Eissportzentrum. Kassiert wird bei Einfahrt. Bitte 5€ passend für die Parkplatzbetreiber bereit halten! Danke.
Luchse LauterbachLuchse unter Zugzwang nach zwei Niederlagen gegen FASS Berlin (RLO) Die Lauterbacher Luchse stehen im Play-Off-Halbfinale unter Druck. In den ersten beiden Partien mussten sich die Vogelsberger dem amtierenden Meister FASS Berlin jeweils knapp geschlagen geben – und doch haben die Auftritte vom Wochenende gezeigt: Diese Serie ist noch lange nicht entschieden. Mit lediglich 13 Feldspielern und zwei Torhütern reiste das Team von Trainer Dieter Reiss nach Berlin. Verletzungs- und berufsbedingt stark dezimiert, stellten sich die Luchse defensiv kompakt auf – und machten dem Favoriten das Leben schwer. Offensiv setzte man gezielt Nadelstiche, doch immer wieder war am stark aufgelegten Berliner Schlussmann Eric Steffen Endstation. Auf der anderen Seite stand Benjamin Dirksen seinem Gegenüber in nichts nach und zeigte über das gesamte Wochenende hinweg zahlreiche starke Paraden. In der 24. Minute brachte Thielsch die Berliner in Führung. Noch im selben Drittel gelang Lehtonen der Ausgleich. Im Schlussabschnitt drehten die Luchse die Partie sogar – Demitrio traf zur Führung für die Vogelsberger. Doch diese hielt nur drei Minuten, ehe erneut Thielsch ausglich. In der Verlängerung war es schließlich wieder Thielsch, der mit seinem dritten Treffer des Abends den Siegpunkt setzte und die erste, denkbar knappe Niederlage für die Luchse besiegelte. Das Rückspiel am Sonntag zeigte ein anderes Gesicht der Luchse. Reiss konnte wieder auf mehr Spieler zurückgreifen, unter anderem auf die Kranz-Brüder – und das machte sich bemerkbar. Lauterbach agierte deutlich offensiver und setzte die Berliner von Beginn an unter Druck. Dennoch gingen die Gäste bereits in der zweiten Spielminute durch Henry Haase mit 0:1 in Führung. Die Luchse ließen sich davon nicht beirren und erspielten sich im weiteren Verlauf zahlreiche Chancen. Doch auch an diesem Abend schien der Berliner Goalie kaum zu überwinden. Erst in der 39. Minute erlöste Mika Junker die Fans und traf zum verdienten 1:1-Ausgleich. Im Schlussabschnitt arbeiteten sich die Hausherren weiterhin Chance um Chance heraus – doch die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Stattdessen nutzte FASS-Spieler Balzer in der 46. Minute eine Gelegenheit zur erneuten Führung. Kurz vor Ende setzte Trainer Reiss alles auf eine Karte und nahm Torhüter Dirksen zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Der Mut wurde nicht belohnt – Tom Fiedler traf ins leere Tor zum 1:3-Endstand. Nach zwei Niederlagen stehen die Lauterbacher nun mit dem Rücken zur Wand. Am Freitag, den 06.03., um 19 Uhr geht es im Erika-Heß-Eisstadion in Berlin um alles. Ein Sieg ist Pflicht, sonst droht das vorzeitige Saisonende. Doch eines hat das Wochenende klar gezeigt, mit dieser Einstellung, dieser Hingabe, diesem Kampfgeist und diesem starken Mannschaftszusammenhalt brauchen sich die Luchse vor dem Meister nicht zu verstecken. Sollte es gelingen, die Serie noch einmal zurück in den Luchsbau zu holen, würde ein mögliches Heimspiel am 08.03. um 18 Uhr in der Eissportarena Lauterbach stattfinden.
Ice Rebells WaltershausenVereinsausflug nach Halle/Saale (LLT) Sachsen-Anhalt hat nur einen Eishockeyverein, deshalb spielt das 1c-Team der Saale Bulls schon seit mehreren Jahren in der Eishockey-Thüringenliga mit. Das weiteste Auswärtsspiel ist nun schon seit einiger Zeit den Ice-Rebells eine Busfahrt gemeinsam mit den Fans wert. Ein Bus reicht aber nicht mehr, am Sonntag fuhren zwei Busse vollgeladen in den Sparkassen-Eisdom nach Halle/Saale. Nach der 32-Millionen-Sanierung waren die Rebellen das erste Mal wieder in Halle und staunten nicht schlecht. Allein die Umkleidekabine ist schon größer als der komplette "Umkleide- und Sanitärtrakt", der in Waltershausen beiden Teams zur Verfügung steht. In der Halle ist es in der gesamten Saison (September - April) 15° C warm, das Eis ist in einem Topzustand - moderne Technik macht es möglich. Das Thüringenligaspiel verlief ganz nach dem Geschmack der über 100 Rebellenfans. Der EHV gab eine souveräne und konsquente Auswärtsvorstellung ab und gewann völlig verdient mit 5:0 Toren. Den Torreigen eröffnete Matthias Weber im ersten Drittel nach einer schönen Vorarbeit von Paul-Uwe Wetzstein und Florian Hofmann. Kapitän Florian Hofmann bereitete auch den zweiten Treffer vor. Maurice Klose verwandelte die Vorlage in den rechten Winkel des MEC -Gehäuses. Gleich zu Beginn des Mitteldrittels erzielte Alexej Krasjun nach einem sehenswerten Alleingang das 3:0. Großen Jubel auf der Bank der Rebellen und im Fanblock gab es, als Paul-Uwe Wetzstein das 4:0 erzielte. Es war sein erster Treffer in der Eishockey-Thüringenliga, von Schiri Matschulat erhielt er dafür den Spielpuck zur Erinnerung. Auch Jungrebell Julian Keiner eine Riesenchance, kam aber am Halle-Goalie nicht vorbei. Nach einem tollen Spielaufbau mit hohem Tempo erzielte Marcel Schwich den 5:0-Endstand. In der Kabine wurden dann der Sieg und der Shutout (Spiel ohne Gegentor) von Rebellentorwart Dominique Morton gefeiert. "Morti" nahm dann auch die Auszeichnung zum besten Spieler des Spiels vor und entschied sich völlig zu Recht für einen der sechs Abwehrspieler. Die Abwehrpaare Krasjun - Bien, Hill - Dobberstein und P.Schwich - Rußwurm hatten ein starkes Spiel gemacht, ausgezeichnet wurde der erst 16jährige Frederik Bien. Die Heimfahrt verlief sehr fröhlich bei guter Stimmung. Der Vereinsausflug hatte sich für den EHV Ice-Rebells Waltershausen voll gelohnt und wird wohl im nächsten Winter eine Wiederholung finden. Ein ganz großes Dankeschön geht an unseren Sponsor Edeka - Paak, der sich an den gestiegenen Buskosten nicht unerheblich beteiligte. Tore: 0:1 Weber (10.); 0:2 Klose (18.); 0:3 Krasjun (22.); 0:4 Wetzstein (36.); 0:5 Schwich (51.)
Meisterrunde und Platzierungsrunde (LLB) Drei Spiele Meisterrunde und eine Partie der Platzierungsrunde fanden am Wochenende statt. In der Ostseeliga fanden die ersten Platzierungsspiele statt. MEISTERRUNDE: Adler verlieren nach Führung Die SCC Adler Berlin mussten gegen FASS Berlin 1b gewinnen. Die Adler konnten auch nach Toren von Maximilian Schlatmann (3., 5. Jeweils in Überzahl) und Vincent Rebel (17.) mit 3:0 in Führung gehen. Florian Idschok konnte nach 31 Minuten auf 3:1 verkürzen und im letzten Drittel konnten Liam-Hendrik Tabatzky Philipp Renz in Überzahl (beide 42.), ebenfalls in Überzahl Lennart Hellwig (46.) und Fabian Müller (47.) das Spiel drehen. Vincent Rebel konnte noch in Überzahl auf 4:5 verkürzen (53.), ehe Florian Idschok zwei Minuten vor dem Ende für den 4:6-Endstand (3:0/0:1/1:5) sorgte. Allstars gewinnen bei Strafenfestival Die FASS Berlin Allstars konnten mit einem Sieg gegen die Wikinger vom BSchC den 1. Platz festigen. Die Allstars konnten das Spiel zwar mit 6:4 (3:0/0:1/3:2) gewinnen, es gab allerdings ein Strafenfestival. Vier Spieldauerdisziplinarstrafen gegen Nikita Balakin und Philipp Grunwald von den Allstars sowie Joris Gabrisch (alle wegen Kämpfen) und Marcel Heinze (Stockcheck, alles 32. Minute) und noch zwei 10er gegen die Wikinger wurden verteilt, insgesamt waren es bei 136 Strafminuten ein negativer Saisonrekord. Maxim von Helden (8.), Jörn Kugler (14.) und Tom Lorer (15.) brachten FASS im 1. Drittel in Führung. Pascal Heinze konnte in der 32. Minute das 3:1 erzielen, doch im letzten Drittel machten Tom Lorer (45.) und Thomas Koch (48.) die Sache für die Allstars klar. Dennis Hesse (53.) und Michael Reinhardt (53.) verkürzten noch auf 5:3, für den Endstand sorgte eine Minute später Jörn Kugler. Blues gewinnen beim SCC Auch der SCC Berlin musste gegen die Berlin Blues gewinnen. Dies gelang nicht, die Blues setzten sich mit 2:6 (0:3/0:0/2:3) durch. Schon im 1. Drittel konnten sich die Blues durch Tore von Hans Drunkenmölle (6.), Gino Kinder (10.) und Christopher Graul (15.) absetzen. Im letzten Abschnitt erhöhte Christopher Graul bei doppelter Überzahl auf 0:4 (46.). Wenige Sekunden später war die Partie für Steven Haucke (Blues) beendet, für Werfen einen Stockes/Gegenstandes kassierte er die fünfte Spieldauerdisziplinarstrafe des Spieltages. Valerian Sokolovskis konnte für den SCC in Überzahl den ersten Treffer des SCC erzielen (52.). 13 Sekunden später erhöhte Gino Kinder auf 1:5 und in Unterzahl konnte Ivan Patayala drei Minuten vor dem Ende das 2:4 erzielen. Eine Minute später sorgte Andre Berger für den Endstand. Die Teilnehmer des Finalturniers stehen nun fest, Die FASS Berlin Allstars, FASS Berlin 1b, die Wikinger vom BSchC und die Berlin Blues müssen nur noch die Endplatzierungen ausspielen. Die SCC Adler Berlin und der SCC Berlin spielen die letzten beiden Plätze der Gruppe A aus. PLATZIERUNGSRUNDE: Bären gewinnen beim OSC Ein Duell um den 1. Platz der Gruppe B gab es zwischen dem OSC Berlin und den ERSC Berliner Bären. Benjamin Dierksen konnte die Bären nach bereits 31 Sekunden in Führung bringen. Peter Gräber (14.) und 17 Sekunden später Rico Juschten (15.) erhöhten bis zur Pause auf 0:3. Im 2. Drittel legten Fabian Schiller (25.) und Peter Gräber (29.) zwei Tore nach. Stanislav Novak gelang es nach 48 Minuten den ersten Treffer des OSC zu erzielen. Die Entscheidung fiel wenig später, 51 Sekunden später traf Fabian Schiller in Überzahl zum 1:6 und zwei Minuten später erhöhte Harald Kott auf 1:7. Nach 60 Minuten blieb es beim 1:7 (0:3/0:2/1:2) und so ziehen die Bären in der Tabelle an den OSC vorbei. Club holt beim ASC ersten Saisonpunkt Der ASC Spandau war gegen den Berliner Schlittschuh-Club Favorit und mit einem Sieg würden sie den Anschluss an die Spitze halten. Nur spielte der Club nicht mit, sie holten beim 6:5 (1:1/3:1/1:3) nach Penaltyschießen den ersten Punkt nach einer landen Durststrecke. Zunächst brachte Philipp Kockegei den Club in Unterzahl nach fünf Minuten in Führung. 35 Sekunden später erzielte Tamino Bosse das 1:1. Maximilian Hafemeister in Überzahl (27.), Frank Blaschzik (29.) und Tim Bartsch (30.) konnten den ASC mit 4:1 in Führung bringen, aber Bobby Raue konnte 58 Sekunden vor der Pause den Anschluss herstellen. Lukas Schweizer verkürzte nach 45 Minuten auf 4:3, doch der ASC konnte durch Leon Edelhäuser auf 5:3 erhöhen. Zum Ende des Spiels verkürzte erst Philipp Kockegei 103 Sekunden vor dem Ende auf 5:4 und als sich Spandau zwei Strafen abholte, konnte Daniel Schwarzensteiner 13 Sekunden vor der Schlusssirene den Ausgleich erzielen. Im Penaltyschießen konnte Marco Rentzsch dem ASC den zweiten Punkt sichern. Der Club holte nach 31 teils sehr hohen Niederlagen erstmals einen Punkt. Die Bucks führen die Tabelle weiterhin an, gefolgt vom ERSC und dem OSC. Alle Teams haben sechs Spiele bestritten und 12 Punkte geholt. Der ASC Spandau folgt mit acht Punkten aus sechs Spielen vor dem Berliner Schlittschuh-Club, der nun einen Punkt auf dem Konto hat. Am Samstag wurde der 700. Treffer der Saison erzielt, die 900. Vorlage gegeben und es gab den 1.600. Scorerpunkt. Alleine am Samstag gab es in drei Spielen 230 Strafminuten und so ist die Gesamtsumme auf über 1.800 geklettert. Insgesamt wurden nun 16 10er, 15 Spieldauer und fünf Matchstrafen ausgesprochen. Weiter geht es am kommenden Wochenende mit insgesamt fünf Spielen.
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| DFEL-Playoffs und DFEL2 Nord Die ersten Halbfinalspiele der Blossom-ic DFEL und zwei Spiele der DFEL2 Nord gab es am Wochenende. BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA: 1:1 nach zwei Spielen Der Hokiklub Budapest empfing die Eisbären Juniors Berlin. Budapest konnte sich am Samstag mit 3:0 (1:0/1:0/1:0) durchsetzen. Mira Seregely (15.), Reka Dabasi (35.) und Lauren Stenslie (46.) erzielten die Tore für den Hokiklub. Die Eisbären schafften es nicht einen ihrer 21 Schüsse im Tor unterzubringen und so feierte Zsofia Toth ein Shutout. Spannend ging es am Sonntag zu. Reka Dabasi (35.) und Lilli Hajdu (42.) brachten die Gastgeberinnen mit 2:0 in Führung. Doch diesmal trafen auch die Eisbären, Anna-Marie Nickisch und Delina Haider (52.) konnten das Spiel ausgleichen und so folgte eine Verlängerung. Hier erzielte Franziska Feldmeier nach 141 Sekunden den Siegtreffer, die Eisbären gewannen mit 2:3 (1:0/1:0/0:2) und es steht in der Serie nun 1:1. 2:0 für Memmingen Die Playoffs starteten für die ECDC Memmingen Indians mit einem Heimspielen gegen ERC Ingolstadt. Memmingen konnte die erste Partie mit 4:0 (1:0/2:0/1:0) gewinnen. Daria Gleißner traf in Überzahl nach 109 Sekunden zum 1:0. Nara Elia in Unterzahl (24.) und Theresa Knutson U(34.) erhöhten im 2. Drittel auf 3:0. Theresa Knutson erzielte auch den letzten Treffer des Spiels, in Überzahl sorgte sie vier Minuten vor dem Ende für das 4:0. Zwei Überzahltore brachten Ingolstadt beim Heimspiel am Sonntag eine 2:0-Führung. Theresa Wagner (12.) und Alix Yallogewa (16.) sorgten für Hoffnungen auf den Serienausgleich. Doch danach trafen nur noch die Indians, jeweils in Überzahl drehten Nicola Hadraschek-Eisenschmid (32.), Ronja Hark (50.) und Charlott Schaffrath (53) das Spiel, Julia Matejkova (56.) und mit einem Empty Net Goal Jule Schiefer sorgten für den 2:5-Endstand (2:0/0:1/0:4). Damit führt Memmingen in der Serie mit 2:0. Am kommenden Wochenende finden die nächsten Halbfinalspiele statt. DFEL2 NORD: Zum Spitzenspiel kam es in Hannover, die EC Hannover Indians trafen auf die Düsseldorfer EG. Düsseldorf konnte schon im 1. Drittel für eine Vorentscheidung sorgen, Jill Rutzen (6.), Anna Bramer (8.,) und Friederike Pfalz sorgten für einen Pausenstand von 0:3. Im 2. Drittel konnte Anna Bramer nach 32 Minuten das 0:4 erzielen. Hannover scheiterte in der 35. Minute mit einem Penalty. Im letzten Drittel sorgte Dominika Lopatina 93 Sekunden vor dem Ende für den Endstand von 0:5 (0:3/0:1/0:1). Felicity Luby bekam 24 Schüsse auf ihren Kasten, die sie alle abwehrte und so zu einen Shutout kam. Die Sharks Woman Mechelen trafen auf die SpG Dinslakener Kobras/Herner EV. Mechelen feierte mit einem 5:1-Erfolg (1:1/1:0/3:0) und verkürzt den Abstand zu FASS Berlin auf zwei Punkte. Femke Bosmans (3), Linnore Saunders (2) trafen für Mechelen, Lea Irmsch zum zwischenzeitlichen 1:1 für die SpG. Die DEG ist damit Meister der DFEL2 Nord, herzlichen Glückwunsch. Weiter geht es am kommenden Wochenende mit drei Ligaspielen.
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