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September 26
                         
September 5
      
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 28.September 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 25 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren gegen Straubing mit 2:3 nach Verlängerung

(DEL)  Die Eisbären Berlin punkten auch im zweiten Heimspiel der PENNY DEL-Saison 2025/26. Die Berliner unterlagen am Freitagabend den Straubing Tigers in der heimischen Uber Arena knapp mit 2:3 nach Verlängerung. Neuzugang Patrick Khodorenko lief erstmals für den Hauptstadtclub auf. Markus Niemeläinen und Ty Ronning gaben ihr Comeback nach Verletzungspause.
Im schnellen Startdrittel kamen beide Teams zu guten Abschlussmöglichkeiten, die jedoch allesamt von den Torhütern vereitelt wurden. So ging es torlos in die erste Pause. Im Mittelabschnitt erzielte Straubings Stephan Daschner (22.) dann den ersten Treffer des Abends. Rückkehrer Ronning (23.) egalisierte aber wenig später für die Eisbären zum 1:1. Im Schlussdrittel brachte Leo Pföderl (46.) die Gastgeber zunächst in Führung. Tim Fleischer (60./6-5) traf aber 14 Sekunden vor Spielende für die Tigers noch zum Ausgleich. So ging es in die Overtime, in der Nicholas Halloran (63.) das entscheidende Tor für die Gäste erzielte.  
Das nächste Ligaspiel bestreiten die Eisbären Berlin bereits am Sonntag, den 28. September. Dann gastieren die Schwenninger Wild Wings in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Im ersten Drittel konnten wir das Momentum nicht auf unsere Seite bekommen. Wir haben zu viele Strafen gezogen, unser Unterzahlspiel war aber gut und Jonas Stettmer hat gut gehalten. Im Mitteldrittel sind wir weiterhin etwas zu schüchtern aufgetreten, wir konnten aber trotzdem ausgleichen. Im Schlussabschnitt haben wir etwas zu unserem Eisbären-Hockey gefunden. Wir konnten jedoch leider einige Chancen nicht nutzen. Kurz vor Schluss hatten wir zweimal die Möglichkeit, den Puck rauszuspielen. Wir haben ebenfalls einen möglichen Empty-Net-Treffer liegengelassen. Wir werden daraus lernen. Es ist positiv, dass Markus Niemeläinen nach der langen Verletzung zurück ist. Patrick Khodorenko hat ein gutes Spiel gemacht.“        
Patrick Khodorenko (Stürmer Eisbären Berlin): „Ich freue mich auf meine Zeit in Berlin. Ich wurde sehr gut von meinen neuen Teamkollegen aufgenommen. Es hat Spaß gemacht, in der Uber Arena zu spielen. Die Eisbären-Fans sind unglaublich. Wir haben heute leider etwas unglücklich verloren. Wir haben nicht schlecht gespielt, aber zu viele Strafen gezogen. Wir hatten viele Chancen, die wir hätten nutzen müssen. Mein erstes Spiel war in Ordnung.“   
Endergebnis
Eisbären Berlin – Straubing Tigers 2:3 n. V. (0:0, 1:1, 1:1, 0:1)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand, Neiße) – Müller (C), Mik (A); Geibel, Smith; Niemeläinen, Reinke; Panocha – Kirk, Khodorenko, Ronning; Tiffels (A), Vikingstad, Pföderl; Bergmann, Eder, Wiederer; Hördler, Leden – Trainer: Serge Aubin       
Straubing Tigers: Bugl (Haukeland, Wieber) – Brandt, Daschner; Zimmermann, Beaudin; Klein, Green; Connolly – Hede, Loibl, Halloran; Melnick, Madden, Leonhardt; McKenzie, Scott, Brandl; Varejcka, Brunnhuber, Fleischer – Trainer: Craig Woodcroft
Tore
0:1 – 21:11 – Daschner (Varejcka) – EQ
1:1 – 22:31 – Ronning (Khodorenko) – EQ  
2:1 – 45:17 – Pföderl (Mik, Tiffels) – EQ
2:2 – 59:46 – Fleischer (Leonhardt, Brandt) – 6-5
2:3 – 62:50 – Halloran – EQ
Strafen
Eisbären Berlin: 8 (8, 0, 0, 0) Minuten– Straubing Tigers: 8 (4, 4, 0, 0) Minuten
Schiedsrichter
Andre Schrader, Bastain Steingross (Wayne Gerth, Vincent Brüggemann)
Zuschauer
13.883
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  23:40 Uhr
Bericht:     EHCB
Autor:     meb


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Mannheim gewinnt in Dresden

(DEL)  Am Freitagabend gastierte der Tabellenführer vor ausverkauftem Haus beim Aufsteiger. Die Dresdner mussten dabei auf die verletzten David Rundqvist, Bruno Riedl, Simon Karlsson und Oliver Granz verzichten. Zudem fehlte der angeschlagene Connor Korte. Im Tor stand von Beginn an Julius Hudacek.
Die Adler Mannheim starteten druckvoll in die Partie. Die ersten beiden Chancen parierte Hudacek im Eislöwen-Tor noch, doch dann brachte Matthias Plachta die Gäste in Führung. Kurz darauf musste Dresdens Lance Bouma nach einem hohen Stock auf die Strafbank, ein Tor fiel jedoch nicht. Mit zunehmender Spieldauer kamen auch die Hausherren zu Möglichkeiten. In der 13. Minute musste Mannheims Maximilian Heim wegen Beinstellens in die Kühlbox. In diesem Powerplay, sowie in einer weiteren Überzahlsituation nach einer Strafe gegen Kristian Reichel, gelang den Eislöwen kein Treffer. So ging es nach 20 Minuten mit der knappen Führung der Gäste in die Pause.
Auch im Mittelabschnitt erspielte sich Mannheim gute Möglichkeiten, doch Julius Hudacek zeigte starke Paraden im Eislöwen-Tor. In der 26. Minute fiel das nächste Tor: Der Treffer von Kris Bennett wurde nach Videobeweis bestätigt. Nur vier Minuten später mussten die Hauptschiedsrichter erneut den Videobeweis zu Rate ziehen. Nach anfänglicher Entscheidung auf „kein Tor“ wurde der Treffer von Alexander Ehl für Mannheim doch noch anerkannt. Kurz darauf überstanden die Gastgeber ein Unterzahlspiel, als Tariq Hammond wegen Stockschlags auf die Strafbank musste. In der verbleibenden Spielzeit des Drittels fiel kein weiterer Treffer, sodass es mit einer 3:0-Führung für Mannheim in die zweite Pause ging.
Im letzten Drittel gab es noch für beide Team Chancen, aber es blieb bei dem Spielstand. Somit sicherten sich die Adler die drei Punkte. Die Dresdner Eislöwen bedanken sich für die großartige eure Unterstützung im Fan-Bereich und wünschen dem Eislöwen-Fan, der im Block medizinisch betreut werden musste, gute Besserung.
Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Mannheim hat von Beginn an ein sehr hohes Tempo gezeigt und ist früh in Führung gegangen. Wir mussten dadurch direkt einem Rückstand hinterherlaufen. In Überzahl hatten wir bereits gute Chancen zum Ausgleich. Im Mitteldrittel hat Mannheim den Druck noch einmal erhöht und die Führung auf drei Tore ausgebaut. Im letzten Drittel konnten wir wieder besser mithalten und hatten einige Möglichkeiten. Insgesamt war Mannheim eine sehr starke Mannschaft mit einem sehr guten Torhüter. Wir müssen uns an dieses Tempo gegen Topteams wie Mannheim gewöhnen. Der Blick richtet sich nun aber nach vorne: Am Sonntag sind wir in Nürnberg gefordert.“
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  22:47 Uhr
Bericht:     ESCD
Autor:     dk


DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Sporteurope.TV präsentiert erneut DEL2-Schiedsrichter-Trikots - Logo des DEL2-Medienpartners ziert Brust und Schulter der Trikots

(DEL2)  Die Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) erhalten auch in dieser Saison neue Gewänder. Im Zuge der Partnerschaft mit Sporteurope.TV, dem offiziellen Medienpartner der DEL2, wird das Logo des Online-Sportsenders auch in der Spielzeit 2025/2026 gut sichtbar auf den Trikots der Unparteiischen platziert.
Dabei ändert sich das Design im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich. Das neue Logo von Sporteurope.TV (ehemals Sportdeutschland.TV) ziert groß und schwarz untersetzt die Brust der Trikots. Außerdem ist es deutlich sichtbar auch auf der Schulterpartie auf der Rückseite der Trikots zu sehen. Große, gelbe Streifen in den Farben des Partners sind zudem im Rückenbereich und an den Armen zu sehen. Mit dieser auffälligen Sichtbarkeit unterstreichen die DEL2 und Sporteurope.TV einmal mehr ihre enge Zusammenarbeit.
Björn Beinhauer, Geschäftsführer der DOSB New Media: „Eishockey lebt von Emotion und Fairness – und genau dafür stehen auch die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Wir freuen uns, dass unser neues Sporteurope.TV-Logo auf ihren Trikots für alle Fans sichtbar ist und so unsere enge Partnerschaft mit der DEL2 unterstreicht.“
René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „Die Partnerschaft mit Sporteurope.TV ist für die DEL2 von großer Bedeutung hinsichtlich der Reichweite und Wahrnehmung unserer Clubs und der Liga. Die Präsentation auf den Schiedsrichter-Trikots der Saison 2025/2026 unterstreicht die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen unserem Medienpartner und der Liga. Die weithin sichtbare Platzierung des Logos und der Farben von Sporteurope.TV sorgt nicht nur für eine hohe Aufmerksamkeit auf dem Eis, sondern stärkt auch die Wahrnehmung unserer Unparteiischen in der DEL2."
Die neuen Trikots der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sind ab sofort auch im Onlineshop der DEL2 für nur 69,95 Euro erhältlich – auf Wunsch auch mit persönlicher Lieblingsnummer.
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  12:21 Uhr
Bericht:     DEL2
Autor:     ss


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
0:1! Eispiraten unterliegen Kassel knapp - Westsachsen müssen Rückfahrt nach Westsachsen ohne Punkte antreten

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies knapp mit 0:1 verloren. Trotz einer ansprechenden Leistung gelang es den Schützlingen von Cheftrainer Jussi Tuores nicht, Ex-Eispirat Oleg Shilin im Kasten der Schlittenhunde zu überwinden. Bereits am Sonntag steht für die Crimmitschauer das nächste Pflichtspiel an: Im Sahnpark kommt es zum Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse (28.09.2025, 17.00 Uhr).
Cheftrainer Jussi Tuores konnte nach einer schmalen Personaldecke in der vergangenen Woche wieder auf die Dienste von Verteidiger Adam McCormick bauen. Zudem verstärkten die Förderlizenzspieler Robin Veber und Justin Büsing das Team. Nicht mit im Kader standen dagegen der angeschlagene Kevin Reich sowie Dylan Wruck. Beide sollen am Sonntag wieder in das Aufgebot der Westsachsen zurückkehren.
Die Gäste aus der Pleißestadt fanden richtig gut in die Partie und forderten die Gastgeber bereits früh. Immer wieder erarbeiteten sich die Eispiraten durch frühes Pressing gute Möglichkeiten und dominierten die Anfangsminuten dieses Auswärtsspiels sogar. Mit der Zeit entwickelte sich schließlich ein ausgeglicheneres Spiel, in dem nun auch die Huskies vermehrt zu Chancen kamen. Christian Schneider, der sein erstes Pflichtspiel in dieser DEL2-Saison absolvierte, präsentierte sich dabei in starker Verfassung und konnte insgesamt 16 Abschlüsse der Nordhessen entschärfen.
Auch im zweiten Durchgang bot sich den knapp 4.000 Zuschauern in der Kasseler Probonia Arena ein offenes Spiel, in dem die Eispiraten gut und gerne hätten auf die Anzeigetafel kommen können. Corey Mackin, Louis Brune und Johannes Schmid verbuchten dabei die besten Möglichkeiten, scheiterten jedoch allesamt an Ex-Eispirat Oleg Shilin, der sein erstes Spiel für Kassel bestritt. Auf der Gegenseite war es schließlich ein Blueliner von Bode Wilde, der im Winkel des Eispiraten-Gehäuses einschlug – 0:1 (29.). Kurz darauf hatten die Gäste Glück: Nachdem bereits zu Beginn des Drittels die Latte rettete, verhinderte Schneider mit Hilfe des Pfostens einen weiteren Gegentreffer.
Im Schlussabschnitt ließen die Crimmitschauer zunächst lange gefährliche Offensivaktionen vermissen. Erst nach rund 50 Minuten kamen die Eispiraten im Drittel der Gastgeber besser zur Entfaltung – allerdings ohne Fortune. Selbst ein Powerplay konnten die Schlittenhunde diszipliniert verteidigen. In den letzten Augenblicken der Partie scheiterten auch Ladislav Zikmund, Corey Mackin und Mirko Sacher am möglichen Lucky Punch.
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  22:51 Uhr
Bericht:     EC
Autor:     af


düsseldorferegDüsseldorfer EG
2:3: Knappe Niederlage in Ravensburg

(DEL2)  Die Düsseldorfer EG verzeichnet beim Vizemeister ihre erste Niederlage in der DEL2. Zu Gast bei den Ravensburg Towerstars musste man sich mit 2:3 (1:2, 0:1, 1:0) geschlagen geben. Das Team bewies aber viel Moral und stand am Ende knapp vor dem Ausgleich. Ein weiterer Lichtblick: Bei fünf Unterzahlformationen blieb man gegentorlos.
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  22:44 Uhr
Bericht:     DEG
Autor:     pdeg

  
kasselhuskiesKassel Huskies
Mit Shilin-Shutout zu drei Punkten: Huskies erkämpfen sich Sieg gegen Eispiraten

(DEL2)  Mit dem knappsten aller Ergebnisse setzten sich die Kassel Huskies am heutigen Abend im Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau durch. Am Ende stand beim 1:0 (0:0/1:0/0:0)-Erfolg der Nordhessen einzig der Treffer von Verteidiger Bode Wilde auf der Anzeigetafel. Und es das Resultat vermuten lässt, sahen die 3.938 Zuschauer ein Duell der Torhüter. Eispirat Christian Schneider war mit seiner 35-Paraden-Leistung ebenso toll aufgelegt, wie Gegenüber Oleg Shilin, der schließlich bei seinem Pflichtspiel-Debüt einen Shutout feiern durfte.
Chancen gab es hüben wie drüben. Simon Schütz probierte es direkt nach Spielbeginn aus vollem Lauf (1.), Dominic Turgeon versuchte es mit etwas mehr Finesse (2.). Auf der Gegenseite fälschte Mirko Sacher eine Hereingabe gefährlich ab und Zwang Shilin zu einer ersten Parade (3.). Doch wenn es bei den Eispiraten gefährlich wurde, hatte zumeist ein Ex-Husky seine Finger im Spiel. Tim McGauley, Denis Shevyrin, Vinny Saponari und der mit extra Applaus von den Huskies Fans willkommen geheißene Louis Brune waren die Aktivposten ihrer Mannschaft. Tore blieben jedoch aus.
Im zweiten Drittel öffneten die Teams dann weiter die Visiere. Die neutrale Zone fand endgültig keine Beachtung mehr. Und die Huskies haderten mit der Chancenverwertung. Insbesondere Michael Bartuli war nicht vom Glück verfolgt. Gleich zweimal hämmerte er einen Schuss aus vollem Lauf an den langen Pfosten (29. und 32.). Gut nur, dass zwischenzeitlich ein Verteidiger das Toreschießen übernommen hatte. Bode Wilde hatte sich von der blauen Linie ein Herz gefasst und einen Schlenzer Richtung Schneider auf die Reise geschickt. Dieser flog an Freund und Feind vorbei ins Netz - 1:0 (29.). Corey Mackin hätte postwendend fast den Ausgleich erzielt, doch sein sehenswerter Spin-O-Rama jagte knapp am Pfosten vorbei (30.).
Im Schlussdrittel waren die Huskies um Kontrolle bemüht. Kontrollierte Offensive hatte Trainer Todd Woodcroft seinen Mann mit auf den Weg gegeben. Und auch wenn vorne nichts zählbare mehr entstehen sollte, rackerten und schufteten die Schlittenhunde ohne Ende. Kurz vor Spielende wurde es dann noch mal brenzlig.Justin Büsing verpasste die Riesengelegenheit auf den Ausgleich, als er die frei vor dem Tor liegende Scheibe verpasste (58.). So blieb Wildes Treffer der einzige des Tages, gleichbedeutend mit nunmehr neun Zählern auf dem Punktekonto der Nordhessen.
Bereits am kommenden Sonntag haben die Huskies die Gelegenheit das Wochenende mit einem Auswärtssieg in Regensburg (17:00 Uhr) perfekt zu machen.
Tore:
1:0 Wilde (Benson, Braun – 29. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  22:31 Uhr
Bericht:     ECK
Autor:     pkh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt nach Penaltyschießen - Joker müssen sich nach 2:0 Führung noch mit 2:3 im Penaltyschießen geschlagen geben

(DEL2)  Der dritte Spieltag der laufenden DEL2-Saison stand in der energie schwaben arena an. Der ESV Kaufbeuren empfing am heutigen Tag die Bietigheim Steelers. Im Vergleich zum 4:3-Sieg nach Verlängerung am vergangenen Sonntag fehlte Tyson McLellan krankheitsbedingt im Kader von Todd Warriner. Außerdem startete Rihards Babulis im Tor. Der ESVK verlore vor 2.337 Zuschauern mit 2:3 nach Penaltyschießen.
Die Partie begann mit einer Strafzeit gegen Maximilian Kislinger wegen Beinstellens. Die Joker überstanden das frühe Unterzahlspiel stark und klärten mehrfach. Wenig später sprintete Nikolaus Heigl über die rechte Seite, legte quer auf Joe Cassetti, und der überwand Olafr Schmidt zum 1:0. Die Steelers versuchten es immer wieder mit kurzen, schnellen Pässen, fanden ihre Endstation aber spätestens bei Rihards Babulis im Tor. Die erste Strafe für Bietigheim fing sich Sören Sturm wegen Hakens ein. Das Powerplay blieb weiterhin nicht die Lieblingsdisziplin der Joker: Sie vertändelten den Puck zu oft und kamen so zu keiner klaren Möglichkeit. Kurz vor Ende des ersten Drittels setzte D’Artagnan Joly aus der neutralen Zone den durchstartenden Joe Cassetti mit einem schönen Zuspiel in Szene. Cassetti legte sich den Puck auf die Rückhand und tunnelte Olafr Schmidt zum vermeintlichen 2:0. Nach Videoüberprüfung stellte sich heraus, dass Bernhard Ebner in der Entstehung des Tores seinen Gegenspieler mit dem Ellbogen im Gesicht erwischt hatte. Die Folge: fünf Minuten auf der Strafbank für Ebner – und kein Tor für die Joker. Die Kaufbeurer überstanden die erste Minute der Unterzahl unbeschadet, dann ging es in die Kabinen.
Der zweite Spielabschnitt startete mit einer Chance für Jack Dugan, der allein vor Rihards Babulis auftauchte, diesem jedoch an die Maske schoss. Im weiteren Verlauf der Unterzahl hielten die Joker stark gegen die Steelers. Sie drückten die Gäste in ihre eigene Defensivzone und klärten deren Offensivaktionen clever. Jere Laaksonen leitete sogar noch einen Konter ein, bei dem Max Oswald nur die Fanghand von Olafr Schmidt erwischte. Wenig später erhielt Brett Kemp zwei Minuten wegen eines Ellbogenchecks. In Überzahl passte Nico Appendino von der blauen Linie nach rechts zu Sami Blomqvist. Der Finne tat, was er so gerne tut, und schlenzte den Puck durch Freund und Feind hindurch zum 2:0 ins Tor. Die Gäste versuchten immer wieder nach vorne zu gelangen, die Joker verteidigten jedoch rigoros und kombinierten sich wohlüberlegt nach vorne. Der Kaufbeurer Druck erlitt in der 36. Minute einen Dämpfer: Der Puck prallte von der Bande hinter dem Tor zu Rihards Babulis, der das Spiel schnell machen wollte, dabei aber Jack Dugan anschoss, von dessen Körper der Puck zum 2:1 ins Tor trudelte. Die Steelers schöpften durch den Treffer neuen Mut, ehe es in die zweite Pause ging.
Zu Anfang des dritten Spielabschnitts behielten die Gäste ihren hohen Druck bei. Kaufbeuren kam kaum noch zum Zug, konnte aber stellenweise kontern. Benedikt Jiranek erhielt im laufenden Spiel auf der Spielerbank einen abgefälschten Puck ins Gesicht und musste verletzt in die Kabine. Es passierte lange nichts Erwähnenswertes, bis es dann in die Schlussphase ging. D’Artagnan Joly fuhr allein auf Olafr Schmidt zu, doch dieser parierte mit der Schiene. Kurz darauf erhielt Paul Mayer eine Strafzeit wegen Stockschlags; außerdem nahm Bietigheim eine Auszeit und zog den Torwart. Im daraus resultierenden Sechs-gegen-vier bekam Jack Dugan den Puck, wartete sehr lange am linken Bullypunkt und zog ab. Rihards Babulis war durch Bastian Eckl die Sicht komplett versperrt, und der Schuss prallte vom Kaufbeurer Torwart zum 2:2 über die Linie. So ging es in die Verlängerung.
In der Overtime traf Jack Dugan im Alleingang den Querbalken. Dann ahndeten die Schiedsrichter ein Beinstellen von Brett Kemp. Die Joker konnten jedoch keinen Vorteil aus der Überzahl ziehen. Somit ging es ins Penaltyschießen.
Cassetti traf per Rückhand oben rechts. Brett Kemp überwand Rihards Babulis. Sami Blomqvist ließ Olafr Schmidt mit einem Schuss in den Winkel keine Chance. Jack Dugan tanzte sein Gegenüber aus. Nikolaus Heigl scheiterte an Olafr Schmidt. Rihards Babulis hielt den Versuch von Pawel Dronia. Anschließend traf Brett Kemp erneut. Zu guter Letzt vertändelte Joe Cassetti den Puck. Somit setzten sich die Bietigheim Steelers mit 2:3 nach Penaltyschießen gegen den ESV Kaufbeuren durch.
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  22:52 Uhr
Bericht:     ESVK
Autor:     nl


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - EC Bad Nauheim 4-3

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine haben ihr Heimdebüt der DEL-2-Saison 2025/26 gegen den EC Bad Nauheim am Freitagabend mit 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) gewonnen. Trotz eines großen Chancenübergewichts gelang den Pinguinen der Siegtreffer erst in der Schlussminute. Mathew Santos erzielte einen Hattrick inklusive des Matchwinners.
Die Partie begann mit einem Traumstart: Keine halbe Minute war gespielt, da staubte Mathew Santos nach Vorarbeit von Max Newton zum 1:0 ab. Doch die Freude währte nicht lange – ausgerechnet der ehemalige Krefelder Philipp Kuhnekath nutzte in der 3. Minute zu viel Platz vor dem Tor und glich eiskalt mit einem präzisen Rückhandschuss ins kurze Eck von Felix Bick aus. In der Folge bestimmte der KEV zwar über weite Strecken das Spiel, doch im Powerplay fehlte es an Durchschlagskraft. Chancen durch Santos und Marcel Müller blieben ungenutzt, aber auch die Gäste scheiterten an den überzeugenden Goalie Felix Bick und Jerry Kuhn. So ging es mit einem 1:1 in die erste Pause.
Die Pinguine blieben tonangebend, mussten aber zunächst einen Rückschlag verkraften: Zuerst musste Bick einen Penalty-Schuss von Jordan Hickmott abwehren, kurz darauf war der Pinguine-Schlussmann jedoch machtlos. Nach einem leichtfertigen Scheibenverlust konterte Nauheim schnell, und Julian Lautenschlager schob in der 29. Minute zur Gästeführung ein. Die Schwarz-Gelben wirkten kurz geschockt, fanden dann aber zurück ins Spiel. Kurz vor Drittelende schlug Kapitän Alexander Weiß zu, als er einen Abpraller von Kuhn zum Ausgleich verwertete – 2:2 nach 40 Minuten.
Auch im Schlussabschnitt blieb es spannend. Zunächst brachte Santos die Pinguine in der 46. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends wieder nach vorne, ehe erneut Lautenschlager nach einem langen Pass allein vor Bick auftauchte und zum 3:3 ausglich. Als sich alles schon auf die Overtime einzustellen schien, schlug Santos erneut zu: 45 Sekunden vor Schluss eroberte er sich die Scheibe im eigenen Drittel, enteilte seinem Gegenspieler und vollendete seinen Hattrick mit einem Schuss über die Fanghand von Kuhn.
Mit 53:20 Torschüssen war der KEV zwar numerisch klar überlegen, musste aber gegen kämpferische Nauheimer bis zum Schluss kämpfen. Am Ende aber machten Mathew Santos mit drei Toren und ein gutes Penalty-Killing den Unterschied.
Zahlen zum Spiel
Krefeld Pinguine – EC Bad Nauheim 4:3 (1:1, 1:1, 2:1)
Tore: 1:0 (00:34) Santos (Newton, Raabe), 1:1 (02:23) Kuhnekath (Jakovlev, El-Sayed), 1:2 (28:09) Lautenschlager (Bires, Volek), 2:2 (39:07) Weiß (Gogulla, Matsumoto), 3:2 (46:01, PP1) Santos (Gogulla, Newton), 3:3 (46:54) Lautenschlager (Bires, MacPherson), 4:3 (59:15) Santos (ohne Assist)
Schüsse: KEV 53 – ECBN 20 Strafminuten: KEV 8 – ECBN 14 Zuschauer: 5.788
Stimme zum Spiel
Thomas Popiesch
Wir haben in der letzten Minute das Spiel noch gewonnen und es war für uns heute ein ganz wichtiger Sieg. Nach dem ersten Wochenende, wo wir schon viel Spielanteile hatten, sonntags aber kein Spiel hatten, waren wir noch nicht so im Rhythmus.
Heute haben wir viel investiert, haben viel Gutes gemacht, viele Schüsse zum Tor gebracht. Trotzdem war das Feintuning noch nicht so, wie wir uns das haben wollen. Wir haben viele Powerplay-Situationen nicht nutzen können. Trotzdem ist die Mannschaft ruhig geblieben. Wir wussten natürlich, dass Nauheim gerade im Umschaltspiel und im Konter sehr gut ist. Das hat man heute gesehen, und da müssen wir dran arbeiten.
Aber das Entscheidende war: Die Mannschaft hat daran geglaubt. Und der entscheidende Unterschied heute für mich war das Penalty-Killing. Gerade wenn du beim Stande von 3:3 in einem angespannten Spiel vier Minuten vor Schluss eine Strafzeit bekommst, war das ein ganz starkes Penalty-Killing. Da muss ich den Jungs schon mal ein Extralob aussprechen. Und klar, wenn man dann in der letzten Minute mit so einer Aktion gewinnt, dann ist die Mannschaft sehr glücklich und die Trainer genauso
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  23:47 Uhr
Bericht:     KEV
Autor:     mt


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
BEGEISTERNDER EISHOCKEYABEND ENDET MIT KNAPPEM SIEG ÜBER DIE DEG

(DEL2)  Das von der DEL2 als „Spiel der Woche“ deklarierte Duell zwischen den Ravensburg Towerstars und der Düsseldorfer EG hat definitiv gehalten, was im Vorfeld versprochen und erwartet wurde. Beide Teams lieferten sich ein spannendes Match, am Ende hatten die Towerstars beim 3:2 knapp die Nase vorn – und dies aufgrund der Vielzahl an Chancen auch hochverdient.
Mit 3.002 Zuschauern war die CHG Arena gut gefüllt, darunter auch rund 120 Fans aus Düsseldorf, die zum allerersten Aufeinandertreffen beider Teams in der Eishockeyhistorie nach Ravensburg angereist waren. Bei den Towerstars gab es schon bei der Bekanntgabe der Aufstellung zwei positive Überraschungen: Denis Pfaffengut und Thomas Reichel waren nach ihren Verletzungspausen wieder mit dabei und sorgten so für den Status „Bestbesetzung“.
Die Towerstars erwischten einen selbstbewussten Start. Nach schnellem Umschalten fuhr die vierte Sturmreihe einen 2-gegen-1-Konter in Richtung DEG-Tor, doch Fabio Sarto und Nikita Kessler brachten den Puck nicht an DEG-Keeper Niklas Lunemann vorbei. Bereits im nächsten Wechsel zappelte die Scheibe aber im Netz der Gäste: Von Robbie Czarnik am linken Bullykreis angespielt, tankte sich Mark Rassell entschlossen durch die DEG-Abwehr und traf mit einem ansatzlosen Rückhandschuss ins lange Eck zum 1:0. Zwar verlief ein erstes Powerplay kurz darauf nicht optimal, die Towerstars drückten jedoch weiter mächtig und feuerten quer durch alle Sturmreihen ein regelrechtes Chancenfeuerwerk ab – mit Erfolg. Nach siebeneinhalb Minuten vollendete Mark Rassell einen präzisen Pass von Erik Karlsson am langen Pfosten zum 2:0.
Die Fans waren begeistert, zumal in den Folgeminuten weitere Großchancen zum Ausbau der Führung folgten. Die DEG kam danach allerdings immer besser ins Spiel und auch Ilya Sharipov konnte sich mehrfach mit starken Paraden auszeichnen. Geschlagen wurde er jedoch zu einem unglücklichen Zeitpunkt: In der 20. Minute musste Philipp Mass auf die Strafbank und neun Sekunden vor der Pausensirene fälschte Kevin Orendorz einen scharfen Pass aus spitzem Winkel unhaltbar zum 2:1 ins Ravensburger Tor ab.
Auch der zweite Spielabschnitt bot einen packenden Schlagabtausch und erneut hatten die Oberschwaben den besseren Start. Nach einer Direktpasskombination Marke „Tic-Tac-Toe“ musste Alex Olivier Voyer am rechten Pfosten nur noch die Kelle hinhalten – 3:1 für die Towerstars. Düsseldorf hatte zwar zahlreiche Möglichkeiten zum erneuten Anschluss, doch auf der Gegenseite brannte es deutlich häufiger vor dem Tor. Hier mussten sich die Towerstars durchaus vorwerfen lassen, zu großzügig mit ihren Großchancen umgegangen zu sein.
Ein Ausbau der Führung hätte sicher für mehr Ruhe im Schlussdrittel gesorgt, denn wie erwartet kamen die Gäste vom Rhein mit Druck und Tempo aus der Kabine. Das eröffnete den Towerstars einige Konterchancen, die jedoch ungenutzt blieben. Konsequent nutzte stattdessen die DEG ihre Möglichkeit in der 48. Minute: Nach schnellem Umschaltspiel konnte Ilya Sharipov den ersten Abschluss zwar noch abwehren, doch Erik Bradford hatte beim Nachschuss zum 3:2 das leere Tor vor sich.
Von da an wurde es richtig spannend. Die DEG witterte ihre Chance zur Wende, die Towerstars gerieten zunehmend unter Druck. Doch die Ravensburger verteidigten geschlossen und nahmen viel Zeit von der Uhr. 80 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit setzte Gäste-Coach Rich Chernomaz alles auf eine Karte, nahm den Torhüter vom Eis und brachte einen sechsten Feldspieler. Bis zur allerletzten Sekunde spielten sich im Ravensburger Drittel dramatische Szenen ab, doch die Oberschwaben retteten den verdienten Sieg über die Zeit.
„Es war das erwartete, hart umkämpfte Spiel. Ich bin stolz auf die Jungs, dass wir die drei Punkte nach Hause gebracht haben“, sagte Towerstars-Coach Bo Subr und merkte an: „Wir haben uns viele hochkarätige Chancen erarbeitet, leider aber zu viele davon liegen gelassen. So hing die DEG uns beim Spielstand immer im Nacken.“
Am Sonntag sind die Towerstars zu Gast in Bad Nauheim und treffen dort auf ihren Ex-Meistertrainer Peter Russell. Die Kurstädter haben bislang nur zwei Punkte auf der Habenseite, boten am Freitagabend aber einen heißen Kampf beim Top-Favoriten Krefeld. Erst 45 Sekunden vor dem Ende gelang den Pinguinen der 4:3-Siegtreffer. Die Ravensburger Cracks erwartet daher ein schweres Spiel im Colonel-Knight-Stadion. Eröffnungsbully ist um 16 Uhr, die Partie wird live bei Sporteurope.TV übertragen.
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  11:44 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     fe


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
ZWEITER SIEG IM ZEITEN SPIEL: REGENSBURG GEWINNT AUCH IN ROSENHEIM - 2:1-Derby-Erfolg für die Eisbären, die sich im Rivalenduell auswärts bei den Starbulls durchsetzen

(DEL2)  Volle Punkteausbeute für Eishockey-Zweitligist. Im Derby bei den Starbulls Rosenheim holten sich die Schützlinge von Trainer Peter Flache einen 2:1-Auswärtssieg (0:1/1:0/1:0). Es war bereits der zweite Erfolg im zweiten Spiel der neuen DEL-2-Saison für die Oberpfälzer, die auch ihren Heimauftakt vor einer Woche gewonnen hatten (4:2 über Weißwasser). 3705 Fans im Rofa-Stadion an der Mangfall, darunter zahlreiche Schlachtenbummler aus der Domstadt, sahen eine ausgeglichene Partie, in der die Hausherren zwar mehr vom Spiel, aber mitnichten die besseren Chancen hatten. Dennoch gingen die Grün-Weißen nach 16 Minuten durch Ville Järveläinen in Führung, der einen Alleingang stark verwertete. Erst kurz vor Ende des Mitteldrittels fiel der nächste Treffer im umkämpften Rivalenduell: Constantin Ontl markierte den 1:1-Ausgleich für die Gäste 65 Sekunden vor der Sirene (39. Minute). Im Schlussdurchgang brachte dann ein punktgenauer Schuss von David Morley die Rot-Weißen gar 2:1 in Front (46.). Mit disziplinierter Defensivarbeit und einem erneut stark aufgelegten Jonas Neffin im Tor reichte dieser knappe Vorsprung letztlich auch aus – Regensburg entführte drei Punkte aus Oberbayern an die Donau. In der Tabelle sprangen die Eisbären damit mit nunmehr sechs Zählern auf Rang vier – obwohl sie noch eine Begegnung weniger absolviert haben als die Konkurrenz. Rosenheim indes rutschte auf Platz acht (drei Punkte). Weiter geht es für die Oberpfälzer am morgigen Sonntag, 28. September, mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer und Liga-Favorit EC Kassel Huskies ab 17 Uhr in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Im zweiten Spiel der noch jungen neuen Saison ergaben sich im Kader des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg nur kleinere Änderungen im Vergleich zum 4:2-Heimsieg der Oberpfälzer zum DEL-2-Auftakt über Weißwasser. Der Headcoach der Oberpfälzer, Peter Flache, ließ erneut Jonas Neffin im Tor beginnen, Konrad Fiedler nahm als Ersatz auf der Bank Platz. In der Abwehr ersetzte Maximilian Merkl den kränkelnden Sean Giles, in der Offensive rückte indes der genesene Kevin Slezak für den per Förderlizenz für Passau in der Oberliga spielenden Matěj Giesl in den Kader. Lukas Krieger und Kanadier Pascal Aquin standen nicht im Aufgebot.
Eine regelrechte Strafenflut zwang die Domstädter zu Beginn immer wieder, in Unterzahl zu agieren. Doch schon hier zeichnete sich ab: Die bestens eingestellten und souverän verteidigenden Eisbären präsentierten sich auf Augenhöhe mit dem favorisierten bairischen Rivalen aus der Innstadt. Die Oberbayern hatten zwar etwas mehr vom Spiel und auch die Mehrzahl an Abschlüssen zu verzeichnen – die wirklich gefährlichen Situationen vor den beiden Toren hielten sich aber die Waage. Ein starker Alleingang des flinken Ville Järveläinen brachte die Hausherren dann nach 16 Minuten aber doch mit 1:0 in Front, Neffin war im Eins-gegen-Eins machtlos.
Eisbären drehen das Spiel
Im zweiten Durchgang gaben dann gar die Gäste den Ton etwas an, brachten die Scheibe aber zunächst nicht an Heimkeeper Christopher Kolarz vorbei. Erst 65 Sekunden vor zweiten Pause reagierte Constantin Ontl blitzschnell und überwand den Starbulls-Torsteher schlitzohrig zum 1:1-Ausgleich für Regensburg (39. Minute): Er schnappte sich einen abgeprallten Puck, schoss Kolarz aus spitzem Winkel von der Seite an und von diesem prallte die Scheibe in die Maschen. Sechs Minuten nach Wiederbeginn drehte dann der von Jakob Weber gut freigespielte David Morley per platziertem und ansatzlosem Handgelenksschuss in den Winkel die Partie gar auf 2:1 für die Eisbären und brachte die Domstädter so in eine komfortable Situation. Zwar versuchten die Starbulls noch einmal alles – doch trotz mehrerer Powerplays und in den Schlussminuten auch eines zusätzlichen Feldspielers für Kolarz gelangt ihnen der Ausgleich nicht mehr – was die souveräne Hintermannschaft der Donaustädter überhaupt bis zum eigenen Torhüter durchließ, entschärfte der starke Neffin.
Und so blieb es beim knappen 2:1-Derbysieg für Regensburg, die damit nach zwei Spielen noch ungeschlagen sind und mit sechs Punkten auf Rang vier der DEL-2-Tabelle rangieren. Rosenheim indes verlor einen Platz und ist nun Achter (drei Zähler). Am morgigen Sonntag, 28. September, wird die gute Frühform der Domstädter nun aber zuhause auf die nächste harte Probe gestellt: Der nach drei Spielen noch verlustpunktfreie Tabellenführer EC Kassel Huskies tritt dann ab 17 Uhr in der Donau-Arena an. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg 1:2 (1:0/0:1/0:1)
Freitag, 26. September 2025 – Rofa-Stadion Rosenheim – Beginn: 19:30 Uhr.
Aufstellungen
Rosenheim: Christopher Kolarz (59:27 Minuten) und Anthon Röckl (beide Tor) – Shane Hanna, Joel Keussen, Maximilian Adam, Dominik Tiffels (2 Strafminuten), Dylan Plouffe, Maximilian Vollmayer und Lars Bosecker (alle Abwehr) – Scott Feser, C. J. Stretch (C/2), Ville Järveläinen, Lukas Laub (A), Charlie Sarault (A), Lewis Zerter-Gossage, Daniel Weiß, Luigi Calce, Jordan Taupert, Sebastian Zwickl, Dominik Kolb (2) und Johannes Achatz (alle Sturm). – Trainer: Jari Pasanen (Headcoach) sowie Jamie Bartman (Assistent).
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Pascal Zerressen, Nikola Gajovský (C), Nick Mähler, Patrick Demetz, Maximilian Merkl, Guillaume Naud (4 Strafminuten), Jakob Weber und Marian Bauer (alle Abwehr) – Pierre Preto (2/A), Corey Trivino (2), David Morley, Samuel Payeur, Alexander Berardinelli (2), Bryce Kindopp, Yuma Grimm, Donát Péter, Constantin Ontl (A), Kevin Slezak (2) und Aleandro Angaran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Strafminuten: Rosenheim 8 – Regensburg 12.
Zuschauer: 3705 (Rofa-Stadion Rosenheim).
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek und Daniel Kannengießer (beide Hauptschiedsrichter) sowie David Tschirner und Matthäus Riemel (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
1:0 (16. Minute) Ville Järveläinen (Dylan Plouffe, Maximilian Vollmayer);
2. Drittel:
1:1 (39.) Constantin Ontl (Samuel Payeur, Bryce Kindopp);
3. Drittel:
1:2 (46.) David Morley (Jakob Weber).
Neuer Tabellenplatz: Rosenheim 8. Rang (3 Punkte aus 3 Spielen/zuvor 7.) – Regensburg 4. Platz (6 Zähler aus 2 Partien/vorher 6.).
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  18:25 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Brechstange brachte nichts – 1:2-Heimpleite gegen Regensburg

(DEL2)  Am dritten DEL2-Spieltag durften die Starbulls Rosenheim bereits zum dritten Mal zuhause ran – und blieben zum ersten Mal ohne Punkte. Ville Järveläinen brachte die Hausherren gegen die Eisbären Regensburg im ersten Drittel zwar verdient in Führung. doch weder in Überzahl noch mit der Brechstange klappte es vor 3.705 Zuschauern im ROFA-Stadion mit einem weiteren Treffer für Grün-Weiß. Gäste-Keeper Jonas Neffin hielt stark, seine Vorderleute verteidigten konsequent, Constantin Ontl glich kurz vor der zweiten Pause aus und David Morley erzielte im letzten Drittel den 2:1-Siegtreffer für die Donaustädter.
Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen setzte gegen Regensburg auf das gleiche Line-up wie im vorangegangen Heimspiel beim 5:4-Overtime-Erfolg gegen den EV Landshut. Nach dem ersten Drittel stand eine verdiente Rosenheimer 1:0-Führung zu Buche. Maximilian Vollmayer hatte einen Angriffsversuch der Gäste clever gestoppt und Ville Järveläinen mit einem feinen Schnittstellenpass bedient. Der kleine Deutsch-Finne nahm Tempo auf und zwirbelte den Puck frei vor Gästetorwart Jonas Neffin souverän ins Netz (16.).
Weitere Rosenheimer Tore wären in den ersten 20 Minuten möglich gewesen, nicht nur in den sechs Überzahlminuten. Neffin hielt einige Male stark, hatte aber auch großes Glück, dass eine Scheibe von Charlie Saraults Kufe nicht ins offene Tor rutschte. Auf der Gegenseite entschärfte Christopher Kolarz Schüsse von Jakob Weber und Constantin Ontl mit tollen Reflexen. Das Schuss- und Chancenverhältnis sprach aber klar für Rosenheim.
Als Anfang des zweiten Drittels Luigi Calce durchgebrochen war, verhinderten Torwart Neffin und Verteidiger Guillaume Naud mit vereinten Kräften den zweiten Rosenheimer Treffer (23.). Auch gegen Shane Hanna parierte Regensburgs Schlussmann stark (33.). Danach ließen die Starbulls fast eineinhalb Überzahlminuten mit sogar zwei Spielern mehr auf dem Eis ungenutzt. Jari Pasanen meinte dazu nach dem Spiel: „Da hat man bei uns die Verunsicherung in Überzahl gesehen, das war grausam, keiner wollte schießen, keiner wollte Verantwortung übernehmen, keiner war vorm Torwart.“
Kurz vor der zweiten Pause hatten die Grün-Weißen ein Regensburger Powerplay eigentlich erfolgreich gekillt – doch wenige Sekunden, nachdem Dominik Kolb von der Strafbank wieder aufs Eis zurückkam, passierte es: Constantin Ontl nutzte seinen Freiraum hinter dem Tor und drückte den Puck ins kurze Eck, bevor Keeper Kolarz es zumachen  konnte – 1:1 (39.).
Im letzten Drittel versuchten die Starbulls viel, aber es gelang wenig. Eisbären-Keeper Jonas Neffin präsentierte sich fehlerlos und wurde von seinen konsequent arbeitenden Vorderleuten gut unterstützt. Mit einem ansatzlosen Schuss ins linke obere Eck nach einer Einzelleistung gelang David Morley der Treffer zum 1:2 (46.). Bei einem Gästekonter verhinderte Christopher Kolarz gegen Alex Berandinelli den dritten Gegentreffer (51.) ebenso wie gegen Ontl (58.) bei einem Regensburger Unterzahl-Gegenstoß.
Erst in den allerletzten Spielmomenten lag das 2:2 noch einmal in der Luft, aber Neffin parierte binnen Sekunden gegen Lewis Zerter-Gosssage, Hanna und Järveläinen.
Starbulls-Headcoach Jari Pasanen sagte nach der 1:2-Heimniederlage: „In der Anfangsphase haben wir nicht so gespielt, wie wir eigentlich wollten. Die zweite Hälfte vom ersten Drittel aber war gut, wir haben dominiert und hätten noch ein zweites Tor schießen müssen. Aber wir führen 1:0 und dann geben wir das Momentum her durch eine idiotische Strafzeit. Schon im zweiten und dann im letzten Drittel sind wir von dem weggekommen, was wir spielen wollten. Das war sehr untypisch für uns. Die Jungs wollten mit der Brechstange gewinnen. Aber Du musst kühlen Kopf bewahren, wenn der gegnerische Torwart so gut spielt und vor dem Tor so gut verteidigt wird. Zu viele Dinge haben heute nicht gepasst, das war ärgerlich.“
Die nächste Chance zum ersten Dreier haben die Starbulls Rosenheim am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen die Bietigheim Steelers (Spielbeginn 17 Uhr, Liveübertragung bei www.sporteurope.tv).
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  01:15 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Tigers entscheiden spannende Partie im Shootout - onesto Tigers vs. EC Peiting 5:4 (1:0, 1:3, 2:1/0:0, 1:0) n.P.

(OLS)  Bayreuth: Meier, McLeod – Nedved (2), Spacek, Pietsch, Schusser, Hüserich (2), Müllejans – Bollers (2), Barber, Brown (32), Piskor, Verelst, Hammerbauer, Habeck, Lüsch (2), Stelzmann, Maschke, Bauhof
Peiting: Steffen, Magg – Gretz (2), Mayr, Holzmann, Weyrich (6), Obu, Mühlegger (2) – Markgraf, Briere, Habermann (2), Gohlke (2), Biebolder, Heger, MacKinnon, Maylan (2), Greil, Czogallik, Krutsch, Laßmann
Schiedsrichter: Singatis, Wohlgemuth – Herrmann, Jung
Zuschauer: 1.104
Strafen: Bayreuth: 40 Peiting: 14 PP: Bayreuth: 1/3 Peiting: 0/3
Torfolge: 1:0 (6.) Bollers (Barber) SH1, 1:1 (22.) MacKinnon PS, 1:2 (24.) Laßmann (MacKinnon, Mayr), 2:2 (27.) Piskor (Pietsch), 2:3 (28.) Diebolder (Briere, Obu), 3:3 (41.) Barber (Verelst, Pietsch), 4:3 (60.) Barber (Bollers, Spacek) PP1, 4:4 (60.) Gohlke (Maylan, Heger)
Im zweiten Heimspiel der Saison traten die onesto Tigers mit zwei Veränderungen im Aufgebot an. Conner McLeod, Förderlizenzspieler von den Blue Devils Weiden, rückte als Backup von Torhüter Maximilian Meier ins Lineup. Zudem stand mit Leon Bauhof erstmals ein neuer Stürmer im Kader der Gelb-Schwarzen.
Die Tigers erwischten einen Blitzstart und jubelten nach nur zehn Sekunden über ein vermeintliches Tor, das jedoch nach Videobeweis nicht anerkannt wurde. Kurz darauf folgte der erste Rückschlag: Aidan Brown musste nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich mit einer 5+Matchstrafe vom Eis. Trotz Unterzahl entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Peiting traf zweimal nur Aluminium, während auch die Tigers durch Pietsch und Verelst knapp scheiterten. In der 10. Minute sorgte Bollers mit einem starken Solo für die Führung der Gelb-Schwarzen. Bis zur Pause blieben die Gäste brandgefährlich, doch Meier parierte mehrfach stark, während auf der Gegenseite Bauhof bei seinem Debüt und Verelst an Peitings Keeper Steffen scheiterten.
Im zweiten Drittel erwischte Peiting den besseren Start. Nach einem Haken von Nedved verwandelte MacKinnon den fälligen Penalty sicher zum 1:1. Kurz darauf brachte Lassmann die Gäste per Konter sogar in Führung, ehe Piskor mit großem Einsatz den erneuten Ausgleich für die Tigers markierte. Doch fast im Gegenzug traf Diebolder zur erneuten Führung für die Gäste. Ein weiterer Treffer Peitings wurde nach Videobeweis nicht anerkannt.
Die Tigers ließen sich davon nicht entmutigen und erspielten sich in der Folge zahlreiche Möglichkeiten. Chancen von Bollers, Barber und Nedved fanden jedoch nicht den Weg ins Tor. In der 39. Minute bot sich den Gelb-Schwarzen in Überzahl noch einmal die Gelegenheit, den Ausgleich zu erzwingen, doch ohne Erfolg. So ging es mit einem knappen Rückstand in die zweite Drittelpause.
Im Schlussabschnitt liefen die Tigers nicht sehr lange einem Rückstand hinterher. Als Pietsch allein vor dem Goalie auftauchte und die Scheibe knapp neben das Tor setzte, war Barber zu Stelle, der den Ausgleich in der 41. Minute auf die Anzeigentafel schreiben konnte. Eine nachfolgende Strafe gegen Peiting konnte man, obgleich man ein anständiges Powerplay spielte, nicht nutzen. Auch Bollers, der später über die linke Seite in die Angriffszone lief und abschloss oder Verlest, der das Spielgerät mit der Rückhand übers Tor hob, waren glücklos in diesen Situationen. Auf der Gegenseite war Meier zur Stelle, wenn die Gäste vors Tor kamen und den Abschluss suchten. So klärte der Goalie der Tigers gegen Gohlke, der frei zum Schuss gekommen war oder gegen Laßmann mit starken Paraden. In der Schlussminute der regulären Spielzeit, als noch 37 Sekunden auf der Uhr standen, wurde es dann nochmals heiß. Zunächst musste Maylan auf die Strafbank, was die Tigers in Überzahl zu nutzen wussten und durch Barber die Führung und den vermeintlichen Siegtreffer erzielten. Doch fast im Gegenzug war es Gohlke, der für seine Farben, 5 Sekunden vor dem Ende, wieder ausgleichen konnte.
In der dann notwendig gewordenen Verlängerung konnte sich weder Briere, der sich durchgetankt hatte, noch auf der anderen Seite Pietsch oder Schusser, die Versuche starteten, belohnen, sodass es ins Penalty-Schießen ging.
Nach jeweils zwei Schützen beider Teams, die gescheitert waren, trat Bollers an, der mit einem starken Move seinen Penalty verwandelte. Maylan glich diesen als dritter Schütze seines Teams wieder aus und trat sofort noch einmal an. Dieses Mal roch Meier den Braten und hielt stark gegen den Peitinger Stürmer. Für die Tigers trat dann erneut Bollers an, der mit seinem zweiten bockstarken Penalty den Zusatzpunkt für seine Jungs und den jubelnden Tigerkäfig holte.
Am Sonntag geht es für die Tigers nach Deggendorf, wo man ab 18:45 in der Festung an der Trat gegen den DSC um Punkte kämpft.
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  23:10 Uhr
Bericht:     TB
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Torfestival in Heilbronn: Deggendorfer SC entführt drei Punkte bei den Falken

(OLS)  Eine ganz wilde Partie sahen die 1.593 Zuschauer am Freitagabend im Eisstadion Heilbronn. Am Ende setzte sich das Team von Casey Fratkin knapp mit 4:5 gegen die heimischen Falken durch und entführt damit alle drei Punkte aus Baden-Württemberg.
Der Deggendorfer Cheftrainer musste beim Duell mit den Falken einige Änderungen am Kader vornehmen. Zwar kehrte mit Marco Baßler ein Stürmer zurück ins Lineup, jedoch fehlten mit Jaroslav Hafenrichter und Brett Humberstone zwei weitere Akteure.
Der DSC erwischte den besseren Start in die Partie und erspielte sich von Beginn an gute Abschlussmöglichkeiten. Die logische Konsequenz daraus war das 0:1 in der sechsten Minute durch Dylan Jackson, der im Powerplay von seinem Bruder mustergültig in Szene gesetzt wurde. Die Falken antworteten mit wütenden Angriffen und wurden in der zehnten Minuten gnadenlos ausgekontert. Curtis Leinweber schickte Dante Hahn auf die Reise, der alleine vor Berger eiskalt blieb und zum 0:2 traf. Im weiteren Drittelverlauf hatten beide Teams weitere, teils sehr gute Möglichkeiten, jedoch ließ sich keiner der beiden Torhüter mehr überwinden.
Auch im zweiten Abschnitt blieben die Deggendorfer sehr präsent und kamen in der 29. Minute zum 0:3. Nach einem tollen Sololauf vernaschte erneut Dante Hahn Falken-Goalie Berger. Als 80 Sekunden später Rückkehrer Marco Baßler auf 0:4 stellte, schien die Partie endgültig in Richtung der Fratkin-Truppe zu kippen. Doch die Hausherren steckten nicht auf und kamen in der 32. Minute durch Thore Weyrauch auf 1:4 heran.
Das Schlussdrittel startete denkbar schlecht aus DSC-Sicht: Gerade einmal 37 Sekunden waren gespielt, da brachte Nolan Ritchie die Heilbronner auf 2:4 heran. Ein echter Wirkungstreffer, denn die Deggendorfer verloren nun komplett den Faden und den Zugriff aufs Spiel. Sebastian Hon (44.) und Calder Anderson (54.) sorgten für den mittlerweile verdienten Ausgleich. Doch der DSC hatte noch ein Ass im Ärmel: In der 57. Minute schnappte sich Petr Stloukal die Scheibe, umspielte sehenswert die Heilbronner Hintermannschaft und netzte ein zum 4:5 Siegtreffer.
Weiter geht es am Sonntag mit dem nächsten Heimspiel. Zu Gast in der Hitzkopf-Arena sind die onesto Tigers Bayreuth.
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  22:45 Uhr
Bericht:     DSC
Autor:     mh


evfuessenEV Füssen
Gemeinsam gegen Krebs: Fiassa Fights Cancer am Kobelhang

(OLS)  Der EV Füssen widmet den gesamten Oktober dem Kampf gegen Krebs. Unter dem Motto „Fiassa Fights Cancer“ stehen alle Heimspiele im Oktober am Kobelhang im Zeichen der Solidarität. Ziel ist es, Spenden zu sammeln und Aufmerksamkeit für Helfer und Betroffene zu schaffen.
Die Aktion im Überblick
- Sondertrikots bei allen Oktober-Heimspielen: Die 1. Mannschaft läuft in speziellen „Fiassa Fights Cancer“-Trikots auf. Nach Monatsende werden die Trikots versteigert. Der gesamte Auktionserlös fließt in einen Spendentopf.
- Charity-Shirts im Fanshop: Exklusive „Fiassa Fights Cancer“-T-Shirts sind an den Heimspieltagen im neuen Fanshop erhältlich. Pro verkauftem Shirt gehen 5 € direkt in den Spendentopf.
- Ticketspende: Für jedes verkaufte Ticket der Heimspiele im Oktober legt der EV Füssen zusätzlich 1 € in den Spendentopf.
Tickets: www.evfuessen.de/tickets
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  19:18 Uhr
Bericht:     EVF
Autor:     ievf


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Aufholjagd kommt zu spät: Indians unterliegen Passau

(OLS)  Der ECDC Memmingen musste eine Niederlage am Blaulichttag gegen die Passau Black Hawks hinnehmen. Nicht viel lief bei den Indianern an diesem Abend zusammen, sodass man vor 2022 Zuschauern mit 4:5 verlor. Am Sonntag treten die Maustädter beim EV Füssen an.
Nach der Overtime-Niederlage in Stuttgart waren die Indians auf Besserung aus. Der zweite Heimsieg der noch jungen Saison sollte her. Doch Memmingen fand im ersten Drittel kaum zu seinem Spiel. Passau hielt läuferisch und kämpferisch dagegen. So ließ Andrew Schembri erstmals die Torsirene erklingen. Passau ging mit 1:0 in Führung. Buster Larsson legte das 2:0 nach. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel tat sich der ECDC ebenso schwer und wirkte verunsichert. Die Gäste aus der Drei-Flüsse-Stadt hingegen stellten das Ergebnis durch weitere zwei Treffer auf zwischenzeitlich 4:0. Die Indians verkürzten immerhin noch vor der Pause durch die Treffer von Brassard und Gorgenländer auf 2:4.
Zwar wollten die Rot-Weißen im letzten Drittel alles versuchen, um das Spiel zu drehen. Gelingen sollte dieses Vorhaben jedoch nicht mehr. Denis Fominych ließ einen kurzen Moment Hoffnung aufkeimen, als er zum 3:4 in Überzahl traf. Doch Passau traf Sekunden später, nach einem eklatanten Abwehrfehler, durch Brendan Harrogate zum 3:5. Memmingen erzielte rund 1,5 Minuten vor dem Ende durch Brett Ouderkirk noch das 4:5, doch der Auswärtssieg war den Black Hawks nicht mehr zu nehmen.
Nun gilt es schleunigst wieder in die Spur zu finden, denn am Sonntag wartet ein weiterer unangenehmer Gegner auf den ECDC Memmingen. Die Indianer reisen zum Auswärtsspiel an den Kobelhang, müssen jedoch punkten. Spielbeginn beim EV Füssen ist um 18:00. Das nächste Heimspiel am Hühnerberg findet am kommenden Sonntag gegen den SC Riessersee statt. Zuvor sind die Indianer am Feiertag in Deggendorf zu Gast. Mit einer ähnlichen Leistung wie zuletzt, dürfte dort kaum etwas zu holen sein. 
ECDC Memmingen vs EHF Passau Black Hawks 4:5 (0:2/2:2/2:1)
Tore:0:1 (10.) Schembri (Reich, 5-4), 0:2 (15.) Larsson (Nazzarett), 0:3 (26.) Schembri (Schmidt, Röthke), 0:4 (28.) Mößinger (Horschel), 1:4 (28.) Brassard (Svedlund, Ouderkirk, 5-4), 2:4 (37.) Gorgenländer (Fominych, Pfalzer), 3:4 (54.) Fominych (Svedlund, Ouderkirk, 5-4), 3:5 (54.) Harrogate (Nazzarett, Larsson), 4:5 (59.) Ouderkirk (Fominych, Brassard)
Strafminuten:Memmingen 11-Passau 12
Zuschauer: 2022
ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Roth)-Blake, Ettwein; Svedlund, Meisinger; Kurz, Menner- Lillich, Spurgeon, Ouderkirk; Meier, Homjakovs, Brassard; Pfalzer, Schubert, Krymskiy; Gams, Gorgenländer, Fominych.
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  15:30 Uhr
Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


Passau Black HawksPassau Black Hawks
3 Punkte für die Black Hawks: Passau gelingt Coup in Memmingen

(OLS)  Die Passau Black Hawks haben vor 2.022 Zuschauern einen 5:4
Auswärtserfolg bei den Memmingen Indians gefeiert. Die favorisierten Gastgeber
mussten sich am Ende aufopferungsvoll kämpfenden Habichten geschlagen geben.
Die Mannschaft von Trainer Petr Bares holte gegen eine absolute Top-Mannschaft
der Liga einen verdienten Auswärtssieg.
Andrew Schembri und Buster Larsson schossen die Dreiflüsse Städter im ersten
Drittel mit 2:0 in Führung. Im Mitteldrittel legte erneut Andrew Schembri sowie
Leo Mössinger zum 4:0 nach. In Überzahl verkürzte Memmingen Top-Scorer
Brassard. Tim Gorgenländer gelang sogar kurz vor der Pausensirene das 4:2. Im
Schlussdrittel stand Black Hawks Goalie Marco Eisenhut im Fokus. Immer
weiter behielt Eisenhut die Nerven und den Überblick. Beim 4:3
Anschlusstreffer war Eisenhut machtlos. Eine halbe Minute später war Brendan
Harrogate zur Stelle und netzte zum 5:3 ein. Brett Ouderkirk konnte zwar noch
Mal auf 5:4 verkürzen, einen weiteren Memminger Treffer konnten die Black
Hawks aber verhindern. Eine unsportliche Szene leistete sich Memmingens
Edgars Homjakovs, der kurz vor Ende der Partie Black Hawks Verteidiger
Alexander Biberger mit dem Ellbogen niederstreckte. Homjakovs wurde mit
einer fünf Minuten Strafe belegt und erwies seiner Mannschaft damit einen
Bärendienst.
„Ich bin heute sehr zufrieden mit der Mannschaft. Die Jungs haben alles
gegeben und wir haben den Sieg geholt. Die Zuschauer haben ein sehr
spannendes und interessantes Spiel gesehen. In der neutralen Zone verlieren
wir noch zu oft die Scheibe, daran müssen wir arbeiten. Wir wussten was im
letzten Drittel auf uns zukommt und haben das gut gelöst“. so die Analyse von
Black Hawks Trainer Petr Bares.
„Wir hatten heute viele hochkarätige Chancen. Wir wollen die Dinge oft zu
schön machen und sterben dann in Schönheit. Glückwunsch an Passau zu Sieg“.
so das Fazit von Memmingen Coach Daniel Huhn.
Am Sonntag empfangen die Passau Black Hawks den stark besetzten Aufsteiger
Erding in der Eis-Arena Passau. Die Zuschauer dürfen sich ab 18 Uhr auf ein
emotionales und spannendes Spiel freuen. „Wir erwarten viele Zuschauer und
empfehlen Tickets bereits im Vorfeld zu erwerben.“ verrät Black Hawks
Geschäftsführer Kevin Dierks.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag um 18 Uhr gegen die Erding Gladiators
sind online auf etix.com erhältlich. Die Abendkasse ist ab 17 Uhr geöffnet. Das
Spiel wird live und in HD-Qualität auf sprade.tv übertragen.
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  07:36 Uhr
Bericht:     EHFP
Autor:     czo


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe behalten in engem Spiel die Oberhand - Selber Wölfe vs. EV Lindau Islanders 3:2 (2:1; 0:0; 1:1)

(OLS)  Die Selber Wölfe bleiben in der Erfolgsspur und gewinnen auch ihr zweites Heimspiel der Saison gegen starke Gäste aus Lindau. Im ersten Drittel gab es Chancen auf beiden Seiten, ehe sich beide Mannschaften im Mitteldrittel eher neutralisierten. Im Schlussdrittel ging es nochmals hin und her und die Begegnung blieb bis zur Schlusssirene spannend. Am Ende gewannen die Wölfe dieses enge Spiel aber keinesfalls unverdient und durften sich so über die nächsten drei Punkte freuen.
Munteres Drittel
Die Gäste vom Bodensee fanden gut in die Partie und hatten nach der ersten Chance von Gelke mehrere Abschlüsse zu verzeichnen. Beide Torhüter durften sich über mangelnde Beschäftigung nicht beschweren. Auf Seiten der Wölfe war es dann immer wieder der agile Lahtinen, der bei zwei Schüssen knapp an Filimonow scheiterte. Als die Islanders erstmals in Powerplay agierten, verteidigten die Wölfe stark und hatten die große Chance auf den Shorthander. Spitzner blockte einen Schuss, woraufhin Lahtinen den Puck im eigenen Drittel eroberte und auf dem Weg nach vorne zwei Gegenspieler stark ausspielte. An der Bande folgte dann ein überragender Pass in den Rückraum auf den nach vorne geeilten Gläßl, dessen Schuss den Pfosten touchierte. Wenige Augenblicke später erhielten die Wölfe ihr erstes Powerplay. Über Schutz und Lahtinen landete der Puck bei Tramm, der mit seinem platzierten Schuss über den Schoner von Filimonow hinweg für die Führung sorgte. Die Gäste blieben weiterhin aktiv und Weidekamp war das ein ums andere Mal gefordert. Bei einem gut vorgetragenen Angriff gelang Lindau der Ausgleich. Wucher legte ab und dessen Bruder sorgte mit einem satten und platzierten Schuss ins lange Eck für den Ausgleich. Keine zwei Minuten später die Antwort der Gastgeber.
Kuqi scheiterte mit seinem Schuss am Schoner von Filimonow, beim Abpraller war Valasek zur Stelle und hatte keine Mühe die neuerliche Führung für seine Farben zu markieren. Zwei Minuten vor Ablauf des Drittels hatten die Wölfe dann Glück, als Bender trocken abzog und dessen Schuss von der Unterkante der Latte zurück aufs Eis flog.
Islanders werden gefährlicher
Aus der verbliebenen Strafe konnten die Wölfe kein Kapital schlagen, ehe die Islanders im Anschluss zunehmend stärker wurden. Immer wieder kamen die Gäste gefährlich vors Tor der Wölfe, wo Weidekamp ein ums andere Mal in höchster Not gefordert war. Erstmals richtig Entlastung gelang den Wölfen dann wieder im Powerplay. Doch sowohl Schutz als auch Tramm scheiterten mit ihren Versuchen an Filimonow. Der Torhüter der Gäste wurde nun immer stärker und hielt sein Team im Spiel. Erst parierte er einen Alleingang von Klöpper und war auch gegen Lahtinen aus kurzer Distanz zur Stelle.
Gauch findet die Lücke
Bei vier gegen vier ging es ins Schlussdrittel, doch nennenswerte Chancen gab es auf beiden Seiten nicht. Nachdem sich Ziesche an der Bande durchsetzte, leitete er den Puck weiter auf Lahtinen, doch der Finne blieb vom Abschlusspech verfolgt. Vor Filimonow zielte er zu hoch und der Puck flog übers Tor. Kurze Zeit später zeigte Lahtinen dann aber seine Stärke in der Defensive. Als der Puck durch die Beine von Weidekamp trudelte, rettete der Stürmer stark kurz vor der Torlinie und bewahrte sein Team so vor dem Ausgleich. Selb erhöhte wenig später dann aber doch, als Gauch vor dem Tor den Puck erhielt, stark verzögerte und den Puck dann cool durch die Beine von Filimonow schob. Die Islanders steckten jedoch nicht auf. Ein Powerplay der Gäste verteidigten die Wölfe erneut gut, doch im Anschluss gelang Lindau der erneute Anschlusstreffer. Schneider ließ Weidekamp mit einem trockenen Schuss unters Dach aus kurzer Distanz keine Abwehrchance. Das Spiel schwappte hin und her, beide Mannschaften hatten immer wieder gute Momente. Erneut im Powerplay fanden die Wölfe keinen Weg an Filimonow vorbei. Als die Gäste in den letzten beiden Minuten dann den Torhüter zu Gunsten des sechsten Feldspielers opferten, wurde es nochmal brenzlig für die Wölfe doch mit Geschick brachten die Wölfe den Sieg ins Ziel.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Weidekamp (Scherer) - Gläßl, Tramm, Ulrich, Gauch, Müller, Hördler, Kassay-Kezi - Spitzner, Schutz, Gelke, Kuqi, Nemec, Valasek, Klöpper, Lahtinen, Ziesche, Klughardt, Rubin, Körber, Doronin
EV Lindau Islanders: Filimonow (Salmik) - Bender, Tölzer, Müller, Lawlor, Bassler, Raaf-Effertz - Farny, Jezovsek, Busch, Marsall, Graffenthin, Elo, Feigl, Strodel, Sivic, Wucher, Schneider, Wucher
Tore: 9. Min. 1:0 Tramm (Lahtinen, Schutz; 5/4) 13. Min. 1:1 Wucher (Wucher) 15. Min. 2:1 Valasek (Kuqi, Ulrich) 46. Min. 3:1 Gauch (Klöpper, Lahtinen) 54. Min. 3:2 Schneider (Strodel, Sivic)
Strafzeiten: Selb 6; Lindau 10
Schiedsrichter: Lender, Altmann (Verhoeven, Ernst)
Zuschauer: 1.819
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  22:45 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     cj


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons irgendwo zwischen Punktgewinn und Punktverlust - Herford unterliegt Duisburg in der Overtime

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord seinen ersten Auswärtszähler der noch jungen Saison geholt. Beim 2:3 OT (1:2/1:0/0:0/0:1) gegen die Füchse Duisburg kamen die Ice Dragons nach einem 0:2-Rückstand noch zurück und arbeiteten sich in die Verlängerung, mussten dann jedoch den Zusatzzähler den Gastgebern überlassen. Dabei gab es durchaus Chancen für das Team von HEV-Chefcoach Henry Thom, die Partie in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden, jedoch ging das 2:2 nach 60 Minuten aufgrund der Spielanteile in Ordnung.
„Wir haben insgesamt ein Auf und Ab von beiden Mannschaften auf dem Eis erlebt und ich denke, dass die Punkteteilung ok ist. In der Verlängerung nutzt Duisburg dann einen Fehler von uns, aber nach dem zwischenzeitlichen 0:2 bin ich nicht unzufrieden. Das Team hat auf jeden Fall wieder eine gute Moral bewiesen“, analysierte Henry Thom auf der anschließenden Pressekonferenz das Spielgeschehen.
Die Zuschauer in der Alleato Arena sahen zunächst ein ausgeglichenes und teilweise wildes Spiel. Beide Mannschaften hatten in der Anfangsphase Schwierigkeiten im Spielaufbau und leisteten sich unnötige Puckverluste, wodurch es immer wieder gefährlich vor den Toren wurde. Nutznießer waren dabei die Füchse, die durch Pascal Grosse in der 10. Minute mit einem verdeckten Schuss in Führung gingen. In der 13. Minute erhöhte Jack Bloem gar auf 2:0 und der HEV stand plötzlich unter Zugzwang. Nils Wegner sorgte in der 16. Minute dann jedoch noch vor der ersten Pausensirene für den wichtigen Anschlusstreffer.
Im zweiten Drittel wurde es in den ersten Minuten noch intensiver und die Chancen, die nun besser herausgespielt wurden, häuften sich. In der 26. Minute nutzte Herford dann eine Überzahlsituation zum Ausgleich. Ryley Lindgren setzte seinen Sturmpartner Jackson Pierson glänzend in Szene. Herfords Nummer 11 verzögerte seinen Schuss und netzte zum 2:2 ein. In der Folge kamen die Ostwestfalen immer besser in das Spiel, ließen jedoch mehrere hochkarätige Torgelegenheiten liegen.
Das Schlussdrittel gehörte dann wieder den Füchsen Duisburg, die den Druck auf das Tor vom erneut glänzend haltenden HEV-Goalie Jakub Urbisch von Minute zu Minute erhöhten. Doch Herford verteidigte aufopferungsvoll, kämpfte sich in die Verlängerung und holte einen verdienten und äußerst wertvollen Zähler.
In der Overtime nutzte schließlich Pascal Grosse in der 62. Minute die erste Chance zum 3:2-Siegtreffer für die Füchse Duisburg.
Am Sonntag treffen die Herforder Ice Dragons um 18.30 Uhr in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ auf die noch verlustpunktfreien Hannover Indians. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie mit Hallenöffnung ab 17.30 Uhr an der Abendkasse. Aufgrund der sehr hohen Ticketnachfrage empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins dringend die Nutzung der Vorverkaufsgelegenheit.
Tore:
1:0 09:41 Pascal Grosse (Carolus Nagtzaam / Adam Kiedewicz)
2:0 12:28 Jack Bloem (Nicklas Mannes / Pascal Grosse)
2:1 15:28 Nils Wegner (Yannis Walch / Jannis Kälble)
2:2 25:50 Jackson Pierson (Ryleys Lindgren / Sebastian Moberg) PP1
3:2 61:53 Pascal Grosse (Jack Bloem / Sandis Zolmanis)
Strafen:
Duisburg 8 Minuten
Herford 8 Minuten
Zuschauer:
1035     
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  23:47 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
ERSC fängt sich ein halbes Dutzend Treffer ein - Schweinfurter Mighty Dogs schießen Wild Lions ab

(BYL)  Eine echte Lehrstunde erhielt der ERSC Amberg am Freitagabend im Testspiel vom ERV Schweinfurt verabreicht. Mit 0:6 mussten sich die Wild Lions am Ende geschlagen geben und waren den Gästen dabei in allen Belangen unterlegen. Amberg kassierte selbst drei Treffer in Unterzahl, konnte dagegen die eigenen Powerplaymöglichkeiten nicht nutzen. Bei den Mighty Dogs verbuchten alleine die fünf Kontingentspieler elf Scorerpunkte, das Team von ERV-Coach Sergej Wassmiller überzeugte auch insgesamt mannschaftlich und gehört in der gezeigten Verfassung sicherlich zum engeren Favoritenkreis der Eishockey-Bayernliga.
Das Anfangsdrittel konnte der ERSC noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, hatte zunächst auch zwei Überzahlsituationen. Der Führungstreffer der Gäste fiel praktisch aus dem Nichts, nachdem Petr Pohl einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar abfälschte. Vereinzelt gelangten die Gastgeber auch vor das ERV-Tor und tatsächlich jubelten die Amberger Fans – zu früh allerdings, denn offenbar hatte die Scheibe aus dem Gewühl nicht die Torlinie überschritten. Praktisch im Gegenzug machte Schweinfurt das 0:2, auch mit Unterstützung der ERSC-Defensive. Vor der ersten Pause konnten die Lions nochmals eine kurze Druckphase entwickeln, blieben aber weiter ohne Erfolg.
Den Mittelabschnitt bestimmten weiter die Gäste, hatten aber nochmals Glück, dass Amberg in Unterzahl einen Break über Brendan Walkom und Nolan Gardiner nicht erfolgreich abschloss. Der ERSC hatte im eigenen Powerplay dann noch eine Gelegenheit, mit der Tom Berlin alleine vor ERV-Torhüter Roßberg scheiterte. Kristers Donins baute dagegen das Resultat für die Dogs mit einem Mann mehr auf dem Eis noch in diesem Abschnitt auf 0:3 aus. Im Schlussdrittel kombinierte Schweinfurt schließlich nach Belieben und machte das halbe Dutzend an Treffern voll.
ERSC Amberg – ERV Schweinfurt 0:6 (0:2,0:1,0:3)
0:1 (6.) Pohl (Dana), 0:2 (17.) Adam (Zheltakov), 0:3 (29.) Donins (Alksnis, Zheltakov/5-4), 0:4 (45.) Cermak (Alksnis, Zheltakov/5-4), 0:5 (50.) Cermak (Kleuker/5-3), 0:6 (55.) Alksnis (Cermak, Pohl).
Strafen: Amberg 21+ 20 (Rolsing), Schweinfurt 16 Minuten.
Zuschauer: 434
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  14:58 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js

 
Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Geretsried legt Buchloer Baustellen offen - Piraten unterliegen den Riverrats zu Hause mit 2:5

(BYL)  Da liegt noch einiges an Arbeit vor den Piraten. Das hat am Freitagabend ausgerechnet der Gegner offengelegt, gegen den die Gennachstädter in gut zwei Wochen auch zum Punktspielauftakt ran müssen. Denn gegen die Riverrats aus Geretsried zogen die Buchloer vor allem wegen eines schwachen Mitteldrittels mit 2:5 (0:0, 1:4, 1:1) den Kürzeren. Aber auch eine andere Baustelle wurde an diesem Abend noch einmal deutlich – das noch viel zu ungefährliche Powerplay. Im letzten Durchgang hätten die Buchloer, die dort lange Zeit mit einem Mann mehr agieren durften, nämlich durchaus nochmal rankommen können, doch da man im Endeffekt zu harmlos agierte blieb es am Ende bei der verdienten zweiten Testspielniederlage.
Beide Teams brauchten eine gewisse Anlaufphase. Eventuell wollte man dem Gegner, auf dem man ja ausgerechnet zum Ligastart erneut trifft, noch nicht so richtig in die Karten schauen lassen. In jedem Fall blieben die ganz großen Toraktionen anfangs aus, womit es auch nicht verwunderlich torlos in die Kabinen ging.
Doch nach dem Seitenwechsel nahm die Partie schließlich doch Fahrt auf. Zunächst hatte Adriano Carciola direkt nach Wiederbeginn die große Möglichkeit zur Führung, aber er scheiterte mit seinem Sololauf am bis dahin starken ESC-Keeper Korbinian Sertl (21.). Und dann wurden die Buchloer gleich mehrfach kalt erwischt. Erst traf Dominik Soukup zum 0:1, dessen Schuss für Dominic Guran noch unhaltbar abgefälscht wurde (22.), ehe Nico Fissekis eine Undiszipliniertheit der Buchloer in doppelter Überzahl zum 0:2 bestrafte (29.). Als Xaver Hochstraßer (31.) und Odndrej Horvath mit einem Unterzahltor (33.) sogar auf 0:3 bzw. 0:4 stellten, bahnte sich eine echte Packung vor heimischer Kulisse für die Freibeuter an. Zumindest leisteten die Hausherren anschließend wieder etwas mehr Gegenwehr und kamen durch Dieter Orendorz auch zum ersten Torerfolg. Orendorz überwand in Überzahl aus ganz spitzem Winkel mit einem Sonntagsschuss den Geretsrieder Schlussmann zum 1:4 (34.). Beinahe hätten die Buchloer vor der Pause nochmals verkürzt, doch Alexander Lieske scheiterte nach einem Abpraller an der starken Rettungstat Sertls (39.).
Und so gingen die Gäste mit der drei Tore Führung in den Schlussabschnitt, in dem die Buchloer insgesamt über 10 Minuten mit einem Mann mehr spielten – darunter sogar auch zwei mit zwei Mann mehr – aber daraus kein wirkliches Kapital schlagen konnten. Stattdessen half plötzlich der Gegner kräftig mit, dass die Piraten auf 2:4 verkürzten, als der sonst bestens aufgelegte Sertl im Tor bei einem Ausflug aus seinem Gehäuse mit einem Befreiungsschlag an einem Buchloer Spieler hängen blieb und Felix Schurr den Puck nur noch ins leere Tor schieben musste (42.). So waren die Rot-Weißen, denen an diesem Abend mit Nieberle, Telesz, Lewis und Podrezov vier Stammkräfte fehlten, also früh nach Wiederbeginn wieder auf Tuchfühlung. Doch ein weiterer Treffer sollte nicht mehr gelingen. Auch in einer fünfminütigen Überzahl nicht, als Ondrej Horvath nach einem Check gegen Alexander Lieske vorzeitig mit einer Spieldauer zum Duschen musste, da Lieske lange benommen liegen blieb und dann sichtlich angeknocked ebenfalls verletzt in die Kabine gebracht werden musste. Zwar hatten die Buchloer noch einige Möglichkeiten, aber der neuerliche Anschluss wollte einfach nicht gelingen. Stattdessen musste Dominic Guran mit einer Glanztat nochmals bei einem Konter der Gäste spektakulär retten, um den vorzeitigen K.O. zu verhindern (47.). Den Deckel machten die Geretsrieder dann allerdings knapp drei Minuten vor dem Ende durch Josef Reiter schließlich doch drauf, der einen verdeckten Soukup-Schuss in Überzahl wahrscheinlich noch minimal zum 2:5 Endstand abgefälscht hatte.
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  00:37 Uhr
Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ESC KemptenKempten Sharks
Hart umkämpftes Derby - ESC Kempten gewinnt in Overtime mit 6:5 gegen  Sonthofen

(BYL)  Irgendwie war es schon traditionsgemäß klar, dass der Nachbar aus Sonthofen mit Vollgas gegen die Sharks auftreten würde. Und so kam es kaum überraschend, dass der Puck nach nicht einmal 30 Sekunden schon hinter Jakob Nerb im Kemptener Gehäuse lag. Kempten tat sich lange schwer ins Spiel zu finden und die eigenen Stärken aufs Eis zu bringen. Sonthofen spielte unbekümmert und mit viel Tempo nach vorne. Trainer Helmut Wahl hatte seine Mannschaft perfekt für das Allgäuderby eingestellt und konnte mit 22 Mann einen vollen Kader aufbieten. Sven Curmann musste neben Tomas Gulda und Pascal Dopatka noch auf  Henry Ecker und Tobias Russler verzichten, die Beiden waren mit der U20 unterwegs.
Die Begegnung wogte über 60 Minuten hin und her, beide Teams hatten ihre starken Phasen und so verwunderte es nicht dass auch die Führung immer wieder wechselte. Egal wer vorne lag, der Gegner hatte immer schnell eine Antwort und drehte die Begegnung wieder zu seinen Gunsten. Und auch als Kempten vier Minuten vor Schluss erneut in Führung ging, gaben die Gäste nicht auf und glichen nochmals aus. Sergei Topol war es dann, der in der Verlängerung mit dem 6:5 den Deckel auf eine spannende, emotionsgeladene Partie drauf machte.
Sonthofen kann stolz auf die Leistung sein, der ERC hat natürlich auch für die Landesliga einen sehr starken Kader mit vielen ehemaligen Bayernliga oder Oberligaspielern. Mit dieser Mannschaft ist man auf jeden Fall ein heißer Kandidat für die Meisterschaft und den Bayernligaaufstieg.
Statistik:
ESC Kempten – ERC Sonthofen 6:5 n.V. (0:1,2:2,3:2,1:0)
Tore:
0:1 Slavicek (Havlicek,Adebar K.)(1.),
1:1 Hu (Kulhanek)(24.),
2:1 Schirrmacher (Steiner,Stauder)(25.),
2:2 Zeiske, (Ottenbreit)(32.),
2:3 Przybyla (Slavicek)(34.),
3:3 Hlozek (Kokoska,Hu)(47.),
3:4 Sill (Pastachak)(50.),
4:4 Limböck (Schirrmacher)(51.),
5:4 Hu (Kulhanek,Hlozek)(56.),
5:5 Slavicek (Adebar D.,Havlicek)(59.),
6:5 Topol (Schäffler,Hu)(63.).
Strafminuten:
ESC Kempten: 12
ERC Sonthofen: 20
Zuschauer: 515
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  10:14 Uhr
Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunner gewinnt das Derby gegen Landsberg

(BYL)  Mit 6:4 gewinnt der EHC Königsbrunn in der heimischen Pharmpur EISARENA gegen die "Riverkings" des HC Landsberg. In einer schnellen, unterhaltsamen Partie setzten sich die effektiveren Brunnenstädter am Ende gegen die Gäste aus Oberbayern durch.
Beim EHC kehrte der Langzeitverletzte Dominic Erdt in die Mannschaft zurück, nach einem Jahr Pause durfte er von Beginn an sein Comeback feiern. Beide Teams konnten mit drei kompletten Reihen antreten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup saß Benni Beck auf der Bank.
Beide Teams starteten mit viel Tempo und boten den Fans eine unterhaltsame Partie. Die erste Großchance hatten die Gäste, verpassten es aber zu treffen. Das erste Tor fiel dann für den EHC in der 6. Spielminute, als Anton Egle hinter dem Tor stehend den freistehenden Clay Ellerbrock bediente. Der Landsberger Goalie konnte den ersten Schuss zwar noch abwehren, doch Neuzugang Ellerbrock nutzte den Rebound und netzte zum 1:0 für den EHC ein. Der Spielsituation zum Treffer ging allerdings ein klares Abseits von Stefan Rodrigues voraus, dass die Unparteiischen aber übersahen. Nur zwei Minuten später fiel sogar das 2:0, als sich Dominic Erdt aus der eigenen Zone bis ins gegnerische Drittel durchtankte, per Querpass Stefan Rodrigues bediente und der dann eiskalt vollstreckte.  Der EHC war jetzt am Drücker und drängte auf den nächsten Torerfolg, doch Landsberg verkürzte in der 10. Minute auf 2:1. Beide Teams hatten noch einige Chancen, den nächsten Treffer markierte Marco Sternheimer. In der 16. Spielminute schnappte er sich im eigenen Drittel die Scheibe, lief blitzschnell über die linke Seite bis vor das gegnerische Tor und netzte per Handgelenkschuss freistehend zum 3:1 ein. Die Freude über den Treffer währte aber nur kurz, denn nur eine Minute später verkürzten die Riverkings mit einem kuriosen Treffer zum 3:2. Lukas Hess lenkte einen Rebound per Brust ins Tor und sorgte so für den Drittelendstand.
Im Mittelabschnitt erwischte der EHC erneut den besseren Start, Marco Sternheimer traf in der 21. Minute zum 4:2. Nach Scheibenverlust der Landsberger schnappte er sich die Scheibe, lief aufs gegnerische Tor und vernaschte den Goalie per Rückhandschuss. Es blieb aber eine Partie auf Augenhöhe mit schönen Spielzügen beider Mannschaften. In der 25. Spielminute verkürzten die Gäste erneut, bei einem sehenswerten Gegenzug traf Landsbergs Neuzugang Tom Callaghan zum 4:3. Den letzten Treffer vor der Pause erzielten dann die Brunnenstädter, in der 30. Spielminute fälschte Leon Bakos einen Schlagschuss von Marc Streicher zum 5:3 ins gegnerische Tor ab. Danach bleib es ein flottes Spiel, in dem beide Mannschaften mit viel Leidenschaft um jede Scheibe kämpften.
Im letzten Spielabschnitt setzte es zunächst einige Strafen auf beiden Seiten, die zunächst folgenlos blieben, die Partie wurde hitziger. Eine erste doppelte Überzahlsituation konnte Königsbrunn zunächst nicht nutzen, in der 52. Spielminute mussten aber erneut zwei Landsberger auf die Strafbank. Dieses Mal machte es der EHC viel besser, nach einer schönen Kombination von Marco Sternheimer und Tim Bullnheimer landete die Scheibe bei Luca Kinzel, der die Scheibe per Direktabnahme zum 6:3 ins Netz zimmerte. Vier Minuten vor Spielende durfte auch Landsberg in doppelter Überzahl spielen, nur Sekunden später fiel das 6:4. Die Scheibe landete auf kuriose Art und Weise im Tor, nachdem ein Schuss von der Plexiglaswand zurückprallte und dann ins Tor abgefälscht wurde. Danach setzte der Landsberger Coach Hoffmann alles auf eine Karte und zog den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers, ein Treffer wollte bis Spielende aber nicht mehr fallen. Am Ende gewinnt der EHC Königsbrunn nicht unverdient mit 6:4 gegen einen kampfstarken und nie aufgebenden HC Landsberg.
Beide Teams zeigten ein temporeiches Derby, das eher an ein Ligaspiel und nicht an einen Test erinnerte. Königsbrunn zeigte sich verbessert zum Spiel gegen Kempten und leistete sich nur noch wenige Fehlpässe. Dennoch bleiben noch ein paar Baustellen bis Saisonbeginn, insgesamt war EHC-Coach Bobby Linke aber grundsätzlich zufrieden:
„In meinen Augen war das heutige Spiel ein Vorgeschmack auf die anstehende Punktrunde. Beide Teams agierten sehr lauffreudig und haben sich nichts geschenkt. Hart geführte Zweikämpfe teils über der Grenze des Erlaubten. Meine Jungs hatten Spielwitz und konnten schöne Torchancen herausspielen. Trotzdem war ich nicht zu 100% zufrieden, da wir uns defensiv einige Fehler erlaubt und zu oft den schweren Pass gesucht haben. Wir werden unsere Defizite weiter aufarbeiten und am Sonntag hoffentlich den nächsten Schritt gehen, als Team kompakter auftreten.“
Tore: 1:0 Ellerbrock (Egle) (6.), 2:0 Rodrigues (Erdt) (8.), 2:1 Hess (Callaghan, Wagner) (10.), 3:1 Sternheimer (16.), 3:2 Hess (17.), 4:2 Sternheimer (21.), 4:3 Callaghan (Hess) (25.), 5:3 Bakos (Streicher) (30.), 6:3 Kinzel (Bullnheimer, Sternheimer) (52.), 6:4 Wagner (Binder) (56.)
Strafminuten:  EHC Königsbrunn 12     HC Landsberg 14     Zuschauer: 200
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  17:05 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     hp


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Shutout für Benny Roßberg – Mighty Dogs überrollen Amberg

(BYL)  Nach dem 3:1 Sieg im Hinspiel war es nun soweit und das Rückspiel gegen den ERSC Amberg stand auf dem Plan. Während Amberg mit vier vollen Reihen in die Partie ging, hatte der ERV einige Ausfälle zu verzeichnen: es fehlten durch Verletzung weiterhin Moritz Schlick und Leon Hartl, Kevin Heckenberger war erkrankt und Lucas Kleider beruflich verhindert. Aus einem positiven Anlass heraus fehlte Pavel Bares: er bekam seine Bachelorurkunde zum erfolgreichen Abschluss der Universität verliehen und schaffte es daher nicht zum Spiel. In den Kader rückten dafür Jamie Akers aus der 1B und mit Damian Hrabcak ein 20-jähriger Tryout Spieler.
Schon früh im ersten Drittel zeigten die Schweinfurter, dass sie hungrig und hellwach angereist waren. Gleich vom Bully weg eröffnete sich für Alex Asmus die erste Chance des noch jungen Abends. Nach lediglich sechs Minuten jubelten die knapp 30 mitgereisten Schweinfurter Fans dann das erste Mal lautstark, denn Josef Dana zog von der blauen Linie ab und fand die Kelle von Petr Pohl, der den Puck zum 1:0 ins Tor abfälschte. In der 16. Minute jubelten die Heimfans bereits, doch der Puck ist lediglich am Außennetz von Roßbergs Kasten gelandet. Die Antwort darauf kam prompt: knappe drei Minuten vor der ersten Pause arbeitete Tomas Cermak den Puck vors gegnerische Tor, im Gestocher vor Schlussmann Lucas Di Berado gelingt Kevin Adam dann der Treffer zur 2:0 Führung, mit der es in die Pause ging.
Im zweiten Abschnitt zeichnete sich ein ähnliches Kräfteverhältnis ab wie schon zuvor: Schweinfurt setzte sich regelmäßig im Angriff fest und schnürte den ERSC regelrecht ein. Mit einem tollen Eröffnungspass schickt Kristers Donins Petr Pohl zum Break auf die Reise, der scheiterte jedoch an Di Berado. Zur Spielmitte schlug dann das Schweinfurter Powerplay schon nach knapp 30 Sekunden zu: Donins legte die Scheibe hinter die Grundlinie zurück, bekam postwendend den Pass zurück und schob zum 3:0 ins lange Eck ein. Selbst in eigener Unterzahl gelang den Dogs zweimal eine starke Offensivchance zu kreieren, beide Male war es das Duo Cermak/Zheltakov die sich durch die Amberger Hintermannschaft hindurch kombinierten und Di Berado forderten.
Im letzten Drittel wurde Amberg erstmals etwas gefährlich, als sie im Powerplay agierten, doch Roßberg hielt seinen Kasten weiterhin souverän sauber. Nachdem Tomas Cermak im Slot von den Füßen geholt wird, waren die Mighty Dogs nun abermals im Powerplay – und wieder dauerte es nicht lange: knappe 30 Sekunden reichten aus um durch Cermak auf 4:0 zu erhöhen. Sichtlich gefrustet lief der ERSC im Spiel eher hinterher und ließ sich zu Fouls verleiten: Daniel Rolsing erhielt wegen eines Stockchecks eine 5+SD Strafe, während Collin Freibert wegen der Rangelei im Anschluss an das Foul für 2+2 Minuten auf der Strafbank platznehmen musste. Im Folgenden 4 gegen 4 nutzte Petr Pohl den Platz aus um zum Alleingang anzusetzen, bekam den Puck schlussendlich aber nicht im Tor unter. Eine weitere Strafzeit für Amberg brachte die Dogs dann kurzzeitig in doppelte Überzahl, die jedoch nur ganze 5 Sekunden bestand hatte, denn Cermak wurde vor dem Tor von Alksnis bedient und konnte beinahe ungestört zum 5:0 einnetzen. Auch beim wunderschön herausgespielten Tor zum 6:0 Endstand war Cermak beteiligt, als er den Pass von Pohl bekam und schnell wieder nach rechts auf Alksnis legte, der den Angriff erfolgreich abschloss.
In einem unterhaltsamen Spiel zeigten die Mighty Dogs trotz verändertem Kader einige schöne Spielzüge und holten sich den verdienten fünften Sieg im fünften Vorbereitungsspiel, in dem Amberg nur selten etwas entgegen zu setzen hatte.
Während die Mighty Dogs am kommenden Sonntag spielfrei sind, findet das nächste Spiel dann am 03.10. statt, wenn es auswärts nach Braunlage zu den Harzer Falken geht. Schon am Sonntag den 05.10. folgt dann um 18 Uhr das Rückspiel im heimischen Icedome.
STATISTIK:
Tore:
1:0 Petr Pohl
2:0 Kevin Adam
3:0 Kristers Donins
4:0 Tomas Cermak
5:0 Tomas Cermak
6:0 Dzerods Alksnis
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  11:55 Uhr
Bericht:     ERVS
Autor:     de


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
Herber Dämpfer für die Flößer

(BLL)  Der ERC Lechbruck erlebte am Freitagabend beim Bayernligisten EA Schongau einen gebrauchten Abend und musste sich deutlich mit 2:15 geschlagen geben. Bereits nach 16 Sekunden gingen die Gastgeber durch Hegner in Führung und setzten damit das erste Ausrufezeichen. Bis zur ersten Drittelpause erhöhten Merkle (6.), Hegner (7.), Steffens (11.) und erneut Hegner (14.) auf 5:0. Vor allem bei den ersten vier Gegentoren fehlte den Flößern die nötige Gegenwehr, Schongau nutzte konsequent Nachschüsse und defensive Nachlässigkeiten des ERC aus.
Im zweiten Abschnitt zeigte sich Lechbruck offensiv verbessert, insbesondere im Powerplay kombinierten die Gäste phasenweise gefällig und hatten mit zwei Pfostentreffern Pech im Abschluss. Defensiv setzte sich das Bild aus dem ersten Drittel jedoch fort: Schongau zwang die Flößer immer wieder zu Fehlern und kam durch Moor (22.), Steffens (26.) und Holzmann (30.) auf 8:0 davon. In der 32. Minute sorgte Cameron Roberts, auf Zuspiel von Simon Maucher, für den ersten Treffer der Gäste. Kurz darauf wechselte der ERC den Torhüter: Für Philipp Wieland kam Christoph Lohr, der jedoch in der 35. Minute gleich das 9:1 durch Sonne hinnehmen musste. Ein Doppelschlag von Holzmann und Krabbat in der 37. Minute ließ den Rückstand auf 11:1 anwachsen. Für einen kleinen Lichtblick sorgte anschließend der 18-jährige Luis Scheibenbogen, der in seinem ersten Spiel für die 1. Mannschaft mit dem 11:2 seinen Premierentreffer erzielte.
Auch im Schlussdrittel ließen die Hausherren nicht nach und zeigten jetzt ihre spielerische Klasse. Freidenfels (53.), erneut Moor, Holzmann (57.) und Steffens (60.) schraubten das Ergebnis schließlich auf 15:2. ERC-Vorstand Manfred Sitter zeigte sich nach dem Schlusspfiff selbstkritisch, aber kämpferisch: „Eine Niederlage in dieser Höhe ist natürlich schon heftig. Dass ein Bayernligateam Qualitäten hat, ist klar. Schade war, dass wir gerade in den ersten beiden Dritteln phasenweise zum Toreschießen eingeladen haben, da haben wir es Schongau viel zu leicht gemacht. Dieses Spiel war aber dennoch sehr wertvoll, weil es uns schonungslos aufgezeigt hat, woran wir arbeiten müssen. Es ist ein ordentlicher Dämpfer, aber kein Beinbruch.“
Der ERC Lechbruck muss diese Testspielniederlage nun schnell abhaken und die richtigen Schlüsse ziehen. In den kommenden zwei Wochen werden mehrere verletzte Spieler zurückkehren, was zusätzliche Stabilität und spielerische Möglichkeiten bringen dürfte. Für die Flößer gilt es, die Defensivarbeit zu verbessern und die Zweikampfhärte zu erhöhen, um im nächsten Spiel wieder ein anderes Gesicht zu zeigen.
 www.ihp.hockey    Samstag 27.September 2025  18:29 Uhr
Bericht:     ERCL
Autor:     ms

  
        
NEWS Nachwuchs 

Nationalmannschaften  /  Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände
  
     
 
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Eislaufschule der Eisadler Dortmund

Am Sonntag ist es endlich wieder so weit: die Eislaufschule der Eisadler öffnet wieder ihre Tore. Um 10:00 Uhr erwarten unsere erfahrenen Trainer um den Leiter der Eislaufschule, Alex Kemper, alle 3 - 10jährigen Kinder, die mit ihren eigenen oder geliehenen Schlittschuhen erste Schritte auf dem Eis machen wollen.
Treffpunkt für Eltern und Kinder ist um 9:30 am Eingang Eishockey am Eissportzentrum Westfalen, Strobelallee 33. Eine Kurseinheit besteht aus vier Schulstunden an vier aufeinander folgenden Sonntagen, wobei Neuanmeldungen grundsätzlich an jedem Sonntagmorgen möglich sind. Die Kursgebühr beträgt 25,00 €, Anmeldungen sind ab sofort möglich unter alexander.kemper @eisadler.com oder telefonisch direkt bei Alex unter 015172388057.
Bitte als Grundausrüstung einen Fahrradhelm, Ellenbogen- und Knieschoner mitbringen. Wer keine eigenen Schlittschuhe besitzt, kann diese gegen 2,00 € pro Kurstag vor Ort ausleihen. Bei erfolgreichem Abschluss des Kurses warten Urkunden in Gold, Silber oder Bronze auf euch! Die Eislaufschule der Eisadler findet ab sofort wieder an jedem Sonntag ab 9:30 Uhr statt.
 www.ihp.hockey    Freitag 26.September 2025  22:28 Uhr
Bericht:     EAD
Autor:     tb

    
  Sonntag 28.September 2025
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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