IHP NachrichtenMontag 10.Oktober 2022
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Berlin und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| Deutschland DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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Eisbären BerlinEisbären gewinnen gegen Nürnberg (DEL) Die Eisbären Berlin haben in der PENNY DEL den dritten Sieg in Folge eingefahren. Die Berliner, bei denen weiterhin zahlreiche Akteure verletzt fehlten, bezwangen die Nürnberg Ice Tigers am Sonntagnachmittag in der heimischen Mercedes-Benz Arena mit 3:2 nach Verlängerung. (EHCB/mebb) |
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Düsseldorfer EGDEG bleibt ungeschlagen - 4:2-Sieg gegen Ingolstadt (DEL) Die Düsseldorfer EG hat auch das dritte Heimspiel in dieser Saison gewonnen. Beim bereits zweiten Duell mit dem ERC Ingolstadt siegten die Rot-Gelben schlussendlich mit 4:2. Mann des Abends war Alex Ehl, der zwei Tore beisteuerte. (DEG/pdeg) |
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Adler MannheimMacInnis fehlt vier bis sechs Wochen (DEL) Bittere Nachrichten für die Adler Mannheim und Neuzugang Ryan MacInnis. Der als Ersatz für den Langzeitverletzten Tyler Gaudet verpflichtete Stürmer zog sich gleich in seinem ersten Spiel für Mannheim am vergangenen Freitag in Augsburg eine Beinverletzung zu und wird den Adlern vier bis sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. „Viel mehr Pech kannst du in einer solchen Situation eigentlich nicht haben. Wir waren froh, mit Ryan schnell einen so vielversprechenden Ersatz für Tyler gefunden zu haben. Ryan war mit hohen Erwartungen und großer Vorfreude nach Mannheim gekommen. Dass er nun mit einer solchen Verletzung für einige Zeit ausfallen wird, ist extrem unglücklich“, äußert sich Adler-Manager Jan-Axel Alaavara zum Ausfall des 26-Jährigen. (AM/ap) |
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Red Bull MünchenStarke Specialteams: Red Bulls feiern 5:1-Erfolg in Wolfsburg (DEL) Red Bull München hat sich dank einer Topleistung drei Punkte im PENNY DEL-Spiel bei den Grizzlys Wolfsburg gesichert. Chris DeSousa steuerte einen Dreierpack zum 5:1-Sieg (2:0|2:0|1:1) gegen seinen ehemaligen Club bei. Justin Schütz in Unterzahl sowie Kapitän Patrick Hager erzielten vor 2.340 Zuschauern die weiteren Treffer für den Tabellenführer. Beide Teams waren zunächst auf eine stabile Defensive bedacht. Nach etwa zehn Minuten übernahmen die Red Bulls die Kontrolle über das Spiel. Ben Smith hatte die Führung in der 11. Minute auf dem Schläger, kurz darauf folgte das erste Powerplay seiner Mannschaft: DeSousa lauerte am rechten Bullykreis und hämmerte den Puck unter die Latte (15.). Hager machte nur 70 Sekunden später nach einer sehenswerten Kombination den Münchner Doppelschlag perfekt – 2:0 nach 20 Minuten. Die Red Bulls auch im Mittelabschnitt konzentriert, spielfreudig und im Powerplay erfolgreich: DeSousa setzte den Puck genau in den Winkel (26.) – das zweite Traumtor des Stürmers. Die Vorarbeit leistete sein Torhüter Mathias Niederberger, der das Spiel mit einem langen Pass an die zweite blaue Linie schnell machte. Dustin Strahlmeier im Kasten der Grizzlys verhinderte danach einen höheren Rückstand. Beim Alleingang von Schütz in Münchner Unterzahl war der Torhüter allerdings chancenlos (35.). Wolfsburg versuchte noch einmal alles und brachte nun mehr Pucks zum Tor von Niederberger durch, am Münchner Keeper war aber kein Vorbeikommen – bis in die 54. Minute: Spencer Machacek markierte den Anschlusstreffer. Grizzlys-Trainer Mike Stewart brachte danach den zusätzlichen Feldspieler, die Aufholjagd blieb aber aus. Denn Niederberger verhinderte mit seiner Glanzparade gegen Rhett Rakhshani den nächsten Treffer der Hausherren (57.). Das letzte Wort hatte DeSousa, der per Empty-Net-Tor zum 5:1 seinen Dreierpack komplettierte (58.). Chris DeSousa: „Es war eine super Mannschaftsleistung – von der ersten bis zur letzten Sekunde. Auch für mich persönlich hätte es nicht besser laufen können.“ (EHCM/rbmm) |
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Bayreuth TigersVier Treffer in acht Minuten – Falken ziehen das Spiel (DEL2) Auf Seiten der Tigers musste man am Abend auf Patrick Kurz sowie Dennis Dietmann verzichten und auch für Mieszkowski ging es noch nicht zurück auf den Spielberichtsbogen. Dabei ging es mit veränderten Reihenzusammenstellungen ins Spiel. Kretschmann lief als Center in der ersten Reihe auf, flankiert von Bindels und Järveläinen. Zu Cabana und Blomqvist gesellte sich Cornet und Stephan verteidigte mit Nikkilä. Mit einer – nach gut 90 Sekunden – kalten Dusche aus Sicht der Tigers ging es in die Partie. Auch wenn die erste Möglichkeit durch Nikkilä zu verzeichnen war, war es Elias für die Falken, der aus halblinker Position einen Schuss nahm und damit Schmidt überraschte. Die Chance schnell zu „korrigieren“ ließ sich Cabana entgehen, der kurz darauf vor Mnich abzog und diesen nicht überwinden konnte. Bindels und Pruden – zur Hälfte des Abschnitts – versuchten sich ebenso wie Järveläinen während des ersten Überzahlspiels, als dieser direkt abzog. Unterbrochen von einer Möglichkeit der Heilbronner, als Mühlbauer eine freie Schussbahn nicht nutzen konnte, versuchten sich weiter die Tigers, die durch Nikkilä, der mit zwei Fernschüssen den Goalie der Falken unter Beschuss nahm, wie auch Pruden, der es von der blauen Linie versuchte – bis dahin noch ohne Erfolg. Eine doppelte Überzahl für die Gastgeber ab der 26. Minute läutete eine Phase ein, welche die Falken klug nutzen konnten und die Tigers auf die Verliererstraße brachte. Gut zwei Minuten benötigten die Unterländer um drei Treffer zu setzen, die auch den Arbeitstag von Schmidt beendeten, der das Eis verließ und durch Steinhauer ersetzt wurde. Tonge in Überzahl legte vor – Lautenschlager und Volkmann mit einem Schuss aus spitzem Winkel zogen nach. Dem Treffer von Dunahm 34 gespielten Minuten folgte ein Aufbäumen der Tigers, welches mit einem Doppelschlag durch Bindels und Blomqvist in weniger als 60 Sekunden Belohnung fand. Als Mühlbauer, der einen Kniecheck gegen Fabian fuhr, mit einer 5-minütigen Strafe + einer Spieldauerstrafe aus dem Spiel genommen wurde, war man zunächst unaufmerksam und handelte sich den nächsten Gegentreffer ein, den Lautenschlager, der schnell freigespielt worden war, in Unterzahl besorgte. Erst als Morrison zusätzlich auf die Strafbank musste und Bayreuth mit zwei Mann mehr agieren konnte, brachte man die Scheibe über die Linie des von Mnich gehüteten Tores. Im Schlussabschnitt ging das Spiel zu großen Teilen Richtung „Falken-Tor“. Aber egal ob Cabana, der immer wieder als Antreiber auftrat, noch Blomqvist oder Järveläinen hatten das nötige „Schussglück“. Der Anschlusstreffer durch Ewanyk, der das Spielgerät in einer Überzahlsituation ins Tor „arbeitete“ kam am Ende zu spät. Auch eine Auszeit und die Herausnahme von Steinhauer für einen sechsten Feldspieler sollte keinen Erfolg mehr mit sich bringen. „Heilbronn hat gut gespielt. Wir hatten das Pech mit 0:1 hinten zu liegen und haben – wie zuletzt – zu wenige Tore geschossen. Haben im Powerplay zum Teil unglücklich agiert. Auch als Heilbronn klar geführt hat, hatten wir aber noch mal die Chance zurückzukommen. Wir versuchen das Positive mitzunehmen. Die Herausnahme von Schmidt für Steinhauer war nicht gegen unseren Goalie. Wir haben ihn insgesamt zu oft alleine gelassen. Wir haben versucht, das Momentum zu uns zu holen. Es ist die einzige Karte, die wir in diesem Moment ziehen konnten“, so Robin Farkas kurz nach der Partie. Für die Bayreuth Tigers geht es am kommenden Freitag zu den Kassel Huskies bevor am Sonntag um 17.00 Uhr das Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau auf dem Plan steht. (BT/av) |
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Eispiraten Crimmitschau3:2! Eispiraten schlagen Lausitzer Füchse in der Overtime - Yannick Hänggi entscheidet Sachsenderby zugunsten der Crimmitschauer (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben sich im heutigen Auswärtsderby bei den Lausitzer Füchsen mit 3:2 in der Overtime durchgesetzt. Vor 2.335 Zuschauern in der Eisarena Weißwasser mussten die Westsachsen trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung den Gang in die Verlängerung antreten. Dort traf Yannick Hänggi nach starker Vorarbeit von Henri Kanninen zum viel umjubelten Derbysieg. Die Eispiraten starteten stark in ihr Auswärtsderby und konnten, wieder mit personeller Unterstützung von Nicolas Sauer und Oliver Eckl, sich schnell im Drittel der Gastgeber festsetzen. Immer wieder erspielten sich die Westsachsen gute Chancen, fanden im gut aufgelegten Füchse-Goalie Ville Kolppanen aber immer wieder ihren Meister. Auf der anderen Seite präsentierte sich aber auch Christian Schneider in guter Form. Der eigentliche Backup bestritt sein zweites Spiel an diesem Wochenende. Der zuletzt erkältete Ilya Sharipov war zumindest mit in die Lausitz gereist. Die ersten Minuten des zweiten Durchgangs gehörten dann aber den Gastgebern. Doch gerade in der Drangphase von Weißwasser, waren es die Eispiraten, die sich kaltschnäuzig präsentierten und nach 25 Minuten in Führung gehen konnten. Jasper Lindsten zog einfach Mal ab, sein Landsmann Henri Kanninen fälschte die Scheibe schließlich unhaltbar für Kolppanen ab und traf so zum 1:0! Die Crimmitschauer nahmen den Schwung mit und konnten nur wenig später erneut jubeln. Timo Gams nahm ganz genau Maß und verwandelte mit seiner tollen Schusstechnik stark in den Winkel – erneut keine Abwehrchance für den neuen Goalie der Ostsachsen und folgerichtig das 2:0 für die Gäste (27.). Timo Gams musste vier Minuten später dann in die Kühlbox und Weißwasser zeigte sich in ihrem Überzahlspiel effektiv. So war es Hunter Garlent, der einen Querpass humorlos in die Maschen des Eispiraten-Tores bugsierte und auf 1:2 verkürzte (32.). Die Mannschaft von Cheftrainer Marian Bazany blieb aber auch in der Folge das spielbestimmende Team, nutzte aber mehrere gute Chancen nicht. So war es schließlich Sebastian Zauner, der zwei Minuten vor der Schlusssirene zum 2:2-Ausgleich traf (58.). Der Füchse-Verteidiger nutzte das Getümmel vor Christian Schneider gnadenlos aus und ließ dem Goalie mit der Trikotnummer 20 erneut keine Chance zur Abwehr. So ging es für die Gäste aus Crimmitschau in dieser Saison erstmals in die Overtime, in welcher die Lausitzer Füchse zunächst zu überzeugen wussten. Jasper Lindsten wurde für zwei Minuten wegen Torhüterbehinderung auf die Strafbank geschickt und die Hintermannschaft der Eispiraten hatte kräftig zu tun, Möglichkeiten der Gastgeber zu vereiteln. Doch in eben jener Unterzahl war es Henri Kanninen der zunächst für Entlastung sorgte, sich schließlich gut gegen zwei Füchse durchsetzte und am Ende sogar noch das Auge für Yannick Hänggi hatte – der Deutsch-Schweizer fasste sich ein Herz und hämmerte die Scheibe durch die Beine von Ville Kolppanen hindurch ins Tor der Ostsachsen – 3:2! Der Jubel im gut gefüllten Gästeblock war schließlich riesig. Immerhin konnten die Eispiraten nach ihrer 1:3-Niederlage gegen Dresden einen Zusatzpunkt in Weißwasser mitnehmen und somit den ersten Derbysieg der Saison feiern. (EC/af) |
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| Eislöwen schlagen Selber Wölfe (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende in der DEL2 eingefahren. Am Sonntagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann vor 1.873 Zuschauern mit 3:1 gegen die Selber Wölfe durch. Nach dem Derbysieg am Freitag in Crimmitschau gewinnen die Eislöwen damit beide Spiele am Wochenende. Die Eislöwen legten einen starken Start ins erste Drittel hin. Philipp Kuhnekath (4. Minute) und Tomas Andres (6.) hatten die ersten Einschusschancen. Andres scheiterte mit seinem Versuch am Pfosten. Weil sich die Gäste im Anschluss Strafen leisteten, schlugen die Dresdner in Überzahl zu. Simon Karlsson erzielte mit einem platzierten Schuss in der 13. Minute im Powerplay die 1:0-Führung. Dabei blieb es nach 20 Minuten. Im zweiten Drittel legten die Eislöwen erneut den besseren Start hin und erhöhten durch Vladislav Filin in der 25. Minute auf 2:0. Allein vor Wölfe-Keeper Michael Bitzer blieb Filin cool und schob ihm die Scheibe durch die Beine. Aber Selb konnte zurückschlagen. In Überzahl traf Peter Trska mit einem Schuss von der blauen Linie zum 1:2 aus Sicht der Gäste. Die Wölfe witterten wieder ihre Chance. Janick Schwendener musste gleich zweimal in höchster Not gegen Ex-Eislöwe Arturs Kruminsch klären (38.). Im dritten Drittel bestimmten die Eislöwen das Spielgeschehen, verpassten aber mit dem 3:1 für die Vorentscheidung zu sorgen. So blieb es eine spannende Partie bis in die Schlussminuten, auch weil Jordan Knackstedt zehn Minuten vor Spielende an Bitzer scheiterte. Als die Wölfe ihren Keeper vom Eis nahmen und einen sechsten Feldspieler schickten, nutzten die Eislöwen das durch Yannick Drews zum 3:1-Endstand (60.). Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein Arbeitssieg. Selb ist eine gute Mannschaft und deutlich besser, als im letzten Jahr. Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen, haben im Powerplay aber Gott sei Dank die Führung erzielt. Auch im zweiten Drittel war es ähnlich, aber wir machen das 2:0. Dann hören wir fast ein wenig auf zu spielen, wollten nur kontrollieren. In Unterzahl bekommen wir dann das 2:1. Im letzten Drittel haben wir dann sehr gut gespielt, haben sehr gut Druck gemacht und Chancen kreiert. Ein sehr wichtiger Sieg für uns.“ Weiter geht es für die Eislöwen am Freitag um 19:30 Uhr mit dem Sachsenderby zu Hause gegen die Lausitzer Füchse. (ESCD/ka) |
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Kassel HuskiesSchlittenhunde entführen drei Punkte aus Ravensburg (DEL2) In einer umkämpften Partie bei den Ravensburg Towerstars behielten die Kassel Huskies die Oberhand und feierten durch die Treffer von Ahlroth, Arniel und Schlenker einen 3:2 Auswärtssieg. Die Huskies erwischten den besseren Auftakt und gingen bereits nach 28 Sekunden durch Alec Ahlroth in Führung. Die Gastgeber aus Ravensburg benötigten nicht lange, da hatten sie bereits eine Antwort parat, als Sam Herr der schnelle Ausgleich gelang (4.). In einer emotional geführten Partie inklusive Faustkampf gerieten die Schlittenhunde dann durch einen Powerplay-Treffer der Towerstars in Rückstand. Robin Drothen konnte Jake Kielly im ECK-Tor überwinden und das Spiel drehen (12.) Im zweiten Drittel waren es erneut die Huskies, die besser aus der Kabine kamen. Der verdiente 2:2 Ausgleich gelang Stürmer Jamie Arniel, der einen Fehler der Ravensburger Defensive bestrafte (24.). In einem harten Spiel erarbeiteten sich die Huskies daraufhin ein spielerisches Übergewicht und demzufolge gute Möglichkeiten auf einen weiteren Treffer. Die beste Chance auf den möglichen Führungstreffer verpasste Darren Mieszkowski denkbar knapp mit einem Pfostenschuss. Im Schlussdrittel sollte dann die Kasseler Führung fallen. Vincent Schlenker brachte die Nordhessen nach Zuspiel von Lars Reuß in Front (46.) In der Folge präsentierten sich die Huskies weiterhin stabil und verteidigten das Tor von Jake Kielly gut. Etwas weniger als zwei Minuten vor Spielende nahm Ex-Husky-Coach Tim Kehler seinen Torhüter Jonas Langmann vom Eis, was jedoch keinen Ertrag für die Towerstars bringen sollte. Am Ende brachte ein gutes zweites Drittel mit Jamie Arniels Ausgleich die Huskies auf den richtigen Weg, um drei Punkte in Ravensburg einzufahren. Durch die sechste unbesiegte Partie in Folge rücken die Huskies auf Platz drei vor und empfangen am kommenden Freitag um 19:30 Uhr die Bayreuth Tigers in der Kassler Eissporthalle. (ECK/lt) |
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ESV KaufbeurenESVK mit bitterer Niederlage im Top-Spiel (DEL2) Was ein Spiel sollte das heute Abend zwischen dem EV Landshut und dem ESV Kaufbeuren werden. Ein Spitzenspiel das viel hatte, vor allem aber ein eher sehr untypisches Spiel für den ESVK im bisherigen Saisonverlauf war. Am Ende musste sich die Mannschaft von Marko Raita nach einer 4:0 Führung noch mit 4:6 geschlagen geben. Die Joker mussten dabei weiter verletzungsbedingt auf Fabian Koziol und Yannick Burghart verzichten. Im Tor stand Daniel Fießinger. Die erste gute Schusschance der Partie gehörte dann schon nach wenigen Sekunden dem EVL. Andreé Hult prüfte nach einem schnellen Angriff die Fanghand von ESVK Torhüter Daniel Fießinger, der sicher zu packte. Der erste Schuss der Joker landete dann nach 69 Sekunden auch schon im Tor der Niederbayern. Nico Appendino bekam im hohen Slot die Scheibe und sein Schuss landete auf der Stockhandseite von Sebastian Vogl zum 0:1 im Netz, dem Landshuter Torhüter war dabei auch noch von Jacob Lagacé perfekt die Sicht genommen worden. Ein erstes Powerplay des ESVK nach knapp drei Minuten war brandgefährlich. Alex Thiel mit einer Doppelchance sowie Simon Schütz und Jacob Lagacé hatten dabei beste Chancen auf einen schnellen zweiten Treffer. In der siebten Minute trafen die Allgäuer dann doch zum zweiten mal. Markus Lillich fälschte einen Schuss von John Lammers entscheidend und unhaltbar für Sebastian Vogl zum 0:2 ab. Direkt nach dem Bully tankte sich dann Tyson McLellan stark über Außen durch, zog vor das Tor und scheiterte mit seinem Torabschluss jedoch an Daniel Fießinger. In der neunten Minute hatte Andreé Hult dann erneut direkt vor Daniel Fießinger die große Chance auf den Anschlusstreffer, aber der Kaufbeurer Torhüter war wieder zur Stelle. Auf der anderen Seite hatte Alex Thiel viel Platz und seinen Schuss aus dem hohen Slot konnte Sebastian Vogl aber stark parieren. Ein Powerplay der Landshuter in Minute 12 war dann stark gespielt. Yannik Valenti konnte zwei Mal seinen satten Direktschuss auspacken und verzog jeweils knapp, einen dritten Versuch des Landshuter Stürmers konnte Daniel Fießinger sichern. In der Folge neutralisierten sich die beiden Mannschaften etwas und es ging mit einem Spielstand von 0:2 in die erste Pause. Die Joker handelten sich Sekunden vor der Pausensirene noch eine Strafe ein und starteten somit in Unterzahl in den Mittelabschnitt. Der EV Landshut hatte in diesem Powerplay wieder sehr gute Chancen. Marco Pfleger scheiterte mit einem Schuss an Daniel Fießinger und Yannik Valenti traf weniger später nur den Pfosten. Auch nach dem Powerplay blieben die Niederbayern am Drücker und die Joker waren vor allem in der Defensive gefordert. Ein Überzahlspiel für den ESVK nach 26 Spielminuten war dann schnell wieder beendet. Tyler Spurgeon gewann das Anspiel, die Scheibe kam zu John Lammers und dieser wollte den direkt den vor das Tor gezogenen Kapitän des ESVK anspielen. Der Passversuch des Joker Top-Scorers wurde dann von einem Landshuter Verteidiger in das eigene Tor abgefälscht und die Allgäuer führten mit 0:3. Auf der anderen Seite musste Daniel Fießinger keine Minute später in höchster Not gegen Tyson McLellan retten, der einen scharfen Pass vor das Kaufbeurer Tor noch auf dieses abfälschte. Nach dem sich nach 28 gespielten Minuten Beppi Eberhart und Sebastian Gorcik ein wenig die Meinung geigten, wurde für zwei Minuten vier gegen vier Eishockey gespielt. Der EV Landshut hatte dabei durch Pageau, der frei vor Daniel Fießinger auftauchte und knapp verzog, eine ganz dicke Chance auf einen ersten Treffer. Dem nicht genug, hatten die Niederbayern kurze Zeit später bei einer zwei auf eins Situation mit Tyson McLellan und Marco Pfleger die nächste ganz große Möglichkeit liegen gelassen und im Gegenzug traf Joey Lewis zum 0:4. Die Nummer elf der Joker zog in das Drittel der Landshuter, verzögerte seinen Schuss zuerst und traf dann trocken in das linke Toreck gegen die Laufrichtung von Sebastian Vogl. Der Landshuter Torhüter, der an allen vier Gegentreffern sicher machtlos war, räumte seinen Kasten danach für Backup Philipp Dietl. Im weiteren Verlauf wurde das Spiel dann etwas wild und sehr offen geführt und der EVL konnte in einem weiteren Powerplay in der 32 Spielminute auch seinen ersten Treffer erzielen. Marco Pfleger zielte dabei aus der halbrechten Bullyposition ganz genau und traf mit Hilfe des Pfostens zum 1:4. Mit dem Treffer rochen die Hausherren natürlich wieder Lunte und setzten die Kaufbeurer immer wieder gut unter Druck, ohne allerdings bis zur zweiten Pause die ganz großen Chancen zu bekommen. Das sollte sich dann aber im dritten Drittel leider ändern. Die Joker kamen eigentlich gut rein in den Schlussabschnitt, ließen sich dann aber unnötiger Weise mit einem Pass über Bande auskontern und Marco Pfleger konnte nach einem Querpass von Tyson McLellan in der 43. Minute zum 2:4 einschießen. Der ESVK war nun völlig von der Rolle und bekam überhaupt keinen Zugriff mehr auf die Partie. Auch eine Auszeit von Trainer Marko Raita sollte dies nicht ändern. Nach einer Strafe gegen Simon Schütz konnten die Niederbayern im Powerplay verkürzen. Yannik Valenti traf zuerst noch die Latte, machte er es aber nur Sekunden später aus der gleichen Position besser und hämmerte die Scheibe zum 3:4 in die Maschen. Ein weiterer Beleg dafür, wieso der EV Landshut im Moment das beste Powerplay der Liga hat. Gespielt waren 47 Minuten. Nur eine Minute später stand es dann auch schon 4:4. Die Joker brachten eine eigentlich sichere Scheibe nicht aus der Zone und Samir Kharboutli konnte alleine vor Daniel Fießinger zum Ausgleichstreffer einschieben. In der 51. Spielminute drehten die Hausherren das Spiel dann komplett. Der ESVK ließ sich wieder über einen Pass über die Bande überrumpeln, Yannik Valenti zog vor das Tor und konnte den Puck Daniel Fießinger dabei mit etwas Glück zum 5:4 durch die Hosenträger schieben. Keine 60 Sekunden später schepperte es dann wieder im Kasten der Joker. Tyson McLellan kam im hohen Slot frei zum Schuss und jagte die Scheibe zum 6:4 in den rechten oberen Torwinkel. Der ESVK war nun völlig bedient und hatte dem EVL, der die meiste Zeit nur noch mit seinen beiden Top-Reihen agierte, nicht mehr viel entgegenzusetzen. Am Ende also, vor allem aber wegen der vier Tore Führung nach gut 32 Minuten, eine sehr bittere und ärgerliche Niederlage für die Joker im Derby beim EVL. (ESVK/pb) |
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Selber WölfeWölfe unterliegen in Dresden knapp - Dresdner Eislöwen vs. Selber Wölfe 3:1 (1:0; 1:1; 1:0) (DEL2) Headcoach Waßmiller konnte im Vergleich zum Freitag auf das gleiche Personal zurückgreifen, ließ aber Hammerbauer und Hlozek die Reihen tauschen. Die Selber Wölfe begannen bei den Dresdner Eislöwen couragiert, konnten aber in den ersten 20 Minuten einen Gegentreffer in Unterzahl nicht verhindern. Im weiteren Verlauf hielten die Wölfe die Partie bis zum Ende offen, kassierten dann aber in den Schlusssekunden den entscheidenden Treffer zum 3:1 ins bereits verwaiste Tor. Die Selber Wölfe kamen in Dresden gut ins Spiel. Die ersten Minuten gingen klar an die Gäste, denen durch Trska auch die ersten beiden Torchancen gehörten. Die Hausherren brauchten bis zur 4. Minute, ehe sie durch Kuhnekath erstmals gefährlich vor Bitzer auftauchten. Die Dresdner waren von nun an deutlich besser in der Partie und klopften zweimal am Selber Pfosten an. Als die Wölfe zum zweiten Mal an diesem Abend in der Kühlbox Platz nehmen mussten, nutzte Karlsson den dichten Verkehr vor Bitzer mit einem platzierten Schuss zum 1:0 für die Eislöwen. Bei 5 gegen 5 war es durchaus ein Spiel auf Augenhöhe, wenngleich die Selber Verteidiger torgefährlicher agierten als ihre Sturmkollegen. So hatten bis zur Drittelpause Trska, Lavallée, Gimmel und Deeg Chancen auf den Ausgleich. Die Selber Wölfe starteten auch in den mittleren Spielabschnitt mit einem Ausrufezeichen: Thompson zog ab, doch der Dresdner Goalie Schwendener konnte die Scheibe gerade noch so über die Latte lenken. Und so waren es erneut die Eislöwen, die jubeln durften. Knackstedt setzte herrlich Filin in Szene, der allein auf Bitzer zulaufen und das zwischenzeitliche 2:0 erzielen konnte. Doch die Wölfe zeigten sich auch durch den 2. Gegentreffer wenig beeindruckt und kamen in Überzahl durch einen Trska-Schuss von der blauen Linie wieder auf 1 Tor heran. Im weiteren Verlauf überstanden die Wölfe – auch dank Bitzer im Tor – eine weitere Hinausstellung schadlos und hatten zwei Minuten vor Drittelende durch Kruminsch sogar die Chance auf den Ausgleich. Die Eislöwen drängten nun auf das 3:1. Doch die Wölfe stemmten sich mit aller Macht gegen die angreifenden Hausherren und hatten damit zunächst Erfolg. Die Wölfe hingegen ließen ein Powerplay ungenutzt verstreichen. In den letzten fünf Minuten versuchten die Wölfe noch einmal alles, um den Ausgleichtreffer zu erzielen, doch die Scheibe wollte einfach nicht noch einmal an Schwendener vorbei in die Maschen. Als Bitzer bereits zugunsten eines weiteren Feldspielers das Eis verlassen hatte, erzielte Drews das entscheidende 3:1. (VERS/oo) |
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Deggendorfer SCDeggendorfer SC holt ersten Saison-Dreier in Landsberg (OLS) Der Deggendorfer SC fuhr am Sonntagabend auswärts bei den Landsberg Riverkings die ersten drei Punkte der noch jungen Oberligasaison ein. Vor 599 Zuschauern in der Landsberger Eisarena bezwang das Team von Trainer Jiri Ehrenberger die Oberbayern deutlich mit 0:5. Personell konnte DSC-Trainer Jiri Ehrenberger auf den gleichen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Neben Leon Zitzer, René Röthke und Curtis Leinweber fehlte auch Förderlizenzspieler Christoph Schmidt, der für die Eisbären Regensburg auflief. Die Deggendorfer präsentierten sich von der ersten Minute an engagiert und legten los wie die Feuerwehr. In der siebten Minute belohnte sich der DSC selbst, als Alex Grossrubatscher sich über die Außenbahn durchsetzte und mit Güßbacher mit einem strammen Schuss aus dem Handgelenk überwand. Die Landsberger blieben vereinzelt über Entlastungsangriffe gefährlich, doch die Deggendorfer behielten weiterhin spielerisch die Oberhand. In der elften Minute düpierte Lukas Miculka die Landsberger Defensive per Bauerntrick und drückte den Puck zum 0:2 über die Linie. Zwar kamen die Hausherren danach etwas besser in die Partie, jedoch fiel bis zur ersten Pausensirene kein weiterer Treffer. Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Deggendorfer mit mehr Spielanteilen wurden mehrmals für Güßbacher brandgefährlich. Eine dieser Chancen führte in der 24. Minute zum 0:3. Erneut war es Lukas Miculka, der erneut per Bauerntrick traf. Im weiteren Drittelverlauf kamen dann die Riverkings – auch bedingt durch die ein oder andere Überzahlmöglichkeit – selbst zu Chancen, doch ein ums andere war bei Timo Pielmeier im Deggendorfer Tor Endstation. Mit dem 0:3 ging es nach 40 Minuten das zweite Mal in die Pause. Auch im Schlussdrittel behielt der Deggendorfer SC über weite Strecken die Oberhand und legte noch zwei weitere Treffer nach. Zunächst traf Pozivil in der 48. Minute im Powerplay zum 0:4 und knapp eine Zeigerumdrehung später war es Cheyne Matheson, der das Ergebnis auf 0:5 stellte. In den Schlussminuten boten sich dem Hausherren noch Möglichkeiten, den Shutout von Timo Pielmeier zu verhindern und den Ehrentreffer zu erzielen, doch der Deggendorfer Torhüter ließ sich an diesem Abend nicht mehr überwinden. Am kommenden Freitag geht es für den DSC dann auf heimischem Eis weiter mit dem Derby gegen die Passau Black Hawks. (DSC/mh) |
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EHC KlosterseeHöchstadt Alligators – EHC Klostersee 8:2 (2:0, 4:2, 2:0) (OLS) Beim EHC Klostersee befindet man sich weiterhin in der Warteschleife, was eine Punkte-Gutschrift auf der Habenseite betrifft. Bei den Alligators des Höchstadter EC unterlagen die Grafinger am Sonntagabend mit 2:8. Den Trip nach Mittelfranken zum Tabellenzweiten mussten die Rot-Weißen sozusagen mit dem allerletzten Aufgebot antreten, nachdem die erkrankten Yannick Kischer und Felix Kaller die Ausfallliste weiter verlängerten. "Irgendwann muss damit auch wieder mal Schluss sein", sehnt Trainer Dominik Quinlan eine (hoffentlich) baldige Entspannung der Personalsituation herbei - und nach der Zusatzschicht Mitte vergangener Woche vorerst mal einen "normalen Rhythmus um rein- und anzukommen". Der Einstieg gegen die Alligators verlief alles andere als optimal. Schon nach knapp zwei Minuten zappelte der Puck hinter Marinus Schunda in den Maschen, der für den pausierenden Stammkeeper Philipp Hähl zwischen die Pfosten eingerückt war. Die Gastgeber hatten aus dem Powerplay heraus vorgelegt. Danach fand die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer etwas besser Zugriff, die beste Möglichkeit zum Ausgleich von drei, vier aussichtsreichen Versuchen war ein Pfostenknaller durch Marinus Kritzenberger. Kurz vor der Drittelpause standen die EHCler viel zu tief, was dem Gegner das 0:2 erleichterte. Mit frischem Schwung und neuem Mut ging es aus der Kabine in Richtung Ausgleich. Die Klosterseer hielten forsch dagegen und belohnten sich durch zwei schöne Treffer mit dem 2:2. Zu euphorisch und unkonzentriert agierte man direkt im Anschluss und ehe man sich umsah, hatten die Alligators per Doppelschlag den alten Abstand wieder hergestellt. Die Vorentscheidung fiel noch im zweiten Durchgang, nach einer großen Strafzeit. Einen weiteren Torerfolg konnten die Grafinger nicht mehr bejubeln, obwohl sie im letzten Abschnitt das Schussverhältnis für sich entschieden. (EHCK/fb) |
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Krefeld PinguineEHC Freiburg - Krefeld Pinguine 4:1 (DEL) Die Krefeld Pinguine haben ihr erstes Aufeinandertreffen mit dem EHC Freiburg mit 4:1 verloren. Zach Magwood war auf Seiten der Pinguine der einzige Torschütze im zweiten Drittel. Coach Leif Strömberg musste kurzfristig krankheitsbedingt auf Verteidiger Philip Riefers verzichten. Die Hausherren spielten nach ihrem Erfolg gegen die Bayreuth Tigers am Freitag auch heute mit breiter Brust und gingen im ersten Drittel durch Christoph Kiefersauer in der 17. Minute in Führung. Die Spielanteile veränderten sich auch im zweiten Drittel nicht entscheidend. Die Pinguine sahen sich häufig in der Verteidigung und Schlussmann Sergey Belov stand ebenso frequentiert im Mittelpunkt. In der 32. Minute wurde der Russe durch Calvin Pokorny zum 2:0 bezwungen. Fast genau zwei Minuten später, in der 34. Minute nutze der "3M-Sturm" um Marcel Müller, Kael Mouillierat und Torschütze Zach Magwood eine Unachtsamkeit der Verteidigung aus und erzielte den 2:1-Anschlusstreffer. Im Schlussabschnitt sorgten die Wölfe jedoch mit Toren von Christian Billich (56. Minute) und Nikolas Linsenmaier (59. Minute) für den 4:1-Endstand. Leif Strömberg: Wir wussten aus der Videoanalyse in Vorbereitung auf das Spiel, dass Freiburg eine Mannschaft mit viel Talent und guten Anlagen ist. Das betrifft auch ihre Special-Teams. Ihre Leistung heute kommt nicht als Überraschung. Wir waren nach der langen Fahrt nicht gut vorbereitet und waren von Anfang an einen Schritt zu spät dran. Das ist eine Sache, die wir intern besprechen und lösen müssen. Wir haben uns nach dem 2:1 durch Zach Magwood nochmal kurzzeitig die Chance gegeben wieder ins Spiel zu kommen, aber am Ende hat Freiburg die Chancen genutzt und das Spiel gewonnen. Wir haben heute nicht verdient gehabt zu gewinnen – das muss man ehrlich so einsehen. (KEV/mt) |
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Landsberg Riverkings0:5 Niederlage gegen den Deggendorfer SC - Steven Ipri verlässt die Riverkings (OLS) Zum Heimspiel des Wochenendes gastierte der Deggendorfer SC im heimischen Eisstadion. Die Riverkings, die ohne Mika Reuter, Steven Ipri, Nico Strodel und Markus Jänichen und die langzeitverletzen Tobias Wedl und Andreas Magg antraten begannen zunächst recht konzentriert mit einigen ordentlichen offensiven Aktionen. Nach ca. fünf Minuten begann Deggendorf etwas mehr Druck aufzubauen und kam immer wieder gefährlich vor das Landsberger Tor. Nach sieben Minuten war es dann Alex Großrubatscher der einen Angriff mit einem satten Schuss ins lange untere Eck zur 0:1 Führung für Deggendorf abschloss. In der 11. Minute stocherte Lukas Mikulka aus dem Gewühle vor dem Tor, die Scheibe zum 0:2 über die Linie. In der Folge kam Landsberg wieder besser ins Spiel und kam immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen z.B: durch Adriano Carciola, Jason Lavallee und Patrik Rypar. Nachdem diese allerdings nicht genutzt werden konnten, ging es mit einem 0:2 Rückstand in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel machte Deggendorf von Beginn Druck und konnte in der 24. Minute durch Lukas Mikulka durch einen Bauerntrick auf 0:3 erhöhen. Jetzt kam Landsberg deutlich besser ins Spiel und erarbeitete sich eine Chance nach der anderen. Allerdings scheiterte Lukas Lavallee gleich dreimal am guten Deggendorfer Torwart, oder dem Pfosten, ebenso erging es Florian Stauder und Adriano Carciola. Trotz viel Druck in Überzahl gegen Ende des Drittels wollte der Puck einfach nicht über die Torlinie und so ging man mit 0:3 in die zweite Pause. Im letzten Drittel bemühte sich Landsberg weiterhin den Anschlusstreffer zu erzielen, dies gelang trotz zahlreicher Chancen allerdings nicht. Dafür konnte Deggendorfs Ondrej Pozivil in Überzahl das 0:4 erzielen, bevor Thomas Matheson in der 49. Minute den 0:5 Endstand für sich markieren konnte. Am kommenden Wochenende stehen am Freitag das Auswärtsspiel gegen den ECDC Memmingen und am Sonnatg das Heimspiel gegen Höchstadt auf dem Programm. (HCL/js) |
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Memmingen IndiansHarter Kampf wird nicht belohnt: Memmingen verliert knapp in Rosenheim (OLS) Die Memminger Indians werden trotz einer guten Leistung in Rosenheim nicht belohnt. Am Ende musste sich das Team knapp mit 2:4 gegen die Starbulls geschlagen geben. Am kommenden Freitag gastiert dann der HC Landsberg am Hühnerberg. Im ersten Drittel machten die Maustädter ihre Sache richtig gut. Memmingen erarbeitete sich ein Chancenplus und war insgesamt die bessere Mannschaft. Doch die Starbulls gingen bereits in der 3.Minute in Führung. Manuel Strodel war der Torschütze für die Grün-Weißen in Überzahl. Die Indianer belohnten sich aber für ihre gute Leistung mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich. In einer Druckphase schaffte es Dominik Meisinger die Scheibe im Tor der Hausherren unterzubringen. Der ECDC war drauf und dran sogar noch den Führungstreffer zu erzielen, aber es fehlte am nötigen Glück und Durchschlagsvermögen vor dem Tor. In den zweiten zwanzig Minuten bot sich ein ähnliches Bild. Memmingen stand kompakt und war klar am Drücker, während hingegen die Starbulls sich schwer taten. Jedoch waren es die Hausherren, die in diesem Drittel den einzigen Treffer erzielen konnten. Erneut Manuel Strodel sorgte in Überzahl für das 2:1, was dem Spielverlauf nicht ganz entsprach. Im letzten Drittel drängten die Memminger auf den Ausgleich, der auch verdientermaßen fiel. Gints Meija schloss nach toller Vorarbeit einen Alleingang zum 2:2 ab. Es war ein Spiel, das die Indianer durchaus hätten gewinnen können, doch die Grün-Weißen von der Mangfall gingen kurz vor Ende der regulären Spielzeit erneut in Führung. Mike Glemser versenkte zum 3:2. Der Empyt-Net-Treffer für Rosenheim, durch Tyler McNeely zum 4:2, war dann der Schlusspunkt in der Partie. Trotz der Niederlage boten die Maustädter eine gutes Spiel, worauf sich aufbauen lässt. Am kommenden Wochenende gibt es gleich zwei Derbys für die Indianer. Am Freitag gastiert der HC Landsberg um 20:00 Uhr am Hühnerberg. Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Am Sonntag geht es für die Memminger dann an den Kobelhang zum EV Füssen. (ECDCM/mfr) |
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Passau Black HawksEffizienz siegt gegen starke Black Hawks - 2:5 beim Zweitligaabsteiger Tölzer Löwen (OLS) „Wir haben die wenigen Chancen, die wir im ersten Drittel hatten, sehr effizient genutzt!“ Ralph Bader, Geschäftsführer der Tölzer Löwen fasste in einem Satz das zusammen, was das Spiel am Sonntagabend in der Tölzer Arena vor knapp 1.000 Zuschauern entschied. Nach zwölf Minuten lagen die Black Hawks mit 0:3 zurück und das, obwohl sie mehr Spielanteile hatten. Das Scheibenglück hatten an diesem Abend die Löwen aus Bad Tölz gebucht. Der dritte Treffer war ein Spiegelbild des Spiels. Erik Gollenbeck schoss neben das Tor, die Scheibe springt von der Bande zurück und Luca Mayer an den Rücken ins Tor. Die beiden ersten Treffer jedoch waren blitzsaubere Konter der Oberbayern. Zunächst war es der auffälligste Tölzer, Nicklas Huard in der 7. Spielminute zum 1:0, dann Justin Schütz nur vier Minuten später zum 2:0. Im Mitteldrittel weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe, Chancen gab es auf beiden Seiten, doch wieder hatten die Löwen das Glück auf Ihrer Seite. In einem Getümmel vor dem Tor fand der Puck irgendwie ins Passauer Gehäuse. Ludwig Nirschl wurde das Tor zugesprochen. Auf der Anzeigetafel in der Tölzer Arena stand nach 40 Spielminuten ein 4:0, ein Ergebnis das dem Spielverlauf so gar nicht entsprach. Auch im letzten Drittel gaben die Black keine Sekunde auf, kämpfen weiter, knallten den Puck an die Latte, darüber, oder neben das Tor. Das Tor von Josef Hölzl war wie vernagelt! Als Brett Schäfer in der 46. Minute endlich zum 1:4 traf keimte kurz Hoffnung auf, doch in der 50. Minute war es erneut Justin Späth der alle Hoffnungen der mitgereisten Passauer Fans zunichte machte. Die letzten Minuten des Spiels wurden turbulent, weil die Tölzer die anrennenden Passauer nur noch mit Fouls stören konnten. Doch die daraus resultierenden Überzahlsituationen wurden von dem Team von Petr Bares nicht verwertet. Einmal jedoch schlug es doch noch im Tölzer Kasten ein. Santeri Ovaska war es der in der letzten Spielminute den zweiten Passauer Treffer erzielte. Interessant für die Statistiker ist die offizielle Schusstatistik von 38:25 für die Black Hawks. Doch dafür gibt es keine Punkte, und so können die Black Hawks nur hoffen, dass beim Derby am kommenden Freitag in Deggendorf die Stürmer das Visier wieder genauer einstellen. (EHFP/ce) |
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Starbulls RosenheimKlasse Powerplay, starker Kolarz, großer Siegeswille (OLS) Mit einem 4:2-Heimsieg gegen die Memmingen Indians haben die Starbulls Rosenheim das knackige Auftaktprogramm in der Eishockey-Oberliga Süd – fünf Spiele binnen neun Tagen – erfolgreich beendet. Effektives Powerplay und ein starker Auftritt von Torwart Christopher Kolarz waren dafür verantwortlich, dass die mit knappem Kader und angeschlagenen Akteuren in die Partie gegangenen Starbulls gegen den Mitfavoriten aus Memmingen das bessere Ende für sich hatten. Vor 2.170 Zuschauern im ROFA-Stadion war Manuel Strodel zweimal in Überzahl erfolgreich, Mike Glemser erzielte den späten Führungstreffer zum 3:2 und Tyler McNeely setzte per Empty-Net-Goal den Schlusspunkt. Nachdem die Starbulls in vielen Phasen des ersten und zweiten Drittels dem Gegner unterlegenen waren, zeigten sie am Ende großen Siegeswillen und Kampfbereitschaft. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen hatte, nachdem Kapitän Dominik Daxlberger am Freitag beim Auswärtsspiel in Passau einen harten Check abbekommen hatte und passen musste, nur noch acht Stürmer und sieben Verteidiger zur Verfügung. Zunächst Dominik Kolb und später dann Steffen Tölzer mussten daher im Sturm aushelfen. Zudem waren eine Handvoll Rosenheimer Spieler angeschlagen. „Wir hatten Krankheiten in der Truppe und ich hatte nur elf, zwölf gesunde Spieler. Ende des ersten Drittels hat man schon gesehen, dass uns Energie fehlt und dann waren wir eigentlich das ganze zweite Drittel eine Waschmaschine. Gottseidank hat Kolarz gut gehalten und unsere Überzahl hat funktioniert. Der absolute Siegeswille hat uns dann am Ende die Kraft gegeben, die nötig war, das Spiel zu gewinnen. Hut ab vor der kämpferischen Leistung, das ist aller Ehren wert“, lautete das Statement von Pasanen nach der Partie. Das gut funktionierende Powerplay bescherte den Starbulls dreimal die Führung. Beim ersten Rosenheimer Überzahlspiel hatten die Gäste keine Möglichkeit, sich zu befreien und nach mehreren Torchancen war es schließlich Manuel Strodel, der nach einem Rückpass von Travis Oleksuk sehenswert aus der Drehung ins rechte obere Eck einnetze – 1:0 (3.). Beim ihrem dritten Überzahlspiel in der Schlussphase des zweiten Spielabschnitts kombinierten sich die Hausherren sicher und geduldig und dann immer schneller zu zahlreichen Abschlüssen, sodass Memmingens Defensive schließlich keine Verteidigungschance mehr hatte und Strodel per Nachschuss zum 2:1 traf (36.). Der späte Treffer von Mike Glemser zum 3:2 (58.) war zwar formal kein Überzahltor, denn Memmingens Kapitän Gints Meija kam Sekunden zuvor von der Strafbank zurück aufs Eis, aber natürlich war das zu Ende gegangene Rosenheimer Powerplay – es war das fünfte an diesem Abend – Wegbereiter. Tyler McNeely spielte den vorbereitenden Querpass auf Manuel Edfelder, der beim Abschluss gestört wurde, aber Glemser setzte nach und hebelte den Puck hoch ins kurze Eck. 13 Sekunden vor der Schlusssirene schob McNeely seinem ersten Scorerpunkt für die Starbulls nach seiner Rückkehr aus Bad Tölz auch gleich noch das erste Tor nach. Der Treffer ins von Gästetorwart Marc Eisenhut zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers verlassene Gehäuse geht in die Statistik als Rosenheimer Unterzahltreffer ein, da Dominik Kolb auf der Strafbank saß. Die Gäste aus Memmingen, die nach drei Niederlagen zu Beginn der Saison am Freitag erste Punkte beim Heimsieg gegen den EC Peiting einfahren konnten, waren im ersten und zweiten Spielabschnitt außer bei den Rosenheimer Überzahlsituationen das bessere Team mit den besseren Torchancen. Mehrfach schnürten die Maustädter die Hausherren in deren Zone ein, sodass es trotz fünf gegen fünf Feldspieler nach Powerplay aussah. Einer solchen Situation entsprang der verdiente Ausgleichstreffer zum 1:1. Dominik Meisinger staubte nach einem abgeprallten Schuss von Jaroslav Hafenrichter erfolgreich ab (17.). Den zweiten Spielabschnitt überstanden die Starbulls trotz der von Jari Pasanen zitierten „Waschmaschine“ ohne Gegentreffer, weil Torwart Kolarz ein ganz sicherer Rückhalt für seine durchgespülten Vorderleute war. Im letzten Drittel erkämpften sich die Grün-Weißen Oberwasser, waren aber anfällig bei Memminger Schnittstellenpässen. Als Matej Pekr frei auf Kolarz zufahren konnte und sich recht untypisch für einen Schlagschuss aus kurzer Distanz entschied, rettet der Starbulls-Keeper bravourös. Als sich kurze Zeit später die Rosenheimer Defensive auf gleiche Art und Weise aushebeln ließ, war Kolarz aber geschlagen. Gints Meija schloss seinen Alleingang eiskalt unter den Torgiebel ab – 2:2 (47.). Bei Memminger Überzahl hatten die Gastgeber dann Glück, dass Jaroslav Hafenrichter mit einem satten Schuss nur die Latte traf (51.). Wenige Momente später musste Hafenrichter mit einer möglicherweise schweren Schulterverletzung das Rosenheimer Eis vorzeitig verlassen. Zu einer vielversprechenden Torchance kamen die Gäste ohne ihn nicht mehr. Die trotz aller personellen Widrigkeiten in der Schlussphase kampfstärker und konzentrierter als die Indians wirkenden Starbulls erzwangen hingegen den zweiten Heimdreier und stehen nun nach fünf Spielen mit zehn Punkten da. Eine kurze Phase der Regeneration kommt Jari Pasaenen und seinem Team nun gerade recht. Das nächste Spiel bestreiten die Starbulls nämlich erst am kommenden Sonntag und zwar erneut auf heimischen Eis. Zu Gast im ROFA-Stadion ist dann Aufsteiger EHC Klostersee. Eintrittskarten sind online auf www.starbulls.de/tickets buchbar. (SBR/mh) |
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Crocodiles HamburgNeun-Punkte-Woche für die Crocodiles (OLN) Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Moskitos Essen am Sonntagabend mit 8:2 (2:1/2:1/4:0) gewonnen und damit den dritten Sieg in dieser Woche eingefahren. Trainer Henry Thom musste kurzfristig auf Jan Tramm (verletzt) und Max Schaludek (krank) verzichten und hatte somit keine kompletten drei Reihen zur Verfügung. Und als die Gastgeber dann auch noch nach nur 21 Sekunden in Rückstand gerieten, wurde die Aufgabe noch größer. Doch wie schon am Dienstag und Freitag kamen die Crocodiles zurück – Treffer von Sebastian Moberg (10.) und Harrison Reed (20.) sorgten für eine knappe Führung zur Pause. Vor knapp 900 Zuschauern legten die Hanseaten im zweiten Abschnitt per Doppelschlag nach. Niklas Jentsch (23.) stellte auf 3:1 und Thomas Zuravlev erhöhte auf 4:1 (24.). Die Essener nahmen eine Auszeit, schüttelten sich und stoppten den Hamburger Lauf durch den Anschlusstreffer von Enrico Saccomani (26.). Im letzten Drittel blieben die Crocodiles konsequent und machten es deutlich: Adam Domogalla (43.), Thomas Zuravlev (47.), Niklas Jentsch (49.) und Max Spöttel (58.) stellten auf 8:2. Wir haben die Ausfälle mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kompensiert. Hinten standen wir wieder sicher, obwohl Essen offensiv sehr stark ist, und vorne haben wir effektiv und in den richtigen Momenten unsere Chancen genutzt“, sagte Kai Kristian. Die Crocodiles Hamburg können sich nun ein paar Tage ausruhen. Erst am Sonntag geht es weiter, dann aber auch gleich mit dem Topspiel gegen die Hannover Scorpions. (CH/tb) |
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| Ice Dragons unterliegen bei den Saale Bulls - Herford lässt in Halle mögliche Punkte liegen (OLN) Da war mehr drin – der Herforder Eishockey Verein unterlag in der Oberliga Nord Hauptrunde beim amtierenden Oberliga Nord-Meister Saale Bulls Halle mit 2:4 (1:1/0:0/1:3). Obwohl die Hallenser aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen mit lediglich 10+2 Spielern antraten, profitierten die Ice Dragons, die immerhin nach der Rückkehr von Max Droick auf 14+2 Spieler kamen, nicht von der etwas längeren Bank. Herford hatte in der Anfangsphase zunächst Probleme in das Spiel zu finden, wodurch sich die Saale Bulls die ersten Torgelegenheiten erspielten. In der 5. Minute traf Marius-Lucas Demmler zur nicht unverdienten 1:0-Führung der Gastgeber. Nach überstandener Unterzahl wurden die Ice Dragons mutiger und setzten ihrerseits auch Akzente vor dem Hallenser Tor. In der 12. Minute brachte Gleb Berezovskij seinen Sturmpartner Dominik Patocka glänzend in Szene. Herfords Nummer 87 musste nur noch aus kurzer Entfernung zum 1:1-Ausgleich vollenden, womit auch erstmals die Seiten gewechselt wurden. Im zweiten Spielabschnitt häuften sich auf Herforder Seite die Strafzeiten, womit man immer wieder in Unterzahl agierte und viel Kraft investierte. Die Hallenser Offensive erzeugte zwar viel Druck auf das Tor von Justin Schrörs, vermochte allerdings nicht, in Führung zu gehen. Kurz vor Ende des Drittels folgten dann zwei Strafen auf Seiten der Saale Bulls, womit Herford zu Beginn des Schlussabschnitts seinerseits die gute Gelegenheit auf das 2:1 hatte. Doch Marius Garten vermeldete bereits im Pauseninterview, dass sich bei den Ostwestfalen der erste Kräfteverlust bemerkbar machten. Nachdem Herford die gute Überzahlgelegenheit zu Beginn des Schlussabschnitts ungenutzt ließ, bekamen die Saale Bulls Oberwasser und trafen selbst durch Roman Pfennings in der 43. Minute zum 2:1. Als Dennis Gulda in Unterzahl in der 48. Minute auf 3:1 erhöhte, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch die Ice Dragons versuchten noch einmal zurückzukehren und verkürzten in der 50. Minute durch Rustams Begovs auf 2:3. Die Saale Bulls konzentrierten sich in der Schlussphase auf die eigene Defensive, hielten lange Zeit die Scheibe in den eigenen Reihen und warteten geduldig, bis die Herforder Kräfte weiter nachließen. Schließlich setzte Tatu Vihavainen mit einem Penalty zwei Minuten vor dem Ende den Schlusspunkt zum 4:2. „Im ersten Drittel waren wir noch im Bus und wir durften froh sein, dass wir nicht zurücklagen. Nach dem insgesamt sehr stockenden zweiten Drittel lassen wir im Schlussabschnitt zu viele Überzahlsituationen ungenutzt und kassieren dann in Überzahl das 1:3. Den Rest spielt Halle dann einfach gut zu Ende“, analysierte Chefcoach Milan Vanek im Anschluss an die Begegnung. Alle Teams der Oberliga Nord haben nun Gelegenheit, ein paar Tage Kräfte zu sammeln. Erst am Freitag geht es mit dem nächsten Spieltag weiter und die Reise der Ice Dragons geht zu den Hannover Scorpions. Das nächste Heimspiel steht für den Herforder Eishockey Verein am Sonntag um 18.00 Uhr gegen die Icefighters Leipzig auf dem Programm. (HEV/som) |
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| Region Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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Buchloe PiratesAchterbahnfahrt mit Happy End - ESV Buchloe holt in einem verrückten Spiel gegen Waldkraiburg die ersten Punkte der neuen Saison (BYL) Was für ein Auf und Ab – doch am Ende konnten die Buchloer Piraten zum ersten Mal in dieser Bayernligasaison jubeln. Bis die ersten drei Punkte im Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg am frühen Sonntagabend unter Dach und Fach waren, war bei den rund 200 Zuschauern aber jede Menge Zittern und ein wahres Wechselbad der Gefühle nötig. Doch schlussendlich bewiesen die Pirates tolle Moral und setzten sich nach einem starken Schlussdrittel nicht unverdient mit 6:5 (2:1, 1:4, 3:0) gegen die Löwen durch. Nach den zwei deutlichen Niederlagen gegen Miesbach (2:6) und Erding (2:8) zum Auftakt wollte ESV-Trainer Christopher Lerchner erst einmal „stabil und gut sortiert“ ins Spiel reinfinden. Diese Vorgabe setzten seine Schützlinge dann auch recht ordentlich um, weshalb der Buchloer Coach nach dem Auftaktdrittel, welches die Hausherren mit 2:1 für sich entschieden, durchaus zufrieden sein konnte. Schon nach vier Minuten hatte eine schöne Kombination über Luis Hegner und Michal Petrak Markus Vaitl erreicht, der zum 1:0 Führungstreffer einnetzte. Etwas überraschend glichen die Gäste dann mit einem ansatzlosen Schuss von Leon Decker drei Minuten später zum 1:1 aus. Doch die Buchloer, die in den ersten 20 Minuten mehr fürs Spiel taten, hatten darauf sofort die passende Antwort parat: Keine Zeigerumdrehung später fand Michal Petrak mit der Rückhand am kurzen Pfosten nämlich die Lücke und brachte seine Farben wieder mit 2:1 in Front. Das Mitteldrittel sollte sich dann anfangs zu einem offeneren Schlagabtausch entwickeln. Während beide Teams zunächst einige gute Möglichkeiten liegen ließen, kassierten die Freibeuter nach 28 Minuten erneut den Ausgleich. Wie schon am Freitag musste man dabei ein Unterzahltor schlucken, als man vom Bully in der neutralen Zone weg in einen 2 auf 1 Konter lief und Sebastian Stanik humorlos zum 2:2 abschloss. Zwar dauerte es auch dieses Mal nur wieder ganze 39 Sekunden, ehe Alexander Krafczyk mit einem Blueliner zum 3:2 noch in der gleichen Powerplay-Situation den alten Abstand wiederherstelle (29.). Doch die Buchloer wirkten fortan nicht mehr so konzentriert und aufmerksam wie im ersten Abschnitt. Und so glichen die Gäste ihrerseits Sekunden später erneut mit einem Tempogegenstoß durch Stanik zum dritten Mal aus (30.). Die Gennachstädter schienen nun etwas beeindruckt und verloren in der Folge immer mehr den Zugriff in der Defensive. „Da kommt dann alles zusammen“, analysierte Lerchner nach der Partie. „Wir verlieren unsere Ordnung, hören praktisch auf zu laufen und gewinnen fast keinen Zweikampf mehr“, so die kritischen aber wahren Worte des ESV-Trainers. Fast schon folgerichtig bestraften dies die jetzt überlegenen Waldkraiburger auch verdient mit dem 3:4 durch Florian Maierhofer (33.) und dem 3:5 von Jan Loboda (38.), womit die Rot-Weißen mit einer Hypothek von zwei Toren Rückstand ins letzte Drittel mussten. Dort plätscherte das Spiel zunächst etwas vor sich hin, ehe die Piraten ihr Kämpferherz wiederfanden und eine beeindruckende Moral bewiesen. Eingeläutet durch den 4:5 Anschlusstreffer von Lucas Spindler (49.) legten die Buchloer eine starke Aufholjagd hin. Die Körpersprache war jetzt wieder eine deutlich andere, vor allem nachdem Alexander Krafczyk den Puck nach gutem Einsatz von Markus Vaitl zum 5:5 Ausgleich über die Linie drückte (53.). Das Spiel war also wieder völlig offen, wobei vor allem die Buchloer noch einmal alles reinlegten, um den ersten Dreier der noch jungen Saison einzufahren. Und dieser Aufwand wurde eineinhalb Minuten vor dem Ende tatsächlich belohnt, als Markus Vaitl einen starken Querpass von Michal Petrak zum vielumjubelten 6:5 Siegtreffer in die Maschen setzte. „Das wir im Mitteldrittel vier Gegentore kassieren, darf natürlich nicht passieren. Aber die Jungs haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt, brutale Moral bewiesen und alles reingehaut“, zeigte sich Lerchner vom furiosen Finish seiner Mannschaft beeindruckt und zugleich erleichtert, dass die ersten Punkte nach einer richtigen Achterbahnfahrt auf dem ESV-Konto verbucht sind. (ESVB/chs) |
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| Königsbrunn holt auch im dritten Spiel Punkte (BYL) Der EHC Königsbrunn gewinnt mit 5:3 gegen die “River Rats“ des ESC Geretsried. Nach 60 intensiven Spielminuten hatten die Brunnenstädter in der hart, aber fair geführten Spiel das bessere Ende für sich und holen verdient drei Punkte. Geretsried reiste mit 18 Feldspielern an, der EHC startete mit 16, Jeff Szwez musste krankheitsbedingt pausieren. Ebenfalls nicht im Kader war David Farny, der aufgrund seiner Strafe aus dem Spiel gegen Schongau pausieren musste. Im Tor der Königsbrunner stand von Beginn an Markus Kring. Der EHC startete furios vor eigenem Publikum und erzielte schon nach 60 Spielsekunden das 1:0. Simon Beslic bediente mit einem feinem Pass den vor dem Tor frei stehenden Peter Brückner, der dann gekonnt den Puck ins Tor einschob und das heimische Publikum zum Jubeln brachte. Nur eine Minute später führten die Brunnenstädter sogar mit 2:0. Toms Prokopovics setzte sich im gegnerischen Drittel durch und netzte gekonnt mit einem harten, platzierten Schuss ein. Nach diesem Einstand nach Maß hielten die Gäste aber sehr gut dagegen und zeigten sich nicht wirklich beeindruckt. Mit viel Einsatz und gesunder Härte erarbeiteten sich auch die River Rats Möglichkeiten. In der neunten Spielminute belohnte sich der ESC mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 für die Bemühungen. Doch Königsbrunn blieb weiter fokussiert und erzielte in Überzahl das 3:1 durch Julian Becher, bis zur Drittelpause fielen keine weiteren Tore mehr. Im zweiten Spielabschnitt zeigten sich die Gäste weiterhin als unangenehmer, hart spielender Gegner und ließen den Königsbrunner nur wenig Luft zum Atmen. Der ESC kassierte einige Strafzeiten, aus denen die Brunnenstädter zunächst kein Kapital schlagen konnten. Die Hausherren zeigten keine gute Leistung und hatten Probleme, ihren Rhythmus zu finden. In der 35. Spielminute verhinderte dann Goalie Markus Kring mit einem Monstersave den Anschlusstreffer der River Rats. Der nächste Treffer fiel dann aber doch für Königsbrunn, in doppelter Überzahl erzielte Simon Beslic das 4:1. Doch der EHC tat sich weiter schwer gegen hochmotivierte Gäste, blieb aber ohne Gegentreffer bis zur zweiten Pause. In der Kabine hatte es scheinbar eine Ansprache von Coach Bobby Linke gegeben, denn in den nächsten gut 10 Spielminuten präsentierten sich die Hausherren fokussiert und spielfreudig. Der EHC kombinierte sich scheinbar mühelos ins Drittel der Gegner, verpasste es aber zunächst zu treffen. In der 43. Spielminute erzielte dann Marco Sternheimer das schönste Tor des Tages. Max Petzold bediente “Sterni“ mit einem schnellen Pass, dieser schoss dann per Rückhand ins kurze Eck zum 5:1 ein. Danach schlichen sich aber wieder mehr Fehler bei den Brunnenstädtern ein, die Gäste kamen dadurch bis Spielende noch auf 5:3 heran. Den Sieg ließen sich die Königsbrunner aber nicht mehr nehmen und ging nach Abpfiff als verdienter Sieger vom Eis. Der EHC zeigte wieder Licht und Schatten, behielt aber in den wichtigen Momenten die Oberhand gegen starke Gäste aus Geretsried, die den Königsbrunner alles abverlangten und ihren Gegenspielern keinerlei Pausen könnten. Der EHC steht nach dem Wochenende auf dem vierten Tabellenplatz und kann sich unter der Woche wieder regenerieren. Auf dem vorletzten Platz stehen hingegen die River Rats, werden dort aber aufgrund der gezeigten starken Leistung sicher nicht lange bleiben. EHC-Coach Bobby war nach dem Spiel nur mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir wollten von Beginn an Druck machen und sind gut gestartet. Zwei Tore innerhalb der ersten Minuten, danach sind wir uns wieder selbst im Weg gestanden. Geretsried ist ins Spiel zurückgekommen, wir sind dann mit einem 3:1 in die Pause gegangen. Im zweiten Drittel haben wir gefühlte 15 Minuten Überzahl und dann machen wir nur ein Tor. Die Stimmung auf der Bank war da negativ, die Spieler waren sehr unzufrieden. Ich war da natürlich auch nicht zufrieden, wir haben einfach nicht den Weg gefunden, Treffer zu erzielen. Für die Qualität, die wir im Kader haben, war das einfach nicht gut genug. Da müssen wir definitiv weiter daran arbeiten und einfach mal den nächsten Schritt machen, dürfen Dinge nicht so negativ reden. Im letzten Drittel haben wir zehn Minuten lang wirklich sehr, sehr gut gespielt, danach sind wir uns wieder selbst im Weg gestanden. Geretsried war ein toller Gegner, die haben aufopferungsvoll gekämpft und bis zum Ende an ihre Chance geglaubt. Ich möchte heute die dritte Reihe hervorheben, die einen richtig guten Job gemacht hat.“ (EHCK/hp) |
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TEV MiesbachTEV Miesbach holt Punkt in Amberg (BYL) Das erwartet schwere Auswärtsspiel war es für den TEV am Sonntag in Amberg. Ohne Felix Feuerreiter, der sich am Freitag bei einem Schussblock verletzt hatte, reiste der TEV in die Oberpfalz. Wieder mit dabei wr dafür Matthias Bergmann. Und Bergman war dann auch gleich für den ersten Höhepunkt in der Partie mitverantwortlich. In der 6.Minute spielte der TEV mit einem Mann mehr auf dem Eis und Bergmann behielt an der blauen Linie die Übersicht und fand den Schläger von Ales Furch der zum 0:1 für den TEV abfälschte. Im Anschluss entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit wenig Torchancen. Brenzlig wurde es für den TEV in der 17.Minute als mit März und Kirsch zwei Spieler auf die Strafbank mussten. Diese 5 gg. 3 Situation verteidigte man aber stark und es ging mit dem 0:1 in die Pause. Auch der zweite Abschnitt entwickelte sich ausgeglichen. Die Hausherren konnten die Partie aber in der 26.Minute ausgleichen. Ebenfalls in Überzahl war es Felix Schwarz, der die Scheibe im Nachsetzen über die Linie stocherte. Im direkten Gegenzug hatte Rizzo bei einer 2 auf 1 Situation die Chance auf das 1:2, verzog aber knapp. Die beste Möglichkeit im zweiten Drittel hatte dann ebenfalls der TEV bei einer 2 auf 1 Situation. Nach starkem Pass von Endress kam März zum Abschluss, jedoch konnte der Amberger Torwart Timon Bätge mit einer klasse Parade das 1:2 verhindern und so ging es ausgeglichen in den Schlussabschnitt. Zum Schlussabschnitt stellte Trainer Michael Baindl die Reihen um und die erste Chance gehörte dem TEV, aber Slavicek scheiterte per Onetimer an Bätge. In der 42.Minute leistete sich der TEV dann einen schweren Fehler im eigenen Aufbauspiel und Felix Köbele verwandelte alleine vor Anian Geratsdorfer zum 2:1. Der TEV zeigte sich aber nicht geschockt und nur drei Minuten später war es Andreas Nowak der nach Zuspiel von Slavicek per trockenem Handgelenkschuss ins linke Kreuzeck zum 2:2 ausglich. In der Folge agierte der TEV weiter druckvoll, aber es gab weiterhin wenig klare Torchancen. Nach einer Strafzeit für Amberg spielte man die letzte Minute in Überzahl, aber es gelang kein Treffer und so ging es in die Verlängerung. Auch in der Verlängerung agierte man nochmal zwei Minuten in Überzahl und man konnte die Amberger im Drittel einschnüren, ein Treffer wollte aber nicht fallen. In der 65.Minute jubelten die Amberger zunächst, als Tanner Campbell von der Strafbank kommend zum vermeidlichen 3:2 traf. Beim Zuspiel stand er allerdings im Abseits und der Treffer zählte nicht und so ging es in Penaltyschiessen. Dort hatten die Hausherren die besseren Nerven und konnten sich den Zusatzpunkt sichern. Der TEV steht damit mit 7 Punkten aus 3 Spielen auf Platz 3. Weiter geht es für den TEV am Freitag mit dem Auswärtsspiel beim EC Pfaffenhofen. Das nächste Heimspiel steigt am Sonntag um 18.00 Uhr gegen den EHC Waldkraiburg. (TEVM/sh) |
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| Löwen verspielen Zwei-Tore-Führung in Buchloe (BYL) Es ist wie verhext für den EHC Waldkraiburg zum Start der aktuellen Bayernliga-Saison. Erneut zeigen die Löwen zwei Gesichter, zwei die so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht. Dass sie Eishockeyspielen können und wissen, wo der Puck landen muss, konnten sie zeigen, doch das hilft ihnen weiterhin nichts, wenn sie den Gegner durch fahrlässige Aktionen gewähren lassen und dieser somit ein Tor mehr erzielen kann. Der erste Durchgang war keine vier Minuten alt, da zappelte das Spielgerät bereits im Tor hinter Christoph Lode durch den Buchloer Torschützen Vaitl. Unterstützung erhielt dieser von einer Löwen-Abwehr, die sich zeitweise gab als trüge sie zum ersten Mal Schlittschuhe an diesem Tag. Auch der Rest des Teams, dass heute erneut von Coach Robert Lode unterstützt wurde, der den nach wie vor kränkelnden Markus Berwanger vertrat, bekleckerte sich in diesem Drittel nicht mit Ruhm. So war die Fehlpassquote erneut sehr hoch. Umso schöner war es für die rund 30 mitgereisten Fans zu sehen, dass Leon Decker in der siebten Minute ordentlich von Florian Maierhofer bedient wurde und den 1:1 Ausgleich erzielen konnte. Noch während der Anhang Freudetaumelnd den Torschützen besang, schlug es aber bereits wieder ein im Löwen-Kasten. Michal Petrak hieß der Torschütze, der den alten Abstand wiederherstellte. Bis auf einige Möglichkeiten hier und da, sollte in diesem Durchgang jedoch nicht mehr viel passieren, weshalb beide Teams mit dieser Führung der „Pirates“ in die Kabinen gingen. Im zweiten Spielabschnitt konnte man dann auch das andere Gesicht des EHC Waldkraiburg bestaunen. Jenes Gesicht, dass sowohl Fans als wohl auch Spieler am liebsten sehen. Scheinbar fand Coach Lode in der Kabine die richtigen Worte, denn die Löwen spielten wieder ansehnliches Eishockey. Nach acht Minuten im Drittel bejubelte dann Sebastian Stanik auf Zuspiel von Neuert den erneuten Löwen-Ausgleich. Doch auch dieses Mal vermochte es Buchloe sofort zu antworten und so erzielte Krafczyk nur 39 Sekunden später den nächsten Führungstreffer. Weitere dreißig Sekunden später waren dann die EHC-Spieler wieder an der Reihe. Erneut war es Stanik der den 3:3 Ausgleich erzielte. Drei Minuten später, die Löwen befanden sich in einer Druckphase rutschte der Puck, angetrieben von Florian Maierhofer, dem Torwart Wiedemann durch die Schoner und trudelte in aller Seelenruhe zur 3:4 Führung in den Kasten. Den Schlusspunkt im Drittel setzte Jan Loboda von der blauen Linie. Zwar war es kein satter aber wohl ein platzierter Schuss in die rechte obere Ecke, der den Löwen die 3:5 Führung in diesem Drittel sicherte. Die Pause tat den Industriestädtern augenscheinlich gar nicht gut. So schien es, dass sie wieder in alte Muster zurückfielen, in jene aus den ersten 20 Minuten und Buchloe somit die Möglichkeit gaben sich selbst wieder stark zu spielen. Diese erzielten so in der 49. Minute den 4:5 Anschluss durch Spindler und vier Minuten darauf den Ausgleich zum 5:5. Gerade als sich Zuschauer und wohl auch Spieler mit einer erneuten Verlängerung einstellten, schoss Buchloes Vaitl den Puck ins Tor der Löwen und ins Herz der Fans, die somit nach einer sichergeglaubten Zwei-Tore-Führung ohne Punkte im Gepäck aus Buchloe heimfuhren. Diese Woche empfangen die Löwen am Freitag die Gladiators aus Erding, bevor sie am Sonntag in Miesbach antreten müssen. (EHCW/aha) |
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ERC SonthofenGelungener Saisonauftakt für den ERC (BLL) Der ERC Sonthofen startet mit einem 5:1-Sieg in die Saison. Die Oberallgäuer gewannen am Sonntagabend auf heimischen Eis gegen die „Aibdogs“ des EHC Bad Aibling. Bevor die Partie begann, richtete Vorstand Roman Hanisch ein Grußwort an die gut 400 anwesenden Zuschauer, ehe Kapitän Christian Engler die große Ehre bekam, mit Sonthofens jüngsten U7-Spieler Leo Würr gemeinsam einzulaufen. Der kleine Leo übernahm dann kurzfristig die Spielleitung von Hauptschiedsrichter Sebastian Eisenhut und eröffnete die Partie symbolisch mit dem Einwurf der Hartgummischeibe. Sonthofen war von Spielbeginn an präsent und drang immer wieder in das Verteidigungsdrittel der Gäste ein. Bad Aibling mühte sich, konnte aber nach knapp fünf Minuten die Sonthofner Führung durch eine feine Einzelleistung von Ondrej Havlicek nicht verhindern. Nur drei Minuten später war es dann Hausherr Matyas Stransky, der das Zuspiel von Alexander Henkel zum 2:0 über die Linie stocherte. Kurz vor Drittelende ließ sich Ondrej Havlicek nicht zweimal bitten und verwandelte die Vorlage von David Mische mit einem Nachschuss zum verdienten 3:0-Zwischenstand. Wer im zweiten Drittel von einem munteren weiter so ausging, wurde eines Besseren belehrt. Bad Aibling kam besser ins Spiel und konnte knapp vier Minuten nach Wiederanpfiff auf 1:3 verkürzen. Aibdog Thomas Neumaier fälschte den Fernschuss von Lucas Wimmer unhaltbar für Fabian Schütze im ERC-Tor ab. Sonthofen agierte nun etwas hektisch und scheiterte mit zu vielen Einzelaktionen. Fing sich dann aber zum Drittelende und konnte noch einen Überzahltreffer durch Christian Engler zum 4:1-Pausenstand verbuchen. Der letzte Spielabschnitt begann für den ERC mehr als glücklich. Zuerst machte sich Gäste-Stürmer Norman Böhmer nach einem individuellen Fehler auf und davon, scheiterte aber am Sonthofner Gestänge und kurz darauf ließen die Aibdogs eine 2-auf-0-Situation mit einem Lattenschuss ungenutzt. Der letzte Treffer blieb den Oberallgäuern vorbehalten. Ondrej Havlicek platziere während einer Überzahlsituation das Zuspiel von Vladimir Kames im Kreuzeck über der Stockhand des Gästegoalies zum Endstand von 5:1. (ERCS/ko) |
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| Region West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen |
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Eisadler DortmundEisadler gewinnen 4:3 nach Verlängerung (RLW) Die Eisadler Dortmund haben das Auswärtsspiel bei den Wiehl Penguins am Sonntagabend mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen und damit 2 Punkte mit nach Dortmund gebracht. Eisadler Trainer Kevin Thau konnte mit dem Start in die Partie zufrieden sein, denn sein Team konnte den Gegner vom Anpfiff an stark unter Druck setzen. In der 3. Minute war es Oliver Kraft der nach schönem Zusammenspiel mit Calvin Manke und Constantin Wichern zur Führung traf (0:1). Knappe 2 Minuten später vollendete Robin Loecke das Zuspiel von Jonas Hoppe und Tim Götze zum 0:2. Danach ließen die Eisadler die Hausherren besser ins Spiel kommen, so dass die in der 10. Minute auf 1:2 verkürzen konnten. Kurz vor Ende des Drittels hielt Eisadler Goalie Lennard Brunnert dann noch einen Penalty und sicherte seinen Jungs damit die knappe Führung. Danach war dann Pause. Im zweiten Drittel verlief das Spiel ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Matthias Potthoff traf nach einer guten halben Stunde auf Vorlage von Vladyslav Sushkov und Ted Zeitler zum 1:3. Mit dieser 2-Tore-Führung ging es in die 2. Drittelpause. Im letzten Drittel drehten die Hausherren dann auf und ins Spiel der Eisadler schlichen sich mehr und mehr Fehler und Unkonzentriertheiten. In der 45. verkürzten die Penguins auf 2:3 und gute 5 Minuten später nutzten die Wiehler einen Abwehrfehler der Eisadler zum 3:3 Ausgleich. 2 Minuten vor dem Ende hatten die Eisadler dazu dann noch Glück, denn das vermeindliche 4:3 für Wiehl wurde nicht gegeben, da das Tor vorher verschoben war. So ging es mit 3:3 in die Verlängerung. Und hier waren die Eisadler dann im Spiel 3 gegen 3 eiskalt. Ted Zeitler und Igor Furda bereiteten schön vor und Vladyslav Sushkov wurde mit seinem ersten Treffer für die Eisadler gleich zum Matchwinner. Fazit: Es bleibt weiterhin noch viel Arbeit für Trainer Kevin Thau und seine Jungs, und am Freitag kommt mit dem EHC Neuwied der Favorit der Regionalliga West an die Strobelallee. (EAD/tb) |
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Bären NeuwiedDieses Wiedersehen bleibt in Erinnerung (RLW) Felix Köllejan konnte nicht wissen, was da kommen würde, als Sylvain Beauchamp im Neuwieder Icehouse zum Penalty anlief. Der Kanadier holte zum Schlagschuss aus, zog aber nicht durch, setzte stattdessen nach rechts an, verlud den Torhüter und traf unter tosendem Applaus der Fans in die Maschen. „Genau wie damals. So hat er es früher auch immer gemacht“, erinnerten sich die eingefleischten Neuwieder Eishockeyfans. Warum Köllejan von Beauchamps Penalty-Trick Trick nichts wusste, liegt schlicht und ergreifend an seinem Alter. Als Beauchamp Ende der 1990er-Jahre für den EHC Neuwied dem Puck hinterherjagte, befand sich der Torhüter gerade einmal im Kleinkindalter. Beauchamp war es, der das Finale um die deutsche Erstliga-Meisterschaft 1997/98 mit seinem Penalty gegen den EC Bad Nauheim zugunsten des EHC Neuwied entschieden hatte, gut 24 Jahre war es ebenfalls der heute 58-Jährige aus Montreal, der beim Allstar-Spiel im Icehouse den entscheidenden Treffer für die Mitglieder der EHC-Meistermannschaften von 1996/97 und 1997/98 setzte. Die Legenden lagen am Ende vor der beeindruckenden Kulisse von knapp 1600 Zuschauern mit 11:10 vorn. Das Ergebnis: zweitrangig. Das Erlebnis: großartig. „Wir hatten Gänsehaut und Tränen in den Augen stehen“, schilderten langjährige EHC-Fans, als beim Einlaufen nach und nach die Helden von einst wie Dean Fedorchuk, Phil Huber (mit gewaltigem Rauschebart) und Marius Cissewski (mit seinem legendären, schwarzen Torwarthelm, der auch als Vogelkäfig durchgehen könnte) das Eis betraten. Das große Wiedersehen glich einer Familienfeier im alten Wohnzimmer. Viele der Spieler hatten sich seit rund einem Vierteljahrhundert nicht mehr gesehen. Umso größer war die Freude, noch einmal gemeinsam in Erinnerungen schwelgen und sich dem frenetischen Neuwieder Publikum zeigen zu können – vielleicht ein letztes Mal. Alles erinnerte an damals, außer dass die Allstars diesmal Gästekabine und -bank einnahmen. Dort standen Jedrzej Kasperczyk, Jukka Ollila, Erfolgstrainer Lubomir Pokovic und Co. damals allenfalls zu den Trainingszeiten. Der Spaß hatte Vorfahrt, und trotzdem wollen Vollblutsportler jeden Wettkampf für sich entscheiden. Spätestens als die Legenden mit 7:4 führten, packte Trainer Pokovic der Ehrgeiz: „Jetzt will ich auch gewinnen.“ Nach dem 9:10 durch EHC-Neuzugang Marco Bozzo nahm Lubomir Pokovic die Auszeit. Der Slowake wollte sein Team ins Penaltyschießen coachen. Und gegen dieses abschließende Sahnehäubchen auf der Torte hatte auch das von Leos Sulak trainierte Team nichts einzuwenden. So nahm Sulak in der Endphase seinen Torhüter vom Eis, ließ sich auf ein Spiel mit sechs gegen sechs Feldspielern ein, und Jukka Ollila führte mit seinem Treffer zum 10:10 schließlich das herbei, auf das sich alle Beteiligten freuten und bei dem Sylvain Beauchamp seinen altbekannten Trick auspackte. Die Partie war nicht nur das große Wiedersehen, sondern für drei Spieler auch das Abschiedsgeschenk. Felix Köllejan (im Sommer nach Bergisch Gladbach gewechselt), Stephan Fröhlich und Christian Neumann (beide Laufbahn beendet) genossen die letzten 60 Minuten als Spieler in der Bärenhöhle. Für Lokalmatador und Publikumsliebling Neumann hatten sich die Organisatoren im Vorfeld eine besondere Überraschung ausgedacht. Als der frühere DEL-Schiedsrichter Carsten Lenhart zur Hälfte des Spiels eine (im Vorfeld vereinbarte und mit einem Augenzwinkern zu betrachtende) Strafzeit gegen die Regionalliga-Mannschaft verhängte, nutzte man kurzerhand die Gelegenheit, um Neumann vom einen ins andere Team zu lotsen. Der Verteidiger durfte die zweiten 30 Minuten für die Allstars auflaufen und war direkt vollständiger Teil des Teams – inklusive Pausenprogramm in der Kabine. „Du musst wissen, da trinken wir heute aber Bier – anders als damals“, setzten sie „Poldi“ in Kenntnis. Zur Feier des Tages ließ er sich davon nicht abschrecken. Auch das anschließende Programm vor der Halle war ein voller Erfolg. Fans ersteigerten die eigens gefertigten Allstar-Trikots als Andenken. Brian Hannon spendete für die Verlosung ein aus Finnland stammendes Jersey, das für 350 Euro an den Mann ging. Der Erlös kommt dem Neuwieder Nachwuchs zu Gute. Es soll in der Deichstadt schließlich auch in Zukunft solche besondere Stunden auf dem Eis geben wie diese am Samstagnachmittag. (EHCN/rw) |
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| Region Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Blues starten mit Kantersieg in die Saison (LLN) Der Favoritenrolle gerecht wurden die Berlin Blues im ersten Saisonspiel gegen den SCC Berlin. Mit 17:2 (5:0/7:1/5:1) gewannen die Blauen ihr Auftaktspiel. Die Blues haben einen Umbruch zu verkraften. Zahlreiche Spieler verließen, teilweise überraschend, den Verein. Es gab aber auch Zuwachs, die meisten vom ehemaligen Regionalligateam. Diese bringen aber Qualität ins Team und so könnten die Blauen eine gute Rolle spielen. Beim SCC gab es an Abgängen vor allem die Nachwuchsspieler der Adler, die nun dort selbst benötigt werden. Allerdings standen diese auch nur begrenzt zur Verfügung, was bei den wenigen Neuzugängen eventuell anders sein wird. Dennoch war die Favoritenrolle klar auf Seiten der Blues. Mit drei kompletten Blöcken traten die Blues an, der SCC konnte zwölf aufbieten. Und die Blauen übernahmen auch gleich das Kommando, es gab aber auch immer wieder gefährliche Konter des SCC. Nach sechs Minuten konnten die Gastgeber den ersten Treffer erzielen, Jan Schmidt war erfolgreich. Und zwei Minuten später konnte Kevin Haucke in Unterzahl auf 2:0 erhöhen. Drei Minuten vor der Pause war Lucas Koletzki im Tor des SCC erneut geschlagen, Steven Haucke traf mit einem Nachschuss. 114 Sekunden vor der Pause zog Andre Berger ab und es stand 4:0. Und drei Sekunden vor der Sirene schlug ein weiterer Schuss von Andre Berger ein und so ging es nach diesem Powerplaytreffer mit einem 5:0 in die Kabine. Mit viel Druck der Blues ging es im 2. Drittel weiter und zwei Strafen gegen den SCC erhöhten diesen noch. Folge war das 6:0 in Überzahl, nach 24 Minuten Nachschuss erzielt von Marian Panten. Felix Mattschull (29.) und Fabian Schiller (30.) erhöhten innerhalb von 19 Sekunden auf 8:0. Die Blues wechselten nach dem 7:0 den Torhüter, für Benjamin Nitschke kam Patrick Haucke. Erneut Felix Mattschull (33.) traf zum 9:0 und Marco Lange machte es zweistellig (35.). Andre Berger (36.), Steven Haucke (38.) erhöhten auf 12:0. Der SCC hatte in diesem Drittel nur wenige Angriffe, einer brachte sechs Sekunden vor der Pause in Unterzahl den Treffer zum 12:1. Nico Kuicke konnte für sein Team den ersten Saisontreffer erzielen. Die 2. Pause verlängerte sich ein wenig, die Eismaschine wollte zunächst nicht ihren Dienst verrichten. Danach ging es weiter in Richtung Tor des SCC und Felix Mattschull konnte in Überzahl das 13:1 erzielen (41.). Kevin Haucke (46.), Steven Haucke (47.), Felix Mattschull (50.), in Überzahl Hugo Bouchon (59.) erzielten vier weitere Tore für die Blues. Für den SCC traf Nico Kuicke nach 48 Minuten zum zwischenzeitlichen 15:2. Am Ende siegten die Blues klar mit 17:2. Es war trotz einiger Ausfälle ein guter Auftritt der Blues. Beim SCC gab es gute Ansätze, sie hatten aber wie erwartet keine Chance. (NIS/ns) Adler gewinnen Spitzenspiel (LLB) Im Spitzenspiel des Wochenendes siegten die Adler vom SCC beim ERSC Berliner Bären mit 2:7 mit (0:3/1:2/1:2) durch. Beim ERSC gab es nicht viele Änderungen im Kader und so sollte das Team recht eingespielt sein. Von Neuling Adler gab es vor der Saison vom Verein keine Informationen, das Saisonziel soll aber der Aufstieg in die Regionalliga Ost sein. Zusammen setzt sich das Team überwiegend aus Spielern der ehemaligen Regionalligamannschaft und der Landesligamannschaft der Berlin Blues und einigen Spielern aus dem Regio-Team der Eisbären Juniors zusammen. Auch von anderen Vereinen gab es Zuwachs, dazu kommen einige Nachwuchsspieler der Adler. Stark besetzt sollte das Team also sein. Mit 16 Feldspielern und zwei Torhütern traten die Bären an, Martin Hummel begann. Bei den Adlern waren es 21 Feldspielern und Torhüter Niklas Zoschke. Die Adler versuchten gleich Druck aufzubauen, der ERSC spielte auf Konter. So kamen beide zu guten Möglichkeiten und nach acht Minuten fiel der erste Treffer des Spiels. Georg Rodin erzielte den ersten Treffer der Landesligageschichte der Adler. Nach zehn Minuten folgte der zweite, Dennis Wegener traf nach einem Konter per Nachschuss. Durch Powerplays erhöhte sich der Druck der Adler und zwei Minuten vor der Pause konnte Alex Plinger in Überzahl auf 0:3 erhöhen und mit diesem Spielstand ging es erstmals in die Kabine. 94 Sekunden nach Wiederbeginn schlugen die Adler erneut zu. Nach schöner Vorarbeit konnte Gregory Rodin das 0:4 erzielen. Dann kam der ERSC zum ersten Saisontreffer, Harald Kott traf nach einen Konter in der 17. Minute per Nachschuss zum 1:4. Doch die Adler konnten sich wieder auf vier Tore absetzen, Roberts Licitis traf nach 32 Minuten. Die Adler hatten weiter mehr Spielanteile, weitere Treffer fielen bis zur Pause aber nicht. Den gab es aber nach 44 Minuten, Gregory Rodin erhöhte auf 1:6. Und drei Minuten später traf Christian Steinbach in Überzahl zum 1:7. Der Einsatz der Bären wurde in der 55. Minute mit dem 2:7 belohnt, Rico Juschten traf mit einem Schlagschuss. Es war der letzte Treffer eines insgesamt schön anzuschauenden Spiel, das die Adler verdient gewannen. Der erste Auftritt der Adler ist gelungen und sie werden mit Sicherheit oben mitspielen. Die Bären sollten nicht abgeschrieben werden, auch wenn sie hier leer ausgingen. (NIS/ns) |
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| Nachwuchs Nationalmannschaften - Nachwuchsmannschaften |
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| Erfolgreicher Saisonstart für Freisinger Nachwuchsmannschaften Seit ein paar Wochen fliegen sie wieder, die schwarzen Scheiben auf eisigem Untergrund. Der Nachwuchs der Black Bears ist gut in die Saison 2022/23 gestartet. Wegen eines Defekts an der heimischen Eisanlage mussten die jungen Eishackler in der Vorbereitung immer wieder in andere Städte und Gemeinden pendeln. Dank Eiszeiten in Pfaffenhofen, Erding, Dorfen und Ingolstadt hatten die Freisinger Kids aber einigermaßen regelmäßig Eis unten den Kufen. Die Eishockeyfamilie half hier großartig zusammen und ermöglichte dem Freisinger Nachwuchs Training und Spiele auf Eis. Zusätzlich ging es noch auf die Reise ins Trainingslager nach Tschechien. Umso überraschender der erfolgreiche Saisonstart. Schon das erste Vorbereitungsspiel gegen Pfaffenhofen konnte die U13 im Penalty schießen gewinnen. Der erste Landesligasieg gegen die River Rats aus Geretsried folgte nur eine Woche später. Als Liganeuling schlugen sich die Jungs und Mädels mehr als respektabel und man konnte einen deutlichen 5:1 Sieg in der Ferne feiern. Auch die kleinsten Black Bears griffen, mit einem Mixed Team aus U9 und U11, am vergangenen Samstag ins Geschehen ein. Durch eine mehr als überzeugende Leistung im Berger Gedächtnisturnier in Regen im bayrischen Wald mit vielen Toren und Spielspaß sicherten sich die jüngsten Schwarzbären den 1. Platz. Landesligaauftakt mit einer Woche Verzögerung auch bei der U17. Wurde das erste Spiel am ersten Oktoberwochenende noch abgesagt, ging es nun in Österreich gegen Team Tirol los. Leider eine 6:9 Niederlage nach großem Kampf mit kleinem Kader, auf Grund von mehrerer krankheitsbedingen Ausfällen. Zusammen in einer Spielgemeinschaft mit dem ESC Dorfen wird es aber auch sicher hier nicht mehr lange dauern mit dem ersten Erfolg. Unterdessen ist die Eisbereitung in Freising in vollem Gange, der Defekt ist behoben und die ersten Schichten Eis sind schon aufgetragen. Den Heimpremieren in 2 Wochen steht wohl nichts mehr im Wege. Wir freuen uns auf viele spannende Spiele in der Weihenstephan Arena. (SEF/an) |
| Montag 10.Oktober 2022 | www.icehockeypage.de | ||
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