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September 26
                         
Europäischer Tag der Sprachen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Stürmer Jordi Cuena Pazos wechselt vom Ligarivalen Neusser EV zur GEG. Der 25-Jährige konnte in zuletzt 13 Spielen ein Tor erzielen und sieben weitere Treffer vorbereiten
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 25.Februar 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Iserlohner Doppelschlag; Back to back gegen die Roosters

(DEL)  Es ist Zeit für das Sauerland! Gleich zweimal hintereinander kreuzt die Düsseldorfer EG die Kufen mit den Iserlohn Roosters. Zunächst kommt der derzeitige Tabellenfünfte am Donnerstag, 25. Februar, um 20.30 Uhr in den ISS DOME. Am Sonntag, 28. Februar, reisen die Landeshauptstädter dann an den Seilersee. Erste Bully ist hier um 17.00 Uhr.
(DEG/pdeg)


duesseldorferegDüsseldorfer EG
Exklusiver Ehren-Puck der DEG: Club bedankt sich bei „Dauerkarten-Verzichtern!“

(DEL)  Die Düsseldorfer EG kann sich auch und gerade in Pandemie-Zeiten auf die Unterstützung ihrer treuesten Anhänger verlassen. Deshalb ist sie stolz, beeindruckende Zahlen bekanntgeben zu können. Mehr als ein Drittel aller Dauerkarteninhaber hat bislang komplett auf eine Rückerstattung des Geldes oder die Anrechnung ihrer bereits bezahlten Saisontickets für die Spielzeit 2020/21 verzichtet. Das bedeutet für die DEG eine finanzielle Entlastung in sechsstelliger Höhe.
(DEG/pdeg)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Ein alter Rivale und eine Revanche

(DEL2)  Beginnend mit dem Auswärtsspiel in Kaufbeuren am Freitag um 19:30 Uhr steigen auch die Bayreuth Tigers nun in den vor kurzem angepassten und eng getakteten Spielrhythmus der DEL2 ein. Bis zum 8. März stehen dabei sechs Spiel auf dem Programm - gleich vier Mal tritt das Team aus der Wagnerstadt dabei im heimischen Tigerkäfig an. Am Sonntag gastieren um 17 Uhr die Bietigheim Steelers im Tigerkäfig, am Dienstag (20 Uhr) statten die Löwen Frankfurt - zu einer Nachholpartie vom 20. Spieltag - und am Donnerstag (20 Uhr) die Lausitzer Füchse den Tigers einen Besuch ab. Am Samstag, 6. März 21, geht es zum „Rückspiel“ nach Frankfurt, bevor dann am Montag um 20 Uhr der EV Landshut nach Bayreuth kommt.
Nach und nach gleicht sich nun auch die Anzahl der absolvierten Spiele in der Tabelle an, einzig Frankfurt und Bad Nauheim stehen aktuell bei erst 31 absolvierten Partien, die meisten haben Bietigheim, Ravensburg und Weißwasser mit je 35 absolviert. Die Tigers liegen bei 34 Spielen und haben mit dem Nachholspiel gegen Frankfurt am kommenden Dienstag dann alle noch offenen Partien absolviert.
Der ESV Kaufbeuren durchlebt eine sehr wechselhafte Saison, auch bedingt durch verletzungsbedingte Ausfälle wie von Topstürmer Sami Blomqvist kam man lange nicht wirklich in Tritt. Besonders auf der so wichtigen Torhüter-Position musste man mehrfach nachjustieren und verpflichtete mit Maximilian Meier und Benedikt Hötzinger bereits zwei Goalies vom Nachbarn EV Füssen nach. Meier verletzte sich zwischenzeitlich ebenfalls und Stammgoalie Stefan Vajs wartet nach seiner Verletzung noch auf die Rückkehr aufs Eis.Topscorer beim ESVK sind die beiden im Sommer verpflichteten Kanadier John Lammers (19 Tore + 30 Vorlagen) und Tyler Spurgeon (15 + 25) vor dem DEL-erfahrenen Tobias Wörle (12 + 20). Bei den „special teams“ liegt das Team aus dem Allgäu im Powerplay im Mittelfeld der Liga, im Unterzahlspiel hat man allerdings die „Rote Laterne“ inne. Beide bisherigen Duelle gingen an die Tigers - diese Serie gilt es auszubauen.
Mit Trainer Danny Naud wollen die Bietigheim Steelers nach durchwachsener Vorsaison wieder ganz vorne angreifen, auch der Aufstieg in die DEL ist im Ellental ein Thema. Im Tor teilen sich Cody Brenner und Jimmy Hertel die Aufgaben, auch Youngster Leon Doubrawa kam schon zu Einsätzen, unter anderem beim 7:3-Erfolg der Tigers im Januar in Bietigheim. Das erste Heimspiel gegen die Steelers verloren die Tigers im Dezember mit 2:5. Topscorer bei den Gästen ist der Kanadier Riley Sheen (22 + 21) vor seinem Landsmann Matt McKnight (17 + 23) und Brett Breitkreuz (19 + 16). Mit Tim Schüler (5 + 27) verfügt das Team über einen sehr punktstarken Verteidiger. Anfang Februar besetzten die Steelers mit dem Kanadier Evan Jasper die noch
offene vierte Kontingentstelle und Mitte des Monats kehrte Robin Just aus Ravensburg zurück. Verteidiger Eric Stephan wechselte unterdessen nach Frankfurt. Bietigheim stellt aktuell das beste Powerplay der Liga mit einer Erfolgsquote von 27 Prozent, im Unterzahlspiel befindet man sich dagegen in der unteren Tabellenhälfte.
Die Tigers gehen nach dem Erfolg in Ravensburg am vergangenen Samstag und einer guten Trainingswoche optimistisch in die kommenden Aufgaben. „Wir sind mittendrin im Kampf um die Playoffs und werden alles tun, diese zu erreichen“, blickt Trainer Petri Kujala voraus. Verzichten muss er am Wochenende auf Tyler Gron, der an einer Prellung laboriert. Hier wird man von Tag zu Tag sehen müssen, wann er wieder auflaufen kann. Nicklas Mannes ist ebenfalls angeschlagen, hier steht aber eine genauere Diagnose noch aus.
(BT/kno)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Ein hessisches Wochenende - Eispiraten treffen auf Bad Nauheim und Kassel

(DEL2)  Für die Eispiraten Crimmitschau kommt es in der DEL2 zu einem hessischen Wochenende. Das Team von Trainer Mario Richer empfängt am morgigen Freitag (26.02.2021 – 20:00 Uhr) zunächst den EC Bad Nauheim im Sahnpark. Am Sonntag gastieren die personell angeschlagenen Westsachsen dann beim Ligaprimus Kassel (28.02.2021 – 17:00 Uhr).
„Es ist keine einfache Situation für uns. Wir haben viele gute Spieler verloren. Im Moment haben wir sechs Verteidiger und neun Stürmer für das Heimspiel gegen Bad Nauheim zur Verfügung“ sagt Chefcoach Mario Richer. Auch André Schietzold wird den Eispiraten wohl länger fehlen. Er muss nach einer Handverletzung aus dem Heilbronn-Spiel rund drei bis vier Wochen pausieren. „Zum Glück muss nichts operiert werden“, berichtet Schietzold, der gestern bei einem Spezialisten in Halle vorstellig wurde. Ein Wermutstropfen, da auch Neuzugang Sam Vigneault zumindest gegen Bad Nauheim noch keine Option sein wird.
Stark dezimiert und mit drei Niederlagen in Folge empfangen die Westsachsen morgen also den EC Bad Nauheim. Eigentlich keine guten Voraussetzungen, um im Kampf um die Playoffs weiter punkten zu können, doch die Statistik spricht für Mario Richer und seine Schützlinge. Beide Begegnungen in dieser Saison konnten die Pleißestädter für sich entscheiden. Zu Hause gewann man mit 5:1, auswärts schlugen die Crimmitschauer die Roten Teufel mit 3:7. Allgemein können die Nauheimer auf eine bislang holprige Saison zurückblicken. Nach einem guten Start rutschten die Hessen mittlerweile sogar auf Platz zwölf ab. Zur Folge hatte dies die Entlassung von Trainer Hannu Järvenpää. Für ihn übernahm in der vergangenen Woche der bisherige Co-Trainer Harry Lange, der den ECN bis zum Saisonende als Interimscoach betreuen soll.
„In dieser Liga muss man jeden Gegner ernst nehmen. Jeder kann jeden schlagen“, analysiert der verletzte André Schietzold, der die kommenden Spiele mit großer Wahrscheinlichkeit neben Trainer Mario Richer auf der Bande verfolgt. „Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen, gerade da wir selbst momentan personell angeschlagen sind. Es gibt meiner Meinung nach keine Pflichtsiege. Es ist egal wer wo in der Tabelle steht“, ergänzt der 34-jährige Verteidiger. Und damit hat das Crimmitschauer Urgestein recht - denn schaut man auf den Kader und das Potenzial der Roten Teufel, ist es etwas unverständlich, weshalb diese aktuell auf Platz zwölf rangieren. Angefangen bei Topscorer Cason Hohmann, über James Arniel und Andreas Pauli bis hin zu Frédérik Cabana, die in der Offensive richtig viel Dynamik mitbringen. Nicht zu vergessen ist dabei Christoph Körner, der letztes Jahr ja noch das Eispiraten-Jersey trug. Im Tor ist Felix Bick seit geraumer Zeit das Maß aller Dinge und wird der Offensive der Eispiraten wohl einmal mehr alles abverlangen.
Den Eispiraten alles abverlangen werden auch die Kassel Huskies. Die Mannschaft von Mario Richer reist am Sonntag nämlich zum Ligaprimus, der mit bereits 77 Punkten aus 33 Partien die DEL2-Tabelle mehr als souverän anführt. Ganze 15 Punkte Vorsprung haben die Hessen bereits auf die Bietigheim Steelers, welche wohlgemerkt sogar noch zwei Spiele mehr auf dem Konto haben.
Die Schlittenhunde sind in dieser Serie also das Maß aller Dinge, haben auch ihr Interesse für einen Aufstieg in die DEL angemeldet und scheinen kaum zu stoppen zu sein. Lediglich die Statistik gegen die Eispiraten lässt etwas zu wünschen übrig. Denn der Tabellensiebte aus Westsachsen schaffte es bislang in beiden Duellen, jeweils drei Punkte gegen die Huskies einzufahren. Damit dies wieder passieren kann, müssen die Eispiraten alles in die Waagschale werfen und zu alten Tugenden zurückkehren. So bezwang man das Team von Tim Kehler bereits zwei Mal mit harter Arbeit, Effizienz und einer guten Moral. Auf Comeback-Qualitäten, wie beim ersten Duell in der Kasseler Eissporthalle, könnten die Verantwortlichen der Eispiraten dieses Mal wohl gern verzichten. Nach einem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand gelang den Crimmitschauern damals noch ein knapper 5:4-Sieg.
Fakt ist, dass die Huskies dieses Mal unbedingt den Sieg gegen die Eispiraten einfahren wollen und dabei mit der besten Offensive (133 Tore) und der besten Defensive (68 Gegentore) der Liga in dieses Wochenende gehen. Während Goalie Jerry Kuhn als Meister seines Fachs gilt, wird beim Toreschießen auf mehrere Schultern gesetzt. Während sich Philippe Cornet mit 19 Treffern etwas absetzt, folgen Lukas Laub, Ryan Olsen und Brett Cameron mit jeweils elf Buden.
Das Lazarett der Eispiraten wächst immer weiter. Während für Vincent Schlenker (Reha nach Hüft-OP) und Scott Timmins (Reha nach Schulter-OP) die Saison bereits vorzeitig beendet ist, fielen zuletzt auch Felix Thomas und André Schietzold aus. Thomas wird rund sechs Wochen mit einer Unterkörperverletzung ausfallen, Schietzold wird drei bis vier Wochen mit einer Handverletzung pausieren müssen. Positive Nachrichten gab es zuletzt von Lukas Lenk, der in dieser Woche seinen 24. Geburtstag feierte. Der Stürmer trainiert individuell und soll die ersten Einheiten mit der Mannschaft am 9. März absolvieren.
Die Verantwortlichen der Eispiraten hoffen, dass Sam Vigneault am Sonntag in Kassel sein Debüt feiern kann. Der Kanadier verbachte diese Woche in häuslicher Quarantäne und soll in Kürze weitere Corona-Tests absolvieren. Ein Einsatz im Heimspiel gegen Bad Nauheim kommt wohl noch zu früh.
Aufgrund der coronabedingten Bestimmungen, werden die Eispiraten weiterhin vor leeren Rängen spielen müssen. Unterstützen können alle Fans ihr Team aber weiterhin über die Streaming-Plattform Sprade.TV. Für 9,90 Euro können sich die Anhänger beide Spiele live und exklusiv im hochwertigen Livestream anschauen. Jetzt das Spiel buchen auf www.sprade.tv
(EC/af)


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Patrick Pohl macht Schweißerlehrgang im bsw Sachsen - Eispiraten-Stürmer erhält erstes Zertifikat

(DEL2)  Patrick Pohl, Stürmer der Eispiraten Crimmitschau, arbeitet schon jetzt fleißig an der Karriere nach der Karriere. Bereits vor einigen Wochen entschloss sich der 31-jährige Offensivmann dazu, einen Schweißerlehrgang zu machen. Die Voraussetzungen für die berufliche Qualifizierung von Patrick Pohl wurden durch die Agentur für Arbeit Zwickau im Rahmen des Förderprogramms „Qualifizierungschancengesetz“, dem Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH, Bildungszentrum Werdau und den Eispiraten gelegt. Der langjährige Eishockeyprofi, der seine Ausbildung im bsw Werdau absolviert, bekam in der vergangenen Woche von Herrn Köstler, Vertreter des TÜV SÜD Industrie Service GmbH, nun seine erste Schweißer-Prüfbescheinigung überreicht.
„Die ersten Eindrücke sind sehr gut. Ich wurde hier super aufgenommen und es macht mir echt Spaß“, grinst Patrick Pohl kurz nach der Überreichung seines ersten Schweißer-Zertifikates. Die erste Etappe ist gemeistert, klare Ziele hat er weiterhin vor Augen: „Ich will mich nach meiner Karriere gern selbstständig machen. Es ist sehr wichtig, etwas in der Hand zu haben, worauf man nach seiner aktiven Zeit als Sportler aufbauen kann“. Auch deshalb entschloss sich der mittlerweile 31-jährige Angreifer einen Schweißerlehrgang im bsw Werdau zu absolvieren. Mehrere Stunden in der Woche – eben so wie es der Trainings- und Spielplan zulässt – steckt „Blacky“ in die Ausbildung.
Mächtig stolz ist auch Christian Seydel, einer seiner beiden Ausbilder und selbst seit etlichen Jahren Fan der Eispiraten: „Patrick ist ein überaus wissbegieriger ‚Schüler‘, absolut bodenständig und sehr fleißig“. Warme Worte für den Eishockeyspieler, der nicht nur in seiner aktuellen Berufung eine gute Figur abgibt, sondern scheinbar auch beim Schweißen ein gewisses Talent mitbringt. „Die erste bestandene Prüfung gibt jetzt natürlich Selbstvertrauen“, weiß Seydel. „Sein erstes Zertifikat ist weltweit anerkannt und würde schon jetzt gute Einstiegschancen ins Berufsleben bieten“.
Zu den Schwerpunkten seiner Ausbildung gehörten bislang vor allem die Grundlagenbildung in Theorie und Praxis. Angefangen hat Patrick Pohl mit dem Virtuellen Schweißen, dem sogenannten Augmented Reality am SOLDAMATIC. In der Werkstatt wurden dann die ersten reellen praktischen Erfahrungen gemacht, beginnend mit dem Anschleifen der Wolfram Elektrode (WIG-Nadel) und dem Vorbereiten des zu schweißenden Werkstücks. „Jeder Grundlehrgang startet mit Einzelraupen und dem Lagenteppich, danach folgt die erste ‚richtige Naht‘, bei der man zwei Bleche zusammenschweißt, die Kehlnaht horizontal“, sagt Patrick Pohl‘s Schweißausbilder Christian Seydel.
Der Schweißerlehrgang von Patrick Pohl, soll kein Einzelfall bleiben. So haben sich die Eispiraten Crimmitschau gemeinsam mit ihrem Partner dem bsw Werdau bereits Gedanken gemacht, wie man Profisportler in der Zukunft weiter fördern und auf einen Berufseinstieg nach der aktiven Karriere als Eishockeyspieler vorbereiten kann.
Dabei riefen die Eispiraten gemeinsam mit dem Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH, Bildungszentrum Werdau kürzlich die Initiative Sport-Beruf-Zukunft "Deine Chance" ins Leben. Unter diesem Motto und dank der Förderung der IDH Anlagenbau u. Montage GmbH, der GAZ Notstromsysteme GmbH und der Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth GmbH, sollen in naher Zukunft bereits die Nachwuchsspieler mit einer Chance auf den Profibereich auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden. Ziel ist es, die Sportlerinnen und Sportler sowie deren Eltern in der schwierigen Phase der sportlichen und beruflichen Zukunftsplanung zu unterstützen.
Dieses Projekt soll die Entscheidung der Berufswahl erleichtern und Einblicke in das Arbeitsleben verschiedener Berufsrichtungen geben. Eine enge Verflechtung zwischen den einzelnen Kooperationspartnern, dem Sport sowie der Wirtschaft zur Sicherung des aktuellen Fachkräftenachwuchses ist dabei oberste Zielstellung.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen am Wochenende zweimal auswärts gefordert

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen spielen am kommenden Wochenende in der DEL2 zweimal auswärts. Zunächst ist das Team von Trainer Andreas Brockmann bei den Tölzer Löwen gefordert, bevor es am Sonntag zum EV Landshut geht.
Einen Sieg und eine Niederlage gab es in der laufenden Spielzeit für die Eislöwen im direkten Duell mit Bad Tölz. In Oberbayern konnten sich die Dresdner mit 4:3 durchsetzen, in eigener Arena setzte es dagegen eine 0:1-Pleite. Am Freitag wollen die Eislöwen beim Tölzer Spitzenteam an den guten Auftritt vom Spiel in Bietigheim anknüpfen. Geholfen hat in der Vorbereitung, dass die Blau-Weißen in dieser Woche keine weitere Partie bestreiten mussten.
Steve Hanusch, Abwehrspieler Dresdner Eislöwen: „Wir haben viel am Feinschliff gearbeitet, Powerplay und Forechecking. Dafür war zuletzt wenig Zeit. Da konnten wir die Woche gut nutzen.“
Anders als die Eislöwen haben die Tölzer Löwen in dieser Woche gespielt. Eine 0:4-Pleite setzte es am Dienstagabend gegen Spitzenreiter Kassel. Dennoch bleiben die Tölzer eine extrem gefährliche Mannschaft.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir müssen sehr diszipliniert spielen, weil Tölz eines der besten Powerplays der Liga hat. Die sind brandgefährlich. Aber wir wollen auch unseren aggressiven Spielstil durchsetzen und Druck aufbauen, aber natürlich kontrolliert und diszipliniert. Wir dürfen Tölz nicht zu viele Chancen geben.“
19:30 Uhr wird am Freitagabend in Bad Tölz gespielt. SpradeTV wird live übertragen. Geleitet wird die Partie von den Unparteiischen Lukas Kohlmüller und Aleksander Polaczek.
Das Auswärtsspiel in Landshut am Sonntag um 17:00 Uhr werden die Hauptschiedsrichter Patrick Altmann und Alexander Singer leiten.
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Schlag auf Schlag geht’s weiter – Huskies vor Doppelspieltag gegen Falken und Heimspiel gegen Crimmitschau

(DEL2)  Schlag auf Schlag geht es im Endspurt der laufenden DEL2-Hauptrunde weiter. Die Kassel Huskies treten in den kommenden Tagen gleich doppelt bei den Heilbronner Falken an. Getrennt werden die Duelle vom sonntägigen Heimspiel gegen Crimmitschau.
Heilbronner Falken vs. EC Kassel Huskies – Freitag, 26.02.2021, 20:00 Uhr – Eishalle Heilbronn
Heilbronner Falken vs. EC Kassel Huskies – Dienstag, 02.03.2021, 20:00 Uhr – Eishalle Heilbronn
Die Falken sind bislang das einzige Team, gegen das die Huskies in der laufenden Saison nur einmal gespielt haben. Kurioserweise treffen sich beide Mannschaften nun gleich zweimal in nur fünf Tagen. Beide Male im Unterland.
Beim ersten Aufeinandertreffen, Ende Januar in Kassel, war es eine ganz enge Kiste. Erst 37 Sekunden vor dem Ende bescherte Ryon Moser den Heimsieg für die Schlittenhunde. Zuvor lieferte der Tabellenletzte den Nordhessen einen großen Kampf und kam von einem 1:3-Rückstand zurück. Die Falken, vergangene Saison noch Hauptrunden-Vierter, können in der laufenden Spielzeit nicht an die Leistungen des vergangenen Jahres anknüpfen. Nach einigen Zwangspausen durch Corona-Infektionen kam die Mannschaft nie wirklich in Fahrt. Zwar konnte der Kader in weiten Teilen zusammengehalten werden, an der Bande gab es allerdings im Sommer den Wechsel von Alexander Mellitzer zu Michel Zeiter. Der ehemaliger Co-Trainer der Schweizer Nationalmannschaft musste nach dem schwachen Saisonstart seinen Posten räumen. Bill Stewart heißt seit Anfang Februar sein Nachfolger. Nach absolvierter Quarantäne stand er vergangenes Wochenende zum ersten Mal hinter der Falken Bande. Mit Erfolg: Zwei der ersten drei Spiele unter seiner Leitung wurden gewonnen.
EC Kassel Huskies vs. Eispiraten Crimmitschau – Sonntag, 28.02.2021, 17:00 Uhr
Vom Lieblings- zum Angstgegner: So sieht die Bilanz der Kassel Huskies in der DEL2 gegen die Eispiraten Crimmitschau aus. Nachdem die Huskies in den ersten vier DEL2-Jahren 15 von 16 Spielen gewonnen haben, lief es kürzlich nicht mehr so gut. Denn in acht der letzten 13 Partien verließen die Nordhessen als Verlierer das Eis. So auch in der laufenden Saison, wo sich die Eispiraten in beiden Spielen durchsetzen konnten. Die Westsachsen sind damit das einzige Team, gegen die die Huskies noch nicht gewonnen haben. An Motivation dürfte es den Schlittenhunden also nicht schaden.
Die Truppe von Trainer Mario Richer war in der vergangenen Zeit, in der fünf von sechs Spielen verloren gingen, arg verletzungsgebeutelt. Das Lazarett dürfte sich zum Wochenende hin aber wieder etwas lichten. So könnte auch der erst kürzlich verpflichtete Kanadier Sam Vigneault nach absolvierter Quarantäne am Sonntag sein Debüt im Eispiraten-Dress feiern.
Die Lage im Huskies-Rudel:
Neben Nathan Burns, für den bekanntlich mit einem Kreuzbandriss die Saison leider vorzeitig beendet ist, stehen noch keine weiteren Personalentscheidungen fest. Es wird somit wieder Entscheidungen an den Spieltagen geben. Eine davon ist bereits getroffen, denn Leon Hungerecker wird am Freitag in Heilbronn zwischen den Pfosten beginnen.
Kehlers Kommentar:
„Es ist für mich schon ein Rätsel, warum die Falken auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Natürlich hatten sie wohl den schwersten Start, dennoch besitzt die Mannschaft viel Talent, vor allem in der Offensive. Bei unserem einzigen Spiel haben wir gesehen, welche Qualitäten Heilbronn besitzt. Für das Spiel gegen Crimmitschau ist nach den beiden Niederlagen keine extra Motivation nötig. Die Eispiraten haben eine große, schwere Mannschaft, die über die Saison nochmals verstärkt wurde. Sie haben sehr gut gegen uns gespielt, daher müssen wir unsere beste Leistung zeigen.“
Die beiden Partien der Huskies in Heilbronn sowie das Heimspiel gegen Crimmitschau gibt es wie gewohnt im Livestream bei SpradeTV (www.sprade.tv).
(ECK/js)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker treffen in der erdgas schwaben arena auf Bayreuth und sind erneut in Bad Tölz zu Gast - Stefan Vajs erneut verletzt 

(DEL2)  Drei Tage lang kein Spiel. Am Wochenende je nur ein Spiel am Freitag und Sonntag und dann erst wieder am Donnerstag kommender Woche. Für den ESV Kaufbeuren kehrt nach sieben Spielen in elf Tagen fast wieder ein wenig Normalität ein. Nach dem die Mannschaft von Trainer Rob Pallin nach dem Sieg gegen die Lausitzer Füchse einen Tag trainingsfrei bekommen hat, sind nun auch mal wieder zwei ganz normale Trainingstage möglich, ehe es am Freitag mit einem Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers und am Sonntag mit einem Auswärtsspiel in Bad Tölz mit den Spieltagen 36 und 37 weiter geht. Die Frage wird dabei auch sein, kann der ESVK seine Erfolgsserie mit insgesamt sieben Siegen aus den letzten zehn Spielen fortsetzten und somit weiterhin ein wichtiges Wörtchen im Kampf um die Playoff Plätze mitreden.
Am Freitagabend sind die Bayreuth Tigers in der Wertachstadt zu Gast. Die Mannschaft von Trainer Petri Kujala steht aktuell mit 41 Punkten auf der Habenseite auf dem neunten Tabellenplatz. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Am Sonntag um 17:00 Uhr sind die Joker binnen zwölf Tagen das zweite Mal bei den Tölzer Löwen zu Gast. Die Löwen mit Erfolgscoach Kevin Gaudet stehen derzeit mit 58 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz.
Wie geht der ESVK in die beiden Spiele? 
Der ESVK steht aktuell mit 48 Punkten auf dem begehrten achten Tabellenplatz, der diese Saison die sichere Playoff Teilnahme garantiert und diesen gilt es eben nun auch weiterhin zu verteidigen. 
Sehr schlechte Nachrichten gibt es derweil auch aus der medizinischen Abteilung der Joker. Stammtorhüter Stefan Vajs, der am am Freitag nach rund sieben Wochen Pause eigentlich wieder in den Kader zurückkehren sollte, hat sich im Training erneut schwer verletzt und wird dem ESVK in der laufenden Saison wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. ESVK Trainer Rob Pallin kann auf der Torhüterposition aktuell auf Bendedikt Hötzinger, Jan Dalgic und Dominic Guran zurückgreifen. Verletzungsbedingt fehlen neben Stefan Vajs weiterhin auch Maxi Meier und Markus Schweiger. 
Fraglich ist noch die Rückkehr von Max Lukes, der wegen einer schmerzhaften Oberkörperverletzung weiterhin von Tag zu Tag schauen muss, ob ein Einsatz möglich ist oder eben noch nicht.
(ESVK/pb)
  
     
lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse
VERTRAG MIT KALE KERBASHIAN WURDE AUFGELÖST - DER KANADIER WECHSELT INNERHALB DER DEL2

(DEL2)  Kale Kerbashian wird ab sofort nicht mehr für die Lausitzer Füchse spielen.
Nach der Corona-Erkrankung im letzten Jahr konnte Kale Kerbashian nicht mehr an das Niveau, das ihn zuvor ausgezeichnet hat, anknüpfen. Zudem war er zuletzt mental nicht mehr bereit, sein volles Leistungspotenzial abzurufen.
Dirk Rohrbach, Geschäftsführer der EHC "Lausitzer Füchse" Spielbetriebs GmbH: "Kale bat mich um eine vorzeitige Vertragsauflösung. Er selbst hat gemerkt, dass seine Leistungen stagnierten und dass er deshalb nicht mehr mit dem Herzblut bei der Sache war, welches notwendig ist, um Spiele für uns zu gewinnen. Doch genau diese letzte Entschlossenheit und Einsatzbereitschaft erwarten wir jetzt von unseren Spielern. Dies sind grundlegende Voraussetzungen, die wir bei Kale nicht mehr feststellen konnten. Deshalb habe ich in Absprache mit Chris Straube der Vertragsauflösung zugestimmt."
Kale Kerbashian kam in der letzten Saison vom HK Nitra nach Weißwasser und absolvierte insgesamt 42 Spiele für die Füchse. Hierbei kam er auf 48 Scorerpunkte, davon 16 Tore und 32 Vorlagen. In dieser Saison führte er die interne Scorerliste als Clever-Fit-Top-Scorer an, jedoch blieb er spielerisch oftmals weit hinter seinem wahren Leistungsvermögen zurück. Er schließt sich ab sofort den Löwen Frankfurt an, wird jedoch am Freitag nicht gegen seinen ehemaligen Club auflaufen.
Wir danken Kale für seinen Einsatz während seiner Zeit in Weißwasser und wünschen ihm für seine weitere sportliche und private Zukunft alles Gute!
(EHCL/rb)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Das nächste Ostbayernderby steigt in Regensburg

(OLS)  Mit dem Ostbayernderby am Freitag in Regensburg steigt für den 
Deggendorfer SC das letzte Duell mit einem Lokalrivalen in der 
Hauptrunde der diesjährigen Oberliga Süd Spielzeit.
Zweimal trafen beide Teams in dieser Saison aufeinander und in beiden 
Spielen zog der DSC den Kürzeren. Während die Deggendorfer beim ersten 
Gastspiel in der Donau-Arena mit 5:2 leer ausgingen, kam es beim Duell 
in Deggendorf zu einem echten Offensivspektakel, das aus DSC-Sicht am 
Ende mit 5:6 nach Verlängerung an die Eisbären ging.
Wie bereits in der Vorsaison sind die Regensburger eines der Topteams 
der Oberliga Süd. Mit knappem Vorsprung führen sie die Tabelle aktuell 
vor den Selber Wölfen und den Starbulls Rosenheim an. Die Garanten für 
den Regensburger Erfolg sind schnell ausgemacht. Die üblichen 
Verdächtigen Nikola Gajovsky (57 Punkte in 31 Spielen), Richard Divis 
(50 Punkte in 28 Spielen) und Peter Flache (43 Punkte in 30 Spielen) 
führen die interne Scorerwertung an und zeigen einmal mehr ihre 
Wichtigkeit für das Team von Trainer Max Kaltenhauser.
Für den Deggendorfer SC gilt es gegen die offensivstarken Regensburger 
das Augenmerk primär auf die Defensive zu legen, um etwas Zählbares 
aus der Donau-Arena mitzunehmen. DSC-Coach Chris Heid ist sich 
bewusst, dass dies alles andere als einfach wird: „Das wird ein hartes 
Wochenende – dennoch brauchen wir dringend die Punkte. Um erfolgreich 
zu sein, müssen wir endlich von der Strafbank wegbleiben und vor allem 
dumme Strafzeiten vermeiden.“ Verzichten muss Heid am Wochenende auf 
Raphael Fössinger, der verletzt fehlen wird. Für ihn rutscht erneut 
Kristian Hufsky in den Kader.
Spielbeginn in Regensburg ist um 20 Uhr. Die Partie wird auf SpradeTV 
übertragen.
(DSC/mh)
  
    
lindau islandersEV Lindau
SC Riessersee am Freitag zum Duell am Bodensee - Sonntag geht es nach Weiden

(OLS)  Die Teilnahme an den Pre-Playoffs sind den EV Lindau Islanders nicht mehr zu nehmen, nun richtet sich der Blick nach oben Richtung Playoffs. Nach dem deutlichen Erfolg gegen die Blue Devils Weiden warten allerdings wieder zwei schwere Aufgaben auf die Inselstädter. Am Freitagabend (26. Februar / 19:30 Uhr) haben sie zum dritten Heimspiel in Folge den altehrwürdigen SC Riessersee zu Gast, am Sonntag (28. Februar / 17 Uhr) geht es dann in die Oberpfalz zum erneuten Duell mit den Blue Devils Weiden. Beide Partien können - kostenpflichtig - live bei SpradeTV verfolgt werden.
Der EV Lindau liegt im – wegen der unterschiedlichen Anzahl der ausgetragenen Spiele - nach wie vor schiefen Tabellenbild auf Rang acht, bei noch sechs ausstehenden Partien ist die Qualifikation für die Playoff der besten sechs Teams der Oberliga Süd rechnerisch noch möglich. „Wenn wir auf dem Eis so präsent sind wie gegen Weiden, können wir nach oben sicherlich noch angreifen, denn die Konkurrenten nehmen sich in direkten Duellen auch noch die Punkte.“, sagt Gerhard Puschnik, Chefcoach der Islanders.
Der SC Riessersee, zwischen 1927 und 1981 zehn Mal Deutscher Meister, steht aktuell auf Platz vier der Oberliga Süd und ist zum zweiten Mal in dieser Spielzeit zu Gast am Bodensee. Das erste Aufeinandertreffen im Lindauer Eichwald konnten die Gäste aus dem Werdenfelser Land für sich entscheiden. Die Islanders glichen nach einen frühen 0:2 Rückstand innerhalb von fünf Minuten aus, lagen in der Schussstatistik sogar mit 37:33 vorne, verloren aber mit 2:5. Maßgeblichen Anteil daran hatte Michael Boehm. Der ehemalige Goalie der Islanders erwischte einen exzellenten Tag und brachte die EVL-Stürmer an diesem Tag zur Verzweiflung.
Im Vergleich zum ersten Spiel gab es im Team des SCR ein paar kleine Veränderungen. Die Trainerposition nimmt mittlerweile Interimstrainer Ron Chyzowsk ein, der George Kink ablöste. Die überraschende Entlassung sorgte für Verwunderung, die Garmischer wollten mit diesem Schritt neuen Schwung in die Mannschaft bringen. Betrachtet man die Ergebnisse, zahlte sich der Schritt aus: Aus fünf Spielen ging der SCR vier Mal als Sieger hervor, in der Tabelle kletterte man zwei Ränge nach oben. Mit Verteidiger Silvan Heiß hat man zudem kurz vor Transferschluss noch einen alten Bekannten zurück ins Olympia-Eissportzentrum geholt, der die Defensive stärker macht.
Der Topscorer im Team des SC Riessersee ist das Garmischer Urgestein Ulrich Maurer, ehemaliger Nationalspieler und langjährige DEL-Akteur. Ihm folgen der Finne Eetu-Ville Arkiomaa, Florian Vollmer und auch Robin Soudek. Zusammen hat dieses Quartett schon 155 Punkte erzielen können.
Die Lindauer sind also gewarnt, was für eine spielstarke Mannschaft da an den Bodensee kommen wird. Gespannt kann man auch sein, welche Spieler die Garmischer von ihrem Kooperationspartner EHC Red Bull München mit ins Eichwald bringen werden. Mit diesem hervorragenden Spielerpool aus jungen hungrigen Nachwuchsspielern können die Oberbayern meist aus dem Vollen schöpfen und stets vier nahezu gleichwertige Reihen aufbieten.
Zu einem schnellen Wiedersehen kommt es mit den Blue Devils aus Weiden. Nach dem 5:0 Erfolg der Lindauer am vergangenen Sonntag, geht man sicherlich mit dem nötigen Selbstvertrauen in die Partie. Das erste Aufeinandertreffen in Weiden, kurz vor Weihnachten, konnten die Islanders ebenfalls mit 6:4 für sich entscheiden. Diese Partie war ausgeglichen vom Spielverlauf, die Islanders machten erst gut drei Minuten vor Ende des Spiels den so berühmten „Deckel drauf“.
Unterschätzen wird man die Oberpfälzer trotz der beiden Erfolge sicherlich nicht, denn das Team aus Weiden ist in der Offensive sehr stark besetzt und brandgefährlich. Dies spiegelt sich in der Tabelle, Weiden liegt derzeit auf Rang zehn, nicht so richtig wider. Unter Wert geschlagen wurde Weiden - trotz der klaren Niederlage - auch am Sonntag am Bodensee. Vor dem Gastspiel in Lindau schlugen die Blue Devils immerhin die Topmannschaft aus Selb mit 3:2.
Der Topscorer in der Mannschaft der Blue Devils, Edgards Homjakovs, wird am Sonntag wieder mit von der Partie sein, nachdem er in Lindau aufgrund einer Sperre fehlte. Die Weidener bestreiten am kommenden Wochenende nur das Spiel gegen die Islanders, da man Freitag spielfrei ist. Sie sind somit also ausgeruhter und eventuell frischer als die Islanders, welche eine Anreise über mehr als 370 km haben. Hier gilt es für die Lindauer, die schweren Beine schnell in den Wettkampfmodus zu bringen.
Eine Änderung im Spielplan gab es auch noch, dass für Dienstag (02. März / 20 Uhr) angesetzte Nachholspiel aus dem Covid-Break der Lindauer, wurde nun auf den Freitag (12. März / 20 Uhr) terminiert. Beide Mannschaften hätte an diesem Freitag spielfrei gehabt, weshalb man sich schnell über eine Verlegung einig wurde.
(EVL/cs)
  
    
ehf-passauEHF Passau
Black Hawks treffen auf zwei Top-Teams

(OLS)  Der Traum von der Teilnahme an den Playoffs lebt noch. „Wir können die Pre-Playoffs rechnerisch noch erreichen und glauben an uns“. sind sich die Verantwortlichen der Passau Black Hawks einig. Dass dies nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende nun einer Herkulesaufgabe gleicht ist der Führungsriege der Dreiflüsse Städter natürlich bewusst. Dazu kommen am Wochenende auch noch Spiele gegen zwei absolute Spitzenteams!
Am Freitag reisen die Black Hawks an die Mangfall zum Tabellendritten Starbulls Rosenheim. Die Mannschaft von Trainer John Sicinski spielt eine starke Hauptrunde und gehört zu den Favoriten um den Aufstieg in die DEL2. Die ersten beiden Spiele gegen die Starbulls haben die Habichte verloren. Allerdings befanden sich die Black Hawks beim letzten Auswärtsspiel in Rosenheim ab dem zweiten Drittel auf Augenhöhe und hätten um ein Haar auch Punkte mit nach Passau genommen. Bei der hohen Qualität im Rosenheimer Kader wird es entscheidend sein, dass die Black Hawks von Anfang an voll da sind und den Rosenheimern vor allem körperlich zusetzen! „Jetzt geht es um alles! Jeder Spieler muss seine beste Leistung abrufen, kämpfen, checken und wirklich alles raushauen“. so Vorstand Christian Eder. Insbesondere müssen die Black Hawks aber sechzig Minuten ihre Leistung abrufen.
Nicht leichter wird es dann am Sonntag für die Dreiflüsse Städter. Die Selber Wölfe sind dann zum Gastspiel in der Passauer EisArena. Der Zweite der Oberliga Süd möchte im Hauptrunden-Endspurt noch Tabellenführer Regensburg abfangen. Ein Sieg in Passau ist somit Pflicht für die Selber. Herausragender Spieler im Kader der Wölfe ist Nicholas Miglio mit starken 61 Scorerpunkten.
In beiden Spielen am Wochenende haben die Black Hawks nichts zu verlieren. Die Favoritenrolle haben die Starbulls und die Wölfe inne. Mit den Gedanken an die Pre-Playoffs werden die Passau Black Hawks am Wochenende zwei starke Spiele abliefern. Und wer weiß, vielleicht gelingt den Black Hawks eine große Überraschung! Von einem sechs Punkte Wochenende gegen die Top Teams der Liga darf man ja durch aus träumen!
Das Spiel gegen die Selber Wölfe wird am Sonntag, 28.02.2021 ab 16:30 Uhr live auf SpardeTV übertragen. 
(EHFP/czo)
  
    
SC RiesserseeSC Riessersee
SCR spielt gegen Lindau - Werdenfelser sind am Freitag am Bodensee zu Gast

(OLS)  Nach zwei Wochen mit jeweils nur einem Spiel am Wochenende, gibt es für die Weiß-Blauen auch dieses Wochenende nur ein Match und damit weiter keinen gewohnten Rhythmus. Am Freitag sind die Garmisch-Partenkirchner am Bodensee bei den Lindau Islanders zu Gast. In dieser Saison standen sich beide Clubs bisher nur einmal gegenüber. Das Spiel, das in Lindau stattfand, konnten die Riesserseer mit 5:2 für sich entscheiden.
Ron Chyzowski: „Rückblickend auf das letzte Spiel und der knappen Niederlage, ist es für uns wichtig, dass wir uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren um wieder in die Spur zurückzukommen. Gegen Memmingen haben wir das erste Drittel verschenkt, am Ende war es ok, aber das aufbäumen kam zu spät um was mitzunehmen. In dieser Woche wollen wir von Anfang an hoch konzentriert an die Aufgabe in Lindau herangehen und ab der ersten Minute ein gutes Spiel liefern. Wir haben in dieser Woche sehr gut und sehr hart trainiert und ich bin überzeugt, dass wir diesen Drive mit ins Auswärtsspiel in Lindau nehmen.“
Das Auswärtsspiel vom Bodensee wird wie gewohnt auf Sprade TV live übertragen.
Der SC Riessersee hat noch insgesamt fünf Punktspiele in der Hauptrunde zu bestreiten, im Kalender stehen noch folgende Termine:
26.02.2021 – 19:30 EV Lindau Islanders - SC Riessersee
05.03.2021 – 20:00 SC Riessersee - Höchstadter EC
07.03.2021 – 17:00 SC Riessersee - Starbulls Rosenheim
12.03.2021 – 20:00 SC Riessersee - EV Lindau Islanders
16.03.2021 – 20:00 Selber Wölfe - SC Riessersee
(SCR/pv)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
„Live“ im ROFA-Stadion mit dem Starbulls-Fanaufsteller

(OLS)  Trotz Corona live im ROFA-Stadion bei den Starbulls-Playoffs 2020/2021 dabei sein? Möglich wird dies durch die neue Aktion „Starbulls-Fanaufsteller“ in Kooperation mit dem Fanclub „Crashteam Rosenheim“. Dabei bekommen alle grün-weißen Fans die Möglichkeit, über einen individuell gestalteten Pappausteller hautnah im Stadion ihren Jungs den Rücken zu stärken.
Wer hätte heute vor einem Jahr an eine solche Saison wie die jetzige denken können?
- Saisonstart Anfang November 2020
- diverse Spielausfälle auf Grund von Quarantäne
- Tabellenwertung nach einer Punkte-Quotientenregel
- und das Unvorstellbarste überhaupt:
Aufgrund der Corona-Pandemie mussten alle Hauptrundenspiele und sehr wahrscheinlich leider auch die Playoffs 2020/2021 als Geisterspiele ohne Zuschauer im ROFA-Stadion stattfinden. Um dem enthusiastischen Starbulls-Publikum trotzdem die Chance zu bieten, live in der „Crunchtime“ der Saison mit dazu sein, haben die Verantwortlichen der Starbulls in Kooperation mit dem „Crashteam Rosenheim“ die Aktion „Starbulls-Fanaufsteller“ ins Leben gerufen.
Ab dem heutigen Mittwoch, den 24.02.2021 bis zum Sonntag, den 07.03.2021 um 23:59 Uhr besteht die Möglichkeit, über den Starbulls Online-Shop einen eigenen 80 cm x 60 cm großen Pappaufsteller individuell zu gestalten und zu bestellen, um damit das Team von Headcoach John Sicinski als siebter Mann live im ROFA-Stadion zu unterstützen.
Wie läuft die Bestellung ab?
- im Starbulls Online-Shop das Produkt „Starbulls-Fanaufsteller“ auswählen
- im Bestellprozess muss nun ein Foto (JPG oder PNG-Format) ausgewählt oder via „Drag-and-Drop“ in die dafür vorgesehene Fläche gezogen werden
- das Produkt in den Warenkorb legen und bezahlen
Welche Kriterien muss das Foto erfüllen?
- JPG oder PNG-Format
- auf dem Foto darf nur EINE Person zu sehen sein
- das Bild sollte idealerweise vor einem neutralen Hintergrund (z.B. eine weiße Wand) entstanden sein
- die Person auf dem Bild sollte vom Kopf bis zur Hüfte gut zu sehen sein
- rassistische, sexuelle und/oder gewaltverherrlichende Bilder sind strengstens verboten
- die Person auf dem Bild sollte optimalerweise mit einem Starbulls-Trikot oder einem Starbulls-Schal oder ähnlichen Fanutensilien bekleidet sein
Als Orientierung für das „perfekte Foto“ gibt es im Bestellprozess des Starbulls Online-Shop ein Musterfoto von Starbulls-Kapitän Michael Baindl
Was ist sonst noch wichtig?
- die individuell gestalteten und hochwertigen „Starbulls-Fanaufsteller“ kosten pro Stück 29,90 €
- produziert werden die Pappaufsteller von unserem starken Partner, der Alpenstolz GmbH aus Rosenheim
- die Pappaufsteller werden durch den Fanclub „Crashteam Rosenheim“ kurz vor den Playoffs oberhalb der Spielerbänke montiert und sind damit auch bei den Sprade-TV Übertragungen live im TV zu sehen.
- bei Bestellungen durch Familien wird versucht, alle Familienmitglieder nebeneinander zu platzieren
- weitere Platzwünsche können nicht entgegengenommen werden
Nach dem Ablauf der Oberligasaison 2020/21 können die Fanaufsteller, gegen Vorlage des Bestellscheines, am ROFA-Stadion abgeholt werden. Die Termine für die Abholung werden rechtzeitig über alle Social-Media Accounts der Starbulls bekanntgegeben. Ein Versand via Post ist nicht möglich.
In dieser speziellen Aktion steckt aber noch ein weiteres Highlight: Alle „Starbulls-Fanaufsteller“ werden vom gesamten Team der Starbulls Rosenheim unterschrieben und dienen damit als einzigartige Erinnerung an diese ganz besondere Saison.
„Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem sehr engagierten Fanclub „Crashteam Rosenheim“ diese großartige Aktion für die Playoffs 2020/2021 auf die Beine stellen konnten. Da aktuell auf Grund von Corona nichts wie gewohnt läuft brauchen wir in diesen besonderen Zeiten kreative Lösungen. Natürlich können Pappaufsteller unsere treuen und so unglaublich lautstarken Fans niemals ersetzen. Wir hoffen jedoch, dass wir dadurch der Mannschaft in dieser wichtigen Phase der Saison nochmal symbolisch den Rücken stärken können und unseren Fans zumindest etwas mehr das Gefühl bieten, live bei ihren Jungs zu sein.
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des gesamtem Starbulls Rosenheim e.V. bei allen unseren Fans bedanken, die uns über die gesamte Saison hinweg unterstützt haben, egal ob vor dem Fernseher über Sprade-TV, über zahlreiche Nachrichten in den sozialen Medien, via E-Mail oder auch in zahlreichen direkten Telefonaten. Wir und unsere Jungs haben eure Unterstützung immer gespürt und egal wo und mit wem wir die Schläger gekreuzt haben, unsere Fans waren im Herzen immer bei uns. Das zeigt uns mal einmal mehr, dass die immer weiterwachsende Starbulls-Familie nicht aufzuhalten ist und immer zusammensteht, egal wie schwer die Zeiten auch sein mögen.
Trotzdem freuen wir uns alle schon jetzt darauf, wenn wir unsere tollen Fans wieder in Fleisch und Blut im Stadion begrüßen dürfen. Abschließend geht mein Dank an das „Crashteam Rosenheim“ ohne welches diese Aktion in dieser Art nicht möglich gewesen wäre“, sagt Marcus Thaller, erster Vorstand des Starbulls Rosenheim e.V.
(SBR/cs)


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Vorbereitung auf die Playoffs startet mit Passau-Heimspiel

(OLS)  Vier Spieltage – dazu kommt noch eine Nachtragspartie – vor Ende der Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd scheint der dritte Tabellenplatz für die Starbulls Rosenheim als Ausgangsposition für die Playoffs fast sicher. Im Heimspiel am Freitag gegen die Black Hawks Passau (19:30 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv) geht es für die Starbulls darum, die Negativ-Emotion von drei Spielen ohne Punktgewinn abzuschütteln. Allerdings hat das Verletzungspech gleich dreifach zugeschlagen. Am Sonntag treten die Grün-Weißen um 17 Uhr in Deggendorf, am Dienstag um 19:30 Uhr in Peiting an.
Mit acht Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten Selber Wölfe und gar deren neun auf Spitzenreiter Eisbären Regensburg, aber auch komfortablen zwölf Zählern Vorsprung auf den Tabellenvierten SC Riessersee, gehen die Starbulls als Tabellendritter in den Endspurt der Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd. Dieser sieht zunächst fünf Spiele binnen drei Tagen, danach aber nur noch zwei Partien innerhalb von 14 Tagen vor. „Für uns beginnt jetzt die Vorbereitung auf die Playoffs“, sagt Starbulls-Cheftrainer John Sicinski, der von seiner Mannschaft „harte und ehrliche Arbeit auf dem Eis“ fordert.
Trotz der drei Niederlagen in Serie, welche die Starbulls um die Chance auf Tabellenrang zwei oder eins so gut wie endgültig beraubt haben, vertraut der Rosenheimer Trainer seiner Mannschaft weiterhin und wird auch im Bereich der Kontingentspieler keine Aufstellungs-Änderung vornehmen: „Die Jungs haben sich nach dem Peiting-Spiel intern ausgesprochen. Natürlich waren alle unzufrieden mit diesen drei Spielen innerhalb von acht Tagen. Aber wir dürfen durch schlechte acht Tage nicht vier gute Monate vergessen!“
Am Freitag treffen die Starbulls im heimischen ROFA-Stadion auf die Black Hawks Passau. Diese Mannschaft hat sich nach einem katastrophalen Saisonstart mit acht Spielen ohne einen einzigen Punkt stabilisiert, müsste jedoch in noch sechs Spielen einen Rückstand von elf Punkten auf die Blue Devils Weiden aufholen, um sich noch für die Pre-Playoffs zu qualifizieren. Für die Starbulls, die Passau am dritten Spieltag auswärts mit 10:2 und Mitte Dezember auf heimischen Eis mit 6:4 besiegten, geht es aber ungeachtet der gegnerischen Situation zunächst einfach nur darum, wieder ein Spiel mit einem guten Gefühl und natürlich drei Punkten zu beenden.
Am Sonntag (17 Uhr in Deggendorf) und am Dienstag (19:30 in Peiting) treffen die Starbulls jeweils auswärts auf Teams, die um Platz sechs und damit um die direkte Qualifikation für die Playoffs kämpfen. Beide Mannschaften wollen die Pre-Playoffs, in denen es in dieser Saison angesichts des eigentlich eishockeyfremden Modus „best of two“ ja keinen Heimvorteil für das besser platzierte Team gibt, unbedingt umgehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Starbulls auf Deggendorf oder Peiting im Achtelfinale treffen, ist relativ hoch. Doch an diese Eventualität hat John Sicinski noch keinen Gedanken verschwendet. Vielmehr musste der Rosenheimer Trainer im Nachgang der schmerzhaften 1:3-Heimniederlage gegen den EC Peiting einige Hiobsbotschaften verarbeiten.
Für Stürmer Philipp Lode ist die Saison wegen einer Oberkörperverletzung beendet. Verteidiger Florian Krumpe fällt nach ersten Prognosen zwei bis drei Wochen aus. Kapitän und Stürmer Michael Baindl muss mindestens zehn Tage pausieren. Sicinski ist also zu Umstellungen gezwungen und wird für die anstehenden Partien Nachwuchsstürmer Yannic Bauer nominieren. Simon Heidenreich (nach einem Spiel Sperre) und Dominik Kolb (nach kurzer Verletzungspause) kommen zurück. Mit Enrico Henriquez-Morales, der im Ingolstädter DEL-Aufgebot steht, ist weiterhin nicht zu rechnen.
(SBR/mh)
  
    
diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg
Couragierter Auftritt: Rockets verkaufen sich gegen Tilburg teuer

(OLN)  Es hat am Ende nicht zu einem Punktgewinn gereicht, und die Niederlage fiel auch um ein, zwei Tore zu hoch aus. Dennoch hat sich die EG-Diez-Limburg am Dienstagabend gegen den Oberliga-Serienmeister Tilburg Trappers sehr gut verkauft. Am Ende verlor der Aufsteiger das Duell gegen das niederländische Spitzenteam mit 3:6 (2:3, 0:1, 1:2).
Es gab sie - die Phase, in dem das Spiel hätte kippen können: Zu Beginn des letzten Drittels, es steht 2:4 aus Sicht der Rockets, spielen die Gastgeber noch 4.39 Minuten in Überzahl. Tilburgs Raymond van der Schuit hatte 20 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels nach einem Check gegen den Kopf von Leon Köhler eine Spieldauer-Disziplinarstrafe kassiert. Doch anstatt auf 3:4 zu verkürzen und vielleicht das Momentum auf die eigene Seite zu bekommen, kassieren auch die Rockets - und zwar einen Treffer in Unterzahl durch Ties van Soest (42.). Das 2:5 war die Vorentscheidung zugunsten der Trappers.
Zwar kamen die Gastgeber in der gleichen Überzahlsituation noch zum 3:5 durch Marc Zajic (44.), doch das war in Summe zu wenig, um die starken Gäste noch in Bedrängnis zu bringen. Vielmehr machte Tilburg kurz vor Schluss auch noch den sechsten Treffer durch Jonne de Bonth (55.).
Vorausgegangen waren zwei ganz unterschiedliche Drittel: Im ersten Abschnitt legte Tilburg zwar zwei Mal vor, Diez-Limburg aber konnte zwei Mal antworten: Dem 1:0 durch Jordy van Oorschot (1.) folgte der Ausgleich durch Cheyne Matheson (5.). Dem 2:1 durch Max Hermens (11.) folgte der Ausgleich durch Kevin Lavallee (11.). Nur auf das 3:2 von Kevin Bruijsten (16.) hatten die Rockets zunächst keine Antwort mehr. Aber da blieben ja noch zwei Drittel, um das Spiel noch zu drehen.
Im zweiten Abschnitt waren jedoch die Gäste die spielbestimmende Mannschaft. Torchancen gab es zwar auf beiden Seiten, die Offensivaktionen der Trappers waren jedoch deutlich in der Überzahl und zudem von höherer Qualität. Mit dem 0:1 in diesem Drittel - lediglich Alexei Loginov traf für die Trappers in Überzahl (38.) - waren die Gastgeber noch gut bedient. In Summe aber sollte es am Ende ja ohnehin nicht reichen.
„Glückwunsch an die Trappers“, sagte Rockets-Cheftrainer Marius Riedel. „Wir haben verloren, das ist immer schlecht und ärgerlich. Ich glaube, wir haben in den ersten beiden Dritteln gut gespielt, engagiert, haben schnell umgeschaltet, Pucks gewonnen. Enttäuscht bin ich vom letzten Drittel. Wir schießen in der langen Überzahl zwar ein Tor, kassieren aber auch eines. Wir waren schlecht in den Special Teams, daran müssen wir arbeiten. Und wir brauchen den extremen Willen, solche Spiele gewinnen zu wollen. Das hat mir im letzten drittel gefehlt. Da müssen wir noch härter arbeiten und mehr Scheiben zum Tor bringen.“
(EGDL/tn)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
GWG Halle-Neustadt präsentiert das Heimspiel am Freitag gegen die EG Diez-Limburg!

(OLN)  Freitag wird auch im heimischen Sparkassen-Eisdom wieder Eishockey gespielt. Die EG Diez-Limburg wartet am Freitag (26.02.2021) um 20:00 Uhr im Heimspiel auf die Saale Bulls.
Über die gewohnten Kanäle könnt ihr auch dieses Spiel "live" verfolgen.
(MECH/nsb)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Ice Dragons läuten Endspurt ein - Herford auswärts bei den Tilburg Trappers

(OLN)  15 Spiele in 37 Tagen – der Herforder Eishockey Verein läutet an diesem Wochenende den Endspurt der Hauptrunde in der Oberliga Nord ein. Im 2- bis 3-Tagesrhythmus geht es bis Anfang April für den HEV weiter und es gilt, möglichst viele Punkte zu sammeln.
Nachdem die Mannschaft von Chefcoach Jeff Job unter der Woche keine Spiele zu bestreiten hatte, steht nun das äußerst schwierige Duell bei den Tilburg Trappers auf dem Programm.
Der Oberliga-Serienmeister aus den Niederlanden scheint so langsam wieder richtig in Form zu kommen. Nach einem durchwachsenden Start in die Saison, hat man sich längst auf den zweiten Tabellenplatz verbessert. Nur noch selten ist es den übrigen Teams der Nord-Gruppe in den vergangenen Wochen gelungen, dem Topteam, das nahezu identisch mit der niederländischen Nationalmannschaft ist, Paroli zu bieten. So sind auch die Herforder Ice Dragons klarer Außenseiter in der Freitagsbegegnung. Doch die Reise ins Nachbarland ist keine Ausflugsfahrt. Viel mehr wird die Mannschaft um Kapitän Björn Bombis alles versuchen, um den Trappers das Leben auf dem Eis so schwer wie möglich zu machen und um jeden Zentimeter Eis kämpfen. Die beiden bisherigen Begegnungen gewannen die Niederländer deutlich. Einem 9:2 in Herford folgte kurz darauf ein 7:4 in Tilburg. Allerdings gelang es Herford im zweiten Spiel, sich in den letzten 30 Minuten sehr teuer zu verkaufen und genau dort möchte man nun erneut ansetzen.
Dabei müssen die Ice Dragons neben Justin Unger (beruflich verhindert) auch auf die verletzten Verteidiger Philipp Brinkmann und Marius Garten verzichten. Dafür wird erstmals das 17jährige Eigengewächs Marcel Bathe im Kader der Herforder stehen und erste Oberligaluft schnuppern.
Das Spiel in Tilburg beginnt um 20.00 Uhr und wird live auf Sprade TV übertragen. Der Livestream ist ab 19.30 Uhr unter www.sprade.tv abrufbar.
(HEV/som)
  
    
rostockpiranhasRostocker EC
Piranhas unterliegen den Saale Bulls aus Halle 1:4 - „Wir sind offensiv zu harmlos aufgetreten, waren defensiv nicht konsequent genug“, bemängelte Headcoach Chris Stanley

(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verloren am Mittwochabend in der Eishalle Schillingallee ihr Punktspiel der Oberliga Nord gegen die Saale Bulls des MEC Halle 04 mit 1:4 (0:2, 1:2, 0:0).
Am Freitag ab 20 Uhr geht es mit einem weiteren Heimspiel gegen die Icefighters Leipzig weiter.
Mit der gleichen Formation wie am Sonntag (2:4 bei den Crocodiles Hamburg) – es fehlten weiterhin Matthew Pistilli, Sebastian Brockelt, Sean Morgan und Aaron Beally – ging der REC in die Partie und geriet etwas unglücklich in Rückstand: Das 0:1 fiel, als eigentlich eine Unterzahl überstanden war und „Sünder“ Philipp Seckel gerade die Strafbank verließ.
Danach ging es recht offen zu mit leichten Chancenvorteilen der Hallenser. Allerdings hatten auch die Piranhas Möglichkeiten (Luis Müller knapp vorbei/10., August von Ungern-Sternberg gehalten/12.).
Die Führung der Gäste ging schon in Ordnung, aber 2:0 zur ersten Pause war ein Tor zu hoch.
Wie zum „Beweis“ verkürzte Jayden Schubert nur zwölf Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels. Jetzt waren die Einheimischen am Drücker, hatten ihre beste Phase mit Chancen für von Ungern-Sternberg (25.) und Constantin Koopmann (29.), doch Ex-REC-Keeper Jakub Urbisch hielt jeweils. Das 2:2 wäre verdient gewesen.
Stattdessen schlug Halle zurück, und zum zweiten Mal war der Ex-Rostocker Jannik Striepeke der Vorlagengeber. Mit dem 1:3 gingen bei den Rostockern die Köpfe ein bisschen runter.
Doch trotz des klaren 1:4-Rückstandes gaben sich die Ostseestädter in den abschließenden 20 Minuten nicht auf. Schade, dass sie aus vier Minuten in Überzahl kein Kapital schlagen konnten. Filip Stopinski traf nur die Latte (54.). So blieb es bei diesem Ergebnis.
Headcoach Chris Stanley: „Wir sind offensiv zu harmlos aufgetreten und waren defensiv nicht konsequent genug. Wir nehmen uns einfach zu wenig Schüsse. Wir haben gefühlt 75 Prozent der Spielzeit die Scheibe, aber wer nicht schießt, kann auch keine Tore machen. Mit dem 1:2 waren wir gut drin, doch nach dem dritten Gegentor sind wir in den alten Modus der Harmlosigkeit verfallen und standen zu weit weg.“ 
(NNN/at)
  
 
 
 Donnerstag 25.Februar 2021 www.icehockeypage.de 
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