IHP NachrichtenSonntag 26.Januar 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 15 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Eisbären RegensburgWICHTIGER HEIMSIEG ÜBER DIE STARBULLS - EISBÄREN REGENSBURG SCHLAGEN ROSENHEIM MIT 3:2 (DEL2) In einem hochspannenden und umkämpften Rivalenduell hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt einen wichtigen Heimsieg eingefahren: Vor 4474 Fans in der erneut gut besuchten Donau-Arena rangen die Oberpfälzer den bayerischen Kontrahenten Starbulls Rosenheim mit 3:2 nieder (2:0/0:1/1:1). Dabei brachte Stürmer Christoph Schmidt die Domstädter mit einem platzierten Schuss schon in der 9. Spielminute mit 1:0 in Front, ehe Pierre Preto noch im ersten Durchgang sogar per Powerplay-Treffer auf 2:0 erhöhte (15.). Nach starkem Auftaktdrittel kamen dann aber die Gäste im zweiten Abschnitt besser in die Partie und verkürzten durch Ville Järveläinen auf 1:2 (29.). Kurz nach der zweiten Pause stellte Corey Trivino den Zwei-Tore-Abstand mit einem Alleingang wieder her (43.) und läutete damit eine nervenaufreibende Schlussperiode ein. Beide Teams schenkten sich nichts – und in der 57. Minute schafften die SBR sogar durch Charlie Sarault noch einmal den Anschluss. Doch mit einem starken Jonas Neffin im Regensburger Tor und großem Einsatz hielten die Eisbären den knappen Vorsprung trotz sechs Feldspieler und enormen Drucks der Oberbayern in den letzten Minuten. Für die DEL-2-Tabelle bedeutete dies indes kaum Veränderungen – die Donaustädter blieben Elfte (jetzt 52 Punkte), Rosenheim hielt trotz Niederlage Rang vier (70). Am Sonntag, 26. Januar, geht es für die Schützlinge von Trainer Peter Flache mit dem Auswärtsderby bei den Selber Wölfen weiter. Spielbeginn in deren Netzsch-Arena ist um 17 Uhr. Zuhause treten die Oberpfälzer dann am kommenden Freitag, 31. Januar, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen die Ravensburg Towerstars wieder an. Tickets gibt es unter www.ebr.live Nachbericht Erstmals seit vielen Wochen hatte Peter Flache, Headcoach des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, die Qual der Wahl bei der Mannschaftsaufstellung: Zum wichtigen Heimspiel gegen den alten bayerischen Rivalen Starbulls Rosenheim hatten sich alle Akteure des Kaders fit gemeldet. Letztlich setzten im Sturm Ryon Moser, Matěj Giesl und Niklas Zeilbeck aus, in der Verteidigung kamen Moritz Köttstorfer (lief wie Giesl und Zeilbeck für Passau in der Oberliga auf) und Korbinian Schütz nicht zum Einsatz. Im Tor startete Jonas Neffin, Eetu Laurikainen nahm als Ersatz auf der Bank Platz. Ein schneller Start mit vielen Offensivaktionen auf beiden Seiten gab schon früh in der Partie einen Vorgeschmack darauf, was die 4474 Fans in der Donau-Arena an diesem Abend erwarten würde: Ein packendes Rivalenduell mit Derbycharakter – und eine richtungsweisende Partie für die Oberpfälzer. Und die hatten im ersten Durchgang auch direkt mehr vom Spiel und belohnten sich doppelt. Erst traf Christoph Schmidt nach schneller Kombination mit einem platzierten Schuss zum 1:0 (9. Minute), dann legte Pierre Preto, in Überzahl stark vor dem Tor freigespielt, das 2:0 nach (15.). Mit einem deutlichen Chancenplus hätte die Führung für Regensburg sogar noch höher ausfallen können, doch Gäste-Torsteher Patrik Mühlberger reagierte mehrfach gut. SBR drücken in Durchgang zwei Ein gänzlich anderes Bild bot sich dann aber im zweiten Durchgang: Rosenheim kam wie ausgewechselt aus der Kabine und erzeugte immer wieder großen Druck auf Neffin im Regensburger Tor. Nur mit mehreren Topparaden verhinderte der Keeper zunächst den Anschluss der SBR. Als dann aber Ville Järveläinen allein vor seinem Gehäuse zum Nachschuss auftauchte, war auch der Eisbären-Keeper machtlos – nur noch 1:2 aus Gästesicht (29.). Weitere Treffer fielen, trotz teils bester Möglichkeiten hüben wie drüben, im Mitteldrittel nicht mehr. Und so stand die Begegnung zu Beginn des Schlussabschnitts auf Messers Schneide. Doch mit einem schnellen Treffer stellten die Eisbären die Weichen auf Sieg: Nach einem überragenden Pass von David Morley tauchte Corey Trivino ganz allein vor Mühlberger auf und tanzte den Gäste-Goalie zum 3:1 für Regensburg aus (43.). Damit läutete er einen furiosen und nervenaufreibenden Schlagabtausch in den letzten 17 Minuten der Begegnung ein. In einem nun wieder ausgeglicheneren Spiel kamen beide Teams zu etlichen Abschlüssen, doch die beiden Torhüter ließen zunächst keine weiteren Treffer zu. Erst in der Schlussphase machten es die Starbulls mit einem weiteren Treffer noch einmal richtig spannend: Charlie Sarault netzte nach einer unübersichtlichen Situation einen Nachschuss zum 2:3 ein (57.). Im Anschluss wurde es hektisch: Rosenheim-Coach Jari Pasanen nahm seine Auszeit und anschließend Mühlberger für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Die SBR drückten so auf den Ausgleich, auf der Gegenseite scheiterten die Eisbären gleich drei Mal um Haaresbreite am Empty-Net-Treffer zur Entscheidung. Doch letztlich hielt der knappe Vorsprung und die Regensburger feierten den wichtigen 3:2-Heimsieg. Dies ergab allerdings ob der Ergebnisse in den anderen Stadien kaum Veränderungen für die DEL-2-Tabelle: Während die Oberpfälzer Elfte blieben (jetzt 52 Punkte), hielten die Oberbayern trotz Niederlage Platz vier (70). Am morgigen Sonntag, 26. Januar, geht es für die Domstädter nun mit dem Auswärtsderby bei den Selber Wölfen weiter. Spielbeginn in deren Netzsch-Arena ist um 17 Uhr. Zuhause treten die Oberpfälzer dann am kommenden Freitag, 31. Januar, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen die Ravensburg Towerstars wieder an. Tickets gibt es unter www.ebr.live Statistik Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim 3:2 (2:0/0:1/1:1) Freitag, 24. Januar 2025 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr. Aufstellungen Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Eetu Laurikainen (beide Tor) – Sandro Mayr (2 Strafminuten), Patrick Demetz (2), Fabio Kose, Jakob Weber (C), Sean Giles, Xaver Tippmann, Sean Giles und André Bühler (alle Abwehr) – Kevin Slezak, Marvin Schmid, Constantin Ontl (2), Pierre Preto, Corey Trivino, David Morley, Nikola Gajovský, Timo Kose, Olle Liss, Aleandro Angaran (2), Yuma Grimm und Christoph Schmidt (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent). Rosenheim: Patrik Mühlberger (57:54 Minuten) und Alexander Rose (beide Tor) – Shane Hanna, Zack Dybowski, Pascal Zerressen, Tobias Beck, Kilian Kühnhauser und Simon Gnyp (alle Abwehr) – Lukas Laub, C. J. Stretch (C/2 Strafminuten), Ville Järveläinen (4), Sebastian Zwickl, Dominik Kolb (2), Ludwig Nirschl, Manuel Strodel, Charlie Sarault, Travis Ewanyk, Jannick Stein und Kevin Handschuh (alle Sturm). – Trainer: Jari Pasanen (Headcoach) und Jamie Bartman (Assistent). Strafminuten: Regensburg 8 – Rosenheim 8. Zuschauer: 4474 (Donau-Arena Regensburg). Schiedsrichter: Lukas Voit und Martin Holzer (beide Hauptschiedsrichter) sowie Moritz Bösl und Alexander Pletzer (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (9. Minute) Christoph Schmidt (Yuma Grimm, André Bühler); 2:0 (15./PP1) Pierre Preto (Corey Trivino, David Morley); 2. Drittel: 2:1 (29.) Ville Järveläinen (Lukas Laub, C. J. Stretch); 3. Drittel: 3:1 (43.) Corey Trivino (David Morley); 3:2 (57.) Charlie Sarault (Manuel Strodel, Shane Hanna). Neuer Tabellenplatz: Regensburg 11. Platz (52 Zähler aus 40 Partien/vorher 11.) – Rosenheim 4. Rang (70 Punkte aus 40 Spielen/zuvor 4.).
Starbulls RosenheimEngagierter Starbulls-Auftritt in Regensburg blieb unbelohnt (DEL2) Die Starbulls Rosenheim haben sich am 40. Spieltag der DEL2 für einen engagierten Auswärtsauftritt gegen die Eisbären Regensburg nicht belohnen können. Die Grün-Weißen waren in der Donau-Arena über weite Strecken das bessere Team, scheiterten aber mit einer Vielzahl von Torschüssen am starken Regensburger Torwart Jonas Neffin. Trotz der 2:3-Niederlage feierten die rund 500 mitgereisten Starbulls-Fans unter den 4.474 Zuschauern das Rosenheimer Team für eine starke Leistung. Die Starbulls mussten neben den angekündigten Ausfällen kurzfristig auch noch auf Dominik Tiffels verzichten. Der Verteidiger musste wegen einer Unterkörperverletzung passen, es deutet aber zum Glück nichts auf eine längere Pause hin. Das Rosenheimer Tor hütete Patrik Mühlberger, als Backup nahm Alexander Rose auf der Bank Platz. Von Beginn an stand aber Eisbären-Keeper Jonas Neffin im Blickpunkt, denn die Starbulls machten in der Anfangsphase viel Druck. Die größte Möglichkeit zur Rosenheimer Führung hatte Manuel Strodel nach Rückpass von Charlie Sarault (2.). Nachdem die Gastgeber durch Christoph Schmidt in Führung gingen – sein ansatzloser Schuss schlug hoch im kurzen Eck ein (9.) – übernahmen die Hausherren das Spielgeschehen. Bei ihrem ersten Überzahlspiel erhöhten die Eisbären bereits nach sieben Sekunden auf 2:0. Pierre Preto drückte einen Querpass von Cory Trivino ins Netz (15.). Das zweite Drittel dominierten die Starbulls komplett. In Überzahl deckten Shane Hanna und Ludwig Nirschl den Regensburger Torwart mit Schüssen zu. Als Manuel Strodel ins Tor abstaubte, pfiff einer der Hauptschiedsrichter voreilig ab, obwohl die Scheibe frei lag (23.). Ville Järveläinen gelang schließlich der verdiente 2:1-Anschlusstreffer. Der kleine Finne hob den Puck unters Tordach, nachdem Lukas Laub mit Tempo auf Jonas Neffin zugefahren war, der Regensburger Schlussmann aber zunächst parieren konnte (29.). Danach gab es Chancen zum 2:2-Ausgleichstreffer zuhauf, aber Neffin wuchs über sich hinaus und ab und an standen auch Kufen oder Schläger von Regensburger Feldspielern einem weiteren Rosenheimer Torerfolg im Weg. Die Hausherren konterten einige Male gefährlich, zweimal blieb Patrik Mühlberger mit starken Reaktionen gegen den frei auf ihn zufahrenden Corey Trivino Sieger (24./37.). Zu Beginn des letzten Drittels überzeugten die Starbulls erneut mit schönen Powerplay-Spielzügen, ließen allerdings auch die letzten beiden von insgesamt sechs Überzahlminuten ungenutzt – um sich dann den dritten Gegentreffer einzufangen. Seine dritte Abschlussmöglichkeit frei vor Mühlberger ließ sich Regensburgs Topscorer Corey Trivino nicht nehmen (43.). Vorausgegangen war ein Rosenheimer Scheibenverlust an der Bande und ein Stellungsfehler, den Vorbereiter David Morley erkannte und ausnutzte. Die Grün-Weißen blieben trotz des Zwei-Tore-Rückstands am Drücker. Einen Direktschuss von Charlie Sarault nach feinem Pass von Strodel parierte Neffin glänzend (48.), ebenso einen Alleingang von Strodel bei Rosenheimer Unterzahl (53.). Strodel und Sarault erzwangen in Co-Produktion schließlich doch noch den 3:2-Anschlusstreffer. Nachdem Neffin zweimal glänzend parierte staubte Sarault ins offene Tor ab (57.). Die Starbulls versuchten danach ohne Torwart und mit zusätzlichem Feldspieler alles, konnten sich aber nicht mehr mit dem Ausgleichstreffer belohnen. „Wir haben sehr gut angefangen. Aber wie das ganze Spiel – Neffi war der beste Mann auf dem Eis und hat die Chancen, die wir am Anfang hatten, annulliert. Das 1:0 hat uns dann ein bisschen die Luft genommen. Im zweiten Drittel waren wir wieder besser. Unser Torwart war auch gut. Hut ab, was meine Spieler leisten, aber die Jungs sind müde und machen Fehler. Wir haben drei vermeidbare Fehler gemacht und dadurch drei Gegentore bekommen und deshalb das Spiel verloren, das ist Fakt. Trotzdem bin ich stolz auf meine Mannschaft, wie sie gekämpft und bis zum Schluss versucht hat, das Spiel zu drehen“, sagte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen nach dem Spiel. Am Sonntag empfangen die Starbulls die Blue Devils Weiden zum Heimspiel im ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr). Mit Rückkehrern in den Rosenheimer Kader ist leider noch nicht zu rechnen, stattdessen droht laut Pasanen mindestens ein weiterer Ausfall.
„Tag der Vereine“ am 16. Februar 2025: Blue Devils Weiden laden Vereine zum Heimspiel gegen Weißwasser ein (DEL2) Die Blue Devils Weiden laden am 16. Februar 2025 zum „Tag der Vereine“ in die Hans-Schröpf-Arena ein. Beim Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse steht die Vielfalt und das Engagement der Vereine – außerhalb des Sports – im Mittelpunkt. Ziel ist es, die wertvolle Arbeit der Vereine aus anderen Bereichen zu würdigen und ihnen eine Plattform zu bieten. Einladung an alle nicht-sportlichen Vereine Die Blue Devils laden alle nicht-sportlichen Vereine herzlich ein, das Heimspiel kostenfrei zu besuchen und gemeinsam einen spannenden Abend in der einzigartigen Atmosphäre der Hans-Schröpf-Arena zu erleben. So funktioniert die Anmeldung Interessierte Vereine, die an diesem Spieltag teilnehmen möchten, werden gebeten, sich mit einer Namensliste bis spätestens zum 12. Februar 2025 per E-Mail an ticket @bluedevilsgmbh.de anzumelden. Die Anmeldung sollte außerdem folgende Informationen enthalten: - Name des Vereins - Ansprechpartner/Organisator - Anschrift - E-Mail-Adresse - Telefonnummer In Vereinskleidung zum Spiel Die Blue Devils laden alle Teilnehmenden herzlich ein, in ihrer Vereinskleidung zu erscheinen und so die Vielfalt der Vereine in unserer Region sichtbar zu machen. Hinweis zur Ticketvergabe Aufgrund der begrenzten Kapazitäten besteht keine Garantie auf eine Sitzplatzkarte. Die Vergabe erfolgt nach dem ‚First come, fi rst serve‘-Prinzip. Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle der Blue Devils Weiden gerne zur Verfügung.
Memmingen IndiansMemminger Rumpfkader unterliegt in Garmisch (OLS) Mit einer Rumpftruppe mussten die Memminger die Reise an die Zugspitze antreten. Im letzten Drittel schwanden die Kräfte und der SC Riessersee holte sich die drei Punkte. Mit 5:8 unterlag man am Ende den Werdenfelsern. Am Sonntag kommt es nun zum Duell gegen Deggendorf am Hühnerberg. Die Vorzeichen für die Partie gegen Garmisch-Partenkirchen konnten schlechter nicht sein. Eine Magen-Darm-Welle innerhalb des Teams führte dazu, dass die Indianer mit einer Rumpftruppe anreisten. Am Morgen wurde bereits noch an der Mindestspielstärke gezweifelt, doch der ECDC ging die Aufgabe an. Unter anderem musste an diesem Abend auf Topscorer Homjakovs, Kapitän Spurgeon sowie Torjäger Pekr verzichtet werden. Die Spieler, die sich auf den Weg an die Zugspitze machten, waren gerade erst wieder genesen und zumeist noch nicht im Besitz ihrer vollen Kräfte. Im ersten Drittel spielten die Indianer sehr diszipliniert. Vor allem in der Verteidigung ging man konzentriert zu Werke. Jayden Schubert brachte die Indianer mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause fiel aber der Ausgleich. TJ Fergus war der Torschütze für den SCR. Im zweiten Drittel erwischte es die Memminger nach Wiederbeginn kalt. Einen Doppelschlag durch Lubor Dibelka und Bair Gendunov brachte die Blau-Weißen mit 3:1 in Führung. Nur wenige Minuten später verkürzte Brett Schaefer in Überzahl zum 2:3. Es folgte ein torreiches und abwechslungsreiches Drittel. Wieder trafen die Werdenfelser durch Alex Höller zum 4:2, ehe Memmingen durch Robert Peleikis wieder verkürzte. Der gleiche Ablauf dann nochmal: Erneut schlugen die Hausherren durch Tobias Kircher zu, dann war es Markus Lillich per Nachschuss zum 4:5 für den ECDC. Bereits in diesem Drittel merkte man den Memmingern den Kräfteverschleiß an, was zu Nachlässigkeiten und Gegentoren führte. Im letzten Drittel sicherte sich der SC Riessersee dann den Sieg. Alex Höller legte zum 6:4 nach. Zwei weitere Treffer von Robin Soudek machten den Deckel quasi drauf. Den Schlusspunkt setzten aber die Indians, deren Kräfte in diesem Drittel nun sichtlich schwanden. Dominik Meisinger traf noch in Überzahl zum 5:8. Dabei blieb es am Ende auch. Das Rumpfteam des ebenfalls erkrankten Trainers Daniel Huhn, holte sich den verdienten Applaus der mitgereisten Anhänger ab. Vor allem die zwei noch vorhandenen Angriffsformationen hatten alles in die Waagschale geworfen, die Indians konnten das Spiel bis zum Ende hin aktiv mitgestalten. Mit den formstarken Gastgebern erwischte man aber wohl den falschen Gegner zu diesem Zeitpunkt. Nun gilt es für die Memminger schnellstens zu regenerieren und gleichzeitig zu hoffen, dass einige Akteure am Sonntag wieder im Aufgebot stehen können. Denn dann kommt es zum Spiel gegen den direkten Konkurrenten um Platz 3. Der Deggendorfer SC gibt seine Visitenkarte am Hühnerberg ab. Puck Drop in der ALPHA COOLING-Arena ist um 18:00 Uhr. Karten sind bereits im Vorverkauf verfügbar. SC Riessersee vs ECDC Memmingen 8:5 (1:1/4:3/3:1) Tore:0:1 (17.) Schubert (Meier, Peleikis), 1:1 (19.) Fergus (Soudek, Dibelka), 2:1 (21.) Dibelka (Gerg, Soudek), 3:1 (22.) Gendunov (Kircher, Hofmann), 3:2 (26.) Schaefer (Peleikis, Schubert, 5-4), 4:2 (27.) Höller (Körner, Zajic), 4:3 (31.) Peleikis (Fominych, Schubert), 5:3 (33.) Kircher (Gendunov, Dibelka), 5:4 (35.) Lillich (Fominych, Olmstead), 6:4 (46.) Höller (Fergus, Merkl), 7:4 (50.) Soudek (Dibelka, Zajic, 5-4), 8:4 (55.) Soudek (Gendunov, Dibelka) 8:5 (58.) Meisinger (Lillich, Svedlund, 5-4) Strafminuten:Riessersee 8 –Memmingen 2 ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Schumacher)– Svedlund, Meisinger; Kurz, Peleikis; Ettwein, Schmidbauer – Lillich, Fominych, Olmstead; Meier, Schaefer, Schubert.
Ice Dragons HerfordHerford besiegt Hannover Indians - Ice Dragons auf PlayOff-Kurs (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat die imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ erneut zum Beben gebracht. Gegen die Hannover Indians gewannen die Ice Dragons in einem spannenden Spiel, das von der Schaper Gruppe präsentiert wurde, mit 4:2 und nehmen in der Oberliga Nord Hauptrunde immer mehr Kurs in Richtung direkte PlayOff-Qualifikation. Bereits zum 11. Mal war die heimische Drachenhöhle ausverkauft und die ostwestfälischen Eishockeyfans sollten ihr Kommen nicht bereuen. Von Anfang an entwickelte sich ein offenes und intensives Spiel mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten. In der 8. Minute eröffnete Jonas Wolter mit seinem Treffer zum 1:0 für die Gäste den Torreigen. Der HEV hatte jedoch schnell eine Antwort parat, glich zunächst durch Ryley Lindgren zum 1:1 aus (13.), bevor Brett Humberstone nur rund 30 Sekunden später die Scheibe zum 2:1 ins Netz arbeitete. Im zweiten Durchgang rückten die Specialteams in der fairen Begegnung in den Mittelpunkt. Die Hannover Indians nutzten in der 33. Minute eine Überzahlsituation zum 2:2-Ausgleich durch Sebastian Christmann, doch Leon Köhler brachte die Ice Dragons ebenfalls im PowerPlay mit einem sehenswerten Treffer wieder mit 3:2 in Führung. Im Schlussabschnitt blieb es beim offenen Schlagabtausch. Während die Niedersachsen sich um den Ausgleich mühten, suchten die Herforder die Vorentscheidung. Bis in die letzten Spielminuten sollte beiden Teams jedoch kein weiterer Treffer gelingen. Schließlich setzten die Hannover Indians alles auf eine Karte und nahmen Torhüter Tomo Herden zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch der HEV verteidigte den knappen Vorsprung und entschied die Partie 30 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem EmptyNet-Treffer von Brandon Schultz. „Ich bin sehr zufrieden. Es war von Beginn an ein intensives Spiel und beide Mannschaften haben in meinen Augen eine taktisch gute Leistung gezeigt. In der Schlussphase haben wir vor dem eigenen Tor sehr viel verdichtet und nicht mehr zu viel zugelassen. Es war heute eine gigantische Stimmung von beiden Fanlagern. Die Jungs genießen das sehr. Es ist im Moment ein Geben und Nehmen“, so Chefcoach Henry Thom. Der Herforder Eishockey Verein bleibt mit 56 Punkten auf Platz 6 der Tabelle und hat somit den direkten PlayOff-Platz weiter gefestigt. Am Sonntag steht ab 19.00 Uhr für die Ice Dragons das schwierige Auswärtsspiel bei den Rostock Piranhas auf dem Programm. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins bedanken sich bei der Schaper Gruppe für die Präsentation der Begegnung gegen die Hannover Indians. Tore: 0:1 07:27 Jonas Wolter (Robin Palka) 1:1 12:06 Ryley Lindgren (Brandon Schultz / Emil Lessard Aydin) 2:1 12:37 Brett Humberstone (Gleb Berezovskij / Leon Köhler) 2:2 32:08 Sebastian Christmann (Dennis Palka / Julian Wäser) PP1 3:2 33:57 Leon Köhler (Gleb Berezovskij / Timo Sticha) PP1 4:2 59:31 Brandon Schultz (Ryley Lindgren / Nick Walters) EN Strafen: Herford 4 Minuten Hannover 6 Minuten Zuschauer: 1029 (ausverkauft) Streambuchungen: 549
Herne Miners3:4 in Essen - Der Herner EV verschläft die Anfangsphase im Derby! (OLN) Der Herner Eissportverein hat das Derby bei den ESC Wohnbau Moskitos Essen verloren. Vor 3850 Zuschauern, am erstmals seit 15 Jahren ausverkauften Westbahnhof, setzten sich die Gastgeber mit 4:3 (3:1/1:1/0:1) durch. Der HEV musste dabei auf die verletzten Erik Keresztury, Brad Snetsinger, Justus Meyl und Matteo Stöhr verzichten. Lennart Schmitz stand krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Dafür war der Iserlohner Förderlizenzspieler Daniel Geiger mit an Bord. Das Tor hütete Finn Becker. Die Gastgeber erwischten dabei den deutlich besseren Start. Bereits nach fünf Minuten führte Essen mit 2:0. Fabio Frick durfte bei seinem Treffer allein durch das Herner Drittel spazieren, beim zweiten Tor von Lennart Otten machte dann auch HEV-Keeper Finn Becker keine glückliche Figur. Doch der Goalie sollte sich schnell steigern und auch die Miners fanden zurück ins Spiel. Brandon Harrogate erarbeitete sich die Scheibe an der Bande und schickte Niko Ahoniemi auf die Reise. Der Finne ließ Justus Roth keine Chance und brachte Herne wieder ins Spiel. Kurz vor Drittelende stand jedoch Fabio Frick erneut zu frei und traf zum 3:1-Pausenstand. Im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielverlauf wenig. Der HEV konnte die Partie gegen die favorisierten Moskitos offen gestalten und kam durch Kapitän Michel Ackers, der nach Vorarbeit des umtriebigen Brandon Harrogate den 3:2-Anschlusstreffer erzielte, wieder in die Nähe eines Punktgewinns. Doch nur knapp eine Minute später stellte Elvijs Biezais den alten Abstand wieder her. Die Moskitos bestimmten dann auch das Schlussdrittel, der HEV kam jedoch immer wieder nach Kontern zu guten Möglichkeiten. Nachdem Enrico Saccomani die endgültige Entscheidung für Essen noch knapp verpasste, war es Hugo Enock, der aus der Distanz einfach mal abzog und Herne wieder ins Spiel brachte. Sein Schuss flog an Freund und Feind vorbei, Justus Roth war die Sicht genommen und die Scheibe schlug hinter dem Schlussmann der Moskitos ein. Der HEV versuchte in den Schlussminuten zwar alles, doch die Gastgeber spielten den Ein-Tore-Vorsprung souverän nach Hause und gewannen am Ende auch verdient. „Wir waren in den ersten Minuten gar nicht da und haben Essen zu viel Platz gegeben. Danach war das Spiel meiner Mannschaft in Ordnung. Wir konnten die Partie bis zum Ende offenhalten“, so das Fazit von HEV-Coach Dirk Schmitz. Nach dem Spiel gaben die Moskitos bekannt, dass Coach Danny Albrecht seinen Vertrag am Westbahnhof verlängert hat. Im Nachgang dieser Bekanntgabe wurden noch unnötige Schmähgesänge gegen die Herner Fans angestimmt, die mit ihrem zahlreichen Erscheinen ebenfalls dafür sorgten, dass der Westbahnhof erstmals seit 15 Jahren wieder ausverkauft war. Für diese Gesänge entschuldigten sich die zu dem Zeitpunkt auf der Tribüne anwesenden Verantwortlichen der Moskitos sofort bei der Herner Delegation. „Sowas braucht es einfach nicht“, sagte auch Danny Albrecht auf der Pressekonferenz. Am Sonntag geht es für die Miners zuhause weiter. Dann kommen die TecArt Black Dragons Erfurt zum zweiten Mal in dieser Spielzeit in die Hannibal-Arena. Bully ist um 18.30 Uhr. Tore: 1:0 02:54 Frick (Zolmanis/Saccomani) 2:0 05:01 Otten (Cornett) 2:1 14:32 Ahoniemi (Harrogate/Ackers) 3:1 18:51 Frick (Saccomani/Biezais) 3:2 30:33 Ackers (Harrogate/Swinnen) 4:2 31:39 Biezais (Zolmanis/Saccomani) 4:3 50:45 Enock (Harrogate/Swinnen) Strafen: 20-17 Zuschauer: 3850 (ausverkauft)
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Amberg Wild LionsOffener Schlagabtausch zwischen Wild Lions und Isar Rats - ERSC holt gegen Dingolfing fünften Sieg in Folge (BYL) Der ERSC Amberg gewann am Freitagabend sein letztes Heimspiel der Vorrunde gegen den EV Dingolfing mit 4:1 und erzielte damit den fünften Sieg in Serie. Dadurch erhielten sich die Wild Lions zumindest bis Sonntag die theoretische Chance für die Qualifikation zu den Pre-Playoffs. Knapp 750 begeisterte Zuschauer im Stadion sahen eine abwechslungsreiche und kampfbetonte Partie mit Amberg als verdienten Sieger. Das sah auch Gästecoach Dustin Whitecotton so: „Die Punkte bleiben verdient in Amberg, weil sie eiskalt und cleverer waren als wir“. Löwentrainer Bernhard Keil wusste einen Grund dafür: „Das war der vorletzte Spieltag und wir konnten das erste Mal überhaupt wirklich komplett in allen Bereichen antreten“. Keil weiter: „Die Einstellung hat gepasst und wir haben das Spiel gut über die Bühne gebracht“. Vom Eröffnungsbully weg war sehr viel Tempo im Spiel und in der Anfangsphase investierten vor allem die Gäste mehr in der Offensive, Amberg suchte aus einer sicheren Abwehr heraus über Konter den Erfolg – und der stellte sich bald ein. Nach der ersten Unterzahl gerade wieder komplett führte ein Break über Felix Schwarz und Kevin Schmitt zum 1:0 durch Felix Köbele. In der Folge waren die Spielanteile ausgeglichen, zwingende Chancen eher die Ausnahme – bis 15 Sekunden vor dem Drittelende, da nutzte erneut Köbele ein Zuspiel von Brandon Walkom zum 2:0. „Das erste Drittel war eigentlich unser bestes, wir kamen sehr gut aus der Kabine und dann liegen wir 0:2 hinten“, wirkte Whitecotton auch hinterher noch etwas ratlos. Den Mittelabschnitt begann der ERSC in Überzahl und ließ dabei zwei gute Gelegenheiten liegen, darunter einen fulminanten Lattentreffer von Benji Frank. Apropos ‚Strafzeiten‘: Insgesamt wurden 36 Strafminuten verteilt, aber beide Teams konnten kein einziges Powerplay zu einem Torerfolg nutzen. Das war besonders gravierend gegen Ende des Abschnitts, kurz nachdem die Isar Rats auf 1:2 verkürzen konnten. Da kassierte Amberg vier Strafzeiten, war zeitweise in doppelter Unterzahl und brachte den knappen Vorsprung in die letzte Pause. Das Schlussdrittel diktierten dann vornehmlich die Gastgeber, die schon nach drei Minuten jubeln konnten. Ein Pfostentreffer von Tomas Plihal prallte vom Rücken des EVD-Goalie Christoph Schedelbauer ins Gästetor zum 3:1. Amberg stand in der Folge weiter sehr sicher in der Defensive mit einem erneut bärenstarken Timotej Pancur im Tor und hätte nach dem entscheidenden 4:1 durch Walkom das Resultat eher noch höher gestalten können. ERSC Amberg – EV Dingolfing 4:1 (2:0,0:1,2:0) 1:0 (4.) Köbele (F.Schwarz, Schmitt), 2:0 (20.) Köbele (Walkom), 2:1 (33.) Sedlar (Dube-Plouffe, Gulda), 3:1 (43.) Plihal (A.Schwarz), 4:1 (54.) Walkom (Plihal, Köbele). Strafen: Amberg 16, Dingolfing 20 Minuten. Zuschauer: 743.
Buchloe PiratesPiraten unterliegen im Kellerduell nach Verlängerung - ESV Buchloe zieht in Pfaffenhofen knapp den Kürzeren (BYL) Es war am Freitagabend über weite Strecken das zu erwartende Kellerduell zwischen dem ESV Buchloe und dem EC Pfaffenhofen – am Ende mit dem etwas besseren Ende für den ECP. Denn die Hallertauer behielten beim Einspielen für die Abstiegsrunde – in der sich beide Teams im Übrigen sehr wahrscheinlich wiedersehen werden – in der Verlängerung mit 3:4 (2:1, 0:1, 1:1) die Oberhand. Durch den Sieg am vorletzten Spieltag der Hauptrunde rücken die Pfaffenhofener somit nochmals auf zwei Punkte an den ESV heran, wobei es die Buchloer am Sonntag beim Hauptrundenfinale im Heimspiel gegen den ERSC Amberg (17.30 Uhr/Live bei SpradeTV) noch in eigener Hand haben, den 14. Rang zu verteidigen. „Wir wollten heute primär das Augenmerk auf die Verteidigung legen“, meinte ESV-Trainer Christopher Lerchner nach der mit vielen Fehlpässen gespickten Partie, in die sein Team einen absoluten Kaltstart erwischte. Handgestoppte 31 Sekunden waren schließlich erst absolviert, da lagen die Buchloer bereits durch den Treffer von Jan Tlacil in Rückstand und der geforderte Fokus auf die Defensive erhielt so einen ersten echten Dämpfer. Doch die Freibeuter schüttelten sich schnell und fingen sich sofort. Und so drehte man das Match in einer ereignisreichen Anfangsphase mit einem Doppelschlag umgehend in eine 2:1 Führung. Erst glich Felix Schurr im Powerplay zum 1:1 aus (3.), ehe Michal Petrak einen folgenschweren Scheibenverlust der Hausherren zum 2:1 in den Winkel jagte (4.). Auch danach hatten die Buchloer etwas mehr vom Spiel, doch man verpasste es den Vorsprung weiter auszubauen, als Alexander Krafczyk beispielsweise per Alleingang am Pfaffenhofener Tormann Justin Köpf scheiterte (13.). Die Chancenverwertung blieb auch zu Beginn des zweiten Drittels das Manko auf Buchloer Seite, die auch hier zunächst offensiv mehr Spielanteile hatten, aber ihre aussichtsreichen Torgelegenheiten nicht in Zählbares ummünzen konnten. Schmerzlich wurde hier auch Topscorer Demeed Podrezov vermisst, der angeschlagen fehlte und mit ansehen musste, wie Michal Petrak (24.) und erneut Alexander Krafczyk mit drei guten Gelegenheiten leer ausgingen (23./27.). Und diese fehlende Kaltschnäuzigkeit sollte sich anschließend rächen, da nun die Gastgeber immer besser ins Spiel fanden. Nachdem die Buchloer bei einem Pfostenschuss des ECP noch Glück hatten (27.), glich Leonard Mössinger nach 28 Minuten zum 2:2 aus. Die Pirates ließen danach eine fast zweiminütige doppelte Überzahl ungenutzt und mussten wenig später den nächsten Nackenschlag verkraften, als sich Felix Schurr bei einem Zweikampf verletzte. Der einzig verbliebene Spieler an diesem Abend aus der letztjährigen Paradereihe um Podrezov und den langzeitverletzten Robert Wittmann probierte es zwar anschließend nochmals, musste dann aber im letzten Drittel vorzeitig in die Kabine. Zumindest nahmen die Buchloer das Remis mit in die zweite Pause, da man bei einem erneuten Pfostentreffer der Hallertauer nochmals mächtig Dusel hatte. Und das Aluminium-Pech sollte den Pfaffenhofenern auch im letzten Durchgang treu bleiben, die den finalen Abschnitt mit einer vierminütigen Überzahl starten durften. Hier scheiterte der Tabellenvorletzte zum wiederholten Male an Pfosten und Latte (43./44.), ehe Robert Gebhardt die Hausherren im Powerplay doch endlich mit 2:3 in Front brachte (45.). Die Piraten bissen sich allerdings nochmals ins Spiel und eine Willensleistung durch Alexander Krafczyk brachte so nach 48 Minuten den 3:3 Ausgleich. Anschließend wog das Duell hin und her und beide Teams hatten die Möglichkeit auf den Siegtreffer noch in der regulären Spielzeit. Doch da Pfaffenhofen zum fünften Mal an der Latte verzweifelte, ging es vermutlich leistungsgerecht nach 60 Minuten in die Verlängerung. Und in dieser Zusatzschicht hatten dann die Hausherren das bessere Ende für sich, als Christoph Eckel Fabian Strobel zum 3:4 Endstand überwand (64.).
Kempten SharksWo ist der Eishockeygott wenn man ihn braucht - ESC Kempten verliert mit 6:0 beim Königsbrunn (BYL) Alles oder Nichts, so lautete das Motto der Sharks vor der schweren Begegnung in Königsbrunn. Zu verlieren gab es nichts beim zweifachen Meister und aktuellem Tabellenzweiten, der sich in den letzten Wochen in Topform präsentiert. Also mit Vollgas nach vorne in die Partie gehen, und die Pinguine nicht zu ihrem Spiel kommen lassen. Und genauso kamen die Sharks aus der Kabine. Mit viel Tempo und Elan ging es fast nur in eine Richtung, auf das Tor von Stefan Vajs. Geschossen wurde aus allen Lagen und mehrfach brannte es lichterloh vor dem Pinguingehäuse. Doch all der Einsatz wurde nicht belohnt, das Pech klebt den Kemptenern sichtlich am Schläger. Königsbrunn brachte in den ersten Minuten drei Schüsse auf das Tor der Allgäuer und traf dreimal. Unglücklicher konnte ein Spielstand nach 20 Minuten nicht wirklich sein. 18:6 Torschüsse standen für die Allgäuer nach den ersten 20 Minuten zu Buche, Beleg genug für deren Offensivbemühungen. Der Eishockeygott hatte sich an diesem Abend offensichtlich für das schwarze Trikot der Gastgeber entschieden. Königsbrunns Trainer Bobby Linke konstatierte in der PK seiner Mannschaft vor allem in dieser Phase das beste Spiel der Saison, defensiv und auch seines Torhüters. Kempten zeigte sich unbeirrt und machte weiter viel Druck, der Einsatz der Mannschaft stimmte zu 100%. Auch im zweiten Abschnitt eine ähnliches Bild, Tormöglichkeiten gab es genug für Kempten, doch der Chancenwucher ging weiter, auch die allerbesten Einschussmöglichkeiten wurden nicht genutzt. Dass die schnellen Königsbrunner Stürmer bei einer so offensiven Ausrichtung natürlich Räume zum Kontern bekamen lässt sich gegen eine solche Spitzenmannschaft nicht ganz verhindern. Und so kam es wie es kommen musste. Zwei ihrer schnellen Gegenstöße verwandelten sie zum 5:0 nach zwei Dritteln. Im Schlussabschnitt schwanden dann sichtlich die Kräfte und Königsbrunn spielte die Partie im Stile einer Spitzenmannschaft nach Hause. Aufgrund der Abschlussschwäche der Sharks geht der Sieg für abgeklärte Hausherren letztendlich natürlich auch in Ordnung, wenn auch unterm Strich um das ein oder andere Tor zu hoch. Nun kommt es am Sonntag gegen Schweinfurt zum finalen Showdown. Statistik: EHC Königsbrunn - ESC Kempten 6:0(3:0,2:0,1:0) Tore: 1:0 Kinzel (Bullnheimer,Sternheimer)(6.), 2:0 Kinzel (Egle,Reuter)(6.), 3:0 Trupp (Bullnheimer,Szegedin)(12.), 4:0 Reuter (Egle,Streicher)(30.), 5:0 Egle (35.) 6:0 Brückner (Hartl)(45.). Strafminuten: EHC Königsbrunn: 12 ESC Kempten: 8 Beste Spieler: EHC Königsbrunn: Stefan Vajs ESC Kempten: Sergei Topol Zuschauer: 581
Königsbrunn fegt Kempten vom Eis (BYL) Vor dem Spiel erwarteten viele Zuschauer, dass es ein enges Spiel zweier hochklassig besetzter Mannschaften wird, am Ende schickte der EHC Königsbrunn die "Sharks" des ESC Kempten ohne Gegentor nach Hause. Das deutliche 6:0 war auch in der Höhe klar verdient gegen Gäste, die im Abschluss zu harmlos blieben. Damit kann sich der EHC Königsbrunn deutlich für die Hinspielniederlage revanchieren. Beide Mannschaften konnten fast in Bestbesetzung gegeneinander antreten, für den EHC kehrte nach langer Verletzungspause Hayden Trupp in den Kader zurück. Da Toms Prokopovics inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft hat, konnte neben dem Amerikaner auch der zweite Kontingentspieler Anton Egle mit im Aufgebot stehen. Im Tor der Königsbrunner durfte Stefan Vajs von Beginn an sein Können zeigen, als Backup hielt sich Dave Blaschta auf der Spielerbank bereit. Im ersten Drittel hatten beide Mannschaften ihre Chancen, ein erster Treffer für den EHC Königsbrunn wurde vom Schiedsrichter aber nicht gegeben, da das Tor verschoben war. Dafür durften die heimischen Fans in der sechsten Spielminute ein erstes Mal jubeln, als Luca Kinzel das 1:0 erzielte. Nach präzisem Anspiel von Marco Sternheimer zimmerte er per Direktabnahme den Puck ins Tor und sorgte so für die frühe Königsbrunner Führung. Knapp 30 Sekunden später fiel dann sogar das 2:0, erneut hieß der Torschütze Luca Kinzel. Nach einem Turnover in der neutralen Zone lief er unbedrängt auf den gegnerischen Goalie zu und zog dann einfach mal in den Winkel ab. Nur zwei Minuten hatte Mika Reuter eine gute Gelegenheit, die aber folgenlos für die Sharks blieb. In der 12. Spielminute fiel dann allerdings das 3:0 für Königsbrunn, in Überzahl versenkte Rückkehrer Hayden Trupp per One-Timer die Scheibe im Tor der Gäste. Kemptens Coach Sven Curmann nahm danach eine Auszeit, um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Die Sharks kamen in der 16. Spielminute noch zu einer Riesenchance, scheiterten aber an Königsbrunns Lebensversicherung Stefan Vajs im Tor der Brunnenstädter. Mit der 3:0 Führung für den EHC ging es dann ein erstes Mal in die Kabinen. Königsbrunn knüpfte im Mitteldrittel nahtlos an die gute Leistung vom ersten Drittel an, in der 22. Spielminute hatte Luca Kinzel in Überzahl seinen dritten Treffer auf dem Schläger und scheiterte nur knapp. Der EHC verteidigte gut und setzte Kempten mit aggressivem Forechecking immer wieder unter Druck. Die Sharks brachten zwar auch einige Scheiben aufs Tor, wirklich zwingende Chancen waren aber Mangelware. In der 30. Spielminute traf Königsbrunn sogar zum 4:0, nach Scheibenverlust der Gäste in der Vorwärtsbewegung bediente Anton Egle Mika Reuter mit einem Traumpass, der dann mit viel Geschwindigkeit alleinstehend den Puck ins Kreuzeck zimmerte. Nur zwei Minuten später hatte Mika Reuter zwei gute Möglichkeiten, das nächste Tor zum 5:0 fiel dann aber erst in der 35. Spielminute. Anton Egle eroberte sich den Puck an der eigenen blauen Linie, tankte sich bis Kemptens Keeper Nerb durch und netzte nach einer sehr sehenswerten Körpertäuschung ein. Königsbrunn war die klar bessere Mannschaft, musste aber nur Sekunden vor der Pause fast den Anschluss hinnehmen, doch der Kemptener Verteidiger Daniel Rau konnte einen Rebound nicht verwerten. Auch im letzten Abschnitt hatten die Gäste nicht viel zu melden, in der 45. Spielminute fiel das 6:0. Leon Hartl eroberte hinter dem gegnerischen Tor die Scheibe und spielte sie vor zum sträflich freistehenden Peter Brückner, der mit all seiner Routine den Puck im Tor versenkte. Die Partie war längst entschieden, doch der EHC machte konsequent da weiter, wo er schon im ersten Abschnitt begann. In der 47. Spielminute hatte Anton Egle den nächsten Treffer auf dem Schläger, doch Kemptens Keeper Nerb verhinderte Schlimmeres für sein Team. Kurz vor Spielende gab es für die Heimmannschaft Standing Ovations der begeisterten Fans. Bis zum Abpfiff verhinderte der Pfosten noch zwei weitere Treffer für Königsbrunn. So stand es am Ende hochverdient 6:0 für den EHC, der dank einer geschlossenen und sehr konzentrierten Mannschaftsleistung als Sieger vom Eis ging. Königsbrunn holt sich somit wichtige drei Punkte und kann nun nicht mehr von Platz zwei verdrängt werden. Somit hat der EHC bis ins Halbfinale der Play-offs Heimrecht. Für die Sharks geht es nun im letzten Spiel um Alles oder Nichts. Die Allgäuer sind zum Siegen verdammt, will man noch in die Pre-Play-offs kommen und die Abstiegsrunde vermeiden. Doppelt bitter für die Sharks war die Reaktion der mitgereisten Fans, die ihrer Mannschaft nach der Partie demonstrativ den Rücken kehrten und „Wir haben die Schnauze voll“ skandierten. EHC-Coach Bobby Linke hatte im Gegensatz dazu viel Lob für seine Mannschaft und ausnahmsweise mal nichts zu kritisieren: „Rein vom Papier war das heute eine interessante Begegnung, Kempten war mit fast allen Spielern angereist. Da stand viel Qualität auf dem Eis. Wir haben die Partie sehr ernst genommen, kontrolliert gespielt und waren giftig. Auch in den Laufduellen waren wir richtig gut unterwegs und haben sehr viele Zweikämpfe gewonnen. Im ersten Drittel ging es noch ein wenig hin und her, die Sharks haben einige Scheiben vor das Tor gebracht. Wir hatten zwar weniger Schüsse, waren dafür wesentlich effektiver. Ab dem zweiten Drittel waren wir klar besser, konnten alles klären. Wir haben über 60 Minuten einen herausragenden Kampf geboten und uns mit dem 6:0 belohnt. Mich freut es für das Team, dass wir die 0 gehalten haben, das spricht für die Arbeit, die alle abgeliefert haben. Die ganze Mannschaft hat da performt, jede Reihe getroffen. “ Tore: 1:0 Kinzel (Sternheimer, Bullnheimer) (6.), 2:0 Kinzel (Egle, Reuter) (6.), 3:0 Trupp (Szegedin, Bullnheimer) (12.), 4:0 Reuter (Egle, Streicher) (30.), 5:0 Egle (Prokopovics, Tausend) (35.), 6:0 Brückner (Hartl, Riedl) (45.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 12 ESC Kempten 8 Zuschauer: 581
TEV MiesbachArbeitssieg über Schongau – Sonntag Endspiel gegen Peissenberg (BYL) Der Weg für den TEV ist klar. Zwei Siege am Wochenende gegen die Teams aus dem Pfaffenwinkel müssen erzielt werden um aus eigener Kraft direkt in die Playoffs einzuziehen. Schritt 1 wurde am gestrigen Abend gegen Schongau erledigt und Schritt 2 soll am Sonntag um 17.30 Uhr du Hause gegen Peissenberg erfolgen. Die gestrige Partie stand zunächst unter keinem guten Stern, so fiel kurzfristig Patrick Asselin aus. Dafür kehrten aber alle Kranken der Vorwoche zurück ins Aufgebot. Der TEV begann druckvoll, aber auch Schongau versteckte sich keineswegs und spielte aggressiv nach vorne. Gecoacht wurden die Gäste von einem bekannten Gesicht in Miesbach, Ty Morris, der den verletzten Ken Latta vertrat. Morris musste dann in der 6.Minute mit ansehen, dass seine Mannschaft etwas zu weit aufgerückt war. Dies bestrafte der TEV sofort. Christian Neuert tauchte nach einem starkem Zuspiel von Jan Svoboda alleine vor Mitja Fiedrich auf und traf zum 1:0. In der folgenden Minute gab es eine 5 Minuten Strafe für Samuel Holzmann nach einem Bandencheck. Die folgende Überzahl brachte zunächst keinen Erfolg, sondern im Gegenteil trafen die Mammuts durch Clay Ellerbrock zum Ausgleich. Nur 37 Sekunden später hatte aber Felix Feuerreiter in Überzahl die Antwort parat und so stand es nach 10 Minuten 2:1 für den TEV. In der 16.Minute traf dann Ex-TEV’ler Kurt Sonne nach starker Einzelaktion zum erneuten Ausgleich, aber erneut hatte der TEV die passende Antwort parat und Benedikt Pölt traf per Rückhand zur 3:2 Pausenführung. 3:2 sollte auch nach 40 Minuten stehen, daran änderten auch wilde Schlussminuten nichts. Zunächst parierte Philip Lehr zweimal überragend gegen Dominic Krabbat. Einmal bei einem Alleingang und das zweite Mal bei einem Penalty. Zu allem Überfluss kassierte 40 Sekunden vor der Pause Benedikt Dietrich eine 5+Spieldauerstrafe und der TEV musste in Unterzahl ins letzte Drittel starten. Zu allem Überfluss musste dann noch Stefan Kuhn nach einer deutlichen Fehlentscheidung wegen eines vermeintlichen Stockschlags auf die Strafbank. Kuhn hatte eindeutig nur den Puck in der Luft getroffen. Somit hatte Schongau 90 Sekunden doppelte Überzahl, aber der TEV verteidigte leidenschaftlich und blockte viele Schüsse. Machtlos war Lehr dann in der 44.Minute als erneut ein Schuss von Kurt Sonne durchkam und zum Ausgleich im Netz landete. Der TEV war jetzt angestachelt und wollte unbedingt drei Punkte holen. Es gelang auch sofort die Führung wieder zurückzuholen. Svoboda scheiterte bei seinem Break noch an Fiedrich, doch den Abpraller verwandelte Felix Feuerreiter elegant zum 4:3 in der 46.Minute. Der TEV hatte nun das Heft in der Hand, aber Schongau war bei Kontern immer gefährlich. In der 51.Minute folgte dann die Entscheidung als Laurenz Haltmair zum 5:3 abstaubte und seinen ersten Treffer im TEV Trikot feierte. Damit sicherte sich der TEV wichtige drei Punkte im Kampf um die direkte Playoffteilnahme und hat es nun am Sonntag um 17.30 Uhr gegen den Tabellennachbarn aus Peissenberg selbst in der Hand direkt in die Playoffs einzuziehen. Die Neuauflage des letztjährigen Halbfinals wird somit zum Showdown um Platz 5. Der TEV empfiehlt dringend den Kauf der Tickets im Onlineshop um langes Anstehen zu vermeiden.
Schweinfurt Mighty DogsDer Kampf um die Playoffs geht weiter! (BYL) Schon im Vorfeld der Partie war klar, dass das Duell zwischen den Mighty Dogs und dem EHC Klostersee viel Spannung versprechen würde. Während es für die Mighty Dogs darum ging, sich bereits vor dem letzten Spiel möglicherweise einen festen Playoffplatz zu sichern, ging es für die Gäste am heutigen Abend um alles: Ohne Punkte nach Hause fahren hätte bedeutet, sicher in der Abstiegsrunde spielen zu müssen. Für beide Teams ging es also um viel, und entsprechend energisch wurde auch die Partie geführt, an deren Ende die Grafinger mit 2:4 als Gewinner vom Eis gingen. Die Pre-Playoffs sind für den ERV in jedem Fall gesichert, am kommenden Sonntag geht es nun noch darum, ob der weitere Weg über die Pre-Playoffs führt oder ob die direkte Qualifikation doch noch erreicht werden kann. Schon von Beginn an machten beide Mannschaften mit ihrem Auftreten deutlich, dass jeder auf dem Eis um die Bedeutung des Spiels wusste – sich davon aber nicht verunsichern ließ. Statt einem vorsichtigen Abtasten und Fehlervermeiden legten beide Mannschaften viel Einsatz aufs Eis, vorallem in der Defensive wurde stark gearbeitet und um jeden Puck gekämpft. Nach nur vier Minuten brachte Petr Pohl mit einem Solo quer über das Eis und bringt den Puck durch die Hosenträger von Steinhauer im Tor des EHC unter, was auch der Stimmung des mit 776 gut gefüllten Icedomes nochmal einen Schub verliehen hat. Doch Klostersee meldete sich sofort zurück, als Walz aus dem Lauf zum 1:1 Ausgleich trifft. Der zuvor noch überwundene Steinhauer behielt die Nerven, als Hood von der rechten Seite zu Cermak in den Slot spielte, und verhinderte den Erfolg der Großchance. Tomas Cermak setzte sich alleine in Richtung Tor durch, doch der fast schon überlaufene Tobias Hilger gelangte im Fallen noch irgendwie mit seinem Schläger hinter sich und erwischte den Puck an Cermaks Schläger, was den Angriff vereitelte. Im zweiten Drittel wird zuerst Faulhaber von Baumhackl schon nach Abpfiff der Szene gefoult, anschließend packt sich Nils Melchior den größeren Baumhackl und bringt den Icedome durch den Kampf zum Kochen – am Ende werden jedoch beide Spieler mit einer Spieldauerstrafe belegt und können somit im weiteren Geschehen des Spiels nicht mehr Eingreifen und auch am Sonntag, wenn es für die Schweinfurter gegen Kempten geht, fehlen. Zur Mitte des Drittels gab es erneuten Grund zum Jubel, denn Daniel Herzog zog von der blauen Linie ab, und vor dem Tor hielt Finn Teubner seinen Schläger rein, traf die Scheibe in der Luft und fälschte den Puck so unhaltbar für Steinhauer zur erneuten Führung ab. Drei Minuten später, Florian Gaschke ging mit Tempo ins Schweinfurter Drittel, traf Lucas Kleider ihn im vorbeilaufen mit dem Schläger im Gesicht, was entsprechend einen Penalty für den EHC Klostersee nach sich zog, den Philip Quinlan zum 2:2 Ausgleich versenkte. Kurz darauf gab es nach einer tumultigen Szene vor dem Grafinger Tor erst kurz Jubel, dann die Schiedsrichterentscheidung auf Penalty – Dylan Hood trat an, um die Führung wiederherzustellen, doch scheiterte am Ende an Steinhauer, so dass es beim engen 2:2 Gleichstand blieb. Kurz vor Ende des zweiten Drittels kamen die Gäste dann durch einen unsauberen Pass im Aufbau an die Scheibe, Röder spielt sie auf den alleine heranlaufenden Kaller, der unbedrängt aufs Schweinfurter Tor schießen und aus Sicht der Gäste erstmals die Führung herstellen kann. Im letzten Drittel hatte Pavel Bares früh eine große Chance, wird jedoch im letzten Moment noch zu Fall gebracht. Wenig später dann eine Szene, die dem Spiel wohl unter anderem die entscheidende Wendung gab: Dylan Hood musste wegen eines Checks für zwei Minuten in die Kühlbox, und Petr Pohl ging zeitgleich für unsportliches Verhalten mit vom Eis. Die doppelte Überzahl nutzten die Gäste dann durch Quinlan zum Ausbau der Führung auf 2:4. Tomas Cermak scheitert am starken Goalie der Gäste im Alleingang und bringt auch im Nachschuss den Puck nicht in den Maschen unter, während die Grafinger Abwehr weiterhin ganze Arbeit leistete, um die erste Reihe des ERV aus dem Spiel zu nehmen. Von Frust über die ein odere andere Strafe und der Wichtigkeit des Spiels getrieben, ließ sich am Ende Dylan Hood zu einem Foul hinreißen, für das er am Ende eine 5 + Spieldauer Strafe kassierte und so am Sonntag ebenfalls nicht gegen Kempten auflaufen wird. Das letzte Vorrundenspiel der Bayernligasaison steht am kommenden Sonntag bevor: Die Mannschaft um das Trainerteam Semjon Bär und Tomas Kubalik wird die Reise zu den Sharks vom ESC Kempten antreten, um dort mit etwas Schützenhilfe aus Miesbach doch noch Platz 6 und damit den direkten Einzug in die Playoffs zu erreichen. Anpfiff in Kempten ist um 17:30 Uhr. Die Termine für die nächsten Heimspiele geben wir über die gewohnte Kanäle bekannt, sobald der weitere Saisonverlauf feststeht.
Lechbruck FlößerHeimniederlage gegen Burgau (BLL) Am Freitagabend musste der ERC Lechbruck eine 2:6-Niederlage gegen den starken Tabellenzweiten ESV Burgau einstecken. Dabei starteten die Flößer vielversprechend in die Partie, fanden jedoch gegen die Effizienz der Gäste letztlich kein Mittel. Der Beginn des Spiels ließ die Zuschauer im Lechparkstadion hoffen: Bereits in der 5. Minute brachte Marcus Köpf den ERC nach einem schönen Zuspiel von Simon Maucher mit 1:0 in Führung. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute später glich Burgau durch Holzapfel aus – 1:1. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Drittel, in dem beide Teams zu hochkarätigen Chancen kamen. Doch sowohl ERC-Goalie Philipp Wieland als auch sein Gegenüber Philipp Schnierstein zeigten starke Paraden und hielten ihre Teams im Spiel. Im zweiten Drittel erhöhten die Eisbären das Tempo und drängten die Flößer zunehmend in die Defensive. Obwohl der ERC mit großem Kampfgeist erfolgreich dagegenhielt, waren es die Überzahlsituationen, die den Unterschied machten. David Zachar brachte Burgau in der 25. Minute mit 2:1 in Führung, und in der 34. Minute legte David Ballner in einer weiteren Powerplaysituation zum 3:1 nach. Der ERC hatte seinerseits durchaus Möglichkeiten, den Rückstand zu verkürzen, doch Torhüter Schnierstein war ein sicherer Rückhalt für die Gäste. Mit Beginn des letzten Drittels versuchten die Flößer, durch offensiven Druck den Anschluss herzustellen. Die größte Chance hatte Simon Maucher in der 43. Minute, als er freistehend vor dem Burgauer Tor scheiterte. Die Eisbären blieben jedoch effizient und bauten ihre Führung durch Kozlik weiter aus, der in der 46. und 49. Minute zum 4:1 und 5:1 traf. Ein Lebenszeichen des ERC kam in der 56. Minute: Lucas Hay verkürzte in doppelter Überzahl auf 2:5 nach Vorlage von Kevin Loppatto und Tobias Dressel. Doch Burgau setzte mit dem 6:2-Endstand durch Topscorer David Ballner in der 58. Minute den Schlusspunkt. Für den ERC Lechbruck gilt es nun, die Niederlage gegen Burgau abzuhaken und sich voll auf das nächste Spiel zu konzentrieren. Bereits am Sonntag steht die nächste wichtige Partie an: Um 17:00 Uhr empfängt der ERC den EV Ravensburg im heimischen Lechparkstadion. Die Mannschaft wird alles daransetzen, eine Reaktion zu zeigen und den Heimfans ein positives Ergebnis zu bieten.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Landesverbände West Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Landesliga Rheinl.-Pfalz |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Eisadler DortmundDie Eisadler schlagen Neuss klar und bauen die Siegesserie weiter aus (RLW) Gut 1800 Zuschauer sahen am Freitagabend im Dortmunder Eissportzentrum beim 14:1 (5:0,5:1,4:0) den 11. Sieg der Eisadler in Folge. Zudem konnte der Tabellenführer der Regionalliga NRW seine „weiße Heimweste“ verteidigen. Dreifacher Torschütze der Eisadler war Marlon Polter, Youngster David Woltmann traf zweimal in einer Partie, in der die Gastgeber schon nach 33 Sekunden mit 1:0 in Führung gehen konnten. Die Gäste aus Neuss, bei denen einige Spieler fehlten, versuchten so gut es geht dagegen zu halten und hatten auch einige Konterchancen. Aber letztlich setzte sich die spielerische Überlegenheit der Eisadler durch. Nach der schnellen Führung durch Ben Busch auf Zuspiel von Luc Mansfeld, der ein gutes Debüt im EAD-Trikot zeigte, dauerte es einige Zeit, bis dann in der 14. Minute innerhalb von 41 Sekunden Parker Saretsky und Marlon Polter das Ergebnis auf 3:0 stellten. Kurz darauf ging es frühzeitig in die erste Pause, denn ein Defekt an der Bande musste erst repariert werden. Nach der Pause wurden zuerst die restlichen 5 Minuten des ersten Drittels gespielt, in denen der Tabellenführer zwei weitere Treffer durch Simon Nemec und Kevin Trapp zum offiziellen Pausenstand von 5:0 erzielen konnte. Danach ging es nahtlos weiter. Das 6:0 konnte Mike Ortwein in der 26. Minute in Überzahl erzielen, 27 Sekunden später schafften die Neusser in Unterzahl das 6:1. Zwischen der 32. Und 35. Minuten bauten Marlon Polter, Martin Benes und Colin Young das Ergebnis auf 9:1 und erneut Marlon Polter schaffte noch kurz vor der zweiten Pause das 10:1. Das 8:1 durch Martin Benes war übrigens der 1600. Pflichtspieltreffer der Eisadler seit der Vereinsgründung. Im Schlussabschnitt nahm Eisadler Trainer Ralf Hoja einige Umstellungen vor, am eindeutigen Spielverlauf änderte das aber nicht. So markierten David Woltmann in der 46. Minute das 11:1, Tommy Kuntu-Blankson sieben Minuten später das 12:1 und erneut David Woltmann sowie Alexander Lauer in der 54. Minute innerhalb von 29 Sekunden die beiden letzten Tore zum Endstand von 14:1. Am kommenden Wochenende müssen die Eisadler zweimal reisen. Zuerst steht am Freitag ab 20:15 Uhr die schwere Aufgabe in Bergisch Gladbach bei den RealStars auf dem Spielplan, zwei Tage später geht die Fahrt dann nach Dinslaken, wo die Kobras ab 19 Uhr auf die Eisadler warten. Statistik: Eisadler Dortmund – Neusser EV 14:1 (5:0,5:1,4:0) Tore: 1:0 (1.) Busch (Mansfeld) 2:0 (14.) Saretsky (Trapp, Benes) 3:0 (14.) Polter (Kraft, Nemec) 4:0 (18.) Nemec (Kraft, Polter) 5:0 (20.) Trapp (Benes, Saretsky) 6:0 (26.) Ortwein (Scharfenort, Trapp) 6:1 (26.) Malcher [SH1] 7:1 (32.) Polter (Busch, Mansfeld) 8:1 (34.) Benes (Scharfenort, Trapp) 9:1 (35.) Long (Busch, Bergstermann) 10:1 (40.) Polter (Rosenthal, Kraft) 11:1 (46.) Woltmann (Mansfeld, Long) 12:1 (52.) Kuntu-Blankson (Polter, Rosenthal) 13:1 (54.) Woltmann (Long, Mansfeld) 14:1 (54.) Lauer (Saretsky, Benes) Zuschauer: 1801 Strafminuten: Dortmund 12 - Neuss 16 EAD-Team: #33 Brunnert, #35 Brlic (nicht eingesetzt) – #5 Nemec, #12 Lauer, #18 Poberitz, #68 Scharfenort, #70 Ortwein, #71 Kuntu-Blankson, #80 Mansfeld, #94 Cohut – # 13 Long, #14 Busch, #17 Rosenthal, #20 Woltmann, #41 Trapp, #49 Saretsky, #53 Benes, #77 Bergstermann, #88 Kraft, # 91 Polter. Es fehlten: #6 Walkenhorst, #97 Thau (verletzt/krank).
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eisbären Juniors Berlin Juniors sichern sich Playoffs und den 3. Platz (DFEL) Zu den letzten Hauptrundenheimspielen der Hauptrunde ist der EC Bergkamen zu Besuch im Welli und am Samstag gab es im ersten der beiden Wochenendspielen einen 4:2-Erfolg (3:1/1:1/ und es gab am Ende einiges zu feiern. Läuft es an diesem Samstag gut für die Eisbären, wäre die Playoffteilnahme mit einem Sieg endgültig gesichert und auch der 3. Platz konnte erreicht sein. Unter den aufgebotenen 16 Feldspielerinnen war auch Charleen Poindl, die damit ihr Bundesligadebüt gab. Das Tor hütete Lilly-Ann Riesner. Drei Reihen hatten die Gäste mitgebracht, Leonie Haas begann im Tor. Und nach 48 Sekunden konnten die Juniors erstmals jubeln, Franziska Feldmeier traf mit einem Nachschuss. Und Charleen Poindl kam sehr früh tu ihrem ersten Scorerpunkt. Bergkamen spielte mit und so gab es vor beiden Toren Aktionen. Den nächsten Treffer erzielten die Eisbären, in der 7. Minute stand Laura Kluge richtig und schob den Puck zum 2:0 ins Tor. Die Eisbären kamen nich zum 3:0, Anna-Maria Nickisch traf nach einem Alleingang. Bergkamen versuchte weiter mitzuspielen und 31 Sekunden vor der Pause konnte Michelle Lübbert das 3:1 erzielen. Bergkamen spielte auch im 2. Drittel weiter mit, nach 24 Minuten kassierten sie aber den vierten Gegentreffer. Charleen Poindl kam nach der Vorlage beim ersten Tor zu ihrem ersten Bundesligatreffer, sie traf mit einem Schuss ins lange Eck. Viele Chancen gab es in der Folge nicht, eine nutzte Bergkamen nach 32 Minuten zum 4:2. Ein Schuss ging knapp vorbei und den Bandenabpraller konnte Alena-Laura Hahn zum 4:2 verwerten. Es stand auch nach 40 Minuten 4:2, denn weitere Chancen konnten nicht genutzt werden. Die Juniors konnten sich im letzten Drittel zwar Vorteile erspielen, viele Torchancen ließen die Bären aber nicht zu. Nach 48 Minuten gab es für die Juniors einen Penalty, aber den konnte Anastasia Gruß nicht verwerten. Insgesamt hatten die Juniors in diesem Abschnitt klare Vorteile, von Bergkamen kamen nun nicht mehr so viele Angriffe. Tore fielen im letzten Drittel keine und so gewannen die Juniors am Ende mit 4:2. Leicht haben es die Bären den Eisbären nicht gemacht, die aber verdient gewannen. Und neben dem guten Debüt von Charleen Poindl konnte das Team noch das Erreichen der Playoffs und das absichern des 3. Platzes feiern. Am Sonntag um 13:00 Uhr folgt das zweite Spiel zwischen beiden Teams. Schiedsrichter: M. Metzkow – Ch. Diamantidis, M. Paulick Strafen: EJB 4 (2/2/0), ECB 4 (0/4/0) Zuschauer: 159 Tore: 1:0 (00:48) F. Feldmeier (L. Kluge, Ch. Poindl); 2:0 (06:39) L. Kluge (F. Feldmeier); 3:0 (12:32) A.-N. Nickisch; 3:1 (19:29) M. Lübbert (D. Wood); 4:1 (23:59) Ch. Poindl (L. Böttcher); 4:2 (31:30) A.-L. Hahn (A. Leveringhaus)
|
|
||||||
| www.icehockeypage.de www.ihp.hockey |









Eisbären Regensburg
Starbulls Rosenheim
Memmingen Indians
Ice Dragons Herford
Herne Miners
Amberg Wild Lions
Buchloe Pirates
Kempten Sharks
TEV Miesbach
Schweinfurt Mighty Dogs
Eisadler Dortmund


