IHP NachrichtenDonnerstag 5.Oktober 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Mittwoch und Donnerstag mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, aus Rheinland-Pfalz und aus der Regionalliga Ost.
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Krefeld PinguineKrefeld Pinguine freuen sich über großzügige Lebensmittel-Spende zugunsten der Tafel Krefeld (DEL) Die Krefeld Pinguine ziehen eine positive Bilanz ihrer Spendenaktion zugunsten der Tafel Krefeld. Anlässlich des Erntedankfestes am 01. Oktober wurde im Rahmen des Heimspiels gegen die Dresdner Eislöwen vor der Arena eine Spenden-Annahmestelle für Lebensmittel eingerichtet. Hierbei sind insgesamt 30 Stapelboxen mit Konserven und langzeitig haltbaren trockenen Lebensmitteln zusammengekommen, die am Mittwochmittag von den KEV-Spielern Matthias Bittner und Kevin Niedenz zusammen mit den am Spieltag gesammelten Geldspenden übergeben wurden. Anschließend haben die Profis während des Mittagstisches bei der Essensausgabe am Westwall ausgeholfen. Matthias Bittner, Torhüter Krefeld Pinguine: „Eine tolle Aktion! Ich freue mich, dass wir mit Hilfe unserer Fans so viele Spenden sammeln konnten.“ Kevin Niedenz, Stürmer Krefeld Pinguine: „Es war eine spannende Erfahrung für mich hier heute bei der Tafel nicht nur Spenden übergeben zu dürfen, sondern auch mithelfen zu können.“ Ziel der Krefelder Tafel ist es, qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden, an Menschen in Not zu verteilen. Die Tafeln sammeln überschüssige, aber noch verwertbare Lebensmittel ein, und geben diese an Bedürftige ab. Möchten Sie spenden oder die Leistung der Krefelder Tafel in Anspruch nehmen, finden Sie Informationen auf der Wesbite der Tafel unter www.tafel-krefeld.de.
Eisbären RegensburgDRITTER SIEG IN SERIE: EISBÄREN REGENSBURG RINGEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU 2:0 NIEDER (DEL2) Nächstes Ausrufezeichen des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Mit einem souveränen Auftritt hat das Team um Trainer Max Kaltenhauser sein Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenzweiten, die Eispiraten Crimmitschau, mit 2:0 (0:0/1:0/1:0) gewonnen. EBR-Torhüter Tom McCollum gelang gegen die zuvor nach Regulärer Spielzeit noch ungeschlagenen Sachsen mit einer starken Leistung der Shutout. Die Tore für die Oberpfälzer erzielten vor 3176 Fans in der Donau-Arena Richard Diviš (21. Minute) und Jakob Weber (52.). Nach dem 4:2-Erfolg bei DEL-Absteiger Bietigheim am Freitag und dem turbulenten 7:5 über die den amtierenden DEL-2-Meister Ravensburg am Sonntag, verließen die Domstädter somit bereits das dritte Mal in Folge (binnen nur fünf Tagen) das Eis als Sieger. In der Tabelle blieben sie dadurch Sechster (zwölf Punkte), Crimmitschau rutschte auf Platz drei (14 Zähler). Am Freitag, 6. Oktober, steht nun die Auswärtsaufgabe beim EC Bad Nauheim an (Beginn 19:30), ehe am Sonntag, 8. Oktober, ab 17 Uhr der Aufsteiger Starbulls Rosenheim in der Donau-Arena antritt. Nachbericht: Zu Veränderungen im Aufgebot der Eisbären Regensburg kam es im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Partien nur in der Verteidigung: Für den angeschlagenen Petr Heider rückte Patrick Demetz wieder in den Spieltagskader, außerdem feierte Sandro Mayr nach auskurierter Blessur sein Comeback. André Bühler musste weiter verletzt passen. Im Sturm kamen Niklas Zeilbeck (Spiel für Passau in der Oberliga), Constantin Ontl und Petr Pohl-nicht zum Einsatz . Im Tor startete Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup. Einmal mehr strömten über 3100 Fans in die Donau-Arena – und sie sahen eine starke Anfangsphase der Gastgeber. Schon in den ersten fünf Minuten boten sich den Eisbären reihenweise beste Chancen auf die frühe Führung, doch Ex-Regensburger Christian Schneider im Kasten der Eispiraten Crimmitschau war stets zur Stelle. Die Gäste kamen nur langsam besser ins Spiel, die Domstädter dominierten das Geschehen im ersten Durchgang. Da sich aber Schneider (und auch sein Gegenüber McCollum) weiter schadlos hielten, blieb es bis zur ersten Pause beim 0:0. Das sollte sich im zweiten Durchgang aber schnell ändern: Nach nur 49 Sekunden spielte Kapitän Nikola Gajovský seinen Sturmpartner Richard Diviš mit einer Traumvorlage exzellent frei – und der blieb vor Schneider eiskalt und verwertete zum 1:0 für die Oberpfälzer (21. Minute). Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch Schneider und der stark aufgelegte McCollum zeichneten sich ein ums andere Mal aus. Glück hatten die Eisbären nach 35 Minuten: Crimmitschau traf in Überzahl – doch die Unparteiischen gaben das Tor wegen Schlittschuhtreffers nicht. So blieb es zum zweiten Seitenwechsel bei der knappen Regensburger Führung. Im Schlussabschnitt wogte die Partie lange hin und her, doch nach 52 Minuten stellten die Eisbären die Weichen endgültig auf Sieg: Jakob Weber schlenzte von der Blauen Linie und der abgefälschte Puck schlug im Gäste-Tor zum 2:0 ein. Die Sachsen versuchten nun, den Druck zu erhöhen, doch McCollum blieb stets Sieger und blieb das zweite Mal in der noch jungen, neuen DEL-2-Saison ohne Gegentor – Shutout. Auch, dass Crimmitschau rund eineinhalb Minuten vor dem Ende Schneider gegen einen zusätzlichen Feldspieler tauschte, änderte daran nichts mehr, die Eisbären vergaben sogar noch zwei Großchancen auf die endgültige Entscheidung ins leere Tor. In der Tabelle blieben die Eisbären durch den dritten Sieg in fünf Tagen Sechster (jetzt 12 Punkte). Crimmitschau rutschte um einen auf Rang nach hinten und ist nun Dritter (14 Zähler). Weiter geht es für die Donau-Städter am Freitag, 6. Oktober, mit dem Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim. Das nächste Heimspiel steigt dann zwei Tage darauf, am Sonntag, 8. Oktober, ab 17 Uhr gegen Aufsteiger Rosenheim (ausführlicher Vorbericht folgt).
Starbulls RosenheimAutoglas Niedermayr neuer Business Partner der Starbulls Rosenheim (DEL2) Autoglas Niedermayr, die führende Adresse in der Rosenheimer Region für Scheibentausch und Steinschlagreparatur, ist ab dieser Saison neuer Business Partner der Starbulls Rosenheim. Die neue Partnerschaft mit Autoglas Niedermayr ergab sich vor allem aus dem Interesse von Georg Niedermayr, dem Geschäftsführer der Niedermayr GmbH, neue Werbemöglichkeiten in der Region zu erkunden. Die Chance, auf den LED-Banden im Stadion zu werben, stellte eine äußerst attraktive Möglichkeit mit großer Reichweite dar. Darüber hinaus bot sich die Gelegenheit zur Platzierung des Logos auf allen Heckscheiben der Starbulls-Pool-Autos förmlich an. Georg Niedermayr erklärt: "Die Zusammenarbeit mit den Starbulls Rosenheim ist für uns eine neue und aufregende Möglichkeit, unsere Präsenz in der Region weiter auszubauen und gleichzeitig ein starkes Eishockeyteam aus der Heimat zu unterstützen. Wir sind stolz darauf, ab sofort ein Teil der Starbulls Familie zu sein." Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls, betont die Bedeutung dieser Partnerschaft: "Mit der Niedermayr GmbH haben wir einen äußerst kompetenten und wichtigen Partner an unserer Seite. Diese Partnerschaft ist von großer Bedeutung für beide Seiten. Die Niedermayr GmbH kann ihre regionale Bekanntheit weiter steigern, und für unseren Verein bietet sich die Möglichkeit, schnelle und fachkundige Lösungen für etwaige Fahrzeugscheibenprobleme unserer Poolautos zu erhalten." Die Partnerschaft mit Autoglas Niedermayr unterstreicht die Bedeutung von lokalen Unternehmen in der Förderung des Sports am Standort. Beide Seiten freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der kommenden Saison.
Lausitzer Füchse WeißwasserFREIBERGER BRAUHAUS BLEIBT PREMIUM-PARTNER - VERTRAG FÜR WEITERE ZWEI JAHRE VERLÄNGERT (DEL2) Die Lausitzer Füchse und das Freiberger Brauhaus bleiben weitere zwei Jahre ein Team. Auch in der Saison 2023/2024 und 2024/2025 unterstützt das Freiberger Brauhaus die Lausitzer Füchse – und dies bereits im 21. Jahr. Entscheidend für die erneute Verlängerung des Sponsoringvertrages ist für Freiberger das große Vertrauen in das Potenzial des Klubs und die jahrelange Partnerschaft. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, mit der Vertragsverlängerung Kontinuität und Stabilität zu signalisieren“, sagt Frank Rehagel, Marketingleiter der Freiberger Brauhaus GmbH. „Wir möchten unseren aktiven Beitrag leisten, dass der Eishockeysport in Sachsen weiterhin mit all den spannenden Derbys und den damit verbundenen Emotionen erhalten bleibt – zur Freude unserer Fans.“ „Wir sind sehr froh, dass das Freiberger Brauhaus zwei weitere Spielzeiten an unserer Seite steht. Es hat sich in den vielen Jahren der Zusammenarbeit eine intensive und erfolgreiche Partnerschaft entwickelt, von der beide Seiten enorm partizipieren. Daher sind wir sehr stolz, dass das sächsische Traditionsunternehmen auch in der Saison 2023/2024 und 2024/2025 seine Unterstützung zugesagt hat“, so André Schilbach, Assistent der Geschäftsleitung des EHC. Und auch die Aktion „Pro geschossenes Tor ein Liter Bier“, welche 2014 ins Leben gerufen wurde, geht in die Verlängerung. Heißt konkret: für jedes geschossene Saisontor der Lausitzer Füchse sponsert die Brauerei einen Liter herbfrisches Pils. Der sogenannte „Bierzähler“ befindet sich auf der Website der Lausitzer Füchse unter www.lausitzer-fuechse.de. Der aktuelle Stand wird nach einem Spielwochenende immer auf der Startseite zu sehen sein. Wir bedanken uns für das Vertrauen bei der Freiberger Brauhaus GmbH und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!
Deggendorfer SCErster Derbykracher – Deggendorfer SC empfängt die Passau Black Hawks (OLS) Bereits früh in der jungen Oberligasaison kommt es für den Deggendorfer SC gleich zu einem richtigen Kracher auf heimischem Eis. Zu Gast in der Festung an der Trat sind am Freitagabend um 20 Uhr die Passau Black Hawks zum Niederbayernderby. Mit einem runderneuerten Kader starten die Dreiflüssestädter in die neue Spielzeit. Während alteingesessene Spieler wie Sergej Janzen, Elias Rott und Raphael Fössinger auch in dieser Saison die Schlittschuhe schnüren, konnte Sportchef Christian Zessack einige neue, als auch bekannte Gesichter nach Passau lotsen. Mit dem Kanadier Tyrell Buckley und dem Deutsch-Kanadier Colin Campbell wollen die Habichte den Abgang von Abwehrchef Zack Dybowski kompensieren. Im Angriff setzen die Passauer mit Liam Blackburn, Nicolas Sauer und David Seidl auf Spieler, die auch bereits in der Vergangenheit für den Deggendorfer SC aktiv waren. Leistungsträger wie der letztjährige Topscorer Jakub Cizek konnten gehalten werden und die Kooperation mit EV Landshut wurde weiter ausgebaut, sodass auch in dieser Saison viele junge Talente Spielpraxis in der Oberliga sammeln können. Auf dem Papier also ein breiter und ausgeglichener Kader, auf den Neu-Trainer Thomas Vogl zurückgreifen kann. Das Potenzial der Black Hawks deuteten sie bereits am vergangenen Sonntag an, als sie den DEL2-Absteiger aus Heilbronn mit 4:2 auf heimischem Eis bezwangen. Im Duell mit den Dreiflüssestädtern kann DSC-Trainer Jiri Ehrenberger nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Die beiden Verteidiger Benedikt Schopper und Dennis Balzer werden weiterhin fehlen, während Petr Stloukal mittlerweile wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Ein Einsatz am Freitag gegen die Black Hawks ist jedoch noch offen. Neu im Lazarett ist Alex Grossrubatscher. Der Verteidiger hat sich im Schlussabschnitt in Höchstadt eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird dem DSC etwa vier bis sechs Wochen fehlen. Spielbeginn am Freitagabend ist um 20 Uhr. Die Partie wird auf SpradeTV übertragen.
Memmingen IndiansIndians unterliegen in Weiden-Freitag kommt Höchstadt (OLS) Der ECDC Memmingen verlor das Auswärtsspiel am Tag der Deutschen Einheit beim Ligafavoriten aus Weiden. Ein lange Zeit offenes Spiel entschieden die Blue Devils am Ende mit 8:3 für sich. Am Freitag kommt Höchstadt nach Memmingen zum zweiten Heimspiel der Saison. Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Im ersten Drittel war die Begegnung an diesem Abend ziemlich ausgeglichen und taktisch geprägt. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Den einzigen Treffer in diesem Drittel schoss Tyler Ward für Weiden (13.Minute), nach einer Unaufmerksamkeit in der Memminger Hintermannschaft. Im zweiten Abschnitt kamen die Indianer gut aus der Kabine und glichen durch Linus Svedlund prompt in Überzahl aus. Weiden nutzte hingegen in der 26.Minute einen individuellen Fehler der Indians aus und ging durch Fabian Voit wieder in Führung. Die Indians davon nur kurz beeindruckt, hielten weiterhin gut dagegen, Tobias Meier gelang folgerichtig und verdient das 2:2 in Überzahl. Sekunden später klingelte es aber bereits wieder im Indianer-Gehäuse. Neal Samanski drückte die Scheibe für die Blue Devils zum 3:2 ins Netz. Im letzten Drittel starteten die Rot-Weißen gut und schafften erneut den Ausgleich. Milan Pfalzer schnappte sich in Unterzahl die Scheibe und lochte zum 3:3 ein. Eine gute Minute später waren es dann wieder die Hausherren, die zum Torerfolg kamen. Luca Gläser nutzte eine Überzahlsituation zum 4:3 für die Oberpfälzer aus. Bis zur 50.Minute hielt die Mannschaft von Coach Huhn mit, aber in den letzten zehn Minuten brach das Spiel der Maustädter auseinander. Weiden zog, begünstigt durch mehrere Strafminuten der Indians, mit vier weiteren Treffern auf und davon, und feierte letztendlich verdient den 8:3 Heimsieg über den ECDC. Bereits am Freitag kommt es zum nächsten Spiel für den ECDC. Das zweite Heimspiel der Saison bestreiten die Indians dann gegen den Rivalen aus Höchstadt, die mit Ex-Indianer Sergei Topol an den Hühnerberg reisen. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr, Karten sind bereits online im VVK verfügbar. Am Sonntag tritt der ECDC die Reise zum nächsten schweren Auswärtsspiel nach Heilbronn an.
Passau Black HawksBlack Hawks mit spektakulärer Aufholjagd gegen Bayreuth (OLS) Die Passau Black Hawks mussten sich am Dienstag Abend vor 532 Zuschauern in der Eis-Arena Passau dem DEL2 Absteiger Bayreuth mit 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben. Aufgrund von Krankheit und Verletzungen standen Trainer Thomas Vogl nur 15 Feldspieler und 2 Torhüter zur Verfügung. Die Partie begann aus Sicht der Hausherren denkbar schlecht. Nach siebzehn Sekunden führten die Gäste aus Franken bereits mit 0:1. Die Habichte befanden sich danach in Schockstarre und kassierten im ersten Drittel noch zwei weitere Gegentore. Mit dem Spielstand von 0:3 gingen die Habichte ins Mitteldrittel. Dort kamen die Black Hawks nach einem Überzahlspiel immer besser ins Spiel. Ein vergebener Penalty durch Liam Blackburn war dann aus Sicht von Trainer Thomas Vogl der Knackpunkt. „Das hat uns gezeigt, dass heute noch was geht“. Die Habichte machten weiter Druck und konnten durch Santeri Ovaska den Treffer um 1:3 nach schöner Vorarbeit von Liam Blackburn erzielen. Im letzten Drittel drängten die Habichte weiter auf den Anschlusstreffer. Ein Powerplay nutzte Kapitän Marc Zajic sechs Minuten vor Ende der Partie zum 2:3. Zwei Minuten später verwandelte Liam Blackburn mit dem Treffer zum 3:3 Ausgleich die Eis-Arena in ein Tollhaus. In der Overtime hatte Jakub Cizek den Siegtreffer auf der Kelle, scheiterte aber an Goalie Kai Kristian. Eetu Elo hämmerte im Gegenzug die Scheibe zum 3:4 Endstand ins Tor der Black Hawks. „Heute bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir sind nach dem 0:3 zurückgekommen und haben das Spiel noch ausgeglichen. In der Overtime hätten wir das Spiel auch noch gewinnen können. Trotzdem ist das definitiv ein gewonnener Punkt für uns“. so Black Hawks Trainer Thomas Vogl. Die Habichte haben einmal mehr Moral und Charakter bewiesen und konnten gegen die beiden Ex-DEL2 Mannschaften aus Heilbronn und Bayreuth vier Punkte einfahren. Bereits am Freitag wartet das nächste schwere Spiel auf die Dreiflüsse Städter. Auswärts steht das Derby beim Deggendorfer SC auf dem Programm. Im nächsten Heimspiel empfangen die Black Hawks am Sonntag den EC Peiting.
Zimmer inSports ist neuer Gesundheitspartner (OLS) Die Blue Devils Weiden haben einen neuen Gesundheitspartner gewonnen. Ab dieser Saison wird Zimmer inSports von Zimmer MedizinSysteme GmbH die nächsten drei Jahre als Gesundheitspartner des amtierenden Oberliga-Vizemeisters fungieren. Die Zimmer MedizinSysteme GmbH ist seit über 50 Jahren Entwickler und Hersteller innovativer mobiler Geräte für die Physikalische Therapie und Diagnostik. Mit der Marke Zimmer inSports ist das Neu-Ulmer Unternehmen kompetenter Partner im Amateur- und Spitzensport. Neben Systemlösungen für die Physikalische Therapie und Diagnostik umfasst das Produktportfolio zudem hochwertige Medizinprodukte für die Physiotherapie, Regeneration und Rehabilitation. Im Rahmen der Partnerschaft verwenden die Blue Devils verschiedene Therapiesysteme von Zimmer MedizinSysteme, darunter das digitale “12-Kammer Kompressionstherapiegerät inSports Recovery 12” sowie den “Soleo SonoStim” für Reizstrom-, Ultraschall- und Kombinationstherapie. Mike Albusberger, Key Account Manager inSports: „Es freut uns sehr, dass wir als neuer Gesundheitspartner die Blue Devils Weiden im Bereich Sportphysiotherapie unterstützen können. Unser vorrangiges Ziel besteht darin, den Profis der Blue Devils eine erstklassige medizinische Betreuung zu bieten, indem wir eng mit dem Verein zusammenarbeiten.“ Jürgen Rumrich, Sportlicher Leiter Blue Devils Weiden: “Ich freue mich, mit Zimmer inSports einen weiteren starken Gesundheitspartner an unserer Seite zu haben. Die zur Verfügung gestellten Geräte werden unserem Physio- und Ärzteteam dabei helfen, unsere Spieler nach Verletzungen optimal für ihr Comeback auf dem Eis vorzubereiten beziehungsweise das Verletzungsrisiko bereits im Vorfeld zu minimieren.”
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Erding GladiatorsNo ref, no Game - 750. Spiel von Eishockey-Schiedsrichter Alexander Karl (BYL) Ohne Schiedsrichter geht es nicht! Die zuletzt vom Bayerischen Eishockeyverband ausgerufene Kampagne macht deutlich, dass Eishockey ohne Referees nicht möglich ist. Einer, der dies seit Jahren beherzigt ist der in Erding geborene Alexander Karl. Er war zuletzt beim Vorbereitungsspiel der Gladiators gegen den EV Dingolfing zum 750 mal als Schiedsrichter auf dem Eis. Eine wahrlich stolze Zahl. Mit 16 Jahren startete der heute 28-Jährige seine Karriere. In der Saison 2013/2014 debütierte er in der Senioren Bayernliga als Linienrichter. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist der von allen genannte Xandel in der Bayernliga als Hauptschiedsrichter tätig. Zunächst gratulieren wir Dir nochmal zum Jubiläum. Wie kam es dazu, dass du Schiedsrichter geworden bist? Danke sehr. Ein Freund, der ein Jahr vor mir als Schiedsrichter angefangen hat, erzählte mir von seinen Erfahrungen. Daraufhin habe ich es auch ausprobiert. Im ersten Jahr als Schiedsrichter habe ich noch parallel gespielt. Da mir der Job als Schiedsrichter aber mehr Spaß machte, ich viel positives Feedback von den erfahrenen Kollegen erhielt und ich meine Ausbildung begann, entschied ich mich voll für die Schiedsrichtertätigkeit. Du gehst in der Saison 2023/2024 in deine 13. Saison. Kannst Du dich noch an dein erstes Spiel erinnern? Ja. Im November 2011 war ich bei einem Kleinschülerspiel in Deggendorf zum ersten Mal als Schiedsrichter im Einsatz. Jetzt stehst du bei 750 Partien. An welche Spiele hast Du besondere Erinnerungen und warum? Da gibt es mehrere Highlights. Zum Beispiel meine vier Bayernliga-Finalspiele als Linienrichter. In der Saison 2015 waren es die Spiele 3 und 5 zwischen Höchstadt und Lindau. Ein Jahr später Spiel 4 bei der Paarung Waldkraiburg und Höchstadt. Schließlich 2017 das dritte Finalspiel Waldkraiburg gegen Lindau. Im August 2016 durfte ich mit Kollegen zu einem internationalen Nachwuchsturnier nach Bellinzona (Schweiz) fahren. Dort hatten wir fünf Einsätze. Im Ausland zu pfeifen und sich mit den dortigen Schiedsrichtern auszutauschen war eine tolle Erfahrung. Weitere Höhepunkte waren meine zwei Bayernliga-Finalspiel als Hauptschiedsrichter. In der vorletzten Saison war das Spiel 1 zwischen dem EHC Klostersee und dem TEV Miesbach. Letzte Saison die entscheidende dritte Partie, als Königsbrunn auf Miesbach traf. All diese Einsätze waren für mich ganz besonders und eine Belohnung für meine harte und gute Arbeit. Schiedsrichter stehen oft in der Kritik. Was wünscht Du Dir im Umgang? Eishockey ist ein emotionaler und schneller Sport bei dem wir in kürzester Zeit mehrere Entscheidungen treffen müssen. Dass auch eine Fehlentscheidung dabei sein kann, liegt in der Natur des Menschen. Dazu kommt bei unseren Beurteilungen noch der Blickwinkel auf die jeweilige Situation. Bei strittigen Entscheidungen werden die Meinung immer auseinander gehen. Emotionen sind normal, aber das darf nicht dazu führen, dass wir tätlich angegriffen oder unter der Gürtellinie beleidigt werden. Wir lieben diesen Sport genauso wie die Spieler, Trainer und Zuschauer. Wir wollen alle das gleiche: Einen fairen und sportlichen Spielverlauf. Mein Wunsch ist ein respektvoller Umgang, keine Gewalt und Verständnis, dass wir eine Situation anders beurteilt oder einen Fehler gemacht haben. Auch wir sind nur Menschen und wollen gesund in unseren Alltag zurück. Wie hat sich der Eishockeysport aus Deiner Perspektive entwickelt? Meiner Meinung nach hat sich das Eishockey in Deutschland sehr positiv entwickelt. Diese Entwicklung ist definitiv durch die olympische Silbermedaille 2018 und den jüngsten Erfolgen bei den Weltmeisterschaften begünstigt worden. Wir merken aktuell vor allem im Nachwuchsbereich einen enormen Anstieg der Spiele. Viele Vereine haben in den jüngeren Altersklassen sogar zwei Mannschaften gemeldet. Auch die Seniorenligen haben an Qualität gewonnen. Zum Beispiel kamen in die Bayernliga zuletzt immer mehr Ex-Profis aus den oberen Ligen. Diese Entwicklung wird meiner Meinung nach auch anhalten. Warum sollten Jugendliche Schiedsrichter werden? Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Ich bin froh so früh angefangen zu haben. Denn in den jungen Jahren lernt man bereits eine Menge. Selbstvertrauen, Teamfähigkeit, Kommunikation und einiges mehr. Das hilft einem als Schiedsrichter und auch im privaten Leben. Außerdem haben wir als drittes Team einen extrem guten Zusammenhalt. Und bei guter Arbeit kann man relativ zügig in höheren Ligen zum Einsatz kommen. Ich kann nur empfehlen mit 16 Jahren anzufangen. Außerdem brauchen wir aufgrund der Entwicklung neue Schiedsrichter. Viele Infos gibt es auf unserer Infoseite: www.das-dritte-team.de. Abschließend möchte ich sagen: No ref, no game
Letzter Test vor Saisonstart für den EHC Königsbrunn (BYL) Nach dem 14:1 Sieg vom Dienstag im Freundschaftsspiel gegen den EV Königsbrunn steht für den EHC am Sonntag die letzte Vorbereitungspartie vor Saisonbeginn an. Ab 18 Uhr kommt es zum Kräftemessen mit dem starken Landesligisten ESV Burgau in der heimischen Pharmpur EISARENA. Die "Eisbären“ des ESV Burgau starteten am 15. September in die Vorbereitung, gleich im ersten Spiel gegen den ligenhöheren VfE Ulm/Neu-Ulm setzte es eine denkbar knappe 5:7 Niederlage. Danach fertigte die Mannschaft Lechbruck mit 9:1 ab und schickte auch die Mannschaft aus Fürstenfeldbruck mit 10:0 nach Hause. Nach den überdeutlichen Siegen gegen die zwei Ligakonkurrenten besiegten die Eisbären auch noch den Bayernligisten Buchloe mit 5:3 und setzten schon mal eine deutliche Duftmarke an die anderen Mannschaften der Landesliga. Burgau wird dieses Jahr wohl ein deutliches Wort im Kampf um den Aufstieg mitreden, am Sonntag wollen die Eisbären dem EHC die Generalprobe vor dem Saisonstart vermiesen. Der Burgauer Kader ist gut bestückt, einige Spieler waren schon für den EHC Königsbrunn aktiv. Roman Jourkov, Florian Bayer, Joshua Tsui, Mario Seifert, Maximilian Arnawa und Marc Barchmann schnürten schon ihre Schlittschuhe für Königsbrunn. Für Kritik sorgt allerdings die Verpflichtung von mehr als zwei Kontingentspielern, womit der Verein in der Landesliga aber nicht allein dasteht. Der Ukrainer Oleh Novykov, Benedek Radvanyi aus Ungarn als auch die Tschechen Patrik Kozlik, David Zachar, David Ballner und Petr Ceslik stehen aktuell im Aufgebot der Burgauer Mannschaft. Trainer an der Bande ist Erwin Halusa, der auch schon Headcoach beim EHC Königsbrunn war und mit seiner Erfahrung einen schlagkräftigen Kader zusammengestellt hat. Für Königsbrunn wird es ein letzter interessanter Test, EHC-Coach Bobby Linke fordert von seiner Mannschaft einen Sieg: „Burgau ist eine sehr ambitionierte Landesliga-Mannschaft mit viel Qualität im Kader. Wir wollen uns im letzten Spiel vernünftig aus der Vorbereitung verabschieden und mit einem guten Ergebnis in die neue Saison starten. Es sind ja einige Bekannte in der Mannschaft der Eisbären, von daher sollten die Jungs auch motiviert sein einen Sieg einzufahren. Nichtsdestotrotz werden wir noch ein paar Dinge ausprobieren, unter anderem beim Powerplay und in der Reihenaufstellung. David Blaschta wird im Tor stehen. Es wird ein gutes Spiel werden, aber wir müssen auch Gas geben und die Dinge umsetzen, die wir brauchen um erfolgreich zu spielen. Ich will eine aggressive Offensive sehen, aber gleichzeitig auch nach hinten wenig Fehler machen und konzentriert spielen.“
TEV MiesbachGemeinsam für Anian (BYL) Es sollte eine ganz normale Trainingseinheit werden - doch am 18. Januar veränderte sich das Leben von Anian Geratsdorfer und seiner Familie ohne jegliche Vorwarnung. Der langjährige Goalie der ersten Mannschaft des TEVs erlitt im Nachgang einen Herzinfarkt und leidet noch heute an den drastischen Folgen. Anian Geratsdorfer ist seit Kindesbeinen Eishockey-Torwart und beim TEV Miesbach tief verwurzelt. Der 31-Jährige durchlief alle Nachwuchsteams in der Kreisstadt und spielte - abgesehen von einer Saison in Bad Tölz - auch im Seniorenbereich ausschließlich für den TEV. In der vergangenen Spielzeit kam Anian auf 16 Spiele, ehe ihm ein tragischer Vorfall seinen geliebten Sport wegnahm. Nach besagter Trainingseinheit saßen die TEV-Spieler wie üblich noch in der Kabine zusammen. Alles schien normal, doch der eigentlich so gesellige Anian verspürte als Einziger keinen Hunger und wollte, statt mit seinen Freunden zusammenzusitzen, lieber nach Hause. Er klagte über einen Druck auf der Brust. Das Team reagierte schnell, rief sicherheitshalber einen Krankenwagen - eine möglicherweise lebensrettende Entscheidung wie sich später herausstellte. Auf dem Weg ins Krankenhaus erlitt Anian einen Herzinfarkt und wurde erstmals reanimiert. Seine erste Frage an den zuständigen Arzt: „Kann ich wieder Eishockey spielen?” Vier Tage später kam es im Krankenhaus zu einem Herzstillstand. Bis heute ist unklar, wie lange Anians Herz nicht schlug. Es kam zu einer zweiten Reanimation – erneut kämpfte sich Anian durch, leidet seither aber an den gravierenden Folgen. Seit Mitte Januar ist der Goalie nicht mehr ansprechbar. Aktuell ist er in einem minimalen Bewusstseinszustand. Für alle Angehörigen und auch die gesamte TEV-Familie waren die letzten Monate geprägt von der Hoffnung auf Besserung und das Bangen um Anians Gesundheitszustand. Auf Wunsch der Familie hielt der TEV Miesbach die Vorkommnisse bis heute unter Verschluss. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, die Geschichte Anians zu erzählen. In den vergangenen Monaten wechselte er von Intensivstationen zu Reha-Einrichtungen und zurück. Eishockey war und ist Anians Leben. Selbst in der aktuellen Verfassung reagiert er vor allem auf gewohnte Gerüche und Stimmen aus Familie und Eishockeywelt. Nun wurde ein Spendenkonto eingerichtet, um die anfallenden Kosten für die Familie zu decken und stemmen zu können. Dabei handelt es sich um den Umbau der Wohnung um Platz für Anian und einen Pfleger zu schaffen, mögliche alternative Therapien durch Spezialisten sowie zusätzliche physiotherapeutische Behandlungen. Dies ist nötig, um für Anian die Rahmenbedingungen für ein - unter diesen Umständen - möglichst gutes Leben zu schaffen. Bei der Spendenaktion hat der TEV Miesbach seine volle Unterstützung zugesagt. Anian ist ein Kind des Vereins, das Team ist wie seine zweite Familie. Er bleibt weiterhin Teil des Kaders und wird auch kommende Spielzeit beim TEV aktiv sein – wenn auch diesmal nur emotional anstatt als Mann zwischen den Pfosten. Weitere Aktionen zur Generierung von Spenden und Aufmerksamkeit sind aktuell in Planung. Sobald es Neuigkeiten gibt, erfahrt ihr diese über den Onlineauftritt des TEV Miesbach und der Aktion „Gemeinsam für Anian“ sowie im Miesbacher Merkur. Bei Fragen oder anderen Rückmeldungen bitten wir euch, die E-Mail anian.geratsdorfer @tev-miesbach.de zu kontaktieren. Anian war schon immer ein Kämpfer. Das wird er auch weiterhin sein. Nun ist zusätzlich die Unterstützung der Eishockey-Familie gefragt. Bleib stark, Anian! Spenden sind ab sofort an dieses eigens eingerichtete Konto möglich: Spendenkonto Anian Geratsdorfer DE20 7115 2570 0012 5332 87 Kreissparkasse Miesbach Tegernsee
Schweinfurt Mighty DogsDUELL DER DOGS IM ICEDOME - Gegnercheck EV Pegnitz „Ice Dogs“ (BYL) Unsere Mighty Dogs bestreiten am Freitag, den 06. Oktober das fünfte Testspiel für die kommende Saison in der Eishockey Bayernliga. Im Icedome gastiert der letztjährige Bayernligist EV Pegnitz. Die Ice Dogs belegten in der vergangenen Bayernliga-Hauptrunde mit 19 Punkten nach 28 Spielen den vorletzten Tabellenplatz. In der anschließenden Abstiegsrunde konnten die Oberfranken in 12 Spielen nur noch vier Zähler holen und somit den Abstieg in die Landesliga nicht mehr verhindern. Beim letzten Aufeinandertreffen, welches am letzten Spieltag der vergangenen Saison war, gingen die Mighty Dogs mit einem 15:1 Heimsieg vom Eis. Ein ähnliches Ergebnis ist wohl nicht zu erwarten. In der Vorbereitung auf die kommende Saison absolvierte der EV Pegnitz bislang fünf Spiele, hier konnten die Ice Dogs drei Auswärtssiege einfahren – 4:5 gegen den tschechischen viertligisten Meteor Tremosna, 1:5 gegen den VER Selb (1b) und 1:13 gegen die Höchstadt Alligators (1b). In den letzten zwei Testspielen folgten dann zwei Niederlagen, 5:3 gegen die Wild Lions aus Amberg und 4:2 gegen die Schönheider Wölfe. Gerade die Ergebnisse gegen Amberg und Schönheide zeigen, dass das letzte Gastspiel der IceDogs im Icedome unter ganz anderen Voraussetzungen stattgefunden hat. Bei den Dogs hingegen herrschte nach dem fulminanten 0:8 Derbysieg in Haßfurt kurzzeitig beste Bestimmung, die aber durch die Verletzungen bei Cermak und Ribarik schnell wieder verflachte. Zumindest Felix Ribarik wird am Freitag wieder auf dem Eis stehen, bei Tomas Cermak ist die aktuelle Ausfallzeit noch unklar. Zumindest das Heimspiel gegen Pegnitz wird junge Tscheche fehlen und wird kommende Woche zumindest versuchen, leichtes Training zu machen. Auf den Einsatz von Tomas Kubalik müssen die Fans weiterhin warten. Der Landsmann von Cermak ist auch zum einzigen Spiel am Wochenende noch nicht spielfähig. Für Headcoach Andreas Kleider aktuell keine leichte Aufgabe, sein Team zu formen dank der Ausfälle: „Kubalik´s Einsatz für die Mighty Dogs muss leider weiterhin noch auf sich warten. Er hat noch diese Woche ein Termin im Leopoldina. Nach der Verletzung von Cermak am Sonntag in Haßfurt ist es natürlich klar, dass er an diesem Wochenende nicht spielen wird. Kommende Woche versucht er ein leichtes Training ab zu halten und dann wird man weitersehen. Auch er wird nochmal Vorstellig im Leopoldina bei Dr. med Blanke und seinem Team. Unabhängig davon geht die Vorbereitung für uns natürlich weiter, wenn gleich die Situation für uns keine leichte ist. Der Sieg in Haßfurt tat natürlich meiner Mannschaft gut und gab natürlich mehr Selbstvertrauen.“ Nach dem doch erfolgreichen Einstand der jungen Selber Wölfen vor zwei Wochen gegen die EG Diez-Limburg, fragte Andreas Kleider bereits beim VER Selb an, ob und wer den Mighty Dogs zur Verfügung stehen wird. Dies kann zum heutigen Mittwoch noch nicht beantwortet werden. Spielbeginn gegen die Ice Dogs ist um 20.00 Uhr im Schweinfurter Icedome. Spieler im Fokus: Oleg Seibel – Ex-Mighty Dog Im Jahr 2008 schaffte Oleg Seibel den Sprung aus der Jugend in die erste Mannschaft des EHC Bayreuth. In der Saison 2012/13 gelang mit Bayreuth der Aufstieg in die Oberliga-Süd sowie der Gewinn der Bayernliga-Meisterschaft. Insgesamt absolvierte Oleg Seibel für die Oberfranken in vier Spielzeiten 106 Pflichtspiele. 2013 folgte der Wechsel in die Oberliga Nord zu den Saale Bulls Halle. In seiner ersten Oberliga-Saison konnte der damals 21-jährige Stürmer in 30 Spielen 14 Scorerpunkte erzielen. Nach nur einer Saison folgte im Jahr 2014 der Wechsel zu den Blue Devils Weiden. Für die Oberpfälzer stand der Angreifer 25-mal in der Oberliga auf dem Eis, bevor er 2015 zum EV Pegnitz in die Bayernliga wechselte. Nach zwei Jahren in Oberfranken verschlug es Oleg Seibel zum Höchstadter EC. Mit den „Alligators“ gelang es dem Stürmer ein weiteres mal die bayerische Meisterschaft zu gewinnen. In der zweiten und letzten Saison für Höchstadt stand Oleg Seibel 50-mal für die Mittelfranken in der Oberliga auf dem Eis. In der Saison 2019/20 wechselte der mittlerweile 31-jährige Stürmer zu den Mighty Dogs und konnte in 28 Pflichtspielen neun Score erzielen. Nach nur einer Saison in Schweinfurt folgte dann der Wechsel zurück nach Pegnitz.
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Eisadler DortmundEisadler empfangen die Black Tigers aus Moers (RLW) Zum letzten Vorbereitungsspiel auf die neue Regionalliga Saison empfangen die Eisadler Dortmund am Freitag 06.10.2023 die Black Tigers aus Moers. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Der Landesligist vom Niederrhein konnte sich im Sommer mit einigen talentierten Nachwuchsspielern vom Krefelder EV verstärken und wird gecoacht von Trainer Rene Lang. Der sportliche Leiter Matthias Potthoff mit seiner Einschätzung zum Spiel gegen Moers: "Das letzte Spiel der Vorbereitung ist immer das Wichtigste, denn es geht bei jedem Spieler darum mit einer guten Leistung ein positives Gefühl in die erste Meisterschaftswoche mitzunehmen. Das Team wird gefordert sein und auf einen unangenehmen Gegner treffen. Sicherlich gehen wir als Favorit in das Spiel, wir fordern von unserer Mannschaft dies 60 Minuten lang konstant aufs Eis zu bringen." Die Eisadler Dortmund veranstalten zum letzten Vorbereitungsspiel im übrigen einen Azubi Day, d.h. Azubis, die sich vorher angemeldet haben, erhalten freien Eintritt und dürfen sich vom Erlebnis Eishockey begeistern lassen. Außerdem lädt der Vorstand zusammen mit dem Fanbeauftragten Christian Graf alle Fans bereits ab 18 Uhr zum 1. Fantreffen ein.
Ratinger Ice AliensFreitag gegen Troisdorf (RLW) Am kommenden Freitag, den 06.10.2023, treffen die Ice Aliens in ihrem dritten Meisterschaftsspiel um 20:00 Uhr am Ratinger Sandbach erneut auf den EHC Troisdorf Dynamite. Die erste Begegnung vor einer Woche konnten die Aliens mit 9:1 für sich entscheiden, doch am Freitag werden die Karten neu gemischt. Zu dieser Partie bieten die Ice Aliens ermäßigte Familientickets zum Preis von nur 18,- Euro (statt 25,- Euro) an. So können Familien mit ihren Kindern das Spiel zu einem vergünstigten Preis verfolgen. Am Sonntag haben die Ice Aliens spielfrei, so dass nur ein Spiel am Wochenende auf dem Plan steht. Zur Personalsituation: Stand heute fallen Stephan Kreuzmann und Florian Evertz (beide krank) am Freitag aus.
Erstes Derby geht auf fremden Eis an die Rockets (RLP) Die EG Diez-Limburg, die auf Torben Reuner, Alexander Seifert und Paul König verzichten musste, gewinnt das erste Derby der Saison 2023/24 verdient mit 5:3 (1:1,2:1,2:1) beim Eishockey Club Die Bären 2016 e.V. und feiert einen gelungenen Start in den act.VERTISE RLP-Pokal. Beide Teams begannen mit hohem Tempo und schon nach wenigen Sekunden setzte John McLean mit einem Open Ice Check ein erstes Statement und zeigte, dass die Rockets nicht ins Icehouse gekommen waren, um Geschenke zu verteilen. Die Mannschaft von Headcoach Carsten Gosdeck hatte sich vorgenommen, ein frühes Tor zu erzielen und konnte diesen Plan durch den Treffer von Marek Krocker auch schnell umsetzten (2.). Eine weitere Vorgabe des Trainers, nämlich das Vermeiden von individuellen Fehlern, wurde zwar größtenteils, aber nicht komplett befolgt. Einen dieser Fehler nutzte Thorben Beeg zum Ausgleich (16.). Mit einem zu diesem Zeitpunkt leistungsrechten Unentschieden ging es in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt legten die Bären durch Dennis Schlicht zwar früh nach (21.), es deutete sich aber sehr schnell an, dass die Bären das Tempo der ersten zwanzig Minuten nicht lange gehen werden können. Je weiter die Partie fortschritt, umso mehr verlagerten sich die Spielanteile in Richtung der Rockets. Folgerichtig kamen die Gäste durch Nils Wegner, der einen Schlagschuss von John McLean unhaltbar abfälschte, zum Ausgleich (28.). Auch der dritte Treffer der EGDL fiel nach dem gleichen Muster: Mike Kristic zog von der blauen Linie ab und Marek Krocker lenkte die Scheibe zur Führung ins Gehäuse (33.). Die Rockets diktierten nun das Geschehen und die Gastgeber konnten sich bei Keeper Jan Guryca bedanken, der mit einigen starken Paraden Schlimmeres verhinderte. Sein Gegenüber - Marian Kapicak - lieferte ebenfalls eine sehenswerte Leistung ab und konnte sich im Laufe des Spiels mehrmals auszeichnen. Auch im Schlussdrittel kam die Heimmannschaft kaum noch zu nennenswerten Torchancen und die Rockets waren dem vierten Torerfolg wesentlich näher als die Bären dem Ausgleich. Hunter Fortin, der später als Player of the Game ausgezeichnet wurde, war es vorbehalten, mit einem satten Handgelenkschuss für die Vorentscheidung zu sorgen (50.). Dass es in den Schlussminuten doch noch einmal eng wurde, war einem Neuwieder Powerplay geschuldet. In der einzigen Druckphase der Gastgeber in den letzten zwanzig Minuten traf Janeck Sperling in das zuvor verschobene Gehäuse (56.) und nach kurzer Beratung entschieden die Unparteiischen korrekterweise auf Tor. Aber auch durch diesen Rückschlag ließen sich die Gäste nicht beirren: In eigener Überzahl zeigte John McLean einmal mehr seine Offensivqualitäten und machte mit dem 5:3-Endstand den Deckel auf ein emotionales Derby (58.).
Bären NeuwiedEHC kassiert knappe Derby-Niederlage (RLP) Das Derby zwischen dem EHC Neuwied und der EG Diez-Limburg elektrisiert auch nach dreieinhalbjähriger Unterbrechung weiterhin die Eishockey-Massen. 1100 Zuschauer sahen am Dienstagabend den Auftakt des Rheinland-Pfalz-Pokals im Icehouse. Die Bären hatten eine große Kulisse erwartet, und die wurde es schließlich auch. Ebenfalls erwartet: eine intensive Begegnung mit zwei motivierten Mannschaften. „Es war ein super spannendes Derby, in dem beide Teams sein gutes Körperspiel zeigten“, sagte EGDL-Trainer Carsten Gosdeck. Seine Mannschaft erwischte die bessere Tagesform und setzte sich verdient mit 5:3 (1:1; 2:1; 2:1) durch. „Die Niederlage tut natürlich weh. Aber es zählt auch, eine Antwort auf die Leistung vom Samstag gezeigt zu haben“, sagte Neuwieds Trainer Andreas Lupzig. Am besagten Samstag hatte seine Mannschaft im BeNe League Cup zwar mit 5:4 nach Penaltyschießen gegen UltimAir Hijs Hokij Den Haag gewonnen, die Erwartungen des Ex-Nationalspielers jedoch nicht erfüllt. „Unser Zweikampfverhalten und die Bereitschaft waren diesmal besser. Wir sind aber auch auf einen starken Gegner getroffen“, so Lupzig. Die Rockets jubelten schon nach 115 Sekunden, als Marek Krocker einen Abpraller verwandelte. Neuwied arbeitete sich danach besser in die Begegnung und hielt das erste Drittel ausgeglichen. Nachdem Jack DeBoer eine große Chance vergeben hatte, setzte sich Thorben Beeg im Zweikampf durch, zog in die Mitte und gleich aus (16.). Viel Druck übten die Bären mit ihrer ersten Reihe aus. Jeff Smith, Jack DeBoer und Tobias Etzel setzten sich häufiger im EGDL-Drittel fest, so auch beim Führungstreffer durch Dennis Schlicht (21.). „Wir haben auf die Antwort des Gegners auch immer eine Antwort gefunden“, kommentierte Carsten Gosdeck, wie seine Rockets das Ergebnis drehten. Nils Wegner (28.), Marek Krocker in Überzahl (33.) und Hunter Fortin (50.) stellten auf 2:4. Geschlagen gab sich das Lupzig-Team noch lange nicht. In Überzahl passte DeBoer die Scheibe an den langen Pfosten zu Janeck Sperling – Tor. Das Gehäuse war zu diesem Zeitpunkt zwar schon aus der Verankerung gehoben, das Schiedsrichtergespann erkannte den Treffer nach Beratschlagung aber an (56.). Die Bären waren wieder im Spiel, aber das Powerplay-Tor von John McLean (58.) erstickte die aufkommende Hoffnung.
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| NEWS Landesverbände Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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Schönheider WölfeSchönheider Wölfe starten in die Meisterschaftssaison / Samstag auswärts in Berlin - Sonntag zuhause gegen Niesky (RLO) Mit einem Doppel-Spieltag am kommenden Wochenende starten die Schönheider Wölfe in die neue Meisterschafts-Saison 2023/2024 der Regionalliga Ost. Zunächst geht die Reise am Samstag, dem 07.10.23 in die Hauptstadt, wo das Team von Coach Sven Schröder ab 19:00 Uhr im Wellblechpalast auf die Eisbären Juniors Berlin trifft. Nur 21 Stunden später, am Sonntag, dem 08.10.23, um 16:00 Uhr steht dann bereits schon das erste Meisterschafts-Heimspiel im Wolfsbau an, wenn die Wölfe die Tornados vom ELV Niesky in Schönheide begrüßen. Nach nur drei Wochen Vorbereitungszeit, wenigen Trainingseinheiten und vier Testspielen darf man gespannt sein, wie sich das Team von Coach Sven Schröder nach der doch eher bescheidenen Saisonvorbereitung zum Hauptrundenstart präsentiert. Schon beim Auswärtsspiel bei den Eisbären Juniors Berlin wird den Wölfen alles abverlangt werden, haben die „kleinen“ Eisbären ihre Vorbereitung schon längst abgeschlossen und auch schon drei Meisterschaftsspiel gegen FASS Berlin (4:8), die Jungfüchse Weißwasser (7:5) und Chemnitz Crashers (4:9) absolviert. Bei den Hauptstädtern gab es im Sommer einen größeren Umbruch, denn den insgesamt zwölf Abgängen, stehen zehn Neuverpflichtungen gegenüber und auch auf der Trainerposition gab es eine Veränderung. Nachdem der langjährige Coach Phillip Richter die Damen-Mannschaft der Eisbären Berlin übernommen hat, steht ab dieser Saison der „dienstälteste und hauptamtliche A-Lizenz-Trainer der Eisbären Juniors Andreas Gensel hinter der Bande. Etwas mehr Kontinuität verzeichnen die Tornados vom ELV Niesky. Hier setzt Coach Jens „Theo“ Schwabe auf fast das gleiche Personal wie in der Vorsaison. Drei Abgänge gab es, drei neue Spieler kamen hinzu. Auch wenn im Nieskyer Waldstadion noch kein Eis ist, die Vorbereitung und die Trainingseinheiten bestritten die Tornados im nahegelegenen Weißwasser und beim Trainingslager in Turnov. Die Hauptrunde begann für Niesky am vergangenen Wochenende mit zwei Auswärtsspielen in Weißwasser (4:7) und Dresden (8:2). In jedem Fall werden die Wölfe zum Heimspielauftakt auf ein eingespieltes und gut vorbereitetes Tornado-Team treffen, wonach sich die Fans im Wolfsbau auf ein spannendes Spiel freuen dürfen. Wölfe-Coach Sven Schröder zu den beiden Partien am Wochenende: „Für uns geht es nun nach drei Wochen Eistraining schon in die vollen und um Punkte. Natürlich können wir noch nicht da stehen wo wir hin wollen, viele Abläufe und Automatismen benötigen einfach Zeit und vor allem Eiszeit. Das könnte in gewissen Phasen eines Spiels zum Vorteil für unsere Gegner sein. Wir sind teilweise 3-6 Wochen hinter unserer Konkurrenz was die Eiszeiten betrifft. Vorteil ist aber, dass wir ein relatives eingespieltes Team haben. Wir müssen die Situation so annehmen und versuchen das für uns Bestmögliche rauszuholen. Ob das auch Punkte bedeutet, werden wir dann am Sonntagabend wissen.“ Das Heimspiel am Sonntag wird präsentiert von der Erzgebirgssparkasse. Vielen Dank!
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