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September 26
                         
Europäischer Tag der Sprachen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Stürmer Jordi Cuena Pazos wechselt vom Ligarivalen Neusser EV zur GEG. Der 25-Jährige konnte in zuletzt 13 Spielen ein Tor erzielen und sieben weitere Treffer vorbereiten
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 4.November 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 15 Beiträgen von der Nationalmannschaft und dem Deutschland-Cup, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
nationalmannschaftNationalmannschaft
SCHÖNER WOHNEN Polarweiss ist neuer Premium-Partner der deutschen Nationalmannschaft - Powerplay auf dem Eis und für die Wände

(DEB)  Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat mit SCHÖNER WOHNEN Polarweiss, dem Deckkraft-Champion von SCHÖNER WOHNEN-Farbe, einen neuen, starken Premium-Partner an ihrer Seite. Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. und SCHÖNER WOHNEN-Farbe einigten sich auf eine umfangreiche Kooperation im WM-Jahr 2021 mit der Option auf Verlängerung.
An SCHÖNER WOHNEN Polarweiss kommt im nächsten Jahr kein Eishockey-Fan vorbei. Mit attraktiven Werbeflächen in den Arenen, Presentingspots bei den TV-Übertragungen sowie einem tollen Rahmenprogramm für die Fans vor Ort ist SCHÖNER WOHNEN Polarweiss dauerhaft präsent.
„Besonders in der aktuell wirtschaftlich und sportlich schwierigen Lage ist es wichtig, Zeichen für den Sport und die Nationalmannschaften zu setzen. Daher sind wir sehr glücklich, mit SCHÖNER WOHNEN Polarweiss eine Premium-Partnerschaft zu schließen. Ich bin sicher, beide Partner und vor allem die Athleten und Kunden werden davon profitieren“, kommentiert DEB-Präsident Franz Reindl.
„Wir sind stolz, durch unser Engagement dabei zu helfen, den Eishockeysport in Deutschland – auch in den aktuell schwierigen Zeiten – mit zu entwickeln.“, sagt Christian Beeck, Brandmanager von SCHÖNER WOHNEN-Farbe und ergänzt: „Eishockey ist ein extrem schneller, energiereicher und actiongeladener Sport. Ein Sport für echte Champions, wie unser Deckkraft-Champion Polarweiss. Eishockey bietet zudem mit seiner Fangemeinde die perfekte Plattform für uns, unser Hochleistungsprodukt und Kraftpaket Polarweiss noch bekannter zu machen.“
Der Startschuss fällt bereits in diesem Jahr beim Deutschland Cup im November. Hier tritt SCHÖNER WOHNEN Polarweiss in Kooperation mit Sport1 als medialer Co-Sponsor im TV auf und zeigt mit attraktiven Werbeflächen vor Ort Präsenz.
"Es freut uns sehr, dass wir SCHÖNER WOHNEN Polarweiss für das deutsche Eishockey gewinnen konnten. Als offizieller Premium-Partner der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft erhält die Marke einen attraktiven Mix aus TV-Sichtbarkeit, Online-Präsenz und Statusrechten mit großem Aktivierungspotential. Wir wünschen viel Erfolg für den Auftakt der Partnerschaft beim Deutschland-Cup in Krefeld", sagt Marco Sautner, Managing Director Infront Germany.
Mit einem tollen Aktionsangebot im Frühjahr 2021 und einem attraktiven Gewinnspiel rund um das Thema Eishockey wird SCHÖNER WOHNEN Polarweiss auch die Baumarktkunden überraschen. Weitere tolle Werbe-, PR- und Aktivierungsmaßnahmen sind zudem schon in Planung.
(DEB/rs)


deutschland-cupDeutschland Cup
Stimmensammlung zum Deutschland Cup

U18-Bundestrainer Steffen Ziesche …
zur Trainersituation: „Ich freue mich, dass ich wieder bei der Nationalmannschaft sein darf. Wir waren auf solche Szenarien vorbereitet, dass jemand aus dem Staff positiv getestet wird, damit wir untereinander einspringen können. Es kann immer etwas passieren, trotz der Einhaltung aller Hygienemaßnahmen. Es war gut so, dass wir uns im Vorfeld sehr große Gedanken gemacht haben und Optionen vorbereitet haben. Es ist schade, dass Toni Söderholm nicht dabei ist, aber wir haben einen total engen Austausch, wir telefonieren permanent miteinander. Wir arbeiten total nach Tonis Vorgaben.“
zur Rollenverteilung: „Toni hat seine Vorschläge gemacht, der Thomas Popiesch war schon mal bei einer Maßnahme dabei, ist ein bekanntes Gesicht. Es war eine logische Konsequenz, den Thomas zu nominieren, weil Toni ihm das gewisse Vertrauen entgegenbringt wie auch mir. Ich hatte mich eigentlich auf das Top Team Peking vorbereitet im Hinblick auf die U20-WM. Unsere Kapitäne und Führungsspieler sind natürlich wichtige Säulen der Mannschaft, auch da ist eine ganz enge Kommunikation da.“
zur Reaktion seines Vaters Joachim Ziesche: „Mein Vater ist ein Stück stolz, er beobachtet meinen Werdegang ja eng, er freut sich auch, gar keine Frage.“
zum Training und der besonderen aktuellen Situation: „Zum einen darf man die Jungs nicht überfordern, obwohl wir schon hart und flüssig trainiert haben. Es ist eine Herausforderung für die Spieler, diese Situation zu meistern. Die Jungs sind absolut happy, hier sein zu dürfen, auf dem Eis zu sein, in der Mannschaft zu trainieren. Der Eindruck ist durchaus positiv, die Freude kann man greifen, die versprühen die Jungs auch. Es ist einfach unglaublich, wie die Jungs mitmachen, wie engagiert sie sind. Sie haben richtig Bock hier zu sein und zu spielen. Es ist ein wichtiges Turnier für uns als Verband, um zu zeigen, dass wir willig sind, zu spielen und den Jungs die Chance geben, in den Wettkampfmodus zu kommen.“
zur Bedeutung des Deutschland Cups: „Ich glaube schon, dass die Wertigkeit nicht unterschätzt werden darf. Wir wollen wirklich gute Spiele zeigen. Die U20-Spieler haben die Chance, sich vor der U20-WM nochmal zu zeigen, auch die anderen Spieler im Top Team Peking haben die Chance sich zu zeigen. Und die Nationalmannschaft hat natürlich auch eine Verantwortung und eine Herausforderung gleichzeitig zu meistern, dass wir Spiele auf internationalem Niveau gegen Lettland bekommen.“
zu den Bedingungen in Krefeld: „Die Bedingungen sind sehr, sehr gut hier in Krefeld. Es wurde alles sehr gut vorbereitet und auf die nötigen Vorschriften ausgelegt. Die Jungs wurden eingewiesen, wir wurden vor dem Turnier getestet, wir wurden bei der Anreise getestet. Wir haben auch keinen Kontakt zur Außenwelt, wir sind wirklich nur unterwegs zwischen Hotel und Stadion. Das Risiko ist relativ gering, dass etwas passieren kann. Ich muss alle loben, die diese Hygienemaßnahmen ausgearbeitet haben und auch die Jungs, die setzen diese Maßnahmen wirklich sehr, sehr gut um, denn sie sind sich auch ihrer Verantwortung bewusst.“
zum Austragungsort Krefeld: „Krefeld ist immer eine Reise wert, ich habe noch viele Bekannte und Freunde hier. Es ist zwar schon lange her, dass ich hier gespielt habe, aber es ist trotzdem immer schön. Die Erinnerungen sind da, zumal mein jüngster Sohn auch Krefelder ist.“
zum Top Team Peking: „Es ist natürlich ganz wichtig, die Möglichkeit zum Spielen zu haben. Das wäre sonst nicht möglich gewesen. Das ist sportlich ganz, ganz wichtig, dass die Jungs sich messen können in Vorbereitung auf die WM. Die Vorbereitung auf die WM in Kanada geht ganz normal ab Dezember los.“
Marcel Noebels …
zum Deutschland Cup: „Eishockey kehrt wieder ein bisschen zum Alltag zurück, die Jungs sind alle heiß. Wir freuen uns zwar über eine Pause im Sommer, aber so lang muss sie dann doch nicht sein. Mit der Nationalmannschaft unterwegs zu sein, ist immer etwas Besonderes und eine Ehre. Wir wollen die Spiele sinnvoll nutzen, dem Eishockey wieder Leben geben und das Beste dafür tun, dass wir im Alltag dort weitermachen können, wo wir hier anfangen.“
zur aktuellen Situation: „Ich persönlich versuche generell, in der Zeit, die wir alle durchmachen, nicht mehr zu weit nach vorne zu schauen. Wenn man von Woche zu Woche denkt, kann man damit positiver umgehen. Das ist im Privatleben so genauso wie hier bei uns in der Mannschaft oder im Verein. Wir haben alle das Ziel, dass wir spielen können und auch spielen werden. Von daher versuche ich, das Negative auszublenden und damit zu planen, dass wir am 18. Dezember auch erfolgreich in die DEL-Saison starten – und hier das Turnier einwandfrei und erfolgreich über die Bühne geht.“
zu Krefeld als Austragungsort: „Wenn ich überlege, wie viele Zuschauer in den letzten beiden Jahren hier nach Krefeld gekommen sind, da hat man gesehen, wo für ein toller Standort Krefeld ist und wie auch der Nationalmannschaft Anerkennung geschenkt wird. Ich glaube, wir haben letztes Jahr auch ein tolles Turnier gespielt, gute Spiele abgeliefert. Wenn man vor leeren Rängen spielt, ist es ganz anders. Jedes Spiel, das momentan im Eishockey gespielt wird, ist positiv. Wir müssen hoffentlich nicht allzu lange ohne Zuschauer klarkommen, aber jetzt die Situation annehmen und akzeptieren und das Beste draus machen.“
zu Trainersituation: „Toni hat uns angerufen und erklärt, wie die Lage ist und bis jetzt haben wir die Situation sehr gut gehandhabt. Natürlich hätten wir Toni gerne dabei gehabt. Ich glaube, er hat auch viel dafür getan, dass der Deutschland Cup überhaupt zustande gekommen ist, das muss man ja auch hoch anrechnen. Wir haben Trainer, die die Philosophie übernehmen werden, im Austausch mit dem Headcoach sind wir so gut wie jeden Tag. Wir Spieler versuchen, es dann umzusetzen.“
zur Bedeutung des Deutschland Cups: „Der Deutschland Cup bedeutet ziemlich viel, jedes Spiel ist ganz, ganz wichtig, um überhaupt die Sportart zum Leben zu bringen. Wir haben ganz entscheidende Wochen vor uns, die richtungsweisend sind, ob das Ganze überhaupt durchgezogen wird wie geplant. Wir Spieler versuchen alle Auflagen zu erfüllen, damit wir hoffentlich keine positiven Fälle haben werden. Mehr können wir nicht tun, wir versuchen unsere Leistung abzurufen auch in so schwierigen Zeiten. Das macht uns am meisten Spaß, wir wollen ja unseren Alltag, unseren Beruf ausführen.“
zu seiner Fitness: „Ich hatte das Glück, dass wir mit den Eisbären schon ein paar Spiele gemacht haben. Ich bin froh, dass ich die Spiele in den Beinen habe. Das ist ein Vorteil für mich persönlich und die anderen, die schon gespielt haben. Wir haben jetzt drei Spiele in vier Tagen und hoffen, dass wir die alle gut überstehen.“
zur Teamblase: „Der Deutsche Eishockey-Bund hat sich gut vorbereitet auf das Leben in der Bubble. Durch das häufige Training bleibt eh nicht viel Zeit für andere Sachen. Aber wir haben eine Dartscheibe, eine Playstation, spielen Karten zusammen. Alles, was man sich vorstellen kann, um sich die Zeit zu vertreiben.“
Yannic Seidenberg …
zur Vorfreude: „Die Freude ist sehr groß, die Jungs nach der ungewöhnlich langen Pause mal wieder zu sehen. Viele Jungs hatten noch kein richtiges Training, keine Spiele. Es ist wichtig für’s deutsche Eishockey, hier zusammen spielen zu können, zusammen arbeiten zu können. Die Stimmung ist super so wie jedes Mal. Wir haben alle unglaublichen Spaß und freuen uns, die Spiele spielen zu können.“
zur Eingewöhnung nach langer Pause: „Es ist schwierig, wieder reinzukommen, aber die lange Pause gilt es nicht, als Ausrede zu nutzen. Alle haben sicher hart gearbeitet über den Sommer. Man bleibt die ersten Wechsel vielleicht nicht so lang auf dem Eis, versucht, das Gefühl zu bekommen für die Zweikämpfe, denn im Training geht es doch nicht ganz so intensiv zur Sache.“
zur aktuellen Situation: „Es ist besser, sich nicht mit Sachen zu beschäftigen, die man nicht beeinflussen kann, das habe ich in den letzten Wochen gemerkt. Wir und ich probieren uns körperlich bestmöglich vorzubereiten, wenn die Saison stattfindet, um dann topfit dazustehen. Man denkt selber drüber nach: Hoffentlich kommen die Fans bald wieder ins Stadion, weil es das Coolste ist, wenn man rauskommt und die Stimmung erlebt. Es war schon ungewohnt vor leeren Rängen zu spielen. „Wir müssen mit den Umständen entsprechend umgehen, anderen Nationen geht es genauso. Es ist erstmal wichtig, dass auch unsere Liga beginnt und wir alle in einen Spielrhythmus finden.“
zur Trainersituation: „Mit den Trainern, die hier sind, haben wir genug erfahrene Leute. Wir älteren Spieler probieren die Jungen zu führen und zeigen, wie der Hase läuft. Aber die sind auch alle Profis und möchten sich selber beweisen. Wir haben Spaß daran, hart zu arbeiten und freuen uns auf das Top Team Peking und Lettland als Gegner.“
zur Teamblase: „Es gibt nicht viel Gelegenheit, da raus zu wollen und andere Dinge im Kopf zu haben. Es ist so wie immer mit der Nationalmannschaft, dass hart trainiert wird und regeneriert. Es kommt keine Langweile auf.“
zur Bedeutung: „Wir können zeigen, dass das deutsche Eishockey noch lebt. Es ist extrem wichtig auch für die jungen Spieler, sich mit anderen zu messen. Wir wollen alle spielen, ich hoffe, das wird bald auch wieder passieren.“
zum ersten Spiel: „Man wird am Donnerstag sehen, wie nah sie schon dran sind an der Nationalmannschaft. Gegen einige habe ich auch noch nicht gespielt, aber die Jungs werden hochmotiviert sein und zeigen, dass sie auch hierhin wollen. Sie wollen uns schlagen, aber für uns geht es darum, unseren Rhythmus schnell zu finden und zeigen, dass wir noch hierhergehören und nicht die jungen Wilden. Es wird sicher ein interessantes Spiel mit einer hohen Geschwindigkeit. Man merkt, dass einfach immer mehr Nachwuchsspieler zur Verfügung stehen, dass die Arbeit in den Vereinen langsam Früchte trägt - und auch beim Draft hat man das gemerkt. Es ist schön zu sehen, dass jetzt eine größere Breite da ist.“
Leon Gawanke …
zur Nominierung: „Ich freue mich riesig. Es ist immer schön für Deutschland zu spielen, auch in den U-Mannschaften. Aber das große Ziel war immer die Nationalmannschaft. Ich freue mich, dass es geklappt hat und ich jetzt auch auf höherem Level die Chance habe, zu zeigen, was ich kann.“
zur Leihe von Winnipeg nach Berlin: „In so einer schweren Zeit für viele Spieler, habe ich Glück im Unglück, dass ich mit den Eisbären ordentlich trainieren kann. Wir hatten schon fünf Spiele, man kommt bisschen in einen Rhythmus. Ich muss nicht alleine trainieren, dafür bin ich schon dankbar, dass ich die Chance habe, mich ordentlich fit zu halten und, wenn die DEL beginnen sollte, dann auch ordentliche Spiele habe.“
zu seiner NHL-Perspektive: „Ich bin erst seit einem Jahr unter Vertrag in Winnipeg und ich denke, dass ich ein ziemlich gutes erstes Jahr hatte und auch einigermaßen auf mich aufmerksam machen konnte. Jetzt heißt es, mich weiterzuentwickeln, ich habe noch zwei Jahre Vertrag. Bis dahin hoffe ich, dass ich die Chance bekomme, mich in der NHL zu zeigen. Bis dahin kann ich nur hart arbeiten und alles Mögliche tun, dass ich meine Leistung - und der Rest liegt dann bei Winnipeg.“
zur Rückkehr in die Berliner Heimat: „Es war den Umständen entsprechend anders als sonst, ich war auch in Quarantäne, konnte meine Großeltern nicht sehen wegen Corona. Mittlerweile hat sich das eingependelt, man hat sich wieder an zu Hause gewöhnt, ich habe jeden Tag Training mit den Eisbären, man hat einen Alltagsrhythmus drin. Bevor alles wieder geschlossen hat, konnte ich auch mal Kumpels treffen. Es war schon eine schöne Zeit bisher trotz der Corona-Umstände.“
zum Kontakt nach Nordamerika: „Derzeit tut sich noch nicht so viel. Ich bin aber in Kontakt mit Winnipeg, sie haben mir auch klar aufgegeben, was sie von mir erwarten in der Zeit.“
zur Bedeutung des Deutschland Cups: „Ich denke schon, dass es eine sehr gute Sache ist, um zeigen, dass wir spielen können, dass wir spielen müssen. Es ist wichtig, dass wir diesen Cup spielen und dass alles reibungslos läuft. Unser U23-Mannschaft sind auch talentierte, motivierte Jungs, die ich alle kenne. Lettland ist auch heiß, wieder Eishockey zu spielen.“
zur Fitness: „Ich denke schon, dass ich in einem guten Zustand bin. Der Rhythmus ist noch nicht so da, wie in einer normalen Saison, aber ich freue mich auf die Spiele.“
(DEB/rs)
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
D.LIVE und die DEG intensivieren Zusammenarbeit!

(DEL)  Die Düsseldorfer EG stellt sich in vielen Bereichen breiter auf. So arbeitet der Club künftig gleich auf mehreren Ebenen noch enger mit D.LIVE zusammen. Der städtische Betreiber von Düsseldorfer Groß-Events ist auch Betreiber des ISS DOME, der Heimspielstätte der DEG. Schwerpunkte der neu gestalteten Kooperation werden die Bereiche Sponsoring, Vermarktung, Ticketing und Hospitality rund um die DEG-Spieltage sein. Dies ist das Ergebnis intensiver Gespräche zwischen beiden Institutionen.
DEG-Geschäftsführer Harald Wirtz: „Wir haben die vielen möglichen Synergie-Effekte zwischen D.LIVE und der DEG neu ausgelotet und definiert. Dabei haben wir festgestellt, dass ein engerer Austausch absolut Sinn macht. Mit neuen Ideen wollen wir neue Vermarktungsmöglichkeiten entwickeln. Sicherlich werden beide Seiten hiervon profitieren!“
Nils Böringschulte, Director Sales & Hospitality D.LIVE: „Wir werden uns in einem festen Zyklus zusammensetzen und gemeinsam neue Projekte rund um die DEG und ihre Heimspiele bei uns im ISS DOME erarbeiten. Wir freuen uns darauf, näher zusammenzurücken und nach Möglichkeit Mehrwerte für die Besucher zu schaffen.“
(DEG/pdeg)


duesseldorferegDüsseldorfer EG
Mirko Pantkowski positiv auf Covid-19 getestet; Torhüter in Quarantäne

(DEL)  DEG-Torhüter und Neuzugang Mirko Pantkowski ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Das stellte sich im Rahmen der Testungs-Phase vor dem offiziellen Trainingsbeginn heraus. Der 22-Jährige ist ohne Beschwerden oder weitere Symptome und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Pantkowski wird aus diesem Grund nicht die Reise zum Deutschland-Cup antreten, seinen Platz übernimmt Teamkollege Hendrik Hane.
Auf das restliche DEG-Team hatte der positive Test keine Auswirkung. Denn in Absprache mit dem Gesundheitsamt und auf Anweisung der Sportlichen Leitung waren vor der Testungs-Phase alle Spieler vorsorglich mehrere Tage voneinander separiert worden. Sie durften keinen Kontakt untereinander haben.
Die Mannschaft ging am heutigen Mittwoch deshalb wie geplant erstmals seit März gemeinsam zu einer ersten Trainingseinheit aufs Eis.
(DEG/pdeg)
  
   
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Nachbericht: Turniersieg im Nord-Ost-Pokal - Mario Richer: „Ich bin stolz auf meine Jungs!“

(DEL2)  Seit Sonntagabend steht fest: Die Eispiraten Crimmitschau haben den Nord-Ost-Pokal gewonnen! Durch die Niederlage der Lausitzer Füchse gegen die Rostock Piranhas im Penaltyschießen, ist den Westsachsen der Turniersieg nicht mehr zu nehmen. Für Cheftrainer Mario Richer ist es unterdessen viel mehr als nur der Sieg eines Vorbereitungsturniers. Der Nachbericht zum Nord-Ost-Pokal aus Sicht der Eispiraten.
Ganze 13 Punkte konnten die Eispiraten während ihrer sechs Partien im Nord-Ost-Pokal einheimsen. Nur eine einzige Niederlage mussten die Crimmitschauer in diesem Vorbereitungsturnier hinnehmen (gegen die Lausitzer Füchse mit 3:6 am 14. Oktober). Mit eben diesen 13 Zählern sind die Pleißestädter nicht mehr vom Thron zu stoßen. Wenn auch alle anderen Kontrahenten, zu welchen die Dresdner Eislöwen, die Lausitzer Füchse und die Rostock Piranhas zählen, weniger Spiele auf dem Konto haben. So wird das Heimspiel der Piranhas gegen die Eislöwen aufgrund der Hallensperrung in Rostock und der vergeblichen Suche eines Ausweichtermins gar nicht ausgetragen. Zudem wird das erste Aufeinandertreffen der Dresdner und der Weißwasseraner in der DEL2-Saison mit in die Wertung einbezogen.
Doch die Eispiraten sind und bleiben Erster – daran gibt es nichts zu rütteln. Und auch wenn es nur ein Vorbereitungsturnier war und die wichtigen Spiele in der DEL2 erst noch anstehen, blickt Cheftrainer Mario Richer mehr als positiv auf den Cup zurück und sieht einige gute Aspekte. „Wann haben die Eispiraten zuletzt einen Titel gewonnen? Auch wenn es ein Vorbereitungsturnier ist - wir haben den Nord-Ost-Pokal für uns entschieden. Das ist ein Fakt und das ist sehr gut“. Für den kanadischen Eishockeylehrer ist es ein positives Omen für die anstehenden Aufgaben und ein Schritt in die richtige Richtung: „Wir haben gegen starke Gegner gute Leistungen gezeigt. Oftmals haben wir uns auch nach Rückständen zurückgekämpft und Moral bewiesen. Ein gutes Zeichen für die Zukunft“.
Der Headcoach der Westsachsen, der sich seit seiner Vertragsunterschrift im Mai nun also über seinen ersten Titel freuen darf, ist stolz auf seine Truppe: „Sie spielten mit Stolz, Intensität und zeigen viel Professionalität während dieser gesamten Corona-Zeit“. Richer glaubt zudem, dass es eine gute Sache für den ganzen Club sowie die Anhänger ist, die sich schließlich lange nach einem Titel ihres Teams sehnen mussten: „Jeder Sieg ist wichtig“, powert der 55-Jährige und ergänzt: „Wir haben den Fans zeigen können, dass wir ein Team sind, welches über die ganze anstehende Saison hinweg mit jeder anderen Mannschaft konkurrieren kann“.
Abschließend fand Mario Richer auch positive Worte für die jungen Spieler, die in den vergangenen Begegnungen immer wieder Einsatzzeit bekamen: „Die Nachwuchsspieler haben gezeigt, dass sie mit uns spielen können und im Team vollkommen akzeptiert sind. Haben wir Verletzte oder einen Spieler, der keine gute Woche hat, können die jungen Spieler einspringen. Das ist eine gute Sache“.
Der Sieg des Nord-Ost-Pokals liest sich also nicht nur gut - vielmehr sollte es ein positives Zeichen für die DEL2-Saison 2020/21 sein, in der man sich mit dem Erreichen der Playoffs einmal mehr hohe, aber dennoch realistische Ziele gesteckt hat. An gesundem Selbstvertrauen sollte es den Schützlingen um Anführer Mario Richer neben einer ordentlichen Schippe Demut sicher nicht fehlen.
(EC/af)


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
Schnauzer für den guten Zweck - Eispiraten-Spieler lassen Schnurrbärte im „Movember“ sprießen

(DEL2)  Wenn junge Männer heutzutage mit einem Schnurrbart durch die Stadt laufen, dann sorgt das zweifellos für überraschte Blicke. Eben jene Blicke dürfte es aktuell auch in Crimmitschau geben, denn zahlreiche Spieler der Eispiraten beteiligen sich am Movember und lassen sich für den guten Zweck einen Schnauzer stehen.
Nur einmal im Jahr tragen einige Spieler der Eispiraten Schnurrbärte. Beim sogenannten Movember (eine Mischung aus dem Monat November und dem französischen Wort für Schnurrbart „Moustache“) lassen sie sich wie viele Menschen weltweit den Oberlippenbart stehen – und machen dadurch auf das Thema Männergesundheit, allem voran Prostata- und Hodenkrebs sowie psychische Krankheiten wie Depression, aufmerksam.
Bei den Eispiraten sind es neben Felix Thomas und Mathieu Lemay, welche ganzjährig auf den Schnurrbart setzen, Mark Arnsperger, Mario Scalzo, Timo Gams, Moritz Schug, Kelly Summers, Marius Demmler und Willy Rudert, die dieses Jahr beim Movember mitmachen. Alle diese Spieler haben als Profisportler das Privileg, dass sie viele Leute erreichen und ohne allzu großen Aufwand viel bewegen können – sei es einen Schnauzer zu tragen, um auf die Männergesundheit aufmerksam zu machen.
An alle Männer da draußen: Erregt mit Eurem eigenen „Mo“ Aufmerksamkeit und unterzieht Euch einer Krebs-Vorsorgeuntersuchung – Es tut nicht weh, aber rettet Leben! Viel mehr Informationen gibt’s unter www.movember.com!
(EC/af)
  
    
lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse
LEAG BLEIBT PARTNER AN DER SEITE DER LAUSITZER FÜCHSE - Sponsoringvertrag für neue Saison in der 2. Deutschen Eishockeyliga unterzeichnet

(DEL2)  Die Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) bleibt auch in der laufenden Spielsaison weiter als ein Hauptsponsor an der Seite des Weißwasseraner Eishockey-Sportclubs „Lausitzer Füchse“. Das haben das Energieunternehmen, vertreten durch LEAG-Kraftwerksvorstand Hubertus Altmann, und der Eishockey-Sportclub, vertreten durch den Geschäftsführer der “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs GmbH Dirk Rohrbach, mit ihren Unterschriften unter die Verlängerung des Sponsoringvertrages bekräftigt.
„Wir setzen damit eine langjährige gute und erfolgreiche Zusammenarbeit fort“, unterstreicht LEAG Vorstand Hubertus Altmann. „Die Lausitzer Füchse haben in den Testspielen der vergangenen Wochen gezeigt, dass sie kämpferisch und hoch motiviert auch in die neue Saison der Deutschen Eishockeyliga gehen. Ein starkes Team braucht starke Partner an seiner Seite und einen verlässlichen Rückhalt in seiner Heimatregion. Dafür hat die LEAG in den vergangenen Jahren gestanden, und das soll so bleiben. In schwierigen Zeiten wie diesen, in denen die Folgen der Corona-Pandemie auch wirtschaftlich schwer auf Sportvereinen und Unternehmen lasten, ist der Zusammenhalt in der Gesellschaft wichtiger denn je.“
“Die Verlängerung des Sponsorenvertrages mit der Lausitz Energie und Bergbau AG und der Lausitz Energie Kraftwerke AG ist so kurz vor Saisonbeginn ein großartiges und herausragendes Zeichen. Wir sind sehr dankbar, die vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit der LEAG fortsetzen zu können, ist diese Partnerschaft doch ein wichtiger Baustein, Profi-Eishockey in der Lausitz weiterhin zu ermöglichen. Ich verstehe diesen neuen Sponsorenvertrag aber auch als ein Signal an alle Freunde und Verantwortliche der „Lausitzer Füchse“, trotz aller Widrigkeiten optimistisch und zukunftsorientiert die nächsten Wochen und Monate anzugehen”, sagte Dirk Rohrbach.
Das erste Spiel für die Lausitzer Füchse in der Saison 2020/21 der DEL2-Liga findet am 6. November um 19.30 Uhr in der Eisarena Weißwasser statt. Dann treffen die Füchse auf die Bayreuth Tigers.
(EHCL/rb)
  
    
lindau islandersEV Lindau
Eishockey-Oberliga Süd startet die Reise in eine ungewisse Zukunft - Islanders inmitten Traditionsvereinen und den Toten Hosen

(OLS)  Die Toten Hosen sind mit von der Partie, drei Traditionsvereine sammelten in der Vergangenheit zusammen 29 Deutsche Meistertitel und mittendrin in diesem illustren Umfeld tummeln sich die EV Lindau Islanders: Am kommenden Wochenende startet die Eishockey-Oberliga, die dritthöchste Spielklasse hierzulande, in die Saison.
Vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie beginnt für die 13 Süd-Vereine, darunter mit dem EV Füssen (13 DM-Titel), dem SC Riessersee (10 DM Titel) und den Starbulls aus Rosenheim (3 DM-Titel) drei „Schwergewichte“ der nationalen Eishockey-Szene, eine Reise in eine ungewisse Zukunft. „Es wird eine Saison, die man nicht mit normalen Maßstäben messen kann und in der uns die Pandemie vor immer neue Herausforderungen stellen wird“, sagt Marc Hindelang, als Vizepräsident beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) für die beiden Oberligen Nord und Süd zuständig und in Personalunion auch Präsident der EV Lindau Islanders.
Saisonziel der Inselstädter, die 2015 bayerischer Meister waren und ein Jahr später den Aufstieg wahrnahmen, ist ein Platz in der Meisterrunde. Ein schwieriges Unterfangen unter den ungewöhnlichen Vorzeichen. Zuschauer sind im November nicht zugelassen, wenigstens überträgt SpradeTV alle Partien im Live-Stream. Alle Oberligisten nutzen das Sprade-Angebot, damit ihre Fans die Spiele gegen ein geringes Entgelt direkt, in Farbe und mit Stereoton verfolgen können. Für die Klubs ist es ein willkommenes Zubrot in zuschauerlosen Eisarenen.
Der Spielplan, der die Inselstädter am Freitag (6. November) zum Auftakt nach Höchstadt reisen lässt, sieht zunächst eine Einfachrunde vor. Im Anschluss daran folgt die Meisterrunde (Plätze 1 bis 10). Die geplante Verzahnungsrunde (Plätze 11 bis 13) mit den Bayernligisten entfällt, da die Bayernliga derzeit den Spielbetrieb gestoppt hat. Eine Alternative für die Oberliga-Vereine wird derzeit vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) erarbeitet.
Eines der neu designten Trikots trägt künftig der Schwede Linus Lundström, 29 Jahre alt und Stürmer. Empfohlen wurde er von Landsmann Frederik Widén, der als Publikumsliebling nach 2018/2019 in seine zweite Saison am Bodensee geht. Trainiert wird der Kader von Gerhard Puschnik, einer Legende aus Vorarlberg, der sich als Spieler und Trainer einen ausgezeichneten Ruf weit über seine Vorarlberger Heimat verschafft hat.
Der 53 Jahre alte Österreicher gewann als Spieler mit Feldkirch mehrere nationale Titel und als Höhepunkt die European Hockey League. Als Nationalspieler nahm der Außenstürmer an drei Olympischen Winterspielen (1988, 1994 und 1998) teil. Später stand der Vorarlberger als Chefcoach beim SC Rheintal, beim EHC Chur (Schweiz), im österreichischen Kapfenberg und zuletzt beim WSG Svarovski Wattens am Rande der Bande. 
Einen glänzenden Ruf im deutschen Eishockey erwarben sich in der Vergangenheit auch drei Traditionsvereine aus Garmisch-Partenkirchen, Rosenheim und Füssen, auch wenn die Hochzeiten schon ein paar Jahrzehnte zurückliegen. Ein paar Schwierigkeiten später spielen alle drei nun in der Oberliga. Der SC Riessersee feierte im Oktober 2020 seinen 100. Geburtstag, Rosenheim zählt zusammen mit dem Deggendorfer SC zum Titelkandidaten.
Und der EV Füssen wirbt auf seinen Trikots mit dem Schriftzug „Steh auf, wenn du am Boden bist“, einem Song der Toten Hosen. Die Verbindung zu der Düsseldorfer Punkband stellte Ulli Hiemer her, ein Füssener Urgestein, später bei der Düsseldorfer EG aktiv und seit Anfang der 90er Jahren enger Freund der Band-Mitglieder. Als Hiemers Heimatverein Unterstützung dringend notwendig hatte, sprangen die Toten Hosen ein, zwei Live-Konzerte im Füssener Eisstadion belegen die enge Verbindung, Frontman Campino ist seit zehn Jahren Ehrenmitglied. Nach erfolgreichem Oberliga-Aufstieg im Vorjahr ziert der Tote-Hosen-Songtitel – so etwas wie das Vereinsmotto – das Trikot der Allgäuer.
(EVL/cs)
  
    
ehf-passauEHF Passau
Lockdown trifft auch die Black Hawks hart! Nachwuchs stellt den Spielbetrieb ein – 1. Mannschaft ohne Zuschauer

(OLS)  Am gestrigen Mittwoch wurden von der Bundesregierung neue Maßnahmen im Kampf gegen das Corona Virus erlassen. Diese Maßnahmen treffen den Sport und somit auch die Passau Black Hawks ganz empfindlich.
Der Nachwuchsbetrieb wird ab Montag, 02. November 2020 vorübergehend komplett ausgesetzt. Dies betrifft alle Nachwuchsklassen, die Laufschule sowie den geplanten Schlittschuhkurs. Gerade in Zeiten der Pandemie wäre der Sport ein Teil der Lösung und nicht des Problems gewesen. Die Passau Black Hawks haben für die Nachwuchsabteilung ein individuelles Hygienekonzept erarbeitet und strikt umgesetzt. Die Sicherheit für die Kinder, Trainer und Betreuer stand und steht stets an erster Stelle.  „Wir hoffen, dass unser Nachwuchs dem Eishockey treu bleibt und wir es trotzdem schaffen, Kinder und neue Nachwuchsspieler für den Eishockeysport zu begeistern, da es essentiell für den Nachwuchsbereich des Vereins ist, neue Nachwuchsspieler über den Schlittschuhkurs und/oder Laufschule in die Nachwuchsmannschaften  zu integrieren.  Die jahrelange hervorragende Aufbauarbeit im Nachwuchsbereich ist mit dem Lockdown gefährdet." so Vorstand Andreas Weber.
Die 1.Mannschaft der Passau Black Hawks darf den Trainings- und Spielbetrieb für die Oberliga Saison 2020/21 aufrechterhalten. Die Bestätigung, dass die Eishockey Oberliga dem Profisport zugeordnet wird, kam am Montag. Es sind allerdings bis Ende November keine Zuschauer in der Passauer EisArena zugelassen. Es gilt festzuhalten: Die Passau Black Hawks haben für ein Hygienekonzept für den Spielbetrieb mit Zuschauern bei den örtlichen Behörden eingereicht und umgesetzt. Bei den Testspielen gegen den EV Landshut und die Blue Devils Weiden konnten somit 50 Zuschauer anwesend sein. Eine problemlose Umsetzung der Maßnahmen wäre selbst mit einer höheren Zuschauerzahl in der Passauer EisArena kein Problem. Auch die Verantwortlichen der Passau Black Hawks sind, wie viele andere Sportvereine auch, sehr gut vorbereitet und haben keine Kosten und Mühen gescheut, um Hygienekonzepte zu erarbeiten und einzuführen. In dieser Form ist der Sport mit Sicherheit kein „Treiber“ der Infektionszahlen. 
„Keine Frage, die Gesundheit steht über allem, auch die unserer Sportler, Fans und Mitglieder. Was mich aber irritiert sind die undifferenzierten Betrachtungen der Politik. Wir haben mit viel Arbeit und Akribie Hygienekonzepte erstellt, auch viel Geld in die Hand genommen. War das alles umsonst? Nicht nur, dass man jetzt den Kindern ihre Leidenschaft nimmt, sondern auch dass in einem offenen 1.500 Besucher fassenden Stadion keine Zuschauer erlaubt sind, wirft für mich die Frage der Angemessenheit auf. Stolz macht die Rückenddeckung unserer Sponsoren und Förderern, Fans und auch die große Disziplin unserer Spieler, Trainer, Betreuer, Eltern und alle die im Verein dabei sein. Ihnen allen ein ganz herzliches danke schön!
Uns bleibt die Hoffnung, dass Anfang Dezember sich wieder mehr Normalität einstellt – auch mit Zuschauern im Stadion!“ so Vorstand Christian Eder.
Umso wichtiger ist nach den Entscheidungen der Regierung die Unterstützung von Fans und Zuschauern auf SpradeTV. Die Spiele der Passau Black Hawks werden auf www.sprade.tv Live mit Kommentator in HD Qualität übertragen. Bucht unsere Spiele und unterstützt so aktiv die Passau Black Hawks. Die gestiegenen Preise auf SpradeTV kommen direkt den Vereinen zu Gute.
Das Heimspiel am Dienstag, 10.11.2020 um 20 Uhr ist bereits jetzt auf SpradeTV zu buchen. Bleiben Sie uns treu, unterstützen Sie uns, verfolgen Sie die Spiele der Black Hawks auf SpradeTV! Wir setzen uns weiter für den Eishockeysport in der Stadt Passau ein. 
(EHFP/czo)
  
    
eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
Sponsoring verlängert: REWAG und das Stadtwerk Regensburg bleiben Gold Partner

(OLS)  Ein weiterer Meilenstein für die Zukunft des Regensburger Eishockeys ist gelegt: in einer offiziellen Pressekonferenz wurde am 4. November in der das Stadtwerk.Donau-Arena die Verlängerung der Partnerschaft zwischen der REWAG, das Stadtwerk.Regensburg und den Eisbären bekannt gegeben. Damit bleiben zwei innovative und treue Eishockey-Unterstützer ein wertvoller Teil der Eisbären-Familie und zeigen ein weiteres Mal, wie regionaler Zusammenhalt aussieht.
REWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Torsten Briegel zur Sponsoring-Verlängerung: „Die Eisbären Regensburg und die REWAG verbindet eine lange Partnerschaft. Wir freuen uns sehr, dass wir diese auch in der kommenden Spielzeit fortführen können und hoffen auf eine Fortsetzung des sportlichen Höhenflugs der Eisbären. Unsere REWAG-Kunden werden in dieser Saison, wenn Zuschauer bei Heimspielen zugelassen sind, von unserem Engagement profitieren: Wir haben für jedes Heimspiel der Eisbären ein Ticket-Kontingent, sodass einige unserer Energie-Kunden kostenlos die jeweiligen Heimspiele besuchen können. Wir sind uns bewusst, dass die kommende Saison für die Eisbären im Kontext der Corona-Pandemie nicht leicht werden wird. Umso mehr sehen wir uns als regional verwurzeltes Unternehmen in der Verantwortung, die Eisbären zu unterstützen und damit dazu beizutragen, dass viele Menschen in Regensburg und der Region sich über Spitzeneishockey in ihrer Heimat freuen können.“ Manfred Koller, Geschäftsführer von das Stadtwerk.Regensburg ergänzt: „Die Donau-Arena ist ohne hochklassiges Eishockey nur schwer vorstellbar. Deshalb ist es für uns als Betreiber der Arena besonders wichtig, eine gute Beziehung zum Aushängeschild der Halle zu pflegen. Dieses, von gegenseitigem Vertrauen geprägte Verhältnis untermauern wir mit der Fortsetzung unseres Sponsorings der Eisbären Regensburg. Wir haben dieses sogar noch ein Stück weit ausgebaut und wollen damit die positive Entwicklung nachhaltig unterstützen. Ich bin voller Vorfreude im Hinblick auf die neue Saison und hoffe, dass die  Eisbären-Fans auch weiter so sehr wie bisher hinter ihrer Mannschaft stehen, auch wenn die Corona-Pandemie momentan keine  Zuschauer in der Donau-Arena zulässt.“
Ein Teil der Sponsoringerweiterung ist, dass die Eisbären künftig beide Parkplätze (Ost & West) selbst betreiben dürfen und alle hier erzielten Einkünfte damit künftig direkt an die Eisbären gehen. Eine Bitte an alle Fans ist es daher, künftig vermehrt die zur Arena gehörigen Parkplätze zu nutzen und damit einen wichtigen Teil zur Unterstützung der Eisbären beizutragen.
„Der Ausbau und die Erweiterung der Partnerschaft mit das Stadtwerk.Regensburg und der REWAG sind ein Zeichen für das partnerschaftliche Verhältnis und die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die sich in den letzten beiden Jahren entwickelt hat. Gerade in dieser sehr außergewöhnlichen und etwas komplizierten Pandemie-Saison sind starke und langfristige Partner unbezahlbar. Wir bedanken uns von Herzen bei der REWAG und dem Stadtwerk für dieses wichtige und zukunftsweisende Zeichen. Gerade in der aktuellen Situation ist das nicht nur ein Bekenntnis zu den Eisbären, sondern zum gesamten Eishockey-Standort Regensburg und allen, die leidenschaftlich, engagiert und mit so viel Herzblut Teil dieser Gemeinschaft sind!“, so Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer.
(EVR/ier)
  
    
SC RiesserseeSC Riessersee
Auftaktwochenende in die Punkterunde - SCR empfängt am Freitag um 20 Uhr Aufsteiger Passau | Debüt für Marcus Weber

(OLS)  Am letzten Montag kam endlich die finale Bestätigung des Deutschen Eishockey Bundes, dass die Oberliga am Ende dieser Woche in die Spielzeit 2020/21 starten wird. Bisher absolvierten die Weiß-Blauen vier Testspiele. Nach einer ungeplanten Quarantänephase, die erst am Dienstag endete, geht es nun endlich los.
Am kommenden Freitag um 20 Uhr startet der SC Riessersee gegen den EHF Passau in die Punkterunde. Gleich am darauffolgenden Sonntag kommt es dann auswärts zum Derby gegen den EC Peiting. Beide Spiele werden live auf Sprade TV übertragen. Marcus Weber, der kürzlich von den Nürnberg Ice Tigers zu den Weiß-Blauen wechselte, wird am Freitag erstmalig seit acht Jahren wieder im Trikot seines Heimatclubs zu sehen sein. Weber stand bislang in 384 DEL Partien auf dem Eis und durfte auch schon in der Nationalmannschaft erste Erfahrungen unter Bundestrainer Toni Söderholm sammeln.
“Das letzte Spiel gegen Memmingen ist schon etwas her und normal waren drei weitere Vorbereitungsspiele eingeplant. Dass dieses Jahr ganz anders wird, wussten wir vorher, aber dass es uns mit dieser Wucht in der wichtigsten Phase der Vorbereitung trifft, ist einfach unfassbares Pech. Man kann sich auf solche Situationen auch nicht vorbereiten. Wir werden alle Körner in die Waagschale werfen und sehen, was am Ende rauskommt. Auf den ersten Einsatz von Marcus Weber freuen wir uns, seine Erfahrung und Präsenz in der eigenen Zone hilft uns enorm. Ausserdem wird Uli Maurer wieder spielen können, er gibt unseren jungen Spielern auch nochmal einen wichtigen Push.” so Trainer Kink.
Verhaltensregeln für den Besuch eines Heimspieles des SC Riessersee zur Saison 2020/21:
Bitte beachte und befolge folgende Verhaltensregeln & Hinweise bei deinem Heimspielbesuch des SC Riessersee zur Saison 2020/21 zum gegenseitigen Schutz vor dem Coronavirus (Covid-19):
✓ Plane deinen Besuch, indem du dich rechtzeitig auf der Website des Clubs, der App sowie den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter und Instagram über spezifische Maßnahmen informierst und achte bei deiner Anreise darauf, große Menschenansammlungen zu vermeiden!
✓ Wenn du Krankheitssymptome aufweist oder befürchtest erkrankt zu sein, bleibe zu Hause und
kontaktiere deinen Arzt.
✓ Bringe dein personalisiertes Ticket und einen amtlichen Lichtbildausweis ins Stadion mit, damit du dich gegebenenfalls identifizieren kannst.
✓ Folge den Schildern und Anweisungen im Stadion, sei vernünftig und halte einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen in allen Bereichen des Stadions.
✓ Auf dem gesamten Stadiongelände sowie dem Weg zum und vom Sitzplatz ist das Tragen des Mund- Nasen-Schutzes Pflicht. Auf dem Sitzplatz muss der Mund-Nasen-Schutz nicht getragen werden.
✓ Das Stadion wird in zwei separate Bereiche aufgeteilt. Bereich Rot entspricht der Nordtribüne des Stadions. Bereich Blau stellt die Südtribüne des Stadions dar. Beide Bereiche haben getrennte Ein- und Ausgänge und verfügen über ein Einbahnstraßensystem. In welchem Bereich dein Sitzplatz liegt, ist auf deinem Ticket vermerkt.
✓ Eine Vermischung der beiden Bereiche ist nicht möglich, dies bedeutet unteranderem auch, dass nach dem erstmaligen Verlassen des Veranstaltungsgeländes, das Stadion nicht mehr betreten werden darf!
✓ Vor dem Einlass in das OEZ wird eine kontaktlose Temperaturmessung durchgeführt. Beträgt deine gemessene Körpertemperatur dabei > 38 Grad, wird dir der Einlass verwehrt.
✓ Speisen und Getränke dürfen ausschließlich am Sitzplatz konsumiert werden.
✓ Reinige deine Hände regelmäßig und gründlich mit Seife oder einem Desinfektionsmittel.
✓ Berühre nicht Augen, Nase und Mund! Hände können Viren aufnehmen und das Virus im Gesicht übertragen.
✓ Achte auf Atemhygiene! Halte beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit gebeugtem Ellbogen oder einem Taschentuch bedeckt und entsorge dieses sofort.
✓ Drehe den anderen Zuschauern in deiner Reihe den Rücken zu, wenn du deinen Platz verlässt oder zu diesem zurückkehrst.
✓ Um die unkontrollierte Verbreitung des Virus zu vermeiden und Infektionsketten zu unterbrechen, empfehlen wir die Verwendung der Corona-Warn-App des Robert Koch- Instituts.
✓ Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen in der aktuell gültigen Fassung zwingend erforderlich ist und die oben genannten Handlungsempfehlungen ergänzend Anwendung finden sollen!
✓ Im Stadion wird kein Alkohol ausgeschenkt. Stark alkoholisierten Fans kann der Einlass zum Stadion verwehrt werden.
✓ Das Schwenken von Fahnen und Bannern im Stadion ist nicht erlaubt!
(SCR/pv)
  
    
diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg
Auftakt in die Oberliga: In Krefeld und gegen Herford gefordert!

(OLN)  Endlich wieder Pflichtspiele, endlich geht es wieder los: Die EG Diez-Limburg startet in die neue Saison in der Oberliga Nord. Der Aufsteiger aus der Regionalliga ist am Freitag beim Krefelder EV zu Gast, Spielbeginn in der Rheinlandhalle ist um 19.30 Uhr. Die Heimpremiere in der neuen Liga feiern die Rockets am Sonntag, wenn um 18 Uhr Mitaufsteiger Ice Dragons Herford am Diezer Heckenweg zu Gast ist. Zuschauer sind zu den Oberliga-Spielen im November nicht zugelassen, die einzigen Einnahmen generieren die Vereine aktuell mit den Liveübertragungen der Spiele bei Sprade TV.
Das Okay kam am Montag, nachdem in den Tagen zuvor viel darüber diskutiert wurde: Ist die Oberliga eine Profiliga? Darf sie demnach auch unter dem neuerlichen Lockdown starten? Am Montag gab es endlich Gewissheit, als der Deutsche Eishockey Bund vermeldete: „Der Auftakt in die Oberliga-Saison 2020/21 am kommenden Freitag ist gesichert. Auf Grundlage der aktuellen Bundes-Beschlüsse zu den Corona-Schutzverordnungen gehen die höchsten Spielklassen unter dem Dach des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. am 6. November an den Start. Die Oberliga-Staffeln Nord und Süd sind demnach als Profiligen zu betrachten und können den Regelungen entsprechend ihren Trainings- und Spielbetrieb auch jetzt fortsetzen. Allerdings kann aufgrund der für den November geltenden Verordnungen nur ohne Publikum gespielt werden.“
Auch wenn die fehlenden Zuschauer für alle Vereine den Oberligen eine finanzielle Belastung bedeuten, sind die Teams froh, nun endlich in die neue Spielzeit starten zu dürfen. Für die Rockets endet damit eine Vorbereitung, in der man zwar keinen Sieg einfahren konnte, sich aber auch mit extrem starken Teams gemessen hatte. Gegen den Zweitligisten aus Bad Nauheim gab es zwei knappe Niederlagen, bei den Spielen gegen die Oberliga-Topteams aus Herne und Tilburg - beide werden um den Titel spielen - zeigten die Rockets ebenfalls sehr gute Ansätze.
„Es hat sich gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen“, sagte EGDL-Cheftrainer Arno Lörsch. „Aber das ist ja auch wenig überraschend. Wir haben als Aufsteiger eine andere Rolle als die Teams, gegen die wir gespielt haben. Und dafür haben wir uns weitestgehend gut geschlagen.“ Lörsch fordert von seiner Mannschaft in der Offensive ein geradliniges Spiel mit viel Zug zum Tor, dazu muss die Mannschaft defensiv noch enger am Gegenspieler arbeiten. Dass der Kader die Qualität mitbringt, in der Oberliga zu bestehen, steht nach den ersten Testspiel-Eindrücken jedoch außer Frage.
Das erste Wochenende in der neuen Liga bringt jedoch gleich zwei fordernde Aufgaben mit sich: „Aber daran müssen wir uns gewöhnen“, sagt Lörsch. „In der Oberliga wird uns niemand etwas schenken.“ Das beginnt schon mit dem Krefelder EV - eine Mannschaft mit vielen jungen Spielern und einem großen Kader von insgesamt 32 Akteuren. „Ich erwarte ein hohes Tempo und ein sehr präsentes Körperspiel“, sagt der Rockets-Trainer. „Die werden unheimlich viel Geschwindigkeit mitbringen und unermüdlich um jeden Puck kämpfen. In diesem Kader möchte jeder dem Trainer beweisen, dass er seinen Platz im Team verdient hat.“
Das erste Heimspiel der neuen Saison steigt dann am Sonntag gegen einen alten Bekannten: Mit den Ice Dragons aus Herford hatte sich die EGDL auch in den vergangenen vier Jahren in der Regionalliga West schon gemessen. „Wir freuen uns sehr auf diesen Vergleich“, sagt Lörsch. „Ein Gegner, den wir schon seit vielen Jahren kennen. Herford hat sich im Vergleich zur Vorsaison qualitativ deutlich gesteigert und sehr gute Spieler verpflichtet. Es wird wichtig sein, von der ersten Minute an hellwach zu sein.“
Die Heimspiele der Rockets gibt es live im Internet unter www.sprade.tv 
(EGDL/tn)
  
      
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
EC PfaffenhofenEC Pfaffenhofen
Eishogs drehen verloren geglaubte Partie - Jakub Felsöci gelingt in der Verlängerung der Siegtreffer gegen Geretsried

(BYL)  Zehn Minuten vor dem Ende schien die Partie des EC Pfaffenhofen gegen den ESC Geretsried gelaufen zu sein. Gerade hatten die Gäste mit einem Konter in Unterzahl das 5:3 erzielt und alles deutete darauf hin, dass Geretsried seinem Ruf als Angstgegner der Eishogs zum wiederholten Mal gerecht werden sollte. Doch dann bäumten sich die Gastgeber in den Schlussminuten doch noch auf, schafften bis zum Schlusspfiff den Ausgleich und holten sich dann in der Verlängerung sogar noch den Zusatzpunkt.
Die aufgrund der Corona-Bestimmungen zugelassenen lediglich 50 Zuschauer sahen eine abwechslungsreiche letzte Partie vor dem Lockdown mit ständig wechselnden Führungen. ECP-Coach Chris Heid musste kurzfristig auf Morgan Reiner verzichten, der nach dem Aufwärmen passen musste. Im Tor stand dieses Mal absprachegemäß Nationaltorhüterin Franziska Albl und auch bei den Gästen kam mit Johanna May ebenfalls eine Torfrau zum Einsatz, nachdem sich Martin Morczinietz schon nach wenigen Minuten bei einer Abwehraktion verletzt hatte. Beide Teams kamen zwar in der Anfangsphase zu einigen Möglichkeiten, richtig zwingende waren jedoch kaum zu verzeichnen. In der 9. Minute gingen die Gäste aber dann doch in Führung, als die Pfaffenhofener Abwehr Josef Reiter aus den Augen verloren hatte. Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. Der für Morgan Reiner ins Team gerückte Kevin Maraun traf nach schönem Zuspiel von Robert Neubauer nicht nur zum Ausgleich, sondern konnte sich zudem über seinen Premierentreffer in der Bayernliga freuen. Mit dem bis dahin leistungsgerechten 1:1 ging es zum ersten Mal in die Kabinen. Nach dem Wechsel übernahmen die Gastgeber das Kommando und schnürten die Gäste zunehmend in deren Verteidigungsdrittel ein. In der 22. Minute brachte Jakub Felsöci die Eishogs in Führung, die Pat Martens mit einem herrlich herausgespielten Treffer in der 27. Minute ausbauen konnte. Danach versäumten es die Hausherren allerdings, aus ihrer drückenden Überlegenheit und bester Möglichkeiten weiteres Kapital zu schlagen und einen komfortablen Vorsprung herauszuschießen. So bestrafte Ondreij Horvath wenige Sekunden vor der zweiten Pause eine von nur vier Strafzeiten der Eishogs mit dem Anschlusstreffer. Als dann gleich nach dem Wechsel Josef Reiter eine neuerliche Überzahl zum Ausgleich nutzte, waren die Gäste wieder im Spiel und die Eishogs vorübergehend von der Rolle. Keine Minute nach dem Ausgleich brachte Daniel Merl Geretsried mit einem strammen Schuss wieder in Front und als sich die Pfaffenhofener in der 50. Minute sogar bei eigener Überzahl einen Konter zum 3:5 durch Reiter einfingen, schien die Messe gelesen zu sein. „Unsere Special Teams, weder in Über- noch in Unterzahl waren heute gut,“ musste Chris Heid dann auch feststellen. Nur gut, dass auch dieses Mal wieder eine Tugend seiner Mannschaft zum Tragen kam. „Positiv war wieder, dass die Jungs nie aufgeben und bis zum Schluss ihre Chance suchen,“  so der ECP-Coach weiter. So war es Pat Martens, der mit seinem Treffer in der 54. Minute wieder für Hoffnung sorgte und das folgende Anrennen wurde schließlich in der 59. Minute belohnt. Auf Vorarbeit der Felsöci-Brüder konnte Robert Neubauer doch noch ausgleichen. Damit ging es in die Verlängerung, in der schließlich Jakub Felsöci mit einer feinen Einzelleistung für die Entscheidung sorgte.
(ECP/oex)
  
      
    

Region West

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Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
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Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
chemnitzcrashersESV Chemnitz
Mit einem Sieg in die Zwangspause

(RLO)  Ihren vorerst letzten Auftritt vor dem November-Break hatten unsere Crashers gegen sehr starke und diszipliniert spielende Tornados mit einem hammer Schlussdrittel für sich entscheiden können. Rentzsch, Poljew, Hirsch, Nowotny und 2x Braun trafen für unser Team. Mit 6:4 (1:1; 2:3; 3:0) verabschieden sich nun die Männer um Jiri Charousek von ihren Anhängern, mit der Hoffnung, ab Dezember wieder gemeinsam trainieren und spielen zu dürfen.
Eine Zusammenfassung des Spiels vom Sachsen Fernsehen sehen Sie hier: https://www.sachsen-fernsehen.de/vor-coronapause-heimsieg-fuer-chemnitz-crashers-784344/#
Doch was passiert bis dahin? „An dem Programm für die nächsten vier Wochen feilen Vorstand, Sportliche Leitung und Trainer seit Montag. Fakt ist, dass alle Sportler im Verein in Bewegung gehalten werden müssen. Wie, das klären wir gemeinsam in Zusammenarbeit mit dem Landes- und dem Spitzenfachverband. Erfahrungen diesbezüglich durften wir ja schon im Frühjahr sammeln“, blickt Torsten Buschmann optimistisch nach vorn.
Ob die Spiele der Crashers, sofern Sportveranstaltungen überhaupt wieder zugelassen werden, ab Dezember vor Publikum oder ausschließlich via Livestream zu sehen sind, wird sich zeigen. Gewappnet sind die Crashers durch ihre Partner Sachsen Fernsehen und Egocentric Systems für beide Varianten. „Die finanziellen Einbußen ohne Zuschauer im Stadion wären durch einen Livestream aber nicht zu kompensieren. Viel Spielraum haben wir da nicht. Am Ende stehen sehr bittere Entscheidungen an.“
Die ausgefallenen Novemberspiele plant die Ligenleitung komplett im Dezember und Januar nachzuholen. Ein Spielausfall ist bis dato noch keine Option. „Wir hoffen selbstverständlich, ab Dezember wieder vor Publikum spielen zu können, wenn auch eingeschränkt“.
(ESVC/tb)
  
   
lev_berlinLandesliga Berlin
LANDESLIGA KOMPAKT: Tore in Unterzahl…

(LLB)  Wieder gab es einen kompletten Spieltag mit drei Spielen. Und die hatten einiges zu bieten. Tore in Überzahl, in Unterzahl, einen Shutout aber leider auch einige große Strafen. Hier ist die Zusammenfassung.
Der Berliner Schlittschuh-Club empfing die Allstars von FASS Berlin. Der ersatzgeschwächte Club hatte gegen die Allstars keine Chance und unterlagen mit 2:11. Jules Thoma (3), Jörn Kugler, Benjamin Salzmann (je 2), Christopher Krämer, Till Schwitalla, Maximilian Müller in Überzahl und Maximilian von Helden trafen für die Allstars. Robert Richter und Benjamin Ufnowski trafen für den Club.
Die Saisoneröffnung in Neukölln gab es mit der Partie des OSC Berlin gegen FASS Berlin 1b. in einem hektischen Spiel mit vielen Strafen gewann der OSC mit 8:2. Sven Mönch erzielte hier drei Tore, Michael Reinhardt traf doppelt. Den Rest erledigten Marvin Melian, Bo Xaver Schauer und Norman Schumann. Für die Weddinger trafen Kevin Pfennig und Neuzugang Gustav Nygren. Bemerkenswert: die Treffer der Weddinger fielen in Überzahl, was bei einer nicht so guten Quote durchaus positiv ist. Der OSC erzielte gleich vier Treffer in Unterzahl, was es nun wirklich nicht oft gibt. Negativ ist eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Pascal Bock (OSC).
Für die 1b der Berlin Blues ging es zu den Wikingern vom Berliner Schlittschuh-Club. Diese ließen dem Gegner keine Chance und gewannen mit 5:0. Slawomir Wisniewski (2), Stefan Vlcek, Nils Jacob und Maurice Rubban trafen für die Wikinger, zwei Treffer gelangen in Überzahl. Torhüter Tim Ziesmer feierte als erster Keeper diese Saison einen Shutout.
Die neuste Landesligastatistik ist fertig und kann HIER abgerufen werden.
https://www.noppe-ist-schuld.de/index.php/berichte/landesliga-berlin/statistik-archiv
Es folgt nun eine Zwangspause. Sollte ab Dezember wieder gespielt werden, wird darüber natürlich berichtet. Die Novemberspiele sollen ab Januar nachgeholt werden.
(NIS/ns)
  
 
 
 Mittwoch 4.November 2020 www.icehockeypage.de 
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