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September 26
                         
Europäischer Tag der Sprachen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Stürmer Jordi Cuena Pazos wechselt vom Ligarivalen Neusser EV zur GEG. Der 25-Jährige konnte in zuletzt 13 Spielen ein Tor erzielen und sieben weitere Treffer vorbereiten
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 10.April 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 8 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Ein verdienter Punkt gegen Mannheim; DEG verliert knapp 2:3 n.V.

(DEL)  Nur zwei Tage nach dem grandiosen Comeback-Sieg gegen den ERC Ingolstadt wartete der nächste dicke Brocken auf die DEG. Der Ligaprimus und irgendwie immer noch amtierende Meister aus Mannheim reiste an und zeigte seine Klasse. Die DEG kämpfte und ackerte, zeigte vollen Einsatz. Am Ende holten die Jungs einen wichtigen und verdienten Punkt durch die 2:3-Niederlage nach Verlängerung (1:1; 0:0; 1:1; 0:1).
(DEG/pdeg)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls holen Big Points gegen Bremerhaven

(DEL)  Wichtige drei Punkte für den EHC Red Bull München: Die Bayern setzten sich gegen die Pinguins Bremerhaven im Duell der Gruppenzweiten aus Süden und Norden mit 6:2 (1:1|3:1|2:0) durch. München überzeugte bei 5-gegen-5, in Über- sowie in Unterzahl: Yasin Ehliz mit einem Doppelpack, Trevor Parkes, Justin Schütz und John Peterka erzielten die Tore beim achten Sieg in Folge. 
Spielverlauf:
Bei den Red Bulls fehlten Andrew Ebbett und Philip Gogulla. Zurück auf dem Eis: Keith Aulie, der bei seinem Comeback neben Daryl Boyle verteidigte. Beide Teams hatten weniger als 24 Stunden Regenerationszeit, von Müdigkeit war aber nichts zu sehen. München erspielte sich die besseren Möglichkeiten – unter ihnen ein Pfostentreffer von Derek Roy (6. Minute). In der zehnten Minute fälschte Parkes mit dem Knie zum 1:0 ab. Bremerhavens Antwort: Der Ausgleich durch Tye McGinn nur 42 Sekunden später (11.).   
Im Mittelabschnitt prägten die Specialteams das Duell. Die Red Bulls legten vor: Roy spielte in Überzahl einen harten Pass in den Slot, Mauer fälschte ab – 2:1 (26.). Schütz legte in Unterzahl den dritten Treffer nach (32.). Die Pinguins reagierten erneut stark, Dominik Uher verkürzte 54 Sekunden später (33.). Den Schlusspunkt im zweiten Drittel setzte wieder das Heimteam: Ehliz behauptete sich in Überzahl vor dem Tor und staubte zum 4:2 ab (35.). 
Peterka lieferte den ersten Höhepunkt im Schlussabschnitt: Per Volley beförderte der 19-Jährige den Pass von Ehliz ins Netz (45.). Die Gäste hatten wieder innerhalb einer Minute die Chance auf den Anschlusstreffer, Kevin Reich reagierte aber glänzend gegen Patrick Jospeh Alber (46.). München verteidigte in der Schlussphase so gut, dass Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch in der 55. Minute den sechsten Feldspieler brachte – ohne Erfolg. Ehliz erzielte mit einem Empty-Net-Tor den 6:2-Endstand (57.).  
Justin Schütz:
„Wir haben unsere Chancen genutzt und hinten nicht viel zugelassen. In den letzten Wochen haben wir zu unserem Spiel gefunden und treten jetzt dominant auf.“  
(EHCM/irbm)
  
   
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
„Im Moment ist es eine Extremsituation für uns alle!“ - Stimmen zur aktuellen Situation bei den Eispiraten

(DEL2)  Aufregende Tage im Crimmitschauer Sahnpark: Bereits am gestrigen Donnerstagabend gab die DEL2 nach einem einstimmigen Beschluss bekannt, dass die Hauptrunde aufgrund der aktuellen Lage vorzeitig beendet wird. Die Saison der Eispiraten nahm somit ein jähes Ende. Heute morgen bestätigte sich zudem ein Verdachtsfall – ein Spieler des Profikaders wurde positiv getestet, weshalb sich das Team ab sofort in angeordneter häuslicher Quarantäne befindet. Die Stimmen zur aktuellen Situation.
Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann: Für uns steht in allererster Linie der Sport im Vordergrund. Wir waren eines der ersten Teams in Deutschland, welches im August mit dem Eistraining begann, um uns für die Saison 2020/21 optimal vorzubereiten. Wir haben insgesamt 62 Spiele in dieser Saison absolviert, worüber wir natürlich auch sehr froh sind. Wir wollten die Saison vernünftig beenden. Der vorzeitige Abbruch ist natürlich sehr schwer und wir bedauern die aktuelle Situation. Wir hätten in den letzten Spielen gern noch einmal den Kampf um die Playoffs angenommen. Letztendlich ist es schade, da wir kurz vor dem Abbruch auf den neunten Platz abgerutscht sind und die Saison so abschließen müssen. Nichtsdestotrotz war ein Abbruch der Hauptrunde unausweichlich. Wir haben mit den Gesellschaftern der ESBG gestern ausführlich über dieses Thema diskutiert. Ich glaube, dass wir im Sinne der Liga und aller Sportler die richtige Entscheidung getroffen haben. Es geht in Zeiten der Pandemie vor allem darum, die Spieler und deren Umfeld zu schützen. Wir reden aktuell immerhin auch von Mutationen. Deshalb konnten wir dem Thema auch nicht ausweichen. Schließlich traf es uns heute morgen selbst. Wir hatten nach den Auswertungen der PCR-Tests einen positiven Fall in der Mannschaft nachgewiesen, weshalb die Spieler nicht abreisen, sondern hier in Quarantäne bleiben müssen.
Eispiraten-Cheftrainer Mario Richer: Ich habe immer wieder betont, dass wir nach dem Ende der Saison auf die Tabelle schauen müssen. Diese Saison hat nun aber keine 52 Spiele gehabt, sondern nur 49. Bis vor kurzem hatten wir einen Playoff-Spot inne. Aber der 49. Spieltag ist in dieser Saison der letzte der Hauptrunde gewesen. Und deshalb spielen wir nicht in der Endrunde mit. Das ist Gesetz und wir können nichts dagegen tun. Es zeigt einmal mehr, dass wir in so einer Saison auf viele kleine Dinge achten müssen. Wenn, Aber und Warum – diese Worte sind jetzt egal. Am Ende hätten wir ein oder zwei Punkte mehr holen müssen und unsere Saison wäre noch nicht vorbei. Wir hätten Heilbronn einmal schlagen oder zumindest einen Punkt gegen sie holen müssen, dann wären wir in der Tabelle gleichauf gewesen. Wir haben viele verletzte Spieler gehabt und wir hätten versuchen müssen, Ilya schneller ins Team zu integrieren. Durch den gesunden Konkurrenzkampf mit Michael hätten wir am Ende vielleicht auch mehr Punkte einfahren können. Durch die Quotientenregelung fehlten uns am Ende 0,4 Punkte. Aber so ist es nunmal. Wir alle – Trainer, Spieler und Verantwortliche – müssen aus dieser Situation für die Zukunft lernen.
Mario Scalzo: Es ist im Moment eine Extremsituation für uns alle und gerade für uns Spieler noch gar nicht richtig greifbar. Vorgestern haben wir uns noch normal auf das anstehende Spiel vorbereitet, wussten aufgrund der Lage in Bad Nauheim aber auch noch nicht, ob wir wirklich spielen können. Als dann die Meldung kam, dass die Hauptrunde vorzeitig abgebrochen wird, waren wir geschockt. Natürlich sind wir in allererster Linie selbst schuld, dass wir nicht an den Playoffs teilnehmen werden. Jedoch wurde uns die Chance verwehrt, den achten Platz zurückzuerobern. Ich verstehe total, wie wichtig es ist, unsere Mitspieler, Familien und Freunde zu schützen. Doch wofür arbeiten wir jeden Tag hart und tragen Schmerzen mit uns rum? Wir hatten seit Saisonbeginn keinen Corona-Fall, haben uns an alle Regeln gehalten, gut aufgepasst und waren immer fair - wir haben teilweise mit nur zwölf Leuten gespielt. Ich bin nicht nur nach Crimmitschau gekommen, um Geld zu verdienen. Ich will Eishockey spielen, Spiele gewinnen und am Ende auch Erfolg haben. Jetzt muss das ganze Team in Quarantäne, obwohl nur ein Spieler, der sowieso schon mehrere Tage nicht mit uns trainiert hatte, positiv getestet wurde. Alle anderen, die negative PCR-Tests haben, müssen nun auch zwei Wochen zu Hause bleiben. Es fühlt sich alles nicht richtig und unfair an.
Niklas Heyer: Wir waren natürlich sehr geschockt! Für mich persönlich kam die Nachricht des Abbruchs, so kurz vor dem regulären Ende der Hauptrunde, sehr überraschend. Ich war überzeugt davon, dass wir unseren Weg weiter gegangen wären und auch im Rennen um die Playoffs noch ein gutes Wörtchen mitgesprochen hätten. Jetzt können wir aber nichts daran ändern. Und auch wenn sich die Ereignisse in den letzten Tagen überschlagen, können wir als Team auf eine gute Saison zurückblicken. Die Quarantäne ist nun natürlich nicht optimal und war so auch nicht eingeplant. Aber wir haben keine Wahl. In den nächsten Tagen habe ich nun genügend Zeit, meinen Körper wieder etwas runterzufahren, viel zu schlafen und selbst zu kochen. Es gibt außerdem viel im Haushalt zu tun und die Playstation wird nun auch nicht zu kurz kommen.
(EC/af)
  
    
lindau islandersEV Lindau
Informationen an alle Flex-Dauerkartenbesitzer - Rückabwicklung hat begonnen, nimmt aber noch etwas Zeit in Anspruch

(OLS)  Die EV Lindau Islanders möchten kurz nach Saisonende die Inhaber der Flex-Dauerkarte über den aktuellen Stand der Rückabwicklung informieren. Die Geschäftsstelle der EV Lindau Islanders muss zunächst bis Ende April alle Daten der Flex-Dauerkarten aufarbeiten.
Da einige Inhaber ihre Flex-Dauerkarte umgewandelt haben und das Angebot für kostenfreie Heimspiele bei SpradeTV angenommen haben, müssen die Daten aller Dauerkarteninhaber erst komplett bearbeitet und sortiert werden, bevor die Islanders entsprechend Rückbuchungen oder Übertragungen in die Saison 21/22, für welche die das Angebot mit SpradeTV nicht angenommen haben, vornehmen können.
Die Geschäftsstelle wird die Dauerkartenbesitzer nach der Bearbeitung aller Daten, dann zeitnah über die Abwicklung der abgelaufenen Saison, per E-Mail informieren. Die Islanders bitten hier aber um etwas Geduld. Sobald die Dauerkarteninhaber informiert werden, gibt der EV Lindau die Informationen auch auf der Homepage und seinen Sozialen Medien bekannt. 
(EVL/cs)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Starbulls erzwingen Sonntagskrimi um den Finaleinzug

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das vierte Spiel der Halbfinalserie der Playoffs der Eishockey-Oberliga Süd gegen die Selber Wölfe am Freitagabend im ROFA-Stadion mit 4:1 gewonnen, sodass es nun zu einer fünften Begegnung kommt. Der Sieger dieses alles entscheidenden Spiels, das am Sonntag in Selb stattfindet (17 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv) steht in der Finalserie um den Meistertitel und darf vom Aufstieg in die DEL 2 träumen. Ein echter „Eishockey-Krimi“ ist zu erwarten. Bereits das vierte Duell war geprägt von hohem Tempo, bedingungslosem Kampf und intensiven Zweikämpfen von der ersten bis zur letzten Minute.
Bei den Starbulls war Verteidiger Maximilian Vollmayer, der in den letzten beiden Spielen zum Aussetzen gezwungen war, wieder mit dabei. Dafür fehlte der angeschlagene Dennis Schütt. Auch Stürmer Sebastian Stanik, der in der ersten Begegnung der Serie in Selb früh von Maximilian Otte aus der Partie gecheckt wurde, musste trotz Teilnahme am Abschlusstraining erneut passen. Bei den Sturmreihen nahm Rosenheims Chefcoach John Sicinski eine Änderung vor. Er stellte Enrico Henriques-Morales zu Michael Baindl und Alexander Höller, dafür rückte Kevin Slezak zu Simon Heidenreich und Tobias Meier. Und dieser Schachzug sollte sich als sehr effektiv erweisen, denn die Sturmreihe mit Höller, Baindl und Henriquez sorgte für viel Offensivpower und stellte die Abwehr der Gäste regelmäßig vor große Probleme. „Das hat uns den entscheidenden Push gegeben“, sagte Sicinski nach der Partie.
Die Starbulls kamen, von einer ganz frühen Schrecksekunde nach einem Scheibenverlust am eigenen Tor abgesehen, gut ins Spiel. Tobias Meier und Michael Baindl scheiterten in der dritten Minute binnen weniger Sekunden aus guten Positionen an Gäste-Torwart Michel Weidekamp. Nach einem gefährlichen Handgelenkschuss von Brad Snetzinger, den Starbulls-Keeper Mechel gerade noch um den Pfosten lenken konnte, waren aber auf einen Schlag die Gäste präsent. Jan Hammerbauer, der mit dem Zufall im Bunde zentral und völlig unbedrängt an die Scheibe kam, hatte das 0:1 auf dem Schläger, doch Mechel parierte stark (6.). In Führung gingen die Gäste, als Snetzinger seine ganze Klasse aufblitzen ließ, hinter dem Rosenheimer Tor Übersicht bewies, die Lücke erkannte und ausnutzte und durch den Torraum quer spielte, sodass Carl Zimmermann mit dem langen Schläger eindrücken konnte – 0:1 (12.).
Im Gegensatz zu den letzten beiden Niederlagen hatten die Starbulls dann auch einmal das Glück, ein „dreckiges“ Tor bejubeln zu dürfen. Alexander Höller hatte von der blauen Linie abgezogen und der von Baindl in einen Zweikampf verwickelte Snetzinger lenkte den Puck unhaltbar für seinen eigenen Torwart ab – 1:1 (15.). Unmittelbar vor der ersten Pause hatten die Starbulls dann eine überaus brenzlige Situation zu überstehen. Florian Krumpe wurde von Jan Hammerbauer mit dem Stock gecheckt und verlor dadurch den Schläger, das Spiel aber lief weiter und Selb feuerte in die entstehende Konfusität in der Rosenheimer Defensive Schuss um Schuss ab. Doch Andreas Mechel parierte hervorragend und schließlich schmiss sich Krumpe noch waghalsig in einen Schuss und verhinderte damit das mögliche 1:2.
Selb machte auch in den ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts Druck, aber die Starbulls störten fast immer effektiv, standen gut in der Defensive und konnten sich bei den Schüssen aus seitlichen Positionen auf ihren souveränen Torwart Mechel verlassen. Die Intensität und die Anzahl der Zweikämpfe nahm zu. Die Hausherren erarbeiteten sich nach und nach eine Dominanz  – und immer bessere Torchancen. Krumpe, Henriquez-Morales, Dominik Kolb und Alexander Biberger scheiterten am ebenfalls sehr guten Torwart Michel Weidekamp, Bei einem exzellent ausgespieltem Tempogegenstoß brachte Henriquez-Morales am Ende den Puck aus nächster Nähe nicht über den Schoner von Weidekamp (30.). Davor und danach hätte aber auch Selb durch Dennis Schiener und Lukas Miculka erneut in Führung gehen können; beide Male war der stoisch ruhig wirkende Starbulls-Torwart Mechel Endstation.
Bei der ersten Rosenheimer Überzahlsituation visierte Kyle Gibbons den rechten Pfosten des Gästetores von außen an (33.), kurz nachdem die Hochfranken wieder komplett waren traf Tobias Draxinger den gleichen Pfosten von innen. Der Flachschuss des Rosenheimer Verteidigers von der blauen Linie fast von der Bande fand den Weg durch Freund und Feind hindurch über die Torlinie (34.). Die Starbulls führten mit 2:1 – und großen Anteil daran hatten die zuvor effektiv an der Bande arbeitenden Simon Heidenreich und Tobias Meier. Dominik Kolb hätte fast nachgelegt, doch Torwart Weidekamp brachte die Beine gerade noch rechtzeitig zusammen (35.). Im offenen Schlagabtausch ging es hin und her – mit den bessern Torchancen für die Gastgeber. Fast hätte Henriquez-Morales nach einem unwiderstehlichem Solo Keeper Weidekamp überlistet, der Nachschuss von Baindl flog knapp über die Latte (39.).
Mitte des letzten Drittels entschieden die Starbulls das Match endgültig für sich. Nachdem es zunächst ohne die ganz klaren Einschussmöglichkeiten hin und her ging, startete Höller aus dem eigenen Drittel, biss sich an der Bande erfolgreich gegen Snetzinger durch, fuhr bis zur Grundlinie und legt ab auf Henriquez-Morales, der Torhüter Weidekamp ins Leere täuschte und per Rückhand zum 3:1 vollstreckte (48.). Drei Minuten später legte der defensiv wie offensiv hervorragend spielende Vollmayer bei einem schnellen Gegenangriff perfekt quer auf Baindl und der Rosenheimer Kapitän bugsierte das Spielgerät unhaltbar unter das Tordach zum 4:1 (51.). Im Powerplay traf Tobias Meier später noch die Latte (55.). Die Grün-Weißen überzeugten aber nicht nur in der Offensive, sondern agierten auch defensiv bis zur Schlusssirene leidenschaftlich und konzentriert gegen ein keineswegs enttäuschendes und immer gefährliches Gästeteam.
Die zunehmenden Nickligkeiten in der Schlussphase des bislang intensivsten Duells der Serie waren ein Vorgeschmack auf das nun folgende alles entscheidende Spiel am Sonntag, das in der Selber Netzsch-Arena ausgetragen wird (Spielbeginn 17 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv). Der Sieger dieser Partie steht im Playoff-Finale gegen den Hauptrundenersten Eisbären Regensburg, der Verlierer hingehen in der Sommerpause. Ein echter Eishockey-Krimi ist zu erwarten.
(SBR/mh)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Wölfen fehlt das nötige Quäntchen Glück

(OLS)  Obwohl unsere Selber Wölfe ein ordentliches Auswärtsspiel ablieferten, versäumten sie es, sich für ihre Leistung zu belohnen. Statt früh höher in Führung zu gehen, kassierte man den unglücklichen Ausgleich, was den mit dem Rücken zur Wand stehenden Starbulls in die Karten spielte. Trotz des deutlichen Ergebnisses war es wieder ein enge, mitreißende und an Spannung kaum zu überbietende Partie. Am Sonntag um 17:00 Uhr kommt es nun zum ultimativen Showdown dieser Halbfinalserie, die eigentlich keinen Verlierer verdient hat.
Unsere Selber Wölfe waren mit dem ersten Angriff gleich wieder gefährlich, die Starbulls brachten die Scheibe nur mit viel Mühe und im vierten Anlauf aus der Gefahrenzone. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Torszenen auf beiden Seiten. Snetsinger und Hammerbauer hätten genauso wie auf Rosenheimer Seite Vollmayer ihre Farben in Führung bringen können, scheiterten aber an den starken Goalies. In der zwölften Minute waren es dann unsere Wölfe, die das erste Tor des Abends erzielen konnten: Snetsinger setzte herrlich Zimmermann in Szene, der die Scheibe über die Linie drückte. Gute drei Minuten später dann der Ausgleich. Höller zog von der blauen Linie ab und der Puck prallte unglücklich von Snetsingers Hüfte zum 1:1 ins Tor.
Nach einer kurzen Druckphase unserer Selber Wölfe, die unter anderem in einer guten Torchance für Snetsinger mündete, nahmen die Starbulls mehr und mehr das Heft in die Hand, eingeläutet von einem mächtigen Krumpe-Schuss in der 25. Minute. Doch auch unsere Wölfe waren in ihren eigenen Offensivaktionen immer wieder gefährlich, wie in der 28. Minute Boiarchinov. Zwei Minuten später zeichnete sich Weidekamp bei einer 3-auf-1-Situation mit einem klasse Reflex aus. In der 34. Minute aber musste unser Torhüter zum zweiten Mal hinter sich greifen, nachdem Meier einen Schlagschuss passgenau ins lange Eck zur Führung für die Starbulls gezimmert hatte. Die Gastgeber übten nun mächtig Druck aus, doch einen weiteren Treffer wusste unsere Defensive zu verhindern.
Eine erneute frühe Druckphase unserer Wölfe zu Drittelbeginn brachte leider nicht den erhofften Ausgleich. Besser nutzten diesmal die Starbulls ihre Drangphase. Nachdem es in der 46. Minute schon einmal lichterloh vor Weidekamp gebrannt hatte, war es in der 48. Minute Henriquez, der die Führung für die Gastgeber auf 3:1 ausbaute. Das Wolfsrudel musste nun etwas offensiver agieren, um noch einmal zurück ins Spiel zu kommen, doch genau dies nutzten die Starbulls durch einen Konter von Baindl zum 4:1-Endstand.
(VERS/oo)
  
    
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
Pech, Blut und Pannen sorgen für Niederlage im ersten Playoff-Spiel - Hamburg gewinnt mit 3:1 gegen Leipzig

(OLN)  Das erste Playoff-Spiel in der Best of 3 Serie ging gestern an die Gastgeber. Mit 3-1 konnten sich die Crocodiles Hamburg am Ende durchsetzen. Unsere EXA IceFighters Leipzig zeigten nach den unglücklichen Anfangsminuten eine ordentliche Leistung und boten den Krokodilen einen guten Playoff-Fight.
Das Spiel war noch nicht richtig losgegangen, da klingelte es das erste Mal im Tor von Patrick Glatzel. Harrison Reed traf nach 13 Sekunden aus dem Bully heraus unhaltbar in den Winkel. Die Hausherren witterten Morgenluft und machten gleich gehörig Druck. Aber im Verlauf der nächsten Minuten gab sich das wieder und die IceFighters erarbeiteten sich den Weg in das Spiel. Bis sie in der 8. Minute unterbrochen wurden und den nächsten Rückschlag hinnehmen mussten. Moritz Israel fuhr einen Check, sein Gegenspieler blieb liegen, die Hamburger Bank schrie lauthals auf und der Schiedsrichter reagierte mit einer 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Hamburg nutzte diese Situation eiskalt aus. Über Dominik Lascheit und Harrison Reed landete der Puck bei Thomas Zuravlev und der hatte keine Mühe das leere Tor zu treffen. Das 2-0 in der 9. Spielminute war wirklich sehenswert. Den Rest der großen Strafe überstand das Eiskämpfer-Team ohne weiteren Gegentreffer. In eigener Überzahl hatte dann Hannes Albrecht die größte Chance auf den Anschlusstreffer, aber Kai Kristian im Tor der Hausherren war mit einem starken Save zur Stelle.
Im zweiten Drittel hatten die EXA IceFighters dann genügend Gelegenheiten, um den ersten Playoff-Treffer zu erzielen. Aber es kam alles zusammen, was zusammenkommen kann. Pech und Unvermögen wechselten im Minutentakt. Als Erstes bekam Dennis Reimer eine 2 plus 10-minütige Strafe für einen üblen Bandencheck. „Wenn man diese Situation, mit der von Moritz Israel vergleicht, dann ist das einfach nur lächerlich. Aber das Schiedsrichtergespann war wie so oft über jeden Zweifel erhaben. Deshalb sind alle weiteren Diskussionen sinnlos. In anderen Zeiten hätte Reimer das Spiel nicht beendet für diesen Bandencheck von hinten“, zeigte sich Headcoach Sven Gerike nach dem Spiel unzufrieden mit den unterschiedlichen Regelauslegungen. Dennis Walch war dann in der 32. Minute der Sündenbock und erhielt für eine eher weniger schlimme Strafe ebenfalls 5 plus Spieldauer. Er erwischte Florian Eichelkraut so, dass der Eiskämpferkapitän mit blutender Nase ein paar Minuten zum Zuschauen verdammt war. Ein weiterer Spieler teilte dieses Schicksal. Robin Slanina brach erst die Kufe und dann schnitt er sich beim Wechsel des gebrochenen Stahls so in die Hand, dass er erst im letzten Abschnitt wieder spielen konnte. „Durch diese und andere Situationen war zu viel Hektik in unseren
Aktionen. Das Powerplay haben wir aufgrund der resultierenden Umstellungen einfach schlecht gespielt“, resümierte Gerike.
Das letzte Drittel war dann über weite Strecken in der Hand der Eiskämpfer. Aber sie scheiterten immer wieder am hervorragend aufgelegten Kai Kristian oder der kompakten und gut eingestellten Defensive der Crocodiles. In der 46. Minute nutzte Andre Gerartz dann einen Fehler im Spielaufbau unserer Mannen eiskalt aus und ließ Patrick Glatzel beim Alleingang keine Abwehrchance. Hubert Berger konnte dann in der gleichen Minute endlich den überfälligen ersten Treffer unserer EXA IceFighters erzielen, aber mehr Zählbares gab es trotz vieler Versuche nicht mehr. So ging das erste Spiel mit 3:1 an Hamburg. Unser Team hat gleich morgen im Kohlrabizirkus die Chance, die Serie auszugleichen und zum Showdown zurück nach Hamburg zu bringen. Anbully im Kohlrabizirkus ist 17:00 Uhr. Das Spiel wird live auf Sprade.TV übertragen.
(IFL/is)
  
    
rostockpiranhasRostocker EC
Piranhas unterliegen bei den Hannover Scorpions 3:5 - Die Gäste hielten gut dagegen, konnten aber in Spiel eins des Playoff-Viertelfinals die Niederlage nicht verhindern

(OLN)  Mit dem Schwung von fünf Siegen aus sechs Spielen gingen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in das Playoff-Viertelfinale der Oberliga Nord. Spiel eins der Serie „Best of three“ verloren sie allerdings am Freitagabend bei Hauptrunden-Meister Hannover Scorpions in dessen hus de groot Eisarena mit 3:5 (1:3, 2:1, 0:1).
Weiter geht es am Sonntag um 17 Uhr mit dem „Heimspiel“ in der Hamburger q.beyond Arena.
Sollte eine dritte Partie benötigt werden, findet diese am Dienstag (20 Uhr) abermals in Hannover statt.
Wie erwartet machten die Scorpions sofort viel Druck und gingen mit 2:0 in Front, die Gäste kamen aber zwischenzeitlich zum Anschluss.
„Die Scorpions sind etwas ausgeruhter als wir und treten sehr selbstbewusst auf. Wir versuchen dagegenzuhalten und haben unsere Chancen. Allerdings nutzt Hannover unsere Fehler im Stile eines Spitzenteams aus“, fasste REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann das erste Drittel zusammen.
Wer nach dem 4:1 für die Gastgeber dachte, das „Ding“ wäre gelaufen, hatte sich getäuscht: Ruckzuck waren die Ostseestädter – u. a. durch das 29. Saisontor von Matthew Pistilli – wieder auf einen Treffer heran!
„Die zweiten zehn Minuten des Mitteldrittels gehörten uns. Da haben wir dann auch den Kampf mehr angekommen und gegen Ende die Chancen genutzt. Zwar konnten wir unsere Überzahlsituationen bisher noch gar nicht nutzen, doch immerhin gab uns das immer etwas Luft. Es ist noch alles drin“, so Weiemann.
Doch nur 39 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels erhöhten die Hannover Scorpions wieder… Danach kam weitere Härte ins Spiel, und Constantin Koopmann schied verletzt aus. Am Ergebnis änderte sich jetzt nichts mehr.
Dirk Weiemann: „Der Start in dieses Drittel war unglücklich. Aus unseren Überzahlsituationen haben wir einfach zu wenig gemacht, und am Ende haben es die Scorpions dann souverän runter gespielt. Zwischendurch war es bei uns zu zerfahren. Insgesamt haben wir uns aber teuer verkauft und schauen jetzt auf Sonntag.“ 
(NNN/at)
  
 
 
 Samstag 10.April 2021 www.icehockeypage.de 
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