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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Nach einem Jahr beim REV Bremerhaven in der Verbandsliga kehrt Stürmer Veit Wieczorek zu den Weserstars zurück. 11 Tore und 14 Assists waren seine Bilanz aus 9 Spielen in der letzten Saison
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 1.März 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Verletzungs-Updates, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 13 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
woelfefreiburgWölfe Freiburg
Towerstars zu Gast im Breisgau

(DEL2)  Nur noch drei Begegnungen stehen auf dem Plan der DEL2-Hauptrunde, und alle drei finden in der Echte Helden Arena statt. Den Auftakt dieser Heimspielserie macht das Duell gegen die Ravensburg Towerstars am Sonntag.
Für unseren EHC Freiburg geht es gegen die Schwaben um fast alles. Drei Punkte fehlen den Breisgauern noch, um mit den Eispiraten Crimmitschau gleichzuziehen. Jeder Zähler auf dem Konto ist daher essenziell im Kampf um den 10. Tabellenplatz. Ein echtes Endspiel für Freiburg in dieser Hauptrundenphase.
Ausgangslage: Durch den Overtime-Sieg gegen die Eisbären Regensburg am vergangenen Freitag, kombiniert mit der Niederlage der Eispiraten Crimmitschau nach Penaltyschießen, konnten die Wölfe ihren Rückstand von vier auf drei Punkte verkürzen. Für ein mögliches „Happy End“ aus Freiburger Sicht muss das Team von Cheftrainer Juraj Faith nun in den verbleibenden beiden Spielen mindestens einen Punkt auf die Eispiraten aufholen, um noch Chancen auf den 10. Platz zu wahren. Bei den Ravensburg Towerstars geht es parallel darum, den vierten Platz zu sichern, der das Heimrecht in den Playoffs garantiert. Der Drittplatzierte, die Starbulls Rosenheim, liegt bereits 10 Punkte vor den Towerstars und ist damit rechnerisch außer Reichweite. Anders sieht die Lage in Richtung fünften Tabellenplatz aus: Die Bietigheim Steelers liegen nur vier Punkte zurück. Alles in allem verspricht das Duell also ein spannendes und packendes Spiel, in dem beide Teams alles geben werden.
In der laufenden Saison hatte der EHC Freiburg bislang in alle Begegnungen gegen die Ravensburg Towerstars deutlich das Nachsehen. Die bisherigen Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: 3:6, 1:5 und 2:6 – jeweils zugunsten der Schwaben.
Wissenswert: Obwohl die Reihen der Ravensburg Towerstars mit herausragenden Spielern wie Mark Rassell oder Robbie Czarnik gespickt sind, läuft es im Powerplay bislang alles andere als rund. Mit lediglich 14% liegen die Ravensburger auf dem 14. und somit letzten Platz der DEL2-Überzahlstatistik. Beim Unterzahlspiel sind die Rollen vertauscht: Der EHC Freiburg hat mit nur 74,7% deutliche Nachteile und rangieren hier seinerseits auf dem vorletzten Platz. Offensiv reist mit Mark Rassell der derzeit gefährlichste Torjäger der Liga nach Breisgau. Mit 37 erzielten Treffern führt der Kanadier die DEL2-Torjägerliste an und stellt für die Wölfe eine enorme Herausforderung dar.
Kader-Update: Im Vergleich zum Auswärtssieg in Regensburg gibt es keine größeren personellen Veränderungen im Aufgebot der Wölfe. Verzichten müssen die Freiburger weiterhin auf Julian Airich und Eero Elo (für beide ist die Saison bereits beendet). Auch Fabian Hegmann und Maximilian Leitner steht an diesem Wochenende nicht zur Verfügung. Ob Nikolas Linsenmaier, der das Spiel am Freitagabend verletzungsbedingt vorzeitig beenden musste, bereits wieder einsatzbereit ist, kann derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden.
Stimme zum Duell: „In Regensburg haben wir gezeigt, dass wir unter Druck bestehen können, und genau daran wollen wir anknüpfen. Jeder im Team weiß, wie wichtig auch diese Partie ist. Wir müssen konzentriert, mutig und mit voller Entschlossenheit auftreten.“, so Mike Mengis, Leiter für Spielbetrieb, Kommunikation und Team-Management.
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  06:44 Uhr Bericht:     EHCF
Autor:     mm


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
DOCH NOCH HAPPY END IM CHANCEN-FESTIVAL

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars sind dank eines 3:2-Siegs nach Penaltyschießen dem Viertelfinale mit Heimrecht wieder einen Schritt näher gerückt. Vor rund 3.000 Zuschauern in der CHG Arena erwies sich Crimmitschau als der erwartet schwere Gegner, der sich von einem frühen Zwei-Tore-Rückstand nicht beeindrucken ließ.
Vor dem Spiel gab es eine Ehrung der besonderen Art. Auf dem Eis stand Kunstläuferin Julia Sauter-Czarnik gemeinsam mit ihrer Trainerin Roxana Hartmann. Die 28-jährige Ravensburgerin und Ehefrau von Towerstars-Kapitän Robbie Czarnik war bei den Olympischen Winterspielen in Cortina und Mailand bekanntlich für Rumänien am Start und versprühte nicht nur als Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier viel Begeisterung, sondern vor allem mit ihrer Leistung im Kurzprogramm und erst recht in der Kür. Ein 17. Platz in der Gesamtabrechnung war auf dieser größtmöglichen sportlichen Bühne für eine Athletin natürlich eine ehrenwerte Leistung.
Der Beifall für Julia Sauter war noch gar nicht richtig verhallt, da brandete auch schon der Jubel für die Towerstars auf. Nach nur 53 Sekunden legte sich Julian Eichinger die Scheibe an der blauen Linie zurecht, und der Schlenzer überraschte den sichtlosen Eispiraten-Keeper Kevin Reich. Bevor die Gäste aus Westsachsen den frühen Rückstand so richtig realisiert hatten, lag der Puck auch schon zum zweiten Mal hinter der Torlinie. Nach mehreren Großchancen zuvor stand Towerstars-Goldhelm Mark Rassell am Torraum und drückte in der 5. Minute zum 2:0 ein. Auch im weiteren Verlauf des Startabschnitts waren die Gastgeber drückend überlegen, sie mussten sich allerdings vorwerfen lassen, aus ihren Chancen zu wenig Profit zu schlagen. Die Eispiraten, denen in den ersten rund zehn Minuten komplett der Zugriff ins Spiel fehlte, kamen erst in den letzten fünf Minuten gefährlich vor das Ravensburger Tor.
Das Torschussverhältnis nach dem ersten Drittel von 20:6 sprach Bände, kaufen konnten sich die Towerstars davon allerdings nichts. Eispiraten-Torhüter Kevin Reich war nun so richtig warmgeschossen und zeigte starke Reaktionen, was seinen Vorderleuten offensichtlich auch mehr Selbstvertrauen verlieh. Die Towerstars bekamen immer wieder Probleme mit den gefürchteten Kontern. Es war jedoch eine Strafzeit gegen Philipp Mass, die Crimmitschau so richtig zurück ins Spiel brachte. Der Ravensburger Verteidiger musste wegen Hakens vom Eis, 30 Sekunden vor Ablauf der Strafe hatten die Gäste die numerische Überzahl auch schon genutzt. Ex-Förderlizenzstürmer Louis Brune traf zum 2:1. An Chancen, den alten Vorsprung wiederherzustellen, mangelte es danach wahrlich nicht. Allerdings fehlte den Towerstars die letzte Konsequenz im Abschluss, und bei so manchem Schuss war den Oberschwaben das viel zitierte Scheibenglück wahrlich nicht hold. Erst recht nicht in der 32. sowie 38. Minute, als jeweils ein Eispirat auf der Strafbank weilte. Zwar hielten die Towerstars im Powerplay den Puck im gegnerischen Drittel, ein Treffer wollte dennoch nicht gelingen.
Damit war für das Schlussdrittel Hochspannung angesagt. Auch wenn die Towerstars weiterhin die klareren Chancen und zudem ein optisches Übergewicht hatten, blieben die Eispiraten immer brandgefährlich. Eispiraten-Topstürmer Corey Mackin zog aus spitzem Winkel ab, und der Puck fand am kurzen Pfosten eine scheckkartengroße Lücke bei Towerstars-Keeper Nico Pertuch – der 2:2-Ausgleich. In der Schlussphase drängten die Towerstars auf die späte Entscheidung, doch auch ein Zwei-gegen-Null-Break mit Robbie Czarnik und Mark Rassell führte nicht zum Torerfolg. Sekunden zuvor war es zu dramatischen Szenen auf der Gegenseite gekommen, als der Puck quasi herrenlos vor dem weit offenen Ravensburger Tor liegen blieb. Mehr passierte dann nicht, es ging in die Overtime.
Dort drohte den Towerstars in Unterzahl der „Sudden Death“. Nach knapp zwei Minuten musste zunächst Julian Eichinger eine Notbremse ziehen, vier Sekunden vor Ablauf der Strafzeit schickten die Unparteiischen auch noch Mark Rassell auf die Strafbank. Die Towerstars wehrten sich jedoch beherzt gegen das Powerplay der Gäste und retteten sich ins Penaltyschießen. Das war in dieser Saison bekanntlich eher nicht die Stärke der Towerstars – an diesem Abend war das jedoch anders. Simon Sezemsky eröffnete erfolgreich, Corey Mackin glich für Crimmitschau aus. Bei den zweiten Anläufen traf Odeen Tufto in gewohnter Manier, während Nico Pertuch beim Versuch von Gregory Kreutzer stark mit der rechten Beinschiene reagierte. Da Sekunden später Alec Ahlroth im dritten Penalty ebenfalls erfolgreich war, war der dritte Anlauf von Crimmitschau hinfällig, und der Zusatzpunkt war gebucht.
„Natürlich hätten wir gerne drei anstatt zwei Punkte geholt. Aber wir hätten uns auch nicht über nur einen Zähler beschweren dürfen“, resümierte Towerstars-Coach Bo Subr und ergänzte: „Wir haben es leider versäumt, die Vielzahl der hochkarätigen Chancen zu verwerten. Darum wogen die glücklich erzielten Tore von Crimmitschau am Ende auch schwer.“
Am Sonntag sind die Towerstars ab 18.30 Uhr in Freiburg gefragt. Sie treffen in der „Echte-Helden-Arena“ auf einen Gegner, der seine Hausaufgaben zur Vermeidung der Playdowns erledigt und einen 4:3-Auswärtssieg in Regensburg geholt hat. Die Towerstars wollen jedoch auf sich selbst schauen. Sie haben den Vorsprung auf Bietigheim auf vier Punkte ausgebaut und haben – vorbehaltlich der Ergebnisse der Konkurrenz – die große Chance, das Viertelfinale und gar den vierten Platz vorzeitig in trockene Tücher zu bringen. Sportdeutschland.TV überträgt das Spiel selbstverständlich live
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  11:24 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
OVERTIME-NIEDERLAGE: EISBÄREN HOLEN EINEN PUNKT GEGEN WÖLFE / Regensburg ist gegen Freiburg dem Sieg nahe, doch ein später Ausgleich und ein Gegentreffer in der Verlängerung drehen die Partie

(DEL2)  Knappe Heimniederlage für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Mit 4:5 (1:1/1:2/2:1/0:1) haben die Oberpfälzer vor 4619 Fans in der Donau-Arena nach einem Krimi inklusive Overtime gegen die Wölfe des EHC Freiburg verloren. Dabei gingen die Rot-Weißen, die ohne Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer Bryce Kindopp, Marks Jirgensons (alle überzählig), Lukas Krieger (verletzt) und Noel Saffran (zurück bei seinem Stammklub Iserlohn) antraten, bereits nach nur 100 Sekunden durch Constantin Ontl in Führung (2. Minute). Die Gäste glichen jedoch durch ihren Topscorer Fabian Ilestedt noch vor der ersten Pause zum 1:1 aus (14.). Im Mitteldrittel schoss Freiburg durch Lynden McCallum (26.) und in Überzahl Shawn O'Donnell (30.) eine zwischenzeitliche 3:1-Führung heraus. Doch die Regensburger Antwort folgte mit dem 2:3-Anschluss durch David Morley nur 34 Sekunden nach dem dritten EHC-Treffer auf dem Fuß (30.). Einen wahren Krimi bekam das Publikum im dritten Abschnitt geboten: Alexander Berardinelli egalisierte im Powerplay zum 3:3 (42.), anschließend legte Jeremy Bracco für die Eisbären zum 4:3 vor (49.). Bis in die Schlussphase blieb die Partie eng und umkämpft, mit einem sechsten Feldspieler anstelle ihres Torhüters Patrik Červený erzwangen die Breisgauer in der vorletzten Minute der Regulären Spielzeit doch noch den 4:4-Ausgleich durch Travis Ewanyk (59.). In der fälligen Overtime handelten sich die EBR anschließend eine Strafe ein – in Überzahl entschied Ilestedt die Partie mit seinem 5:4 (64.). Dennoch blieben die Donaustädter Sechste der DEL-2-Tabelle (jetzt 76 Punkte), Freiburg ist nach wie vor Elfter (59). Weiter geht es für die Schützlinge von Trainer Peter Flache mit dem Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim am morgigen Sonntag, 1. März, ab 16 Uhr im Colonel-Knight-Stadion. Ihr nächstes Heimspiel bestreiten sie am kommenden Freitag, 6. März, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen den feststehenden Hauptrundenmeister Krefeld Pinguine. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Goalie Jonas Neffin startete für Trainer Peter Flache und dessen Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg im Heimspiel gegen die Wölfe des EHC Freiburg im Tor. Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz, Talent Cole Danielsmeier stand nicht im Kader. Vor 4619 Fans in der Donau-Arena fehlten zudem in der Verteidigung Max Merkl sowie im Sturm Bryce Kindopp, Marks Jirgensons (alle überzählig), Lukas Krieger (verletzt) und Noel Saffran (zurück bei seinem DEL-Stammklub Iserlohn).
Erneut legten die EBR einen Traumstart aufs Eis: Nach nur exakt 100 Sekunden stand Constantin Ontl vor Gäste-Keeper Patrik Červený goldrichtig und verwertete einen Nachschuss zum frühen 1:0 für Regensburg (2. Minute). In der Folge boten sich zahlreiche Chancen, die Führung auszubauen, doch die Eisbären brachten die Scheibe zunächst nicht mehr an Červený vorbei. Stattdessen nahmen die Gäste immer mehr Fahrt auf – wenngleich ihr 1:1-Ausgleich aus einem vergleichsweise ungefährlichen Angriff entstand (Topscorer Fabian Ilestedt hatte ansatzlos aus halblinker Position abgezogen), war er ob zahlreicher Abschlüsse der Baden-Württemberger doch verdient.
Im Mitteldrittel entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Bitter für Regensburg: Der 2:1-Führungstreffer des Teams aus dem Schwarzwald war durch einen klaren, aber ungeahndetem hoher Stock Ilestedts eingeleitet worden, der EHC überrumpelte daraufhin die Regensburger Hintermannschaft mit einem Drei-auf-Eins-Konter und Lynden McCallum nagelte den Direktschuss an Neffin vorbei in die Maschen (26.). Wenig später ließen die Wölfe dann gar das 3:1 folgen: Shawn O’Donnell kam in Überzahl im Slot frei zum Rebound und netzte ein (30.).
Powerplay-Tor und Kabinettstück: Eisbären legen vor
Dennoch antworteten die Domstädter auf dem Fuß: Nach dem dritten Freiburger Tor dauerte es nur 34 Sekunden, ehe David Morley einen Distanzschuss von Guillaume Naud unhaltbar abfälschte und mit seinem 2:3 den Anschluss wiederherstellte (30.). Regensburg dominierte nun und drückte bis Ende des zweiten Durchgangs auf den Ausgleich, aber Červený  war stets Endstation. Doch auch nach dem zweiten Seitenwechsel ging der Eisbären-Sturmlauf zunächst weiter – und wurde belohnt: Im Powerplay stellte Alex Berardinelli, der nach einem Abpraller eines strammen Abschlusses von Jakob Weber am schnellsten reagierte und den Puck über die Linie drückte (42.), auf 3:3 unentschieden. Und mit einer feinen Einzelleistung von Jeremy Bracco, der mehrere Gegenspieler aussteigen ließ und zum 4:3 einschoss, war die Partie abermals gedreht (49.). Nun wurden jedoch die Gäste wieder stärker, die zunehmend auf den abermaligen Ausgleich drängten. 82 Sekunden vor dem Ende, Červený hatte seinen Kasten bereits zugunsten eines weiteren Freiburger Feldspielers verlassen, landete der Puck dann direkt vor dem Tor auf der Kelle von Travis Ewanyk, der mit seinem 4:4 die Overtime erzwang (58.). Regensburg reklamierte zwar noch auf Torhüter-Behinderung, doch erfolglos. Nach Video-Beweis bestätigten die Unparteiischen ihre ursprüngliche Entscheidung: Der Kontakt Freiburger Kontakt mit Neffin hatte nicht ausgereicht, das Tor zählte.
In der fälligen Verlängerung erwischten die Hausherren den besseren Start, dann drückten aber wieder die Gäste. Nachdem die Eisbären dann in Unterzahl gerieten, fiel die Entscheidung: In der sich bietenden Powerplay-Situation nutzte anschließend der starke Ilestedt den Platz auf dem Eis zum 5:4-Siegtreffer für seine Farben (64.).
Zwar blieben die Rot-Weißen trotz der späten Niederlage in der DEL-2-Tabelle auf Rang sechs (jetzt 76 Zähler), jedoch rückten die Verfolger näher an die Flache-Schützlinge heran – Weißwasser liegt somit nun nach Punkten gleichauf, reiht sich nur noch aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter den EBR ein. Freiburg blieb indes ebenfalls unverändert auf Platz elf (59). Weiter geht es für Oberpfälzer jetzt mit dem Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim am morgigen Sonntag, 1. März, ab 16 Uhr im Colonel-Knight-Stadion. Ihr nächstes Heimspiel bestreiten sie am kommenden Freitag, 6. März, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen den feststehenden Hauptrundenmeister Krefeld Pinguine. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Eisbären Regensburg – Wölfe EHC Freiburg 4:5 n. V. (1:1/1:2/2:1/0:1)
Freitag, 27. Februar 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.
Aufstellungen
Regensburg: Jonas Neffin (63:08 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Nick Mähler (2), Patrick Demetz (2), Marian Bauer (2) und Jakob Weber (alle Abwehr) – Pierre Preto (A), Corey Trivino, David Morley, Kevin Slezak, Donát Péter, Jeremy Bracco, Alexander Berardinelli (2), Samuel Payeur (2), Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran, Yuma Grimm und Nikola Gajovský (C/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Freiburg: Patrik Červený (62:59 Minuten) und Christian Goss (beide Tor) – Sameli Ventelä, Kilian Kühnhauser (2 Strafminuten), Alexander De Los Rios (A/2), Colin Schlenker, David Trinkberger, Petr Heider (2) und Niclas Hempel (alle Abwehr) – Lukas Mühlbauer, Nikolas Linsenmaier (C), Shawn O’Donnell (2), Fabian Ilestedt, Christian Kretschmann, Lynden McCallum, Tomáš Schwamberger, Travis Ewanyk, Christian Billich (A/2), Louis Majher, Thore Weyrauch und Paul Bechthold (alle Sturm). – Trainer: Juraj Faith (Headcoach) und Simon Danner (Assistent).
Strafminuten: Regensburg 12 – Freiburg 10.
Zuschauer: 4619 (Donau-Arena Regensburg).
Schiedsrichter: Lukas Voit und Andreas Gawlik (beide Hauptschiedsrichter) sowie Alexander Pletzer und Christopher Reitz (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
1:0 (2. Minute) Constantin Ontl (Pierre Preto, Samuel Payeur);
1:1 (14.) Fabian Ilestedt (Lynden McCallum, David Trinkberger);
2. Drittel:
1:2 (26.) Lynden McCallum (Fabian Ilestedt, Christian Kretschmann);
1:3 (30./PP1) Shawn O’Donnell (Christian Kretschmann, Sameli Ventelä);
2:3 (30.) David Morley (Guillaume Naud, Corey Trivino);
3. Drittel:
3:3 (42./PP1) Alexander Berardinelli (Jakob Weber, David Morley);
4:3 (49.) Jeremy Bracco (Kevin Slezak);
4:4 (59./EA) Travis Ewanyk (Lynden McCallum, Lukas Mühlbauer);
Overtime:
4:5 (64./PP1/GWG) Fabian Ilestedt (Lynden McCallum, Sameli Ventelä).
Neuer Tabellenplatz: Regensburg 6. Platz (76 Zähler aus 49 Partien/vorher 6.) – Freiburg 11. Rang (59 Punkte aus 49 Spielen/zuvor 11.).
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  15:45 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Indians gehen mit Sieg aus der Hauptrunde

(OLS)  Im letzten Hauptrundenspiel gelang dem ECDC Memmingen nochmals ein Sieg. Mit 7:2 gewannen die Indians gegen die Heilbronner Falken. 1900 Zuschauer sahen das Spiel am Hühnerberg. In der kommenden Woche starten dann die Oberliga-Playoffs.
Die Indians mussten kurzfristig auf den angeschlagenen Sam Verelst verzichten. Die Generalprobe vor den Playoffs gegen die Falken wollten die Maustädter unbedingt nochmals erfolgreich gestalten, der Indians-Motor stotterte aber noch zu Beginn der Partie. Die Gäste aus dem Unterland stemmten sich gut dagegen und gingen sogar durch Corey Mapes in Führung. Der ECDC drehte aber noch vor der Pause das Spiel. Ein Doppelschlag von Tyler Spurgeon und Milan Pfalzer sorgte für die Indians-Führung.
Nach der Pause gelang Felix Brassard postwendend das 3:1 per Bauerntrick. Der ECDC baute im Mitteldrittel die Führung aus und sorgte für eine Vorentscheidung. Tobi Meier und Brett Ouderkirk schraubten die Führung auf 5:1. Die Falken hingegen verkürzten durch Leon Gromov noch auf 2:5. Mit diesem Zwischenstand ging es in die letzte Pause.
Im letzten Drittel spielten die Memminger das Spiel souverän zu Ende und holten den Sieg im letzten Hauptrundenspiel. Erneut Felix Brassard und Maxi Menner trafen für den ECDC, sodass die Indians schlussendlich mit 7:2 gegen die Falken gewannen. Brassard, Topscorer der Indians, wurde am Ende mehrmals versucht in Szene zu setzen, er hatte bereits 99 Scorerpunkte erreicht. Punkt 100 wollte am Ende nicht mehr fallen, auch so aber eine tolle Leistung des Kanadiers.
Am 08.März ist es dann Zeit für die heiße Phase der Saison: Die Indians starten als Hauptrundenzweiter mit einem Heimspiel in die Playoffs. Der Gegner aus dem Norden steht noch nicht fest. Die möglichen Gegner sind Leipzig oder Hamm. Karten für Spiel 1 und auch für die darauf folgende Partie in Memmingen können bereits im VVK erworben werden. Spielbeginn in der ALPHA COOLING-Arena ist um 18:00 Uhr.
ECDC Memmingen vs Heilbronner Falken 7:2 (2:1/3:1/2:0)
Tore: 0:1 (14.) Mapes (Cabana, Just), 1:1 (18.) Spurgeon (Kurz, Ouderkirk), 2:1 (18.) Pfalzer (Meisinger, Schubert), 3:1 (22.) Brassard (Fern, Ouderkirk), 4:1 (22.) Meier (Menner, Kurz), 5:1 (28.) Ouderkirk (Spurgeon, Brassard), 5:2 (32.) Gromov (Bin), 6:2 (45.) Brassard (Lillich, Svedlund), 7:2 (58.) Menner (Handschuh, Krymskiy)
Strafminuten: Memmingen 0–Heilbronn 0
Zuschauer: 1901
ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Ettwein, Meisinger; Blake, Fern; Kurz, Menner- Lillich, Homjakovs, Krymskiy; Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Meier, Schubert, Pfalzer; Handschuh, Svedlund, Gams.
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  08:57 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


selberwoelfeSelber Wölfe
Tickets für die Playoffs ab sofort erhältlich - Selber Wölfe starten den Vorverkauf für die ersten beiden Heimspiele

(OLS)  Die Hauptrunde ist beendet und auch wenn die Selber Wölfe noch auf ihren Gegner im Playoff-Achtelfinale warten, freut sich das Team auf die bevorstehende heißeste Phase der Eishockeysaison. Sicher ist: Die Porzellanstädter haben Heimrecht und tragen mindestens zwei Heimspiele (Sonntag, 8. März um 18 Uhr und Freitag, 13. März um 20 Uhr) aus. Gegner sind entweder die Saale Bulls Halle oder die Füchse Duisburg. Mit Tickets für diese beiden Spiele können sich die Fans ab sofort ausstatten.
Achtelfinale gegen Halle oder Duisburg
Ob die Selber Wölfe im Playoff-Achtelfinale auf die Saale Bulls Halle oder die Füchse Duisburg treffen, entscheidet sich spätestens am kommenden Dienstag. Aktuell sind beide Teams punktgleich bei noch je zwei ausstehenden Partien. Unabhängig davon steht fest, dass die Selber Wölfe mit Heimrecht in diese Playoff-Runde starten und somit mindestens zwei Heimspiele austragen. Diese finden am Sonntag, 8. März um 18 Uhr und am Freitag, 13. März um 20 Uhr in der Selber NETZSCH Arena statt. Tickets für beide Begegnungen sind ab sofort an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:
• Online-Ticketshop: https://selberwoelfe.reservix.de/events
• IT-Solutions Lauterbach in Sparneck
• Ticketshop der Frankenpost
• EDEKA Egert in Selb am Vorwerk
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  10:01 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons machen großen Schritt Richtung PlayOffs - Herford erkämpft sich Sieg gegen Rostock

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Zwischenrunde das wichtige Spiel gegen die Rostock Piranhas mit 3:1 (2:0/1:1/0:0) gewonnen und klettert zwei Spieltage vor dem Ende der regulären Saison in die PlayOff-Zone. In der ausverkauften imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ überzeugten die Ice Dragons in einem spannenden Duell besonders in der Defensive, wussten jedoch auch in den sich bietenden Powerplay-Situationen zu überzeugen.
In den Anfangsminuten agierten die Ostwestfalen sehr effizient. Philip Woltmann nutzte in der 3. Minute eine der ersten Gelegenheiten zum 1:0-Führungstreffer. David Makuzki erhöhte in der 9. Minute in Überzahl auf 2:0 und so gelang den Gastgebern ein Start nach Maß. Rostock erhöhte nun den Druck, fand nun besser in das Spiel, scheiterte jedoch immer wieder an der Herforder Defensive oder am HEV-Schlussmann Jakub Urbisch. So blieb es bis zum ersten Seitenwechsel beim 2-Tore-Vorsprung für die Ice Dragons.
Auch im Mittelabschnitt jubelten zunächst die Hausherren. In einer weiteren Powerplay-Situation erzielte Jackson Pierson das 3:0 und stellte die Weichen scheinbar auf Sieg (27.), doch die Piranhas hatten eine schnelle Antwort parat. Jesper Öhrvall brachte die Gäste in der 29. Minute mit dem Treffer zum 1:3 wieder näher heran und ab sofort galt das Hauptaugenmerk auf Herforder Seite der Abwehrarbeit.
Im Schlussdrittel versuchte Rostock schnell den zweiten Treffer zu erzielen, doch Herford verteidigte mit viel Einsatz und hatte mit Jakub Urbisch einen ganz starken Rückhalt im Tor. Minute um Minute arbeiteten sich die Ostwestfalen in Richtung Spielende, während die Piranhas noch einmal alles nach vorne warfen. Die Gastgeber blieben jedoch stabil in der eigenen Verteidigung und ließen keinen weiteren Gegentreffer mehr zu.  
„Im ersten Drittel waren wir effizienter und liegen 2:0 vorn, obwohl das Spiel viel knapper zu diesem Zeitpunkt war. Ab dem zweiten Drittel haben unsere Verteidiger dann einen sehr guten Job gemacht und nur wenige gefährliche Situationen zugelassen. Nun schauen wir wieder nur auf das nächste Spiel in Erfurt am Sonntag. Dort erwartet uns wieder eine schwierige Aufgabe und wir müssen versuchen genauso viel Einsatz und Kampf auf das Eis zu bringen, wie heute, um zu gewinnen“, so HEV-Chefcoach Henry Thom.
Herford liegt zwei Spieltage vor dem Ende einen Zähler vor Erfurt. Herne und Rostock lauern unmittelbar dahinter und sind weiterhin noch im Rennen um das begehrte PlayOff-Ticket. Im Sonntagsspiel kommt es somit zu einem weiteren „Do or Die“-Spiel zwischen Erfurt und Herford. Spielbeginn ist um 16.00 Uhr und es werden viele ostwestfälische Eishockeyfans den Weg nach Thüringen antreten, um ihr Team zu unterstützen. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Am Dienstag folgt dann das Derby gegen die Hammer Eisbären. Spielbeginn in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ ist um 20.00 Uhr, Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.00 Uhr öffnet.
Tore:
1:0 02:55 Philip Woltmann (David Makuzki / Jannis Kälble)
2:0 08:22 David Makuzki (Matyas Kovacs / Nils Wegner) PP1
3:0 26:57 Jackson Pierson (Philip Woltmann / Jannis Kälble) PP1
3:1 28:58 Jesper Öhrvall (Liam Fraser)
Strafen:
Herford 12 Minuten
Rostock 8 Minuten
Zuschauer:
1029
Streambuchungen:
210        
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  11:15 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Nächstes „Do or Die“-Spiel für die Ice Dragons - Drachenduell in Erfurt mit Finalcharakter

(OLN)  Für den Herforder Eishockey Verein hat sich die Situation in der Oberliga Nord geändert. Die Ice Dragons wurden aufgrund des 3:1-Erfolges über Rostock am vergangenen Freitag vom Jäger zum Gejagten. Seit Wochen verkürzten die Ostwestfalen den teilweise deutlichen Rückstand auf die PlayOff-Zone Punkt für Punkt und haben nun zwei Spieltage vor dem Ende den achten PlayOff-Platz inne. Jetzt kommt es im letzten Drachenduell der Saison in Erfurt zum direkten Aufeinandertreffen mit dem direkten Verfolger.
Im Sonntagsspiel wartet auf die Zuschauer ab 16.00 Uhr in der Eishalle Erfurt ein echtes „Do or Die“-Spiel, wenn die Black Dragons die Ice Dragons herausfordern. Will Herford allen Rechnereien sicher aus dem Weg gehen, benötigt die Mannschaft von HEV-Chefcoach fünf Punkte aus den verbleibenden beiden Spielen. „Wir schauen immer nur auf das nächste Spiel und dieses ist nun in Erfurt. Wir erwarten eine schwierige Aufgabe und wir müssen genauso viel Kampf und Einsatz wie gegen Rostock auf dem Eis lassen“, beschäftigt sich Henry Thom ausschließlich mit dem Duell bei den Black Dragons.
Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit könnten die Ice Dragons den vielleicht entscheidenden Schritt durch die PlayOff-Tür gehen, auch ein Sieg nach Overtime oder Penaltyschießen würde Herford sehr gut in die Karten spielen, sollte der HEV einen Zähler aus Erfurt mitbringen, rückt das gesamte Feld zum letzten Spieltag noch enger zusammen, bei einer Niederlage nach regulärer Spielzeit wäre die gute Ausgangslage der Ostwestfalen hinfällig – „Do or Die“ in der Eishalle Erfurt. Bisherige Ergebnisse beider Kontrahenten spielen keine Rolle, es zählt nur das hier und jetzt.
Das spannende Rennen um die PlayOff-Teilnahme mobilisiert auch die ostwestfälischen Eishockeyfans. Viele HEV-Anhänger werden ihr Team live vor Ort in Thüringen lautstark unterstützen und mithelfen, dass man das Auswärtsspiel erfolgreich gestaltet. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.
 www.ihp.hockey    Sonntag 1.März 2026  09:17 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


Herne MinersHerne Miners
Saisonende für Niklas Heyer

(OLN)  Doppelt bitter – Die Miners haben nicht nur die Niederlage gegen die Icefighters Leipzig zu verschmerzen, sondern auch das vorzeitige Saisonende von Niklas Heyer.
In der gestrigen Begegnung zog sich der Verteidiger eine Verletzung zu, beendete das Spiel unter Schmerzen jedoch erst mit Ende der regulären Spielzeit.
Niklas Heyer: „Ich möchte mich bei den Fans für die Unterstützung in dieser Saison bedanken – ihr seid großartig!
Die Chance ist noch da, unser Ziel auf Platz 8 zu erreichen und die Jungs auf dem Eis werden weiter alles dafür geben. Steht zum Team und unterstützt uns auch die nächsten Spiele. Auch ich werde off-ice alles tun, um zum Gelingen beizutragen. Wir sehen uns Dienstag in der Halle!“
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  16:46 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     lh

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
 
ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn verspielt den Heimvorteil

(BYL)  Der EHC Königsbrunn legte am Freitagabend einen Fehlstart im ersten Halbfinalspiel in der heimischen Pharmpur EISARENA hin. Nach einem Unentschieden nach 60 Spielminuten verloren die Brunnenstädter in der Verlängerung mit 3:4 gegen die Isar Rats des EV Dingolfing.
Der EHC konnte bis auf die Langzeitverletzten und dem gesperrten David Farny mit komplettem Kader antreten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Routinier Stefan Vajs, als Backup saß Benni Beck auf der Bank.
Viele Zuschauer erwarteten einen eher ruhigeren Start in die Partie, doch statt eines gegenseitigen Abtastens gaben beide Mannschaften von der ersten Sekunde an Vollgas. Gleich mit dem ersten Torschuss ging der EHC Königsbrunn mit 1:0 in Führung, Johan Lorraine zimmerte eine vom Gegner unglücklich abgefälschte Scheibe ins Tor und sorgte für viel Stimmung bei den heimischen Fans. Nur 54 Sekunden später fiel sogar das 2:0, nachdem der EHC ins gegnerische Drittel drängte und Marco Sternheimer unbedrängt auf der linken Seite Maß nahm. Sein Schuss ins lange Eck war unhaltbar und ein gelungener Einstand ins Halbfinale. Die Gäste ließen sich dadurch aber nicht beeindrucken und sorgten immer wieder für viel Torgefahr, doch spätestens bei Königsbrunns Nummer 1 Stefan Vajs war Feierabend. Auch wenn Hayden Trupp in der 15.Spielminute und Dominic Erdt kurz vor der Pause noch richtig gute Torchancen hatten, waren die Gäste mindestens gleichwertig, statt 2:0 hätte es nach 20 Spielminuten auch 2:2 stehen können.
Nach dem Pausentee blieb es ein intensiver Schlagabtausch, doch dieses Mal erwischten die Gäste den besseren Start. In der 23. Spielminute erzielten die River Rats das 2:1 und sorgten für den ersten Dämpfer. Kurz danach kassierte der EHC die erste Strafzeit in der sehr fair geführten Partie, die jedoch folgenlos blieb. Wie schon im ersten Abschnitt suchten beide Teams ihr Heil in der Offensive, waren dafür in der Rückwärtsbewegung anfällig. In der 32. Spielminute kassierte der EHC einen 2 auf 1 Konter und musste den verdienten 2:2 Ausgleich hinnehmen, das Spiel war wieder offen. Danach hatte auch Königsbrunn die Chance, in Überzahl zu treffen. Doch die Gäste ließen keine Abschlüsse zu und verteidigten konsequent. Kurz vor der Pause hatte noch Lion Stange eine gute Möglichkeit, sein Schuss ging aber knapp am Tor vorbei, ehe es ein letztes Mal in die Kabinen ging.
Der EHC startete gut in den Schlussabschnitt, in der 32. Spielminute hatte Stefan Rodrigues bei einem Alleingang die erste gute Torchance im Drittel, der Dingolfinger Goalie Christoph Schedlbauer entschärfte aber die Situation. Nur Sekunden später fiel dann aber doch noch der nächste Treffer für Königsbrunn. Marco Riedl legte den Puck auf für Tobi Baader, der mit Übersicht zum 3:2 einschob. Der EHC hatte jetzt wieder mehr Spielkontrolle, in der 47. Spielminute verhinderte nur der Pfosten den nächsten Königsbrunner Treffer. Dingolfing erhöhte die Schlagzahl, doch die Brunnenstädter verteidigten leidenschaftlich und standen defensiv besser als in den ersten beiden Dritteln. Die Zeit lief gegen die Isar Rats, die ein weiteres Überzahlspiel nicht nutzen konnte. Hugo Turcotte vergab in der 57. Spielminute noch alleinstehend vor dem gegnerischen Tor, nur eine Minute später machte es Dingolfing besser und glich zum 3:3 aus. Weitere Treffer fielen aber bis Drittelende nicht mehr, die Entscheidung musste in der Overtime fallen.
Maximal zehn Minuten vier gegen vier Spieler, das nächste Tor würde die Partie entscheiden. In der 65. Spielminute nutzten die Gäste gnadenlos einen Fehler der Königsbrunner aus, Blake Luscombe traf zum 3:4 für Dingolfing und sorgte damit für den ersten Sieg seiner Mannschaft durch Sudden Death.
EHC-Coach Bobby Linke war sichtlich unzufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft und brachte es auf den Punkt: „So wie wir heute gespielt haben, werden wir gegen Dingolfing in der aktuellen Form nicht viel gewinnen.“ Zu viele Fehler, schlechtes Defensivverhalten und keine geschlossene Mannschaftsleistung verhinderten einen Sieg, Dingolfing präsentierte sich galliger und hungriger als der EHC. Der Erfolg der Gäste war am Ende verdient, am Sonntag gilt es, ein Zeichen zu setzen und defensiv besser aufzutreten. Bobby Linke war vor allem mit den ersten beiden Spielabschnitten unzufrieden: „Wir sind schnell und aggressiv in die Partie gestartet und haben zwei frühe Tore erzielt. Da waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort und haben eiskalt zugeschlagen.  Wir haben uns gefühlt blenden lassen, die Fehler konnte man ja schon im ersten Drittel glasklar sehen. Wir haben zu oft an der gegnerischen blauen Linie die Scheibe verloren oder waren zu gierig im Angriff. Im Forecheck wurde nicht gut nach hinten gearbeitet und wir hatten einige Kontersituationen gegen uns. Da hat uns Stefan Vajs im Spiel gehalten. Das haben wir in der Pause klar angesprochen, leider ging es im zweiten Drittel genauso weiter. Dingolfing hat heute ein gutes Spiel gemacht, wir haben uns in den ersten beiden Dritteln nicht gut verkauft, waren taktisch nicht auf der Höhe und haben nicht als Mannschaft verteidigt. Im Schlussabschnitt hatten wir mehr Struktur im Spiel, in der neutralen Zone waren wir besser gestaffelt und hatten Zugriff auf den Gegner. Beim Ausgleich kurz vor Drittelende haben wir geschlafen, das hat dem Gegner einen ordentlichen Boost gegeben. In der Overtime hat Dingolfing uns wieder für unsere Fehler bestraft. Am Ende des Tages müssen wir uns ankreiden lassen, dass wir defensiv nicht gut gespielt und nach vorne zu wenige Scheiben aufs Tor gebracht haben. Wir müssen daraus lernen und am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen.“
Tore: 1:0 Lorraine (Turcotte, Ellerbrock) (2.), 2:0 Sternheimer (Bullnheimer, Länger) (3.), 2:1 Franz (Zucker, Luscombe) (23.), 2:2 Oberrauch (Maul, Janzen) (32.), 3:2 Baader (Riedl) (42.), 3:3 Oberrauch (Maul, Janzen) (58.), 3:4 Luscombe (Walinski, Schmidbauer) (65.)
Strafminuten:  EHC Königsbrunn 4     EV Dingolfing 2     Zuschauer: 887
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  12:17 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Overtime Drama im Icedome – Mighty Dogs drehen Halbfinalauftakt!

(BYL)  Erstmals seit langer Zeit finden in Schweinfurt wieder Playoff-Halbfinalspiele statt – und gleich die erste Partie der Best-of-7-Serie bot den Zuschauern ein spannungsgeladenes und extrem enges Spiel, das in allen Phasen alles bereithielt. Sowohl auf als auch neben dem Eis war es eines Halbfinales würdig: hart umkämpft, intensiv geführt und begleitet von großartiger Stimmung beider Fanlager im Icedome. Sekunden vor Schluss lag der ERV noch mit einem Tor zurück – doch die Mighty Dogs drehten die Partie und starteten mit einem Sieg in die Serie gegen den HC Landsberg.
Wie schon in der Serie gegen Miesbach kamen die Mighty Dogs mit hohem Tempo aus der Kabine und setzten die Gäste früh unter Druck. Nach gerade einmal 34 Sekunden spielte Tomas Cermak in einer Zwei-auf-eins-Situation den Puck quer vor das Tor auf den mitgelaufenen Arturs Homjakovs, der per Direktabnahme das 1:0 erzielte. Wenige Minuten später fand Lucas Kleider vor dem Tor Nils Melchior, doch der Abschluss verfehlte knapp das Gehäuse. Nach rund zehn Minuten fand Landsberg jedoch besser ins Spiel, bremste die Druckphase der Hausherren aus und kam durch Philip Bergsdorf selbst zu einer guten Ausgleichschance. Nach einer starken Anfangsphase der Mighty Dogs entwickelte sich das erste Drittel insgesamt zu einer Partie auf Augenhöhe.
Im zweiten Drittel folgte früh die einzige Strafe des Abends gegen den ERV: Tomas Cermak musste wegen Hakens für zwei Minuten auf die Strafbank. Der HC Landsberg, der in dieser Saison über ein starkes Powerplay verfügt, baute zwar Druck auf, doch das Schweinfurter Penalty Killing hielt zunächst stand. Kurz nach Ablauf der Strafe war Leon Pöhlmann jedoch geschlagen: Valenti zog von der blauen Linie ab, Reicheneder hielt im Slot den Schläger hinein und fälschte unhaltbar zum 1:1 ab.
Doch auch das Schweinfurter Powerplay bewies seine Effizienz. Im zweiten Überzahlspiel des Abends dauerte es lediglich sechs Sekunden: Petr Pohl spielte an der blauen Linie quer auf Dzerods Alksnis, der direkt abzog und perfekt in den Winkel traf – die erneute Führung für den ERV. Wenige Minuten vor der Pause meldete sich der HCL jedoch erneut auf der Anzeigetafel zurück und glich durch Callaghan zum 2:2 aus.
Im Schlussdrittel kehrten beide Teams mit viel Tempo aufs Eis zurück. Als Mosler von außen abzog, prallte die Scheibe von Heß ab und rutschte Pöhlmann unglücklich zwischen den Schonern hindurch ins Tor – die erste Landsberger Führung des Abends. In der Folge bissen sich die Schweinfurter Offensivkräfte mehrfach am stark aufgelegten Landsberger Goalie Borst die Zähne aus und fanden lange keinen Weg zum Ausgleich.
Knapp 90 Sekunden vor dem Ende nahm Coach Waßmiller Pöhlmann zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Zunächst schien auch dieser Plan nicht aufzugehen, da sich der ERV schwertat, in die Formation zu finden. Doch wenige Sekunden vor Schluss gelang der geordnete Aufbau – und während die Uhr unaufhaltsam herunterlief, hielt der gesamte Icedome den Atem an. Mit noch 1,7 Sekunden auf der Stadionuhr traf Arturs Homjakovs nach starker Vorbereitung von Petr Pohl zum 3:3 und ließ den Icedome überkochen. Wie schon im ersten Viertelfinale gegen Miesbach erzwangen die Mighty Dogs in letzter Sekunde die Verlängerung.
In der Overtime bewiesen die Hausherren dann einen kühlen Kopf, gewannen wichtige Bullys und sicherten sich viel Puckbesitz. Nach einem geblockten Schuss leitete Lukas Krumpe den Gegenangriff ein. Petr Pohl schaltete schnell, nahm Tempo auf und wurde von Tomas Cermak begleitet. Gegen zwei Landsberger behauptete er die Scheibe, legte kurz vor dem Tor quer auf Cermak – und dieser vollendete zum umjubelten 4:3-Siegtreffer.
Das zweite Spiel der Serie verspricht erneut höchste Spannung, wenn die Mighty Dogs am Sonntagabend in Landsberg antreten. Während Schweinfurt die Serie ausbauen möchte, wird der HCL vor heimischem Publikum alles daransetzen, auszugleichen. Spielbeginn ist um 19 Uhr. Bereits in der Vorrunde war die Eishalle am Lech das bestbesuchte Stadion, dicht gefolgt vom Icedome der Mighty Dogs auf Rang zwei der Zuschauerstatistik. Wer nach diesem Spektakel Lust bekommen hat, die Mannschaft auch auswärts zu unterstützen, kann sich weiterhin für den Fanbus anmelden, der vom Fanclub der Schweinfurter Plärrdeifel organisiert wird. Alle Informationen zur Fahrt sind der entsprechenden Grafik zu entnehmen.
Das nächste Heimspiel findet am Freitag, den 6. März, um 20 Uhr im Icedome statt.
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  13:58 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   

eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Starke Eisadler verlieren unglücklich im Penalty Shootout – Der Spielbericht zum 1. Playoff-Halbfinalspiel Ratinger Ice Aliens vs. Eisadler Dortmund

(RLW)  Was eine unglückliche Niederlage im ersten Playoff-Halbfinalspiel in Ratingen. Die Eisadler Dortmund, die kurzfristig auf ihren Kapitän Malte Bergstermann verzichten mussten, zeigten über die gesamte Spielzeit eine starke Leistung und hatten in der Overtime noch die dicke Möglichkeit, als Sieger vom Eis zu gehen. Aber es sollte an diesem Tag nicht sein. Trainer Jeff Job hatte seine Mannschaft sehr gut eingestellt und der EAD war über die gesamte Partie die aktivere und bessere Mannschaft. Das Torschussverhältnis von 38 zu 30 (11:10) (15:12) (12:8) nach 60 Minuten zugunsten der Eisadler drückt dies im Ansatz aus. Letztendlich war es wieder einmal eine Niederlage im Penaltyschießen und nur die älteren Eisadler Anhänger können sich daran erinnern, dass wir hierbei auch einmal erfolgreich waren. Aber es bleibt dabei: unter Trainer Jeff Job sind die Eisadler weiterhin von den Aliens nicht in der regulären Spielzeit zu bezwingen. Das nährt unsere Hoffnung, bereits am Sonntag (01.03.2026 – Bully 17:00 Uhr im Eisstadion an der Strobelallee) erfolgreich Revanche zu nehmen und in den Gewinnspielen auszugleichen.
Das Spiel nahm von der ersten Minute an Fahrt auf und die ehemaligen Ratinger Spieler in den Reihen der Dortmunder sollten noch eine besondere Rolle spielen.
Nachdem die Aliens die ersten Minuten etwas aktiver waren und auf das Tor des EAD Schüsse abgaben, kamen die Eisadler von Minute zu Minute besser ins Spiel und ließen die Scheibe zügig durch die eigenen Reihen laufen. Es war dann Tim Brazda, der kurz hintereinander zweimal auf das gegnerische Tor schoss. Kurz danach Schrecksekunde auf der Dortmunder Seite. Ratingen schaltete wieder einmal schnell um und ein Alien ging allein auf das Tor von EAD Goalie Christoph Oster zu. Doch der zeigte an diesem Tag – das sei schon einmal vorweggegriffen – eine starke Partie, war aus dem Spiel heraus nicht zu überwinden,und lenkte auch hier den Puck mit einem starken Reflex über das Tor. In der 7. Minute dann die erste Strafzeit für Ratingen. Im anschließenden Powerplay versuchten sich dann Mike Ortwein, erneut Tim Brazda und dann Tobias Schmitz mit Schlagschüssen - jedoch vergeblich. Als Ratingen wieder komplett war, lies Dortmund nicht locker und versuchte es immer wieder mit Distanzschüssen. Insbesondere Marvin Cohut versuchte es immer wieder, aber seine Schüsse fanden nicht das gewünschte Ziel. Die Eisadler wirkten bereits zu diesem Zeitpunkt frischer und zeigten mehr Spielfreude und auf Ratinger Seite zeigten sich erste Frustmomente. Tim Brazda wurde immer wieder provoziert, aber er behielt kühlen Kopf und konzentrierte sich auf sein Spiel. In der 14. Minute tankte sich Nolan Gardiner von außen durch, aber seinen Schuss konnte der Alien Goalie parieren. Danach noch ein weiterer Schlagschuss von Cohut (18.) und später noch eine Chance für Brazda (19.). Danach ging es in die erste Drittelpause.
Bevor das Bully zum zweiten Drittel ausgeführt werden konnte, beharkten sich Tommy Laakso und sein Gegenspieler. Laakso, der ein überragendes Pensum ablieferte, nahm daraus die Energie um 18 Sekunden später auf das Tor der Ratinger zu schießen. Danach folgten direkt zwei Schüsse von Cohut. In der 22. Minute entlud sich dann die aufgebaute Spannung in einem Faustkampf zwischen Alexander Lauer und einem Ratinger Spieler. Die Folge war,jeweils zwei 5 Minuten Strafen. Zudem musste ein Ratinger Spieler, der mit seinem Bandencheck den Zwist eröffnete, auch für 2 Minuten vom Eis. Das folgende Powerplay brachte jedoch keinen Erfolg für die Eisadler. Danach wieder Schüsse von Colin Long(6.) und Maik Klingsporn(6.), aber auch der Alien Torwart war an diesem Tag hellwach. Zwischendurch konterte Ratingen immer wieder, jedoch war auch der EAD Goalie Oster nicht zu überwinden. Kurz danach erkennt Laakso eine Unaufmerksamkeit in den Reihen der Aliens und kann beinahe die Scheibe ins Tor stochern. In der 10. Minute war es dann wieder Marvin Cout, der mit einem Schlagschuss sein Glück versuchte. In der 12. Minute ging der Ratinger Torwart hinter das eigene Tor, um den Puck im Spiel zu halten und Thomas Lichnowsky rauscht in ihn hinein. Danach eine kleine Rauferei, die für Litschy und einen Alien für jeweils 2 Minuten auf der Strafbank endete. Man spürte deutlich bei jeder Spielszene, dass Dynamit auf dem Eis lag. Es ging zur Sache auf beiden Seiten und man schenkte sich gegenseitig keinen Zentimeter Raum. Selbst in der zweiten Reihe beim Bully wurde um jeden kleinen Vorteil gekämpft. Danach gab es Schüsse von Rosenthal, Brazda und nach einem starken Einsatz und einer guten Vorlage von Litschy scheiterte Kevin Trapp am Alien Goalie (37.) In der 37. Minute dann erneut eine 2 Minuten Strafe für einen Ratinger. Christoph Oster ging vom Eis, angeblich wegen Schwierigkeiten am Material, und so kam 2 Tage vor seinem 25. Geburtstag Lennart Brunnert zu seinem ersten Ligaeinsatz nach sehr langer Verletzung. Danach ging es erneut torlos in die zweite Drittelpause.
Die Eisadler, bei denen jetzt wieder Christoph Oster im Tor stand, kamen gut aus der Pause und so sahen die rund 200 mitgereisten Eisadler Fans unter den insgesamt 904 Zuschauern nach 2 Minuten die erste Chance für Ben Busch. Danach ging es hin und her und in der 49. Minute passierte es. Ein Dortmunder Schuss wird abgeblockt und daraus ergibt sich eine Konterchance für Ratingen. Der Alien Spieler ist gerade ein Stück über die blaue Linie, da wird er von Tommy Laakso von hinten mit dem Stock „in der Spur gehalten“. Ein Pfiff, eine lange Beratung des Schiedsrichter Quartetts und dann die Entscheidung. Der Schiedsrichter kreuzte die Arme mit geballten Fäusten über dem Kopf. PENALTY! Eigentlich hatten alle mit einer 2 Minuten Strafe und einem Bully gerechnet und jetzt das. Der Ratinger Spieler nahmden Puck auf, lief auf das Dortmunder Tor und verlud Christoph Oster. Die Scheibe rutschte langsam über die Linie – 1:0 für Ratingen. Aber die Eisadler ließen die Köpfe nicht hängen und zeigten sofort eine Reaktion. Es war erneut Marvin Cohut, der zum wiederholten Mal auf das Ratinger Tor schoß und Colin (A La La La La) Long hielt den Schläger rein – 1:1 (53.).Endlich stand ein Dortmunder richtig im Slot und so kam es zum verdienten Ausgleich. Die Stimmung bei den EAD Fans, die über die gesamte Spielzeit schon exzellent war, kochte jetzt über. Danach nahmen sich die Aliens eine Auszeit, um den Gegentreffer zu verdauen. In der 57. Minute versucht es dann noch Tobias Schmitz mit einem Distanzschuss. Das Spiel hatteordentlich Körner gekostet und das merkte man beiden Mannschaften an. Es warn noch 2:09 Minuten auf der Uhr zu spielen, als jeweils ein Dortmunder (Jaakola) und ein Ratinger auf die Strafbank musßten. Vorausgegangen war ein fast 30 Sekunden dauerndes Gerangel um den Puck an der Bande vor der Ratinger Bank. Dortmund schnürte seinen Gegner, der offenbar stehend k.o. war, noch einmal ein, aber der Lucky Punch wollte einfach nicht fallen. Dann ertönte die Sirene – Overtime.
In der Overtime begannen Schmitz, Brazda und Laakso für Dortmund und die drei wirbeltendie Reihen der Ratinger durch, ohne aber entscheidend durchzukommen. Plötzlich dann die erste Chance für Long, aber er scheiterte am Alien Torwart. Und dann wurde Maik Klingsporn wunderbar freigespielt, jedoch scheiterte er am gegnerischen Torwart. (63.) Was eine Riesenchance das Dingen klar zu machen! Danach schrie er seine ganze Wut aufgrund dieser Möglichkeit raus. Dann noch Chancen für Long und Brazda, aber das erlösende Tor wollte einfach nicht fallen und so ging es in den letzten Akt dieser Partie: Penaltyschießen.
Machen wir es kurz. Wie vor 4 Wochen, als im Ligaspiel Ratingen in Dortmund im Shoot Out gewonnen hatte, war es auch diesmal der Ratinger Onckels, der das entscheidende Tor machte. Als erster Schütze war er erfolgreich, danach vergaben auf Dortmunder Seite Long, Laakso und zum Schluss Brazda – dann war das Spiel aus. Was eine unglückliche Niederlage!
„65 Minuten Kampf, ein kurzes Pech – WIR kommen stärker zurück!“
Wenn wir morgen Abend (17 Uhr, Strobelallee) alle an der Leistung der Mannschaft und der fantastischen Auswärtsfans anknüpfen, dann werden wir das Spiel gewinnen und in den Playoffs ausgleichen. Helft alle mit, dass das gemeinsame Ziel – die Finalrunde – erreicht wird. Tickets gibt es online oder an den Tageskassen.
Gemeinsam sind wir stark. Man kann ein Penaltyschießen verlieren, aber nicht die Moral. Auf ein Neues!
It´s Playoff Time - let´s get ready to RUMBLE!“
Spieledaten
Ratinger Ice Aliens vs. Eisadler Dortmund  ​2 : 1 SO (0:0) (0:0) (1:1) ​
Torfolge:
48:36​1:1 RAT Irwin
52.01​1:1 EAD Long
Zuschauer. 904
Strafminuten:
Ratingen: 15 Minuten​​​​​​, Dortmund: 11 Minuten
Kader EAD:
Tor: #1 Oster, #33 Brunnert -Verteidigung: #12 Lauer, #32 Schmitz, #57 Klingsporn, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #94 Cohut – Angriff: #13 Long, #14 Busch, #16 Kronhardt, #17 Rosenthal, # 40 Gardiner, #41 Trapp, #63 Laakso, # 65 Brazda, # 69 Lichnovsky #75 Jaakola, # 91 Polter
Trainer: Jeff Job
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  14:45 Uhr Bericht:     EAD
Autor:     mt

 
ratingenRatinger Ice Aliens
Leidenschaft holt den ersten Erfolg!

(RLW)  Josh LeBlanc konnte nicht spielen, so mussten die Reihen wieder umgestellt werden. Doch dies gelang famos. Insgesamt war das Spiel an Spannung und Dramatik schon kaum zu überbieten. Mit einem 2:1 nach Penaltyschießen vor über 900 Zuschauern, davon ca. 150 aus Dortmund, sicherten sich die Ice Aliens den ersten Sieg im Halbfinale gegen die Eisadler Dortmund. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel wurden die Gäste ab dem zweiten Abschnitt immer stärker, Ratingen beschränkte sich auf Konter aus einer sicheren Defensive heraus und blieb dabei stets gefährlich. Lange stand es 0:0, das Spiel wurde auch zusehends körperbetonter, so leistete sich z.b. Brooklyn Beckers einen Faustkampf mit dem Dortmunder Lauer und ging als klarer Punktsieger hervor. Die Schiedsrichter hatten einiges zu tun und sorgten mit manchen Entscheidungen bei den Ratinger Zuschauern für Verwunderung, da klare Strafen gegen die Gäste nicht geahndet wurden. So überquerte Torwart Christoph Oster in einer Unterbrechung die Mittellinie, was eine kleine Strafe nach sich zieht. Diese blieb jedoch aus, die Schiedsrichter bestanden auf einen kurzzeitigen Torwarttausch bei den Gästen und es ging im 5 gg. 5 weiter.
Im letzten Drittel brachte Bryce Irwin die Ice Aliens durch einen klaren Penalty mit 1:0 in Führung, Colin Long glich diese zum 1:1 aus. Die Verlängerung blieb ohne Tor, so ging es in das Penaltyschießen. Mathias Onckels traf als einziger der sechs Schützen, so dass das Team nach dem von Linus Schwarte dritten gehaltenen Penalty den ersten Erfolg feiern konnte.
Entschieden ist hier noch lange nix. Mit dem ersten Sieg im Rücken und dem Druck auf das Dortmunder Team findet morgen in Dortmund um 17:00 Uhr Spiel 2 statt.
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  12:23 Uhr Bericht:     RIA
Autor:     us

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

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schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Wölfe feiern deutlichen Heimsieg zum Halbfinalauftakt - Effizienz ebnet klaren Erfolg gegen Chemnitz Crashers

(RLO)  Zu ungewohnt früher Anbullyzeit (14:00 Uhr) sind die Schönheider Wölfe am heutigen Nachmittag mit einem überzeugenden Heimsieg in das Playoff-Halbfinale gestartet. Vor 691 Zuschauern im Wolfsbau setzte sich die Mannschaft von Coach Sven Schröder am Ende deutlich mit 9:1 (3:0, 4:1, 2:0) gegen die Chemnitz Crashers durch und führt damit in der Best-of-5-Serie mit 1:0. Foto : Anna Löscher /Schönheider Wölfe e.
Das Endergebnis wirkt klar, doch der Spielverlauf erzählte phasenweise eine andere Geschichte. Die Gäste aus Chemnitz präsentierten sich zu Beginn sehr engagiert und agierten bis zum ersten Gegentreffer absolut auf Augenhöhe. Beide Teams erspielten sich Chancen, doch während die Crashers ihre Möglichkeiten ungenutzt ließen, zeigten sich die Wölfe vor dem Tor konsequent. In der 10. Minute nutzte Sean Fischer eine Überzahlsituation zur 1:0-Führung. Der Treffer gab den Hausherren spürbar Sicherheit. Nur knapp drei Minuten später erhöhte Lukas Lenk auf 2:0 (13.), ehe erneut im Powerplay Jan Meixner das 3:0 markierte (15.). Trotz des Rückstands blieb Chemnitz weiterhin im Spiel und hielt das Geschehen offen, scheiterten jedoch immer wieder mit eigenen Chancen am gut aufgelegten Wölfe-Goalie Kevin Kopp.
Auch im Mittelabschnitt entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie und es kam die erwartbare „Playoff-Härte“ ins Spiel. Gleich mehrere Akteure beider Teams mussten in der 22. Minute auf die Strafbank. Am ärgsten erwischte es den Chemnitzer Spieler Paul Engel, welcher nach einer Faustkampfeinlage mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen musste. Erst mit dem Treffer zum 4:0 kehrte wieder etwas mehr Ruhe auf dem Eis ein und die Partie kippte endgültig zugunsten der Wölfe. Tomas Rubes traf in der 34. Minute zum vierten Schönheider Tor und leitete damit eine dominante Phase der Gastgeber ein. Tomas Rubes erhöhte auf 5:0 (38.), Lukas Lenk legte nur wenig später das 6:0 nach (39.). Den Gästen gelang durch Willy Rudert zwar der Ehrentreffer zum 6:1 (39.), doch praktisch mit der zweiten Pausensirene stellte Tomas Rubes mit seinem dritten Treffer im Powerplay den alten Abstand wieder her.
Im letzten Abschnitt kontrollierten die Wölfe das Spielgeschehen souverän und ließen nichts mehr anbrennen. Florian Heinz erhöhte in der 51. Minute auf 8:1, bevor Lukas Lenk mit seinem dritten Treffer des Nachmittags den 9:1-Endstand herstellte (55.).
Bereits am morgigen Sonntag, 01.03.26 geht es weiter. Spiel 2 steigt um 17:30 Uhr im Jutta Müller Eissportzentrum in Chemnitz.
Die Stimmen beider Trainer zum Spiel gab es auf der anschließenden Pressekonferenz, welche auf unserem YouTube-Kanal unter https://youtu.be/y6E8Aof4ST8 zu sehen ist.
Das Heimspiel und die Pressekonferenz wurden freundlichst präsentiert von der Friedrich Mineralölhandel GmbH - Service mit Energie – www.friedrich-energie.de
 www.ihp.hockey    Samstag 28.Februar 2026  20:07 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mg

  
  Sonntag 1.März 2026
09:20 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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