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September 26
                         
Europäischer Tag der Sprachen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Stürmer Jordi Cuena Pazos wechselt vom Ligarivalen Neusser EV zur GEG. Der 25-Jährige konnte in zuletzt 13 Spielen ein Tor erzielen und sieben weitere Treffer vorbereiten
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 21.Dezember 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 16 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
deutschereishockeybundDeutscher Eishockey Bund
DEB-Reaktionen zur Wahl des Sportlers des Jahres Leon Draisaitl

(DEB)  DEB-Präsident Franz Reindl: „Dass es Leon in die enge Wahl geschafft hat, war schon eine bedeutende und absolut verdiente Auszeichnung für ihn. Seine Wahl zum Sportler des Jahres als Eishockeyspieler und Mannschaftssportler hat historische Dimension und krönt seine herausragenden Leistungen in der vergangenen NHL-Saison. Leon hat Geschichte geschrieben, das macht uns stolz. Nach Silber 2018 und der damaligen Ehrung unserer Olympiahelden, ist auch diese Ehrung ein unglaublicher, weiterer Höhepunkt für den Eishockeysport.“
Bundestrainer Toni Söderholm: „Es ist toll, dass Leons hervorragende Leistungen in der NHL den Schlusspunkt bekommen, den sie in diesem Jahr verdienen. Er hat als Botschafter unseres Sports viel Anerkennung für Eishockey-Deutschland gewonnen und wir freuen uns natürlich über seine Auszeichnungen, seine jahrelange harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Wir freuen uns genauso auch auf das kommende Jahr und seine weitere Entwicklung.“
(DEB/rs)
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bulls starten mit Derbysieg gegen Augsburg

(DEL)  Erfolgreicher Saisonstart für den EHC Red Bull München: Am ersten Spieltag der PENNY DEL-Saison 2020/21 fuhren die Münchner einen 3:2 (2:1|1:1|0:0)-Heimerfolg gegen die Augsburger Panther ein. Beim ersten Liga-Auftritt seit knapp neun Monaten waren Trevor Parkes mit einem frühen Tor sowie Zach Redmond und Yannic Seidenberg für die Red Bulls erfolgreich.
Spielverlauf:
Mit dem Selbstvertrauen aus 17 Vorbereitungsspielen sowie dem Triumph beim MagentaSport Cup setzte das Team von Trainer Don Jackson seinen Matchplan um und brachte die Scheibe mit schnellen Pässen vor das gegnerische Tor. In der vierten Minute kam Chris Bourque im hohen Slot frei zum Abschluss. Der Puck schlug - abgefälscht von Parkes - im Augsburger Tor ein. Die Panther hatten beim Ausgleich durch Maximilian Eisenmenger (7. Spielminute) das nötige Scheibenglück auf ihrer Seite und gestalteten die Partie in der Folge ausgeglichen. Dank eines klug ausgespielten Drei-auf-zwei-Konter, bei dem sich Verteidiger Redmond (15.) in die Offensive einschaltete und nach Querpass von Frank Mauer traf, nahmen die Gastgeber die Führung mit in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt wurde das Derby zerfahrener. Daniel Fießinger musste - wie beim Schuss von Scott Valentine - einige kritische Situationen mit vielen Spielern und Schlägern vor seinem Tor bereinigen. Die Augsburger bekamen aber selten die Chance zum Rebound. Bei einem Vier-gegen-drei-Powerplay für München war AEV-Goalie Olivier Roy gegen Redmond und Ehliz gefordert. Die lange Druckphase belohnte schließlich Seidenberg (33.) mit dem 3:1 aus kurzer Distanz. Bis zur 38. Minute kontrollierten die Red Bulls das Geschehen. Während Debütant Kalle Kossila die Scheibe an den Pfosten setzte, klingelte es zwölf Sekunden vor der Pause noch einmal auf der Gegenseite. Jaroslav Hafenrichter verkürzte auf 2:3 aus Sicht der Gäste.
Zu Beginn des Schlussdrittels stand erstmals das Penalty-Killing-Team der Red Bulls auf dem Eis und zeigte seine Klasse. Maximilian Kastner eroberte den Puck an der blauen Linie und leitete einen Konter ein, an dessen Ende Ehliz das Unterzahltor verpasste. Weitere Big Saves ihres Goalies hielten die Gäste in dieser Phase im Spiel. Auch Philip Gogulla wollte das erlösende 4:2 nicht gelingen, der Pfosten rettete für Roy. Defensiv standen die Münchner zwar sicher. Ähnlich wie im ersten Drittel fanden der AEV über lange Zuspiele einen Weg vor das Tor der Gastgeber. Fießinger fuhr die Schoner aus und stoppte den heranstürmenden Drew LeBlanc. Auch gegen sechs Feldspieler in der Schlussphase behielten Fießinger und Co. die Nerven.
Yannic Seidenberg:
„Von der Intensität her war es heute noch einmal etwas höher als beim MagentaSport Cup. Wir haben über zwei Drittel starkes Eishockey gespielt und unnötige Gegentore bekommen, durch die es spannend wurde.“
(EHCM/irbm)
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Fünf Tore für fünf Siege in Folge

(DEL2)  Die Tölzer Löwen rollen weiter das Feld von hinten auf. Mit einer 9-Punkte-Woche stürmen sie auf Rang sechs der DEL2-Tabelle. Am Sonntagabend wurde die äußerst erfolgreiche Spanne nach der coronabedingten Pause mit einem 5:2-Sieg über den EV Landshut fortgeführt. Reid Gardiner gelang dabei sein Tordebüt und auch Lubor Dibelka traf bei seinem Comeback. Es gab in der vergangenen Saison mal eine Phase, in der die Löwen unbesiegbar schienen. Nicht, weil sie jeden Gegner zweistellig vom Eis fegten, sondern weil sie immer einen Weg fanden, die Spiele zu gewinnen. Am Ende wurde diese Siegesserie erst im zehnten Spiel geknackt. Ähnliche Worte finden sich derzeit in den Pressekonferenzen Kevin Gaudets wieder: "Als Trainer bist du einfach glücklich, dass sie einen Weg gefunden haben." Der Weg gegen den EV Landshut war durchaus steinig. Die Gäste kombinierten gefällig, besonders die Paradereihe um die beiden Kanadier Marcus Power und Zach O´Brien spielte stark auf. Power war es auch, der einen Schlenzer von Stephan Kronthaler zur niederbayrischen Führung abfälschte. "Landshut hat sehr gut gespielt. Sie sind eine sehr gute, körperbetont spielende Mannschaft. Sie hatten auch sehr gute Chancen", erkannte Kevin Gaudet an. So entwickelte sich ein enorm gefälliges Spiel in den ersten 20 Minuten. Es ging - typisch für das Duell Landshut gegen Bad Tölz in den letzten Spielzeiten - auf und ab. Chancen auf beiden Seiten wurden teils stark durch die Goalies vereitelt. Im Falle Marco Pflegers, der nach knapp 50 Sekunden einen Puck auf, oder vielleicht sogar über, die Torlinie beförderte fehlte schlicht das Glück, beziehungsweise eine aufschlussreiche Kameraperspektive. Mit dem zweiten Drittel wurden die Löwen dann aber konsequenter im Offensivspiel. Lubor Dibelka, Comebacker nach gesundheitlichen Problemen, traf nach Doppelpass mit Phillip Schlager zum Ausgleich. Und auch auf die neuerliche EVL-Führung Robin Weihagers in doppelter Überzahl hatten die Buam eine Antwort. In Person von Reid Gardiner, der nach Marco Pflegers Zuspiel ins leere Tor traf. Der nächste Treffer dann spielentscheidend. Max French traf nach einer halbhohen Flanke mit dem Bauch vorbei an Dimitri Pätzold. Ein reguläres Tor, das den Löwen erstmals die Führung bescherte. Beide Teams hatten in den ersten beiden Dritteln sichtlich Kraft gelassen, so reichte den Buam eine solide Abwehrleistung und ein neuerlich starker Maxi Franzreb, um die Führung über die Zeit zu bringen. "Die letzten Spiele hatten wir einen sehr starken Goalie, er ist hervorragend. Das Spiel war bis zum Ende eng", so Gaudet. Luft zum Atmen brachte das 4:2 durch Luca Tosto, der erneut per Direktschuss unter die Latte bereits im fünften Spiel in Serie traf. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Max French ins verwaiste Landshuter Tor - 5:2. Noch können die Löwen die Beine vor Weihnachten nicht hochlegen. Am kommenden Dienstag kommen die Heilbronner Falken in die weeArena. Ein letzter Kraftakt ist gefordert, bevor es in einige besinnliche Weihnachtsfeiertage gehen kann.
(TL/sr)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Löwen behalten die Punkte, dank eines guten ÜZ-Spiels an diesem Abend, in Frankfurt

(DEL2)  Genau nach 18 Sekunden zappelte zum ersten Mal die Scheibe im Bayreuther Netz, was jedoch noch keinen Torerfolg für die Gastgeber bedeutet, da hier auf Torraumabseits entschieden wurde. Viel schlimmer als dieser Moment, war der Schock, welcher die Tigers nach 11 Minuten ereilte, als Davidek das Eis verlassen musste und nicht weiter am Spielgeschehen teilnehmen konnte. Außerhalb unseres Sichtfeldes konnte die Szene nicht richtig beurteilt werden. Mike Mieszkowski musste jedenfalls in diesem Moment für 2+2 Minuten auf die Strafbank. Die anschließende Überzahl nutzen die Tigers durch einen Schuss von Davis aus der Halbdistanz. Ebenfalls erfolgreich im Powerplay nur kurz darauf die Löwen, als Bindels eine Strafe genommen hatte und Mitchell diese Gelegenheit nutzen konnte. Bei einer weiteren Hinausstellung gegen die Löwen konnten die Tigers ihre Chancen – die vor allem Gron hatte – nicht in Zählbares ummünzen.
Der zweite Abschnitt ging optisch und auch was das Ergebnis angeht, an die Löwen. Gleich zu Beginn traf Kretschmann zur Führung, was das einzige Tor der Hessen bleiben sollte, was bei Fünf gegen Fünf fallen sollte. Der Ex-Löwe Meisinger glich zwar schnell aus, als er keine komplette Minute später einen Schuss
ansetzte, der für den Goalie verdeckt im Eck einschlug. Erneut ein Powerplay-Tor fiel dann, als Gron die Strafbank drückte und man Wood zu viel Platz ließ. Den möglichen Ausgleich verpasste Rajala kurz vor Ende des Abschnitts, der in Unterzahl ein schnelles Break fuhr aber an Kucis scheiterte.
Mit einer riesen Chance auf Seiten der Tigers begann auch das letzte Drittel, als Järveläinen aus halbrechter Position frei zielen konnte aber den flachen Schuss nicht unterbringen konnte. Eine weitere gute Möglichkeit war die von Davis, der bei einer Strafe gegen Frankfurt und eigener Überzahl eine Direktabnahme nicht unterbringen konnte. Rajala versuchte sich nachher, als er eine Scheibe ablauschte und davon gelaufen war, es aus spitzem Winkel probierte und den möglichen Ausgleich liegen ließ, als die Scheibe ans Außennetz rauschte. Als genau Rajala zwei Minuten zog, waren es die Frankfurter, die mit ihrem dritten Überzahltreffer durch Dmitriev auf 4:2 stellten. Aufgeben war jedoch keine Option und so zog Coach Kujala über 3,5 Minuten vor Ende des Spiels den Torhüter für einen sechsten Feldspieler, was zunächst Erfolg brachte. Rajala brachte die Scheibe in einer unübersichtlichen Situation in den Slot, wo diese von Kucis mit dem Schlittschuh ins eigene Tor abgelenkt wurde. Nur kurz kehrte Herden zurück um bei nächster Gelegenheit wieder das Eis für einen weiteren Angreifer zu verlassen. Dieses Mal mit weniger Glück, als Mitchell einen Befreiungsschlag am Ende aus dem eigenen Drittel im verweisten Tor unterbringen konnte. Auch die dritte Herausnahme des eigenen Goalies brachte dann aber keinen Erfolg mehr.
„Wir waren heute wieder mit kleiner Mannschaft unterwegs und nachdem dann noch Davidek ausgefallen ist, waren wir oft unter Druck, vor allem im zweiten Drittel. Komischerweise hat die Kraft nicht nachgelassen. Ich muss meiner Mannschaft einen riesen Respekt zollen – gerade auch Dominik Meisinger, der mal als Verteidiger aufläuft, einmal als Mittelstürmer,“ war Coach Petri Kujala einverstanden mit der Leistung seiner Jungs, auch wenn das Ergebnis sicher nicht nach seinem Geschmack gewesen sein dürfte.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
0:3! Eispiraten unterliegen Bietigheim - Gebrauchter Tag bringt Niederlage mit sich

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers verloren. Mit 0:3 mussten sich die Schützlinge von Mario Richer geschlagen geben. Noch vor Heiligabend bestreiten die Westsachsen ihre nächste Heimpartie. Am Dienstag ist Bayreuth im Sahnpark zu Gast (22.12.2020 – 20:00 Uhr)
Obwohl sich die Eispiraten und die Bietigheim Steelers, unter der Leitung der beiden Ex-Eispiraten-Coaches Danny Naud und Fabian Dahlem, im ersten Durchgang ein brisantes Duell lieferten, konnte kein Team einen Torerfolg für sich verbuchen. Mark Arnsperger und sein Gegenüber Cody Brenner mussten in einem torschussarmen Drittel nur selten ihr ganzes Können zeigen. Dennoch entwickelte sich ein schön anzusehendes Eishockeyspiel mit viel Tempo und rassigen Zweikämpfen, in welchem Verteidiger Kelly Summers und Stürmer Vincent Schlenker weiterhin verletzt fehlten.
Die Steelers legten im zweiten Drittel dann einen Blitzstart hin. Benjamin Zientek schaffte es gerade mal 33 Sekunden nach Wiederbeginn zum 0:1 zu treffen (21.). Die Eispiraten versuchten weiterhin, viel Druck im gegnerischen Drittel auszuüben, vergaben jedoch beste Möglichkeiten. Entweder parierte Cody Brenner stark oder den Westsachsen fehlte das letzte Quäntchen Glück. Auf der Gegenseite parierte Arnsperger einen 3 auf 0-Konter zunächst stark, bei Matt McKnights verdecktem Schuss sah er wenig später nicht gut aus – 0:2 (37.).
Auch im Schlussabschnitt warfen die Crimmitschauer noch einmal alles in die Waagschale. Doch schnell wurde klar: Man hätte noch Stunden weiterspielen können – den Eispiraten wäre wohl kein Treffer gelungen. Die Mannen von Chefcoach Mario Richer versuchten alles, kämpften hart und drückten auf den Anschluss. Der Puck wollte jedoch nicht über die Linie. Ein wahrlich gebrauchter Tag, an welchem Matt McKnight, der sich schon für den zweiten Treffer verantwortlich zeigte, auch den Schlusspunkt setzte. Das Bietigheimer „Urgestein“ bezwang Arnsperger zum dritten Mal an diesem Abend und besorgte den 0:3-Endstand.
(EC/af)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Verdienter Auswärtssieg in Kaufbeuren – Huskies schlagen ESVK mit 4:1

(DEL2)  Die Neun-Punkte-Woche ist perfekt: Mit einem verdienten 4:1-Erfolg beim ESV Kaufbeuren haben die Kassel Huskies den dritten Sieg in Serie eingefahren.
Bei den Schlittenhunden fehlten mit Michael Christ, Oliver Granz, Nathan Burns und Ryan Olsen vier Stammkräfte. Dafür kehrten mit Paul Kranz und Marc Schmidpeter, der sein Pflichtspieldebüt für die Huskies gab, zwei Spieler zurück ins Team. Das Tor hütete diesmal Leon Hungerecker.
Der Start ins Spiel war wie beim historischen Derbysieg am Freitag eher verhalten. Gefährliche Torchancen auf beiden Seiten ließen etwas auf sich warten. In der 14. Minute hatten die Huskies in Unterzahl die erste Großchance: Wie am Freitag war es die Kombination aus Trivino und Cameron, die einen Treffer auf der Kelle hatte. Doch anders als zwei Tage zuvor brachte Cameron den Puck nicht vorbei am Goalie. Zweieinhalb Minuten vor Drittelende gelang den Nordhessen dann doch ein Treffer.
Paul Kranz markierte mit seinem zweiten Saisontor die Kasseler Führung (18.). Wie bei seinem ersten Profitreffer vor gut einer Woche nahm er dabei dankend die Mithilfe seines Gegenspielers an, denn die Scheibe fand den Weg über ESVK-Verteidiger van der Linde ins Tor.
Mit dieser Führung ging es in die erste Pause. Lange sollte diese aber nicht Bestand haben. 51 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels glichen die Gastgeber aus. Tyler Spurgeon nutze einen Rebound von Hungerecker zum Ausgleich (21.). Fortan nahmen die Huskies mehr und mehr das Heft des Handelns in die Hand. Beste Gelegenheiten auf die erneute Führung hatten Moser, der seinen eigenen Rebound nur entlang der Torlinie schieben konnte und Kapitän Shevyrin, dessen Schlenzer am Pfosten landete. Nach weiteren guten Einschussgelegenheiten kam es in der 37. Minute zur Schlüsselszene der Partie: Zunächst hatten die Kaufbeurer durch Spurgeon und Krauß zwei exzellente Chancen. Doch beide konnte Leon Hungerecker mit starken Paraden zunichtemachen. Kurze Zeit später gingen die Huskies in Führung. Nach schönem Zuspiel von Breitkreuz knallte Stephan Tramm die Scheibe aus dem rechten Bullykreis per Direktabnahme in die Maschen.
Diese Führung konnten die Huskies zu Beginn des Schlussdrittels ausbauen. Erneut war es Stephan Tramm, der mit einem krachenden Schlagschuss von der blauen Linie ESVK-Torhüter Vajs überwand (45.). Im weiteren Verlauf des Drittels kontrollierten die Huskies das Spiel und ließen wenig gute Chancen für die Gastgeber zu. 7,2 Sekunden vor dem Ende setzte Lukas Laub per Empty-Net-Treffer den Schlusspunkt.
Nach Erfolgen gegen Bietigheim am Dienstag und Frankfurt am Freitag haben die Kassel Huskies die perfekte Woche erfahren gemacht. Doch Zeit zum Ausruhen bleibt nicht. Bereits am Dienstag geht es für die Schlittenhunde weiter. Dann tritt das Team von Trainer Tim Kehler ab 19:30 Uhr beim EHC Freiburg an.
(ECK/js)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt gegen Kassel - Joker gegen starke Huskies trotz guter Leistung mit 1:4 Niederlage

(DEL2)  Am Sonntag gab es gleich zwei nennenswerte Ereignisse. Die vierte Kerze wurde angezündet und die Kassel Huskies waren zu Gast in der erdgas schwaben arena. Ausgerechnet gegen diesen sehr starken Gegner mussten die Joker erneut auf einige Stammkräfte verzichten. Zu den bereits länger fehlenden Sami Blomqvist, Fabian Koziol und Markus Schweiger, gesellten sich nun auch noch der erkrankte Jan Dalgic und verletzungsbedingt, Alex Thiel. Außerdem rückte David Diebolder, anstelle von Max Oswald, aus der U20 in die Erste Mannschaft und feierte damit sein DEL2 Debüt. Man durfte gespannt sein, wie sich dieses neu formierte Team von Rob Pallin gegen die Aufstiegsaspiranten aus Hessen schlagen würde.
Flotter Start in diese Partie mit leichten Vorteilen bei den Hausherren. In der dritten Minute zieht Jan Bednar von der blauen Linie ab und Philipp Krauss kann fast den Abpraller von Kassels Leon Hungerecker zur Führung verwandeln. Zwei Minuten später, starker Auftritt der vierten Kaufbeurer Reihe. Yannik Burghart behauptet erst gut die Scheibe, die dann von Florian Thomas direkt vors Tor befördert wird, der anstürmende Jan Bednar verpasst nur knapp. Dann aber erstes Ausrufezeichen der Gäste. Joel Keussen schießt aus der Distanz, verfehlt den Kasten von Stefan Vajs aber um Millimeter. Direkt im Anschluss gute Einschussmöglichkeiten von Clarke Breitkreuz und Lois Spitzner, aber Vajs kann abwehren. Die 12. Minute läuft und es gibt die erste Strafe des Spiels gegen die Kassel Huskies, weil Denis Shevyrin Tobias Echtler von den Beinen reißt. Der ESVK beginnt das Powerplay erst gut, fängt sich dann aber fast einen Gegentreffer ein, weil Corey Trivino und Brett Cameron einen Konter laufen. Stefan Vajs in dieser Situation zum Glück hellwach. Das Spiel weiterhin sehr ausgeglichen und so muss der erste Treffer des Abends leider aufgrund eines Einzelfehlers fallen. Ein missglückter Klärungsversuch von Denis Pfaffengut landet direkt bei den Hessen. Den ersten Schuss von Paul Kranz kann Stefan Vajs noch parieren, aber der Nachschuss geht an das Bein von Kaufbeuren´s Leon van der Linde und von dort ins Tor. Unglücklicher Rückstand für den ESVK in der 18. Spielminute. Die Joker kassieren vor der Pause auch noch eine Strafe gegen Philipp Krauss. Die Huskies machen in Überzahl ordentlich Druck, aber Rotgelb kann einen weiteren Gegentreffer mit guten Blocks und konzentrierter Verteidigung verhindern. Mit dem knappen Rückstand geht es in die Pause.
Der zweite Spielabschnitt startet mit einem Paukenschlag der Kaufbeurer. John Lammers bringt den Puck aufs Tor und dort steht, wie immer, Tyler Spurgeon einschussbereit. Der Joker Captain nutzt eine erneute Unsicherheit des Kassel Keeper gnadenlos und gleicht in der 21. Minute aus. Leider wirkt sich der Treffer nicht unbedingt gut auf das Spiel der Gastgeber aus. Die Schlittenhunde erspielen sich nun deutlich mehr Chancen. In der 23. Minute taucht erst Moser völlig frei vor Stefan Vajs auf und dann nagelt Denis Shevyrin das Hartgummi an den Pfosten. Glück für Rotgelb. Auch in der Folge Kaufbeuren´s Goalie im Brennpunkt, vor allem als die Hessen durch eine unnötige Strafzeit gegen Florin Ketterer in Überzahl kommen. Stefan Vajs hält stark gegen Breitkreuz und Keussen und den Ausgleich damit fest. Bis zur 37. Minute müssen die Joker Fans auf ein Lebenszeichen Ihrer Angreifer warten. Tyler Spurgeon und Philipp Krauss schießen kurz hintereinander aus bester Position, doch Leon Hungerecker in dieser Phase ein starker Rückhalt. Und dann kann Kassel seine Überlegenheit doch noch in etwas Zählbares verwandeln. Lois Spitzner passt die Scheibe hinter dem Joker Tor auf den anfahrenden Stephan Tramm und der hämmert das Ding humorlos zur 1:2 Gästeführung ins Netz. Das Ganze zwei Minuten vor der Pause, aber nicht ganz unstrittig, da auch im Videobeweis zu sehen ist, dass Stephan Vajs leicht von Clarke Breitkreuz behindert wird. Der Treffer zählt aber und es geht in die nächste Drittelpause. Noch ist alles möglich.
Kassel kommt dynamisch und mit viel Scheibenbesitz aus der Kabine, die Joker versuchen es über den Kampf zu lösen. In der 45. Minute schlägt es erneut hinter Stefan Vajs ein. Die Hessen beißen sich zuvor im Angriffsdrittel fest, Keussen legt an der Blauen Linie quer zu Tramm und der setzt die Scheibe mit viel Selbstbewusst zum 1:3 in die Maschen. Der ESVK zeigt trotz des Rückschlags eine gute Moral und erarbeitet sich Chancen zum Anschluss. Branden Gracel fälscht einen Wörle Schuss gefährlich ab, John Lammers mit einem Kracher aus dem Halbfeld, doch Leon Hungerecker bleibt Herr der Lage. Auf der anderen Seite Paul Kranz mit dem Alleingang, aber auch Stephan Vajs lässt sich nicht austanzen. Es geht jetzt hin und her. Die Joker versuchen es weiter, Tyler Spurgeon scheitert nach einer genialen Hereingabe von Lammers erneut haarscharf. Nach 52. Minuten die nächste Großchance für Rotgelb. Diesmal ist Spurgeon der Vorlagengeber und Youngster Philipp Krauss schließt leider nicht platziert genug ab. Kassel bleibt vor allem aus der Distanz brandgefährlich, verlagert den Fokus aber klar auf die Abwehr. Es beginnt eine hart umkämpfte Schlussphase, in der Kaufbeuren nochmals alles versucht. Auf eine Auszeit folgt die Herausnahme von Stefan Vajs, zu Gunsten des sechsten Feldspielers. Sieben Sekunden vor der Schlusssirene besiegelt Lukas Laub dann mit dem Empty Net Goal zum 1:4 endgültig dieses Match. Aus Joker Sicht bleibt zumindest die Erkenntnis, dass es defensiv geordneter zuging und dass es auch Dank der Leistung, der teils nicht einmal volljährigen Eigengewächse möglich ist, so ein Spiel über weite Strecken offen zu halten.
(ESVK/pb)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
SOLIDER AUFTRITT ÜBER DIE GESAMTE SPIELDISTANZ

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben mit einem diszipliniert herausgespielten 1:3 Auswärtssieg bei den Lausitzer Füchsen die Tabellenführung der DEL2 verteidigt. In einem kurzweiligen Spiel waren Andreas Driendl, John Henrion und Robbie Czarnik die Torschützen.
Towerstars Coach Rich Chernomaz musste in der Defensive wieder umplanen, da Kilian Keller im Spiel am Freitag gegen Bad Tölz wieder Probleme bekam und genauso pausieren musste, wie Sören Sturm. Die weite Busreise nach Ostsachsen hatten die Towerstars offensichtlich gut aus den Beinen geschüttelt, denn sie ließen die Scheibe schnell durch ihre Reihen laufen und erarbeiteten sich in den Startminuten optische Vorteile. Die Gastgeber waren in der Startphase vor alle dann gefährlich, wenn sie sich im Ravensburger Drittel festsetzen und über die Verteidiger an der blauen Line mit Druck aufbauen konnten.  In der 8. Minute kam so ein Puck gefährlich auf das Ravensburger Tor, den Nachschuss des vor dem Tor lauernden Stephan Döring fischte Towerstars Keeper Olafr Schmidt gekonnt mit der Fanghand aus dem langen Eck. Eine Minute später stand dieser erneut im Brennpunkt. John Henrion musste wegen Stockschlags für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Penaltykilling Formationen wehrten sich jedoch erfolgreich.
Kaum wieder komplett, erhöhten die Towerstars deutlich die Schlagzahl und erarbeiteten sich somit kontinuierlich mehr Torszenen. In der 13. Minute war es dann endlich so weit. Von Pawel Dronia präzise in den Lauf gespielt schob Andreas Driendl den Puck zum 0:1 ein. Auch Eric Bergen bekam einen Assist, sein erster in der DEL2. Die Kollegen schalteten schnell und sicherten sich den Puck für das persönliche Erinnerungsregal.  Auch danach hatten die Towerstars mehr vom Spiel, Kai Hospelt und Olivier Hinse scheiterten in der 17. Minute frei stehend im Slot an Füchse Torhüter Mac Carruth. In der Schlussphase des ersten Spielabschnitts kamen allerdings auch die Hausherren zu guten Tormöglichkeiten. Die Oberschwaben brachten die nicht unverdiente Führung aber in die erste Pause.
Ganze 24 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, als Vincenz Mayer nur knapp den zweiten Treffer verpasste. Bei einem 2 gegen 1 Konter hatte Kollege David Zucker scharf in die Mitte gepasst, der Ravensburger Kapitän konnte den Puck aber nicht an Mac Carruth vorbeibringen. Auf der Gegenseite hatten die Lausitzer Füchse drei Minuten später mehr Erfolg. Rylan Schwartz spielte einen weiten Pass an den rechten Bullypunkt, gegen die Direktabnahme von Nick Walters hatte Olafr Schmidt dann keine Abwehrchance.
Die Oberschwaben steckten den Gegentreffer aber äußerst selbstbewusst weg und erhöhten sofort wieder den Druck auf das gegnerische Tor. Als sich die Füchse in der 30. Minute in der rechten Rundung ein Offensivfoul leisteten, schlug das Towerstars Powerplay eiskalt zu. Über Robin Just und Kai Hospelt kam die Scheibe zu John Henrion und der Ravensburger Scharfschütze traf unhaltbar zum 1:2. Dass die Führung auch zum zweiten Pausengong Bestand hatte, war allerdings mit dem nötigen Quäntchen Glück verbunden. Als in der 38. Minute bei einer angezeigten Strafe gegen Eric Bergen Rylan Schwartz in der Halbdistanz zum Schuss kam, rettete der linke Torpfosten.
Auch der Schlussabschnitt startete mit einer zielstrebigen Offensive der Towerstars, David Zucker hatte nach 50 Sekunden gleich zweimal den Ausbau der Führung auf der Schlägerkelle. Die vergebene Chance war dreieinhalb Minuten später aber vergessen, denn Robbie Czarnik traf eiskalt zum 1:3. Kai Hospelt schickte den kurz zuvor von der Strafbank zurückgekehrten Stürmer mit einem starken Pass auf einen Alleingang, den zweiten Assist bekam Torhüter Olafr Schmidt gutgeschrieben.
Die Gastgeber blieben hiervon aber unbeeindruckt und bejubelten knapp vier Minuten später den vermeintlichen 2:3 Anschlusstreffer. Ein Schlenzer aus kurzer Distanz prallte an der Unterkannte der Latte, Hauptschiedsrichter Carsten Lenhardt entschied sofort auf Tor, zeigte aber die Begutachtung des Videobeweises an. Dort wurde deutlich, dass der Puck nicht in vollem Umfang die Torlinie überquert hatte – es blieb beim 1:3. Die Cracks von Coach Rich Chernomaz verstanden diese Szene dennoch als Warnschuss. Sie ließen dem Gegner fortan weniger Raum und waren wieder aggressiver in den Zweikämpfen.
Die Zeit spielte für die Towerstars, knifflig wurde es aber nochmals fünf Minuten vor Ende. Direkt mit einer Strafzeit gegen Mathieu Pompei nahm Füchse Coach Corey Neilson den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis, Doch auch diese doppelte Unterzahl blieb ohne Folgen und der hochverdiente Auswärtssieg geriet nicht mehr in Gefahr.
Mit den drei Punkten und der Verteidigung der Tabellenführung im Rücken lässt es sich natürlich selbstbewusster nach Bad Nauheim fahren, wo die Towerstars am Dienstagabend um 19.30 Uhr zu Gast sein werden.
(EVR/fe)
  
    
evfuessenEV Füssen
Füssen gelingt beim hart umkämpften 4:3 gegen Weiden die Revanche

(OLS)  Ein sehr schnelles Oberligaspiel zwischen dem EV Füssen und den Blue Devils Weiden endete mit einem knappen 4:3-Erfolg (0:0, 1:1, 3:2) für das Heimteam vom Kobelhang. In einigen Szenen Glück, vor allem aber eine tolle Moral waren am Ende ausschlaggebend, denn nach dem 2:3 bei eigener Überzahl in der Schlussphase muss man erst einmal so zurück kommen. Das nächste Heimspiel des EV Füssen wird übrigens am zweiten Weihnachtsfeiertag um 18 Uhr gegen Memmingen stattfinden. Beide Vereine einigten sich auf diesen neuen Termin.
Von Anfang an legten beide Teams ein hohes Tempo vor, zunächst mit Vorteilen Weiden. Nach nur 21 Sekunden gab es eine Strafzeit gegen den EVF, im Anschluss verletzte sich der Gästespieler bei seinem Sturz. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung. Die Blue Devils machten dadurch gleich Druck und hatten auch danach durch Kirchberger sowie Homjakovs sehr gute Chancen zur Führung. Zur Hälfte des Abschnitts änderte sich aber das Geschehen und es war ebenfalls eine Überzahl, durch welche die Füssener Oberwasser bekamen. Payeur und Velebny waren knapp dran an einem Treffer. Und auch in Folge waren es erneut Payeur, Zelenka und Dropmann mit weiteren guten Möglichkeiten, während auf der anderen Seite ein Konter von Kirchberger kurz vor dem Tor abgeblockt wurde. Es blieb beim 0:0.
Genau anders herum verlief das Mitteldrittel. Diesmal hatte Füssen zunächst das Chancenplus, Naumann und Keller vergaben knapp, Besl per Pfosten noch knapper. Im einzigen Füssener Überzahlspiel in diesem Abschnitt hatte Nadeau die große Chance zur Führung. Fast genau zur Spielhälfte war es dann ein Schuss von Christian Krötz aus spitzem Winkel, der zum 1:0 ins Tor ging. Gleich darauf hatte Zelenka schon den zweiten Treffer auf dem Schläger, scheiterte aber. Die Führung gab dem EVF jedoch keine Sicherheit, die Gäste übernahmen nach und nach immer mehr das Kommando. Bei einem Solo reagierte Andi Jorde im Füssener Gehäuse hervorragend, allerdings wurde der Druck durch zwei Strafzeiten noch größer. Hier gelang Marius Schmidt nach einigen großen Möglichkeiten für Weiden aus kurzer Distanz auch der verdiente Ausgleich. Siller hatte mit einem Pfostentreffer noch Pech, insgesamt endete aber auch dieser Abschnitt leistungsgerecht unentschieden.
Das Schlussdrittel musste also die Entscheidung bringen, hier gab es zunächst ein Auf und Ab ohne die ganz großen Chancen. Es waren die Blue Devils, welche durch Latta die erste große Möglichkeit hatten, es waren schon knapp sechs Minuten gespielt. Der nächste Angriff saß aber. Nach einem Konter erzielte Dennis Palka das 1:2. Weiden blieb am Drücker und war mehrmals am dritten Treffer dran. Doch es kam anders. Ein Überzahlspiel nutzte Marc Besl mit einem abgefälschten Schuss zum Ausgleich. Kurz darauf nächstes Powerplay für den EVF, aber ausgerechnet hier ließ sich die Füssener Hintermannschaft verladen. Marco Habermann traf per Bauerntrick in Unterzahl zum 2:3. Andi Jorde konnte einen weiteren Konter stoppen, auf der anderen Seite traf Stauder den Pfosten. Gerade waren die Gäste wieder komplett, da klappte es doch noch mit dem erneuten Ausgleich. Marco Deubler erzielte das 3:3. In der Folge wollten beide Teams den Sieg. Ein Konter der Oberpfälzer wurde im letzten Moment gestoppt, danach scheiterte der bestens freigespielte Naumann. Siller zielte knapp vorbei, ehe Füssen wieder in Überzahl kam. Und hier gelang tatsächlich Samuel Payeur das späte 4:3. Diese Führung wurde bis zum Ende verteidigt, Sekunden vor der Sirene hatte man aber nochmals bei einem Pfostentreffer von Zawatsky Glück, ehe der hart umkämpfte Sieg fest stand.
(EVF/mil)
  
   
ecdcmemmingenECDC Memmingen
Aufholjagd nicht belohnt: Indians verlieren knapp in Selb

(OLS)  Eine bittere Niederlage mussten die Indians in Selb hinnehmen. Trotz einer tollen Aufholjagd nach zwischenzeitlichem 0:3 wurde man am Ende nicht belohnt und ging mit 3:4 knapp als Verlierer vom Eis.
Ein erstes Drittel zum Vergessen für den ECDC, denn die Selber Wölfe machten den Sack nach zwanzig Minuten vermeintlich schon zu. Die Indianer agierten teilweise eher passiv und ließen die Franken ihr Spiel aufziehen. In der 7.Minute war es Geisberger zum 1:0 für die Gastgeber. Drei Minuten später drückte Jan Hammerbauer die Scheibe irgendwie ins Netz hinein. Als wäre das bereits nicht genug, verwandelte Robert Hechtl noch zum 3:0 für Selb, was Trainer Waßmiller gar nicht schmeckte. Der Arbeitstag für Joey Vollmer war anschließend auch beendet.
Im zweiten Drittel traten die Indianer dann völlig anders auf, teilweise wie ausgewechselt im Vergleich zu den ersten zwanzig Minuten. Die Indians schnürten die Wölfe regelrecht in ihrem Drittel ein und wurden dafür belohnt. Jannik Herm verwertete einen Abpraller zum 1:3. Selb musste in der Folge auch mehr Strafzeiten hinnehmen, was den Memmingern einige Chancen bot. Tim Richter war in doppelter Überzahl zum 2:3 erfolgreich, was die Rot-Weißen regelrecht beflügelte und so kamen sie verdient zum Ausgleich vor der Pausensirene. Marvin Schmid zirkelte die Hartgummischeibe nach einer etwas unübersichtlichen Situation in die Maschen.
Im letzten Drittel hatte man zunächst das Gefühl, dass das Team von Coach Waßmiller den Schwung aus dem zweiten Drittel mitnahm. Doch dann ereignete sich eine Strafzeit für die Indians, welche die Selber Wölfe ausnutzten. Gare verwandelte zum 4:3 für den VER. Der ECDC probierte nochmals alles, auch die Option eines sechsten Feldspielers kurz vor Schluss wurde gezogen, doch vergeblich. Am Ende gingen die Maustädter leer aus und wurden trotz eines starken Comebacks nicht belohnt.
(ECDCM/fl)


ecdcmemmingenECDC Memmingen
Rabenschwarzer Tag in Passau: Indians gehen mit 2:9 unter

(OLS)  Ein Abend, an dem jedem, der es mit den Indians hält, die Worte fehlten. Der ECDC kommt bei den Passau Blackhawks mit 2:9 unter die Räder und liefert ein desolates Spiel ab.
Es war ein aus Memminger Sicht kaum erträglicher Eishockey-Abend. Die Indians fanden keinerlei Zugriff auf das Spiel, ließen dem Gegner die nötigen Räume und spielten ideenlos in der Offensive. Bereits nach wenigen Minuten rannten die Maustädter einem 4:0 Rückstand hinterher. Allen voran der Kontingentspieler der Passauer, Liam Blackburn, stach mit seinen fünf der insgesamt neun Tore für die Gastgeber hervor. Bei den Indians waren es Abstreiter und Grözinger, welche die Ehrentreffer in einem desolaten Spiel erzielen konnten.
(ECDCM/mfr)
  

ecdcmemmingenECDC Memmingen
Wiedergutmachung angesagt: Indians empfangen den SC Riessersee

(OLS)  Nach einem komplett misslungenen Auswärtsspiel in Passau geht es für die Indians sofort weiter. Zwei Tage vor Weihnachten empfangen sie den SC Riessersee am Memminger Hühnerberg. Die Partie gegen den Altmeister startet um 20 Uhr und wird live auf SpradeTV übertragen.
Der Blick richtet sich nach vorn, nach der deutlichen Niederlage in Passau bleibt den Memminger Indians kaum Zeit zum Analysieren. Bereits am Dienstagabend kommt mit dem SC Riessersee eine starke Mannschaft an den Hühnerberg und wird dem ECDC alles abverlangen. Bereits das Hinspiel in Garmisch war eng und hart umkämpft, erst in der Verlängerung konnten die Rot-Weißen sich den Zusatzpunkt sichern. Das Team von Trainer Georg Kink geht mit einer äußerst knappen 3:4 Niederlage gegen Selb in die Partie, das gleiche Ergebnis mit dem auch die Indianer den Franken vor kurzem unterlagen. Trotzdem stehen die Werdenfelser auf einem starken vierten Tabellenplatz, fünf Punkte vor dem ECDC. Die Garanten für diesen bislang sehr positiven Saisonverlauf sind alte Bekannte. Allen voran der finnische Import-Spieler Eetu-Ville Arkiomaa sowie die Routiniers Uli Maurer und Florian Vollmer spielen eine starke Runde. Unterstützung erhalten die drei Topscorer von den höherklassig erfahrenen Benjamin Kronawitter oder Robin Soudek.
Bei den Indians war nur kurze Zeit Wunden lecken angesagt. Bereits nach der Partie und am Montag wurden zahlreiche Gespräche geführt, anschließend die Vorbereitung auf das Spiel gegen den SCR gestartet. Keine Zeit bleibt in dieser Saison, um länger über Niederlagen nachzudenken. An der Aufstellung des ECDC dürfte sich vorerst wenig ändern. Obwohl ein Kontingentspieler verpflichtet wurde, kann dieser noch nicht eingesetzt werden, da er vorerst noch in Quarantäne verweilen muss. Änderungen gab es bei der weiteren Ansetzung der Spiele rund um Weihnachten. Da der nächste Gegner der Indians einen Corona-Fall im Team hat, kann Deggendorf nicht an den Hühnerberg reisen. Die Maustädter treten daher am zweiten Weihnachtsfeiertag in Füssen an. Am 28. Dezember geht es dann nach Höchstadt, erst einen Tag vor Silvester sind die Indianer wieder auf Memminger Eis aktiv.
(ECDCM/mfr)
  
    
ehf-passauEHF Passau
Hut ab! Dezimierte Black Hawks fertigen Memmingen mit 9:2 ab

(OLS)  Es war schlichtweg der pure Wahnsinn! Die Passau Black Hawks gewinnen am Sonntag ihr Heimspiel gegen die Memmingen Indians mit 9:2. Die Vorzeichen hätten dabei vor der Partie gar nicht schlechter stehen können! Die Hausherren mussten im Spiel gegen Memmingen gleich auf 10 (!!!) Spieler verzichten. 9 Spieler verletzt – 1 Spieler gesperrt. Die Gäste reisten mit vollen Kader an und boten 2 Torhüter und 20 Feldspieler auf. Die Habichte setzten 2 Torhüter und 14 Feldspieler dagegen. Ab Mitte der Partie sogar nur noch 13 Feldspieler, da sich zu allem Unglück auch noch Liam Berger eine schwere Beinverletzung zuzog.
Die Black Hawks zeigten von der ersten Sekunde an eine starke Teamleistung. Jeder kämpfte für jeden, keine Scheibe wurde verloren gegeben. Dazu störten die Dreiflüsse Städter die Gäste bereits früh beim Spielaufbau. Memmingen kam über die komplette Spielzeit nicht mit der aggressiven, aber fairen, Spielweise der Passau Black Hawks zurecht. Nach dem ersten Drittel führten die Hausherren bereits mir 4:1. Jeff Smith, Marco Sedlar und zweimal Liam Blackburn netzten für die Hausherren ein. Memmingen erzielte den Anschlusstreffer in eigener Überzahl. Wer dachte die Gäste würden im zweiten Drittel besser ins Spiel finden, hatte sich gewaltig getäuscht. Es waren die Habichte die weiter den Ton angaben. Dominik Schindlbeck und gleich dreimal Liam Blackburn schossen die Black Hawks nach zwei Dritteln mit 8:1 in Führung. Im Schlussabschnitt war den Hausherren der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken. Leon Abstreiter konnte für die Indians noch mal verkürzen, ehe Levin Vöst den Endstand zum 9:2 markierte. Trainer Ales Kreuzer war nach der Partie mit dem Spiel seiner Mannschaft mehr als zufrieden. „Das war heute eine sehr gute Teamleistung. Jeder hat alles gegeben und wir haben das Spiel absolut verdient gewonnen. Jetzt haben wir ein paar Tage Zeit bis zum nächsten Spiel. Das wird uns gut tun“. In der Tat hoffen die Black Hawks auf die Rückkehr einiger verletzter Spieler. Gewiss ist allerdings noch nichts, da noch weitere Untersuchungen anstehen.
Bis zum nächsten Spiel können Mannschaft, Verantwortliche und Fans den 9:2 Sieg genießen. Alle wissen aber auch, dass nächste Spiel beginnt wieder bei null. Festhalten kann man aber eines ganz deutlich: Die Passau Black Hawks sind in der Oberliga Süd angekommen und haben mit dem deutlichen Sieg gegen Memmingen ein Ausrufezeichen gesetzt! 
(EHFP/czo)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Hart umkämpfter Auswärtssieg in Garmisch

(OLS)  Die Selber Wölfe bestritten ein starkes Spiel am Fuße der Zugspitze, in dem sich beide Teams kaum etwas schenkten. Keine der beiden Mannschaften war wirklich überlegen, sodass das Spiel bis zum Ende offen und spannend blieb. Unsere Wölfe gingen zwar dreimal in Führung, doch zweimal gelang dem SC Riessersee der Ausgleich. Und so war die Ausgeglichenheit und Tiefe im Kader von Wölfe-Coach Herbert Hohenberger der entscheidende Faktor für den Auswärtssieg, denn es war die vierte Reihe, die unsere Wölfe kurz vor Schluss jubeln ließ.
Gleich im ersten Drittel zeigte sich, dass sich bei dieser Partie zwei Top-Mannschaften gegenüberstanden. Die Garmischer kreierten gleich nach Gewinn des Auftaktbullys zwei Chancen, die Weidekamp aber ohne Probleme parieren konnte. Nach gut vier gespielten Minuten zeigten die Hausherren dann einen weiteren starken Angriff, indem sie sich durch die Wölfe-Defensive durchkombinierten. Diese Aktion belohnte Arkiomaa nach Zuspiel von Vollmer für den SCR mit der 1:0-Führung – Wölfe-Goalie Weidekamp war hier chancenlos.
Das Team von Wölfe-Coach Hohenberger zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt, setzte sich anschließend immer wieder im Drittel des SC Riessersee fest und brachte einige gute Schüsse auf das Tor von Schneider. Die besten Chancen hatte die zweite Reihe in Person von Hammerbauer und Snetsinger aus dem Slot, am SCR-Keeper war allerdings kein Vorbeikommen, sodass Selb mit dem knappen Rückstand in die erste Pause gehen musste.
Auch ins zweite Drittel starteten beide Mannschaften offensiv stark, wobei vor allem unsere Wölfe viel Druck auf die gegnerische Defensive ausübten. In der 28. Minute sah Gare dann Miglio an der gegnerischen blauen Linie und bediente ihn mit einem Pass quer durch die neutrale Zone. Dieser zog mit von ihm gewohnt hohen Tempo vor den Garmischer Keeper Schneider, netzte eiskalt ein und brachte seine Farben somit das erste Mal auf die Anzeigetafel. Unsere Jungs übten weiterhin viel Druck aus, doch der SC Riessersee konnte auch immer wieder Gegenzüge fahren, bei denen sich Weidekamp einmal mehr unter Beweis stellen durfte. Als Eckl dann die erste Strafzeit des Abends für die Gastgeber absitzen musste, zog Wölfe-Kapitän Ondruschka im Powerplay von der blauen Linie ab und traf zur 2:1-Führung. In den letzten Minuten des Mittelabschnitts feuerten zwar beide Mannschaften nochmal einige starke Schüsse ab, doch es blieb vorerst beim Spielstand von 1:2 für die Gäste.
In die letzten 20 Minuten starteten beide Mannschaften mit einem Mann weniger, da beide zum Ende des Drittels noch eine Strafe erhielten. Wölfe-Coach Hohenberger musste auf Verelst, der nach der Hälfte des Spiels das Eis verletzungsbedingt verlassen musste, verzichten, auch Geisberger musste frühzeitig aufgeben.
Als den Garmischern ein Powerplay zugesprochen wurde, nutze Soudek diese Gelegenheiten für seine Farben und stellte auf 2:2. Es folgte ein spannender, harter Kampf und man merkte, dass weder der SCR noch der VER als Verlierer vom Eis gehen wollte. In der 51. Minute eroberte sich Snetsinger die Scheibe in der Rundung und spielte auf Linden, der den Puck von der blauen Linie auf das Tor der Heimmannschaft brachte. Diesen Schuss konnte Schneider zwar noch abwehren, den Abpraller ließ sich Hammerbauer jedoch nicht entgehen und brachte die Wölfe erneut in Führung. Doch die Freude hielt wieder nicht lang, da nur eine Minute später Vollmer erneut für Garmisch ausgleichen konnte. Schlussendlich zahlte sich in der kräftezerrenden Schlussphase die Tiefe des Wölfe-Kaders aus, denn es war Hohenbergers vierte Reihe in Person von Klughardt, die drei Minuten vor Schluss das Game-Winning-Goal erzielte und damit das 6-Punkte-Wochenende für seine Farben klarmachte.
(VERS/mt)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles holen den dritten Sieg in Folge

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Hammer Eisbären am Sonntagnachmittag mit 7:3 (0:0/4:0/3:3) gewonnen und damit den dritten Sieg in Folge eingefahren.
Nach den Erfolgen gegen Diez-Limburg am Dienstag (4:1) und Krefeld am Freitag (4:3) ging die Mannschaft mit ebenso viel Selbstvertrauen wie Tempo in die Partie gegen die Hammer. Schon in der ersten Minute prüfte Dominik Lascheit Eisbären-Torwart Sebastian May nach schönem Solo ein erstes Mal. In doppelter Überzahl scheiterte dann Norman Martens an Pfosten und Latte. 17 Schüsse feuerten die Crocodiles im ersten Drittel ab, der Puck wollte allerdings nicht ins Tor.
Der erste Treffer fiel schließlich im zweiten Drittel: In Überzahl bediente Michal Bezouska Tobias Bruns, der die Scheibe über die Linie drückte (23.) Wenig später legte Bezouska nach schöner Vorarbeit von Norman Martens nach (25.). In der 10. Minute gab es für die Hausherren eine Schrecksekunde: Patrick Saggau bekam einen Schläger ins Gesicht und musste mit einem Cut über der Nase vom Eis. In der folgenden Überzahl konnte André Gerartz auf 3:0 erhöhen (31.). Den Crocodiles gelang noch ein vierter Treffer vor der Pause: Patrick Saggau, inzwischen mit fünf Stichen genäht und zurück auf dem Eis, veredelte eine feine Vorarbeit von Lascheit zum 4:0 (40.).
Die Hamburger wähnten sich offenbar mit der komfortablen Führung zur Pause schon über der Ziellinie, wurden dann aber eines Besseren belehrt: Nach nur 32 Sekunden verkürzte Milan Svarc auf 4:1 (41.), in der 45. Minute legte Ex-Krokodil Gianluca Balla mit dem 4:2 nach. Die Crocodiles konnten zwar durch Thomas Zuravlev auf 5:2 erhöhen (47.), doch die Eisbären blieben dran. In Überzahl markierte Samuel Dotter das 5:3 (49.). Drehen konnten die Gäste das Spiel aber nicht mehr, da Gerartz (51.) und Saggau (52.) den Sack zu machten.
„Wir haben den Turnaround mit drei Siegen aus drei Spielen geschafft. Wir haben 40 Minuten gut defensiv gespielt, dann sind wir aber zum Anfang des dritten Drittels zu nachlässig gewesen. Daran müssen wir arbeiten, diese zehn Minuten haben uns auch schon Siege gekostet. Am Ende war es aber ein verdienter Sieg“, so Saggau.
Am Dienstag sind die Spieler von Jacek Plachta erneut gefordert. Der Herner EV ist zu Gast im Eisland Farmsen.
(CH/tb)
  
    
rostockpiranhasRostocker EC
Piranhas standen kurz vor dem 2:2-Ausgleich - Doch am Ende verloren die Rostocker am Sonntagabend daheim gegen die Tilburg Trappers mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1)

(OLN)  Mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1) verloren die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in der Oberliga Nord am Sonntagabend in der heimischen Eishalle Schillingallee gegen die Tilburg Trappers.
„Wir machten es uns selbst schwer, dürfen nicht schon wieder in der 1. Minute ein Tor zulassen. Noch im ersten Drittel glichen wir zweimal aus zum 2:2. Später hatten wir viele Powerplays, konnten sie aber nicht nutzen. Im Spiel Fünf gegen fünf verteidigten wir nicht konsequent genug. Im letzten Drittel kämpften wir uns von 2:6 auf 5:6 heran, konnten das Momentum jedoch aufgrund von Zeitstrafen nicht halten“, kommentierte Trainer Niels Garbe das 5:8 am Freitag bei Tabellenführer Hannover Scorpions.
Zwei Tage später begann seine Mannschaft eigentlich konzentriert, und doch stand es nach einem Abpraller und durch einen verdeckten Schuss 0:2. Die Piranhas hatten Probleme mit dem Spielaufbau, kamen so zunächst kaum zu Chancen.
Das wurde im Mitteldrittel viel besser: Koziol (22.) und Pistilli (22., 25.) scheiterten am Gäste-Keeper, von Ungern-Sternberg (34.) und Gerstung (35.) jeweils am Außenpfosten – der Anschlusstreffer durch Dunbar war absolut verdient, auch wenn die Niederländer durch van Oorschot einmal die Lattenunterkante trafen (27.).
Und die Rostocker stürmten weiter, standen dicht vor dem 2:2: von Ungern-Sternberg und Gerstung verfehlten das Tor (47.), Schüsse von Voronov (51.) und Pistilli (52.) wurden gehalten. Doch Fortuna war auf Seiten der Gäste, die von einer strittigen Zeitstrafe gegen den REC profitierten und nach einem Pfostentreffer den 3:1-Endstand erzielten.
Niels Garbe: „Diese Strafe war sehr ärgerlich. Schade, wir waren drauf und dran, standen im dritten Drittel sehr nahe vor dem Ausgleich und hätten mit ein bisschen Glück etwas mitnehmen können. Wir müssen unsere Überzahl-Situationen (am Sonntag u. a. etwa 20 Sekunden lang sogar 5:3 – d. Red.) besser ausspielen und nutzen. Jetzt gilt es, am Mittwoch bei der EG Diez-Limburg unbedingt zu punkten.“
(NNN/at)
  
 
 
 Montag 21.Dezember 2020 www.icehockeypage.de 
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