IHP NachrichtenSonntag 30.Mai 2021
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 7 Beiträgen von der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Lettland und vom Deutschen Eishockey Bund, sowie aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2.
| Deutschland DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Knappe 1:2-Niederlage: DEB-Auswahl liefert amtierenden Weltmeister Finnland großen Kampf (DEB) Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat trotz einer sehr engagierten Leistung bei der IIHF-Weltmeisterschaft 2021 ihre zweite Niederlage hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm unterlag nach einem insgesamt ausgeglichenen Duell gegen Finnland knapp mit 1:2 (0:1, 1:0, 0:1). Über den Einzug ins Viertelfinale werden nun die beiden abschließenden Gruppenspiele entscheiden. In der Arena Riga erzielte Korbinian Holzer das Tor für die deutsche Mannschaft. Söderholm schenkte im Tor erneut Mathias Niederberger das Vertrauen, Niklas Treutle hielt sich diesmal als Backup bereit. Ansonsten entschied sich der Headcoach der deutschen Mannschaft für ein Aufgebot mit sieben Verteidigern und 13 Stürmern. Anstelle von Lukas Reichel, der noch geschont wurde, kam John Peterka zu seinem ersten WM-Einsatz, Andreas Eder und Daniel Fischbuch feierten ebenfalls ihr WM-Debüt. Finnland hatte bis zum Duell mit dem DEB-Team drei Siege (USA, Norwegen, Italien) und eine Niederlage nach Penaltyschießen (Kasachstan) zu Buche stehen. Das Team aus Skandinavien zeigte sich bis dato ähnlich geschlossen wie vor zwei Jahren, als Finnland den Weltmeistertitel errang. Beide Teams gingen von Beginn an mit hohem Tempo und großer Kompaktheit in die Partie – gerade bei gleicher Spieleranzahl auf dem Eis. Das erste Überzahlspiel des Abends nutzten die Finnen aus, um durch Anton Lundell (7.) in Führung zu gehen. Mit Fortdauer des Abschnitts fand die DEB-Auswahl offensiv besser ins Spiel und hatte durch Marcel Noebels (11.), Moritz Seider (14.) und Tobias Rieder (17.) erste Torchancen. Im zweiten Drittel war es schließlich Korbinian Holzer (28.), der die deutsche Spielerbank durch seinen Ausgleichstreffer zum Jubeln brachte. Bereits das zweite Turniertor für den Verteidiger und der Lohn für einen taktisch disziplinierten Auftritt des DEB-Teams gegen Finnland. Auch im Schlussabschnitt blieb es ein intensives und spannendes Duell auf Augenhöhe. Finnland zeigte sich letztlich einen Tick effektiver, als Arttu Ruotsalainen (52.) einen Zwei-auf-eins-Konter vollendete und seine Farben wieder in Führung brachte. Die DEB-Auswahl warf in der Folge nochmal alles nach vorne und erhöhte den Druck auf das gegnerische Gehäuse. Aber auch mit einem sechsten Feldspieler auf dem Eis wollte der Ausgleich trotz gut herausgespielter Torchancen von Markus Eisenschmid und Matthias Plachta (beide 60.) nicht mehr gelingen. Als bester Spieler wurde Stefan Loibl ausgezeichnet. Auf die DEB-Auswahl wartet zum Abschluss der Vorrunde in Gruppe B ein Doppelspieltag. Am Montag stehen zunächst die US-Boys dem Team um Kapitän Moritz Müller gegenüber (ab 15.00 Uhr live bei SPORT1), am siebten und letzten Spieltag folgt dann das Aufeinandertreffen mit Gastgeber Lettland (ab 19.00 Uhr live bei SPORT1). Stimmen zum Spiel: Bundestrainer Toni Söderholm: „Es war ein taktisches Spiel, beide Mannschaften hatten einige gute Momente. Ein so enges Spiel wird wie so oft durch Kleinigkeiten entschieden. Ich muss den Jungs ein Kompliment machen, wie geduldig sie geblieben sind. Finnland hat nicht viel zugelassen, man muss mit viel Tempo und Schwung kommen, um die Defensive zu brechen und da hat ein Tick gefehlt. Alle Mannschaften werden jetzt etwas müde und dann ist es auch eine Kopfsache. Die neuen Spieler haben genau die Energie und die frischen Beine reingebracht, worauf wir gehofft haben.“ Verteidiger Leon Gawanke: „Wir haben trotz der Niederlage ein gutes Spiel abgeliefert und hätten sicher einen Punkt verdient. Es war heute nicht leicht, gegen die Finnen durchzukommen, die ein sehr passives Forechecking gespielt haben und gefährlich bei den Breakouts waren. Wir hatten es daher nicht einfach, die Scheibe zum Tor zu bringen. Jetzt haben wir noch zwei Spiele, in denen wir alles geben werden.“ Stürmer John Peterka: „Wir haben versucht, uns in der Offensive freizuspielen, aber die Finnen haben das clever verteidigt. Auch wenn unsere Verteidiger von der blauen Linie geschossen haben, ist selten ein Schuss durchgekommen. Die Intensität, die wir ins Spiel gebracht haben, war sehr gut. Das können wir für die nächsten beiden Spiele mitnehmen.“ (DEB/rs) |
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| WM 2021 Tag 8: Start in den 5. Spieltag (IIHF) Schweden eröffnet den Tag in der Gruppe A mit einem Sieg gegen Großbritannien, Dänemark gewinnt dreht das Abendspiel gegen Belarus. Kanada holt sich den zweiten WM-Sieg, das Spiel der Gruppe B gegen Kasachstan wurde gewonnen, Norwegen gewinnt Krimi gegen Lettland nach Penaltyschießen. Schweden – Großbritannien 4:1 (1:1/2:0/1:0) Schweden musste dringend gewinnen, sonst würde das Viertelfinale in ganz weite Ferne rücken. Die Briten konnten befreit aufspielen und mit weiteren Punkten würden die Chancen auf eine Viertelfinalteilnahme steigen. Schweden begann druckvoll und so wurde Ben Bowns im Tor der Briten gleich gut beschäftigt. Die Briten konterten wie gewohnt und so wurde such Schwedens Torhüter Viktor Fasth einige Male beschäftigt. Auch hier gab es einen Videobeweis, nachdem ein Brite mit dem schwedischen Goalie und dem Puck ins Tor rutschte. Nach einigen Minuten wurde der Treffer gegeben und so führte Großbritannien nach acht Minuten mit 0:1. Torschütze war Liam Kirk, der so zu seinem fünften Treffer bei dieser WM kam. Schweden antwortete mit zahlreichen Angriffen, aber die Schüsse wurden entweder geblockt oder vom Torhüter gehalten. Bis zur 16 Minute hielt die Führung, dann konnte Marcus Sörensen beim ersten Powerplay des Spiels für Schweden den Ausgleich erzielen. 97 Sekunden vor der ersten Pause folgte Powerplay Nr. 2 der Schweden, es blieb aber beim 1:1 nach 20 Minuten. 37 Sekunden Restpowerplay brachten Schweden keinen weiteren Treffer. Im Anschluss hielten die Briten wieder gut mit, nach 27 Minuten konnte Schweden aber doch in Führung gehen. Jonathan Pudas traf mit einem Hammer ins Eck. Schweden drückte weiter und nach 34 Minuten gelang ihnen der dritte Treffer. Ein Schuss von Mario Kempe schlug oben im Tor ein. Schweden blieb auch im letzten Drittel das spielbestimmende Team, aber die Briten hielten weiter dagegen. Es gab zwar weiter kaum Torschüsse der Briten, aber wenn sie angriffen, wurde es gefährlich. Die Entscheidung in diesem Spiel fiel mach 52 Minuten, Mario Kempes Schuss konnte Großbritanniens Torhüter nicht festhalten und so konnte Kempe seinen Schuss verspätet im Tor unterbringen. Es sollte der letzte Treffer dieses Spiels bleiben. Schweden drückte zwar, sie konnten ihre Chancen aber eben so wenig nutzen, wie die Briten ihre wenigen Konter. Schweden verbessert sich in der Tabelle zunächst, muss aber weiter um das Viertelfinale zittern. Auch Großbritannien hat weiter Chancen das Viertelfinale zu erreichen, hat hier aber weit weniger Druck. Dänemark – Belarus 5:2 (1:1/0:1/4:0) Ein Punkt trennt beide Teams und so könnte sich der Sieger dieser Partie ein wenig absetzen. Einen Favoriten gab es nach den bisherigen Eindrücken bei dieser WM nicht. Belarus kam besser in dieses Spiel und sie konnten nach 132 Sekunden in Führung gehen. Artyom Demkov überwand Dänemarks Torhüter Sebastian Dahm. Doch Dänemark kam schnell zum Ausgleich. Die erste Strafe gegen die Weißrussen führte zum 1:1 durch Nicolai Meyer und so stand es nach sechs Minuten 1:1. Belarus kam einige Minuten später zu einem ersten Powerplay, das aber nicht genutzt werden konnte. Dänemark nach elf Minuten zu einem langen Powerplay, denn Weißrusslands Sergei Drozd kassierte nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich eine Spieldauerdisziplinarstrafe, die insgesamt fünfte bei dieser WM. Dänemark konnte die Fünf Minuten Powerplay jedoch nicht nutzen, spätestens bei Torhüter Alexi Kolosov war Feierabend, wobei dieser nicht viel zu tun bekam. Es blieb am Ende der ersten 20 Minuten beim 1:1, was durchaus leistungsgerecht war. Mit Vorteilen für Dänemark begann das 2. Drittel. Nur der Treffer wollte weiter nicht fallen. Belarus befreite sich im Laufe des Drittels und so haten beide Teams ihre Torchancen. Eine Strafe gegen Dänemark, die zweite des Drittels, nutzte Belarus zur Führung. Ganze vier Sekunden dauerte das Powerplay, dann traf Mikhail Stefanovich zum 1:2. Gespielt waren 31 Minuten. Belarus verteidigte diesen Vorsprung bis zur Pause, eine Entscheidung war hier also noch nicht gefallen. Dänemark versuchte im letzten Drittel Druck aufzubauen, aber Belarus konnte sich immer wieder irgendwie befreien. Nach 45 Minuten gelang dennoch der verdiente Ausgleich. Ein erster Schuss wurde noch geblockt, der zweite von Matthias Asperup landete unhaltbar im Tor. Als Weißrussland sich im dänischen Drittel festsetzen konnte, gelang Dänemark mit einem Konter die Führung. Mathias From ging durch und nach 48 Minuten führten die Dänen. Nun hatten die Dänen Fahrt aufgenommen und zwei Minuten nach der Führung wurde diese auf 4:2 ausgebaut. Markus Lauridsen sorgte für etwas Beruhigung auf der dänischen Bank. Den Sack zu machte Drei Minuten später Alexander True, er fälschte einen Schuss zum 5:2 ab. Bei diesem Ergebnis blieb es und so holte sich Dänemark einen am Ende verdienten Sieg. Dänemark verbessert damit seine Chancen ins Viertelfinale einzuziehen, Belarus kann dieses aber auch noch erreichen. Gruppe B: Kasachstan – Kanada 2:4 (0:1/1:1/1:2) Kanada war gegen den Aufsteiger Favorit und sie mussten gewinnen, sonst würde es noch schwerer werden das Viertelfinale zu erreichen. Aufsteiger Kasachstan hingegen wäre mit drei Punkten so gut wie durch. Beim Aufsteiger kam erstmals Torhüter Andrei Shutov zum Einsatz und er durfte gleich viel eingreifen. Denn Kanada begann mit viel Druck und es gab nach einigen Minuten ein erstes Powerplay der Kanadier. Und in diesem Powerplay gab es den ersten Videobeweis des Tages. Der Puck war aber klar im Tor und auch ein anderer Regelverstoß war nicht zu erkennen. So führte Kanada nach sieben Minuten durch einen Treffer von Andrew Mangiapane mit 0:1. Kanadas Torhüter Darcy Kuemper wurde im Anschluss einige Male geprüft, denn nun hatte Kasachstan einige sehr gute Torchancen. Kanada hatte weiter mehr Spielanteile, aber die Kasachen waren mit ihren Kontern immer gefährlich. Weitere Treffer gab es in diesem Drittel nicht und so ging es mit dem knappen 0:1 in die erste Pause. Kanada kam direkt zu einer Druckphase und nach 61 Sekunden klingelte es im Tor der Kasachen. Ein Schuss von Owen Power fälschte Adam Henrique unhaltbar ins Tor ab. Direkt im Anschluss folgte das 2. Powerplay der Kanadier, aber Kasachstan verhinderte ein weiteres Gegentor. Dafür kam Kasachstan zurück ins Spiel. Einen Konter vollendete Nikita Mikhailis nach 25 Minuten zum 1:2. Ein weiterer Konter brachte Kasachstan eine Großchance und ihr erstes Powerplay dieses Spiels, dass aber keinen Treffer brachte. Kanada blieb insgesamt überlegen. Sie scheiterten aber immer wieder am guten Torhüter der Kasachen. Es blieb nach 40 Minuten beim knappen 1:2 und so war hier noch nichts entschieden. Kasachstan war noch lange nicht geschlagen und das zeigten sie nach 91 Sekunden. Nikita Mikhailis ging durch und erzielte seinen zweiten Treffer in diesem Spiel. Nach Chancen auf beiden Seiten nutzte Cole Perfetti einen Gehler in der kasachischen Abwehr und Kanada führte nach 48 Minuten mit 2:3. Es ging nun hin und her und die Kasachen kamen zu einigen guten Druckphasen. So musste Kanada hinten gehörig aufpassen, um nicht wieder den Ausgleich zu kassieren. 70 Sekunden vor de Ende ging Kasachstans Torhüter vom Eis und es wurde viel Druck auf Kanada ausgeübt. Drei Sekunden später konnte Kanada nach einem Bullygewinn einen Gegenangriff starten und Connor Brown traf zum 2:4-Endstand. Kanada holt damit den notwendigen Sieg um im Rennen um einen der Viertelfinalplätzen zu bleiben. Doch auch Kasachstan ist weiter voll im Rennen um einen der begehrten Plätze. Lettland – Norwegen 3:4 (2.1/0:1/1:1) n.P. Der Gastgeber wäre mit einem Sieg fast durch, Norwegen würde mit drei Punkte im Rennen um einen der ersten vier Tabellenplätze bleiben. Für Spannung war hier also gesorgt. Für Norwegens Kapitän Jonas Holos war es das 100. Weltmeisterschaftsspiel. Und sein Team kam gut in dieses Spiel. Zwar hatten die Letten die ersten Chancen, der erste Treffer gelang aber seinem Team. Sondre Olden brachte den Puck vor das von Matiss Kivlenieks gehütete lettische Tor und ein Verteidiger lenkte den Puck ins eigene Tor ab. So führte Norwegen nach vier Minuten. Lettland spielte überraschend offensiv, die Norweger kamen aber zu guten Kontern. Und so war vor beiden Toren einiges los. Ein Puckgewinn im Drittel der Norweger bescherte Lettland eine gute Chance und die ließ sich Renars Krastenbergs nicht entgehen. Gegen seinen Schuss war Henrik Haukeland im Tor der Norweger chancenlos und so stand es nach 12 Minuten 1:1. Nun dominierte Lettland das Drittel, nur die Chancenverwertung ließ zu Wünschen übrig. Folgerichtig gelang ihnen die Führung, Ronalds Kenins traf nach 18 Minuten zum 2:1. Chancen hatten beide Teams in den ersten 20 Minuten. Lettland hatte aber Vorteile und so gingen sie mit einer verdienten Führung in die erste Pause. In Unterzahl musste Norwegen in den Mittelabschnitt gehen. Es waren noch 82 Sekunden einer Strafe aus dem 1. Drittel auf der Uhr. Doch das störte sie nicht, einen Konter nutzte Ken Olimb nach 68 Sekunden zum Ausgleich. An der eigenen blauen Linie eroberte er sich den Puck und ließ Lettlands Torhüter keine Chance. Beide Teams griffen an, beide wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. So ging es hin und her, bei nur ganz wenigen Unterbrechungen. Es blieb bei diesem einen Treffer in diesem Drittel und so konnte für das letzte Drittel noch einiges erwartet werden. Lettland konnte auch das letzte Drittel mit einem Powerplay beginnen. Doch wieder gelang kein Treffer, dafür traf Norwegen. Kaum komplett, griffen die Norweger an und nach 116 Sekunden traf Emilio Pettersen mit seinem ersten WM-Tor zum 2:3. Nun musste Lettland wieder kommen und das versuchten sie auch. Norwegen stand aber gut und sie griffen weiter mit an. Noch mehr Entlastung brachte das erste Powerplay der Norweger, ein Treffer gelang aber nicht. Kaum komplett griffen die Letten wieder an und ein Schuss von der Seite rutscht Norwegens Torhüter durch und nach 50 Minuten stand es 3.3. Beide versuchten bis zur Schlusssirene eine Entscheidung zu erzwingen, es blieb aber beim insgesamt gerechten 3:3. Ausgeglichen ging es zunächst in der Verlängerung zu, bis Norwegen in der 63. Minute eine Strafe kassierte. Nun hatte Lettland Vorteile, mehr aber auch nicht. Die letzte Chance der Overtime hatte Norwegen, dann ging es ins Penaltyschießen. Hier trafen für Lettland Lauris Darzins, für Norwegen waren Sondre Olden und in der Verlängerung des Penaltyschießens Michael Haga. Somit holte sich Norwegen den zweiten Punkt dieser Partie. Spannend bleibt es insgesamt in der Tabelle, lediglich Italien hat keine Chance mehr ins Viertelfinale einzuziehen. (NIS/ns) WM 2021 Tag 9: Abschluss 5. Spieltag und Start in den 6. Spieltag (IIHF) Die Gruppe A startete mit einem Sieg von Tschechien gegen Großbritannien in den Tag, Russland gewinnt am Nachmittag das Spitzenspiel gegen die Schweiz, das Abendspiel gewann die Slowakei gegen Dänemark. Kasachstan gewann das erste Spiel der Gruppe B gegen Italien, die USA gewann knapp gegen Norwegen, Finnland mit knappen Erfolg gegen Deutschland. Gruppe A: Tschechien – Großbritannien 6:1 (1:0/3:0/2:1) Tschechien ging als Favorit in dieses Spiel und sie benötigen die Punkte aus diesem Spiel auch, um sich Chancen auf eine Viertelfinalteilnahme zu erhalten. Großbritannien konnte befreit aufspielen und mit einem Sieg wären sie auch noch mit im Rennen um den 4. Platz. Tschechien versuchte auch gleich das Kommando zu übernehmen und es gab auch einige Torschüsse. Jackson Whistle im Tor der Briten konnte aber immer wieder Schüsse abwehren oder halten. Nach neun Minuten war er aber doch geschlagen, Lukas Klos traf mit einem Schuss ins lange Eck. Tschechien drückte weiter, die Briten konterten gelegentlich. Sie hatten dabei durchaus wieder gute Möglichkeiten und so musste auch Tschechiens Torhüter Roman Will ins Spiel eingreifen. Beide Teams konnten ihre Chancen nicht nutzen und so blieb es nach 20 Minuten beim 1:0. Das 2. Drittel begann mit einem schnellen Tor für Tschechien. 33 Sekunden waren gespielt, da traf Filip Hronek nach einer schönen Einzelleistung zum 2:0. Der Druck der Tschechen hielt an und nach 25 Minuten gelang das 3:0. Libor Sulak zog ab und es schlug im Tor der Briten ein. Tschechien ließ nicht nach und konnte nach 33 Minuten auf 4;0 erhöhen Filip Chytil setzte sich schön durch und ließ auch dem Keeper der Briten keine Chance. Tschechien dominierte weiter, lediglich ein Powerplay der Briten brachte dem Außenseiter am Ende ein wenig Luft. Und 22 Sekunden vor der zweiten Pause konnten sie dieses Powerplay zum ersten Treffer nutzen, Matthew Myers traf per Nachschuss. Tschechien dominierte auch den Schlussabschnitt, unterbrochen von einigen Angriffen der Briten. Nach 48 Minuten mussten die Briten den Torhüter wechseln, für den angeschlagenen Jackson Whistle kam Ben Brown. Vier Minuten später war er erstmals geschlagen, Radan Lenc traf zum 5:1. Nun ließen es die Tschechen ruhiger angehen und trotzdem kamen sie noch zum 6:1. 122 Sekunden vor dem Ende war Libor Sulak erfolgreich. Die Tschechen sind nun wieder mittendrin im Rennen um den 4. Platz, Großbritannien hat nun keine Chance mehr das Viertelfinale zu erreichen. Schweiz – Russland 1:4 (0:0/0:1/1:3) Beide haben nach vier Spielen neun Punkte geholt, der Sieger dieser Partie wäre also fast im Viertelfinale. Einen klaren Favoriten gab es nicht, beide Teams haben neben guten Leistungen auch Schwächen gezeigt. Die Russen versuchten von Beginn an das Spiel an sich zu reißen, der Schweiz gelang es aber immer wieder die Angriffe zu stören und selbst zu Angriffen zu kommen. So ging es gut hin und her und auch die Torhüter Reto Berra (SUI) und Alexander Samonov (RUS) wurden mit ins Spiel einbezogen. Vor allem Russlands Torhüter durfte sich während eines Powerplays der Schweizer nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen, immer wieder flogen Pucks auf sein Tor. Ein schnelles Spiel brachte in den ersten 20 Minuten keine Tore. Viel Tempo war auch im 2. Drittel im Spiel. Beide Teams kamen immer wieder zu guten Angriffen und so hatten beide Abwehrreihen weiter viel zu tun. Bis zur 36 Minute blieb es beim 0:0, dann schlug Russland in Überzahl zu. Anton Burdasov setzte sich durch und überwand den Schweizer Torhüter mit einem unhaltbaren Schuss. Es gab weiter Angriffe beider Teams, es blieb aber bei einem Treffer nach 40 Minuten. Noch war hier nichts entschieden und entsprechend ging es im letzten Drittel zu. Beide gaben alles und versuchten zu Toren zu kommen. Nach 49 Minuten fiel auch der zweite Treffer des Spiels, der Schweiz gelang der Ausgleich. Nico Hischier war erfolgreich und nun ging es von vorne los. Russland blieb aber unbeeindruckt und zwei Minuten später führten sie wieder. Sergei Tolchinski legte im Sitzen vor und Pavel Karnaukhov vollendete zur erneuten Führung. Weitere zwei Minuten später gelang den Russen die Vorentscheidung. Sergei Tolchinski ließ den Schweizer Torhüter keine Chance. 130 Sekunden vor dem Ende nahm die Schweiz den Torhüter vom Eis, aber die Russen ließen hinten nichts mehr anbrennen. Zwei Sekunden vor dem Ende konnte Sergei Tolchinski den Puck ins leere Tor schieben und so gewann Russland mit 1:4. Russland holt sich die drei Punkte und führt die Tabelle nun mit 12 Punkten an. Dahinter geht es weiterhin sehr eng zu. Slowakei – Dänemark 2:0 (0:0/0:0/2:0) Ein Punkt trennt beide Teams, der Sieger würde also einen ganz großen Schritt in Richtung Viertelfinale machen. Und beiden war ein solcher zuzutrauen. Die Slowaken hatten die ersten guten Chancen des Spiels und auch insgesamt zunächst mehr Spielanteile. Dänemark kam nur zu wenigen guten Angriffen, die zum Teil früh gestört werden konnten. Ein Powerplay der Dänen brachte mehr Gefahr und einige gute Schüsse, ein Treffer gelang aber nicht. Nicht nur durch ein Powerplay hatten die Slowaken mehr vom Spiel, sie bestimmten im 1. Drittel das Spielgeschehen. Belohnen konnten sie sich im 1. Drittel für ihre Leistung nicht, es blieb beim 0:0. Von den Dänen kam im 2. Drittel mehr Offensive, nun mussten die Slowaken hinten mehr arbeiten. Von den Slowaken kam nicht viel, sie ließen aber auch nichts zu. Erst in der Schussphase des 2. Drittels konnten sich die Slowaken wieder im Drittel der Dänen blicken lassen und sie hatten bessere Einschussmöglichkeiten. Es blieb aber auch nach 40 Minuten ein torloses Spiel. Abwechslungsreicher begann der Schlussabschnitt, beide Teams versuchten sich Torchancen zu erspielen. Nach 48 Minuten fiel der erste Treffer, nach mehreren Fehlversuchen konnte Peter Cehlarik Dänemarks Torhüter Sebastian Dahm überwinden und die Slowaken in Führung bringen. Dänemark versuchte zu antworten, aber die Slowaken standen hinten weiterhin sehr gut und sie ließen kaum Torchancen zu. Sie selbst machten es vorne besser, Adam Janosik hämmerte sieben Minuten vor dem Ende einen Nachschuss ins Tor. Dänemark versuchte es die letzten 81 Sekunden ohne Torhüter, es blieb aber beim 2:0. Slowakeis Torhüter Julius Hudacek blieb ohne Gegentor, es war das insgesamt achte Spiel dieser WM, das ein Torhüter mit einem Shutout beenden konnte. Während die Slowaken nun mit 12 Punkten oben mitspielen, muss Dänemark um den Einzug ins Viertelfinale zittern. Gruppe B: Italien – Kasachstan 3:11 (0:1/1:2/2:8) Aufsteiger Kasachstan ging als Favorit in dieses Spiel und ein Sieg würde die Tür zum Viertelfinale weit aufstoßen. Italien hatte nichts zu verlieren, sie konnten ohne Druck aufspielen. Kasachstan begann auch offensive, sie wollten die Chance auf eine Viertelfinalteilnahme wahren. Hilfreich war ein erstes Powerplay nach 123 Sekunden und das brachte nach neun Sekunden die Führung. Roman Starchenko war für den Aufsteiger erfolgreich. Italien versuchte zwar selbst zu Angriffen zu kommen, aber die Abwehr der Kasachen stand gewohnt gut. Kasachstan blieb das spielbestimmende Team, aber mit viel Einsatz verhinderten die Italiener weitere Torchancen. Ein Powerplay nach 14 Minuten brachte Entlastung für Italiens Abwehr und eine gute Ausgleichschance. Nach einer weiteren Überzahl von Italien endete das Drittel ausgeglichen, aber einer knappen Führung für Kasachstan. Ganze elf Torschüsse kamen im 1. Drittel auf die Torhüter Justin Fazio (ITA) und Nikita Boyarkin (KAZ), was zeigt, wie dicht beide Teams hinten standen. Zu Beginn des 2. Drittels lief das für beide Teams besser. Nach einer Großchance für Kasachstan kam Italien vor das Tor der Kasachen und Angelo Miceli schaffte es Kasachstans Torhüter zu Überwinden. So stand es nach 25 Minuten 1:1. Italien war nun etwas besser, der Treffer hinterließ bei den Kasachen Spuren. Es dauerte ein paar Minuten, dann kamen die Kasachen wieder gefährlicher vor das italienische Tor. Ein Fehler der italienischen Abwehr verhalf dem Aufsteiger zur erneuten Führung. Yegor Petukhov wurde völlig freistehend angespielt und er ließ Italiens guten Torhüter keine Chance. So konnte Kasachstan nach 33 Minuten die erneute Führung bejubeln. Nun waren die Kasachen wieder da und nach 35 Minuten konnte Yevgeni Rymarev aus ganz spitzem Winkel das 3:1 erzielen. Italien konnte ab der 38 Minute in einem langen doppeltem Powerplay versuchen hier zum Anschlusstreffer zu kommen, aber Kasachstan überstand diese Situation. Auch im Anschluss gelang Italien kein Treffer und so ging es mit einem 1:3 in die 2. Pause. Ein frühes Powerplay brachte den Kasachen die Chance hier früh zur Vorentscheidung zu kommen und sie nutzten diese Chance. Nikita Mikhailis hatte keine Mühe eine Vorlage nach 91 Sekunden zu verwandeln. Doch 12 Sekunden später war Italien wieder dran Peter Hochkofler verkürzte mit einem Nachschuss auf 2:4. Doch eine weitere Strafe der Italiener brachte Kasachstan den nächsten Powerplaytreffer. Curtis Valk setzte sich durch und so führte der Ausfeiger nach 47 Minuten mit 2:5. Ein Konter der Kasachen brachte 49 Sekunden später das 2:6, Artyom Likhotnikov verwandelte einen Alleingang sicher. Zwei Minuten später kam Artyom Likhotnikov zu seinem zweiten Treffer bei dieser WM und es stand 2:7. Italien wechselte den Torhüter, für Justin Fazio kam Davide Fadani. Und die Italiener kamen im Anschluss zu ihrem dritten Treffer, Alex Petan verkürzte auf 3:7. Das war es aber noch nicht in diesem Spiel, denn Kirill Panyukov fälschte fünf Minuten vor dem Ende einen Schuss ins Tor ab. Ein weiteres Powerplay erfreute Roman Starchenko, denn er erzielte das 3:9 und kam zu seinem fünften Scorerpunkt in diesem Spiel (57.). 136 Sekunden vor dem Ende war der erste zweistellige Sieg dieser WM Perfekt, Viktor Svedberg war der Torschütze. Den Schlusspunkt setzte Yegor Shalapov mit einem weiteren Powerplaytreffer acht Sekunden vor dem Ende. Kasachstan erreichte den höchsten Sieg ihrer A-WM-Geschichte und stellt schon jetzt als Aufsteiger mit zehn Punkten einen neuen Punkterekord für Aufsteiger auf. Am Ende wurde es bitter für die Italiener, der Sieg der Kasachen war aber verdient. Norwegen – USA 1:2 (0:1/0:1/1:0) Die USA wären mit einem Sieg fast im Viertelfinale, Norwegen musste unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf das Viertelfinale zu haben. Favorit waren die USA, die sich im Laufe des Turniers gesteigert haben. Die USA ging mit viel Tempo ins Spiel, Norwegen hielt mit viel Einsatz dagegen und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Ein Wechselfehler brachte der USA das erste Powerplay und den ersten Treffer des Spiels. Conor Garland konnte per Nachschuss nach elf Minuten das 0:1 erzielen. Norwegen versuchte zu antworten, aber die USA verteidigte sehr gut. Auch ihr erstes Powerplay brachte nichts Zählbares. So ging es mit dem 0:1 in die erste Pause. Norwegen kam zu Beginn des 2. Drittels zu einigen Torschüssen, dann bremste sie eine Strafzeit aus. Hier gab es wieder einen Videobeweis, denn der Puck rutschte samt einiger Spieler ins Tor. Es dauerte ein wenig, dann entschieden die Schiedsrichter auf kein Tor und so blieb es nach 24 Minuten beim 0:1. Vier Minuten später stand es doch 0:2, Tage Thomson konnte Norwegens Torhüter Henrik Haukeland überwinden. Im Anschluss folgte ein Powerplay der Norweger und es gab einige gute Torchancen. Nun musste auch US-Torhüter Jake Oettinger sein Können zeigen. Auch eine zweite Strafzeit überstanden die USA schadlos, was diesmal an einer sehr guten Verteidigung lag. Es sollte auch in diesem Drittel bei einem Tor bleiben, denn beide Teams verhinderten mit viel Einsatz weitere Gegentore. Zwei Tore sind im Eishockey nicht viel und so versuchten die Norweger hier wieder den Anschluss zu finden. Nur standen die USA hinten gut und sie ließen nicht viele Chancen zu. Und nach vorne waren sie wesentlich gefährlicher. So hatten sie Pech mit einem Pfostenschuss. Fünf Minuten vor dem Ende kam Norwegen doch noch heran, Ken Olimb konnte auf 1:2 verkürzen und nun wurde es noch spannender. 93 Sekunden vor der Schlusssirene ging Norwegens Torhüter vom Eis und es gelang Norwegen Druck aufzubauen. Es gab allerdings nur wenige Schüsse, denn die USA stand sehr gut. So blieb es beim knappen, aber verdienten 1:2 für die USA. Mit 12 Punkten sollten die USA eigentlich durch sein, Norwegen hat nun keine Chance mehr das Viertelfinale zu erreichen. Deutschland – Finnland 1:2 (0:1/1:0/0:1) Bei Deutschland kamen erstmals bei dieser WM Andreas Eder, Daniel Fischbuch und John Peterka zum Einsatz. Dafür pausierten Lean Bergmann, Marcel Brandt und Lukas Reichel. Im Tor begann wieder Mathias Niederberger. Die Zielsetzung war klar, auch gegen den Weltmeister sollte versucht werden zu punkten. Dazu musste aber auch Finnlands Torhüter Jussi Olkinuora bezwungen werden. Beide Teams fuhren gleich Angriffe und so waren beide Abwehrreihen von Beginn an gefordert. Eine Strafe gegen das DEB-Team nutzte Finnland sehr schnell zur Führung. Acht Sekunden dauerte es, dann hatte Anton Lundell den Puck im Tor von Mathias Niederberger untergebracht. Deutschland kam zwar im Anschluss zu einigen guten Angriffen, die Finnen verteidigten aber gewohnt gut und sie hatten vorne mehr Torchancen. Finnland hatte so im 1. Drittel leichte Vorteile, Deutschland hielt aber gut mit. Zu Beginn des 2 Drittels neutralisierten sich beide Teams nahezu. Es gab kaum Torchancen, da die Angriffe von den Abwehrreihen gut gestört wurden. Und da es mit Angriffen nicht möglich war die Abwehr zu knacken, versuchte es Korbinian Holzer aus anderer Art. Er zog einfach von der blauen Linie ab und nach 28 Minuten stand es 1:1. Dem DEB-Team gab dieser Treffer Auftrieb, sie waren nun noch besser im Spiel und sie konnten den Finnen einige Probleme bereiten. Erst in der zweiten Hälfte des Drittels konnte Finnland wieder mehr Angriffe fahren, aber auch die Abwehr der Deutschen stand gut. Drei Minuten vor der 2. Pause bekam Deutschland erstmals in diesem Spiel die Möglichkeit Powerplay zu spielen, aber auch hier ließ Finnland kaum etwas zu. Es blieb beim insgesamt durchaus verdienten 1:1 nach 40 Minuten. Zu Beginn des 3. Drittels hatten beide Teams früh einen guten Torschuss, ansonsten wurde wieder viel geblockt. Nach sieben Minuten bekam Finnland ein Powerplay, aber mit viel Einsatz verteidigte Deutschland das 1:1. Wenig später kassierte Finnland eine Strafe und Deutschland kam zu einem Powerplay. Deutschland hatte zwei gute Torchancen, ein Treffer gelang aber nicht. Den erzielte, kaum komplett, Finnland. Ein schnell vorgetragener Angriff wurde von Arttu Ruotsalainen nach 52 Minuten zur 1:2-Führung genutzt. Deutschland kämpfte weiter und es gab auch gute Angriffe, aber Finnland stand einfach sicher und den Rest erledigte der Torhüter. 110 Sekunden vor dem Ende ging Mathias Niederberger vom Eis, Deutschland riskierte also alles. Doch Finnland verteidigte die Führung und holt sich die drei Punkte. Finnland ist 13 Punkten nun Tabellenführer dieser Gruppe, Deutschland liegt auf dem 4. Platz und hat noch alle Chancen sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. (NIS/ns) |
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| Der Deutsche Eishockey-Bund trauert um Füssener Legende Markus Egen (DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund trauert um den früheren Bundestrainer Markus Egen. Der gebürtige Füssener verstarb am Freitag im Alter von 93 Jahren. Egen hatte sowohl als Spieler wie auch als Trainer eine sehr erfolgreiche Karriere und wurde 1989 für seine Verdienste in die Hockey Hall of Fame Deutschland aufgenommen. Egen gehörte zu den prägenden Figuren seiner Zeit im deutschen Eishockey. Bei seinem Heimatverein EV Füssen erreichte der 99-malige Nationalspieler den Legendenstatus, als Spieler und Trainer war Egen an 13 von 16 deutschen Meistertiteln des Traditionsclubs beteiligt. Die Nationalmannschaft betreute Egen von 1963 bis 1969, unter anderem zusammen mit Xaver Unsinn 1964 bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck. Als Spieler erlebte er vier Weltmeisterschaften und die Olympischen Winterspiele 1952 (Oslo), 1956 (Cortina d’Ampezzo) und 1960 (Squaw Valley). Bei der WM 1953 holte Egen mit der deutschen Mannschaft die Silbermedaille, im Jahr darauf spielte der Stürmer sein persönlich herausragendstes WM-Turnier und wurde drittbester Torschütze. In seinen fast 100 Spielen für die DEB-Auswahl gelangen Egen, dessen Söhne Uli und Hans-Peter ebenfalls bekannte Eishockeyspieler waren, 72 Treffer. "Mit großer Betroffenheit und Anteilnahme habe ich am Freitagabend die Nachricht der Familie Egen entgegennehmen müssen. Es macht mich sehr traurig, denn ich persönlich habe Markus sehr verehrt und geschätzt. Seine Ratschläge und sein besonderer, direkter Humor waren immer eine willkommene Bereicherung. In Markus Egen verliert das deutsche Eishockey eine der herausragenden und prägenden Persönlichkeiten, sowohl sportlich als auch menschlich“, sagte DEB-Präsident Franz Reindl. Mindestens ebenso eindrucksvoll wie Egens internationale Laufbahn verlief die Vereinskarriere in Füssen. In der 50er Jahren, als im Stadion am Kobelhang teils weit über 10.000 Zuschauer die Spiele verfolgten, eilte ihm sein Ruf sogar bis nach Nordamerika voraus und es hätte für ihn die Möglichkeit bestanden, in die NHL zu wechseln. Familie und Heimatverbundenheit gaben letztlich den Ausschlag, das Angebot nicht wahrzunehmen. 1949 gewann Egen als Spieler seine erste Meisterschaft mit dem EV Füssen, bis zum Ende seiner Karriere als Spieler folgten noch sieben weitere. Danach führte er Füssen als Trainer noch zu fünf Titeln. Bekannt wurde Egen auch für eine echte Innovation, als Spieler nutzte er eine leicht gebogene Schaufel – heute normal, damals noch vollkommen unüblich. Seine Ideen fanden ihre Umsetzung dann nach der Laufbahn in der Eishockey-Schlägerfabrik EGEN, die weltweit gefragte Holzprodukte anfertigte. Der DEB wird Markus Egen stets ein ehrendes Andenken bewahren. (DEB/rs) |
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Düsseldorfer EGAktion "Werde ein Helm-Held!" Exklusive Wunschnamen auf original Helmen (DEL) Ab sofort haben die Fans der DEG eine originelle und exklusive Möglichkeit, ihre Verbundenheit mit den Rot-Gelben zu zeigen und damit ihren Club auch finanziell zu unterstützen: Sie können ein Helm-Held werden! Das bedeutet: Fans können für ein Spiel einen oder mehrere Wunschnamen auf dem Original-Helm eines DEG-Profis platzieren. Dieser Helm wird dann in einem DEL-Match getragen. Helm-Helden erhalten zahlreiche „Belohnungen“. Einfach auf www.deg-helm-helden.de ein Spiel aussuchen, Wunschnamen und Mailadresse eingeben und los geht´s! „Werde ein Helm-Held“ ist eine ideale (Geschenk-)Idee für Fans, die ihre Solidarität mit der DEG zeigen wollen. Möglich macht diese Aktion der DEG-Partner und Helm-Sponsor Effecten Spiegel, der auf einen der eigenen Schriftzüge verzichtet und den Platz den Fans zur Verfügung stellt. (DEG/pdeg) |
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Krefeld PinguineKrefeld Pinguine stellen neuen Athletiktrainer vor (DEL) Leonardo Manzano Alvarez wird neuer Athletiktrainer der Krefeld Pinguine. „Leo“ arbeitet ab sofort mit der Mannschaft und begleitet die Spieler bei ihren sechsmal wöchentlich stattfindenden Trainings-einheiten. Der 25-jährige in San Juan, Argentinien geborene Alvarez ist Teil des Trainerstabs von „Da-niel Philipp Personal Training“ aus Düsseldorf, einem Spezialisten in den Bereichen Fitness, Athletik, Gesundheit und vielen mehr. Zusammen mit seinem Team betreut Daniel Philipp Top-Athleten in der ganzen Welt. Co-Trainer Boris Blank: „Eine erfolgreiche Saison beginnt schon im Fitnessraum, bevor die Mannschaft zum ersten Mal auf das Eis geht. Die Jungs arbeiten nun schon eine Weile an den Grundlagen und können nun mit Leo einen Gang höher schalten. Das ist besonders wichtig für unsere jüngeren Spieler, die Masse und Kraft aufbauen müssen, aber auch für die älteren, die ihre Spritzigkeit nicht verlieren dürfen.“ Leonardo Alvarez: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Pinguinen. Es macht immer Spaß mit ambitionierten und jungen Athleten zu arbeiten und Teil ihrer Entwicklung zu sein. Ich bin seit meinem 17. Lebensjahr in der Trainerbranche tätig und durfte in unterschiedlichsten Vereinen in allen Teilen der Welt, unter anderem Brasilien und den Vereinigten Staaten, arbeiten. Jetzt bin ich gespannt auf meine neue Herausforderung bei den Pinguinen.“ (KEV/mt) |
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Eispiraten CrimmitschauEispiraten versteigern Warmup-Trikots - Exklusive Jerseys kommen bei eBay unter den Hammer (DEL2) Am heutigen Freitag (28.05.2021 – zwischen 18:30 und 20:00 Uhr) fällt der Startschuss für die Versteigerung der originalen Warmup-Trikots aus der abgelaufenen Spielzeit. Die Ausrüstungsgegenstände, die von den Spielern der Eispiraten in der Spielzeit 2020/21 zum Warmlaufen vor den DEL2-Partien getragen wurden, suchen nach einem neuen Eigentümer. Alle Interessenten können sich die Einzelstücke nun sichern, indem sie das höchste Gebot für diese „Schmuckstücke“ bei einer eBay-Auktion, die über sieben Tage geht, abgeben. Zu finden sind die Auktionen hier. Die Trikots sind Unikate, besitzen einen individuellen Wert und weisen hin und wieder markante Spuren auf. Das besondere an diesen Jerseys ist, dass nicht die Nachnamen sondern die Vornamen aufgedruckt wurden. Zudem ziert ein großes Logo der Eispiraten die Vorderseite des in schwarz und grautönen gestalteten Trikots. Wie groß das Interesse an der Eispiraten-Ausrüstung tatsächlich ist, zeigt ein Blick auf die Versteigerungen in den Vorjahren. Ab spätestens 20:00 Uhr können alle Interessenten ihr Angebot dann abgeben. Enden wird die Versteigerung nach sieben Tagen dann am 04.06.2021. Die Eispiraten Crimmitschau hoffen auf eine große Beteiligung und großes Interesse an den exklusiven Sammlerstücken. (EC/af) |
| Sonntag 30.Mai 2021 | www.icehockeypage.de | ||
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