IHP NachrichtenMontag 16.Oktober 2023
(IHP) Nachfolgend weitere aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Montag mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, aus Rheinland-Pfalz, aus der Regionalliga Ost, aus dem Nachwuchs-Eishockey und aus dem Frauen-Eishockey.
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Eisbären RegensburgVERDIENTER HEIMSIEG ÜBER DAS TOP-TEAM: EISBÄREN REGENSBURG SCHLAGEN ESV KAUFBEUREN 4:1 (DEL2) Das große Jubiläum des Kapitäns wurde standesgemäß mit drei Punkten veredelt: Beim 400. Einsatz von Stürmer Nikola Gajovský für die Domstädter hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg zuhause das Top-Team des ESV Kaufbeuren souverän mit 4:1 (0:0/1:1/3:0) geschlagen. Knapp 3000 Zuschauern in der Donau-Arena sahen einen dominanten Auftritt der Oberpfälzer, für die Abbott Girduckis (24. Minute), zwei Mal Andrew Yogan (41. sowie 47. in eigener Unterzahl) und Christoph Schmidt (49.) mit ihren Treffern den Heimsieg sicherten. Die Donau-Städter, für die die Begegnung die neunte Partie binnen nur 20 Tagen war, katapultierten sich in der engen DEL-2-Tabelle dadurch auf Rang drei nach vorne (19 Punkte). Die Gäste aus dem Allgäu blieben trotz der Pleite Zweiter (ebenfalls 19). Weiter geht es für die EBR am kommenden Freitag, 20. Oktober, mit dem Auswärtsderby bei den Selber Wölfen (Beginn 19:30 Uhr – Ticketinformation beachten!). Das nächste Heimspiel steht indes erst am Freitag, 27. Oktober, ab 20 Uhr gegen die Kassel Huskies an (Vorberichte folgen). Nachbericht: Nach wie vor fehlten den Eisbären Regensburg auch im Duell mit den Jokern des ESV Kaufbeuren die beiden Verteidiger André Bühler und Korbinian Schütz sowie Stürmer Kevin Slezak verletzungsbedingt. Der erkrankte Angreifer Petr Pohl fiel ebenfalls aus. Nicht im Kader standen darüber hinaus Defensivmann Patrick Demetz und Offensivtalent Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga). Tom McCollum startete im Tor, Jonas Neffin war sein Backup. Eingeläutet wurde die Partie mit dem symbolischen Eröffnungsbully durch Spieltagssponsor Starkstrom-Gerätebau GmbH (SGB). Von Beginn an setzten die EBR die Gäste unter Druck und erspielten sich etliche Chancen – schon in der zweiten Minute kombinierten sich Andrew Yogan, Abbott Girduckis und Corey Trivino erstmals stark zum von Daniel Fießinger gehüteten Gästetor und setzten sich im ESVK-Drittel fest. Doch Fießinger parierte die Abschlussversuche, auch einen frechen Bauerntrick von Verteidiger Lucas Flade. Es entwickelte sich eine flotte Partie, in der die Domstädter klar die Oberhand behielten. Auch die Gäste kamen zu Möglichkeiten, doch Tom McCollum im Eisbären-Gehäuse zeigte einmal mehr eine starke Leistung. Regensburg mit dem deutlichen Chancenplus – doch beide Torsteher hielten sich bis zur ersten Pause schadlos. So wurde der Torreigen erst im Mitteldrittel, genauer in der 24. Minute, eröffnet: Trivino setzte Girduckis unmittelbar vor dem Tor perfekt in Szene – und der lenkte den Puck gekonnt zur 1:0-Führung ins Netz. Der verdiente Treffer für die EBR, die nun nachlegen wollten. Wieder hatten die Hausherren deutlich mehr vom Spiel, mehr und bessere Chancen – doch Fießinger war stets Endstation. Stattdessen kamen die Allgäuer etwas überraschend zurück in die Begegnung: Sie nutzten gleich ihre erste Überzahlsituation zum Ausgleich. Sami Blomqvist stand in der 38. Minute nach einem zunächst abgewehrten Schuss goldrichtig und verwertete den Rebound zum 1:1 – der Pausenstand. Pech für die Donau-Städter: Gleich zwei Mal stand das Aluminium der erneuten Regensburger Führung im Weg, diverse weitere Male holte Fießinger die Kohlen für seine Farben aus dem Feuer. Im Schlussabschnitt schickten sich die Oberpfälzer an, die Weichen schnell wieder auf Sieg zu stellen. Nur Sekunden nach Wiederbeginn scheiterte Richard Diviš aus spitzem Winkel nach schönem Zuspiel von Jubilar Nikola Gajovský, der sein 400. Spiel für Regensburg bestritt. Und auch Girduckis scheiterte nur Augenblicke später noch mit einem frechen Versuch von hinter dem Tor. Besser klappte es dann ein paar Sekunden darauf: Girduckis und Trivino gewannen einen Zweikampf an der Bande, letzterer bediente Yogan im Slot – und der hämmerte den Puck per Onetimer zum 2:1 in die Maschen (41. Minute). Es war die stärkste Phase der Domstädter, die nun drückend überlegen waren und den Gästen alles abverlangten. Die EBR kreierten eine gefährliche Situation nach der anderen – und ließen sich auch von der eigenen Unterzahl nicht bremsen. Als gerade ein Eisbär die Strafbank drückte, eroberte Tariq Hammond in der eigene Zone den Puck, bediente den startenden Yogan und der ging auf und davon und verwandelte eiskalt zum 3:1 per Shorthander (47.). Doch die Fans in der Donau-Arena sollten noch mehr in Ekstase versetzt werden – denn nur 92 Sekunden später sollte es erneut im ESVK-Tor klingeln. Christoph Schmidt wurde im halblinken Slot von Yuma Grimm und Constantin Ontl freigespielt und tunnelte Fießinger zum 4:1 für Regensburg (49.). In der Schlussphase stemmten sich die Gäste noch einmal gegen die drohende Niederlage – doch routinierte Hausherren ließen an diesem Abend keine nennenswerten Chancen für Kaufbeuren mehr zu. Es blieb beim 4:1 für die EBR, das frenetisch mit den Fans gefeiert wurde. In der DEL-2-Tabelle war der Heimsieg für die Eisbären gleichbedeutend mit einem Satz nach vorn vom sechsten auf den dritten Platz (19 Punkte). Kaufbeuren, das ebenso viele Zähler auf dem Konto hat (bei einem absolvierten Spiel weniger), blieb trotz der Niederlage Zweiter. Mit Spannung erwartet wird bereits die nächste Begegnung der EBR: Am kommenden Freitag, 20. Oktober, steht das Derby auswärts bei den Selber Wölfen auf dem Programm. Tickets zu diesem Spiel erhalten alle Regensburg-Anhänger über ein gesondertes Online-Portal (siehe Information). Die nächste Heimpartie findet dagegen erste eine Woche darauf, am Freitag, 27. Oktober, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen Ligaprimus Kassel Huskies statt. Tickets unter www.ebr.live Information zum Auswärtsspiel bei den Selber Wölfen am Freitag, 20. Oktober 2023, ab 19:30 Uhr: Für das Auswärtsspiel am Freitag, 20. Oktober, bei den Selber Wölfen haben die zuständigen Behörden die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen. Das bedeuten die strikte Trennung beider Fanlager. Aus diesem Grund haben die Gastgeber einen komplett separaten Ticket-Onlineshop für Gäste-Fans eingerichtet – im eigentlichen Online-Angebot der Wölfe ist der Gästeblock komplett gesperrt und nicht buchbar. EBR-Anhänger erhalten ihre Tickets also in einem eigenen Online-Shop unter https://gaeste-selberwoelfe.reservix.de/p/reservix/event/2148486?discounts=3NAuNyGhxKhWAtT22sE6jX5uDpxJsYUw
Starbulls RosenheimRasantes Finish bringt den Starbulls zwei Punkte gegen Bad Nauheim (DEL2) Einen 3:2-Overtime-Heimsieg konnten die Starbulls Rosenheim am 11. Spieltag der DEL 2 gegen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim feiern. Beim Duell des Aufsteigers von der Mangfall gegen den Vizemeister aus der Wetterau erzielte Sebastian Cimmermann Mitte des ersten Drittels den Rosenheimer Führungstreffer. Im zweiten Spielabschnitt glichen die Gäste aus und gingen in Unterzahl sogar in Führung. Einer rasanten Schlussphase, in der Kevin Handschuh vor 3.322 Zuschauer im ROFA-Stadion zum 2:2 traf, folgte nach eineinhalb Minuten Verlängerung der Rosenheimer Siegtreffer durch Lukas Laub. In einem nur langsam in die Gänge kommenden Spiel traf Starbulls-Verteidiger Shane Hanna beim ersten Rosenheimer Überzahlspiel die Latte (5.). Ansonsten waren Torchancen auf beiden Seiten rar gesät. Als Kevin Handschuh Übersicht bewies und mit einem wunderbaren Querpass ein Loch in die sich zurückbewegende Gästeabwehr riss, ließ sich Sebastian Cimmermann nicht zweimal bitten und versenkte den Puck frei vor Torwart Maximilian Meier im linken Eck zum 1:0 (13.) – es war der erste Torerfolg des 20-jährigen Youngsters in der DEL 2. Gegen Drittelende musste aber immer öfters Starbulls-Torwart Tomas Pöpperle eingreifen, um einen Gästetreffer zu verhindern. Christoph Körner nach einem Scheibenverlust im Rosenheimer Aufbauspiel (17.) und Jerry Polastrone aus dem Getümmel (20.) hatten gute Möglichleiten zum 1:1. Im Mitteldrittel blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Der sehr auffällige US-Amerikaner Tim Coffmann, der als Mittelstürmer viele Doppelschichten fuhr, scheiterte nach einem Rosenheimer Abwehrfehler an Pöpperle (21.). Den Ausgleich bejubeln konnte die Gäste aus Hessen, als die Starbulls schlampig wechselten und die neutrale Zone hergaben. Pollastrone kam über links und bediente Topscorer Tayler Vause, der vor dem Tor uneigennützig querlegte, sodass Verteidiger Christopher Schmidt mühelos einschieben konnte – 1:1 (31.). Danach sprach eigentlich alles für den erneuten Rosenheimer Führungstreffer. Zunächst scheiterte Kevin Handschuh gleich zweimal binnen Sekunden am Gästekeeper und als dieser schon geschlagen war, löffelte C.J. Stretch den Puck mit der Rückhand knapp am Gehäuse vorbei (34.). Zwei Strafzeiten für Coffman und Fischer eröffneten den Hausherren die Möglichkeit, fast eineinhalb Minuten mit zwei Spielern mehr agieren zu können – doch das Tor fiel auf der anderen Seite: Nach einem ungünstigen Pass durch die Mitte von Reid Duke war Tayler Vause auf und davon und versenkte frei vor Pöpperle eiskalt zum 1:2 (36.). Weil ein weiteres Mal die Latte für die Gäste rettete – Norman Hauner hatte im Powerplay abgezogen (37.) – gingen die Starbulls mit diesem Rückstand in die zweite Pause. Der letzte Spielabschnitt hatte es schließlich in sich. Die Starbulls zogen das Tempo an, die Roten Teufel gingen es mit. Nach dem Powerbreak ging es in den verbliebenen knapp zwölf Minuten der regulären Spielzeit mit viel Tempo und Intensität hin und her – mit immer mehr und immer klareren Abschlussvorteilen für die Hausherren. Wiederholt setzte die vierte Sturmreihe mit Tyler McNeely, Kevin Handschuh und Sebastian Cimmermann starke offensive Akzente und belohnte sich dann auch mit dem verdienten Treffer zum 2:2: Cimmermann leitete den Puck direkt auf Handschuh und der zwirbelte das feine Zuspiel aus dem linken Bullykreis ebenfalls direkt unter die Latte (55.). In der Verlängerung – es waren die ersten „Überstunden“ für die Starbulls seit dem ersten Spieltag (2:3 in Dresden) – gab es 1:36 Minuten geballte Unterhaltung für die Zuschauer. Zunächst hatten Stretch und Hauner für Rosenheim, dann Lillich und Vause für Bad Nauheim riesige Torchancen. Weil Pöpperle nach einer guten Rettungstat das Spiel gleich wieder schnell machte, kam Reid Duke in gute Position und spielte den idealen Pass auf Lukas Laub, der den Puck aus kurzer Distanz über Gästekeeper Meier zum vielumjubelten 3:2-Siegtreffer in die Maschen hob. Auch Jari Pasanen freute sich über die beiden Punkte, war aber dennoch nicht zufrieden: „Für mich ist es unverständlich, warum wir erst im letzten Drittel richtig Gas gegeben haben. Zuvor haben wir mit angezogener Handbremse gespielt, die Pässe kamen nicht genau und nicht scharf genug und unser Überzahlspiel war miserabel“, kritisierte der Starbulls-Cheftrainer, der in den kommenden Spielen wohl auf Marius Möchel verzichten muss. Der Verteidiger, der am Freitag in Kaufbeuren sein erstes Saisontor erzielte, bekam in der Schlussphase einen heftigen Check ab und musste zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Mit dem Sieg gegen Bad Nauheim blieben die Starbulls Rosenheim im vierten Heimspiel hintereinander ungeschlagen und füllten ihr Punktekonto auf 18 Zähler. In der weiterhin extrem engen Tabelle der DEL 2 – den Spitzenreiter Kassel (21 Punkte) und den Tabellzwölften Freiburg (15 Punkte) trennen lediglich sechs Zähler – rangieren die Starbulls nach elf Spielen auf dem siebten Rang. Am kommenden Wochenende gastiert die Mannschaft von Jari Pasanen am Freitagabend beim EHC Freiburg und empfängt am Sonntag um 17 Uhr die Dresdner Eislöwen im ROFA-Stadion.
Lausitzer Füchse WeißwasserTICKETS FÜR HEIMSPIELE BIS DEZEMBER ERHÄLTLICH - VERKAUFSPHASE II STARTET AM 17.10.2023 (DEL2) Am Dienstag, den 17. Oktober 2023 um 10 Uhr beginnt der Ticketverkauf für die nächsten Heimspiele der Lausitzer Füchse. In der zweiten Verkaufsphase werden die Heimspiele bis einschließlich 28. Dezember 2023 freigeschaltet. Diese sind: Freitag, 03.11.23, 19:30 Uhr, Lausitzer Füchse vs. EHC Freiburg Freitag, 17.11.23, 19:30 Uhr, Lausitzer Füchse vs. EC Bad Nauheim Dienstag, 21.11.23, 19:30 Uhr, Lausitzer Füchse vs. EHC Freiburg Freitag, 24.11.23, 19:30 Uhr, Lausitzer Füchse vs. Krefeld Pinguine Sonntag, 03.12.23, 17:00 Uhr, Lausitzer Füchse vs. Dresdner Eislöwen Freitag, 08.12.23, 19:30 Uhr, Lausitzer Füchse vs. EC Kassel Huskies Freitag, 15.12.23, 19:30 Uhr, Lausitzer Füchse vs. Ravensburg Towerstars Freitag, 22.12.23, 19:30 Uhr, Lausitzer Füchse vs. Bietigheim Steelers Donnerstag, 28.12.23, 19:30 Uhr, Lausitzer Füchse vs. Starbulls Rosenheim Die Tickets werden wie gewohnt im Fanshop „Hockeyfuchs Lausitz“ sowie im Ticket-Onlineshop erhältlich sein. Zudem wird in Abhängigkeit des Verkaufsstandes die Kasse am Haupteingang 90 Minuten vor Spielbeginn öffnen. Eine aktuelle Preisliste ist auf der Website der Lausitzer Füchse zu finden. Weiterhin können Dauerkarteninhaberinnen und -inhaber ihre Plätze über den sogenannten Zweitmarkt im Online-Ticketshop zur Verfügung stellen. Das ist bereits jetzt für die gesamte Hauptrunde möglich.
Passau Black HawksChancenverwertung kostet Black Hawks den Sieg in Stuttgart (OLS) Die Passau Black Hawks mussten sich am Sonntagabend beim Auswärtsspiel den Stuttgart Rebels mit 5:4 nach Penalty schießen geschlagen geben. Das Spiel der Black Hawks in Stuttgart glich einer regelrechten Achterbahnfahrt. Trainer Thomas Vogl hat das Spiel auf der Pressekonferenz ausführlich analysiert: „Ich bin nicht zufrieden, dass wir heute nicht gewinnen konnten. Der Druck war heute schon definitiv da. Das erste Drittel war ein durcheinander, jeder wollte mit dem Kopf durch die Wand. Im zweiten Drittel waren wir besser im Spiel und ich hatte beim Stand von 1:2 für uns das Gefühl, dass wir das Spiel jetzt in die Hand nehmen. Wir hatten die Chancen auf ein drittes und viertes Tor und bekommen dann in Unterzahl den Ausgleich, wo der Puck von unserem Verteidiger ins Tor geht. Das 3:2 für Stuttgart kurz vor Ende war dann ein Nackenschlagen. Im letzten Drittel haben wir alles versucht und haben uns zwei mal ran gekämpft. Das war heute kein einfaches Spiel weil wir uns das Leben heute selbst sehr schwer gemacht haben. Das Penalty schießen ist dann einfach auch eine Glückssache“. Und auch auf die Frage was die Habichte in den kommenden Spielen besser machen möchten, gab Trainer Thomas Vogl eine klare Antwort. „Wir haben einen sehr jungen Kader und werden die Jungs jetzt wieder aufbauen. Wir müssen nach der Niederlagen Serie positiv bleiben. Wir müssen jeden Tag hart arbeiten und kein Spiel wird einfach. Jedes Spiel müssen wir hart arbeiten und das müssen wir jetzt anfangen zu verstehen und umzusetzen“. Das Spiel der Habichte zeigte auch auf, dass in einigen Situationen die Leichtigkeit fehlte. Insbesondere bei den Kontingentspielern die in jedem Spiel immer besonders im Fokus stehen. „Da brauchen wir einfach jetzt mal ein Spiel wo Jakub zum Beispiel nicht nur ein Tor, sondern zwei oder drei Tore erzielt. Nach so einem positivem Knackpunkt läuft es dann wieder ganz anders“. Die nächste Chance auf einen Sieg haben die Black Hawks bereits am Freitag um 20 Uhr beim Heimspiel gegen die Tölzer Löwen. Tickets sind Online auf ETIX.com erhältlich.
Saale Bulls HalleSaale Bulls beenden Wochenende mit drei Punkten (OLN) Unsere Saale Bulls boten am Wochenende dem direkten Tabellenkonkurrenten und danach dem Erstplatzierten die Stirn. Unser Team errang im Heimspiel nach zähem Kampf drei Punkte und siegte 5:4 (2:2; 0:1; 3:1) gegen die Hammer Eisbären. Beim Tabellenprimus verloren unsere Saale Bulls. Die Wohnbau Moskitos Essen gewannen 4:0 (3:0; 0:0; 1:0) in der Eissporthalle Essen West. Am Freitagabend empfingen die Saale Bulls die Hammer Eisbären im Sparkassen Eisdom. Ebenso gut wie die Gäste in die Saison starteten, fanden jene auch schnell in das Duell in der Stierkampfarena. Ein schnelles Tor brachte Hamm direkt in Führung, doch die Antwort der Saale Bulls folgte prompt – nicht einmal eine halbe Spielminute später holte Tatu Vihavainen mit einem Rebound den Ausgleich zum 1:1. Davon ließen sich die Eisbären nicht beeindrucken. Daniel Reichert erzielte das zweite Tor und brachte das Gäste-Team in der siebten Spielminute erneut in Führung. Das zügige Gegentor blieb aus. Erst kurz vor der Pause traf Fabian Baßler zum 2:2. Nach der Pause fanden die Bulls besser auf dem Eis zueinander, kassierten jedoch auch die erste Strafe des Spiels. Doch die währte nicht lang – gerade einmal 19 Sekunden drückte Alex Berger die Strafbank, bis die Hammer zum dritten Mal in Führung gehen konnten. Das Spiel wurde rauer und die Strafen mehrten sich auf beiden Seiten. Die Tore blieben dafür aus. 2:3 ging es in die Kabinen. Das Schlussdrittel läuteten die Bulls mit einem Tor ein. Erik Hoffmann brachte in der 41. Spielminute den dritten Ausgleich. Ein Gemenge und eine zusätzliche Strafe verhalfen zum Powerplay-Treffer: Unser Konti Tatu Vihavainen brachte die Bulls das erste Mal in Führung (46.). Neun Minuten später erhöhte Thomas Gauch auf 5:3 In der 57. Spielminute verkürzten die Eisbären auf 5:4. Mit dem aufgeholten 2:3-Rückstand sicherten sich die Saale Bulls drei Zähler vor vollem Haus! Sonntagabend stand das Duell mit dem Tabellenführer auf dem Programm. Bei den Wohnbau Moskitos Essen gingen die Bulls früh zum Angriff über. Die Moskitos verfolgten eine ähnliche Taktik. So kam den Gastgebern eine Strafe für Steven McParland gerade recht – in der zehnten Minute gingen diese durch Lars Stelzmann in Führung. Die Essener drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Elvijs Biezais und Nicolas Cornett erhöhten noch vor dem Ende des ersten Drittels zum 3:0. Im Mitteldrittel gaben sich die Moskitos sicher. Bei den Bulls fehlte die Zuordnung. Der Abschnitt blieb torlos. In die letzten zwanzig Minuten starteten beide Teams ohne Spielfluss. Das Abschlussdrittel war zerfahren. Die Moskitos wussten immer wieder zu stören und setzten immer wieder zum Angriff an. Das Spiel wurde wilder. Enrico Saccomani schnappte sich einen missglückten Querpass unserer Saale Bulls und verwandelte diesen durch einen Blueliner zum 4:0. Unser Team lief den Moskitos nur noch hinterher. Die Hausherren sicherten sich einen Shutout und blieben das siebte Mal in Folge ungeschlagen und Tabellenprimus.
Hannover ScorpionsDer Klassiker - Scorpions gegen Herner EV - Scorpions bleiben zuhause unbesiegt (OLN) Nach dem 5:1 (1:0 / 3:0 / 1:1) Heimsieg über die Rostock Piranhas bleiben die Scorpions zuhause weiterhin ungeschlagen. In einer über weite Strecken durchaus ansprechenden Partie waren die Scorpions gerade in der Offensive das bessere Team und gewannen die Partie auch in der Höhe verdient. Ganz anders sah es am Freitag bei der Begegnung in Duisburg aus, als die Gaudet Schützlinge trotz drückender Überlegenheit und einem mehr als deutlich überlegen Schussverhältnis mit 6:4 Toren das Nachsehen hatten. „Die Defensive wackelte und die Chancenauswertung war einfach miserabel“, war die übereinstimmende Meinung in den sozialen Medien. Am kommenden Freitag müssen die Scorpions in Leipzig bei den KSW IceFighters antreten und haben die Chance die Enttäuschung von Duisburg wieder wettzumachen. Am kommenden Sonntag, dem 22. Oktober um 19:00 Uhr kommt es zum absoluten Klassiker, der aufgrund der immer wieder aufwühlenden und spannenden Begegnungen zwischen beiden Teams etwas ganz besonderes ist. Die Scorpions treffen dann auf heimischem Eis in der ARS Arena auf die Herner Miners, die nicht nur vom ehemaligen Coach der Scorpions "Stolli" betreut werden, sondern die auch am vergangenen Sonntag in Herford mit einem beeindruckenden 10:4 Erfolg aufhorchen ließen. Viel Gelegenheit, am kommenden Wochenende für die Scorpions, ihre schwankenden Leistungen zu stabilisieren. Auch beim Spiel gegen Herne (22.10.19:00 Uhr) haben Jugendliche und Kinder bis einschließlich 14 Jahre freien Eintritt.
Herford verliert gegen Herne zweistellig - Ice Dragons mit Totalausfall (OLN) Der Herforder Eishockey Verein verlor in der Oberliga Nord Hauptrunde das erste HEV-Duell gegen die Herne Miners mit 4:10 (1:4/1:3/2:3) und zeigte dabei eine katastrophale Leistung. Nach nicht einmal 15 Spielminuten lagen die Ice Dragons mit 0:4 im Hintertreffen und die ersten Zuschauer begannen das Stadion zu verlassen. Im weiteren Verlauf der Begegnung stellten die enttäuschten ostwestfälischen Fans den Support nahezu komplett ein, was einer Höchststrafe gleichkommt. Die Bedeutung des Spieles dürfte jedem Akteur trotz des frühen Zeitpunkts der Saison klar gewesen sein. Herne hatte noch keinen einzigen Auswärtszähler eingefahren, Herford drohte ein passabler Saisonstart wieder aus den Händen zu gleiten. Doch lediglich Herne war das Team, das von der ersten Spielsekunde an präsent war. So war das 1:0 in der 7. Spielminute durch Jan Dalecky in Überzahl die logische Folge. Die Miners setzten weiter nach, während sich Herford im Spielaufbau enorm schwertat. Nils Liesegang erhöhte in der 13. Minute auf 2:0 und nun sollte es ganz schnell gehen. Juuso Rajala netzte in der 15. Minute zum 3:0 ein und zwang Chefcoach Milan Vanek, schon früh eine Auszeit zu nehmen und mit einem Torwartwechsel – Justin Schrörs kam für Kieren Vogel, den keine Schuld am Rückstand traf – ein Zeichen an seine Mannschaft zu setzen. Doch nur wenige Sekunden später überrumpelte die Herner Offensive erneut die Defensive der Ice Dragons. Colin Jacobs sorgte mit dem 4:0 für die Vorentscheidung und einige Herforder Fans hatten genug gesehen und verließen bereits die imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. Erst jetzt begannen sich die Ostwestfalen aufzubäumen, versuchten irgendwie in das Spiel zu finden und verkürzten in der 18. Minute durch Petr Gulda noch vor der ersten Pause zum 1:4. Im zweiten Spielabschnitt keimte noch einmal ein wenig Hoffnung auf. Herford bestimmte nun das Spiel, ließ jedoch zu viele Torgelegenheiten aus. Lediglich Rudolfs Maslovskis gelang in der 30. Minute der Treffer zum 2:4, bevor Herne noch einmal entscheidend zulegte. Innerhalb von wenigen Minuten entschieden die Miners die Partie durch Tore von Juuso Rajala (38.), Maximilian Braun (38.) und erneut Juuso Rajala in doppelter Überzahl (40.) endgültig. Im letzten Spielabschnitt sollte es somit nur noch um die Höhe des Ergebnisses gehen. Jan Dalecky erhöhte im „5 auf 3“ auf 8:2 und Dennis Swinnen ließ in der 44. Minute das 9:2 für die Gäste folgen. Längst hatten die Herforder Fans inzwischen nahezu jeglichen Support eingestellt und so wurde das 3:9 durch André Gerartz in der 47. Minute nur noch zur Kenntnis genommen. Matteo Stöhr war es schließlich vorbehalten das Ergebnis für Herne mit dem Treffer zum 10:3 zweistellig zu gestalten. Das 4:10 durch einen Überzahltreffer durch Jonas Gerstung war nur noch eine Ergebniskorrektur. „Wir waren hinten schlecht, wir waren vorne schlecht, wir waren in Überzahl und Unterzahl ebenfalls schlecht. Es gibt nichts, wirklich nichts, was an dem heutigen Spiel positiv hervorgehoben werden müsste“, so Milan Vanek im Anschluss an die Begegnung. Der Herforder Eishockey Verein hat seinen ordentlichen Saisonstart inzwischen komplett verspielt und findet sich mit 8 Punkten auf dem vorletzten Platz wieder. Mit 47 Gegentreffern stellt man aktuell die schwächste Defensive der Oberliga Nord und hat mit den Spielen bei den Saale Bulls Halle sowie der Heimbegegnung gegen die Tilburg Trappers jeweils sehr hohe Hürden am kommenden Wochenende zu bewältigen.
Der HEV holt aus zwei Auswärtsspielen drei Punkte! (OLN) Der Herner EV hat das einzige Wochenende mit zwei Auswärtsspielen in der Oberliga Nord-Saison 2023/2024 mit drei Punkten beendet. Bei den Tilburg Trappers gab es am Freitag eine 3:6-Niederlage. Beim Herforder EV setzten sich die Miners mit 10:4 durch. Dabei musste der HEV komplett auf die verletzten Akteure Tim Lucca Krüger und Lion Stange verzichten. Beide Spieler sind verletzt, könnten möglicherweise am kommenden Wochenende wieder ein Thema sein. Definitiv wieder an Bord ist dann Erik Keresztury. Der Stürmer hat dann seine Sperre von vier Spielen abgesessen und steht gegen Duisburg wieder zur Verfügung. In den Niederlanden begannen die Herner sehr ordentlich und waren in den ersten 20 Minuten absolut ebenbürtig. Einzig Oberliga Topscorer Branden Gracel konnte Finn Becker im Tor überwinden. In zweiten Abschnitt erhöhte Tilburg dann mit einem Doppelschlag innerhalb von 15 Sekunden auf 3:0 und als Jay Huisman den vierten Treffer nachlegte, war die Partie entschieden. Jan Dalecky brachte den HEV in Unterzahl zwar auf die Anzeigetafel, doch in die Nähe eines Punktgewinns kamen die Herner an diesem Abend nicht mehr. „In den ersten 20 Minuten waren wir wach. Dann hat Tilburg mehr Druck gemacht, und wir haben zu viele Strafen bekommen. Im letzten Drittel haben wir noch mal alles versucht, aber Tilburg war heute einfach besser als wir. Unser Kader ist nicht so breit aufgestellt, um mehrere Ausfälle zu verkraften“, so das Fazit von Tobias Stolikowski. Am Sonntagabend lief es in Herford dann deutlich besser. Dabei stand den Grün-Weiß-Roten nur ein Torhüter zur Verfügung, denn Finn Becker musste kurzfristig beim DEL-Team der Iserlohn Roosters einspringen und kam bei der Niederlage in Nürnberg auch zum Einsatz. Oto Jeschke machte seine Sache jedoch erneut sehr gut und sorgte im zweiten Drittel dafür, dass sein Team einen relativ ruhigen Abend verleben durfte. „Oto Jeschke hat super gehalten. Wenn du Pech hast, steht es nach dem zweiten Drittel auf einmal 4:4 oder 5:5.“ Juuso Rajala war mit drei Treffern der Spieler des Spiels, Dennis Swinnen und Jan Dalecky erzielten zwei Tore. Maximilian Braun und Matteo Stöhr steuerten die beiden weiteren Treffer hinzu. Nils Liesegang war an vier Treffer beteiligt und liegt in der Topscorer-Liste der Oberliga Nord derzeit auf dem zweiten Rang hinter Tilburgs Branden Gracel. „Es war immer noch nicht über 60 Minuten alles gut. Im zweiten Drittel sind wir in zu viele Konter gelaufen“, ordnete Tobias Stolikowski den deutlichen Sieg in Ostwestfalen realistisch ein. Am kommenden Freitag geht es mit dem „kleinen Ruhrpott-Derby“ gegen den EV Duisburg weiter. Diese Partie steht dabei im Zeichen der DKMS-Typisierungsaktion für die kleine Hailey, die dringend eine Stammzellenspenderin oder einem Stammzellenspender sucht. Zwischen 18-20 Uhr können sich alle Eishockeyfans vor der Hannibal-Arena typisieren lassen.
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Amberg Wild LionsKlares Statement des ERSC zum Saisonauftakt - Deutlicher 6:1-Erfolg in Buchloe und jede Menge Strafzeiten (BYL) Der ERSC Amberg ist erfolgreich in die Saison der Eishockey-Bayernliga gestartet. Bei den Pirates des ESV Buchloe gewannen die Wild Lions klar und verdient mit 6:1 und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Knapp 100 Amberger hatten ihren ERSC mit dem Fanbus begleitet und sahen neben den Treffern auch jede Menge Strafzeiten, was aber kein insgesamt unfaires Spiel bedeutete: Von den 126 Strafminuten fielen 83 Minuten auf eine einzige Aktion, die relativ hart bewertet wurde. Neben dem erkrankten Goalie Janik Engler musste Dirk Salinger erneut auf Marco Pronath verzichten. Für den verletzten Angreifer hatte der ERSC-Coach Förderlizenzspieler Davin Maus von den Weidener Blue Devils im Aufgebot. Der 20-jährige spielte im Nachwuchs für Straubing, Deggendorf, Regensburg und Landshut und hatte schon Oberligaeinsätze bei den Blue Devils und Passau. Für die Löwen war es eine schwierige Anfangsphase, denn nach einem zunächst eigenen Powerplay gerieten sie vorübergehend sogar in doppelte Unterzahl, darunter auch eine fünfminütige Strafe wegen Bandencheck für Kevin Lavallee. Man überstand aber die missliche Situation und Brandon Walkom war es vorbehalten, das erste Amberger Saisontor zu erzielen, vorbereitet von Philipp Siller. Damit ging es auch in die erste Pause und der knappe Vorsprung war nicht unverdient, denn die Löwen hatten etwas mehr Spielanteile, vor allem aber die besseren Chancen. Der Mittelabschnitt brachte zunächst eine ausgeglichene Partie, statistisch änderte sich vorerst nichts, außer einigen Strafzeiten. Das 0:2 für den ERSC, eingeleitet durch Lukas Klughardt und vollendet durch Kapitän Kevin Schmitt sollte dann Wirkung zeigen bei den Piraten während Amberg mehr Sicherheit bekam. In den Schlussminuten des Drittels bauten die Wild Lions binnen 58 Sekunden durch Lukas Salinger und einem Überzahltreffer von Kevin Lavallee die Führung gar auf 0:4 aus. Mit dem klaren Vorsprung im Rücken ging es für Amberg in den Schlussabschnitt, wo es dann nochmals Strafzeiten regelrecht hagelte. Den Hauptanteil „sicherten“ sich die Buchloer Krammer und Simon sowie Ambergs Lukas Klughardt nach einigen Handgreiflichkeiten. Tore fielen aber auch noch, denn nach dem Anschlusstreffer von David Strodel machten Köbele und Michael Kirchberger für den ERSC das halbe Dutzend voll.
Erding GladiatorsGladiators nehmen drei Punkte aus Schweinfurt mit - Souveräner Sieg zum Auftakt der Bayernliga Saison (BYL) Gelungener Saisonauftakt für die Erding Gladiators. Beim letztendlich souveränen 0:4 Auswärtssieg in Schweinfurt trafen Elias Maier, Mark Waldhausen, Cheyne Matheson sowie Max Forster. „Schweinfurt hat es Defensiv gut gemacht. Da war es für uns gerade im ersten Drittel mühsam durchzukommen. Umso länger die Partie aber dauerte, desto mehr Druck konnten wir aufbauen. Ich denke, der Sieg ist letztendlich so auch verdient.“ zieht Gladiators Pressesprecher David Whitney ein positives Fazit. Gegen kompakt stehende Mighty Dogs tat sich die Schütz-Truppe in den ersten 20 Minuten schwer. Trotz deutlicher Feldüberlegung wollte der Puck nicht über die Linie. Dies lag sowohl am fehlenden Schussglück als auch am stark agierenden Benedikt Rossberg im Gehäuse der Franken. Erst kurz vor der ersten Pausensirene stocherte Elias Maier die Hartgummischeibe zum umjubelten 0:1 über die Linie. Im zweiten Drittel bekamen die gut 500 Zuschauer eine weiterhin einseitige Partie zu sehen. Erding drückte vehement auf das nächste Tor, Schweinfurt verteidigte aber leidenschaftlich. Und kamen die Hausherren mal vor das TSV-Tor, wurden die Schüsse eine sichere Beute von Gladiators Torhüter Dimitri Pätzold. Es war schließlich Mark Waldhausen, der mit einem Schlenzer von der blauen Linie das beruhigende 0:2 erzielte. Das letzte Drittel war eine Kopie der vorherigen 40 Minuten. Erding spielte schnell nach vorne und erarbeitete sich so Tormöglichkeit um Tormöglichkeit. Einzig die Chancenverwertung ließ etwas zum Wünschen übrig. Cheyne Matheson aus kurzer Distanz sowie Max Forster mit einem Tor im Unterzahl stellten schließlich den 0:4 Endstand her. Am kommenden Freitag kommt es in der Stadtwerke Erding Arena gleich zum Kracher zwischen den Erding Gladiators sowie dem EHC Klostersee. Ab 20 Uhr duellieren sich die beiden Teams vor sicherlich stimmungsvoller Kulisse. Tickets können online auf https://erding-gladiators.reservix.de/eventserworben werden.
Kempten SharksAlle Neune - ESC Kempten feiert beim 9:4 gegen die EA Schongau einen gelungenen Saisonstart (BYL) Schon lange gab es keine ausführliche Ehrenrunde und stehende Ovationen mehr für die Sharks. Doch nach dem Auftritt der Mannschaft zum Saisonbeginn hielt es keinen mehr auf den Sitzen. Viel Spannung und Anspannung lag über den Verantwortlichen und allen Beteiligten in der ABW Arena als am Sonntag um 17.30 endlich der Puck zum ersten Bully in der Bayernligasaison 23/24 fiel. Und es dauerte nur 70 Sekunden bis der bärenstarke Filip Kokoska mit dem ersten seiner drei Treffer zum frühen 1:0 für die erste Entspannung sorgte. Bei einer zwei auf eins Situation tauchte er frei vor dem Gästegehäuse auf und nagelte die Scheibe in den den rechten Winkel. Kempten überlegen, mit viel Spielfreude und sichtlich agiler als noch in der Vorbereitung hatte das Spiel schnell im Griff und baute die Führung durch Christopher Mitchell aus. Und hier setzte auch schon der einzige Kritikpunkt von Trainer Sven Curmann nach der Partie ein: „Wenn wir in Führung gehen und das Spiel eigentlich im Griff haben, gehen wir ein bisschen zu schnell vom Gas und wollen verwalten, anstatt dem Gegner unser Spiel aufzudrücken“. Dies ging mit dem Schongauer Anschlusstreffer genauso schief wie dann im zweiten Drittel. Mit zwei schnellen Treffern in der ersten Minute nach der Pause stellten Neuzugang Max Miller und erneut Kokoska auf 4:1. Doch man ließ den Gegner dann erneut aufkommen. Zwei Gästetreffer zum 4:3 Pausenstand waren das Ergebnis. Doch in den letzten 20 Minuten ging man von Beginn an wieder volles Tempo und ließ kaum einen Zweifel daran wer das Eis als Sieger verlassen sollte. Mit viel Geschwindigkeit und schönen Spielzügen schenkte man den Mammuts fünf weitere Treffer ein, und sich selbst sowie den Fans den ersten Sieg. Sehenswert an diesem Abend das Tempo und die Einsatzbereitschaft der Kemptener über 60 Minuten. Ebenso gleich drei Doppelpacks, mit jeweils 2 Treffern innerhalb nur einer Spielminute. 41, 28 und 47 Sekunden lagen jeweils zwischen zwei Toren. Und ein gut besuchtes Stadion zum Auftakt mit ausgelassener Stimmung auf den Rängen. Die Ehrenrunde nach dem Spiel hatte sich die Truppe von Sven Curmann auch redlich verdient. Trotz soviel Freude gab es auch einen Wermutstropfen. Verteidiger Collin Witting verletzte sich schwer am Arm und wird für lange Zeit ausfallen. An dieser Stelle alles Gute und eine rasche Genesung.
Landsberg RiverkingsEin Punkt beim starken Konkurrenten Klostersee – Riverkings starten in die Bayernligasaison (BYL) Im ersten Spiel der Bayernliga Saison 23/24 trafen die Riverkings auf den letztjährigen Oberliga-Konkurrenten EHC Klostersee. Bei diesem brisanten Duell konnte Trainer Martin Hoffmann auf nahezu den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Lars Grötzinger und Stefan Sailer fehlten. Grötzinger saß eine Sperre aus der Vorbereitung ab und Sailer blieb leicht angeschlagen zuhause. Torwart auf Landsberger Seite war im ersten Punktspiel der Saison - Moritz Borst. Beide Mannschaften begannen körperbetont und so entwickelt sie sich ein von Beginn an recht zerfahrenes erstes Drittel in dem die Schiedsrichter jede Menge Strafen auf beiden Seiten verteilten, wobei die Riverkings einige Male öfter als die Gastgeber in Unterzahl agieren mussten. Bereits in der dritten Minute traf Florian Stauder im Nachschuss zur 1:0 Führung für den HC Landsberg. Beide Mannschaften konnten sich während des Drittels einige gute Chancen erarbeiten. Die Gastgeber allerdings mit einem Chancenplus, bedingt durch die zahlreichen Überzahlsituation für Grafing. Den Ausgleich erzielte Klostersee dann allerdings im Spiel fünf gegen fünf. Simon Röder fälschte mit dem Schlittschuh in der 17. Spielminute unabsichtlich einen Schuss von Sebastian Steer unhaltbar zum 1:1 Ausgleich ab. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause. Im zweiten Drittel starteten die Gastgeber in Überzahl gleich mit einer riesigen Chance, die der sehr gut haltende Moritz Borst zunichte machte. Insgesamt spielte der HCL im zweiten Drittel disziplinierter und so konnte man sich sogar zwei Überzahlsituation erarbeiten. Die erste Überzahlsituation nutzt in der 29. Minute Dennis Neal mit einem starken Handgelenkschuss zur 2:1 Führung. Frantisek Wagner konnte ebenfalls mit einem starken Schuss die nächste Überzahlsituation in der 31. Minute zur 3:1 Führung nutzen. Im weiteren Spielverlauf gab es wieder gute Möglichkeiten für die Gäste vom Lech. Allerdings brachten viele dieser Chancen nichts ein. Alle Möglichkeiten für den EHC Klostersee machte Moritz Borst mit tollem Paraden zunichte. In der 38. Minute kassierte Grafings Quirin Spieß eine 5 Minuten Strafe nach einem Foul mit Verletzungsfolge gegen Maximilian Hermann. Dieser konnte mit Verdacht auf Gehirnerschütterung nicht auf das Eis zurückkehren. Die ersten Minuten in Überzahl blieben allerdings ungenutzt, so dass beide Mannschaften mit der 3:1 Führung für die Riverkings in die Kabine gingen. Alles kurz nach der Pause Florian Reicheneder in Überzahl auf vier zu eins erhöhen konnte, schien das Spiel zu Gunsten der Riverkings zu kippen. Eine der zahlreichen Strafen im letzten Drittel wurde dann dem HC Landsberg zum Verhängnis, Quinlan traf für Grafing zum 2:4. Sieben Minuten vor dem Ende der Partie verkürzte Tobias Hilger auf 3:4 bevor abermals Nicolai Quinlan in der 54. Minute in Unterzahl zum 4:4 ausgleichen konnte. Die Gastgeber gingen in diesem letzten Drittel teilweise mit unfairen Mitteln zu Werke. So wurde Frantisek Wagner abseits der Spielsituation von Marek Haloda äußerst unfair mit einem „Blindside Hit“ gecheckt und blieb zunächst auf dem Eis liegen. Diese Aktion wurde von den Schiedsrichtern nicht geahndet. Kurze vor dem Ende der regulären Spielzeit kassierte Wagner den nächsten Check von hinten gegen den Kopf. Dieses Foul wurde allerdings mit einer 5 Minuten Strafe gegen Raphael Käfer bestraft. Eigentlich hätte der HCL somit in Überzahl in die Overtime starten können, allerdings wurde Luka Ulamec nach einem nicht sehr cleveren Stockschlag ebenfalls für 2 Minuten auf die Strafbank geschickt. So spielte man mit drei gegen drei in der Verlängerung und kassiert prompt nach 5 Minuten das 4:5. Für die Hausherrn brachte sich Marc Bosäcker auf die Punktetafel. Zwar können die Riverkings mit einem Punkt auswärts bei einem starken Gegner durchaus zufrieden sein. Allerdings wurde der mögliche Sieg fahrlässig verschenkt, zudem sind mit Maximilian Hermann und Manuel Müller zwei Spieler mit Verletzungen aus dem Spiel gegangen, von denen zu hoffen ist, dass sie schnell wieder gesund werden und aufs Eis zurückkehren. Das nächste Spiel findet am Freitag 20.10.23 um 20 Uhr zuhause gegen die Isar Rats aus Dingolfing statt.
TEV MiesbachTEV holt gegen Pfaffenhofen die ersten drei Punkte (BYL) Nach einer langen Vorbereitungsphase startete der TEV am gestrigen Abend gegen den EC Pfaffenhofen in die neue Bayernligasaison. Trainer Zdenek Travnicek konnte fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. Einzig der noch verletzte Kapitän Johannes Bacher und der gesperrte Michael Grabmaier fehlten zum Auftakt. Im Tor begann Philip Lehr. Und Lehr war in der Anfangsphase gleich ein paar Mal richtig gefordert und verhinderte mit mehreren Paraden den frühen Rückstand. Nach circa der Hälfte des ersten Spielabschnitts wendete sich aber das Blatt und der TEV kam besser in die Partie und nun war es Patrick Weiner im Gästetor der seine Mannschaft vor dem Rückstand bewahrte. In der 17.Spielminute war er aber dann geschlagen. Felix Feuerreiter hatte im Powerplay zu viel Platz und traf per flachem Schlagschuss aus zentraler Position zum 1:0. Im Mittelabschnitt dann aber der frühe Schock für den TEV. In der 23.Spielminute traf zunächst Wassilij Guft-Sokolov per platzierten Schuss ins Kreuzeck und nur sechs Minuten später brachte Jeremy Eisenhofer seine Mannschaft im Powerplay in Führung. Der TEV schlug aber umgehend zurück. 38 Sekunden nach dem 1:2 überraschte Matthias Bergmann den Gästetorwart mit einem Schuss von der blauen zum 2:2. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit leichtem Chancenplus für den TEV. In der 40.Spielminute fasste sich Routinier Sebastian Deml ein Herz und umkurvte die komplette ECP Abwehr bevor er für Patrick Asselin ablegte, der nur noch ins leere Tor zum 3:2 schieben musste. Im Schlussabschnitte merkte man den Gästen ihre laufintensive Spielweise an und der Kräfteverschleiß machte sich bemerkbar. Dadurch übernahm der TEV immer mehr das Kommando. Nach einem starken Forecheck von Florian Heiß war es Benedikt Pölt in der 50.Spielminute der zum 4:2 traf. Vier Minuten später staubte Thomas März nach einem Schuss von Andreas Nowak im Powerplay zum 5:2 ab. Der Stadionsprecher war mit seiner Durchsage noch nicht einmal fertig als Benedikt Pölt wenige Sekunden später seinen Doppelpack perfekt machte und zum 6:2. Damit schien die Partie entschieden und beim TEV schlich sich etwas der Schlendrian ein, was die Gäste in Person von Jan Tlacil zweifach ausnutzten und bis zur 60.Minute nochmal auf 6:4 verkürzten. Danach ließ der TEV aber nichts mehr anbrennen und gewann verdientermaßen mit 6:4 gegen den EC Pfaffenhofen. Am kommenden Wochenende steigt man dann in den gewohnten Freitag-Sonntag Rhythmus ein. Freitag ist der TEV zu Gast in Geretsried und zum zweiten Heimspiel empfängt der TEV am Sonntag um 18 Uhr die Schweinfurt Mighty Dogs.
Wanderers GermeringDas Warten hat ein Ende: Die Saison beginnt für die Wanderers (BLL) Die kurze aber intensive Saisonvorbereitung der Germeringer ist Geschichte. Gegen die Landesligisten Vilshofen und Forst sowie den Bayernligisten Pfaffenhofen gab man sich keine Blöße und fuhr über weite Strecken überzeugende Siege ein. Gegen die EA Schongau, ebenfalls aus der Bayernliga, hatte man gute Phasen, am Ende hat sich die spielerische Qualität jedoch durchgesetzt und man musste sich auch in der Höhe deutlich geschlagen geben. Ein spielerisches Highlight war zudem das Aufeinandertreffen mit dem EHC Waldkraiburg, das Schwarz-Gelb knapp mit 3:4 verlor. Der akribisch arbeitende Headcoach Roman Mucha ist sich der hohen Ziele bewusst und hat die simple wie richtige Marschroute vorgegeben: Arbeiten, arbeiten, arbeiten und dabei viel mit den einzelnen Spielern und der Gruppe kommunizieren. Man hat über den Sommer viel und vor allem regelmäßig trainieren können und ist seit Beginn der Eistrainings im üblichen Rhythmus. Es ist wichtig, sich als Einheit zu präsentieren und sich vor den Spielen zu dem zu committen, was man tun will: Gemeinsam mit viel Energie spielen. Potenzial, Talent, Tempo und Kampfgeist ist in der Mannschaft reichlich vorhanden, dazu eine ordentliche Portion gute Laune und Teamspirit. Am kommenden Freitag startet der EVG nun in die neue Landesliga-Saison 2023/2024. Die Wanderers begrüßen den SC Forst in eigener Halle. Mit Leidenschaft und Zusammenhalt konnte der SCR im vorherigen Jahr den Abstieg in die Bezirksliga verhindern. In Person von Markus Ratberger und Tobias Maier hat man ein neues Trainerteam verpflichtet, die beide in der Vergangenheit beim Nachbarn TSV Peißenberg aktiv waren. Ihnen gefolgt sind auf Spielerseite Thomas Zimmermann, Max Willberger und Tim Vogl. Der Rest des Kaders ist im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert. Das bedeutet, dass auch die punktstärksten Leistungsträger Bastian Grundner, Marco Mooslechner und Simon Fend weiter an Bord sind. Die „Nature Boyz“ sind ein äußerst unangenehmer und schwer zu bespielender Gegner, das haben die Münchner Vorstädter in der Testspielphase bereits zu spüren bekommen. Aber auch andere Landesligisten bissen sich in der Saisonvorbereitung die Zähne an der sehr kompakt auftretenden Mannschaft aus, was die knappen Ergebnisse entsprechend belegen. Das Mucha-Team wird alles in die Waagschale werfen müssen, um die Punkte zum Ligaauftakt in Germering zu behalten. Keine 48 Stunden später reist der Wanderers-Tross ins tiefste Oberschwaben, wo man beim Aufsteiger und Liganeuling EV Ravensburg antritt. Der EVR ist für das Seniorenteam der Wanderers ein vollkommen unbeschriebenes Blatt, lediglich die Nachwuchsmannschaften beider Vereine standen sich in der Vergangenheit immer mal wieder gegenüber. Der Gastgeber ist als Vizemeister der Bezirksliga in die zweithöchste bayerische Eishockeydivision aufgestiegen. Das Line-up besteht ausschließlich aus einheimischen Spielen oder Akteuren, die in oder um Ravensburg arbeiten oder studieren. Die Vereinsverantwortlichen vertrauen ihren Jungs, setzen auf eine gute Spielzeit und hoffen in erster Linie auf den Klassenerhalt. Unter der Leitung von Neutrainer Pyry Eskola, der in den letzten beiden Jahren als Co-Trainer beim EHC Freiburg in der DEL2 unter Vertrag stand, sind Dominik Fehr, Paul Bohlmann, Christopher Repka, Andre Martini, Erik Thiel und Lorenz Lagoda neu oder wieder im Kader. Da den Germeringern wenig fundierte Erkenntnisse über den Gegner vorliegen, wird es wichtig sein, von Anfang an bis zum Schluss aufmerksam zu sein, die nötige sportliche Aggressivität auf das Eis zu bringen und dem Gegner wenig Luft zu lassen. Man muss sein Spiel durchbringen.
Saisonstart Blackbears (BLL) Am Freitag, 13. Oktober, war es wieder soweit und es hieß Derby Time in der Weihenstephan Arena gegen den EV Moosburg. Gleich zu Beginn des Spiels sahen sich unsere Black Bears schon auf der Strafbank wieder und daraus profitierten die Gäste gleich in Form von Adam Strakos der zum 0:1 einnetzte. Allerdings blieben die Gäste auch nicht von der Strafbank verschont und so kamen auch unsere Black Bears zu einigen guten Chancen leider nur ohne Erfolg und so konnten die Gäste in der 13. Min auf 0:2 erhöhen. In der 18. Min konnte der EVM dann sogar noch auf 0:3 erhöhen. Kurz vor Ende des 1. Drittels gab es dann ein Missverständnis der Gäste, indem der Trainer den Goalie rausnehmen wollte und einen 6. Feldspieler bringen wollte und das ging ein bisschen schief und so konnte Neuzugang Sebastian Wiche aufs leere Tor zum 1:3 verkürzen. Das 2. Drittel begann diesmal mit einigen Strafen für unsere Gäste, aber wieder konnten unsere Bären keinen Profit draus schlagen und so konnte Moosburg in der 32. Min auf 1:4 erhöhen. Allerdings spielten unsere Jungs weiter munter Eishockey und so konnte man in der 18. Min durch Vereinslegende Marcus Mooseder zum 2:4 kurz vor der Pause verkürzen. Mit diesem Ergebnis ging man in die 2. Pause. Das letzte Drittel wurde dann fast nur noch von Strafzeiten bestimmt und so gelang dem EVM sogar in eigener Unterzahl der 2:5 Treffer. Im weiteren Verlauf gab es noch gute Chancen auf beiden Seiten, gerade auf Black Bears Seite wollte die Scheibe aber nicht mehr rein. Und so ging das Derby leider mit 2:5 verloren. Tore SEF: Sebastian Wiche, Marcus Mooseder. Am Sonntag, 15. Oktober, fand, dann das letzte Vorbereitungsspiel für die Hanfstingl Truppe statt. Zu Gast war der EV Pegnitz der letztes Jahr sogar noch in der Bayernliga spielte und eins vorweg: Wer dachte das wird eine klare Angelegenheit, der sah sich getäuscht. Das 1. Drittel begann mit einigen guten Chancen auf beiden Seiten, allerdings waren beide Goalies und besonders Johannes Sedlmeier auf Black Bears Seite an diesem Abend sehr gut aufgelegt. Bei den Gästen aus Pegnitz sah man eine teilweise richtig gute Spielqualität, aber unsere Bären hielten mit Einsatz, Härte und Leidenschaft richtig stark dagegen und so kam es dazu das auch ein Bayernliga Absteiger keine Tore gegen die Domstädter erzielen konnte und es ging mit 0:0 in die Pause. Das 2. Drittel begann mit mehr Härte. Als Freisinger Zuschauer könnte man denken die Gäste waren von der Leidenschaft der Black Bears genervt und so kam es dazu das hier und da mal eine Strafe für den EVP heraussprang, aber wie schon gegen Moosburg klappte das Powerplay nicht wie erwünscht und die Gäste fanden dann doch eine Möglichkeit den super haltenden Sedlmeier zu überwinden und es stand 0:1. Aber es ging mit der Pegnitzer Härte weiter und so kam es zu einem Stockschlag gegen Goalie Sedlmeier und darauf reagierte Verteidiger Simon Schorr mit einem Kampf und zeigte wiederum mit welcher Leidenschaft die Mannschaft dabei war. Kurz vor Ende des 2. Drittels gelang den Gästen das 0:2 und so ging es in die letzte Pause. Im letzten Drittel wollten unsere Bären allerdings auch nochmal zeigen was man so sportlich drauf hat und dann gelang wie schon im Derby Neuzugang Sebastian Wiche der 1:2 Anschlusstreffer und der wurde auf der Bank gefeiert. Das letzte Drittel wurde allerdings von Strafen auf beiden Seiten weiter dominiert. Dann gelang den Gästen das 1:3 und man dachte jetzt irgendwie " das war es jetzt". Aber nein die Black Bears kämpften weiter und so gelang Linus Bernau der 2:3 Anschlusstreffer und die Hoffnung kam wieder auf.Den Schlusspunkt setzten die Gäste aus Pegnitz dann mit einem Empty Net Treffer zum 2:4. Tore für die Black Bears: Sebastian Wiche, Linus Bernau. Am 20. Oktober steht dann das erste Heimspiel der Punkterunde an. Gegner um 20 Uhr 15 ist die 1b aus Pfaffenhofen. Die Black Bears fühlen sich gut gerüstet und hoffen auf guten Zuspruch.
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Grefrath PhoenixGEG mit Kantersieg zum Landesliga-Start (LLW) Es war ein durchaus gelungener Saisonauftakt. 535 Zuschauer waren am Samstagabend in den Grefrather EisSport & EventPark gekommen um das Kräftemessen zwischen dem Grefrath Phoenix und Liganeuling Herner EV 1b zu verfolgen. Sie sollten einen torreichen Eishockey-Abend erleben, welchen die Blau-Gelben überaus deutlich mit 11:0 (4:0,5:0,2:0) für sich entschieden. Die Eishockey-Familie steht zusammen, besonders in schweren Momenten. So begann die Begegnung nach einer Gedenkminute für Jan Dalgic, dem Torhüter der Hannover Indians, welcher am Morgen im Alter von gerade einmal 25 Jahren im Kampf gegen ein tückisches Krebsleiden unterlegen war. Mit Neuzugang Leon Jessler im Tor startete die GEG gleich sehr druckvoll und temporeich gegen die Gäste aus dem Ruhrgebiet, welche früh in die eigene Verteidigungszone zurückgedrängt wurden. Herne versuchte kämpferisch dem läuferisch und spielerisch überlegenen Phoenix Paroli zu bieten, sah sich jedoch auch gezwungen, die eine oder andere Strafzeit zu ziehen. Die Überzahlsituationen, darunter eine 5-Minuten-Strafe wusste Grefrath konsequent für sich zu nutzen und war allein bis zum Ende des ersten Spielabschnitts viermal im Powerplay erfolgreich. Dennis Lüdke (4., 15.), Michal Cychowski (8.) und Kapitän Andreas Bergmann (9.) hatten den Phoenix mit 4:0 in Front gebracht. Auch nach der Pause blieb das Team von der Niers klar tonangebend, agierte manches Mal aber recht umständlich gegen die sich aufopferungsvoll wehrenden, jedoch ebenso überforderten Gäste. So war es erneut eine Überzahlsituation, die zum nächsten Grefrather Torjubel führte. Tilo Schwittek hatte von der blauen Linie Maß genommen und zum 5:0 getroffen (25.). Angesichts der drückenden Grefrather Überlegenheit war dies bereits mehr als die Vorentscheidung in der über weite Strecken einseitigen, aber dennoch unterhaltsamen Begegnung. Auch wenn das Spiel weniger von der Spannung lebte, so hatten die Zuschauer im Grefrather EisSport & EventPark, darunter auch viele Kinder und Familien ihre Freunde angesichts der zahlreichen Grefrather Aktionen und Tormöglichkeiten. Der Phoenix drehte nun noch ein wenig mehr an der Tempo-Schraube und prompt durfte die gut gefüllte Tribüne erneut jubeln. Marc Loserts schönen Abstauber in der 26. Minute zum 6:0 konnte Laurenz von Colson mit einem Breakaway-Tor bei Grefrather Unterzahl gegen Gäste-Goalie Eugen Kapusta (31.) noch toppen. Nach dem siebten Gegentreffer war Schluss für den HEV-Schlussmann. Für ihn rückte Torfrau Celine Will ins Herner Gehäuse, musste aber bereits nach wenigen Minuten ebenfalls hinter sich greifen. Routinier Matthias Holzki (8:0, 34.) und Michal Cychowski per Heber mit seinem zweiten Tor zum 9:0 (35.) sorgten noch vor dem zweiten Pausentee für eindeutige Verhältnisse. Im Schlussabschnitt ließ es das Team von der Niers etwas ruhiger angehen und schaltete einen Gang zurück. Trotz des deutlichen Rückstands gaben sich die Gäste nie auf, versuchten das Ergebnis in Grenzen zu halten und zumindest den Ehrentreffer zu erzielen. Jedoch ohne Erfolg. Stattdessen wurde es nach zwei weiteren Grefrather Überzahl-Treffern durch Tilo Schwittek mit seinem zweiten Blueliner-Tor (51.) und Dennis Lüdke (54.) doch noch zweistellig. Phoenix-Goalie Leon Jessler blieb bei den wenigen Herner Möglichkeiten fehlerlos und brachte mit Unterstützung einer gut organisierten Grefrather Defensivabteilung seinen Shutout sicher über die Zeit. So durften sich die zahlreichen Zuschauer gemeinsam mit der Mannschaft über einen hochverdienten 11:0-Auftaktsieg freuen. GEG-Coach Joschua Schmitz nach der Begegnung: „Natürlich war es wieder einmal klasse, zuhause vor so großer Kulisse spielen zu dürfen. Ein großes Dankeschön vom Team an alle Zuschauer. Das hat schon richtig Spaß gemacht. Fachlich gesehen war es sicherlich kein hochwertiges Spiel. Der deutliche Sieg war aber wichtig für die Jungs und den Zuschauern hat es offenbar ebenfalls gefallen“. Bevor die Grefrather EG am Samstag, 28.10. (19:30 Uhr) gegen den Neusser EV 1b ihr nächstes Heimspiel bestreitet, ist sie am kommenden Sonntag, 22.10. beim Tabellenführer Dinslakener Kobras zu Gast. Erstes Bully ist um 19:00 Uhr. Für beide Begegnungen dürften die Blau-Gelben deutlich mehr gefordert sein.
Neuwied mehr als eine Nummer zu groß; Eifel Mosel Bären verlieren beim Eishockey Club Die Bären 2016 e.V. mit 27:0 (7:0,12:0,8:0) (HL) Was vor dem Spiel bereits bekannt war, zeigte sich auf dem Eis umso deutlicher. Die Bären aus Neuwied waren an diesem Abend mindestens 1-2 Nummern zu groß. Hier könnte man den Vergleich zwischen einem Sportwagen und einem Familien-Van ziehen. Dies würde allerdings keinem beider Teams gerecht. Hinzu kam die Tatsache, dass die Eifel-Mosel Bären mit lediglich 11 Feldspielern und einen Torhüter spielte. Dennoch stellten Sie sich der sportlichen Herausforderung. Von Beginn an drückte Neuwied aufs Gaspedal. Mit Tempo und Spielwitz fielen so zwangsläufig die Tore. Mit einem 7:0 ging es in die erste Drittelpause. Auch im Mitteldrittel beherrschte Neuwied das Spiel nach Belieben. Zudem merkte man den Eifel Mosel Bären auch die schwindenden Kräfte an. Mit einem 19:0 startete das letzte Drittel. Hier fielen 8 weitere Treffer für die Hausherren, sodaß ein deutliches 27:0 als Endresultat stand. Am Ende des Tages wissen beide Seiten dieses Ergebnis richtig zu bewerten. Die Unterschiede zwischen beiden Teams sind letztendlich zu groß. Neuwied spielte seriös und souverän bis zum Spielende seinen Part. In solchen Spielen ist der Torhüter der ärmste Mann auf dem Eis und dennoch kann und muss man Thomas Hartfelder für seine gute Leistung ein Kompliment aussprechen. Die Eifel-Mosel Bären agierten im Rahmen Ihrer Möglichkeiten und spielten trotz des frustrierenden Ergebnisses, sauber und fair bis zum Ende. Im gesamten Spiel gab es nur 3 Strafzeiten (alle für Bitburg) wobei 1 davon eine Bankstrafe war. Mit dabei waren 3 Nachwuchsspieler aus Neuwied, die sicherlich einen besseren Einstand verdient gehabt hätten. An dieser Stelle wollen wir nicht das grandiose Publikum von Neuwied unerwähnt lassen. Mit Sprechchören wurden die Eifel-Mosel Bären für ihren Einsatz und Kampf gefeiert, was nicht alltäglich ist. Die Gastfreundschaft von Neuwied und der Umgang miteinander war ebenfalls respektvoll. So geht Eishockey.
Bären Neuwied27:0-Torreigen soll Selbstvertrauen für die Liga geben (RLP) Der EHC Neuwied hat sich in seinem zweiten Rheinland-Pfalz-Pokalspiel gegen die Eifel-Mosel Bären Bitburg den Frust über den enttäuschenden Start im BeNe League Cup von der Seele geschossen und mit 27:0 (7:0; 11:0; 9:0) gewonnen. Die Gäste, die in dieser Saison zwei Klassen tiefer in der Hessenliga spielen, mussten im ersten Saisonspiel gegen die 1b des EC Bad Nauheim einige Verletzungen hinnehmen, sodass sie am Sonntag mit nur elf Feldspielern, einem Torhüter und ohne Trainer in Neuwied ankamen. Ohne die drei Neuwieder Jugendspieler Tjorven Diekmeyer, Jannik Schmitz und Florian Wolf wären es noch nicht einmal zwei Blöcke gewesen. „Einige unserer Spieler konnten sich Selbstvertrauen zurückholen", hofft Trainer Andreas Lupzig, dass sich der Torreigen auch auf die bevorstehenden Aufgaben am kommenden Wochenende gegen die Snackpoint Eaters Limburg-Geleen und die EG Diez-Limburg auswirkt. Fünfeinhalb Minuten lang hielt Bitburg dank Torhüter Thomas Hartfelder das 0:0, dann eröffnete Kevin Lavallee den torreichen Abend. Tjaard Jansen im EHC-Tor hatte in 60 Minuten nur zwei nennenswerte Abschlüsse der Gäste zu parieren, die nach der Schlusssirene den anerkennenden Applaus des Neuwieder Publikums empfingen.
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Tornado NieskyKlarer Sieg beim 1.Heimspiel (RLO) Das erste Heimspiel der Tornados in der Saison 2023/2024 im heimischen Waldstadion in Niesky stand am 14.10.2023 auf dem Spielplan. Zu Gast war gleich ein Neuling in der Liga. Der SSC Adler Berlin nahm im Sommer die Herausforderung an und stieg aus der Landesliga in die Regionalliga Ost auf. Man verstärkte sich mit einigen bekannten Spielern aus dem Berliner Raum. Doch die bisherigen Spiele gingen allesamt verloren. Niesky hatte immerhin bereits einen Sieg gegen Dresden auf der Habenseite. Personell konnte Theo Schwabe auf 16 Feldspieler und 2 Torhüter zurückgreifen. Während Gero Mitschke, Norman Großmann und David Völkel für den Kooperationspartner Jonsdorf die Schlittschuhe schnürten, fiel Markus Fabian kurzfristig verletzungsbedingt aus. Eddy Lysk, Tom Domula, Richard Jandik und Christoph Rogenz (gesperrt) fallen weiterhin aus. Starting Goalie war erneut Daniel Koether. Die Gäste reisten mit einer kurzen Bank (12 Spieler) aber gemeinsam mit einigen Fans an. Die Zielstellung vom Trainerteam Theo Schwabe und Ede Bartlick war eindeutig. Aus einer geordneten Defensive heraus wollte man das Spiel geduldig angehen und das Heft des Handelns in die eigene Hand nehmen. Zu Beginn des Spiels sahen die Zuschauer eine etwas längere Abtastphase. Schließlich war es das erste Duell beider Teams und keiner wollte schnelle Fehler machen. Die Adler ließen die Tornados anlaufen und wollte selbst mit Kontern zum Erfolg kommen. Die drei Nieskyer Reihen machten nach und nach mehr Druck. In der 9. Spielminute konnte Gästekeeper Jan Mannchen schließlich das erste Mal überwunden werden. Tristan Schwarz spielte einen mustergültigen Pass aus der Drehung durch den Torraum, wo Lucas Wehlam keine Probleme hatte den Puck über die Linie zu drücken. Eine gewisse Erleichterung war zu spüren, doch Sicherheit brachte der Treffer nicht. Beide Teams hielten die Ordnung, wenngleich die Spielanteile eindeutig auf Seiten der Tornados lagen. Zwingende Torchancen sprangen aber zu selten heraus. Deshalb war es eine Einzelaktion von Topscorer Philip Riedel in der 16. Minute, die das 2:0 bescherte. Defensiv ging der Plan von den Tornados hingegen gut auf. Damit ging es in die erste Drittelpause. Der zweite Abschnitt war dann geprägt von einigen Missverständnissen und Fehlpässen. Man hatte den Eindruck, dass die Tornados etwas nachlässig wurden. Die Grundordnung in der Defensive wurde teilweise vernachlässigt und so kamen die Adler zu einigen Abschlüssen, welche aber nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Nach einer Strafe gegen Phil Miethling war es eine schöne Kombination der ersten Reihe, die in eigener Unterzahl das 3:0 erzielte. David Vatter und Eric Girbig assistierten den Doppeltorschützen Philip Riedel in der 26. Spielminute. Doch auch das brachte wenig Sicherheit im Spiel nach vorn. Deshalb benötigte es erneut ein Zufallsprodukt um die Führung weiter auszubauen. Endlich kam ein langer Aufbaupass genau an. Die Co-Produktion der Riedelbrüder bestand aus einem super Pass von Loris auf Philip, der alleine auf den Gästekeeper zulief und diesem keine Chance ließ. Da waren knapp 38. Minuten gespielt. Bis zur zweiten Sirene passierte nichts mehr. In der Kabine der Tornados wurde es in der Pause dann etwas lauter. Zu nachlässig agierten die Spieler nach Meinung von Theo Schwabe und Ede Bartlick. Im Schlussdrittel sollte wieder mehr gelaufen und die Defensive Ordnung gehalten werden. Und auch die Chancenverwertung war ein erneuter Schwachpunkt im Spiel der Nieskyer. Berlin merkte man nach und nach den Kräfteverschleiß der kurzen Bank an, sodass auch Strafen die Folge waren. Doch ein Überzahltreffer sollte den Nieskyern trotz guter Gelegenheiten nicht gelingen. In der 47. Spielminute spielte Tom Brezina einen guten Pass auf Luis Rentsch, der aus der Halbposition gekonnt abschloss und somit den Endstand von 5:0 markierte. Berlin konnte am Ende nicht mehr und die Tornados spielten konzentriert bis zum Schluss, damit auch Daniel Koether endlich seinen ersten Shutout feiern konnte. Am Ende waren es verdiente drei Punkte für die Tornados. Man hatte die Adler über 60 Minuten im Griff, ohne zu glänzen. Das Fazit des Trainerteams fiel daher durchwachsen, aber zufrieden aus. Der Lernprozess der jungen Mannschaft muss weiter voranschreiten, damit man die gesamte Spielzeit konzentriert und konsequent spielt und kleine Fehler abstellt. Dennoch war der Sieg auch für die Moral wichtig. Mit 6 Punkten aus 4 Spielen ist man auf einem guten Weg, um sicher in die als Ziel gesetzten Playoffs zu kommen. In der kommenden Woche steht bereits das Rückspiel gegen die Adler Berlin an, wenn beide Teams am 21.10.2023 um 19:45 Uhr im Eisstadion am Glockenturm besteiten.
Schönheider WölfeSchönheider Wölfe gastieren zum ersten Saison-Derby in Chemnitz - Samstag U11-Nachwuchsturnier im Schönheider Wolfsbau (RLO) Das kommende Wochenende beschert den Eishockeyfans das erste von insgesamt vier Begegnungen in dieser Saison zwischen den Chemnitz Crashers und Schönheider Wölfen. Derby Nummer eins geht am Freitag, dem 20.10.23, ab 19:45 Uhr im Chemnitzer Küchwaldstadion über die Bühne, wenn die Wölfe beim amtierenden Meister und Dauerrivalen gastieren. Für die Schönheider Wölfe ist die kurze Anreise in die "Stadt der Moderne" natürlich nicht von sonderlich guten Erinnerungen geprägt. Allerdings sollten die Ereignisse aus der Vorsaison verdaut und abgehakt sein, wenngleich eine Portion Revanche-Gelüste sicher mitspielen wird. Das Team von Coach Sven Schröder weiß, was es in Chemnitz erwartet und muss versuchen, sein Spiel gegen die Crashers durchzubekommen. Einen Favoriten auszumachen fällt schwer, da speziell die Wölfe immer noch nicht auf dem Level sind, wo sie gerne hinmöchten und sicher auch bei Chemnitz zu Saisonbeginn noch nicht alles funktioniert. Die Crashers verzeichneten im Sommer nämlich einen größeren Umbruch im Team. Mit Michael Stiegler und Tobias Rentzsch haben zwei über Jahre hinweg wichtige Leistungsträger und Führungsspieler ihre aktiven Laufbahnen beendet und auch die Abgänge von Willy Weichert, Patrick Fritz, Michael Galvez, Oliver Hesse, Guillaume Vachon und nicht zuletzt Lukas Lenk müssen erst einmal aufgefangen werden. Neu in Chemnitz sind diese Saison Joey Mendel, Valentino Weißgerber, Ex-Wolf Simeon Friedrich, Tom Berlin und Luca Neudecker. Scheinbar unberührt ob der vielen Umstellungen im Team, verlief der Saisonstart für die Küchwalder doch überraschend positiv. Drei Siegen in Folge gegen Weißwasser (5:3), die Eisbären Juniors (9:4) und Adler Berlin (8:1) folgte erst am vergangenen Wochenende eine 4:6-Niederlage beim diesjährigen Titelfavoriten FASS Berlin, was aktuell Tabellenplatz zwei in der Liga bedeutet. Auffällig dabei, dass vor allem die Neuzugänge Tom Berlin (3 Tore/9 Assists), Davis Deinats (6/4) und Luca Neudecker (2/4) sofort funktionieren. Wenn es um die Titelverteidigung geht, zeigt sich der amtierenden Meister durchaus selbstbewusst. Man weiß in Chemnitz aber auch, dass man sich in einem Neuaufbau befindet und die Saison noch lange ist, um entsprechende Prognosen abzugeben. Wölfe-Coach Sven Schröder zum ersten Saison-Derby gegen Chemnitz: "Wir treffen auf einen ähnlichen Gegner wie Lauterbach. Die Crashers leben von ihren Torhüterleistungen und dem schnellen Konterspiel. Wir sollten clever spielen, vermeidbare Fehler reduzieren und uns auf unsere Stärken besinnen. Im letzten Spiel haben wir zwei Gegentore zu einfach bekommen und waren bei Fünf gegen Fünf nicht effektiv genug. In beiden Bereichen haben wir noch Luft nach oben. Insgesamt müssen wir unsere geschlossene Teamleistung verbessern und wenn uns dies gelingt, blicke ich positiv auf das erste Saison-Derby." Wie die Chemnitz Crashers informieren, gibt es die Tickets ab 18:45 Uhr an der Kasse oder online unter https://chemnitz-crashers.de/tickets/ Die Stadiontore öffnen ebenfalls 18:45 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Nutzt auch öffentliche Verkehrsmittel der CVAG! Das erspart lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt. Um Wartezeiten am Parkplatzautomat nach dem Spiel zu vermeiden, wird bereits bei der Einfahrt kassiert. Bitte Kleingeld bereithalten! Ganz auf Eishockey muss man an diesem Wochenende im Wolfsbau aber nicht verzichten, denn am Samstag, dem 21.10.23, ab 10:00 Uhr richten unsere U11-Nachwuchs-Wölfe im Kunsteisstadion an der Neuheider Straße ein Turnier gegen die Teams aus Crimmitschau, Erfurt und Ilmenau aus. Die Kids freuen sich riesig über jeden Besucher und fürs leibliche Wohl ist natürlich auch wieder bestens gesorgt. Der Eintritt ist frei! Also, kommt vorbei uns unterstützt unsere Nachwuchs-Kids!
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| NEWS Nachwuchs-Eishockey Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| U16-Männer bleiben in Finnland ohne Sieg (DEB) Die deutsche U16-Nationalmannschaft bleibt bei ihrer Oktober-Maßnahme im finnischen Vierumäki sieglos. Das Team um U16-Bundestrainer Robin Beckers war vom 9. bis 15. Oktober 2023 nach Skandinavien gereist, um neben mehreren Trainingseinheiten auch drei Länderspiele gegen die finnische Nachwuchsauswahl zu absolvieren. Nach einer intensiven Vorbereitung, mit der in einigen Bereichen neu formierten Mannschaft, galt es die Spieler zu testen und an das internationale Niveau heranzuführen. U16-Bundestrainer Robin Beckers:„Wir sind mit dem hohen Druck und Spieltempo noch nicht zurechtgekommen. Wir konnten uns dann aber im zweiten Spiel deutlich steigern und haben uns lange in einer ausgeglichenen Position gehalten. Beim letzten der drei Länderspiele waren wir 40 Minuten gut in der Partie, die Spieler haben ihr letztes Hemd im Kampf um Scheiben und Schussblocks gegeben und sich so, trotz der Niederlage, auch den Respekt der finnischen Mannschaft erspielt. Wir müssen lernen auf diesem top Niveau und bei diesem hohen Tempo, schneller Entscheidungen zu treffen und die Zweikämpfe härter und besser anzunehmen. Insgesamt war aber bereits eine deutliche Lernkurve erkennbar.“ Spiele der U16-Nationalmannschaft: 12.10.2023 | Finnland – Deutschland 11:1 (Tor: Becker) 13.10.2023 | Finnland – Deutschland 4:1 (Tor: Michel) 15.10.2023 | Finnland – Deutschland 6:0
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| NEWS Frauen-Eishockey Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| DFEL, 1. Frauenliga NordOst, DEB-Pokal, EWHL Super Cup Sechs Spiele der DFEL, ein Spiel der 1. Frauenliga NordOst, die ersten beiden Spiele im DEB-Pokal, fünf Spiele der EWHL und das Finalturnier um den Super Cup füllen diese Zusammenfassung. FRAUENBUNDESLIGA: Ingolstadt schließt oben auf: Die Eisbären Juniors Berlin empfingen zum ersten Heimspielwochenende den ERC Ingolstadt. Der Favorit setzte sich am Samstag mit 0:4 (0:1/0:3/0:0) durch, die Entscheidung fiel dabei im Mittelabschnitt. Bernadette Karpf traf im 1. Drittel nach sechs Minuten zum 0:1. Innerhalb von 214 Sekunden sorgten die Favoritinnen im 2. Drittel für die Entscheidung. Emily Nix traf nach 40 Sekunden, Josephine Chisholm nach 23 Minuten und eine Minute später konnte Lucy Klein jubeln und bei diesen vier Toren blieb es bis zum Ende. Das bedeutete für Ingolstadts Torhüterin Lisa Hemmerle nach 18 abgewehrten Schüssen ein Shutout. Deutlicher wurde es am Ende der zweiten Partie am Sonntag. Sara Kaneppele (9.) und Lucy Klein (11.) brachten Ingolstadt in Führung, Ashley Stratton konnte bei doppelter Überzahl drei Minuten vor der Pause den Anschlusstreffer erzielen. Einen Treffer gab es im Mittelabschnitt und den erzielte in der 38. Minute Josephine Chisholm für den ERCI. Im letzten Abschnitt wurde es dann doch deutlicher, Lea MacLeod (45., 55.), Josephine Chisholm (47.) und Bernadette Karpf sorgten für einen Endstand von 1:7 (1:2/0:1/0:4). Mad Dogs holen sich in Miesbach sechs Punkte: Für den ESC Planegg-Würmtal standen die Heimspiele gegen Vizemeister Mad Dogs Mannheim an. 40 Zuschauer lockte diese Partie am Samstag an und sie sahen nach 15 Minuten das 1:0 durch einen Überzahltreffer von Antonia Glogger. Im 2. Drittel gelang Jennifer Miller zwei Minuten vor der Pause der Ausgleich und im letzten Drittel trafen Hunter Barnett (55.) und Hanna Amort (58.) für Mannheim. So gewannen die Mad Dogs am Ende mit 1:3 (1:0/0:1/0:2). Die Partie am Sonntag verlief zunächst spannend. Abby Davies traf nach 51 Sekunden zum 0:1 und Tabea Botthof erhöhte nach 18 Minuten auf 0:2. Kerstin Spielberger konnte 18 Sekunden vor der Pause auf 1:2 verkürzen und im 2. Drittel drehten Julia Zorn (26.) und erneut Kerstin Spielberger (33.) das Spiel in Richtung Planegg. Doch in den letzten elf Minuten kam Mannheim zurück und drehte die Partie. Xenia Merkle (50.), Abby Davies (54.), Yvette Reichelt (56.) und in Überzahl Tabea Botthof (59.) sorgten für einen Endstand von 3:6 (1:2/2:0/0:4). Tigers mit den nächsten beiden Siegen: Zum dritten Heimspielwochenende hatten die Amsterdam Tigers den EC Bergkamener Bären zu Gast. Am Samstag gab es vor 120 Zuschauern einen 4:2-Erfolg (0:0/3:1/1:1) der Tigers. Bis zur 31 Minute konnten die Torhüterinnen ihren Job erledigen, dann machte Milly Meerkerk die Tigers in Führung. Svenja Küsters konnte zwar 37 Sekunden später den Ausgleich erzielen, aber in der 40. Minute konnten Iris van Houten und Ester de Jong innerhalb von zehn Sekunden für die Vorentscheidung sorgen. Mit dem 4:1 in Überzahl durch Esther de Jong nach 50 Minuten war die Partie entschieden, Sarah-Jasmin Scholl konnte für Bergkamen ebenfalls bei Überzahl nur noch auf 4:2 verkürzen. Sonntag folgte ein weiterer Erfolg für den Neuling. Zwar konnte Zoe Wintgen die Bären nach 15 Minuten in Überzahl in Führung bringen, doch nur neun Sekunden später traf Nicky Collard zum Ausgleich. Friederike Pfalz konnte Bergkamen nach 28 Minuten erneut in Führung bringen, dann aber drehten die Tigers auf. Britt Wortel traf drei Minuten vor der Pause zum 2:2 und dann sorgten Nicky Collard (44.), zehn Sekunden später in Unterzahl Esther de Jong, Milly Meerkerk (49.) und Nicky Collard mit ihrem dritten Treffer (53.) für einen Vorsprung von 6:2. Friederike Pfalz kam noch zu ihrem zweiten Treffer (58.) und so endete die Partie mit 6:3 (1:1/1:1/4:1). Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians war an diesem Wochenende spielfrei, wird aber weiter unten dennoch erwähnt. Die Tabelle wird nun von den Mad Dogs Mannheim und den Amsterdam Tigers angeführt, beide haben nach sechs Spielen 12 Punkte auf dem Konto. Der ERC Ingolstadt, der ECDC Memmingen Indians und die Eisbären Juniors Berlin folgen mit neun Punkten auf den Plätzen, allerdings haben die Juniors zwei Spiele mehr bestritten. Jubiläen gab es an diesem Wochenende auch wieder. Sorsha Sabus (ERCI) absolvierte am Samstag in Berlin ihr 150. Bundesligaspiel. Bei Bernadette Karpf (ERCI) und Tara Schmitz (MDM) sind es seit Sonntag 250. Julia Zorn (ESCP) hat nun sogar 350 Bundesligaspiele absolviert, 49 davon als Torhüterin. Mannheims Hanna Amort erzielte am Samstag ihren 50. Bundesligatreffer. Kerstin Spielberger erzielte am Wochenende ihren 200. Treffer ihrer Bundesligakarriere, dazu kommen 197 Vorlagen. Hanna Amort (MDM) kam zu ihrem 50. Bundesligatreffer. Wieder einen kompletten Spieltag mit sechs Spielen gibt es am kommenden Wochenende. 1.FRAUENLIGA NORDOST: Im einzigen Spiel der Liga empfing FASS Berlin den REV Bremerhaven. Glatt mit 11:1 (3:0/2:1/6:0) gewannen die Berlinerinnen. Die Tore erzielten Helena Barz, Vanessa Wartha-Gasde (je 3), Sophie Gralla, Pauline Gruchot, Chiara Leonhardt, Agnes Poßner und Joanne Seifert. DEB-POKAL 2023/24: Mit zwei Spielen startete die 1. Pokalrunde. Hier treffen zehn Teams aus den Landesverbänden aufeinander, die zwei Teilnehmer für das Viertelfinale ermitteln. Ab den Viertelfinale nehmen dann auch sechs Teams der DFEL am Wettbewerb teil. In den Spielen vom Wochenende setzten sich die SG ETC Crimmitschau/ESV Halle bei den EJ Kassel IceCats mit 31:0 (9:0/11:0/11:0) durch, der Kölner EC „Die Haie“ gewann bei den Eisadler Dortmund mit 9:1 (5:1/3:0/1:0). Am kommenden Wochenende finden die nächsten beide Spiele der 1. Runde statt. EWHL SUPER CUP: In Zug/Schweiz wurde der erste Titel bei den Frauen vergeben. Samstag standen die Halbfinals an, Titelverteidiger Hokiklub Budapest traf auf den ECDC Memmingen Indians. Memmingen gewann ein spannendes Spiel gegen den Titelverteidiger mit 4:3 (0:1/1:1/2:1) nach Penaltyschießen. Anne Bartsch konnte Memmingen nach vier Minuten in Führung bringen. Madeline Leidt gelang nach 29 Minuten der Ausgleich, doch Jule Schiefer traf vier Minuten später zum 1:2. Im letzten Drittel Réka Dabasi nach 43 Minuten für den Ausgleich und Boglárka Báhiczki-Tóth brachte den Favoriten sogar in Führung (48.). Andrea Lanzl sorgte vier Minuten später für den Treffer zum 3:3, bei dem es nach 60 Minuten blieb. Alle Treffer der regulären Spielzeit fielen in Überzahl. Es ging bis ins Penaltyschießen und hier sorgte Jule Schiefer für den Sieg der Indians. Der zweite Finalist wurde zwischen dem MAC Budapest und dem EV Zug ermittelt. Auch hier gab es ein knappes Ergebnis, der MAC gewann etwas überraschend gegen die favorisierten Schweizerinnen nach Verlängerung mit 3:2 (2:2(0:0/0:0) Sonntag fanden die Finalspiele statt. Im kleinen Finale gab es einen Treffer, Leonie Kutzer traf vor 403 Zuschauern sechs Minuten vor dem Ende für den EV Zug, der damit gegen den Hokiklub Budapest mit 1:0 (0:0/0:0/1:0) gewann. Das Finale zwischen den ECDC Memmingen Indians und dem MAC Budapest endete -. Nach drei Titeln in Folge für den Hokiklub Budapest kann nun also der ECDC Memmingen Indians den zweiten Erfolg nach 2016/17 in diesem Wettbewerb feiern. Die Tore für Memmingen erzielten Daria Gleißner (24.), Jule Schiefer (44.) und Ronja Hark (50.). Ein Wermutstropfen war eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Anne Bartsch, die dem MAC aber auch keinen Vorteil mehr brachte. Denn Torhüterin Lilly Uhrmann wehrte alle Schüsse ab und so blieb es beim 3:0 (0:0/1:0/2:0). Neben dem Shutout surfte sie sich auch noch über die Auszeichnung zur besten Torhüterin des Turniers freuen. Jule Schiefer war Topscorerin des Finalturniers, mit Abwehrspielerin Daria Gleißner und Angreiferin Laura Kluge wurden zwei Spielerinnen ins All-Star-Team gewählt.
Mad Dogs MannheimMannheim sichert sich sechs Punkte nach tor- und schussreichem Wochenende in Planegg Mit zwei Siegen aus zwei attraktiven und chancenreichen Spielen gegen den ESC Planegg beenden die Mad Dogs Frauen in der Fraueneishockey-Bundesliga DFEL auch ihr zweites Auswärtswochenende erfolgreich. Ohne Umschweife ging es temporeich zur Sache. Planegg hatte die erste größere Chance in der 5. Minute, Mannheim legte eine Minute später alleinstehend vor dem Planegger Tor nach. Zwei weitere gute Gelegenheiten gab es auf beiden Seiten, ehe die erste Strafe des Spiels ausgesprochen wurde. Und die Penguins nutzten ihren Überzahl-Einstand mit Antonia Glogger im Nachsetzen. Die Mad Dogs Frauen versuchten sich umgehend im Ausgleich, doch am Ende des Drittels gingen die Gastgeberinnen mit dem 1:0 im Rücken in die Pause. Gleich in der 21. Minute wurde Penguins-Torhüterin Chiara Schultes mehrfach geprüft, in der Folge kontinuierlich auf den Ausgleich gedrückt. Zwei Mannheimer Strafzeiten unterbrachen jeweils die Bemühungen, doch dann hatte Jenny Miller freie Schussbahn aufs Tor und nahm sich Zeit, den Puck konsequent ins Tor zu befördern, sinnbildlich für das ganze Team in den 37 Minuten und 37 Sekunden davor. Hanna Amort strahlte kurz darauf gleichfalls Torgefahr aus. Mit dem Unentschieden verließen die Spielerinnen das Eis zur zweiten Unterbrechung. Im Schlussdrittel erspielte Mannheim sich weitere Chancen, wie auch die Penguins zu zu Gelegenheiten kamen. In der 53. Minute musste Jessica Ekrt artistisch den Kasten freihalten, ihr Gegenüber Chiara Schultes war im Gegenzug gefordert. Als Abby Davies kurz darauf in einem Konter in der 55. Minute die Scheibe im richtigen Moment zu Hunter Barnett passte, konnte sie den ersten Rückstand für Planegg aber nicht verhindern. Und Hanna Amort legte zweieinhalb Minuten vor dem Ende mit einem Lauf nach. In der letzten Minute wurde es noch einmal für die Mad Dogs Frauen gefährlich. Schultes verließ für eine weitere Planegger Feldspielerin ihr Gehäuse, doch es blieb beim 1:3-Endstand. Vor dem Sonntagsspiel wurde es einen Moment still und nachdenklich in der Miesbacher Eishalle, als alle Anwesenden des kürzlich im Alter von erst 25 Jahren gestorbenen Torwarts Jan Dalgic gedachten. Ins Spiel starteten die Mannheimerinnen mit dem erkennbarem Vorsatz, nicht mehr einem Rückstand hinterherlaufen zu wollen und setzten ihr Vorhaben schnell in die Tat um. 52 Sekunden nach dem Eröffnungsbully nahm sich Abby Davies ein Herz und versuchte es einfach mal. Die erste Strafe nahm diesmal Planegg, die Führung konnte zunächst nicht ausgebaut werden, trotz sehenswerter Versuche. Noch einmal mit Schwung zog Abby Davies gemeinsam mit Hanna Amort und Tabea Botthof in der 18. Minute ins gegnerische Drittel, und alle drei legten mit der Formel Schuss-Rebound-Lupfer nach. Nur 18 Sekunden vor der ersten Pause nutzte die einen Moment unbeobachtete und lauernde Kerstin Spielberger ihre Chance zum Anschluss. Julia Zorn war eine ihrer Vorlagengeberinnen. 5:16 Torschüsse wies die Statistik nach dem zweiten Drittel aus, doch das Duo Spielberger/Zorn wendete das Match in abwechselnder Reihenfolge (26. und 34.), die Mannheimerinnen ließen im Spielen etwas nach, blieben torlos und mussten sich mit dem ersten Rückstand auseinandersetzen. Im Schlussabschnitt aber besannen sie sich wieder auf ihre Tugenden und machten nicht nur die Torschussstatistik mit 1:25 zu einer klaren Angelegenheit. Ihre Teamleistung belohnten sie mit gleich vier Treffern in unterschiedlicher Besetzung: Xenia Merkle (50.), Abby Davies (54.), Yvette Reichelt (56.) netzten bei Gleichzahl ein. Das insgesamt gelungene Wochenende rundete Tabea Botthof im Powerplay eine gute Minute vor dem Ende zum finalen 3:6 ab. Damit wurde die aktuelle Tabellenführung knapp vor den Amsterdam Tigers erobert. Wichtiger dürften aber die Punkte sein, die wieder eingefahren wurden, um eine gute Ausgangslage zu festigen. Am nächsten Wochenende gastiert mit Pokalsieger ERC Ingolstadt Frauen einer der Titelfavoriten am Neckar und wird die Mad Dogs Frauen vor eine große, aber auch reizvolle Herausforderung stellen.
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